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Liebe Community, Wir wollen Mitte August mit unserem gebraucht erworbenen Carthago Allkoven auf Weltreise gehen. Mir fehlt noch eine gute Lösung für eine möglichst flexibele Gasversorgung. Plan wäre, über eine Duo Control eine Tankflasche (ortsfester Einbau) sowie eine Pfandflasche je nach Land zu besorgen. Hat jemand von euch Erfahrung, bin dankbar für jede Empfehlung. Hallo, für die Tankflasche würde ich die entsprechenden Adapter mitnehmen, damit du in den unterschiedlichen Ländern auch tanken kannst. Hallo Jäger des verlorenen Schatzes, Gasversorgung auf Reisen ist ein Thema, das häufig in einem Glaubenskrieg mündet. Wie schon erwähnt, würde ich auf "Weltreisen" (was bitte ist für Dich die zu bereisende Welt?) sowohl die Adapter für Gasflaschen als auch die Betankungsadapter mitnehmen. Das sind jeweils Adaptersets, die es bei der Gasfrau oder dem Gasmann gibt. Darüber hinaus würde ich mir für "rund um die Welt" die schlichteste Planar Diesel Standheizung mit "Tankanzapfung" einbauen lassen. Schon mal über einen Gastank nachgedacht? Hier werden Sich sicher bald Mitglieder mit noch besseren Vorschlägen melden. Interessant ist auf jeden Fall das, was "Reiter auf Weltreise" zu diesem Thema verfasst hat. Die beiden Reisenden haben es tatsächlich erprobt. Viel Spaß bei der "Weltreise", wohin das auch immer gehen mag. Gruß Holger Wir haben ein Paar getroffen, daß zwei Jahre auf Weltreise war. Nächstes Jahr wollen sie mal woanders hinfahren, Volker :lol: 8) vielen Dank schonmal für die ersten Tipps. Kurz noch zum Begriff “ Weltreise “. Durchaus konkreter, als sich der eine oder andere vorstellen mag. Job und Wohnung sind gekündigt, wir melden uns komplett aus D ab. Ziel im Jahr1 ist West- + Nordeuropa, dann sehen wir weiter, ob wir die Ost- oder Westroute einschlagen. VG IndianaJones Mit der Gasversorgung hatte ich auf meinen Reisen (ca. 60 Länder) nie ein Problem. Flaschengas bekommst man in beinahe allen Ländern problemlos. Und überall findet sich auch eine Möglichkeit das Gas ins Wohnmobil zu bringen. Wir lassen meistens unser eigene Gasflasche auffüllen oder leihen uns eine lokale Gasflasche. Gruss Flatus . Danke Flatus, klingt sehr vielversprechend! Ich denke, ich gehe dann mit der 2 Flaschenlösung, eine Tausch und eine zum Befüllen. Moin, Flaschenlösungen können reichen, dann aber Gastank-Lösungen. Den Aufwand mit Landeseigenen Flaschen würde ich nicht betreiben wollen. Auch mit Gastank-Flaschen kommt es auf den Verbrauch an. Mit 150L Kühli, Froster und Backofen käme ich da nicht weit, ich verbrauche immer um 700gr/Tag. Einzig sinnvoll für mich ist ein großer Gastank. Zwar ist Gas in Europa und Nordamerika überall zu bekommen, in Nordeuropa aber seltener. Ich hätte keine Lust, mir alle paar Wochen oder bei weniger isolierten Fahtzeugen Tage im Winter Gedanken über die Gasbeschaffung machen zu müssen und evtl eine Route anpassen zu müssen. Bei Weltreisenden findet Gas keine Verwendung. Außerhalb Europas wird es schwer bis unmöglich sein, Gas aufzutreiben. LG vom Mikesch In Südafrika und seinen Nachbarländern sind die Gasflaschen in Campern weit verbreitet Mikesch. Stimmt schon, aber ich würde weder an Flaschen herum tricksen wollen, noch käme ich weit damit. Darum habe ich ja einen Tank. Es wäre ja nur meine Strategie, das ich in bestimmten Gegenden komplett auf Gas verzichten würde. Da dies natürlich teuer und aufwändig ist, sollte man sich Frage als erstes stellen, wo man überhaupt unterwegs sein möchte und danach sein Womo herrichten. LG vom Mikesch
