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Hallo geschätzte Womo-Freunde, seit einigen Monaten beschäftigen wir uns mit dem VAN-life-Thema. Wir sind fasziniert und möchte sowohl reisen als auch ausbauen. Ein neues oder ausgereiftes Fahrzeug kommt deshalb zur Zeit nicht in Frage. Stattdessen übernehmen wir gerne Tipps und Erfahrungen. Möchten gerne selbst Hand anlegen in Verbindung mit Fachleuten (zum Beispiel mit Unterstützung der Busausbauer in unserer Nachbarschaft). Bei denen können wir einzelne Projekte nach und nach ordnungsgemäß durchführen. Ich hoffe deshalb, niemand fühlt sich hier im Forum von meiner Anfrage gestört. Es geht um ein Feuerwehrauto ohne Radio und sonstige technische Neuerungen, Lichtmaschine wurde ausgetauscht. Das Fahrzeug hat 36.000 km drauf und ist aus dem Jahr 1983. Wir möchten die Sitz- und Liegemöglichkeit selbst ausbauen und eine große Solaranlage vom Fachmann draufsetzen lassen. Wir schätzt ihr die Situation ein ? Etwas Abenteuerlust ist auf jeden Fall dabei - haltet ihr das Projekt für durchführbar. Herzlichen Dank für Meinungen. Erwin Hallo... Interessant wäre das Basismodell zu wissen, und sofern bekannt, dessen "Rostzustand". Klar geht das, warum auch nicht? Man muss bei 77PS natürlich viel Zeit mitbringen und damit rechnen, dass ein so alter Motor einem zur völlig unpassenden Zeit verreckt und man dann eventuell mit der Eisenbahn nach Hause fährt. Alleine schon deswegen wäre das nichts für mich, aber die Alternativen mögen sowas. Naja, und Umweltplaketten etc. gibt's freilich auch nicht, mit einer so alten Möhre ist man folglich nicht überall gern gesehen wegen der Stinkerei. Rost am Fahrgestell ist ein weiteres Thema, was schon angedeutet wurde. Dafür gibts mit BJ 1983 ev die Möglichkeit eines H-Kennzeichens und dann jucken die Umweltplaketten gar nimmer .....
Natürlich ist es durchführbar. Je nach gewünschtem Endzustand wird aber sehr, sehr viel mehr Zeit verbraucht werden müssen, als Du Dir hast vorstellen können. Und billiger ist der Selbstausbau auch nicht unbedingt. Wenn man dann seine eigene Arbeitszeit mit hereinrechnet, ist es ein katastrophal schlechtes Geschäft. Dann muss der Selbstausbau schon selber der Zweck bzw. das Hobby sein. Und dieses ganze "schlechte Geschäft" wird meiner Meinung nach noch viel mehr verschlimmert, wenn man diese Zeit und das Geld in eine uralte Basis steckt. Das wird dann die berühmte "Leiche mit Goldzahn". Wenn überhaupt, würde ich dann einen "zeitwertgerechten" Umbau machen: Decke und Wände mit den üblichen Materialen isolieren, einen Boden rein, ein paar Regale an die Wand und dann zwei Matratzen rein. Dann bleiben auch noch etwas Zeit und Geld übrig, damit in den Urlaub zu fahren. Moin, was wollt ihr den machen ? So eine Art "minimalausbau Camper " ? für kleine Kurztrips ? ich vermute mal das es ein alter Ford Transit ist?...wenn ihn die Feuerwehrbis zu letzt in Besitz hatte ist er sicher in guten Zustand. Glückwunsch zum Kauf wenn meine Vermutungen richtig sind. Herzlichen Dank für Eure Anteilnahme. Was den Motor anbelangt denke ich, er ist so einfach gestrickt, dass man ihn überall instand gesetzt bekommt - falls er überhaupt verreckt. Mich irritiert dabei die Lichtmaschine. Ein wichtiges Teil - soweit mir bekannt ist. Wie kann das kaputt sein nach 36.000 km ? so der Stand bei der Anzeige. Danke für die Ermunterung wegen des Feuerautos. Und ein H-Zeichen wird dann auch beantragt. :ja: Was macht man denn mit einer Diesel-Standheizung ? Falls der Wunsch anfällt ? Muss Diesel unbedingt im Tank mitgeführt