aqua
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Neues aus dem Feuchtbiotop.... 1, 2, 3, 4, 5, 6


fuzzy am 22 Feb 2007 23:27:56

welcome back :cry:

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

goliver am 22 Feb 2007 23:37:37

Danke. Ab nächste Woche geht es richtig zur Sache!! :freude:

dokabastler am 23 Feb 2007 11:09:20

Servus,

was sich hinter einer schönen Fassade doch für ein fauler Kern verbergen kann....
...aber Du wirst es schaffen, Dein Womo zu heilen und gleich vieles zu verbessern.
Angesichts der aktuellen Diskussionen über gerissene Duschwannen würde ich perönlich (v.a. wenn die Duschwanne praktisch der Badboden ist) eine Edelstahl- oder Emaillewanne oder was gescheites selbergebautes (siehe Anleitung frebeka) einbauen.
Gleiches gilt ggf. für die Wasserversorgung, für die Aufhähngung der vielen Plastikteile, für den Spiegelschrank, den Boden etc.
Ich hab mir ja auch ein Bad gebaut nach aktuellen anforderungen nachdem mein Aufbau von 1982 ist und dort kein Kassetten-WC und so drinn war....ich hab wo überall möglich Haushaltsqualität gewählt..(ich hab aber auch reichlich Gewichtsreserven gehabt).

Halt uns über Deine Zwischenerfolge (die Rückschläge werden bald aufhören!!) auf dem Laufenden

günter

Anzeige vom Forum


goliver am 24 Feb 2007 10:03:56

Natülich halte ich Euch auf dem laufenden.. :D Über das Problem mit der Duschwanne habe ich auch schon einmal nachgedacht. Vielleicht baue ich mir wirklich eine aus Edelstahl. Mal schauen wie es sonst so läuft. Ich baue mir aber auf jeden Fall eine Aussendusche und eine Rückfahrkamera hinten ein! Ich habe mir auch schon überlegt hinten an der Dusche eine Serviceklappe oder ein Lüftungsgitter einzusetzen, damit man da mal lüften und auch nachschauen kann ob was feucht ist :?:

turbokurtla am 26 Feb 2007 18:50:10

Hallo Goliver
Hab erst heut von Deinem Wasserschaden Womo gelesen und interessiert alle 12 Seiten studiert.
Wie ich aus den Bildern sehen kann, hast Du die bisherigen Arbeiten sehr gut gemacht, und den Rest bekommst Du mit etwas Hilfe auch noch hin. Ich möchte mal versuchen, Dir in 4 Schritten zu helfen.
1. Schadenersatz vom Vorbesitzer
Ich hatte mal einen ähnlichen Fall, bei dem über einen Anwalt vom privaten Verkäufer ein paar tausend Mark rausgeholt wurden. Wichtig ist hier der Nachweis, dass dieser vom Wasserschaden wusste, diesen aber verschwieg. Bei einem Händler wäre das wahrscheinlich einfacher durch zu setzten.
2. Wo Wassereinbruch ?
Durchs Duschen kommt es definitiv, zu 100 % , nicht ! Wasser fliest immer, auch in der Wand, von oben nach unten. Der Fahrradträger ist sicher mit schuld, doch sinkt dieser Schaden nicht seitlich nach unten ab um zur Nasszelle hin wieder anzusteigen ( wenn ich die Bilder richtig deute ). Du kannst den Wassereinbruch durch die höchsten Schadensstellen an der Seitenwand in etwa eingrenzen. Ich vermute einen 2. Einbruch am Dach oder Fenster ( sehr selten ) über der Nasszelle.
Diese Ursachen musst du finden und abdichten.
3. Restliches Zerlegen
Wie gesagt, Deine Arbeit schaut sehr gut aus. Nur solltest Du die Steherwand der NZ auch abbauen um die kompl. Seitenwand durchgängig reparieren zu können. . Die oberen Dekorplatten ( 3 mm ) mit geraden, rechtwinkligen Schnitten ( am besten mit angeschraubter Schiene und Tapetenmesser ) aufschneiden und vom Styropor und Holz entfernen. Gut wäre es, an Stellen die später durch Möbel verdeckt sind. Alles Verfaulte sollte weg und mit dem Stemmeisen vorsichtig bis zum Blech alles säubern. Du kannst Latten am Übergang zum guten Holz gerade abschneiden, denn durch eine daneben eingeleimte Latte entsteht die gleiche Festigkeit wieder.
Der Boden ist ungleich schwerer. Hier die kaputten Sperrholzplatten oben ( ca. 6 mm ) und unten ( ca. 3 mm ) genauso mit dem Tapetenmesser rechtwinklig raus schneiden. Unten soweit es geht bis zum Rahmen des Fahrgestelles. Dann verfaulte Rahmenhölzer raus. Neuaufbau durch ein Versetzen der 3 Schichten des Bodens oder einer Verzahnung , d.h. einkleben einer Platte ( so dick wie das Styropor ) ins rausgekratzte Styropor zwischen oberer und unterer Sperrholzplatte. Dann Platten oben und unten wieder aufkleben. Ist sehr schwierig zum Erklären.
4. Neuaufbau
In den Wänden neue Lattenkonstruktion aufs Blech kleben. Lieber etwas mehr Latten als vorher. Achtung, das Blech beim Pressen nicht nach außen drücken ! Immer schrittweise mit Gegendruck von Außen und gerade. Unter den späteren Stößen der Dekorplatten wären Latten sehr hilfreich bei der Befestigung. Anschl. In die Flächen dazwischen neue Styroporplatten einkleben ( auch ans Blech ). Bei einer ungeraden Stärke der Platten ( z. B. 23 mm ) im Baumarkt 25 mm kaufen und beim Schreiner abhobeln, das geht gut. Beim Händler gibt es dann fertige Dekorplatten , ca. 1,23 m x 2,40 m groß, vielleicht sogar noch Originaldekor, zu kaufen. Vorher bestellen. Diese werden zum Schluss vollflächig auf Holz und Styropor verklebt.
Als Kleber kann ich nur Caravankleber 145/31 HV in Kartuschen der Fa. Irene Ruderer bei München empfehlen. Der klebt Blech, Holz und Styropor super fest. Keinesfalls irgendwelches andere Zeugs verwenden. Auch kein Sikaflex !
Ich werde in den nächsten Tagen mal versuchen ein paar Bilder von Reparaturen, z.B. von der Verzahnung des Bodens, hier reinstellen. Dann wird alles etwas verständlicher.
Du schaffst das.
Kurt

Memmi am 27 Feb 2007 19:04:30

Also nur eins,

ich habe auch alles gelesen, anfangs wolltest Du alles
verkaufen, jetzt sieht das Ding doch fast wieder super
aus.

Von meiner Seite " HOCHACHTUNG ".



Memmi

goliver am 28 Feb 2007 09:08:00

Hallo turbokurtla! Über ein paar Bilder von der Bodenreparatur würde ich mich sehr freuen!!! Das ist eigentlich das einzige was mir noch Kopfschmerzen macht..Die Wände sind kein Problem. Die original Lattung besteht aus 27mm Vierkanthölzern. Diese und den Styropor bekomme ich hier im Baumarkt zu kaufen. Als Kleber habe ich mir den Marcoplast UK8160 (2K-PUR) ausgesucht. Als Decksicht wollte ich Pappelholz oder sowas ähnliches dünnes aus dem Baumarkt nehmen und das ganze mit Glasgewebe tapezieren und anschliessend noch mit Latexfarbe streichen. Aber wie gesagt, der Boden macht mir noch Sorgen... :?:

goliver am 28 Feb 2007 09:10:24

Hallo turbokurtla! Ich nochmal... Ich vermute den Wassereinbruch am Fahrradträger, an der Befestigung der Heckleiter und an der Seitentüre vom Stauraum. Was anderes kann ich mir nicht vorstellen. Ich weiß aber auch nicht so recht, wie ich das zu 100% überprüfen könnte!?

goliver am 28 Feb 2007 09:12:29

Hallo Memmi!

