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Liebe Forumgemeinde, mein Fahrzeug ist jetzt 4 Jahre alt, hat zwei 90 Ah AGM Batterien die am Ende sind. Mein Händler (Werkstattmeister) hat mir angeraten, eine Lithium Ionen Batterie einzubauen. Dazu die alten raus, die Neue rein, den Votronic Solarregler auf Lithium umstellen, das wars dann schon. Anscheinend ist das überhaupt kein Problem. Wenn ich mir aber die ganzen Beiträge hier im Forum ansehe bekomme ich echt Angst. Meine konkrete Frage an Euch: Ist das so einfach? Wenn nicht, warum? Ich habe versucht mich in diesem Forum einzulesen, bin aber kläglich gescheitert. Vielen Dank für Eurer Feedback. Klaus Hallo, es kommt ein wenig auf dein Reiseverhalten und auf deine Verbräuche an. Machst du Wintercamping so ist auf die Ladetemperaturen zu achten. LiFePO4 mag es nicht unter 0°C geladen zu werden. Wie hoch sind dein täglicher Verbrauch, möchtest du E-Bike-Akkus laden können bzw. was sind deine Spitzenverbräuche z.B. Kaffeemaschine oder Fön über Wechselrichter. Ansonsten ist der Tausch, wie dein Händler es angemerkt hat, 1zu1 machbar.
Der Gute hat gar nicht so unrecht.
Mach dir nichts draus. Ich fahre die Angst auch schon 6 Jahre spazieren. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Bei einem 4 Jahre alten Fzg. schon. Auf was mußt du aufpassen. Das der Ladestrom über die Maschine nicht zu hoch ist. Liegt er innerhalb der spezifikationen des EBL. dann bist du den grössten Teil der Sorgen los. Aus Erfahrung kann ich dir sagen. Lithiumaccus mit Elektronischen BMS haben selten Probleme damit. Temperatur Grenzen der Fertigccus sind dir ein Begriff. Hier vor allem das Laden unter 0 Grad. Wenn du uns noch verräts, was der Gute dir einbauen will.??? Und welche Kapazität du ins Auge gefasst hast. Bekommst du auch ein besseres Feedback zu deiner Frage. Ach ja. noch ein paar Fragen zur Befriedigung der Neugierde: :cry: :cry: Wechselrichter Ja oder Nein. E- Bike im Spiel oder angedacht. Ein wichtiger Punkt für die Kapazität. Größe der Solaranlage und welcher SR.
Naja. Dann sind wir schon Zwei. :oops: Das wäre es mal fürs erste. Franz Du hast 2x90Ah, das sind 180Ah, davon sind 90Ah nutzbar (sollten nur genutzt werden). Wie hast du das genutzt? Ausgereizt? Oder Landstromparker? Einfach austauschen? Ja kein Problem, alle Ladegeräte die zwischen 14,0 - 14,6V liefern machen im prinzip deine Li wieder voll. Einfach bei bedarf Ladegerät an und wenn voll wieder ausschalten, viele die Solar haben und auf Li umgestiegen sind nutzen die Landstromlader nicht mehr weil Solar es schafft die voll zu machen (keine lange Phase mehr wie bei Blei von 80->100%). Nur Ladegeräte mit Desulfatierung (gepulster Ladestrom mit höherer Spannung oder so) gehen nicht. Es sollte eine Ladequelle geben die für Li angepasst ist (Hast du ja) damit diese sich balancieren kann! Man sollte aber bedenken! Bei der Werbung wird gern gepostet 100Ah Li ersetzten 200Ah Blei! Das stimmt im prinzip schon! Nur verschweigen die das wenn bei Li die 100Ah all sind du im Stockdunkeln sitzt weil garnix mehr kommt. Bei Blei kannst du immer noch entnehmen, wenn es der Batterie da vielleicht auch etwas mehr weh tut!!!! Also 10-20% sollte man da schon als Reserve einrechnen. Du hast jetzt 180Ah das währen 90Ah + 10-20% das sind gute 100Ah. Wenn es geht würde ich an deine Stelle überlegen ob du da nicht doch noch etwas mehr nimmst. Schnell kommen da noch weitere Gelüste auf (E-Bike usw.) die den Stromverbrauch doch nach oben schieben!
