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Zulassungszahlen gehen zurück -- Trendumkehr? 1, 2, 3, 4


Tinduck am 14 Dez 2022 09:57:01

MilesandMore hat geschrieben:Aber du klärst mich jetzt bestimmt gleich auf - Mist :lach:


Kannst Du dich drauf verlassen - aber nur, was Premium angeht, den Rest muss dir jemand anderes erklären :)

Premium heisst für mich nicht 'ich bin mit meinem Mobil zufrieden', sondern, dass es Vorzüge hat, die die Großserienhersteller eben nicht bieten.

Sowas wie...

- Überdurchschnittliche Isolation und damit absolute Wintertauglichkeit ohne Kompromisse
- Doppelboden, innenliegende Tanks und Technik
- Selbsttragende Kabinen
- Hochwertige Basisfahrzeuge
- Schreiner-Möbelbau
- Solide Strom- und Wasserinstallationen ohne verchromten Plastikpfusch und fliegende Verdrahtung
- Einbau von Haushaltsgeräten statt Plastik-Campingkram
- Vernünftige Fenster, Türen und Klappen (NICHT Seitz und Konsorten)
- Eingehen auf Kundenbedürfnisse (nicht bei jedem Hersteller gegeben), Sonderbauten...

gehört da zum guten Ton und erklärt auch den Preis. Ob das jetzt ein Liner ist oder ein Expeditionsmobil oder ganz was anderes - der Vergleich mit Massenware ist da wenig zielführend.

Klar, schönen Urlaub kann man in (fast) jedem Womo machen. Aber wenn das Teil ein gewisses Alter erreicht, trennt sich die Spreu vom Weizen - genauso wie bei Einsätzen ausserhalb der Saison-Zulassung oder unter anderen, härteren Ansprüchen (Dauer-Bewohnen, Fernreisen, Extrem-Glamping...).

Unterm Strich halt eine andere Modellpolitik und auch ein anderer wirtschaftlicher Ansatz beim Hersteller. Und genau deshalb fehlt denen auch keine Kundschaft, weil sie eben an ein ganz anderes, relativ krisenfestes Publikum verkaufen.

Meine Prognose ist, dass die Großserienhersteller alle ordentlich Federn lassen werden, während die Manufakturen gut vom Geschäft leben können, selbst in der Krise. Vielleicht geht dann die Wartezeit bein Neubestellungen mal wieder auf ein Jahr runter oder so... aber das tut denen ja nicht weh.

bis denn,

Uwe

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huskimarc am 14 Dez 2022 10:20:17

über fehlenden lampen kann ich mich an meinem carado nicht beschweren, bzw bin der meinung das die fahrzeuge so gebaut sind das sie an der messe etc schick aussehen, wir haben überall hintegrund beleuchtung etc, was kein mensch braucht und vorallem brauchen die hintergrundbeleuchtung 3 mal soviel strom, wie die normalen lichter... wurde da evt an led gespart, da es eh keiner sieht?
ich würde das fahrzeug nicht mehr kaufen bzw auf jeden fall nicht mehr bei dem preis ( +20.000 euro innerhalb von einem jahr und dann bei dem kundenservice, wenn garantie massig was ist..)

rkopka am 14 Dez 2022 11:19:51

huskimarc hat geschrieben:über fehlenden lampen kann ich mich an meinem carado nicht beschweren,

Ich mich bei meinem (älteren) schon. Z.B. war im hinteren Bereich nicht wirklich eine Lampe für den "Gang". Habe ich ebenso wie einige Steckdosen und eine bessere Leselampe nachgerüstet. Das ist für mich der Preis, wenn man ein günstigeres Fahrzeug kauft.

ich würde das fahrzeug nicht mehr kaufen bzw auf jeden fall nicht mehr bei dem preis ( +20.000 euro innerhalb von einem jahr und dann bei dem kundenservice, wenn garantie massig was ist..)

Ich würde wieder eines nehmen, wenn der Preis akzeptabel ist. Hoffentlich stellt sich mir die Frage noch 10 Jahre lang nicht :wink: . Mein jetziges Modell ist in einer österreichischen Preisliste gar nicht mehr drin. Eines, das mir gefallen würde, ist (wie schon geschrieben) massiv teurer geworden. Die Alkoven waren alle recht ähnlich im Preis, früher um die 40K, 2020: 45K (Index +15%), 2023: 78K (!!!), der kleine 70K.

2020->2023 Index(Verkehr) +25%, Preis +73%

Das ist einfach verrückt.

