Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.
IchBinsWieder hat geschrieben:Mmhhh ... man kann Probleme erkennen wo keine sind .... man kann aber auch Probleme nicht erkennen.
Och, Probleme sehe ich eigentlich erst mal nicht. Selbst eine fehlende Synchronisation wäre ja erst mal ein Luxusproblem, wenn überhaupt.
Momentan fehlt mir ein bisschen die Zeit, mich weiter mit der Phänomen zu beschäftigen. Unser WoMo steht zwar am Haus und bleibt auch dort, um Weihnachten wird's über Silvester wohl noch mal auf Tour gehen, wohin ist noch unklar.
Im Moment mag ich mich da aber auch gar nicht sooooo tief rein knien. Zum einen habe ich noch einige andere Projekte auf dem Zettel, zum anderen kann es, wie gesagt, auch sein, dass wir kurzfristig nochmal auf ein anderes Fahrzeug wechseln. Da würden dann einige Dinge anders gelöst, insofern mag ich jetzt nicht so viel Zeit investieren...
alpi1 hat geschrieben:....ich kann die Aussagen meines Freundes nur bestätigen da ich es mehr oder weniger schwarz auf weiß nachvollziehen kann. Ich habe einen Batteriecomputer eingebaut der pro Minute die Daten aufzeichnet. Da kann man ganz genau erkennen, dass sowohl der von der LIMA kommende Strom als auch die Spannung sukzessive runtergehen. Gruß Udo
Die Messung ist natürlich richtig, die Frage aber ist warum?? 1. Nicht die Lima regelt sondern der Limaregler. Und der hat die Aufgabe, die Limaspannung auf einem bestimmten Wert stabil zu halten, nämlich ca. 14,1V, ältere liegen bei 13,9V 2. Der Lima-Regler (nicht Multifunktionsregler und kein intelligentes Generaturmanagement) regelt die Spannung nicht herunter weil die Batterie(n) voller werden! Jeder der was anderes behauptet liegt einfach falsch und ignoriert die ohmschen Gesetze und die Grundkonzeption eines (älteren) Lima-Reglers. Richtig ist, dass die Lima anhand ihrer Drehzahl und auch ihrer Wicklungstemperatur in der Leistungsabgabe eingeschränkt wird. Richtig ist dass der Strom in die Batterie mit der Zeit sinkt. Aber nicht weil die Lima, bzw. der Regler das erkennen kann und "herunterregelt" (er soll ja die Spannung stabil halten) sondern weil die Batterie ja mit der Zeit voller wird und damit weniger Strom zieht (aus der Lima, aus der Aufbaubatterie, aus dem Solarregler) Und damit jetzt keiner am Wort stabil mäkelt: Stabil in der Lima-Batterieladetechnik bedeutet: Anpassung an die Wicklungstemperatur und angepasst an die Batterietemperatur. Gruß Andreas
Tinduck am 22 Nov 2017 11:48:50
Ich hab auch in meinem T5 die Bordspannung über einen ODB-Scanner überwacht, und da liegen nie unter 14,2 Volt an, solange der Motor läuft. Insofern wird die Starterbatterie auch permanent geladen, und einer parallel geschalteten Versorgerbatterie würde es ähnlich gehen.
Andreas hat völlig recht.
bis denn,
Uwe
Anzeige vom Forum
eura303 am 24 Nov 2017 19:31:51
Hallo zusammen,
ich habe mir auch 2 Bleikristall Batterien gegönnt. Heute eingebaut und jetzt unterwegs. Jetzt muss ich erstmal meine Erfahrungen machen aber bisher sieht es super aus.
Ich habe mir dazu den Victron mmtp Regler mit Bluetooth gekauft. Ich habe nur keine Ahnung was ich im Detail einstellen muss. Ich hoffe mein Bild kann ich gleich hochladen.
Viele Grüße aus Velbert
eura303 am 25 Nov 2017 07:36:20
Ich meinte natürlich Victron MPPT. :-)
Das mit dem Bild hat nicht geklappt.
Mir geht es um die beiden Punkte und hier weiß ich nicht ob etwas anzupassen ist: Absorption time limit (hh:mm) = 06:00 (voreingestellt) Equalization voltage = 16.20 V (voreingestellt)
Die Werte habe ich hier aus dem Forum entnehmen können und scheinen wohl richtig zu sein: Absorption voltage = 14.70 V Float voltage = 13.60 V
Lg Eura303
IchBinsWieder am 26 Nov 2017 22:33:59
Hallo Eura,
schau mal hier --> Link da wird erklärt wie du Bilder hochladen kannst.
