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Hallo, ich möchte die Wohnraumbatterie des Vorbesitzers (Maxgear 95AH 800A Batterie gegen eine neue Wohnraumbatterie austauschen, da diese schon älter zu sein scheint. Aufgrund unzähliger Forumseinträge, durch welche ich mich gewühlt habe, wird es eine Exide Gel. Starke Wechselrichter sind nicht geplant, versuche ganz ohne auszukommen. Würden gerne paar Tage frei stehen können. Solar ist leider Gewichtsmäßig keine Option. Nun meine Frage: Gibt es einen Grund, lieber 2 schwächere als eine Starke zu verbauen? Preis- und Gewichtsmäßig kommen im Endeffekt die auf ähnliche Werte. Ich liebäugle mit der EXIDE ES 2400 /210AH / 2400 WH - gibts es um rund 400 € - muß nur noch platzmäßigdie kompatibilität checken. Haben einige schon gute Erfahrungen damit wie ich gelesen habe... Danke für Eure Inputs, schöne Woche Chris Moin, z.B. können zwei 'Schwächere' an verschiedenen Plätzen installiert werden. Munter bleiben! . . Mein Vorschlag, wenn es nicht primär um Geld, sondern um Gewicht geht: - Ne 130 Ah LiFePO - 200 Wp Solar Wiegt zusammen ca. 35-40 Kg und damit ein bisschen mehr als die Hälfte deiner beabsichtigten 210 Ah Exide. Entnehmbare Energiemenge ist ungefähr die gleiche, und in einem Viertel der Zeit wieder voll, die die Gelbatterie braucht. Und von März bis Oktober kannst du damit dein Stromkabel zu Hause lassen. Natürlich, wie gesagt, ein bisschen teurer. Aber wenns an der Zuladung mangelt, ist so‘n Bleiklotz eher der falsche Weg. Und die Solaranlage macht dich wesentlich autarker als nur das Batterie-Upgrade. Als Bonbon hat die LiFePO auch noch eine höhere Lebensdauer als die Gelbatterie. Wenns unbedingt dein Weg bleiben soll, nimm eine Grosse statt zwei Kleiner. Weniger Kabelage und mehr Energie pro Gewicht. bis denn, Uwe Ohje....das Solar-Thema hatte ich für mich ausgeschlossen, dachte das wird Gewichtsmäßig ein Problem....und nun DAS :) Danke für Deinen Input....jetzt weiß ich, womit ich mich in dieser Urlaubswoche beschäftigen (muß) - also starte ich jetzt mal, mich in die Solar-Threads einzulesen.... Bzw tenfiere ich nun eher zu Plan B: Da dies unsere erste Saison mit eigenem WM wird, kaufe ich jetzt einfachmal die ES900, schau mal wie weit ich jeweils damit komme und habe dann nach paar Monaten Erfahrung genug Parameter, was uns fehlt, was wir wirklich benötigen und wie ich das dann Umsetze.... ich denke, das macht so mehr Sinn. Lg Chris Hi Chris, wie Du hatte ich Anfang 2019 mit unserem neuen T66 auch gedacht und die vorhandene Varta 95Ah AGM um eine 2. ergänzt- um dann beide nach ca. 6 Wochen zu verkaufen, durch eine 100Ah Lithium + 2x100 Watt Solar mit MPPT-Regler zu ersetzen. Nie mehr Landstromkabel benutzt und ca. 30 kg Gewicht gespart. Nutze die Zeit Deines jetzigen Urlaubs, Dich in die Themen einzulesen, dann findest Du