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Womo Eigenbau auf Tiefrahmenfahrgestell


Abweg am 14 Sep 2021 20:34:46

Hallo allerseits,

da hier ja so herrlich viel selber gebaut wird, wollte ich mal fragen, ob denn von euch schon mal jemand ein teilintegriertes Womo gebaut hat, speziel den Aufbau und am besten noch auf einem Tiefrahmenfahrgestell.

Hintergrund: die eher nüchterne Caravan Messe, die Preisentwicklung, die Lieferzeiten.....
..und wenn ich dann auch sehe, daß selbst bei richtig teuren Mobilen die gleiche Scheißhausklappe wie überall verbaut wird, möchte ich meine Bude lieber selber bauen, wohlwissend was ich mir da antue.

Grundriß steht, Lastenheft ist erstellt, am 16. hab ich einen Termin bei der DEKRA, wo ich hoffentlich ausreichend Info für die Verwendung eines Tiefrahmens erhalte (möglichst ohne Chrashtest).

Danke schon mal für eure Anteilnahme, Kritk, Info......

Gruß, vom Niederrhein

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soul am 14 Sep 2021 21:21:48

warte mal ab, was dabei herauskommt. welche anforderungen da an alles gestellt wird.

wosch03 am 14 Sep 2021 21:45:40

Wenn du Input zu deinem Projekt haben willst, dann musst du schon etwas mehr zu deiner Planung liefern.

LG Wolfgang

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Abweg am 17 Sep 2021 12:28:19

So, ich war beim TÜV, auf dem Weg dorthin habe ich mir ausgemalt, welche Unterlagen die wohl fordern werden und bin leicht irritiert wie einfach das werden könnte (wird´s aber bestimmt nicht).

Den Aufbau nimmt der Prüfer persönlich ab (er kennt sich wohl bestens mit Kofferbau aus). Vorlegen muss ich technische Zeichnungen über den Aufbau, mit Angaben über das Plattenmaterial, die Verarbeitung und einer für ihn plausiblen Berechnung der Bodenplatte.
Ausschnitte sollten gerundete Ecken enthalten, Plattenerbindungen innen und außen zusätzlich durch geklebte Alu-Profile verstärkt werden, (für eigen erstellte GfK-Profile ist ein Splitternachweis erforderlich).
Bei professioneller Ausführung unter Beachtung der Aufbaurichtlinien des FZ-Herstellers erfolgt dann die Abnahme.

Als nächstes will ich das “Flachrahmen Fahrgestell mit Windlauf, Einzelkabine ohne Dach und Rückwand“ (kurz: Fahrgestell) festlegen, zur Grundlage der Zeichnungserstellungen (fusion 360 Einstieg).
Dies könnte allerdings schon ein Stolperstein werden, da verwendbare Gebrauchtfahrzeuge rar sind und die in Frage kommenden Hersteller vorzugsweise an Aufbauhersteller liefern.
Naja, ich fang ja gerade erst an, mal sehen wie weit ich komme.

Hier mal ein paar Eckdaten

Reiseverhalten:
Zu zweit, außerhalb des Winters, Lang-WE und Mehrwochen-Touren in Mittel- und Südeuropa, vornehmlich auf befestigten Wegen und Plätzen, auch autark, Zielgebietstouren per e-bikes, daher Kompaktmaß für uns nicht notwendig.


