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Bergbewohner1 hat geschrieben:Uns wurde mal erzählt der Diesel sei ein Abfallprodukt aus der Chemieproduktion, hat sich wahrscheinlich mit Neuauflage der E Autos geändert.
Nein, euch wurde entweder was falsches erzählt oder du hast es nicht richtig mit bekommen.
Hier ein Artikel zum Thmea Diesel, unter anderem dessen Herstellung: --> Link
Rockerbox hat geschrieben:Sowas braucht man nicht zu "bauen", das ist eben die Eigenschaft eines Elektromotors, dass er sein Drehmoment ab Drehzal "eins" abgibt. Eben ganz anders als ein Verbrenner.
Bedeutet aber keinesfalls, dass man bei jedem Ampelstart das "Strompedal" bis aufs Blech durchdrücken MUSS ......
Ist zwar oft topic....aber so ist es...das gewöhnt man sich sowieso schnell ab....da kannst du zusehen wie die Reichweite rapide in den Keller geht. Aber sicher wird es welche geben die damit nicht umgehen können. Die Daten werden im Fahrzeug komplett gespeichert....der Hersteller und bei Bedarf Ermittlungsbehörden haben da problemlos Zugriff.
Bergbewohner1 am 07 Sep 2021 19:50:58
[quote="hmarburg"
Nein, euch wurde entweder was falsches erzählt oder du hast es nicht richtig mit bekommen.
Hier ein Artikel zum Thmea Diesel, unter anderem dessen Herstellung: --> Link[/quote]
Da steht aber nix drin, ob er bei anderen Verfahren abfällt, nur wie er verbessert wird, das fehlt in deinem Link oder ich habs nicht richtig gelesen. :lach:
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Gast am 07 Sep 2021 21:28:09
Bergbewohner1 hat geschrieben:...Da steht aber nix drin, ob er bei anderen Verfahren abfällt, nur wie er verbessert wird, das fehlt in deinem Link oder ich habs nicht richtig gelesen. :lach:
Dann suche halt mal, vielleicht findest du ja was.
Tinduck am 08 Sep 2021 07:50:26
Bei der Raffination von Erdöl fallen Diesel und Benzin (und Anderes) in relativ konstanten Anteilen, abhängig von der Ölqualität, an.
Vor dem Dieselboom gab es das Problem, dass nicht genug Diesel verbraucht wurde, d. h. es blieb für die erforderliche Benzinmenge, die hergestellt werden musste, immer zuviel Diesel über, deshalb war Diesel lange Zeit auch wesentlich billiger als Benzin (unabhängig von den verschiedenen Steuern).
Das hat sich mit dem Boom der TDIs aber lange erledigt. Und 'Abfallprodukt' war der Diesel nie wirklich.
bis denn,
Uwe
migula am 15 Jan 2022 15:41:25
Ich fahre einen selbstausgebauten einen Fiat Ducato (EZ 1999). Gestern habe ich beim FIAT-Händler nachgefragt was denn der E-Ducato Kastenwagen mit 340 km Reichweite kosten würde, er meinte so um 95.000 €. Dann habe ich als Alltagsfahrzeug ein Eektrofahrzeug, den KIA EV6 Allrad bestellt. Er kostet nur die Hälfte und ich kann ihn über die Photovoltaikanlage auf meinem Dach laden. Aber die Lieferzeit ist doppelt so lang wie beim E-Ducato.
Acki am 16 Jan 2022 09:41:16
migula hat geschrieben:Ich fahre einen selbstausgebauten einen Fiat Ducato (EZ 1999). Gestern habe ich beim FIAT-Händler nachgefragt was denn der E-Ducato Kastenwagen mit 340 km Reichweite kosten würde, er meinte so um 95.000 €. ...
Dann sollten die sich mal am MAXUS eDELIVER 3 orientieren :wink:
mv4 am 16 Jan 2022 11:03:11
Die E Ducatos sind völlig überpreist....die Version mit kleinen Accu kostet als nackiger Kasten schon ab 55 000€ ...das kauft nie und nimmer ein Handwerker. Aber vielleicht will man das auch gar nicht...
Dirkulation am 16 Jan 2022 12:22:12
Für Handwerker vielleicht, wenn die Zufahrt zu Kunden nicht mehr für Verbrenner erlaubt ist. Autofreie Innenstädte und Fahrverbotevwsren ja mal akut und im Gespräch.
Mich würden die Argumente von Käufern eines e-WoMos wirklich interessieren.
Wohnmobile ohne Gas könnte ich mir vorstellen, also innen alles auf Strom, aber ein Antrieb limitiert doch sehr die Reichweite.
DtMaahs am 16 Jan 2022 12:49:19
Hallo
Was Knaus probiert ist erwähnenswert deckt aber auch gnadenlos auf welche Probleme sich bei dieser Aufgabenstellung auftun.
Natürlich hätten sie eine Brennstoffzelle einbauen können. Wer aber den Tröt über die Energiedichte von Energieträger gelesen hat merkt sofort das dann die Reichweite noch wesentlich schlechter ausgefallen wäre.
