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Bus mit Vorzelt? Familienlösung - was meint ihr? 1, 2, 3


Reiselust79 am 07 Jul 2025 10:06:41

Hallo zusammen,

wir sind diesen Frühsommer erstmals mit Kindern und einem gemieteten Grand California (GC) von Roadsurfer unterwegs gewesen. Insgesamt eine tolle Erfahrung – der GC war super zu fahren, kompakt und mit wirklich viel Stauraum.

Allerdings haben wir auch gemerkt, wo für uns als Familie (2 Erwachsene, 2 kleine Kinder) die Herausforderungen liegen:
Das Hubbett im GC war für uns nicht optimal: der Platz oben ist mit ca. 40 cm zur Decke für Erwachsene ungeeignet, für Kinder aktuell noch zu unsicher.
Das Bad haben wir nicht genutzt, ebenso wenig den Gasherd – gekocht haben wir elektrisch draußen, wir hatten Landstrom.

Im Prinzip haben wir im Fahrzeug nur geschlafen – der Rest fand draußen statt. Klar ist uns auch, dass das im Herbst/Winter nicht mehr so funktioniert (abends zu kühl, mehr Zeit drinnen).

An Regentagen würden wir vermutlich weiterfahren statt im Fahrzeug „festzusitzen“.

➔ Unsere Überlegungen:
Da wir eigentlich nur ein rollendes Schlafzimmer möchten denken wir aktuell über einen Bus (z. B. VW California, Ford Nugget etc.) mit Vorzelt und Schlafkabine nach.

Der Vorteil wäre:

kompakter als ein großes Wohnmobil,
alltagstauglicher (wir wohnen in der Stadt und nutzen das Auto wenig),
Stauraum reicht mit Vorzelt,
weniger „unnötige“ Ausstattung wie Küche/Bad im Fahrzeug.

Uns ist bewusst, dass für Familien oft Alkoven empfohlen werden. Persönlich können wir uns das aber nicht vorstellen – ich möchte weder selbst „oben schlafen“ noch die Kinder später dort „in der Höhle“ schlafen lassen.

➔ Unsere Anforderungen (aktuell):
Kühlschrank im Fahrzeug
Stromanschluss (wir kochen elektrisch, Geräte (Kühlschrank) brauchen auch mal Landstrom)
4 Schlafplätze, vermutlich mit Aufstelldach (auch wegen der Stehhöhe)
Standheizung für Herbst/Winter
Klimaanlage im Standbereich schwierig, aber bringen mobile Klimageräte (z. B. PortaSplit, EcoFlow Wave) im Sommer im Bus realistisch was?
Als Alltagsauto nutzbar (ein Grand California oder Wohnmobil passt z. B. nicht in unsere Tiefgarage)
Ergänzend: Vorzelte mit Schlafkabinen für mehr Raum und Mückenschutz

➔ Nutzungsprofil:
Sommer: 2 Wochen Urlaub
Frühling/Herbst: ca. 1 Woche
Wochenenden/verlängerte Wochenenden (See, Berge)
Im Winter: vermutlich nur kürzere Ausflüge (müsste man ausprobieren)

➔ Markt-Situation:
Der Gebrauchtmarkt ist stark VW-lastig. Alternativen (z. B. Nugget) sind deutlich seltener. Eventuell lohnt sich ein Blick nach Deutschland – aber auch da wäre ich für Einschätzungen dankbar.
Ein California Hybrid wird budgetär wohl nicht drin sein.

➔ Meine Fragen an euch:
Würdet ihr bei unserem Nutzungsprofil zu einem Bus mit Vorzelt tendieren oder sagt ihr: „Nehmt lieber gleich ein Wohnmobil, der Komfort ist einfach höher“?
Hat jemand Erfahrung, wie viel ein Vorzelt im Alltag bringt, gerade wenn das Fahrzeug zum Schlafen und Verstauen eher knapp bemessen ist?
Welche Erfahrungen habt ihr mit mobilen Klimageräten im Bus gemacht? Bringen die spürbare Abkühlung oder ist das eher Spielerei?
Wie viel Einschränkung bedeutet es, wenn man ohne Küche/Bad reist? Klar, auf großen Campingplätzen ist das kein Thema – aber wie schaut’s bei kleineren Plätzen oder Schlechtwetter aus?
Gibt es aus eurer Sicht noch Alternativen zum California / Nugget, die wir übersehen?

