Nachtfahrer hat geschrieben:wo ist im CEE Stecker, wenn ich in den Stecker schaue der Pluspin und wo beim 230V Stecker ?!
Alle 10ms woanders :-). Du meinst wohl die Phase ?
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RK
Alle 10ms woanders :-). Du meinst wohl die Phase ? --> Link RK Hallo, mit meinem Beitrag --> Link wollte ich insbesondere auf Aussagen wie
und
antworten. Das ist bei den VDE-Richtlinien etwas anders. Die haben durch das EnWG Gesetz eine gesetzliche Grundlage. Und im Gegensatz zu DIN (ehemals Deutsche Industrie Norm) geht es bei den VDE-Richtlinien nicht in erster Linie um Vereinheitlichung sondern darum Sicherheitsstandards zu erreichen. Dieser Zusammenhang hat halt bei einem Unfall eventuell auch rechtliche Konsequenzen. Die VDE 0100-721 gilt übrigens in der gesamten EU. Zitat aus der Satzung des VDE (Punkt 2): 2.Zweck des VDE ist, die in den VDE-Arbeitsbereichen tätigen Menschen und Organisationen zusammenzuschließen a)zur Pflege und Förderung der technischen und verwandter Wissenschaften in Forschung und Lehre, ihrer Anwendungen und der Weiterbildung auf diesen Gebieten, b)zur Förderung der Unfallverhütung im Interesse der Sicherheit der Allgemeinheit und des Verbraucherschutzes, insbesondere der Anwender von Erzeugnissen der Elektrotechnik, Elektronik, Infor-mationstechnik und Informatik, zum Schutz vor Gefahren für Leib und Leben, Sachwerte, Umwelt und sonstige Werte Das die Interessenlage beim VDE etwas anders ist, sieht man auch der Zusammensetzung der Mitglieder. Nur ca. 3,6% der Mitglieder sind Unternehmen. Wenn hier immer wieder darauf hingewiesen wird, dass auch bei Verwendung von Schukosteckern für den Anschluss des Womo´s dies sicher sei, so muss man vielleicht auch mal daran denken warum ist das so. Unter anderem, wie dem vom VDE geforderten Potentialausgleich, weil es eine VDE-Richtlinie gibt, die eine allpolige Abschaltung bei FI und Sicherungen verlangt. Wenn in der neuen CDE 0100-721 (2019) die Schutztrennung im Womo abgelehnt wird, sehe ich die Notwendigkeit der Einschränkung völlig ein. Ich brauche mir nur die vielen fachlich fehlerhaften Installationen in den Youtube Beiträgen anzusehen. (Ich habe mir mal 4 Beispiele angesehen, die waren alle fachlich falsch.) Die VDE 0100-721 in der u.a. bestimmte Anschlusskabel vorgeschrieben sind, ist in Zusammenhang mit der VDE 0100-708 zu sehen, die dem CP Betreiber die Stromversorgung mit CEE und den max. Abstand zum Stellplatz vorschreibt. Letztere wird ohne Diskussion von jedem gerne angenommen, die Konsequenz auch die passenden Kabel zu verwenden aber nicht. Ohne Frage sind CEE Steckverbindungen und 2,5mm² Kabel mit einer guten Isolierung die technisch bessere und sicherere Variante als 0815 Kabeltrommeln aus dem Baumarkt. Scheut man die Ausgabe für die besseren Kabel? Ich selbst habe zu Hause auch nur eine Schuko-Steckdose zur Versorgung des Womo´s. Diese befindet sich aber im Carport und ist nicht Wind und Wetter ausgesetzt. Elektrisch gesehen ist das meiner Meinung auch ausreichend. Da befinde ich mich aber nicht im öffentlichen