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Hallo, Ich gebe es zu: Ich gehöre auch zu den schon- und Sparsamfahrern, die möglichst mit 90 dahinzuckeln ... Aber das ist ja nicht unbedingt gut für den Motor. Darum die Frage: Wie ab und zu richtig freibrennen? Warm fahren ist klar. Und dann? Auf die Autobahn und 20 min Vollgas? Im 6. oder 5. Gang? Oder lieber mehr Drehzahl als Gas, also z.B. 90 km/h im 4. Gang? Gruß Klaus Ich glaube nicht, dass es notwendig ist. Ablagerungen - um die geht es ja beim "Freifahren" - können sich immer dann bilden, wenn viel Kurzstrecke gefahren wird und der Motor nicht oder nur selten seine Betriebstemperatur erreicht. Kurzstrecke ist bei WoMo nun doch eher selten. Solange die Kiste etwas länger gefahren wird und der Motor richtig warm wird (nicht nur Kühlmittel, sondern auch das Öl und der Rest vom Motor) sollte es egal sein, ob du nur 90 fährst oder mehr. "Freibrennen" wegen dem DPF ? Dafür reichen die 90 km/h allemal. Irgendwelche gesonderten "Freibrennfahrten" sind dazu nicht notwendig. Schlecht für das DPF-Freibrennen ist nur dauernder Kurzstreckenverkehr, weil dann der Motor nicht in die dafür notwendige Betriebstemperatur kommt. Aber jede normale Landstrassen- und Autobahnfahrt (auch mit max. 90 km/h) mit betriebswarmem Motor reicht völlig aus. Tom p.s.: ChilliFm war schneller Beim Diesel: weniger kommt es auf die Motortemperatur an, vielmehr kommt es auf die Temperatur der Abgase und der von ihnen erwärmten Abgasanlage an. Deren Temperatur ist entscheidend. 20 min sind dafür auch viel zu wenig. Bei zurückhaltender Fahrweise funktioniert nach 20min gerademal die Heizung. Dieselmotoren haben viel kältere Abgase als Benziner, weswegen sie länger brauchen, um Betriebstemperatur zu erreichen. Wie gesagt, die Motoren erreichen das relativ schnell, aber die Abgasanlage nicht! Im Sommer gehts schneller. Unter einer mindestens 1stündigen AB-Fahrt wird es wenig bringen, das hängt aber auch stark von der verwendeten Filtertechnik ab. LG Wokdi Ich oute mich mal, also wenn es die Gegebenheiten zulassen z.b. A20 Richtung Ostsee, dann lasse ich Ihn schon mal 20 km galoppieren, es muss natürlich alles stimmen, kein Verkehr, Wetter gut und keine Beschränkung. Von daher weiß ich auch wie schnell er fährt. :eek: Und????wie schnell ist er denn Nach Auskunft meines Fiat-Händlers und der Bedienungsanleitung braucht der DPF zum "freibrennen" rund 15 Minuten mindestens 2000 rpm. Meistens passiert das unbemerkt während einer Fahrt. Daß die Reinigungsphase ansteht, sehe ich im Armaturenbrett an einer Kontroll-Lampe (beim Anlassen) und fahre dann nach Möglichkeit die Viertelstunde. Da meiner bei 100 auf der Landstraße im 6. Gang rund 1850 rpm dreht, mache ich die Viertelstunde dann im 5. Gang wenn gerade keine Autobahnstrecke ansteht. Ob´s notwendig ist? Egal. Sicher ist sicher. Gruß Frank Partikelfilter freibrennen ≠ Motor freifahren :!: Meine freie Werkstatt empfiehlt 30 Minuten bei mindestens 2500 U/min. Der Motor muss vorher schon die Betriebstemperatur erreicht haben. Hallo "Mann", warum so schamhaft ? Geht wohl um > 3,5 t u. 100 Stundenkm Begrenzung ? Reicht doch, wenn keine Messung auf der Strecke. Und wenn weiter Skrupel, Bergstrecken. Richtig frei ist ein Verbrenner erst dann, wenn das Kondenswasser im Öl aus der Motorentlüftung verdampft ist. Da sind die Abgase schon lange heiß. Aber diese blöde Abgasrückführung kriegst Du nie so heiß, daß sie die Ansaugwege nicht verschweint, s. Ventil. Freut Euch daher auf die Harnstofftechnik SCR /Ad Blue, beim "Womobasismarktführer" Fiat leider bis jetzt nur beim Ecojet (nicht Multijet) erhältlich,aber wegen der intelligenten Lichtmaschinenladetechnik f. Womos zum Aufbaubatt- Füllen dann mit Booster zu bestellen ! Gr. Richi Hallo, ich meine nicht nur den DPF, sondern auch die ganzen anderen betroffenen Teile (siehe ein anderer Thread mit verkokten Teilen, die den Motor zum Absterben brachten). Mein Knäuschen ist auch unter 3,5 t, mit der Geschwindigkeit hätte ich also keine Probleme, nur mit der Tankrechnung :roll: Gruß Klaus Auf meine Frage beim