kann so einfach sein kommt auf dein reiseverhalten an (tieftemperaturbetrieb), deinen hang "das optimum rauszuholen" und deine liebe zu technischen spielereien / gadgets. wir haben vor 3 oder 4 saisonen 2x AGM 105 durch eine 100er Fertig LiFePo4 (Fraron) ersetzt. Einstrellungen am ladegergler nach anleitung umgestellt und fertig. da unser Womo im winter nicht genutzt wird und durchfriert kommt die batterie im nov raus (ersatz durch eine der alten AGM wenn man mal etwas licht oder so braucht) die 100er fraron steht in einer ecke im büro und wartet drauf im märz wieder zum einsatz zu kommen alles gut, alles easy, richtige entscheidung mmn - für uns Dazu gibt es keinen Grund! es geht. Und wenn du die "unter 10°C Problematik" umgehen möchtest, schmeiß nur eine der Aufbaubatterien raus, bau an deren Platz eine parallel geschaltete Li-Batterie ein und lass deine EBL/Solareinstellungen wie sie sind. Einen Umbau- und Erfahrungsbericht findest du hier: --> Link Gruß Andreas
Wir haben es gemacht, Alte raus , Neue Rein, seit 1 Jahr ohne Probleme. Möchte die Lifepo nicht mehr missen. Vielen Dank an Euch alle. Noch ein paar Infos, die angefragt wurden. Bis dato habe ich selten Landstrom benötigt und wir stehen oft Tagelang ohne jegliche Probleme. Strom war immer genügend vorhanden. Wir sind Warmduscher und mögen keine Kälte. Somit steht das Fahrzeug im Winter in der Garage. Verbraucher: + TV+SAT, Lüfter der Heizung wenn notwendig, Tablet, Smartphone, Notebook + Alles nichts großes. + E-Bikes: Nur einmal versucht, aber gescheitert. Derzeitige Konfiguration: + Solar: "Offgridtec© 150W MPPT" Link zur Solaranlage: --> Link + Batterien: 2 x 90 Ah VARTA AGM + Wechselrichter: Einfacher 1.500 W der so gut wie nie benutzt wird. Ich vermute sogar, dass ich die Batterien letzte Woche beim Ladeversuch des E-Bikes über den Wechselrichter geschrottet habe. Nach dem Einstecken des E-Bike Ladegerätes am Wechselrichter hat dieser nach ca. einer Stunde gepiepst und das Panel im Wohnmobil zeigte Alarm an. An der Batterie waren nur noch 11,3 Volt abzulesen. Ab diesem Zeitpunkt haben die beiden Batterie angefangen zu spinnen. Fazit: Wenn ich keine E-Bikes mehr lade, sollte das so funktionieren. Beim E-Bike laden bin ich mir nicht sicher, wie hoch ich Kapazität auslegen muss. Ich bin mir sicher das der E-Bike-Ladeversuch nicht deine Batterien geschrottet haben! Die Ladegeräte nehmen nur recht wenig Leistung auf (je nach Lade-Ampere 90-180W). Eher hat es dir gezeigt das die Batterien mittlerweile keine Kapazität mehr haben! Ich denke eher das du vorher die Batterien mehr entladen hast als diesen auf Dauer gut tun! Wenn da öfters deutlich unter 50% der Kapazität entladen wurde und das dann auch noch länger dauerte wieder Vollzuladen verlieren die recht schnell ihr Kapazität! Die Spannung ohne Last sieht da oft noch recht gut aus nur wenn dann geliefert werden soll wird die Batterie viel schneller als gedacht melden so mehr nicht! Ein E-Bike-Akku voll zu laden benötigt viel Wh. Deine konstellation (2*90Ah) können so 1000 - 1200Wh abgeben (50% der Kapazität = 90Ah*(12-13V)). Ein 500Wh-Akku benötigt um von leer auf voll geladen zu werden 600-700Wh - (je nach Effektivität vom WR und Ladegerät). Deine Solaranlage liefert an einen guten Sommertag (so um die 50-60Ah/Tag) in etwa das was der 500Wh-Akku benötigt. Also jeden Tag leerfahren und wieder laden währe da nix. Wenn du das 500Wh-Akku laden ins Auge fast würde ich auf jeden fall 200Ah-Li oder mehr installieren, sonst hast du nach jeden Laden eine recht leere Li und biberst das der nächste Tag recht schön wird damit da wieder was rein kommt! Hallo Klaus, wir haben 2x 110er AGM gegen 2 x120er Robur Lifepo4 getauscht( 