"Jetzt sieht das Ding doch fast wieder super aus" :?:
Na ja, der Torf ist raus :D

turbokurtla am 28 Feb 2007 12:56:02

Hallo Goliver
Hab mir Deine Bilder noch mal genau angeschaut und gemerkt das Dein Schaden überwiegend nur im Heck, und nicht an der Seite, ist. Ich war irgendwie bei einem seitl. Toilettenraum. Sorry. Dann ist es durchaus möglich, dass das Wasser nur über den Radständer eingedrungen ist. Die höchsten, betroffenen Stellen sollten aber nicht mehr wie 10- 15 cm über den Schloßschrauben sein. Sicherheitshalber würde ich aber trotzdem weiter oben Leiter, Reeling und auf jeden Fall die Fensterleiste !! auch neu abdichten, aber nur mit Dekalin. An der Stelle, wo die Befestigung des Trägers sitzt, solltest Du ruhig größere Holzplatten in die Wand einkleben.Das hält dann viel besser. Die Seitentür ist es bestimmt nicht.
Zu Deinem Kleber kann ich nichts sagen, kenn ich nicht und find ich auch in Google nicht. Meiner ist spez. für sowas, mit Spachtel leicht aufzutragen, sparsam und kostet ca. 12-13.-€ pro Kartusche.
Deine Art der Wanderneuerung würde ich nicht so machen, denn mit Kunststoff bezogene Dekorplatten sind in einem Arbeitsgang angebracht, halten auch bei Feuchtigkeit im Waschraum und sind alles in allem sicher günstiger. Mußt Du aber selber wissen.
Zum Bilder reinsetzen, glaube ich braucht man eine Homepage oder so, das dauert aber noch denn ich kenn mich da nicht so aus. Wenn ich Deine E- Mail bekomme kann ich Dir was zukommen lassen.Hab Dich auch über Deine Homepage angeschrieben.
Kurt

Hobbit_615 am 28 Feb 2007 16:27:35

Da fällt mir auch noch was ein,
aber erst mal Glückwunsch zum Töchterle und dann Glückwunsch zur Wandrenovierung.
Wenn du die Innenseiten mit GFK überziehst kann doch die Wand nicht mehr atmen, oder? Das ist nicht so gut, denn Feuchtigkeit endsteht immer und wenn es nur Kondensat an irgend welchen Kältebrücken ist.

Hobbit.

Nasenbär am 28 Feb 2007 17:56:36

Es gibt Wohnmobile, die sind innen mit Alu beplankt. Kommt auch nichts durch. :)
Wenn die Wand dicht ist, kommt es in der Wand nicht zu Kondensation. Siehe zB. Thermopanefenster.
Ist meine Meinung, auch wenn man Thermofenster nicht direkt mit Womowänden vergleichen kann. :wink:

Hobbit_615 am 28 Feb 2007 20:12:29

Hmmm, da ist schon was dran aber was ist wenn doch mal von oben was reinläuft, dann gammelts gleich wieder :roll:
Vieleicht kann ja Kurt was dazu sagen, ier st ja vom Fach :P

Hobbit

goliver am 28 Feb 2007 22:00:15

Hallo Kurt!

Stimmt, der Schaden ist wirklich nur im Heckbereich. Und die betroffenen Stellen sind auch nicht höher als 10-15cm über den Schloßschrauben. Nur an der Heckleiter und am Fahrradträger geht es etwas höher..Die Idee am Heckträger ein größeres Holz einzusetzen, werde ich auf jeden Fall befolgen! Einge sehr gute Idee. Der Macroplast-Kleber ist auch extra dafür geeignet. Der Hersteller ist Henkel. Hier mal ein Artikeltext zum Kleber:

MACROPLAST - Kleber für die dauerhafte Verklebung von Alu - Blech, Styropor und Holz z.B. Wohnwagen , Reisemobil , Caravan. Blech kann auch nach dem Aufbringen noch verrutscht werden. Wird kompl. mit Härter geliefert. 1 Eimer besteht aus 7,5kg Kleber UK 8160 und 1,5kg Härter UK 5400. Bitte beachten Sie die Verarbeitungshinweise auf der Verpackung! Das Datenblatt und Verarbeitungshinweise erhalten Sie auch in unserem Servicebereich über einen Link zum Hersteller.

