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Schwarmwissen Wintertaugliche LiFePO4 Akkus 1, 2, 3, 4


basste315 am 30 Nov 2020 15:00:50

pfeffersalz hat geschrieben:Verstehe ich es richtig, du kaufst nun Akkus die nicht unter 0 Grad zu laden sind? Woher der Sinneswandel?


Nun von mir ein Beitrag zum Thema :evil: zu Deiner besonderen Information


ROBUR 105 Ah --> Link mit Frostschutzschaltung und Zellheizung unter null Grad.

Robur gibt an:
Lithium-Eisenphosphat-Akkus können bei -20 Grad noch ca. 50% ihrer Kapazität an Strom abgeben,
aber wenn die Zellen einer LiFePo4 Batterie kälter als null Grad sind, dürfen sie nicht geladen werden.

Deshalb blockiert in unseren Akkus ein Frostschutz-Thermostat das Laden unter null Grad Zelltemperatur.

Der dann ungenutzten Ladestrom speist eine Zellheizung um den Akku schnell wieder ladefähig zu machen, z.B. bei minus 10 Grad nach ca. 20 bis 30 Minuten.

Also wintertauglich, wenn das Werbeversprechen funktioniert ....

Helmut

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ManfredK am 30 Nov 2020 15:04:48

basste315 hat geschrieben:Also wintertauglich, wenn das Werbeversprechen funktioniert ....

Helmut


Ob es so oder so ähnlich funktioniert, werde ich dann sicher im Februar/März noch testen können.... :mrgreen:

Gast am 30 Nov 2020 15:08:19

basste315 hat geschrieben:Deshalb blockiert in unseren Akkus ein Frostschutz-Thermostat das Laden unter null Grad Zelltemperatur.

Der dann ungenutzten Ladestrom speist eine Zellheizung um den Akku schnell wieder ladefähig zu machen, z.B. bei minus 10 Grad nach ca. 20 bis 30 Minuten.

Also wintertauglich, wenn das Werbeversprechen funktioniert ....

Helmut


Hey, du Spezialist. :wink:

Hast du den TE nicht gelesen? Das Fahrzeug hängt nicht an Landstrom und (Solar) nachts im Winter ist es dunkel ... Der Kollege will die Standheizung anwerfen und nach 30 Minuten losfahren. ... Wie lange dauert es denn dann bis deine Robur Akkus durchgewärmt sind? Eine Stunde? zwei Stunden? und wie lange fährt der Kollege in die Arbeit?

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basste315 am 30 Nov 2020 15:11:25

pfeffersalz hat geschrieben:
Hey, du Spezialist. :wink:

Hast du den TE nicht gelesen?


Führst Du Selbstgespräche ? :lol:
Helmut

ManfredK am 30 Nov 2020 15:27:49

pfeffersalz hat geschrieben:Das Fahrzeug hängt nicht an Landstrom und (Solar) nachts im Winter ist es dunkel ... Der Kollege will die Standheizung anwerfen und nach 30 Minuten losfahren. ...


Ich glaube ich hab das schon geschrieben, aber falls doch nicht....

Landstrom wäre jederzeit möglich - aber wird derzeitig nicht genutzt, würde ich auch für einen eher extremeren Winter oder gelegentliches nachladen am WE aufheben
Der Fahrtantritt erfolgt im laufe des Vormittags, die Sonne hätte (bei wenigen Grad überm Horizont) die Chance eines (im Winter sehr geringen) Energieeintrages in den Akku. An 30 Minuten wie in der Werbung glaube ich da nicht, da die PV im Januar keine 10A Heizungsstrom liefert.
Die Standheizung unterstützt die Erwärmung des Akkus und wird derzeitig für 30 Minuten genutzt.... vielleicht muss ich die Betriebsdauer und den Einschaltzeitpunkt anpassen, aber das ergeben dann die Realtests ab Februar
Die Fahrdauer am Vormittag beträgt etwa 30-45 Minuten, dto. am Nachmittag - täglich also etwa 60 - 90 Minuten

Ohne Booster und mit 200W PV konnte ich mit diesem Nutzungsszenario die 2x95 Ah AGM in den letzten 3 Jahren bei 90 - 95% SOC halten
Jetzt kommt ein Booster (30A) und weitere 150W PV hinzu - das Ziel wäre es die 2 x 105 Ah Robur auf einem ähnlichen Niveau von 90 - 95% SOC halten zu können.

Ob das Ziel wie gewünscht erreicht wird, werde ich berichten

Acki am 30 Nov 2020 15:43:50

ManfredK hat geschrieben:...
Leider wurden ja in den vergangenen Jahren die Aussagen zur Montageanordnung der Winstonzellen klargestellt und es ist vom Platzangebot halt nicht mehr möglich eine Kapazität von 200Ah als Untersitzlösung im Falle eines Ducato zu realisieren.
...

