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Ich finde meine Frage passt am besten in dieses Unterforum… Wir machen bald zum 1.Mal eine Reise mit einem gemieteten Wohnmobil, in dem die Sitze in Fahrtrichtung (Sitzgruppe) Dreipunktgurte haben. Zum Schlafen muss die Sitzgruppe nicht umgebaut werden, denn es gibt separate Schlafbereiche. Jetzt überlegen wir, auf was die Kinder sitzen sollen. Wir haben sowohl „klassische“ Kindersitze, als auch einfache Schalen-Hochsitze (die wir nur bei der Beförderung von fremden Kindern nutzen). Beide Sitzmöglichkeiten haben Vor- und Nachteile im Wohnmobil, vielleicht könnt ihr uns mit eurer Erfahrung weiterhelfen. Ich zähl mal auf… Klassischer Kindersitz: + bestmögliche Sicherheit + bequeme Sitze die auch stundenlange Fahrten erlauben (unsere können auch zum schlafen leicht geneigt werden) - Handling beim campen ggf. unpraktisch (ständiger Ein- und Ausbau bei Fahrt/Camping) Schalen-Hochsitz: + leicht, schnell anderswo verstaut, wenn in der Sitzgruppe gespielt, gegessen, usw. wird - Sicherheit eingeschränkt - auf längere Strecken wahrscheinlich unbequem (Kunststoffschale mit weichem Stoffbezug, keine weitere Polsterung) Fraglich ist jetzt insbesondere, ober der Negativpunkt bei dem klassischen Kindersitz überhaupt gegeben ist. Können die normalen Kindersitze die ganze Zeit auf den Sitzplätzen der Kinder verbleiben, ohne das deren (oder unser) Komfort während des campen geschmälert wird? Auf- und Abbauen fände ich jetzt unpraktisch, weil wir keine längeren Aufenthalte (mehr als 2 Tage) planen, sondern eine Rundreise nach Skandinavien vorhaben. Aber Auf-/Abbau ist auch kein Ding der Unmöglichkeit, falls noch Platz im Stauraum ist. Danke schon mal für eure Antworten! Grüße aus Bamberg, Florian Hallo Florian! Gegenfrage: wie alt sind die Kinder? Unser Mädl (10) sitzt während der Fahrt im "guten" Kindersitz, zum Essen auf dem "Hockerl", also der Sitzerhöhung. Die Sitzerhöhung hat auch den Vorteil dass man sie zum auswärts Essen, zum Sitzen vor dem Mobil auf dem Campingstuhl, etc verwenden kann. ICH würde also beide Arten von Sitze mitnehmen! Welchen Grundriss hat das Mobil? Volldinette? Dann die großen Sitze bei Nichtgebrauch ins Fahrerhaus! Ob die großen Kindersitze im Weg sein werden? --> Ja, immer! ;-) P.S. Gewicht beachten !! - wenn Du schreibst 'es könnte kein Platz mehr im Stauraum (Heckgarage) sein', dann seid Ihr überladen!! Fahrräder dabei? Wenn Ihr unter 3.5 t fahrt habt Ihr meist nur sehr sehr wenig Zuladung -> hier aufpassen! Hallo Topolino, nach dem Abschicken des Beitrags hab ich gesehen, das noch das Unterforum „Kinder und Familie“ gibt… :? Vielleicht kann es ein Admin dorthin verschieben? Die Kinder sind 7 und 9 Jahre alt. Gute Idee mit beiden Sitzvarianten auf die Reise zu gehen. Wir werden einen Knaus Sky Traveller 650 DG Superlight fahren, der wiegt IMHO 2,8t leer und ist zulässig bis max. 3,5t. Erstzulassung war 2016, ich hoffe der ist ab Werk mit Isofix an den Dreipunktgurten in Fahrtrichtung (Sitzgruppe) ausgestattet. Hab fix mal den Händler angeschrieben. Volldinette? Jetzt bin ich überfordert, vielleicht reicht dir die Fahrzeugbezeichnung um das selbst herauszufinden. Das mit dem Stauraum war eher salopp dahingeschrieben. Hinten ist ja ein Doppelbett integriert, darunter befindet sich der Stauraum. Da wir zum 1.Mal so ein Wohnmobil nutzen, hab ich keine Ahnung ob der Stauraum für unserem ganzen Kram ausreicht. Wir fahren selbst einen VW Touran und ich denke, der dort