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Sascha Lobo hat mal einen Begriff geprägt, der hier im Forum nicht verwendet werden darf, aber exakt auf das zutrifft, was in der Womo-Community bzgl. Fiat-Abgasskandal abläuft... bis denn, Uwe Hallo Zusammen, habe es über die Fiat Wohnmobil Hotline herausgefunden. 0800 342 8111. Ja wir haben mindesten bis 2019 einen NOx-Speicherkatalysator in unseren Womis. Habe das dort über meine Fahrgestellnummer bestätigt bekommen. Zu den anderen Themen: Es ist richtig, dass das Deutsche Amt nicht zurückrufen muss. Ob es kann, ist auch eine politische Entscheidung. Wenn es nach Umweltstiftung, ÖKo Institut und grünen Politikern geht, würden unsere Fahrzeuge stillgelegt werden oder zumindest die grüne Plakette verlieren. Ob das dann vor dem Verfassungsgericht bestand hat, wird sich dann Jahre später zeigen, aber wie in Berlin (Mietpreisbremse) interessiert diese Gruppen das nicht. Wir stehen dann erst einmal. Das ist glücklicherweise zumindest für die nächsten 4 Jahre unwahrscheinlich, dass die sich durchsetzen..sah mal in den Prognosen anders aus. Es ist auch richtig, dass aktuell außerhalb der Gewährleistung die Chancen sehr gering sind. Der ADAC hat dazu eine sehr schöne Ausarbeitung veröffentlicht. Da kann es hilfreich sein, erst einmal den Ausgang der Ermittlungen und Gerichtsurteile aufgrund der Frankfurter Staatsanwaltschaft abzuwarten. Allen gute Fahrten. VLG Hallo zusammen. Die Sache ist nicht einfach und auch politisch brisant. Unsere WoMos haben, soweit ich das jetzt gelernt habe, eine zweistufige Typengenehmigung. Einmal das Basisfahrzeug, also der Ducato (italienische Typengenehmigung) und das Komplettfahrzeug die Typengenehmigung des KBA. Hier hat es schon 2015 gehakt bzw. das KBA wollte die Wohnmobile nicht genehmigen, aufgrund der Vermutung der Abgasmanipulation. Da gab es dann eine politische Intervention und die Fahrzeuggenehmigungen wurden erteilt. Über diese, vermutlich, politische Intervention gibt es auch Dokumente bzw. Beweise. Von meinem Anwalt habe ich nun gelernt, dass das KBA durchaus, laut neuem EU Recht, die Fahrzeuge, trotz italienischer Typengenehmigung für das Basisfahrzeug, stilllegen kann. Da wird es aber sehr interessant und auch brisant, wegen der Vorgeschichte. Bei der Kanzlei wo ich bin muss ich mal sagen, fühle ich mich gut aufgehoben. Das ist keine der großen Marktschreier, sondern hier wird schon realistisch aufgezeigt wie die Möglichkeiten im Moment sind. Da ich nicht mehr in der Gewährleistung bin, macht eine Klage momentan keinen Sinn. Ich glaube nicht, daß die Sache im Sande verläuft. Konsequenzen wird es geben. Aber ich glaube auch nicht das man 200000 Wohnmobile stilllegt. Bis dann, abwarten und Tee trinken. Schönes Wochenende Rolf
Welche denn? Wie viele Fahrzeuge wurden denn bisher stillgelegt, egal ob VW oder sonst ein Hersteller? Wer hat den wirklich einen messbaren Schaden erlitten, jetzt wo der Hype vorbei ist? Wir haben letztes Jahr den Alpa gekauft. Der 3.0 Motor ist ebenfalls betroffen. Ich habe das Fahrzeug blind gekauft, kaum war es bei Mobile inseriert, so schnell sind die weg gewesen. Heute werden die Alpas ab 2015 gebraucht teurer inseriert, als sie damals neu gekostet haben und sind schon nach wenigen Tagen wieder aus dem Netz verschwunden. Schlimmstenfalls droht ein Softwareupdate. Und das zahlt der Hersteller. So What
