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Wir sind eh 3,30 hoch und damit immer Classe III, was auch die richtige Einstufung wegen des Gewichtes ist. Also alles sauber. Trotzdem nageln wir durchs Rhonetal runter (ja, wir machen das), weil wir zu Hauptreisezeiten unterwegs sind, da sind die Mautstrecken freier und damit schneller als die RNs. Und wenn eben Südfrankreich und nicht der Weg dahin das Ziel ist, zählt gesparte Zeit, die kostet halt Geld. Wird in der Rente sicher auch anders. Wenn die Mautstation selber entscheidet, dass man Classe II ist mit über 3,5 Tonnen, OK. Aber Knöpchen drücken und Classe II verlangen, mit dem Wissen, dass man damit bescheisst, geht gar nicht. Ebenso wie schale Tricks (Luftfederung). Wer sowas nötig hat, sollte mit seinem Womo in Deutschland bleiben, bevor unser Ruf im Ausland noch schlechter wird. Sind das eigentlich die gleichen Leute, die immer vom Stellplatz fahren, bevor kassiert wird? Echt tragisch, wenn man so wenig Geld zur Verfügung hat ... aber ob dann ein Womo das richtige Hobby ist? bis denn, Uwe Früher bin ich immer ohne kostenpflichtige Autobahn gefahren, und nun ist mir Zeit wichtiger wie Geld und ich fahre sie fast immer. Was man aber nicht außer acht lassen sollte, die Strafen für das zu schnelle fahren auf den französischen Landstraßen sind sehr, sehr hoch. Einmal nicht aufpasst und man hat die Maut als Strafzettel. So gesehen, fahre ich noch lieber Autobahn :)
"Betrug ist nach dem österreichischen Strafrecht ein Vermögensdelikt, bei dem der Täter in der Absicht rechtswidriger Bereicherung das Opfer durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen gezielt so täuscht dass es sich selbst oder einen Dritten am Vermögen schädigt und damit materiellen Schaden zufügt." Klingt für mich also doch wie Betrug. Nur, daß die Kontrollen meist teurer sind als die Verluste und daher wenig durchgeführt werden. Wenig, aber nicht nie. Bekannte wurden lang und breit vermessen, bevor die Klasse 2 OK war. Es gibt also Kontrollen.
Schnell ist relativ. Wenn ich in E Urlaub machen will und F nur ein Durchgangsland ist, dann fährt man schon auf der AB mit max. erlaubter Geschwindigkeit einige Zeit. Auf der Landstraße wird das deutlich mehr Zeit kosten (50-100% ?). Das langsame Tingeln ist nett, aber bei 2-3 Wochen Zeit nicht das Mittel der Wahl, sonst wird aus dem E Urlaub ein F Urlaub. RK Ich finde die Mautstrecken gut weil dort ruhiger Verkehr ist, ausser um Lyon :) Was für ein Gegensatz dann die ABs in Deutschland :? Die Strecke über Clermont-Ferrand und Vichy bietet viel mehr und ist sehr schön. Was ich da bezahle habe ich zuvor in Spanien an günstigen Diesel- und Bierpreisen gespart :ja:
Wenn "man" Knöpchen drückt sagt man keinesfalls Klasse 2 sondern Campingcar und wird dann runtergestuft. Im Übrigen haben die Mautstationen eine Kamera und oft erfolgt die Runterstufung direkt nach dem Drücken des Kopfes, ohne dass man etwas sagt. Unser Wohnmobil ist etwa 3,20 hoch. Nennst du das auch bescheißen? Ich habe gehört es gibt demnächst eine neue Regierung in Deutschland. Die Glaskugel sagt: Verkehrs- und Umweltministerium geht an eine der 3 Parteien? Die sollen sogar fähigere Leute wie die Bayerischen Minister haben. Und dann wird die PKW Maut, Verzeihung, Infrastrukturabgabe wieder neu belebt. Dann wird sich noch manch einer freuen wieder im billigen Frankreich Maut zahlen zu dürfen. Warum? Weil in Deutschland im gegensatz zu Frankreich auch die Bundesstrassen mit einbezogen werden. Was für LKW geht, geht auch für den Freizeitverkehr. Na dann Mahlzeit auf die saubere Zukunft.
