|
Wenn du so tief drin bist, weißt du ja auch, dass auf Li-Produktionsanlagen auch Natrium-Akkus ohne großartige Invests hergestellt werden können. Das wird z.B. CATL ganz bestimmt bei allen neuen Werken schon berücksichtigt haben. Die sind nicht so blöd und setzen nur auf ein Pferd. Natürlich sind die Akkus nicht morgen in beliebiger Stückzahl verfügbar, logo! Alles braucht seine Anlaufzeit. Aber ich sage mal in 4-6 Jahren, wird die Luzi abgehen - zunächst bei günstigen Kleinwagen und dann bei Fahrzeugen, wo Gewicht keine Rolle spielt. Und dazu zähle ich auch Wohnmobile. Die Gesetzgeber werden da schon eine Lösung finden :wink: Stichwort Führerschein
Der Stammtischbruder ist Naturwissenschaftler und er schwingt die Umweltkeule weil er unter anderem Biologe ist und auch ein Jahr in Afrika war. Und dieser Stammtischbruder ist Fotograf und er sieht Bilder von Kinder die mit bloßen Händen seltene Erden in Afrika schürfen und in Chile ganze Landstriche denen das Wasser ausgeht für die Lithiumproduktion. Bilder die Wettbewerbe gewonnen haben so eindrücklich und erschreckend sind sie. Bilder die nie im TV gezeigt werden - nur Wetterberichte mit Temperaturen und wie schrecklich es gerade mal wieder in Deutschland ist weil wir schwitzen im Rekordsommer - und das wir unbedingt Elektroautos brauchen. Bei uns sitzen satte Wohlstandsbürger und hätten gerne null Emission für frische Luft in der Stadt beim BioCapuccino vor dem Cafe - scheixx drauf wie das produziert wird - Hauptsache nicht vor - meiner - Haustüre. Elektroautos sind kein Fortschritt in punkto Umwelt im Vergleich zu modernen Verbrennern - und sie vorzuschreiben und dann auf das zu verweisen was mal in Zukunft evtl. sein wird macht es sie keinen Deut umweltfreundlicher als die Verbrenner - wenn - man mal über seinen eigenen persönlichen Suppentellerrand hinausschaut. Beste Gruesse Bernd ja, ja und das Öl kommt sprudeld , sauber und lieblich aus den Erdlöchern gleich um die Ecke und wird nur von ehrenwerten Geschäftsmännern gefördert, verarbeitet und vermarktet... oh Mann, da hat Stammtischbruder Bernd leider nicht alles gelesen und sich informiert. Es geht darum die " Brückentechnik" Lithium Akkus gegen z.B. Natrium asap zu ersetzen. Dann gibt es keine Argumente mehr für die Dinosauriertechnik, die wir im Moment nutzen. Stillstand war schon immer Rückschritt. Schöne Grüße vom Suppentellerrand... Dann bin ich ja froh das du alles gelesen hast und beruhigt mit deinem Dinosaurierfahrzeug Urlaub machen kannst. Beste Gruesse Bernd
Demnach ist Dein Kredo mit dem "modernen" Verbrenner so weiterzumachen? Wenn ja, bis wann? Die Lobby der der fossilen Brennstoffe streut uns nun seit 30 Jahren immer den gleichen Sand in die Augen. Jeder Bewohner der westlichen Welt, Du, ich, wir alle, leben weit über die Verhältnisse, die unser Planet verkraften kann. Der Klimawandel ist inzwischen in vollem Gange. Wenn wir weiter die Augen verschließen, wird er große Landstriche dieser Welt, und dazu zählen vor allem weite Regionen in Afrika und natürlich auch die Trockengebiete in Chile, unbewohnbar machen. Viele Millionen Menschen werden zusätzlich verhungern und tausende werden auf der Flucht sterben. Das ist worauf wir uns zubewegen, das ist was ich hier nur einmal klar vor Augen führen möchte. Für Menschen, die noch eine Zukunft für diesen Planeten wollen, wird ein Weiterso mit fossilen Verbrennern nicht funktionieren. Grüner Wasserstoff und eFuels sehe ich leider zur Zeit auch nicht als Heilsbringer. Wir werden jedes Elektron brauchen, um es für wind- und sonnenlose Tag zu speichern. Da können wir es uns zur Zeit nicht leisten, für deren ineffiziente Gewinnung Energie für Mobilität zu verplempern. Der Elektroantrieb ist im Moment die energieeffizienteste Antriebsform. Bernd, Du hast vollkommen Recht, dass wir bei der Herstellung der Batterien nicht auch die Augen blind verschließen dürfen!
