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Hallo, bin gerade am überlegen welche Möglichkeiten es gibt mein Brauchwasser (80l Boiler) und die Alde Heizung mit einer Wärmepumpe zu kombinieren. Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt mit Wärmepumpen im Wohnmobil ? Rein technisch gesehen sollte das eigentlich kein grosses Problem sein. Mir geht es hier auch nicht um eine wirtschaftliche Betrachtung (sinnvol oder nicht), sondern rein um die technische Umsetzung. Danke für Eure Hilfe und Tipps. es steht und fällt mit der Energieversorgung der Pumpe Im Januar habe ich auf einem CP 0,90 € pro Kilowattstunde bezahlt. Freistehen ohne Sonneneinstrahlung und stütze über Solarmodule zur Stromgewinnung dürfte schwierig werden über längere Zeit Wir haben eine Staukastenklimaanlage, die ja eigendlich eine Wärmepumpe ist. --> Link Sind sehr zufrieden damit, wenn wir eine Stromflat haben, dann heizen bzw. kühlen wir gern damit.
Rechne Dir aus, was die Wärmepumpe an Strom benötigt. Diesen musst Du mittels PV und entsprechender Akkukapazität erzeugen können. Es gibt kleine Wärmepumpen für Pools, so eine hätte sicherlich die richtige Größe. Die macht rund 7kW Heizleistung, wie eine Alde fast auch schafft. Dabei benötigt sie 2kW an Leistung. D.h. rund 180A. Die Alde braucht ungefähr 15min für 8l. Somit benötigst Du fast 2,5h für die Erwärmung der 80l. Und das auf die max. Vorlauftemperatur der Wärmepumpe (ca. 50°C) Wären also ca. 270Ah. Im Sommer zum Boiler hochheizen mag das Ganze funktionieren, zum Heizen mit der Alde eher nicht, weil in den kalten Jahreszeiten der Stromertrag zu gering ist. Wir haben auch eine Klima drauf, die als Wärmepumpe heizen kann. Unter 4°C Außen geht das aber nicht. Gruß Axel Sowas scheitert immer am Energiebedarf von lange laufenden Elektrogeräten mit hoher Leistung. Eine Wärmepumpe ist ja nichts anderes als das, was in Klimaanlagen arbeitet. Und deren Energiebedarf ist ja nun hinlänglich bekannt. Elektroautos stehen im Winter auch vor diesem Problem - Heizung über WP, Reichweite im Keller. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Wärmepumpen und bei uns im Keller arbeitet auch eine. Und klar ist das toll, 3/4 seiner Heizenergie von draussen umsonst zu bekommen. Leider reicht das letzte Viertel, um die mobile Anwendung zu killen. An Landstrom könnte man das natürlich machen. Wäre allemal effizienter als der blöde Heizstab in der Alde. Aber kostet halt auch mehr. bis denn, Uwe danke für die Antworten.. vielleicht noch ein paar mehr Infos zum Setup: Ich habe im Winter bei sonnigem Wetter meistens um die 5kw Ertrag. (2000W Solar auf dem Dach). Das heisst ein bisschen Energie ist da schon übrig. In erster Linie möchte ich den Energieverbrauch des 80l Boilers reduzieren. MIt dem herkömmlichen Heizstab brauche ich da pro Tag 2-3 Kw/h um das Wasser zu erwärmen. Und da war dann die Überlegung ob man nicht beide Systeme mit einander kombinieren kann um eben auch die Alde Heizung damit zu betreiben. Getreu dem Motto: Every little helps. Ich möchte gar nicht ausschoiesslich mit der Wärmepumpe heizen sondern mehr als Add on. Und oftmals stehe ich privat auf Grundstücken und da wäre es eben auch schön weniger Strom zu verbrauchen :-)
Wie soll denn die Energie in den Boiler kommen? Du brauchst da dann Leitungen und einen Wärmetauscher, wo jetzt nur der Heizstab steckt... das liefe auf einen Komplettumbau der Alde hinaus. Inklusive Steuerung. Wofür hat man im Womo einen Boiler mit 80 L Volumen? Du meinst sicher 8 L? bis denn, Uwe
Ich habe im Winter bei 600W unter optimalen Bedingungen rund 30 - 70Ah Ertrag. Auf 2kW hochgerechnet wären das 100 bis 233Ah. Wenn Du aber rund 270Ah benötigst, bleibt da nicht mehr viel Reserve. Wie Du auf 5kW kommen willst, bleibt mir ein Rätsel, vor allem müssten das 5kWh sein, was aber 416Ah entsprechen würden, was aber nicht funktionieren kann, außer Du kannst Deine Module aufstellen.