Ja, tue ich. Euer Womo fällt ganz klar in Classe III von der Höhe her (was es wiegt, weiss ich nicht). In den Mautbestimmungen steht nix davon, dass Camping Cars generell in Classe II kommen, insofern nützt ihr nur die Überarbeitung des Mautstellenpersonals, um euch Rabatt zu erschleichen, die stufen halt ab statt lange zu diskutieren und eine Durchfahrt zu blockieren. Man könnte ja auch einfach durchfahren und den korrekten (!) Preis bezahlen... bis denn, Uwe Verstehe die ganze Diskussion nicht. Ich fahre ans Häuschen, ziehe den Bon, der schon halb aus den Automaten kuckt, und bezahle hinterher bei der Abfahrt das was sie verlangen per Visa. Ist immer Kl.2 Sollte ich hinterher ein schlechtes Gewissen haben ? Nein habe ich nicht :ja: Wer öfter Frankreich als Transitland nutzt sollte vielleicht dann doch unter 3,5To bleiben, Zeit für die Landstraßen einplanen, oder eben die Mehrkosten einfach als Vergnügungssteuer abschreiben. Vielleicht gibt es ja auch Zwischenlösungen? Bisher sind wir über Luxemburg kommend immer direkt und mautpflichtig, mit zwei Übernachtungen, durch F nach Spanien gefahren, weil wir noch an Urlaubstage gebunden sind. Ich kann mir aber vorstellen, dass wir, wenn beide in Rente sind, einen Teil der Reise über die Rue National machen werden, weil die Reisezeit dann nicht mehr so wichtig ist. Ob sich dann der Grenzübergang bei Mülhausen für uns als günstiger erweisen wird? Vielleicht kann ich dann gute Tipps hier aus dem Kreis der Forenmitglieder bekommen, welche Strecken neben der Autobahn gut zu fahren sind und wo man besser die doch die Autobahn nutzen sollte. Damit könnte man auch dem Themenstarter sicherlich weiter helfen. Manche Strecken sind ja sowieso Mautfrei. So kann man ein paar Euro sparen und vielleicht gleichzeitig das schöne Frankreich besser kennen lernen. LG Carsten Mit schulpflichtigen Kindern ist ja jeder Urlaubstag Gold wert, wenn man all die Ferien abdecken will oder muss. (Es sei denn bei Lehrern, die schaffen das leicht) Da kann ich es nachvollziehen, wenn man Urlaubszeit nicht verplempern will. Manch einer sieht die Fahrt als Teil des Urlaubs an; die meisten deren sind vermutlich Rentner. Nächstes Jahr arbeite ich auch nicht mehr und passe mein Reiseverhalten darauf an, denn Zeit habe ich dann reichlich. Dieses Jahr sind wir nachts gefahren, weil selbst die Autobahnen in Frankreich voll waren. Bei Bordeaux haben wir allein schon 2-3 Stunden verloren. Nächstes Jahr halte ich an, wenn es voll wird und genieße den Zwischenstop. Zeit und Geschwindigkeit werden dann eher nebensächlich. Wenn ich eh zum Ziel schleiche, dann eher ohne Maut. Wenn alle auf die RN ausweichen, dann ist es eine Frage der Zeit, dass auch das kostet. Sollte die Regierung auf die Idee kommen die Rues Nationales zu bemauten, würden die Franzosen wahrscheinlich Paris niederbrennen... Die sind, erstens, nicht so gefügig wie wir Deutschen. Zweitens hat die Maut den Grund dass die bemauteten Autobahnen privat betrieben und instandgehalten werden, damit hat der Staat nix zu tun. Wenn in Frankreich eine Strasse mit Steuergeldern gebaut und betrieben wird, dann wird da auch keine Gebühr erhoben. Auch bei den französischen Autobahnen die dem Staat gehören fährst du mautfrei.
