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OK, ja wir sprechen von LiFeYPo4 Winston Zellen. Strombegrenzung für den EBL kann ich nachvollziehen. Da hatte ich von Dir irgendwo gelesen, dass dies bei über 45A relevant wird. Wo anders hatte ich gelesen, dass bei Carthago nicht mehr, als 30A gestattet sein sollen. An dieser Stelle wär dann vermutlich im Sinne einer Ladung mit über 45A wieder die eigentlich "veraltete" Schaltung interessant, bei der Eingang und Ausgang zum Akku getrennt sind, richtig? Deine Antwort muss ich noch einmal aufdröseln, um sie nachvollziehen zu können. Du schreibst, dass der "normale" Booster ohne Lithimu-Programmierung nicht mehr, als 14,4 Volt ausgibt. Das ist doch gar nicht so übel und entspricht doch genau dem, was der LiFeYPo braucht, um voll geladen zu werden, oder? Muss aber denn nicht bei Minusgraden, wenn ich also im Winter mit dem kalten Fahrzeug (und Akku) losfahren will, der Ladestrom nicht erst deutlich begrenzt werden, um ihn gebührend zu schonen? Hat ein BMS beim "normalen" Booster, wie dem meinen eigentlich genug Zeit zu balancieren? Nochmal ich... ... es kommen immer mehr Fragen :D Ich stecke noch bei der Ladetechnik fest, also beim Boostern. Soll auch bei uns hier im Winter klappen. Da bin ich auf den hier gestossen: --> Link kann man so ein Teil tatsächlich einbauen, oder ist da dann wieder eine Überlastung des EBL oder ein anderer Fallstrick zu beachten? Du wirst mit einem A2B einen Fehler im Canbus erzeugen da die Batterie im Netz fehlt. Ducato ab x250 geht nur mit B2B ... leider! Hallo IchBinsWieder, ist das wirklich eine gesicherte Erkenntnis? Das ist ja schlimm :( Bevor ich mich auf mein LiFeYPo4 System festlege, ist es aus meiner Sicht ganz geundlegend zu wissen, wieviel Ampere ich mit meinem X250 (allein schon im Standgas) maximal erzeugen kann. Da hatte ich auf das o. g. Teil gehofft. Wenn das aber wirklich nicht geht - was dann? 2. Lichtmaschine? Zusätzlichen Inverter an die Starterbatterie und dann mit einem fetten Netzladegerät in die LiFeYPo4? Oder macht wirklich nur B2B Technik Sinn? Moin Tillermann, du musst erstmal schauen wie groß deine LiMa ist. Booster gibt es von Votronic bis 90A ... das sollte eigentlich reichen und wenn nicht, 2 parallel. Allerdings bezweifle ich, dass die Lima das her gibt. Ich habe eine 180A Lima. 90A sollten dann gut zur Lima passen und wenn tatsächlich 90A aus dem Vortonik kommen, ist das natürlich genug. Das stimmt. Kommen (optimale Verkabelung angenommen) tatsächlich 90A an? Wieviel kommt im Standgas? Axel1960 hat den Booster mit LiFeYPO4 und bei ihm kommen während der Fahrt in der Tat 90A in die Batt. Im Stand? Keine Ahnung, Axel fährt nen Sprinter-Chassis .... lässt sich also nicht auf dich übertragen. Aber frag ihn mal. Wow! Der Axel1960 hat 90A bei Standgas. Im Carthagomobil forum habe ich gefragt, ob ich einen 90A Votronic 1212-90 Booster bei mir einbauen kann. Dort erfuhr ich, dass das kein Problem sei, wenn ich die Kabel von Starterbatterie zum Booster und zur Aufbaubatterie entsprechend auslege. Ein Problem mit der Fahrzeugelektrik soll es demnach nicht geben, weil der hohe Strom dort gar nicht hinfliesst. Ich hoffe, das kann hier so bestätigt werden. Mit dieser Energiequelle dachte ich nun, 2 parallel geschaltete 200Ah Akkus zu versorgen. Ich möchte gern 2 x 200Ah Fertigakkus einbauen - entweder die von Lisunenergy, oder die Fraronlösung. Ich möchte diese Anlage sehr lange betreiben und daher sehr schonend fahren (i. d. R. max. Nutzung 50% der Kapazität). Ich bin also dabei, mich mit einem System für rund 7.000€ anzufreunden, um strommässig weitgehend ausfallsicher versorgt zu sein. Oder ist das verrückt? Ist für mich sehr viel Geld. Dicke Kabel sind wichtig ... 35mm2 muss es sein. Kabel wäre für "frei in der Luft verlegt" für 158A ausgelegt, "auf oder an Flächen" für 135A. Der 90A Booster zieht mit maximal 125A aus der Starterbatterie, dass passt also und ist in der Anleitung Seite 20 --> Link auch so vermerkt Warum legst du das System nicht auf 80% Entladung aus? Ist doch mit LiFe kein Problem und kostet auch weniger .... die 50%-Denke kommt doch von Blei. Ich würde ganz sicher zu Lisunenergy greifen .... du bekommst hier so eine perfekten Support, das kann dir Fraron auf dem Niveau nicht liefern. Warum nicht den Bausatz, der liegt bei 2.700€/3.500€ + Booster + Kleinteile ... da kommst du ganz sicher nicht auf 7.000€. Verrückt ist immer relativ, wenn es zu deinem Profil oder deinem Anspruch passt, ist doch alles gut Wichtig ist es das 10% noch drinn sind. Wenn die Lima die 90 A verträgt , ist es besser lieber schnell zu Strom zu kommen, als dies in großen Batteriebänken zu speichern. Bei Lithium kann man locker 1 Jahr später noch erweitern. Das ist bei diesen Akkus kein Problem! Bei den richtigen Kabeln ist dies überhaupt kein Problem einen 90 A Booster zu verwenden. Vorausgesetzt die Lima ist groß genug! Durch ein Relais welches per D+ geschaltet wird, fließt der Strom nicht durchs EBL.