Jeder, dem das Wohl und Leid von afrikanischen Kindern wirklich am Herzen liegt, darf nicht einfach so weitermachen. Zur Zeit stirbt alle 10 Sekunden ein Kind an Hunger, das sind jährlich 3,1 Millionen. Der fortschreitende Klimawandel wird diese Zahl vervielfachen. Wer an diese Kinder denkt, darf eigentlich gar nicht mehr ins Wohnmobil steigen, wenn überhaupt höchstens in den Zug und in einem Zelt nächtigen. Da ich aber, wie wohl die meisten hier auch, das Verreisen im Wohnmobil lieben, klammere ich mich an den Halm der Elektromobilität und verfolge mit Spannung die Entwicklung in der Batterietechnologie, um die Energiedichte zu erhöhen und den Einsatz von seltenen Erden zu reduzieren. Hallo, das was hier abläuft ist die typische Lagerdiskussion. Anstatt sich alle Optionen offen zu halten gibt es das Batterie Lager und das Verbrenner Lager. Wir brauchen beides oder sogar noch mehr Optionen!!! Man darf nichts ausschließen sondern man muss mehrere Wege offen halten, dazu gehören auch E-Fuels, Wasserstoffmotoren, Brennstoffzellen und auch die Batterie. Einseitig auf eine Technologie zu setzen wird uns in eine Sackgasse führen und die Transformation zur CO2 neutralen Energie verzögern. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. perfekt auf den Punkt gebracht... :bindafür: :top:
Die gibt es. Genauso wie die Wohlstandsbürger, denen ihre eigene Emission ziemlich egal ist solange sie ihren Lebensstil möglichst billig weiter auf Kosten des Rests der Welt weiter betreiben wollen - Hauptsache Augen zu, dann klappt es auch mit dem guten Gewissen beim "weiter so". Die überwiegende Mehrheit hat verstanden, dass etwas getan werden muss. Möge sie sich nicht spalten lassen (damit komme ich mir derzeit als Träumer vor).
Natürlich dauert ein Technologiewechsel einige Zeit. Die bestehenden Anlagen sollen sich ja amortisieren und die geplanten Skaleneffekte (Neubau gleicher Anlagen) erreicht werden. Wir schreiben hier über eine Entwicklung und nicht einen "Lösungs-Urklall", mit dem alle Probleme sofort verschwinden. Bei solchen Entwicklungen geht man auch immer Irrwege. Diese sind erfahrungsgemäß fürs Lernen extrem wichtig und gehören daher zwingend zu einem Fortschrittsprozess. Das Zeitgefühl spielt mir gerne dabei einen Streich. Als wir unseren ersten Batteriespeicher entwickelten war ich jeden Tag bis zum Produktionsbeginn ungeduldig und alles schien mir viel zu langsam zu gehen. Als das Gerät dann in Produktion ging kehrte sich das Zeitgefühl um: Ich fand, dass wir das letztlich sehr schnell (und im Plan) hinbekommen hatten. Der größte Fehler, den wir aus meiner Sicht tun können ist in der Kritik an Lösungsansätzen zu erstarren und alles zu blockieren. Diejenigen, die vom Status-quo profitieren unterstützen solche Haltungen und säen stetigen Zweifel. Diejenigen, die in einer disruptiven Marktveränderung ihre Chance wittern handeln nicht weniger agitativ und bauen ebenfalls einseitige Szenarien auf. Mir sind solche Ansätze wie von Knaus sehr willkommen, denn unabhängig davon, ob sich das genau so durchsetzen kann oder nicht ist es einer von möglichst vielen Ansätzen, die weiterzuverfolgen sich lohnen. Auch wenn ich das Fahrzeug nicht kaufe (unser WoMo planen wir sehr lange zu halten und zu nutzen) - Knaus ist mir als Marke ein Stück sympathischer geworden. Wenn es vielen so geht, dann erfüllt das Fahrzeug einen zusätzlichen Nutzen. Torsten, Ich