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Hallo zusammen, ich habe ein paar Fragen bzgl des Stromverbrauchs eines Wohnmobils bei „Nicht-Nutzung“. Ich bin kein Elektro-Fachmann und bislang war mir der Verbrauch ehrlich gesagt auch egal, aber die aktuelle Lage hat das geändert. Zu meinen Fragen: ich habe einen Zwischenstecker mit Stromzähler an die Landstromversorgung unseres Wohnmobils installiert. Dies zeigt einen permanent und recht konstanten Verbrauch von 250w. Ist das pro Stunde? Also 250w x 24 Stunden x 365 Tage = 2190kw pro Jahr? Rechne ich das richtig? Falls ja, muss ich unbedingt von diesen Werten runter. Neben Kühlschrank und Aufbaustromversorgung ausschalten hatte ich überlegt, ob es sinnvoll wäre, die Stromversorgung nur an 2 Tagen in der Woche einzuschalten. Hat das schon mal jemand probiert und Erfahrung damit gesammelt? Die Umsetzung wäre kein Problem, der Stromzähler ist programmierbar. Danke für eure Hinweise! Hoffentlich machen die Fragen Sinn, ich bin wie gesagt kein Fachmann. Viele Grüsse, Christian Mein Fahrzeug ist ein Knaus Van I 650 von 2016 in +/- Standardausführung (sorry, das passte nicht mehr in den Betreff).
Hallo Christian, richtig gerechnet ist das, aber 250W als Dauerlast?... das ist schon sehr viel. Du hast ALLE Verbraucher abgeschaltet?..... evtl. an einen Schalter gekommen? z.B. Tankheizung? Bedienpanel ist auch aus? Bislang nicht. Ich lasse immer alles an. Das möchte ja ändern. Geräte abschalten ist der erste Schritt, das mache ich nach der aktuellen Fahrt auf jeden Fall. Dann noch die Überlegung generell den Strom grundsätzlich nur ein paar Tage die Woche anzuschalten. Ich bin nur nicht sicher ob das eine gute Idee ist….
Die 250W sind die momentane Leistung, um den Verbrauch zu ermitteln, musst du die Leistung in kW/h umrechnen (also kW* Stunden = kW/h). In deinem Fall wäre das 0,25kW * 24h = 6kW/h pro Tag. Der Verbrauch ist relativ hoch, wird aber wohl von einem eingeschalteten, nicht zu kleinem Absorberkühlschrank verursacht. Die benötigen in etwa diese Leistung.
Wenn schon korrigieren, dann richtig: Verbrauch (oder geleistete Arbeit) ist Leistung * Zeit, daher kWh (nicht kW/h). Er hat die Zahlenwerte völlig richtig gerechnet, nur die Einheiten stimmten nicht. Die 250W würden auf der 12V-Bordspannungsseite ja über 20A bedeuten! Sicher, dass dieses Gerät richtig misst und korrekt abgelesen wird? Ggfs. tritt dieser Leistungswert nur beim Anlaufen eines Gerätes auf? Ist das z.B. die Anzeige der Spitzenleistung? Oder zeigt das Gerät den Verbrauch in kWh an und da sind bisher 250kWh aufgelaufen und weil der Verbrauch deines Womos so klein ist, ändert sich der Wert so langsam, dass Du es erst in ein paar Wochen wahrnehmen wirst? Schau da doch bitte mal in die Anleitung. Hi, ja, es sind 250w die als Verbrauch angegeben werden. Im Tagesverlauf gibt es Schwankungen, aber nie unter 220w. Am 12v Netz hängt m.E. nicht viel, ein paar USB Ladebuchsen, die Truma iNet, etc. Der Absorber-Kühlschrank läuft auf dem 220v Netz. Ich habe gerade das Typenschild angeschaut, in der Tat hat das Teil 240w. Ggf ist es das schon. Werde es testen, sobald wir wieder daheim sind. Danke allen! Viele Grüsse, Christian Den Motor machst du aber aus beim Parken? Könnte sich sonst evtl auf den Spritverbrauch auswirken. Wohnmobile haben einen Hauptschalter. Bei Nichtbenutzung macht man das aus. Es macht keinen Sinn, sie bei Nichtbenutzung eingeschaltet zu lassen, auch nicht an zwei Tagen oder zwei Minuten die Woche. Stromverbrauch eines Womos bei Nichtnutzung: bei Bleibatterien alle 6-12 Wochen mal nachladen. Gruss Manfred
Der Kühlschrank läuft an Landstrom auf 230V. Und so, wie ich den TE verstanden habe, ist der eingeschaltet.