Wir brauchen fürs Kochen, Heizen und das Warmwasser pro Jahr eine einzige Gasflasche. Auch deshalb haben wir nie Probleme mit der Gasversorgung. :!: Wer mehr Gas verbraucht, muss entweder ein grösserer Gasreserve anschaffen oder die Verschwendung eindämmen. Letzteres ist in der Regel vernünftiger... Gruss Flatus
Verschwendung ist relativ. Wenn ich nur im Sommer auf CP bin, brauche ich auch kaum Gas. Wenn ich in der Übergangszeit im Norden bin und nur frei stehe, ist der Gasverbrauch natürlich viel höher. Ebenso, wenn man z.B. Kleinkinder dabei hat. Wenn man nicht das Fahrzeug ändern kann, bleibt kaum mehr als die Urlaubsart zu ändern um den Gasverbrauch zu senken. Ich glaube nicht, daß viele hier verschwenden. Außer vielleicht, wenn man die Kosten für Strom am CP/SP sparen will und mit Gas kühlt. Früher mit dem Wohnwagen reichte eine 5kg Flasche mehrere Jahre. 3 Wochen Norwegen im Spätsommer und eine 11kg ist weg. Vom Wintercamping ganz zu schweigen. RK
Mit was kochen die dann? Dieselherde sind teuer (entweder Ceran oder es stinkt) und haben ein Höhenproblem über 2000m, Spiritusherde sind günstig, die Heizleistung von Spiritus ist aber mau. Petroleum stinkt, die Heizleistung ist mau. Das einzige ist ein Induktionsherd, aber der braucht kräftige Lithiumbatterien und eine Elektronik, die nicht jeder Weltreisende bezahlen will und schon gar nicht in Peru reparieren will/kann. Die Gasversorgung ist kein Problem, ich habe das mal im Zuge einer Beratung eruiert. Man muss ja nicht auf reinem Propan bestehen, LPG tut es auch. Nur aus meiner Sicht, Gruß Andreas Richtig, nachteilig, aber Viele machen das so mit Diesel etc., auch nicht meine Welt. Einige mit Geld halt mit endlos Solar und Lithium sowie einem Moppel als Reserve. Ist LPG nicht Propan ? ;-) Egal, in Südafrika, Namibia so gut wie nicht an Tankstellen zu bekommen. Man muss sich hier mit dem landesüblichen Gas begnügen. Wie es in Zentralafrika, Südamerika, Iran, Russland, Mongolei etc. aussieht, keine Ahnung. Skandinavien ist auch nicht so prall. Mir eigentlich egal, mir stellt sich das Problem nicht, ich erwähne lediglich, dass Weltreisende meistens gaslos unterwegs sind. LG vom Mikesch
Natürlich mit Gas :ja: Das meiste an Gas geht weg für Heizung und Warmwasser, daher läuft das bei mir mit Diesel. Immer verfügbar und es gibt gute Lösungen welche bis in große Höhen funktionieren 4000hm. Mit Diesel zu kochen geht, hat aber bereits genannte Nachteile. Mit Strom zu kochen oder Warmwasser zu machen geht auch, die Leistungsreserven müssen dafür aber enorm sein....macht für mich keinen Sinn. Dagegen läuft ein Kompressor Kühlschrank bereits mit sehr wenig Strom. 140Watt Solar und 100Ah Batterieleistung verfügbar reichen bei mir von März bis November (Im Alpenraum mit regelmäßiger Weiterfahrt). Was nimmt man also fürs Kochen? Natürlich Gas. Wir zu zweit kommen mit 2,7kg 50 Tage aus.....in der Zeitspanne findet man wohl überall auf der Welt eine Möglichkeit nachzufüllen.