halte mich an die Umweltzerstörung die heute stattfindet und nicht an Computermodelle die in 80 Jahren Milliarden Tote schätzen. Sollen wir etwas gegen den Klimawandel tun - ein klares Ja. Muß das ausschließlich mit Elektroautos und den Maßnahmen passieren die ein paar Experten einer Partei für die Besten halten - klares Nein. Derzeit gibt es mit dem Sündenbock Klima eine nette Ausrede um Umweltsünden aller Art weiter zu betreiben und nichts zu tun. Trockenheit = Klima - versiegelte Böden - falsche Landwirtschaft - Wasserverbrauch - keine Diskussion nötig Flutereignisse - Ahrtal - seit dem 14. Jahrhundert immer wieder und bekannt festgehalten in den Chroniken der Stadt - Ergebnis = Klima - zu nahe gebaut am Fluß? - keine Schutzmaßnahem - Diskussion unnötig wir haben ja Klima. Brände in Kalifornien (ich arbeite da seit 20 Jahren) = Klima - daß in den letzten 30 Jahren hunderttausende Häuser ins Buschland gebaut wurden und die Stromleitungen auf Holzständern mit defekten Kabeln und Kurzschlüssen sehr oft die Brandauslöser waren - darüber wird nicht berichtet - wozu wir haben ja den Grund - Klima - also bauen wir weiter und fahren mit dem Tesla in unser neues Haus und fühlen uns besser. Ich engagiere mich im NaBu und im Vogelschutzbund und hatte eine persönliche Diskussion anläßlich der Aktion "Rettet die Bienen" in Bayern mit dem Vorsitzenden der Grünen in Bayern damals. Mein Vorschlag eine Bröschüre zu erstellen und naturnahe Vorgärten statt Fußballrasen und Steingärten zu fördern, damit diese zu Inseln für Insekten werden. Seine Antwort: Brauchen wir nicht - wir wollten mit dem Volksbegehren ein Zeichen setzen für mehr Bewußtsein das haben wir erreicht. Ich sehe derzeit überwiegend Greenwashing und Ausreden mit dem Argument Klima und keinen Naturschutz mehr wie er früher wirklich stattfand und der viel engagierter war. Sich auf die Straße zu kleben rettet keine einzigen Vogel oder eine Art. Ich bezweifle auch das diese Planetenretter überhaupt Arten kennen und benennen können. Weniger CO2 gerne - warum nicht sofort ein Tempolimit auf 130 oder sogar 100 auf AB und auf 80 auf Landstraßen, 30 in der Stadt wäre ein Anfang und würde sofort senken. Wenn jeder selbst anfängt sein Verhalten zu ändern erreichen wir sehr viel. Das hat die Einsparung bei Gas und Strom gezeigt in den letzten Monaten - minus 15% - es geht also. Beste Gruesse Bernd Es ist doch egal, wie unsere Bemühungen zur Rettung unseres Planeten zum Ausdruck kommen. Jeder versucht seinen Beitrag zu leisten. Ich freue mich über jeden, der sich engagiert und sich Gedanken macht. Rückblickend werden wir sehen, welchen Weg wir gegangen sind und ob es am Ende gereicht hat. Hauptsache der Planet ist uns nicht egal und wir bewegen uns. Wenn der Eindruck entstanden ist, dass ich die Elektromobiltät als Schlüssel aller Probleme sehe, möchte ich hier widersprechen. Ein 1:1-Austausch von Verbrennern durch Stromer wird uns nicht retten. Tatsächlich müssen wir in alle Richtungen denken, aber wir müssen auch jetzt handeln. Ich finde das in Zeiten, in der die Hütte bereits brennt, weder eine Ideologie, noch Aktionismus oder Greenwashing. Wie auch immer, ich schätze die Vielfalt der Ideen hier und dass wir so engagiert diskutieren. Egal, ob wir Kleber nutzen, egal welche Partei wir wählen und egal in welchem Land wir leben, diese Krise können wir, wenn überhaupt, nur gemeinsam bewältigen!