Thixotrop (standfest). Für Sandwichverklebungen. Besonders für Arbeit an senkrechter Fläche geeignet (z.B Neuverblechung bei der Caravan-Reparatur)
Ein 2-Komp.-PUR-Klebstoff für elastische, biegefeste Verklebungen von Metallen, Holz und Kunststoffen mit Hartschäumen und anderen Werkstoffen. Speziell bei Verbundelementen im Fahrzeug- und Containerbau, im Schiffbau u.a. Der ausgehärtete Klebstoff-Film ist hartelastisch und niedrigtemperaturbeständig bis -60° C. Pastöse, standfeste Einstellung für Verarbeitung an senkrechten Flächen geeignet. Mischungsverhältnis: 100:20 Gew.-Teile Topfzeit: ca. 75 Min. Härtezeit: >8 Std. bei 20° C

goliver

goliver am 28 Feb 2007 22:04:15

Hallo Hobbit! Erst einmal vielen Dank für die Glückwünsche. :D

Was meinst Du mit "Wenn du die Innenseiten mit GFK überziehst"??? Ich wollte das aufgeklebte Pappelsperrholz mit einer Glasgewebetapete tapezieren und anschließend das ganze mit Latexfarbe streichen. Ich denke, das das den gleichen Zweck erfüllt wie Platten mit Kunstoffbeschichtung..

drivetheglobe am 28 Feb 2007 22:25:29

Zu den Kommentaren bzgl. innen Dicht etc.

Also ich bin kein Experte in WOMOrenovierungen, aber ein Hauptproblem scheinen die ganzen Wehikel schon zu haben:
Sie sind aussen (!) nicht diffusionsoffen.
Jedenfalls baut man heute so Häuser: von innen nach aussen sollte es immer diffusionsoffener sein damit
die Feuchtigkeit die reinkommt nach aussen weggeht.
Nach dem obigen Motto müßte man aussen das Holz und innen das Alu oder Plastik geben.
Umgekehrt hat man immer Kondenswasser im INNEREN des Aufbaus, auch ohne Regen und Duschen.
(ausser der Aufbau is so gut, dass der Taupunkt immer (d.h. bei jeder Temparatur !) in der Isolierung liegt - das dürfte wohl in der Praxis unmöglich sein.

Wegen der dichten Aussenhaut führt deshalb meiner Meinung nach kein Weg dran vorbei es auch innen
mit einer Dampfsperre zu versehen. Wie ist glaub ich egal. Was mir noch einfiele ist unten: da könnte man
diffussionsoffen, ja vielleicht sogar "tropfoffen"
bleiben, denn da ist meist kein Blech.

goliver am 02 Mär 2007 08:20:58

Hallo! Ich nochmal... Jetzt bin ich auf der Suche nach

einem Kleber mit dem ich Aluminium auf Aluminium

kleben kann. Ich möchte auf meine Rückwand

(Hammerschlagblech) ein glattes Blech aufkleben und die

Ecken abdichten. Ich denke, das ist die einfachste

Lösung gegen die ganzen Löcher (ca.20 Stück) vom

Lochfraß.. :wink: Wie sieht das mit Sikaflex 260 oder

252 aus? Desweitern benötige ich für den Innenaufbau

27mm Styroporplatten. Diese bekomme ich aber nicht im

Baumarkt.. Die haben nur 30mm! Was soll ich machen?

Habt Ihr vielleicht eine Idee?? :?:

Hobbit_615 am 02 Mär 2007 09:16:09

Hi Goliver,
ich dachte du wolltes innen alles mit GFK verkleiden, hatte das dann falsch verstanden, sorry.

Zu den Styroplatten hatte Kurt schon was geschrieben, guggsch du:

Bei einer ungeraden Stärke der Platten ( z. B. 23 mm ) im Baumarkt 25 mm kaufen und beim Schreiner abhobeln, das geht gut.


Hobbit

goliver am 02 Mär 2007 10:59:48

Stimmt! Er hatte es erwähnt.. Upps.. :D
Ok, aber so ganz kann ich mir das nicht mit dem abhobeln vorstellen. Das gibt doch bestimmt eine riesen Sauerei in der Werkstatt :?

Lurchi am 02 Mär 2007 11:43:27

Hallo Goliver,

ich habe zum verkleben Helmipur 46022 von Ruderer genommen. Ist ein 2 Komponentenkleber und hält bombig. Sikaflex kannst du natürlich auch nehmen, wenn dann aber 221. Ist billiger und reicht von der Festigkeit auf jeden Fall aus. Ich habe Klebt & Dichtet von Würth für kleinere Verklebungen und Abdichtungen genommen. Ist praktisch das Gleiche wie Sika.

