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Ich will alles für meinen geplanten Umbau meines LMC vorbereiten Als daily Driver und Nutzer meiner Standheizung benötige ich LiFePo4 Akkus die auch bei Temperaturen unter 0°C ladefähig sind. Jetzt weiß ich nicht ob ich etwas in dem vielfältigen Markt übersehen habe... Mit bekannte Anbieter: Winston von Lars - fallen leider weg da nicht unter dem Beifahrersitz meines Ducato montierbar Northstar von Lars - ladefähig bis -20°C wäre eine Möglichkeit 2 x 125Ah sollten unter den Sitz passen --> Link Etwa 3000 € Liontron 100 Ah in der Arcitc Version (mit Heizmatten) 2 x 100 Ah passen wohl gerade unter den Sitz, Höhe nicht ganz unkritisch ca. 2200 € --> Link Liontron 200 Ah Untersitz in der Arctic Version - Leider weiß Liontron derzeitig nicht ob und wann eine Arctic-Version verfügbar sein wird. Robur 2 x 105 Ah (mit Heizmatte) --> Link 2 Stück passen wohl recht easy unter den Sitz - ca. 1600 € Relion Kaltwetter RB100 LT --> Link passen wegen der Einbauhöhe eher nicht unter den Sitz ca. 2800 € Kennt jemand noch einen Akku der "wintertauglich" ist? Ziel des Umbaus: Kapazität ca. 200 Ah Ladefähig unter 0°C Ladebooster 30 A Votronic über das EBL 630 - Kühlschrank wird vom EBL während der Fahrt gesondert versorgt Solar 350W mit Lithium-Einstellung (bereits vorhanden) Schaudt EBL 630 hat keine Lithium Stellung - Ladung über Blei/Säure oder GEL Einstellung Batteriecomputer derzeitig über einen Hella-Shunt und das LMC Bus-System via Truma iNet und App (werde ich beobachten ob das ausreicht, ansonsten kommt ein Blue-Battery rein) Verkabelung von Starterbatterie zu EBL und Booster wird neu aufgebaut um die korrekten Querschnitte zu bekommen Wechselrichter (Hersteller noch offen) mit 2000 W Sinus (Betrieb einer Kaffeemaschine) und Aufladen von E-Bike Akkus mit 230V/4A Ladegerät (Auf Reisen täglich eine Akku-Ladung) Ruhestrom aller derzeitig verbauter Verbraucher ca 0,5A pro Stunde - da daily Driver wird das System nicht in den Winterschlaf geschickt Ich will nur anwenden und nicht in die "Innereien" der Systeme kriechen - der Einbau wird durch einen Wohnmobil-Fachbetrieb vorgenommen. Lieben Dank Manfred Hallo, also ich habe 4 x 130Ah Winston-Zellen unter dem Beifahrersitz montiert. Diese Zellen passen von der Höhe her genau unter den Sitz. diese 4 Zellen habe ich mit diesem Montagesatz als Paket befestigt: --> Link Es ist auch noch Platz (ca. 10cm) in der vollen Länge für ein selbstgewähltes BMS. Die angestrebte Kapazität sollte um 200 Ah liegen, mit 130 Ah komme ich nicht ganz aus. Aber Danke für den Tipp Ich bin zudem nicht mit den notwendigen Kenntnissen ausgestattet mir meinen Akku aus einzelnen Komponenten zusammenzustellen. Der "Griff ins Klo" wäre da nicht ganz ausgeschlossen. Die Arbeit überlasse ich lieber den Leuten, die sich damit auskennen. Wenn die Batterie unter den Sitz - d.h. im beheizten Fahrzeuginnenraum - montiert werden soll, braucht es doch gar keine Yttrium-Technik. Die wird doch nur benötigt wenn die Batterien in unbeheizten Staukästen etc. untergebracht sind. Oder hab ich da einen Denkfehler? Fraron hat LiFeYPo Fertigbatterien und 200 Ah, aber teuer (und dürfte auch zu gross sein): --> Link i-tecc auch, ist etwas preiswerter, könnte passen (330x310x270mm): --> Link
