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Hallo an euch, habe schon etliche Stränge gewälzt, aber hoffe trotzdem auf neuere Informationen bzw. Empfehlungen Wir fahren einen Chausson 747 TI, der natürlich nicht winterfest ist. Genauer gesagt ist er nicht mal annähernd im Kalten zu genießen. Erst wollten wir ein neues Womo kaufen, aber haben uns dann doch dagegen entschieden und möchten unser momentanes Gefährt so ausstatten, dass es möglich ist für kurze Zeit auch im Winter zu campen. Der Chausson hat eine Dieselheizung und Truma Warmluft. Die größte Kältebrücke ist das Fahrhaus, was derbst kalt wird. Dann wären da noch Wasserleitungen und das Abwasser. Die Toilette wird im nächsten Jahr gegen eine Nature's Head ausgetauscht. Was ich suche ist ein One Stop Shop (oder auch 2), der die wichtigsten Dinge wintertauglich macht. Distanz in Deutschland wäre für uns alles bis 500 km um Frankfurt denkbar. Wer weiß was, wer kennt wen? Was wir nicht möchten, ist selber rumschrauben und Leitungen verlegen. Ich danke euch schon im Voraus. Wir haben das Schwesterschiff, einen Challenger 387GA. Ich würde ihn, nach den u.g. Optimierungen, jetzt für bedingt wintertauglich halten. An der allseitigen Styrodurisolierung des Aufbaus liegt es schon mal nicht (Unterboden hat ca. 6 cm Styrodur). Was ich gemacht habe: Abwassertank gedämmt und elektrisch beheizt (Heizmatte) Trittstufe von außen / unten gedämmt Gaskasten (bei meinem Modell in der Sitztruhe und natürlich belüftet) - es musste die 12 mm Sperrholzplatte vom Gaskasten aus mit Armaflex gedämmt werden Dämmung des Landstromanschlusses und der Verrohrung des Außendusche(Armaflex) Austausch Truma 4D gegen Truma 6DE Optimierung der Heizungsrohe, damit mehr Wärme im Bereich Fahrerhaus ankommt Trennvorhang Fahrerhaus plus Isomatten, die zwischen das Plissee und die Scheiben passen Und: Wir haben uns zwei Seitenschläferkissen besorgt. Da die Betten ja breit genug sind (90 cm) und nicht nur 80 cm wie bei vielen andren Herstellern, passen die im Winter beim Schlafen optimal zwischen Seitenfenster und uns. Sonst war es immer vom Fenster her kalt. Bis Minus 10°C konnte ich auf dem Fahrersitz „oben ohne“ Sitzen (Innentemperatur Dinette 24 °C); meine Frau mags warm! Viele Grüße, Sven Hallo Sven hast du vielleicht ein paar Bilder wie du das mit dem Tank gemacht hast, hab zwar nen 260er aber am Abwassertank sollte da nicht viel Unterschied sein. Will meinen auch Winterfest machen. Danke für die Auflistung Gruß Joachim
Interessant ! Ich fahre nicht im Winter, aber an diese Stellen hätte ich noch gar nicht gedacht. Ist beim Gaskasten genug Platz ? Meiner ist innen sehr eng, und außen (zum Wohnraum hin) will man ja auch nichts haben. Wie steht es mit der Garage (falls dein Womo eine hat) ? Gibts da nicht auch Schwachstellen ? Bei meinem Womo dürfte beim Übergang von Fahrerhaus zu Aufbau einiges undicht sein, zumindest am Boden. Ich spüre schon im Herbst oder schlechtem Wetter einen Zug von irgendwo dort. RK Hallo Joachim, erwischt, das ist der einzige Punkt, den ich nicht selber gemacht habe, sorry! ;D Die Grauwassertank Isolierung wurde vom Händler nachgerüstet und obwohl eine Warmluftbeheizung seitens Challenger vorbereitet ist (T-Stück im Warmluftschlauch und abgedecktes Loch im Unterboden) hat mein Händler eine Heizmatte verbaut. Sven Hallo RK, die Garage hat ja einen Heizungsauslass. Bei uns ist die Truma hinten, daher müssen wir diesen Heizungauslass für die Garage fast ganz schließen, damit hinten nicht die Wanderschuhe schmelzen. Ich wollte vor dem ersten Winter unbedingt den Siebdruckplattenboden in der Garage isolieren - gut das ich