kintzi am 17 Feb 2018 23:52:13 beteilige mich aber nicht am allgemeinen Politiker- bzw. Industriebashing.
Aber ich !Zuviel Unsinn u. weniger Leistung bei immer mehr Geld sowie kriminelles Potential.Und 7 Jahre Haft geben die Amis auch nicht für ein Kavaliersdelikt. Danke, alles sehr interessant. Insbesondere, daß Lobbys die Gesetze zu ihrem Vorteil vorfertigen ist ja bekannt, z.B. auch in der Pharmazeutik. Die Ministerien bzw. die Bundesämter haben zu wenig oder keine erstklassigen Fachleute, die gehen lieber zu der viel besser bezahlenden Industrie.Und damit kann die Interessengruppe fast verfahren, wie sie will, da oft die Vertreter des Volkes mental und von der Bildung her nicht in der Lage sind, die komplexen Zusammenhänge kritisch zu beurteilen.Passiert bis in die höchsten " Trumpel"-Ämter, aus Dummheit oder Absicht. Dickes Lob f. Grünen Hermann/Reg. Bad.-Württ. u. ADAC. Gr. Richi
Gast am 17 Feb 2018 23:59:30 Die "Diskussion" hat sich damit erledigt.
Viel Spaß weiterhin.
Gruß
Frank
Wokdi am 18 Feb 2018 03:03:03 FrankNStein hat geschrieben:Wer diese Gesetze gemacht hat, möchte ich nicht beurteilen. Ich bezweifle auch, daß das viele Teilnehmer in diesem Forum können.
Da muß ich leider anmerken, daß das eine Vogel-Strauß-Haltung ist. Nicht Hinguckenwollen hilft in keiner Weise weiter. Sorry, daß ich nicht zum elfundneunzigsten Mal anfange, anderen Leuten, die sich nicht informieren wollen, die Recherchearbeit abzunehmen. Tu das bitte selber, findest alles dazu im Netz, ist halt ein wenig Sucharbeit. Sei aber zusammenfassend versichert: es kann nicht sein, was nicht sein darf ist hier leider zu gutgläubig. Du wirst fündig werden bis zurück zu den 90ern, seit damals hocken (bekanntgewordenermaßen) die Autohersteller zusammen und baldovern sich ihre Wunschwelt aus. Das sich die Industrie minutiös an die Gesetze gehalten hat, ist die eine Seite und daß viele Verbraucher und Interessenvertreter nachträglich, ohne genaue Kenntnis der Gesetze, etwas anderes erwartet haben, ist die andere Seite.
Gesetze, die sie selber mitgeschrieben hat. Der Filz von Autoindustrie und Politik ist schon allein durch die Tatsache offensichtlich, daß in allen Aufsichtsräten die Politik mit drin sitzt. ich schreibe nicht von dem tatsächlichen Betrug durch illegale Abschalteinrichtungen. Da ist bisher meiner Kenntnis nach 1 Hersteller überführt (bzw. hat den Betrug zugegeben). Oder habe ich etwas übersehen?
Ja, hast du. Mercedes, Audi.... wie geschrieben, bitte recherschiere selber mal wenn dein Fell dick genug ist, den Tatsachen ins Auge zu sehen. Die aktuelle Diskussion, die Umrüstung - wenigstens teilweise - steuerfinanziert zu gestalten, sagt doch alles. Augen auf! Bitte, ich will dir keineswegs vor's Bein treten, wie käme ich dazu, hast mir ja nix getan. Ich möchte dich lediglich darauf aufmerksam machen, daß du zu gutgläubig bist und die Lauterkeit der Automobilindustrie überschätzt. Die Zeiten, da man großen Firmenlenkern so etwas wie Verantwortungs- und Ehrgefühl zuschreiben konnte (zB der alte Grundig), sind leider schon lange vorbei. Allein der Profit hat das Sagen, wer oder was dabei auf der Strecke bleibt, interessiert nicht. (Stichwort Boni, nur eines unter vielen) Ät Lichtmaschine downsizen: der Grund für diese Maßnahme ist simpel: das kostet nix! Im Gegentum, spart sogar noch Geld, die sind nämlich billiger (weniger Materialaufwand und Kupfer ist teuer). Bei Lichte betrachtet, ist diese Maßnahme sogar völliger Stuß! Warum? Die Leistung, die die LM nun nicht mehr bringen kann, muß nun von woanders hergeholt werden (zB Landstrom). Das Schadstoffaufkommen wird also nicht verringert, sondern lediglich verlagert! Das nennt man Augenwischerei. Lösungsansätze: Twintec ist nicht mehr der alleinige Anbieter von richtig guten Nachrüstsystemen, es gibt inzwischen weitere, man blättere hier ein bißchen durch den Fachtröt, alles schon verlinkt. Was können wir daraus schließen? Es ist offenbar doch möglich, sauber(er)e Motoren zu bauen (bzw Abgasreinigungssysteme) und das war es auch schon immer. Die eingesetzten Techniken sind allesamt keine bahnbrechenden, neuen Erkenntnisse. Es ist lediglich die längst überfällige, konsequente Umsetzung von seit langem bekanntem Wissen. Das Ende der Fahnenstange in Sachen konsequente Umsetzung ist auch noch lange nicht erreicht. Das beste: man kann theoretisch nachrüsten bis zu E2 runter :ja: . Allein der Wille des Gesetzgebers fehlt. Der dreht stattdessen lieber an der Steuerschraube... :roll: Grüße aus dem sonnigen Nevada :wink:
Wokdi am 18 Feb 2018 04:46:11 Nachtrach zur downgesize-ten E6-LiMa: mit einem sog. intelligenten Ladesystem würde man mehr erreichen. Gerade gefunden, man will ja auf dem laufenden bleiben, jetzt isses wohl offiziell: --> Link das wird noch spannend! ;D Hier --> Link kann man immer wieder gerne mal nachschauen :ja: Noch ein bißchen Kritik an der Start-Stop-Automatik: abgesehen davon, daß diese Methode gefährlich ist und zur Unfallhäufig beitragen dürfte (Motor geht genau im falschen Moment aus, Krach!!!), verstehe ich einen technischen Aspekt nicht. Ich bin sehr viel mit Leihwagen unterschiedlichster Hersteller unterwegs, geschäftlich halt. Allen gemeinsam, sowohl bei Benziner als auch Diesel: egal wie kalt der Motor auch ist, er wird abgeschaltet, sobald man anhält, weil man zB Vorfahrt gewähren muß. Für eine effektive Abgasreinigung braucht der Motor aber Betriebstemperatur. Die wird so nie erreicht, in der Stadt schon garnicht. Auch ein externes Zuheizen des Abgases (zB Twintec, Nachrüstsystem) braucht eine Einregelphase, das funktioniert nicht ab der ersten Motorumdrehung, sondern erst eeeeeeeetliche Sekunden später. Also wird so eher mehr hochbelastetes Abgas abgegeben anstatt niedrigbelastetes. Was soll der Unsinn dann?  Bei betriebswarmem Motor ist das was anderes. Dennoch, jetzt muß ja der Anlasser wieder betätigt werden. Braucht Akkuladung, die wieder nachgeladen werden, also der Motor(mehr)leistung entnommen werden muß... 