Die Heizung läuft vor Fahrtbeginn etwa 30 Minuten - das genügt nicht um den Akku soweit aufzuwärmen um bei -10°C in den Bereich oberhalb 0°C zu kommen. In der danach folgenden 30 Minuten Fahrt würden die Akkus also nichts vom Generator aufnehmen. Ich kann jetzt natürlich die Heizung länger laufen lassen (ca. 2h) - dann wiederum genügt die 30 Minutenfahrt nicht um den Verbrauch der Dieselheizung und der anderen aktiven Verbraucher auszugleichen (Bedarf ohne "wohnen" ca. 20 Ah täglich) Sicher ein spezieller Anwendungsfall - aber ich will nicht meine Anwendung ändern, sondern die Technik entsprechend auswählen. iTech habe ich mir angeschaut, passt aber mit 270mm Höhe nicht unter den Sitz. Dto die Fraron die ja noch deutlich höher ist. Ah, OK. Was auch geht: Heizmatten oder Heizbänder z.B. von hier --> Link selber an der Batterie anbringen. Was anderes machen die Hersteller der Batterien die kein Yttrium verbauen auch nicht, es sieht nur ein bisschen besser aus. Oder bei einem der Leute die aus Winstonzellen Akkus zusammenbauen (Sonnentau) eine in den gewünschten Abmessungen bestellen.
Aufgrund der vorhandenen Platzverhältnisse und der Einbaulage der Winston komme ich nicht auf die gewünschten 200Ah. Passt leider nicht. Aber Danke Wie sieht es denn platzmäßig mit 260 A (=8×130 Winston) aus? Derzeitig passen unter dem Sitz 2 x AGM 95Ah mit den Abmessungen Breite: 175 mm; Länge: 353 mm und Höhe Höhe: 190 mm - Gesamtfläche also runde 350 x 353 x 190mm Es lassen sich in der Höhe etwa noch 1-2 cm finden wenn die Grundplatte und ggfs. die Isolation ausgespart wird. Aber incl. der Pole darf wohl eine Einbauhöhe von max. 200mm nicht überschritten werden. In der Grundfläche sind es dann rund 350 x 350mm wobei noch ein paar cm für die Anschlusskabel, Sicherung usw. vorhanden sind. Die Winston 130Ah hat Einbauabmessungen von 360 x 55 x 177mm bei 8 Zellen komme ich daher auf eine Grundfläche von 360 x 440mm zzgl. Kabel usw. Es ist nicht so, dass ich keine Winston will.... aber bei meinem Bedarf von 200Ah und dem vorhandenen Einbauplatz passt es halt nicht. :zwinker: Die Platzverhältnisse sind man in den Bildern --> Link Post 171 recht gut.
Hallo Manfred, ich bin kein Fachmann, aber ist lese seit 2 Jahren mit, da ich ebenfalls auf LiFe umstellen möchte. Ich würde den ROBUR nehmen (Preis/Leistung). Beachte jedoch insbesondere die Dauerbelastbarkeit in Ampere, da ein 2000W Wechselrichter höhere Ströme ziehen kann. Robur 105 Ah: Entladestrom kontinuierlich 120 A, 1500 Watt, max. 160 A (2.000 Watt, kurzfristig) Weiters gibt es über die Robur-Akkus derzeit Berichte im Forum: Robur 105 Ah: Heizung funktioniert: --> Link Ulf - "ulfertig" hat 2 ROBUR mit 105 Ah installiert Robur 164 Ah: BMS-Update wegen fehlendem Balancing in der Finalphase: --> Link Die bevorstehende Bestätigung der Balancing-Problemlösung (auch beim 105 Ah Akku ?) würde ich abwarten. Helmut Lieben Dank Helmut - die beiden Ergebnisse über die funktionierende Heizung und das Balancing Problem habe ich bereits gelesen. Und ja das fixen des Balancing-Problems ist unbedingt notwendig. Das würde ich mir auch entsprechend bestätigen lassen. Da ich den Akku nicht mit