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VW T4 Ausbau - eine Dokumentation 1, 2, 3


Gast am 17 Okt 2016 20:11:45

palstek hat geschrieben:Wenn du mehrere Aufbaubatterien gleichzeitig nutzen willst, IST das ein Parallelschaltung, egal, ob du sie so nennst oder nicht.

Hallo Frank (palstek),
wenn du etwas nicht verstehst, warum unterstellts du, was ich weder gesagt habe noch so meine. Frag doch einfach? z.B. so : "Drei Batterien und nicht parallel? Wie willst du das denn schalten?". Ich hätte dann geantwortet "Ich verwende nur eine Batterie. Die anderen sind zur Reserve. Wenn die eine zur Neige geht, schalte ich um auf die andere."

Im Prinzip gehe ich davon aus, dass für meine kleine Wenigkeit eine einzelne Batterie von 100 AH in 95% aller Fälle reicht. Bis die anfängt leer zu werden, bin ich üblicherweise längst weitergefahren.

Ich will mich allerdings von diesem "üblicherweise" nicht abhängig machen, und dazu sind die beiden zusätzlichen Batterien. Das ist ein Luxus, sonst nichts. Wie ein Reservekannister. Und wenn der Platz für 2 Akkus nicht eh frei wäre, den ich anderweitig kaum nutzen kann, würde ich es gar nicht tun. Die Kabel (50mm2), um das Bollwerk anzuschließen, kosten mehr als die drei Batterien zusammen: 15 Euro/meter x 15 m x2; 450 Euro. Ich lasse übrigens auch Minus über Kabel laufen, und nicht über Chassis.

Noch einen Luxus habe ich: Ich brauche mich an keine "Anschlussmöglichkeiten" eines EBL zu orientieren, sondern baue die "EBL-Schaltung" selbst. Und zwar genau so, wie ich sie haben will. Keine Sorge, es gibt Fotos, wenn es so weit ist.

palstek hat geschrieben:Du bist auch auf dem Holzweg, wenn du meinst, dass du die Batterien untereinander für gigantisch hohe Ströme absichern musst. Da läuft schließlich kein Anlasser drüber

mhh. Ich habe noch nicht probiert, was passiert, wenn ich eine intakte, aber nahezu leere Batterie 1:1 an eine voll geladene anschließe. Sage du uns, WIEVIEL AMPERE deiner Ansicht nach fließen, wenn das Potential der leeren Batterie sich am Potential der vollen ausgleichen versucht. Sehr technisch, aber das Wort "Holzweg" verpflichtet in diesem Fall zur Klarstellung, und wir wollen keine Fragen offen stehen lassen, die mit Strom zu tun haben. Auch wegen anderen, die hier mitlesen, sollten wir die Fragen aufklären. Ich muss nicht im Recht sein. Ich lass mich auch gerne belehren, falls ich wirklich falsch liege.

palstek hat geschrieben:(falls du aber einen großen Wechselrichter einsetzen willst, sieht die Sache anders aus).

Siehst du. Genau das ist es. Ein WR von 1500 Watt , falls ich dieses Modell kaufe --> Link
Und schon verlassen wir den Holzweg wieder.

palstek hat geschrieben:Du sicherst etwas höher ab,als maximal im Normalbetrieb über die Leitung gehen wird, also vielleicht 40A oder so.Es ist ja schließlich bei einer Aufbaubatterie nicht Sinn der Sache, so hoch abzusichern,dass auch bei Hunderten von Ampere nichts durchfliegt, sondern ganz im Gegenteil: so hoch, dass die schwächste Leitung in einem Kreis nicht heiß wird

Das Wort "Normalbetrieb " gibt es in der Praxis nicht, oder? Du redest von "also vielleicht 40 A oder so" und im Fall, dass ich den SMI 1500 ST einsetze, ist es mehr als das dreifache, "Stromaufnahme max: 145 Ampere. ", laut Votronic-Datenblatt (siehe Link oben).

So viel nur zu meiner Kernaussage "Die Absicherung von hochstromigen Verbrauchern ist eine Philosophie, über die ich nicht gerne diskutieren möchte. " Es gibt so viel "Wenn und Aber", wohinter aber immer eine individuelle Nutzung verborgen ist.

Danke trotzdem für deinen Rat.
Viele Grüße
Bernd

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palstek am 17 Okt 2016 21:04:59

BerndDerBus hat geschrieben:mhh. Ich habe noch nicht probiert, was passiert, wenn ich eine intakte, aber nahezu leere Batterie 1:1 an eine voll geladene anschließe.


Das wäre auch gegen alle Regeln. Die Batterien sollen ja nicht nur in Kapazität, Typ und Alter gleich sein, sondern auch im Ladezustand.

Ich hätte dann geantwortet "Ich verwende nur eine Batterie. Die anderen sind zur Reserve. Wenn die eine zur Neige geht, schalte ich um auf die andere."


Du lieferst ein Schaltbild einer Parallelschaltung, aber meinst eigentlich was anderes, aber ich habe deiner Ansicht nach dein Vorhaben nicht verstanden und hätte fragen sollen....

Ich wünsche weiterhin gutes Gelingen.

Grüße
Frank

Gast am 17 Okt 2016 23:14:35

palstek hat geschrieben:Du lieferst ein Schaltbild einer Parallelschaltung, aber meinst eigentlich was anderes, aber ich habe deiner Ansicht nach dein Vorhaben nicht verstanden und hätte fragen sollen....

Ja. Aber ich habe doch nur auf die Frage von Andreas geantwortet. Hätte ich doch das Schaltbild nicht gezeichnet. Aber erklären konnte man die Antwort so schwer.

palstek hat geschrieben:Das wäre auch gegen alle Regeln. Die Batterien sollen ja nicht nur in Kapazität, Typ und Alter gleich sein, sondern auch im Ladezustand.

Die Regeln, die Regeln! Wenn alles nach den Regeln liefe, hätten wir alle keine Sorgen. Die Realität pfeift auf unsere "Regeln". Diese Fälle muss ich abfangen, als Entwickler. Der Rest sind nur Peanuts. Wenn ich als Entwickler auf "Regeln" hoffe, gerate ich an Leute, die diese Regeln nicht kennen, oder nicht kennen wollen. Der Rest der Geschichte nennt sich Samsung Notes 7. So darf man niemals entwickeln. Worst case Szenario ist das Drehbuch. Alles andere ergibt sich.

palstek hat geschrieben:Ich wünsche weiterhin gutes Gelingen.

Grüße
Frank

Danke. Auch dir liebe Grüße
Bernd.

Anzeige vom Forum


rabi am 17 Okt 2016 23:32:11

wieviel Zuladung hat so ein T4?

Jagstcamp-Widdern am 18 Okt 2016 09:10:15

rainer,
die Zuladung ist egal, Bernd wollte eh Tieferlegen.... :ja:

früher gut - heute besser!
hartmut

FWB Group am 18 Okt 2016 11:15:56

rabi hat geschrieben:wieviel Zuladung hat so ein T4?


Bei Bernd ist es ein normaler T4. Der wiegt normal zwischen 1.600 bis 1.900 Kg. Bezüglich Womozulassung auf 2890 kg zGG geschrieben.
Auch wenn es vielleicht nicht gern gehört wird, da geht dann je nach Fahrgestell bis zu 1.200 Kg!!
Das sind 1,2 to! Zuladung.

Es gibt Ausbauten auf T4, langer Radstand, Schwerlastmodel (JP4), so wie mein Womo als Alkovenwomo, die wiegen in der fahrtechnischen Leermasse schon 2.558 kg.
Mit Auflastung auf 3200 kg zGG verbleiben also 642 kg Zuladung.