Wie ist das denn mit der zur A 63 umgewandelten Landstraße südlich Bordeaux ? Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Nix mehr mit umsonst !! seid 2018 aber schon.
Die hat der Staat 2011 für 40 Jahre privatisiert um den Ausbau auf 6 Spuren zu finanzieren. Das wurde erst nach diesem Ausbau eine Autobahn. War auch in Frankreich nicht unumstritten weil es keine leistungsfähigen unbemauteten Alternativen gibt. Ist aber letztlich durchgekommen weil es keine Möglichkeit gab ohne private Finanzierung den unbedingt nötigen Ausbau zu stemmen. Kann gut sein dass die Strecke nach Ablauf der Konzession 2053 wieder mautfrei wird weil die nicht verlängert wird. Hängt vom Gedächtnis der Bevölkerung und der Finanzsituation der Staatskasse dann ab... Die A35 im Elsass ist dank Staatsverträgen mautfrei, und muss saniert werden. Dafür ist aber auch kein Geld da. Deshalb zieht sich das jetzt wohl ewig, immer 20 km am Stück.... Servus Für so manchen Urlauber ist es sicher viel Geld. :trotz: Die Franzosen werden sich an das System schon gewöhnt haben, genauso wie für uns Österreicher oder wie in Tschechien, Slowenien. Und die fahren auch viele FZ über 3.5t.... So ist es für den einheimischen halt leichter die günstigste Straße zu wählen, nicht immer ist die Mautfreie Strecke günstiger wenn man die echten Kosten berücksichtigt...... Hallo, wir fahren mit einem WOMO unter 3 Meter Höhe, aber mit 4,5 t Gewicht seit Jahren auf franz. Autobahnen immer in Cat 2 lt. Ticket. Und jetzt neuerdings mit der Mautbox von "Maut1.de" ebenfalls in der Cat 2, nur wesentlich schneller an den Mautstationen. Grüße Harald in frankreich gibt es ganz wenig wohnmobile über 3,5 t, bekannter von mir ist wohnmobil händler in frankreich und er konnte garnicht glauben das mein alter ducato 4 tonnen hat, sowas scheint es dort nicht zu geben zumindest an den älteren modellen
Liegt das daran, dass sie so hoch besteuert werden? Liegt glaub auch am Führerschein, dort ist es anscheinend schon länger so das man mit dem normalen PKW Schein nur bis 3.5t fahren darf Hallo, bei unserer letzten Reise nach Spanien, habe ich mir durch Frankreich ca. € 100,-- an Maut erspart (wir hatten etwas Zeit, wollten die Landschaft sehen und Geld sparen ...). Leider habe ich nach einer Ortschaft auf der mautfreien Landstraße zu früh Gas gegeben und ein Strafmandat kassiert - € 90,--. Also in Summe relativ wenig gespart - aber selber schuld ... :ja: LG Rupert Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Die Brücke von Millau bin ich vor einigen Monaten das erste Mal gefahren (und auch das letzte Mal :roll: ). Wir haben ca 35 Euro bezahlt. Einfach. mit unseren 9 t und 3,65 hoch Womo. Wir sind halb umgefallen. Nächstes Mal fahre ich wieder übers Tal runter und rauf. Wir sind gerade in Portugal und die letzten 10 Monate mehrfach durch Frankreich gefahren. Wir fahren überwiegend kostenfreie Schnellstraßen und nur wenn es sich nicht vermeiden läßt, dann Autobahn. Erfordert etwas Vorbereitung. Christian
Wie hast du denn das geschafft? Normalerweise wird man dann doch gleich mit Cat 3 angemeldet bei der Gewichtsklasse. LGElfie