und für Jedermann zugänglichen Raum. Ein Überfahren des Kabels muss ich auch nicht befürchten. Hier wurde u.a. auch Griechenland angesprochen. Ja da war ich auch schon und habe die mehrfach hintereinander geschalteten Kabeltrommeln, an denen dann auch noch manchmal mehrere Wohnwagen/Wohnmobile angeschlossen waren, gesehen. Als sicher würde ich das dann nicht mehr bezeichnen. Ob da noch immer die vorgeschaltete Sicherung ausgelöst hätte? Mit den Kabeln, die der VDE vorsieht, wäre das wohl nicht mehr so einfach gegangen. Mein persönliches Resümee: Wenn es nicht anders geht, dann halt das Adapterstück Schuko auf CEE, aber in allen anderen Fällen sollte doch die bessere und auch sicherere Variante gewählt werden. Gruß Gerald
:lol: Das ist doch ein versöhnlicher Abschluss für diesen Thread :) , der kein Threat :evil: werden sollte - und ein guter Start ins neue Wohnmobiljahr! :lol: Helmut Danke rkopka das habe ich gesucht Günter Wieder einmal so viele Beiträge zu diesem immer wieder diskutierten Thema. Vielleicht soll das ja auch dazu beitragen, den Boom der Wohnmobilneuzulassungen etwas zu bremsen. Kaufwillige werden verunsichert und lassen die Finger davon. Neueinsteiger fahren erst gar nicht los, weil der Anschluss des mitgelieferten Kabels, sowie Schuko/CEE-Adapters aus dem einschlägigen Zubehörhandel sie vollkommen überfordern würde. Die, die es trotzdem versuchen, fallen tot um. Nicht durch Stromeinwirkung, sondern Herzinfarkt, weil sie einen Augenblick lang denken sie könnten falsch herum eingesteckt haben. Ich habe das Elektrohandwerk zu einer Zeit erlernt, da die Außenhüllen von Steckverbindungen noch aus Eisen- oder Aluminiumguss sein durften, Aderenden flexibler Leitungen grundsätzlich verlötet wurden, örtliche Nullungen und Schutzerdungen als Standards galten. Ich habe diese Zeit überlebt, und meines Wissens nach alle meine Kunden auch. Mich kennt der Strom, ich darf auch auf Plätzen weilen, die nur Schuko-Steckdosen im Angebot haben. Moin Also...Ich werde jetzt mal die Adapterkabelhersteller verklagen - weil kein Hinweis auf diese lebensgefährliche Bedrohung und auf richtige Anwendung auf den Artikeln angebracht ist. Und bei Erfolg kaufe Ich mir doch noch wieder ein groooooßes Wohnmobil... Zynismus aus.... Gruss Jürgen Hallo Campingbusreisender,du sprichst mir aus dem Herzen ,auch ich habe 1985 den Beruf des Elektrikers gelernt und diesen Wahnsinns Thred hier aufmerksam gelesen und ich musste zum Jahreswechsel sehr oft an das Forum und das hier geschriebene denken. Wir waren an der Fichtelberghütte, ein Parkplatz,auch für Womos,nur Strom und Wasser mit der Gießkanne im WC holen. Am Platz gibt es so ca. 10 CEE Steckdosen , anwesend waren mindestens 20 Womos und weitere Wowa, als wir Freitag abend dort ankamen und ich alle Steckdosen belegt vor fand, fragte ich den Betreiber dort und er sagte mir ,einfach mit deiner Kabeltrommel beim Nachbarn rein stecken.Stirn runzelnd lief ich bei Schneetreiben und -5 Grad mit der LED Lampe von Womo zu Womo und kniete unter jedem nieder und stellte fest, hm......,alle voll, zum