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Der Dieselmotor wird bleiben 1, 2, 3, 4, 5 ... 7


Hartensteiner am 07 Mär 2017 16:08:10

Dass dieses Problem leider kein politisches mehr ist , sondern eines , was auch jeden Autofahrer treffen kann, ist aus dem im -Focus am 21.12.16-
gedrucktem Artikel zu sehen .
Ich habe nur einen Teil kopiert , den Rest kann sich jeder selbst suchen .
Man stelle sich vor; ein Ehepaar hat jahrelang gespart und hat sich ein WOMO mit guter Ausstattung gekauft , um seinen Ruhestand zu genießen .
Es geht auch nicht so sehr darum , mit diesem Gefährt in die Innenstädte zu fahren , sondern schon die manchmal notwendige Durchfahrt würde ihnen verwehrt werden , weil ganz einfach die Verkehrsströme bei vielen Dörfern und Städten so geführt werden . Im Augenblick zeigen 62 Städte in der Bundesrepublik Interesse
an einem Fahrverbot . Ob da nicht kommunale Fehlplanungen in der Verkehrsplanung korrigiert werden sollen , das weiß man nicht
Hier werden doch Menschen zu Tätern gemacht die nichts weiter getan haben , als sich zu einer Zeit für ein Fahrzeug zu entscheiden , das sehr teuer ist , dass sie eigentlich nur vorhatten das Richtige zu tun , zeitlich die richtige Entscheidung zu treffen , nämlich ein E4 Fahrzeug mit DPF zu kaufen und es so lange wie möglich schon des Kaufpreises wegen zu fahren .
Da die Feinstaubkonzentration auch Benzin Motoren trifft , werden sie gezwungen sein, ihr Dieselfahrzeug unter Wert zu verkaufen , womöglich nach Polen oder nach Weißrussland , von wo aus es dann vollkommen legal in die Bundesrepublik einfährt. Die geprellten Rentner aber müssen
darauf warten , dass als WOMO Antrieb ein Benzinmotor mit adäquater Leistung kommen wird . Verbrauch nach oben offen .
Elektro wird es bei der Paketzustellung demnächst mal geben , aber erschwingliche Nutzfahrzeugfahrgestelle mit hinnehmbarer Km Leistung und einem anderem Antrieb als Diesel wohl eher nicht .
Äußerst interessant ist folgendes : Bei jeder medialem Verlautbarung wird alles durcheinander geworfen CO2, NOx, Feinstaub .
Mit diesem Thema werden sich gerade die Nutzer dieses Forums noch lange zu befassen haben .
Noch sind nur 7 % der zugelassenen Dieselfahrzeuge mit E6 ausgerüstet .
Es trifft also fast jeden .
Hartensteiner .
Focus v.21.12.16
Um besser vor Feinstaub zu schützen, sollen künftig auch Benzinautos mit besonderen Filtern fahren. Im Gegensatz zum Diesel-Skandal haben die Autohersteller diesmal vorausschauender gehandelt.

Ab 2017 müssen neu zugelassene Benzinfahrzeuge spezielle Filter an Bord haben. Darauf einigten sich Experten der EU-Staaten am Dienstag, wie die EU-Kommission mitteilte. Umweltschützer reagierten erfreut, doch die Autoindustrie hält den Plan für zeitlich nicht machbar.

Bei modernen Dieselautos sind sogenannte Partikelfilter schon in Gebrauch, damit weniger Feinstaub in die Umwelt gelangt. Denn die mikroskopisch kleinen Teilchen werden für gefährliche Atemwegs- und Lungenkrankheiten verantwortlich gemacht. Die Filter sollen nun nach und nach auch für Benzinmotoren mit Direkteinspritzung eingeführt werden, weil diese ein erhebliches Partikel-Problem haben ( Details dazu lesen Sie hier).

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cbra am 07 Mär 2017 16:19:26

Na und ? die absolute und ewige investitionssicherheit gibt es nirgends. das problem hat man bei der auswahl der heizung (öl, kohle, gas, briketts, holz,strom,...) ja genauso, und bei allem anderen auch. die segler jammern weil länder zur eu kommen und sie plötzlich die boote versteuern müssen, alle haben gejammert als die zweitakter verboten wurden, am bodensee jammerns weils nochmal sonderbestimmungen haben.
ich gehe mal davon aus dass es mit unseren jetzt zugelassenen womos noch sehr lange möglich sein wird durch europa zu fahren. wenn man nicht mehr in städte darf - so what - radl raus oder öffi und gut isses.

womo ist zeitvertreib / luxusproblem und ich glaube da wird es wenig lobbying / verständnis geben für das gejammere.

diesel und alle anderen vkm stinken und sind ein umweltproblem, uns ist das egal - das ist egoistisch, und das wird halt nicht ewig gehen.

Womietussi am 07 Mär 2017 18:03:59

Ja, ist ja so, die Welt ändert sich, das ist ein Stück weit normal. Das Tempo, in dem das geschieht, ist schon noch mal eine andere Sache.

Ich hätte ja am liebsten Kfz-Steuern nach Kilometerleistung, dann kann ich unser Womo bis in alle Ewigkeit fahren. Wir schaffen immer so 8TKM im Jahr, mit dem (Euro 6) PKW fahre ich 40TKM, trotzdem zahle ich fürs (alte) Womo das dreifache an Steuern. Und auch Oma Erna, die einmal die Woche zum Einkaufen ins Städtchen fährt, wird nicht gezwungen, ihre Karre zu verkaufen.