Das sollte grundsätzlich machbar sein, ist aber schon einiges an Gebastel - was auch einiges an Invest erfordert. Zunächst müsstest du einen Zu- und Ablauf vom Boiler durch die WP realisieren, mit einer eigenen Zirkulationspumpe (falls die WP das nicht schon mibringt). Das ganze über einen Thermostat geschaltet, der idealerweise mit dem bereits für die Alde verbauten Thermostat gekoppelt bzw. identisch ist - sonst müsstest du zweimal die Temperatur einstellen. Auch wäre es gut, eine Art Vorrangschaltung umzusetzen... also zunächst heizt die WP das Wasser auf und der Heizstab der Alde kommt nur dann zum Einsatz, wenn das Wasser nicht warm genug wird oder die Kapazität nicht ausreicht. So ist das jedenfalls bei WP's in der Haustechnik realisiert (wir haben eine Novelan). Dann gibt es noch das gesamte Problemfeld der Zu- und Abluft in Verbindung mit dem entsprechenden Geräuschniveau. Ich könnte mir vorstellen, dass die Plazierung einer Luft/Wasser WP in einem Wohnmobil nicht ganz trivial ist. Wo genau willst du die denn verbauen? Das sind ja meist so Kästen mit einem großen Ventilator drin. Irgendwo im Staukasten wäre das eher schlecht, denn die kalte Luft muss irgendwo hin, wo du sie nicht mehr wieder ansaugst.
Da komme ich bei einer 2kWp Anlage auch nicht ganz mit. Ich habe so eine Anlage auf dem Dach der Garage, und den gesamten Winter über seit November kaum mal einen Tag mit mehr als 2kW/h Tagesertrag noxhmals zum Verständnis: Ich habe 4x 500W Module auf dem Dach. Mein Womo ist zum Glück gross genug (LKW, 9m Länge). Somit habe ich 2000W Solarpower. Das ergibt einen Tagesertrag von ca. 5kwh (gestern waren es 5.5kwh). Zur Zeit bin ich an der Algarve. mein Boiler hat 80l und wird benötigt um meine Badewanne zu füllen. nun zum technischen: Platz wäre vorhanden, das Lärmproblem ist nicht wirklich ein Problem, da ich das Gerät a) nur tagsüber laufen lassen möchte und b) meistens privat stehe. der Boiler hat einen Wärmetauscher bereits integriert. Ich wollte v.A. herausfinden ob bereits jemand das Projekt realisiert hat. In der Theorie ist mir das schon einigermaßen klar, aber bekanntlich bringt die Praxis ja die Feinheiten mit .
Ist jetzt OT aber Respekt, ein Womo mit Badewanne sieht man nicht alle Tage :eek: Selbst bei den großen Linern eine Seltenheit Jetzt würde ich mich (in einem anderen Thread) über Bilder freuen :ja: :lach: ;D
Algarve.... das macht einiges klar in Sachen Solarertrag :) ich kapiers nicht du hast einen warmen boiler und eine warme alde und etwas strom und jetzt willst du zusätzlich eine wärmepumpe einbauen um den boiler effizienter zu heizen? soll die ihre wärme der umgebungsluft entziehen? - weil alles andere wie boden oder wasser stell ich mir mobil eher grenzwertig vor zu welcher jahreszeit bzw bei welchen aussentemperaturen soll das laufen? was ist der hintergedanke? besonders ökologisch? fossilfrei? ??? ich kann meinen boiler mit dem motorkühlwasser, einem solarkollektor am dach, heizstab oder neuerdings auch webasto dieselstandheizung warmmachen. wärmepumpe stell ich mir sehr aufwändig und auch schwer vor - wobei gewicht bei dir egal sein dürfte Wenn es nur um Warmwasser geht und nicht heizen soll wäre vielleicht eine Warmwasser-Wärmepumpe etwas. Siehe hier --> Link Preislich attraktiv wäre eine Poolheizung: --> Link Nachteil: Man benötigt noch eine Zikulationspumpe, das Gerät ist nicht für den Betrieb bei Minusgraden ausgelegt, und es gibt keine Angabe zur erreichbaren Brauchwassertemperatur. Ist bei Pools ja auch eher unwichtig, die auf 50*C aufzuheizen :D Die Zieltemperatur ist in der Tat wichtig, weil je höher die ist, desto ineffizienter wird die Wärmepumpe. Wir haben zuhause das Brauchwasser auf 45°, was für alle normalen Anwendungen sicher ausreicht. Wenn du allerdings ne 200-L-Wanne füllen willst, wird das mit 80 L Warmwasser nicht reichen... Luft/Wasser-WP macht an der Algarve Sinn, in D im Winter wirds bei tieferen Temps schon grenzwertig. Wie wärs denn mit einem thermischen Solarkollektor auf dem Dach, wenn da noch Platz ist? bis denn, Uwe Dann gibt es noch ein Problem, das Wasser soll mindestens einmal in der Woche auf 70 Grad erhitzt werden, wegen der Gefahr dass sich Bakterien z.B. Legionellen System vermehren! Wie soll das mit einer Wärmepumpe funktionieren?