sicher die für Dich richtige Lösung. Meine unmaßgebliche Meinung. Viele Grüße Jürgen :tach: Hallo Chris willkommen im Club. Ich wollte auch kein Solar (immer noch so geblieben, gerade im Sommer bin ich gern ein Schattenparker :lach: ) u. a. wegen Gewichtsphobie. --> Link Könnte ich mir ähnlich bei Deinem VI Dethlefs sehr gut vorstellen die 3850 kg zu halten. Eine technisch einfach zu realisierende Variante stand auch bei uns im Fokus. Also ging es ans Lesen, viel Lesen und Schreiben im Forum. Meine Geschichte und Erfahrung --> Link (die Beiträge zum ersten Fehlkauf und zum Booster kannst Du erstmal überblättern) Wie auch meinen Vorschreibern zu entnehmen ist, präferiere für Dich den Umstieg auf die Lithiumtechnologie. Es ist nicht eine Qualitätsänderung, es ist wirklich ein Quantensprung. Einfach auch mit Deinem EBL99 zu realisieren. Ich wette zwei Kilo Eisen, es wird ein 1:1 Tausch (40A Sicherung direkt an der Aufbaubatterie nicht vergessen). Also die zwei Bleiklötze raus und eine 100Ah Lithium mit Bluetooth rein. Bis hierhin kannst Du keinen Fehler machen :!: , außer Verpolen :lach: . Ausbaufähig ist das dann immer noch. :lol: Für das Nachrüsten eines 230V-Konverters und auch so bist Du mit der Kapazität bestens bedient. Viel Erfolg im neuen Jahr Klaus P.S. Chris Sollte Deine jetzige Aufbaubatterie „nur schwächeln“ so kannst Du bis zur Entscheidung an die jetzige einfach einen Pulser hängen. --> Link Hat schon so einigen geholfen. Später dann an die Blei-Starterbatterie basteln. Grüße aus dem nördlichsten Zipfel Sachsens Klaus 200 Ah LiFePo4 Selbstbau und 200 Watt flexible Solarpanels wiegen gerade mal 25 kg. Kosten je nach Lieferant 700 bis 900 € mit Solarregler pfeffersalz Ich glaube der TE hat bereits in seinem „Prolog“ erwähnt, kein Solar haben zu wollen (seit Lithium ich auch). Lassen wir also Chris1977 sich an die Problematik einfach herantasten. Die flexiblen (leichten) Solarmodule sind wohl auf dem Womo geklebt. Also gleichzeitig als Zusatzheizung zu nutzen. :evil: Ein namhafter Vertreiber dieser Flexmodule dokumentiert stolz bei YT wie man wegen notwendiger Wärmeabfuhr (auch technischer Effizienz) mit zwischengeklebten Muttern gegenwirken kann. :vogel: Als etwas technisch verständiger Mensch :!: :?: :!: :runterdrueck: :kuller: Deine Gewichtsangabe hat aber sicherlich auch nicht alle Bauteile berücksichtigt. Aber wir wollen sicher diesen Tröt nicht mit unserem Disput stören. Nur so meine Meinung Klaus
Sorry musste gerade etwas schmunzeln.... muss ich jetzt auf meinem Kasten im Sommer die Sicken unter den Modulen mit Blei ausgießen? :lol: Hallo Chris, wenn kein Solar benötigt wird, würde ich evtl. etwas warten mit dem Bleibatterie Kauf und evtl. auch auf Lifepo4 setzen, wie die anderen hier auch schon gesagt haben. Weniger Gewicht, mehr Leistung zu ähnlichem Preis als Selbstbau.