:) Das wird wohl mit einem einfachen :) Update nicht zu erledigen sein, man benötigt dieses Harnstoffgedöhns Gruss von der schönen Mittelmosel Achim
Doch, weil das KBA nicht den Kopf in den Motor hängt sondern sich auf Ergebnisse der vom Hersteller durchgeführten Messreihe verlässt. Und wer kann besser messen als der Hersteller????? (Achtung Ironie) Das war bei VW, Audi und MB genau so. Gruß Andreas
... also Fakt ist doch: - mein Fiat von 2018 hat eine korrekte Zulassung und somit Euro 6 ohne AdBlue, - beim TÜV besteht er ohne Probleme die vorgeschriebene Abgasprüfungen, - bisher hat man bei Fiat keine Software entdeckt, die eine Prüfstandmessung begünstigt, - vorhandene Abschaltungen sind Vorhanden und waren bis zum EU-Urteil zugelassen, solche Urteile gelten nicht Rückwirkend auf bereits zugelassene Fahrzeuge! Beispiel einer Abschaltung: - Abgas mit erhöhten NOx Werten wird zur Ansaugseite zurückgeführt und damit wird das NOx reduziert, der Abgastest wird bestanden. - wenn der Motor durch zu viel Abgasrückführung zu heiß wird, wird das Rückführventil geschlossen ... - das ist die bekannte Technik und war jeden bewusst, das bei geschlossenen Abgasventil keine NOx Reduzierung erfolgen kann und erst das EU-Gericht hat das bemängelt! - bei VW und andere haben betrogen, weil sie mit einer Softwaren die Abgasprüfung im Prüfstand erkennen und erst dann die Rückführung aktiviert haben! - Fiat benutzt nur das langsame schließen des Abgasventils zum Schutz des Motors gegen Überhitzung und es war zu dieser Zeit korrekt. Zusammenfassung: Beide schließen die Abgasrückführung wie Fiat, VW und andere aber mit einer Software zur Erkennung der Abgasprüfung, was sie auch zugegeben haben! Damit hat VW und andere betrogen, bei Fiat gibt es diese Software nicht, hat ja die ganze Konkurrenz vergeblich gesucht. Wo bitte ist das hier diskutierte Problem? - also alle
Das ist nicht richtig. Das Rückführen des Abgases bewirkt eine Senkung der Verbrennungstemperatur um die Stickoxide zu vermindern weil Abgase fast keinen Sauerstoff mehr enthalten. Das Abgasrückführungsventil wird nur ohne Last bzw. im Teillastbereich ganz oder teilweise geöffnet. Alle Hersteller machen die Abgasrückführung nur solange auf wie es absolut notwenig ist weil heiße Abgase ( auch wenn sie mittlerweile vom Kühlwasser gekühlt werden ) dafür sorgen das die Einlasseite langsam zukokt. Das geht um so schneller je öfter die Abgasrückführung offen ist.
Das ist nicht richtig. FIAT schaltet nach 21 Minuten die Abgasreinigung ab, der Prüfzyklus dauert minimal weniger lang. Fiat nutzt also nicht das Thermofenster, sondern eine astreine illegale Abschalteinrichtung
Wo steht das ....??? Gibt es da einen Link zum KBA?
Wo kann man das überprüfen? Mein Womo ist jetzt drei Jahre alt. Hat den ersten TÜV und die AU anstandslos hinter sich gebracht. Ich hatte über meinen Anwalt vor einem knappen Jahr Kontakt zu Fiat Deutschland aufgenommen. Die haben mir explizit schriftlich bestätigt, das keine illegalen Einrichtungen verbaut sind und mit den deutschen Behörden zusammen arbeiten. Der Rest interessiert mich nicht mehr, da ich durchaus finanzielle Interessen bei Rechtsanwälten und ggfs. Herstellern von Nachrüstkatalysatoren vermute
Moin, genauso ist es, allerdings in erster Linie bei den Anwälten. Allerdings darf man nicht pauschalisieren, es gibt sehr viele Anwälte, welche seriös arbeiten und die über die "Abgasskandel-Anwälte" nur mit den Augen rollen. Grüße der Duc