AFAIK ist das fast überall so (z.B. A) außer in D. Mein Vater hat Anfang der 80er auch nur den normalen B bekommen beim (verpflichtenden) Umschreiben(D->A). RK Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Und das ist billiger als die Maut? Umsonst ist so ein bewachter Parkplatz sicher auch nicht. bis denn, Uwe Richtig interessant wäre es doch eine Route durch Frankreich herauszusuchen, die auf der einen Seite preisgünstig, auf der anderen Seite zeitlich vertretbar ist. Hier als Grundlage erst einmal die Mautfreien Autobahnen in Frankreich: A35 (Elsass, ab deutscher Grenze bis Mulhouse und weiter nach Basel) A36 Mandeure - Bessoncourt A31 (von der luxemburgischen Grenze bis Nancy) A28 (Abbéville - Rouen) A84 (Caen - Rennes) A20 (Vierzon - Brive-la-Gaillarde) A75 (Clermont-Ferrand - Pézenas bzw. Montpellier) A75 D786 Millau-Saint-Germain A63 bzw. A660 (Bordeaux - Arcachon) A68 (Garidech - Albi) E70 (Lyon - Saint-Etienne) A34 (Sedan - Reims) A10-A25-A23 (Calais - Valenciennes) A77 Saint-Père - Sermoise-sur-Loire Jetzt aber brauchen wir die Frankreichkenner, die wissen, wo man neben der Autobahn auf der RN gut durch kommt, oder wo sich die Mautkosten rentieren. Dazu fand ich diesen Artikel: --> Link Vielleicht sehr interessant. Kommentare eurerseits ebenfalls. Von den Kennern der mautfreien Route erhoffe ich mir gute Hinweise. LG Carsten Eine Anregung, wie mit der Maut auf Autobahnen auch umgegangen werden kann: Grundgedanke bei meinem Ansatz ist, dass meine Zeit auch kostet. Ich arbeite noch, deshalb ist meine Freizeit teuer, so ein Stundensatz von € 80.- scheint mir angemessen. Der Satz kann individuell nach oben oder unten angepasst werden: ein Rentner wird einen tieferen Satz wählen als eine Familie mit nur 4 Wochen Urlaub im Jahr; ich komme aus der Schweiz, wahrscheinlich gelten in Deutschland andere Beträge. Das Prinzip bleibt aber in allen Fällen gleich. Eine Stunde länger fahren kostet mich eine Stunde Freizeit, also € 80.- (Ihr merkt, für mich ist das Autofahren nur bedingt ein Vergnügen, besonders bei langen Etappen, unterwegs am Reiseziel sieht es wieder anders aus). Die Maut durch Frankreich kostet (gerundet) € 200.-, somit darf die mautfreie Variante meine Fahrt nicht um mehr als 2,5 Std. verlängern, sonst wird die Fahrt für mich teurer. Wenn man so seiner Freizeit einen Wert gibt, dann kommt man oft zu ganz anderen Lösungen als wenn man nur auf das Geld schaut, das ausgegeben wird. Wie gesagt, dies ist nur eine Anregung. Es gibt neben dieser Betrachtung noch viele andere Gründe auf Autobahnen zu verzichten, oder eben nicht. Gruss, Pallas
Nun, ein Nettogehalt von 80€ die Stunde für Freizeit wird, zumindest in Deutschland nicht so schnell jemand aufweisen können. Grundsätzlich ist aber auch Freizeit etwas wert. Da gebe ich Dir Recht. Darum auch die Überlegung mautfreie und bemautete Strecken in den Süden zu kombinieren. LG Carsten Für diese Betrachtung ein Positiv. Ich sehe das ähnlich, mir macht das Fahren allerdings auch auf der Autobahn noch Spass, als 'Freizeit' würde ich es allerdings auch nicht bezeichnen. Schön