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Der Dieselmotor wird bleiben 1 ... 3, 4, 5, 6, 7


babenhausen am 15 Jan 2020 13:21:42

Ich hatte vor etwa 2 Jahren noch Kontakte zur Entwicklung von Fahrzeugmotoren, die Restlaufzeit von Dieselmotoren ist begrenzt bis in etwa 10 Jahren wird kaum noch ein herkömmlicher Dieselverbrenner am Markt als Neufahrzeug zu finden sein. Batteriebetrieb dürfte auch eine Zwischenlösung sein selbst wenn noch Verbesserungen möglich sind.
Was bleibt ist Wasserstoff .

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Gast am 16 Jan 2020 09:07:27

Rollator hat geschrieben:Dann will ich Dir mal mit knapp 60 einen anderen Blickwinkel sagen:

Und dafür sollen statt dessen im Gegenzug Werte vernichtet und enteignet werden?

Nein, mache ich leider nicht mit, diesen Weg.


Hallo Rollator,

mein Respekt für den Inhalt und Umfang für deinen guten Bericht, der auch meinem Blickwinkel entspricht. Ja, so ist das Leben, hat der Mohr seine Schuldigkeit getan dann muss er gehen. Der ewige Generationsverlauf, mal zart, mal heftig.
Da von fast alle Wissenschaftler die Folgen des Klimawandel in den Medien im Minutentakt aufgezeigt wird ist es nicht wunderlich das die Jugend so reagiert.
So wie hier Dein guter Blickwinkel Bericht nachdem ihn ein paar Dutzend User gelesen haben in der Versenkung verschwindet, oder in den TV Nachrichten publiziert würde, es interessiert die Jugend nicht, aus ihrem Blickwinkel in die Zukunft ist das alles der Schnee von gestern.
Leider müssen wir diesen Weg auch mit gehen, egal wie unser Blickwinkel ist.

Gruß

Tinduck am 16 Jan 2020 13:34:33

Na ja.

Man erinnere sich mal an die 70er und 80er, als meiner einer noch jung war.

Was haben wir uns über Atomkraft, Startbahn West und Waldsterben aufgeregt. Protestaktionen gab es auch genug. Und? Es ist tatsächlich was passiert, es hat sich was geändert. Natürlich nicht sofort (obwohl wir das auch gefordert haben), aber die Umwelt-Situation ist heute besser als damals.

Natürlich stellen die heutigen Demonstrierenden überzogene Forderungen. Das Problem ist, dass damals arrivierte, gefestigte Charaktere in der Politik sassen, die erstmal versucht haben, das Problem zu ignorieren. Als es dann über die Grünen bis in den Bundestag getragen wurde, änderte sich langsam was. Und es war wohl meist ein vernünftiger Kompromiss.
Heute denkt die Politik nur noch in FB-likes und fürchtet Wahldebakel, wenn nicht sofort eine Maßnahme zur Volksberuhigung greift, und so erlebt der Elektroantrieb derzeit eine Zwangsverordnung, die das gute (Nischen)Konzept in die Untauglichkeit treibt. In 20 Jahren werden wir dem Diesel hinterherweinen, wenn wir in der Innenstadt keine freie Steckdose finden :D oder wenn das erste AKW in Deutschland hochgeht, weil man das wegen erhöhtem Strombedarf durch e-Autos und niedrigem CO2-Ausstoss doch nicht abschalten durfte.

bis denn,

Uwe

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smartwomo am 16 Jan 2020 14:37:58

Das Bessere ist immer der Feind des Guten. Die heutigen Dieselmotoren sind sicher ein technisches Kunstwerk, das viele gute Ingenieure über viele Jahre hinweg entwickelt haben. Aber der Elektromotor ist dem Diesel (und auch Benziner) halt trotzdem überlegen (der hat eine noch längere Entwicklungszeit hinter sich):
Hohes Drehmoment über fast den ganzen Drehzahlbereich
Kein Mehrgang-Getriebe notwendig weil er viel höhere Drehzahlen verträgt
Keine Vibrationen
Weniger reparaturanfällige Bauteile
Kostengünstiger herzustellen
Keine Abgase

Ich fahre seit 3 Jahren Elektroauto und möchte dessen Laufkultur nicht mehr missen. Ein Verbrenner-Pkw kommt uns deshalb nicht mehr ins Haus. Und das Diesel-Wohnmobil wird ebenfalls durch ein E-Wohnmobil ersetzt, sobald es bezahlbare gibt (und ich genügend gespart habe).