der maximalen Stromabnahme über den Wechselrichter stressen will, bewusst hier auch die Montage von 2 x 105 Ah da dann pro Akku (und der realen Last der Pad-Maschine mit ca. 1400 Watt bei einem Peak von etwa 2000W Einschaltstrom) runde 60A (Summe 2x60A = 120A) benötgt werden. Die meiste Nutzung wird aber eher für den Bereich der E-Bikes liegen, wobei da die Dauerstromlast nicht so hoch ist. die liegt da bei ca. 350 Watt SuperB Epsilon 12V90Ah Dimensions (LxWxH) 353 x 175 x 190 mm Charge temperature -10°C to 45°C Discharge temperature -20°C to 60°C When temperature is < 0°C / 32°F and > 45°C / 113°F performance will be degraded. Charging rate between 0°C / 32°F and -10°C / 14°F will become 400mA and 8A between 45°C / 113°F and 60°C / 140°F Mastervolt MLI-E 12/1200 ist eine gebrandlabelte SuperB Epsilon Der reduzierte Ladestrom bei Temperaturen unter 0 °C könnte ein ko-Kriterium für deine Anwendung sein. Die Reduzierung wird vom BMS vorgenommen - also kein spezielles Ladegerät erforderlich. Viel Erfolg Manfred
Ja da hast du recht - mit den 400 mA Ladestrom unterhalb von 0°C wird es problematisch. Ist ja bei Liontron auch so (ohne Arctic) Denke dir! Hier hat mal einer probiert, wie lange es dauert, bis so eine Akkuheizung den Akku auf Ladetemperatur hat --> Link (danke an biauwe für den Link) Nix halbe Stunde... eher eine ganze Stunde vergeht da, natürlich abhängig von der Ausgangstemperatur. Insofern würde ich, wenn Du wirklich auch im tiefsten Winter auf die Ladung während der Fahrt angewiesen bist, zu Winston greifen und lieber nen anderen Einbauort wählen. Eigentlich ist dieses ganze Gefrickel unterm Sitz doch eh Mist... bis denn, Uwe
Nur 3 Anmerkungen dazu: 1.) Auch die Y-Zellen leiden unter hohen Minustemperaturen ...: das ist doch kein unverdünnter Zaubertrank. Daß die Y-Akkus nicht unter den Sitz passen und vergleichsweise sehr schwer sind, zeigt, daß die Entwicklung weitergegangen ist in den letzten 10 Jahren: nur nicht bei Winston. 2.) In dem Akku aus dem Film werkelt eine 96W-Matte in einem 19 kg-Klotz (5W/kg). Prima finde ich, daß die über die 0°C-Grenze hinausheizen (bis 10°C) und deren LT-Cut-Off bei 4°C ist: sehr safe. Manfred stellt hier 2x Robur 105 Ah (mit je 100W Heizmatte) zur Diskussion. Da arbeiten also 200W an 26,6 kg (7,5W/kg) - vergleichsweise also so, wie wenn an dem Film-Akku 50% mehr Heizleistung installiert wäre. Aber die Messungen von Ulf kann man hochrechnen, das passt dann schon mit den Robur-Herstellerangaben. 3) Die Heizmatte ist für mich mehr als ein "30 Min-Event": es erlaubt, den technisch wünschenswerten harten LT-Cut-Off zu machen (im Gegensatz zu vielen anderen Produkten) - man muß die Zellen nicht gegen ihre Spezifikation malträtieren. ... oder in der Werbung so tun, als könne man bis -10°C laden und in Wirklichkeit kommt kaum was rein (die müssen ja auch an ihre gegebene Garantie denken). In sehr endlicher Zeit kann man -mit sonst nicht nutzbarem Strom- den Akku in einen vertretbaren Ladezustand bringen. Und mal ehrlich: - wieviel Grad Minus muß es außen haben, damit im Fahrzeug der Akku auf -20°C auskühlt ? Wie oft ist das der Fall ? Was ist ein relevantes Temperatur-Szenario ? - wenn die Sonne scheint, kann sie den Akku