werden ? (Mich stören diese dünnen Dieselleitungen unter den Fahrzeugen sowieso - da würde ich lieber eine dickere Gewebeleitung einbauen). Kurz und gut: kann man Diesel auch woanders im Fahrzeug vorhalten ? Wir möchten gemütlich in Richtung Dänemark-Schweden juckeln und haben keinen Zeitdruck. Ein Reparaturaufenthalt wäre ärgerlich, aber machbar. Ist meine Einschätzung, dass so ein einfacher Motor gut zu reparieren ist, völlig falsch ? Hallo Stefan, bei youtube sind wir auch unterwegs und schauen täglich Videos an. Im Moment fehlt halt noch ein Mutmacher für den letzten Schritt, also den konkreten Kauf. Wo wir ihn zum Umbau abstellen wissen wir schon und von wo tatkräftige Hilfe naht ist auch bekannt. Ich denke sonst sollte man den Anfang gar nicht machen. Besten Gruß und herzlichen Dank allseits.
Das wird ein Schuss in den Ofen, den das Fahrzeug säuft unter Garantie mehr Benzin als dir lieb ist. Überigens steigen die Spritpreise weiter. Auf jedenfall Rate ich dir dringen dich erst einmal ausführlich über das Basisfahrzeug zu informieren. MfG kheinz Das stimmt, über den Kraftstoffverbrauch steht nichts in der Anzeige des Autohauses. :lol: ... haben sie anscheinend vergessen.
Definitiv ja, ist eher die Frage, ob ein (junger) Mechatroniker ohne OBD Schnittstelle, die im sagt was kaputt ist. noch was reparieren kann... Eine Lichtmaschine, wie fast Alles andere am Auto, altert natürlich auch im Stillstand, ist also nicht ungewöhnlich und es wird vermutlich noch das Ein oder Andere bein (längeren) Fahren kommen. Für eine Dieselstandheizung gibt es separate Unterflur Tankbehälter (5-20ltr.), sollte kein Problem sein. Die Ersatzteilversorgung für den MK2 ist gut, du solltest unbedingt nach dem Kauf und vor dem Ausbau in einer guten Werkstatt (mit Transit Erfahrung) einen ausführlichen Gerneralcheck machen lassen, insbes. alle Schläuche, Bremsleitungen etc. die einfach nach 40 Jahren dem Alterstod unterliegen, ein geplatzter Kühlerschlauch unterwegs ist nicht schön.Der Spritverbrauch wird wohl bei 11-13 Ltr. liegen, vor allen bei Zwillingsbereifung. 11 bis 13 Ltr Benzin never rechne da mal noch 10 ltr. Zu. Thw, Feuerwehr war es egal die fahren nicht viel denen kam es darauf an das bei Kälte gut anspringt. Die Fahrzeuge sind Leistungsbefreit starke Steigungen gehen im Schneckengang. Es gibt aber Besitzer die auf Dieselmotoren umgerüstet haben. Wir können ja noch ewig lang hier spekulieren. Aber sinnvoller wäre mal die Bekanntgabe einiger Grunddaten: Fahrzeugtyp, Gewicht, Motor usw. Fotos kommen auch immer gut bei einer Beratung übers Internet. Hallo Feuerwehrauto2012, Ich finde es schade, Du stellst hier eine oder mehr Fragen, aber gibst keine konkreten Infos zu dem Fahrzeug, um das es geht. Ausser 77PS, Benzin, Baujahr und km-Stand. Sorry, fast hätte ich die neue Lichtmaschine und das fehlende Radio vergessen. Nebenbei erwähnst du noch Deine Vorbehalte zu bestimmten Dieselleitungen. Im Benziner. Sorry, irgendwie......... . Wenn du ein H-Kennzeichen möchtest solltest du auf einen zeitgemäßen Ausbau achten, sonst wird das eventuell nichts. Also eventuell nur das nötigste machen damit es als Womo anerkannt wird und erst nach Erteilung des H-Kennzeichens die restliche moderne Technik einbauen. Altersbedingt können Dicht und Simmerringe den Geist aufgeben, vielleicht wurde da ja aber auch schon das ein oder andere gemacht. Beim Sprittverbrauch glaube ich eher an 15-18 Liter. Gruß Joachim Wenn zu viel Modernität rein kommt, kann die H-Zulassung auch wieder entfallen. Also vorher mal genau schlau machen…..