Sieht so aus, als gäbe es noch viele Diesel-Fans. Aber ich denke, denen wird es genauso gehen, wie denen, die vor 15 Jahren der Meinung waren, sie würden niemals ihren Nokia-Knochen gegen ein Smartphone tauschen. Zuletzt haben sie sich dann doch vom Zusatzkomfort der Smartphones überzeugen lassen (obwohl die Batterielaufzeit nach wie vor kürzer ist, als bei einem einfachen Nokia-Handy).

silent1 am 16 Jan 2020 14:57:08

Meine Prognose:

Die Elektromobiliät wird sich auf breiter Front nicht durchsetzten.
Das sage ich als E-Auto Fahrer. :ja: ;D

rkopka am 16 Jan 2020 15:17:12

smartwomo hat geschrieben:Aber der Elektromotor ist dem Diesel (und auch Benziner) halt trotzdem überlegen (der hat eine noch längere Entwicklungszeit hinter sich):

Der Motor ist nicht das Problem sondern der Energiespeicher und was dazugehört, die einfach noch nicht so weit sind. Sobald es einen Akku mit dem halben Gewicht und Preis der derzeitigen, bei 4facher Kapazität, 20 Jahre Lebensdauer und in 10min voll ladbar gibt, könnte der Diesel zumindest für Fahrzeuge wirklich verschwinden, wenn man auch die nötigen Ströme bereitstellen kann :gruebel: . Aber wie betreibst du das 6000 Personen Kreuzfahrtschiff oder den 400m Containerfrachter ?

Zuletzt haben sie sich dann doch vom Zusatzkomfort der Smartphones überzeugen lassen (obwohl die Batterielaufzeit nach wie vor kürzer ist, als bei einem einfachen Nokia-Handy).

Ist ein guter Vergleich. Wegen dieser kurzen Laufzeit gehören "Rangeextender" d.h. Powerbank und Ladekabel und Netzteil fast immer dazu, wenn man länger als ein paar Stunden unterwegs ist. Ebenso werden die "Ladesäulen" wichtig. Da sieht man dann das Suchen am Flughafen nach so einer Buchse bzw. nach einem versperrbaren Kasten zum Laden (in manchen Einkaufszentren). Diese "Ladesäulen" sind aber recht billig zu machen und keine Gefahr für das Stromnetz :-). Und auch die Preise (von den Topmodellen mal abgesehen) sind nicht so verrückt.
Mit dem Nokia konntest du vermutlich eine Woche in die Wildnis gehen, mit einem Smartphone brauchst du Solarrucksäcke u.ä.

RK

teuchmc am 16 Jan 2020 15:19:17

Naja,smartwomo, in 15!!!!Jahren könnte ja durchaus eine vernünftige und bezahlbare Alternative für Verbrennungsmotoren entwickelt worden sein und bezahlbar für Alle zur Verfügung stehen. Das bezweiflen hier die Wenigsten.
Das Batterieauto, wie es jetzt gehypt und politisch korrekt sein soll, wird es nicht sein.
Sonnigen weiterhin. Uwe

cbra am 16 Jan 2020 15:35:43

teuchmc hat geschrieben:Naja,smartwomo, in 15!!!!Jahren könnte ja durchaus eine vernünftige und bezahlbare Alternative für Verbrennungsmotoren entwickelt worden sein und bezahlbar für Alle zur Verfügung stehen. Das bezweiflen hier die Wenigsten.
..


seh ich ähnlich - und bis dahin kann ich hoffentlich weiter mein nokia nutzen (das ist für mich der wirkliche luxus ;) )

mv4 am 16 Jan 2020 16:42:01

die Frage ist ja leider nicht die was wir wollen...sondern was der Gesetzgeber vorgibt sprich die EU...und da die dort das sagen haben, alle durch die Bank sich weder ein Auto selber kaufen müssen oder sich sonst noch irgendwelche Gedanken machen müssen wie sie von A nach B kommen, ist das egal wie das der Rest der Einwohner von EU das sieht.

Heinz53 am 16 Jan 2020 20:58:00

Ich bin auch der Meinung, daß der Diesel oder ein "Dieselähnlicher" Motor bleiben wird.
Vom Prinzip ist der Diesel dem Benziner überlegen, man denke nur an das höhere Drehmoment bei niedrigeren Drehzahlen usw. Die modernen Dieselmotoren sind auch schon wesentlich sauberer geworden, er wurde halt längere Zeit in der Motorentwicklung etwas stiefmütterlich behandelt (hat sich ja auch so verkauft) und ist nun dabei aufzuholen.
Der Treibstoff "Diesel" auf Mineralölbasis wird jedoch vermutlich zunehmend durch andere Bestandteile ersetzt werden.

Den E-Antrieb halte ich nur für eine vorübergehende Modeerscheinung, wir nehmen Atomkraftwerke vom Netz, steigen aus der Kohleverstromung aus und wollen bei der Wohnraumbeheizung auch am liebsten auf Strom gehen. Wo soll der in der benötigten Menge herkommen?
Zieht man in die Umweltbilanz eines E-Autos die Batterieherstellung mit ein, so ist der alte Diesel der 60er Jahre gar nicht mehr so weit davon entfernt, der Moderne überlegen. E-Antrieb steht und fällt mit der Batterieentwicklung und Lademöglichkeiten und wird, wenn überhaupt, auf den innerstädtischen Bereich begrenzt bleiben.

Eine Kombination (Hybrid) wäre evtl. vorstellbar.

Meine Meinung mit etwas beruflichem Hintergrund.