vorkonditionieren auch im Stand - müsssen nicht 10A sein, 4 A wären doch auch schon toll ... - wenn er 30 Min vor Abfahrt seine Heizung anmacht, könnte er das Auto auch ans Netzt hängen und er kann thermisch vorkonditioniert losfahren Diese Flexibilität -sogar ohne Aufpreis- erwerben zu können, ist aus meiner Sicht ein guter Schritt nach vorne ... Also ich musste da nicht mehr lange nachdenken. So long, Grüße, Erhard - 20°C sind für mich im Rhein-Main Gebiet die absolute Ausnahme auf die ich mein Fahrzeug nicht auslegen will oder muss. Landstrom ist in erreichbarer Entfernung - muss nur den Stecker reinstecken (dann könnte ich in Extremfällen auch die Dieselheizung auf 10°C einstellen und laufen lassen. Stromverbrauch spielt dann keine Rolle.) Da ich erst im Laufe eines Vormittages losfahren muss, ist das reale Temperaturfenster irgendwo bei -5°C Da die Webasto mit 4KW in 30 Minuten bereits die Temperatur von etwa -5°C auf gut 10°C anheben kann, unterstützt das natürlich die Akkuheizung selbst. 350W Solar bringen zwar im Dezember/Januar nicht viel - aber ein bisschen Strom würde generiert werden und die Akkus etwas vortemperieren, so dass vielleicht noch 2 - 3 Grad fehlen würden bevor die Ladung beginnen kann. Ein alternativer Einbauort steht leider im Innenraum nicht zur Verfügung und in die Heckgarage mit entsprechend langen Leitungswegen mag ich den Energievorrat nicht verbannen. Wechselrichter an der Rückseite des Beifahrersitzes; Akkus unter dem Beifahrersitz; EBL, Booster und Solarregler unter dem Fahrersitz ermöglicht mir kurze Leitungswege mit dazu passenden Querschnitten. Ich werde bei Robur wegen des Balancing anfragen, ob es tatsächlich gefixt ist (oder beim 105er nicht vorhanden ist). Die Northstar von Lars würde ebenfalls gefallen und ist sicher ihren Preis wert. Die Preisdifferenz ist aber auch ein Argument, auch wenn die Robur vielleicht technisch nicht auf dem gleichen Niveau ist. Meinen ursprünglichen Wunschkandidaten Liontron Untersitz musste ich wegen nicht absehbarer Verfügbarkeit canceln, dann braucht es auch keine 100er von Lionstar werden. Ich danke allen die mich bei der Findung unterstützt haben!! Bleibt bitte gesund!
Hallo Manfred, ich habe auch den ROBUR in der engeren Auswahl, bitte teile uns Deine Erfahrungen mit, falls Du "zuschlägst". Mich interessiert vor allem die Hochstromfähigkeit (120A) und natürlich ob das Balancen zufriedenstellend funktioniert. Helmut Hallo,
Woher kommt diese Erkenntnis, ohne genaue Kenntnis des internen Aufbaus des Akkus? Welche Eigenschaften beeinflussen maßgeblich das Gewicht eines Akkus: -Schichtdicke der Trägerfolie -Schichtdicke der Anode -Schichtdicke der Kathode -Elektrolytmenge -Kontaktierungsfläche der Pole -Gehäuse Viele Eigenschaften hier sind beeinflussen die Lebensdauer und Zyklenfestigkeit, sowie die Robustheit im Betrieb. Wenn sich ein Produkt an dieser Stelle nicht "weiterenttwickelt" heißt nicht, dass hier eine Optimierungsprozess ausgelassen wurde! Wir sprechen bei Winston Thundersky - Zellen um Zellen im industriellen/professionellen Einsatzbereich. Kompromisse hinsichtlich Lifecycle können hier nicht gemacht werden - im Gegensatz zum Konsumersegment (2 Jahre Gewährleistung)! Meine Meinung dazu!