Genau, das habe ich auch überlegt - anlässlich der neuen Lichtmaschine. Und ausserdem schreibt ein Authändler bei einem ähnlichen Mobil, dass man eine starke Russentwicklung beachten muss und Rostbefall. Das steht zwar bei meinem Objekt nicht dabei, aber warum sollte es beim gleichen Jahrgang anders sein ? Heute Abend werde ich noch mit einem Fachmann telefonieren. Grundsätzlich wäre mir ein einfaches Auto, das ich selbst zusammenbasteln kann, angenehm. Beim PKW bin ich Neuem aufgeschlossen. Nochmals vielen Dank. Liest du eigentlich alle Beiträge hier durch? Die Frage nach den Fahrzeugdaten solltest du mal beantworten. Sonst ist jeder weitere Hilfeversuch nutzlos….
Hallo, Ist heute 1. April? Feuerwehrauto, du hast uns immer noch nicht mitgeteilt, um welches Fahrzeug es geht. Wegen H -Kennzeichen und Lichtmaschine .. Vorsicht, ich kenne wen, der kennt einen, der einen kennt, dem wurde das H-Kennzeichen aberkannt, weil er neue Wischblätter montiert hat. . Sorry, stimmt hier etwas nicht? . 36000 Kilometer sind ja nur die gefahrenen Kilometer, das sagt aber nichts über die Betriebsstunden des Motors aus. Es gibt genügend Feuerwehrfahrzeuge die stundenlang mit laufendem Motor am Einsatzort stehen und da kommt nicht ein Kilometer zusätzlich auf den Kilometerzähler. Und im Leerlauf laufen die da auch nicht immer jenachdem welche Aggregate die noch antreiben müssen. Hallo Erwin Vielleicht eine Überlegung den Motor auf LPG umrüsten zu lassen. Dann sind die Spritkosten fast halbiert. Mit 77PS würde ich nicht gerade auf 3.5to gehen ;-) LG, Sascha Da ein Freund von mir bis heute einen 79er Transit fährt, fällt mir dazu noch folgendes ein. Er erzählte mir irgendwann, das spez. Feuerwehr Transits manchmal mit einer extra kurzen Hinterachsübersetzung ausgeliefert wurden, da es bei denen nicht auf Endgeschwindigkeit ankam, sondern auf "Beschleunigung". Dies habe viele Feuerwehrautokäufer zur Verzweiflung getrieben, weil bei ca. 90 km/h Ende Gelände war und der Lärmpegel unerträglich wurde. Wie gesagt, nur eine nicht verifizierte Geschichte, aber solltest du vielleicht vor Kauf überprüfen. Hier noch ein paar Infos zum Basismodell: --> Link
Moin Moin, Die gibt es komplett mit Tank zu kaufen : Amazon Link Oder du kaufst eine Benzinbetriebene Standheizung. Dann musst du auch nicht 2 Sorten Sprit bereithalten. Das wäre meine Wahl ;-) Grüße Ralf.