Glück erbarmte sich dann 3 Womos weiter ein freundlicher Herr, mich mit in seine Trommel zu lassen,übrigens ist meine 50 Meter lang und seine war es auch ;D . Was soll ich euch sagen , alle hatten irgendwie Strom, keiner traute sich auch nur einen Wasserkocher anzustecken und es hat 5 Tage ohne Probleme funktioniert. So einen Zustand hatte ich in meinen 27 Jahren Camping noch nicht erlebt und ich will es um Gottes Willen nicht schön reden, manches wird hier im Forum aber gerne mal etwas hyper dargestellt obwohl ich auch unbedingt dazu sagen muss,das ich sehr viele fachliche Erkentnisse hier gewonnen habe und euch hier alle irgendwie mag :razz: LG Andreas
Eine unglaubliche Geschichte, voller Widersprüche und gegen jede Experten-Logik ... :lol: In diesem Thread wurde ja vieles schon diskutiert .... manchmal darf man/frau vermutlich nur schmunzelnd mitlesen, so traurig es dennoch ist. Wie u.a. die "VDE-Richtlinien" in der gesetzlichen Grundlage zu verstehen sind, wurde von Gerald gut und objektiv erläutert. Danke. Wer es danach noch nicht begriffen hat .... nunja, dann ist es schade um weitere Müh. Eigentlich ist das Thema schon ausreichend kommentiert worden, aber im Schaubild von Winfried ist mir ein "übler" Punkt aufgefallen, der von Unwisssenden vielleicht nachgeahmt wird. Da ich ein paar Tage unterwegs war, kommt meine Anmerkung zur Skizze von "W112" etwas spät - ich hatte eigentlich gehofft, einem der Mitlesenden würde es sicherlich auffallen .... anscheinend bin nun ich das.
Hier ist die Rede von Schukosteckdosen im Bad - oder habe ich da etwas falsch verstanden? Auch das Bad im Wohnmobil zählt per Definition zu den "Feuchträumen" und im Besonderen, wenn eine Duschmöglichkeit vorhanden ist. Ich kenne allerdings bisher kein Wohnmobil, welches bei einem "Bad" die Grundvorraussetzung erfüllt für einen sicheren Betrieb einer 230V-Steckdose .... übrigens, dass ändert auch kein RCD. Ich gehe davon aus, dass dies auch die Hersteller wissen und aus diesem Grund im "Bad" generell keine Schukossteckdose installieren - zumindest habe ich bisher nicht anderes erfahren.
Das ist ja mehr ein WC/Waschraum, keine Dusche. Bei unseren Kombibad/Dusche gibt es keine Steckdose, auch nicht auf Wunsch. Die Rede war von Schukosteckdose im Bad, nicht in der Dusche!
Ist in diesen Fall auch eine Dusche bzw. eine Duschmöglichkeit vorgesehen? Darauf kommt es an! Ein Waschbecken (oder WC mit Spülung :mrgreen: ) allein ist nicht der Grund, siehe Küchenbereich.
Bitte jetzt keine Definitionsdiskussion! Wir sind uns sicher einig, dass die meisten Mitleser in ihrem WoMo keine getrennten Räume für Dusche und Waschbecken mit WC haben und seit Jahren die meisten WoMos (und Wohmwagen) auch eine Duschmöglichkeit besitzen. Und wo hat W112 geschrieben, dass er eine Schukodose in der Dusche machen will? Auch wir haben eine Schukosteckdose im Bad. Betreiben da allerlei Geräte ohne Schutzkontakt, wie Rasierer, Zahnputzmaschine, Fön ... :D
Ich behaupte das Gegenteil! Wenn du schon Fehler anmerkst hättest du dabei schreiben sollen "im Falle eines Kombibads ..."