Tinduck am 18 Feb 2018 09:22:56 Die Start-Stopp kann man aber prima selbst steuern. Der Motor geht nie aus, wenn man nur auskuppelt, nur, wenn man den Gang rausnimmt und die Kupplung loslässt.
Darfst Dir halt keine Automatik-Leihwagen nehmen :D
bis denn,
Uwe
rolf51 am 18 Feb 2018 09:36:09 Wokdi hat geschrieben:[ Da muß ich leider anmerken, daß das eine Vogel-Strauß-Haltung ist. Lösungsansätze: Twintec Grüße aus dem sonnigen Nevada :wink:
Ja man muß der Presse zuhören, die weissen alles und man ist bestens informiert :? Zu Twintec und sonstige Systeme. Da sage ich nur warten wir mal ab. Zu Start/Stopp, auf weche Hersteller bezieht sich deine Erfahrung. Bei meinem Smart und anderem PKW, geht ohne warmen Motor und genügend Strom, der Start/Stopp nicht.
Gast am 18 Feb 2018 09:43:50 rolf51 hat geschrieben:... Zu Start/Stopp, auf weche Hersteller bezieht sich deine Erfahrung. Bei meinem Smart und anderem PKW, geht ohne warmen Motor und genügend Strom, der Start/Stopp nicht.
Bei meinem ebenfalls. Fakten stören allerdings häufig bei der Vorurteilspflege. Gruß Frank
Gast am 18 Feb 2018 09:49:11 Ist bei meinen Autos genauso... StartStop nur Betriebswarm und nicht direkt nach Autobahnheizerei.
Null Problemo
Grüße, Alf
peter1130 am 18 Feb 2018 10:54:04 Ich kann mich auch an Gesetzte halten die ich für mich passend gemacht habe.
Das nennt man Lobbyismus.
andwein am 18 Feb 2018 17:13:11 kintzi hat geschrieben:....Zuviel Unsinn u. weniger Leistung bei immer mehr Geld sowie kriminelles Potential.Und 7 Jahre Haft geben die Amis auch nicht für ein Kavaliersdelikt.
Da hast du vollkommen recht!! Aber man sollte auch hinzufügen, dass das amerikanische Recht nicht unser Recht ist. Und wer schon Autos in oder aus den USA exportiert/importiert hat weiß um die technischen Unterschiede in den Autos. Ich ärgere mich genauso über die unterschiedliche Behandlung, aber wenn man die Gesetze/Zulassungsbedingungen vergleicht findet man Unterschiede. Moralisch/ethisch mag die unterschiedliche Behandlung verwerflich und unmoralisch sein. Aber Moral ist kein Gesetz!!!!! Gruß Andreas
kintzi am 18 Feb 2018 22:03:13 Andreas klar, aber Moral ist häufig Beweggrund für Gesetze, s. Mose 10 G. Auch das Buch der Richter, uraltes Gesetzbuch. Entweder von einem Gott gegeben oder für die Atheisten aus Vernunft, Moral, Empirie und/oder sozialer Einsicht geboren. Gr. Richi
Wokdi am 18 Feb 2018 23:09:42 Freut mich zu lesen, daß das nicht bei allen so ist mit der Start-Stop. Man kann sie ja auch abschalten, was ich dann in der Regel auch tat. Leider mußte ich das jedesmal wieder, wenn der Wagen abgestellt war. Kann man bestimmt auch "individualisieren", aber ich muß mit der Karre zum Kunden und nicht stundenlang mit dem Bordcomputer rumspielen. Keine Zeit für son Quark. Fakten stören allerdings häufig bei der Vorurteilspflege.
Achtung: Glashaus! Deine Äußerungen in diesem Tröt lassen eher darauf schließen, daß Fakten zum Thema Abgasreinigung nicht so sehr deins sind :roll: . Oder wenigsten etwas Basiswissen in Chemie. Wenn du anstatt zu polemisieren, irgendwann doch noch echtes Interesse entwickeln solltest, kannst du ja mal Wikipedia bemühen, die haben das ganz gut und laienverständlich geschrieben, wie das funktioniert. Ist nicht ganz vollständig, aber völlig zureichend. Suche nach Stichwort SCR-Kat. Zu Twintec und sonstige Systeme. Da sage ich nur warten wir mal ab.