Zum Thema Öffis: mein Arbeitgeber sitzt in einem Industriegebiet in Hamburg. Der Bus fährt alle 40 Minuten, ich brauche von Tür zu Tür 2:45, mit dem Auto 0:38. Ich wohne auf dem Land, fast direkt am Bahnhof, trotzdem dauert es so lange, und 5 mal umsteigen pro Richtung ist auch noch im Angebot. Also fahre ich Auto. Wie soll sich das ändern? Ich liebäugle mit einem E-Auto, das wird wohl kommen. Aber ein E-Womo? Wenn 500km Reichweite bei angemessener Beladung drin sind, gerne.

Ein E-Bus? Ein E-12-Tonner? Daran glaube ich nicht, bei der immer weiter fortschreitenden Vereinzelung des Verkehrs. Dazu kommt halt, wie das UBA ja selber schreibt, dass der Individualverkehr nur einen kleinen Beitrag zu den Schadstoffen leistet. Schiffe, ja. Flugzeuge. Aber der internationale Wettbewerb wird das verhindern. Die deutschen Verbraucher können halt nicht weg.

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ganderker am 07 Mär 2017 18:30:25

Womietussi hat geschrieben:Ein E-Bus? Ein E-12-Tonner? Daran glaube ich nicht, ...


hier in der Provinz wird das aber 2017 Realität, ob du es glaubst oder nicht :D :D
--> Link

interessant auch die Ansicht des Busunternehmers-Röhler:
Warum der Umstieg auf Strom? „Irgendeiner muss anfangen“, sagte Röhler. „Ständig wird gepredigt, dass mehr Leute Bus fahren sollen. Wir müssen aber zuerst die Busse umweltgerecht machen.“ Der Strommix der Stadtwerke werde immer besser. Und tagsüber tanke man Energie vom Dach des Betriebshofs.

zuckerbaecker am 07 Mär 2017 22:50:53

ganderker hat geschrieben:
Du bist offenbar von Stuttgart, ok.




Seit über 50 Jahren.
In und um Stuttgart.
Und ich arbeite in Stuttgart.

Und die Luft war schon vor 50 Jahren so und wird immer so bleiben.
Da hat die rote, gelbe und grüne Plakette nix geändert.
Und auch die blaue wird nix ändern.

rkopka am 08 Mär 2017 00:39:30

rkopka hat geschrieben: Wenn ich die Öffis nehme, brauche ich 3x so lang zur Arbeit.
ganderker hat geschrieben:es genügt in den allermeisten Fällen, dass man vom Wohnort zum idealen (was Zeit und Geld angeht) Park an ride Parkplatz fährt. ...
ABER man denkt, man müsse die komplette Strecke mit dem Auto fahren, ist im Kopf irgendwie verankert.

So lang ist meine Strecke nicht d.h. 20min gegen ~65min. Da lohnt sich Park&Ride nicht, wenn es überhaput ginge. Damit werde ich auch nicht viel schneller. Dafür hätte ich das Problem, daß ich genau kalkulieren müßte, wann der Zug geht. Sollte ein Kollege noch kurz was wollen, muß ich ihm absagen oder halt erst 30 oder 60min später nach hause kommen, wie ich es bei anderen Kollegen sehe. Ich muß gestehen, daß ich nie mit den Öffis gefahren bin. Ich hab mit die Route kalkulieren lassen, als die Firma umgezogen ist, und das hat mir gereicht. Fahrrad ist eine Option, aber mit Wetter, Alter, Bequemlichkeit und Wehwechen nur noch sehr selten der Fall.

Ich hab interessehalber nochmal geschaut, was die Planer so sagen.

Mit dem Auto: 14min/15km
Mit den Öffis meistens: 2x umsteigen und 1,4km zu fuß ergibt 46min. Allerdings noch etwas Reserve, damit man auch sicher den ersten Bus erwischt.
Sie fahren öfter als oben geschrieben, etwa alle 15min von 40-65min Fahrzeit und runter bis 700m zu fuß. Wäre für viele wohl immer noch ein sehr bequemer Arbeitsweg.

Ja, das geht. Aber eher nur, wenn es unbedingt sein muß. €47/Monat gegen 22x 2 x €1,11 (nur Sprit) = €49 oder €29 die etwas langsamere, aber kürzere Route. Ja ich weiß, es ist nicht nur der Sprit.

RK

mv4 am 08 Mär 2017 08:07:30

für die, die bis jetzt geschrieben haben, wo öffi Verkehrsmittel nicht machbar sind, gibt es ja auch noch E-Autos ...da reicht auch die Reichweite heute schon. Das diese auch nicht so klimafreundlich sein werden wie das immer dargestellt wird ist ein anderes Thema. Das es den Verbrennungsmotor in seiner heutigen Form mit Brennstoff Diesel oder Benzin noch lange geben wird, ist ein Wunschdenken. Dafür sorgt schon die Reglementierung durch Steuern auf Kraftstoffe und Fahrverbote von Städten und Gemeinden. So wird die Realität aussehen und werden. Das wird Schritt für Schritt geschehen.
Ach ist Deutschland doch schön...da werden für Kohleabbau und Verbrennung Milliardensubventionen gezahlt... aber gleichzeitig verbieten wir den Diesel.
heute geht es um Feinstaub...morgen um die Stickoxide..für die erhöhten Stickoxid werte moderner Diesel ist im übrigen zum großen Teil der Bio-Diesel Anteil im Diesel verantwortlich. Aber der dient ja zur Senkung von dem Co².