Aber vielleicht 160Ah?!
Ich bin der Meinung einmal gelesen zu haben, dass unter dem Ducato Sitz ein Raum von 3700 x 3600 x 200 mm besteht. Jemand hat ihn angeblich auch mal um 4 mm erhöht durch eine Distanzscheibe ...

Eine 40 Ah Winston ist 183 mm hoch und sonst 116 x 46 mm in der Ausdehnung.

Damit könnte man ja 4 Zellen parallel zu einer 160er verbinden und dann 4 solche Pakete in Serie schalten (mein 180 Ah Akku besteht ähnlich aus 12 Zellen à 60 Ah).
Die Frage ist, ob 14 mm Aufbauhöhe ab Pol reichen?! :nixweiss:

ManfredK am 30 Nov 2020 16:10:44

Unter den Sitz des Ducato passen 2 x 95Ah AGM (LxBxH 353mm x 175mm x 190mm also 353 x 350 x 190mm) - die Höhe bei 190mm hat noch ein paar mm "Luft" zur Drehsitzkonsole --> Link sonderlich viel ist es aber nicht.

Eine 183mm Zellhöhe plus die notwendigen Zellverbinder und Anschlüsse für BMS würde sicher schon kritisch werden.

Acki am 30 Nov 2020 16:20:13

ManfredK hat geschrieben:Unter den Sitz des Ducato passen 2 x 95Ah AGM (LxBxH 353mm x 175mm x 190mm also 353 x 350 x 190mm) - die Höhe bei 190mm hat noch ein paar mm "Luft" zur Drehsitzkonsole sonderlich viel ist es aber nicht.

Eine 183mm Zellhöhe plus die notwendigen Zellverbinder und Anschlüsse für BMS würde sicher schon kritisch werden.

Es muss ja nur Platz haben ... Bewegungsfreiheit brauchen die Zellen keine :wink:

Deinen link kann ich nicht öffnen, da nicht Mitglied dort!

Hier schreibt einer gar von 22 cm Höhe ... --> Link

biauwe am 30 Nov 2020 16:26:08

Oder die Blauen Abmessungen (L * W * H):174*48*171mm 120Ah --> Link
Flanschmutter 5mm
Verbinderhöhe 3mm
usw.

ManfredK am 30 Nov 2020 16:29:54

Acki hat geschrieben:Hier schreibt einer gar von 22 cm Höhe ... --> Link


Das verlinkte Bild wäre ähnlich gewesen wie dein Link - also nichts verpasst.

Bei 22cm muss aber der komplette Unterbau bis zum Bodenblech entfernt werden. Ich würde das gerne so belassen wollen.

Einen einbaufertigen 40Ah Block mit den Winston und allen notwendigen Zubehör habe ich leider noch nicht gefunden - der Selbstbautyp bin ich nicht.

biauwe am 30 Nov 2020 16:48:21

ManfredK hat geschrieben:Einen einbaufertigen 40Ah Block mit den Winston und allen notwendigen Zubehör habe ich leider noch nicht gefunden - der Selbstbautyp bin ich nicht.


Es wird immer einfacher ;-) --> Link

andwein am 30 Nov 2020 16:50:17

fschuen hat geschrieben:....Das Thema ist total aufgebauscht: jede LFP ist uneingeschränkt wintertauglich. Problematisch wird die hohe Stromentnahme bei tiefen Temperaturen, was aber vor allem Starterbatterien betrifft - Gruss Manfred

Na ja, aufgebauscht sehe ich das Thema nicht. Klar, niemand hat nach 8h Fahrt noch Minustemperaturen im Wohnraum, aber:
Nicht alle Li Batterien stehen im Wohnraum
Nicht alle LI Batterien werden von der Wohnraumheizung umschmeichelt
Unterm Beifahrersitz kommt auch die wenigste Warmluft aus der Chassisheizung an
Wie Lars schon bemerkte, die Temperaturmessung ist im Inneren der Plug n Play Blöcke und dort meist auf dem Elektronikboard, nicht zwischen den Zellen
Wenn ich auf einem Liftparkplatz stehe und verfroren heimkomme möchte ich Kaffee und Licht, da fließen schon ein paar Ampere wenn ich eine Kaffeemaschine benutze.
Ich könnte hier für autarkes Stehen noch einige Gründe aufzählen warum ich aus einer kalten Batterie Strom entnehmen möchte.
"Wintertauglich" ist ein weiter Begriff, ich merke das immer wenn ich mit meinem Wohnmobilfahrenden Freund in Wilhelmshafen spreche. Der hat mit "Skifahren oder Autark stehen" von Oktober bis Mai nichts am Hut. Manchmal muss man sich in die Gewohnheiten und Gegebenheiten von Womofahrern und deren Hobbys schon reindenken, bevor man deren Anforderungen im Winter kennt!
Ich habe trotz intensiven Nachdenkens noch keine Lösung gefunden eine LiFePO4 Batterie innerhalb von 5 Min zum Kaffekochen auf Betriebstemperatur zu bringen und nur bei den Selbstbausätzen kann ich mal sagen "die Lebensdauer juckt mich jetzt nicht, ich brauche was Warmes". Bei den Plug n Play bist du den Vorgaben der Gewährleistung ausgeliefert!
Selbst bei direkter Platzierung am Warmluftausgang dauert es ca. 5 Min bis warme Luft kommt und mindestens 30 Minuten bis am inneren Temp. Sensor mal so 15-20°C gefühlt werden.
Aber wenn du die Begriffe "uneingeschränkt" und "Wintertauglich" als Allgemeinbegriffe für alle Wohnmobile weg lässt passt die Aussage schon.
Nur meine Erfahrung als Ostersurfer und Januarskifahrer, Gruß Andreas