Eine Leistungsfähige Brennstoffzelle hätte ein vielfaches an Volumen des Wankelmotor benötigt. Seht euch einfach mal die Brennstoffzellen für Wohnmobile an. Wenig Leistung zu exorbitanten Preisen. Auch hier gilt: Ohne entsprechende Energiedichte wird es immer Probleme geben größere Lasten über eine für uns akzeptable Reichweite zu bringen. Daher sehe ich für Lasten/Reichweite nur E-Fuel bzw. Wasserstoff als Sinnvoll.
PS: Als Zweitfahr- , Stadtfahrzeug sehe ich ein reines E-Fahrzeug als durchaus sinnvoll. Man darf nur nicht PKW mit LLKW in einen Topf werfen da völlig unterschiedliche Anforderungen.
Dirkulation am 16 Jan 2022 13:55:09
DtMaahs hat geschrieben:...
PS: Als Zweitfahr- , Stadtfahrzeug sehe ich ein reines E-Fahrzeug als durchaus sinnvoll. Man darf nur nicht PKW mit LLKW in einen Topf werfen da völlig unterschiedliche Anforderungen.
Voll dabei.
Auch bei dem anderen Punkt. Man merkt durch die Problematik erst, wie unfassbar viel Energie die Mobilität verbraucht.
Mein Haus hat kein Gas oder Öl, sondern nur Strom (und Wasser). An vielen Tagen reicht die Energie vom Dach um mich komplett selber zu versorgen, aber andererseits könnte ich damit nicht weit Auto fahren.
Wohnmobile die kaum mobil sind, könnte man doch eigentlich besser durch Wohnwagen ersetzen?
Ja, auch icv finde es gut, dass die Hersteller mit dem Thema experimentieren.
hampshire am 16 Jan 2022 15:30:39
mv4 hat geschrieben:Die E Ducatos sind völlig überpreist....die Version mit kleinen Accu kostet als nackiger Kasten schon ab 55 000€ ...das kauft nie und nimmer ein Handwerker.
Neues ist in kleiner Serie immer erst einmal sehr teuer. Beispiele: 1993 wurde für neue PKW eine Abgasnorm eingeführt, die einen Kat erforderte. Dazu prophezeite der damalige Chef-Lobbyist Achim Diekmann 1989, dass ein Auto mit KAT 5000 DM mehr kosten werde und werte gegen diese neue Technik. 1990 kostete ein ABS in einem VW Transporter rund 3500 DM. Das würde keiner Zahlen hieß es damals.
In ein paar Jahren stellen wir fest, dass (mal wieder) alle Fahrzeuge teurer geworden sind (oh Wunder) und Elektromobilität die erste Wahl ist, die nicht mehr hinterfragt wird (kaufen ja inzwischen fast alle). Bis dahin können wir weiter lustig schimpfen und diskutieren.
maxmara am 29 Okt 2022 20:18:20
hampshire hat geschrieben:In ein paar Jahren stellen wir fest, dass (mal wieder) alle Fahrzeuge teurer geworden sind (oh Wunder) und Elektromobilität die erste Wahl ist, die nicht mehr hinterfragt wird (kaufen ja inzwischen fast alle). Bis dahin können wir weiter lustig schimpfen und diskutieren.
In ein paar Jahren werden wir sehen wie falsch obige Prognose hinsichtlich der Elektromobilität war. Es ist nämlich nicht von der Hand zu weisen, dass die Transformation der Autoindustrie ins Stocken gerät. Dafür sprechen mehrere Tatsachen. Die staatliche Förderung von Elektofahrzeugen läuft aus, der Mangel an Ladesäulen wird sich in den kommenden Jahren dramatisch verschäften und der politisch nicht durchsetzbare Strompreisdeckel lässt den Preis auf mehr als 40Cent pro Kilowattstunde ansteigen. Das macht die E-Mobilität vollkommen unwirtschaftlich. Hinzu kommt eine Unterbrechung der Lieferketten wichtiger Elektrobauteile. Wartezeiten von mehr als einem Jahr auf das neue E-Auto sind heute schon die Regel. Abhilfe ist u.a. aufgrund politischer Implikationen nicht in Sicht. Durch die Inflation verteuern sich auch Reisemobile, das ist eine Binsenweisheit. Fest steht, dass Wohnmobilkäufer weiterhin bei Neuanschafftung auf ein Gefährt mit Verbrennungsmotor setzen werden.
migula am 29 Okt 2022 21:47:08
Mein Strom kommt vom Dach! Die jetzige Alternative wäre ein E-Auto und Wohnwagen.
maxmara am 30 Okt 2022 08:07:41
migula hat geschrieben:Mein Strom kommt vom Dach! Die jetzige Alternative wäre ein E-Auto und Wohnwagen
Für den Küklkasten mag der Strom vom Wohnwagendach unterwegs ausreichen. Für Reisemobilisten ist und bleibt der Dieselantrieb in der BRD und der EU auf lange Sicht die erste Wahl. Sollten die Brüsseler-Bestimmungen ab 2035 in Kraft treten, werden trotzdem durch Kolbenmotore angebriebene Gebrauchtwohnmobile, danach auf Jahre vielleicht sogar Dezennien, die Mehrheit in diesem Freizeitmarktsegment stellen. Für uns und vermutlich eine große Anzahl von Campern ist und wird ein E-Auto-Wohnwagengespann keine Alternative.