mögliche Kofferrauminhalt wird ins Wohnmobil mitgenommen. Zusätzlich kommen halt noch Lebensmittel für die Eigenversorgung, evt. ein Gasgrill dazu. Beim Wohnmobil selbst ist das übliche dabei, also Tisch/Stühle für 4 Personen, Keile, WC-Chemie für den Start, 1 Gasflasche (Platz für 2). Am Heck ist noch eine Fahrradhalterung für max. 4 Fahrräder, daran wollten wir ggf. 1-2 Fahrräder mitnehmen. VG, Florian Je nach alter und Körpergröße gibt es gesetzliche Vorgaben die ihr einhalten müsst. Isofix im Wohnmobil, serienmässig? :D Die Branche ist, was Sicherheit angeht, noch in den 80ern. Wenn ihr Kindersitze nutzen wollt, müssen die mit den 3-Punkt-Gurten sicher verankerbar sein, reine Isofixmodelle scheiden aus. Und auf den ebenen, nicht nach hinten geneigten Dinettenpolstern wird selbst das noch eine wackelige Angelegenheit. Vielleicht besser eine ordentlich gepolsterte Sitzerhöhung kaufen, dürfte bequemer sein. Bezüglich Gepäck und Gewicht bitte nicht den Rat der Vorschreiber in den Wind schlagen. 4 Personen plus Gepäck führt oft zu grenzwertiger Beladung. Die 2,8 Tonnen Leergewicht hören sich nach ‚leer‘ und nicht nach ‚fahrbereit‘ an, da dürftet ihr dann eher bei 3 T liegen und dann fängt der Spass schon langsam an - oder hört auf, je nachdem, wie man es sieht. Am besten mit allem Pipapo mal auf ne LKW-Waage fahren (Schrottplatz, Entsorgungshof, Landw. Genossenschaft o. Ä.). bis denn, Uwe Die 2.8 t von denen der TE schreibt lassen sich auch nirgendwo sonst wieder finden. Man findet für das Leergewicht im www öfter die 2950 kg, aber auch höhere Zahlen. Wie so oft auch hier mit 10 Liter Wasser im Frischwassertank und kleinem Diesel-Tank. Isofix ist wirklich unwarscheinlich. Ansonsten ist es der klassische Grundriss mit Alkoven, Volldinette und Heckbett. Hallo ihr beiden, danke für eure Beiträge. Also Isofix hat das Wohnmobil nicht, aber wie gerade aus dem Handbuch unsere Kindersitze erfahren habe, dürfen diese auch ohne Isofixhalterung an einem Platz mit Dreipunktgurt benutzt werden. Die Sitzbank ist 100cm breit, da dürften beide mit Ach und Krach draufpassen (eine Schulterlehne wird in den Gang überstehen). Was das Gesamtgewicht angeht, ich finde auch ~2,95t fahrbereites Gewicht im Internet, bei einem 130PS Fahrzeug. Unserer hat 150PS. Keine Ahnung wo jetzt die 2,8t herkommen :roll: Ist fahrbereit dann vollgetankt (Diesel und Wasser)? Wenn nicht, dann wären es ca. 3,1t (hat angeblich 60l Kraftstofftank) Wir wiegen zu viert 210kg, die Kindersitze ca. 20kg, Lebensmittel 40kg (Obergrenze Einfuhr Norwegen), zwei Fahrräder 30kg (ja, wir haben leichte Räder), 11kg Gasflasche wiegt 22kg, sonstiges Gepäck dürfte somit noch 80kg wiegen. So viel ist das dann auch nicht mehr :trotz: Wo man sparen könnte: notfalls nur ein Fahrrad mitnehmen (zum Einkaufen, oder kleine Runde allein die Gegend erkunden, wenn der Partner die Kinder betreut), Gewicht für Lebensmittel nur bei Einreise nach Norwegen ausreizen. Kraftstoff und Wasser wird auch nicht immer randvoll sein. Die restlichen 80kg Gepäck sind denke ich machbar, werde aber dank deinem Hinweis beim packen drauf achten. VG, Florian Hallo, wir haben reguläre Kindersitze die in der Dinette auch im Isofix hängen. Wenn wir länger stehen kommen die hinter die gedrehten Sitze unter das Armaturenbrett. (Beifahrerseite stehend, Fahrerseite liegend wegen dem Lenkrad) Da die Rückenlehne der Dinette recht steil ist und längere Fahrten so unbequem werden, können wir die Kindersitze so bequemer einstellen, als