Beim Neuaufbau würde ich auf Styroporplatten verzichten und lieber Styrodur nehmen. Styropur nimmt wesentlich mehr Wasser auf als Styrodur und isoliert auch nicht so gut. Du kannst z.B. 25mm Styrodur nehmen und mit der Innenverkleidung ausgleichen. Oder 30mm und abhobeln.

Habe bei mir die Außenwände komplett mit GFK neu bezogen und auch sonst teilweise neu aufgebaut. Wenn Du Bezugsquellen für GFK brauchst bitte PN.

turbokurtla am 02 Mär 2007 17:09:08

Tag zusammen, ich mal wieder
Nachdem ja nun wieder ein paar Fragen aufgetaucht sind meine Meinung dazu. Und die beruht auf ca. 50 - 60 vergleichbarer Wasserschäden und Unfälle.
Das mit dem Styropor abhobeln könnt Ihr mir glauben. Allerdings sollte es auf einer Hobelmaschine gemacht werden. Wenn die nur 30 cm Breite hat, schneidet zuerst das Styropor auf der Kreissäge entsprechend zu. Ohne Absaugung wirds halt etwas weiß in der Werkstatt. Sollte das nicht möglich sein, Platten einkleben und mit Schwingschleifer an der Wand abschleifen. Muß aber 100 % gerade werden und gibt eine riesen Sauerei.
Wenn die Lochfras Löcher in der senkrechten Seitenwand sind klebe ich die beim Verkleben von außen mit Isolierband ab, dann quillt der Kleber nicht raus. Abschließend tupfe ich nur mit Lackstift auf die Stelle, da läuft kein Wasser mehr rein und man sieht es nicht. An der Heckwand im Außenbereich bei den Leisten, wo viel Wasser fliest, würde ich nur von außen vorsichtig etwas Sika 221 drauf schmieren und anschl. Lack.
Wasser dringt eigendlich nur dort ein wo es steht oder etwas quer steht, also Fensterleisten, Rangiergriffe, Leuchtenträger und natürlich am Dach.
Wenn Du wirklich Blech von innen draufkleben willst mußt Du Sika 221 nehmen wenn es dicht sein soll. Es entsteht aber dann außen ein Loch das sehr auffällig ist und innen muß das Styropor ausgeschnitten werden.
Nun noch mal zu Deinem Kleber.
Bedenke bitte, dass Du jedesmal wenn geklebt wird neu anmischen mußt. Beim Einkleben der vielen Latten und Platten wären das bei mir ca. 15-20 x . Du kannst ja immer nur einen Teil kleben und abspreizen oder pressen.Das hielt mich bisher immer von einem anderen Kleber, so wie Deinem ab. Bei meinen Kartuschenkleber breche ich nur die vordere angetrocknete Spitze weg und dann gehts weiter. Angebrochene Kartuschen halten zum Teil ein Jahr.
Mich würde aber trotzdem der Preis und die ca. qm, die man damit kleben kann, interessieren. Ich muß im Frühjahr nämlich die ganze Seitenwand eines 5,5 m WW`s neu verblechen, und da wäre er vielleicht ganz gut.
Kurt

goliver am 03 Mär 2007 09:29:09

Hallo Kurt,

ich möchte das Blech nicht von innen draufkleben! Sondern von aussen auf das alte Hammerschlagblech, quasi als Abdeckung damit man die 20-30 Löcher nicht mehr sieht! Ich habe gestern bereits ein 1mm Alublech geschenkt bekommen, das wird mir dann sogar auf Maß zugeschnitten (ca.214x148cm). Ich dachte mir, ich klebe das auf das alte Blech drauf und lasse es anschliessend von einem Bekannten der Lackierer ist lackieren. Danach wollte ich es rundum mit Sikaflex 221 abdichten und das Fenster und den Klappenausschnitt mit einem Dremel/Trennscheibe ausschneiden! Oberhalb an der Rundung ist auch ein Glattblech original verbaut. Was hälst Du davon?