Moin! Naja, Ersatzteilversorgung als gut zu bezeichnen ist schon gewagt. Das mag bei Verschleißteilen noch so sein. Bei speziellen Transit-Teilen wird es schon eng und/oder teuer. Ersatz nur vom Spezialisten überwiegend verfügbar. Nebenbei bemerkt ist die Qualität von Teilen in den letzten Jahren sehr stark in den Keller gegangen bzw.stark schwankend.Große mechanische Brocken(Motor/Getrieb/Achsen) sollten mit der Laufleistung erstmal problemlos sein. Zahnriemen nicht vergessen. Und ein "Generalcheck" mit den angesprochenen Erneuerungen in einer WS werden wohl ein schönes Loch im Budget lassen. Und dann soll die auch noch Transit MK II-Erfahrungen haben. Dazu evtl.noch Uralt-Reifen und hoffen, daß der kein Transit-typisches Rostproblem hat. Alles nur Hinweise, sofern es sich um besagten FORD Transit MKII handelt mit dem wahrscheinlichsten Motor drin(2.0-OHC). Sonnigen weiterhin. Uwe
Aber nur in D. RK
Da ich davon ausging dass der TE in D wohnt hielt ich das für relevant. Aber der TE scheint sich eh auch nicht mehr für seinen eigenen Thread zu interessieren .... also wurscht. Er schrub, dass er in Richtung Skandinavien hoch will, da nützt ihm ein H-Kennzeichen so mal gar nix. Genauso wie in Frankreich, Italien, Spanien... eigentlich überall. Dieses H-Kennzeichen-Argument ist nur eins für Leute, die in einer Umweltzone in D wohnen oder nie aus D rauskommen... Davon ab ist das ja ein Benziner, weiss gar nicht, was der für ne Feinstaubplakette bekommen würde, womöglich grün, weil er staubt ja nicht, er stinkt nur... bis denn, Uwe
Moin Moin, er bekommt keine Plakette, die Schlüsselnummer passt nicht, das Fahrzeug ist zu Alt für diese Plaketten. Grüße Ralf. Ich denke auch er wird ohne Kat wohl KEINE Plakette bekommen. Auf der anderen Seite zählt die sowieso nur in Deutschland und dafür könnte er das H-Kennzeichen bekommen. Aber mal ehrlich: ICH möcht´ mit so einem, vor Drehmoment strotzenden, 77PS-Ottomotor keine 2,8t über 100er Kilometer bewegen müssen! Nicht mal im Urlaub!! Grüße Dirk Mit den wenigen Angaben spekulier ich mal: Sollte das Auto aus Feuerwehrbeständen sein, so ist es vielleicht völlig normal, dass die Lichtmaschine aufegegeben hat, und das bei der geringen Laufleistung. Die Wagen stehen sich im allgemeinen mehr in der Halle die Reifen platt, als dass sie fahren. Normalerweise, so kenn ich es jedenfalls, hängen die ständig am Ladestrom, um im Einsatzfall betriebsbereit zu sein. Dass das nicht der Fall scheint (da LiMa kaputt) ist der Wagen mal verkauft und für privat gefahren worden, da kümmert man dann nicht mahr drum. Da wäre ich beim Erwerb schon recht vorsichtig, die Wagen werden nicht so übergepflegt wie bei der Feuerwehr. Also: Vorbesitzer, Pflegezustand, Zubehör beachten (Funkeinrichtung und Lichtbalken müssen raus, Standheizung schon drin? usw...)