TÜV, warum mein Fahrzeug (Ford 2,4 ltr, 140 PS) mit EURO 4 im oberen Bereich dreckig ist und nur knapp die grüne Plakette beibehalten kann, sagt der TÜV Prüfer: Bevor Sie zu uns kommen, fahren Sie 200 km Autobahn bei Tempo 90 ( 2400 U/min). Dann gibt es kein Problem." Mache ich so seit 4 Jahren und es gibt kein Problem. Alle drei Jahre baue ich das AGR Ventil aus, lege das einen Tag in Spiritus, blase das danach mit Druckluft trocken und baue das wieder ein. War auch ein Tip vom TÜV. Funktioniert und spart etwa 300 € Materialkosten. Allerdings sollte man da wissen, was man tut, weil, je nach Steuergerät, ist die Vorgehensweise etwas komplexer. Gruß Orsito Hallo Klaus, ich nehme an, Du hast nen Duc neuerer Baureihe mit DPF? Welches Basisfahrzeug/Motorisierung schreibst Du ja nicht.. Den Motor freibrennen(was immer das heissen soll) wird wohl auf ein paar km nicht funktionieren. Aber Du schreibst ja von Verkokungen. Das Freibrennen des DPF soll beim betriebswarmen Motor auch bei moderaten Drehzahlen erfolgen. Das Freibrennen der Abgasanlage, vielleicht meinst Du das, braucht meiner Meinung nach neben ordentlich Temperatur auch einen gewissen Staudruck im Abgassystem. Den wird man ME nur erreichen, wenn man den Motor mal 20..30km im höchsten Gang Vollgas über die Bahn jagt.. :wink: Begründung: Drehzahl allein baut eben nicht den erforderlichen Staudruck auf. Im 3.Gang beispielsweise kann man den Motor problemlos beim Fahren bis zur Abregeldrehzahl hochjubeln. Der Motor hat damit leistungsmässig überhaupt kein Problem. Erst im 5.Gang und entsprechendem Windwiderstand muss der Motor seine volle Leistung abgeben, wenn man an die erreichbare Höchstgeschwindigkeit ran will. Dann wird ME das Abgassystem auch heiss genug, damit dann bei entsprechendem Staudruck die Anlage freigeblasen wird. Aus praktischer Erfahrung: 2x AU nicht bestanden, 1x Euro4 Diesel-Citrone(ab Werk grüne Plakette ohne DPF!) 1x der 2,8JTD DUC gelb ohne DPF. Ich bin auch der eher gemütliche spritsparende Dahinroller. Mit Womo 100..105km/h bei 2200-2300U/min. PKW ebenso. Selten schneller als 130km/h auf der AB. Die Prüfingenieure rieten mir, mal 20..30km Vollgas auf der Bahn. Und siehe da: Hinterher waren die Werte jeweils in der Norm und AU bestanden. Zur Sinnhaftigkeit und Aussagefähigkeit der AU sag ich lieber nichts. :wink: Mir ist ein 40 Jahre alter "Grobstaub" emittierender LKW weniger suspekt als die modernen Euro xxx Diesel. AdBlue/Harnstoff mal aussen vor. Denn da verstehe ich wirklich nicht, weshalb das nicht alle neuen Diesel-Fahrzeuge haben(müssen). Gruss Thomas Da wir unsere Wohnmobile, drei in 36 Jahren, nie zum Brötchen holen benützen, daher keine Kurzstrecken fahren reichte es all die Jahre aus so nach 1000 - 1500 km auf der BAB ca. 150 km mit Vollgas zu fahren. Das führt dazu, das der Motor nach der Vollgasfahrt, im Standgss merklich ruhiger läuft und in Fahrt spürbar besser zieht. Und, für uns ganz wichtig, in all den Jahren hatten wir keine Motorschäden. Verschweigen möcht ich aber auch nicht, das ich spätesten alle 15 000 oder einmal im Jahr das Motoröl wechsle. MfG kheinz Hallo, habe den 130 Multijet 2 Euro 6, Bj. 2016. Mir geht es darum, dass das nicht passiert, was bei hier beschrieben ist: --> Link Auch sonst heißt es ja immer, man soll mal so eine halbe Stunde heftiger Gas geben. Mich interssiert eben, was damit gemeint ist: Wirklich auf die Autobahn und dann Vollgas für eine Weile, oder eben höhere Drehzahl, oder ... Ich fahre eigentlich nur Langstrecke (außer kurz aus dem Carport zum Wasser auffüllen), also mindestens 45 Minuten Fahrt, aber kaum Autobahn. Gruß Klaus
Ich habe auch den 2,4er. Bislang keine Probleme mit irgendwelchen Verkokungen. Wird aber eher sportlich als schleichend gefahren. Wie lange brauchst du um das AGR auszubauen? Ist ja beim 2,4er nicht so toll hinter dem Motor, oder? Braucht man zum wieder einbauen irgendwelche DIchtungen neu? bert