RK

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pwglobe am 14 Dez 2022 12:01:04

Hallo, im Managermagazin kann man nachlesen:
Warum es der Luxusbranche in der Krise bestens geht.

So so wird es auch bei Concorde, Morelo, Phoenix, Vario usw. aussehen.

MilesandMore am 14 Dez 2022 14:53:13

Ich find unsere Mittelklasse einfach nur Klasse. :mrgreen:


wolfherm am 14 Dez 2022 15:09:25

:thema: :thema:

rkopka am 15 Dez 2022 17:58:08

rkopka hat geschrieben:Die Alkoven waren alle recht ähnlich im Preis, früher um die 40K, 2020: 45K (Index +15%), 2023: 78K (!!!), der kleine 70K.

Und noch mal als Randbemerkung. Die Preise in Österreich sind 20K(!) höher als in Deutschland. Die aktuelle Nova bei uns schlägt da voll zu.

RK

maxmara am 19 Jan 2024 14:15:35

Manche werden es bedauern, andere begrüßen das Ausbleiben der mittelfristigen Trendumkehr bei den Zulassungszahlen der Wohnmobile.
mv4 hat geschrieben:das ist alles Cafesatzleserei...die Wahrheit werden wir in einen Jahr sehen.

Bernd Löher, der neue Präsident CIVD, gab das Jahresergebnis von 2023 bekannt und sprach von einem positiven Trend. Die Wohnmobile, vom kleinen Mini-Camper bis zum großen Luxusliner, haben mit 68.469 Zulassungen ein Plus von knapp drei Prozent verbuchen. Damit liegen die Zahlen zwar unter den Zulassungen von 2020 und 2021 (78.055 und 81.420 Einheiten), befinden sich nach einem Rückgang auf 66.507 Zulassungen in 2022 aber wieder im Aufwind und erreichen das bislang drittbesten Jahresergebnis überhaupt. Dabei lag die Umsatzsteigerung deutlich über den Zulassungsplus.
wolfherm hat geschrieben:Nun laßt es doch mal gut sein….warten wir sechs Monate. Dann sehen wir ja, wer hier den richtigen Riecher hatte.

mv4 am 19 Jan 2024 15:20:46

jetzt warte ich noch darauf das die ganzen Neucamper Massenhaft ihre Mobile auf den Markt werfen :lach: ...wie von einigen vorhergesagt ;D

Tinduck am 19 Jan 2024 16:52:17

mv4 hat geschrieben:jetzt warte ich noch darauf das die ganzen Neucamper Massenhaft ihre Mobile auf den Markt werfen :lach: ...wie von einigen vorhergesagt ;D


Das passiert erst, wenn die Finanzierung ausläuft und die Abschlussrate fällig wird... :)

bis denn,

Uwe

MilesandMore am 19 Jan 2024 16:59:31

So ist es, der VK Leiter von GÜMA Wertheim hat in einem YT Video erklärt, daß 50% der Verkäufe finanziert sind.
Wenn wir davon ausgehen, daß die große Welle ca. 2020 begann mit COVID dann werden wir erst in einigen Jahren die Fahrzeuge auf dem Markt sehen, wenn wie Uwe richtig schreibt die Ballonrate fällig wird.
Spätestens dann wird die Anschlußfinanzierung sehr teuer denn die Zinsen werden in diesem Jahrzehnt nicht mehr auf das vor COVID Niveau fallen.

Beste Gruesse Bernd

BURAN am 19 Jan 2024 17:09:49

Und deshalb verkauft güma einige Modelle mehr und fast 20 %Nachlass
Und nicht nur der .. ich habe mir auf der cmt den morelo home 77 angesehen
Listenpreis mit guter Ausstattung 300000 … wurde mir für 250000 angeboten .:.
Wann gab es schon mal solche Nachlässe ?

Tinduck am 19 Jan 2024 17:19:05

Ich hör hier immer, was für tolle Angebote beim Händler stehen.

Und parallel beschweren sich in anderen Threads die Leute, die Mobile suchen, dass sie nicht das Passende finden, Gebrauchtmarkt leergefegt und Preise beim Händler in höheren Sphären.