fschuen am 30 Nov 2020 17:28:47

Gut, dann hier der universell anwendbare Tipp zur Li-Bat-Vorwärmung für Täglichfahrer im Winter: einfach genauso halten wie mit der Motor-Vorwärmung. Elektroanschluss, Standheizung? Soll die Batterie mitheizen. Einfach reinsetzen und Schlüssel drehen? Die Verschleisserhöhung beim Kaltstart sind mehrere Grössenordnungen, und der Motor ist erheblich teurer und schwerer zu wechseln als die Batterie. Warum über das bisschen Batterie grübeln, wenn der Motor egal ist?

andwein hat geschrieben:Wenn ich auf einem Liftparkplatz stehe und verfroren heimkomme ...


... dann hast du das wie genau mit dem Wasser gemacht? Vielleicht schmilzt du dir immer ein Tässchen frischen Schnee, dann entschuldige - aber wenn ich dir unterstelle, dass irgendeine Heizung auf Frostschutz läuft, dann reicht das für die Batterie allemal. Der Verschleissanstieg ist nicht linear, sondern steigt mit tiefen Temperaturen immer stärker - ist also bei ein paar Grad Plus nicht der Rede wert. Und ausserdem sind die Batterien doch bezahlt, oder? Wenn man sie aus Angst vor Verschleiss nicht benutzt, dann ist das nicht hilfreich. Nicht so schlimm wie bei den Bremsen, aber so in der Richtung.

Gruss Manfred

ulfertg am 30 Nov 2020 17:53:18

fschuen hat geschrieben:Die Verschleisserhöhung beim Kaltstart sind mehrere Grössenordnungen, und der Motor ist erheblich teurer und schwerer zu wechseln als die Batterie. Warum über das bisschen Batterie grübeln, wenn der Motor egal ist?

Das ist Whataboutism - trotzdem eine Antwort für Dich: weil es Spaß macht (mir zumindest :mrgreen: ) ;)


Zum Robur Akku: Ich hatte im Robur-Thread ja ein paar rudimentäre Testergebnisse veröffentlicht: --> Link

Um die Ergebnisse besser einordnen zu können ein paar Anmerkungen:
1. Das BMS greift auf insgesamt drei Temperatursensoren zurück, einem auf der BMS-Platine und je einem auf dem Minus-Terminal von Zelle 2 und 4.
2. Diese Terminals liegen auf der der Heizmatte zugewandten Seite des Akkupacks, also ca. 1/4 Zellenbreite davon entfernt.
3. Bei meinem Test wurde bis zu 140W an die Heizmatte geleitet. Da die im Test verwendete Stromquelle nicht mehr Leistung bereitstellt, kann ich nicht sicher sagen, ob die Heizmatte auch mehr Leistung umsetzen würde. Und was generell passiert, wenn mehr Leistung zur Batterie geschickt wird, als die Heizmatte aufnehmen kann.
4. Bei welcher exakten Konstellation von Sensortemperaturen das BMS den Sromfluss zu den Zellen freigibt habe ich nicht getestet.

Und noch eine generelle Überlegung zu der Liontron Arctic:
Rechteckige Alubecherzellen, wie z.B. in den Robur Akkus verbaut, haben eine wesentlich größere Kontaktfläche zu einer Heizmatte als die von Liontron verbauten Rundzellen.
Eine große Kontaktfläche ist relevant für eine gute Wärmeübertragung.
Ich gehe daher davon aus, dass eine Temperatursteigerung der Zellen um x Kelvin bei einer Liontron Arctic (Rundzellen) bei vergleichbaren Parametern (Heizleistung zu Kapazität) länger dauern wird, als bei einem Akku, der aus rechteckigen Zellen aufgebaut ist.

Insgesamt finde ich Heizmatten in LiFePo4 Akkus momentan eher uninteressant.
Einfach weil es für mich zu viele ungeklärte Fragen gibt.
Es gibt sicherlich einige Anwendungsfälle, wo solche Akkus Sinn machen.
Aber wenn ich einen Akku benötigen würde, der ohne (größere) Einschränkungen bei niedrigeren Temperaturen einzusetzen ist, würde ich zu LiFeYPo4 greifen.
Und dann im Zweifel auch einen geeigneten Einbauraum dafür finden (also ein z.B. ein Staukasten statt Untersitz oder den Teppich entfernen und parallel geschaltete 40Ah Winston Zellen verbauen).