Gast am 30 Okt 2022 10:24:12
maxmara hat geschrieben:Sollten die Brüsseler-Bestimmungen ab 2035 in Kraft treten, werden trotzdem durch Kolbenmotore angebriebene Gebrauchtwohnmobile, danach auf Jahre vielleicht sogar Dezennien, die Mehrheit in diesem Freizeitmarktsegment stellen. Für uns und vermutlich eine große Anzahl von Campern ist und wird ein E-Auto-Wohnwagengespann keine Alternative.
Wenn du dann für den Liter Diesel 5.- oder mehr und 1000.- Kfz-Steuer bezahlen musst, dann wirst du es dir schon gut überlegen umzusteigen. Außerdem ist es bis 2035 noch so lange hin, da wird es noch ganz viele Lösungen geben. Momentan gibt es Tausende Startups die nichts anderes tun als eine Lösung außerhalb einer elektrischen Lösung zu finden. Daneben kann es durchaus sein, dass wir bis dahin keine grüne Regierung mehr haben werden und dann sieht das ganze Thema wieder total anders aus.
Jaki1190 am 30 Okt 2022 10:39:21
migula hat geschrieben:Mein Strom kommt vom Dach! Die jetzige Alternative wäre ein E-Auto und Wohnwagen.
So lange Kabel nimmst du mit auf Reisen? Davon abgesehen wird es immer schwieriger die benötigte Strommenge an der Entnahmestelle bereitzustellen. Es tut sich seit Jahren nichts an der verlegten Infrastruktur im Leitungsnetz. Die zusätzlichen Energiemengen können nicht endlos durch die vorhandenen Leitungen geschickt werden. Ist wie im Womo, Energiemenge/ Kabelquerschnitt/ Widerstand oder ,,heiße Leitung. Ich arbeite im Straßenbau und kann das Dilemma seit Jahrzehnten beobachten. Selbst neue Erschließungen werden genau auf den momentanen Bedarf ausgelegt....
migula am 30 Okt 2022 10:42:50
Hat man bei der Steuer für zugelassene Fahrzeuge nicht ein Bestandschutz?
Tinduck am 30 Okt 2022 22:55:55
migula hat geschrieben:Hat man bei der Steuer für zugelassene Fahrzeuge nicht ein Bestandschutz?
Wohl die letzte Steuererhöhung für Womos Mitte der 2000er verpasst? Die galt auch für Altfahrzeuge.
Steuern werden durch Gesetze geregelt und die kann man jederzeit ändern.
bis denn,
Uwe
maxmara am 18 Feb 2023 16:17:46
Auf der REISE + CAMPING & Caravaning von 22.-26.02.2023 ist die E-Mobilität von Campern ein großes Thema. Fast alle namhaften Hersteller bieten den Auf- bzw. Ausbauern Basisfahrzeuge mit Elektroantzrieb an. Knaus mit seinem Elektro-Wohnmobil auf Ducatobasis leistet dazu einen wichtigen Beitrag, der aufzeigt wohin die Reise gehen könnte?
mv4 hat geschrieben: E Ducatos sind völlig überpreist....die Version mit kleinen Accu kostet als nackiger Kasten schon ab 55 000€
Die Kästen von Mercedes, Ford und VW stehen ab ca. 65000€ in den jeweiligen Preislisten. Für Fahrzeuge mit den stärkeren Akkus und einer praxistauglicheren Reichweite von bis zu 400km, werden happige Preisaufschläge verlangt, welche die Stromer dann doppelt so teuer wie ihre Schwestern mit Verbrennungsmotor machen.
migula hat geschrieben:der E-Ducato Kastenwagen mit 340 km Reichweite kosten würde, er meinte so um 95.000 €.
Selbst wenn man die staatlichen Subventionen, die dem Fiskus bzw. dem Steuerzahler Mrd. von € kosten, in Abzug bringt, stellt sich für die überwiegende Mehrzahl der Wohnmobilisten die Frage nach der Bezahlbarkeit von neuen WM. Die fehlende Infrastruktur bzw. der schleppender Aufbau von Ladestationen, die unzureichende Zuladung bzw. Problene hinsichtlich des Gesamtgewichts etc. erschweren zusätzlich die Endscheidung zu einem Wechsel vom Diesel-zum Elektrowohnmobilantrieb.
migula am 18 Feb 2023 16:35:54
Da ich mir ein E-Mobil nicht leisten kann/will, wird mein Ducato Kastenwagen wieder geschweißt! Ad blue mag ich auch nicht.
dietmardd am 19 Feb 2023 02:11:43
Ein Aspekt der E-Mobilität wurde bisher noch nicht erwähnt - die begrenzte Lebensdauer der Li-Ionenbatterien. Die herkömmlichen Li-Ionenbatterien mit Co, Ni und Mn halten nur ca. 8 Jahre. Da ist viel kürzer als ein Womo-Leben.