Das zeigt aber auch eine der Möglichkeiten, wie man so was beschleunigen kann: (steigender) Preis Wenn etwas sehr teuer wird, überlegt man sich, wie man sparen kann, und sei es auch nur, im Kalten zu sitzen. Oder es gibt eine neue Lösung, die günstiger ist, wie z.B. Solaranlagen, die günstigeren Strom liefern (Balkonkraftwerke). Die andere Alternative sind Vorschriften. Dann ist der finanzielle Vorteil kein Thema mehr, weil es einfach sein muß, damit etwas weiterhin funktioniert. Z.B: Einführung von Kat und DPF. Schwierig wird es, wenn die Vorschriften nicht oder nicht finanziell sinnvoll erfüllbar sind. Damit hat man auch einige alternative Energien praktisch abgeschossen. Viel Geld ausgeben für etwas, das besser ist für die Umwelt, ohne daß es einen weiteren persönlichen Vorteil gibt, werden nur die wenigsten machen. Außerdem muß man sich so eine Änderung auch leisten können. Wer ein altes Haus hat, aber kein Geld, müßte für alle Verbesserungen Kredite aufnehmen. Und die Verbesserungen müßten auch finanziell etwas bringen. Ich hab das mal überschlagen und der Gewinn durch die Isolierung (die eine begrenzte Lebensdauer hat) wäre monetär nicht größer gewesen, als einfach mehr zu heizen. Nebenbei hat man Ende eine Menge Styropor über. RK
Volle Zustimmung zu dem Rest von Deinem Text vor dem zitierten Beitrag, aber bei dem oben Zitierten machst Du imho den "üblichen" Fehler. Es ist nämlich nicht DAS AUTO (generic), welches die Umwelt zerstört, sondern die aktuelle Entwicklungsstufe davon. Und bei der Geschwindigkeit ist es der Missbrauch, aber nicht die Geschwindigkeit selbst. Darum halte ich es immer wieder für sehr bedenklich, wenn die Oberkleber (als generic neuer Begriff) Autos generell verbieten wollen und alle Welt aufs Lastenrad und in den Zug verdammen wollen. Ebenso bedenklich, wenn Strassenbau verweigert wird und Innenstädte durch Sperrung gegen Autos veröden (sollen). Ebenso, wenn pauschal Geschwindigkeitsbegrenzungen gefordert werden, anstatt Ausbildung und Verantwortung zu fördern. Wenn ich diese selbsternannten Umweltsherrifs sehe, die bei Fahrzeugen, die nicht in ihr selbstgestricktes Weltbild passen, die Reifen plattmachen, dann schwillt mir der Kamm... Die Kleber täten besser daran, an der Schulbank zu kleben und vernünftige, machbare Alternativen für die Motoren und Energiespeicher zu entwickeln und vorzuschlagen. Denn das Verbot von "Autos" wird sich nie durchsetzen. Es sind die AKTUELLEN Autos, die mit den Benzinmotoren, die einen gewissen Schaden anrichten - sowohl beim Kauf des Öls bei Organisationen, deren Struktur wir nicht gutheissen als auch die Schäden durch die fossilen Energien. Darum muss diese AKTUELLE Form der Autos eben weiterentwickelt werden, damit die immer benötigte individuelle Fortbewegung der Menschen machbar ist und bleibt. Und hier stimme ich voll und ganz dem Foristen weiter oben zu, der klar erkennt, dass die Li-Technologie auch nur eine Entwicklungsstufe ist, auf der aber auf keinen Fall stehen geblieben werden darf, auch wenn einige glückselig glucksend diese als ihr eigenes ultimatives Optimum bezeichnen... Die Entwicklung mit Natrium und eben, wie auch geschrieben, ALLE Wege offenhalten, das sind die richtigen Formen. Aber nie nicht Verbot der individuellen Fortbewegung. Und wenn jetzt noch endlich jemand mit dem universellen Austauschmotor kommt, der elektrisch ist und mit einer neuen Speichergeneration den Benzintank ersetzt, dann wär's das doch... . Klar, dann wird noch immer irgendwo ein Gender-Woke-Klebe-Wahnsinniger den Reifenabrieb anprangern, aber vielleicht (hoffentlich) wird diese Fieberblase bis dahin ja auch überstanden sein. Realpolitik heisst das Zauberwort... auch für Elektro Wohnmobile. Ich würde mir sofort einen E-Motor mit entsprechender Batterie einbauen lassen, wenn das mit einem ATM technisch und finanziell gleichkommt. Mit Entmündigung und Gängelung kann man kein Volk verwalten. Habe absichtlich nicht "führen" geschrieben, denn da haben wir ja schon gesehen, was bei rauskommt. btw, kürzlich habe ich gelesen, eine Uni hat ausgerechnet, dass die Düngerherstellung so viel CO2 verursacht wie Flug- und Schiffsverkehr weltweit zusammen...
Ich bin ein extrem freiheitsliebender Mensch und es ist mir kaum etwas mehr zuwider als Verbote. Das ist wohl auch der Grund, warum ich Reisen im Wohnmobil so liebe. Doch meine Freiheit hört da auf, wo ich die Freiheit der anderen einschränke. Dessen bin ich mir bewusst, genau das führt mich in meine Zwickmühle und in mein Leben voller Doppelmoral. So sehr ich es mir wünschen würde, kann eine Gesellschaft ohne Regeln und Verbote nicht existieren. Das sieht man auch im Umfang unserer Gesetzgebung. Eigentlich braucht es auch gar keine neuen Regelungen, sondern die existierenden müssten nur konsequent umgesetzt werden, was auch unser Bundesverfassungsgericht regelmäßig anmahnt. Es gibt nämlich kein Recht, die Brötchen mit dem Auto zu holen, sondern ein Recht auf Leben, dass aber durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe gefährdet wird.