thomas56 am 08 Mär 2017 08:31:03

rkopka hat geschrieben:Mit dem Auto: 14min/15km
Mit den Öffis meistens: 2x umsteigen und 1,4km zu fuß ergibt 46min.

dann streikt einer, kommt zu spät und der Anschluss Bus/Bahn wird verpasst. Das 3x, dann gibts ne Abmahnung vom Chef und dann die Kündigung.

teuchmc am 08 Mär 2017 10:26:41

Naja,thomas56, und morgen regnets und übermorgen scheint die Sonne......
Nehmen wir mal "höhere Gewalt" raus, so ist es mit den Öffis uffn "platten Land" einfach mal beschxxen. Das ist einfach mal Fakt.
Speziell am WE wird es dann richtig dxxf.....Kenne die Problematik, wenn Frau zum Enkelkind will.Bis zum Wohnort ist unter der Woche allett jut(Zug stündlich/S-Bahn alle 20min/Bus alle 20min) . Am WE geht nüscht. Fußweg dann mindestens 2 km und der notwendige Bus nur alle Stunde und die Regionalbahn fährt mal gar nicht.
Wir reden hier nicht über MV oder BRB-Nirwana, sondern "Speckgürtel" vom dicken B.
Es ist ja auch ein Unding, wenn man wie im Fall von rkopka beschrieben, für 15!!!KM 2x Umsteigen muß und die 3fache Zeit braucht,vom Takt mal abgesehen.Wat wird da geplant und von wem?
Solange ohne Sinn und Verstand die sogenannten "Metropolregionen" entwickelt und das "platte Land" abgewickelt wird, sehe ich zu Kfz.mit Verbrennungsmotoren keine wirklich Alternative. Das "Schönrechnen" von E-Autos halte ich für Volksverdummung.
Sonnigen weiterhin. Uwe

ganderker am 08 Mär 2017 10:33:35

teuchmc hat geschrieben:Es ist ja auch ein Unding, wenn man wie im Fall von rkopka beschrieben, für 15!!!KM 2x Umsteigen muß und die 3fache Zeit braucht,vom Takt mal abgesehen.Wat wird da geplant und von wem?


ja, das ist schon extrem.
Aber: bei meinem ersten Hauskauf legte ich großen Wert drauf, dass ich notfalls ohne Auto akzeptabel zur Arbeit komme (damals war der Ölpreisschock noch keine 10 Jahre her). Ich habe ein gutes Angebot sausen lassen, weil es zu sehr außerhalb lag. Ich weiß, man kann nicht alles haben, aber drandenken sollte man, dass man >>zu<< hohe Abhängigkeiten vermeidet, so gut es geht.

willi_chic am 08 Mär 2017 10:45:27

ich kann mir vorstellen, da hat das EU-Parlament vor einigen Jahren beschlossen daß in einigen Jahren bestimmte niedrigere Grenzwerte gelten sollen
Und weil das noch solange hin ist hat das niemand sonderliche aufgeregt und damit wurde das auch nie in nationale Gesetzgebung umgesetzt

Völlig überraschend ist der Stichtag da, es drohen Strafen und jetzt wird überzogen reagiert

grüße klaus

ganderker am 08 Mär 2017 11:04:56

willi_chic hat geschrieben:Völlig überraschend ist der Stichtag da, es drohen Strafen und jetzt wird überzogen reagiert


in Stuttgart ist das ein Dauerthema seit Jahren, ist ja dort auch am extremsten von allen Großstädten in D. Soweit ich es verstanden habe, gibt es keinen STICHTAG, sondern die Werte sind ganz einfach einzuhalten. Gibt es keine Aktivitäten der Verantwortlichen gegen die Überschreitung der Werte, gibt es halt diese Strafzahlungen der EU.
Deutsche Umwelthilfe will gegen die Stadt Stg. Klage einreichen oder hat es bereits (ist mir momentan entfallen).

Inzwischen sind aber auch die Nachbarländer wie Frankreich aktiv in der Begrenzung mit den Plaketten.

teuchmc am 08 Mär 2017 11:34:49

Naja, Fred, damals......war alles irgendwie noch anders. Selbst wenn man kein Haus bauen will/kann, ist es doch für Normal-Verdiener kaum noch möglich diesen Aspekt
optimal in den "Metropolregionen" um zusetzen.Allein die Höhe der Mieten und die Verfügbarkeit von bezahlbaren Wohnungen steht dem massiv im Weg. Langfristige Planung ist aktuell auch eher schwierig, wenn ich mir die Arbeitsverträge z.B. im Familien-und Freundeskreis so ansehe.Dank der EU weiten Ausschreibungspflicht von z.B. Nahverkehrsleistungen sind aktuell ehm."sichere" Arbeitsplätze in Gefahr(z.B.DB) mit der Folge, daß den Kollegen Arbeitsplätze nicht nur 10,20,30km vom Zuhause weg, sondern gleich mehrere hundert Km weg vom zu Hause angeboten werden können.Wenn man jetzt z.B. ein Haus hat....
Arbeitsplätze in den Nachfolgeunternehmen hatten/haben meistens immer finanziele Einbußen zu Folge,was ja dann durchaus dazu führen kann, daß man gezwungen ist sich eine andere Wohnung zu suchen, welche allerdings wieder zusätzlich Zeit und KM kostet,weil die preiswerte und bezahlbare Wohnung eben nicht mehr in der Nähe des neuen Arbeitsplatzes liegt.
Aber das interessiert die Verantwortlichen, welche mit Dienstwagen überall hin gekutscht werden, herzlich wenig. Egal welcher Partei man angehört. :twisted:
Sonnigen weiterhin. Uwe

rkopka am 08 Mär 2017 11:43:17

teuchmc hat geschrieben:Es ist ja auch ein Unding, wenn man wie im Fall von rkopka beschrieben, für 15!!!KM 2x Umsteigen muß und die 3fache Zeit braucht,vom Takt mal abgesehen.Wat wird da geplant und von wem?

