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Ich fahre einen Ducato-Kastenwagen 6m von 2018 und bin schon etwas älter. Auf Messen und bei Händlern schaue ich mir auch gern mal neue Fahrzeuge an. Was mir auffällt ist, dass viele Fahrzeuge nicht nur unbegründet immer teurer werden, die Qualität nicht besser und die Grundrisse auch nicht vorteilhafter und praktischer werden. Ich staune manchmal, dass solche Fahrzeuge gekauft werden. Vielleicht gibt es Käufer, die sich vorm Kauf nie verschiedene Fahrzeuge ausgeliehen und verglichen haben. Auch die Technik wird immer komplizierter. Unter einem 2 DIN Entertainment System, ohne Knöpfe und Tasten gehts nicht mehr. Diese „Computer“ haben Sachen im Bauch, die die Dinger langsam und unsicherer machen. Anzeigen für die wichtigsten Funktionen, Wasser, Ladezustand usw. werden auch immer komplizierter und sind trotzdem ungenau. Ein ordentlicher Bordcomputer fehlt. Muss man jetzt alles über verschiedene komplizierte Apps machen? Leute muss das sein? Wer‘s braucht sollte sich das zusätzlich kaufen. Heute wird aber das teure viel zu komplizierte Equipment eingebaut und man bezahlt es beim Kauf und braucht es nie oder ärgert sich nur rum damit. Wer auf sein smartes Home mit Regendusche, Kaffeemaschine und und und, nicht verzichten möchte, der wird auch kein Camper. Der stellt sich auf Campingplätze mit Bespielung und tauscht nur sein Ferienquartier gegen ein fahrbares Zimmer mit Bad. Aber jedem, wie er es mag, ist ja auch nur meine Meinung. Der Bericht ist etwas provokant, vielleicht regt er zur Diskussion an. Hallo Ich verstehe auch nicht warum man bei den wenigen Infos die man im Womo benötigt ein Bus-System und dergleichen benötigt. Gruß Joachim Ach, Ihr sprecht mir aus dem Herzen :ja: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit... :wink:
Ja, aber bei einem Womo mit dem ich 3-6Wochen im Jahr in Urlaub fahre kann ich den Wasserstand auch mal mit dem Finger prüfen. Wenn sich alle Hersteller auf eine BUS-Art einigen könnten sähe die Sache schon anders aus. Aber das tun sie nicht! Gruß Andreas
Vieles wird aber auch nur gekauft weil es das alte bewährte nicht mehr gibt, hätte man die Wahl sähe das eventuell ganz anders aus. Man wird ja praktisch gezwungen den Mist zu kaufen,da ja die Herstellern nix anderes bauen.Anderseits sind die Käufer geil auf solche Neuerungen. Ich liebe mein 32 Jahre altes Wohnmobil, da kann man alles noch selber Schrauben
Vielleicht weil der Hersteller bei einem Bus-System nur ein Kabel durch‘s Womo legen muss und die angeschlossenen Geräte ihre Funktion darüber zugeteilt bekommen? Vielleicht ist es auch einfacher wenn bei einem Bus-System die einzelnen Komponenten untereinander kommunizieren können? Und überall Touchscreen oder „Multifunktionsbedienelemente“ die man drehen, drücken und in alle Richtungen bewegen kann? Ja, aber nur ein Teil und nicht zig „Knöppe“. Also muss nur ein Teil hergestellt, eingebaut, verkabelt, auf der Platine eingelötet werden. Dazu permanent alles immer kleiner ( SMD-Technik ) und immer energiesparender. Und alles was man „programmieren“ kann, also Touchscreens, Microprozessoren, … kann