Es betrifft nicht nur Mercedes-Fahrzeuge, sondern auch Tesla (letzter Link ganz unten) und bestimmt alle anderen E-Autos mit Li-Ionenbatterien mit Co, Ni und Mn.
Bei Mercedes war es kein reines E-Euto, sondern nur ein Plug-In und in diesen sind nur relativ kleine Batterien und trotzdem kostet eine Austauschbatterie ca. 20000 €. In Womos müssen aufgrund der größeren Masse bei einem E-Womo sehr viel größere Batterien eingebaut werden, die dann natürlich entsprechend mehr kosten.
Da die E-Autos als Massenerscheinung erst wenige Jahre alt sind, ist dieses Problem der relativ geringen Lebensdauer und der hohen Ersatzbatteriekosten den meisten E-Auto-Käufern noch gar nicht zu Bewußtsein gekommen.
Wegen dieser kurzen Lebensdauer setzt Tesla in China neuerdings LiFePO4-Batterien ein. Diese haben zwar eine niedrigere Kapazität, aber vertragen viel mehr Ladezyklen und sind auch billiger in der Herstellung, da ohne die teuren Metalle Co und Ni. Zumindest ein großer chinesischer Batteriehersteller arbeitet intensiv an einer Weiterentwicklung der LiFePO4-Batterien, u.a. durch sechseckige Zellen soll die Kapazität erhöht werden.
migula am 19 Feb 2023 10:02:58
Mit einem E-Auto und Wohnwagen Komme ich nicht klar, spätestens nach 3 Tagen will ich an einen anderen Platz.
Humbert am 19 Feb 2023 11:33:23
dietmardd hat geschrieben:Ein Aspekt der E-Mobilität wurde bisher noch nicht erwähnt - die begrenzte Lebensdauer der Li-Ionenbatterien. Die herkömmlichen Li-Ionenbatterien mit Co, Ni und Mn halten nur ca. 8 Jahre.
Is klar, deswegen geben die meisten Hersteller auch 8 Jahre Garantie auf ihre Akkus!
.
Rockerbox am 19 Feb 2023 13:09:20
dietmardd hat geschrieben:Ein Aspekt der E-Mobilität wurde bisher noch nicht erwähnt - die begrenzte Lebensdauer der Li-Ionenbatterien. Die herkömmlichen Li-Ionenbatterien mit Co, Ni und Mn halten nur ca. 8 Jahre. Da ist viel kürzer als ein Womo-Leben..
Liest du deine Links eigentlich auch mal selber GANZ durch?
Wohl kaum, sonst müsste dir auch diese Passage aufgefallen sein:
Sie gewährt großzügige Garantien auf Elektroauto-Akkus. Die meisten Automarken tauschen den Akku kostenlos um, wenn er innerhalb von acht Jahren oder 160.000 km nach Zulassung weniger als 70 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität speichern kann. Einige gehen sogar darüber hinaus.
Denkst du, das macht die Autoindustrie, wenn wie von dir kolportiert „die Batterien nur 8 Jahre halten?“
Wieder einmal ein „sehr merkwürdiger“ Beitrag von dir …..
teuchmc am 28 Feb 2023 09:17:18
Moin! Warum ist das ein "merkwürdiger" Beitrag? Ob es da "großzügige" Garantie/Tausch/Kulanzregelungen gibt, ist ja erstmal Wumpe. Dazu muß man diese Großzügigkeit in Zahlen fassen können. Ich bin von dieser Großzügigkeit nicht überzeugt, wenn man sieht, wie sich die Companien von A wie Audi bis V wie VW schon beim Verbrenner winden, wenn das Herz(Motor)z.b."übern Jordan geht". Wenn man den Akku ,wie m.W.n.bei tesla, fernüberwacht, wird jeder Fehler beim Laden dazu genutzt genau aus dieser Regelung auszubrechen. Möge es anders kommen, nur fehlt mir leider die Vorstellungskraft aktuell dafür. Sonnigen weiterhin. Uwe
Tinduck am 28 Feb 2023 09:31:55
Die ganze dämliche Akkudiskussion hätte sich schnell erledigt, wenn man auf Wechselakkus setzen würde.
Das das nicht passiert, zeigt, dass nicht der Umstieg auf Elektroautos im Vordergrund steht, sondern immer noch der Gewinn der Autokonzerne. Es wäre ein leichtes, die Hersteller per Gesetz zu verpflichten, bis z. B. 2025 einen Wechselakku-Standard zu verabschieden, der europaweit gilt. Damit wäre einerseits die hinderliche Reichweitendiskussion vom Tisch und andererseits wäre auch die Akkulebensdauer kein Thema mehr. Als Sahnehäubchen hätten Gebrauchtwagenkäufer von E-Autos dann auch keine Sorgen mehr.
Noch ein Vorteil: Technische Verbesserungen der Akkus würden sofort allen Fahrzeugen zugute kommen, auch Älteren.