Das sind Werte, die man heute mit Fiat und Co nirgends mehr hat.
Ein alter Heku auf Fiat 290, aus Baujahr 1990 hatte aber ähnliche Zuladungen wie ein T4 ( 1.060 Kg)!

andwein am 18 Okt 2016 12:02:51

BerndDerBus hat geschrieben: Die Realität pfeift auf unsere "Regeln". Diese Fälle muss ich abfangen, als Entwickler. Wenn ich als Entwickler auf "Regeln" hoffe, gerate ich an Leute, die diese Regeln nicht kennen, oder nicht kennen wollen.
Bernd.

Vorher wollte ich das Wort "Eingang einer Parallelschaltung von Batterien" definiert haben, jetzt würde mich deine Definition von "Entwickler" interessieren. Trotz deines Entwicklerstatuses und der (deiner?) Realität, die auf Regeln pfeift, entdecke ich doch eine ganze Menge Regel naturwissentschaftlicher Art in deinen Entwicklungen. Auf die pfeifst du allerdings nicht sondern nutzt sie.
Ich entdecke aber auch eine Menge handwerklicher Regeln, die einfach "state of Handwerk" sind, auf die du pfeifst. Warum fragst du in Foren nach Erfahrungen, wenn du die Erfahrung anderer Handwerker schlicht negierst? Woher weißt du dass deren Erfahrungen schlecht oder falsch sind wenn du sie noch nicht gemacht hast?? Du verwirrst mich.
ein verwirrter Handwerker, Gruß Andreas

rabi am 18 Okt 2016 12:17:29

FWB Group hat geschrieben:.....Das sind 1,2 to! Zuladung.....


Das ist natürlich schon ein anständiger Wert. Aber wenn ich so den Thread lese...doppelte Lage 6x6 Kanthölzer, darauf 21 mm massive Holzplatte, Möbelbau aus (geschätzt) 19mm Tischlerplatte, drei 100AH Akkus plus großem Wechselrichter und 50 mm² Kabel....da bin ich mir ziemlich sicher, dass Bernd die Zuladung "schafft". :lol:

Gast am 18 Okt 2016 13:48:47

.... Oh Mann. Ich habe aber nicht vor, mich permanent dafür zu verteidigen, dass ich lebe ....

rabi hat geschrieben:da bin ich mir ziemlich sicher, dass Bernd die Zuladung "schafft". :lol:

Ich habe sogar das Gewicht der Einbauten notiert, ihr alten Schlappmäuler (sarkastisch gemeint). Wir werden also in Zahlen, in kg sehen, wie schwer es geworden ist. Spekulationen sind überflüssig! :twisted:

andwein hat geschrieben:Trotz deines Entwicklerstatutes und der (deiner?) Realität, die auf Regeln pfeift

O ja, so kann man das natürlich auch interpretieren. Ich pfeife nicht auf Regeln. Ganz bestimmt nicht! Du weißt doch ganz genau, was ich mit "Regeln" gemeint habe. Also unterstelle mir bitte nicht so einen Mist. Danke.

Ich wiederhole es noch mal, scheint ja nötig zu sein: Zitat: "Die Batterien sollen ja nicht nur in Kapazität, Typ und Alter gleich sein, sondern auch im Ladezustand." Quelle des Zitates: --> Link Nun weicht aber die Realität von diesen "Regeln" ("Wünsche" wäre das bessere Wort) zuweilen ab. Nimmt man z.B. eine Batterie aus dem Dreierverbund raus (was weder "verboten" noch "unüblich" ist), entlädt sie (aus irgendwelchem Grund) und fügt sie dann (leer) wieder in den Dreierverbund ein. Dann fließt ggf. ein hoher Ausgleichstrom - und die Regel, dass "die Batterien im Ladezustand gleich sein SOLLEN", sind für den A***! Und nun? :cry:

Auf solche Regeln pfeife ich wirklich, da hast du allerdings recht. "wohlwollendes Nutzerverhalten", also ein selbstdefinierter "Normalzustand", darf nicht als Gesetz hingestellt werden, nachdem sich dann alle zu richten haben, die sich in einem Forum später angemeldet haben. Du hast ein Eigentor geschossen, würde ich sagen. Andreas, mich würde mal interessieren, ob du beruflich mit Elektrik zu tun hast oder hattest.

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:rainer,
die Zuladung ist egal, Bernd wollte eh Tieferlegen.

Ja, klar :D Danke für das Gespräch :)



So, jetzt hört mir mal zu! Ich höre mir jede Kritik an. Sprüche wie "auf Regeln pfeift" ist keine Kritik, sondern pers. Anmache. Das mag ich nicht, und das muss nicht sein. Aber egal.

Nähkästchen: Ich habe diese ganze Sch... schon einmal erlebt. Damals war es kein T4, sondern ein Renault Estafette. Bevor ich den einem Studenten abgekauft habe (2000 DM, geschenkt) stand das Teil vier Jahre lang ohne Räder als Hütte in einem Garten. Moos in der Dachrinne - Äste und Gesträuch am Dach - die Vögelchen haben Nester gebaut - Blech durchgerostet (vor allem von unten) - Gummiteile alle grün - Motor lief aus ... und und und ....

An dieser "besten" Voraussetzung eines auszubauenden Fahrzeugs war ich gut ein Jahr dran. Die völlig marode Elektrik habe ich auch noch entfernt. Nein, ich habe sie rausgerissen. Es rauchte in der Kurve, es rauchte beim Bremsen. Immer rauchten irgendwelche Kabel. Eine Stunde Amok. Dann gab es keine Kabel im Auto mehr. Ohne zu wissen, wie ich das Auto neu verkabeln soll. Trotzdem hat es geklappt.

Die vermooste, verrottete Gartenhütte wieder zu einem Auto zu machen, war echt schwer genug.

Das schlimmste aber waren die Leute (also so wie ihr :D ). Ich schraubte mitten im Dorf, neben einer Straße. Vo viele Leute gingen.

Jeden Tag x-mal dasselbe. "Das soll was werden?" .... "Das Auto wird nie wieder fahren" ... "Um Gottes willen, was ist das denn?" .... "Das kriegst du doch nie wieder fahrbereit" ..... "Der TÜV wird dir schon die Schranken weisen. Da kommst du nie durch" ....

Ein Jahr später Einzelabnahme. Nochmal hin, der Deckel zum Batteriefach hat gefehlt. Beim zweiten Anlauf bestanden.

Elektrik hat nur 1x versagt. Und da zeigte ein rote LED die durchgebrannte Sicherung an. Si ausgewechselt, Fahrt konnte weiter gehen.

Auto hat halb Europa gesehen, hoch und runter, kreuz und quer. Nie Probleme. Nur der Motor mit 30 PS war zu schwach, gab ab und zu den Geist auf, meist Lagerschaden. Habe unterwegs, im Urlaub (Frankreich), mal einen Motor gewechselt. Das war auch keine Hexerei. Nach drei Tagen ging's weiter. Kein Leute, keine Plapperheinis. Nur schwarze Finger bis zum Hals. Herrlich war das.

So, und jetzt höre ich mir die ganze Sch.. wieder an! Na dann los, gebt Gas. Ich werde es überleben. Der Bus wird fertig. Und zwar genau so, wie ich ihn haben will.

***

Was mich allerdings irritiert: Wenn jemand echte Argumente bringt (das mit den Löchern im Rahmen sind welche) wird er schlecht bewertet. Das irritiert mich, nur mal so am Rande bemerkt.

***

Ich werde weiter berichten. Es sein denn, es langweilt euch.

Viele Grüße
Bernd

PS: Also jetzt nicht gleich eingeschnappt sein, wen sich jemanden gefaltet gefühlt. Tiiiiiief durchatmen, ich bin auch nicht eingeschnappt :)

duesselman am 18 Okt 2016 14:17:51

BerndDerBus hat geschrieben:.... Tiiiiiief durchatmen, ich bin auch nicht eingeschnappt :)


Dein Schreibstil lässt was anderes vermuten :wink:

Energiemacher am 18 Okt 2016 15:38:17

BerndDerBus hat geschrieben:Auf solche Regeln pfeife ich wirklich,..