man individueller, schneller, einfacher und mit mehr Funktionen herstellen als dass man das wie früher mit Schaltern, Relais und Kabeln verwirklichen konnte. In der Firma haben wir mittlerweile auch schon Taschenrechner statt Rechenschieber! Das ist halt der Lauf der Zeit! Und den wollen wir!! Wir wollen nämlich immer mehr verdienen und sind nicht bereit diese Mehrkosten im Verbraucherverhalten auch zu bezahlen. D.h. die Herstellungskosten, und da vor allem die Lohnkosten, müssen möglichst niedrig sein und trotzdem muss am Ende ein Produkt da stehen wo der Kunde „boa“ sagt. Und wer sich, als Hersteller, dagegen entscheidet mit der Zeit zu gehen, der geht halt mit der Zeit. :gruebel: Grüße Dirk
Ja. und dann liegst Du die 3-6 Wochen in Portugal am Strand und lässt es Dir in der Sonne gut gehen. Aber wehe das Womo hat für die Fahrt in den Urlaub keine Klima. ( gibt ja hier im Forum genug Themen dazu ). Das ging doch früher auch ohne?! Wieviele Womos würden wohl heute neu gekauft die keine Klima hätten, wenn man noch welche ohne bestellen könnte? Und braucht man zwingend 150-180PS oder 3l Hubraum? Nice to have?!! Der Touchscreen am Navi doch auch? Also warum dann bei der „Wasseranzeige“ nicht? Wenn ich mir so die Cockpits von so manchem neuen Auto angucke, bei denen es keine Tachos und Drehzahlmesser als solche gibt, sondern nur noch einen Bildschirm und der Rest ist programmiert, und dann so ein uraltes Autoradio mit Lautstärkeregler, 5 Stationstasten,…? :gruebel: Und das ist im Womo doch nix anderes. Grüße Dirk Das fängt doch schon bei so unsinnigen Dingen wie dem Ölmessstab an! Den einzusparen machte schon keinen Sinn. Wir kauften vor ein paar Jahren einen Dacia Lodgy als "Hundeauto", als Alternative zu einem Gebrauchtwagen. "Sowas kann man nicht kaufen!" "Das ist doch nur billig, damit fahren wir nicht!" Sagten meine Kinder. Ich hatte auch reichlich Skepsis. Jetzt bin ich ganz anderer Meinung! Das Teil ist einfach nur praktisch und einfach. Da ist vieles noch so wie früher gebaut. Einfach, aber funktional. Lichthöhenverstellung hat keine Motoren, nur einen Drahtzug. Auch die Heizungssteuerung geht rein mechanisch. Alle Türöffner innen sind gleich und untereinander austauschbar. Der Rückspiegel blendet auch nicht selbstständig ab, sondern muss mit dem kleinen Hebel bedient werden. So zieht sich das durch. Da kann ich wenigstens noch das Eine oder Andere selbst reparieren, weil nicht alles "am Bus" hängt. Trotzdem gibt es Navi und Rückblickkamera und einen genialen Dieselmotor. War früher der Golf der echte "Volkswagen", ist es jetzt der Dacia Sandero. Irgendwann wird das auch im Wohnmobilsektor kommen. Einer wird dem Mut haben auf das alt hergebrachte zu setzen und dem Wahnsinn entgegen zu treten. LG Carsten
Sehe ich genau so!
Ich weiß echt nicht, was an WoMo Technik so kompliziert ist. Wer das alles nicht mag, oder wem das zu kompliziert ist, der kann das ja auch alles ausschalten und sich wie früher einfach 4 Pferde vorspannen, "analoges" Zelt und Kochgeschirr einpacken oder darüber nachdenken, ob die Reiseform noch passt. Sorry, aber ich verstehe die Aufregung echt nicht.