Mein Womo bekommt auch nur 2x in der Woche für 8h Strom um die Batterien "voll" zu halten. Das ist soweit kein Problem WENN Du garantieren kannst dass keine Verbraucher die Batterien in der Zeit leer machen bzw mehr aus der / den Batterien entnehmen als Du wieder einladen kannst. Neben dem Control-Panel würde ich mal gucken ob Dein Womo einen "Natoknochen", also den Schalter mit dem ( abnehmbaren :eek: ) roten Plastik-Schlüssel hat. Meist bei den Sicherungen. Der schaltet schon mal ( fast :D ) alles ab was "ordentlich angeschlossen" ist. Grüße Dirk Der Stromverbrauch der gesamten Elektrik - ohne das ein Kuehlschrank an ist und mit vollen Batterien betraegt bei mir gut 40Watt. Das hat mich echt geschockt. Das ist fast eine kWh pro Tag das waeren 365kWh pro Jahr also mehr als 100 Euro wenn das WoMo staendig an 220V haengen wuerde. Das scheint schlicht die Verlustleistung der ganzen Ladegeraete und Schaudtverteiler etc. zu sein. Haben andere Hymerbesitzer auch so berichtet. Seitdem mach ich Landstrom ab und lass die Batterien langsam entladen - so what - im Sommer fahre ich eh alle 2 Wochen mal damit und im Winter muss ich dann halt an den Landstrom wenn ich feststelle das die Batterien zu weit runter sind. Das WoMo steht auf dem Parkplatz auf meinem Gelaende sehr bequem 2m von der Nebeneingangstuer entfernt also kein Akt. Beste Gruesse Bernd Der Kühlschrank ist es. Wir lassen unseren Kühli auf Gas laufen wenn wir für den Strom bezahlen müssen und keine Pauschale haben. War mal Zeuge bei einem Gespräch an der Rezeption eines Campingplatzes wo Leute ihren Absorberkühlschrank wochenlang auf Strom haben laufen lassen, dann 0,5 oder 0,8€/kWh bezahlen mussten. War teuer! ich habe am Hymer 0,2A Ruhestrom "Verlust" ...ob das Panel ausgeschaltet ist oder an ist bleibt sich gleich...solange keine Verbraucher eingeschaltet sind. Der Ruhestrom ergibt sich hauptsächlich durch die Verbauten USB Steckdosen und der Alarmanlage. 40W ..bzw. 3,3A Stromverbrauch hatte ich bei noch keinen Wohnmobil weder bei Hymer noch bei einer anderen Marke. Ein großer "Stromdieb" kann bei verbauter Alde Heizung die Heizung sein...die hat trotz nicht eingeschaltet zu sein einen relativ hohen Ruhestrom.
Da machte ich mir aber schon Gedanken über den Grundverbrauch meines Wohnmobils, denn knapp 1 kWh Grundbedarf ist einfach zu viel, auch für einen Hymer, da saugt bei dir etwas, das nicht sein sollte. Bei mir (auch Hymer) beträgt der Grundverbrauch 20 Ah/Tag inklusive Erhaltungsladung für die Starterbatterie.