Im Schaubild unten deutlich zu lesen: die dritte Verteilerdose ist beschriftet mit "Bad" :D
Bitte keine Haarspalterei. Definiere "Kombibad" - ein Frei- und Hallenbad? :roll: :eek:
Das ist euer privates Ding, was ihr im Bad so treibt :lol: Es ging mir nur um den Hinweis, ob das oben genannte Schaubild ohne "schlechtes Gewissen" als gutes Beispiel dienlich ist. Meine Fachkenntnis sagt dazu eindeutig "NEIN" - und meine Erfahrung mit Herstellern stimmt dem zu. In meinem Womo sind im Bad Steckdosen. In diesem Bad befindet sich auch die Dusche, abgetrennt durch einen Duschvorhang. Ist das OK? Tut mir leid wenn du die Definition Kombibad im Wohnmobilbereich nicht kennst. Wie weit kann in diesem Thread eigentlich noch vom Eingangsthema abdriften? Mittlerweile sind wir schon in den Bädern und deren Aufteilung angelangt .... :D :D :D Kombibad werden die Sanitärräume genannt, die neben der Toilette ein Handwaschbecken haben. Diesen Raum kann man wundersamerweise durch das Klappen mehrerer Kunststoffteile in eine Duschkabine verwandeln. So oder ähnlich beschreibt das die Deutsche Campingnorm. * * von mir gerade kreiert, um Unwissenden die Bezeichnung zu erklären
Adi, jetzt wird alles, aber auch wirklich alles abgehandelt, was hinter einem Schuko-Stecker in einem Womo passieren kann.
Sehe ich auch so! Aber soll man deswegen so einen Quatsch von einem Elektromeister stehen lassen? Gruß Andreas
Erstens: Ich sprach von der Schukosteckdose im Zusammenhang mit dem "aktuellem Stand der Technik" - die Definition eines "Wohnmobilbereichs" stammt aus der Feder von "Bodimobil". Okay? Zweitens: Danke für die netten Worte, Andreas, doch ich lass es stehen und schmunzel .... Thema erledigt :roll: Ich habe selten so gelacht wie bei diesem Thread... soviel Halbwissen und Angstmacherei... Ich habe 1978 Elektroinstallateur gelernt und damals in der DDR, wo ja gespart werden musste, sogar noch oft die "Schutzmaßnahme Nullung" eingesetzt. Dort wird komplett 2polig verlegt und direkt in der Schukosteckdose der Schutzleiter mit dem Nullleiter verbunden. Da wäre eine davor liegende Steckverbindung, die man verkehrtrum reinstecken kann genauso fatal wie die oft aus Unwissenheit vorgenommene "Absicherung" des Nullleiters. Beim heutigen System, wo dreipolig verlegt wird, kann bei korrekter Installation (also ohne irgendwelche "Brücken" zwischen Nullleiter und Schutzleiter) nichts passieren, wenn der Stecker verkehrtrum steckt... festinstallierte 230V - Lampen, wo dann auf der Außenseite der Fassung 230V liegen könnten, gibt es im Wohnmobil nicht und sind sie über einen Stecker angeschlossen (wie Zu Hause jede Nachttischlampe, wo dann in 50% der Fälle ja auch auf der Außenseite der Fassung 230V liegt), kann man den ja genau wie Zu Hause auch verkehrtrum reinstecken, ebenso den viel angesprochenen Toaster, wer misst da Zu Hause, ob der Toaster richtig rum reingesteckt ist? Die Absicherung im Wohnmobil, ob nun mit dem (nicht vorgeschriebenen) FI und einer Sicherung oder auch nur mit einer Sicherung ist immer zweipolig ausgeführt, der Schutzleiter ist nirgends gesichert und auf die Fahrzeugmasse gebrückt. Das deutsche Schukosystem sieht keine konkrete Zuordnung von L und N vor, sonst wären die Stecker wie in England, Frankreich, Tschechien usw. verpolsicher und könnten nicht gedreht werden. Die gemeinsame europäische Norm CEE sieht zwar die konkrete Zuordnung vor