Nachtrag: Ich campe auch nicht, will ich auch nicht. Wir reisen mit Komfort, Kaffeemaschine, Porzellan, Gläsern und eben nicht auf Campingplätzen, soweit es möglich ist. Grüße
Siehst Du, auch wir haben noch einen Dacia im Fuhrpark. Keinen Lodgy wie bei Dir sondern das „Vorgängermodell“, einen Logan ( kann man nicht vergleichen da andere Fahrzeugklasse, ich weiß). Ich kann über unseren auch nicht klagen: 17!Jahre und WEIT über 200tkm, kaum Defekte und wenn dann hat man ( Freuden- )Tränen in den Augen wenn man weiß was das bei anderen kostet :D ( durchaus positiv gemeint! ) ABER: unser Dacia hat keine Klima, keine Zentralverriegelung, keine Servolenkung, keine elektrischen Fensterheber, kein… So puristisch baut Dacia heute auch nicht mehr! Unser hat noch einen uralten Renault Benzin-Motor. Alt zuverlässig, robust. Der hält auch nochmal 200tkm, da mach‘ ich mir keine Gedanken ( sofern der Zahnriemen das mitmacht :D ). Ob die heutigen 3-Zylinder auch so lange halten werden? :nixweiss: Was Du also VW als ehemaligen Volkswagenhersteller „vorwirfst“, macht „Dein neuer Volkswagenbauer“ auch nicht anders! Dacia ist nur noch weiter zurück/ muss mehr aufholen. Grüße Dirk
Soll jeder machen wie er will. Der Markt bedient alle Wünsche. Ich mag hingegen die Einfachheit, Natürlichkeit und das es anders ist als Zuhause. Mancher, der mit einem alten T2 durch die Welt reist, erlebt mehr als der Morelobesitzer, kommt an Orte die dem Dickschiff verschlossen bleiben. Er hat zwar keinen Wohnkomfort, aber dafür die Welt gesehen! Unser 3,5 Tonner ist schon ein Kompromiss. Letztendlich sind es die Erlebnisse von denen wir zehren. Unsere Erinnerungen an Landschaften, Freunde und Begebenheiten. Nicht an den Kaffee aus der teuren Maschine und dem Kuchen auf echtem Porzellan. Aber das ist nur eine Sichtweise. LG Carsten Ich habe nichts gegen Sachen die sinnvoll sind und Funktionen vereinfachen. Es gibt aber genug Beispiele ( nicht nur bei Wohnmobilen ) wo Sachen nur konstruiert werden um es anders zu machen. Siehe Ölpeilstab. Das bringt in meinen Augen für den Käufer absolut keinen Mehrwert.
Ich habe Anfang der ‘90er meinem Schwiegervater ein neues Radio in sein altes Auto gebaut ( das alte war kaputt ). Das neue Radio war auch schon „so‘n neumodischer, halber Computer“ mit automatischem Sendersuchlauf, elektronischen Stationstasten und Digitalanzeige der Senderfrequenz! :eek: War das‘n Drama bis der „alte Mann“ damit halbwegs zurecht kam! Noch schlimmer als mein Vater ein paar Jahre später auf den Trichter gekommen ist sich nochmal ein komplett neues Auto zu kaufen! Der musste zum Senderwechseln teilweise rechts ran fahren! :D Heute bin ich es der nicht verstehen kann warum eine Waschmaschine einen WLan Zugang braucht. Meine Nachbarin schwört drauf. Bei der war es DAS Kaufkriterium! „Ich renn‘ doch nicht jedes Mal aus‘m 3.Stock in Keller um zu gucken ob die Maschine fertig ist! Und wenn ich zwei Maschinen vor Mittag waschen muss…“ Zeiten ändern sich! Menschen nicht? Grüße Dirk Es steht doch jeden frei ein älteres Modell zu kaufen ohne dem neuen "Fortschritt". Meine Frau hat einen Dacia Lodgy 1,6 ltr/ LPG mit 168000 km runter derläuft und läuft. Für 1600 EUR neuen Gastank mit Pumpe bekommen für die nächsten 200000 km. Mein Jeep Wrangler Bj 1996 hat einen Motor, konstruiert 1943 verbaut. Ersatzteile sind Spottbillig und schnell zu bekommen. Das Auto wird mich überleben, kommt dann in dem PS Speicher in Einbeck. Unser Ducato Weinsberg 591G von 2006 ist trocken, Rost