erklärt, dass 'Sparen' nicht immer wirklich was spart. Wenn man denn sein Leben nicht komplett auf den Inhalt des Portemonnaies reduziert. Ein weiterer Punkt ist, dass das Fahren auf den RNs nicht nur mehr Zeit, sondern auch noch wesentlich mehr Nerven kostet als die Autoroute, beim 423. Kreisel macht das auch keinen Spass mehr. Und gerade um die Städte herum gibt es da Strecken, da kommt man zwischen den Kreiseln nicht mehr in den 4. Gang, weil die so eng hintereinander liegen... Wenn man nur 200-300 km am Tag fahren will, ist das natürlich alles OK. Aber nicht, wenn man irgendwo innerhalb begrenzter Zeit ankommen will. bis denn, Uwe Von der deutschen Grenze bis nach Spanien, Mix zwischen Maut und Mautfrei. A35 bis Colmar dann N83 bis kurz vor Lyon. Dann Autobahn um Lyon und auf die A7 bis Valance. Dann wieder RN7 oder besser D86 bzw.D6086 bis Nimes. Dann auf die A9 bis Beziers Ab Beziers auf die D609 bzw D6009 bis kurz vor Perpignan, dann wieder auf die A9 Alternativ die A75 ab Clermont Ferrand bis Beziers, die Brücke bei Milaut kann man umfahren und in Milaut übernachten. Mit Google und Navi die Route planen und programmieren dann klappt’s prima. ich hab ca 96 euro bis spanien, fahre bis genf durch die schweiz, da ich meist ohne pause durch fahre, fahren wir alles autobahn, da der urlaub leider kurz und kostbar ist... gewisse strecken geht es schon auf der landstrasse aber es zieht sich oft und vorallem die vielen kreis verkehre.... Was mir noch fehlt in der Betrachtung, ist der erhöhte Spritverbrauch durch das beim fahren auf der Rn, im Gegensatz zum fahren auf der Autobahn. Da relativeren sich doch die Kosten für die Maut wieder. Oder seit ihr da anderer Meinung. Da meine Holde im Januar nach Portugal möchte, sitze ich nämlich auch gerade an der Planung der Strecke.
Wir fahren auf der Autobahn nur Tempo 90, trotzdem sparen wir auf der RN ca. nen Liter (11 statt 12-13 Liter auf hundert km), Kreisverkehre und Ortsdurchfahrten hin oder her. Mag 'mit ohne' Alkoven anders aussehen. bis denn, Uwe
Aber nur wenn du auf der AB ebenso langsam fährst wie auf der RN. Dort kann man zwar gut dahingleiten, aber eher schneller. Langsam braucht man weniger Sprit. Meinen niedrigsten Verbrauch mit dem Ducato hatte ich, als ich über Landstraße (wollte keine AB nutzen) zum Plattensee gefahren bin, wo es oft nicht so schnell ging, weil die Straßen bescheiden waren. Und das war mind. 2l/100km weniger als auf der AB mit gemäßigtem Tempo. RK
Das ist die klassische Route, über Dole/Chalon/Vichy. Fahren wir seit mittlerweile Jahrzehnten. Habe ich auch weiter oben schon beschrieben. Das Rauf und Runter von der Autobahn bis Besancon ist bissl tricky wenn man es das erste mal macht, dann kennt man das. Hinter Mulhouse gehts das erste mal bei "Burnhaupt Le Haut" runter, da gibts aber einen sehr schönen, riesigen Hyper-U auf dem wir uns traditionell immer mit französischem Essen eindecken ( auch wenn wir wieder heimfahren ). Der hat auch eine sehr billige Tankstelle dabei. Kurz vor Belfort, bei Denney, gehts wieder auf die Autobahn ( um Belfort rum bis hinter