Heinz

P.S. zum Thema Politik, die uns ja den Weg vorgibt:

In Deutschland darf man ohne Ausbildung kein Brot backen, aber im Parlament sitzen.

smartwomo am 17 Jan 2020 09:08:43

Also aktuell sehe ich keine bessere Antriebstechnik am Horizont, als Elektromotoren. Klar, kann sein, dass irgendjemand irgendwann was Geniales erfindet. Der Verbrennungsmotor wird meiner Meinung nach jedenfalls nicht zurückkommen. Allerdings erwarte ich auch nicht, dass er innerhalb weniger Jahre plötzlich verschwindet. Das wird ein langsamer Übergang sein. Bei PkW's etwas schneller und bei schwereren Fahrzeugen etwas langsamer. Dort sehe ich auch Potenzial für die wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle (die ja auch einen Elektromotor antreibt).

Worum es mir allerdings primär geht: ich denke, E-Mobilität wird sich nicht (nur) durchsetzen, weil sie umweltfreundlicher ist, sondern vor allem, weil E-Fahrzeuge einen höheren Komfort und die besseren Fahrleistungen haben. In Zukunft werden da die wenigsten Autofahrer drauf verzichten wollen. Firmen wie Tesla, Renault und VW haben das bereits kapiert - die anderen werden auch noch draufkommen ...

cbra am 17 Jan 2020 09:50:22

vom exotischen spassbereich mal abgesehen sind elektromotoren sicher die wesentlich besseren motoren - die grössere frage ist eher welcher strom wie in den motor kommt, also erzeugung, transport und zwischenspeicherung. und das wird ein sehr weites und interessantes feld für entwicklungen

Axel0604 am 17 Jan 2020 09:54:12

Ich denke auch, dass die Fortbewegung mit fossilen Antrieben sich langsam ausschleichen wird.

Meiner Meinung nach wird sich die Wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle durchsetzen - einfach deshalb - weils dem gewohnten( Tankzeiten usw. ) am nächsten kommt. Vorraussetzung ist, dass die Speicherung von Wasserstoff noch weiterentwickelt und praktikabler wird. Evtl. hätte man die Ausgleichs/Entschädigungszahlungen für die Energieversorger an Investitionen in diese Technologie knüpfen sollen.

Mercedes machts mit dem GLC F Cell vor, wie es funktionieren kann. Übrigens auch mit einer Selbstbeschränkung bei der Höchstgeschwindigkeit. Langsamer fahren ist eben sparsamer.
Ja, ist noch teuer bzw. so richtig käuflich ist das Fahrzeug gar nicht zu haben - es geht nur Leasing - wenn ich noch richtig informiert bin.

Und ja, Klimafreundlicher, Umweltbewusster zu Leben und zu Handeln kostet Geld - viel Geld - von uns allen. Das sollte es uns allerdings auch Wert sein. Das ist dann allerdings ein anderes Thema.

smartwomo am 17 Jan 2020 11:15:10

Axel0604 hat geschrieben:...
Meiner Meinung nach wird sich die Wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle durchsetzen - einfach deshalb - weils dem gewohnten( Tankzeiten usw. ) am nächsten kommt. ....


Für mich wäre das ein Komfortverlust. Denn mein E-Auto hänge ich einfach in der Garage an die Steckdose. Mit einem Wasserstoff-Fahrzeug müßte ich ja wieder regelmäßig zu einer Tankstelle fahren und dort warten, bis es vollgetankt ist. Das wäre für mich genauso rückständig, wie mit einem Verbrenner zur Tankstelle zu fahren.

rkopka am 17 Jan 2020 11:57:54

smartwomo hat geschrieben:Für mich wäre das ein Komfortverlust. Denn mein E-Auto hänge ich einfach in der Garage an die Steckdose. Mit einem Wasserstoff-Fahrzeug müßte ich ja wieder regelmäßig zu einer Tankstelle fahren und dort warten, bis es vollgetankt ist.

Wenn du nur von zuhause kurze Strecken fährst und es ein Wasserstoffantrieb ohne Lademöglichkeit wäre, stimmt das. Die Probleme bei weiteren Strecken wurden ja schon oft genannt. Allerdings wird ein Wasserstofffahrzeug in der Zukunft (es gibt schon welche) vermutlich einen Brennstoffzellenantrieb haben, der auch eine (kleinere) Batterie und E-Motor beinhaltet. Vermutlich gäbe es auch eine PlugIn Variante, die für Kurzstrecken reicht. Von den Problemen, die es (noch) mit Wasserstoff gibt, abgesehen, erscheint mir das als eine gute Lösung für die Zukunft. Kleinere Batterie, (relativ) schnelles Tanken, E-Laden möglich, große Reichweite, keine (direkten) Abgase.
Oder wir erzeugen zuhause mit Solar direkt Wasserstoff für den Tank, wenn der Akku schon voll ist. Ist vom Wirkungsgrad sicher bescheiden. Aber wenn die Energie zur Verfügung steht und sonst ungenutzt wäre ? Warum nicht ? Wasserstoff könnte man ja auch direkt in einem Verbrennungsmotor nutzen. Oder auch zum Heizen - direkt oder indirekt mit einer Brennstoffzelle.
Ich hab mal einen Bericht gesehen von einem Landwirt in USA, der (fast) alles auf Wasserstoff umgestellt hat. Er erzeugt ihn mit Solar und speichert ihn in großen Tanks. Damit fährt sein Fahrzeug und wird sein Haus mit Strom versorgt und beheizt. Er war praktisch autark. Natürlich braucht man dafür beträchtliche Investitionen und genug Platz. Für jemanden in der Stadt in einer kleinen Wohnung ist das keine Alternative.