Ich kann meinen Vorschreibern mich nur anschliessen. So mal als Tipp der dir vielleicht hilft die Entscheidung rauszuschieben um Erfahrung zu sammeln. Nimm eine 12V 55W Birne. Die Zieht aus 12 Volt Batterie 4 A. Batterie Volladen, Lampe anschliessen, Zeit Stoppen bis 12 Volt erreicht sind. Zeit X 4 A = .. Ah Kapazität. So bist du schlauer, was den Zustand entspricht. 2 Möglichkeit:
Die 800 A machen mich nachdenklich. Es ist vermutlich eine Starterbatterie oder Startfähige Batterie. Wie gut ist deine Starterbatterie. Sonst die Erneuern. Die alte Starterbatterie parallel zur Versorgerbatterie einbinden. DU schlägst damit 2 Fliegen mit einer Klappe. Hast erstens eine neue Starterbatterie. Mehr nutzbare Kapazität auf der Versorgerseite. Und damit einen anderen Zeithorinzont für deine Entscheidung. Was machen, sprach Zeus. :mrgreen: Nicht optimal die lösung. Aber besser als mit einer alten 95 Ah ohne Strom dazustehen. Passiert meistens Nacht, wenn du die Heizung brauchst. Gruß Franz
Überdenke Deinen Plan B ---> Vorschlag Plan C Du wirst vermutlich mit einer ES 900 auf Dauer nicht auskommen und daher € 150,.. möglicherweise vergeuden. Kauf lieber gleich eine größere oder 2 x ES 900 und Du wirst mit 160 Ah Blei vermutlich auskommen, schleppst aber unnötig Gewicht durch die Gegend. Wenn Du erst später eine weitere Bleibatterie dazustellen willst, warte nicht zu lange. Bleibatterien sollten eher gleich alt sein. Vorschlag Plan C Bei Gewichtsproblemen würde ich keinen Bleiballast neu anschaffen, sondern lieber sofort eine (vorerst eventuell kleinere) LiFePo4-'Batterie kaufen. Hier kannst Du später auch problemlos erweitern, da spielt das unterschiedliche Alter keine Rolle. Ich weiß, jeder hat andere "Vorschläge" - du hast die Qual der Wahl. Ich wünsche Dir eine erfahrungsreiche erste Wohnmobilsaison und viele weitere schöne Saisonen! Helmut
Kannst du ja auch machen, Solar ist von der Batterie unabhängig und kann später immer noch kommen. Ich würde dir aber auch von der Bleibatterie abraten, da Lithium im Aufbaubereich ausschliesslich Vorteile hat. Wenn es an Bastelwut mangelt, nimm eine Fertigbatterie, und wenn das Budget begrenzt ist, eine kleinere. Ist ein gutes Investment. Ergänzen kannst du immer noch, und ersetzen musst du nicht mehr. Gruss Manfred
Hallo Chris, ich würde schon auch zu einem Li-Akku raten und versuchen, die Gewichtsersparnis in Solar zu re-investieren. Wenn du freistehen willst musst du auch irgendwie nachladen können. Klar, kann man auch durch Fahren machen aber das ist eben nur eine Möglichkeit. Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln Servus, spar die 400 Euros, lege lieber noch 600 drauf (i-tecc, LiFePo4) oder bei Lars (lisunenergy) die winterfeste Variante. Da kannst Du mit 100Ah nix falsch machen, gerade wenn Du nicht im Winter unterwegs bist. Wenn Du später trotzdem erweitern willst, bekommst Du die Batterie wieder los da Standardbauform (i-tecc). Wenn Du die Bau oder Fertiglösung von Lars wählst, ist eine Erweiterung auch kein großes Problem. Wenn Du jetzt 400 Eur zum Fenster rauswirfst, wirst Du Dich später ärgern, 210 Ah in Blei ist ne Hausnummer und deutlich schwerer!! MfG Charly Vielen lieben Dank für Eure vielen Vorschläge! Bin sehr dankbar, daß alle Ihre Erfahrungen hier kundtun! Werde mich da heute mal durcharbeiten! Schönen Tag und ich melde mich :) Chris