Moin... evtl.hat er aber Angst, das sich einer das Teil schnappt, bevor er es kann. Gibt man aber bei Mobil e die Daten ein 1983, bis 40.ooo, erhält man 9 Treffer, und einer davon hat eine neue Lima Ford Transit Löschfahrzeug TSF Sonder-KFZ Feuerwehr :arrow: --> Link Das Teil sieht besser aus wie einer neuer Transit aus dem Schaufenster :D Neupreis ca. 19104 DM mit 65 PS - Motor Der starke und robuste V4 - Motor garantiert die hohe Dauergeschwindigkeit und Steigfähigkeit, die für ein Feuerwehrfahrzeug unbedingt nötig sind. Höchst und Dauergeschwindigkeit : 100 Km/h bei 11 Liter Verbrauch. Guggst du hier :arrow: --> Link also hört auf zu lästern, das ist eine Rakete ! :D Von den ollen Transen mit V4 Motor weiß ich das die mit Zwillingsbereifung eine andere Hinterachsübersetzung haben. Die machend dann am Berg nicht gleich schlapp, aber so bei 80 Sachen ist dann auf der Bahn Schluss mit lustig. Ich hatte vor Jahren einen Taunus-Transit FK 1250, also die Urversion von den Transen. Auch Ex Feuerwehr mit nur 10.000 Kilometern! Der hatte vorne zwischen den Sitzen den 1,5 Liter Reihen-Vierzylinder mit 55 PS von der 17M Badewanne. Das war bei dem leichten Blechkasten kein Problem, lief auch auf der Bahn mal 120. Mit dem Ding hatte ich mit meiner Frau Jahrelang die Küsten an Nord- und Ostsee unsicher gemacht. War außer Klo alles drin; gut, stehen konnte man nicht, aber da hatten wir auch noch keinen "Rücken" Gruß Paul Hallo, wir haben mit so'nem Schlappmacher also Transit 2.Generation '79 angefangen. Umbau, also technisch, war alles kein Problem. Alle V4 passten, mitm bisschen Stricken auch der V6 aus Köln aber der war damals schon schwer zu bekommen. Schwachpunkte hauptsächlich ausgeschlagene Vorderachsen, Rost ohne Ende und die Stirnräder ( nix kette/ zahnriemen) Und ne Tankstelle sollte man haben. Also die Feuerwehr oben ist 3.Generation (ab '78) sollte 4 Zyl. OHC haben, könnte auch V 6 Zyl. sein kommt aber dann mit den PS nicht hin. Moin! Mk II meines Wissens nach kein V6 in D. Man möge mich berichtigen, wenn es anders ist. Wir hatten solch Kfz als reinen Kastenwagen( Singleachse) mit diesem Motor im Einsatz. Da war immer 10l+ angesagt. Bei 100 hat der Kollege schon jut georgelt wegen 4Gang-Getriebe. Dunkel ist mir noch, daß es wohl auch mal 95Ps gegeben hat bzw.kann man mit Teilen vom 101ps-OHC(Sierra/Granada/Capri) da wat machen. Sonnigen weiterhin. Uwe
Singleachse - gab es die Transe denn auch als Doppelachser? Gruss Flatus Er meint vielleicht Single-Bereifung……? Da das Auto aus dem Link offensichtlich im Museum steht, ist in meinen Augen der wichtigste Punkt, VOR dem Kauf abzuklären, OB sich das Fahrzeug überhaupt zulassen lässt und wie. Bei >7 Jahren ohne Zulassung ist eine Vollabnahme nötig, und was da alles anfällt, entzieht sich meiner Kenntnis. Daher unbedingt mit dem Tüv o.ä. abklären. Vielleicht gibt es Bestandschutz, der sich aber nur auf das Sonderfahrzeug bezieht. Oder er lässt sich umschlüsseln, dafür fallen dann aber vierstellige Kfz-Steuern an. Sollte man vorher wissen. Gruss Manfred
Kannst du das erörtern ?