:) Das ist leider nicht mit absoluter Sicherheit auszuschliessen :lach: Gruss von der schönen Mittelmosel ....es ist sehr leicht daher geredet , das nur die RA damit ihr Geld verdienen wollen . Welche Chancen habe ich denn als Betrogener im Abgasskandal . Soll ich die Beklagten , in meinen Fall den Händler in Dortmund , Hymer sowie Fiat mit der Beute vom Hof reiten lassen !!!! Wer als Betroffener eine Rechtschutzversicherung hat , dem steht wenigsten noch eine geringe Chance offen , die Betrüger zu bestrafen . Ohne RS ist das Risiko zu groß . Auch in der jetzigen Situation und das erst seit 3 Monaten hat man eine reale Chance ( in der 24 monatigen Gewährleistungsfrist ) einen Sieg nach Hause zu bringen . Vorher haben die Gerichte den Kopf in den Sand gesteckt und die Klage an das OLG verwiesen . Monate und Jahre zogen ins Land und die Kläger verloren vielfach den Mut . Seit nunmehr 3 Monaten und nachdem mal ein Gericht auf die Idee kam , zu der Klage mal einen staatl. geprüften Sachverständigen hinzu zu ziehen , sieht die Welt für FIAT oder vielmehr Stellatis oder wie sie sich auch vielfach umbenennen , ein wenig schlechter aus . Diese Schweinerei , die nicht zuletzt auf den Mist der Politiker wie Scheuer & Dobrind gewachsen sind , darf nicht auf den Rücken von ahnungslosen Käufern ausgebadet werden .........und dazu braucht man einfach die Hilfe der RA...... Hallo Marcello, kannst du mir Mal erklären welchen Schaden du hast? Und vielleicht für alle wichtiger, was gibt es neues, was hat der Sachverständige herausgefunden? Ich habe da nichts mitbekommen und für Google wohl nicht schlau genug? Im vorraus Danke für deine Antwort, die mir sicher helfen kann, die ganze Sache zu verstehen. Marcello meint einen weiteren Versuch einer bekannten Kanzlei vor dem LG Hechingen. Sie vertritt einen Mandanten, der glaubt, bei seinem Sunlight wäre nun im Steuergerät eine Zeitschaltung programmiert, die die Abgasreinigung nach 22 Monaten abschaltet. Das Gericht lässt diese Behauptung prüfen. Man darf gespannt sein, was bei diesem erneuten erstinstanzlichen Verfahren herauskommt :wink: Die gleiche Kanzlei behauptet auch, dass 2021 die Daily VI mit dem 3.0 Liter Motor wegen einer Abgasmanipulation in die Werkstätten mussten. Bei uns ist genau dieser Motor im Ducato verbaut. Ich jedenfalls habe keinen Rückruf erhalten. Es gab 2021 tatsächlich zwei Rückrufe, einmal wegen eines defekten Airbags und das andere Mal wegen der mangelhaften Isolierung eines Steuergerätes, so dass Wasser eintreten konnte und die Gefahr von Kurzschlüssen und Bränden bestand. Ein Schelm ... :lach:
Danke für die Info Jörg. Und die 2 Rückrufe waren dich sicherlich vorgeschoben, sicherlich wurden da die Beweise der Manipulation vernichtet :D ... ups. Bin Opfer der Autokorrektur geworden. Natürlich nicht nach 22 "Monaten" sondern Minuten. Das Gutachten bezahlt laut vorliegenden Beschluss übrigens zunächst der Kläger. Und der Gutachter ist gleichzeitig beauftragt festzustellen, ob im Falle einer tatsächlichen Reduzierung (nicht "Abschaltung") der Abgasreinigung dies nicht zum Schutz des Motors geschehen muss. Das hört sich alles ein wenig anders an.
Das wäre doch mal was Neues :mrgreen: Die Frage ist für mich nicht ob ich Fiat oder sonstwen dafür betrafen kann. Für mich wäre wichtig was ich dabei im Endeffekt gewinnen kann wenn ich mich da rein hänge. Ich meine eher nix. Bis zum heutigen Tag ist glaube ich noch keinem Käufer aus diesem " Abgasskandal" ein Schaden entstanden.