Nein, LPG ist nicht Propan sondern eine 40:60 oder 60:40 Mischung aus Butan und Propan! Verkauft wird es als "Treibgas" für Motoren und nicht als "Brenngas" für Heiz/Kochzwecke. Ich persönlich bin der Meinung: Wer mit einem Womo zu einer Weltreise aufbricht sollte organisatorisch in der Lage sein, seine Flaschen oder Tanks auffüllen zu können. Sieht er sich dazu nicht im Stande, sollte er seine Welt auf Europa beschränken. Sorry, manchmal muss man die Themen auf den Punkt bringen. Gruß Andreas
Das ist etwas hart formuliert. Ich bin z.B. ausschließlich in Europa unterwegs, aber vorallem im Osten und dort kommt man nicht einfach mal so täglich an Möglichkeiten vorbei um Gas nachzufüllen. Es ist einfach angenehm seine Route nicht verändern zu müssen nur weil man Gas braucht, sondern genau dort lang zu fahren wo man will, unabhängig von der angebotenen Infrastruktur entlang der Reiseroute. Das bedeutet für mich Freiheit. Vor allem als konsequenter Zivilisations und Städte Vermeider.
Das deckt sich so ziemlich genau mit unserem Verbrauch.
In Osteuropa kochen Millionen von Einwohnern mit Flaschengas und es sind Millionen LPG-Autos unterwegs. Deswegen ist im Osten die Gas-Versorgung deutlich besser als bei uns im Westen. Selbstverständlich ist es von Land zu Land etwas unterschiedlich; aber generell kein Problem. Wichtig ist, dass du zwei Gasflaschen hast. Ist eine leer, schliesst du die volle an und hast dann zwei Monate Zeit, die leer auffüllen zu lassen. Wir verwenden zwei kleine Gasflaschen (glaub ja 5 kg). Die sind in der Handhabung praktischer, als die grossen Gasflaschen. Gruss Flatus LPG = Liquefied Petroleum Gas als Oberbegriff Das kann Butan und Propan in unterschiedlichen Anteilen enthalten, muss aber nicht. Die Kette wo ich wegen dem Winter tanke (Hoyer) verkauft ausschließlich Propan (99,9%). Die blauen Camping Gaz Flaschen fast nur aus Butan. Der Unterschied Treib- oder Brenngas ist nur steuerlicher Natur. Das Gas in den Flaschen ist der absolut identische Stoff wie an der Tanke und kommt aus einem Lager wird nur in Flaschen abgefüllt. Wird in Heizgasflaschen, da steuerlich begünstigt als Brenngas oder Heizgas bezeichnet, an der Tanke zum Regelsteuersatz als Treibgas. Es gibt auch Flaschen für Treibgas mit einem anderen Hals. Auch nachzulesen im Energiesteuergesetz. Sorry, muss man auch mal klar stellen :-) LG vom Mikesch
Mit dem Nur hast du nicht recht, mit dem Energiesteuergesetz hast du für Deutschland recht, in anderen Ländern gilt das deutsche Energiesteuergesetz nicht (Italien/Frankreich) und damit ist die Aussage nur für Deutschland gültig. Das Thema ist Weltreise!. Aber man muss auch die Themen im Gesamtzusammenhang sehen und der sieht so aus: 1. Ja, das deutsche Energiesteuergesetz behandelt Brennstoffe (Heizöl/Proban/Butan) anderst als Treibstoffe (Diesel/Butan/Propan/LPG! Aber das Energiesteuergesetz ist nicht die einzige Verordnung die greift!. 2. Die Treibstoffversorger (Esso/Agip) lassen an Tankstellen (in Deutschland) nur die Abgabe von Treibstoffen zu, die Pächter müssen/dürfen das kontrollieren und die Abgabe zu anderen Zwecken unterbinden. Nachzulesen in den AGBs der Treibstofflieferanten. 