Also ist es bei dir üblich Batterien aus dem "Verbund" zu nehmen?
hmm, also ich empfinde es absolut nicht als üblich....und es ist schon gar nicht üblich dann diese wieder leer einzufügen!

Warum wohl lädt man die Batterie vor dem "Einbau" ÜBLICHERWEISE auf??

Prinzipiell finde ich deinen Ausbau sehr Interessant, aber bissel Kamikaze bist du da schon unterwegs. :-)
Aber du darfst dich natürlich deiner Ausgleichsströme erfreuen wie du magst, das wird dir niemand verbieten ....

Weiterhin viel Erfolg und frohes schaffen wünscht
Thorsten

Gast am 18 Okt 2016 15:45:37

duesselman hat geschrieben:Dein Schreibstil lässt was anderes vermuten :wink:

Der auf Regeln pfeift. Der auf Gesetze sch***t ... {der Anarchist. Der Bombenleger. ...} Ja soll ich mich denn etwa auch noch freuen? :evil:

Hier kommen noch ein paar Bilder

Einbauposition Heizung. Hier kommt die Luftansaugung hin


Einbauposition Kühlschrank: Öffnung für Zuluft von unten


Einbauposition Gaskasten: Entlüftung auch nach unten


Das Bodenblech. Die Ausschnitte sind jetzt drin


Heizungsausschnitt von unten


Kühlschrankausschnitt von unten


Gaskastenausschnitt von unten

Was das rechts für ein rundes Loch ist, weiß ich nicht. Stammt nicht von mir.

Die Bleche für die Durchführung (Rechteckrohr) werden gerade geschnitten.


Diverse Problemchen waren zu lösen,
z.B. der Wassertank unter dem vorderen Ausschnitt



Da ist ein weiterer Ausschnitt erforderlich: Durch den Tank :mrgreen: :mrgreen:
An der roten Markierung gehts durch.


Klar -geht das nicht- und -macht man nicht- und -gegen die Regeln- :sleeping:

Mit diesen schweren unlösbaren Problemen befasse ich mich später. Jetzt ist der Tank erst mal beim Kunststoffschlosser.

Viele Grüße
Bernd

cbra am 18 Okt 2016 15:48:45

palstek hat geschrieben:...

Wie Andreas schon durchblicken lies, bei der Zusammenschaltung mehrerer Batterien ist jedes Pluskabel ein "Eingang" (gemäß deiner Bezeichnung) und muss möglichst nahe am Pluspol abgesichert werden.

Grüße
Frank


dazu hab ich mir polklemmen besorgt in die die sicherung integriert ist - erscheint mir besser weil mir die sicherungshalter in den dicken kabeln nicht so wirklich gefallen.
im winter wird neu verkabelt, schwachstellen rausbauen ;)

Gast am 18 Okt 2016 16:03:54

Energiemacher hat geschrieben:Also ist es bei dir üblich Batterien aus dem "Verbund" zu nehmen?

Jetzt treibt mich doch nicht in den Wahnsinn. Ich habe keinen Batterieverbund. Ich schalte keine Batterien parallel. Das mache ich nicht. Es gibt nur eine Aufbaubatterie, die geschaltet ist. Die anderen beiden Batterien (die ich erst dann kaufe, wenn es Sinn macht, z.B. längere Reise geplant), werden geschalten, wenn die aktive leer ist. Mit so Schaltern hier --> Link Ja versteht ihr's denn jetzt?

cbra am 18 Okt 2016 16:18:39

BerndDerBus hat geschrieben:.. Die anderen beiden Batterien (die ich erst dann kaufe, wenn es Sinn macht, z.B. längere Reise geplant), werden geschalten, wenn die aktive leer ist. Mit so Schaltern hier --> Link Ja versteht ihr's denn jetzt?


ja und nein - technisch versteh ich es halwegs, würde da aber einen wahlschalter nehmen um zwischen batterioen umzuschalten, oder wenns mal notwendig ist polklemmen auf - batterie tauschen, polklemmen zu. das wäre platztechnisch einfacher und am wenigsten installationsaufwand.

den sinn hinter der sache verstehe ich aber nur sehr eingeschränkt, weil du musst die batterien dann ja auch entsprechend laden. wo ist der vorteil bei deinem konzept im vergleich zu einer parallelschaltung der benötigten batterien ? transportieren musst du die batterien ja sowieso, egal ob angeschaltet oder nicht.

und vom verschleis her sollte es klar besser sein alle batterien gleichartig zu nutzen.

evtl. ist das bei LiFeYPo4 anders, da überlege ich mittelfristig auf eine art modulsystem zu wechseln wo je nach sasison mal mehr mal weniger batterien mitkommen, aber das ist noch eher hirngespinst als in planung

Gast am 18 Okt 2016 18:50:42

Hallo cbra

Ich bin nun mal Bleiakkufan :), ggf. noch Gel. Je mehr Li Fe Po Mn Cd usw., desto gepackter, desto empfindlicher, desto samsunger wird eine Batterie --> Link. Ich habe keine Böcke auf sowas! Übrigens schon seit es NiCd gibt. Das war mir von Anfang an riskant. Wenn das Ladegerät nicht 100% kalibriert ist => tickende Zeitbombe. Mit Bleiakkus gab's in den ganzen Jahren nie Probleme. Die sind sowas von friedlich und lade-tolerant. Nur das Gewicht ist eben sehr hoch.

Ich habe natürlich auch darüber nachgedacht, wie ich die Stromversorgung organisiere. Dem Grunde nach reicht eine Batterie mit 100 AH für den Raumkampfkreuzer völlig aus. 100 Ah haben immer gereicht. Mir jedenfalls.

:!: Solar am Dach. Hamstermodus /ON. Noch'n Akku.
Ah, da ist noch eine Ecke Platz. Also zwei Akkus.

Letztlich habe ich den Gaskasten verkleinert, und da ist noch Platz abgesprungen. Geht gerade so ein 90 Ah Akku hin. Also jetzt drei Akkus.

Ungleich großer Platz => ungleich große Akkus.
Nix mit Parallelschaltung.
Also Idee gesucht.

Gedanklich zurückgebaut => 1 Akku. Ja, gut. Die ganze Elektrik läuft mit einem Akku.

So brauche ich (bei Bedarf!) nur den Akku zu switchen. Der Rest bleibt unverändert. Alle Parallel-Probleme mit "darf ich nicht" "kann ich nicht" usw. sind obsolet. Ist doch easy. Mir gefällt das Konzept.

Jeder Akku wird an 50 mm2 Leitung angeschlossen (auch die Starterbatterie).
Alle Leitungen führen zum Schaltkasten (EBL).
Jeder Akku hat seinen eigenen Natoknochen als Schalter.
Der Akku, der ON ist, versorgt den Aufbau.

Theoretisch könnte auch die Starterbatterie herhalten, um den Aufbau zu versorgen. Theoretisch könnte ich per Natoknochen sogar Starthilfe geben, wenn die Starterbatterie leer ist.

Und jetzt wird's interessant. Hinsetzen, anschnallen. Theoretisch könnte ich sogar mehrere Batterien auf ON schalten, was vielleicht mal nötig ist, wenn der Wechselrichter richtig powern muss. Das ist dann die von mir geprügelte Parallelschaltung. Nur mit dem Unterschied, dass per Hand entschieden wird. Kein Automatismus. Ich schalte zusammen, und ich trenne auch wieder, nach kurzer Zeit. Wenn der WR nicht mehr gebraucht wird. Aber es wird überhaupt gar nicht nötig sein, Akkus zusammenzuschalten. Weil die Stromversorgung auf EINEN Akku optimiert sein wird. Also hiermit Theorie /ENDE.