turbokurtla am 03 Mär 2007 12:41:24

Das gefällt mir sehr gut !
Wird ja noch eine Profi Reparatur.
Allerdings mußt Du dann alles mal wieder vergessen und folgendermaßen vorgehen.
Fensterleiste und Kantenleisten rechts und links bis zur Rundung abbauen. Dies ist auch für innen besser, denn die Schrauben stören eh. Richtig gut wäre es, auch die Kunststoffschürze unten wegzumachen. Cloklappe ist ja schon weg. Fenster ausbauen wie folgt : Aussteller abschrauben-einen kleinen Kunststoffbock rechts oder links vom Fenster abschrauben-Fenster aus der Leiste schieben-alle Halteböcke entfernen-diese messen oder innen anzeichnen für den späteren Einbau-weißen Keder aus schwarzem Gummi ziehen-auch hier merken wie er drin war-Klammern in schwarzem Gummi entfernen-Gummi abziehen.Ansch. noch alle waagerechten und ein paar senkrechte Klammern vom Dachblech rausmachen und dieses etwas anheben, denn das neue Blech muß da so 2-3 cm drunter.
Es muß halt alles vom Blech entfernt werden.
Jetzt kannst Du mit Benzin oder Verdünnung das alte Blech und die Rückseite des Neuen säubern. Zum Kleben kannst Du Deinen Kleber nehmen, denn wenn er Blech klebt, klebt er auch Blech auf Blech. Nach dem Auftragen des Klebers das neue Blech mit Klammern fixieren und unbedingt, am besten mit einem Tuch überall mal kurz andrücken das eine sichere Verbindung zum Kleber besteht.
Zum leichten Anpressen des Bleches solltest Du über die gesamte Fläche Spanplatten nehmen. WM vorher mit dem Heck bis auf einen Meter an eine feste Wand fahren und die Platte mit Latten entsprechend andrücken. Zuerst im trockenen Zustand alles ausprobieren. Vorsicht, mit dem Kleber nicht ans neue Blech kommen sonst gibts Flecken.
Blech muß ringsrum etwas überstehen, anschließend mit Blechschere alles ausschneiden.
Beim Anbau von Fenster, Leisten u.s.w. keinesfalls Sika verwenden !
Überall nur mit Dekalin abdichten. Nach dem Anschrauben rausquillendes Dekalin mit nassen Händen abtupfen und den Batzen in Wasser legen, dann kannst Du es nochmal verwenden, auch Tage später.
Ich würde aber auf jeden Fall vor dem Ganzen zuerst innen eine feste Konstruktion erstellen, nicht das durch das Pressen die Wand krum wird.
So, jetzt muß ich Holz hacken.
Heute abend, nachdem der Club die Bielefelder geknallt hat schau ich noch mal kurz rein.
Kurt

turbokurtla am 03 Mär 2007 12:47:22

Ach noch was.
Wenn das alles so geklappt hat und Du mit Deinem Womo mal in die Nähe von Nürnberg kommst, trinken wir ein Bierchen zusammen und ich schau mir das an.
Ist übrigens meine erste Fernreparatur und es gefällt mir sehr, wenn ich helfen kann.
Kurt

goliver am 03 Mär 2007 19:00:39

So, den Samstag habe ich am WoMo verbracht. Hier einmal ein paar neue Bilder! Ach so, das mit dem Bier geht klar! :bia:

goliver am 03 Mär 2007 19:01:16

Und noch ein Bildchen...

turbokurtla am 04 Mär 2007 11:26:40

Tag Oliver
Schaut doch klasse aus. Könnte ja fast von mir sein.
Doch eines gefällt mir nicht. Die Eisenwinkel !
Wenn Du die Latten immer nur ans Blech und an danebenliegende Latten klebst, hält das mehr als die Winkel. Ist halt am Anfang etwas instabil, aber wenn Du mehr Latten drin hast gehts. Im Original sind die Latten meist nur duch ein paar Klammern verbunden. Den endgültigen Halt erhälts Du eh erst am Schluss durch das Verkleben der Platten auf der Holzkonstruktion ( Sandwich ). Ich hätte da auch Angst in Bezug auf späteren Rost in der unmittelbaren Nähe des Bleches.
Kurt

goliver am 04 Mär 2007 14:40:19

Neee, das gibt kein Rost !! Alles Edelstahlschrauben und Edelstahlwinkel. :D

dokabastler am 04 Mär 2007 19:19:23

Servus turbokurtla

scheiße, von wegen Club und Bielefeld-Knallen - oder?