Ich denke wir sind uns einig, dass sich eine lebendige Innenstadt nicht durch stinkenden, lärmenden Individualverkehr Stoßstange an Stoßstange auszeichnet und durch parkende Autos, die ein Nebeneinandergehen unmöglich machen. Die Beispiele Paris und Barcelona haben sehr gut bewiesen, dass durch die Absperrung ganzer Blöcke diese erst wieder belebt werden. Das Auto ist doch kein Selbstzweck, sondern die Stadt ist doch für den Menschen da.Ich bin der Meinung, dass wir mit solchen Umgestaltungen noch viel mutiger vorgehen könnten.
Ich kann die meist jungen Kleber schon verstehen. Ihnen wird durch die politische Untätigkeit ihre Zukunft geraubt. Sie sind verzweifelt und wollen sich durch diese Aktionen Gehör verschaffen. Ich habe mein Leben bereits gelebt und habe Wohlstand und Reisen in vollen Zügen genossen. Aber habe ich deswegen das Recht einfach so weiter zu machen? Wenn es technische Lösungen zur Rettung der Welt geben sollte, dann immer nur her damit. Aber wenn es die nicht schnell genug geben sollte, müssen wir Einschnitte hinnehmen, brauchen wir Leitplanken und leider auch Verbote. Wenn wir warten wollen, bis auch der Letzte freiwillig einsichtig wird, wird es zu spät sein. Wenn wir nicht bereit sind, von uns aus ein Stück vom Luxus abzugeben, dann werden das Naturkatastrophen und Verteilungskriege machen. Und das sind keine Computermodelle, sondern dieser Prozess ist bereits im vollen Gange...
Zementwerke sind auch nicht ohne. Und ob individuelle Mobilität weiterhin die oberste Prämisse bleibt, hängt fast ausschliesslich von deren Kosten ab. Der Verbrenner war immer so billig, weil er breit quersubventioniert wurde und die Umweltschäden nie in die Kraftstoffpreise eingepreist wurden. Das wird in Zukunft bei der E-Mobilität anders sein, und an den Preisen für die Autos und den Strom merkt man schon, wo die Reise hingeht - individuelle Mobilität für alle, aber für die weniger Einkommensbevorzugten in der Mietwohnung im 5. Stock dann eben nur noch per E-Bike. Die haben keine Wallbox, keine fette Photovoltaik und können auch nicht 50.000 Euro für nen Kleinwagen hinlegen. Trifft mich persönlich jetzt nicht, aber sozial gesehen reisst das den Graben zwischen Arm und Reich mal wieder schön auf. bis denn, Uwe
Nun bestand ja die Quintessenz meiner Aussage darin, eine schnellere Weiterentwicklung der bestehenden, Schaden anrichtenden Autos zu fordern, und nicht in "schuldig und bequem sollst du sein, auf Knien zu deinem Fahrrad robben, Fortschritt nicht erfragen und Verbote hinnehmen". Und Paris als Beispiel? Welches Paris? Das kaputt ideologisierte von Hidalgo oder das für die Zukunft vorbereitete von Haussmann? Wer war wohl der/die/das (folgsam gegendert, wie es sich gehört) erfolgreichere und wertvollere Visionär? Ich habe einfach kein Verständnis dafür, dass man lieber nach Verboten (von wem angeordnet??? ->Autoflagellation) ruft, anstatt sich auf die Ur-Fähigkeit der Menschen in dieser Region zu besinnen, und den Ar*** zu heben und zu erfinden. Bzw, noch Schlimmer: anstatt längst Erfundenes endlich umzusetzen. Aber es wird lieber den Lobbies der Puderzucker in den Solchenwelchen geblasen, Rechte an bahnbrechenden Erfindungen für ein Butterbrot verhökert dorthin, wo sie in Schubladen verrotten dürfen, Bücklinge vor Dealern und Gauklern gemacht, Subventionen in veralteten Blödsinn gesteckt, Politiker und Apparatchiks fett gefüttert, Ideologien und Doktrinen bis zum Erbrechen erfunden und vorauseilend gehorsamst befolgt und sich von den Ayatollahs des Wokismus abwatschen gelassen. Dabei war dieses Volk mal Vorreiter in der Entwicklung zukunftsweisender Technik... :roll: Es lebe die Bequemlichkeit der Schuld und Sühne. Huch, jetzt hab ich auch noch gerülpst vor lauter Ekel, ...was das wohl wieder an CO2 erzeugt hat... da muss ich jetzt mindestens 1/4 Stunde in die Ecke dafür, Gesicht natürlich gegen die Wand. ... isch abe fertick :( Was mich an dieser Diskussion immer fasziniert ist das ein Thema überall ausgeschlossen wird, nämlich der nicht lineare Zuwachs