Ist wohl so, dass XX% weniger vom heutigen Preis immer noch wesentlich teurer ist als vor 2 Jahren ohne Nachlass. Insofern sind die 'Rabatte' schon mit einer Prise Salz zu nehmen - zum Listenpreis sind die Kisten einfach unverkäuflich. Einsteiger-Womo für 75.000 Euro, ist jetzt nicht gerade eine Preis-Leistungs-Bombe...

bis denn,

Uwe

quax1968 am 19 Jan 2024 17:34:34

Ich habe ein wenig auf der CMT die Youtuber verfolgt. Aber nur die Kastenwagenfraktion.
Inbesonders Robeta, da ich selber einen Helios habe, damals ziemlich komplett ausgerüstet mit Lithium, Allrad....
Ich kann nur sagen "Wow"
Du bekommst dort keinen Kastenwagen in dieser Ausstattung mehr unter 100.000 Euro. Der Allrad liegt meist schon bei 140.000 Euro (allerdings auf Mercedesbasis) Das "Sparmodell" für 99000 Euro hat nicht mal mehr die HPL Beschichtung oder einen Schrank im Bad. Es gibt keine verschieden wählbare Dekore oder Optionen mehr...

Ich habe damals ca 85.000 Euro als Allrad hingelegt. Das war 2019.
Ziemlich heftig. Bin gespannt wie sich das entwickelt.

Achso und einen Kommentar habe ich auch gelesen zum Pössl Summit. Da hat einer geschrieben, er hat ein Angebot angefordert und dieses Angebot wurde dann innerhalb 1 Woche vom Händler angehoben. Lieferzeit ca 2 Jahre mit Preisanpassungsklausel. Ich weiß nicht wer sich so etwas auf gut Glück bestellt, wobei ich nicht weiß wie diese Preisanpassungsklausel konkret aussieht.

Olli2305 am 19 Jan 2024 20:00:20

Tinduck hat geschrieben:...
Ist wohl so, dass XX% weniger vom heutigen Preis immer noch wesentlich teurer ist als vor 2 Jahren ohne Nachlass. Insofern sind die 'Rabatte' schon mit einer Prise Salz zu nehmen - zum Listenpreis sind die Kisten einfach unverkäuflich. Einsteiger-Womo für 75.000 Euro, ist jetzt nicht gerade eine Preis-Leistungs-Bombe...

bis denn,

Uwe


Wenn ich mir mein Womo auf den Verkaufsplattformen anschaue, fällt mir auf, das alle 2019/20 Modelle bei oder über den damaligen Verkaufspreis liegen. Wenn sie die so verkauft bekommen, war das ein guter Deal. Das aktuelle Modell ist ca. 18-20T € , bei fast gleicher Ausstattung, teuerer als 2019/20.

Andiklos am 19 Jan 2024 20:18:12

Hallo,
da wir uns vor 6 Monaten unsere K-Yacht bestellt haben und hoffen, dass wir sie im Februar bekommen, habe ich es mir zum Zeitvertreib gemacht, den Markt zu beobachten, einmal im Netz, andererseits auch vor Ort bei Händlern im Südwesten bzw auch bei einem Hersteller. So konnte ich meiner Frau wunderbar erklären, was der Unterschied zwischen einem Fiat- und einem Al-KO Tiefrahmenchassis ist; wir konnten uns davor stellen, und sogar Bilder machen ;-)!
Warum schreibe ich das?
Nun, der Hersteller steht so voll mit fertigen und unfertigen Wohnmobilen, dass er kaum noch weiß, wohin mit den Fahrzeugen und Grundgestellen. Die stehen auch ausserhalb des Geländes verteilt.
Ähnlich sieht es bei 4 größeren Händlern aus. Die haben noch massenhaft 23er Modelle zum Verkauf stehen und werden seit einigen Wochen bereits mit den vorbestellten 24er Modellen beliefert. Wenn man sich in Mobile.de die Modelle eines Händlers speichert (bis zu 200 Stück lässt Mobile.de zu), kann man schön verfolgen, was derzeit an Verkäufen vom Hof geht! Also mir würde es als Händler übel werden!!
Und so kann ich einige Beiträge hier bestätigen, so langsam werden aus Angeboten Sonderangebote bis hin zu "Winter-Abverkaufsaktionen" mit heftigen Nachlässen, wohl aber immer noch auf hohem Niveau.
Mit den Statistiken bis letztem Jahr lässt sich da noch kein großer Abwärtstrend erkennen, zumal da noch Bestellungen aus 22 abgewickelt wurden. Meine Meinung: Erst im diesem Jahr werden die Verkäufe einbrechen, sofern die Händler auf ihrem Preisniveau bestehen bleiben. Und wie schon geschrieben, der Markt mit Gebrauchten wird die Zulassungen von Neufahrzeugen ebenfalls stark beeinträchtigen.