Das funktioniert schon, kostet aber Horror viel Energie. Legionellen sind bei gechlortem Wasser, das nicht ewig im Tank oder in der Leitung steht, kein Problem. bis denn, Uwe
das erledigt bei mir der kühlwasserkreislauf nebenher Der TE hat ja auch heizstab im boiler, das sollte auch mal kurzzeitig möglich sein
Nur wenn keine Nutzung stattfindet, bedeutet kaum oder keine Zapfung. Im Womo fast ausgeschlossen. Bei regelmäßiger Nutzung/Wasseraustausch ist dies nicht nötig. Hallo, man braucht nicht zwingend eine Wärmepumpe um Brauchwasser elektrisch zu erwärmen. Ich mache dies mit dem WR und 1kw Bei der Alde, halt nur im Sommer. Ich finde die Idee mit einer Wärmepumpe im Wohnmobil schon interessant, wenn es irgendwann mal Lösungen gibt wäre ich auch interessiert. # Russel Naja, grade bei viele Nutzung ist die Gefahr am höchsten z.B. Duschen bei Sportvereinen, Krankenhaus usw. Da gibt's extra Vorschriften und regelmäßige Überwachung. Bei 45 Grad im Boiler und in den Leitungen finden die Legionellen optimale Voraussetzungen zu Vermehrung. Insbesondere beim Duschen können die dann eingeatmet werden und krank machen. Zuhause am Boiler gibt's dafür eine extra Einstellung, einmal in der Woche geht die Temperatur auf 70 Grad. So sollte es auch im Wohnmobil gemacht werden. Nichts ist wertvoller als die eigene Gesundheit und die deiner Lebenspartner(in). Legionellen bilden sich im stehenden Wasser (ungenutzte Auslässe, blinde Leitungsstränge). Beides ist im Wohnmobil eher selten. Ständig genutzte Leistungen lassen kaum eine Verkeimung zu. Da mache ich mir wegen Legionellen keine Gedanken. Eine Erhitzung auf 60 Grad ist nicht notwendig. Hallo, bei der Alde gibt es eine extra Einstellung und einmal am Tag wird das Wasser auf 60 Grad erhitzt. Wir nutzen diese Feature.
Einmal in der Stunde wäre wahrscheinlich noch sicherer. Finde das nachlässig von Alde. Wer Ironie findet, darf sie recyclen. bis denn, Uwe Hallo zusammen. Ich sehe, dass hier einige Falschinfos bezügl. Legionellen herrschen. Wer mehr wissen möchte, kann sich hier etwas genauer informieren (lese ich gerade ): --> Link Jetzt nur soviel : Ab 52° sind Legionellen inaktiv - vermehren sich nicht weiter. Die sog. Legionellenschaltung wird nur bei einem Leitungsinhalt von mehr als 3ltr. und Boiler mit mehr als 300ltr. Inhalt gefordert. LG Robert
Wir reden hier von einem Wohnmobil oder? Die Gefahr ist bei längerer Nichtnutzung am größten durch stagnierendes Wasser, im Womo eher unwahrscheinlich
Gerade im Womo,Wasser bleibt im Fahrzeug welches oft nur am Wochenende oder noch weniger genutzt wird. Damit steht das Wasser in den Leitungen oft 7 ,14 oder mehr Tage.
Bei wird immer entleert. Warum sollte ich das Wasser bei nicht Nutzung drinnen lassen? Kann man machen, dann gibts aber sicher mehr/andere Probleme. |
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