Montbeliard ist die mautfrei ), dann entweder runter und an der Doubs entlang ( wunderschöne Strecke ) bis Besancon oder ein bisschen Maut bezahlen bis hinter Besancon oder bei Dole, wenn man es eilig hat. Die Beschilderung in Besancon ist etwas verwirrend nach Dole... geht aber. dann Besancon-Dole-Chalon über die Landstrasse, das ist sehr stressfrei. Flachland, einfach gerade dahin. Früher war das stellenweise noch etwas zäh, mittlerweile ist die RN ab Chalon bis Clermont schon fast durchgängig zweispurig ausgebaut, die meisten Baustellen dazwischen an denen es sich staut wenn viel los ist ( und die etwas ärgerlich waren die letzten Jahre ) sind weg. Kostenfreie Stellplätze z.B. in Emmendingen vor der Grenze, Aigueperse bei Clermont ( und auch in vielen anderen kleinen Gemeinden auf der Strecke, die freuen sich noch über Gäste ). Dieses Frühjahr, als man durch die Coronabeschränkungen noch spätestens 19:00 auf dem Stellplatz sein musste ( und wir sind keine Frühaufsteher und kommen immer erst Mittags los ), sind wir gemütlich von Emmendingen ( die Strecke an der Doubs entlang, also komplett mautfrei, durch Besancon ) bis Aigueperse ( Clermont-Ferrand ) gefahren und am nächsten Tag ( auch wieder lang geschlafen ) waren wir dann Abends auf dem Campingplatz bei Perpignan am Meer. Also Deutsche Grenze bei Mulhouse - La Jonquera fast mautfrei ist in 2 Tagen zu Schaffen. Das einzige was man echt bezahlen sollte ist das Stück zwischen Beziers und Narbonne, da ist entweder immer Rush Hour wenn wir da sind oder Wochenendverkehr von/zum Meer, was auch nicht besser ist. Hinter Narbonne kannst du wieder auf de RN Richtung Perpignan, die geht stressfrei durch.
Die mautsparende Strecke Emmendingen/Mulhouse - Besancon - Dole - Chalon - Clermont - Beziers - La Jonquera het genau 1006 Kilometer. Auf der Autobahn komplett durch, Rhonetal runter etc., sind es 956 Kilometer. Also 50 Kilometer weniger, aber 180? oder waren es 120? Euro Maut. Und, das darf man nicht vergessen, erstens ist die die RN auf weite Strecken schon zweispurig ausgebaut und zweitens ist die Strecke von Clermont bis Beziers ja auch Autobahn, halt mautfrei. Nachtrag: Der Unterschied zwischen der mautfreien Strecke und "auf der Autobahn durch" sind etwa 2-3 Stunden mit Auto oder einem schnellen Kastenwagen ( früher bin ich das auch mal mit Auto und Zelt gefahren ), mit Womo und 90-100 relativiert sich das noch mehr. Ein wenig länger dauert es wohl, aber nicht viel.
Genau unsere Strecke, meistens machen wir in Belfort auf den CP Feierabend, oder wenn es noch zu früh ist in Dole auf den CP.
Durchs Massiv sind jedoch große Teile mit Geschwindigkeitsbegrenzungen, sollte man erwähnen. Allerdings ist die Fahrt durchs Massiv für uns immer wieder interessant und abwechslungsreich mit zahlreichen schönen großen Rastplätzen. Es ist leicht 100 € Maut einzusparen, wobei zusätzlich wir gern auch mal runter von der Autobahn wollen und "etws sehen" wollen. Jeder wie er mag, hat alles Vor - und Nachteile. Zustimmung das die Maut sehr hoch ist und sich der Gedanke aufdrängt das "Ausländer" abgezockt werden sollen.