Das du hier keine Antwort bekommst liegt wohl daran, dass hier niemand den Victron MPPT mit einer BK nutzt ... (oder irre ich?) Im Zweifel würde ich Herrn Stasch von powertrust anrufen. Dort wirst du sicherlich die beste Antwort bekommen.
eura303 am 26 Nov 2017 23:10:49
Hallo IchBinsWieder,
vielen Dank für deine Antwort. Das mit dem Bild habe ich so gemacht aber vielleicht habe ich noch nicht genug Beiträge.
Ich werde Deinen Vorschlag annehmen und mich da mal melden. Vielleicht hat jemand mal das gleiche Problem. Ich werde natürlich das Ergebnis hier posten. Gehört ja auch zu Erfahrungen.
Lg Eura303
eura303 am 27 Nov 2017 13:36:31
Versuch das Bild hoch zu laden
IchBinsWieder am 27 Nov 2017 19:15:33
Hallo Eura,
das Bild hilft.
Die Zeit von 6h würde ich lassen.
Auto equalization würde ich auf off gesetzt lassen. Die BK braucht meines Wissens keine Ausgleichsladung, wofür auch? Eine Säureschichtung gibt es bei ihnen nicht. Die 16,2V würde ich auf zur Vorsicht noch 14,7 setzen, weil das die maximale Ladespannung sein soll ... mal abgesehen vom Eingriff durch die Temperaturkompensation.
Temperaturkompensation: Im Datenblatt siehst du auf der zweiten Seite die Übersicht "CHARGE vs TEMPERATUR CHART". Dort kannst du ersehen dass die Spannung bei 20°C 2,45V pro Zelle betragen soll ... also 14,7V Bei 15°C sollen es 2,47V pro Zelle sein ... also 14,82V. Rechnerisch müssten es also 24mV sein. Den Wert würde ich also von 16,2mV auf 24mV setzen. Vorausgesetzt der Laderegler sitzt im Idealfall auf der Batterie und nicht in einem anderen Fach wo vermutlich auch noch eine andere Temperatur herrscht. Aber das kannst du ja beobachten.
Victron Regler gehören sicherlich zu den sehr guten LR, aber die Umsetzung der TK setzen sie in meine Augen sehr merkwürdig um. Eigentlich gehört die Messung an den Pol, weil der die Temperatur am schnellsten nach außen leitet.
Etwas neugierig bin ich schon. Welche BK hast du? Wieviel Solar hast du auf dem Dach?
Heimdall am 27 Nov 2017 20:24:36
Hallo Charly, meines Wissens wird für die TK nicht die Temp. des Akku verwendet sondern die Raumtemperatur im Batteriekasten. Zumindest ist das bei CTEK so. :oops:
alpi1 am 27 Nov 2017 21:00:31
Bei den qualitativ hochwertigen Ladegeräten, Votronic, Büttner, Waeco usw., wird der Temperatursensor am Minuspol des Akkus befestigt.
Gruß aus Bayern
Udo
IchBinsWieder am 27 Nov 2017 21:26:24
Hallo Heimdall,
selbst bei CTEK wird der Sensor an der Kroko-Klemme befestigt und damit am Pol ... zumindest bei meinem MXS25000.
Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn die Raumtemperatur zu messen ... es geht ja um die Batterie. Und da der chemische Prozess dazu führt, dass sich die Batterie erwärmt, macht es eigentlich keine Sinn darauf zu warten bis die Umgebung aufgeheizt ist.
eura303 am 28 Nov 2017 09:37:51
IchBinsWieder hat geschrieben: Etwas neugierig bin ich schon. Welche BK hast du? Wieviel Solar hast du auf dem Dach?
Hallo IchBinsWieder,
wieder mal vielen Dank.
Ich habe heute mit dem Techniker von Powertrust gesprochen. die Einstellung sind fast genau so vorzunehmen, wie Du es geschrieben hast. Er sagte nur, dass die "Equalization voltage" nicht beachtet würde, wenn "Auto equalization" auf off steht - das werde ich mir noch irgenwie von Victron bestätigen lassen.
Die Temperatur würde er auf -18.00 mV/C einstellen. -24 mV/C erschien ihm zu hoch. Da ich keinen Temperatursensor habe, gehe ich auch davon aus, dass die Umgebungstemperatur gemessen wird. Der Laderegler befindet sich sehr nah an den Batterien.
Ich habe mir 2 x Lead Crystal 6-CNFJ-100 gekauft. :-) Ein Solarpanel mit 120 Wp ist bisher auf dem Dach verbaut. Sobald ich mich von der jetzigen finaziellen Ausgabe erholt habe, werde ich mir noch ein weiters Panel zulegen. Für mich sollte das dann reichen.