-OT Anfang:
Im Übrigen ist es mein Verständnis, dass auch die bekannten Alubecherzellen nach Möglichkeit aufrecht stehend eingebaut werden sollten.
Winston gibt explizit an, dass mit ihren Zellen so verfahren werden soll, die Dokumentation anderer Hersteller lässt da leider eher zu Wünschen übrig.
Sprich: ich habe die selben Bauchschmerzen mit einem liegendem Einbau von gelben oder blauen Zellen. Nämlich sehr geringe.
Begründung: ich habe keine Hochstrom Anwendung (ich benutze keinen Fön und Senseo oder Nespresso schmeckt mir nicht, mein Kaffeewasser koche ich auf dem Gasherd und gieße ihn dann auf).
Daher gehe ich davon aus, dass ein Auslösen der verbauten Überdruckventile unwahrscheinlich ist. Und das ist nach meinem Verständnis der Hauptgrund für die stehende Einbaulage.
-OT Ende

Gast am 30 Nov 2020 17:56:33

fschuen hat geschrieben:....Das Thema ist total aufgebauscht: jede LFP ist uneingeschränkt wintertauglich. Problematisch wird die hohe Stromentnahme bei tiefen Temperaturen, was aber vor allem Starterbatterien betrifft - Gruss Manfred


Ich finde den Kopfschüttel-Smilie nicht, ist es der da: :eek: ?

andwein hat geschrieben:Na ja, aufgebauscht sehe ich das Thema nicht. ...

Wenn ich auf einem Liftparkplatz stehe und verfroren heimkomme möchte ich Kaffee und Licht, da fließen schon ein paar Ampere wenn ich eine Kaffeemaschine benutze.
Ich könnte hier für autarkes Stehen noch einige Gründe aufzählen warum ich aus einer kalten Batterie Strom entnehmen möchte.
Gruß Andreas


Lieber Andreas, lieber fschün, vielleicht dient der Thread wenigstens dazu, dass es euch beiden irgendwann noch klar wird, dass das Problem beim Laden ist und nicht beim Entladen. Lesen der Datenblätter hilft ...

Alles andere wurde hier schon mal geschrieben, halt noch nicht von jedem. :lol:

Tinduck am 30 Nov 2020 18:29:09

ulfertg hat geschrieben:Daher gehe ich davon aus, dass ein Auslösen der verbauten Überdruckventile unwahrscheinlich ist. Und das ist nach meinem Verständnis der Hauptgrund für die stehende Einbaulage.
-OT Ende


Ich dachte, es geht nicht um die Ventile, sondern dass bei flacher Einbaulage diejenigen der Elektrodentplatten, die dann oben liegen, wegen mangelnder Elektrolyt-Benetzung ‚verhungern‘? Deshalb ist aufrecht empfohlen, auf der Schmalseite liegend aber wohl auch noch OK. Nur auf der breiten Seite sollten sie nicht liegen.
Wobei man im LiFePO-Urthread so einige Anlagen gesehen hat, die mit flach liegenden Zellen realisiert wurden. Keine Ahnung, ob da inzwischen welche von unter Kapazitätsverlusten leiden...

bis denn,

Uwe

ManfredK am 30 Nov 2020 18:33:27

Da meine Entscheidung Pro Robur und Pro Heizmatte gefallen ist, werde ich die Leistungen auch hinsichtlich der Werbung dann im Frühjahr 2021 testen und posten.

Wenn es nicht das gewünschte Ergebnis gibt, muss ich drüber nachdenken was falsch gelaufen ist - Eure Ratschläge waren es jedenfalls nicht, ihr habt oft genug den warnenden Daumen gehoben.
Wenn es das gewünschte Ergebnis gibt, dann haben andere die Möglichkeit auf eure Ratschläge und meine Messungen zurückzugreifen.

Danke

Manfred

P.S. Für einen Winterurlaub sehe ich kein Problem, da das Fahrzeug dann entsprechend durchgeheizt wird. Es geht also eher um den Anwendungsfall des "daily drivers"

Herbstsonne am 30 Nov 2020 18:35:33

lisunenergy hat geschrieben:... Ist ein Akku durchgekühlt, halte ich eine Heizfolie für einen Marketingauftritt. Warum? Bis mit einer Heizfolie die Zellen bis auf den Kern erwärmt wird, benötigt man viel Energie.
Der Temperatursensor steckt meistens auf dem Bord, und gibt die Ladung frei, wenn im Gehäuse die Temperatur erreicht ist...


Hallo Lars,

ich frage mich -wenn Du bis durch die Haarspitzen von Winston überzeugt bist- ,
warum Du es für nötig siehst, Falschmeldungen in die Welt zu setzten: der Robur Akku um den es Helmut hier geht, hat 3 Temperatursensoren (siehe Pic 3):
einer auf dem BMS und 2 an je einer Zelle.