Fakt ist, ich fühle mich in Maschinenräumen wohler als am Sofa. Wer anderer Präferenzen hat, sollte gar nicht versuchen, mich zu verstehen.

Ich werde kein TV haben.
Kein SAT.
Kein Nespressomaschinchen.
Keinen Staubsauger, keinen Luxus.

Nicht mal meine Heizung braucht Strom (im Gegensatz zur "Regel").

Nur Radio brauche ich.
Und Notebook.
Und Licht.
Punkt.

cbra hat geschrieben:würde da aber einen Wahlschalter nehmen um zwischen batterien umzuschalten

Wahlschalter mit dieser Strombelastbarkeit habe ich nicht gefunden. Und wenn, dann nicht bezahlbar. Der Griff des oben verlinkten Schalters lässt sich nur bei OFF-Position abnehmen. Wenn ich nur einen Griff beilege, kann immer nur ein Akku gleichzeitig ON sein. Der Rest ist IMMER aus. Für Sonderlocken (siehe oben "theoretisch") habe ich die anderen Griffe ja noch in der Schublade.

Ich denke, man sollte die vielgelobte Parallelschaltung etwas näher beleuchten.
Wenn ich Blei-Akkus parallel schalte, also einen Akku- oder Batterieverbund herstelle, müssen (oder sollten) ALLE Akkus identisch sein. Und zwar in ALLEN Parametern:

  • Spannung (ist klar, oder :mrgreen: )
  • Größe
  • Alter (Baujahr)
  • Zustand
  • Temperatur
  • Säurestand
  • Querschnitt des Anschlusskabels
  • Länge des Anschlusskabels
  • Art der Batterieklemmen
  • Sogar mit/ohne Polfett ist von Relevanz

Ein vernünftiger Batterieverbund macht es erforderlich, dass ALLE Batterien nebeneinander stehen, die Anschlusskabel (zum gemeinsamen Plus) alle gleich lang sind und dieselben Kabel verwendet werden.

Tauscht man eine Batterie aus, muss man alle tauschen.

Toleranzen zwischen den Batterien sorgen dafür, dass sie verschieden schnell altern.

Das ist die Theorie. In der Praxis sollte man diesen Punkten möglichst nahe kommen. Wer diese Punkte nicht kennt, sollte die Finger von der Parallelschaltung lassen. Mir ist das zu umständlich. Nie und nimmer lassen sich alle Punkte optimal einhalten. In diesem (Hoch)Strombereich, bei gleichzeitig niedriger Spannung, sind schon minimale Differenzen Auslöser großer Auswirkungen, Hebelwirkung. Außerdem kann ich die Akkus nicht zusammenstellen, sind die Plätze verschieden groß und und und ... ihr seht, warum ich das so mache, wie ich es mache.

Ich würde die Finger von LiFeYPo4 lassen. Im mobilen Bereich ist robust besser als modern (denke auch an Erschütterungen). Bleiakkus sind die Panzer unter den Batterien. Und nicht nur vom Gewicht.


***
Anmerkung: Mit Batterie und Akku meine ich dasselbe

Gast am 18 Okt 2016 19:21:59

Das ist wirklich ein schöner Thread! So unterhaltsam. Ich schaue regelmäßig vorbei.

Viel Spaß noch, Alf :mrgreen:

FWB Group am 18 Okt 2016 20:30:21

andwein hat geschrieben:Und deshalb zum Ausgleich, ein Pluspunkt von mir!
Gruß Andreas


Da danke ich dir.

FWB Group am 18 Okt 2016 20:32:55

RETourer hat geschrieben:
Das die genannten Berufsgruppen allerdings beruflich hier unterwegs sein, halte ich dann auch für §%$§!


Ist kein Problem, wir hatten das schon live, also immer an das GUTE im Menschen denken! :wink:

FWB Group am 18 Okt 2016 20:33:30

KudlWackerl hat geschrieben:Das ist wirklich ein schöner Thread! So unterhaltsam. Ich schaue regelmäßig vorbei.

Viel Spaß noch, Alf :mrgreen:


Sehr gut, dich an Bord zu wissen! :wink:

Ich hätte die 3 Postings gern zusammengefasst, bin aber mal wieder an der Forenstruktur gescheitert.
Oder ich bin zu doof........ :eek:
Gibt es dafür irgend wo ein Lehrgang bei der Volkshochschule ?

Gast am 18 Okt 2016 21:12:16

FWB Group hat geschrieben:Ist kein Problem, wir hatten das schon live, also immer an das GUTE im Menschen denken! :wink:


Ganz ehrlich, die Steuerfahnung mit einer Überwachungsorganisation zu vergleichen, hinkt aber schon ganz schön.

Wie wäre es damit, einem terrositischen Anschlag anzukündigen. Dann dürfte der Besuch der Steuerfahnung ein Spaziergang gewesen sein.

Aber, wir sollten doch besser:
:thema:

Frage an Bernd: Wie willst du denn die einzeln geschalteten Batterien laden? Eine Zusammenschaltung egal in welcher Form kommt ja dann nicht in Frage?

cbra am 18 Okt 2016 21:21:50

BerndDerBus hat geschrieben:Hallo cbra

...
Wahlschalter mit dieser Strombelastbarkeit habe ich nicht gefunden. Und wenn, dann nicht bezahlbar. ...



--> Link

Batteriehauptschalter

Schalter
(Bat.1, 2, 1+2, Off)
Miniaturschalter für 12-48V
Maße: ca. 69x69x75 H mm
Leistung:
250 A im Dauerbetrieb / 450 A für 5 min. / 700 A für 10 Sek.
1500 A Brechpunkt


durchaus bezahlbar

Gast am 19 Okt 2016 00:40:41

Hallo cbra ,
danke für den Link. Eine Menge Schalter zur Auswahl. Damit werde ich etwas anfangen können, wenn es an die Elektrik geht. Übrigens lügen die Angaben bei den Schaltern (Natoknochen) sehr oft. Die in der Überschrift angegebene Stromstärke ist sehr oft die maximale Belastbarkeit, die nur ein paar Sekunden zulässig ist. Die Dauerbelastbarkeit ist in dem Fall nur die Hälfte der Angabe in der Überschrift. Ich sage es nur, damit niemand Schiffbruch erleidet. Daher ist der Schalter mit der höchsten Belastung gerade gut genug. Auch wenn er ein paar Euro mehr kostet. Ich habe mir erst mal einen Schalter zur Ansicht gekauft. Optisch und von der Handhabung+Verarbeitung = guter Eindruck.

Morgen bin ich ja beim TÜV. Böse Zeigefinger tippten - oder vermuteten - dass ich, wenn der TÜV um ist, die Auflage habe, den Längsträger auszutauschen. Herr Je oh nee! Gut dass ich nur einen angebohrt habe :D

In der Werkstatt will ich gleich die beiden Wellrohre (Leerrohre) legen lassen, wo die Kabel durchgehen. Zwei Stellen müssen leider in den Unterbodenraum. Ich will mir den Doppelboden ja nicht mit Kabeln verbauen, die dann evtl. kaputt gehen, wenn ich was reinschiebe. Wellrohr ist ideal und wasserdicht und stört unter dem Auto nicht. Habe ich beim letzten Bus auch so gemacht. Da kann man auch später noch mal ein paar Kabel durchschieben, wenn Bedarf ansteht. Es ist sinnvoll, alle "strategischen Verbindungen" (so viele sind es nicht) vorab mit Leerrohr zu bestücken. Die Elektroinstallation wird dadurch später zu einem Klacks, und bohren, frickeln, fluchen entfällt fast vollständig.