3. Die nächste Verordnung ist die deutsche Arbeitsplatz/Arbeitschutzverordung zur Sicherheit bei der Treibstoffabgabe an Tankstellen. Nachzulesen in den Verordnungen zum Betrieb von Tankstellen. Wahrscheinlich gibt es noch ein paar mehr in denen zwischen Brennstoff und Treibstoff Unterschiede gemacht werden! Bei Tauschflaschen spielt das keine Rolle, bei Tanksystemen schon (siehe Problematik Treibstoffreserve von Polen nach Deutschland einführen). Ich finde es immer wichtig alle Punkte zu betrachten und nicht nur einen Gesichtspunkt in den Raum zu stellen, man bekommt sonst einen einseitigen Blick. Meine Meinung, Gruß Andreas Das EnergieStG baut auf eine EU-VO auf die für alle Mitgliedsländer gilt. Das ist eigentlich aber völlig egal. Mir ging es nur darum, dass Deine Aussage:
...so nicht richtig ist. LPG ist Propan, Butan oder Mischungen daraus, egal in welchen Behältnissen oder an der Tanke. Mit dem Rest von gehe ich ja konform. Auch egal, es geht um Weltreisemobile. Der Lösungsansatz ergibt sich aus den Zielen und der Nutzung. Das ist für jeden anders... Mancher wie ich haben einen großen Gastank, manche brauchen nur ne kleine Flasche und andere wiederum reisen völlig ohne Gas. Jede Lösung bietet je nach dem für jeden seinen Vorteil. LG vom Mikesch
...so nicht richtig ist. LPG ist Propan, Butan oder Mischungen daraus, egal in welchen Behältnissen oder an der Tanke. [/quote] Ja, da hast du natürlich recht, die Aussage war verkürzt, alle Mischungen sind möglich. Vor allem wenn ein halbvoller "Sommertankmischung P40/B60" mit "Wintertankmischung P60/B40" aufgefüllt wird. Gruß Andreas Einfach die naechste Tanke anfahren und die leere Flasche fuellen (lassen). Ich sehe das Problem nicht.
An mehreren deiner Aussagen zweifel ich, aber hier habe ich komplett andere Fakten: Bei Hoyer in Stade sagte man mir, daß die Mischung identisch mit der in Gasflaschen sei, nämlich 95 % Propan und 5% Butan und andere Stoffe. Ich wüßte auch nicht, wie jemand am Tankstellenverkauf einen Reinheitsgrad von 99,9% Propangas garantieren könnte, Volker 8)
...in Duvenstedt schaut mich ein Mitarbeiter der gleichen Kette auf die Frage, Mischungsverhältnis Butan/Propan, wie ein Auto an...soviel zum Wert mancher "Aussagen" Vorort. Ich fragte im Zusammenhang von Sommer-und Wintergas... Gruß Ronald Selbst wenn meine Info falsch sein sollte, ist es für die Diskussion hier völlig unbedeutend, egal ob 99 oder 95/5. Eine Kette wie Hoyer bestellt bei einem Gastanktanklager, Produkte wie Propan oder Butan lagern in eigenen Gastanks. Der Kunde, hier Hoyer, bekommt das Gemisch in seine Tankzüge, was er bestellt. Das kann theoretisch alles Mögliche sein. LG vom Mikesch Im Zweifel nimmt man die ortsuebliche Flasche und den Umfuellschlauch mit zum naechsten Baum! ...... Wir haben auf unseren zwei USA-Reisen einen Propankocher bei Walmart gekauft (30$) und kochen draußen mit ortsüblichen Propan-Kartuschen (je 3$). Drinnen alles elektrisch (Induktion, Backofen, Kühlschrank, Nespresso, etc.) oder per Diesel (Warmwasser, Heizung). Wir haben eine "mittlere" Elektro-Installation. 3 x 100 Wp Solar, 3 x 90 Ah Lithium, 90A Ladebooster. Kein Kabel für Landstrom dabei und auch keinen Generator. Gas brauchen wir dann gar nicht mehr. Ist auch angenehm, wenn man durch die Tunnel nach Manhattan will ;-) Und beim Verschiffen sowieso. Gastanks müssen da nämlich leer sein. Peter |
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