Auch steht das Thema Zellheizung bei Robur marketingmäßig nicht im Vordergrund: es ist die Summe aller Eigenschaften, die diesen Akku interessant machen ...
Ja, ich habe auch den Rundzellen-Akku gesehen, bei dem der Temperatursensor in der Luft rumbaumelt und keine weiß was er genau misst und sehr große Ansagen gemacht werden....
... bis hin zu "Weltneuheit", obwohl das Robur schon eine Weile verkauft und andere es sogar noch früher hatten ...
Aber deswegen alle in Sippenhaft nehmen, die kein Y verbauen ??? Überlegs Dir nochmals.

Grüße, Erhard

Acki am 30 Nov 2020 18:44:21

Tinduck hat geschrieben:...
Ich dachte, es geht nicht um die Ventile, sondern dass bei flacher Einbaulage diejenigen der Elektrodentplatten, die dann oben liegen, wegen mangelnder Elektrolyt-Benetzung ‚verhungern‘? Deshalb ist aufrecht empfohlen, auf der Schmalseite liegend aber wohl auch noch OK. Nur auf der breiten Seite sollten sie nicht liegen.
...

Richtig: Das mit dem Elektrolyt gilt als Erklärung!
Ob die Schweinerei kleiner ist, wenn das Ventil in aufrechter Stellung aufgeht, als in liegender weiss ich auch nicht ...

Beim liegend Einbau liegst Du falsch: Seit Sommer 2019 lautet es klar nur noch stehend (Winston / GWL) --> Link

KAWADO am 30 Nov 2020 18:48:24

ManfredK hat geschrieben:P.S. Für einen Winterurlaub sehe ich kein Problem, da das Fahrzeug dann entsprechend durchgeheizt wird. Es geht also eher um den Anwendungsfall des "daily drivers"


Hallo Manfred,

warum braucht man eine Wohnraumbatterie (egal welche) für den Weg zur Arbeit?

Sorry wg. der Nachfrage, aber ich möchte es nur verstehen. Danke.

ulfertg am 30 Nov 2020 18:53:53

Acki hat geschrieben:Richtig: Das mit dem Elektrolyt gilt als Erklärung!


Hast du eine Quelle? Die vielleicht sogar eine Erklärung der physikalischen Zusammenhänge liefert?
Ich konnte dazu bis jetzt nichts finden, nur solche Aussagen mit begrenzte Informationsgehalt: --> Link

Herbstsonne am 30 Nov 2020 18:57:35

ManfredK hat geschrieben:...
Die Akkus werden jetzt in den nächsten Tagen bestellt und Ende Januar von meinem Händler eingebaut.


Hallo Manfred,

gratuliere zu Deiner Entscheidung - in meinen Augen für Deine Anwendung nachvollziehbar und stimmig !
Ich bin auch froh, daß es zu "Y" und "Löwen" noch andere interessante Akkus gibt: Wettbewerb belebt das Geschäft...

ManfredK hat geschrieben:Wenn man den Inhalt dieses Threads auch für künftige Nutzer nutzen möchte, wäre es noch nett wenn man sich wirklich mal an die [u]Themenüberschrift LeFePO4 und Wintertauglichkeit halten könnte[/u].
Wohnmobile die im Winter stehen, dauergeheizt werden, in geheizten Hallen stehen oder mit Y - Akkus stehen hier nicht im Mittelpunkt. A


Das wünsche ich mir auch !
...ich wundere mich eh, warum so viele Y-Nutzer hier so eifrig lesen und sogar Werbung machen - war es hier doch gar nicht angefragt.
Y-Nutzer haben doch schon das Beste was es auf der Welt gibt:
wieviele Rolls Royce-Fahrer lesen wohl in einem Skoda-Forum ?

Grüße, auf den Winter im Womo, Erhard

ManfredK am 30 Nov 2020 18:58:05

KAWADO hat geschrieben:warum braucht man eine Wohnraumbatterie (egal welche) für den Weg zur Arbeit?


Das hat vornehmlich "Komfort"- und "Faulheitsgründe" :mrgreen:

Standheizung an, kuschelig warm, Scheiben enteist.....
Elektrik nicht in den Winterschlaf schicken und alle "Komfortverbraucher" im Stand-By betriebsbereit (z.B. Truma iNet und die damit mögliche Fernaktivierung der Gasheizung, Webasto Dieselheizung per Telefon "zur Arbeit" schicken....

