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WoMo gewünsc - alte Modelle nachträgl winterfest machen sin


TomTulpe am 10 Mai 2023 14:48:29

Hallo liebe WoMo-Community,

mein Name ist Tom, ich bin ganz neu hier, komme vom Niederrhein, bin jungenliebende Mitte 50 und habe beschlossen nach langer, schwerer Erkrankung einen neuen Lebensweg einzuschlagen. Weg vom derzeitigen, sinnlosen und immer wieder krank machenden Bürojob dahin, wo es tatsächlich Sinnvolles zu tun gibt, ich helfen und hoffentlich etwas bewirken kann. Beruflich bin ich noch IT'ler in einem Großkonzern, werde mich aber in Kürze als Integrations- und Inklusionshelfer, Betreuer mit tiergestützter Therapie und Verhaltensberater für Tier-Mensch-Teams engagieren. Das kann ich aber nur mit einem zuverlässigen 4-rädrigen Begleiter umsetzen, der mir und meinen eigenen Hunden gleichzeitig Sommer wie Winter ein dauerhaftes Dach über dem Kopf bietet

Problem dabei ist, ich habe "nur" 30.000 € zur Verfügung.

Habe jetzt eine Weile zum Thema hier im Forum gelesen und da wäre für mich wohl ein Alkoven-Modell das Richtige. Hatte mir im März mal einen winterfesten KaWa gemietet und dabei festgestellt, dass es alles doch ziemlich beengt, der Durchgang einfach zu schmal für mich und meine Vierbeiner ist. Die Hunde konnten sich in dem Gang nicht drehen und mussten erst vorwärts ins Führerhaus um dann rückwärts unter das Querbett im Heck zu gelangen, wo sie sich dann hinlegen konnten. Das fanden sie ziemlich unangenehm. Ich selbst, 185 cm und 115 kg, empfand das Bewegen in dem KaWa auch immer als recht mühselig, weil ich ständig wo angestoßen oder hängen geblieben bin. Wenn die Hunde "im Weg" waren, war das alles ein ziemlich nerviges "Gestalpe". Also Alkoven!?

Nun hätte ich gerne ein paar Ratschläge bzw. Hinweise von euch.

Dass der Gebrauchtmarkt ziemlich leer gefegt ist und die Preise utopisch hoch sind, dass ist mir schon schmerzhaft bewusst geworden. Daran wird sich aber vermutlich in nächster Zeit wohl auch nichts ändern.

Mit meinem Budget kommen also wohl nur 15 bis 20+ Jahre alte Fahrzeuge in Frage, die in der Regel auch nicht winterfest sind. Dass es mittels diversem Zubehör möglich ist auch ältere Modelle besser zu isolieren, das habe ich schon heraus gefunden. Aber ist dies tatsächlich (auch wirtschaftlich) noch sinnvoll solch alte Modelle nachträglich zu einem WoMo mit Winterfestigkeit (Minusgrade sehr wahrscheinlich) "aufzurüsten"? Sind sie dann auch zuverlässig? Oder bin ich da ganz unrealistisch und es wäre alles eher "Frickelei" oder unverhältnismäßig teuer?

Darf ja noch keine Links posten

.. habe aber z.B. einen Dethleffs Fiat Ducato 2.8 JTD aus 3/2002 mit rund 135.000 Km gefunden. Hat sogar Doppelboden, wobei aber unklar ist, ob die Wasserleitungen da auch drin verlegt sind und der Doppelboden auch beheizt ist. Ebenso unklar ist bislang auch, ob die Tanks und die Pumpe(n?) frostsicher sind.

Wäre sowas ein geeigneter und zuverlässiger Kandidat?

Freue mich auf eure Hinweise bzw. Unterstützung. Herzlichen Dank und Grüße vom Niederrhein.

Tom

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topolino666 am 10 Mai 2023 16:39:56

Linkservice ..... der hier? --> Link

(Schöne schwarze Reifen hat er ja schon mal ;-) )

chrisc4 am 10 Mai 2023 16:59:24

topolino666 hat geschrieben:Linkservice ..... der hier? --> Link

(Schöne schwarze Reifen hat er ja schon mal ;-) )


Um ständig darin zu wohnen ist der viele zu klein!

Anzeige vom Forum


akany am 10 Mai 2023 18:52:09

Ein 15-20 Jahre altes Fahrzeug "nachträglich winterfest" zu machen, kannst Du vergessen.