der Weltbevölkerung!! Egal ob das Thema Klimaerwärmung, Nahrungsmangel etc, die Weltbevölkerung wächst, will weiter wachsen und damit wachsen Abfall, Energieverbrauch und Nahrungsmittelverbrauch. Es ist egal ob wir mit Sonne/Wind heizen, den Individualverkehr mit Strom oder eFuel antreiben oder den Feinstaub von Bremsen sammeln, wir sparen nie soviel ein um einer wachsenden Weltbevölkerung nur annähern die gleiche Lebensqualität anbieten zu können die wir zurzeit genießen. Läßt sich nachrechnen, ist aber anscheinend nur mein Gesichtspunkt, Gruß Andreas Statt neues Elektrowohnmobil würde ich freiwillige Einschränkungen mit den vorhandenen Mobilen bei den Reiseentfernungen, der Anzahl der Reisen, sowie möglichst Sprit sparendes Fahren; kleinere, leichtere Womos vorziehen. Natürlich auch Einsparungen in vieler anderer Hinsicht. AD Andreas und alle anderen: Wenn Du "weltbevölkerungswachstum diagramm" in eine Suchmaschine eingibst bekommst Du eine Vielzahl von Diagrammen die für die Zukunft ein langsamerwerdendes Bevölkerungswachstum voraussagen. Das sind natürlich etwas unsichere Prognosen aber in der Tendenz doch ähnlich und erfreulich. 1960 lernten wir in der Schule dass die Weltbevölkerung im Jahr 2000 10 Milliarden überschreiten wird, was bis heute nicht eingetroffen ist. Trotzdem werden das vorerst noch mehr Menschen auf Erden sein so dass sich eigentlich jeder Einzelne seinen Resourcenverbrauch einschränken müsste. Vorrangig natürlich die Menschen die in den reicheren Weltgegenden leben. Vor kurzem war ein Bericht im TV und da sagte jemand von Hymer oder Detlefs ( meine ich) zu dem Thema Elektromobilität von Wohnmobilen, dass es Studien gibt, aber ernsthaft in den nächsten 10-15 Jahren keine nutzbare Lösung verfügbar sein wird. Solange die Katastrophe Scheuer durch Wissing oder so abgelöst werden, gibt es keinen Abschied vom Klimatod unserer Erde.
Dann würde ich vorschlagen du gehst mit gutem Beispiel und verzichtest auf dein neues Wohnmobil. Das wäre schon mal ein Anfang. Dann schließe ich daraus, dass Du Dich anschließt und mit machst oder dass Dir die Erde und unsere Nachfahren egal sind? Mach Dir einfach um meinen Fussabdruck keine Sorgen, denn da kümmere ich mich schon selber drum. ;-) Ich mache mir um meinen CO2 Fußabdruck keine Sorgen. ca. 30 ha vorwiegend Laubwald 94 ha Grünland mit Brachflächen und Hecken Keine fossilen Brennstoffe für die Heizung Photovoltaik mit Natrium Speicher Da bin ich wirklich entspannt. Irgendwie sind solche 'ich bin umweltfreundlicher als du' Diskussionen sehr ermüdend. Ist das die moderne Variante von 'Mein Haus, mein Auto, meine Yacht'? bis denn, Uwe
Bisher kommen wir angeblich mit ein paar Erden aus. Wenn jeder soviel Ressourcen für sich proklamiert wie du, brauchen wir ein paar hundert Erden.
Wenn das so wäre, könnte ich dem durchaus Gutes abgewinnen, denn wer auf das Prestige "Mein Haus, mein Auto, meine Yacht" achtet, strebt dieses auch an. Die Veränderung der Wertigkeit hin zu "Meine Heizungsanlage, mein PV-Anlage, mein CO2 Abdruck" als Prestigeobjekt - das beflügelt schließlich eine gute Sache. Ich denke allerdings, dass das eher eine Reaktion auf einen Rechtfertigungsdruck ist, der aus einer Lagerbildung heraus entsteht. Mit der zwanghaften debattenvermeidenden Verkürzung von Fragestellungen auf "ja" oder "nein", auf "dafür" oder "dagegen" werden Menschen in zwei Lager einsortiert - ob sie es wollen oder nicht. Lager 1 : Menschen, die andere für einzelne Verhaltensweisen anprangern z.B. "Fleisch essen", "Verbrenner fahren", "Flugreisen"... Lager 2: Menschen, die bei Zugehörigen von Lager 1 Inkonsistenzen suchen und anprangern, dass diese keine Heiligen sind "Wenn Du das machen willst, dann musst Du aber auch dies machen... Zugespitzt: Entweder bist Du "Klimakleber" oder "Klimaleugner". Wer sich dagegen wehrt in eines dieser Lager geschoben zu werden kann den Versuch unternehmen sich zu rechtfertigen. In diesem Fall ist es kein simples "Show-Off" mehr, sondern der Versuch sich aus der Polarisierung herauszubewegen.