Nochmal danke für Deine Unterstützung.
Gruß Eura303
Heimdall am 28 Nov 2017 10:06:10
IchBinsWieder hat geschrieben:Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn die Raumtemperatur zu messen ... es geht ja um die Batterie.
Charly, das ist glaube ich ein Irrtum dem viele unterliegen. Es geht um die Raumtemperatur da es imho um die Regelung der Ladespannung geht und nicht um eine Überprüfung der Batterie/Betriebstemperatur OVP wie bei den LiFePo Akkus.
rkopka am 28 Nov 2017 10:29:34
Heimdall hat geschrieben:Es geht um die Raumtemperatur da es imho um die Regelung der Ladespannung geht und nicht um eine Überprüfung der Batterie/Betriebstemperatur OVP wie bei den LiFePo Akkus.
Es geht immer nur um die Batterietemperatur. Solange die Batterie auf Raumtemperatur ist, paßt ja alles mit einem getrennten Sensor. Bei den meisten Womos ist die Batterie im Innenraum und der ist halbwegs gleichmäßig temperiert. Anders ist es bei den Womos, bei denen die Batterie z.B. in einem Außenfach liegt. Selbst die Abtrennung des Fahrerhauses (mit der Batterie) gegen den hinteren, gut geheizten Bereich kann hier schon zu Differenzen führen. Oder umgekehrt, wenn die Batterie z.B. mit einem starken, hitzeerzeugenden WR oder Ladegerät in einem kleinen Fach untergebracht ist. Oder wenn sie z.B. zu nah an der Heizung oder einem Ausströmer liegt. Wenn sie kälter ist, wird sie nicht ganz voll, also kein Problem. Wenn sie zu warm ist, kann man sie aber schon schädigen.
RK
alpi1 am 28 Nov 2017 10:40:14
Hallo zusammen,
das schreibt Votronic in seiner Betriebsanleitung der Ladegeräte dazu, siehe Option Temperatursensor: --> Link
Gruß aus Bayern
Udo
Heimdall am 28 Nov 2017 11:09:48
alpi1 hat geschrieben:Hallo zusammen, das schreibt Votronic in seiner Betriebsanleitung der Ladegeräte dazu, siehe Option Temperatursensor: --> Link
Danke Udo, aber da
Bei Blei-Batterien (Säure, Gel, AGM) erfolgt die automatische Anpassung der Ladespannung an die BatterieTemperatur, bewirkt bei Kälte eine bessere Vollladung der schwächeren Batterie, bei sommerlichen Temperaturen wird unnötige Batteriegasung und damit Batteriebelastung vermieden.
widerspricht sich imho Votronic. Einerseits spricht V. von der Anpassung der Ladespannung durch die Batterietemp. und dann aber wieder von Sommer Temp.?? DIE können aber fallweise sehr unterschiedlich sein!! Also ist doch die Umgebungstemperatur maßgebend?!
rkopka am 28 Nov 2017 11:19:44
Bei Blei-Batterien (Säure, Gel, AGM) erfolgt die automatische Anpassung der Ladespannung an die BatterieTemperatur, bewirkt bei Kälte eine bessere Vollladung der schwächeren Batterie, bei sommerlichen Temperaturen wird unnötige Batteriegasung und damit Batteriebelastung vermieden.
Heimdall hat geschrieben:Einerseits spricht V. von der Anpassung der Ladespannung durch die Batterietemp. und dann aber wieder von Sommer Temp.?? DIE können aber fallweise sehr unterschiedlich sein!! Also ist doch die Umgebungstemperatur maßgebend?!
Die Umgebungstemperatur könnte sich ja ein klein wenig auf die Batterietemperatur auswirken oder ???
Die meiste Zeit wird Ladung/Entladung nicht viel an der Batterietemperatur ändern. Also ist die Umgebungstemperatur der stärkste Einfluß. Aber insgesamt ist es egal, wo die Wärme/Kälte herkommt. Entscheidend ist (wie sie ja schreiben) die Temperatur im Inneren der Batterie, wo die Prozesse ablaufen.
RK
alpi1 am 28 Nov 2017 11:36:56
Hallo Heimdall,
ich interpretiere die Aussage so: bei höheren Außentemperaturen erhöht sich auch die Umgebungstemperatur des Akkus und zwangsläufig auch seine Innentemperatur. Ich kann das sehr gut verfolgen, da ich einen Batteriecomputer habe der die Akkuinnentemperatur und sonstige Parameter auf einer MicroSD Karte aufzeichnet. Sobald es wärmere Außentemperaturen gibt steigt auch die Innentemperatur des Akkus. Jetzt, bei kälterer Außentemperatur wird, wie von Votronic beschrieben, die Ladespannung erhöht.