wie das nur mit einer Sitzerhöhung möglich wäre. Gruß Carsten Carsten, der TE hat im Leihmobil eine Volldinette, d.h. die vorderen Sitze sind beim "campen" komplett ungenutzt und bieten sich daher natürlich als 'Kindersitzlager' an. Wenn ihr nach Norwegen wollt, könnt ihr euch die Fahrräder sparen. Es gibt praktisch keine Radwege, die Straßen sind teilweise so schmal, dass man dort wirklich nicht mit dem Fahrrad rumkurven will und außerdem ist es teilweise echt bergig. Fahrt auf jeden Fall vorher auf die Waage. Die Strafe in Norwegen bei überladung ist hoch, und du darfst nicht weiter fahren, musst also so viel zurück lassen, bis das Gewicht passt. Und denke dran, bei der Fähre zählt die Gesamtlänge des Fahrzeugs inkl. Träger. Wir waren zweimal dort und haben keine Räder vermisst. Supermärkte gibts eh nur in den Städten, in kleinen Orten gibts kleine Läden wo alles notwendige zu kaufen ist. Daher während der Reise ab und zu die Vorräte aufstocken, das geht gut auch mit dem Womo Gruß Birgit Hallo BiggiK, ich hatte schon im Vorfeld mit dem Ticketkonfigurator der Fährunternehmen gespielt, da macht ein ausgeklappter Fahrradträger bei einer einfachen Fahrt +30€ aus. Was die Fahrradmitnahme angeht, so fällt es mir schwer 3 Wochen ohne auszukommen. Bin begeisterter Radsportler und schrecke vor nichts zurück :mrgreen: Aber wenn das einkaufen auch mit Wohnmobil klappt, dann werde ich eher eins meiner Räder mitnehmen und meine Frau verzichtet ;D Ob wir es bis nach Norwegen schaffen oder überhaupt in Richtung Norden fahren, steht auch noch in den Sternen. Will da nicht zu viel planen, auch wegen Corona, aber insbesondere geben die Kinder das Reisetempo vor. Ich lebe auch so in den Tag rein und kann das ab, aber mal schauen wie meine Frau damit zurechtkommt. Sie ist schon eher der Typ, das sie ein Ziel braucht. Oder ist gerade wegen Corona eine feste Planung (mangelst Stellplätze) empfehlenswert? Sorry, wird langsam OT... :roll: Hallo, als wir mit dem WoMo angefangen hatten, standen wir sitztechnisch vor ähnlichen Themen. Unsere waren damals so klein, dass die "großen" Sitze Pflicht waren. Aber ohne Isofix sind die auf den hohen Polstern ohne Seitenführung kriminell gefährlich. Bei der ersten testausfahrt sind die in einer Kurve bei mäßiger Geschwindigkeit einfach umgekippt. Ich habe dann in "Halshöhe" zwei Ösen in die Sitzbank geschraubt und die Sitze mit Expandern fixiert. Mit 9 Jahren ist die Sitzerhöhungen sicher vertretbar. Bei 7 Jahren wäre ich mir nicht sicher. mein Vorschlag. Nehmt beide Varianten mit und probiert es aus. Ich weiß nichtwo und wie Ihr Übergabe macht. Nehmt Ihr das Mobil zum Beladen mit nach Hause? Dann könntet Ihr ja mal die großen einbauen, eine kurze Runde drehen und schauen, wie es mit der Seitenführung aussieht. Ansonsten ist es vielleicht möglich bei der Übergabe zu testen und die "nicht nutzbaren" Sitze beim Verleiher zu deponieren und nach der Rückkehr wieder mitzunehmen. Wenn ihr beim Verleiher seid, hat der vielleicht auch einen Tipp für die Befestigung. Ein Platzproblem sollte es nicht geben. Entweder ihr lasst die Sitze montiert. Bedeutet halt ggf. Bologneseflecken auf den Polstern. Oder ihr baut sie am Zielpunkt ab und verstaut sie im Fahrerhause die kann man auch beide auf einen Sitz stellen (in 69er Position 8) ). Das dauert zwei Minuten. Wenn Ihr keine Volldinette habt und die Fahrersitze braucht, kommen die halt zwischenzeitlich aufs Bett, man muss nur ein wenig flexibel sein. Viel Spaß Mith.