Sieht bei meinem Tramp ziemlich ähnlich aus. Wenn ich das WoMo 1/2/3 Wochen nicht brauche, stelle ich es ohne Landstrom ins Winterlager. (Landstrom nur im Winter) Hauptschalter Aus - Akku vom Bordnetz getrennt. - also alles aus! Steht es vor meiner Türe, ist es eigentlich egal ob An oder Aus, da Solar alles "kostenfrei" nachlädt. Den Kühlschrank durchlaufen zu lassen, obwohl man ihn nicht braucht ist reine Energieverschwendung. Wenn wir losfahren wollen, mache ich den Absorber 12 - 16 Std vorher an. Grüße Servus Dein Verbrauch ist extrem hoch, ich würde mich sofort auf die Suche machen. Wenn du den Landstrom absteckst dürften die Batterien nicht lange halten. Wenn ich mein Womo im Stadl stehen hab, meß ich die Stromaufnahme auch immer. Letztens hab ich nach wochenlangem Rumstehen, Hubstützen und Treppe öfter benutzt, angeschloßen....die erste Aufnahme waren 630W die sich auf 3x 90Ah verteilen. Nach einem Tag waren es noch 35W, was mir auch noch viel vorkam. Habe dann festgestellt das mein Reisehandy an der Ladung hängt. Den Winter über sind es, soweit ich es noch im Kopf habe, 12-15W, alle Verbraucher aus....bis auf meinen Marderschreck, der an der Starterbatterie hängt, und mit Stroboskopblitzen und einem sehr hellen Ton mir die Viecher bisher fernhält, und manchmal Treppe und Licht. Grüße
Das ist bei mir ebenso 0,4A mit Panel an und 0,2A mit Panel aus. Das waeren umgerechnet auf 220V laecherliche 0,03 Ampere x 220V oder weniger als 5 Watt. Du misst aber auf der Verbraucher Seite - kein Geraet der Welt arbeitet mit 100% Wirkungsgrad. 1:1 hab ich am Anfang auch umgerechnet in meiner Unschuld bis ich durch ein anderes Forum darauf aufmerksam wurde. Die 40Watt sind gemessen auf der Einspeisungsseite - mess es einfach mal nach und lass dich ueberraschen. Beste Gruesse Bernd Ich habe mein Wohnmobil ständig am Landstrom angeschlossen,aber alle Verbraucher abgeschaltet.Eine Zeitschaltuhr ist so eingestellt,dass jeden Tag eine Stunde Strom fließt ,um die Batterien zu laden,das war es aber auch. Gruß Bernd Wann hast du die 250Watt gemessen? Kurz nach dem einstecken des Messgerätes oder erst nach einem Tag? Du musst zumindest abwarten bis die Batterien nur noch den Ladeerhaltungsstrom ziehen.
Das Wohnmobil stand schon 2-3 Wochen. Ich habe lediglich Strom ab, Zwischenstecker rein, Strom wieder dran. Daher denke ich, dass die 250w durchaus die normale Grundlast sind. Zumindest im Sommer. Viele Grüsse, Christian Hallo Hauptschalter aus und Womo abgestellt, nach 3 Monaten (im Winter) eingestiegen und alles geht noch. Natürlich hänge ich das Womo dann auch noch ans Netz damit ich mit voller Batterie starte aber den Akt den hier manche mit anhängen, abhänge,n Schaltuhr oder durchlaufendem Kühlschrank machen verstehe ich nicht. Verstehe auch nicht wie man überhaupt auf so eine Idee kommt das Womo durchlaufen zu lassen, läuft da zuhause auch der Fernseher wenn man im Urlaub ist? Was man natürlich machen sollte ist einmal den Ruhestrom bei ausgeschaltetem Aufbau zu messen und das nicht nur direkt nach dem Ausschalten sondern auch mal eine halbe Stunde danach. Mein Mobil fährt erst nach einigen Minuten mit dem Verbrauch ganz runter, direkt nach dem Ausschalten fliesen da noch gut 200 mA. Mit diesen Werten kann man ziemlich gut abschätzen wann die Batterie ans Ladegerät muß. Wenn man Solar hat, so wie ich inzwischen auch, und den Regler direkt an der Batterie anschließt braucht man sich sowieso um nichts mehr zu kümmer wenn man den Aufbau abschaltet. Gruß Joachim
Da wäre ich mir nicht so sicher, das Ladegerät muss zuerst merken das die Batterien schon voll geladen sind. Die 0,2A sind der Verbrauch aus der Batterie gemessen vom Victron...ohne Solareinspeisung..das passt auch zur entnommen Ah...