Gruß aus Bayern
Udo
Heimdall am 28 Nov 2017 11:45:33
OK, Brüder im Geiste, ich geb schon zu dass das Mäusemelken auf hohem Niveau ist. :mrgreen: Ich möchte den interessanten BK Thread damit aber nicht weiter stören, das ist ja nebensächlich. Sorry Charly :hallo:
eura303 am 28 Nov 2017 12:28:27
Bei meinem Laderegler Bluesolar MPPT 75/15 --> Link steht folgendes im Handbuch:
1.5 Interner Temperaturfühler Gleicht Konstant- und Ladeerhaltungs-Spannungen nach Temperatur aus.
IchBinsWieder am 28 Nov 2017 13:14:55
Heimdall hat geschrieben:Ich möchte den interessanten BK Thread damit aber nicht weiter stören, das ist ja nebensächlich. Sorry Charly :hallo:
Ich finde das gar nicht störend, sondern sehr interessant und am Ende wird es aufschlußreich sein. Ganz unwichtig ist es ja nicht, weil 0,3V darüber entscheiden ob sie voll wird oder nicht, oder im schlimmsten Fall zuviel ist, was die BK lieber nicht möchte.
rkopka hat geschrieben:Die meiste Zeit wird Ladung/Entladung nicht viel an der Batterietemperatur ändern. Also ist die Umgebungstemperatur der stärkste Einfluß. ..... Entscheidend ist (wie sie ja schreiben) die Temperatur im Inneren der Batterie, wo die Prozesse ablaufen.
Das würde/ will ich so (noch) nicht sagen. Der BlueBattery zeichnet auch die Temperatur auf. Aus dem Chart der ersten Seite habe ich mal die Temperatur (gelb), Spannung (grün) und Strom (blau) extrahiert. Wie man sehen kann, steigt die Temperatur verhältnismäßig stark an. Es wäre jetzt natürlich wichtig zu wissen, wie genau die Messung ist, bzw. wie stark sie durch den hohen Strom beeinflusst wird. Kabel und Bolzen werden nicht warm und der BB klebt auf der Batterie nahe dem Pol. Das Fach selbst ist durch ein Klappe verschlossen und man hatte nicht das Gefühl, dass einem warme Luft entgegen strömt wenn man es öffnet. Ich werde dazu mal Kontakt zu Kai aufnehmen und fragen ob man die Temperatur der Batterie misst oder ob die Erwärmung dem Stromfluß am BB geschuldet ist.
Was man auf jeden Fall sieht, ist dass Verringern der Temperatur beim Nachlassen des Stroms. Das könnte zum Einen bedeuten, dass es der Strom im BB ist, weil die Kurve aber sehr flach abfällt, könnte es aber auch die Temperatur der Batterie sein.
Mal schauen was Kai dazu sagt.
rkopka am 28 Nov 2017 13:30:38
rkopka hat geschrieben:Die meiste Zeit wird Ladung/Entladung nicht viel an der Batterietemperatur ändern. Also ist die Umgebungstemperatur der stärkste Einfluß. ..... Entscheidend ist (wie sie ja schreiben) die Temperatur im Inneren der Batterie, wo die Prozesse ablaufen.
IchBinsWieder hat geschrieben:Wie man sehen kann, steigt die Temperatur verhältnismäßig stark an. Es wäre jetzt natürlich wichtig zu wissen, wie genau die Messung ist, bzw. wie stark sie durch den hohen Strom beeinflusst wird.
Mit meiste Zeit meinte ich das normale Leben der Batterie. Und das wird fast vollgeladen (bei Solar) im Stand ohne Verbraucher sein. Daß sie sich bei einem so hohen Ladestrom erwärmt, ist klar. Ebenso daß sich das bemerkbar macht. Zumindest, wenn sie ans Ende der Ladung und damit zur Ladeendspannung kommt. Vorher wirkt sich das ja nicht aus. Aber selbst da ist es nicht so kritisch, weil bei nachlassendem Strom ja auch die Temperatur zurückgeht und damit (ohne entsprechende Kompensation) die Endspannung wieder in den gesunden Bereich zurückkehrt. D.h. es wird nur ein zeitlich begrenzter Übergangszustand sein. Anders als wenn das Fahrzeug z.B. in der Sonne steht und innen stundenlang bei 40°C kocht.