es gelassen habe, ist meiner Meinung nach nicht nötig, wenn man ggf. auftretendendes Kondenswasser von Zeit zu Zeit aufwischt. Im Gaskasten war genug Platz. Die Gasflasche und den Druckminderer rausnehmen/-bauen und dann selbsklebendes Armafelx an die Wände. Hab dann noch dünne, silbergraue Hartfaserplatten draufgeklebt - ein Gaskasten muss auch von innen schön sein :lach: - ich behaupte, nicht mal ein Fachmann merkt, das da zusätzlich gedämmt wurde. Was das Fahrerhaus angeht, da gibt es an der Stufe am Boden einen (Holz-)Kabelkanal, den man leicht aufschrauben kann. Ggf. kannst du mit Dämmung ausstopfen? Weiß aber nicht, ob dann dort irgendwo Feuchtigkeit kondensieren kann (Stichwort Taupunkt). Ich wäre eher vorsichtig. Hallo Sven heist das für den Abwassertank gibt es von Challenger eine Nachrüstlösung? Joachim Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln
Kommt drauf an, was man will. Für eine stundenlange Bergwanderung vielleicht nicht das richtige. Aber um einen kurzen Weg von Haus zu Haus oder PKW zu gehen, reichen auch Sandalen. Unsere Womos sind ja nicht gerade dünne Zelte, sondern alle ganz gut gedämmt. Nur nicht in allen Details. Für begrenzte Zeit und mit ein wenig Adaption (Abwasser) und mehr Heizung geht das schon. Übrigens ist ein guter Freund immer mit Sandalen zum Eistauchen gekommen. Im Winter halt mit Socken drunter :-). RK Hallo Joachim, ja es gibt eine professionelle Nachrüstlösung. Wichtig: auch der Schieber ist dann innerhalb der beheizten Isolierung. Von Außen ist diese "Box" dann aus solidem Kunststoff. Zusammenfassend bin ich der Meinung, Challenger / Chausson haben einen gute Basis für Wintercamping mit ihren allseitigen GFK-Styrodur-Sandwichplatten. Für das "Blechfahrerhaus" muss halt geheizt oder nachgerüstet werden. Hallo Sven danke für die Rückmeldung Joachim Hallo, wir sind mit einem 640er unterwegs, aber das Thema ist ja immer gleich. Für das Fahrerhaus ist am besten eine Außenisolierung, die bis zum Boden runter geht. Damit kondensiert auch kein Wasser mehr an den Scheiben. An der Trennstelle zum Aufbau ist eine Kunststoffabdeckung, die man wegnehmen kann, ist nur gesteckt. ich habe unseren Händler im Verdacht, dass er beim Kabelzug der Solaranlage hier alles ausgeräumt hat. ich konnte jedenfalls nach draußen schauen. Habe das alles mit Verpackungsschaum ausgestopft und die Kältebrücke geschlossen. Den Tank habe ich nicht isoliert, lasse den Schieber offen und stelle einen Eimer drunter. Solange das Wasser läuft, geht das. Ansonsten muss ich sagen, mit der 4 KW Heizung bei minus 12 Grad Außentemperatur innen 24 Grad und die Heizung regelt runter. Die Isolierung für den Abwassertank würde mich trotzdem interessieren. Gruß Jürgen
Mich auch. Reicht da eine selbst gebaute Kiste aus Styrodur mit einer Heizmatte zwischen dieser Kiste und dem Abwassertank? Oder sollte man ein Loch in den Tank bohren und ein wasserdichtes Heizkabel einführen? Welche Styrodur-Wandstärke sollte man nehmen, wenn man mäßig kalte Regionen befahren möchte? (Also nicht gerade -10 Grad und mehr.) Das Abwasserrohr mit einem Heizkabel umwickeln und eine Rohrisolierung darüber ziehen? Macht das Sinn? Mit der Fahrerhausabtrennung innen und zusätzlich dem Thermomattenset bis zum Boden haben wir schon gute Erfahrungen gemacht. --> Link Aber mehr als leichten Frost hatten wir da noch nicht! Ein bisschen müssen wir auf das Frostventil der Heizung (in der Heckgarage) aufpassen. Wenn die Außentemperaturen noch weiter sinken, könnte dieses doch auslösen. LG Carsten Sicher sind hier begnadete Umbauer, wir sind es nicht. Ich suche daher immer noch nach einem Umbauer. Danke.