Den Verdacht habe ich auch, aber gibt es da entsprechende Literatur zu? Bei Kälte passiert ja zweierlei: Erstens geht die Leistung runter, aufgrund des steigenden Innenwiderstands. Das ist vor allem bei Starterbatterien relevant. Meines Wissens tragen die bekannten Tricks (Yttrium im Gitter …) dazu bei, diesen Effekt abzumildern. Und zweitens steigt der Zellverschleiss erst langsam, dann stärker - bei ordentlichem Frost etwa um den Faktor zehn. Das ist ein "Problem", welches in meinen Augen vielfach übertrieben wird - bei tausenden Zyklen ist das egal, wenn mal der eine oder andere zehnfach zählt. Und ich vermute, dass das auch bei den Zellen der Fall ist, die für Tieftemperaturbetrieb optimiert sind. Wenn es dazu Literatur oder Fakten gibt, wäre ein Hinweis hier sicher sehr willkommen. (Umkehrschluss: bitte verschont mich und den Tread mit euren Meinungen.) Ich würde erst mal über eine gewisse Zeit die Temperatur am Einbauort mit einer gewissen Trägheit verfolgen (z.B. Temperaturfühler in einer Flasche mit Wasser / Frostschutz). In den seltensten Fällen ist die Temperatur dort über längere Zeiträume in unseren Breiten im "kritischen" Bereich, ggfs kann man die Batterie auch noch thermisch isolieren und/oder beheizen. Oder einfach einbauen und sich nicht so viel Gedanken machen, dafür ggfs. preiswertere Zellen verbauen. Gruss Manfred Wir brauchen hier nicht über die unterschiedlichen Zellqualitäten diskutieren. Die gibt es sicherlich. Ich hätte Winston genommen wegen der unbestrittenen Qualität und der Wintertauglichkeit. Leider lässt das Zelllayout und die Einbaulage der Zellen eine Montage unter dem Beifahrersitz nicht zu. Daher ist dieses Kapitel für mich (leider) geschlossen. Die Lebensdauer unterschiedlicher Zellen mag unterschiedlich sein - aber ich muss bei mir auch mal die Nutzung und die Nutzungsdauer in den Mittelpunkt stellen. Die allermeisten Zellen sterben wohl eher nicht wegen Erschöpfung der Zyklenzahl sondern werden an der kalendarischen Alterung "sterben". Dieser Zeitraum dürfte in etwa so mit der für mich noch möglichen Nutzungsdauer (aufgrund meines Alters) des WoMo übereinstimmen. Ich schaue daher auch ein bisschen auf das Preis-Leistungsverhältnis - oder andersrum was muss ich denn jedes Jahr für die Akkus "abschreiben". Lägen die Northstar in der ja auch Industriezellen verbaut sind irgendwo in der Größenordnung anderer Akkus (2000 - 2500 €) hätte ich vermutlich auch nicht lange gezögert. Lars bietet mit diesem Produkt ebenfalls ein tolles Produkt an. --> Link - Die Einbauhöhe ist mit normalen Polen bei mir Grenzwertig, aber Lars bietet ja auch passende Winkelanschlüsse an. Ich nehme daher durchaus in Kauf, dass die Robur Akkus vielleicht nur die Hälfte oder 2/3 der Lebensdauer von hochwertigen Industriezellen erreichen und muss das auch in Relation zum Anschaffungspreis betrachten. Es wird daher von mir auch kein "schimpfen" geben, sollten die Robur Akkus nach 5, 6 oder 7 Jahren nicht mehr funktionieren. Winstons-Nutzer würden über diese Nutzungsdauer vermutlich nur lachen.... aber das ist ok für mich. Die Anfrage wegen der eventuellen Balancing-Probleme geht an Robur raus, der Umbau ist dann je nach Kapazität der Werkstatt Ende Januar oder erst im März. Den fertigen Einbau werde ich gerne hier auch einstellen. Danke euch Es gibt da noch einen neuen Mitspieler am Markt: Bulltron. Hat Andre von Amumot jetzt mit in seinem Shop. Die haben bessere Werte bei Minustemperaturen, allerdings gibt es keinerlei Erfahrungen und auch die Homepage ist sehr dürftig. Allerdings halte ich Andre schon für sehr kompetent. Ruf ihn doch einfach mal an. Es muß ja einen Grund geben, warum er die in sein Sortiment aufgenommen hat. Gruß Thomas
Vielleicht ist der Grund die Jagd nach mehr Gewinn?