Genügen dir die durchgeführten Studien nicht? Auf was warten? Alternative Fakten? Konstruktive und lösungsorientierte Kritik ist durchaus willkommen. Obige Zitate gehören eher in die Kategorie Stimmungsmache. Bleibt bitte sachlich. Darfst Dir halt keine Automatik-Leihwagen nehmen :D
:mrgreen: Hachja, seufz, schee wär's... Welche das sind, habe ich leider keinen Einfluß drauf, schade eigentlich, das macht die Firma im 3-Monats-Turnus. Mal Renault, mal Hyundai, mal keine Ahnung was. Keine deutschen. Alles eben was Autovermieter möglichst billig einkaufen können eben und die Firma entsprechend billig mieten kann. Fazit: 1. Der primär wichtigste Punkt ist doch die Wirksamkeit der Maßnahme! Die ist offensichtlich gegeben. :ja: 2. Der nächstwichtige ist die Anerkennung durch das KBA. Dessen (lobbygesteuerter) Widerstand weicht so langsam auf, weiter so! 3. Leider an 3ter Stelle erst steht die Kostenübernahme und hier reagiert der Fahrzeugeigentümer verständlicherweise empfindlich. Klar, daß die Emotionen hier hochkochen, tut ja schließlich weh! Für die Schadstoffklassen E5 und E6 sehe ich die KFZ-Industrie in der Pflicht nach dem Verursacherprinzip. Für E4 und darunter dürfte es schwer werden. Da steht der Fahrzeugeigentümer vor einer wirtschaftlichen Frage. Werterhalt oder drastischer Wertverfall. Bei uns WoMoNauten steht das IMHO außer Frage: ganz klar PRO Werterhalt! Am härtesten trifft es diejenigen, die ihr WoMo in der Stadt abstellen müssen, weil sie eben schlicht dort wohnen. Landbewohner haben die Wahl, Städter nicht. Für jene heißt es "friß oder stirb" (bzw rüste nach oder raus mit dem WoMo). Das ist unfair, sehe ich ganz genauso. Zumal ein WoMo in erster Linie eher kein Fahrzeug, sondern ein "Stehzeug" ist. Und wenn es fährt, dann eher Langstrecken, also im günstigen Betriebsbereich, anstatt Kurzstrecken. Das Nutzungsprofil ist mit dem eines PKW nicht zu vergleichen. Hier den Betroffenen zB per Subvention etwas unter die Arme zu greifen, halte ich mindestens für eine moralische Pflicht (ja, moralisch ist nicht dasselbe wie juristisch, wie Andwein richtig anmerkt). Der Flottenbestand ist aber auch nicht gerade riesig, von der absoluten Summe also eher unbedeutend. Wie groß ist der Anteil an WoMos gemessen an der Gesamtflottengröße von Dieselfahrzeugen? Kommt da schon ein 2stelliger Prozentsatz zusammen? Wohl eher nicht. Weiß einer genaueres? Ich hatte an anderer Stelle hier im Tröt ( --> Link) schon mal über die Kostenfrage geschrieben. Das ist ein Worst-Case-Scenario wohlgemerkt! Und trotzdem bringt es keinen um. Nichtmal im Ansatz! Vielleicht nochmal einen Blick wert? So, ich gehe mich mal ein wenig in der Sonne ahlen, die scheint gerade so schön - hinterm Fenster :mrgreen:
Wokdi am 19 Feb 2018 02:30:12 Frank, habe gerade auf der Suche nach einer anderen Info in diesem Tröt folgende Formulierung von dir gefunden: FrankNStein hat geschrieben:Doch. Z.B. hat TwinTec einen guten Ansatz.
Insofern war meine o.a. Formulierung vielleicht etwas forsch. Du hast wohl doch schon mal dort reingeschaut. :wink: und, im selben Post FrankNStein hat geschrieben:Aber da keiner weiß, ob Fahrverbote kommen, welche Fahrzeuge mit welcher Abgasnorm betroffen sein werden, wie die Vorgaben für Nachrüstungen aussehen werden und ob und wenn ja wie hoch solche Umrüstungen aus welchen Töpfen bezuschusst werden, passiert erstmal nichts. Egal, wieviel in Foren gemeckert wird.
Richtig, leider. Dennoch, dasitzen und es über sich ergehen lassen ist keine Option. Dann ändert sich nie was! WIR sind es, die a. die schlechte Luft einatmen und b. auch noch dafür zahlen sollen. Das ist einfach nicht akzeptabel! Insofern MUSS das Gemeckere in den Foren, wie du es nennst, sein, denn nur so sensibilisiert man die schweigende (und viel zu duldsame) Mehrheit. Meine Motivation speist sich aus der Überzeugung, eben DOCH etwas erreichen zu können als Bürger, es müssen nur hinreichend viele werden. Schweigen und abwarten hilft halt nicht ;) Mein Motto ist: wenn du willst, daß sich was ändert, tu was! (sonst wirste getan!)In diesem Sinne einen Gruß aus Reno ;)
ralfid am 19 Feb 2018 09:24:49 Hallo zusammen, ich lese mit Interesse eure Diskussion - zumal ich im Großraum Stuttgart lebe. Ich fühle mich derzeit allerdings etwas verwirrt. Wenn es wirklich um eine bessere Luft bei der allgemeinen Diskussion ginge, dann müssten doch alle über den jüngsten Vorschlag zu einem kostenlosen ÖPNV froh sein. Dann würde sicher auch die Luft besser werden, auch wenn nur ein Teil umsteigt. Die Diskussion um den Diesel scheint mir aber nur vorgeschoben - gerade eben kam die Meldung dass Stuttgart wieder FEINSTAUB-Alarm auslöst. Und bei Feinstaub sind meines Wissens nach auch E-Autos, Benziner und Dieselautos gleich stark beteiligt und die Nachrüstung mit Kat bringt da nix - soweit ich als technischer Laie verstehe. Im übrigen würde mich einmal ein Fahrverbot freuen - endlich mal keinen Stau in Stuttgart und auch alle Baustellen ruhen. Nur hält das die Stadt nicht lange aus, da auch fast alle Busse im Depot bleiben müssten :evil: . Ich für meinen Teil mache mir derzeit keine Gedanken um eine Nachrüstung bei meinem Womo. Da rate ich zu viel Gelassenheit! Obwohl ich mich schon gewundert hatte, dass ich ein Womo mit EZ 1/2016 habe. Da war für normale Diesel schon Euro 6 vorgeschrieben, meines hat aber Euro5. Viele Grüße Ralf
Gast am 19 Feb 2018 09:39:33 Wokdi hat geschrieben:... Dennoch, dasitzen und es über sich ergehen lassen ist keine Option. Dann ändert sich nie was! WIR sind es, die a. die schlechte Luft einatmen und b. auch noch dafür zahlen sollen. Das ist einfach nicht akzeptabel! Insofern MUSS das Gemeckere in den Foren, wie du es nennst, sein, denn nur so sensibilisiert man die schweigende (und viel zu duldsame) Mehrheit. Meine Motivation speist sich aus der Überzeugung, eben DOCH etwas erreichen zu können als Bürger, es müssen nur hinreichend viele werden. Schweigen und abwarten hilft halt nicht ;)
Mein Motto ist: wenn du willst, daß sich was ändert, tu was! (sonst wirste getan!) ...