Da müsste dann eine Abnahme nach §21 gemacht werden. Kostet 121,70€ Grüße Ralf. ... wieso soll das Ding im Museum stehen? Das ist die extravagante Ausstellungshalle eines Luxusschlitten-Verkäufers. --> Link Falls es das Auto aus obigem Link ist steht in der Anzeige in extra groß und fett geschrieben "Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei privater/ziviler Nutzung/Erwerb die Sondersignalanlage zu entfernen und eine Begutachtung/Vollabnahme nach §21 StVZO zur Änderung der Fahrzeugart erforderlich ist" Grüße Dirk
Eben drum sollte sich der Käufer VOR dem Kauf darum kümmern, dass diese "erforderliche" Änderung auch möglich ist, und welche Konsequenzen sie hat. Der TE beabsichtigt eine zivile Nutzung im öffentlichen Strassenverkehr, und wenn das Ding nicht zulassungsfähig ist - wegen Abgaswerten, CoC fehlt, was weiss ich - dann hat er am Schluss eine rote Gartenhütte an der Backe. Gruss Manfred Nabend, ich hab den Vorgänger den der TE hier im Auge hat (obwohl, es scheint so, als hätte er schon aufgegeben). Ich habe aber eine ehemalige Pritsche, die original in England zum Wohnmobil ausgebaut wurde. Da war das H-Kennzeichen kein Problem, das Auto ist original. Ausgebaute Feuerwehren haben schon länger Probleme mit der Zuteilung des H-Kennzeichens, das könnte echt ein Problem werden. Außerdem streiten die sich auch immer wieder wegen den Signalleuchten. Baut man sie ab, ists nicht mehr original und es gibt kein H. Lässt man sie dran, dann müssen sie abgedeckt werden. All solche Sachen hab ich mittlerweile schon gesehen. Bei den Feuerwehren ist meist das Blech recht gut, aber die Motoren sind kräftig hergenommen worden, klar, da gibt es keine Warmfahrphase. Der Motor der Feuerwehr hat schon den Ruf, daß er bald nach dem Verkauf aufgibt. Das mit der Zulassungsfähigkeit, was Ihr hier so beschreibt, ist eher rumgeraten und nicht richtig. Wenn das Auto eine Erstzlassung hatte, dann ist eine Änderung der Fahrzeugart oder gar ein $21 kein Problem (technischer Zustand ist ausschlaggebend), die Formalitäten sind machbar. Zum Auto selbst: Mit der kurzen Beschleunigungsübersetzung der Hinterachse wird das Auto sicher kein Reiseauto, das Spaß macht. Deswegen habe ich mich auch um ein Overdrive gekümmert, das gab es als Sonderzbehör. Außerdem hat mein Auto die Zwillingsachse mit der 5:14 er Übersetzung, die war Standard fürs Zivilfahrzeug. Damit lässt sich die Drehzahl auf ein erträgliches Maß senken, das Auto fährt dann bei 2800 Umdrehungen ca. 85 km/h und man kann brauchbar mit den LKWs mitfahren. Man kann auch mal überholen, man wird aber auch mal überholt. Steigungen haßt das Auto verständlicherweise, wenn man damit die Kasseler Berge bezwingen will, muß man vorausschauend fahren und genug Schwung mit an den Berg bringen, aber gehen tut das schon. Langstreckentauglich ist das Auto mit dem bärenstarken 70-PS-V4 schon, wir waren damit mehrfach in Schweden, Dänemark und England. Ich traue mich mit dem Fahrzeug eigentlich überall hinfahren, da mache ich mir wenig Sorgen, es macht wenig Probleme. So ein Transit hält "ewig", muß er aber auch, dauert ja alles länger :-) Der Auftritt in der Öffentlichkeit ist gar kein Problem, das Auto ist ein Sympathieträger. Was aber das Auto deutlich besser kann, als die modernen Wohnmobile: Wenn ich reisefertig bin, mit Fahrer und Beifahrer, mit vollem Wassertank und allem Krempel an Bord und dem Moped (Honda XL50) hintendrauf, wiegt das Auto 2460 kg (habs gewogen) und hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 2800 kg. Das nenne ich schon einen brauchbaren Sicherheitsabstand. ![]() Gruß Jürgen Schönes Fahrzeug |
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