Mit der Lösung von Lisunenergie liegst du für 400 Ah bei 12 Volt eher um die 3.500 €uronen als bei 7000. Grüße, Alf Oha! Jetzt wirds plastisch! Eine äußerst sympathische Ansage, Lars! „besser schnell viel Strom reintun, statt in rießigen Zellen zu speichern“! Auch dass die Option der Vergrößerung ein jahr lang offen bleibt ist excellent. Ich denke, jetzt wird es. Damit ich bei der Erzeugung richtig bin, mach ich nacher mal ein Paar Bilder von meiner Situation, checke nochmsl die Lima und so. Ich werde dann erstmal einen 200Ah Fertigakku vorsehen und bei Bedarf noch einen 2. samt Solar ergänzen. So, jetzt hab ich mal ein pasr Bilder von meiner Situation gemacht: So sieht es aktuell an meiner Starterbatterie aus: ![]() Am Pluspol geht ein rotes Kabelchen nach oben auf eine Sicherung rechts im schwarzen Gehäuse (50A) und dann (hier rechts) nach hinten zu meinem Ladebooster. Dieses Kabel würde ich durch ein Dickes ersetzen. Von der Starterbatt zum Wechselrichter werde ich maximal 2M Kabellänge brauchen vom Vortonic 1212-90 zum LiFeYPo4 höchstens 50cm. Ich habe mein original Trennrelais von Carthago deaktiviert und dafür ein separares Netz-Ladegerät (perfect charge von Waeco mit 25A) nur für die Starterbatterie selbst eingebaut. Nur so fürs Gesamtbild. Dass das relevant ist, nehme ich nicht an. Die Sicherung im transparenten Gehäuse links ist der Kabelschutz der Leitung zum 25A Netzladegerät von Waeco, das ich selbst verbaut habe. So habe ich mein Starterbatt Ladegerät verbaut: ![]() Das Netzladegerät (hier links) ist ca. 1m von der Starterbatterie entfernt. Ich habe vom EBL in der Heckgarage eine 220v Leitung hier her verlegt und das Waeco perfect Charge eingesteckt. Habe ich Landstrom, geht das Ladegerät an und lädt die Starterbatterie. Das funktioniert wohl ganz gut und das würde ich auch so lassen. Weiter hinten sieht man meinen Inverter (Ein Büttner 1700 Teil). Den brauche ich für unsere Nespresso. Aktuell geht meine Bordbatterie beim Kaffee machen derbe in die Knie :( Hier sieht man auch meine 3. Exide Aufbaubatterie, die mir Hymer in Bad Waldsee eingebaut hat. Die anderen beiden Exide Gel mit 80Ah sitzen in einem unbeheizten Aussenfach recht weit unten, rechts neben der Aufbautür. Die Kabellänge von den original Bordbatterien zu meiner 3. Batterie schätze ich mit allen Wegen auf 2-2,5m. Was mir nicht gefällt, ist die Tatsache, dass (im Bild rechts oben hinter der Querstrebe zu sehen, die Wasserpumpe sitzt. Wenn da mal etwas undicht wird und spritzt, Wird mir die Elektronik nass! Da werde ich mal noch einen Spritzschutz reinbauen. Die 3. Aufbaubatterie wurde nach dem Einbau von Booster und Wechselrichter gemacht. Es gehen also Kabel vom Booster zum Aussen-Batteriefach und von dort zum Wechselrichter. Wenn ich das richtig sehe, könnte ich die aktuelle Verkabelung zur 3. Aufbaubatterie nutzen, indem ich im alten Batteriefach zwei Sannelschienen vorsehe und dort alle Verbraucher anschliesse. Der LiFeYPo4 soll dort platziert werden, wo jetzt die 3. Aufbaubatterie steht. Booster und Inverter würde ich natürlich auf dem kurzen Weg auf zwei weitere Sammelschienen in der Nähe anschliessen. Und ebenso ein neues Netzladegerät, das 90A Ladestrom haben soll. Wo jetzt die 3. Aufbaubatterie steht, würde ein 200Ah Fertigakku von Lisunenergy reinpassen oder ein 300Ah Lisun Bausatz. Bei beiden Varianten wäre allerdings die Wasserpumpe ganz schön verbaut - besonders bei der 300Ah- Bastellösung. Alternativ würde