In meinem Fall ist das Problem, daß die Verkehrslinien (Großstadt) meist aufs Zentrum ausgerichtet sind. Ich muß aber am Rand der Stadt von Südwesten nach Südosten. Wobei da sogar noch eine S-Bahn relativ günstig liegt. Wenn die Firma etwas anders liegen würde, wären die Zahlen noch schlimmer.

ganderker hat geschrieben:Aber: bei meinem ersten Hauskauf legte ich großen Wert drauf, dass ich notfalls ohne Auto akzeptabel zur Arbeit komme

Nur bleibt man nicht unbedingt immer beim gleichen Arbeitgeber. Ich habe meine Wohnung noch in der Studienzeit gesucht. Dafür war die Lage gut. Für die erste Arbeitsstelle mußte ich durch die ganze Stadt, aber es gab einen gut passenden Radweg. PKW: 9,5km 19min vs. Öffis: ~50min 1-3x Umsteigen und 1-1,4km Gehen. Dann ist die Firma umgezogen auf die jetzige Lage. Mein Chef hatte damals recht nah zum alten Firmenstandort gebaut. Jetzt liegt das natürlich fast noch ungünstiger als für mich. Ein Kollege dagegen hatte Glück. Der neue Standort liegt nur ca. 1.5km von seinem neu gebauten Haus.

Wenn man flexibel ist und gerne umzieht, kann man natürlich näher an die Firma ran. Allerdings sind mir Umzüge ein Graus. Und für die Häuslebauer ist das umso weniger eine Option. Und für einige Regionen wird es noch schwerer. Es gab ein größeres Werk ein gutes Stück südlich der Stadt, das geschlossen hat. Sonst gibts dort wenig Arbeit. Damit waren die Häuser in der Gegend fast nicht mehr zu verkaufen.

RK

thomas56 am 08 Mär 2017 11:43:44

teuchmc hat geschrieben: Selbst wenn man kein Haus bauen will/kann, ist es doch für Normal-Verdiener kaum noch möglich diesen Aspekt
optimal in den "Metropolregionen" um zusetzen.


Musst einfach nur deinen Pass wegschmeissen!

Moderation durch Tipsel:unpassenden Link entfernt


bernie8 am 08 Mär 2017 12:03:38

Hallo,

Fred schrieb:
Inzwischen sind aber auch die Nachbarländer wie Frankreich aktiv in der Begrenzung mit den Plaketten.


Ja, aber die fangen ja grad erst an. Es gibt noch so gut wie keine Umweltzonen.
Ich glaube nicht das die Franzosen in den vergangenen Jahren Strafgelder an die EU gezahlt haben.
Nur hier in D wird das Thema immer so überzogen dargestellt und die Strafen als Argument vorgeschoben.

Hat jemand schon mal eine verlässliche Studie gesehen, die belegt das die Einführung der Plakette was
gebracht hat?

rabi am 08 Mär 2017 12:04:33

thomas56 hat geschrieben:Musst einfach nur deinen Pass wegschmeissen!

Moderation durch Tipsel: unpassenden Link entfernt



Das ist an Peinlichkeit fast nicht mehr zu überbieten.

ganderker am 08 Mär 2017 12:22:47

bernie8 hat geschrieben:Es gibt noch so gut wie keine Umweltzonen.

betrifft Frankreich: da habe ich aber hier schon anderes gelesen, ich meine von unserem Frankr.spezialisten Gary (Lyon, Paris-Vororte)


bernie8 hat geschrieben:Ich glaube nicht das die Franzosen in den vergangenen Jahren Strafgelder an die EU gezahlt haben.


bezahlt hat meines Wissens noch keine Stadt in Europa.
ABER: nationale Gerichtsverfahren sind aufgrund der EU-Grenzwerte und deren Überschreitung momentan in Stuttgart im Gange, wie ich oben schrieb (Deutsche Umwelthilfe klagt in Stgt. --> Link)

silent1 am 08 Mär 2017 12:29:39

teuchmc hat geschrieben:
, sehe ich zu Kfz.mit Verbrennungsmotoren keine wirklich Alternative. Das "Schönrechnen" von E-Autos halte ich für Volksverdummung.
Sonnigen weiterhin. Uwe


:top:

So sehe ich das auch.
Ich weiß ja nicht was technisch so möglich bzw. realisierbar ist.
Aber reine Elektromobilität kann ich mir nur dann Zukunftsweisend vorstellen wenn die Ladung während der fahrt z.B. über Induktion aus Oberleitungen oder dem Boden stattfinden kann.
Die jetzt forcierte Art der E-Mobilität wird nur eine sehr kurze Halbwertzeit haben.

cbra am 08 Mär 2017 13:21:46

silent1 hat geschrieben:....
Die jetzt forcierte Art der E-Mobilität wird nur eine sehr kurze Halbwertzeit haben.


nur vordergründig - ich seh den wesentlichen vorteil dass sich industrieseitig vieles tut in richting entwicklung, und kundenseitig tut sich in den köpfen viel in richtung akzeptanz, und sogar seitens der politik tut sich a bisserl was.