1:1) und auch nur den Solarregler auf lifepo4 umgestellt. Solar mit 240 WP. Alles läuft bestens. Im Sommer keinen Landstrom benötigt. Dabei fast täglich E-Bikes geladen. Je nach E-bike Akku benötigen wir bei leerem Bike-Akku ca. 30-50 Ah! Hartmut Wir haben vor einem Jahr zwei Gelbatterien a 90 Ah gegen eine Lithiumbatterie 100 Ah gewechselt. Hauptgrund war die Gewichtsersparnis von 35kg. Bis jetzt läuft es prima, Fahrradakkus laden wir meistens während der Fahrt, da arbeitet der Booster ordentlich. Wir hätten noch Platz für eine 2. Batterie, war aber bisher nicht nötig.Wintererfahrung haben wir noch nicht, da war letztes Jahr irgendwas mit Corona... LGElfie Geht problemlos. Temperatur ist nie ein Problem, wenn man als Wintercamper sein Mobil beheizt und die Batterien im Innenraum sind. Dein Wechselrichter braucht aber noch Beachtung: deine geplante Batterie muss den Strom liefern können. Hat nix mit der Kapazität zu tun, da wirst du mit 100 Ah hinkommen. Gruss Manfred Ihr habt mir super geholfen. Hat noch jemand eine Lösung für die Halterung. In meinem Kasten sind ja die Klemmen für die zwei AGM verbaut. Die LiFePo4 haben ja keinen extra Klemmwulst am unteren Rand. Gruss Klaus
Hallo, bei mir war eine Bodenplatte unter dem Fahrersitz, in dem eine Haltekante und eine Klemmblechverschraubung eingearbeitet war. Diese Haltekante habe ich mit dem Multitool entfernt und die LiFePO4 mit zwei Spannbändern an der Sitzkonstruktion und einer neu verbauten Langöse verzurrt. Hallo, Das kommt wohl drauf an. Es gibt eine, die den Bleibatterien ähneln, als mit Wulst unten und den Bleibatterieanschlüssen an den Polen. Gruß Klaus
Tut mir leid, Dir das mal so zu sagen, aber mit einer Life(Y)PO4) wird Dir das nie wieder passieren :lol: Also, wenn Du nicht im Winter fahren solltest kannst Du auf das Y verzichten, die Installation etc. ist alles kein Hexenwerk, auch ich habe das locker geschafft. Ob Du dann eine Fertigbatterie nimmst und welche muß Du erfragen, ich wüßte nicht welche ich nehmen sollte, denn ich bin Gelbstromverwöhnt :mrgreen: Aber grundsätzlich bist Du auf dem richtigen Weg. Gruß [quote="Bluebandito"]Ihr habt mir super geholfen. Hat noch jemand eine Lösung für die Halterung. In meinem Kasten sind ja die Klemmen für die zwei AGM verbaut. Die LiFePo4 haben ja keinen extra Klemmwulst am unteren Rand. Bei CS-batteries gibt es eine extra Untersitzbatterie für Deinen Ducato. Such mal nach "Lithium LiFePO4 -Caravan / Wohnmobil- Ducato Untersitz-Batterie 12V / 100Ah" Gruß Sid
Silver34 hat recht, nimm gleich einen Akku mit mehr Kapazität, insbesondere wenn wie bei mir gleich 2 E-Bike-Akkus aufgeladen werden wollen. Dann kannst du länger an einem Platz stehen bleiben und das Netzkabel zu Hause lassen :wink: . Und ja, auch ich lade bisher meinen 200Ah-Selbstbau-LiFePo4-Akku mit unveränderter Ladetechnik (Schaudt LRS 1214 und Netzlader EBL 101, Lima über EBL-Trennrelais, kein Ladebooster). TESTEN und MESSEN, ein Ladeboosder wäre rasch nachrüstbar, war aber in meinem Fall nicht notwendig. Die ordentliche Befestigung jedes beliebigen Akkus wird mit etwas Geschick möglich sein (Bügel, Gurte ....). Helmut
:lol: Ladebooster natürlich :lol: ...aber ich habe ja keinen Helmut So als Hinweis. Weils zu der Kapazitätswerten der Lithium passt. Und so besser zum rechnen ist. Bosch E-Bike Accu. Gilt aber auch für andere helfende Töchter. :mrgreen: 400Wh Accu.----- Nimmt inkl. WR und Ladegerät Verluste 40 Ah für eine komnplette Volladung. 500Wh Accu -----50 Ah Also ist ein 100 Ah Lithium Accu zu klein für 2 E-Bike. Besser ist immer 150Ah oder höher. Auch die Kosten sind geringer. Ein 150 Ah ist günstiger als einen 2 Hunderter Accu nach zu kaufen. Franz