Ich hatte früher einen Platz ohne Netzstrom Möglichkeit. Auch deswegen habe ich Solar montiert. Damit sind die Batterien immer gut geladen, und ich muß mich um nichts scheren. Jetzt kann ich es zuhause ans Netz hängen, aber das mache ich höchstens vor der Abfahrt über Nacht, um den Kühlschrank runterzukühlen. Selbst wenn es kein Energieproblem wäre, würde ich ihn nie durchlaufen lassen, wenn ich ihn nicht brauche. Höchstens als Ergänzung, wenn eine Grillparty ansteht :-). RK Also können wir zusammenfassen: Die 250W ergeben sich, weil der Kühlschrank durchläuft, damit immer genügend kühle Luft zur Verfügung steht.
Eine passende Zusammenfassung! (bis auf die „kühle Luft“, es standen immer ein paar Bierchen im Kühli :D ). Ich werde allerdings auch die gesamte Stromversorgung über die Schaltuhr deutlich reduzieren. Danke allen, viele Grüsse, Christian Bei unserem Knaus SKY TI 700 Model 2023 mit der eingebauten LiFePo4 von Supervolt können wir anhand der APP der Batterie ziemlich genau den Verbrauch ermitteln. Der GPS Tracker und die Alarmanlage ziehen beide zusammen über USB Dosen 0,4A Somit liegt der Tagesverbrauch bei ca. 10 Ah Bei der 150 Ah Batterie ist bei 80% Entladung dann in ca. 12 Tagen die Aufbaubatterie leer. Die Supervolt zeigt 387 Stunden Restlaufzeit an = 16 Tage Wieso lässt man denn bei Nichtnutzung ein Gerät laufen? Ökologisch und ökonomisch Unsinn. Ich achte drauf, dass die 12V abgeschaltet ist, Landstrom habe ich sowieso nie (Solar, aber auch diese Ladung schalte ich ab). Am Morgen vor der Abfahrt wird der Kühli auf Gas angeworfen. Ich denke, man muss dieses Problem differenzierter betrachten, nämlich für Starterbatterie und Aufbaubatterien extra. Dabei ist eine volle Starterbatterie wichtiger, denn ohne geladene Starterbatterie springt der Motor nicht an. Starterbatterien sind zu 99,9 % Bleibatterien und diese nehmen eine Tiefentladung sehr übel. Auch bei Zündung aus, wird die Starterbatterie durch "versteckte" Verbraucher entladen, welche trotzdem arbeiten, z.B. alle möglichen Standby-Funktionen, die Uhr, die Alarmanlage, ein GPS-Tracker (wenn an Starterbatterie angeschlossen) usw.. Bei den Aufbaubatterien könnte man das Problem einfach durch mehr Kapazität von LiFePO4-Batterien lösen. Eine Solaranlage würde zur Erhaltungsladung der Aufbaubatterien auch im Winter beitragen. Außerdem kann man LiFePO4-Batterien viel tiefer entladen als Bleibatterien. Das Problem ist also die Erhaltungsladung der Starterbatterie. Eine mögliche Lösung wäre ein Standby Charger, der Erhaltungsstrom von den Aufbaubatterien in die Starterbatterie leiten soll. Aber ein Standby Charger ist nur eine Scheinlösung, denn der arbeitet nur, wenn mit externen Strom geladen wird, egal, ob mit Landstrom oder Solar. Sind die Aufbaubatterien voll, schalten die Ladegeräte für Landstrom und Solar quasi ab und dadurch stellt ein Standby Charger auch seinen Betrieb ein. Es können dadurch trotz Landstrom und Solar die Aufbaubatterien im Frühjahr voll sein, aber trotz Standby Charger die Starterbatterie leer. Nun gibt es Solarlader von Votronic (=Büttner), die einen zweiten Stromausgang zur Erhaltungsladung der Starterbatterie haben. Eine feine Sache, nur taugen diese Solarlader nicht für 24 V- Solarmodule.