Wohnmobil

Abstrakt:
teilintegriertes Wohnmobil für 2, Frontantrieb, Automatikgetriebe, max. ca. 7,3 x 2,4 x 2,7 m, 3,5 t

Aufbau:
GfK-XPS-GfK Platten, ggf, PE/PU verstärkt, Boden PE/PU ggf. Alu verstärkt,
glattflächiges Monocoque Design mit großen Kantenradien und möglichst unsichtbarer Technik,
Mini-Alkoven mit Fenster?, Türen, Fenster, Klappen flächenbündig?, ohne weitere Wanddurchbrüche,

Innen, ähnlich Eura Mobil T 730 EF aber offener
Kabinensitze drehbar, Fahrkabine über Seitenrollos abtrennbar (Danke Hr. Klinke), vis a vis Sitzgruppe für 2-3 Personen ohne Fahrstellung, Küche mit Induktionskochfeld und Kompressorkühlschrank, Abtrennung durch Seitenrollos, 2 Einzelbetten längs mit klappbaren Mittelsteg, Trenntoilette im Heckbad
Außendesign wird innen weitergeführt, glatte Flächen, große Kantenradien, hell und modern

Technik:
Unterflur Dieselkombiheizung mit WW, Druckwassersystem, Solaranlage >500W, Liion-Akku 48V >>100Ah, bidirektionaler? DC-Wandler 12/48 V, Wechselrichter 48V
Bikelift, Markise, Solar-Anlage, LTE-WLAN-DVBT Antenne

Joh, soviel in Kurzform, alles was jetzt folgt wird langwieriger.

Gruß, Andre

Tinduck am 17 Sep 2021 15:19:59

Induktionskochfeld und Akku 100 Ah?

Selbst bei einem 48-V-Akku braucht das Induktionskochfeld bzw. der WR, der es betreibt, (2000 Watt, nix Tolles) mehr als 40 A Strom aus der Batterie. Geht man von 2 Kochstellen aus, sogar 80 A in der Aufheizphase. Eigentlich mehr, ist ohne Verluste über WR etc. gerechnet.

Halbes Stündchen kochen, Akku halb leer? Find ich ein bisschen eng ausgelegt, du brauchst ja auch noch Strom für was anderes, und wenn die Sonne nicht scheint, stehst Du nach 2 gekochten Mahlzeiten mit leerem Akku da.

Wenn keine anderen Verbraucher, die viel Strom schlucken, geplant sind, würd ich mir das Induktionskochfeld sparen und ne 5 Kg Gasflasche plus Gaskochfeld mitnehmen. Spart Gewicht und Komplexität beim Elektroausbau. Aber ich bin ja auch Pragmatiker ohne Gas-Angst :D

bis denn,

Uwe

UweHD am 17 Sep 2021 16:16:50

Die Idee finde ich spannend und werde weiter verfolgen.

Rein von der Kostenseite habe ich allerdings Bedenken, dass das Ganze schnell ein Groschengrab werden kann. Wir hatten vor vielen Monden mal einen VW LT in Eigenregie als Womo umgebaut und dafür die ganzen Einzelteile u.a. von Reimo bezogen. Der Preis für das Kleinteilegedöhns und die Komponenten in Kleinstmengen war dermaßen überzogen, dass das fertige Mobil hinterher eigentlich viel zu teuer geworden ist. Aber gut, das war noch in der Zeit vor dem Internet und Online-Kauf...

Ansonsten bin ich bei Tinduck: Entweder Kochfeld über Gas oder alternativ mehr Akkukapazität, sonst kann es schnell eng werden - zumindest, sofern man den Herd öfter mal benutzt.

fschuen am 17 Sep 2021 19:23:39

Spannend ist das, aber nur, wenn du es durchziehst. Wenn es etwas halbwegs passendes am Markt gibt, würde ich das kaufen und umbauen. Ich fürchte, dein Projekt wird langwieriger, teurer und schwerer als geplant, und halbfertig ist es weder benutzbar noch verkäuflich. Aber wenn du meine Bedenken wegwischen kannst, dann nur zu :-)