Mein Laubwald würde CO2 auch binden ohne dass er mir gehört. Ich sorge lediglich dafür, dass er vor Übernutzung geschützt ist, "wild" wachsen kann und keine schweren Maschinen den Boden verdichten. Ich sehe meinen Wald nicht als persönliches CO2 Zertifikat. Er macht mich unabhängig für eine autarke Wärme-Selbstversorgung ohne fossile Energieträger.
Siehe oben: Du kannst nichts richtig machen. Irgendjemand findet einen plausiblen Ansatz zum persönlichen Vorwurf. Ich finde das ätzend. Tatsächlich sollten wir aufhören mit dem Finger auf andere zu zeigen oder die Probleme gegeneinander auszuspielen. Düngemittelherstellung, das Bevölkerungswachstum und vieles mehr sind sicherlich alles auch sehr dringliche Probleme, doch sollten wir uns deswegen nicht bequem zurücklehnen. Vielleicht fühlt sich unser Gewissen dadurch etwas erleichtert, doch in der Sache kommen wir so keinen Schritt voran. Jeder sollte das tun, was er kann, es gerne auch mitteilen, um eine Inspiration zu sein. Aber keiner ist deswegen besser oder schlechter, denn wir alle haben nicht die gleichen Mittel und Voraussetzungen. Seit gefühlt 20 Jahren sitzen im Verkehrsministerium nur Bremser. Die zuständigen Minister waren stehts bemüht den Staus Quo zu erhalten, ich nehme an, nach dem Willen unserer Autoindustrie. Vom Gesetzgeber erwarte ich mir da viel mehr Impulse für echte Innovation. Ja, Veränderungen machen Angst, aber gerade überwiegt meine Angst, dass die Welt, so wie wir sie kennen, untergehen wird. Die Veränderungen, die uns dann aufgezwungen werden, will ich jedenfalls nicht erleben und das wünsche ich auch nicht unseren Nachkommen. Dann bestimme ich doch lieber selbst die Veränderungen. Manche sind vielleicht erst einmal unbequemer, aber unterm Strich, glaube ich, dass die Krise auch eine Chance ist, z.B. auch zu lebenswerteren Städten. Denn im Gegensatz zu akany finde ich, dass die Städte in den letzten Jahrzehnten keine gute Entwicklung genommen haben. Sie sind heiß, stinken, sind verstopft und zugeparkt. Das geht doch besser! Ich hege aber meine Zweifel, dass wir das Klimaproblem rein durch technischen Fortschritt lösen können. Bislang lief es eher darauf hinaus, dass technischer "Fortschritt" in der Regel unsere Lebensgrundlagen zerstörrt hat. Unser Lebenswandel ist inzwischen entgleist und ohne Veränderungen werden wir so nicht weitermachen können. Und es ist inzwischen eine abgedroschene Phrase, aber trotzdem nicht weniger wahr: Die Erde und ihre Ressourcen sind endlich! Leider sind am Fortschritt meist auch wirtschaftliche Interessen gekoppelt, die diese Tatsache regelmäßig ignorieren. Wenn mein nächster Wohnmobilkauf anstehen sollte, werde ich tatsächlich prüfen, ob das Angebot dann auch meine ökologischen Ansprüche erfüllen kann. Vielleicht werde ich dann wie Hans zum Schluss kommen, dass mein Lebensglück nicht unbedingt an einem neuen Wohnmobil hängt.