ein langer Riegel quer zun Fahrzeug auch reingehen. Dazu ein Bild weiter unten... Vorab noch ein pasr Bilder von den aktuellen Komponenten: ![]() Es ist auch mein Büttner Ladebooster MT-LB45 sichtbar mit der Seite, die zur Starterbatterie verkabelt ist. Unten die 3. Exide Aufbaubatt und hinten der Inverter. Die 3. Aufbaubatterie von oben: ![]() Detail Start In Seite des Boosters ![]() Von der anderen Seite sieht der Booster so aus: ![]() Ich könnte die Querstrebe im unteren Bereich mit Zellen in Riegelform queren. also mit max 95cm x 16cm x 32cm. Hier zwei Bilder, bei denen ich einen Karton mit etwa der konkreten Breite und etwas zu wenig Höhe mal so hingehalten habe, wie ich es meine: ![]() und ![]() So nun bin ih drin im Projekt, möchte hier noch ein bisschen über Vor- und Nachteile diskutieren, ein pasr Tipps einsammeln, dann bestellen und reinbauen, reinbauen, reinbauen! Der grosse Ladebooster mit 90A ist denke ich richtig. Ein neues Netzladegerät für den Lifeypo4 würde ich auch hier und nicht mehr hinten in Der Heckgarage einbauen. Wie Lars Sonnentau sagte, ist die schnelle Erzeugung von Strom an wichtigsten. Wir fahren in der Regel nach 2 Tagen weiter. Nach einem Stündchen sollte der Verbrauch der letzten 2 Tage wieder drin sein. Oder bei einem dunklen Wintertag auch mal, wenn ich den Motor schnurren lasse. Das ist nicht mein Energiekonzept, den Motor im Standgas laufen zu lassen - damit wir uns richtig verstehen. Daher bitte keine Umweltduskussion beginnen. Ich möchte nur diese Notfalloption haben, ohne mit einem Moppel anfangen zu müssen. Wie soll ich vorgehen? Wer hat an einem Ducato mit 3 Litern und „verstärkter Lichtmaschine“ aus einem Votronic 1212-90 tatsächlich 90A an Ladestrom? Moin zusammen, bei meinem System (400 Ah Sonnentau) hatte ich eher das Problem, dass bei SOC 20% zu viel Strom über das EBL Relais geschoben wurde. Und das mit Originalverkabelung: 2x10 mm2 zum Ebl ohne Booster. Schon zu Blei-Zeiten hatte ich einen kleinen WR an die Starterbatterie angeschlossen, um damit über das schon zusätzlich vorhandene 25 Amp. Ladegerät meine Gelis paralel zur normalen LIMA-Ladung mit passender Kennlinie zu versorgen. Jetzt bin ich hin gegangen, und habe mein Schaudt EBL aufgemacht (ja, so was mache ich :mrgreen: ) um die Relais-Steuerung schaltbar zu machen. Ich habe also das Steuerkabel (D+) vom Relais getrennt und auf einen 3-Wege-Schalter gelegt --> Link. Ein Zweites Kabel vom Schalter wieder auf's Relais zurück. Zusätzlich ein 3. Kabel vom Schalter auf eine Dauerplus-Quelle. Jetzt kann ich 3 Situationen schalten: 1. Normalstellung: Lima läuft, Relais zieht an, Aufbaubatt. lädt 2. Aus: Relais zieht nicht an, Aufbaubatterie lädt nicht über Lima, nur Starterbatt. wird geladen 3. Dauerhaft an: Relais auf Dauerplus geschaltet: Aufbau und Starterbatterie sind ständig miteinander verbunden Wenn jetzt die Aufbaubatterie ziemlich weit runter ist, schalte ich in Position 2, also Ladung aus. Jetzt lade ich die Aufbaubatterien nur über den WR von der Starterbatterie über das 25 Amp Ladegerät, bis die Winston mindestens SOC 50% haben. Über die Position 3 wird bei vorhandenem Landstrom oder Solarleistung (ich habe keine Verbindung vom Solarregler zur Starterbatterie) gleichzeitig die Starterbatterie voll mit geladen. Außerdem kann ich mir darüber bei Startschwierigkeiten selbst Starthilfe geben, schalte jedoch vor Anlasserbetätigung wieder aus, um das 70 Amp Relais nicht zu überlasten. Warum