Gruss Manfred

Joachim260 am 17 Sep 2021 21:51:13

Hallo

Tiefrahmenfahrgestell würde ich mir nochmal überlegen. Tiefrahmenfahrgestelle sind in der Regel nicht selbsttragend und benötigen den Aufbau zur Stabilisierung. Ich als Laie würde mir nicht zutrauen, daß ich das so auslegen kann daß da hinterher was stabiles rauskommt, Ich würde auf einen Leiterrahmen, also ein normales Fahrgestell setzen. Wenn es etwas gibt was mir annähernd zusagen würde, würde ich aber lieber kaufen und etwas optimieren. Ich gehe davon aus, wie auch einige andere hier, daß dein Aufbau am Ende teurer wird als ein Kauf.
Ich wollte mir mal ein 4x4 auf LKW aufbauen, da hätte der Aufbau ohne LKW schon ca 80.000 gekostet. Die Vernunft und meine Frau haben dann gesiegt und jetzt fahr ich Weißware.

Gruß
Joachim

teuchmc am 18 Sep 2021 10:26:18

Moin! Interessanter Ansatz was die Basis betrifft. Allerdings sehe ich da auch eine Stabilitätsproblematik wegen der Basis. Evtl.die Kabine als Rohbau vom Kabinenbauer fertigen und aufbauen lassen. Der weitere Ausbau ist ja jetzt auch nicht mal nur Pille-Palle.
Sonnigen weiterhin. Uwe

dieter2 am 18 Sep 2021 10:33:31

Oder ein Fahrgestell besorgen und die Kabine als Aufsetzkabine bauen die man abnehmen kann.
Dann ist der TÜV schon mal raus was den Aufbau betrifft.

Oder ein Postkoffer ausbauen, gibt viele Videos.

babenhausen am 18 Sep 2021 10:40:38

Schau dir als Grundlage doch Verkaufsfahrzeuge an als neu oder gebraucht, 2 oder 3 Achser, der Verkaufsaufbau ist oft gut ausbaubar weil überall Rechtwinklig, Viele dieser Fahrzeuge haben oft einen Durchgang zum Führerhaus.Mit solchen Aufbauten gehst du auch einer ganzen reihe von Fragen bei der Abnahme aus dem Weg da du nur für den Innnenbereich zuständig bist.

Abweg am 20 Sep 2021 10:56:22

Danke erst einmal für eure Antworten.
Den Platzhalter >>100Ah habe ich verwendet, weil ich Größe und Ort ja noch nicht festlegen kann, aber definitiv wird er noch ausreichend dimensioniert.
Ich kann besser Elektrik als Gas, es sieht schöner aus, Föhn, Kaffeemaschine, Toaster, …. sollen auch noch an Bord.

Mir ist schon klar, was da auf mich zukommt (zeitlich, technisch, finanziell....), ich würde auch lieber eins kaufen, etwas verfeinern und Gut wärs, aber die oben genannten Vorstellungen sind recht weit von einem “Standartmobil“ entfernt und 100 k€ +XX sind nicht drin.
Außerdem übten die komplizierteren Dinge schon immer einen größeren Reiz auf mich aus, als die einfacheren, so auch hier.

Die Abnahme eines stabilisierenden Aufbaus war bisher das nogo, sollten meine Pläne Zustimmung finden, wird daraus jedoch ein nowgo.
Optimale Basis, wäre natürlich ein Fahrzeug mit ramponierten Aufbau zum reellen Preis, was zur Zeit aber schwierig ist, trotzdem bin ich für alles offen und daher auch sehr breit unterwegs.

Bezogen auf das Thema, möchte ich nochmal fragen, ob ähnliches hier schon umgesetzt wurde?

Gruß, Andre

dieter2 am 20 Sep 2021 13:11:35

Abweg hat geschrieben:
Bezogen auf das Thema, möchte ich nochmal fragen, ob ähnliches hier schon umgesetzt wurde?

Gruß, Andre

Gib in YouTube mal " postkoffer wohnmobil "oder "paketkoffer wohnmobile" ein.