Hallo GUTES im Menschen ,
das GUTE im Menschen werden wir kennen lernen, wenn ich morgen Abend berichte, dass ich den Längsträger austauschen muss. Dann wird hier bei einigen Party sein. Aber den Gefallen tue ich euch nicht :mrgreen:

Hallo Daniela,
RETourer hat geschrieben:Frage an Bernd: Wie willst du denn die einzeln geschalteten Batterien laden? Eine Zusammenschaltung egal in welcher Form kommt ja dann nicht in Frage?

Die werden vorerst manuell per Schalter bedient. Ich gehe davon aus, dass ich zu > 95% mit einer Batterie auskomme. Die anderen beiden stehen geladen zur Reserve. Wenn ich sie nicht nutze, muss ich nur auf die Selbstentladung achten; d.h. ab und zu laden, und gut ist.

Ich habe mir noch keinen Kopf gemacht, wie ich das organisiere. Vielleicht mit einer Matrix und Bananenstecker-Kabel: Y=Spannungsquellen (Lichtmaschine, Solar, Landstromladegerät) und X=Aufbaubatterien (1, 2 und 3). Wieder sehr technisch, aber auch kinderleicht zu verstehen.

Da ich das Elektrozeug weitgehend selbst baue (außer Geräte wie WR, Lader usw., das Equipment kaufe ich natürlich), kann ich später noch optimieren, falls ich es will. Falls drei Ausbaubatterien da sind, was wie gesagt am Anfang nicht der Fall sein wird, lässt sich z.B. per Solar ein Schrittschalter ansteuern. Drei Relais, ein bischen Elektronik, das war's.

  • Batterie 1 lädt, bis sie voll ist.
  • Über AES wird auf die 2. Batterie umgeschaltet.
  • Die lädt wieder, bis sie voll ist und AES wieder kommt.
  • AES schaltet dann auf die dritte Batterie.
  • Nach der letzten Batterie schaltet AES wie gehabt auf den Kühlschrank oder sonst wohin.

Dann sind alle Batterien voll geladen, ohne dass es eines Handgriffs bedarf. Das halte ich aber nicht für notwendig. Letztendlich ist das Auto zum Reisen, und nicht als Objekt sich technisch zu verwirklichen.

Viele Grüße
Bernd

andwein am 19 Okt 2016 12:21:52

Hallo "BerndDerBus"
Vielleicht ein paar Worte zu meinen Kommentaren und vielleicht auch zu anderen.
Es gibt wahnsinnig viele Leute, die ein Fahrzeug nach ihren Vorstellungen, mit ihren Fähigkeiten und mit ihrem Werkzeug aus- oder umbauen. Ich finde das toll, diese Leute haben ihren Spass dabei und irgendwann fahren Sie damit voller Freude durch die Gegend. Später gehen Sie zum TÜV und manchmal gibt es dabei Überraschungen. Die meisten dieser Um- und Ausbauer schreiben aber nicht darüber, sondern machen es einfach.
Wenn aber einer in einem öffentlichen Forum wie diesem darüber schreibt wie er es macht, dann kann schon sein, dass die mitlesende Öffentlichkeit reagiert, entweder um Lob zu spenden (und dazu gibt es viele Beiträge) oder um Kritik zu äußern (und diese gibt es auch zu anderen Beiträge außer deinem).
In meinen Augen ist es halt problematisch von fahrzeugtechnischen/elektrotechnischen/gastechnischen Vorschriften/Regeln abzuweichen und das öffentlich als Beispiel darzustellen. Das fordert einen Einspruch geradezu heraus.
Das ist halt meine Ansicht, aus dieser Ansicht heraus schreibe ich was ich meine oder weiß. (Bei dem Wort "weiß" meine ich es richtig geschrieben zu haben, weiß es aber nicht)
Da musste mal wieder etwas raus, Gruß Andreas

Gast am 19 Okt 2016 13:41:55

--> Link

Jetzt weißt Du bzw. wisst ihr es! :D :D :D

FWB Group am 19 Okt 2016 21:28:38

RETourer hat geschrieben:
Ganz ehrlich, die Steuerfahnung mit einer Überwachungsorganisation zu vergleichen, hinkt aber schon ganz schön.



Ich schrieb:

Dazu durchforsten etliche Organisationen, inklusive Staatsanwaltschaft, Polizei, FA u. a. regelmässig einschlägige Foren und die sozialen Netzwerke.
Zitat Ende:

Auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit ( rund 41 übersichtliche Jahre :wink: ), weiß ich, das viele aaS , sich in einschlägigen Foren rumtreiben,
um Wissen für ihre eigenen Projekte voran zu bringen, sei es nun ein Womo, ein Audi R6 oder ein 750 Schnitzer BMW.

Die wissen manchmal über bestimmte Autos mehr, wie wir als Werkstatt. Man kann ja auch nicht immer perfekt sein! :wink:
Da findet dann ein reger Gedankenaustausch statt und das ist auch gut so.

Allerdings werden die Foren auch genutzt, um Dinge abzuklären. Na, ihr wisst schon......
Und wenn nicht, ist nicht weiter schlimm, einfach weitermachen! :D

FWB Group am 19 Okt 2016 21:35:39

BerndDerBus hat geschrieben:
Ich habe mir noch keinen Kopf gemacht, wie ich das organisiere. Vielleicht mit einer Matrix und Bananenstecker-Kabel: Y=Spannungsquellen (Lichtmaschine, Solar, Landstromladegerät) und X=Aufbaubatterien (1, 2 und 3).verwirklichen.

Viele Grüße
Bernd


Tipp:
Guck dir mal das Cetek Dual 250 an.
Das Ding hab ich drin und das funktioniert tadellos!
Trennrelais, entscheidet selbstständig, welche Ladeart usw. usw.

Gast am 20 Okt 2016 11:28:28

Hallo Frank,
danke für den Tipp "Cetek Dual 250". Ich muss dringend aufpassen, dass ich nicht zuviel Automatismus einbaue. Das geht schnell bei mir :D und hat dann im tgl. Gebrauch eher negative Effekte.

Hallo Andreas,
andwein hat geschrieben:In meinen Augen ist es halt problematisch von fahrzeugtechnischen/elektrotechnischen/gastechnischen Vorschriften/Regeln abzuweichen und das öffentlich als Beispiel darzustellen. Das fordert einen Einspruch geradezu heraus.

ich will dazu noch was schreiben, da solche Missverständnisse ja immer wieder vorkommen, wie man sieht. Der eigene Eindruck von sich selbst und wie einem andere sehen, ist zuweilen unterschiedlich. Ich mache mir eher zu viele Gedanken um alles, was erlaubt ist, und gehe den Leuten mit "was wäre wenn" manchmal sogar schon auf den Wecker (siehe einige Beiträge). Die "Regeln", um die es in deinem Fall ging, waren aber wohl selbst auferlegte Regeln, a'la "das tut man aber nicht". Und damit, ich gebe es zu, stehe ich sehr wohl auf Kriegsfuß. Individualität findet sich nicht in der Massenkonfektion. Der einzige Gott, dem ich gehorche, ist Sinn+Vernunft, gepaart mit Erfahrung anderer. Und zwar alles im Kontext GESETZLICHER Regeln. Gegen letztere habe ich bisher nicht verstoßen (ist mir jedenfalls nicht bekannt) und das habe ich auch nicht vor. Es ist in D. ja bekanntlich so, dass die ABE erlischt, wenn man techn. "Spielchen" spielt; Unfall mit kapitalem Fremdschaden ist dann gleichbedeutend mit dem Verlust der finanziellen Existenz. Techn. Spielchen sind daher extrem fahrlässig und gefährden das Leben anderer. Du hast Verständnis, dass ich mir in diesem Rahmen nicht pauschal vorwerfen lassen, "auf Regeln zu pfeifen". Im übrigen habe ich die WoMo Bücher eines Andreas Weingand gekauft (und zwar alle), bevor ich an den Ausbau ging. Wenn du derselbe Andreas bist, siehst du ja, dass ich mich sehr wohl schlau mache, bevor's an den ausbau geht. Individualität hat Vorrang, jedoch nur im Rahmen des gefahrlosen und erlaubten.