Das ist eine sehr gute "Eselsbrücke", wenn man mal schnell Wattstunden (Wh) auf die benötigten Amperestunden (Ah) eines 12V-Akkus umrechnen möchte :top: Dazu noch ein paar Anmerkungen meinerseits für den interessierten Leser :) Grundsätzlich gilt ja: Watt = Volt * Ampere. In der Praxis bedeutet dies, daß man für Batterien unterschiedlicher Spannung immer den Spannungsunterschied herausrechnen muß, wenn man Leistung und Stromstärken berechnen möchte. Konkretes Beispiel (zur Vereinfachung ohne Berücksichtigung von Verlusten und auf Normspannung bezogen) * Ich habe einen 36V E-Bike Akku mit 14Ah Kapazität, was ca. 500Wh entspricht. * Wenn ich diesen Akku jetzt z.B. mit 1C laden möchte, dann benötige ich dazu einen Ladestrom von 14 Ampere. * Wird der Ladestrom von einem 12V Bordakku bereitgestellt, dann wird diese Bordbatterie jedoch nicht nur mit 14A belastet, sondern mit 3*14 = 42A (aufgrund der Spannungsdifferenz 12V vs. 36V) * Die benötigten Wattstunden sind hingegen beim 12V und 36V Akku gleich, da die Spannung bei der Berechnung der Leistung ja mit einbezogen wird (Watt = Volt * Ampere). In unserem Beispiel wären das rund 500Wh (12V * 42A = 504Wh bei der Bordbatterie oder 36V * 14A = 504Wh beim E-Bike Akku) Ich hoffe, damit habe ich genügend zur weiteren Verwirrung beigetragen :) In der Praxis kommen natürlich noch weitere Faktoren zum Tragen, die man bei solchen Berechnungen berücksichtigen sollte. Zum einen wären das die Verluste beim Ladevorgang und ggf. im Wechselrichter, zum anderen ist die Spannungslage eines Akkus weder im Lade- noch im Entladevorgang konstant und es stellen sich andere Leistungswerte ein als in der Theorie. Für eine grobe Abschätzung der Leistungsbedarfe kann man allerdings recht gut von den Normspannungen der Akkus ausgehen. Auch werden Akkus ja grundsätzlich nicht von einer Kapazität von null aufgeladen, ein benutzter 500Wh E-Bike Akku sollte in der Praxis also meist weniger als 500Wh Ladung aufnehmen - andernfalls hätte man das gute Stück bereits zu Tode gequält.
Die Eselsbrücke nutzt bei einem Ochsen wie mir, überhaupt nix. :mrgreen: Sonst eine gute Erweiterung meiner Brücke. :lol: Franz Also wenn 2 E-Bikes im Szenario mit ins Spiel kommen, sind 100 Ah zu wenig! Erfahrungsgemäß kommt mir der tollen Verfügbarkeit und Leistung der LiFePO4-Batterie auch unweigerlich der Drang nach Komfort und Verbrauche dazu. Kaffeemaschine hier, Eierkocher / Toaster da, usw.... Bei den normalen Womosrate ich daher zu 200 Ah. Mit E-Bike 280 Ah. Denn: Diese Akkus ermöglichen wirklich das Freistehen. Dann ist man 3-4Tage irgendwo im Gelände und nutzt auch die E-Bikes aus. das heißt, Die E-Bikes kommen in der Zeitspanne schon auf 2 Ladezyklen. Und da möchte ich einfach noch Reserve behalten. Ich selber bin zwar kein E-Biker, aber wir haben Bekannte mit 280ern ausgerüstet und das hat sich genau als richtige Größe herausgestellt.
Wahr gesprochen oder geschrieben. :razz: :razz: Es gab ja hier mal das Thema. Sind die 100er ausreichend oder sollte man höher gehen. Ich vertrat damals schon die Ansicht, das es vernünftiger ist auf 200er zu setzen. Den durch den Einsatz der Lithiumtechnologie steigt die Begehrlichkeit von 230 Volt Geräten in der Praxis. Leider, leider kommt der User der 100er als Einstieg benutzt, erst in der Praxis dahinter, was diese Technologie leistet. Und dann beginnt ein Scheiß Kreislauf. 2 Accu Größerer WR Anpassung der Verkabelung. Verursacht auch Teiweise durch das Schlagwort 1 : 1 Tausch. Genaugenommen ist es immer günstiger, anfangs Geld in die Hand zu nehemen und es gleich venünftig zu machen. Und man hat später seine Ruhe. und kann seine neue Freiheit mehr geniessen. Und noch ein Hinweis für den TE.