Man könnte das auch so verstehen: Einem Gericht ist jetzt die Hutsschnur geplatzt und es hat zu der bekannten Kanzlei ganz oben bei Google gesagt: genug mit dieser Klagerei. Jetzt tretet erst mal den Beweis für eure Behauptungen an. Und den Gutachter für diesen Beweis bestimmt das Gericht. Und damit wir uns nicht falsch verstehen, tretet ihr dafür auch gleich Vorlage. Die Kanzlei wurde jedenfalls zu einer Vorausszahlung von 25.000 Euro verdonnert. Das kann man alles sogar auf den Seiten der Kanzlei nachlesen. Man muss es nur richtig lesen. kein schaden, also auch keine entschädigung :!: allesbleibtgut hartmut Servus MeinKumpel wollte eine Rücknahme eines betroffenen Wohnmobils per Anwaltskanzlei, eine die für sich werben, noch in der Garantiezeit, vor Gericht ausfechten. Die Kaqnzlei kümmerte sich gar nicht, sondern beauftragte einen Anwalt am Gerichtstandort. Nach langem hin u her, Fehlern bei Terminen ruft ihn der anwalt an und sagt, am Morgen des Gerichtstages, das es schlecht aussieht, weil die Richterin keine Mangel an dem Motor sieht, und genauso lautet das Urteil. Der Mangel müßte erst per Gutachten festgestellt werden. Klage abgewiesen, Kanzlei kassiert, beauftragter Anwalt kassiert, Rechtsschutz von Kumpel zahlt alles....Kumpel fährt Auto weiter. Ich kann nicht verstehen wieso die Rechtsschutzversicherungen sowas überhaupt noch zahlen. Mein Rechtsschutz sagte, dass sie mich kostenfrei vertreten, aber erst wenn es Fakten gibt, wenn z.B. das KBA auf den Plan tritt....oder so. Gruß, bleibt tapfer und lasst euch nicht verrückt machen. Ein Womobuddy aus Italien sagte schon letztes Jahr zu mir.....vergiss das Fiat irgendwas zurücknimmt, oder Schadenersatz bezahlt, der Motor ist zugelassen und das bleibt so.
Letztendlich wird es auch nichts mehr zu beweisen geben, jeder Fiat aus dem betroffenen Zeitraum wird inzwischen mindestens einmal bei der Wartung gewesen sein und ein entsprechendes Steuergerät-Update bekommen haben. Selbst wenn da mal was faul war… inzwischen sicher nicht mehr. bis denn, Uwe
Wenn bei mir ein Update drauf gekommen wäre wüsste ich das!
Ich hatte mal ein leichtes ruckeln ,bei Gasannahme, noch während der Garantiezeit. Eine Fiat prof Werkstatt hat mir sofort ein Update angeboten, seitdem schnurrt er wie eine Katze ...wird auch so behandelt, mit bestem Sprit (Zusatz), Drehzahl immer zwischen 2u3tsd, rechtzeitig zurückschalten etc. Als Dank gibt er sich mit 10,5l, und seltem offenem AGR zufrieden. Um Kritik vorzubeugen......ich fahre wie es nach meiner Meinung, laufender Messung im Fahrbetrieb mit OBD, Erfahrung über 25000km und Recherchen ideal ist. Andere Meinungen werden akzeptiert, und nicht kritisiert, meine Meinung wird nicht ,,nochmal,, erklärt. Gruß
Woher, steht das auf deiner Rechnung?? Oder hast du die SW Versionen vorher ausgelesen und fotografiert?? Würde mich echt interessieren! Fragend, Andreas Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Ob so ein einschneidendes Update ohne Zustimmung vom Kunden durchgeführt werden darf, wage ich zu bezweifeln. Gruß Thomas
Auf jedem modernen Auto werden alle Updates, die der Hersteller für notwendig erachtet, bei jeder Wartung aufgespielt. Manchmal bekommt man mit den Wartungsunterlagen einen Beleg dafür oder es gibt einen Eintrag im Service-Heft, aber um Erlaubnis fragt da niemand vorher - ist ja kostenfrei :D Und bei ganz modernen Autos geht das sogar über die Mobilfunkanwendung - kein Werkstattbesuch notwendig... bis denn, Uwe
Weil bei mir noch keiner außer mir an der OBD Dose dran war (von der KÜS mal abgesehen). Bei der ersten Inspektion war ich dabei. Drahtlos dürfte das kaum gehen ohne OBD Stecker :mrgreen: Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo Uwe ich gebe Dir bedingt Recht, dass kleiner Updates on Air laufen. Jedoch wird kein Hersteller während der Fahrt Updates für den Motor übermitteln. Unsere Kunden bekommen für das Update der Motor-Software einen Gutschein und müssen zustimmen, da es sich hier um einen gravierenden Eingriff handelt. Dauer vor Ort ca. 1,5 Stunden Putzig, dass der Ducato als 'beliebtestes Wohnmobil' bezeichnet wird. Den meisten ist wohl eher egal, von wem das Basisfahrzeug ist... man hat ja oft auch eben nicht die Wahl. bis denn, Uwe Von der DUH hatte man auch lange nix mehr gehört!!