Ich werde dazu mal Kontakt zu Kai aufnehmen und fragen ob man die Temperatur der Batterie misst oder ob die Erwärmung dem Stromfluß am BB geschuldet ist.
Der BB hat ja einen induktiven Stromsensor, der kaum warm wird. Der maximale Strom darf ja auch noch um einiges höher sein ? Andererseits hängt es am Pol(?), der ja ungefähr die Batterieinnentemperatur hat. Also wird (ohne externen Sensor) wohl recht nahe am korrekten Wert gemessen.
Was man auf jeden Fall sieht, ist dass Verringern der Temperatur beim Nachlassen des Stroms. Das könnte zum Einen bedeuten, dass es der Strom im BB ist, weil die Kurve aber sehr flach abfällt, könnte es aber auch die Temperatur der Batterie sein.
S.o.
RK
geralds am 28 Nov 2017 13:36:02
avm75 hat geschrieben: Da die Umschaltung auf die U2-Phase zu einem Zeitpunkt erfolgt, zu welchem die Batterie noch rund 8A aufnimmt, müsste zur Synchronisation der Batteriecomputer auf einen Schweifstrom (Tail Current) von 5,6% eingestellt werden. Im Umkehrschluss würde dann die Synchronisation bei der Ladung mittels Solar nur noch äußerst selten funktionieren.
André
avm75 hat geschrieben:Dazu kommt, dass die Batterie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz voll ist, ....
Hallo André,
(die Funktion "Zitieren" ist hier wirklich zu eng gefasst, die Zitate sollten wirklich etwas größer ausfallen dürfen! Nur mal nebenbei bemerkt.)
Zum Thema: Ich würde die Einstellungen am BC nicht ändern. Meiner Meinung nach schaltet der Booster einfach zu früh auf Ladeerhaltung (U2/13,8V) um. Vielleicht mal beim Hersteller fragen ob man da was einstellen kann.
Gruß Gerald
geralds am 28 Nov 2017 14:06:39
Hallo Charly,
zunächst mal, schön dass Du wieder dabei bist. Ich habe Deine fundierten Beiträge immer gerne gelesen (Obwohl ich noch keine BK habe).
Aber was ich gerne wissen möchte - wie ist die Temperaturkurve skaliert? Ohne Werte ist sie schwer zu interpretieren.
Ich habe auch den Verdacht, dass die Temperaturkurve eine Mischung aus Batterietemp. und Gerätetemp. ist. Der relativ starke Temperaturabfall in der ersten Ladepause und der relativ konstante Verlauf am Ende des Ladezyklus könnten darauf hindeuten. Kai hat ja mal ein Wärmebild veröffentlicht. D.h. das Gerät wird trotz des Messverfahrens an den stromführenden Teilen recht warm.
Gruß Gerald
IchBinsWieder am 28 Nov 2017 16:19:30
geralds hat geschrieben:zunächst mal, schön dass Du wieder dabei bist. Ich habe Deine fundierten Beiträge immer gerne gelesen (Obwohl ich noch keine BK habe).
Danke :oops:
geralds hat geschrieben:Aber was ich gerne wissen möchte - wie ist die Temperaturkurve skaliert? Ohne Werte ist sie schwer zu interpretieren.
Du kannst das Bild via rechts-klick in einem neuen Fenster öffnen ... dann sollten die Werte zu lesen sein, da 1600px breit. Das gilt für alle Grafiken die ich einstelle. Angefangen hat das Ganze bei 17,1°C geht in der Spitze bis 31,1°C und endet bei 28,6°C
Geralds hat geschrieben:.... Der relativ starke Temperaturabfall in der ersten Ladepause und der relativ konstante Verlauf am Ende des Ladezyklus könnten darauf hindeuten. Kai hat ja mal ein Wärmebild veröffentlicht.
Ich vermute auch das es eine Mischung ist. Ist das Wärmebild von Kai während der Benutzung eines Wechselrichters entstanden? Dann fließen da nochmal deutlich höhere Ströme.
Gleich folgt noch eine Grafik mit dem CTEK MXS25000. .... klappt gerade nicht :cry:
IchBinsWieder am 28 Nov 2017 16:40:03
So ... jetzt aber:
Blau = Strom / Gelb = Temperatur / Grün = Spannung Alles unterm Wert 10 habe ich abgeschnitten, deswegen sieht man auch nicht wie der Strom am Ende auf 5,5A (14,75V) fällt. Ich könnte es auch komplett zeigen, aber hier gehts ja um die Temperatur.