P.:S
Was meinst kann langfrsitig passieren, wenn man Fenster mit Sika (ich hab was ähnliches, namlich Tersoson-Karosseriekleber, Nr. weiß ich mehr mehr, 932 glaub ich, genommen) einklebt..so richtig....alles dicht Zwischenraum zwischen Rahmen und Sandwich und auch die Fensterrahmendichtungen hab ich so richtig rundum ans Außenblech geklebt...hält seit 3 Jahrne (fast immer im freien) super, seh keine Alterung...



günter

turbokurtla am 04 Mär 2007 21:32:26

Jetzt kommt doch noch einer und erinnert mich an das Spiel von gestern. Da hab ich wohl den Mund zu voll genommen. Na ja, wenigstens noch 5. .
Günter, passieren kann da eigentlich nichts, wenns dicht ist ist alles o.k. .
Doch wenn Du das Fenster mal ausbauen mußt holt Dich der Teufel. Das ist halt mit Dekalin beim Ein- und Ausbau bedeutend einfacher.
Und Oliver, das das Edelstahl ist konnte ich natürlich nicht sehen. Kannst Du Dir aber wirklich sparen, kostet ja auch Geld.
Man hört von sich
Kurt

dokabastler am 05 Mär 2007 12:48:26

Hallo Kurt,

klar, das mit Ausbauen ist dann schwierig....hab ich nach all der Arbeit an der Kiste aber auch nicht mehr vor.........ich hab da insgesamt so 20 kartuschen (auch den teroson-Fensterkleber in Schwarz, der ist super für Abdichtungen) am Übergang Kabine/Aufbau, im Aufbau und sonstwo verbaut....da geht nie mehr was ab hoffe ich........ich wollte eigentlich für Nicole und mich (und vor 5 jahren für unsere nicht geborenen kids) mit der Doppelkabine ein sicheres (4 Plätze mit 3-Punktgurten durch hintere Doppelsitzbank vom Duc), kleines, günstiges Eigenbaumobil herstellen (war vorher ein Transit drunter)....

nun ist es wegen der neuen Steuer nicht mehr sooo billig...eher ein Auslaufmodell so wies aussieht
und außerdem haben/kriegen wir keine Kinder..leider...thats life.......

dennoch macht das Auto Spass...noch ein wenig LKW-feeling...man kann alles selber machen.....alles ziemlich massiv....

günter

goliver am 07 Mär 2007 08:25:08

So, es gibt mal wieder was neues! Habe mir gestern Abend noch schnell eine Aussendusche eingebaut. Na ja, zumindest habe ich den Ausschnitt dafür vorgesehen... :D

goliver am 07 Mär 2007 08:25:35

Und noch ein Bildchen..

dokabastler am 07 Mär 2007 15:31:02

Sieht gut aus...

Sagte ich doch....bei der gelegenheit kann man gleich verbessern.....und gescheit bauen.....man läuft nur Gefahr immer ehrgeiziger zu werden und dann nie fertig zu werden..und letztlich auch viel geld auszugeben....da noch was besser, da noch was raus und wieder rein....




günter

goliver am 07 Mär 2007 20:40:14

Stimmt Günter, das Problem stelle ich auch gerade fest.. Hier eine Aussendusche, vielleicht bei der Gelegenheit noch eine Rückfahrkamera und eine Zusatzbremsleuchte :D Ist schon lustig!

goliver am 07 Mär 2007 20:40:53

So, der Boden ist auch langsam fertig!

Chris_62 am 07 Mär 2007 22:42:17

Hallo Goliver,

lese und schaue schon eine Weile hier mit.....

das sieht doch alles supi jetzt aus !!!