Es bleibt spannend!

Gruß
Andreas

BOWO am 19 Jan 2024 21:54:49

Auf YouTube gibt es ein Insidervideo mit einen Hymerhändler. Danach steigt z.B. bei Mobile.de die Zahl der angebotenden Gebrauchtmobile im Segment Kastenwagen explosionsartig. Die Coronaanfänger verkaufen wieder massenhaft. Die Höfe der Händler stehen voll mit Kastenwagen und die Preise fallen. Noch fast normal läuft es bei den Integrierten und den Linern, da hat sich nicht viel geändert, weiter hohe Preise. Die Teilintegrierten holen langsam auf was die Gebrauchtangebote betrifft, die ersten "Extras" gibt es gratis und die Preise sind noch recht stabil bei Neufahrzeugen, günstige Sondermodelle sollen den Absatz stützen. Gebraucht fallen die Preise, viele Mobile stehen schon seit Wochen zum Verkauf und die Verkäufer müssen wieder realistische Preise akzeptieren. Das goldene Zeitalter der Gebrauchtwagenverkäufer ist vorbei, jetzt gibt es wieder fast normale Wertverluste und nicht mehr den Neupreis nach 2 Jahren.Da über 50% der Neufahrzeuge finanziert werden und die Zinsen gestiegen sind ist es ein Problem für Käufer und Händler die die Fahrzeuge auf dem Hof zwischenfinzieren müssen.

BOWO am 19 Jan 2024 22:08:57

Nachtrag: Ausnahme sind die Allradfahrzeuge und Expediitionsfahrzeuge. Da sind die Preise weiterhin hoch, die Teile sind wohl auch bei Großstadtcampern die Campingplätze anfahren "in". Show must go on, der Trend könnte noch andauern.

Olli2305 am 19 Jan 2024 22:51:36

Die steigenden Zinsen sollten nur bei Neuwagen ein Problem darstellen, die abgeschlossenen Verträge behalten normal ihren Zinssatz über die Laufzeit.

Tinduck am 20 Jan 2024 17:20:59

Olli2305 hat geschrieben:Die steigenden Zinsen sollten nur bei Neuwagen ein Problem darstellen, die abgeschlossenen Verträge behalten normal ihren Zinssatz über die Laufzeit.


Jein. Wenn die beliebte Ballonfinanzierung mit niedrigen Raten und fetter Abschlusszahlung gewählt wird, ist dafür oft eine Anschlussfinanzierung notwendig, die gibts dann zum aktuellen Zinssatz.

bis denn,

Uwe

Russel am 20 Jan 2024 17:44:53

Tinduck hat geschrieben:Jein. Wenn die beliebte Ballonfinanzierung mit niedrigen Raten und fetter Abschlusszahlung gewählt wird, ist dafür oft eine Anschlussfinanzierung notwendig, die gibts dann zum aktuellen Zinssatz
Uwe


Jein, die meisten sind ja nicht zu 100% finanziert und da die Schlußrate ja geringer, bzw. ein Restbetrag, ist die Rate oft nicht höher trotz höherer Zinsen. Sprich weniger finanziert zu höheren Zinsen = identische Rate. Klappt ja auch beim Haus.

Mein Freund, Besitzer eines Morelo Autohaus sagt der Großteil der finanzierten sind gewerblich und davon ein Großteil aus dem Ausland.

mv4 am 20 Jan 2024 17:57:24

Die Zulassungszahlen werden zurück gehen und gehen schon zurück....hauptsächlich geschuldet den hohen Verkaufspreisen der Hersteller. Inwieweit die Hersteller die Verkaufspreise senken können wird sich zeigen....auf jeden Fall nicht auf ein Niveau wie vor Corona. Das ist wirtschaftlich nicht machbar.

Geplatzte Anschlussfinanzierungen kann man vernachlässigen....die Wohnmobile sind schon zugelassen...und werden ihre Käufer finden.

Russel am 20 Jan 2024 18:41:18

Naja, die Dickschiffe werden aber vermehrt verkauft.
Viele fangen „klein“ an und steigern sich in Richtung Liner oder vom WoWa aufs WoMo.
Geld ist auf jeden Fall da, die Branche Boomt nach wie vor. Man muss ja nir auf die Übernachtungszahlen schauen.