Thomas diese "reduzierte Ladeleistung bei Temperaturen unter 0°C" erinnert mich an die normalen Liontron und an die CS Batterien. Da werden am Ende wenige 100 mA Ladestrom fließen. Da ist mir der harte Cut bei 0°C lieber. Wenn es die Heizmatte nicht schafft (wegen zu geringen Solarstrom im Winter) die Zellen über 0°C zu bringen dann lieber keinen Ladestrom als eine allmähliche Schädigung des Akkus. Ich hatte in der Vergangenheit mal bei Liontron nachgefragt weshalb man eine Ladung unter 0°C freigibt - die vielsagende Antwort war damals... "weil es der Hersteller der Zellen" freigegeben hat. Da ich gelesen habe dass dies bei LiFePo4 Zellen durchaus eher kritisch zu werten ist und der Lieferant keine Änderung der Zellchemie angedeutet hat, verzichte ich lieber auf diese "verringerte Ladeleistung unter 0°C" Da sind mir Hersteller wie Robur, Relion oder auch jetzt Liontron Arctic lieber - von den Industriezellen zu schweigen. Ganz kurz mal ein Einwurf an dieser Stelle: Das Fahrzeug aufzuheizen kommt bei den Zellen und dem BMS wirklich erst nach etlichen Stunden an. Also mal eben eine Stunde Standheizung einschalten und auf mehr als marginale Temperaturerhöhung bei Zellen und BMS zu hoffen, ist unrealistisch. Eine merkliche und zeitnahe Temperaturerhöhung von Zellen und BMS findet statt: 1. Durch allgemeine Temperaturerhöhung im Fahrzeug nur bei viel Zeit 2. Durch Heizmatten im Batteriegehäuse 3. Durch laden der Batterie (am effektivsten, aber natürlich erst oberhalb von x Grad möglich)
Ich würd Landstrom anschliessen und die rollende Hütte mit einem Heizlüfter temperieren. Auf keinen Fall mit einer Dieselheizung auf 10 °C halten. Die Heizung läuft dann auf niedrigster Stufe und der Glühstift verkokt frühzeitig. Just my two cents Manfred
Zum ersten - ja stimmt. Ich hab das im Vorfeld mal mit einer herkömmlichen nassen Bleibatterie 44Ah getestet. Für 48h in die Tiefkühltruhe (meine Frau war gerade nicht zu Hause... Temperatur ist aber für meinen Anwendungsfall auch deutlich zu niedrig) und anschließend in den mit etwa 15°C temperierten Keller gestellt. Nach 6h war die Säuretemperatur noch im Minus-Bereich. Mit realistischer Ausgangstemperatur von etwa -5°C wäre das nach etwa 2-3h im Bereich 0-2°C. Wird wegen anderer Masse bzw. Massenverteilung bei einem Lithium Akku etwas anders ausfallen. Daher habe ich mit Robur ja die Heizmatten um eine direkte Erwärmung zu nutzen.
Das war ja auch nicht als Dauerlösung gedacht sondern für den Fall dass es im Rhein-Main Gebiet mal -20°C haben sollte. Und da muss die 4KW Webasto schon ordentlich arbeiten um die 30° Temperaturdifferenz zu schaffen (und natürlich muss der "richtige" Dieselkraftstoff getankt sein, damit da nichts versulzen kann). Ist also eher eine Lösung für den Fall der Fälle.
Hallo "malefiz" Manfred, nicht ernst gemeint, aber ich musste schmunzeln :kuller: da brauchst Du aber für die ROLLENDE HÜTTE ein LANGES KABEL :kuller: Ich weiß schon, natürlich hast du gemeint, das stehende Fahrzeug vor der Haustüre mit dem 230V Heizstrahler zu erwärmen und nicht die Diesel-Standheizung zu nutzen. Nichts für ungut und g'sund bleiben Helmut
Wenn man das mal macht und sie Standheizung danach auch wieder mal auf höchster Stufe laufen lässt, ist diese Gefahr gering. Meine Dieselstandheizung läuft Stunden und aber Stunden auf geringster Stufe. Also lass ich sie alle 2-3 Tage mal 1-2 Std. voll durchlaufen, dann brennt sie sich selber wieder frei und alles ist gut. Deshalb ist es im Prinzip gut, wenn man seine Dieselstandheizung nicht zwingend an den absoluten Minimaltemperaturen ausrichtet, sondern daran, ob sie diese Temperaturen so gerade eben im Maximalbetrieb bewältigt. Ich habe lange zwischen einer 2kw und einer 5kw hin und her tendiert. Nun habe ich die 2kw, die schafft soeben bis -20 Grad, wenn sie auf Höchstleistung durchläuft, dafür kann ich sie im normalen Herbst-, Winter-, Frühlingsbereich auch immer wieder mal über 1-2 Stunden auf Vollast betreiben ohne dann in iner mobilen Sauna unterwegs zu sein. Und so verkokst dann eben auch nichts.