Ich freue mich auf eure Einschätzungen und Erfahrungsberichte – danke euch vorab!

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chrisc4 am 07 Jul 2025 10:38:22

Wie lange steht ihr auf dem selben Platz?
Die meisten stehen ca. 3 Tage an einem Ort, dann geht's weiter zum nächsten Wohnmobilstellplatz oder Campingplatz.
Dafür wäre ein Vorzelt unpraktisch, insbesondere bei Regenwetter (nasses Vorzelt einpacken).
Ich sehe euer Vorhaben eher als Alternative zu einem Wohnwagen und auf Campingplätzen.

mithrandir am 07 Jul 2025 10:39:08

Reiselust79 hat geschrieben:Würdet ihr bei unserem Nutzungsprofil zu einem Bus mit Vorzelt tendieren oder sagt ihr: „Nehmt lieber gleich ein Wohnmobil, der Komfort ist einfach höher“?
....


Ich habe keine Erfahrungen mit Bus und Vorzelt. Wir hatten von Anfang an (2010, 2 Kinder damals 5 und drei Jahre alt) einen Alkoven.
Ist natürlich Geschmacksache. Normalerweise schliefen wir immer gemischt, also ein Erwachsener, ein Kind zusammen. Ich mochte den ALkoven, aber wie gesagt, Geschmacksache, meine Frau schlief lieber im Heckbett. Die Kids durften ab und zu als "Belohnung" zusammen schlafen. Wir hatten nie Sorge dass sie rausfallen, dafür gibt es ja auch ein Netz, das wir allerdings kaum genutzt haben. Das größere Problem war, dass die sich zusammen hochgeschaukelt haben und nicht zum Schlafen kamen. So sind Kids eben.
Später, als die Kids älter waren, waren die auch froh, dass jeder seinen eigenen Bereich hatte (Eins im Heckbett, das andere im Alkoven). Und der Alkoven hat halt den Komfort, dass du abstellst, ggf. Strom anschließt und entspannen kannst. Kein Aufbau, kein Umbau zur Schlafenszeit und auch kaum Stress wegen Gepäck (wir hatten einen >3,5 t mit Doppelboden und konnten unbesorgt alles einfach reinschmeißen).
Klar, der Bus hat die von dir beschriebenen Vorteile und bietet eben echte Camperromantik (von der hatten wir nach zig Jahren Zelterei genug ;-) )
Zum Thema "an Regentagen fahren wir weiter": Wohin? Wenn der Regen nur eng regional begrenzt ist, ist er meist auch bald vorbei. Ansonsten musst du teilweise schon echt weit fahren um aus dem Regen rauszukommen. Und du hast womöglich deinen ganzen Kram aufgebaut (Vorzelt, Küche, etc.), hast du dann Bock bei Regen schnell abzubauen?
Probiert das aus und mietet euch nochmal so was, bevor ihr kauft und bereut.
Und mietet zuerst den Bus und testet. Wenn es euch passt kauft ihn. Den Alkoven nur testen, wenn ihr Stress im Bus habt. Wenn ihr den Alkoven mal genutzt habt, wollt ihr womöglich nicht mehr zurück.

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hampshire am 07 Jul 2025 10:59:11

Reiselust79 hat geschrieben:Würdet ihr bei unserem Nutzungsprofil zu einem Bus mit Vorzelt tendieren oder sagt ihr: „Nehmt lieber gleich ein Wohnmobil, der Komfort ist einfach höher“?

Ich würde das nehmen, was mir am Besten gefällt und es mir dann schönreden. Machen die meisten hier so, will aber keiner zugeben.
Angenommen, ich fände es ein cooles Statement mit einem California im Alltag herumzufahren und mir das Image zu geben ein "hipper" Familienvater zu sein, ich würde das richtige Wohnmobil ablehnen.
Angenommen, ich würde voll und ganz auf die vielfältige Funktionalität auf den Reisen selbst fokussieren und hätte im Fokus, dass das Fahrzeug mich dabei unterstützt, es meiner Familie so angenehm wie nur möglich zu machen, um ungetrübt schöne Ferienerinnerungen zu produzieren, ich würde mich nach einem Alkhoven umsehen.
Angenommen, es ginge mir um ein Preis-/Leistungsverhältnis, ich würde bei wo wenig Nutzung nicht kaufen, sondern mieten.
Reiselust79 hat geschrieben:Hat jemand Erfahrung, wie viel ein Vorzelt im Alltag bringt, gerade wenn das Fahrzeug zum Schlafen und Verstauen eher knapp bemessen ist?