Aber diese Lösung würde ja das Lebensdauer-Risiko der Akkus vom Kunden auf die Industrie umlenken, was anscheinend nicht gewünscht ist.
Immer wieder schön, wie wir uns bei angeblich gewollten Veränderungen selbst im Wege stehen. Bis das glatt läuft, grüsst halt der Verbrenner.
bis denn,
Uwe
rkopka am 28 Feb 2023 09:54:45
Tinduck hat geschrieben:Die ganze dämliche Akkudiskussion hätte sich schnell erledigt, wenn man auf Wechselakkus setzen würde.
Stimmt. Allerdings würde das deutlich andere Konstruktionen als derzeit bedingen. Im Moment werden die Akkus an jedes Auto angepaßt, um den Platz in jedem Winkel gut zu nutzen. Das würde mit Wechselakkus nicht mehr funktionieren. Die Autos müßten um die Akkus und deren Halterung herumkonstruiert werden. Diese Halterung müßte ziemlich stabil (schwer?) sein. Schon derzeit ist sie limitiert, wie man an dem Video sieht, wo bei einem Crash ein Akku aus dem Wagen rausgeschleudert wird. D.h. noch schwerere Autos ?
Andererseits könnte man sich dann angepaßte Akkus holen. D.h. für den Stadtverkehr und Kurzstrecke viellleicht nur ein 20kWh. Für die Überlandfahrt dann den großen 80kWh ? Im Womo halt zwei davon ?
Es wurde ja schon probiert, und eine chinesische Firma probiert es gerade wieder auch in D. Ich fürchte aber, daß da ohne massiven Druck (der Regierungen?) nicht wirklich was passieren wird. Oder ein Konzern kommt mit genug Marktmacht und günstigen Bedingungen auf den Markt, sodaß die anderen mitziehen müssen.
RK
Tinduck am 28 Feb 2023 10:15:45
rkopka hat geschrieben:Stimmt. Allerdings würde das deutlich andere Konstruktionen als derzeit bedingen. Im Moment werden die Akkus an jedes Auto angepaßt, um den Platz in jedem Winkel gut zu nutzen. Das würde mit Wechselakkus nicht mehr funktionieren. Die Autos müßten um die Akkus und deren Halterung herumkonstruiert werden.
Wenn die Akkus von unten eingesetzt würden, hätte man genug Möglichkeiten. Unter der Rückbank, unterm Kofferraum, unterm Vorderwagen - sehe ich technisch nicht als Herausforderung an, wenn man sich einmal geeinigt hat. Bei Transporterfahrgestellen noch einfacher, da mehr Platz im Rahmen. Muss ja nicht bei jedem Auto am gleichen Platz sein, nur von unten zugänglich und mit Peilmarken für den Wechselroboter versehen.
bis denn,
Uwe
hampshire am 28 Feb 2023 10:30:45
rkopka hat geschrieben:Stimmt. Allerdings würde das deutlich andere Konstruktionen als derzeit bedingen.
Das mit der Konstruktion bekommt man locker hin. Es fehlt der Wille für ein universelles System.
NIO baut die ersten Wechselakkustationen in Deutschland für ihre Fahrzeugflotte --> Link. Das Konzept "Wechselakku"wird seit Jahren vom Shai Agassi mit Ausdauer verfolgt. Zuerst mit Better Place, nun mit Ample --> Link.
Wenn der Akkutausch noch simpler wie ein Bierkastentausch funktioniert geht es weiter voran.
Das Risiko des eigenen Akkus kann durch unterschiediiche Geschäftsmodelle minimiert werden. Die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs bleibt erhalten und kann ggfs. bei Einsatz modernerer Technologie sogar im Verlauf des Fahrzeuglebens in Sachen Reichweite gewinnen.
Normierte Akkus mit geringerer gewordener Leistung lassen sich hervorragend weiterverwenden wo das Verhältnis von Volumen zu Speicherkapazität nicht so eine große Rolle spielt - beispielsweise zur Netzstabilisierung oder in Speicheranlagen für Quartierlösungen. Damit wird die Nutzungsdauer der Akkus erheblich verlängert.
Ich bin ein Fan dieser Technologie. Für Wasserstoff ginge das natürlich in Form eines Flaschentausches ebenfalls.
pwglobe am 28 Feb 2023 10:37:32
Hallo, in Zusammenarbeit mit einem Mineralölkonzern wurde schon vor über 10 Jahren ein Wechselkonzept für PKW Akkus entwickelt, leider fehlte es am Willen der Autoindustrie zur Umsetzung. stattdessen hat jeder seine eigene Batterie entwickelt. Aktuell wird die nächste Chance verpasst, mit dem Gesetz zum Auswechseln der Batterien hätte man die Chance gehabt. Wenn man sich den Unterboden der kommenden Fahrzeuge anschaut sieht man, dass die Batterien an einem Rahmen befestigt werden, da wäre der Schritt zur Standardbatterie nicht mehr weit gewesen. Aber auch China sieht die Batterie nur für Kurzstrecken und darüberhinaus als Zwischenlösung. In China setzt man jetzt auch auf Wasserstoff, man lacht sich in China kaputt über die EU Entscheidung zum Verbot von Verbrennern, zur Zeit werden große Summen in die Entwicklung von E-Fuels und Brennstoffzellen investiert. Batteriewerke werden nicht mehr staatlich gefördert. Statt in Forschung und Entwicklung zu investieren, gibt es in Europa Verbote, man könnte schon kurzfristig fossile Kraftstoffe durch alternative Kraftstoffe ersetzen, aber die Grünen Dogmatiker können nicht über ihren Schatten springen. Übrigens für unseren Eurocargo gibt es sogar einen Umrüstsatz auf E- Antrieb, leider fehlt die Ladeinfrastruktur.