Ich weiß - muss man alles nicht machen - will ich aber

Der Energieverbrauch des Fahrzeuges hat eine Grundlast von ca. 12 Ah am Tag plus den Verbrauch der Dieselheizung (hatte ich mit ca. 3A je Betriebsstunde gemessen, wird weniger wenn die Heizung durchläuft). Der Tagesverbrauch (ohne wohnen) liegt daher bei rund 18 Ah die über die PV (im Winter mit geringem Anteil) und über den Generator mit Booster wieder zurückmüssen (Tagesstrecke ca. 60 - 90 Minuten)

huohler am 30 Nov 2020 19:00:06

Acki hat geschrieben:Richtig: Das mit dem Elektrolyt gilt als Erklärung!

ulfertg hat geschrieben:Hast du eine Quelle? Die vielleicht sogar eine Erklärung der physikalischen Zusammenhänge liefert?
Ich konnte dazu bis jetzt nichts finden, nur solche Aussagen mit begrenzte Informationsgehalt: --> Link


Früher, bevor die Einbaulage verschärft wurde, gab es auf der GWL Seite noch andere Bildchen. --> Link

Hubert

ManfredK am 30 Nov 2020 19:09:31

Herbstsonne hat geschrieben:...ich wundere mich eh, warum so viele Y-Nutzer hier so eifrig lesen.....

Grüße, auf den Winter im Womo, Erhard


Danke dir Erhard

Ich habe die Hinweise nicht störend empfunden - es hat geholfen, das auch mit meinem begrenzten technischen Wissen mal von einer anderen Seite zu betrachten. Hätte es einen Winston Plug&Play Lösung für meine Situation gegeben, hätte ich sie beschafft. (Meine handwerklichen Fähigkeiten haben es nicht so mit elektronischen Platinen und deren Programmierung - vor den Akkus habe ich den notwendigen Respekt, das vorhandene Werkzeug genügt für die übliche Kfz-Elektrik - aber nicht für den Hochstrombereich; deswegen Plug&Play)

Der Erfahrungsbericht mit den "Nicht - Y Robur Akkus mit Heizmatten" dann zu einem späteren Zeitpunkt!

KAWADO am 30 Nov 2020 19:14:04

ManfredK hat geschrieben:Das hat vornehmlich "Komfort"- und "Faulheitsgründe" :mrgreen:

OK... Danke für die Erklärung. Dann brauchst Du natürlich die neue FAULI 2.0 :lach:

Ich hab die schon in Form einer China Standheizung im Polo Kofferraum mit Fernbedienung,
aber an der Starterbatterie.... läuft seit 3 Jahren ohne Probleme jeden Tag mindestens 1/2 Stunde im Winter.

Herbstsonne am 30 Nov 2020 19:16:17

ManfredK hat geschrieben:...Wenn man den Inhalt dieses Threads auch für künftige Nutzer nutzen möchte, wäre es noch nett
wenn man sich wirklich mal an die Themenüberschrift LiFePO4 und Wintertauglichkeit halten könnte.
...


Also, weiter dann im obigen Sinn:
Deine Lösung mit 2 parallelen, je für sich nicht so hochperformanten Akkus/BMS zusammen das Auto jederzeit trotzdem "gut" zu versorgen hat ja was.

Aber:
Frage an die Experten (Antwort vom Hersteller steht noch aus):
Ist es wirklich möglich, auf Dauer schadlos 2 Robur mit Heizmatte parallel zu schalten zwecks Kapazitätserhöhung ?
Hintergrund:
es kann ja passieren, daß z.B. der eine schon fertig ist mit Heizen und lädt, der andere aber noch eine Weile heizt.
Dies führt auf die Dauer zu Instabilitäten, oder ?
Bei Will Prowse habe ich auch den Test gesehen über einen Akku mit Heizmatte: --> Link
Im Datenblatt (--> Link) ist zu lesen:
"Maximum of 4 batteries can be used in series or parallel, but not both.
The CHLX are programmed so that when they are in parallel or series, if one gets cold enough to start heating, all of the CHLX in series or parallel will start heating.
This is to prevent widely different power draws and states of charge in the battery bank when some are heating and cannot charge, while others are warm enough to charge.
As the communication between the CHLX happens through the power cables, if connected this way, this communication can not take place."

Also heizen oder laden die parallelgeschalteten Batterien im Takt, um Drift gar nicht erst entstehen zu lassen.

Eigentlich hatte ich geplant, wenn alle Funktionen ihre Tauglichkeit an meinem 164er "bewiesen" haben, eine 2.te 164er parallel danneben zu stellen.
... aber die 164er gibts jetzt leider nicht mehr... wird ersetzt durch eine 176 Ah mit anderen Zellen und anderem Akku-Hersteller der Marke Robur.
Da muß ich mir jetzt überlegen, wie ich weitermache im übernächsten Winter ...

Grüße, Erhard

biauwe am 30 Nov 2020 19:23:39

Acki hat geschrieben:Beim liegend Einbau liegst Du falsch: Seit Sommer 2019 lautet es klar nur noch stehend (Winston / GWL) --> Link


Die Zellen mit Y sind anders, als Rundzellen oder die Blauen, aufgebaut: FAQ: What is inside the prismatic cell? --> Link

Gast am 30 Nov 2020 19:26:30

Herbstsonne hat geschrieben:
...


Frage an die Experten (Antwort vom Hersteller steht noch aus):
Ist es wirklich möglich, auf Dauer schadlos 2 Robur mit Heizmatte parallel zu schalten zwecks Kapazitätserhöhung ?
Hintergrund:
es kann ja passieren, daß z.B. der eine schon fertig ist mit Heizen und lädt, der andere aber noch eine Weile heizt.