Hano, paß auf , daß Du ihn nicht umwirfst beim 'Powerslide' :razz: Gr. Richi Hallo, steht ja nirgends, dass man Vollgas im höchsten Gang fahren muss. Einfach bei der nächstes Urlaubsfahrt mal auf den sechsten verzichten eine Zeit lang mit 2500 bis 3000 Drehzahl im 5ten fahren. Bevor ich mir im sechsten Gang auf der BAB das Leben nehme mit 140 würde ich dies vorziehen. Welchen Gang ich fahre ist doch wohl schnurz, auf die Drehzahl kommt es doch an. Meine Meinung Gruß Dieter Macht dir mal keine Sorgen. Mit dem Wohnmobil fährst du ja genügend weit. Die beste Reinigung hat er wenn mit Vollast zwischendurch betreibt. Das hat indirekt nichts mit der Tourenzahl sondern ob er an seine Leistungsgrenze kommt. Und die bekommt er wenn man mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn fährt, oder wie ich immer wieder mal einen Pass hochfahre, zb. Im zweiten oder 3 Gang, je nach dem was möglich ist. Was die Ablagerungen an den Ventilen betrifft, da mache ab und zu ein Aditive in den Diesel rein. Desweiteren kommt bei mir alle 100000Km ein Motorinnenreiniger vor dem ölwechsel ins Öl. Der löst dann auch die ablagerungen an den Kolbenringen und überall da wo das Öl durchgeht. Nach diesem kommt Vollsyntetik Öl rein und noch ein Keramik aditive alle 45000Km beim Ölwechsel. Den mein Wohnwobil will ich die nächsten 20 Jahre noch fahren und ich verzichte gerne auf die neuen voll Ausgereitzen Motoren und Abgastechnik. Ist eben auch ein MB Vario die sowieso sehr lange Laufleistung haben. Hallo Klaus, ich habe den Faden hier jetzt erst gelesen und staune, dass zu Deinem Problem noch niemand den Kraftstoff angesprochen hat. Das "Freibrennen" wie du es nennst kannst du m.E. vergessen. Wenn der Diesel minderwertig ist, wird es im ungünstigsten Fall Ablagerungen geben, ob bei 90 km/h oder Vollgas. Anders sieht der Fall bei den Premium Kraftstoffen aus. Egal ob Aral Ultimate, Shell V-Power oder Total Excellium. Alle sorgen mit entsprechenden Additiven dafür, dass Dein Triebwerk sauber wird und bleibt. Dass das so ist, dazu findet man im Netz genügend Beiträge. Dazu kommt, dass ich auch schon einen ganzen Urlaub nur den Edelsprit getank habe und ca. 0,4 Liter weniger Verbrauch hatte.... ? Werde das aber mal weiter beobachten. Ebenso finde ich, läuft er etwas ruhiger....kann aber auch Einbildung sein.... :mrgreen: Unterm Strich kostet mich der Edelsprit bei 3000 gefahrenen Kilometern im Schnitt rund 60 Euro mehr. Das ist es mir wert. Wer weiß wieviel Euro ich dadurch evtl. an anderer Stelle für mögliche Reparaturen spare.....Ich hatte es auch schon mit Additiven versucht, aber die kosten auch richtig Geld und ob die Dosierung so ist, wie sie sein soll, ist die entscheidende Frage. Das überlasse ich lieber denen, die sich damit auskennen... :wink: Es hilft sicher mehr, die edlen Sorten z.B. bei jeder fünften Füllung zu tanken, als mit Vollgas über die AB zu heizen.. Gruß Roman ich habe festgestellt, nachdem ich letztes Jahr für mein Sprinter-Womo einen Unterfahrschutz einbaute, dass der Motor schneller auf Temperatur kommt. Es gibt also viele Gründe auf einen Unterfahrschutz nicht zu verzichten. siehe Beitrag: --> Link Hallo, was ist schneller? Also ich brauche bestimmt 15 Minuten bis Temperatur da ist, eher mehr bei diesen Temperaturen.
Richtig Roman. Bei mir mittlerweile kein Additiv und nix mehr, dafür nur noch Aral Ultimate, nachdem ich für schlappe 900 Euro die Kombi Abgaskühler/AGR-Ventil tauschen musste. Hat gegenüber den anderen Treibstoffen zusätzlich den Vorteil, dass ich das Thema Winterdiesel/Sommerdiesel vergessen kann, da Ultimate bis -40 geht. Gerade bei Saisonfahrern oder Nur-ab-und-zu-mal Winterfahrer ein entscheidender Vorteil. Zu erwähnen wäre da noch OMV MaxxMotion, hatte ich das erste Mal das Gefühl, die Kiste verbraucht noch weniger als normal. Bin vom Allgäu bis nach Hause gefahren mit einen Schnittverbrauch von unter 9 Liter/100Km. Und ist wie Ultimate bis -40 Grad. Gruß Dieter Was ich noch vergessen habe. Meine Sprinter Standheizung liebt den "Edelstoff" und läuft und läuft und..... Vielleicht sind diese Treibstoffe ja auch der Problemlöser für mache Truma Diesel Heizung. Diese soll ja schon mal rum zicken..... :wink: Gruß Roman |
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