Bei den Tickets kommt es sehr auf den Termin und die Auslastung der Fähre an. Ich würde für 30 Euro wohl auch nicht auf dein geliebtes Fahrrad verzichten wenn das gewichtstechnisch machbar ist und du so gerne fährst. Falls du im Juli fahren willst, ist dort Hochsaison weil die Norweger dann auch Ferien haben, ob es jetzt aber so voll ist als in früheren Jahren weiß ich nicht. Ab august brauchst du nicht mehr reservieren. Einfach treiben lassen ist die schönste Art des Reisens. Nehmt euch nur nicht so weite Strecken vor, rechne mit durchschnittlich 50 km die ihr in der Stunde voran kommt. Norwegische Straßen sind nicht mit unseren vergleichbar! Gruß Birgit Wir fahren ca. 250km bis zum Händler und wollen von dort aus starten. Er gab mir zwei Adressen wo man auf die Waage fahren könnte. Das Fahrzeug wiegt laut Fahrzeugschein 3040kg, ist aber vermutlich nachträglich mit autom. Satanlage und Markise ausgestattet, was laut Internet nochmal bis zu 50kg ausmachen könnte. Bin deswegen noch im Kontakt mit dem Händler. Ich werde beide Kindersitzvarianten mitnehmen und vor Ort schauen, was besser funktioniert. Unser Auto bleibt während der Reise im Ort des Händlers stehen, darin kann dann auch verstaut werden, was nicht mitgenommen wird. Gut zu wissen das man ab August bei der Fähre nicht im voraus buchen muss. Wie sieht´s in Skandinavien mit Gasflaschen aus? Haben die die gleichen Anschlüsse und bekommt man dort nur graue Flaschen eingetauscht, oder auch die roten Flaschen? Eine rote hab ich nämlich noch Zuhause herumstehen und brauch sie nicht mehr. Mitnehmen, leer machen und in Deutschland bei einem Händler der die vertreibt, zurückgeben. Kommt man überhaupt mit einer Gasflasche aus? Gibt es eine Anzeige für den Füllstand? Weil der Händler gibt auch eine zweite Flasche mit, wenn man möchte. Wäre als Backup natürlich toll, aber wieder 22kg Zusatzgewicht… stöhn. Irgendwo hab ich gelesen, es gibt die Möglihckeit das die zweite Flasche automatisch angezapft wird, wenn der erste Flasche leer ist… Steile Lernkurve die ich hier gerade hinlege, leider auch steile Kurve an Fragen die ich nicht immer mit Recherche selbst beantworten kann. Danke das ihr mir helft!!!
Das hast du falsch verstanden. Du brauchst im august keinen Campingplatz mehr vorzubuchen und die Fähren innerhalb von Norwegen auch nicht. Die Überfahrt von Deutschland oder Dänemark würde ich aber auf jeden Fall buchen und da im Vorfeld gucken, was für euch am besten ist. Je nachdem wohin in Norwegen ihr wollt, empfehlen sich unterschiedliche Fährverbindungen. Entweder von Hirtshals oder von Travemünde oder Rostock aus. Auch die Preise sind sehr unterschiedlich, da macht ein Vergleich im Vorfeld durchaus Sinn Gasflaschen tauschen geht in Norwegen nicht, aber es gibt Stationen wo du die deutsche Flasche auffüllen lassen kannst. In der Regel in größeren Städten, gib mal bei Google lpg norge ein. Dann müsstest du ein Verzeichnis finden. Mit einer Flasche könnte es eng werden, je nachdem ob ihr auch heizen müsst und ob ihr im mobil duschen wollt. Das geht in der Regel alles mit Gas zusätzlich zum kochen und Kühlschrank, wenn ihr nicht am landstrom seid. Und wenn die Flasche dann leer ist, bleibt neben der Küche dann auch das Womo kalt. Daher unbedingt eine zweite Flasche für den Notfall mitnehmen. Eine Anzeige haben die meisten mietwohnmobile nicht, und ob eine automatische Umschaltung erfolgt, hängt davon ab, ob eine Duocontrol eingebaut ist. Das solltest du vielleicht vorher erfragen. Ohne einen Crashsensor (der ist dann bei der Duocontrol inklusive) musst du während der Fahrt immer die Gashähne zudrehen. Gruß Birgit