ein Fremdwort, trotz Ganzjahresbetrieb. Der 110 PS Motor braucht nur alle 10000 km einen Ölwechsel. Macken und Reperaturen sind ein Fremdwort, den fahren wir bis zum bitteren Ende. Es hat doch jeder in der Hand die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Nichts gegen den Fortschritt, da wo er tatsächlich dem Verbraucher Vorteile bietet. Ich persönlich bin froh das ich einen Schalter für die Wasserpumpe im Bad habe statt eine Softwarefunktion im neuen Hymer Bordcomputer, wenn dessen Platine abfährt geht im Fahrzeug gar nichts mehr. Ich schalte auch gerne meine LED Ambientelichter von Hand aus und ein und ich jogge nachts zum Trumapanel und stells mir wärmer oder kälter im Winter. Ob es in 20 Jahren noch Ersatzteile gibt für dies netten Spielzeuge über der Tür da hab ich meine Zweifel auch ob es dann noch kompatible Bussysteme gibt, denn vermutlich kommunizieren dann die Geräte über Bluetooth oder einen anderen Standard per Funk. Der moderne Camperkäufer will BlingBling damit er auf dem Stellplatz zeigen kann, daß da ein Unterschied ist für das er die viele Kohle ausgegeben hat Denn nach wie vor sind die Betten, Boiler, Kocher, Fenster und Dachluken etc. alles dasselbe wie vor 5 Jahren - also womit läßt sich Staat und Kohle machen? Beste Gruesse Bernd
Sie sei Dir gegönnt. Unser ist auch "nur" ein 3,5t und hat uns mit unserem Komfort und Anspruch um die halbe Welt gebracht mit allem was wir dabei haben und es war kein Kompromiß. Und von unseren Erlebnissen werden wir noch Jahre zehren. Grüße Ein "Problem" ist halt dass mittlerweile Sachen eingebaut (und bezahlt) werden die zu 90 % nicht benutzt / verwendet werden. Wir haben einen Toyota Corolla ca. 30 jahre alt, einen BMW E91 ca. 15 Jahre alt und Schwiegereltern fahren eine aktuelle E-Klasse. Mindestens 1 x die Woche sind wir am Benz der Eltern weil sie wieder in irgendeinem Untermenü eine Funktion verstellt haben und nicht mehr "rausfinden". Dabei lernen WIR das Auto recht gut kennen, entdecken die ganzen "Spielereien" (Displays in diversen Farben, Ansichten, versch. Fahrmodi, Memofuntionen für versch. Fahrer, Head-Up-Display-Verstellung, Kofferraumhöhenverstellung (plötzlich kracht der Deckel an die Garagendecke), automatische Fahrlichtmodi,.....). Die Kiste hat einfach Sachen die wirklich vom Normalfahrer zu 90 % nicht benötigt werden. Und hier im Forum bei den "Problemen" liest man halt auch meist von den elektronischen Komponenten, z.B. Abgasstrang (da sind auch wir betroffen, ein elektronischer Fehler der seit Jahren (!!) nicht gefunden wird), Automatik, ...... Nach uns wächst gerade eine Generation heran die ALLES per App löst (lösen möchte :eek: ) also dann doch wieder "nur" der normale Generationenkonflikt?? :twisted:
Bin zuletzt bei meinem Kumpel im neuen Tesla Model Y mitgefahren. Die Fahrleistungen sind berauschend. Das Armaturenbrett ist vollkommen aufgeräumt. Das ist für das Auge zunächst einmal sehr angenehm. Aber sämtliche Bedienung läuft über das Touchdisplay. So einen Mist habe ich selten gesehen. Man wird dadurch beim fahren sehr abgelenkt, weil man keinen "Knopf" zum drehen fühlt und man deshalb gezwungen ist auf das Display zu sehen. Jede leichte Bodenwelle lässt den Finger auf dem Tablet schwanken. So ist der Fortschritt zugleich ein Rückschritt. Vor allem bei den Leistungsdaten von mit 378 kW/514 PS. Aber das Gerät verkauft sich gut. Also alles richtig gemacht? Der Trent alles an einem Tablet zu regeln ist nun mal da und hält auch Einzug in