Los gehts bei 10°C (8,3V) und geht in der Spitze bis 18°C ... am Ende dann 17°C Die Spannung fängt bei 8,3V an und geht hoch bis 14,75V. Mehr geht nicht, da das CTEK kein AGM2-Modus hat und nur 14,4V kann (ohne TK)
Hier ist der Strom nicht so hoch und die Temperatur steigt auch lange nicht so an. Fazit: Es scheint so, als wäre der Strom an der Erwärmung des BB maßgeblich beteiligt.
IchBinsWieder am 28 Nov 2017 17:08:03
geralds hat geschrieben:....Kai hat ja mal ein Wärmebild veröffentlicht. D.h. das Gerät wird trotz des Messverfahrens an den stromführenden Teilen recht warm.
So .. Kai hat wie folgt auf meine Frage geantwortet
Solarcomputer hat geschrieben:Die Temperatur wird im Gerät erfasst und unterliegt damit auch der Wärmebeeinflussung bei starken Strömen. Die Wärmekoppelung vom Gehäuse zur Batterie ist nicht besonders gut, da Kunstoff hier eher isoliert. Bei BlueBattery wird die Temperatur zur Spannungsgrenzanpassung (Sync) bei niedrigen Strömen herangezogen.
Liebe Grüße Kai
Es ist also wie vermutet. Macht aber nichts, ich finde den BB trotzdem super und hab ihn nicht wegen der Temperaturanzeige gekauft.
eura303 am 30 Nov 2017 23:30:03
eura303 hat geschrieben:Ich habe heute mit dem Techniker von Powertrust gesprochen. die Einstellung sind fast genau so vorzunehmen, wie Du es geschrieben hast. Er sagte nur, dass die "Equalization voltage" nicht beachtet würde, wenn "Auto equalization" auf off steht - das werde ich mir noch irgenwie von Victron bestätigen lassen.
Der Victron Support hat mir heute per Mail bestätigt, dass "Equalization voltage" nicht aktiviert ist, wenn "Auto equalization" auf off steht.
IchBinsWieder am 22 Jan 2018 15:16:16
Hallo Trashy,
ich denke hier ist es besser aufgehoben
Trashy hat geschrieben:Ob die BK bei gleicher Mißhandlung wirklich signifikant länger lebt steht für mich immer noch in den Sternen.
Sagen wir mal so: Nachgewiesen wurden bis jetzt über 600 Zyklen bei voller Entnahme und das entspricht dem Datenblatt. Selbst mein Kapazitätstest nach 2 Jahren hat die Kapazität laut Datenblatt voll erreicht. Welche Misshandlung einer Batterie sollte in deinen Augen noch größer sein als bis auf knapp über 8V zu gehen. All das hat meine hinter sich. Insofern ist die Sache mit den Sternen also relativ.
Trashy hat geschrieben:Und bei fast 1000 Piepen für 200Ah kann man auch gleich auf LiPo gehen. Ich denke mal - ohne Erfahrung mit den Dingern zu haben - das es wieder nur ein teurer Hype ist.
Und deswegen ist es auch kein Hype ... sondern nur etwas neues und unbekanntes, aber nichts unwirkliches. Das LiFeYP04 die ultimative Lösung ist, habe ich selbst schon geschrieben. Allerdings ist der Preis von dir vollkommen falsch. Um Weihnachten kosteten sie etwas unter 700€ und jetzt über 700€ und nicht wie du schreibst 1000€. Sie haben 220Ah und nicht 200Ah. LiFeYPO4 kostet übrigens das 3fache .... also ganz so dicht am Preis ist sie demnach nicht.
Die Erfahrungen sammel ich ja seit über 2 Jahren und ca. 180 Nächten und berichte darüber und die sind durchweg positiv. Natürlich kann ich nicht heute über das Endergebnis berichten, aber ich denke, dass es durchaus interessant ist die Entwicklung mitzubekommen. Lars hat mit der LiFeYPO4 nichts anderes gemacht und dort zweifelt niemand mehr, obwohl etwa das 3fache Geld in die Hand genommen werden muss.
Also ruhig Blut ... die Zeit wird es zeigen, aber das stand damals schon im ersten Beitrag zur BK. Und wenn meine BK frühzeitig den Geist auf gibt, dann war es mein Lehrgeld .... und ich werde darüber berichten
gerhardo am 22 Jan 2018 18:06:48
Meine AGM's sind jetzt im 6. Jahr und bisher noch o.k. Wenn sie am Ende sind kommt für mich BK, weil preislich noch im Rahmen, wegen der wesentlich größeren zur Verfügung stehenden Kapazität bei gleicher Nennleistung und der unkomplizierten Umrüstung.
gerhardo
IchBinsWieder am 22 Jan 2018 18:42:33
Hallo Gerhard,
wollen wir mal hoffen das sie noch lange durchhalten. Um so umfangreicher sind die Berichte von allen BK Nutzern.