Finanzierungen interessieren nicht wirklich zumal nicht jeder blauäugig finanziert oder finanziert bekommt.
Die Händler finanzieren auch nicht ins blaue und nehmen tausende Fahrzeuge zum Restwert zurück.
Finanzierungen haben fast immer einen Restwert weit unter dem Markwert.
Wenn die Zinsen niedrig sind werden oft hohe Anzahlungen oder hohe Tilgungen gefordert.

MilesandMore am 21 Jan 2024 12:13:37

Lt. eines kleinen Hymerhändlers in Thüringen letztes Jahr.
Bis 100.000 Euro wird finanziert, darüber oft bar bezahlt.

Das Kunden eines Morelos nicht finanzieren erscheint mir schlüssig.
Wer den Gegenwert einer Immobilie ausgibt dem sind auch die Folgekosten eines solchen Fahrzeugs klar und derjenige hat das Geld auch dafür.


Beste Gruesse Bernd

pwglobe am 21 Jan 2024 12:45:10

Hallo, ob Barkauf oder Finanzierung war in der Vergangenheit bei den niedrigen Zinsen oft auch eine Frage ob man eine Anlage mit hohen Zinsen auflöst oder einen Kredit zu 0,9% aufnimmt.
Jetzt stellt sich dies Frage nicht mehr.
Für uns war vor 5 Jahren außerdem die Frage Gebraucht ohne Finanzierung oder Neu mit einer Zwischenfinanzierung.
Wenn die Suche nach dem passenden PhoeniX noch wenige Wochen länger gedauert hätte wäre es ein Neufahrzeug geworden.

Es gibt viele Leute die eine Immobilie verkaufen und sich dafür ein großes Wohnmobil anschaffen, dies haben wir schon oft gehört.
Es gibt auch viele Leute, da war mit dem Kauf das Limit schon erreicht und jetzt bei den gestiegen Kosten und der allgemeinen Preissteigerung wird das Wohnmobil zur Last.
Meine persönliche Meinung nach, wird der Massenmarkt einbrechen, ebenso bei den Gebrauchten und bei den Individualaufbauern und der Oberklasse und Luxusklasse wird es auf dem aktuellen Niveau stagnieren.

Russel am 21 Jan 2024 13:01:58

MilesandMore hat geschrieben:Das Kunden eines Morelos nicht finanzieren erscheint mir schlüssig.
Wer den Gegenwert einer Immobilie ausgibt dem sind auch die Folgekosten eines solchen Fahrzeugs klar und derjenige hat das Geld auch dafür.


Ob der Kaufpreis was mit dem Verständnis einer Finanzierung oder Folgekosten zu tun hat würde ich nicht unterschreiben….

rkopka am 21 Jan 2024 13:15:51

MilesandMore hat geschrieben:Wer den Gegenwert einer Immobilie ausgibt dem sind auch die Folgekosten eines solchen Fahrzeugs klar und derjenige hat das Geld auch dafür.
Russel hat geschrieben:Ob der Kaufpreis was mit dem Verständnis einer Finanzierung oder Folgekosten zu tun hat würde ich nicht unterschreiben….

Wer das nötige Kleingeld für ein "Schiff" hat, hat vermutlich auch eher etwas über für nicht erwartete Folgekosten. Also vermutlich kein Problem.
Wer sich gerade so ein "Discountermobil" leisten kann, hat vermutlich weniger Reserven. Allerdings sollte man hier auch eine genauere Kalkulation erwarten, damit es nicht ein Desaster wird.

RK

WoMoNK19 am 21 Jan 2024 14:17:50

Hallo,

MilesandMore hat geschrieben:....
Wer den Gegenwert einer Immobilie ausgibt dem sind auch die Folgekosten eines solchen Fahrzeugs klar und derjenige hat das Geld auch dafür.
...


die wenigsten Leute, die sich eine Immobilie kaufen, wissen wirklich was sie da tun und haben die möglichen Kosten und Konsequenzen
im Blick. Wer sich wie hier im Großraum Stuttgart in den letzten Jahren eine Wohnung gekauft hat im Preissegement 6.500,- Euro /qm und
mehr, das war dem Hype um Betongold geschuldet und nicht einer wohlüberlegten und genau geplanten Kaufentscheidung. Ich kenne eigentlich
niemand, der Immobilien mittels einer "Bewertungsliste" kauft, also sich genaue Gedanken über Lage, Umfeld, Wohnungs-Aussattung und
Randbedingungen macht. Und die Anzahl der Beratungen bis hin zum Prozess im Bereich der Eigentumswohnungen, da freut sich mein Freund
vom hiesigen Anwaltsbüro. Er ist aktuell auf der Suche nach einen Rechtsanwalt, weil er und sein Kollege, die Arbeit bald nicht mehr schultern
können. Auch hier ist man sich nicht im klaren, wass eine Gemeinschaft bedeutet und dass der Streit darum, wie lange das Licht im Keller brennt
völliger Schwachsinn ist.