das Wohnmobil. Vielleicht gibt es demnächst nur noch eine App für das WoMo und das wars? LG Carsten Lasst den Leuten doch ihren Spass Ich möchte auf keins der gimmiks verzichten welche mein neues Womo bietet Im Gegenteil .. ich rüste noch auf Aber ich sehe mich auch nicht als camper Ich reise .. gerne mit dem wohnmobil . .. aber auch mit der harley oder dem cabrio Und das gerne so angenehm wie möglich Ich mag es täglich zu duschen , kalten wein zu trinken und bei hitze die klimaanlage einzuschalten Ich gebe zu .. den timer meines tv kann ich nicht bedienen .. aber ansonsten geniese das ich den luxus auf reisen .. ne ne .. dann ist man kein camper
Sehe ich anders. Viele Dinge werden wieder analog und alt bewährtes, wenn es funktioniert hat und hatte immer seine Berechtigung. Aber viele unter uns Campern sind ja getriebene der Caravan Industrie. Alle ist ein Markt und die Kraft des Marketing ist nicht zu unterschätzen. Aber jeder so wie er mag. Bus hin oder her, der Fortschritt ist eine Krücke. Ich kenne die Bus-Systeme im Fahrzeug sehr gut. Das hat alles ganz klein angefangen um Kupferleitungen und Gewicht ( kosten) zu sparen. War am Anfang auch cool und einfach zu verstehen. Mittlerweile hat sich das Fahrzeug zu einem eingenen Netzwerk weiterentwickelt, und leider blickt keiner mehr durch. Funktionen und Sensoren verden verknüpft, geile Effekte und vermeindliche Funktionen werden nun einfach verwirklicht. Aber wie voll jetzt mein Frischwassertank ist kann ich nicht sagen - bei 4 LED und einem ungenauen Sensor kein Wunder. Also entweder Wasser reinfüllen, bis es oben rausläuft, oder noch mal Sitzbank aufmachen und nachsehen. Das gleiche beim Grauwassertank. Auch die Anzeige der Aufbaubatterie ist Quark. Die Anzeige nach Spannung = Ladestand ist eher falsch. Habe im Wowa den N-Bus für die Heizung. Viel zu umständliche für eine schnelle Bedienung - ja, ich kann da alles "schön" einstellen. Im Womo habe ich den alten Drehknopf. Heinzung und Warm Wasser mit 4 Stellungen = Ein Handgriff und fertig. Kein rumgedrücke in den Menues. - so muß es sein. viele grüße neyoo
All das geht ohne Bus-Steuerung, Bluetooth App, Simkarten Verbindung mit Meldung aufs Handy etc - also bei mir jedenfalls. Ich muß dich enttäuschen für mich bist du ein ganz normaler Camper :mrgreen: wie hunderttausend andere und ich auch. Beste Gruesse Bernd Echt jetzt .. dachte schon ich gehör nicht dazu.. Gibt ja auch glamper .. oder solche die dafür gehalten werden Ne Leute .. lasst die Menschen fahren was sie wollen .. was soll das . Der Fahrer Eines echten luftgekühlten 911er ohne Allrad , hinterachslenkung, abs , kat , und start stopp wird den technischen Fortschritt ja auch nicht negieren .. wenngleich sein Fahrzeug aus nostalgischen Gründen astronomische Preise erzielt Hallo, mir ist wichtig, dass mir die Technik hilft und mich unterstützt. In vielen Fahrzeugen ist die Bedienung nicht intuitiv möglich und niemand möchte sich durch zig Seiten Bedienungsanleitung lesen. Ich persönlich halte vieles auch für unnötig, ich muss nicht auf den Liter genau wissen wieviel Wasser ich noch habe oder ständig meine Batterie überwachen. Wer daran Spaß soll dies tun und es ist schön, dass es die Möglichkeit gibt. Außerdem finde ich wichtig sich auch im Alter weiterzubilden, mein Nachbar kann mit 91 noch sein IPhone 11 bedienen und Internet ist auch kein Problem. Technik soll dem Menschen nützen und nicht sein Leben komplizierter machen, man muss aber immer offen für Neues bleiben.