Inwiefern das denn? Ich tanke ganz normalen Diesel und meine Standheizung hat sich noch nie beklagt. (Aber ich nutze sie auch sehr häufig.) Im Gegenteil, während mein Fahrzeug schonmal über den Diesel einer Wald und Wiesen - Landtankstelle in Osteuropa "gemeckert hat", lief die Standheizung absolut sauber durch ohne zu mucken. Also den "richtigen Dieselkraftstoff" für Dieselstandheizungen halte ich dann doch eher für ein Gerücht. OT Lakritz - es ging um eine Temperatur von -20°C und der ist nach DIN EN 590 bis -20°C ohne versulzen - also grenzwertig. Aber das ganze mit der Dieselheizung ist hier OT und braucht hier auch nicht weiter behandelt werden. Es ging hier um wintertaugliche LiFePo4 Akkus. Danke an alle. Zur Liontron Arctic gibt es ein aufschlussreiches Video bei Youtube, mal keine Werbung sondern die Wahrheit: --> Link Auch die Videos davor zum Testaufbau sind gut.
Ok, dann hatte ich Dein Posting falsch verstanden, ich war auf nem anderen Pfad unterwegs... :mrgreen: Seis drum, zumindest in Deutschland kannst Du recht sicher sein, dass Diesel " jederzeit winterfest" ist. Aber klar... wer sprach von Deutschland? Insofern hast Du auch wieder ein Stückweit recht... wer kennt sie nicht, die "guten alten Geschichten" von Papi, Onkel oder Opi aus der Zeit, in dem man im Winter dem Diesel ein bischen Benzin beimischte, um "versulzen" zu verhindern... :)
Der "Selbstdarsteller" des Videos ist ein Zeiträuber, der offenbar Kühlboxen bewerben will :evil: Aber seine Kernaussage ist offenbar, dass das BMS seinen AKKU unter -10 Grad ABSCHALTET ! Das Wiederaufwecken (nach Erwärmung) ist nur möglich, wenn Ladespannung angelegt wird. Sowas würde mir für "Wintertauglichkeit" nicht reichen. Aber wer weiß, das der "Selbstdarsteller" wirklich getestet hat ..... Helmut Lt Kommentar von Liontron wurde weder das BMS entsprechend programmiert noch wurde die zweite Heizmatte montiert. Ob wahr und notwendig oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Zitat Liontron: --> Link
Ich kann die Tests und Aussagen nur registrieren, aber nicht wirklich beurteilen, da gibts Leute die können das besser als ich, aber Fragen darf man schon. Verstehe ich das richtig, die Arctic (gilt wohl auch für andere?) hat 2 Heizmatten, die den Akku entsprechend erwärmen sollen, wie lange auch immer, aber wenn sie aber im kalten abgestellten WoMo steht und es unter -10?ºC sind und sie nicht Abgabefähig ist, weil das BMS wegen Untertemperatur abgeschaltet hat ( sofern das stimmt -> video) dann würden mir doch auch die Heizmatten nichts nützen, oder? Dann wäre doch Aus und bliebe aus, oder? Gruß
Ich verstehe es so, dass die Heizung vom Ladestrom (Booster, Solar, Landstrom...) betrieben wird. LG Bernd
Das heißt aber - kein Ladestrom, dann bliebe es dunkel, oder? Muß man halt dann wissen, wenn man im Winter einen Laternenparkplatz hat. Gruß Nein, aber geladen wird erst, wenn die Batterie warm genug ist. Ich habe mir alles Testvideos angeschaut- auch das letzte mit der "original" Artic. Offensichtlich schaltet das BMS bei einer Temperatur unter 10 Grad beim Versuch der Stromentnahme ab - lässt auch kein laden zu. Nur durch einen kurzen Fremdspannungsimpuls lässt sich der Akku dann zumindest wieder zur Stromentnahme überreden. Das BMS scheint falsch programmiert. Das Werbeversprechen wird auf jeden Fall nicht eingehalten, wenn sauber getestet wurde. So wie ich die