RK

silent1 am 17 Jan 2020 11:59:05

smartwomo hat geschrieben:
Für mich wäre das ein Komfortverlust. Denn mein E-Auto hänge ich einfach in der Garage an die Steckdose. Mit einem Wasserstoff-Fahrzeug müßte ich ja wieder regelmäßig zu einer Tankstelle fahren und dort warten, bis es vollgetankt ist. Das wäre für mich genauso rückständig, wie mit einem Verbrenner zur Tankstelle zu fahren.



Du bist also reiner Kurzstreckenfahrer ;D .
Viele Menschen sind das aber nicht. Das relativiert Deine Aussage sehr deutlich.
Schon mal die aktuellen E- News gehört?
Ionity erhöht den Preis auf 79 Cent für die Kilowattstunde.
Wird Dich dann auch nicht jucken. Die meisten E-Mobilisten aber schon. :ja:

Das solche Preiserhöhungen kommen ist glaube ich jedem normal denkenden Menschen klar gewesen.
Der Zeitpunkt überrascht mich allerdings etwas. Ich hätte das deutlich später erwartet. So aber erleichtert es vielen Interessenten die Entscheidung gegen die E-Mobilität. :D

smartwomo am 17 Jan 2020 12:30:00

silent1 hat geschrieben:...
Du bist also reiner Kurzstreckenfahrer ;D .
Viele Menschen sind das aber nicht. ...


Nein ... das Fahrzeug wird täglich ca. 100 km zum Pendeln verwendet. Das ist mehr, als die meisten anderen Autofahrer täglich fahren. Kurzstreckenfahrten sind in Deutschland der Standard, nicht die Ausnahme !
Mittelstrecken bis zur doppelten Reichweite fahren wir ebenfalls mit dem E-Auto (also bis zu ca. 400 km pro Tag).
Für Langstrecken (Urlaub) haben wir eh' das Wohnmobil - noch mit Dieselmotor.

Als Zweitwagen zum Pendeln, für Kurzstrecken und für Mittelstrecken ist das Elektroauto komfortabler, als ein Diesel oder Benziner - wenn man eine Lademöglichkeit zu Hause oder beim Arbeitgeber hat.

Wer nur ein Fahrzeug hat und/oder mit dem Fahrzeug außerdem weite Strecken in den Urlaub fährt, sollte aktuell besser beim Verbrennungsmotor bleiben. Das gilt auch für Menschen, die täglich sehr weite Strecken mit dem Auto zurücklegen müssen (z.B. Vertreter).

Ich lade unterwegs mit der EnBW-Lade App übrigens für 29 Cent pro kWh.

Axel0604 am 17 Jan 2020 13:30:29

Axel0604 hat geschrieben:...
Meiner Meinung nach wird sich die Wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle durchsetzen - einfach deshalb - weils dem gewohnten( Tankzeiten usw. ) am nächsten kommt. ....

smartwomo hat geschrieben:Für mich wäre das ein Komfortverlust. Denn mein E-Auto hänge ich einfach in der Garage an die Steckdose. Mit einem Wasserstoff-Fahrzeug müßte ich ja wieder regelmäßig zu einer Tankstelle fahren und dort warten, bis es vollgetankt ist. Das wäre für mich genauso rückständig, wie mit einem Verbrenner zur Tankstelle zu fahren.


Nun hatten wir bei uns im letzten Jahr 3 Stromausfälle nachts zwischen 1 und 3 Stunden. Einmal wars ein Trafobrand im Umspannwerk bei den andern Malen weiss ich nicht was es da war.
Speicher wären da eine Lösung ja. Aber wenn ich diese Investitionen alle da mit einrechne, zudem noch etwaige Strompreiserhöhungen in die Rechnung nehme, was bringt es mir dann fürs Portemonaie.
Bezgl. Tanken und Komfort: der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ein Fahrzeug mit H² betriebener Brennstoffzelle ist genauso schnell betankt wie ein heutiger Beniner oder Diesel.

Aber das eigentliche Thema enfernt sich schon wieder - ja ich denke immer noch das Diesel UND Benzin angetriebene Fahrzeuge über die nächsten 1 bis 2 Jahrzehnte verschwinden werden. OK , ein paar werden bleiben, so wie es auch heute Fahrzeugen mit H- Kennzeichen gibt. Warum? Weil wir uns - hoffentlich - weiterentwickeln.
Reine BEVs werden für einen Übergangszeitraum gebraucht.

Alles nur mein Blick auf die Entwicklung - vielleicht können wir es ja in 10 - 15 - 20 Jahren nochmal diskutieren. :D

smartwomo am 17 Jan 2020 14:19:56

Axel0604 hat geschrieben:[...
Nun hatten wir bei uns im letzten Jahr 3 Stromausfälle nachts zwischen 1 und 3 Stunden. Einmal wars ein Trafobrand im Umspannwerk bei den andern Malen weiss ich nicht was es da war.
...
Bezgl. Tanken und Komfort: der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ein Fahrzeug mit H² betriebener Brennstoffzelle ist genauso schnell betankt wie ein heutiger Beniner oder Diesel.