Man sollte die Beiträge hier im Forum so sehen, wie es wirklich ist. Einmal die Beiträge so sehen. was wird diskutiert, um Fehler zu vermeiden. Ob das Einbau und die Verkabelung betrifft. Ein Punkt dn man nicht unterschätzen sollte. Den die Spg einer Lithium liegt höher als bei einer Blei. Dadurch spielen die Spannungsabfälle für die Bordelektronik fast keine Rolle mehr. Erhöht man aber den Verbrauch durch zusätzliche Geräte. Kommt man in einen Bereich wo die Erwärmung durch den Spannungsabfall sehr wohl eine Rolle spielen kann. Hier muß man aber auch die langen Zeiträume in Betracht ziehen. Kontaktkorrision ist immer ein Thema hier im Forum. Probleme mit Accus. Es sind nicht die Zellen selber die Sterben. Fast keine Meldungen dazu. Es ist einmal die Einstellungen der BMS die manchmal nicht optimal ist. Und der wichtigste Punkt ist. eine korrekt und vernünftige Einstellung der Ladequellen auf die neue Technologie. Hier kann man auch seine Überraschung erleben. Denn man nimmt oft den BMS die möglichkeit, Zelldiffernzen auszugleichen. Hier kommen viele Probleme mit den Accus her. Um das Ganze aber mal richtig zu sehen. Wieviel Accus sind am Markt. Und wieviel Haben Probleme damit. Die Quote liegt sicher unter 0,1 Prozent. Wenn man aber hier versucht sich einzulesen, entsteht ein falscher Eindruck. Ist ist nur die Nadelspitze eines Eisberges. Wenn auch sehr lehrreich und nützlich. Aber es kommt immer auf den richtigen Blickwinkel an. Diese Zeilen sollen dir eine Entscheidungshilfe sein. Lass dich nicht verückt machen. Rein damit und es wird funktionieren. Gruß Franz Wenn ich das hier so lese, dann frage ich mich, warum eigentlich auf LiFePo umgerüstet werden soll. Was nutzt denn dieser Akku mit 100 oder 200Ah, wenn die Solaranlage nur 150W hat? Man muss doch die Akkus auch wieder voll bekommen. Gute AGM-Akkus haben eine Entladetiefe von 60-80% (laut Varta). Wenn man 2x95Ah hat, dann sind das mind. 114Ah, die man entladen kann. 2x E-Bike laden sind ungefähr 80Ah, bleiben also noch 34Ah für die Nacht. Das reicht selbst noch für den TV. Diese 114Ah können dann im Sommer auch wieder durch die PV nachgeladen werden. Hängt man oft am Landstrom, dann ist LiFePo eh unsinnig. Meine Banner Bull AGM mit je 95Ah und regelmäßigem Wechselrichterbetrieb wurden mitsamt Womo nach 9 Jahren verkauft, beide in einem top Zustand. Warum also auf LiFePo umrüsten, wenn es mit AGM genauso gut geht. Selbst Experten raten von LiFePO ab, wenn nicht dauerhaft viel und hohe Ströme fließen müssen. Der Gewichtsvorteil wäre für mich der einzige Grund für einen Wechsel. Ansonten würde ich wieder AGM reinmachen, dann aber die Guten. Und vom gesparten Geld mit der Frau öfter Essen gehen. Gruß Axel Batteriekapazität und Solarleistung sind zwei Dinge. Sowohl der Kapazitätsbedarf (zum Überbrücken) wie auch der Strombedarf (zum Nachladen) sind individuell, aber unabhängig voneinander. LFP hat aber noch zahlreiche andere Vorteile gegenüber AGM als nur das Gewicht, z.B. der bessere Ladungswirkungsgrad, weniger Platz, längere Haltbarkeit, höhere Zuverlässigkeit, ungefährlicher und langfristig billiger. Die "Experten", die von LFP im Aufbaubereich abraten, wollen wohl ihre Bleibatterien loswerden. Sogar für immer-am-Landstrom-Hänger macht LFP Sinn, da reichen dann auch preiswerte 20 Ah. Gruss Manfred
Gibt ja noch andere Ladequellen als Solar. Gibt genug die das für Wochendausflüge nutzen. Freistehen und zu Hause wieder Volladen.
Ja mei. Von der Freundin darf man ja nichts schreiben. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Franz
Hallo, Gerade wenn man KEIN Solar hat, mache Lipos Sinn. Ich habe die Lipos eingebaut, damit ich z. B. im Winter einige Tage frei stehen kann. Dann bin ich wieder daheim und hänge alles an den Landstrom zum Laden. Gerade im Winter, wenn die Batterien wie bei mir im unbeheizten Raum sind, sind Lipos einfach ein riesen Vorteil, denn bei Kälte leidet die Kapazität von Bleiakkus auch noch zusätzlich. Und Solar würde kaum Ertrag bringen. Gruß Klaus
Dazu benötige ich aber auch keine LiFePo. Für den Wochenendradler doch völlig unnötig. Meine E-Bikes lade ich Zuhause voll, fahre ins Wochenende. Am Samstagabend werden die E-Bikes nachgeladen. Meist sind die nicht leer, dann reichen vielleicht 50-60Ah für 2 Bikes aus. Am Sonntag dann wieder ne Radtour und Abend geht's wieder heim. Das geht dann sogar ohne PV. Wenn ich diese dann auch noch oben drauf habe, geht das auch einpaar Tage länger. Gruß Axel
Ach ja?! Es gab da mal die Faustregel Wp/Ah = 1 ... bei Li eher auch etwas weniger. Also sind 150 Wp da gar nicht so schlecht. Selbst früher 540Wp/400Ah Li ... damit während 8 Monaten im Jahr am Mittag der Akku immer voll. Aktuell 290Wp/180Ah Li + 210Ah Gel ( --> Link ) ... und es sieht entsprechend aus! Acki, es kommt doch auf den Verbrauch an. Wenn ich am Tag 70Ah verbrauche, dann muss die PV auch wieder 70Ah erzeugen. Das ist doch unabhängig vom Akkutyp. Und wenn ich mehr verbrauche, wie die PV erzeugen kann, dann wird der Akku eben immer leerer. Das ändert auch ein LiFePo nicht. Auch einen 400Ah-Akku werde ich mit einer 100W-PV voll machen können, wenn ich nur immer einwenig Licht und die Wasserpumpe betreibe. Gruß Axel Guten Tag, ich habe da mal eine laienhafte Frage 8) Bei mir sind 300W Solar verbaut, mit Victron Laderegler usw., unterm Sitz 2x 120Ah AGM verbaut. Diese möchte ich nun austauschen gegen a) Liontron 200A LiFePo4 Untersitzbatterie oder b) 2x Liontron 100A LiFePo4 Meine Frage: gibt es einen Vorteil oder Nachteil zwischen einer 200er oder 2x 100er? Die Kabel sind alle vorhanden und vom Austausch her macht es für mich keinen Unterschied, preislich sind das jedoch knapp 200€. Grüßle :)
Das stimmt schon aber ... Wenn ich am Tag 70 Ah verbrauche, dann sind 100-200 Ah Kapazität zu wenig ... ergo dann natürlich auch die 150 Wp :wink:
Nö. Der Verbrauch muss irgendwie wieder reinkommen, und die Kapazität sollte zum Überbrücken der Zwischenräume reichen. Ist voneinander unabhängig. Mein Womo hat (im Sommer) 60 Ah mit 180 Wp, die Gartenhütte 200 Ah mit 30 Wp. Passt beides ganz gut. Und auch bei den ebikes hängt es vom Verhalten ab, wo ich sie hinrechnen muss: wenn ich tagsüber unterwegs bin, muss ich sie aus der Batterie (oder bei der Fahrt) laden, wenn ich abends im Sommer damit ins Städtle fahre, sorgt die Solaranlage dafür. Da der Verbrauch, der Ertrag und die Gewohnheiten schwanken, halte ich die ganze Rechnerei eh für praxisfern. Besser, man hat Reserven und/oder Optionen. Solche sind: eine schnellere Lademöglichkeit beim Fahren, aufstellbare Solarpanele, entnehmbare Zusatzbatterien, Generatoren (oder efoys), ein Schukokabel mit Adaptern (ausserhalb der Sichtweite von Mitforisten verwenden, damit man damit nicht erdrosselt wird), eine LFP-Starterbatterie zum dran schnuckeln, Verbrauchseinschränkung. Autarkie ist m.E. keine Frage der Kapazität, sondern ein Mindset. Gruss Manfred
Lithiumbatterie und Lithiumbatterie sind nicht unbedingt dasselbe. Es gibt verschiedene Arten. Lithium-Ionen-Batterien werden z.B. zum Antrieb von E-Autos verwendet, da sehr hohe Kapazität pro Masse und damit eine maximale Reichweite pro kg Batterie. Allerdings haben Lithium-Ionen-Batterien einen Makel. Sie neigen bei Kurzschlüssen und manchmal auch spontan zum plötzlichen Entladen. Dieses Entladen erfolgt in wenigen Sekunden bzw. Sekundenbruchteilen. Deshalb würde ich nie eine Li-Ionen-Batterie in mein Womo einbauen. Sehr viel sicherer sind LiFePO4- oder LiFeYPO4-Batterien. Leider sind die Kapazitäten dieser weitgehend sicheren Li-Batterien etwas geringer, aber safaty first! Da das unter diesbezüglich erfahrenen Wohnmobilisten als selbstverständlich gilt, hat niemand auf diese Kleinigkeit hingewiesen. Also Finger weg von Li-Ionen-Batterien! Hast du an ein Batterie Management System an deinen zwei AGMs? Ich habe die Lithium Batterie von lionthron und bin super zufrieden. Das Management System ist schon drin. Wenn du Angst hast dass sie im Winter nicht lädt, gibt es auch die Polar Edition oder so. Ein weiterer Vorteil von Lithium ist dass es egal ist ob sie nur noch 10 Prozent hat. Es gibt nicht diese enorm schnelle tiefenentladung wie bei den AGMs. Wir laden damit 2 Laptops, einen 500 Watt Fön (wechselstromspanner victron 800), Handys, Tablet, 2 e-scooter und stehen nur frei. Haben auch solar zum auffalten. Auch von offgridtec aber mussten wir erst einmal nutzen. Und das bei einer 100 ah batterie versuchen auch immer beim fahren die Scooter zu laden. Ich hab sogar einen Verstärker mit einer Autobatterie dranhängen. Geht alles! Wenn man nur steht und nicht fährt hält uns die batterie bis wir wieder weiterziehen (über 3 tage) (Kühlschrank durchehend an, und kein solar). Im Winter mit der Heizung so circa max. 3 Tage. Aber beim milden Winter und die Truma Combi 4 auf Stufe 2. In Skandinavien brauchst dann entweder ne stärkere batterie, dein solar (was dort schwierig ist) oder du fährst einfach jeden Tag bisschen. Die lädt sich echt schnell auf! 2-3 Stunden und das Ding ist wieder voll! Bin völlig begeistert. Solar hätte ich mir sparen können. Der Einbau war leicht. War dabei als mein Vater es getan hat. Gibt ne Anleitung auf youtube. Vergiss die Erdung nicht beim wechselstromspanner.
Bevor deine Frage hier untergeht. :cry: :cry: Bei einer zu verbauenden Kapazität von 200 Ah würde ich eine nehmen. Verlierst zwar die Sicherheit von 2 Accus. Aber die BMS arbeiten sehr zuverlässig. Ausnahme: du gehörst zu den Stromjunkies. Also hohe WR - Ströme. Dann würde ich 2 Nehmen. Kurzzeitbetrieb für eine Kaffee ist damit aber nicht gemeint. Bei 2 Accus mußt du durch ein passendes Setup deiner Ladequellen dafür sorgen. das die Accus die Möglichkeit haben, auf Gleichstand zu kommen. Wenn du noch Fragen hast mach doch eine Neues Thema auf. Deine Frage taucht immer wieder auf. Keine Scheu deswegen. Franz
Ich persönlich würde lieber 2x100A einbauen als 1x200Ah. Sollte ein Akku mal defekt sein, kannst Du ihn abklemmen und hast noch den Zweiten. Geht der 200er kaputt, geht gar nichts mehr. Ich habe so auch meine PV-Anlage aufgebaut, das sind 2x300W. Fällt eine aus, bringt die 2. immer noch genug Strom. Gruß Axel
Das sollte man richtig stellen: Ja, die Li liefert auch noch Spannung bei 10% SoC, aber bei so um die 15-17% SoC brechen sie ein, und dann geht der Spannungsabfall rapide!! Beispiel hier am Beispiel der aufgezeichneten Spannungs/SoC Kurven: --> Link. Bei einer AGM verläuft der Spannungseinbruch flacher. Gruß Andreas
Den Punkt verstehe ich nicht. Wenn ich statt eines 200Ah Akkus zwei 100Ah Akkus parallel betreibe, dann habe ich statt einer 4s1p Konfiguration eben eine 4s2p Konfiguration. Das ist elektrisch dasselbe. Strombelastbarkeit und die Anforderungen an das Lademanagement bleiben gleich, ich kann einen 200Ah 4s2p Akku mit demselben Ladegerät betreiben wie einen 200Ah 4s1p, allerdings muss das BMS im 4s2p Fall natürlich insgesamt 8 Einzelzellen versorgen können.
Das ist ein böses Gerücht. Behaupten böse Zungen wie der Franz. 1P4S Sind 4 Zellen in Serie. 2P4S sind 2 Zellen parallel (Zellenblöcke. verhalten sich wie eine Zelle) und 4 Zellenblöcke in Serie. Wir reden hier aber von 2 Accus. Jeder mit einem Eigenständigen BMS für jeden Accu. Jeder Accu für sich kann aber sehr Wohl aus verschiedenen Zellen bestehen. 4 x100Ah Zellen = 1P4S -----Gesammt 100 AH Accukapazität 8 x 50 Ah Zellen = 2P4S------Gesammt 100 Ah Accukapazität.
Sorry, hier werden 2 verschiedene Syteme durcheinander gewürfelt. Ich verstehe deine Frage aber hoffentlich richtig. Kaufe ich 2 idente Accus. Hat jeder ein BMS. Ein Accu hat 100 Ah. 2 Accus parallel geschaltet. SO wie die Blei es auch waren. Gesamtkapazität also 200 Ah. Entheme ich jetzt 1 Stund 50 A aus den parallel geschalteten Accus. Entnehme ich gesammt 50 Ah. jeder der Accus liefert also 25 Ah. In der Theorie. In der Praxis aber sind die Unterschiedlich entladen. Beispiel: Accu 1: 28 Ah Accu 2: 22 Ah. Die Summe ist die selbe. 50 Ah Jetzt ladest du die voll. Mit einer Einstellung der Ladequelle, die bei erreichen der Ladeschlusspannung sofort auf Erhaltungsspannung geht. Ein Accu Ist damit voll. Wäre Accu 2. Der andere aber nicht. dem fehlen theoretisch 3 Ah. Und im Urlaub passiert das 10 mal. 10 x 3 Ah sind 30 Ah. Um die der Accu hinterher hatscht. Ergebnis: nicht gut für das Gesammtsystem. Diesen Effekt hast du aber auch mit 2 Bleibatterien. Aber keine Auswirkung. Warum: Weil du ja bei Einstellung Blei deiner Ladequelle eine Absorbationszeit hast. z. B. 2 Stunden. So werden Ladungsdefezite ausgeglichen. Ausserdem hat keiner 2 BC für jede Batterie. Damit er auf diesen Effekt drauf kommt. Womit wir wieder beim Lademanagment sind. Sowas gibts auch für Bleibatterien. Ich hoffe, ich habe diesen Problemkreis verständlich erklärt. Und bei den Lithiumaccus kommt noch etwas dazu. Die Zeit, die das BMS benötigt um den Accu auszubalancieren. Fehlt dem Accu 1 In meinem Beispiel komplett. Und das ist nicht aus der Luft gegriffen. Das ist eher gelebte Praxis. Wurde mal von Dean beschrieben der mehrere Li- Accus in Betrieb hat. Gruß Franz
Hi Franz, erstmal danke für deine ausführliche Erläuterung. Grundsätzlich kenne ich mich mit Li-Akkus gut aus (nutze die seit zig Jahren in Modellflug), habe aber keine Erfahrungen mit fertig konfektionierte Akkus die ein eigenes BMS mitbringen. Ich habe jetzt ein grundsätzliches Verständnisproblem mit dem von mir fett markierten Zitat: Warum und wie können sich zwei LiFePo Akkupacks unterschiedlich entladen, wenn sie parallel geschaltet sind (also fest verdrahtet Plus an Plus, Minus an Minus)? Die sollten doch eigentlich ein exakt gleiches Spannungsniveau haben, eben aufgrund der Parallelschaltung. Oder funkt einem da das batterie-eigene BMS dazwischen? Ich frage deshalb, weil im Modellflug das Parallelschalten von LiPo Akkupacks Gang und Gäbe ist, und die Akkupacks dabei grundsätzlich bis auf wenige Millivolt gleich entladen werden, trotz horrender C-Raten von 40, 50 oder mehr - und anschließend auch parallel wieder an einem Laderausgang geladen werden können. Ich selber besitzte solche Akkupacks seit Jahren und nutze sie ohne Probleme. Aber, ja: Diese Akkus haben kein eigenes BMS, das wäre also anders als in deinem Beispiel :) Danke Uwe für die Frage. Das verstehe ich als modellfliegender Elektroingenieur, aber Noch-LiFePo-Laie auch nicht :lach: Schaut mein Beispiel ist von den Werten hoch. War aber so gewollt. Einfach zum Verständnis. Bedenkt du hast andere Zeiträume und andere C Raten, wenn überhaupt. Und du hast ja auch das Problem der verschiedenen Wiederstände. Das geht schon beim Ri der Zellen an und setzt sich fort beim BMS, interne Verkabelung und Verkabelung der Accus. Minimale Widerstände können sich aufsummieren. Vor allem bei WR Betrieb. Um auf eure Frage mit den Modellflugaccus einzugehen. Kein BMS sondern, du Balancierst beim Laden über den Lader. Korrekt. Was passiert, wenn du die Balancer des Laders nicht verwendest. So 10 mal wie ich in meinem Beispiel. Und gehst auf Ladeendspannung und der Lader schaltet ab. Aber bitte beide Accus parallel laden. Und Keine Lions sondern LiFePo4 Zellen. Äpfel und Birnen sind 2 Verschiedene Sorten. Und fliegst 10 mal mit den 2 Accu im Parallelverbund. . Wenn dich traust. :mrgreen: :mrgreen: Und dann miß mal die Accu genau durch. Schon mal probiert. Und noch ein Punkt der vielleicht nicht genau rübergekommen ist.
Hast du eine Ladquelle, die auf Blei/säure läuft. Hast du das Problem aus dem Weg. Der <Accu 1 der ja nicht 100 % hatte. Kommt auch auf Vollladung. So schliest sich der Kreis wieder. Holm und Rippenbruch wünscht Franz Noch ein Punkt den man erwähnen sollte. Spannung Gleich der beiden Accus. Heißt aber nicht gleiche Kapazität. Das muß man unterscheiden bei den LiFePO4 Zellen. Franz |
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