Grüße, Erhard


Äh, welche Antwort ist jetzt gerade erwünscht?

:?:

Acki am 30 Nov 2020 19:40:37

ulfertg hat geschrieben:...
Hast du eine Quelle? Die vielleicht sogar eine Erklärung der physikalischen Zusammenhänge liefert?
Ich konnte dazu bis jetzt nichts finden, nur solche Aussagen mit begrenzte Informationsgehalt: --> Link

Da findest Du einiges, beginnend mit dem Basiswissen der Funktion des Elektrolyten in einer Batterie bis zu den spezifischen Konstruktionen der Li-Zellen.
Google hilft besser als Acki ... und die Erforschungen im Zusammenhang mit E-Autos sind zu unserem Thema oft recht ergiebig!

Herbstsonne am 30 Nov 2020 19:44:59

pfeffersalz hat geschrieben:...
Äh, welche Antwort ist jetzt gerade erwünscht?

:?:


ha, wenn ich mir´s sogar wünschen darf:
Lebensshilfe für Non-Y- Fahrer !

Hat sich Robur zu wenig überlegt ?
Hat sich KiloVault mit der "Cold Rated" zu viel überlegt ?
... gerne aus der Sicht und mit dem Wissen eines Y-Fahrers ...

Also, danke für Deine lustige Frage, Grüße, Erhard

ManfredK am 30 Nov 2020 20:00:01

Ich gehe von einer Parallelschaltung "über Kreuz" aus Vergleiche Bild Nr. 2 (etwas nach unten scrollen) --> Link (gleichlange Leitungswege)

je nach Einbaulage evtl. leicht unterschiedliche Temperatur oder unterschiedliche Heizleistung der Matten da Toleranz behaftete Bauteile.

Wenn Akku 1 in den Ladebetrieb ginge während Akku 2 noch heizen muss, liegt an beiden Akkus eine Versorgungsspannung an und der Strom würde sich dann entsprechend der jeweiligen Innenwiderstände der Akkus aufteilen. Könnte daher sein, dass für Akku 2 die Heizleistung zu gering ausfällt, da Akku 1 ziemlich leer ist und einen geringen "Innenwiderstand" hat.

In dem von dir verlinkten Beispiel müssten aber dann die beiden BMS miteinander über Plus und Minuspol kommunizieren können

Herbstsonne am 30 Nov 2020 20:19:11

pfeffersalz hat geschrieben:Ich versuche mal eine Versachlichung (Delong):
Battery Standard
temperature charging
<0℃ Do not allow charging
0~10℃ Charging current 0.1C
10~15℃ Charging current0.2C
15~25℃ Charging current0.3C
25~45℃ Charging current0.5C
45~55℃ 0.3 Ccharging


Hi zusammen,

und hier mal auch für die Sachlichkeit Daten eines etwas performanteren Zellherstellers (wahllos Tipsun 200Ah weil verfügbar) "blauer Formate"
(Quelle: --> Link):



wäre mal interessant, wirklich den Besten "Blauen" rauszufinden ...
... für die "Gelben wird ja auch der Beste (wenn auch Einzigste) zum Vergleich herangezogen.

Grüße, Erhard

Herbstsonne am 30 Nov 2020 20:22:00

ManfredK hat geschrieben:...
In dem von dir verlinkten Beispiel müssten aber dann die beiden BMS miteinander über Plus und Minuspol kommunizieren können


Ja, so steht es im Datenblatt.

biauwe am 30 Nov 2020 20:27:29

Ich habe jetzt 5 Akkus parallel.

Bis heute ist da keiner besser oder schlechter.
Wobei der Beste ist vielleicht doch der, der mit der größten Kapazität ;-)

Winston 60 Ah Einbau 15.01.2014 Nutzungtage 1382 Selbstbau
A123 20 Ah Einbau 15.01.2015 Nutzungtage 1232 Selbstbau
Golf Trolley 22 Ah Einbau 21.01.2015 Nutzungtage 1039 Fertigakku, laden unter 0°C nicht möglich
HXX 100 Ah Einbau 15.02.2018 Nutzungtage 798 Fertigakku, laden unter 0°C nicht möglich
soonbuy 240 Ah Einbau 22.09.2020 Nutzungtage 59 Selbstbau, laden unter 0°C nicht möglich

lisunenergy am 30 Nov 2020 20:30:47

Es geht nicht um Falsche Informationen, sondern, daß es zu bedenken gilt, ob bei einer Heizfolie und die Anordnung der Temperatursensoren wirklich die Kerntemperatur gemessen wird. Ist das der Fall ist alles sehr gut! Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß es nicht unbedingt Winston sein muss! Ich kenne genug andere Zellen die sehr gut sind. Winston ist halt eine Industriezelle mit besonderen Eigenschaften, und sehr lange erbrobt. Der für mich aktuelle beste China Fertigakku ist von der Marke Top Band. Das ist der Akku der auch Kilovauld heißt.