Beim Verzicht auf 90% der eingebauten Sachen, würdest Du wahrscheinlich in einem leeren Kastenwagen mit ein paar Brettern sitzen... :lol: :lol: :lol: Wir benutzen dagegen eigentlich alles in unserem WoMo, plus das was wir noch eingebaut bzw. mitgenommen haben, aber wenn Du mit den paar Brettern klar kommst....... :lol: :lol: :lol: :lol: Grüße
Würdest Du diesen Satz auch hier im Bereich der Lithium-Batterien posten? :gruebel: Grüße Dirk Hallo,
genau das ist der Punkt. Ein Beispiel für das Gegenteil: Unser Mini aus 2019 hat keinen Ölpeilstab mehr. Zum Ölstand prüfen muss ich erst mal ca. 10 Minuten fahren und dann den Motor eine Minute im Stand laufen lassen. Beim Tanken mal eben Prüfen geht nicht. Schöne neue Welt. Viele Grüße Jürgen
Dann frag‘ doch mal in Deinem Bekanntenkreis, gerade bei den unter 40-jährigen, wieviele regelmäßig den Ölstand prüfen!?! Meine Tochter hat mir vorige Woche gesagt: „Ich glaub‘ ich muss demnächst mal wieder nach dem Öl gucken. Ab und zu geht nämlich die rote Lampe an…“ :wall: „demnächst mal“!! :wall: Grüße Dirk
Da habe ich meine Kinder anders unterrichtet. Die schauen danach und bringen ihre Fahrzeuge zumindest regelmäßig zu Inspektion. Es liegt auch an uns Eltern, dass sich die Kinder nicht allein auf ein paar Lämpchen verlassen und die dann auch noch interpretieren. :lol:
Bitte reiße doch diese Aussagen nicht aus dem Kontext! Hier ging es um eine wohl gut ausgestattete, aktuelle MB E-Klasse mit Digitaltacho und unzähligen elektronischen Helferlein, nicht um ein Wohnmobil! Anstatt toller Bus-Technik hätte ich mir eine ordentliche Anzeige für LiFePO4 Akkus im Anzeigepaneel gewünscht. Aber die gibt es bei den meisten Wohnmobilen nicht einmal für Geld und gute Worte. Da hinkt die Technik weit hinterher. Vereinzelt wird es langsam angeboten, aber das ist noch sehr überschaubar und ist dann auch nur in sehr teuren Paketen verfügbar. Und was ist mit einer verlässlichen Anzeige der Gasvorräte für Flaschengas im Fahrzeug? LG Carsten
Na ja, Plus und Minus brauchst auch noch, dazu die Elektronik die die Sensorik, Verbraucher oder was auch immer auswertet und den Bus, am Display den wieder Bus und Auswertung. Obs in 10 Jahren noch Ersatzteile gibt? Einen konventionellen z.B. Füllstandssensor kann ich auch noch in 30 Jahren reparieren Gruß Joachim :) Wohin dieser Technikwahn (oder -verliebtheit) führen kann :) sieht man ja an dem fehlenden Ölmessstab der X290er der neueren Generation. Wenn man da eine Ölkontrolle lt. Vorgabe durchführt, wird man sich eine ordentliche Portion Zeit nehmen müssen. Mal so nebenbei und als Service in der Werkstatt ist das nicht mehr möglich. Gab ja hier auch einen thread dazu. Mein Fazit : Manchmal ist das Altbewährte halt eben doch das Bessere. Gruss von der schönen Mittelmosel Achim
Och, meine Tochter kann durchaus die Räder an ihrem Auto selber wechseln und auch die Bremsscheiben ( incl. Belägen ). Am Unterricht kann es also nicht gelegen haben!??! Grüße Dirk
Dann ist es die bestimmt "Work-Life-Balance"!? :lol: :lol: :lol: LG Carsten
Soll‘s denn in 10 Jahren noch Ersatzteile geben? ( ich hatte man einen PKW eines renommierten, deutschen Herstellers da gab es nach 7 Jahren kein Türschloss mehr zu kaufen ) Und sollst Du dein Womo selbst reparieren ( können )?? :gruebel: Außerdem geht derTrend heute ganz klar in Richtung „Fingerchen NICHT selbst dreckig machen“!! :mrgreen: Grüße Dirk
Ich glaube eher die Einstellung „Solange es noch fährt is‘ doch alles gut“ Grüße Dirk Als Ingenieur mit vielen Jahrzehnten Berufserfahrung weiß ich, dass nicht die komplizierteste Technik für ein Problem die Beste ist, sondern die simpelste Lösung. Vorteile einer einfachen Lösung: - meist intuitive Bedienung ohne ständiges Studium von zig Betriebsanleitungen - weniger Bauelemente - weniger Ausfallmöglichkeiten, bessere Betriebssicherheit - einfache und kostengünstige Reparaturen, oft selbst möglich Was nutzen Tausende fiktive Anwendungsmöglichkeiten, wenn man in der Praxis nur wenige nutzt? Und selbst für diese Wenigen braucht man oft das Studium ellenlanger Betriebsanleitungen mit zum großen Teil Warnungen, was man alles nicht machen darf, aber keine bis wenige substanzielle Erklärungen. Ich nutze höchstens 5 % der Funktionen unseres Hymer BMLT 780 auf Sprinter-Basis. Den ungenutzten Rest musste ich ungewollt mitkaufen. Beispiel: Wir waren kürzlich mit dem Womo in Nordspanien, um der Kälte in D zu entfliehen. Obwohl ca. 1500 km südlicher, war es bis auf einen Tag immer 5 ... 