Bei uns ist das Stromnetz stabil. Außerdem hat unser E-Auto eine Reichweite für 2 Tage pendeln. Wenn der Strom tatsächlich mal ausfiele, wäre das auch kein Problem.

Mag ja sein, dass man H2 so schnell tanken kann, wie Diesel/Benzin. Aber es ist für mich trotzdem langsamer und unkomfortabler, als zu Hause einfach den Ladestecker meines E-Autos in die Steckdose zu stecken.

Axel0604 am 17 Jan 2020 14:28:04

smartwomo hat geschrieben:Mag ja sein, dass man H2 so schnell tanken kann, wie Diesel/Benzin. Aber es ist für mich trotzdem langsamer und unkomfortabler, als zu Hause einfach den Ladestecker meines E-Autos in die Steckdose zu stecken.


Deinem Nutzungsfall und deiner Zufriedenheit widerspricht doch auch niemand. Es ist toll für dich wenn du zufrieden bist. Allet juuut.

Es gibt aber eben auch wahnsinnig viele Leutchen die nicht so leicht einen Zugang zu einer Steckdose haben.

smartwomo am 17 Jan 2020 15:57:36

Axel0604 hat geschrieben:...
Es gibt aber eben auch wahnsinnig viele Leutchen die nicht so leicht einen Zugang zu einer Steckdose haben.


Klar, hatte ich oben ja auch geschrieben: wenn man keine Lademöglichkeit hat, ist E-Auto noch nicht unbedingt empfehlenswert.

Viele Grüße,
Kai-Uwe

Gast am 17 Jan 2020 16:07:58

Ich habe ein Reihenhaus (2. Haus) und mein Stellplatz (eigenes Grundstück) ist vor dem Reiheneckhaus, also nicht direkt angrenzend an mein Hausgrundstück. Wie bekomme ich eine Steckdose auf mein Stellplatzgrundstück? Macht mir der örtliche Stromversorger dort einen eigenen Kasten mit Zähler hin?
Ich denke viele solcher Fragen müssen noch geklärt werden. Auch das gehört zur Energiewende.

Gruß Andreas

smartwomo am 17 Jan 2020 16:27:23

Hallo Andreas,

wenn du konkret vorhast, ein E-Auto anzuschaffen, solltest du mit deinem Stromversorger reden.
Die haben ein großes Interesse daran, E-Autos zu fördern. Denn das ist ja zusätzliches Geschäft für sie.
Man kann relativ einfach ausrechnen, dass der Stromverbrauch um ca. 20% steigen würde, wenn alle Pkw's in Deutschland Elektroautos wären. Das ist natürlich ein Geschäft, dass die Stromversorger gerne mitnehmen möchten und für das sie auch investieren.
Die EnBW beispielsweise baut hier in Baden-Württemberg ein flächendeckendes Netz von Ladestationen auf.

Viele Grüße,
Kai-Uwe

Tinduck am 17 Jan 2020 17:49:47

... und die 20% mehr Strom (Zahl nicht nachgeprüft, erscheint mir eher niedrig angesetzt) wachsen auf‘m Baum? Ach nee, die kommen ja aus der Steckdose.
Nur ein Beispiel dafür, was von den Energieversorgern und der Politik zu diesem Thema nicht zu Ende gedacht wird.

Wenn es nachts kaum regenerative Energien gibt und alle wollen ihr e-Auto laden, könnte der jetzt noch billige Nachtstrom ziemlich teuer werden. Und plötzlich rechnet sich das feine Teil nicht mehr.

bis denn,

Uwe

pipo am 17 Jan 2020 17:58:47

Wir wissen ja alle, wie die Energieversorger uns in die Tasche greifen. Nirgendwo in Europa ist Strom so teuer wie in Deutschland. Und hier das beste Beispiel, dass die Energieversorger sich das Geschäft mit eMobilität nicht entgehen lassen werden: --> Link

mv4 am 17 Jan 2020 18:03:33

für ein e Auto braucht man eine WallBox (ist beim Tes S und X dabei)..kostet dich in etwa je nach Aufwand der Installation mind. 3000€ dazu ein 2. Zähler vom Energieversorger..(Grundgebühr! ) und dafür gibt es einen eigenen Tarif vom Energieversorger (der ist teurer wie der Haushaltstrom, richtet sich aber nach der Tageszeit)...also billiger wird es nicht werden...der Staat verliert ja auch die Mineralölsteuer...die muss ja wieder irgendwie reinkommen.
manche E Autos haben auch die Funktion das man es über eine normale 16A Steckdose laden kann...dauert natürlich .

smartwomo am 17 Jan 2020 18:04:40

Hallo Uwe,

die 20% werden beispielsweise hier berechnet:

--> Link

Zitat: "...Hochgerechnet auf einen theoretischen Anteil von 40 Millionen Elektro-Pkw beträgt der Anteil 20 Prozent des Energieverbrauchs in unserem Land...."

Bei deiner bevorzugten Suchmaschine findest du im Internet ausreichend weitere Berechnungen, die zu einem ähnlichen Ergebnis kommen.