Und bei den Wohnmobilen dürfte es noch eine größere Anzahl von Leuten geben, die der Werbung hinterherlaufen und sich Gedanken
über die Folgekosten wie Unterhalt oder CP-Platz Gebühren machen. Das zeigt sich doch in den häufigen anfragen nach Wohnmobilen
im Bereich von max. 30.000,- Euro ohne dass man bedenkt, was Wohnmobile, die älter als 20 Jahre sind für Probleme haben. Oder der Tatache,
dass den Leuten nicht bewußt ist, dass man mit 4 Personen vom Gewicht her kaum in einem 3,5 Tonnen Wohnmobil seinen Urlaub verbringnen kann.

Wenn man den Aussagen der CMT Händler 2024 vertrauen darf, dann haben die auch dieses Jahr gute Geschäfte gemacht und sind froh, dass sie
diese WOhnmobile auch zeitnah ausliefern können.

WoMo NK19

pwglobe am 21 Jan 2024 14:36:16

Ich bin der Meinung, dass sich gerade die Käufer von Gebrauchten unter 30.000€ und Neuen unter 70.000€ wenig Gedanken um Unterhaltskosten bzw. Folgekosten machen. Alleine die Diskussionen über <3,5t für Familien mir 2 Kindern und Hund usw. zeigt hier geht es nur um den Kaufpreis.
Auch das Gejammer um die Versicherung zeigt wie wenig der Unterhalt berücksichtigt wird.

Dies sind auch die Leute, die auf einer Fläche vorm Stellplatz stehen, ein Stromkabel auf den Stellplatz verlegt haben und sich dann wundern wenn die Police Municipal eine saftige Strafe verhängt und auf sofortiger Räumung besteht.

Zurück zum Thema, ich habe gerade erfahren, dass sich ein Bekannter von uns einen neuen PhoeniX >400.000€ bestellt hat und min. ein Jahr warten muss. Da scheint es noch mehr Bestellungen zu geben.

babenhausen am 21 Jan 2024 14:37:46

und sind froh, dass sie
diese WOhnmobile auch zeitnah ausliefern können

Die zeitnahe Auslieferung zeigt aber doch genau um die zurückgehenden Bestellzahlen, vor einem Jahr haben die Kunden noch teils 2 Jahre warten müssen.Heute liest man schon von Auslieferungen ab Bestellung von unter 6 Monaten.
Das auch noch auf die Aussagen der Hersteller betrachtet von wesentlich gesteigerter Produktionskapazitäten. Es könnten sich schnell Überkapazitäten auftun. Zumal bei Bestellungen und auch bei Angeboten mit Rabatten von 10 % und mehr zu lesen ist.

Russel am 21 Jan 2024 15:29:03

Ich meine fast das alle Neucamper die finanzieren nicht rechnen können und beim Ende der Finanzierung vor dem Ruin stehen.

Gibts hier Beispiele oder belegbare Fakten? Wenn hier hat es erwischt?

babenhausen am 21 Jan 2024 16:03:15

Russel hat geschrieben:Ich meine fast das alle Neucamper die finanzieren nicht rechnen können und beim Ende der Finanzierung vor dem Ruin stehen.

Gibts hier Beispiele oder belegbare Fakten? Wenn hier hat es erwischt?


Wer wird sich als zu blöd zum Rechnen oder auch nur an Selbstüberschätzung leidend wohl freiwillig melden?-----Wohl keiner..

Russel am 21 Jan 2024 16:06:45

Also ich kenne niemanden.

Die Händler finanzieren auch nicht ins blaue, bei einer Finanzierung > 50000 braucht es mehr als eine Unterschrift.

Anzahlung, hohe Tilgung, niedrige Schlußrate weit unter dem Restwert.

pwglobe am 21 Jan 2024 16:49:07

Meine Frau hat in der Inkasso Abteilung einer Bank gearbeitet, hauptsächlich wurden PKW und Wohnmobile verwertet.