15 ° kälter als zu Hause. Die Heizung im Sprinter ist bei solcher Kälte sehr wichtig und gerade diese wollte bei Mittagstemperaturen von 12 °C nicht mehr. Früher wurden die Klappen zur Temperaturreglung ganz einfach durch ein Gestänge betätigt --> praktisch unkaputtbar und zur Not selbst reparierbar. Wir mussten in Spanien erst Mercedes Truck-Werkstätten suchen und die ersten hatten gerade kein Personal für eine sofortige Reparatur. Dann hatten wir nach endloser Rumfahrerei Glück. Was wurde von der Werkstatt gemacht? Zunächst wurde mittels OBD-Buchse und Diagnosecomputer der Fehler gesucht. Dann musste die Software zur Steuerung der Stellmotoren der Klappen neu programmiert werden. Bei herkömmlicher Technik könnte jede Kfz-Werkstatt oder man selbst das Problem in wenigen Minuten lösen. Hier benötigte man ein Diagnosecomputer für den Sprinter. In vielen Fällen sind technische Weiterentwicklungen teure Verschlimmbesserungen ohne echten Nutzen. Reparaturdauer: ca. 3 h statt wenige Minuten, zum Glück Garantieleistung. Die SOS-Funktion von Mercedes lehnte eine Reparatur vor Ort ab, da Ihnen der Fehler zu unbedeutend war (obwohl solche Hilfe zugesichert). Die kommen nur, wenn das Fahrzeug liegen bleibt.
Bei „herkömmlicher Technik“ gäbe es aber nicht die Möglichkeit einer automatischen Klimatisierung des Fahrgastraums. Und wenn man mal hier so im Forum quer liest was bei Neubestellungen alles aus den Aufpreislisten mitgeordert wird,… Automatische Klimanalagen, „intelligente“ Tempomaten ( mit Abstandhalter ), automatische Scheibenwischer, Licht das sich selbst einschaltet,… sind zwar alles „nützliches Gimmicks“, sofern sie funktionieren :D . Wurden / werden aber geordert. Und das vor allem von Womokäufern. Die Handwerkerpritsche bekommt das eher weniger. Grüße Dirk
Völlig richtig und dann gibt es noch die, die von autonomen Fahren träumen :lanz: Natürlich gibt es etliche Dinge wo man sich fragt, womit die Ingenieur gedacht haben könnten, als sie das Teil XY entwickelt haben, mit dem Kopf oder mit dem Ar***, aber es gibt viele Dinge die einfach nützlich sind. Hier wird leider viel vermischt, Fahrzeugtechnik und Aufbautechnik. Im Aufbau auf 95% verzichten - eher nicht und im Fahrzeug wohl auch nicht, denn dann wäre man wohl mit Gottlieb Daimlers Motorkutsche unterwegs. Nein, da würde sich mir eher die Frage stellen, WARUM man damit nicht umgehen kann. WILL man es einfach nicht, oder KANN man es nicht (mehr)? Natürlich gibt es Dinge , die man nicht braucht oder will, das ist alles eher von persönlichen Vorlieben abhängig, ich brauche keinen Spurhalteassi, weil der nervt, aber ein Notbremsassi finde ich Klasse .................Wer will denn auf den Komfort der heutigen Zeit im Auto verzichten (Auto-Scheibenwischer,- Licht, Klima....................., auch nicht so viele, oder? Also, alles ist relativ, alles kann man lernen oder zumindest damit umgehen lernen. Also, wenn man will - auch im Alter. Also für mich gibt es keine pauschale Verdammung von Technik. Beispiel - Meine Tochter hat einen VW ID4 mit allen möglichen Assis, sinnvolle und überflüssige - weiß sie damit umzugehen, oder weiß sie wie man sie einstellt oder deaktiviert? NEIN, sie arrangiert sich einfach damit - ist halt so. :lol: Ob sie es irgendwann rauskriegt? :lol: Wie hieß es doch oben so richtig: "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit... :wink:" Grüße Eine gute Freundin von mir hat vor 6 Wochen einen schweren Unfall gehabt. Fahrzeug werde ich hier jetzt nicht benennen, denn das kann mich den Kopf und Kragen kosten. (Der Beitrag hier hoffentlich nicht). Fakt ist, dass die Polizei und die DEKRA jetzt das Fzg untersuchen auf Verdacht, daß der Spurassistent versagt und das Fzg auf die Gegenseite der Straße gesteuert und gegen einen Baum geprallt hat. Schlüsselbein, Rippe, linker Fuß, rechter Fuß alle Zähen und Becken gebrochen. Beim Enkel z. Glück nur eine Rippe gebrochen. Dem Enkel gehts mittlerer Weile gut. Die Oma ist ganz schlecht dran. Habe 30 Jahre meines Lebens Programme geschrieben. Es gibt keine fehlerfreie Software. Nicht aller Fortschritt ist ein Segen.