Die OBD Dose wird auch für ganz normale Wartungsinfo benutzt, also kein Indiz für deine Behauptung!! Und wie schon gesagt: Updates für die Betriebssicherheit dürfen ohne Zustimmung aufgespielt werden. Außerdem sind Updates zu 99% nicht nur für ein Thema sondern ein Bündel von verschiedenen "Problemlösungen" (siehe Windows kumulativer Update) Gruß Andreas
Doch, gerade gestern im Radio. DHU beklagt, dass es viele Diesel gibt, die mit Euro 5 unterwegs sind, aber nachweislich 5 mal mehr Schadstoffe ausstoßen als dafür erlaubt. Die DHU klagt auf Einhaltung der Werte und Nachbesserung der Fahrzeuge durch die Hersteller durch Hardware-Anpassung, da die elektronische nicht greift. Als Beispiel wurde im Bericht von Audi A4 und Mercedes VITO genannt. Ich finde es nur schade, dass so eine selbsternannte "Umwelthilfe" so viel Geld mit dem Unvermögen unserer Gesetzgeber verdienen kann. LG Carsten Da liegt das Problem, die DHU prüft alle Fahrzeuge unter Realbedingungen, die waren aber bei Euro5 und frühen Euro6 Fahrzeugen nicht vorgeschrieben, da Zählte nur der Test auf dem Prüfstand, was danach geschah, wurde durch viele Ausnahmen ermöglicht. Einfach eine schlecht gemachte Vorschrift von nicht wissenden oder doch durch die Lobby gedrängt?
Das ist mir bekannt da ich beruflich damit zu tun habe. Bei mir war außer zum Abgastest noch keiner an der OBD Dose. Zur DUH. Die Prüfmethode die die DUH hier anwendet und damit die realen Abgaswerte misst kann man den Herstellern rein rechtlich meiner Meinung nach nicht zum Vorwurf machen da sie nach geltendem Recht gehandelt haben wie auch immer das Zustande gekommen ist. Das einzige und das wird immer wieder verwechselt, für was Hersteller verurteilt worden sind, sind Abschalteinrichtungen. Siehe die ganz blöde Lösung von VW mit der Prüfstandserkennung. Andere haben das mit einem Temperaturfenster gemacht. Die realen Abgaswerte die ausgestossen werden spielen also keine Rolle solange die Prüfstandswerte passten. Was sie getan haben mussten da sie sonst nicht zugelassen worden wären. Keine Ahnung gegen was die DUH da klagen will. Ich sehe das eher als PR bei dem Verein.
Sehe ich auch so. Die Klage würde überhaupt nicht zugelassen werden, weil jede Grundlage dafür fehlt. Die Euro-Abgasnormen bis einschliesslich 6d-temp waren immer nur für Prüfstandsläufe gedacht. Wenn die DUH im realen Betrieb misst, messen sie einen Betriebszustand, der einfach nie für die Zulassung relevant war. Das kann man doof oder unrealistisch finden, aber so war es halt definiert. Gibts auch an anderen Ecken, siehe '250 W Nennleistung' bei Pedelec-Motoren. Die hauen in Spitze 650 bis 800 Watt raus (je nach Hersteller), aber das ist für die Zulassung einfach nicht relevant, solange der Hersteller des Motors 250 W Nenn-Dauerleistung angibt und alle anderen Parameter eingehalten werden (Schiebehilfe nur bis 6 km/h, keine Unterstützung über 25 km/h). Inzwischen gibts das Problem auch bei Elektromotorrädern. Angebliche Leistung wie eine Benzin-125er, real eher das 5-7fache mit entsprechenden Fahrleistungen. Wenn die ersten Fahranfänger mit solchen Dingern sich um Bäume und Leitplanken wickeln, wird man da sicher auch was gegen tun. bis denn, Uwe Guten Tag in die Runde, als bekennender "Faulenzer" habe ich mir sehr viel Arbeit gemacht und mich mit der Thematik beschäftigt. Dazu das KOSTENLOSE Angebot einiger „Spezialanwälte“ in Anspruch genommen. Wer sich hier von den sehr differenzierenden Erstattungsbeträgen, „fachlichen“ und teilweise versteckten Mandatsverträgen einlullen lässt ….. Weiterhin folgende Institutionen um detaillierte Aussage/Info angeschrieben: KBA, Fiat, Bundesministerium f. Verkehr, Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Verdacht