Sagen wir mal so: Ungefähr 25 Jahre meines Lebens habe ich im Management eines Herstellers der Automobilindustrie zugebracht und glaube beurteilen zu können, was da geht, was da nicht geht, was die Motivationen sind und welchen Zwängen die Hersteller ausgesetzt sind und welcher Erfolgsdruck intern herrscht und wie hoch die hier immer mal wieder unterstellte "kriminelle Energie" dort ist. Je weiter man sich davon entfernt aufhält, desto leichter lässt sich spekulieren. Grundsätzlich halte ich Gewinnstreben nicht für etwas Verwerfliches, denn nach meiner Überzeugung leben wir alle - mehr oder weniger- davon. Wenn das von Dir beschriebene "was tun" darin besteht, mit Vermutungen / Spekulationen / Unterstellungen / Vorwürfen zu agieren, tue ich gern nichts. Wie wäre es denn damit, durch sein Kaufverhalten Druck auszuüben und evtl. Unbequemlichkeiten beim Gebrauch des Fahrzeugs (AdBlue tanken / Steckdose suchen / etc. pp.) in Kauf zu nehmen? Möglicherweise bewirkt das was. Aber so bequem wie Beiträge in Foren zu schreiben ist das leider nicht. Und damit ist diese teilweise unsägliche Diskussion für mich beendet. Gruß Frank
Wokdi am 19 Feb 2018 10:15:09 Moin,
kostenloser ÖPNV? Immerhin, mal ein Ansatz. :) Richtig beobachtet ist: nicht allen geht es um die Reinhaltung der Atemluft. Vielen geht es nur um ihren Geldbeutel. Den meisten davon sogar zurecht, nämlich dem Verbraucher, der kann nämlich gar nix dafür (außer daß er aufm Wahlzettel das Kreuzchen an der falsche Stelle gemacht hat, aber das ist eine andere Diskussion) und noch ne Klammer (und wozu man ein SUV braucht, erschließt sich mir auch nicht) M.W. nicht richtig ist, daß Kats nicht helfen. Genau genommen, nicht Kats, sondern Partikelfilter, sowohl für Diesel als auch für Benzin-Direkteinspritzer. Noch genauer genommen: erst eine Kombination aus beiden helfen jedoch wirklich. Auch (oder besonders) nachgerüstete. Warum jetzt E-Autos zum Feinstaub signifikant beitragen sollten, sehe ich nicht, erweitere aber gerne meinen Horizont, wenn es dazu Erkenntnisse gibt.
Fakt ist, wenn der ÖPNV kostenlos ist, muß den ja trotzdem einer bezahlen. Steuermittel? Wenn die Autos aber nicht fahren, verbrauchen sie keinen Sprit. Spritkosten bestehen zu etwa 2/3 aus Steuern, 1/3 aus Mineralölkosten (oder ähnlich). Kein Verbrauch = keine Steuereinnahmen aus Spritverkauf. Es fällt auf, daß da etwas nicht funktionieren KANN. Irgendwo legt immer einer irgendwie drauf. Ergo stimmt im ganzen System was nicht. Daß das so ist, zeigt gerade Stuttgart eindrucksvoll am Beispiel Sttgt21. Oder nimm Berlin....
Es muß sich grundsätzlich was ändern!
Das fängt ja schon damit an, daß Leute wie ich, die sogar bereit sind, Nachrüstungen aus eigener Tasche zu bezahlen, die Sache dadurch vermiest wird, daß die erwiesenermaßen erheblichen Verbesserungen bis über E6d hinaus die Anerkennung verweigert wird. Da wird von Allgemein-Gutachten schwadroniert und gemauert, was das Zeug hält. Anstatt einfach bei der AU zu messen und festzustellen: aha, es sind folgende Werte erreicht worden, die proportional auf den Hubraum bzw Motorleistung umgerechnet werden, also wird die Einstufung in Steuerklasse XYZ bzw Einfahrtgenehmigung erteilt oder eben nicht. Eigentlich einfach und logisch. Aber es wird künstlich blockiert und verhindert wo es nur geht, um irgendwelche Lobbyinteressen zu schützen. Da liegt der Hund begraben. Es geht leider ums Wollen, nicht ums Können. Gekonnt wird schon eine ganze Weile, es wird nicht gewollt. Klingt pervers, ist es leider auch. Schade.
Zitat "Einstürzende Neubauten": Wir könnten.... aber...
