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Wir haben den ersten Womo Urlaub erfolgreich hinter uns gebracht - Regen, mehr Regen, Sturm, Schneesturm und noch mehr Schnee - da ganze an der Ostsee. Es war trotzdem schön. Da im Winter die Stellplätze leer (oder geschlossen sind) war Landstrom kein Problem. Wenn ich aber jetzt in das nächste Jahr schaue, frage ich mich wie weit mich meine 80 AH Aufbaubatterie bei laufender Truma Heizung wirklich bringen wird. Überstehen wir damit überhaupt eine Nacht? Folgendes Scenario: Kühlschrank auf Gas, 4kW Truma Heizung, ein wenig Licht (alles LED da neue WoMo). Keine Laptops oder ähnliche elektronische Geräte, kein Musik oder Videos, auch keine sonstigen Stromfresser wie Kaffeemaschine oder ähnliches. Wir haben auch keinen Wechselrichter. Ich finde als Angabe zur Truma, dass sie 1,2A/h brauchen wird. 12 Stunden demnach knapp 15 Ah. Wenn ich von 50% Verbrauch ausgehe, würde ich da noch Luft nach oben sehen. Sind also 80 Ah mehr als ausreichend? Danke für Eure Hilfe, Grüße, Don
Hallo Don, 80 Ah mehr sind ausreichend! :mrgreen: Aber im Ernst: meine Frau und ich sind mit 80 Ah bei LED, ca. 2h 12V-Fernseher, bisschen Handy laden und Wasserpumpe etwa 3-4 Tage hingekommen. ABER ohne Heizung! Mit Heizung, möchte ich mal behaupten, kommst Du einen Tag aus! Kommt aber natürlich auf die Temperatur(en) an. Und Solar nutzt Dir dabei leider auch nicht viel! Nachdem unsere 80 Ah Batterie unter dem Fahrersitz des Ducs ihren altersgerechten Tod gestorben ist, habe ich zwei 95 Ah Batterien an der Stelle eingebaut. Das ist jetzt zwar mehr als das doppelte, ich fürchte aber mehr als 2-3 Tage würden die auch nicht reichen! Grüße Dirk Mein Setup war ähnlich, was die Verbraucher angeht, und wir verbrauchten zur kalten Jahreszeit ca. 15-25 Ah pro Nacht, wenn die Heizung mit reduzierter Leistung durchlief. Dazu kommt der Tagesverbrauch, sofern man nicht fährt oder es nicht sonnig ist - wobei die Sonne im Spätherbst/Winter zwar das Womo durch die Scheiben heizen kann, aber nicht viel Strom bringt. Grüße Frank Ja, die Heizung braucht ihren Strom und 80Ah ist da nicht viel, hast du nicht Platz für einen zweiten Akku. Wir haben 2x120Ah Blei-Säure, wobei man davon ja nur die Hälfte am Ende entnehmen kann. Wir haben eine Ebersbächer Dieselheizung und wenn diese diese abends/nachts/morgens auf Stufe 1 läuft, braucht sie etwa 1/8 der Batterie. Unser Panel hat 8 Dioden und morgens ist es eine weniger, die leuchtet :). Also eher ein Schätzeisen. Da wir viel - fast nur - frei stehen, hatte ich bisher den Motor morgens oder abends ca. 1h laufen, wenn es erforderlich war. Da für Motor und Umwelt eher nicht so glücklich, habe ich nun endlich Solarpanel nachgerüstet. Im Frühjahr wird sich zeigen, was diese bringen. Mir persönlich hat nicht die Heizung Sorge bereitet, sondern eher, wenn die Batterie leer ist, dann geht auch der Kühlschrank nicht. Der läuft zwar auf Gas, aber für die Steuerung braucht er doch etwas Strom. -- Bin mit 95ah auch schon 3 Nächte mit Heizung und ca 2h TV gestanden
Gerade wollte ich protestieren, weil mein neuer 100 Ah Block sich durch die 15te Nacht hindurch heizt, und noch immer knapp ueber 3,2 V/Zelle ist. Da fiel es mir aber doch gerade rechtzeitig wieder ein, mein 100 Ah sind bei 24 V. Sieht also ziemlich ähnlich aus. Wir brauchen im Winter mit Heizung (Kühli auf Gas) ziemlich genau 1 Ah pro Stunde und 1/6 kg Gas, d.h. 24 Ah und 4 kg Gas pro 24 h - Achja, und der Bongo steht nach genau 48 h auch zum Wechsel an. :-) WIR können uns also GENAU ausrechnen wie weit wir noch kommen. ;-)
Nur dass die Batterie jedes Jahr was von ihrer Kapazität einbüßt. Die 80 Ah, die die Batterie des TE hatte als sie neu war, hat nächstes Jahr ja auch wieder weniger! Und dann kann / sollte er nicht mehr 40 Ah entnehmen sondern nur noch .... Halt immer etwa 50-60% dessen was die Batterie noch an Kapazität hat. Grüße Dirk Bei der ganzen Rechnerei bitte nicht vergessen: Eine 80Ah Batterie hat keine 80Ah zur Verfügung, sondern nur 40Ah!! danach ist sie leer! Mit der Reiserei kommt auch der Bedarf. Wenn Du bei Blei und Deinem derzeitigen Bedarf bleiben möchtest, wechsel auf 2*95AG oder am besten gleich eine 100Ah LiFe rein. Dazu noch 200Wp Solar auf´s Dach, dann kannst (fast) Du reisen wann und wohin Du möchtest. Mein WoMo hat schon seit 2 Jahren keinen Landstrom gesehen und LiMa Strom nur in der dunklen Jahreszeit. Du kannst Dir auch eine LiFe Akku selber bauen, Rat und Tipps gib es von den hiesigen Fachleuten, preislich günstig und besser als jeder China Kistenschieberakku mit tollem deutschen Aufkleber. Gruß
Mag sein, aber WoMo Reisen sollte nicht mit energetischer Askese beginnen oder enden, so wie bei meinem Freund, der hat auch (noch) nur eine 80er drin und im letzten Winter habe ich ihm dann über meinen WR Ladestrom zukommen lassen :mrgreen: Der sitzt aber auch so meist im dunklen, mit der Akkuleuchte und die Musik kommt aus dem mitgebrachten Bose Soundlink und wenn der Fahhradakku leer ist - fragt er mich :lol: on Mit Kapazität ist das wie mit Drehmoment - besser ist immer mehr dav Gruß
D.h. die 200Wp Solar laden Dir, jetzt im Winter, die 20-30 Ah wieder in den Akku den die meisten Askesen hier, mit Heizung, verbrauchen? Grüße Dirk Vielen Dank für Eure Antworten! Bei unserem neuen Wohnmobil ist noch irgendwo ein Elektrowurm drin, der erst noch im Rahmen der Garantie gefunden und gelöst werden muss. Dananch werde ich mich sicherlich über die Batterien hermachen. Allerdings sehe ich mit Euren Kommentaren keinen Grund das ganz oben auf meine Prioritätenliste zu schreiben. Ich denke, vorher kann ich mich noch um den Batteriemonitor und den Wechselrichter kümmern. Die Zeit der vollen Wohnmobil Stellplätze wird kommen, und dann freuen wir uns, wenn es einen schönen Naturstellplatz gibt, bei dem wir auch eine Nacht autark stehen können. Das sollte aber nach Eurer Erfahrung aber möglich sein. Viele Grüße, Don Wir haben eine 75 AH Bosch Deep Cycle Batterie und kamen auch im Winter eine Nacht über die Runden. Habe dann noch einen 100 Watt Solarkoffer gekauft für 170 Euro da war unsere Scandinavien Tour kein Problem. Allerdings haben wir keinen Wechselrichter und elektrische Geräte im Fahrzeug.
An einem Tag mit (viel) Sonne, vielleicht ja. Ein WE schaffst du mit dem Akku, wenn du sparsam bist, das sind bei mir 48h Fr. Mittag bis So. Mittag. Danach musst du an den Landstrom da auch eine dreistündige Heimfahrt den Akku nicht voll bekommt. Das würde ihm aber nach so einer Aktion gut bekommen. Der Verschleiß steigt, aber der Akku ist ohnehin nicht unsterblich. In der Zwischenzeit LiFeYPo planen.
Nein, ist sie nicht. Man kann (wenn sie neu ist) praktisch die komplette Kapazität nutzen, solange der Strom klein ist. Mit einem WR und hoher Belastung sieht es schlechter aus. Da bleiben je nachdem nur 50-70% über. Die 50% sind nur ein allgemein akzeptierter Wert, unter den man eine Batterie nicht öfter entladen sollte, damit sie möglichst viele Zyklen überlebt. RK Und: je tiefer man entlädt umso schneller sollte man mit dem erneuten laden beginnen! Grüße Dirk Moin, mit deiner Batterie kommst maximal eine Nacht hin. Im Sommer mit Solar ist das ziemlich egal. Wenn du viel fährst auch. Aber wenn du um Herbst/Winter mehr als einen Tag ohne Landstrom stehen willst, brauchst du was anderes. Ich habe jetzt von einer 95Ah AGM auf 200 Ah Lithium-Ionen aufgerüstet. Ich stehe öfter in Großstädten frei und habe eine Schlaf-Apnoe. Sicher ist sicher. Die 95 Ah haben im Winter knapp für eine Nacht gereicht. Dann wurde die Anzeige rot. Im Sommer reichen die 100 Watt Solar locker aus. Im Winter: Vergiss es. Fernseher, Licht, Heizung (Umluft), Handy aufladen, Tablett aufladen zieht alles nur wenig. In Summe zuviel. Ich würde an deiner Stelle den 80Ah Akku beanspruchen bis er kaputt ist und dann was Größeres einbauen lassen. Bei mir passten 200 Ah LifePo4 unter den Beifahrersitz des Ducato, Gewicht das Gleiche wie eine 100 Ah Bleibatterie. Jetzt kann ich vier Tage im Winter ohne fahren und Landstrom freistehen. Ich habe keinen festen Wechselrichter, nur ein Notteil über den Zigarettenanzünder bei Bedarf für Laptop. Selbst basteln tue ich nicht. Zuwenig Ahnung. Viele Grüße landmesser
Nein das nicht, aber ich habe ja ca. 240 echte Ah dabei, das reicht im Winter für 4 - 5 Tage dabei, ohne nachladen. Gruß Um den Kühlschrank würde ich mir auf Gas keine Sorgen machen. Der verbraucht dabei so wenig Strom, dass er auch an einer fast leeren Batterie noch tagelang läuft.
Wenn aber die Heizung so viel Strom gefressen hat dass der EBL wegen Unterspannung abschaltet dann hat auch die Elektronik vom Kühlschrank keinen Strom mehr und der Gasbrenner wird nicht mehr gezündet. ( sofern der Kühlschrank über die Unterspannungsabschaltung mit abgeschaltet wird was wohl bei einigen EBLs unterschiedlich ist ) Grüße Dirk Bei der asketischen Nutzung würde ich dem TE eine Aufenthaltsdauer von 2-3 Tagen einräumen. Aber 80AH und die artgerechte Nutzung eines WoMo schließen sich quasi aus... Ich würde den Wechselrichter von der Weihnachts-Wunschliste streichen (verschieben) und durch folgende Prioritäten ersetzen: 1. Batteriemonitor ("Tankuhr") 2. Stärkere Batterie, am besten LiFePO 3. Solar (Nützt gar nix im Dezember mangels Sonne und deren schlechten Einfallswinkel) Wir brauchen bei durchlaufender Heizung, KS auf Gas und Beleuchtung/TV 2-3 Std./Smartteile laden ca. 40-50 Ah pro 24 Std. Eine LiFePO4 mit 100 Ah reichen also im Winter von Freitag abend bis Sonntag mittag. Im Sommer mit 300 W Solar natürlich ewig. Mein Tipp wäre eine smarte LiFePO4 mit 100-200 Ah, optional noch 2 Module aufs Dach.
Nun, es kommt darauf an, was Du nach deiner jetzigen Batterie planst. Es macht keinen Sinn einen Batteriemonitor zu kaufen, wenn es nachher eine Lithiumbatterie wird. Die meisten neuen Modelle haben schon einen Monitor in Form einer Bluetoothverbindung zu einer App eingebaut. Darüber hinaus ist ein Wechselrichter eine tolle Sache. Er sollte auch ausreichend Dimensioniert sein, weil zu Einen die Angaben über die Wattzahlen meist etwas "schön geschrieben" sind, zum Anderen, weil die Ansprüche mit der Zeit steigen. Erst ist es vielleicht nur das Handy, Labtop oder Fernsehgerät, welches geladen/betrieben wird, dann kommen vielleicht schon die E-Bike-Akkus dazu und schließlich die stomfressenden kleinen Küchengeräte oder der Haartrockner. Wichtig dabei wäre, dass Du auf ein Gerät mit "reinem Sinus" achtest, weil sonst manche Geräte nicht arbeiten, im schlimmsten Fall zerstört werden. Dazu gibt es hier im Forum jede Menge Informationen. Das Ganze macht aber an einer 80Ah Bleibatterie keinen wirklichen Sinn. Hier sollten Batterie und Wechselrichter schon zusammen passen! Was hilft es, wenn die Batterie gar nicht so schnell ausreichend Strom liefern kann, oder die wenigen Ah in kürzester Zeit verschwunden sind? Insbesondere, wenn Du demnächst hin und wieder frei stehen möchtest, ist genügend Akkukapazität nicht zu verachten. Mit der Zeit steigen auch hier die Ansprüche. Wir wissen nichts über Dein Wohnmobil und damit über die mögliche Zuladung und Platzverhältnisse. Aber ein Bleiakku ist eben auch bleischwer. Der Tip zwei 95Ah Bleiakkus zu nehmen ist auch nicht schlecht. Dann steht zumindest ausreichend Kapazität zur Verfügung. Das Ganze wiegt dann aber auch fast 60Kg! für gute 95Ah nutzbare Energie. Darum haben schon viele, auch wir, auf Lithium umgestellt. Zudem ist ein sehr beruhigendes Gefühl, wenn man eben nicht ständig auf dem "Batteriemonitor" schauen muss, um zu sehen, ob man noch die Nacht durch heizen kann, oder mit Eiszapfen an der Nase aufstehen wird. Fazit: Unsere serienmäßige 95Ah Bleigelbatterie flog schon nach ein paar Monaten raus und wurde durch 120Ah LiFeP04 ersetzt. Der Gewinn ist gewaltig, bei etwa halben Gewicht. Der Wechselrichter --> Link funktionierte auch mit der 95Ah Bleibatterie. Ich glaube aber nicht, dass es ihr gut getan hat. Leider sind diese Versprechungen, dass man die Akkus Blei/LiFePO4 einfach 1:1 tauschen kann nicht immer richtig. Kann man hier im Forum ja ausreichend lesen. Da sollte man sich vorher gut schlau machen. Trotzdem überwiegen die Vorteile, vor allem, wenn man zumindest im Sommer, bis auf Gas für den Kühlschrank, mit einer relativ kleinen Solarfläche für ein autarkes stehen klar kommt. LG Carsten
Hier gibt es einen Überblick über Speicherung und Verbrauch: --> Link Gruß Andreas
Sorry aber bei dem Lithium-Hype kommt mir immer einiges zu kurz: - eine Li-Batterie mit 100-120Ah wiegt etwa 10-15kg / eine "nasse" Blei-Säure etwa 20-25kg man spart also etwa 30-35kg wenn eine Li zwei Blei ersetzen - eine Li-Batterie mit 100-120 Ah kostet etwa 1000,- Euro / zwei "nasse" Blei-Batterien liegen zusammen bei etwa 200-250,- Euro - eine Li-Batterie braucht in der Regel ein spezielles Ladegerät / Blei-Batterien werden mit dem Bord-Ladegerät geladen - Li-Batterien haben OFT lächerliche Entladeströme ( z.B. 200A bei 100Ah ) / "nasse" Blei-Batterien bringen bei 100Ah bis zu 800A -> Wechselrichterbetrieb - Blei und Säure sind Umweltschädlich! Keine Frage! Lithium aber auch!! :eek: Lithium ist eine ganz andere Technik die man nicht so ohne weiteres mit Blei-Säure vergleichen kann. Und wenn sich jemand überlegt ob er sich einen neuen Dacia für 7.000,- Euro kaufen und den unter der Laterne vorm Haus parken soll dann empfiehlt ihm auch niemand eine S-Klasse oder einen Ferrari für 100.000,- Euro für den es dann eine Garage mit Alarmanlage geben sollte.... Die Frage des TE war ob 80 Ah reichen. Das tun sie, in der Regel, vor allem im Winter nicht. Ob man, um die Kapazität zu verdoppeln, aber den ganzen Aufwand mit Li treiben will sollte jeder selber entscheiden. Und dafür braucht er ehrliche Fakten?! Grüße Dirk
Komisch, mein Li-Akku wird - wenn überhaupt - aber seit 3 Jahren vom ollen Standard-EBL geladen und lebt immer noch ....
Und wie lange liefert die Bleibatterie denn die 800 A? Und wie oft macht sie das? Grundsätzlich haben Li-Akkus WESENTLICH höhere Dauer-Entladeströme als Pb, was vielleicht einschränkend sein kann ist ein BMS, wenn der Strom da drüber läuft, aber auch DAS ist kein Muss, es gibt genug andere Lösungen. Und grad für WR-Betrieb ist Li besser geeignet als Pb .....
Im Selbstbau kann auch deutlich niedriger kommen - muß man aber wollen und können. Man könnte auch noch auf längere Lebensdauer bei den Lis hoffen.
200A * 12V = 2400W (ohne Verluste). Wie oft braucht man Verbraucher über 2kW ? Blei Akkus sollte man für längerfristige Nutzung nicht über 1C entladen. Und dabei hat man schon wesentlich weniger nutzbare Kapazität als den Nennwert, von der 50% Grenze mal ganz abgesehen. Ein paar Sekunden Startstrom mit 800A ist was ganz anderes.
Allerdings ist viel weniger Lithium im Spiel als Blei. RK
Ich glaube, das es keine genauere Kapazitäts-/Verbrauchsanzeige gibt als über einen anständigen Meßsshunt und an geschlossenem BC z.B BMV 712. Ihr dürft mir gerne widersprechen, aber dann mit Nachweis :mrgreen: Nicht jede LiFe hat Bluetooth, ich habe z.B eine LiFe ohne und nutze wenn überhaupt mal das BT des Victron. Bluetooth, sollte kein Kriterium zur Auswahl einer Batterie sein!, da sind andere wichtiger. Gruß
Hallo, ich sehe es ähnlich, wobei ich auch den "Monitor" weglassen würde und eher eine LiFePO einbauen würde. Wir haben die letzten Jahre auch mit "altersschwachen" 100AH Bleibatterien ohne Probleme mehrere Tage im Spätherbst - bei winterlichen Temperaturen - und ohne nenneswerten Solareintrag überlebt. Ich weiß beim besten Willen nicht warum Leute von "Askese" reden wenn man keine 220 Volt Spielzeuge benutzt. Es gibt für fast alles perfekten "Campingersatz" auf Gas bzw. 12 Volt Basis, wobei Ersatz eigentlich der falsche Begriff ist, Alternative trifft es wohl besser, denn ich koche auch Zuhause mit Gas, habe keinen Toaster, Eierkocher, Wasserkocher, die Mikrowelle seit Monaten nicht benutzt und wüsste nicht warum ich eine Kapselmaschine zum Kaffee kochen einsetzten sollte, wenn es sowieso eine der schlechtesten Möglichkeiten ist einen guten "Mohrentrunk" zu bereiten. Elektrofahrräder finden wir persönlich eher "dämlich", wobei sie einigen Bekannten, die alters, respektive krankheitsbedingt nicht mehr radeln können, einen guten Dienst leisten. WoMo fahren ist für uns allerdings an sich schon der pure Luxus, da wir eigentlich aus der (Ultralight) Trekking Ecke kommen und aus Gewichtsgründen auf schnöden Luxus, wie Zeltböden und ähnliches verzichten. Mal Butter bei die Fische, was brauchts mehr als ein warmes Mobil, mit Licht, warmer Dusche, Toilette, Herd, Kühlschrank, gute Musik und vielleicht ein wenig TV/Video um entspannt zu reisen....klar einen Grill habe ich vergessen, aber der funktioniert mit Kohle/Gas!!!! Und das klappt alles mit den wenigen AH die wir noch haben, wobei die LiFePos schon bereit stehen, um bei besserem Wetter eingebaut zu werden.......aber nicht um ein Induktionsfeld oder so ein Kram zu betreiben, sondern um ein paar Tage länger bei trübem Wetter urlauben zu können. Auf "Druck" meiner besseren Hälfte habe ich dieses Jahr eine Ecoflow Kraftkiste gekauft, damit sie ihre Haarpracht in Zaum bringen kann, denn die 12 Volt Alternativen sind doch ein wenig kraftlos. Ciao baeckus
Mess-Shunt und REC BMS mit integriertem Batteriecomputer .....
Unsere 120Ah Lithium wiegt im Blechgehäuse 16Kg - die serienmäßige AGM hat 32Kg --> Link
Ich habe für den 120Ah Robur-Akku damals 770€ bezahlt. Derzeit kostet so ein Teil, mit viel besserer Ausstattung dort --> Link 889€ Es gibt aber noch günstigere oder, wie rkopka schreibt, auch Selbstbaulösungen die noch billiger sind. 100Ah sind schon recht günstig zu bekommen. --> Link Muss aber jeder selbst entscheiden. --> Link eine 100Ah AGM-Batterie die was kann kostet auch fast 250.-€ das Stück.
Meine wird seit Jahren mit dem Ladegerät geladen, dass im Fahrzeug verbaut war. Funktioniert. Den Solarregler habe ich aber ausgetauscht, weil das so ein Billigteil war. Wie ich schon erwähnt habe: Der oft propagierte 1:1 Austausch ist eigentlich nicht zu 100% möglich.
Ich glaube da liegst Du falsch. Die bis zu 800A Entladestrom beziehen sich auf Starterbatterien und für einen Startvorgang bei Verbrennermotoren. Diese Nassbatterien schaffen da tatsächlich diese Ströme für ganz kurze Zeit, sind aber als Versorgungbatterie ungeeignet. Schau dazu einmal nach der C-rate. Die hier verlinkte AGM Batterie hat bei C20 einen Wert von 100Ah. Wenn eine Batterie z.B. C20=100Ah angibt, kann diese Batterie insgesamt 100Ah liefern, wenn sie in 20 Stunden entladen wird. Ein Gerät, das 5 Ampere verbraucht, kann also mit dieser Batterie 20 Stunden lang betrieben werden.
Stellvertretend für die LiFePO4 Akkus sei hier der 120Ah Akku genannt: Entladestrom kontinuierlich max.160 A, 2000 Watt. --> Link
Stimmt.
Hat das der TE geschrieben? Von Geld war, so glaube ich, erst einmal gar keine Rede. Und Dein Vergleich hinkt gewaltig. Ein 100Ah LiFePo4 kostet um die 800-900€ bei ca. 3.000 Ladezyklen. 100 nutzbare Ah AGM kosten auch zwischen 400-500€ bei 3-400 Ladezyklen. Aber es soll hier nicht zu einem schon tausend mal aufgeführten Vergleich von Blei zu Lithium führen. Das kann der TE hier im Forum am besten selbst nachlesen. LG Carsten
Aus deiner Frage ergeben sich einige Variablen, die geklärt werden müssen. Eine Verbrauchsangabe von Geräten wie Kühlschrank, Licht oder Heizung sind nur Anhaltswerte die von vielen Faktoren verändert werden können. Stehen wir im Winter windgeschützt, ist der Verbrauch der Heizung ein anderer, als wenn wir auf dem Deich stehen und uns der Wind um die Nase wehen kann. Dazu liebt der eine Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt beim schlafen, der nächste braucht nur 12 Grad und wieder ein anderer meint zu erfrieren, wenn 18 Grad unterschritten werden. Eine weitere Variable wäre ein sehr kalter oder eben ein sehr milder Winter, denn dann gibt es ebenfalls starke Schwankungen im Strom- aber auch Gasverbrauch. Eine neue Batterie hat mehr Leistung wie eine ältere und der Füllstand dieser kann zu Beginn der Übernachtung auch unterschiedlich sein. Daher kann eigentlich keiner genau sagen wie lange eine 80Ah Batterie bei deinem Nutzungsverhalten reichen wird, darum wäre meine Empfehlung, zuerst einmal einen Batterie Computer einzubauen, mit dem dann der echte tägliche Verbrauch genau ermittelt werden kann. Anhand dieser Daten kannst du dann genau sehen, wie lange deine 80Ah ein Übernachten in den Wintermonaten ermöglicht und erst danach würde ich mir Gedanken machen, wie es weitergeht, denn für 10 Tage Winterurlaub im Jahr oder für nur immer max. 2 Übernachtungen am Wochenende, wird sich eine LiFePO nie rechnen und wäre unnötiges Geld. Wenn Gewicht keine Rolle spielt, eine günstige und praktikable Lösung benötigt wird, kann vielleicht auch ganz einfach eine zweite Batterie die Lösung sein oder deine derzeitige Ausstattung reicht schon für deine Vorhaben und du machst dir nur unnötig Gedanken. Darum meine Empfehlung: Batterie Computer einbauen, genauen Verbrauch ermitteln, dann das eigene Nutzungsverhalten bestimmen unter Berücksichtigung des ermittelten Stromverbrauches, der gewünschten zusammenhängenden Übernachtungen ohne Landstrom, die entstehende Fahrzeiten zum Nachladen während den Übernachtungen und dann kommt da eine Ah Zahl pro 24 Stunden bei raus, die es dann gilt in Batterien einzusetzen. Welche Batterien, sieht man dann. Gruß Roger
Gekauft, aber eben auch mit Meßshunt und BC Ohne wird das nicht taugen. Am Ende muß das jeder für sich entscheiden, was er macht, angepasst an sein eigenes Nutzungsverhalten. Wer, wie wir, Wert auf guten Kaffee legt und eine passende (nicht Kapsel!) Maschine dabei hat, Läppi, Telefone, Drone und mal den Ebike Akku lädt und Abends mal das TV nutzt und Musik hört, kommt mit Blei im Herbst Winter nicht weit. Da würde die 80Ah batterie keinen Tag reichen. Da waren wir "damals" mit unseren 2*95Ah AGM schon schnell am Ende, da ist mal mal eine Runde gefahren, obwohl man es nicht gemußt hätte, oder hat auch mal den Motor nochmal ein Runde laufen lassen und weil das eigentlich alles sinnlos war haben wir auf LiFeYPO4 gewechselt. Wir haben im WoMo den Komfort den wir wollten und möchten ihn auch nutzen und dazu brauchen wir Strom und den haben wir seit 2 Jahren. Da das von mir genutzte Wort "Askese" schon mal kritisiert wurde, will ich das nochmal kurz erläutern. Ich meine unter "Askese" einfach nur die Fälle, bei denen man den Komfort des WoMo´s hätte, ihn aber nicht nutzen kann, weil man zu wenig Strom dabei hat, also so wie unsere Freunde, die eine Akkuleuchte nutzen und Musik über die Bosebox hören um den knappen WoMostrom zu sparen. DAS macht für uns keinen Sinn und deshalb nenne ich das auch so, weil es am Ende einfach "Verzicht" ist, ob aus Mangel oder nicht ist dabei egal. In diesem Sinne Frohe Amperestunden Gruß
Bester Tipp bisher für den TE aus meiner Sicht. Dafür einen Guten! So habe ich es auch gemacht und stehe nun vor dem Einbau einer 200 Ah Bulltron und 400 WP auf dem Dach.
Da stimme ich im Prinzip zu, NUR ob er dabei zu einem "normalen" Stromverbrauchsergebnis" kommt ist doch ein wenig fraglich, denn er wird sich ja weiterhin sehr sparsam verhalten, da er ja weiß, das er recht wenige Ah mit sich führt. Deshalb ein alternativer Vorschlag, zum Vergleich. Truma plus Licht, plus ein wenig Musik (1,5A/h und / oder TV (2,5A/h) mal in Summe mit 3Ah sparsam angenommen *12 = 36Ah = aufgerundet 40Ah, multipliziert mit den gewünschte Tagen. Darunter läuft die Heizung und es brennt eine Kerze ;-) ICH würde da so etwas zwischen 100 und 160Ah Kapazität wählen und könnte dabei sehr ruhig schlafen :-) Was gibt es schöneres, wenn man sich über Strom keinen Kopf mehr machen muß, oder? Gruß
WIKI: "Die Aspekte der Freiwilligkeit und des bewusst angestrebten übergeordneten Ziels gehören zumindest theoretisch immer dazu. Daher gilt jemand, der unter dem Zwang äußerer Umstände wie Nahrungsmittelknappheit und Armut ein bescheidenes, genussarmes Leben führt, nicht als Asket. Allerdings ist Askese oft ein Bestandteil strikter religiöser oder sozialer Normen, die für Angehörige bestimmter Gruppen oder in manchen Fällen für alle Gläubigen verbindlich sind." Ist es bei denen Askese ? Wollen sie wirklich ein so einfaches Leben, um einen besseren Urlaub zu haben ? Dann wäre aber ein Womo nicht unbedingt das richtige dafür, sondern eher ein Zelt. Machen sie es, weil sie sich gewisse Umbauten (Batterien) nicht leisten können oder wollen ? Dann ist es keine Askese mehr. Oder halt notgedrungen als solche verkauft :-).
Es wird nicht direkt der Wert rauskommen, den man mit mehr Kapazität haben wird. Aber mit etwas Beobachtung und Rechnen weiß man, was die Verbraucher ziehen. Das kann man dann mit mehr Zeit hochrechnen. D.h. nicht 1h TV sondern 4h. Oder die Heizung nicht nur 5h, sondern den ganzen Tag. Das ist natürlich nichts für den Womobilisten, der alles fertig vorgesetzt haben will und nicht mehr als den Schalter kennt. Da muß man sich schon etwas damit beschäftigen und mit den Zahlen rumspielen. Ich hab (noch) 90Ah Aufbaubatterie Blei. Ich weiß, daß ich nicht den ganzen Tag mit dem Computer arbeiten oder Fernsehen kann (mit Heizung habe ich wenig Erfahrung). Aber ich weiß, wieviele Stunden es gehen sollte. Und ich kann das mit dem BC kontrollieren und bei Bedarf anpassen, falls die Solaranlage nichts gebracht hat, oder "schlimmstenfalls" auf einen CP fahren. RK Ich hab von Strom, Volt, Ampere usw. keine Ahnung. Mit unserem LMC, Baujahr 2015, mit der Originalbatterie (Keine Ahnung was für Eine) waren wir schon öfter am Pitztaler Gletscher zum Skifahren. 3 Nächte waren immer möglich. Kein Solar. Strom brauchen wir nur für´s Licht, Handis laden und die Heizung. Dafür hat es gereicht.
Dir ist schon klar, daß diese Informationen(?) überhaupt nichts aussagen ? Ohne Kapazität, Zustand, Art der Heizung, was für Temperaturen man wählt, nützt das dem Fragenden nichts. Das ist so, also ob man sagt, mein blaues Auto fährt 900km, dann wird dein rotes das sicher auch können. RK Hallo RK, leider bin technisch nicht so versiert wie viele hier im Forum und mein Womo ist mit meiner Tochter beim Skifahren, sonst hätte ich mehr Daten durchgegeben. Ich wollte mit meinem Beitrag nur sagen, dass ich keinerlei Zusatzausstattungen wie Solar oder moderne Batteriesysteme habe sondern ein Wohnmobil von der Stange. Wir sind meist zu viert unterwegs und nutzen die Truma-Gasheizung die in unserem A694 verbaut ist. Wir kommen damit im Winter 3 Nächte aus. Tagsüber drehe ich die Heizung auf 15 Grad, Abends von ca. 16 bis 22 Uhr auf 22 Grad und Nachts dann wieder auf 14 Grad runter. Da mein weißes Womo das schafft gehe ich davon aus, dass auch ein rotes Womo, Baujahr 2015 und neuer, von der Stange das schafft. Ich glaube nicht, dass LMC bessere Batterien als andere einbauen. Ich danke Euch nochmal für die vielen Tipps sowohl als auch Euch An- und Einsichten zu dem Thema. Meine spezielle Frage war schon Eingangs beantwortet. Aber zur Aufklärung: wir haben kein Solar und werden das auch nicht nachrüsten. Der Grund ist einfach: wir sind im Winter unterwegs und wir wollen so leicht wie möglich unterwegs sein. Nicht ohne Komfort, aber auch nicht der große Luxus. Und es geht auch nur um eventuell eine Nacht. Einen Batteriemonitor von Victron liegt hier schon rum, sobald der Elektrowurm vom Händler beseitigt ist, schreite ich zur Tat. Eine Batterie mit BT ist mir nicht wichtig, der Victron bietet das auch aber das Display ist mir wichtiger wie eine App. Sobald der verbaut ist, sehe ich die Wahrheit. Nochmal Danke, Grüsse Don Wenn der Kühlschrank erstmal auf Gas läuft verbraucht er keinen Strom ebenso die Truma. Strom verbrauch nur die Umluft von der Truma. Nächtens schalte ich die Umluft aus da irgendwie nervig und im Alkoven friert man sowieso nicht. Ich hab 2x 100Ah im Camper und länger als zwei Tage steh ich nicht in den Pampas. Dann geht´s weiter :lach: 2-3 Tage freistehend dürften eingentlich kein Problem sein. Am Abend kurz mal die Emails auf dem Läppie checken dann ist der Tag sowieso schon gelaufen :ja: Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Moin, wie ist die Stimmungslage im Wohnmobil. Sind Weiblein an Bord? Grüße aus NI
Das mag für ältere Geräte gelten. Die neueren brauchen alle auch auf Gas noch Strom. Vielleicht nicht üppig viel Strom, aber doch. Die (neuere) Truma hat neben der Umluft noch weitere Ventilatoren, die beim Heizen zumindest zeitweise laufen müssen. Außerdem geht sie ohne Umluft nicht, weil sonst die Wärme niergendwo hin kann. RK Hier steht der Verbrauch des Herstellers: --> Link Kurzzeitig max.: 6,5A Durchschnitt: 1,2A Also sollte eine 80er Batterie, wenn sie nur zu heizen eingesetzt wird, rechnerisch etwa gute 30 Stunden durchhalten. Wenn weitere Verbraucher dazu kommen eben etwas weniger. Aber das hat der TE ja im Griff. Eine Nacht scheint also gerade so zu gehen. Auch mit etwas Licht und den kleinen elektronischen Helferlein im Hintergrund, die man nie sieht. LG Carsten |
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