drei Videos verstanden habe, lässt das BMS bei -10 Grad (und darunter) weder Ladung (was ja OK ist) noch Entladung (was dem Werbeversprechen widerspricht) zu. Nur die Heizmatten werden beim Ladeversuch bei tiefen Temps bedient, und der Akku gibt parallel zum Heizen auch wieder einen gewissen Strom nach aussen ab. Was bitteschön soll an dieser Funktion ‚arctic‘ sein? Zumal die Bordelektronik im Womo ziemlich spinnen wird, wenn der Akku komplett dichtmacht, kennt man ja aus dem Forum, wenn OVP oder UVP zuschlägt. Da geht erst wieder was, wenn Ladestrom kommt. Für tiefe Temperaturen taugen diese Akkus nix. Das können andere besser, siehe mein / biauwes Link weiter oben. Auch mit LiFePO4 ohne Y! Wobei es wahrscheinlich wirklich nur an der BMS-Programmierung liegt. Peinlich. bis denn, Uwe
Kommt immer auf den Einbau im Womo an. Meine Batterien sitzen direkt unter der Truma. Und glaube mir, wenn die losgeht hast du nach einigen Minuten auch die Batterie wieder warm, auch wenn das Womo noch eine Zeit braucht bis es warm wird. Gruß Thomas
Es ist mir schon aufgefallen, dass aufgrund der Konkurrenzsituation in der Branche die Marketingabteilung gerne das verspricht, was der Markt wünscht. Und dann mit zuwenig Qualitätssicherung oft zu rasch geliefert wird. Falls das BMS tatsächlich falsch programmiert ist, wird das aber in Ordnung kommen (5 Jahre Garantie). Aber das was der Kühlschrankverkäufer da im Video darstellt, erscheint mir keine vertrauenswürdige Testsituation zu sein. Und ist außerdem unfair und geschäftsschädigend. AKKU retour, Garantietausch oder Geld retour - aber nicht so :evil: Im Zweifel für Lieferanten ! Helmut Wenn WEMO bei der echten Artic nichts am BMS manipuliert hat, ist ja über USB möglich, ist das eine Fehlerhafte Entladeeinstellung am BMS werksseitig, was natürlich nicht vorkommen darf wenn der Kunde sich darauf verlässt. Und auch ich wäre sauer weil entweder müsste ich das Siegel brechen (Garantie), oder das Teil zurück zur Nachbesserung. Ich baue ja zur Zeit die "Bulltron" nach wenn meine 8 x 280Ah blaue Zellen eintreffen, mit dem von Liontron verwendeten 150A JBD BMS. Bin mal gespannt welche Voreinstellung das für Entladen programmiert hat. Habe aber alles da um es auf die 280er anzupassen. ![]() Entladen bis -35°C :wink: MFG
Das kann man auch mal anders sehen. Ich denke mal in erster Linie geht es ja um ein Produktversprechen, das er wiederlegen möchte, weil es nicht ganz stimmt. Da fast alle diese Batterien aus China kommen, kann es ja auch durchaus zu Missverständnissen in der Übersetzung (Englisch-Deutsch-Chinesisch)kommen. Hier mal ein Video mit einer ähnlichen Batterie --> Link Hier ein Auszug aus dem Text unter dem Video. MeritSun Low Temperature Heating LiFePO4 Battery the perfect advantages is as following: 1.Support wider working environment temperature from -30℃ to 65℃ 2.Built in the unique heating film technology which design and house made by Meritsun professional engineer team, while the temperature is below 0 degree, the film will heat the battery till 10 degree, then the battery could start to charge and use as normal. Das kann man jetzt so oder so auslegen bzw. vermarkten oder einfach vorher testen und dann vermarkten und damit werben. Das was die Arctic angeblich kann, scheint mir nur ein Übersetzungsfehler der China Parameter :lol: |
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