Das mit dem Winter macht mich gerade stutzig, war dies bzgl Solar oder wegen der Batterie gemeint? Sry, hab mich mit LifePo4 noch nicht beschäftigt... Habe schon wintertrips zum langlaufen geplant :) Danke Chris FePo hat den Nachteil, Du solltest die Batterie nicht unter Null laden. Auch liefert eine kalte Batterie weniger Kapazität. Ein abgestelltes Womo muß erst lange beheizt werden. Wenn die Batterie an warmem Ort verbaut ist, ok. Hängt die praktisch im Freien, mußt Du da Vorkehrungen treffen oder auf winterfeste Technologie setzen wenn DU auch im WInter fahren willst. Und genau da kommt es auf die Batterie und Ladetechnik (PV oder PV-Booster Verbund, sowie Generator im Notfall) an! Deswegen lese Dich hier mal ein und durch, gehe auf diverse Fachsites und informiere Dich. Schnell ne Blei für 400 zu kaufen wird sich rächen! Versprochen! MfG Charly :trotz: Sicherlich gibt es Umstände die ein LiFeYPO4-Batteriesystem (Y steht für den Gehalt an Yttrium) unabdingbar machen um eben sicher auch bei tiefsten Temperaturen laden zu können. Steht die Aufbaubatterie im Wohnmobil (so sollte es auch so bei Dir sein Chris1977 :?: ) kann ich mir die zwingende Notwendigkeit nicht vorstellen, denn Strom entnehmen geht ja immer noch. Das eingebaute Batteriemanagementsystem (BMS) verhindert lediglich das Laden bei entsprechend niedrigen Temperaturen. Selbst beim Horrorszenarium einer völlig ausgekühlten Hütte, nach Heizungsausfall (vergessen rechtzeitig auf zweite Gasflasche umzustellen) und 8h Langlauf kann ich zum Heizen Strom entnehmen. Und somit bin ich wieder… Unser Garagennachbar ist ein absoluter Winterfreund. Mit LiFePO4 (also ohne Y und ohne Solar) in der kältesten Jahreszeit auf den Lofoten, das Jahr danach Nordkap (kam wegen zu viel Schnee nicht an :cry: ). Zur „Sicherheit“ (er nannte es später Redundanz) hatte er eine 12V-Heizmatte unter die Aufbaubatterie gelegt, nie gebraucht. Angst ist eine der größten Triebkräfte der Menschheit. Diese Triebkraft wird zielorientiert in der Werbung verwendet um Bedürfnisse zu schaffen. Wann bedarf ich als Camper zwingend das „Y“? :evil: Also Chris1977, das Wissen um… ist immer gut! Viel Spaß bei Deinem weiteren Studium (heißt ja „sich mühen“) der Batterietechnologien und immer eine glückliche Hand beim Abwägen. Grüße aus Niederschlesien Klaus
Wenn du eine Lithium brauchst, denen die Temperatur egal ist. Findest du unter den Namen Winston und die Bezeichnung ist LiFeYPO4. Und es gibt hier viel Lesestoff zu dem Thema. --> Link Und der Form halber bekommst du einen Bausatz der ein Rundumsorglospaket ist, hier. --> Link Viel Spass beim Schmöckern. Sonst einfach Fragen. Franz
Das stimmt, aber eigentlich sollte man die ganze Wahrheit sagen. Jede LiFePo4-Batterie hat ein Batteriemanagementsystem (BMS), welches neben anderen Schutzfunktionen automatisch zuverlässig verhindert, dass die Batterie bei tiefen Temperaturen geladen wird und dadurch Schaden nimmt. Helmut
LiFeYPO4-100AH-12V Batterie Einzelkomponenten im Set zum Selbstbau, Lithium, Li-Ion Akku inkl. BMS u. Sicherheits-Trenn-Relais 250A 1.449,00 EUR 17,00 kg (inkl.16% Mwst. zzgl. 69€ Versand) Hallo Franz, ich habe geschmökert ... Helmut at basste Wenn alles funktioniert, ja. Wenn nicht? .... Ja, es gibt solche BMS die durch einen Impuls freischalten können. Dann startest Du das Womo und die Lebensdauer nimmt rapide ab. ABgesehen davon würde der Akku leergezogen und dann abschalten. Und dann?? WIe aufladen wenn noch kalt und keine Heizung bei Freistehen in der Pampa in Skandinavien??
Also.. wenn ich Wintercamping mache, heize ich durch, egal wo. :ja: ... oder wie macht man das sonst? :?: Wenn Batterie dann leer und wie aufladen(Solar,Motor,220V) ist eine andere Frage, aber es geht.