Na das wird aber spannend mit dem Gewicht. In dieser masse ist in der Regel nämlich weder ein voller Wassertank, noch ein voller dieseltank inklusive. Dann rechne noch die Personen, die Klamotten, das Zubehör wie Tisch, Stühle, Küchenutensilien, Bettzeug, Fahrradträger etc. und ein paar Lebensmittel dazu und staune auf der Waage. Gruß Birgit Hier --> Link steht was zur Definition von Leergewicht und fahrbereitem Gewicht, daran klammere ich mich jetzt mal fest. Das Sat-Anlage und Markise nachträglich angebaut wurden, hab ich nur vermutet. Ich hoffe der Händler kann berichten, dass dies ab Werk verbaut war und somit im Leergewicht/fahrb. Gewicht schon inkludiert ist. Andernfalls wird es wirklich arg eng, wenn ich meine grobe Berechnung des Gesamtgewichtes anschaue. Bei dem Leergewicht,wird das nix mit 3,5 t.,wir haben voll aufgerödelt mit 2 Personen nur noch 170kg reserve,und da sind noch keine Fahrräder bei,die wir eh nicht brauchen,da hilft eventuell nur noch ein Anhänger. Auf der Seite von Knaus liest du folgendes: Die Masse in fahrbereitem Zustand gem. Art. 2, Ziff. 4 a) VO (EU) 1230/2012 ist, sofern nichts Abweichendes geregelt ist, definiert als: Masse des Fahrzeugs mit Standardausrüstung gem. Herstellerangaben (inkl. Bordwerkzeug) + Kraftstoff tank zu 90% gefüllt + 75 kg (Masse des Fahrers) + Flüssiggasflasche (5kg/11kg Füllmenge) zu 100% gefüllt (entspricht 10/23kg Gesamtmasse) + Frischwassertank zu 100% gefüllt (Fassungsvermögen des Frischwassertanks ist je nach Fahrzeugmodell begrenzt auf 10 ltr.**/ 20 ltr.**/40 ltr. ** Frischwasser im Fahrbetrieb, sofern technisch vorgesehen) + Toiletten‐Spültank zu 100 % gefüllt + Frischwassererhitzer zu 100% gefüllt = Masse in fahrbereitem Zustand Folglich fehlen schon mal etliche Liter Wasser in der Summe, im günstigsten Fall 60 kg. Außerdem natürlich alles was nachträglich eingebaut wurde, wobei wir natürlich nicht wissen, was das alles ist und was es wiegt. Und das Equipment welches man unbedingt braucht ist auch noch nicht berücksichtigt. Ihr solltet euch einfach bewusst sein, dass ihr nicht alles einladen könnt, was theoretisch rein passen würde, damit ihr das Gewicht nicht überschreitet. Daher beschränkt euch aufs notwendige, lasst kistenweise Getränke zu Hause, Mineralwasser braucht ihr nicht mitnehmen. Überall in Norwegen kann man das Leitungswasser trinken. Lebensmittel kann man dort kaufen, wenngleich teurer. Auf den meisten Campingplätzen gibts Waschmaschinen und Trockner, man muss also nicht Klamotten für die ganze Zeit mitnehmen. Ein oder zweimal zwischendurch waschen ist ja kein Problem. Und wenn ihr dann auf Nummer gehen wollt, dann fahrt auf eine Waage wenn ihr abfahrtbereit seid. Wenn dann das Gewicht passt, könnt ihr entspannt fahren, ohne Sorge vor einer Kontrolle. Seit froh, dass ihr im Vorfeld sensibilisiert seid, die meisten mieten und fahren ohne die gewichtsproblematik überhaupt zu kennen. Die fallen dann bei einer Kontrolle aus allen Wolken. Gruß Birgit Wie lange seit ihr denn unterwegs? Ich habe selbst in drei Wochen Regenurlaub, auch mit Heizung auf dem Gletscher, nie die Gasflasche leer bekommen. Packt doch mal alles zusammen, Sie mitnehmen wollt und fahrt mit dem PKW über eine Waage. Dann habt ihr eine ungefähre Richtlinie. Der halbe Wassertank reicht oft schon. Außerdem kann man an jeder zweiten Tanke ver- und entsorgen. Fahrrad wird wahrscheinlich wirklich knapp. Lässt sich nicht bange machen. Nehmt nicht zuviel Zeug mit. Lebensmittel gibt es im Supermarkt. Ja NO ist teuer, aber so extrem ist es auch nicht. Das einzige was mir preislich Tränen in die Augen getrieben hat, war Sprudelwasser ;-) Danke BiggiK das du mich aus meinem