Dann haste was zum kucken bis Weihnachten :ja:

Stefan-Claudia am 20 Sep 2021 13:39:46

Abweg hat geschrieben:Bezogen auf das Thema, möchte ich nochmal fragen, ob ähnliches hier schon umgesetzt wurde?
Gruß, Andre


Moin, unser User Donaldmobil
hat, aus anderen Gründen, ein komplett neues Wohnmobil aufgebaut:

:arrow: --> Link

da sind bestimmt einige Infos für dich drin. Musst dir halt das richtige raussuchen auf über 20 Seiten...

goorooj am 20 Sep 2021 15:59:54

Ich habe für meinen Innenausbau ( allerdings iveco daily transporter, natürlich ohne koffer bauen zu müssen ) durch intelligente Käufe und Sonderangebote ~3000 euro hingelegt.
komplett mit styropor gedämmt und massivholz drüber ( man kann auch im hochsommer in der prallen sonne noch bis Mittag schlafen ) 2 Dachfenster, 80 Liter wasser, mit druckpumpensystem, 300W solarzellen auf dem dach, 240V wechselrichter an 120AH, Kompressorkühlschrank. Möbel alle mit Fichte massiv gebaut.
1.60x2.00 bett, Badezimmer mit porta potti, Tisch mit 3 Plätzen ( drehkonsole am fahrersitz )...
Dank Corona konnte ich da ein halbes Jahr lang ungestört bauen. letztes Jahr, als es noch Teile gab....

Es geht schon, musst halt immer schauen wo was gerade billig hergeht ( sonderangebote und amazon sind dein freund ). Und Ikea... z.B. das bett und das Spülbecken. Da passt dann auch was rein.

Kocher habe ich auch erst Induktion am Wechselrichter überlegt.
Im Endeffekt hatte ich jetzt zur abnahme ( und zukünftig tüv ) eine 2. Küchenarbeitsplatte mit einer Elektrokochplatte die ich schnell gegen eine andere Arbeitsplatte mit einem gaskochfeld austauschen kann, mittelgrosse blaue Campingaz-Flasche drunter im Schrank. ¯\_(ツ)_/¯ ich kann Gas auch nur rudimentär, und campingaz gibts überall.

Abweg am 21 Nov 2022 12:45:21

Hallo allerseits,

auf Grund der Besuche des Leerkabinen- und des Paketkoffertreffens, habe ich mein 3,5t Selbstbauvorhaben überdacht und mir einen Iveco Daily 50C15 Paketkoffer aus 2014 mit 30tkm zugelegt.
Baubeginn wird wohl das kommende Frühjahr werden, da ich u.a. noch meinen Grundriß auf das Fahrzeug übertragen muß und die Detailplanung wird bestimmt auch übel.

pille99 am 16 Feb 2023 19:02:42

Ein ordentliches Projekt. respekt.

darf ich dir einen Tip geben ?
schau mal auf alibaba nach. da gibt es einige Firmen welche fertige Koffer anbieten. auf wunsch, nach deinen wuenschen.
die machen dir einen Koffer mit gaengigen Wohnmobil material. zumindest haettest nicht mehr den Stress wegen stabilitaet, etc der Kabine. Ausbauen kannst du wie du willst. oder lass es komplett von der Firma bauen.

mein naechster Truck, bestelle ic mir eine Kabine dort, kundenanfertigung. kostet dann ein klein wenig mehr aber ich habe es so wie ich es will. und die preise sind gut.

Tinduck am 17 Feb 2023 09:12:29

Abweg hat geschrieben:... habe ich mein 3,5t Selbstbauvorhaben überdacht und mir einen Iveco Daily 50C15 Paketkoffer aus 2014 mit 30tkm zugelegt.
Baubeginn wird wohl das kommende Frühjahr werden, da ich u.a. noch meinen Grundriß auf das Fahrzeug übertragen muß und die Detailplanung wird bestimmt auch übel.


Gute Entscheidung und solide Basis.

Mal eben 50% des Aufwandes der ursprünglichen Planung gespart und mindestens 500 Kg Zuladung dazugewonnen :)

bis denn,

Uwe

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