Es gibt definitiv im Moment auch noch Fahrzeuge in Deinem Budget auf dem Markt, die von Haus aus winterfest sind. Dazu solltest Du Dich aber auch nicht unbedingt auf Alkoven versteifen.
Eine wesentliche Frage ist, was darfst oder kannst Du fahren? Über 3,5 Tonnen ist schon Mal die Lösung zu Platz und dem nötigen Hintergrund für Winterfestigkeit, die Presspappe eben nicht bietet. Also, wie gross und wie schwer darf die Behausung sein?

Ruedi1952 am 10 Mai 2023 19:10:06

Wir haben einen Orbiter 591G der ausreichend Wintertauglich ist.
Der Abwassertank einschließlich Ablassventil ist gekapselt und die Leitungen laufen in der Kapselung.
Die Truma bläst warme Luft rein friert nichts ein. Führerhaus, Alkoven und Stockbett oben sind mit Thermovorhänge abgeschottet. Stockbett unten mit Schiebetür.
Garage beheizt bis -14 Grad haben wir keine Probleme gehabt.
Aber der Gasverbrauch ist nicht ohne glaube viel länger wie 3 bis 4 Tage hat eine 11 kg Flasche nicht gehalten

chrisc4 am 10 Mai 2023 19:27:25

Ich denke im Winter, bei Frost hört der Spaß auf!
Duschen, kochen, Wäsche trocknen, das gibt jede Menge Feuchtigkeit, die sich an kalten Flächen niederschägt!
Schimmel wird sich bald ausbreiten!
Dazu der hohe Gasverbrauch, bei den hohen Preisen derzeit!
Du könntest allerdings als Dauercamper auf einem Campingplatz die vorhandene Infrastruktur nutzen. Wobei die Kosten für Gas bleiben. Wenn eine Störung an der Truma auftritt bist du aber böd dran!

bhomburg am 10 Mai 2023 19:59:22

Nachträglich winterfest machen (Isolation verbessern, Tanks und Leitungen verlegen, Zusatzheizung einbauen...) ist schwierig, sehr arbeitsaufwendig und letztlich teurer als ein bereits winterfestes Modell zu kaufen. Vor allem wenn man kein begnadeter Heimwerker mit entsprechenden Möglichkeiten und Ausstattung ist sondern die Arbeiten von Fachleuten erledigen lassen muss.

Wenn in den Mobil dauerhaft gewohnt werden soll und mehrere (grosse) Hunde mitfahren sollen braucht man PLATZ und vernünftige Kapazitäten bei Wasser, Abwasser und Strom.
"Junggebliebene Mitte 50" - da gehe ich mal davon aus dass der Führerscheinerwerb vor 1999 war und somit noch Fahrzeuge bis 7.5 Tonnen gefahren werden dürfen. Da sieht der Markt ein bisschen besser aus.

Wenn das Ding beruflich genutzt werden soll und entsprechend viel gefahren wird darf es auch nicht zu alt sein. Erstmal haben alte Mobile meist eine Schadstoffnorm-Einstufung mit der man sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland nicht mehr überall hinfahren darf, vor allem viele Ballungsräume sind dann tabu. Für Deutschland ist man grundsätzlich mit Euro IV und grüner Plakette (ab 2006, es gibt aber viele nachgerüstete) derzeit noch halbwegs sicher, nur nach Stuttgart darf man dann nicht mehr.
Dann gab es ab 2002 mit der Umstellung der Motoren auf Commonrail-Einspritztechnik (beim Ducato "JTD") bei allen Herstellern einen Quantensprung im Verhältnis zwischen Fahrleistungen und Verbrauch. Alles was davor angeboten wurde ist von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen (nicht zu grosse/schwere Fahrzeuge mit MB Sprinter x12D drunter) unter diesem Aspekt nicht empfehlenswert.

Ich würde mir ältere, ehemals hochpreisige Fahrzeuge der als qualitativ gut beleumundeten Marken die von Haus aus winterfest sind ansehen.
Carthago ist z.B. eine solche. --> Link oder --> Link würden ins Budget passen.
Je nachdem wie gross die Hunde sind ist das Vorhandensein einer grossen Garage die man hundegerecht umbauen kann sehr von Vorteil. Hecksitzgruppe dagegen ist praktisch zum Arbeiten, weil man dort mehr Tischfläche hat etc.

Tinduck am 10 Mai 2023 20:14:31

Such dir was altes, hochwertiges mit Doppelboden und darin verbauten Tanks. Alkoven oder VI. Der Rest ist nett für ne Woche im Winter, aber nicht, um darin zu leben.