Einfach das alte Womo weiterfahren. Das ist nach 'gar kein Womo mehr' die effizienteste Methode, die Umwelt zu schonen. Das ist eins der Dinge, die endlich mal in die Köpfe müssen: reparieren statt entsorgen und neu kaufen. Und wenn man was kaufen muss, in langlebige Produkte investieren. Das sind meist nicht die billigen, insofern für das schmale Portemonnaie manchmal schwierig, aber das macht sogar wirtschaftlich Sinn, nicht nur von der Umweltbilanz her. Wir sind zu arm, um billig zu kaufen :) ist ja der alte Spruch - jetzt könnte man schreiben, wir sind zu umweltfreundlich, um billig zu kaufen. Wenn man's denn so macht. bis denn, Uwe
Hallo, ich halte es schon immer so, dass ich hochwertig und langlebige Dinge kaufe. Auch beim Wohnmobil war mir dies sehr wichtig, wie ich bereits geschrieben habe besteht die Möglichkeit des Umbaus auf E-Antrieb, wenn irgendwann mal die Ladeinfrastruktur vorhanden ist. Das ganze lohnt sich allerdings nur wenn man ein hochwertiges und langlebiges Wohnmobil hat. Vielleicht muss ich aber irgendwann mit E-Fuel weiterfahren, wäre aber auch nicht schlimm.
Du antwortest leider noch immer mit Doktrinen-Scheuklappen. Hast Du auch nur den Schimmer einer Ahnung, was Hidalgo oder Haussmann gemacht haben? Du hast schliesslich Paris genannt als Beispiel... dann mal Butter bei die Fische. Also, warum stinkt es heute in Paris, ist verstopft und zugeparkt? Nu, wer hat's erfunden? Nur Lamentieren und "guck-mal-wie-grün-ich-bin" ist keine Lösung. Ich schreibe schon wiederholt, dass das Problem nicht "DAS" Auto ist, sondern die heute existierenden, die Umwelt verpestenden, Autos. Und das misst sich z.B. an der (Abgas-)Luft, aber nicht an der Höhe eines Autos. Oder am Bedarf an "Betriebsmitteln", aber nicht an der Farbe. Also muss doch nicht "DAS" Auto verboten, zerstört, verdammt, verhindert werden, sondern es muss ein Auto erfunden werden, welches eben die Umwelt nicht mehr belastet. Also wie Schuhe wechseln, aber doch nicht stehen bleiben oder in Trance schweben. Das Problem heisst Umweltzerstörung und Umweltverschmutzung. Aber daraus glauben ein paar Illuminati ein Recht abzuleiten, ihre verworrenen Ideen gewaltsam umzusetzen. Erinnert mich immer an die sog. "Taliban" mit ihren Stöckchen. Allerdings kann ich in deren Ideen keine Lösung erkennen. Denn, den Menschen abzuschaffen, ist sicherlich eine Möglichkeit, aber doch keine Lösung. Moderation:Und jetzt kommt doch mal wieder auf den Ursprung dieses Themas zurück: Elektrowomo von Knaus. Ihr beharkt euch hier mittlerweile vom allergemeinsten….. Vielen Dank. Ganz kurz zu Paris … Hidalgo musste ich googeln ,… zugegeben Haussmann war mir ein Begriff.. aber zu den städtebaulichen Neuerungen , die Akan’s so gut gefallen haben , abgeschaut vom damals vorbildlichen Paris , darf man die Handfesten militärischen Interessen nicht vergessen , die seiner zerstörung der mittelalterlichen Strukturen von Paris zu Grunde lagen .. So gesehen hat übrigens mit London auch Hidalgo Das gleiche Vorbild. Event ist es für so ein Moloch der noch dazu über funktionierenden urbanen Nahverkehr verfügtdoch die richtige Herangehensweise . Traveler macht’s wie ich .. er umfährt Grosstädte … was sollen wir da auch , mit Womo und Hund.. diese Ziele erreicht man anders besser .. etwa mit dem TGV .. ein elektro Womo würde die bekannten Probleme nicht lösen Aber ein e womo hätte soo viele Vorteile … kann’s kaum erwarten Lg klaus
Hm, ich finde vor allem erst einmal Deine Sprache als gewaltsam. Du drückst mir hier plakativ Ideolgie-Stempel auf, aber schaust Du dabei auch mal in den Spiegel? Vielleicht fühlst Du Dich von den Illuminati oder Reifenstechern bedroht, aber umgekehrt geht es zum Beispiel genauso den Jugendlichen der "Letzten Generation". Ich lade nur ein, einfach mal beide Seiten zu sehen und sich einzufühlen. Jeder Mensch hat seine Beweggründe und warum sollen die einen weniger gültig sein, als die anderen? Das ist jedenfalls die Form von Diskurs, den ich mir bei diesem Thema wünsche. Ich meine, dass das viel zielführender ist, als sich in Grabenkämpfen zu verlieren. Wolfgang hat schon Recht, dass das Thema "Stadtplanung" hier daneben ist. Wenn Du unter obiger Bedingung das Thema weiter ausführen möchtest, können wir das ja über PN machen. |
Anzeige
|