Da schreie ich mal „hier“. Die „Menüfizierung“ des Alltags macht eben auch nicht vor den Wohnmobilen halt.Für die einen ist es Fluch, für die anderen Segen. Hier und da wünsche ich mir auch einen Schalter, Hebel oder Reglerstatt einer Menüroutine.
Was kompliziert ist kann man vereinfachen. Bin dafür. Was komplex ist, kann man nicht vereinfachen. Hier stößt Simplifizierung an Grenzen.
Es gibt auch kein fehlerfreies menschliches Handeln. Nur: einer Maschine „verzeiht“ man nichts. Sicher ist nicht jeder Fortschritt ein Segen. Gleichzeitig ist auch nicht jedes Festhalten an Gewohntem ein Segen.Solche Aussagen sind nur Täfelchen.
Deswegen soll man ja den Lenker auch nicht loslassen. Hallo zusammen, ich finde nicht alles Neue ist schlecht, nur vieles Neue hat nur wirtschaftliche Hintergründe. Einmechanischer Fenserheber kostet mehr als ein Elektromotor und Schalter. Mit Can-Bus spart man auch noch Kabelnaterial. Das System wird dann als Komfort-Gewinn verkauft. Nach 3-5 Jahren Nutzung worauf so ein Ducato, Sprinter, Crafter konstruiert ist (Leasingzeit, Einsatz Paketdienst mit 80tkm/Jahr) geht dann was außerhalb der Garantiezeit kaputt, dann bringt es Geld in die Werkstatt, da selbst kaum reparabel und schöne Ersatzteilumsätze in die Kassen der Hersteller. Irgendwann ist ein Fahrzeug nicht mehr wirtschaftlich reparabel, dann bringt es durch die Neuanschaffung wieder Geld in die Kasse. Wenn’s Wohnmobil 30 Jahre funktionieren würde ohne Reparaturen, würde es einen Grund geben ein Neues zu kaufen? Aber wolltet Ihr ehrlich noch mit 70PS Saugdiesel und 70km/h stark rusend die Kasseler Berge hochkriechen? Unsere Linksgrüne Regierung spricht immer von Nachhaltigkeit und es werden immer mehr Produkte verkauft, die durch geplante Obsoleszenz kürzer nutzbar sind, als sie es könnten. Hier könnte echt was für die Umwelt getan werden, indem Produkte nicht kurz nach der Garantiezeit auf den Müll wandern würden. Die Motivation eines Herstellers könnte man über Mietmodelle mit Vollservice leicht zu mehr Qualität steuern. Dann würde z.B. ein Waschmaschinenhersteller ganz schnell wieder haltbare Maschinen produzieren, die er nicht ständig auf seine Kosten reparieren und ersetzen müsste. Gruß Grandeur
Na dann ist ja alles klar, die aktuelle Regierung ist schuld für Trends der letzten 30 Jahre. Zum Thema: Vielleicht ist es aber einfach nur ein Zeichen des Alterns, wenn man sich nach dem Bekannten und bewährtem sehnt und vieles Neue ablehnt. Gerade im Anfangsstadium des Altwerdens stelle ich bei mir fest, dass ich gerne Dinge haben möchte, die technisch auf der Höhe der Zeit sind, bestens verarbeitet und bitte so bedienbar wie gewohnt. Irgendwann will man sich auf das „anders Neue“ nicht mehr einlassen und hört auf Neues kaufen zu wollen. Das ist heute nicht anders als vor 10, 20 oder 50 Jahren. |
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