Bei mir ist es eine Holzkiste, die ca. 3cm größer ist als der Abwassertank und an den Zu- bzw. Abgängen Löcher hat. In diese Ummantelung leite ich über ein Strangventil Warmluft aus der Truma. Das perforierte Warmluftrohr (35 mm) ist um die ganzen Tankseiten gelegt und zwischen Tankwand und Ummantelung im unteren Bereich eingepresst und bläst Warmluft nach unten. Die Ummantelung hat noch eine verschließbare Öffnung für Inspektion und Zugang zur Revisionsöffnung des Abwassertanks. Siehe auch hier: --> Link viel Erfolg, Andreas
Hallo für die Fahrerhausisolierungen, wie geschildert, benötigt es ja keinen Umbau und wenn es, wie von Sven geschrieben, eine fertige Umbaulösung für den Abwassertank gibt sollte das jeder Chausson/Challenger Händler könne. Einfach mal rumfragen. Gruß Joachim Hallo Andreas, Deine Lösung ist schon "Mövenpick", also nur vom Feinsten. Aber wenn man mit Gewicht geizen und nicht für Polarnächte gewappnet sein muss, hoffe ich noch auf eine Light-Lösung. Auch könnte ich keine Warmluftleitung unter den Wagenboden leiten. Aber ein Stromkabel ginge schon . Mich würde einmal die Meinung des Forum für diese Lösung interessieren: Ummantelung des Abwassertank mit dieser 32mm² Klebeisolierung: Link zum eBay Artikel Ich habe meinen Tank eben einmal angesehen. Der ist leider nicht eine einfache viereckige Kiste! Der hat in der Mitte eine Aussparung und ist auch sonst etwas zerklüftet. Diese Klebeisolierung könnte man sehr schön passend zuschneiden. Vorher den Tank natürlich schön entfetten, damit die Isolierung gut klebt. Darunter eine elektrische Wärmematte, z.B. diese hier : Link zum eBay Artikel Ich denke an diese Wasserbettheizung, weil diese kräftig genug und wasserdicht ist. Da sie auch für Dauerbetrieb ausgelegt ist, hätte ich auch dabei ein gutes Gefühl. Gibt es Bedenken dagegen? Die gibt es auch ohne Regler, dann könnte man vielleicht diesen Thermostaten verwenden: Amazon Link Könnte man halt als Krönung und Kontrollinstrument verbauen. Mit den zwei Wärmefühlern kann vielleicht etwas anstellen. Z.B. die Überwachung des Abflussrohr mit Heizdraht? Was halten die versierten Bastler von der Idee? Immer vor dem Hintergrund, dass wir keinen Extremwintersport am Nordpol machen wollen, sondern nur einmal ein paar Frostnächte im Spätherbst oder Frühjahr überstehen wollen, wobei es auch mal schneien kann. - Bei den heutigen Temperaturen fast unvorstellbar!!! :oops: - LG Carsten
Da der beheitzte Abwassertank von Chausson/Challenger als Option angeboten wird, sollte das auch im Nachhinein möglich sein. Im original wird er sowohl von der Luftheizung als auch von Landstrom beheitzt. Bei meinem macht mir der Taupunkt an der Aussenwand - Sitz/Rückenlehne mehr zu schaffen. Da habe ich jetzt eine Bauschutzmatte zurecht geschnitten. Werde ich im nächsten Winter testen. Zusätzlich habe ich den Fahrerhausboden bis in den Wohnraum, mit einer zurecht geschnittenen Thermomatte abgedeckt. Unter den Sitzkonsolen zog es doch mächtig. Gruß Wolfgang
Isolieren kannst du nicht, dur dämmen. Aber jeder Dämmung lässt Wärme entweichen! Es ist also nur eine Zeitverschiebung bis der Tank sind von unten her einfriert. Ich war jahrelang Skifahr Camping machen. Ungedämmte bzw. hinter der Dämmung nicht erwärmte Tanks sind nach spätestens zwei Nächten stellenweise eingefroren. Die empfindlichste Stelle ist bei den heutigen Abwasserrohrverlegungen das metallene Auslaufkugelventil bzw. das elektrische Absperrventil. Am Kugelhahn/Schieber gefriert es und dann ist Schluss. Man muss nicht so sehr auf den Tankinhalt scvhauen, der Ausfluss istz die Schwachstelle! nur meine Erfahrung, Gruß Andreas |
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