Aufmucken! Und nicht nachlassen! :twisted:
ralfid am 19 Feb 2018 11:10:24 Hallo, Feinstaub entsteht m.W. auch bei E-Autos durch Reifenabrieb, Bremsen genauso wie andere Autos zum Feinstaub bei. Nicht zu den Emissionen vor Ort. - aber wie wäre es, wenn wir die Womohersteller in die Pflicht nähmen, damit sie z.B. ein Hybrid-Womo auf den Markt bringen würden. Unsere Womos sind doch toll geeignet, da sie ja eh regelmäßig an die Steckdose müssen. Oder ein Womo mit großem Gastank nicht nur für die Heizung sondern auch zum fahren? Das ist jetzt mal in die Zukunft gedacht. Viele Grüße Ralf
andwein am 19 Feb 2018 11:52:19 ralfid hat geschrieben:...Die Diskussion um den Diesel scheint mir aber nur vorgeschoben - gerade eben kam die Meldung dass Stuttgart wieder FEINSTAUB-Alarm auslöst. Und bei Feinstaub sind meines Wissens nach auch E-Autos, Benziner und Dieselautos gleich stark beteiligt und die Nachrüstung mit Kat bringt da nix - soweit ich als technischer Laie verstehe. Viele Grüße Ralf
Da hast du rechtt, Feinstaub, CO2, NOx, Lärm, alles gehört dazu und die Maßnahmen dagegen sind unterschiedlich. Viele werfen alles in einen Topf und verkennen die Ursachen. Der Diesel wurde nur so stark weil er weniger CO2 ausstösst als der Benziner und das war unserer Regierung wg. der Treibhausgasziele gerade recht. Aber man hat halt den Teufel mit dem Belzebuben ausgetrieben. Die Techniker wussten das, die anderen wollten es nicht hören. Auch ich habe über 20 Jahre in Stuttgart gewohnt und seit über 20 Jahren ist das Thema Luftverschmutzung/Nekartor/Hohenheimer Str. ein Thema. Zitat: UMEG-Abschlussbericht: Seit Herbst 1997 werden in Baden-Württemberg Messungen der verkehrsbedingten Schadstoffimmissionen zum Vollzug des §40 Abs.2 BImSchG i.d.F.v. 03.05.2000 i.V.m. der 23.Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (23. BImSchV) durchgeführt [23. BImSchV]. Die im März 1997 in Kraft getretene Verordnung legt Konzentrationswerte für die verkehrstypischen Schadstoffe Benzol, Ruß und Stickstoffdioxid fest, deren Einhaltung an stark befahrenen Straßen, Straßenabschnitten oder Verkehrsknoten- punkten zu überprüfen ist. Die Stuttgarter haben gelacht, den Kopf geschüttelt, Umweltspinner gerufen und nichts gemacht! Kein Park & Ride, kein Firmen-Shuttle für Daimler, Porsche, Bosch. Jetzt müssen sie halt leiden. Sorry, das ist zynisch, aber anhand der Zeiträume und der, von der Stadt und deren größten Steuerzahler/Arbeitgeber, erzielten Ergebnisse lässt sich das nicht anders ausdrücken. Meine Meinung, Gruß Andreas
peter1130 am 19 Feb 2018 11:58:55 Ich wohne ca 60km von Stuttgart weg komme aber beruflich oft in die Nähe. Die Probleme sind definitiv hausgemacht. In Stuttgart selbst kann man kaum wohnen deshalb fährt alles von außen rein. Der ÖPNV funktioniert auch nicht gescheit. Wenn ich jeden Tag von hier aus nach Stuttgart müsste würde ich wohl etwa 3-4 Stunden für die einfache Fahrt brauchen. Kein Wunder also das alles Auto fährt.
Ich habe vorher lange im Raum Düsseldorf gewohnt. Da ist auch sehr viel Verkehr aber im Vergleich zum Raum Stuttgart ist das Kindergeburtstag.
ManfredK am 20 Feb 2018 20:11:14 --> LinkDas Ergebnis des ADAC Test hinsichtlich Umrüstung EU5 auf EU6 liegt vor.
Trashy am 20 Feb 2018 20:27:34 Selbst der ADAC spricht ja von rechnerischen Werten. Langzeittests gibts nicht. Ich halte das alles für eine Riesenverlade. HJS als Unterstützer der deutschen Umwelthilfe bereitet alles vor und bald kann man für mehr als 2000 Euro nachrüsten. Stuttgart hat mal wieder Feinstaubalarm bei Werten die am Arbeitsplatz völlig unbedenklich wären. VW setzt zu wenige Fahrzeuge ab und startet die nächste Umweltkampagne. Und viele Metaller vom Autobau direkt oder indirekt leben fordert die IGM jetzt plötzlich auch die blaue Plakette. Alle anderen Umweltsauerein gehen munter weiter und der Autofahrer darf mal wieder die Wirtschaft ankurbeln. Nutzen gering, Preis hoch - so wie immer.
ManfredK am 20 Feb 2018 20:56:06 Natürlich kann der ADAC nach Versuchen mit 4 Fahrzeugen (mit bis zu 90% Reduzierung Stickoxid) nur einen rechnerischen Wert für eine angenommene Nachrüstquote erstellen. Was denn sonst? Natürlich gibt es eine Reihe von Fragen zu lösen - darunter auch die Haltbarkeit über viele Kilometer und Jahre Natürlich gibt es darüber hinaus weitere technische und rechtliche Fragen Bewiesen ist erstmal nur dass die 4 getesteten Fahrzeuge umrüstbar sind und diese 4 Fahrzeuge weniger Umweltbelastung erzeugt haben. Feinstaub ist dabei nicht der Inhalt der Studie gewesen - es geht ausschließlich um den Punkt Stickoxide.
Natürlich stecken auch wirtschaftliche Interessen von 4 potentiellen Zulieferern dahinter Und natürlich darf man auch zögerlich sein, den Entschluss fassen, nichts zu tun, den Entschluss fassen, kritische Umweltregionen zu vermeiden und und und.....