Aber es zahlen doch alle das gleiche !? Also wie soll es sich nur gegen Ausländer richten ? RK Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hallo Elfie, bei der Anmeldung bei Maut1.de wird nur das Kennzeichen angegeben. Die Box ist nur für Fahrzeuge bis 3 Meter, und das trifft auf unser Fahrzeug ja zu. Schau einfach mal bei Maut1.de rein. Viele Informationen. Grüße Harald
Abgesehen davon, dass es offenbar viel beschriebene Kostenoptimierungsmöglichkeiten gibt, finde ich die Konsequenz OK. Wenn einem die Spielregeln eines Urlaubs(durchreise)landes nicht gefallen, muss man eben nicht mitspielen. So haben nun die Spanier einen Einnahmeausfall wegen der Franzosen... Am Ende können wir finanziell derzeit damit sehr zufrieden sein, dass wir (noch) nicht bezahlen was wir verursachen. Sobald Klimaschädlichkeit einen volkswirtschaftlich angemessenen Preis bekommt, wird unsere bevorzugte Reiseform deutlich teurer. Die Frage ist ja nicht ob, sondern wann das kommt - und je später es kommt, desto radikaler werden die Maßnahmen sein müssen. Ich finde das überhaupt nicht gut aber leider ist das wohl richtig.
Auch Deutschland ist ein Transitland, so fahren viele Österreicher über Deutschland nach Spanien um Maut zu sparen. Wer Frankreich durchqueren will muss kräftig zahlen, eine z.B. Tagespauschale für 20 € fände ich fair als Kostenbeteiligung. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Erlöse der Mautfirmen in Frankreich sehr hoch sein sollen, findet Ihr das richtig ? Was ist für das französische Volk ungefährlicher und ökologischer, wenn Ausländer über Landstraße und durch Städte durch ihr Land reisen oder über eine Autobahn ?
Das lass ich jetzt mal einfach so stehen.
Mautgebühren finde ich auch in Ordnung, erst recht wenn man durch die Straßennutzung Geld verdient. Warum aber soll man für das gleiche Wohnmobil, dass es mit 3,5to Zulassung gibt, dann plötzlich wenn es eine Zulassung über 3,5to hat, 60% mehr zahlen, das muss mir mal einer erklären. Man kann sehr wohl gewerblichen von Freizeitverkehr unterscheiden. Dies ist reine Abzocke. Da habe ich in Frankreich extrem wenig Einfluss. Das einzige was sie damit erreichen ist, dass viele nur noch ungern in Frankreich Urlaub machen, aber manchmal könnte man meinen, dass dies gewollt ist. Der merkwürdige Satz leuchtet mir nicht ein, in Frankreich werden die Kosten schon seit Jahrzehnten von der Verursachern bezahlt.
Wenn man 2h länger fahren will, OK. Nur müßte die Tagespauschale auch für alle Deutschen gelten, die in D fahren, sonst wäre es nicht EU-konform. Deshalb ist ja das letzte Mautprojekt gescheitert. Und da die Politiker die D PKW nicht zahlen lassen wollen, um keine Stimmen zu verlieren, können sie auch die anderen nicht zur Kasse bitten. Entweder zahlen alle oder keiner, so wie in den anderen Ländern...
Zum einen gibt es einfach Kriterien, die die Maut bestimmen. Die sind einfach, damit sie handhabbar sind. Gewichtsklassen, Achsen, Höhe... Irgendjemand fühlt sich immer abgezockt, weil er auf der falschen Seite der Linie ist. Wo ich in SLO relativ günstig fahre gegenüber einem VW-Bus, kostet es mich in F viel, weil ich über 3m bin und in A wenig, weil ich 3,5t habe. Ein >3,5t <3m Womo wiederum fährt (nicht legal) in F günstiger als ich und in A teurer. Außerdem warum sollte man gewerblichen von Freizeitverkehr unterscheiden ? Für die AB ist es egal. Oder wer soll mehr zahlen ? RK
Wie kommst Du immer darauf das es nicht legal ist ? Es ist legal :ja: Währe es nicht lagal währe würden mir die Betreiber mehr von meiner Visa Karte abbuchen. |
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