Gürtel und Hosenträger ? Nur im Expeditionsfahrzeug Hallo Charlie, wir wollen dem TE ja sachliche Ratschläge geben. Man kann die Y-MANIE auch übertreiben. Helmut Das ist keine Y-Manie, sondern das Anbieten der einzig längerfristig erprobten (8 Jahre) Lithiumtechnologie fürs Wohnmobil. So ne Winston-Anlage hat ja neben der Tieftemperaturfestigkeit noch ein paar andere Vorzüge zu bieten, bei denen die blauen Becher mit BMS nicht mitkommen, in welchem Gehäuse sie auch immer verpackt wurden. Einen einzigen Vorteil haben die LiFePOs ohne Y: sie sind billiger. Das wars dann aber auch schon. Und der Preis ist halt auch nicht für jeden das einzige Entscheidungskriterium. bis denn, Uwe Deswegen den Kauf vorher gut überlegen! Auch einen Störungsfall überlegen (bspw. kann bei Eigenbauakkus durchaus eine Zelle aus dem Verbund genommen werden, der Restakku hat dann u.U. weniger Gesamtkapazität. Im Fall von Wintereinsatz in Skandinavien wäre ein Heizungsausfall der einzigen Heizung übel. Energiebilanz erstellen! ( was ist verbaut und läuft wie lange? Was ist noch geplant, bspw. E-Bikes) Nutzungsverhalten! ( 2 Wochen im Sommer am Mittelmeer, 2 Wochen im Winter in Norwegen, Mix, Leben im Womo 365/24) Fahrtgebiet! (nur Süden oder Norden, größere Touren auch abseits der bewohnten Gebiete) MfG Charly
Wie willst du denn bei einem Block mit 4 Zellen a 3,2 V EINE entnehmen?? Soll das System dann mit 9,6 Volt arbeiten?
Nein,die Kapazität bleibt gleich,die Spannung wird weniger. Gruss Dieter Ich muss mich einfach hier mal einwerfen. Chris1977 als TE hat entsprechend seiner Anfrage momentan eine Entscheidung zu treffen, Lithium oder Blei und etwas zu der jeweiligen Dimensionierung. Die hier bald wieder ausufernden Beiträge zu den Lithiumarten und dann Verschaltungsmöglichkeiten bringen dem TE nur Verwirrung und sind einfach hier und jetzt nicht Sinnvoll. Das sind dann Themen, die anderenorts diskutiert werden und können. Manchmal kommt es mir so vor das einige nur schreiben um die Quote der eigenen Beiträge zu erhöhen. :evil: Wir wissen auch nicht wie Chris1977 mit seinen technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten aufgestellt ist, geschweige denn wie sein Reiseverhalten ist und sich entwickeln kann/wird. Daraus ergeben sich dann ja auch die Formen und Inhalte der Hilfestellung. Das Wort Ratschlag, in seiner zweiten Hälfte ... kann… auch Er- … Einfach nur mal meine Meinung Liebe Grüße an alle Foriumianer aus Nordsachsen Klaus P.S. Redundanz Ich fahre zunächst in Europa und nicht in der Pampa, habe auch im Fahrzeug nur einen Reservereifen, wenn überhaupt. Und eine zweite Starterbatterie hab ich auch keine… :oops:
HIlft das dem TE weiter?
Im Thread verirrt? Oder heiteres Beruferaten: Hausmeister? :lol: At Rockerbox Bei einem 200 Ah Winstonblock, bestehend aus 8 Zellen a 100Ah, kann eine Zelle entnommen werden. Es sind ja immer 2 parallel in Serie. Bei häufiger XVP Aktivierung (x=ovp/uvp) wird man schnell feststellen daß ein Balancer die Ursache ist und den Grund suchen. Mit 9,6 V kämen Multivoltgeräte evtl. noch aus, aber das müßte man testen. Aber wir kommen hier vom Thema ab. Wichtig für den TE ist auf alle Fälle jetzt beim Neukauf quer und um die Ecke zu denken um später nicht doppelte Arbeit zu haben. Auch ist Winterbetrieb geplant! Danke für die zahlreichen Antworten und Diskussionen - ich bin nun noch verwirrter :) Jetzt wirds vorerst Plan F :) LifePo4 wirds nächstes Jahr , wenn