Und natürlich bin ich auf das Urteil des BVG am kommenden Donnerstag gespannt - denn dieses Urteil könnte bei dem ein oder anderen zum Umdenken führen. Wenn nicht morgen, dann vielleicht übermorgen.
teuchmc am 21 Feb 2018 00:12:28 Naja, ManfredK, was willst Du mir/uns jetzt damit sagen? Das mit einem Urteil evtl.Rechtssicherheit besteht? Das plötzlich die Panik ausbricht? Das über diesen Weg mal wieder die Ankurbelung des Kfz-Umsatzes bzw.der Zulieferindustrie erfolgt? Trashy seine Anmerkungen sind nicht so wirklich aus der Luft gegriffen. Erst wird der Kunde beschxxxxn und soll dann nochmal zahlen................. Sonnigen weiterhin. Uwe
kintzi am 21 Feb 2018 02:36:54 Na ja, bewiesen ist , daß 5 zu 6 techn. geht, zu bezahlbaren Beträgen. Hoch anzurechnen, daß sich neben dem ADAC auch eine staatliche Stelle drum kümmert, damit Langzeitnutzer von LLKW wie die Wohnmobilisten mit ihren EU 5-Kisten der letzten Jahre nicht im Regen stehen bleiben, denn schon wieder eine neue Kiste können sich die meisten nicht leisten. Die gewerblichen Nutzer werden kaum so interessiert sein. Gr. Richi
Gast am 21 Feb 2018 08:59:47 Doch, die gewerblichen Nutzer sind auch interessiert. :ja:
Wenn eine Nachrüstung mit vernünftigen Aufwand machbar ist, dann sofort.
Grüße, Alf
teuchmc am 21 Feb 2018 12:37:31 KudlWackerl hat geschrieben:Doch, die gewerblichen Nutzer sind auch interessiert. :ja:
Wenn eine Nachrüstung mit vernünftigen Aufwand machbar ist, dann sofort.
Grüße, Alf
Die ,welche ich kenne, interessieren sich nicht die Bohne dafür. Warum? Aussage eines Gewerblichen aus dem Dunstkreis"Mir wurscht, da nach Ablauf des Leasings ein Neuer kommt". Wie ich irgendwie hier oder in den Weiten des Forums schon mal erwähnt hatte,ist selbst bei alteingesessenen Betrieben keine lange Haltedauer mehr uffn Schirm. Die Betriebskisten werden permanennt durchgetauscht. Mag vereinzelt von Interesse sein, aber die überwiegende Mehrheit wird sich im privaten Bereich mit dem Thema befassen(müssen). Sonnigen weiterhin. Uwe
kurzvorschluss am 21 Feb 2018 13:02:21 ManfredK hat geschrieben: Und natürlich bin ich auf das Urteil des BVG am kommenden Donnerstag gespannt - denn dieses Urteil könnte bei dem ein oder anderen zum Umdenken führen. Wenn nicht morgen, dann vielleicht übermorgen.
Egal wie das Urteil ausfällt, es wird erst mal gar nichts passieren. Gesetze machen nur Sinn, wenn man sie umsetzen kann und Fahrverbote kann man nur erteilen, wenn man sie auch kontrollieren kann. Und das können sie nicht. --> LinkGruß
Trashy am 21 Feb 2018 13:08:07 Fest steht für mich das hier nur mal wieder eine Sau durchs Dorf getrieben wird. Erst ist das gut was wir kaufen dann wird es plötzlich schlecht. Und dann wird zur Kasse gebeten unter fadenscheinigen Argumenten. Die Umwelt hat damit wenig zu tun. Elektroautos fahren natürlich emissionsfrei.....der Strom kommt ja aus der Steckdose. Auch ein E-Auto erzeugt Abgase - nur woanders. >Für diesen ganzen Blödsinn sollen wir mal wieder berappen. Mein Kumpel hat ein älteres - reines - E Auto gekauft. Just for fun. Er zahlt Steuern dafür und wird behandelt wie ein Benziner, denn der Hersteller hat nicht zertifiziert wieviel Schadstoffe dieses Gefährt weniger ausstößt als irgendein Referenzfahrzeug. Wenn es um die Luft ginge würde man beim Schiffs und Flugverkehr ansetzen. Güter auf die Bahn und das Binnenschiff zwingen anstatt mit xxx LKWs die Luft zu verpesten und Straßen zu verstopfen. Von den Bahnhöfen / Häfen könnten dann kleine Zubringer LKWs mit E-Technik, besser noch Brennstoffzelle die Waren im Umfeld ausliefern. In Amsterdam funktioniert das schon recht gut. Wenn man hier ansetzt fällt der Individualverkehr vom Nutzen her kaum noch ins Gewicht und man würde wirklich was bewegen. Übrigens würde auch ein Tempolimit den Feinstaub reduzieren. Weniger Schlupf am Reifen macht auch weniger Staub...und in der Masse gesehen könnt eich mir da eine erhebliche Reduzierung vorstellen. Es gibt viele Ansätze, aber Autos nachrüsten ist wenig ergiebig und teuer.
kintzi am 21 Feb 2018 14:53:28 Wie sagte Piroschka einst im Film ? " Nicht reden, tun,tun !" :razz: Gr. Richi
pegasus1955 am 21 Feb 2018 22:23:05 Liebe Foristi,der größte Teil der Feinstaub- und NOx-Debatte ist absurdes Theater. Ich habe mir vor drei Jahren u.a. darum ein neues Wohnmobil gekauft, weil ich mit grüner Plakette keine Befahrensverbote mehr fürchten wollte. Es ist Sache des Gesetzgebers, Gesetze eindeutig zu formulieren und die Einhaltung auf Seiten der Hersteller durchzusetzen. Wenn man da geschlampt hat, akzeptiere ich nicht, dass man das auf dem Rücken des gutgläubigen Auto-Kunden austrägt, hier müsste Bestandsschutz ausgesprochen werden! Grüße Pegasus
Tinduck am 23 Feb 2018 11:41:38 Ja aber dann bringt uns das pöse NOx doch sofort um!