Dir sollte allerdings klar sein, dass die Heizkosten im Winter ordentlich sind. Alle 3-5 Tage eine 11 Kg Flasche Gas, je nach Temperatur und Isolierung. Kannst es ja mal ausrechnen bei momentan mindestens 20 Euro pro Füllung.

bis denn,

Uwe

BadHunter am 11 Mai 2023 10:33:55

Dass die Preise nun schon ne Weile recht hoch sind bei den Gebrauchten hast Du ja schon gemerkt, aber trotz Allem könntest Du mal in den Gebrauchtmobilportalen nach bestimmten Marken suchen. Z.B einem schon genannten Carthago, aber auch Concorde. Die wurden ab Bj. 1995/1996 im Aufbau holzfrei, haben einen beheizten Doppelboden, in dem die Technik und die Tanks (Frisch- und Abwasser jeweils gut 200 l) frostfrei untergebracht sind, sind recht gut isoliert, was sowohl im Winter wie auch im Sommer von Vorteil ist.
Wie ist sieht es mit dem Führerschein aus? Solche Fahrzeuge haben meist ein zGG von mehr als 3,5 t, damit aber auch eine brauchbare Zuladung.
Alternativ wären auch Mobile von Niesmann und Bischoff (Clou, Flair) eine Option, auch hochwertig, langlebig und Winterfest.
Für ein Fahrzeug im Alter ab 20 Jahre sollte man natürlich, sofern man selbst nicht schrauben kann, auch ausreichnd Geld für Wartung und Reparaturen einplanen.
Unser Concorde wird jetzt 28 Jahre alt, hast fast 190.000 Km gelaufen, und seit 3-4 Jahren kommen jedes Jahr ein paar Kosten zum normalen Unterhalt dazu: kleine Schweißarbeiten, aktuell neue Radlager und neue Antriebswelle, letztes Jahr neuer Anlasser und neue Turboladerschläuche, vorletztes Jahr neuer Hauptbremszylinder. Dafür habe ich den jetzt aber auch schon seit 17 Jahren, und in den ersten 10 Jahren fiel ausser der normalen jährlichen Inspektion mit Verschleißteilen keine Ausgabe ausser der Reihe an.

TomTulpe am 13 Mai 2023 01:31:27

Hallo und guten Abend zusammen,

zunächst ganz herzlichen Dank an Alle für die zahlreichen und ausführlichen Reaktionen.

Ich hatte es zwar vorab notiert, nun dann aber doch vergessen in meinem Post zu erwähnen .... ich bin derzeit tatsächlich auf 3.5t "limitiert", da mein C1'er Mitte 2021 ausgelaufen ist und ich die Verlängerung, weil ich bislang immer nur bis zu 3.5-Tonner habe bewegen müssen, aus den Augen verloren habe. Selbst Schuld! Muss ich mich also mal schlau machen, ob ich die Verlängerung nur mit Sehtest und Gesundheitscheck neu beantragen kann oder ob ich sowohl theoretische wie auch praktische Stunden nebst Prüfung zu absolvieren habe. Letzteres allerdings würde mich mit meinem Vorhaben zeitlich und auch finanziell dann ziemlich arg zurückwerfen. Wir werden sehen.

Richtung Alkoven orientiert hatte ich mich deshalb, da ich meine gelesen zu haben diese seien grundsätzlich im Voraus besser isoliert als die TI. Zudem hatte ich mir dabei den Aspekt erhofft dass sich, gäbe es für mich eine weitere Schlafmöglickeit außer im Alkoven, daraus zusätzlicher Stauraum ergäbe. Wenn man mit Hunden unterwegs ist hat man für diese immer ziemlich viel Zeugs dabei und das will ja auch untergebracht sein. Tatsächlich festgelegt auf einen Alkoven habe ich mich aber nicht und die VI habe ich außer Acht gelassen, da sie ja zumeist mit mehr als 3.5t unterwegs sind.

Die Hinweise, dass es bzgl. Aufwand und Investitionen sinnfrei wäre ältere Modelle nachträglich winterfest zu machen, die habe ich mir zu Herzen genommen und bin nun also davon ab. Danke nochmal für das Augenöffnen.

Ich habe mich jetzt mal auf die Suche nach den von euch genannten Modellen gemacht, wie Carthago, Concorde, Orbiter, Niessmann+Bischof etc.. Mit meinen "Filtervorgaben" von min. BJ 2002, max. 150.000 km, min. 110 PS, max. 30.000€, min. Euro4 und winterfest bin ich auf den üblichen verdächtigen Gebrauchtfahrzeugportalen (Ebay-Kleinanzeigen, Mobile, Truckscout24, Autoscout24) nicht wirklich fündig geworden. Die Handvoll die ich gefunden habe fallen dann nach Hinweis von Chric4 aufgrund der Länge von "nur" 6m für dauerhaftes Wohnen mangels Platz/Größe auch durch das Raster. Habe ich bei meinen Kriterieren und auch bei Portalen evtl. etwas übersehen?