somit ist das mMn nur ein Schritt , aber ein positiver

pwglobe am 08 Mär 2017 13:40:11

Hallo
Wir können uns den Verbrennungsmotor solange schönreden bis es ihn nicht mehr gibt.
Ich würde auch lieber mein dieselgetriebenes Wohnmobil weiterfahren oder mir mein nächstes Womo mit einem 6 Zylinder Dieselmotor kaufen.
Aber die Realität wird in ein paar Jahren anders aussehen.
Oberleitungen für Autobahnen, Schnellladestationen, automatischer Akkuwechsel und vieles mehr ist schon in der realen Planung.
China wird hier eine Vorreiterrolle einnehmen und ist uns in der Entwicklung bereits voraus.
Die Deutsche Automobilbranche versucht aufzuholen oder zumindest Schritt zu halten.
Die große Angst in der Branche ist, dass die neuen E-Autos viel einfacher in der Fertigung sind als die jetzigen mit Verbrennungsmotor und es in Zukunft ganz neue Autobauer geben wird.
Ich arbeite seit über 30 Jahren in der Automobilindustrie, einen so rasanten Wandel wie in den letzten Jahren habe ich noch nicht erlebt. Ich sehe dies aber eher als Chance für neue Entwicklungen und nicht als Risiko.
Menschen haben immer Angst vor Neuem und Veränderungen das sieht man auch in der Diskussion um den liebgewordenen Verbrennungsmotor.
Schaut lieber mal entspannt in die Zukunft und was sie uns bringen wird, bis das letzte Auto mit Verbrennungsmotor vom Band läuft werden noch ein paar Jahre vergehen.
Die meisten von uns werden biologisch Bedingt sowieso das Ende der Dieselära nicht erleben. :wink:

ganderker am 08 Mär 2017 13:47:23

pwglobe hat geschrieben:China wird hier eine Vorreiterrolle einnehmen und ist uns in der Entwicklung bereits voraus.


ja da hast du recht und ich bin sogar etwas überrascht über die Langsamkeit der Entwicklung, denn:
2007 war ich dort und sah in keiner Großstadt Busse ohne Gasmotor und auch kein Taxi. Da dachte ich mir, wenn man das bei uns einführt (wegen Abgasproblematik), WO werden wir dann die Technologie kaufen? ja in China. Aber das ist nicht so eingetreten, warum auch immer....

Und nun sind sie bei der Akkutechnik Spitze, dann kaufen wir halt diese Technik von den Chinesen...

Ich frage mich jedes Jahr, warum die Automanager soviel Geld bekommen, ohne dass sie wirklich die Zukunft der Branche gestalten (und nun bekommen sie sogar viele Boni für Betrug).
Wenn die deutsche Autobranche jetzt nicht das Ruder rumreisst, entscheiden andere über sie. Und das muss nciht mal schlechter für die Belegschaft sein. Warten wir es ab.

zuckerbaecker am 08 Mär 2017 16:26:41

Mover hat geschrieben:Warum Diesel noch lange die überlegene Technik sein wird​.
​​


--> Link

road-king am 08 Mär 2017 16:32:50

Zu dem Thema emmissionsfreier Stadtverkehr und öpnv

Ich erinnere mich, dass in kaiserslautern bis in die 80 er Jahre der busbetrieb durch Elektro Busse betrieben wurde... Damals aber nicht mit riesen accus sondern per Oberleitung... Das hat meines Wissens Jahrzehnte gut funktioniert.

mv4 am 08 Mär 2017 16:34:58

das musste weg... die O-Busse hielten viel zu lange... MAN und andere wollten neue Busse verkaufen :D

Tinduck am 09 Mär 2017 09:50:48

Im PKW-Bereich ist vieles möglich, aber bei (L)LKW wird es dann problematisch.

So als Rechenbeispiel, der kleine Tesla-Akku hat 442 km Reichweite lt. Hersteller, wobei wir alle wissen, dass da höchstens 3/4 dieser Strecke realistisch sind, wenn man normal fährt und im Verkehr mitschwimmt. Im Winter noch weniger.

Mit Verbrenner würde so ein Flitzer vielleicht 5-6 L Diesel auf 100 km fressen, bei angepasster Fahrweise. Ladezeit bei dem Akku an der Tesla-Schnelladestation ca. 40 Minuten.

So, ein LKW (40 Tonner Auflieger) verbraucht so um die 30 L. Also die 5-fache Menge eines Tesla. Um den also elektrisch fahren zu lassen, braucht man für die gleiche Reichweite die 5-fache Akkukapazität.

Dadurch wird die Ladedauer bei der vorhandenen Technik total inakzeptabel. Also müssten die Akkus mindestens so gross sein, das sie eine komplette Schicht des Fahrers durchhalten, mit kurzen Ladepausen während der vorgeschriebenen Ruhezeiten zwischendurch.

Das macht die ganze Sache teuer. Da bleiben wohl nur Oberleitungen als Alternative.

Eine Möglichkeit, die Abgase zu vermindern, ist ein echter Hybrid. Alles, was bisher verkauft wird, sind ja nur Plug-in-Hybride mit ein bisschen Elektrounterstützung. Die ursprüngliche Definition eines Hybridfahrzeuges war, elektrisch zu fahren und den Strom an Bord zu erzeugen. E-Autos mit neudeutsch Range Extender sind echte Hybridfahrzeuge.
Wird bei Linienbussen und Schiffen (Dieselelektrischer Antrieb) schon praktiziert.
Der Vorteil ist, dass der Diesel zur Stromerzeugung wie ein Moppel hocheffizient mit optimalen Parametern betrieben wetden kann, ohne störende Antriebseinflüsse wie Getriebeübersetzung etc. Das spart mächtig Kraftstoff und macht den Zwischenspeicher-Akku handhabbar klein, der muss dann ja nur noch für die Kurzstrecke reichen. Weiterer Vorteil ist, dass auch im reinen Akku-Betrieb die volle Leistung zur Verfügung steht.