Ähm, fällt mir da zum Thema gerade ein: Den Cola-Cognac-Tank --> Link wird ja wohl jeder als SPASS erkannt haben 8)

So, jetzt vergiss das Thema, und lass uns sinnvolles schreiben und nicht streiten.

Zum Thema Party.

Ich hatte es vorgestern angekündigt und ich muss euch leider enttäuschen: Die Party ist abgesagt; d.h. der "Loch-Träger" hat TÜV gekriegt :mrgreen:

Ich werde niemanden zur Nachahmung animieren. Wenn man in tragende Teile bohrt, solte man wissen, was man tut. Nicht hoffen, sondern wissen. Da es aber Leute gibt, die sogar (ich fasse es nicht) die Deichsel eine Anhängekupplung anbohren :? --> Link ist schon klar, dass ich mir Kritik anhören muss. Das ist auch in Ordnung.

Ich habe das gestern geklärt. Es gibt kein Pauschal-Verbot, nachdem ein Träger nicht angebohrt werden darf. Prüfer sagte: "Wenn der Träger nicht aussieht wie ein Sieb, habe ich damit keine Probleme".

Es war ja dreist, was ich tat, denn ich wies ihn während der Prüfung auf die Löcher hin. Ich war allerdings auch sicher, dass es tatsächlich kein Problem ist. Beim ersten Hinweis hat er überhaupt nicht reagiert. Also fragte ich nochmal. Dann die o.g. Antwort.

Allerdings hätte ich fast wirklich keinen Stempel gekriegt. Und hier wird es interessant für alle: Der Prüfer beanstandete diese Löcher :


Er faselte etwas von § 21 {ich nehme an: StVZO} und sagte "Das kann ich Ihnen nicht abnehmen. Das ist ja kein geschlossener Kastenwagen mehr". Ich sagte: "Ich bin gerade beim Ausbau zum Wohnmobil.". Prüfer: "Ja, dann müssen Sie das Auto als Wohnmobil ummelden und dann können Sie zur HU kommen". Ich sagte: "Das geht doch gar nicht. Die Ummeldebedingungen zum Wohnmobil sind doch noch gar nicht erfüllt" (vor allem "Ausstattung des Wohnteils", --> Link ).

Danach war das Thema vom Tisch. Wäre ich oder der Werkstattmeister nicht dabei gewesen, ich schwöre euch, der hätte das Auto wegen den Belüftungslöchern nicht abgenommen. War zwar ein ganz junger Kerl, aber es macht mir Sorgen, dass sich in Deutschland offenbar niemand mehr so ganz genau auskennt. Also die Gunst, einen TÄV-Stempel zu bekommen, sollte nicht von einer Diskussion unter dem auto abhängen, sondern von gesetzlichen Vorgaben. Entweder erfüllt mein Fahrzeug die Bedingungen, oder eben nicht.

Viele Grüße
Bernd

mk9 am 20 Okt 2016 13:02:29

Hallo Bernd,

ich habe mir alle Beiträge zu Deinem Vorhaben ( Ausbau zum Wohnmobil ) genau angesehen. Selbst habe ich 2 Kastenwagen zum Wohnmobil ausgebaut.
Selbstausbau wohlgemerkt. Natürlich vorher alles gut überlegt, geplant und dann einfach a n g e f a n g e n..

Seinerzeit habe ich den Ausbau hier im Forum mit zahlreichen Bildern geschildert. Es waren zahlreiche Schweißarbeiten nötig, die mir mein Freund, ein Kfz.-Meister, gemacht hat. Bis auf die Sitz- / Schlafpolster habe ich alles selber gemacht. In meiner Doppelgarage wurden die Möbel aus 15mm Pappelsperrholz ( beidseitig mit Folien ) angefertigt. Vor meiner Doppelgarage stand der alte 82iger Peugeot J9 und seit 1995 als WOMO im Einsatz.

Hier am Niederrhein sagt man halt: einfach mal zu Potte kommen. Das heißt mit anderen Worten: nicht viel herumreden sondern machen.

Es ist ja alles gut und schön, was Dir bei dem Ausbau durch den Kopf geht und Kommentare zu Deinen Überlegungen preisgibst. Ich sehe aber kein Fortkommen. Meiner Meinung nach verzettelst Du Dich. Wie lange willst Du denn diese ganze Aktion durchziehen ? Zieh die ganze Sache doch nach Deinen Vorstellungen durch. Du machst doch sowieso das, was Du Dir vorstellst. Im Endeffekt willst Du doch keine Ansichten der beteiligten Forenmitglieder zu Deinem Thema gelten lassen.

Im Endeffekt ist es mir doch egal, wie lange Du herumbastelt. Aber seit Mitte Juni ist bis jetzt nicht viel geschehen. Jetzt kommt die Regenzeit und danach dann hast Du bis zum Frühjahr eine Baustelle.

Mein Kommentar soll keine Kritik sein. Das mag auf den ersten Blick so aussehen. Es ist aber lediglich mein Empfinden von Tatsachen. Du machst Dir viel Arbeit mit Deinen Kommentaren aber einen wesentlichen Fortschritt beim Ausbau ist nicht zu sehen. Manche Vorstellungen von Dir kann ich nicht nachvollziehen. Ein Beispiel ist z.Bsp. die Sache mit dem Wasserbehälter und der Heizung davor und der Sache mit dem Bodenblech. Oder hab ich da was nicht verstanden ?

Dennoch verfolge ich das was noch alles kommt ( Kommentare und Bilder ). Nicht zu vergessen: viel Spaß beim Ausbau des T 4.

Gruß
Manfred

Gast am 20 Okt 2016 14:14:34

Ja Manfred, ich schreibe viel. Was vielleicht den Grund darin hat, dass ich sowieso den ganzen Tag u.d. halbe Nacht a.d. Tastatur verbringe. Dorthin verurteilt durch den Beruf. Aber es stimmt schon: Ich bin eine Quasselstrippe geworden. Zu viel am PC, zu wenig im richtigen Leben tätig. Das geht mir selbst am meisten auf den Wecker. Ich hätte bei meinem erlernten Beruf bleiben sollen.

Dass Projektleiter mit anhaltender Projektdauer immer öfter hinter meinem Rücken hin und her schleichen, und mir komische Blicke zuwerfen; "was macht der Kerl eigentlich...man sieht gar nichts", bin ich gewohnt :D Wochenlang nichts zu sehen. Kopfarbeit kann man nicht sehen. Die Projekte habe ich trotzdem im Zeitfenster locker beendet. Ich plane ALLES, bevor ich Hand anlege. Das erspart mir das "übliche Hinterher-Frickeln" der Kollegen. Wenn man das Hinterher-Frickeln dazurechnet, sind andere Methoden langatmiger; und nerven teilw. auch, weil immer irgendwas in der schnellebigen Zeit nicht richtig funktioniert. Das will ich vermeiden.

Du hast ausgesprochen, was andere auch erkannt haben. Es geht - vermeintlich - nicht vorwärts. Sagen die Nachbarn auch. Allerdings sehen die Nachbarn natürlich, wie oft ich nicht am Auto bin, und das ist die meiste Zeit. Beruf und andere Dinge haben Priorität. Aber das schrieb ich ja bereits. Im Frühjahr ist der Bus fertig. Obwohl das Wetter jetzt natürlich sch**** wird.