ich Verbrauchsdaten gesammelt habe, ist meine erste Saison mit eigenem Camper. Eine Frage hätte ich noch bzw ob mein Gedankengang stimmt: 1. AGM Batterien laden beim weiterfahren wesentlich schneller auf als Gel Batterien. Das wäre mein Argument für eine AGM. 2. Die Kombi aus einer "Exide 800 Dual AGM" und dem "EBL99" auf Gel-Stellung ladet die Batterie nur zu auf 98% auf und sie hält evtl. etwas kürzer. Die 2% sollten doch vernachlässigbar sein, die Lebensdauer ist mir recht egal wegen Umrüstung in den nächsten 2 Jahren. 3. Wenn das Fahrzeug aber am Landstrom hängt, wird die AGM2 trotzdem vollständig geladen. 4. Mein Zwiespalt: "Exide 800 Dual AGM" vs. "Exide ES 900 Gel" Der Plan: Über Nacht freistehen, paar Stunden Autofahren, welche Variante gibt mir letztendlich mehr Saft? (Geschwindigkeit des Aufladens vs. ausschöpfen der Batterie - die Gel können ja Tiefenentladung besser ab - was aber letztendlich nur die Lebensdauer betrifft) Bitte teilt mit mir Eure einschätzungen bzgl. der von mir getätigten "Behauptungen" DANKE! Lg Chris Hallo, dein Plan F verwirrt mich aber auch. Du möchtest auf LFP umsteigen, aber erst eine Bleibatterie kaufen? Und du möchtest die Batterie tauschen, weil sie "schon älter" ist? Das macht irgendwie keinen Sinn. Wenn die Batterie noch geht, dann nimm sie einfach weiter und schau, wie du damit auskommst. Wenn du eine neue willst und mit LFP liebäugelst, dann kauf eine. Kann auch eine kleine sein, mit 50 Ah kommst du schon viel weiter als bisher. Bleibatterien (egal ob AGM oder Gel) laden mit schlechterem Wirkungsgrad, da kommen nur rund 2/3 des Stroms wieder raus (bei Lithium über 90%). AGM kann höhere Ströme liefern, Gel ist haltbarer. Und LFP kann noch höhere Ströme und ist noch haltbarer ... Gruss Manfred Zur Erkärung: Im WoMo ist vom Vorbesitzer eine Maxgear - Starterbatterie als Wohnraumbatterie verbaut. Keine Ahnung wie alt diese ist. Ich möchte eine stressfreie erste Saison vor mir habe, deswegen eine neue Batterie. Heuer möchte ich mal rausfinden, wie unsere typischen Ausflüge aussehen, um danach etwas daran angepasstes zu installieren. Dies ist mir die 150 € mal Wert. Ich möchte hier bitte keine Diskussionen lostreten (auch wenn sie natürlich gut gemeint sind) warum, weshalb und wie es besser wäre - das LifePo4 Thema gönne ich mir nächsten Herbst - oder wenn es denn sein soll während des Sommers...... Freue mich auf Eure Antworten zu 1-4 :) Danke Chris
Dann teste sie doch einfach. Dann weißt du, ob sie noch für eine Saison reicht. D.h. voll aufladen, mit bekannter Last entladen und warten bis die gemessene Spannung unter einen Level sinkt, bzw. das EBL abschaltet. Je nach Anforderungen kann man auch noch mit einer miesen Batterie (<40Ah nutzbar) auskommen. RK Überredet ;) Franz hat mir das auch schonmal geraten : "Nimm eine 12V 55W Birne. Die Zieht aus 12 Volt Batterie 4 A. Batterie Volladen, Lampe anschliessen, Zeit Stoppen bis 12 Volt erreicht sind. Zeit X 4 A = .. Ah Kapazität. So bist du schlauer, was den Zustand entspricht." Also volladen, ausbauen , die Birne dranklemmen und nach ca. 20 Std sollten die 20x4A = 80AH auf 12 Volt sein... Werde aber natürlich öfter dazwischen messen... Leider finde ich nur polnische Daten über die verbaute Batterie (maxgear 85-0117) ich gehe aber davon aus, daß es eine Starter Batterie ist...Ob die 95AH C20 oder C100 sind weiß ich auch nicht... die Nachteile einer Starter-Batterie sind vorallem, daß sich eine Tiefenentladung negativer auf die Batterie auswirkt... Danke, daß Ihr so auf mein Budget schaut und sorry, daß ich Euch mit so einem Blödsinn belästige...! Lg Chris