Dass die NOx-Werte an den Messstationen lt. Umweltbundesamt seit Jahren sinken und eben nur punktuell erhöht sind (siehe Neckartor, wenn kein Wind ist), wird vornehm verschwiegen.
Diese Diskussion lässt jedes Maß vermissen. Millionen gutgläubige Autokäufer werden quasi über Nacht kriminalisiert, weil D zu blöd ist, seine Messstationen intelligent zu platzieren (wie in anderen Ländern üblich).
Es sollten einfach nur noch nachweislich saubere Motoren neu zugelassen werden, den Rest erledigt der Zahn der Zeit. Ganz ohne Hysterie.
bis denn,
Uwe
andwein am 23 Feb 2018 13:45:13 Tinduck hat geschrieben: Millionen gutgläubige Autokäufer werden quasi über Nacht kriminalisiert, weil D zu blöd ist, seine Messstationen intelligent zu platzieren (wie in anderen Ländern üblich). Uwe
Nur zur Versachlichung: Technisch gesehen plaziert man Messstellen dort wo man Probleme vermutet. Es geht natürlich auch auf dem Bopser (Stuttgarter Berg), aber da trägt die Messung nicht viel zur Erkenntnis bei und wäre rausgeworfenes Geld! Die Frage nach der Handhabung in anderen Ländern ist allerdings recht interessant. Wenn ich mir aber die Crit dÀir in Frankreich, die Fahrverbote in Italien (gerade/ungerade Endziffer) oder in Belgien anschaue (nicht einfach in der Argumentation unterdrücken) kommen mir Zweifel ob andere Länder das Problem anders behandeln. Da fahren die gleichen deutschen/französischen/italienischen Marken wie bei uns und es gelten die gleichen Emissionsnormen. Und die haben die gleichen Probleme, Stuttgart ist also nicht alleine und hat im Gegensatz zu Frankreich/Italien/Belgien noch keine Fahrverbote!!!!! Und das ist ja der Kern der Debatte, darf ein Staat/Land bei dauernder Überschreitung der Emissionsgrenzen unter anderen Maßnahmen auch Fahrverbote verhängen?? Und natürlich ist das NOx nur eine Emission. Die meisten Überschreitungen hat das Neckartor auch nicht wg. Nox sondern wg. Feinstaub und da hilft auch kein Dieselersatz wie Benziner, der bläst noch mehr raus, hat ja meist keinen Rußfilter. Alles in allem, ein dreckiges, giftiges, klimatreibendes Thema, das Regierung in Bund und Land und 98% aller Autokäufer bis jetzt ziemlich kalt gelassen hat. Jeder hats gewusst, jeder hats verdrängt, und jetzt holt es uns halt ein. Pech, dumm gelaufen. Nur meine Sicht der Dinge, Gruß Andreas
Gast am 23 Feb 2018 13:54:56 Andreas :zustimm: :zustimm: :zustimm:
Gruß Micha
rolf51 am 23 Feb 2018 17:22:17 Hallo, an den Überschreitungen an den Messstationen gibt es nichts zu bemängeln. Nur sind diese an den Verkehrshauptadern aufgebaut und dort befinden sich meistens keine Wohneinheiten. Für mich wären auch Messungen an verschieden Stellen in den Innenstädten interessant, wenn da der Feinstaub deutlich unterhalb liegt, müsste dieser den Gerichten vorliegen. Dann fällt der Gesundheitliche Aspekt ggf. nicht mehr in den Vordergrund bzw. wenn dort die gleiche hohe Messwerte, dann fällt die Entscheidung leichter für eine Plakette.
Gast am 23 Feb 2018 17:49:30 rolf51 hat geschrieben:Hallo, Nur sind diese an den Verkehrshauptadern aufgebaut und dort befinden sich meistens keine Wohneinheiten. Für mich wären auch Messungen an verschieden Stellen in den Innenstädten interessant
So weit weg von Wohngebäuden sind sie aber auch nicht. Bei der bekanntesten am Neckartor hast Du sicher Recht. --> LinkGruß Micha
rolf51 am 23 Feb 2018 19:05:34 Hallo Micha, ich beziehe mich auch ein wenig auf ein SWR Bericht indem an einer stark befahren Straße, nicht Stuttgart, ein hoher Messwert festgestellt wurde. Hinter dem Haus wurde nur noch ein Drittel gemessen. Ohne Frage sind Leute die an den Hauptstraßen Wohnen Gesundheitlich einem größeren Risiko ausgesetzt, wie auch die Autofahrer, die im Stau stehen.
Gast am 23 Feb 2018 22:09:57 Hallo Rolf, ich wollt das für Stuttgart nur noch ein wenig genauer darstellen. Die unsägliche Diskussion um Diesel gefällt mir auch nicht, gibt sicher größere Gesundheitsrisiken.
Vor 2 Jahren fuhr ich noch als Nebenjob für Daimler/Hallschlag in Stuttgart Ersatzteile aus, immer 3 Touren am Tag. Es war damals immer schon Gespräch wie lange wir da wohl noch mit den Sprintern rumfahren dürfen. Und war wirklich peinlich wenn plötzlich mitten in der Stadt im Stau die AGR-Reinigung losging. Manchmal auch bei Feinstaubalarm passiert, da wünscht Du Dich nur weg. :( Heute fahren sie da immer noch, nur andere Spedition.
Aber aus welchen Gründen auch immer, ob Geld, Lobby, oder sonstwas, wir kommen da nicht drum herum. Andreas hat das schon richtig (und neutral) beschrieben, wir sind da nicht an erster Stelle mit den Verboten.
Also egal wie man es sieht, hopplahopp geht anders.