MilesandMore am 28 Feb 2023 10:47:26
mv4 hat geschrieben:Ein mutiger Schritt von Knaus finde ich...aber logisch....wenn es in Zukunft keine Basisfahrzeuge mit Diesel Verbrennermotor mehr gibt, muss man sich was einfallen lassen, sonst kann man zusperren. Und eine reine E Plattform wird aus Gewichts und Platzgründen schwer realisierbar.
Knaus sollte sich eher auf die Qualität seiner Fahrzeuge konzentrieren - sonst gehts mit dem zusperren schneller als bis 2035.
Meine Wette, der Verbrenner wird auch nach 2035 weiter zugelassen werden, evtl. halt mit anderen Treibstoffen. Irgendwann wird es wohl auch dem Letzten dämmern das es keinen Sinn macht 800kg Batterie rumzuschleppen für die Energiemenge die ein 50kg Dieseltank enthält.
hampshire am 28 Feb 2023 11:14:46
MilesandMore hat geschrieben:Irgendwann wird es wohl auch dem Letzten dämmern das es keinen Sinn macht 800kg Batterie rumzuschleppen für die Energiemenge die ein 50kg Dieseltank enthält.
Vielleicht dämmert es ja auch irgendjemandem eimal, dass es keinen "Sinn macht", für das Vergnügen von 2 Personen 5 Tonnen zu bewegen. Wenn es um "Sinnhaftigkeit" geht, können wir" Urlaubsjunkies" sofort einpacken. Deine Argumentation könnte zu einem riesigen Eigentor führen.
pwglobe hat geschrieben:Statt in Forschung und Entwicklung zu investieren, gibt es in Europa Verbote
Ich bin auch nicht zufrieden mit der Forschungsförderung in Deutschland. Deiner Zuspitzung kann ich dennoch nicht zustimmen. Verbote schneiden Wege ab und sorgen dafür, dass neue gefunden werden müssen. Von alleine hat sich ja nicht ein einziger Konzern ernsthaft mit einer Alternative zur fossilen Energie beschäftigt. Bisher dienten alle "Bemühungen" nur zur Verlängerung der bisherigen Situation. Ich mag Verbote auch nicht, aber als ultima ratio entwickeln sie eine Wirkung: Sie verhindern, dass Geschäftsmodelle unerwünschte Handlungsoptionen legal als integralen Bestandteil ihres Handelns nutzen können.
pwglobe hat geschrieben:aber die Grünen Dogmatiker können nicht über ihren Schatten springen
Das können die liberalen Dogmatiker (freier Markt) und die schwarzen Dogmatiker (Wachstum als heilige Kuh) ja auch nicht. Ich mag Dogmatiker nicht - aus keinen Reihen. Die politische Auseinandersetzung dreht sich zu viel darum festzustellen was "unerwünscht" ist statt was "erwünscht" ist.
pwglobe hat geschrieben:man könnte schon kurzfristig fossile Kraftstoffe durch alternative Kraftstoffe ersetzen
Schön wär's. Wie denn? Die bisherigen Ideen erforderten enorme landwirtschaftliche Flächen. Damit würde nichts besser und sehr vieles schlimmer.
Ein Weg wäre die Förderung der Kreislaufwirtschaft. Damit bekämen automatisch normierte Austauschsysteme Ressourcenintensiver Teile in unterschiedlichen Bereichen eine größere Bedeutung - und eben auch Akkutauschsysteme.
Tramp678 am 28 Feb 2023 11:34:06
Diskussion um Wechsel-Akkus mit Normierung ???
Die politischen Forderungen zum Umweltschutz sind enorm, dabei haben sie es noch nicht mal hinbekommen, daß es einheitliche Anschlüsse für die Aufladung gibt
MilesandMore hat geschrieben:..... Meine Wette, der Verbrenner wird auch nach 2035 weiter zugelassen werden, evtl. halt mit anderen Treibstoffen. .....
Andere Treibstoffe gibt es doch schon längst. Bosch hat Peripherie entwickelt und fertiggestellt, um synthetischen Diesel zu nutzen, Porsche ist mit seinem Programm mit dabei -> --> Link Die Politik hat "zum Schutz der deutschen Verbraucher vor Motorschäden" die Zulassung verweigert !!!