Es ist eine 12V 95Ah 800A, Blei-Säure Batterie mit vollständiger Calcium Legierung auf positiven und negativen Platte, Ladespannung bis 14,8 Volt. Mehr ist auch im polnischen Internet nicht zu finden außer PDF-Bedienungsanleitungen welche lediglich die Vorzüge dieser Starterbatterie auch im Kältebereich hervorheben. Datenblätter -> Fehlanzeige. Viel Erfolg bei Deinem Test (Erinnerung --> Link ) Jetzt schneit es in Nordsachsen (4cm) Grüße Klaus
Achtung, das wird keine 20 Stunden dauern, Du kannst nur die Hälte der 95 Ah aus der Bleibatterkie entnehmen und wirst bei 4 A Entnahme viel früher auf 12 Volt sein, das dauert auch bei sehr gutem Zustand der Batterie viel weniger Zeit, also Spannung messen und rechtzeitig die Entladung stoppen! Schätzung: 95 Ah bei voller, guter Batterie, Entnahme von 40-50 Ah (4 A Entnahme für maximal 10-12 Stunden bei gutem Batteriezustand! Helmut
Mit Verlaub, das ist doch Käse. Man kann die gesamte Kapazität entnehmen, und wenn man sie bestimmen will, macht alles andere auch keinen Sinn. Man soll im normalen Gebrauch nur die Hälfte entnehmen, weil das die Batterie schont und sie in Bezug auf Ladezyklen dafür spezifiziert ist (z.B. 300 Zyklen bei 50% DOD, entspricht 600x halbleermachen oder 1200x zu einem Viertel). Davon unabhängig wird eine 95 Ah-Bleibatterie wohl fast nie 95 Ah ausspucken. Erstens ist der Wert im Neuzustand schon gern gelogen - beim letzten Test in pr*m*bil waren's gerade mal 75%, der Zeitschrift aber nur eine Randnotiz wert - und zweitens geht die Kapazität bei Bleibatterien im Gebrauch laufend runter. Da hilft nur messen wie oben beschrieben; die übliche Startstromprüfung liefert ein falsches Bild. Gruss Manfred Mit Verlaub Manfred, es geht um eine AGM-Batterie
Und Du bis auch der Meinung dass es 20 Stunden :!: dauert, bis die 12V unterschritten werden :?: Darum ging's :!: Dass Du mit Batterien eher "entspannter" als andere umgehst, kann man ja nachlesen. Helmut
Ja, nur deine Erklärung für eine geringere Zeit war nicht korrekt. Es liegt (wie geschrieben) nicht an der "üblichen" 50% "Regel" sondern daran, daß die Batterie vielleicht schon neu nicht so gut war oder eben schon gealtert ist. Sollte das beides nicht der Fall sein, wird man sie bis 100% entladen können und bekommt theoretisch 95Ah raus. Ob die Batterie nachher Lebensdauer verloren hat und wieviel ist ein anderes Kapitel. Aber nur so kann man den Zustand beurteilen. Das können 20h oder 20min sein. Deshalb muß man es eben kontinuierlich beobachten. RK Aha, wieder was gelernt, ich hätte aufgrund der Warnungen der "Bedenkenträger" eine AGM nicht tiefentladen, auch nicht für einen Test. Gehöre ich jetzt auch zu den "Bedenkenträgern" :?: :?: :?: Helmut
Nein, gehörst du nicht! Der Betrieb sollte auf eine längere Batt.Lebensdauer abgestellt sein. Aber bei einem Test kannst du die "Hälfte" leider nicht ermitteln. Mit den herkömmlichen "Spannungsschätzungen" hast du eine "Toleranz" von ca. +- 20%. Eigentlich musst du sie tiefentladen um an einen einigermassen aussagekräftigen Wert zu kommen. Aber auch bei einer Tiefentladung ist noch was drin. Batterien sind wie Frauen, du weißt nie wie sie reagieren. Meist aber nie linear und logisch! Grinsend, Andreas |
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