Viele Grüße,
Kai-Uwe

smartwomo am 17 Jan 2020 18:07:38

pipo hat geschrieben:...Und hier das beste Beispiel, dass die Energieversorger sich das Geschäft mit eMobilität nicht entgehen lassen werden: --> Link


Ja, und in deinem Link steht unter anderem - Zitat: "... Grundsätzlich können E-Autos bezogen auf die Energiekosten weiterhin eine günstige Alternative zu Verbrennern sein. ...Wer den Strom aus der Haushaltssteckdose bezieht, der in der Regel weniger als 30 Cent pro Kilowattstunde kostet, wird also pro 100 Kilometer weniger als 4 Euro zahlen. Auch an vielen öffentlichen Ladesäulen wird der Strom deutlich günstiger als an den Ionity-Schnellladern bleiben...."

smartwomo am 17 Jan 2020 18:29:05

mv4 hat geschrieben:für ein e Auto braucht man eine WallBox (ist beim Tes S und X dabei)..kostet dich in etwa je nach Aufwand der Installation mind. 3000€ dazu ein 2. Zähler vom Energieversorger..(Grundgebühr! ) ...


Ich gehe stark davon aus, dass du kein Elektroauto hast und du das nicht aus eigener Erfahrung berichtest, sondern vom "Hörensagen".

Die Fakten sehen so aus:

Alle Elektroautos können an einer normalen Haushaltssteckdose geladen werden. Damit kann man pro Nacht ca. 100 - 200 km Reichweite nachladen. Das ist mehr, als die meisten Autofahrer täglich zurücklegen. Uns genügt das, um täglich 100 km zu Pendeln. Dazu benötigt man ein spezielles Kabel - z.B. sowas: --> Link
Kostenpunkt zwischen 400,- und 600,- Euro.

Da wir vor dem Kauf unseres ersten E-Autos auch keine Praxis-Erfahrung hatten, haben wir uns trotzdem vom Elektriker eine 22 kW Drehstromsteckdose zu Hause installieren lassen - Kostenpunkt der Installation: ca 1000,- Euro. Zusätzlich haben wir uns ein mobiles Ladekabel für die Drehstromsteckdose gekauft, das ist beispielsweise sowas: --> Link
Kostenpunkt: ca. 900,- Euro.
Einen separaten Strom-Zähler benötigt man für eine Ladestation zu Hause nicht.
Das Geld hätten wir uns sparen können, denn mit so hoher Leistung hätten wir zu Hause noch nie laden müssen.

Das 230 Volt Ladekabel war beim Fahrzeug dabei. Wir hätten also ohne zusätzliche Kosten eine 230V Lademöglichkeit zu Hause gehabt.

Tinduck am 17 Jan 2020 18:40:41

Stimmt alles.Aber dein spezieller Nutzungsfall ist nicht Grund genug, deswegen den Dieselmotor abzuschaffen :D

bis denn,

Uwe

thomas56 am 17 Jan 2020 18:46:28

keine Panik!
auch wenn die Zeit für PKW schnell erreicht ist, wird es für LKW (auch für die Kleinen) noch lange dauern, denn auch die wollen kein kg an Nutzlast verlieren.

smartwomo am 17 Jan 2020 18:53:52

Tinduck hat geschrieben:Stimmt alles.Aber dein spezieller Nutzungsfall ist nicht Grund genug, deswegen den Dieselmotor abzuschaffen :D

bis denn,

Uwe


Nicht von Heute auf Morgen. Aber schrittweise bei PkW's schon. Bei schweren Fahrzeugen wird es länger dauern.
Ich bin auch gar nicht ganz sicher, ob man wirklich sämtliche Verbrennungsmotoren abschaffen muss. Denn um den Klimawandel einzudämmen, müssen wir ja nicht auf jeglichen CO2 Ausstoß verzichten. Wir müssen ihn halt sehr stark eindämmen. Eine kleine Restmenge darf ja verbleiben, soweit ich das verstanden habe.

Heinz53 am 17 Jan 2020 19:19:45

Bei allem guten Willen und ernsthaften Diskussionen:

WIE GROSS IST DER ANTEIL UNSERER DEUTSCHEN FAHRZEUGE AM WELTWEITEN CO2 AUSSTOSS ?

Wir alle müssen etwas tun, aber wir sollten es auch in Relation sehen und nicht in Hektik und Panikmache verfallen.

Heinz

thomas56 am 17 Jan 2020 19:29:45

Heinz53 hat geschrieben:WIE GROSS IST DER ANTEIL UNSERER DEUTSCHEN FAHRZEUGE AM WELTWEITEN CO2 AUSSTOSS ?


das ist völlig egal!

Die Klima-Hysterie wurde voll in Gang gesetzt und die Staffel 2.0 von der Abwrackprämie ist erfolgreich wenn auch mit Hindernissen gestartet.
Danke an die weltrettenden E-Autokäufer! :D

thomas56 am 17 Jan 2020 19:29:45

Heinz53 hat geschrieben:WIE GROSS IST DER ANTEIL UNSERER DEUTSCHEN FAHRZEUGE AM WELTWEITEN CO2 AUSSTOSS ?


das ist völlig egal!