das Ganze? Wollte keinen Booster und keine zusätzlichen dicken Kabel verlegen. Ist alles spurlos zurück zu bauen. Kritik und weitere Anregungen oder Verbesserungsvorschläge sind sehr erwünscht. Gruß Thomas p.S.: Alle neuen Kabel sind mit 2 Amp abgesichert... Wenn Du es vergisst auszuschalten fliegt bestenfalls die Sicherung. Warum bei einer solchen Poweranlage über den Booster so viel geschrieben wird entzieht sich meiner Kenntnis. Bei halb vollen Akku kommt zu wenig in den Akku. Beim leeren zu viel fürs EBL ! Mittlerweile haben es einzelne Montagebetriebe schon mitbekommen, das der Slogan : ( 1 zu 1 sonst nichts) ,leider so nicht ganz stimmt !
Das ist für mich kein Argument. Eine bessere Batterietechnik als die, die Serienmäßig verbaut wird ist beim Wiederverkauf doch ein Pluspunkt, vorausgesetzt es ist vernünftig gemacht. Wenn man einen PKW mit Standheizung nachrüsten lässt käme man auch nicht auf die Idee - bauen sie das so ein, dass man es spurlos wieder zurück bauen kann. Das ist höchstens dann ein Argument wenn man unprofessionelles Gefrimel macht. Gruß Andreas
Andreas, du sprichst gelassen etwas aus, was man hier viel öfter anmerken sollte. Egal od es sich um die LiXIonen oder andere Wunderbatterien handelt. Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema. Wird es optimal gemacht, wird nicht nur die Batterie ausgetauscht, sondern die Hauptschalter und der Batterieschutz (OVP und UVP) sind zu realisieren. Ausserdem sind alle Ladequellen mit OVP nachzurüsten. Anzeigen, BatterieComputer usw. sind ebenfalls anzupassen. Kennlinien der Ladegeräte zu überarbeiten. Das baut man nicht so einfach wieder aus. Grüße, Alf
Und ob, und deswegen möchte ich immer alles spurlos zurückbauen können...oder würde jemand für ein bereits benutztes System nahezu den Neupreis bezahlen?
Ich würde jedenfalls kein "benutztes System" (das ist doch keine Matratze :lol: ) in mein neues Wohnmobil mitnehmen. Das wäre schon wieder Gefrickel weil jedes System im Idealfall auf das Fahrzeug angepasst wird. Gruß Andreas Ihr baut doch den kram ein, um es zu nutzen. Wenn das WoMo in naher Zukunft verkauft werden soll, ist der Aufwand nicht gerechtfertigt. Da reichen AGM Batterien. Lithium baut man ein, wenn man 5-10 Jahre lang Ruhe haben will. Danach sind die Dinger eh "bezahlt", die baut man nicht mehr aus, um sie woanders anzufrickeln. Dann gibt es wahrscheinlich schon wieder bessere Technik.
Verstehe ich diese Antwort so richtig, dass Du der Meinung bist, dass ein Booster bei LiFeYPo einfach rein gehört?
:-o :-o :-o soll das bedeuten, dass eventuell nach 5 Jahren die Ruhe mit den Lithiumsystemen bereits vorbei ist? Das glaube ich nicht. Nur ich denke, wenn das Womo schon in den nächsten 5 Jahren verkauft werden soll, und ich auch nicht ganzjährig drin wohnen will, würde ich es nicht umbauen. Ein Satz AGM Batterien reichen dafür. Wenn ich einen langen Nutzungs-Horizont mit intensiver Nutzung habe, und dann das WoMo Verkaufe (nach 5-10Jahren), dann hat sich die Investition gelohnt, und die Batterien sind auch nicht mehr die Jungsten. Für ein neues Projekt würde ich wieder aktuelle technik verbauen. Vielleicht gibts da schon Lithium von der Stange / ab Werk für kleines Geld. Ich würde keinen extra Aufwand treiben, um so ein System rückstandslos wieder zurückbauen zu können, ich würde eher das WoMo daran anpassen (Stauraum schaffen, ordentliche Installation)... |
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