Fast alle diese Kredite waren Konsumenten Kredite, das geht von der Urlaubsreise, Sportwagen, Wohnmobile bis hin zum Schmuck bzw. Uhren.

Russel am 21 Jan 2024 17:08:36

Ich kenne das nur aus dem PKW/LKW/Immobilien Bereich. Die Banken und Händler freuen sich wenn das Kreditgut zurückgeht.
Meist ist es schon zweimal bezahlt und die Restsumme ist wesentlich geringer als der Restwert.

Hatte das gerade bei meinem PKW.
Restwert (mit garantierter Rücknahme) : 42000 €, habe den Wagen ausgelöst und für 68000 € selber verkauft.

Der Händler hätte sich sicher gefreut wenn ich den Wagen zurück geheben hätte…..

So ist das bei WoMos auch.
Bei Immobilien freut sich die Bank wenn sie eine Immobilie bekommt auf der noch 200000€ Schulden sind, der Wert mit Grund aber meist das doppelte ist. Ich kenne Leute die verdienen damit richtig Kohle.

WoMoNK19 am 21 Jan 2024 17:15:18

Hallo,

Russel hat geschrieben:….
Bei Immobilien freut sich die Bank wenn sie eine Immobilie bekommt auf der noch 200000€ Schulden sind, der Wert mit Grund aber meist das doppelte ist. Ich kenne Leute die verdienen damit richtig Kohle.


wie soll das gehen?
Die Bank bekommt vom Versteigerungserlös den Wert der offenen Forderung = verbleibende Restschuld des Gläubigers plus ihre weiteren Auslagen / Gebühren etc. Wenn da noch was übrig ist, dann geht das an die / die Eigentümer der Immobilie.

Wie soll da für die Bank „richtig Kohle“ übrig bleiben?
Kopfschüttel

WoMo NK19

Jagstcamp-Widdern am 21 Jan 2024 17:26:31

verwertung, bank kauft selbst + verkauft dann weiter.... :idea:

allesbleibtgut
hartmut

Russel am 21 Jan 2024 17:38:43

WoMoNK19 hat geschrieben:Wie soll da für die Bank „richtig Kohle“ übrig bleiben?
Kopfschüttel

WoMo NK19


Über die Selbstverwertung, Grundschuld, Bürgen.
Bei uns werden die meisten Immobilien von den Banken verkauft, ein WoMo wird ja auch nicht versteigert……

Wenn Geld zu verdienen ist, ist die Bank sofort da, die sitzen ja in der ersten Reihe.

Lancelot am 21 Jan 2024 18:37:23

Russel hat geschrieben: Über die Selbstverwertung, Grundschuld, Bürgen.
Bei uns werden die meisten Immobilien von den Banken verkauft, ein WoMo wird ja auch nicht versteigert……

Ob du damit "richtig" liegst ... :nein:

Klar treten Banken auch als Verkäufer/Makler auf - ist Teil ihres Geschäfts !
Aber doch nicht im Verwertungsfall : dazu brauchts
- bei Immobilien einen (eingetragenen) Versteigerungsbeschluß und eine Zwngsversteigerung "von Amts wegen"
- bei Mobilien einen vollstreckbaren Pfändungsbeschluß und eine öffentliche Versteigerung. Klar, auch bei Womos - warum sollen die anders ... ??

"Unter der Hand" sollte da nix laufen können ...
was ja nicht heißt, daß man als Verwerter nicht mit einem verläßlichen langjährigem Partner zusammen arbeiten kann :)

WoMoNK19 am 21 Jan 2024 18:43:25

Hallo,

Russel hat geschrieben:....
Über die Selbstverwertung, Grundschuld, Bürgen.
Bei uns werden die meisten Immobilien von den Banken verkauft, ein WoMo wird ja auch nicht versteigert……
Wenn Geld zu verdienen ist, ist die Bank sofort da, die sitzen ja in der ersten Reihe.


Zuerst müsste der Schuldner so blöd sein, seine Immobilie, die z. Bsp. 100.000,- wert ist für 50.000,- an die Bank
zu verkaufen. Hierzu bedarf es eines Angebotes zur Ablösung des meist noch vorhandenen Kredits. Dieser Ablösebetrag
stand schon mehrfach im Fokus von Gerichtsprozessen, da wird sich niemand auf "orginelle" Beträge einlassen auch
dann nicht, wenn man tief in der Schei ... sitzt und seinen Kredit nicht bedienen kann.