Tief herausholst. Ja, sensiblisiert sind wir jetzt, aber zuletzt war es doch ziemlich zermürbend immer wieder Negativschlagzeilen zu lesen. Ich versuche mich gerade mit Optimismus, einer Tabellenkalkulation und Packlisten (aus dem Internet, speziell fürs Wohnmobil und inkl. Gewichtsangaben). Vom Fahrrad hab ich mich schon gedanklich verabschiedet, miete ich halt vor Ort eins. Ich hab hier auch noch 4 ultraleichte Campingstühle (Helinox Nachbauten), wiegt 1,2kg das Stück. Standard-Klappstühle sind ca. 1kg schwerer... ich denke, die nächsten vier Wochen werde ich viel mit Zahlen jonglieren und meine Frau bearbeiten müssen, das wir auch mal unterwegs Wäsche waschen müssen Im Wohnmobil ist übrigens ein MonoControl CS verbaut, somit immerhin kein lästiges auf- und zudrehen der Gaszufuhr, aber auch keine Zweiflaschenautomatik. Käme meine nahezu leere rote Gasflasche als Notfallbackup in Frage (in Norwegen direkt befüllen lassen) oder lieber eine volle 2.Flasche vom Händler mitnehmen, falls das Gesamtgewicht es noch zulässt?
19 Tage haben wir das Fahrzeug und es geht in einem Monat los. Jetzt wo ich das mit der Zuladung verdaut habe, gehe ich mal mögliche Reiserouten und Ziele an. Ich kann mir vorstellen das wir uns treiben lassen und auch mal irgendwo länger verweilen würden, wenn es uns gefällt. Aber nicht das dann Norwegen wegfallen muss, weil wir die Zeit vertrödelt haben. Werde jetzt dazu auch mal die geliehenen Norwegen-Reiseführer für Wohnmobilisten lesen und ggf. an passender Stelle im Forum Fragen, ob die Reiseroute realistisch ist :-o Hallo,wenn ihr 19 Tage unterwegs seid, braucht ihr keine Zeit Gasflasche, sofern die eine voll ist. Auch wenn es schon sechs Jahre her ist, KKannst du dir ja mal unseren Reisebericht durchlesen. Unsere Kids waren damals 9 und 10 --> Link Wenn in deiner Flasche noch genug drin ist um ein paar Tage zu überbrücken, könntest du sie nutzen. Müsstest dann halt warten bis die Flasche vom mietmobil leer ist und dann umschrauben und die nächste Möglichkeit zum Füllen nutzen. Ich persönlich fahre weitere Strecken lieber mit zwei vollen Flaschen los. In Norwegen hatten wir im August 2020 oben in der Nähe von Bodo teilweise nur 4 Grad, da lief dann auch die Heizung mit entsprechendem Gasverbrauch. Gruß Birgit Überlegt euch am besten im Vorfeld, was für euch und eure Kinder im Urlaub wichtig ist. Wandert ihr gerne, liebt ihr das Wasser, wollt ihr schwimmen? Nehmt euch einen Reiseführer und schreibt euch alles auf, was euch gefallen würde. Dann kannst du bei Google Maps entsprechend diese Punkte abspeichern. Unterwegs dann kommt es ja sehr auf das Wetter an, ob ihr die geplanten Unternehmungen auch durchführen könnt. Eine Wanderung bei Regen macht ja nicht so wirklich viel Spaß, so dass die schönen Pläne recht schnell über den Haufen geworfen werden müssen. Da ist ein Wohnmobil natürlich praktisch, denn dann kann ich schnell reagieren und ggf auch ein paar Kilometer weiter fahren. Das Wetter ist in Norwegen sehr unbeständig und innerhalb des Landes sehr unterschiedlich. Während ich im Süden baden kann, sind im Norden vielleicht nur wenige Grad Celsius. Da macht es dann wenig Sinn den Plan auf biegen und brechen durchzuziehen. Gruß Birgit Für unsere Kids (4&7) haben wir auch die großen Sitze mit. Die sind bequemer und sie können ggfs. besser drin schlafen. Die Sitze stehen direkt auf der Holzkonstruktion der Dinette ohne das Sitzpolster. Mit Polster war das viel zu wackelig. Unsere Sitzpolster sind nicht abnehmbar, ich habe ein Brett unter die Kindersitze gelegt und konnte dadurch genug Stabilität erreichen. |
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