Gruß Micha
FWB Group am 23 Feb 2018 23:59:55 Hi. Und wenn diesbezüglich etwas geändert wird, kommt das mit Sicherheit nicht hoppla la hopp. Alles andere wäre eine kalte Enteignung. Kurze Info aus meiner täglichen Praxis! Benziner, die täglich von uns auf Gas umgebaut werden........ Nach Umbau fast 30 Prozent weniger Co² und fast Null Stickoxide! Aus Sicht des KBA ein völlig kleines, daher eher unerhebliches Problem! Haben die ne Vollmacke? Im Zuge des Diesel Abgasskandals, wo die Verursacher heute noch frei rumlaufen und Mill. scheffeln und das jedes Jahr, hat das KBA, der VdTÜV und andere Prüforgas im Autogasbereich einen Schnellschuss gemacht. Am 30.09.17 beraten und beschlossen und ab 01.10.17 eingeführt. Heißt, alle Autogasumbauten müssen nun der neuen Norm ECE 115 entsprechen. Eine EU Vorgabe, die seit 2000 verpflichtet vorgeschrieben war......... Was das bedeutet, damit will ich euch nicht langweilen. Ergo, von 28 EU Staaten haben das tatsächlich 2 Staaten nun umgesetzt. Der Rest nicht! Die 2 Länder sind Spanien und logo, Deutschland! Vom KBA handwerklich super gemacht, die Hälfte der Autos fehlt in der Verordnung. Das heißt, als Autogasbetrieb haben wir derzeit nur damit zu tun, das wir permanent anfragen, ob es für das Auto XY ein Abgasgutachten nach ECE 115 gibt. Meist gibt es eine einsilbige Antwort. NEIN! Noch nicht! Tollhaus! Und ansonsten debattiert man darüber, warum die Stickstoffemissionen nicht zurück gehen. Unglaublich so was! Dem Land Deutschland ist nicht zu helfen!
andwein am 24 Feb 2018 17:45:04 rolf51 hat geschrieben:...... Nur sind diese an den Verkehrshauptadern aufgebaut und dort befinden sich meistens keine Wohneinheiten.
Für Stuttgart gilt das mit "keine Wohneinheiten" definitiv nicht für die Hohenheimer Str. Für nicht Stgt-Kenner, das ist die Straße aus der City zum Flughafen, das erste Stück!! Gruß Andreas
ubruesch am 26 Feb 2018 19:08:48 Mal in die USA geschaut. Die haben auch die Grenzwerte dieses Jahr festgelegt. --> LinkMacht euch eure eigenen Gedanken.
teuchmc am 27 Feb 2018 15:41:57 Danke ubruesch für den verlinkten Beitrag. Sollten die Ökoxxxxxxxxxn sich mal geben. Dank der Entscheidung eines deutschen Gerichtes heute, ist "Im Namen des Volkes"mit Unterstützung derGrün-und Ökoxxxxxxxxxn wieder mal eine Zwangsenteignung von PRIVATVERMÖGEN des kleinen Mannes eingeleitet worden.Deutschland schafft sich ab.Es ist lächerlich, wenn man über die "Staatsmedien" der ehm.DDR wettert und gleichzeitig unter dem Deckmantel der freien Meinungsäusserung mittels des heutigen Staatsfernsehens ARD/ZDF keine andere Meinung zuläßt. Im Gegenteil. Man wird als Andersdenkender rigeros und OHNE Prüfung umgehend als "Staatsfeind","Rassist","Nazi" und "Umweltzerstörer" von sogenannten Bildungsbürgern stigmatisiert. Sonnigen weiterhin.Uwe Ps. Habe nüscht gegen Umweltschutz. Aber ick habe wat gegen blinden Aktionismus zum Wohle div.Lobbygruppierungen um deren Gier zu befriedigen.
rolf51 am 27 Feb 2018 19:37:06 teuchmc hat geschrieben: heute, ist "Im Namen des Volkes"mit Unterstützung derGrün-und Ökoxxxxxxxxxn wieder mal eine Zwangsenteignung von PRIVATVERMÖGEN des kleinen Mannes eingeleitet worden.
Von Zwangsenteignung kann man bei Diesel PKW nicht reden, da schon einmal die Diesel mit rot und gelb ausgeschlossen wurden und man sich denken konnte, dass es zu einem weiteren Schritt kommt. Auch ich hatte einen 1999er Audi Diesel mit rot, eine Nachrüstung gab es nicht, aber Benziner mit den Bj. um 1980 bekamen grün. Schon aus diesem Grund würde ich in einer Großstadt nie einen Diesel kaufen. Eine Zwangsenteignung geschieht doch heute mit den 0% Zinsen, hier verliert jeder Sparer und da habe ich keine Möglichkeit außer der Spekulation.
kintzi am 27 Feb 2018 20:38:51 Richtig ! Und warum ? Durch inflative Abwertung verringern sich die Schulden der Schuldenländer, alte ital.Taktik u. Draghi ist...Und wer bezahlt's? Wir alle ! Was EU-vertraglich verboten ist. Aber zu den Abgasen: Laut Prof. Dr. Dieter Köhler (69) Lungenfacharzt , ehemaliger Chefarzt Lu-Klinik Kloster Grafschaft in Schmallenberg, von 02-07 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumonielogie , Hochschullehrer in Marburg u. Freiburg,ist der Meinung, daß die Gesundheitsgefahren durch Autoabgase bewußt aufgebauscht werden. Letzte Woche erklärte er in Ludwigsburg, daß die Studien zu Feinst.u. NOx größte Seifenblasen sind. Vorstellung: [url]https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Köhler_(Mediziner)[/url] Vortrag letzte Woche in LB: --> LinkUnter anderem: Rauchen, Alkohol u. ? Sport ? Sport: --> LinkGr. Richi
peter1130 am 27 Feb 2018 21:05:56 Traue nur der Studie bzw. Statistik die du selbst gefälscht hast!
babenhausen am 27 Feb 2018 21:20:51 macht euch mal keine Gedanken um weitere Dieselforschung bei Fiat! Ich denke der Diesel ist auf dem Schrottplatz der Automobilgeschichte angekommen. 2022 will FCA den Diesel zumindest für kleine (PKW) einstellen --> Link
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