und die Adapter mit englischen, französischen und tschechischen Steckern sind natürlich auch verpolsicher. Die deutschen eben nicht... und sind trotzdem sicher. :) Ebenso sind die im Wohnmobilzubehör angebotenen Vorrangschaltungen sicher und schalten zweipolig um, genau wie die Wechselrichter von Waeco mit eingebauter Vorrangschaltung. Irgendwelche Schnäppchen von Alibaba würde ich dort aber nicht kaufen... den Spezialfall Multiplus, der mit dem Netz synchronisieren kann und Strom "zusammenmischen", habe ich noch nicht getestet, ich gehe aber davon aus, dass es auch dem Multiplus egal ist, weil er 3polig angeschlossen wird. LG Peter
Was ist denn mit euch los??? Ich nehme jetzt nur dich als Beispiel weil ich nicht die letzten 7 Seiten durchforsten will, sonst hätte ich noch Hundert andere Beispiele. Was hat den der von dir angesprochene Trööt mit dem Thema zu tun? Nix! Jeder der hier mitgelesen hat, kann für sich seine Erkenntnisse daraus ziehen, oder es lassen. Gelassen läufts! Ich freue mich jetzt schon auf meinen Urlaub in der Schweiz, wo ich meinen Strom vom Schweizer Stecker auf schuko mit CEE auf CEE Verlängerung bekomme. So wie in den letzten 20-25 Jahren. LG HP
Hallo Holger, was möchtest du uns mit deiner Antwort sagen? Gruß Manfred Es steht jedem frei Holgers letzten Beitrag als störend zu markieren ... Dafür ist der Button ja da. Netter Thread Ich halte es so: Wenn nur Schuko vorhanden, so messe ich die Phase und markiere die Seite mit wasserfestem Stift. Falls mir jemand den Stecker rauszieht, bspw. um sich mit anzuhängen,#W greift meine Selbsthalteschaltung im Hauptanschlusskasten. Die fällt dann ab, es wird aber signalisiert, dass 1. Spannung am Landanschluss anliegt. 2. Die Phasenlage klar angezeigt wird. So kann ich entscheiden ob ich die Selbsthalteschaltung wieder aktiviere, oder ich den Schuko vorher phasenrichtig wieder anstecken muss. Somit bin ich geschützt vor Chaoten und netzseitigen Fehlern. CEE ist sowieso Standard
1. Zu Hause bleiben 2. ... LG Bernd
... wie sieht denn dein Stecker jetzt aus, lauter Striche? ... du musst beide Seiten markieren, sonst klappt's nicht ... :lol:
Kann man machen, muss man aber nicht machen. Bin da eher für aufklärende Worte.
Vielleicht ist er ja schlauer als Du und markiert die Steckdose
Und steckt seinen Schukostecker falsch rein? Also muss sein Schukostecker doch auch markiert sein, aber da fehlte dir die Vorstellung? :oops: Man sollte die Worte "schlauer als du" nicht in einer Fachdiskussion verwenden, sonst kann der andere "du bist dümmer als er" verwenden :lol: At mafrige, Der Prototyp am Schuko-- CEE Adapter ja. Zum Testen gut genug. Der letzte Stand ist ein Polwendeschalter (L links--0--L rechts). So schaltet man im Mobil stehend um und läuft nicht zur Steckdose. Somit ist die gesamte Verkabelung CEE konform und muß nicht verändert werden. att Proff56 Helge und alle anderen Hier wird Bezug genommen auf meine Skizze speziell Stichwort Bad Ich habe das ganze VDE Gedöns und andere (sinnvolle und rein gewinnorientierte) Literatur mit und ohne Substanz gelesen. In Nasszellen keine 230V Steckdosen! Nun was ist eine Nasszelle? Ich habe vor, ein ausziehbares Bad zu bauen, ähnlich wie es in der VW Crafter Studie 2017 zu sehen ist. --> Link Stelle 0.38 (38 Sekunden) Das bedeutet, ich kann dann die Grundfläche des Bads durch einen integrierten Slideout von ca. 70 x 70 cm auf 120 