Als richtiges Handicap empfinde ich die Abhängigkeiten bestimmter Arbeiten. Der Holzaufbau, also die Möbel - anhand derer der Fortschritt wohl allgemein ausgemacht wird - kann ich noch nicht einbauen, weil die Grundlage (Platte und Unterbau) noch nicht festgeschraubt werden kann.

Ein Grund ist, dass die Batteriekabel erst verlegt werden müssen, die an bestimmten Stellen in den Unterboden gehen. In Leerrohren, wie ich schrieb.

Weil ich weder Grube noch Hebebühne habe, bin ich bei solchen Arbeiten, wo man zwischen Innenraum und Unterboden oft hin-und-her muss, auf andere angewiesen. Extrem lästig. Gestern war ich beim TÜV und habe die Gelegenheit genutzt, mir in der Werkstatt (ich bin mit dem Meister befreundet) die beiden Leerrohre legen zu lassen. Wenn ich weiß, dass ich "dann und dann" in einer Werkstatt bin und eine Hebebühne habe, ruht die Arbeit eben so lange, bevor ich mich in meinem Alter unter dem Auto rum-lümmele. Ohne die Leerrohre komme ich eh nicht weiter. Durch das Festschrauben der Holzkonstruktion ist es z.B. extrem schwierig, die Löcher für die Leerrohdurchführung nachträglich zu bohren. Da brauche ich längere Kronenbohrer, die ein Vermögen kosten. Und so ist eins vom andere abhängig.

Der Unterflur-Tank ist zur Zeit in der Werkstatt. Es war kein Witz alsich oben schrieb, dass eine Durchführung durch den Tank gelegt wird. Geht in meinem Fall nicht anders, und ist auch keine große Sache. Also: why not?

Jedenfalls muss der Tank auch noch irgendwie befestigt werden. Reimo sieht hierzu wohl vor, dass er mit Lochband irgendwie am Wellblech befestigt wird. Das gefällt mir gar nicht, denn 75 Liter Wasser wiegen 75 kg und dazu kommt noch das Gewicht des Tanks. Also werde ich den Tank auch am Rahmen befestigen. Dazu will ich mir aber erst in einer Werkstatt für WoMo-Ausbau Rat holen; oder den Tank dort gleich einbauen lassen. Ich muss nicht mehr alles selbst machen. Andere in meinem Alter liegen längst am Friedhof :D

Und nochmal an die Zweifler:
Ich habe grundlegend eine andere Arbeitsweise als "normal". Das ist mir bekannt und nervt. Nicht die Arbeit nervt, sondern die dauernden Zweifel. Ich komme hin, wohin ich will. Und i.d.R. noch weiter, weil ich extrem modular plane und baue; spätere Ein- und Umbauten sind dann ein Klacks.

Die Schmiede hat gerade angerufen: Die Bleche für die Luftdurchführung (durch Doppelboden zum Unterboden) sind fertig. Die werde ich heute also anpassen, und dann einbauen.

Dann muss die erste Gasleitung (vor)verlegt werden, denn die Truma-S zieht das Gas von unten. Dazu muss ich noch irgendwo eine (günstige!) Rohrbiegemaschine finden. Ich lege nur die Rohre, anschließen wird sie später ein Gas-Fachbetrieb - alles schon abgestimmt :)

Das Gasrohr an die Truma-S verläuft neben Tank und Unterboden. Und weil der Tank gerade nicht da ist, muss ich wieder warten, oder auf "gut Glück" bauen. So ist das bei diesem Ausbau, die vielen Abhängigkeiten stören sehr.

Auch wenn man nichts sieht, die Hauptarbeit ist trotzdem gemacht: Das lange gedankliche Hin-und Herschieben von Möglichkeiten, samt Konsequenzen und Abhängigkeiten ... was wohin gebaut werden soll ... ob genug Platz ist ... ob der TÜV das später abnimmt ... ob es funktionell ist ... Möglichst viele Features, ohne sich den Platz zum Wohnen zu verbauen ... und ... und ... und de rHund muss auch noch Platz zum liegen haben. Bringt das erst mal alles miteinander in Einklang, und dann reden wir weiter. Und wenn ich mir eine Bus ausbauen wollte, so wie jeder Bus eingerichtet ist, dann gehörte ich in meinem Alter wirklich georfeigt, dass ich mir keinen gebrauchten oder neuen fertigen Bus kaufe. Ich will das haben, was ich haben will; und nicht das, was andere glauben, was ich haben muss.

Viele Grüße
Bernd

Jagstcamp-Widdern am 20 Okt 2016 15:19:23

Bernd,

du brauchst keine günstige rohrbiegemaschine, spanne lieber stahlrohrstücke in deinem jeweils gewünschten radius (je grösser-je besser...) in den Schraubstock und biege dein Gasrohr gefühlvoll drüber!

früher gut - heute besser!
hartmut

OstfrieslandBE am 20 Okt 2016 16:32:57

Moin,

und wenn du das Rohr vorher mit Sand füllst knickt es auch nicht.

Gast am 20 Okt 2016 17:25:46

OstfrieslandBE hat geschrieben:Moin,

und wenn du das Rohr vorher mit Sand füllst knickt es auch nicht.

Klar dass der Tipp mit dem Sand von der Nordsee kommt :mrgreen: Danke.

Hartmut, das Teil ist schon unterwegs. Falls mal jemand Bedarf hat
Rohrbieger 14,28 EUR --> Link
Rohrschneider 10,36 EUR --> Link
Für ein paar Schnitte dürften die sehr günstigen Werkzeuge den Zweck erfüllen.

Viele Grüße
Bernd

taps am 23 Okt 2016 12:18:26

BerndDerBus hat geschrieben:Für ein paar Schnitte dürften die sehr günstigen Werkzeuge den Zweck erfüllen.

Damit kommt man gut zurecht, diese Werkzeuge hatte ich bei meinem Ausbau auch verwendet.
Wichtig: Vorher ein paar Proben machen wegen der Radien, besonders, wenn Du mehrere Kurven in einem Rohr hast.
Da kann man sich schnell vertun.
Dann gibt es noch eine unverzichtbare Paste für die Schneidringverbindungen.
Meine Gasanlagen im Selbstausbau und auch nach Umbau in einem anderen Fahrzeug kamen beim ersten Anlauf durch die Prüfung.

Gruß
Andreas

kissenschlacht am 24 Okt 2016 17:43:31

Hi, tolles Projekt.

hier schreibt ein Macher der uns an seinen Gedanken zum Ausbau seines T4 teilhaben lässt.
Solche Leute werden auch Querdenker genannt.
Am Anfang fragt er höflich an, ob es jemand interressiert das er sein Projekt hier beschreibt.
Dann bekommt er sehr viel Zustimmung, aber in dem Moment wenn die Fachleute sich einklinken
wird er überschüttet mit >Angstmacherei, seiner fehlender Fachkompetenz und mit Regeln und Normen,
das es nicht nur Ihm Angst und bange wird.
Mann muß schon alle Seiten von vorne an lesen und zwar auch zwischen den Zeilen, um Ihn hier fachliche
Ratschläge zu geben.
Mann/Frau erkennt auch sofort das Bernd einen sehr hohen Sachverstand hat und das er sich vorher,
mitten drin und auch nachher permanent sich über sein tun, Gedanken macht.
Kleines Beispiel >> a braucht eine Dachlatte mit dem mass 2,50 m länge, er legt seinen Zollstock auf die
5 m lange Dachlatte misst die länge, zeichnet an,und schneidet ab.
>< b macht das selbe nur bei dem ansetzen der Säge geht er im Kopf noch einmal seine Arbeitsschritte
durch und schneidet dann.
Die warscheinlichkeit das seine Latte 2,50 m lang ist, ist größer als bei a der hat den 2 m Bleistiftriss ab-
geschnitten.
Was Bernd braucht sind Tips von Fachleuten die Ihm bei der Beschaffung von speziellen Material oder Fach-
adressen beraten um das eine oder andere für seinen Ausbau leichter händeln zu können.