DerTobi1978 am 30 Nov 2020 20:31:24

Ich habe hier jetzt schon etwas mitgelesen, aber meine Frage ist für mich noch unbeantwortet oder ich habe es überlesen....

Meine LiFePo4 liegt auch unterm Fahrersitz und mein direkt angeschlossener BC teilt mir die Umgebungstemperatur am Batteriegehäuse mit.
Ebenfalls direkt an der Batterie ist in der Minusleitung ein Trennschalter verbaut.

Was muss ich jetzt beachten, wenn es unter 0 geht und ich z.B. mit dem Fahrzeug fahre und der Booster lädt? Batterieschalter auf aus?
Was würde bei ein mit der Batterie passieren?

Danke für eure Infos und bleibt gesund!

Gast am 30 Nov 2020 21:32:27

DerTobi1978 hat geschrieben:...Meine LiFePo4 liegt auch unterm Fahrersitz...Ebenfalls direkt an der Batterie ist in der Minusleitung ein Trennschalter verbaut.
Was muss ich jetzt beachten, wenn es unter 0 geht und ich z.B. mit dem Fahrzeug fahre und der Booster lädt? Batterieschalter auf aus?
Was würde bei ein mit der Batterie passieren?...


Hallo Tobi,

das kann nicht generell beantworten werden, was dein Akku macht, wenn er bei Minustemperaturen vom Booster Energie bekommt.
Es kommt auf das BMS an, das in deinem Akku verbaut ist.

Ich habe das bei mir so gelöst, weil ich mich nicht ausschließlich auf das BMS verlassen wollte, habe ich die Leitung, die vom Ladegerät (Tripple-Lader) Richtung Akku verläuft mit einem Trennschalter versehen, den ich bei Minustemperaturen öffne. Somit ist das Laden unterbunden.
Da bei mir die Leitung zu den Verbrauchern getrennt von der Ladeleitung vom Akku verläuft, kann ich weiterhin Energie aus dem Akku entnehmen.

leverkusen3 am 30 Nov 2020 21:46:56

Hallo Tobi

Zum Glück mußt du bei den meisten Akkus nur beachten, das sie unter 0 Grad nicht geladen werden, weil das BMS das nicht zulässt.

Ein ordentliches BMS schaltet die Ladung bei Temperatuerhöhung ohne dein Zutun wieder ein.

Das schlimmste, das geschehen kann, ist, das die Batterie leer wird, obwohl der Motor läuft.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Joachim170 am 30 Nov 2020 21:51:06

Zum Glück mußt du bei den meisten Akkus nur beachten, das sie unter 0 Grad nicht geladen werden, weil das BMS das nicht zulässt.


Denkfehler
Technisch bedingt kann ein BMS nicht die Kerntemperatur des Akkus messen, damit wird der Akku in den meisten Fällen zugeschaltet, wenn er die Voraussetzungen noch nicht erfüllt.

Gruß Joachim

biauwe am 30 Nov 2020 22:06:41

Joachim170 hat geschrieben:
Denkfehler
Technisch bedingt kann ein BMS nicht die Kerntemperatur des Akkus messen, damit wird der Akku in den meisten Fällen zugeschaltet, wenn er die Voraussetzungen noch nicht erfüllt.

Gruß Joachim


Muß der Akku bis in den Kern größer 0°C sein?
Gucke Dir mal den Spannungsabfall von Akkus mit Y an!
Und da soll es einfach so gehen!?

SwenyP am 30 Nov 2020 22:09:44

Joachim170 hat geschrieben:Denkfehler
Technisch bedingt kann ein BMS nicht die Kerntemperatur des Akkus messen, damit wird der Akku in den meisten Fällen zugeschaltet, wenn er die Voraussetzungen noch nicht erfüllt.
Gruß Joachim


Was für ein Glück das die Angaben für die Umgebungstemperatur sind,
man (bzw das BMS) also diesen Akku nicht mit ner Sonde penetrieren muss.


Joachim170 am 30 Nov 2020 22:15:24

Mein Bauchgefühl sagt, dass der gesamte Akku über 0°C haben sollte, und selbst dann nur mit 0,2C siehe Tabelle Tipsun 200Ah
Natürlich habe ich dafür keine Belege.

Gruß Joachim

DerTobi1978 am 30 Nov 2020 22:40:40

Da ich neu bin, muss ich mal eben noch nen Beitrag schreiben, damit ich nen Link zu meiner Batterie einstellen kann.

DerTobi1978 am 30 Nov 2020 22:41:05

Der Tipp von Holger, eine separate Ladeleitung mit Unterbrechung zu legen ist ja schon eine super Idee. Werde mir dann mal die Verkabelung anschauen und hoffen, dass ich überall einigermaßen dran komme....

Ansonsten weiß ich nicht, welches BMS verbaut ist. Ich habe diese Batterie:

--> Link

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