Aber in unseren Womos sehe ich nichts von dem, was gerade propagiert wird, innerhalb der nöchsten 10 Jahre. Das werden Nischenlösungen für Showfahrzeuge und Technologiestudien bleiben.

bis denn,

Uwe

pwglobe am 09 Mär 2017 10:16:16

Tinduck hat geschrieben:Im PKW-Bereich ist vieles möglich, aber bei (L)LKW wird es dann problematisch.


Naja Mercedes Benz sieht das anders:

--> Link

zuckerbaecker am 09 Mär 2017 10:23:20

Tinduck hat geschrieben:Die ursprüngliche Definition eines Hybridfahrzeuges war, elektrisch zu fahren und den Strom an Bord zu erzeugen.



Hier schön erklärt:

--> Link

rkopka am 09 Mär 2017 10:26:50

pwglobe hat geschrieben:Naja Mercedes Benz sieht das anders:

--> Link

+1,7t, 200km, Anfang nächstes Jahrzehnt ??? Klingt nicht unbedingt praktisch und nah.

Für den Nahverkehrsbereich gibts schon einige leichte Transporter, siehe Post und UPS. Für die Langstrecke gibts auch schon ein elektrisches System, das gut funktioniert, nennt sich Bahn.

RK

mv4 am 09 Mär 2017 10:36:27

Gerade im LKW Bereich wird die E-Mobilität wesentlich schneller vonstatten gehen wie im Individual-Bereich. Accu-Packs werden von den Fa. geleast..und an Servicepunkten entlang der Autobahn mittels Plug &Play entweder getauscht oder/und geladen. Ein Riesen Geschäft für die Hersteller bzw. Werkstätten. Dafür fallen teure Reparaturen am Antriebsstrang weg. An einen LKW sind aufgrund der Bauform da viel bessere Möglichkeiten vorhanden. Durch die relativ überschaubare Menge der Hersteller auch Herstellerübergreifende Systeme möglich.

wie schon gesagt am Dieselmotor wird sich nix ändern solange die Rahmenbedingungen sich nicht ändern, Da sie das aber jetzt und in Zukunft noch viel mehr tun, ändert sich eben auch dort was...in Großen Innenstädten ist das Problem der Luftverschmutzung am Größten ....und dort wird sich auch was am schnellsten ändern.

bernie8 am 09 Mär 2017 10:43:42

Hallo,

Das es Entwicklung auf diesem Gebiet gibt finde ich positiv, denke ja auch an meine Enkel.
Das ganze wird kurzfristig nicht umsetzbar sein, schon gar nicht im großen Stil.
Das wäre ökologisch so ziemlich das Gegenteil vom propagierten Ziel.
Allein die Produktion eines Neufahrzeuges erzeugt mehr Emissionen als der normale Autofahrer
in seinem Autofahrerleben verblässt. Vom Resourcenverbrauch und vom Abfall gar nicht gesprochen.
Wenn das großflächig umgesetzt werden soll brauchen wir neue Kraftwerke, mit alternativer Energie geht das nicht.
Bleiben:
a) Herkömmliche Kraftwerke > müssen zu den Emissionen dazu gerechnet werden.
b) Atomkraftwerke > Wer will die ?

Aus Sicht der Umwelt ist eine kurzfristige flächendeckende Umsetzung nicht haltbar.

Ich bin aber kein Gegner dieser Technologie und auch kein Verfechter des Diesels, man wird sehen was die Zukunft bringt!

silent1 am 09 Mär 2017 10:48:22

:top:

Bernie, Dein Beitrag hätte beinahe komplett so auch von mir sein können. :ja:

taps am 09 Mär 2017 11:30:07

Hallo,
also egal, was passiert, klar ist doch, so kann es nicht weitergehen:
- im Berufsverkehr in Berlin sitzt vielleicht in jedem 10. Auto mehr als eine Person.
- PKW werden immer schwerer und größer
- es gibt kaum noch kleine Autos zu kaufen...
- global funktioniert leider nur die Wirtschaft, nicht das Denken der Entscheidungsträger.

Und bei der ganzen Diskussion wird immer nur an den Symptomen geschraubt. Es braucht jedoch Innovationen, die nicht nur die Ursachen bekämpfen, sondern mal Gesamtzusammenhänge betrachten.
Ich habe auf dem Weg in den Urlaub im DLF eine Diskussion zum Thema (Umweltbelastung) verfolgt.
Da wurde kein Gedanke daran verschwendet, mal über Verkehrsvermeidung nachzudenken.
Ideen hätte ich da viele, z. Bsp. muss die Arbeit mehr zum Menschen kommen und nicht umgekehrt.

Gruß
Andreas

bernie8 am 09 Mär 2017 11:43:38

Hallo,

Andreas schrieb:
Da wurde kein Gedanke daran verschwendet, mal über Verkehrsvermeidung nachzudenken.


Da wäre vermutlich der einzige funktionierende Ansatz. Weniger Autos, weniger Emissionen, schon bei der Produktion.
Alles andere ist irgendwie Augenwischerei.

Die Autoindustrie + Lobby wird diesen Ansatz nicht verfolgen.

Und Andreas, sind wir beide die ersten die ihre WoMo's stilllegen ? 8)

rkopka am 09 Mär 2017 12:28:33

taps hat geschrieben:- PKW werden immer schwerer und größer
- es gibt kaum noch kleine Autos zu kaufen...