Moin, ich habe einen Votronic Standby-Charger verbaut, Aufbaubatterie Lifepo4 Starter Blei und es funktioniert auch wenn kein Solar oder Landstrom angeschlossen ist. Meine Starterbatterie wird immer um 13 Volt gehalten, es funktioniert also siehe Foto kein Solar oder Landstrom angeschlossen. ![]() Gruß Johnmax Hier gehts ja wild durcheinander… Erstmal ist zu unterscheiden: Verbrauch per 230 V Landstromanschluss und Verbrauch aus der Bordbatterie bei nicht angeschlossenem Landstrom. 1) Landstrom dran: Hier arbeiten bei der Mehrheit der Womos die Batterieladegeräte, die auch, wenn sie nicht mehr laden, ein paar Watt verbrauchen werden. Und wenn die Batteriespannung nach ein paar Tagen abfällt, springen die natürlich wieder an und laden nach. Warum der TE seinen Kühlschrank permanent laufen lässt und sich dann über den Stromverbrauch wundert - keine Ahung :D 2) Landstrom ab: Hier zieht der Ruheverbrauch des Womos an den Batterien. Sollte deutlich unter einem halben A liegen, typisch sind so 100 bis 300 mA. Abhilfe bringt ein Hauptschalter oder eine Solaranlage, wenn das Mobil draussen steht. In beiden Fällen sollte irgendwie die Starterbatterie bei Laune gehalten werden. Wird sie das nicht, gibts irgendwann lange Gesichter, wenn man losfahren will. bis denn, Uwe
Moin Uwe, nur zur Klarstellung: ich habe mich nicht gewundert, es war mir -wie geschrieben- egal. Das ist ein Unterschied :D Gelöst habe ich es stumpf mit einer schaltbaren Steckdose für 10€. Mittwochs Landstrom, fertig. Ach ja, und Kühlschrank natürlich aus :) Beste Grüße, Christian
Funktioniert bei mir bei gleichen Vorraussetzungen ebenfalls Bestens mit dem Stand-by charger, der laut Aussage von votronic nicht in Kombination mit LiFePo4 geeignet ist.
Du solltest dann den Standby charger plus nehmen, der soll LiFePO4 können. (hab ich bei mir verbaut!) In der Bedienungsanleitung des Standby Chargers von Votronic steht auf der ersten Seite: "Wird die Bord-/Versorgungs-Batterie über ein Netz-Ladegerät, Solar-Anlage, Wind- oder Benzingenerator geladen, so wird die Starterbatterie mit max. 3 A (24 V: max. 2 A) mit geladen." Wer also denkt, dass der Standby Charger auch ohne Ladevorgang der Aufbaubatterie arbeitet, der irrt sich gewaltig. Der obige Satz aus der Bedienungsanleitung des Herstellers impliziert Folgendes: 1. Steht das Womo im Winter mehrere Monate einfach nur da, fließt kein! Strom über den Standby Charger zur Starterbatterie, denn es findet kein Ladevorgang der Aufbaubatterie statt. 2. Sind die Aufbaubatterien voll, regeln Solarlader und Landstromlader ab, um die Aufbaubatterien zu schützen. Es findet dann also kein Ladevorgang statt und damit arbeitet der Standby Charger nicht. 3. Wenn die Aufbaubatterien durch Solar mal kurzzeitig aufgeladen werden, weil Selbstentladung oder permanente Verbraucher, dann lädt der Standby Charger mal kurzzeitig auch die Starterbatterie, aber nur mit einer kleinen Leistung - ca. 36 W. Das könnte nicht einmal die ständigen Verbraucher an der Starterbatterie versorgen, geschweige denn, die Starterbatterie merklich aufladen. Fazit: Ich habe mir das nicht ausgedacht. Es stammt vom Hersteller selbst. Ich habe mein Fahrzeug in der Garage ständig am Landstrom hängen,allerdings ist eine Zeitschaltuhr dazwischen,so bekommt das Womo nur 2 Stunden pro Tag Strom um die Batterien incl.Starterbatterie voll zu halten.Alles Andere ist komplett abgeschaltet. Gruß Bernd Um die Starterbatterie mitzuladen bzw. immer gut gefüllt zu halten, eignet sich am besten ein spannungsgeführtes Trennrelais, insbesondere, wenn die Aufbaubatterie ne LiFePO ist. Unser Calira-EBL hat das; bei dem hohen Spannungsniveau der LiFeYPO ist das Trennrelais immer geschlossen und die Starterbatterie wird vom Lithiumakku bei Laune gehalten, wie bei einem Hybridsystem. Die Lithiumbatterie wiederum wird bei uns in der Halle durch angeschlossenen Landstrom und sinnvoll eingestellte Ladegeräte voll gehalten. Die Lösung funktioniert auch unterwegs bestens, die Starterbatterie ist immer proppevoll. Da sorgt dann der Solarcontroller für ein ausreichendes Spannungnsniveau. bis denn, Uwe