Hallo Bernd weiterhin viel spass bei Deiner Arbeit.

ich meine ja nur
Gruß

Georg

teuchmc am 24 Okt 2016 22:34:33

Moin Georg! Was willst Du uns damit sagen? Wie hilft Dein Beitrag jetzt dem TE? Sollen wir uns jetzt irgendwie entschuldigen, für wat ooch imma? Fragen über Fragen.
Sonnigen weiterhin. Uwe

kissenschlacht am 25 Okt 2016 14:49:10

Hi,
nein warum soll sich jemand für seinen Beitrag entschuldigen?

Da mich der Beitrag von Bernd sehr interressiert, habe ich ihn von
vorne bis hinten durchgelesen.
Da Bernd ein sehr höflicher Mensch ist antwortet er auch 3-4 mal auf Anfragen
die sich wiederholen
(Preis und Wirkungsweise/Ausführung seiner Hecktüren, er hat zwar 3 Akkus,
aber 2 als Reserve, Paralelschaltung usw)

und bevor er den Thred einstellt da er sich nur erklären
muß, habe ich meine Meinung dazu geschrieben.

Er wird schon wissen was und wie er es macht, da ja auch nur Er mit den
Konsequenzen seines tuns klar kommen muß.

Meine Meinung

Gruß

Georg

teuchmc am 27 Okt 2016 05:08:49

Moin Georg! Und nu? Dürfen wir jetzt nur noch Ja und Amen zu diesem Projekt sagen? Wenn Bernd die Schnxxxe voll von unserm "Expertenwissen" hätte, hätte er es mitgeteilt. Entschuldige, dass bei seinen teilweise sehr speziellen Ansätzen und Wünschen hier auch Kritik und Bedenken geäußert wird. Und ein nur "Abnicken" seiner Ideen wird es hier nicht geben. Und wenn das Projekt so Schxxxxe wäre, würde sich hier keiner die Mühe machen seinen Senf dazu zugeben.
Und ja, er wird schon wissen, was er tut....... Oder auch nicht.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Jagstcamp-Widdern am 23 Nov 2016 14:53:18

moin Bernd,

was ist los, hast du derzeit keinen bock auf busausbau?

früher gut - heute besser!
hartmut

Gast am 28 Dez 2016 14:43:23

Hallo allerseits :)

nö, habe nicht die Schn... voll von euch. Im Gegenteil. Mir war das Wetter nur zu kalt + feucht, um viel am Auto zu machen. Ihr müsst wissen, Bernd bastelt unter freiem Himmel, Bernd ist nicht der dünnste und Bernd ist auch nicht mehr der jüngste. Mein letzter WoMo-Ausbau war Ende der 80er, Anf. der 90er, also 25 J. her. Viele geht wirklich langsamer als früher. Mann, das hätte ich nicht gedacht, ich bin schleppend-langsam geworden. So ein M*st! :roll:

Ich habe aber keinen Zeitdruck, und gemacht habe ich schon was. Einen Teil der Elektronik muss ich selbst bauen, also E-Werkstatt aus den Kartons im Keller hochgeholt und wieder aufgebaut. Elektronik, wie ging das doch gleich noch .... :cry:

Der Kunststoffschlosser hat sich auch erst vor 2 Wo. gemeldet. Tank ist fertig, kann abgeholt werden. Da hatte ich eine Änderung in Auftrag gegeben. Fotos dazu gibt's später.

Die E-Leitungen habe ich vorbereitet, d.h. Leerrohre im Unterboden verlegt und dazu Teile abbauen müssen, z.B. das Wärmeleitblech des Auspuffs. Ist natürlich nix geschraubt, sondern alles genietet. Niete drehte sich beim rausbohren mit, und lauter so einen Sch*** hat man heute, was es früher nicht gab.

Aktuell bin ich am Gasboiler (Truma BGE 10). Der muss auf, um einen dritten Wasseranschluss dran zu schweißen. Alles kein Problem, kriege nur die blöde Plastikverkleidung nicht ab; d.h. den Deckel hatte ich ab, unten ging dann nicht mehr und nach fest kommt bekanntlich kaputt. Alles ist geclipst, kennt man ja. Und iwie habe ich den Eindruck, dass ist auch kein Plastik mehr, sondern PAPPE mit Plastiküberzug. Ja geht's denn noch ???

Aber auch das eilt nicht. Der Boiler kommt eh zum Schluss ins Auto. Suche im Moment noch ein paar flache Fenster. Also keine normalen Fenster, sondern möglichst flach. Vielleicht 15 bis 20 cm hoch, aber eher 15. Ich will Aufstellfenster. Sie sollen nach außen hochklappbar sein, und zwar um mindestens 90° Damit die Fenster auch bei Regen offen sein können. Die Preise erschlagen mich ja schon wieder ......

OK. Ich melde mich, wenn's was neues gibt. Vielleicht mache ich eine Wordpress-Doku auf. Es ist doch viel, was ich an Plänen habe, und wovon sich das meiste wahrscheinlich auch umsetzen lassen wird. Alles in einem Threadt wird dann wohl unübersichtlich.

Viele Grüße
Bernd

rolandderaeltere am 18 Jan 2017 02:35:15

Gast hat geschrieben:Für die Bezugspunkte oben-unten habe ich die Schrauböffnungen der Rücksitze verwendet bzw. ein paar kleine Löcher gebohrt, durch die ich von oben Nägel gesteckt habe. So kann man unten messen, und oben die Maße übernehmen. Die kleinen Löcher (3 mm) werden später mit Bitumen wieder verschlossen.


Hallo Bernd, hallo alle,

habe gerade erstmals in Deine Ausbaubeschreibung reingeschaut. Bin noch nicht ganz durch.
2 Mal habe ich schon gelesen, dass Du Korrosionsschutz im Aussenbereich mittels Bitumen erreichen willst.
Lass dieses Zeug nicht an Dein Auto! Ich verstehe Deine Ausbaumaßnahmen so, dass sie eigentlich lange halten sollen.
Bitumen wird, kurz oder lang, vom Wasser und Rost unterwandert!
Wax ist der wirksame Ersatz. Die Oldtimerszene sieht das schon lange so.

Mike Sanders, Fluid Film und Perma Film sind heute sichere Rostverhinderer. Die werden bei sommerlichen Temperaturen immer wieder so aktiv, dass sie viele winterliche Schäden von selbst reparieren, wo es nötig ist. In gewissen Grenzen.
Meine heilige Kuh, einen 1988er VW T3 Syncro fahre ich seit ca. 27 Jahren damit auch jeden Winter hier in Europa.

Schau mal in den Katalog von z.B. Koorosionsschutzdepot.de. Da wird wesentliches gut erklärt, oder Google einfach nach "Mike Sanders"...

Ansonsten finde ich Deine Ausbaubeschreibung dermaßen interessant, dass Du bestimmt noch einiges von mir zum lesen bekommst.

Schöne Grüße aus Niederbayern
von Rolanddemälteren

Waldi am 19 Jan 2017 07:57:54

Guten Morgen rolandderältere
Leider ist Bernd nicht mehr Mitglied dieses Forums, warum auch immer.

Schönen Tag noch Waldi

mk9 am 19 Jan 2017 19:24:28

Meine Meinung: Bernd ist für meine Begriffe zu dünnhäutig. Er schreibt bzw. schrieb viel, wolle die Meinung anderer Forenmitglieder hören und macht doch das, was er will. Dafür brauche ich aber vorher keine anderen Ansichten anhören.

Manche Kommentare von ihm haben nur Kopfschütteln meinerseits ausgelöst. Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten.

Gruß
Manfred

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