Und oft brauchen sie nicht mal weniger Sprit. In den Autosendungen hört man oft, daß die Tester enttäuscht sind, daß die Kleinwagen fast genausoviel Sprit verbrauchen wie deutlich größere Autos.

Ich fahre im Moment einen Kombi und hoffe nur, daß bei dem ganzen SUV Boom in einigen Jahren noch ein vergleichbares Modell verfügbar sein wird. Die E-Autos sind auch meist keine Kombis, obwohl man im normalen Verkehr fast nichts anderes sieht.

RK

taps am 09 Mär 2017 12:38:15

bernie8 hat geschrieben:Und Andreas, sind wir beide die ersten die ihre WoMo's stilllegen ? 8)


Hallo bernie,
das Womo lege ich nicht still :-), Womofahren ist eine alternative Urlaubsform, die Ressourcen schont, nicht wie viele meinen: Luxus.
Urlaub ist kein Luxus.
Luxus in unserer Zeit ist für mich bei der aktuellen Diskussion:
-Flugreisen
-Schiffsreisen

Und mit Verkehrsvermeidung meine ich:
-Öffi, da wo es geht und nur die Bequemlichkeit der Hinderungsgrund ist.
-Schwerlastverkehr wegen billiger als Lagerhallen.
-Bier aus sonstwo in Berlin, Obst und Gemüse aus Spanien oder Übersee...
-den Joghurtbecher mit den 7000km auf dem Buckel...

Gruß
Andreas

quax1968 am 09 Mär 2017 13:59:36

Für mich ist das ein gewollter Plan die Leute dazu zu zwingen auf Elektromobilität umzusteigen. Aber sicher nicht wegen der Umwelt.

Denn wie schon oben richtig angemerkt, kostet die Produktion eines neuen Gefährts inklusiv Entsorgung des alten Fahrzeugs mehr Energie/Schadstoffe als diese Fahrzeug über Jahrzehnte zu fahren. Vor allem auch deshalb, weil das Elektrofahrzeug auch nicht mit 0-Emissionen unterwegs ist.

Imho benötigen wir (der Staat, die Industrie...), massig Geld um das bisherige System noch ein wenig aufrecht zu erhalten.
Also wird erstmal enteignet und die Leute müssen weiter schauen, dass Sie das hart verdientes Papier-Geld wieder ausgeben. Man darf nicht vergessen, dass es viele Leute gibt die massig Geld haben. In meinen Bekanntenkreis gibt es einige, die müssen nicht mehr Arbeiten und sind gerade mal 50 Jahre alt. Teilweise durch Vererbungen. Warum sind die Mieten in den Städten so teuer? Die vermögenden Leute wissen nicht mehr wohin mit dem Geld.

Die beste Möglichkeit für die Umwelt wäre, die eigenen Gewohnheiten massiv einzuschränken. Soll heissen, der Spritpreis ist viel zu billig. Ich würde es begrüssen, wenn die Kfz-Steuer komplett entfällt und dann auf den Sprit entsprechend aufgeschlagen wird. Dann kann sich jeder überlegen, ob er nicht auch mal mit dem Rad oder zu Fuß zum Bäcker läuft. Ich finde es sollte sich einfach für diejenigen lohnen, die der Umwelt weniger schaden anrichten. Wer viel Dreck macht soll zahlen.
Warum sollten die Leute Fahrgemeinschaften bilden, wenn es doch so bequem ist sein eigenes Auto zu benutzen.

ganderker am 09 Mär 2017 14:26:15

rkopka hat geschrieben:Und oft brauchen sie nicht mal weniger Sprit. In den Autosendungen hört man oft, daß die Tester enttäuscht sind, daß die Kleinwagen fast genausoviel Sprit verbrauchen wie deutlich größere Autos.


ja, da kann ich mit reden: fahre im B-Max den kleinen Fordmotor 900ccm, 100 PS, Dreizylinder. Wir vermeiden Autofahrten weitgehendst, fahren so ca. 10.000km meist Stadtverkehr, also Womo kommt natürlich extra :) . Jetzt im Winter kommen wir da leicht auf 7,6 Liter Benzin.
ok, wenn ich das Auto im Sommer fahre, schaffe ich 5,8 Liter :D meine Frau 6,5 Liter. Ich hätte mir schon etwas weniger Verbrauch erhofft, aber ist soweit ok.

Ansonsten Respekt vor den Mitdiskutanten, die letzten Äußerungen haben mir sehr aus der Seele gesprochen. Mich ärgert es maßlos, dass die betriebswirtschaftlichen Lagerkosten sozialisiert werden (also Lager aufgelöst), indem man die LKWs oftmals halbbeladen just in Time fahren lässt. Fazit: Maut usw ist zu billig!

silent1 am 09 Mär 2017 15:00:34

quax1968 hat geschrieben:Für mich ist das ein gewollter Plan die Leute dazu zu zwingen auf Elektromobilität umzusteigen. Aber sicher nicht wegen der Umwelt.


quax1968 hat geschrieben:Denn wie schon oben richtig angemerkt, kostet die Produktion eines neuen Gefährts inklusiv Entsorgung des alten Fahrzeugs mehr Energie/Schadstoffe als diese Fahrzeug über Jahrzehnte zu fahren. Vor allem auch deshalb, weil das Elektrofahrzeug auch nicht mit 0-Emissionen unterwegs ist.