der Abgasmanipulation bei meinem WOMO Rechtsschutzversicherung Fiat: ...können Ihnen bestätigen,dass alle unsere Diesel-Motoren alle geltenden Emissionsvorschriften erfüllen KBA Schreiben aus 11.2021: Ducato 2,3 ltr 96kW EU 5 und Ducato 2,3 ltr 110kW Diesel EU6 LNT…. hier Verdacht auf unzulässige Abschalteinrichtungen. Dazu wurde die ital. Typgenehmigungsbehörde informiert. ...Unzulässigkeiten wurde bestritten, deshalb die Europäische Kommission um Beilegung des Streitfalls gebeten. Bundesministerium Schreiben vom 14.01.2021: Zitat: ...KBA die Rechtswidrigkeit einer unzulässigen Abschaltvorrichtung festgestellt hat. Sofern Fzg. davon betroffen waren, die über eine Typgenehmigung des KBA verfügen, konnte die Behörde Maßnahmen zur Wiederherstellung des vorschriftsmäßigen Zustandes anordnen. Die Fiat-Fzg. haben aber eine Typgenehmigung , die von der ital. Genehmigungsbehörde und nicht vom KBA erteilt wurde. Für das KBA als in der BRD zuständiger Marktüberwachungsbehörde gab es bislang keine Veranlassung, konkrete Maßnahmen geg. Fiat als Hersteller zu verhängen. Staatsanwaltschaft: Keine Rückmeldung RS Versicherung: Nov. 21: Obergerichtliche Entscheidungen sind uns bislang nicht bekannt. Nach unseren Erkenntnissen ist bei einigen beteiligten Großkanzleien eine gewisse rechtliche Bandbreite der möglichen Anspruchsgegner vorhanden, ohne das schon konkrete rechtliche belastbare Ergebnisse vorliegen Aber es gibt Hoffnung: Nachtstehend die Mail eines RA an mich :lach: VON RUEDEN - Logo Sehr geehrte/r Frau/Herr XXX es gibt Neuigkeiten in Sachen Abgasskandal. Behalten Sie Ihr Auto und nutzen Sie die Möglichkeit von Ihrem Hersteller eine Einmal-Zahlung in Höhe von ca.10 - 20% vom Kaufpreis zu erhalten und diese als Entschädigung für alle Unannehmlichkeiten entgegenzunehmen. Vor einiger Zeit waren Sie mit einem unserer Berater in Kontakt, es ist alles vorbereitet. Ihre Rechtsschutzversicherung kommt für alle Verfahrenskosten auf. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen. Wir brauchen nur noch Ihre Vollmacht, Sie zu vertreten. Wünschen Sie nochmals eine Beratung? Jetzt Termin vereinbaren Wir freuen uns auf Sie. Mit freundlichen Grüßen VON RUEDEN - Partnerschaft von Rechtsanwälten VON RUEDEN - Logo Copyright © 2022 - VON RUEDEN Partnerschaft von Rechtsanwälten Leipziger Platz 9, 10117 Berlin t: 030 - 200 590 770 f: 030 - 200 590 7711 Alle Angaben/Äußerungen wurden nach bestem Wissen u. Gewissen gemacht und sind belegbar Willst du die Telefonnummern selber rauslöschen oder warten, bis es ein Admin tut? :D bis denn, Uwe Wer da noch auf etwas wartet, der glaubt auch an kleine grüne Männchen in fliegenden Untertassen. :lach: Spaß beiseite. Das läuft alles schon seit 2016. Und nachdem ein LG eine Kanzlei zur kostenpflichtigen Beweisführung aufgefordert hat, ist auch nichts mehr passiert. Von der angeblichen 2021 angekündigten Klage der gleichen Kanzlei vor dem OLG Karlsruhe hat man auch nichts mehr gehört. Da streiken vielleicht inzwischen die Rechtsschutzversicherungen. Aber vielleicht findet sich ja noch jemand, der das Prozessrisiko auf sich nimmt. Wir haben am 3. November im LG Chemnitz unseren Prozeßbeginn. Kanzlei Goldstein hat die Klage übernommen, ohne auch nur einen Cent von uns. VW Anwalt hat an die 63 Seiten geschrieben, um die Klage abweisen zu lassen. EU Gericht hat aber geurteilt, dass alle Geschädigten mit betroffenen Fahrzeugen mit Abschaltvorrichtungen zu entschädigen sind. Die Länder sollen dazu die entsprechenden Gesetze auf den Weg bringen, das wird wohl in dieser Bananenrepublik nichts werden. Interessant, aber hier geht es um FIAT. |
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