Trotz des Mut machenden "Es gibt definitiv im Moment auch noch Fahrzeuge in Deinem Budget auf dem Markt, die von Haus aus winterfest sind." von akany, habe ich also bislang noch nichts gefunden und somit sinken dann wohl meine Erfolgsaussichten.

Meint ihr es würde Sinn machen eine Suchanfrage in den Portalen zu platzieren?

Nochmals besten Dank an Alle und schönes Wochenende.

Gruß, Tom

bhomburg am 13 Mai 2023 10:08:22

Wenn der Führerschein nach altem Recht (d.h. bis 1999 Klasse 3, dann irgendwann umgeschrieben) erworben wurde reicht Gesundheitscheck und Sehtest. Wenn nach 1999 hängt es von den lokalen Gepflogenheiten ab ob man nochmal ne praktische Prüfung machen muss oder nicht. Beim zuständigen Amt fragen.

Bei der derzeitigen Marktsitution ist das Gewünschte zum Wunschpreis unrealistisch, muss man halt einfach sagen.
Filterkriterien anpassen:
- Laufleistung weglassen, entscheidend ist Zustand und Wartungshistorie.
- Erstzulassung weglassen. Bei dem Preislimit wird es auf ein Fahrzeug aus den 90ern hinauslaufen (müssen).
- Preislimit höher setzen und Verhandlungsspielräume nutzen.
- Schadstoffnorm weglassen. Da fallen nämlich die vielen nachgerüsteten Modelle durchs Raster und tauchen dann nicht auf.
Es gibt für fast alle Basisfahrzeuge Nachrüstfilter mit denen man nachträglich eine grüne Plakette bekommt. Das kostet mit etwas Glück um die 800 Euro, mit Pech auch mal 3000. Viele Wohnmobileigner wissen das gar nicht, andere haben das bewusst nicht gemacht weil sie dafür keinen Bedarf sahen - die Wenigsten fahren mit einem Wohnmobil in Innenstädte/Ballungsräume. Hier mal gucken: --> Link

Mit H-Kennzeichen kommt man zumindestens innerhalb Deutschlands auch überall hin.
Nachteil bei so alten Fahrzugen: hier die Spreu vom Weizen zu trennen erfordert Wissen und Erfahrung. Es gibt gepflegte Modelle, es gibt aber auch ganz viel Schrott, und letzteres überwiegt bei weitem.
Ausserdem muss man sich auf so ein altes Schätzchen einlassen können und wollen. Das sind keine Autos mit denen man zu Terminen quer durch die halbe Republik in nem halben Tag fährt, das macht keinen Spass.
Auch sind Kraftstoffverbrauch und Reparaturfrequenz deutlich höher als bei jüngeren Modellen, es ist eigentlich immer was zu machen und das sollte in Eigenregie erledigt werden können sonst wird man arm und kann das Ding u.U. mal nicht nutzen weil auf Werkstattermine gewartet werden muss.
Sowas könnte z.B. passen: --> Link

In US-Wohnmobilen kann man sehr gut wohnen. Aber die sind eigentlich nur mit H-Kennzeichen unterhaltbar, die meisten sind nicht wirklich winterfest und für Nicht-Selber-Bastler absolut nicht empfehlenswert. Viel fahren müssen sollte man wegen zum Teil obszöner Verbrauchswerte auch nicht. Aber man bekommt sie verhältnismässig günstig.


Auch ist das Timing gerade ungünstig. Zu Saisonende im Herbst wird das Angebot grösser und die Preise tendenziell geringer.

akany am 13 Mai 2023 12:11:59

TomTulpe hat geschrieben:...
Trotz des Mut machenden "Es gibt definitiv im Moment auch noch Fahrzeuge in Deinem Budget auf dem Markt, die von Haus aus winterfest sind." von akany, habe ich also bislang noch nichts gefunden und somit sinken dann wohl meine Erfolgsaussichten.

...




Naja, da war natürlich der Grundgedanke, dass Du über 3,5 t fahren darfst.
Ich verstehe auch gerade nicht Deine Erklärung zu dem "C1"? Wie "bhomburg" hiervor schreibt, wenn Du einen alten 3er hast, dann sehe ich nicht, wer da wo wie gefahrene KM prüft?
Ich hab meinen 3er Lappen jetzt erst auf den Scheibenkratzer umschreiben lassen (müssen) und bis 7,5 t ist immer und jederzeit drin, da fragt niemand ob Übung oder nicht.