Ich bin jetzt im dritten Jahre und werde weiter berichten.
marmarq am 22 Jan 2018 19:22:58
Viel kann ich leider nicht berichten, sie tun´s halt! Ich hatte 10/2016 2x intakte Exide 85Ah geg 1x 100Ah BK getauscht, ich merke keinen Unterschied zu vorher. Nur das der BC auch mal 11 und weniger Volt anzeigt!
Moin, habe mich nach vielem lesen gegen LifeYpo 4 wegen dem doch recht hohen Preis entschieden und im Dezember über companydepot 2x 150/162 AH Bleikristall gekauft. Weichen mussten 4x 92 AH Banner AGM die nach gut drei Jahren/4 Saisons bei Wechselrichterbetrieb (Nespresso) bei ca 75% Ladestand recht schnell in der Spannung einbrachen. Problem war die nicht angepasste Ladespannung. Am Calira nur Nass oder GEL einstellbar. Habe nun mit den BK mehr nutzbare Kapazität bei etwas weniger Gewicht Mit neuer Solaranlage (6x 100 Watt mit Victron MPPT 100/50 im Oktober 2017 selbst installiert) sollte ich in Zukunft beim Autark stehen nur vom Fäkalientank (115L reichen für mind. 7 Tage) eingeschränkt sein. Vielen Dank hier ans Forum insbesondere denjenigen die ihre Erfahrungen hier beschrieben haben. Freue mich auf die erste Reise im März mit Bleikristall. Werde berichten.
Grüße Axel
riga7713 am 05 Feb 2018 18:15:53
Hallo Bleikristall 150 AH hat sich bei meinem Nutzungsverhalten nicht bewährt !!! Hatte im September 16 eine 150 AH Bleikristall von Powertest für 400 Euro gekauft und das 50 kg "Drum" eingebaut. Dabei auch noch Votronic Ladebooster 45 AH, 2 x 100er Solarplatten mit Votronic Solarregler, Victron Batterie Monitor BMV 700 und Fraron Wechselrichter 1500 Watt installiert. Alles mit dem Hintergrund, dass wir unsere heißgeliebte Nespresso Maschine betreiben können.
Leider habe ich nicht zu Ende gedacht.... selber Schuld!!
Ab ca. 35 - 38 entnommen AH ist ein Kaffeebezug nicht mehr möglich, weil unter der hohen Wechselrichterbelastung die Spannung unter 10,9 V sinkt und das EBL die 12 V Versorgung abschaltet.
Normalnutzung wie Licht oder Fernsehen ist natürlich noch möglich. Habe die Bleikristall Batterie ansonsten als schnell ladende Batterie kennengelernt, aber für meine "speziellen Wechselrichter-Bedürfnisse" leider nicht das richtige !!
Muß wohl doch umsteigen auf Lithium, bin gerade dabei, Infos einzuholen. Diesmal etwas fundierter
Axel1960 am 05 Feb 2018 18:41:46
Das finde ich aber sehr schwach für eine 150 AH starke Batterie.
skytwo am 05 Feb 2018 18:51:21
Vieleicht liegt es am WR, ich habe 160 LiFeYPO4 und meine Tassimo läuft mit einem 1500 WR auch nicht, Peter wird im Juni danach sehen, und wir entscheiden dann ob wir einen grösseren WR nehmen. LG Bernd
IchBinsWieder am 05 Feb 2018 18:58:41
Hallo Richard,
nicht schön das du nicht zufrieden bist.
Mich wundert aber, dass dein EBL bereits bei 10,9V aussteigt. Ist es ein Schaudt? Hintergrund der Frage ist folgender. womooli hatte anfangs auch Probleme mit der Abschaltung, allerdings auf Seiten des WR. Bei ihm haben neuen Kabel das Problem gelöst. Er hat zwar zweimal die 150er ...allerdings kann er heute bei einer Restkapazität von 16% noch mit 132A entladen und hat dann noch 11,1V. Siehe vorletzter Screenshot in diesem Beitrag --> Link
Falls die Batterie ein Problem hat ... du hast doch noch über eineinhalb Jahre Garantie. So schnell würde ich die Flinte nicht ins Korn werfen.
riga7713 am 05 Feb 2018 19:01:37
Es ist so, daß bei Entnahme der genannten 35-38 AH eine Ruhespannung von ca. 12,6 V anliegt. Bei der hohen Wechselrichterbelastung von kurzzeitigen über 100 A fällt dann die Spannung unter die Abschaltgrenze des EBL, und dann ist Feierabend. Das habe das Schaudt EBL 101.