:gut:



badische Grüssle von Chris

goliver am 07 Mär 2007 23:14:33

Danke danke... So langsam wird es wieder! Ich sehe wieder den Horizont :lupe:

dokabastler am 08 Mär 2007 17:41:56

werd nicht übermütig...sei froh, wenn Du durchs Womo nie den Horizont siehst...außer durchs Fenster....

es erinnert mich an eine Aussagen von Nicole..o-Ton im Sturm in Dänemark auf dem Weg nach Fredrikshavn bei 70 kmh bei Vollgas, schlechter Stimmung wegen schlechten Wetters nachdem ich irgendwie ein "zopp" hörte und einen leichten Luftzug spürte und sie bat, doch mal zu schauen, ob sich nicht evtl. das Klappfenster im Alkovendach (Milchplastik, intransparent) hochgeklappt hätte (hatte es zwar noch nie gemacht..und Nicole kletterte nur widerwillig nach hinten mit einem Kommentar wie: Immer Du mit deiner Schwarzmalerei..)......also o-Ton: "Ich seh den Himmel..."...Wie...ich seh den Himmel...was? ...ist das Fenster offen?...nein....es ist weg....was weg....ja, es ist weg...es ist alles offen....und wo ist das Fenster...keine Ahnung, weg halt......... :D :cry: :evil:


günter

magirus.w am 08 Mär 2007 22:26:40

Hallo Goliver

Verfolge deine Reparatur schon ein Weile mit, hast Du toll
hingekriegt !

fahre selber einen Bürstner I 574 hatte in hinteren Beifahrerecke
auch Feuchtigkeit. Bei der Ursachenforschung bin ich auf die
fehlende Tropfkante Wand-Boden gestossen und habe ein
Kunststoff L - Profil verklebt. Seither keine Feuchtigkeit mehr.
( Auto steht ganzjährig im freien )

das Detail Tropfkante würde ich bei deinem Wohnmobil auch
mal genauer anschauen !


magirus

goliver am 09 Mär 2007 08:15:56

Hallo Magirus! Was meinst Du mit Tropfkante? Hast Du vielleicht ein Foto davon? Wo ist die Tropfkante befestigt, oben oder unten? Ich kann leider kaum tippen , meine Finger sind alle von dem Caravan-Kleber verklebt.. :eek:

goliver am 09 Mär 2007 08:48:47

Meinst Du zufällig so etwas?

Hobbit_615 am 09 Mär 2007 10:34:57

Hallo Goliver,
ich denke er meint die Tropfkante die unten am Abschluss der Seiten und Heckwand sein sollte. Als Tropfkante bezeichnet man, wenn das Alublech der Außenhaut ca. 1-3cm übersteht und so das Wasser, welches die Wand runter läuft, abtropfen kann und somit nicht in den Sandwichboden eindringt.

Hobbit

PS: Sieht ganz schön soliede aus, deine neue Balkenkonstruktion, Respekt. Aber verlier das Gewicht nicht aus den Augen, nicht das der Wagen beim benutzen des WC hinten runter kippt :D.

magirus.w am 09 Mär 2007 12:22:01

Hallo Goliver

Hobbit hat genau beschrieben was ich mit Tropfkante gemeint habe.
Versuche heute abend oder morgen noch ein paar aussagekräftige Fotos
unter dem Womo zu machen und hier einzustellen.


magirus

turbokurtla am 09 Mär 2007 14:32:22

Tag zusammen
Die Tropfkante ist richtig beschrieben.
Allerdings kann bei schlechter oder fehlender Tropfkante nur sehr wenig Nässe und nur an den Unterboden. In der Regel trocknet es hier genau wie bei einer Regenfahrt auch wieder ab. Keinesfalls würde der Sandwichboden durchfaulen.
Zu Hobbit`s Bedenken wegen dem Gewicht. Da sind doch höchstens 1 oder 2 m Latten mehr drin wie zuvor, alles andere ist gleich. Selbst wenn er eine ganze Platte von einem halben qm reingemacht hätte, wären es höchstens 3- 5 kg .
Anders wäre es bei einem Aufdoppeln des Heckbleches. Hier sind es vielleicht 10- 15 kg, die aber auch zu vertreten sind. Da war das Wasser, das bis vor kurzem drin war, schwerer.
Was macht denn die Kleberei Oliver ?
Haste schwarze, verklebte Finger ?
Das kenn ich, steht mir demnächst auch wieder ein paar mal bevor. Das wächst aber wieder raus.
Kurt

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Schwuups Zylinder in der Hand !?
Gurte
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt