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Hallo Wir haben uns vor Monaten einen neuen Kastenwagen bestellt....und werden noch weitere Monate warten dürfen bis er kommt. Nun habe ich von anderen gehört dass bei unserem Modell wohl nun auch eine Dieselheizung möglich wäre. Viele legen Wert auf eine Dieselheizung, wir selber haben uns noch gar nicht so damit beschäftigt weil wir dachten dass wir die eh nicht wählen können. Mich würden mal eure Erfahrungen interessieren. Vor- und Nachteile. Wartung, Probleme, Defekte, Heizleistung etc Wir grübeln ob wir dann vielleicht beim Händler das nachordern wollen. Gruß Petra Wenn ihr die möglichkeit habt setzt euch beim Händler in einen rein er soll sie laufen lassen. Wir hatten Nachbarn die war so laut das wir sie gehört haben. Die hatten sie dann ausgestellt weil sie nicht schlafen konnten. Haben dann mit Heizlüfter geheizt aber bei -14 Grad schaffte der das nicht. Wir haben die Truma D6E. Heizleistung mehr als genug. Lautstärke auch nicht höher als die Truma Gasheizung die wir früher hatten. Hängt aber wohl vom Einbauort ab. Nachteil ist, das man sie regelmäßig volle Pulle laufen lassen muss, weil der Brenner sonst verrußt. Hatten in unserem Chausson auch eine Dieselheizung. Vorteil, nur 1 Gasflasche. Hat nicht gestunken und war auch nicht lauter als meine jetzige Truma 6 Gasheizung. Fazit: Immer wieder. Hallo, wir fahren seit letztem Frühjahr einen 6,36m Ducato und haben die Truma 4 Gasheizung. Haben im Winter schon einige frostige Nächte darin verbracht und die Heizleistung war auf jeden Fall ausreichend. Natürlich muss einem klar sein, dass man die Gasflaschen ab und an wechseln muss - im Gegensatz dazu ist der Diesel-Vorrat ja nahezu unbegrenzt. Zumindest wird man kaum so lange stehen, bis der Tank leer ist. Das ist meiner Ansicht nach das Hauptargument, welches für Dieselheizungen spricht. Wenn man also weiß, dass man oft in Regionen unterwegs ist, wo geheizt werden muss oder auch unbedingt richtig lang Wintercamping machen will, ist man meiner Ansicht nach mit einer Dieselheizung besser beraten. Für Reisende, die häufiger im Süden oder eben im Sommer unterwegs sind ist Gas auch ok, zumindest wenn man, wie wir, 2x11kg dabei hat. viele Grüße Fank Hallo Petra, ich würde mich nur bzw. sofort wieder für eine Dieselheizung entscheiden :razz: :razz: Moin Petra, ich würde auch wieder die Dieselheizung nehmen.... .... ich hab mal dokumentiert, was bei uns so im Laufe von 10 Jahren damit passiert ist: --> Link
Meinung: Ich reche jetzt mal... Aufpreis (damals) 1000€, heute ? 2 (wohl typische) Defekte in 8? Jahren, jeweils ca. 1000€ (okay 1 x auf Garantie) plus eine Menge Ärger, Aufwand und Fahrerei zur Behebung (und genau das würde mich extrem abschrecken). Auch diese Fehlerbeschreibung liest man sehr oft, scheint also ein generelles Problem der Truma Dieselheizung zu sein, an deren Konstruktion sich bis heute wohl nichts geändert hat. Das "Rauchproblem" hört man öfter und gerade heute ist es wohl wenig sinnvoll, den teuren "Ultimate" Diesel zu tanken (nur wegen der Heizung). Defekte und Reparaturen in diesem Ausmaß liest man bei der Truma 6 (oder 4) Gasheizung nicht bzw. sind bei Auftreten deutlich günstiger. Wirtschaftlich wäre für mich die potenziellen Mehrkosten der Diesel vs. Gasvariante ein gewichtiges Argument... Deine Rechnung ist soweit ok, vernachlässigt aber die Minderkosten durch den Dieselverbrauch der Heizung gegenüber Gas. Ausserdem kann durchaus auch bei der Gasheizung im Laufe von 10 Jahren eine Reparatur anfallen. Das teurere Ultimate tanke ich sowieso…. dass die Heizung dadurch nicht mehr raucht, ist ein angenehmer Nebeneffekt.
Diesen Vergleich würde ich für Deutschland als nicht zutreffend bezeichnen. Allerdings beziehe ich mich auf die reinen Literpreise für den Kraftstoff Diesel und das Heizgas Propan. Für die Schweiz mag er stimmen, keine Ahnung zu den aktuellen Preisen. Die Installationsstruktur ist bei Diesel allerdings erheblich günstiger, aber wir sprechen ja über den Verbrauch. Gruß Andreas Wir haben eine Truma 6002. Die ist ganz ok, macht aber auch Geräusche, nicht laut, wir htten uns nach ein paar Nächten dran gewöhnt und hören sie eigentlich nicht mehr. Werde mir aber zusätzlich nach eine 2Kw Diesel-Luftheizung einbauen. Habe bei einem Bekannten mal getestet. Die haben die 2 Kw Planar drin und da hört man das Tickern der Dieselpumpe, also gefühlt auch nicht lauter als die Gasheizung.
Rechnung Verbrauch überschlägig: lt. Truma... Dieselheizung D6: 220 – 630 ml/h Gasheizung Combi 6: 160 – 460 g/h Nehmen wir mal durchschnittlich (Mittelwert) 400ml/Std. Diesel und 300 gr./Std. Bei Diesel: 2,15€/Ltr. sind das 0,86€/Std.Energiekosten. Bei Gas: 25€/11kg: sind das 0,68€/Std.Energiekosten. Also z.Zt. keine Ersparnis bei Diesel vs Gas, eher gegenteilig. Inwieweit diese Rechnung kaufentscheidend für den TE sein könnte, steht auf einem anderen Blatt. Ok, bei uns in der Schweiz ist das Gas wesentlich teurer, ich verwende die 7,5 kg Composite-Flaschen, da kostet eine knapp 40 CHF, das sind mittlerweile auch schon knapp 40 €! :? Wir haben auch eine Dieselheizung in unserem Chausson ich würde das auf jeden Fall wieder machen, wichtig ist halt das immer genug Diesel im Tank ist :) . Wenn der Dieselstand zu gering ist dann fällt die Heizung aus damit noch ein Rest Diesel für den Motor übrig bleibt.... was soll denn das? soll ich jetzt schreiben; "ich habe eine Gasheizung im Auto und würde es immer wieder so machen.. es muss halt nur genug Gas in der Flasche sein, sonst geht die Heizung aus!!!" es ging darum, was macht mehr Sinn. Gas oder D Heizung. Hierzu gibt es schon überall endlose Auseinandersetzungen... der jeweiligen Eigner. gefühlt kommt es aber so vor, als wenn die D Heizung technisch einiges mehr an Ausfällen produziert. Und natürlich den Strombedarf beachten.. auch der ist hier wieder relativ.. bei 300 AH im Akku brauch ich darüber nicht nachdenken. Ich lese hier schon sehr lange mit, habe aber bis jetzt nichts geschrieben. Wir fahren einen Adria Twin seit dem Jahr 2010, er hatte serienmäßig eine Truma D6 verbaut und wir sind schlicht und einfach begeistert. Außen riecht die Heizung leicht, aber nur in den ersten 5 Minuten nach dem Einschalten. Das Geräusch ist absolut nicht störend, weder außen, noch im WOMO. Die Heizleistung ist enorm. Selten müssen wir den Thermostat höher als Stufe 3 (von5) stellen, höchstens bei Minustemperaturen. Meiner Meinung nach ist der größte Vorteil, daß ich mir keine Gedanken über die verschiedenen Gasflaschennormen in Europa machen muß. Bis jetzt hatten wir keine einzige Störung oder Ausfall der Heizung und wir sind im Jahr gut 6-7 Monate unterwegs, auch in der kalten Jahreszeit. Die Heizung wird daher oft benutzt und auch auf 2.100m Seehöhe hatten wir keine Probleme. Der höhere Strombedarf war auch beim Freistehen mit der 110Ah Aufbaubatterie kein Problem. Seit kurzem habe ich eine Litium-Ionenbatterie mit 150Ah. Ein Solarpaneel mit 110 Watt ist am Dach. Die 11kg Gasflasche wird nur zum Kochen und für den Kühlschrank benutz und hält daher gut 7 bis 8 Wochen. Mit der Reserveflasche haben wir daher keinerlei Gasmangel, auch bei längeren Touren. Schon so viele Meinungen. Danke! Zum Thema Lautstärke. Sie sitzt wohl unter der Rückbank Dinette. Nicht unter dem Bett. Mein Mann schnarcht mit Sicherheit 10mal so laut. (Bleibt aber unter uns) Heizleistung ist wohl gleich? Ich habe gelesen dass es angeblich CPs geben soll, auf denen Fahrzeuge mit Dieselheizung nicht willkommen sind, stimmt das? In 18 Jahren sind wir mit den Gasflaschen ganz gut klar gekommen. Wir haben 3 Stück und schauen dass wir möglichst immer mit zwei (zumindest eine) vollen auf die längeren Touren gehen. Nur einmal hatten wir dann doch Probleme in den Niederlanden, da haben wir vorher eben nicht darauf geachtet. Ansonsten gings. Eigentlich kommen wir ganz gut klar. Bekomme aber mit dass viele gerne eine Dieselheizung haben/hätten. Und dann fragt man sich schon ob das viel besser ist. Wir kennen es halt nicht. Möchte dass wir uns das nun aber doch mal überlegen da wir ja nun das bei der Bestellung ändern könnten. Dadurch dass wir vom Alkoven auf einen Kastenwagen umsteigen wissen wir halt auch nicht wie viel mehr wir darin heizen müssen. Denn die Dämmung ist ja schlechter. Der Gedanke beschäftigt mich somit schon. Gedanklich sehe ich uns da viel mehr heizen. Dann sind unsere Kinder quasi aus dem Haus und der Gedanke ist da dass ich als Frau dann unter der Woche auch mal alleine kurz weg mag, da ich Teilzeit arbeite und 1,5 Tage unter der Woche frei habe. Ebenso ist mein Mann manchmal beruflich auch das ein oder andere Wochenende auf Arbeit und auch da mag ich dann mal alleine los. Und wenn es nur die Landvergnügen Höfe in der Umgebung sind. Daher dann auch der Gedanke dass ich es mir etwas bequemer machen mag. Mehr heizen weil es ein Kasten wird und mehr Gasverbrauch da mehr kleine Kurztrips. Aber kein Gas mehr für den Kühlschrank. Wahrscheinlich kann uns dabei keiner wirklich helfen. Die Preisliste im Internet ist noch ohne die Option Dieselheizung. Kann mir viellecht jemand sagen was man da realistisch rechnen muss wenn man statt einer einfachen Gasheizung nun auf Diesel umsteigen würde.
Das ist aber ausdrücklich auf die Combi 6D von Truma zu beziehen. Das zimperliche Verhalten dieser Heizung und die schnelle Versottung im Brennraum sind bekannte Phänomene und wahrscheinlich auf längere Betriebsdauern in Unterlast zurückzuführen - anders gesagt: für die kleinen Wohnmobile und die Vans ist die einfach viel zu groß dimensioniert, und eine 4D ist auf dem freien Markt in Deutschland ja nicht erhältlich, also wird immer der Riesenbollermann verbaut. Dass Verbrennungsanlagen in untertouriger Nutzung zur Versottung neigen, kennt man auch von Automotoren und Ölheizungen, das sind seit Ewigkeiten bekannte Probleme. Blöd ist bei der Combi eben nur, dass die oft serviceunfreundlich verbaut im Fahrzeug sitzt und der Aufwand bei Reparaturen sehr groß ist, bis man überhaupt mal bei den Innereien angekommen ist. Anders sieht das bei den Airtronic (Eberspächer) und den ähnlichen Airtop (Webasto) aus. Das sind Konstrukte, die in ihrer Grundform seit Jahrzehnten auf dem Markt sind und auch in zigtausenden Baufahrzeugen, Traktoren usw. stecken. Das sind echt genügsame Dieselschlampen, die oft keinerlei Aufmerksamkeit kriegen und einfach nur jahrelang klanglos ihren Job machen. Irgendwann zwischen 5000 und 10000 Betriebsstunden ist üblicherweise ein neuer Gebläsemotor fällig, weil der natürlich am stärksten vom Verschleiß betroffen ist. Aber selbst so Kleinigkeiten wie Glühstifte, die früher bisweilen zu tauschen waren, sind heutzutage so ausgereift, dass die nahezu ewig halten. Ich kann diese kleinen Heizkraftwerke absolut empfehlen, mittlerweile baut der eine oder andere Hersteller im Freizeitfahrzeugsegment die ja auch ab Werk ein, sie lassen sich aber auch mit vertretbarem (jedoch nicht geringem) Aufwand nachrüsten. Viele Modelle von Trigano sind seit einigen Jahren damit unterwegs, bisweilen wird auch dort jedoch auch auf die Combi 6D ausgewichen. Für mich war die Airtronic ein wesentliches Kaufargument, auch wenn ich ein energischer Freund von Flüssiggas als Energieträger und auch auch ein Fan von Truma-Geräten bin. Wir sind eben auch im Winter unterwegs, und ich möchte nicht mehr alle drei bis vier Tage hinter dem LPG herrennen wie der Teufel hinter der armen Seele, bloß damit das Stübchen warm bleibt. Das habe ich zwei, drei Winter mitgemacht, und es nervt tierisch, weil man unentspannt ist. Bei uns werden Kühlschrank, Kocher und Boiler (und im Sommer der Grill) mit LPG betrieben, im Dauerbetrieb hält ein Vorrat von 22kg Gas knapp sechs Wochen, ohne dass man sich kümmern müsste. Und so lange Diesel im Tank ist (den man zu jeder Tages- und Nachtzeit in Europa an jeder Straßenecke kaufen kann), kann die Heizung laufen. Das ist schon ein sehr gutes Gefühl, das ich nicht mehr missen will. Beide Systeme heizen gut und tragen zu einem schönen Womo-Komfort bei. Da kannst Du eigentlich keinen Fehler machen, am Ende geht es um Kleinigkeiten in den Unterschieden. Mir ist Gas lieber, da es weniger riecht, sauberer verbrennt und ich das System im Zusammenhang mit Kühlschrank, Kochfeldern und Außensteckdose für den Grill ausgereift finde. Ich koche auch gerne auf Gas. Dass ich separat befüllen bzw. Flaschen tauschen muss ist weniger elegant, stört mich aber nicht. Welches System "lauter" ist, kann ich nicht aus eigener Erfahrung sagen. Die Gasheizung ist jedenfalls hörbar. Hinsichtlich der Reparaturanfälligkeit habe ich auch keine Erfahrungswerte. Kaputtgehen kann immer etwas und es gibt auch so etwas wie gpP (ganz persönliches Pech). Beide Systeme halte ich prinzipiell für technisch ausgereift. Möglicherweise gibt es je nach Reiseziel Systemvorteile aufgrund der Verfügbarkeit des Brennstoffes. Insgesamt habe ich bei Gas ein besseres Umweltgefühl - mit tiefergehenden Daten dazu habe ich mich nicht weiter auseinandergesetzt und kann dieses Gefühl nicht mit Fakten untermauern. Ich hatte eine 2kW Eberspächer über mehr als 13 Jahre im Einsatz und muss sagen, "nie wieder". Die lief wegen der geringen Leistung sicher nicht viel im Teillast-Bereich. Trotzdem war sie in der zweiten Hälfte der Nutzungsdauer sehr unzuverlässig. Insbesondere die Glühkerze machte erhebliche Probleme. Eine musste mindestens als Ersatzteil mitgeführt werden. Wenn nachts beim Neustart plötzlich die Drehzahl hochging, wusste ich schon Bescheid: GK durchgebrannt. Bin ich froh, nun eine Gasheizung zu haben! Dank Tankflasche eine enorme mentale Entlastung. Nimm das was euch am besten gefällt Pech kann man bei Gas und Diesel haben. Unsere Truma 6 läuft seit 2006 unauffällig ist sehr leise wenn sie einmal aufgeheizt hat. Ich versuche wenn die Möglichkeit besteht so weit wie möglich von einem Kastenwagen entfernt zu stehen Wahrscheinlich haben wir das Pech immer neben laute Stinker zu stehen. Ich finde man kann den "Komfort" sich nicht um den Füllstand der Gasflaschen sorgen, nicht irgendwo in der Pampa nach Gas zu suchen, sich nicht mit irgendwelchen Adaptern und länderspezifischen Vorschriften rumschlagen zu müssen garnicht hoch genug bewerten. Zumindest wenn man längere Trips in kältere Regionen vorhat. Stromverbrauch, Lautstärke, Kosten, Gewicht (durch mehr oder weniger Gasflaschen), Rumschleppen sind alles Argument dafür oder dagegen aber für mich komplett zweirangig. Ich hätte keine Lust meine Fahrten so planen zu müssen dass ich immer genug Gas zum heizen hab. Wer allerdings nur ins Warme fährt oder mal nen Wochenendtrip im Winter macht kann das natürlich etwas mehr ignorieren.
Das ist in meinen Augen vollkommen richtig! Gilt aber nur wenn man auch genügend Bordstrom und Speicher hat. Und da happert es bei Kastenwagen gewaltig weil der Kühli meist ein stromfressender Kompressor ist. Deshalb sollte man Heizungstyp und Kühlityp immer zusammen betrachten. Was nutzt es keine Gasflaschen schleppen zu müssen wenn die Bude kalt bleibt während der Kühli das Bier kalt hält???? Gruß Andreas Das Problem habe ich bei meinem Kastenwagen mit Kompressorkühlschrank und Truma D6 noch nicht bemerkt.
Wenn Gas, sollte natürlich auch der Kühli auf Gas laufen können. Das sehe ich genauso. Funktioniert bei uns einwandfrei. Der Kühli geht sogar "gefühlt" sparsam mit dem Gas um.
Das mag ich ausdrücklich unterstreichen, ich sehe es genau so. Gastechnik ist sehr zuverlässig, sehr sicher und wartungsarm. Die saubere Verbrennung tut ihr Übriges. Kochen auf Gas macht so viel Spaß, dass ich meiner Braut vor zweieinhalb Jahren auch daheim ein Gaskochfeld in die neue Küche gebaut habe. Wenn ich im Wohnmobil 150kg Flüssiggas dabeihätte, gäbe es für mich auch keinen Grund, eine Dieselheizung zu nutzen. Leider sind die Vorräte mit 22kg extrem begrenzt. Für den Sommer reicht das so gerade hin, aber im Winter ist die Flasche nach nicht einmal vier Tagen leer. An der Stelle hat die Dieselheizung die Trümpfe in der Hand, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Auch da kann ich nur beipflichten, mir ist dieser alberne Hype um den Einzug von Kompressorkühlschränken in Freizeitfahrzeugen auch schleierhaft. Und es stimmt - so ein Gerät bedingt dann meist Lithiumakkus in Größenordnungen von mehreren 100Ah zuzüglich Solaranlage auf dem Dach (was ja enorme Zusatzkosten nach sich zieht), oder man steht grundsätzlich am Landstrom, dann ist das auch kein Thema. Für uns wäre das nichts, wir schließen Landstrom (schon aus Kostengründen) nur selten an, obwohl wir nicht einmal eine Solaranlage haben. Wir brauchen aber auch nur sehr wenig elektrische Energie, da langt die Ladung via Ladewandler während der Fahrt völlig. Mir behagte auch die Vorstellung nicht, dass man im Herbst oder gar im bretonischen Sommer mal anderthalb Wochen dicke Bewölkung hat und man sich zwanghaft Gedanken machen muss, wie lange der Kühlschrank noch läuft. Das würde mich echt stressen, weil ich ein großer Freund von sehr viel kaltem Bier bin und wir auch stets Fleisch, Aufschnitt, Käse usw. dabeihaben. Mit dem konventionellen Gaskühler weiß ich sicher, dass der wochenlang zuverlässig durchläuft, ergal wie das Wetter ist oder ob ich in der Nähe einer Steckdose stehe. Ich hatte in meinem 2. Wohnmobil eine Gasheizung (2KW Heizleistung Vorgänger der Vario Heat), Ein guter Freund hatte die alte S3000, und habe jetzt eine Dieselheizung Webasto Air Top Evo 55. Wie alles im Leben hat alles seine Vor und Nachteile. Der größte Vorteil der Dieselheizung ist, dass ich mir eigentlich keine Gedanken um den Brennstoff machen muß, 2 Wochen Sölden (bis -12°) haben mit 50 l Diesel zu Buche geschlagen. Wenn man mit vollem Tank auf den Campingplatz fährt, sollte der Dieseltank locker bis zum nächsten Bewegen ausreichen. Von der Lautstärke sind alle 3 ziemlich gleichauf, hängt von der Lüfterdrehzahl ab, die Dieselpumpe hört man fast nicht. Die Dieselheizung frisst deutlich mehr Srom, wie die Vario Heat, am genügsamsten ist die S3004, die notfalls auch ohne Strom geht. Nachteil der Dieselheizung, und nicht nur der Truma, ist der verkokende Brenner. Alle Dieselheizungen mögen keine Teillast, die man gerne im Herbst und Frühjahr nutzt. Reparatur der Webasto schlappe 800 €, bei mir das erste mal bei ca. 1500 Betriebsstunden, glücklicherweise auf Garantie. Und das obwohl ich mindestens 1x die Wo für eine halbe Std. Vollast gefahren habe. Wenn ich heute vor der Wahl stehen würde, dann die S3004 im Verbindung mit einer kleinen Dieselheizung 2 KW. Gruß Joachim
Bei -12°C muss eine Gasheizung auch verdammt viel arbeiten, da gehen in zwei Wochen auch fünf Flaschen Gas durch. Bei angenommenen 15,- Euro pro Gasfüllung kommt das im Vergleich mit 50l Diesel auf eins raus. Hallo Petra, alle hier gehen davon aus, dass es sich bei Dir um die Truma Combi 6D handelt. Bezieht sich deine Frage überhaupt auf diese Heizung? Vor allem in Kastenwägen werden nicht selten Standheizungen aus dem PKW- oder LKW-Bereich verbaut. Die haben dann nichts mehr mit der Truma zu tun. Sehr oft ist in Kastenwägen auch nur für kleine 5 Kg Gasflaschen Platz anstatt der großen 11 Kg Flaschen. Ich kann Dir nur aus eigenen Erfahrungen berichten. Bei meiner ersten Dieselheizung von Truma musste nach 8 Jahren der Glühstift und die Brennkammer gewechselt werden. Die Reparatur wurde direkt bei Truma in Putzbrunn gemacht. Der Techniker teilte mir mit, dass er auslesen konnte, dass die Heizung in den 8 Jahren nur einmal knapp 4 KW Heizleistung von den möglichen 6 KW erreicht hatte und daher der Defekt kommt. Der Techniker meinte, dass ich ab und zu die Heizung auf volle Leistung laufen lassen soll. Fenster und Türen dabei aufreißen damit der Temperaturfühler dies nicht verhindert. Das Problem soll dann nicht mehr vorkommen. Ansonsten kann ich berichten, dass meine Dieselheizung wie ein Uhrwerk gelaufen ist und mein neuer Kasten wieder eine Dieselheizung bekommen hat. Die meisten Geräusche macht übrigens das Gebläse - wie auch bei der Gasheizung - und nicht die Heizung selbst. Deutlich komfortabler ist in jedem Fall die Dieselheizung. Diesbezüglich ist jede Diskussion überflüssig. Wenn Du 2 x 11 Kg Gasflaschen unterbekommst und dir der Aufwand mit dem Flaschentausch nichts ausmacht ist die Gasheizung nicht schlecht, Wenn Du es bequemer haben möchtest ist die Dieselheizung eine ernste Überlegung wert. Wenn Du nur kleine Gasflaschen unterbekommst, dann rate ich dringend zur Dieselheizung. Kleiner positiver Nebeneffekt für die Dieselvariante: Mehr Stauraum und weniger Gewicht Gruß Thomas
Bitte nicht übertreiben Phil. O.K., mit meinem aktuellen Kastenwagen kann ich es noch nicht sagen. Aber mit meinem vorherigen Dethleffs TI war ich gute 10 Tage bei bis zu minus 18 Grad in Kössen. Daheim vorgeheizt und dann 2 vollen Flaschen rein. Verbrauch 2 1/2 Flaschen, und ich habs gerne warm. Die 3. Flasche brachte mir der Platzwart mit dem Radlader ans Womo. Das zum Thema Gasversorgung, man bekommt es auf jedem Platz ohne Probleme. Gruß Kurt Diesel .. :eek: Wir standen gerade neben einer älteren Concorde, die wohl eine Dieselzusatzheizung zur schnelleren Aufheizung in Betrieb genommen hat .. :? Die lief volles Rohr ! Geräusch und Gestank hat uns nach 2 Stunden so gestört, daß ich auf einen anderen Platz umgezogen bin. Zumindest dieses (wohl schon älteres) Modell geht gar nicht :!: Eine Zumutung :!:
Es geht um einen Sunlight Cliff. Wie gesagt bisher hatte das Modell immer nur die Gasheizung mit 2x 11 kg Allerdings gibt es in der Baureihe das Modell 601 und da ist wegen der anderen Platzverhältnisse ausnahmsweise eine Dieselheizung drin. Die Truma Combi 6D offensichtlich. Daher denke ich dass das dann bei den anderen Modellen auch so angeboten wird. Moin Die eine Dieselheizung haben finden sie gut und sind zufrieden. Was soll man auch anderes sagen. Man kann die Heizung ja nicht mal eben austauschen. Die Leute mit einer Gasheizung suchen in der Regel schnell einen anderen Platz. Ich möchte nicht neben einer Dieselheizung im Winter übernachten. Sonniges Wochenende Rheini
Mit solchen Pauschalisierungen macht man es sich leicht, aber sie treffen halt nur manchmal zu. Meine Dieselabgase riechst Du nur, wenn Du mit Deiner Nase näher als einen halben Meter rankommst. Aber was hast Du auf meinem Stellplatz zu suchen?
Ja, hört sich super komfortabel an, dann immer ein Freibrennprogramm zu fahren, damit man nicht nen Tausender an Reparaturen reinstecken muss… Aber in nem Kawa macht die Dieselheizung wahrscheinlich wegen der miesen Isolierung und dem damit hohen Brennstoffverbrauch Sinn. In einem voll wintertauglichen Mobil mit guter Isolierung reichen 22 Kg Gas locker 8-10 Tage, auch bei unter -10 Grad. Da seh ich kein Komfortproblem. bis denn, Uwe
Dann sind's nach 14 Tagen auch um die vier Flaschen Verbrauch, um eine mehr oder weniger mag ich mich nicht streiten, das wäre mir gar zu kleinlich. Aber sonderlich übertrieben scheint mir das nicht zu sein.
Freibrennprogramm alle paar Wochen ist natürlich weniger komfortabel als Gasflaschen organisieren und schleppen. Du schreibst manchmal totalen Quatsch. Gruß Wir sind Freisteher, d.h. wir übernachten bis auf Ausnahmen nicht auf Camping- oder Womo-Stellplätzen. Limitierend bei uns ist deshalb das Gas und das Frischwasser. Im Ausland ist die Frischwasserversorgung nicht so kompliziert wie die Gasversorgung. Deshalb ist alles gut, was weniger Gas verbraucht, denn die EU-Gasflaschen gibt es nur in D und Österreich, aber nicht in der EU. Dazu kommt, daß ich es trotz Adapter nicht geschafft habe, im Ausland meine Gasflaschen auffüllen zu lassen. Man muß also Im Ausland die dortigen Gasflaschen kaufen und in jedem Land gibt es andere Abmessungen der Gasflaschen und manchmal sind Adapter erforderlich. Wir hatten z.B. mal einen Chausson gemietet und waren in Frankreich und man sollte meinen, daß französische Gasflaschen in ein französisches Womo passen. Dem war aber nicht so. Die französischen 11 kg-Flaschen sind deutlich höher als die Euroflaschen und passten deshalb nicht in das knapp bemessene Gasflaschenfach. Nach unseren Erfahrungen sind deshalb Dieselheizungen für viele Womos die bessere Wahl, wenn man die Wahl hat (bieten viele Hersteller nicht an) und wenn man auch im Winterhalbjahr unterwegs ist. Allerdings haben Dieselheizungen auch Nachteile bzw. können Probleme bereiten: 1. Im Gegensatz zu Gasheizungen bilden sich an den Brennern von Dieselheizungen Ablagerungen. Deshalb sollte man einmal im Jahr die Düsen reinigen, sonst kann es Zündprobleme geben. Das kann man in der Regel selbst machen. Ich habe den Eindruck, dass normaler Diesel die Brenner stärker verkokt als das teurere Ultimate, vermutlich wegen dem Biodieselzusatz. In dem teureren Ultimate soll kein "Pflanzenöl" enthalten sein. Deshalb stinken die Abgase von Ultimate auch weniger. 2. Dieselheizungen haben einen sehr hohen Stromverbrauch, insbesondere durch den Zündvorgang. In der Übergangszeit laufen die Heizungen nur kurz, zünden aber dafür öfter. Wir hatten pro Nacht eine nicht mehr ganz neue 85 Ah-Batterie durch die Dieselheizung völlig entladen. Bleibatterien und Dieselheizung passen einfach nicht zusammen. Für eine Dieselheizung sollte man schon etwas Lithium-Power haben und natürlich eine Auflademöglichkeit der Li-Aufbaubatterien mit Solar und Ladebooster. Wer Dauersteher auf einem Campingplatz ist und auf diesem einen Stromanschluß mietet, braucht dies nicht unbedingt.
Du solltest mal an deinem Toleranzlevel arbeiten. Vielleicht macht mir Gasflaschen schleppen auch einfach nix aus. bis denn, Uwe Flaschenschleppen ist gut für die Figur - jeder Gang macht schlank! :sport: Vieleicht schleppen Wir ja auch nicht unsere Gasflaschen oder Toilettenkassetten. Wir haben eine klappbare Sackkarre mit und schleppen nichts. Unsere 22 ltr. Kassette möchte ich nicht schleppen. Ich habe bis jetzt drei Alkoven mit Gasheizung gehabt. Alle von Truma und bin immer damit zufrieden gewesen. Jetzt fahren wir einen selbst ausgebauten Kastenwagen. Der komplette Bus (der längste und höchste Ducato) ist mit mind. 19mm Armaflex isoliert. Kann keinen Vergleich ziehen zu den fertigen Autos ob meine Isolierung besser oder schlechter ist. Es wurde aber gewissenhaft alles mögliche isoliert. Als Heizung arbeitet die gerne verwendete Eurotherm/ Planar 4D. Ist schon deutlich hörbarer als die Gasheizungen davor. Vor allem in der Startphase. Das regelmäßige Freibrennen finde ich jetzt nicht so störend. Über Nacht ist die Heizung abgesenkt und zum Frühstücken gibt es dann gleich Volllast. Verbrauch auf max. 0,5l/h laut Anleitung. Hat sich aber über die 4 Tage an der Tanknadel nicht wirklich bemerkbar gemacht. Werde dann mal den Durchschnittsverbrauch ausrechnen. Wird interessant was da raus kommt. Da auch ein Kompressorkühlschrank verbaut ist geht das natürlich alles über den Stromverbrauch. Die Heizung zieht max. 5A, der Kühlschrank auch. Darum ist der 400Ah Akku von Lisunenergie/ Lars verbaut und 2x200Wp Solar. Über Nacht war der Akku nie unter 90% und am Abend wieder durch die Solar voll geladen. Das ganze vor einigen Wochen in Obertauern beim schifahren getestet. Es waren -12° und die Heizung hat damit keine Probleme. Einzig eine Isoliermatte für die Frontscheibe hätte ich mir gewünscht. Da geht die meiste Wärme verloren, hatte nur die Remifronten geschlossen. Sollte aber kein reines Problem von meinem Kasten sein. Trifft andere Typen auch. Wir stehen meistens Frei und darum war die Dieselheizung für mich interessant. Ebenso brauche ich nur mehr eine Flasche für das Kochen. Das würde vielleicht auch mit meinem Akku funktionieren. Aber auch der Grill geht mit Gas. Dafür wird die Flasche aber eine gefühlte Ewigkeit reichen.
Du aber auch. Hast du schon mal was vom Wind oder Luftbewegungen gehört????? Und auch auf Standplätzen herrschen, zumindest meiner Meinung nach, die Regeln von Rücksichtnahme und Vermeidung von Geruchsbelästigungen. Gruß Andreas
Dieses Teil zum messen von Wind und Luft --> Link kombiniert mit der Truma Steuerung sorgt für Abhilfe :lol: Funktioniert auch beim Cadac Grill :lanz: Wenn es zu kalt ist muss ich heizen. Klar riecht man meine Dieselheizung, vor allem in der Startphase. Dann aber ist es nicht mehr störend. Unter Rücksichtnahme verstehe ich unnötigen Lärm z.B. durch mein Radio zu vermeiden. Heizen kann ich in dieser Situation nicht vermeiden. Ich war bis jetzt nur einmal auf einem Stellplatz in der Normandie. Da waren die Plätze so Eng markiert das die Aufbautüre fast nicht aufging. |
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