Die Klima-Hysterie wurde voll in Gang gesetzt und die Staffel 2.0 von der Abwrackprämie ist erfolgreich wenn auch mit Hindernissen gestartet.
Danke an die weltrettenden E-Autokäufer! :D

smartwomo am 17 Jan 2020 19:33:51

Hallo Heinz,

das stimmt. Die Hektik und Panikmache sehe ich aber auch nur am Stammtisch und in den Foren.
In der Realität scheint mir der Ansatz unserer Politiker, den CO2 Ausstoß in langsamen und kleinen Schritten zu reduzieren doch ziemlich "unhektisch" ;-)

Vielleicht etwas zu langsam aber im Großen und Ganzen aus meiner Sicht ok.

Viele Grüße und einen schönen Abend,
Kai-Uwe

smartwomo am 17 Jan 2020 19:38:14

thomas56 hat geschrieben:...
Danke an die weltrettenden E-Autokäufer! :D


E-Autos sind zwar wesentlich umweltfreundlicher, als Verbrenner, aber die Welt werden wir alleine damit auch nicht retten. Noch umweltfreundlicher ist Fahrrad fahren.
Aber wenn schon Auto fahren, dann wenigstens ein komfortables E-Auto ;-)

mv4 am 17 Jan 2020 19:49:13

smartwomo hat geschrieben:
Ich gehe stark davon



Smartwomo...ich muss dich leider enttäuschen...ich fahre schon den zweiten Tesla S...und ab April einen X...

Und ich habe von meinen Erfahrungen mit meinen Energieversorger geschrieben...welchen Anschlusswert A hat deine "Drehstromsteckdose" ?

Bei meinen Stromversorger ist eine Wallbox Anzeigepflichtig...und das nicht ohne Grund

smartwomo am 17 Jan 2020 19:57:06

mv4 hat geschrieben:...
Smartwomo...ich muss dich leider enttäuschen...ich fahre schon den zweiten Tesla S...und ab April einen X...

Und ich habe von meinen Erfahrungen mit meinen Energieversorger geschrieben...welchen Anschlusswert A hat deine "Drehstromsteckdose" ? 60A

Bei meinen Stromversorger ist eine Wallbox Anzeigepflichtig...und das nicht ohne Grund


Gratulation zu deinen Teslas (und Neid, denn ich kann mir den nicht leisten :cry: ) Wie setzen sich denn die über 3000,- Euro für deine Wallbox zusammen ? Wie viel kW hat deine Wallbox ?
Unsere Drehstromsteckdose hat 22 kW - also 32 Ampere. Drehstromsteckdosen sind nicht anzeigepflichtig - jedenfalls bei uns nicht. Eine Wallbox mit 11 kW wäre ebenfalls nicht anzeigepflichtig gewesen.

In dem Zusammenhang ein Hinweis für E-Auto-Interessierte: entscheidend für die private Ladestation ist nicht das E-Auto. Also nicht die Größe des Akkus oder die Reichweite oder mit welcher Leistung es maximal laden kann.
Entscheidend für die private Lademöglichkeit ist einzig und alleine die tägliche Fahrstrecke, die nachts nachgeladen werden muss.

Also, wie gesagt: die normale Steckdose in der Garage reicht uns für täglich 100 km auch und wir hätten die Drehstromsteckdose gar nicht gebraucht.

mv4 am 17 Jan 2020 20:12:55

32 A wie deine...also die größte die momentan im Heimbereich möglich ist...

Die 3000€ waren hauptsächlich ...eine neue Zuleitung vom Hausanschluss...einen neuen Zählerplatz mit DSL Anschluss und die Wallbox...
Die Tes sind Firmenfahrzeuge, ich muss mir also keinen kaufen...

Sicherlich ist das auch bei jeden Energieversorger anders...und ja eine normale 16A Steckdose würde auch reichen...aber du kannst dir ausrechnen wie lange das dauern würde einen 100Kw accu voll zu bekommen...wenn er fast leer wäre.

felix52 am 17 Jan 2020 20:32:44

Moin Heinz

Falsch, :wink:
wie hoch weltweit ist der Anteil an der Gesamtfabrikation von Fahrzeugen, das Vertrauen der Welt an unseren Auto-
Produkten?
Wie viele Arbeitsplätze ( momentan etwa > 800. 0000) Beschäftigte und deren Familien hängen an diesem größten Wirtschafts-
zweig in Deutschland?
Und deshalb ist es sehr wichtig, dass unsere Regierungsschlaffis nunmehr die E-Mobilität endlich fördern wollen.
Wie immer, zu spät. Im Alter reduziert sich halt die die Reaktionsfähigkeit.
Siehe das Gegenteil:
Österreich, Frankreich, Portugal, Norwegen, Finnland, Schweden, Dänemark.
Na ja, die USA?
Da ist die Regierung "neutral". Aber Elon Musk verkauft seine E-Fahrzeuge sofort. Hier beweist sich,
je oller, desto doller... Die Regierung ist alt und doof. Und die Wähler entscheiden halt anders. Liberty! :mrgreen:

S.s:
Der Diesel wird bleiben, weil weiterentwickelt werden. Er ist ersteinmal nicht zu ersetzen, aber weiterentwickelbar.
E-Fahrzeuge werden länger bleiben, also mindestens 40 Jahre Weil sie aktuell Ihren Beitrag zur Schadstoffreduzierung beitragen.
Obs dann noch überhaupt noch Fahrzeuge gibt?