Insofern wäre für mich absolut die Klärung der Führerscheinfrage der einfachste und schnellste Weg. Und auch der mit am meisten Freude am Ende, denn sonst werden aus den Hunden Hamster, wegen Gewicht und so :mrgreen:

Ansonsten hat ja, um innerhalb 3,5 t zu bleiben, "bhomburg" hier auch die richtigen Tips gegeben. Aber wie schon gesagt, "winterfest" (nicht "wintertauglich", denn das ist was anderes), geht eigentlich nicht unter 3,5 t. Zumindest nicht, wenn man dann auch noch ein Mäntelchen mitnehmen will...

babenhausen am 13 Mai 2023 16:05:01

Wenn der alte 3er noch erteilt wurde ....

--> Link
da braucht es nichts keinen Sehtest oder sonstiges

macagi am 13 Mai 2023 16:49:33

TomTulpe hat geschrieben:Trotz des Mut machenden "Es gibt definitiv im Moment auch noch Fahrzeuge in Deinem Budget auf dem Markt, die von Haus aus winterfest sind." von akany, habe ich also bislang noch nichts gefunden und somit sinken dann wohl meine Erfolgsaussichten.


Klar gibt es die, ich habe so einen. Kann auf 3,5t abgelastet werden, es gab auch eine leichtere Version die von vorne herein nur 3,5t hatte.

bhomburg am 13 Mai 2023 16:53:11

akany hat geschrieben:Naja, da war natürlich der Grundgedanke, dass Du über 3,5 t fahren darfst.
Ich verstehe auch gerade nicht Deine Erklärung zu dem "C1"? Wie "bhomburg" hiervor schreibt, wenn Du einen alten 3er hast, dann sehe ich nicht, wer da wo wie gefahrene KM prüft?


Wer nach 1999 unter dem neuen Fahrerlaubnisrecht seinen "C" oder "C1" Führerschein gemacht hat, hat den nur befristet erteilt bekommen. Ist die Befristung abgelaufen (beispielsweise wegen Erreichen der Altersgrenze) und will man ihn dann verlängern will kann das in der Tat je nach Bundesland und Landkreis verschiedene Auflagen bedeuten, je nachdem wieviel Zeit verstrichen ist. Nur unter dem alten Recht (Klasse III) ist alles unter 7.5t tatsächlich ohne Beschränkungen lebenslang gültig.
NDS z.B. definiert das so: Wenn die Zeitspanne zwischen Ablauf und Antrag auf Verlängerung zu groß geworden ist (z. B. 10 Jahre), muss eine neue Prüfung der Fahrerlaubnis erfolgen., --> Link wobei hier das "z.B. 10 Jahre" nicht einheitlich geregelt ist sondern ein Gummiparagaph ist der je nach Behörde total unterschiedlich ausgelegt wird. Wo bei der einen tatsächlich nur Sehtest und ärztliche Bescheinigung ausreicht um das zu verlängern muss man bei nächsten die praktische Prüfung neu machen.

Aber wie schon gesagt, "winterfest" (nicht "wintertauglich", denn das ist was anderes), geht eigentlich nicht unter 3,5 t. Zumindest nicht, wenn man dann auch noch ein Mäntelchen mitnehmen will...

Gehen tut das. In der Theorie. Und es gibt auch Leute die das so machen und auch Fahrzeuge auf dem Markt die von einem der Vorbesitzer abgelastet wurden und auf ahnungslose Käufer warten die sich freuen so ein Teil fahren zu dürfen.
Beispiele: --> Link - sogar mit vier(!) Sitzplätzen. Oder --> Link

Ich wette dass die schon mit Fahrer an Bord und vollem Tank überladen sind wenn das in den Papieren eingetragene 'nackte' Leergewicht schon bei 3200+ kg liegt. In der Praxis fährt man wohl mit 4.2t durch die Lande.
Das kann man in Deutschland und ein paar Nachbarländern (--> Link) sogar machen ohne viel zu befürchten zu müssen. Nur drauf achten Reifen mit einer Tragfähigkeit zu haben die das tasächliche Gewicht tragen dürfen, sonst heissts bei ner Kontrolle nämlich auch in D "Weiterfahrt untersagt". ;)
Empfehlenswert ist das nicht. "Drin wohnen" geht mit unter 3.5t in einem winterfesten, autarken, ausreichend grossen, qualitativ hochwertigen und entsprechend schweren Mobil nicht.

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