Da muss ich dir widersprechen, wenn deine Aufbaubatterie eine LifePo4 ist die eine höhere stabile Spannung hat als eine Bleibatterie funktioniert es, ich weiß auch nicht wie ein Solarregler oder ein Ladegerät auf den Standby-Charger Einfluss haben kann da dieser nur mit einem Plus Kabel zwischen Aufbau und Starterbatterie verbunden ist. Bei mir funktioniert es und meine Starter freut sich. :ja: und bei christiancastro scheinbar auch Man sollte nicht alles glauben was so mancher Hersteller schreibt. Gruß Johnmax Bei uns steht zur Zeit unser Solarkoffer auf dem Heckträger gen Süden. Angeschlossen an die Aufbaubatterie. Über das Calira EBL wird die Starterbatterie mitgeladen. Beide Batterien sind voll. Habe ich den Solarkoffer nicht drann schalte ich über den Natoknochen die Aufbaubatterie weg. Dann ist im Aufbau alles tot. Dann sind z.b. nach vier Wochen beide Batterien noch weit im grünen Bereich nur unwesentlich abgesunken. Die Starterbatterie sinkt langsam ein bischen weiter ab aber nach 10 Jahren darf sie das.
Der Standby charger lädt immer dann die Starterbatterie, wenn die Spannungdifferenz zwischen beiden Batterien grösser als 0,7V ist. Es spielt dabei keine Rolle woher die höher Spannung der Aufbaubatterie kommt, kann durch Ladung sein oder durch eine LiFePo4 Batterie. Wenn also die LiFePo4 eine Spannung von 13,4V hat, wird die Starterbatterie bis zu eine Spannung von 12,7V geladen. Das Ganze funktioniert so nur mit einer LiFePo4 als Aufbaubatterie, wobei Votronic sagt hier das dieser standby charger nicht dafür geeignet ist. Bei mir funktioniert das jetzt so seid fast 2 Jahren ohne Probleme.
Und wenn die Spannungen schon nah an den Werten sind, wird der Ladestrom nur sehr gering sein, da er von der Differenz abhängt. Da bleiben von den angegebenen 2A vielleicht nur ein paar 100mA über. Wenn also z.B. das Autoradio an der SB eine Weile läuft, braucht der Charger lang, um das wieder aufzuholen. RK
Bei der Meinung schließe ich mich an, die Anleitung ist da vielleicht etwas ungünstig formuliert. Habe den Standby-Charger auch an einer Lithiumbatterie laufen, völlig problemlos. Ich meine, die abgegebene Spannung ist 0,6 V geringer als in der Bordbatterie, mag mich aber täuschen. Jedenfalls wird die Starterbatterie mit bis zu 3 A auch geladen, auch wenn die Bordbatterie nicht geladen wird. Gerade in der Kombi Lithium/AGM finde ich das Teil optimal. Wer Solar auf dem Dach hat, muss definitiv überhaupt nichts mehr überwachen. Auszug aus der BA von Votronic, Funktion: Wird die Bord-/Versorgungs-Batterie über ein Netz-Ladegerät, Solar-Anlage, Wind- oder Benzingenerator geladen, so wird die Starterbatterie mit max. 3 A (24 V: max. 2 A) mit geladen. Die Ladeerhaltung arbeitet automatisch und ist durch eine erhöhte Spannungslage der Starterbatterie erkennbar. Bei unbelasteten Batterien ist dabei die Spannung der Starterbatterie um 0,7 V niedriger als die der Bordbatterie. Eine Ladeüberwachung ist nicht erforderlich. Hallo, da ich im Winter nie unterwegs bin, klemme ich beide Batterien ab. Das geht bei mir ruckzuck, da ich an beide Batterien gut ran komme. So alle 8-10 Wochen klemme ich für ca. 8 h die Batterien wieder an und lade nach. Seit zwischenzeitlich unzähligen Jahren damit keine Probleme. Bei abgeschalteter Kabine laufen noch 0,1A bei mir durch. Mit 270Ah LifPo reicht das eine ganze Weile. |
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