x 70 cm vergrössern. Den Duschbereich müsste ich dann entsprechend abtrennbar machen. Aber auch das gehört nicht hier her, denn das hat nichts mit dem verpolten Schukostecker zu tun. Ich antworte nur wegen de scheinbar fehlerhafte Skizze. Das Projekt würde ich dann in eine speziell richtig platzierten Beitrag vorstellen. Hallo Als gelernter DDR-Bürger halte ich es genau so wie Peter vom "Womotechnikservice". Ich frage mich, wie man bei soviel Hysterie Nachts noch gut schlafen kann. Ich selbst hätte doch viel mehr Angst davor, nachts im nassen Gras an einem unbekannten Anschlußkasten rumzufummeln. Und wenn dann der böse Steckervertauscher auch noch den Strich auf die falsche Seite malt, O, O, O. Trotztdem allen ein entspanntes 2020 Egon o manno :.-/ ich will mein Problem zurück
Wieso ? Wir werden für jede Lösung das passende Problem finden. Robert
Klare Frage, klare Antwort: Erst einmal NEIN, beschwichtigend JA, wenn Feuchtraumdose mit Deckel verwendet wurde. Wenn Bad und Dusche durch Schiebetür getrennt sind ist die Dose im Bad OK, im Duschbereich darf keine sein! Definitionsproblem: was wird im Bad mit Wasser gemacht, was in der Dusche?? Bei mir ist der Waschbeckenhahn ausziehbar und damit auch als Dusche benutzbar. Ein Duschvorhang könnte den Duschplatz begrenzen, muss aber nicht. Fazit: Keine 230V Steckdose im Bad. Aber Achtung: Nur meine Interpretation in zwei Sätzen ausgedrückt. Gruß Andreas
Darf ich dazu aufklären? Ich hoffe, meine Anmerkung hierzu wird wohlwollend interpretiert (ich nenne die Vorschrift in Kurzform "VDE"). Grundsätzliches: Bezüglich der "VDE" handelt es sich um "Räume besonderer Art", und daher das Unterkapitel "7xx" in der VDE0100. Hier sprechen wir von "Feuchtraum". Und weil ein Duschbereich (baulich) vorhanden ist, ist die VDE0100-701 anzuwenden - das gilt ausdrücklich auch im Wohnmobil oder Wohnwagen etc ! Ein Waschbecken allein bewirkt definitionsgemäß noch keine Art von "Feuchtraum" o.ä., jedoch die Möglichkeit, den "Wasserhahn" als Brausekopf zu benutzen (am Schlauch herausziehbar) erwirkt einen "Raum mit Dusche". In der VDE0100-100 werden verschiedene räumliche Zonen (Bereiche 0-3) um die Dusche bzw. den Brausekopf berücksichtigt. Den Bereich 0 können wir außer Acht lassen, der wird in unseren WoMos vermutlich nie gegeben sein. Bereich 1 grenzt an den Fussboden des möglichen Duschbereichs bis in eine Höhe von 2,25m. Da wir im WoMo in der Regel nicht von einer "festen Wanne" sprechen können (wenn überhaupt, ist meistens nur ein Abflussbereich mit kleiner Kante vorhanden), müssen wir dann um den Befestigungspunkt des Brausekopfs (aber ohne Schlauchlänge - klingt etwas paradox, aber ist so in VDE gemeint) eine Kreis mit Radius von 1,2m ziehen. Ferner wird in der VDE noch eine fest angebrachte Abtrennung berücksichtigt. Die im Wohnmobil installierten Duschabtrennungen oder Vorhänge zählen jedoch dazu nicht - das müsste dann eine feste Wand (darf z.B. auch Kunststoffglas) sein, die nicht klappbar ist. Hier müsste dann aber noch der "Übergreif-/Umgreifbereich" berücksichtigt werden. Und Letzterer gilt wiederum nicht für die Raumtür (oder Fenster) des "Baderaum". In diesem Bereich1 darf sich u.a. keine (230V-)Schukosteckdose befinden - kurz gefasst, in einer Entfernung ab 1,2m des Brausekopfs wäre eine "Schuko" (mit gewissen Vorgaben) erlaubt. |
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