Eher zum Schutz der Mineralölgesellschaften
pwglobe am 28 Feb 2023 12:07:41
Hallo Max, es ist unbestritten, dass wir den CO2 Ausstoß aus fossilen Energieträger reduzieren müssen, aber hierfür gibt es mehrere Wege. Ich sehe ein großes Risiko sich nur auf einen Weg zu konzentrieren und auch die soziale Komponente außer Acht zu lassen. Wie bereits geschrieben könnte ich den Eurocargo für ca. 35.000€ auf E- Antrieb umbauen, ich kann mir das leisten, aber viele Menschen nicht und diese wollen auch weiterhin individuell fahren. Wenn man die Menschen auf den Weg der Energiewende nicht mitnimmt wird es schiefgehen und die radikalen Kräfte werden die Oberhand gewinnen. Auf der einen Seite radikale Klimaaktivisten und der andren Seite die AFD. Übrigens es gibt kein Verbrennerverbot für LKW.
MilesandMore am 28 Feb 2023 12:35:23
hampshire hat geschrieben:Verbote schneiden Wege ab und sorgen dafür, dass neue gefunden werden müssen. Von alleine hat sich ja nicht ein einziger Konzern ernsthaft mit einer Alternative zur fossilen Energie beschäftigt. Sie verhindern, dass Geschäftsmodelle unerwünschte Handlungsoptionen legal als integralen Bestandteil ihres Handelns nutzen können.
Beamte und Verbote haben noch nie Arbeitsplätze geschaffen oder Steuern bezahlt. Wo eine staatlich gelenkte Wirtschaft endet sollten wir in Deutschland eigentlich wissen. Sagt dir jemand der zwei Firmen am Laufen hat seit 30 Jahren und international unterwegs ist.
Was ist von den hochgelobten Arbeitsplätzen im alternativen Sektor geblieben die Herr Trittin versprochen hat vor mehr als 20 Jahren?
Nichts, sein eigener Parteifreund ist krachend pleite gegangen mit seiner Solarfabrik und heute werden 95% der Komponenten in China produziert.
In den USA und im Rest der Welt wird ergebnisoffen geforscht und investiert - hier gibt es nur noch Elektroauto, Solar, Wind und Wärmepumpe - der Rest ist "böse" Technik.
Deutschland und vor allem die EU werden in Zukunft einen schweren Weg haben und der Fachkräftemangel wird sich bald auflösen - da bin ich mir recht sicher - aber nicht so wie es sich mancher vorstellt.
Viele Hunde sind des Hasen Tod.
Beste Gruesse Bernd
Humbert am 28 Feb 2023 12:38:20
MilesandMore hat geschrieben:Irgendwann wird es wohl auch dem Letzten dämmern das es keinen Sinn macht 800kg Batterie rumzuschleppen für die Energiemenge die ein 50kg Dieseltank enthält.
Ja, aber trotz der 800 kg Batterie ist die Energieausnutzung des E-Mobils um den Faktor 3 effizienter. E-Auto mit einem Durchschnittsverbrauch von 20 kWh auf 100 km im Vergleich zum Diesel mit 6 l auf 100 km, was ungefähr 60 kWh entspricht!
:smilingplanet:
Jobelix am 28 Feb 2023 12:47:55
Warum glauben die meisten "Stammtischbrüder", dass die Speichertechnolgie stehen beleibt und schwingen immer wieder die schlimme "Umweltkeule" bei der Produktion von Lithium Akkus an? Sollen wir und ewig von den Erdölfördernden Ländern am Nasenring durch die Manege ziehen lassen? Die Förderung, der Transport und die "Veredelung" zu Benzin und Diesel ist bestimmt nicht umweltfreundlich und auch alles anderes als energiesparend (1,6KW pro Liter - nur für die Herstellung) , wird aber gern in der Gesamtrechnung vergessen.
Natrium-Ionen Akkus gehen noch dieses Jahr in die Großserie und werden schneller als wir gucken können in den Autos verbaut Die wichtigsten Vorteile: - kosten schon am Anfang nur noch 1/5 von Lithium Akkus - deutlich weniger Energieverbrauch bei der Produktion - Salz (Natrium) als Grundsubstanz - kein Lithium, Kobalt oder Nickel notwendig - bis zu 10000 Ladezyklen sollten ein Autoleben locker überstehen - problemlose Entsorgung Nachteile aktuell: etwas schlechtere Energiedichte und höheres Gewicht
Und die nächste Technologie Supercap (Superkondensatoren) steht auch schon in den Startlöchern ... Einfach mal googeln. In F1 Rennern wird das übrigens schon eingesetzt.
Bis zum Verbrenneraus tut sich als Einiges - also immer schön die Pille flachhalten.
Was erschreckend ist, dass die Nutzfahrzeug/Wohnmobil Hersteller keine Studien mit echten Innovationen zeigen. Bei den Verbrennern ging das - damals. :roll:
BURAN am 28 Feb 2023 12:59:56
ich fahre seit einigen Monaten ein Elektroauto , und bin ganz zufrieden .