:top: sehe ich auch so.

quax1968 hat geschrieben:Also wird erstmal enteignet und die Leute müssen weiter schauen, dass Sie das hart verdientes Papier-Geld wieder ausgeben. Man darf nicht vergessen, dass es viele Leute gibt die massig Geld haben. Die vermögenden Leute wissen nicht mehr wohin mit dem Geld.


Ich weiß, das Thema hatten wir schon vor kurzer Zeit, aber noch einmal: Man darf nicht vergessen, dass es viele Leute gibt die wenig Geld haben. Die haben häufig nicht die Gelegenheit sich nach der Enteignung einfach mal wieder was neues zu kaufen.




quax1968 hat geschrieben:Die beste Möglichkeit für die Umwelt wäre, die eigenen Gewohnheiten massiv einzuschränken. Soll heissen, der Spritpreis ist viel zu billig. Dann kann sich jeder überlegen, ob er nicht auch mal mit dem Rad oder zu Fuß zum Bäcker läuft.
quax1968 hat geschrieben:Ich finde es sollte sich einfach für diejenigen lohnen, die der Umwelt weniger schaden anrichten. Wer viel Dreck macht soll zahlen.
Warum sollten die Leute Fahrgemeinschaften bilden, wenn es doch so bequem ist sein eigenes Auto zu benutzen.


Für den Umweltgedanken meiner Meinung nach nicht Zielführend.
Der Gruppe Mensch die Du weiter oben beschrieben hast ist es eh wurscht.
Die Gruppe von der ich sprach wird sich vorrangig zunächst im Konsum einschränken und weniger im Nutzerverhalten ihrer Mobilität.
Insofern vermutlich wenig zielführend.

FWB Group am 10 Mär 2017 00:02:50

quax1968 hat geschrieben:Für mich ist das ein gewollter Plan die Leute dazu zu zwingen auf Elektromobilität umzusteigen.


Upps, hier denkt jemand mit.

Ironie Modus an!

Das ist unzulässig und muß sofort gemeldet werden.
So war das nicht gedacht! War das etwa so leicht zu durchschauen?

Ironie Modus aus!

Wir hatten heute bei unser fast 1000 km Tour haargenau das gleiche Ergebnis!
Guter Mann!

quax1968 am 10 Mär 2017 10:54:25

silent1 hat geschrieben:
Für den Umweltgedanken meiner Meinung nach nicht Zielführend.
Der Gruppe Mensch die Du weiter oben beschrieben hast ist es eh wurscht.
Die Gruppe von der ich sprach wird sich vorrangig zunächst im Konsum einschränken und weniger im Nutzerverhalten ihrer Mobilität.
Insofern vermutlich wenig zielführend.


Wir können hier gerne anderer Meinung sein :-)
Aber solange es viele Familien gibt die Ihre Kinder mit Ihren SUVs in die Kindergarten fahren, kann der Spritpreis nicht zu günstig sein.
Und das ist gar nicht mal so übertrieben. Dennoch darf man aber auch nicht vergessen, dass das Auto nur ein kleiner Teil der Umweltprobleme ist und dass man darüber die Bevölkerung gut steuern kann, um an deren Geld zu kommen. Wenn es aber wirklich darum gehen soll, dass weniger Abgas durch Autos in die Umwelt gelangt, dann muss das Autofahren eingeschränkt werden. Und das geht imho nur über den Geldbeutel.

Und auch wenn die Leute evtl. nicht auf die Mobilität trotz steigender Ausgaben in diesem Bereich verzichten wollen, dann müssen diese eben anderswo verzichten, nämlich auf Konsum. Und auch das trägt zum Umweltschutz bei. Blöd aber für die Wirtschaft, die stetig unsinniges Zeug produzieren muss. Ich habe mich in letzter Zeit wirklich viele Gedanken über mich und mein Verhalten gemacht. Und bin zu dem Schluß gekommen, dass ich viele Dinge die ich in der Vergangenheit gekauft habe, mich heute mehr belasten und gar nicht so zur Lebensfreude beitragen. Ich habe mich von vielen Dingen konsequent getrennt und achte nun verstärkt darauf was ich kaufe.

Für mich ist es ein Teufelskreis:
Weniger Konsum = gut für die Umwelt = weniger Wirtschaftswachstum = höhere Arbeitslosigkeit
Hätte aber evtl. zur Folge, dass die Leute erkennen, dass es kein gutes Ziel ist, stetig für unsinnigen Konsum zu arbeiten.

Hartensteiner am 12 Mär 2017 18:02:27

Wohnmobilforum.de/C
Clickt das mal an , wenn ich das richtig gemacht habe, ist das eine interessante Option mit E4 Motoren eine gleiche NOx Emmission zu erhalten , wie ein E6 Motor .
Bei aller noch vorherrschenden Skepsis , denn versucht wird manches , hört sich dass aber sehr gekonnt an .
Es gibt und gab schon immer synthetische Kraftstoffe.
Es würde bei gleichen Kosten den E4 Fahrzeugen sehr gut helfen , dabei aber nicht das Gerödel von Harnstoff mit seinen Umständen und komischen Gerüchen haben.
Wenn das nicht klappen sollte , dann mal- OME Kraftstoff- bei Google eingeben .
Hartensteiner

rkopka am 12 Mär 2017 18:42:36


Hartensteiner am 12 Mär 2017 19:00:29

Danke ,rkopka.
Bei mir klappt das nicht .
Hartensteiner

taps am 12 Mär 2017 19:52:48

na ja, der Beitrag ist von 2014...
Wenn das der Kracher ist, warum können wir den nicht schon tanken in 2017???

Gruß
Andreas

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