deacheapa am 05 Feb 2018 19:02:31
Eigentlich ist das ein ganz normales Verhalten von Bleisammlern in der Kapazitätsgröße, da macht auch die BK keinen Unterschied. Liegt da im Verhalten wie hier schon oft dokumentiert zwischen Gel und AGM. Mit 200Ah AGM (original Ausrüstung) war das bei mir genau so. Ging nur bis circa grob 50Ah Entnahme gut, danach Kaffee auf Herd oder wenn möglich Spannungsunterstützung durch fett Solar oder durch Lima. :) Deshalb wegen Espresso Vollautomat 130A relativ schnell auf 700Ah aufgerüstet.
riga7713 hat geschrieben:Muß wohl doch umsteigen auf Lithium,
Völlig logische Konsequenz wenn mehr Blei nicht möglich oder gewollt. :ja:
Gruß Mario
avm75 am 05 Feb 2018 19:22:37
riga7713 hat geschrieben:Ab ca. 35 - 38 entnommen AH ist ein Kaffeebezug nicht mehr möglich, weil unter der hohen Wechselrichterbelastung die Spannung unter 10,9 V sinkt und das EBL die 12 V Versorgung abschaltet.
Hallo Richard,
nicht so schnell aufgeben :wink: Ich habe selbst 2 Stk. BK mit jeweils 72Ah (C20), in Summe also ca. 20Ah weniger als Du. Bei uns kocht die Tassimo den Kaffee, dürfte aber nicht den Unterschied machen. Bei uns ist das Kaffeekochen selbst bei einer höheren Entladung noch problemlos möglich. Ich habe gerade mal in alten Aufzeichnungen gesucht: Selbst bei SoC 46%, wir hatten bereits 86Ah entnommen, war das Kaffeekochen noch möglich. Während der Zubereitung wurden die Batterien mit bis zu 146A belastet. Natürlich brach die Spannung ein, war vorher schon „nur noch“ ca. 11,9V. Der EBL gab auch Unterspannungswarnung aus, ist aber nicht „ausgestiegen“. Es geht also. Ich würde da eher mal zu niedrige Querschnitte und damit zu hohen Spannungsfall irgendwo in der Verkabelung vermuten. Vielleicht hast Du jemanden, der das mal prüfen kann, oder kannst sogar selbst schauen?
LG André
IchBinsWieder am 05 Feb 2018 19:24:00
riga7713 hat geschrieben:Es ist so, daß bei Entnahme der genannten 35-38 AH eine Ruhespannung von ca. 12,6 V anliegt. Bei der hohen Wechselrichterbelastung von kurzzeitigen über 100 A fällt dann die Spannung unter die Abschaltgrenze des EBL, und dann ist Feierabend. Das habe das Schaudt EBL 101.
Laut Bedienungsanleitung S.5 --> Link liegt die Abschaltspannung vom Batteriewächter bei 10,5V. 10,9V ist davon weit entfernt. Vielleicht nimmst du mal ein Multimeter und misst die Spannung während der Belastung einmal an der Batterie, dem Wechselrichter und dem EBL. Wenn du dort große Unterschiede feststellst, dann liegt es an der Verkabelung. Du kannst durchaus einen größeren Übergangswiderstand zwischen dem EBL und der Batterie haben. Der kann so groß sein, dass dein EBL 10,5V sieht, während die Batterie bei 10,9V ist. Das wäre dann kein Problem der BK, sondern ein Problem der Verkabelung. Als ich die Verkabelung zw. EBL und Batterie neu gemacht habe, hat sich bei mir der Wert ebenfalls verringert.
-> Mario Sicherlich ist LiFeYPO4 die bessere Wahl für WR-Excessse, allerdings funktioniert es ja wie Olli bewiesen hat. Auch der André hat diesbzgl. nicht diese Probleme. Seine Ausgangssituation ist ja ganz ähnlich zu Richard.
Auf der letzten Kante wird das natürlich nicht mehr funktionieren, aber ganz so dramatisch das man 700Ah haben muss ist es eigentlich nicht.
azenberg am 05 Feb 2018 19:34:00
Hallo Wieso geht die Verkabelung von der Batterie zum Wechselrichter über den EBL. Bei meckert allerdings der Wechselrichter wenn die Spannung 10,5V unterschreitet. Gruß Aze
IchBinsWieder am 05 Feb 2018 19:38:25
azenberg hat geschrieben:Wieso geht die Verkabelung von der Batterie zum Wechselrichter über den EBL.