Noch in diesem Jahr nähere ich mich mit meinen Elektroautos seit 2015 der 100.000 km Grenze. Habe dann fast 5 Tonnen Co2 eingespart.
Und viel Geld!
Aber, wie schon gesagt, einer meiner Söhne flog mit Lufthans mal wieder nach Brasilien. Also war der eingesparte Effekt verpufft....

Fazit:
Der Dieselmotor wird bleiben.Nur eben keine oder teure Zufahrtsberechtigung zu Ballungszentren haben. Den Schmodder bekommen halt
die kl. Gemeinden ohne Umweltzone zu spüren. Insofern hier etwa für die Nordsee absolute Entwarnung. :ja:
In allen Ländern Europas sind die Autobahnen sowieso frei zugänglich!

Die Masse wird jedoch E-Autos kaufen. Und den neuen Massehersteller haben wir ja jetzt mit unserem geliebten VW.
Die verkaufen zwar bislang nur einen Strichzeichnungsprototypen als Volkswagen. Aber VIELE Zehntausend Fans haben vorbestellt.
Na ja, die waren andererseits mit Ihrem Abgassbeschiss auch schon bei den Dieseln erfolgreich. Nur eine Minderheit von 80.000 Samelklagen
hier in Deutschland.
Die Spakken haben weltweit noch mehr Ärger, wurden auf der "Entscheidungsebene" grosszügig "abgefunden" und gehen wenigstens in den USA
in die Kiste. Hier nicht. Allenfalls die Geschädigten Millionen VW Fahrer, wenn sie In Zahlungsverzug wegen zu wenig entrichteter Kfz Steuer infolge
falsch angegebener Schadstoffsteuerklasse geraten.

A guts Nächtle
:)






E-Fahrzeuge bestimmen die Restzeit für individuelles Reisen in den nächsten Jahren.

Nachtfahrer am 17 Jan 2020 20:44:14

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Hallo

genau so sehe ich das auch,unser kleines Deutschland soll die Welt retten :lol:

Günter

cbra am 17 Jan 2020 20:51:09

kann man so sehen

kann man aber auch "jeder tut in seinem rahmen das mögliche" sehen

felix52 am 17 Jan 2020 21:06:04

cbra hat geschrieben:kann man so sehen

kann man aber auch "jeder tut in seinem rahmen das mögliche" sehen


Und nicht jeder hat Enkel und leider dann nur eine individuell und oft zusätzlich intellektuell eingeschränkte Potenz, auch die Chancen für
die nächste oder übernächste Generation zu verstehen und Denen eine Chance geben zu können.

"Nach mir die Sintflut"!.... :)

hampshire am 17 Jan 2020 21:20:48

Rollator hat geschrieben:Dann will ich Dir mal mit knapp 60 einen anderen Blickwinkel sagen:

Bin mit 50 nicht sehr weit von Deinen 60 und teile Deinen Blickwinkel nicht.

Rollator hat geschrieben:Und nun kommt eine Generation, beschimpft die Älteren, meint im pupertätsalter die Welt regieren zu können, fordert, will verbieten, will ohne über Folgen nachzudenken den Generationen vor ihnen vorschreiben, wie sie gefälligst die Welt zu hinterlassen haben. Fällt Dir was auf?


Ja mir fällt was auf:
Statt Dich inhaltlich mit der Bewegung zu beschäftigen verlagerst Du das Thema Klimaschutz hin zu einem Generationenkonflikt.

Ferner fällt mir in Deiner Argumentation auf:
1. Du äußerst Dich herablassend über jüngere Generationen - z.B. "pubertär"
2. Du behauptest pauschal Dinge, die nicht stimmen - z.B. " meint die Welt regieren zu können" - dabei besteht darauf weder ein Anspruch noch werden Regierungskonzepte gefertigt - er geht um einen Missstand und dem Aufschrei etwas zu ändern.
3. Du verweist pauschal auf "Folgen" ohne diese zu benennen. Du kennst sie genauso wenig wie die Menschen der Bewegung, vermittelst aber den Eindruck, dass Durchblick ein Privileg der älteren sei ohne das zu untermauern.
4. Du verwahrst Dich gegen das "Vorschreiben eines Verhaltens" - dabei werden Gesetzesänderungen angestrebt, die in einem demokratischen Prozess entscheiden werden. Dass unser Verhalten laut kritisiert wird ist ein gutem Grund geschütztes Grundrecht.
5. Im Weitern Verlauf Deines Textes lässt Du Dich über das Anspruchsdenken der jungen Generation auf und nimmst Klassenfahrten zum Beispiel. Wie sachlich ist das eigentlich?
6. Mit keinem einzigen Wort gehst Du auf die Inhalte der Bewegung ein.

Mir fällt auf, dass Du offenbar keine Änderungsbereitschaft hast. Das kann ich gut akzeptieren auch wenn ich die Haltung nicht teile. Irgendwie scheinen Dich die Forderungen ja doch zu erreichen, denn anderenfalls würdest Du Dich ja nicht genötigt fühlen eine derartige Konfliktverschiebung vorzunehmen. Sieht aus wie ein riesiges Ablenkungsmanöver eines Menschen, der aus der Komfortzone fällt.

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