Bei den Wohnmobilen frage ich mich warum nicht wenigstens eine Diesel Hybridlösung in Angriff genommen wurde
Vorteile wären .. ein gasfreier betrieb allradbetrieb im Bedarfsfall Stadtverkehr m CP usw rein elektrisch Rekupation , und damit Sprittspartechnik Standklima leistungsspritze am Berg oder beim Überholen vermutlich könnte der Dieselmotor kleiner ausfallen .. wobei die eh schon ziemlich klein geworden sind .. und da hilft eben das drehmoment vom E Motor
ich freue mich auf neue Technik
MfG
Ke
allerdings ist mir klar dass das wieder viel geld kostet
Tinduck am 28 Feb 2023 13:02:28
BURAN hat geschrieben:ich fahre seit einigen Monaten ein Elektroauto , und bin ganz zufrieden .
Bei den Wohnmobilen frage ich mich warum nicht wenigstens eine Diesel Hybridlösung in Angriff genommen wurde
Alko hatte da mal was in Entwicklung --> Link, eben mit elektrisch angetriebener Hinterachse - hört man aber nix mehr von, irgendwie. Wahrscheinlich hat Fiat keine Lust, das in die Motorsteuerung/Fahrzeugelektrik einzubinden.
bis denn,
Uwe
mithrandir am 28 Feb 2023 13:13:51
Bei der Diskussion um eine vorgeschriebene Normierung der KfZ Akkus muss ich immere grinsen. Wir schaffen nicht einmal einheitliche Akkus für normale Elektrogeräte. Und das wäre mal nachhaltig. Nur noch ein, vielleicht zwei Ladegeräte für die ganzen Boschs, Makitas, Primaster, WorkForce, DeWalts dieser Welt. Von der Reduzierung der Zweitakkus ganz zu schweigen.
hampshire am 28 Feb 2023 13:57:10
MilesandMore hat geschrieben:Was ist von den hochgelobten Arbeitsplätzen im alternativen Sektor geblieben die Herr Trittin versprochen hat vor mehr als 20 Jahren?
Ist das eine ernste Frage? Die wurden von CDU Umweltminister 2012 mit seiner EEG Reform zielgenau zerstört. Damit hat die damalige Regierung eine Branche abgewürgt, die zu dem Zeitpunkt noch Weltmarktführer war. Politik kann Grundlagen für Arbeitsplätze schaffen und zerstören.
pwglobe hat geschrieben:Wenn man die Menschen auf den Weg der Energiewende nicht mitnimmt wird es schiefgehen und die radikalen Kräfte werden die Oberhand gewinnen.
Das sehe ich ganz genau so. Dazu gehört auch auch der Mut zu kommunizieren, dass die Energiewende nicht ohne Bereitschaft zur Verhaltensveränderung funktionieren wird.
mithrandir hat geschrieben:Bei der Diskussion um eine vorgeschriebene Normierung der KfZ Akkus muss ich immere grinsen. Wir schaffen nicht einmal einheitliche Akkus für normale Elektrogeräte.
Das ist wirklich traurig aber kein Grund aufzugeben. Immerhin gibt es starke herstellerübergreifende "Akkufamilien" wie "Power for All" oder "Cordless Alliance System.
pwglobe am 28 Feb 2023 18:51:56
Jobelix hat geschrieben:Warum glauben die meisten "Stammtischbrüder", dass die Speichertechnolgie stehen beleibt Natrium-Ionen Akkus gehen noch dieses Jahr in die Großserie und werden schneller als wir gucken können in den Autos verbaut Die wichtigsten Vorteile: - kosten schon am Anfang nur noch 1/5 von :
Hallo, wir haben Natrium Batterien als Stromspeicher im Haus, die Kosten liegen aktuell noch deutlich über Lithium Speichern. In Fahrzeugen ungeeignet, da sie keine Erschütterungen vertragen, aber es wird weiter geforscht.
Was verstehst du unter Großserie? Der Hersteller unseres Stromspeichers schafft 4 pro Tag und unser erster geplanter Hersteller war schon insolvent bevor wir bestellen konnten.
Man kann sich vieles wünschen und erträumen, aber leider sieht die Realität anders aus.
Jobelix am 28 Feb 2023 19:03:56
Na ja träumen ist was anderes und keine Ahnung warum die Google-Suche bei dir nicht funktioniert :wink:
Jobelix hat geschrieben:Na ja träumen ist was anderes und keine Ahnung warum die Google-Suche bei dir nicht funktioniert :wink:
Ich brauche keine Google Suche, wir bauen Produktionsanlagen für die Automobilindustrie, auch für die Batterieproduktion und das auch nich weltweit, bedeutet Info aus erster Hand.
Alle z.Z. laufenden Projekte und Anfragen für neue Werke basieren auf Lithium Technik bei den Batterien. In China haben wir zur Zeit 6 Projekte alles Lithium, nur die Art der Zellen sind unterschiedlich. In Europa sind es 3 laufende und mehrere Anfragen, keine einzige mit Natrium Technologie. Bei einem Realisierungszeitraum von bis zu 3 Jahren, kann sich jeder selbst ausrechnen bis wann ein Technologiewechsel stattfinden kann. Vielleicht bin ich nach über 35 Jahren in diesem Geschäft auch einfach nur desillusioniert.