Dann müsste die Bank, vom Erlös des Kaufpreises die anderen Restschuldner, die im Grundbuch stehen, auszahlen
und erst dann würde sich ein Gewinn ergeben - sofern es weitere Restschuldner sind, was es zu ca. 1/4 der Fälle
meines Wissen nach gibt.

Und auch diese 25% der 2. oder Drittschuldner veranlassen ab-und-an die Versteigerung, nicht nur die hauptfinanzierende
Bank, die als erste in Abteilung 3 im Grundbuch steht.

Aber Ihr habt da ja sicherlich für Euch belegbare Beispiel, wie eine Bank jede Woche einen Schuldner so übers Ohr haut.
Freut mich für Euch und Eure Bank.

Meine Bank macht solche eher unseriösen Dinge nicht, sondern versteigert ganz konservativ durch das hießige Amtsgericht,
bzw. verkauft so gut wie möglich immer auf Grundlage eines öffentlich bestätigen Gutachtens, weil einerseits die Bank sich
juristisch gegen irgendwelche schlauen Rechtsanwälte absicher will und andererseits niemand in der Bank die Haftung
übernimmt, wenn am Ende das Wohnmobil einen versteckten Wasserschaden hat, oder die Immobilie kurz vor dem Umfallen
steht und dann der Käufer sich dann (zurecht) getäuscht fühlt.

WoMo NK19

Russel am 21 Jan 2024 18:46:12

Wenn ich die Raten nicht zahlen kann, dann kommt vermutlich der Ratenempfänger als erstes auf mich zu. Bei der Immobilie ist es die Bank. Die macht mir dann ein verlockendes Kaufangebot aus der Immoabteilung oder die Hütte wird eben zwangsversteigert.

Wenn ich die Schlußrate beim Womo nicht zahlen kann wird es vermutlich zum Restwert vom Händler abgelöst.

Wir sind auch nicht bei Immobilien, so viele sind ja gar nicht in der Zwangsversteigerung (wenn man manche hier hört müsste es ja jede dritte sein).

Wo gibt es eine Webseite mit jungen Wohnmobilen die in der Zwangsversteigerung sind?

WoMoNK19 am 21 Jan 2024 18:52:10

Hallo,

Russel hat geschrieben:Wenn ich die Raten nicht zahlen kann, dann kommt vermutlich der Ratenempfänger als erstes auf mich zu. Bei der Immobilie ist es die Bank. Die macht mir dann ein verlockendes Kaufangebot aus der Immoabteilung oder die Hütte wird eben zwangsversteigert.
...


Das solls dann auch von mir zu dem Thema gewesen sein:

Allgemeine Informationen zum Zwangsversteigerungsrecht
Ein kurzer Überblick über den Ablauf der Versteigerung einer Immobilie:

--> Link

WoMo NK19

mv4 am 21 Jan 2024 18:56:49

Was hat das jetzt alles mit den Zulassungszahlen zu tun ?

Nix...

Den Traum von der massenhaften Zwangsversteigerung von In der Finanzierung befindlicher Wohnmobilen gibt es auch nicht.

WoMoNK19 am 21 Jan 2024 18:59:42

Hallo,

mv4 hat geschrieben:W...
Den Traum von der massenhaften Zwangsversteigerung von In der Finanzierung befindlicher Wohnmobilen gibt es auch nicht.


ob es da massenhaft Wohnmobile auf den einzelnen Plattformen gibt?

--> Link

Aber immer drandenken: Nie auf Auktionen jemadem zuwinken .....

WoMo NK19

Russel am 21 Jan 2024 19:01:14

WoMoNK19 hat geschrieben:Allgemeine Informationen zum Zwangsversteigerungsrecht
Ein kurzer Überblick über den Ablauf der Versteigerung einer Immobilie:


Jaaa.

Es muss aber bei Zahlungsunfähigen nicht immer zur Zwangsversteigerung kommen.
Meist oder oft wird das vorher gelöst. Sehr oft durch die Bank oder Unterfirmen (Makler)

Ich finde die Behauptungen das jede Menge WoMo den Markt schwemmen werden weil die Schlussrate unverhofft kommt total haltlos. Woher diese Weisheit kommt würde mich interessieren, bzw. woher sich mancher mit den laufenden Finanzierungen und deren Kunden- Konten auskennt.

Ich glaube eben nicht das mal schnell ein Wohnmobil, unüberlegt und am Limit finanziert angeschafft wird. Und das die Händler/Banken das mal so einfach ohne Sicherheit finanzieren.

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