Das Vorzelt bringt eine Menge Platz im Alltag. Und eine Menge Aufwand, wenn man das Fahrzeug bewegen will. Rechne mit vielen Auf- und Abbauzeiten. ICh finde das super für Wohnwagen und Leute, die lange an einem Ort bleiben, ohne das Fahrzeug, an dem das Vorzelt befestigt ist öfter zu bewegen. Passt eigentlich nicht zum hypermobilen Gedanken eines Calofornia.
Reiselust79 hat geschrieben:Welche Erfahrungen habt ihr mit mobilen Klimageräten im Bus gemacht? Bringen die spürbare Abkühlung oder ist das eher Spielerei?

Die Geräte erfüllen ihren Zweck. Die Stromversorgung muss gesichert sein. In einem California bedeutet das: Urlaub neben einer Steckdose. Passt eigentlich nicht zum hypermobilen Gedanken eines California.
Reiselust79 hat geschrieben:Wie viel Einschränkung bedeutet es, wenn man ohne Küche/Bad reist? Klar, auf großen Campingplätzen ist das kein Thema – aber wie schaut’s bei kleineren Plätzen oder Schlechtwetter aus?

Wenn Du nicht zu denen gehörst, die in die Landschaft ka..en, kannst Du Stellplätze ohne Toilette vergessen. Bei Schlechtwetter ist Camping eh blöd. Die Küche innen ermutigt eine kurze Phase durchzustehen, ohne die Reiseplanung zu ändern.

Deine Fragen legen nahe, dass Du bereits verstanden hast, dass ein Alkhoven die objektiv beste Lösung ist, um Deinen Anforderungen gerecht zu werden. Mir scheint, dass Du einen California oder Ähnliches unendlich cooler findest als einen "biederen" Alkhoven. Was soll man da noch raten?

Zur Nutzung im Alltag:
Rechne mal die Kosten je Kilometer eines Californias aus und überlege, ob Du diese Kosten tragen willst. Ein zusätzlicher gebrauchter weiterer Kleinwagen für die Alltagstouren ist oft erheblich günstiger, als das teure Fahrzeug "nicht artgerecht" zu bewegen.

mithrandir am 07 Jul 2025 11:30:39

hampshire hat geschrieben:..... Mir scheint, dass Du einen California oder Ähnliches unendlich cooler findest als einen "biederen" Alkhoven. Was soll man da noch raten?
Zur Nutzung im Alltag:
.. zusätzlicher gebrauchter weiterer Kleinwagen für die Alltagstouren ist oft erheblich günstiger, als das teure Fahrzeug "nicht artgerecht" zu bewegen.


Max hat es mal wieder vorzüglich auf den Punkt gebracht. Ich denke auch das Thema "Mieten" ist eher ein psychologisches. Ich glaube mindestens 70% der Besitzer hier würden mit einem Mietmobil günstiger fahren. Aber so ein Womo vor dem Haus ist halt ein "Statussymbol" und hilft auch bei der Selbstbestätigung. Klar, bei der Preisentwicklung der letzten Jahre hat sich das Kaufmobil dann doch gelohnt (wenn man verkauft hat), aber darauf würde ich mich erst mal nicht verlassen.
Und wenn ihr in der Stadt tatsächlich kaum ein Auto braucht, dann funktioniert doch oft Carsharing im städtischen Umfeld. Das heißt ihr braucht kein AUto, spart ordentlich Geld, mit dem ihr euch auch jedes Jahr ein luxuriöses Mietmobil gönnen könnt ;-)
Meine Empfehlung ist immer noch: Nutze die Ratschläge hier. Probiere die Optionen als Mietmobil aus (Campingvan mit Vorzelt, Alkoven, etc.) und dann kannst du dich immer noch entscheiden. Wie sehr am Ende dein Bauch gegenüber deinem Kopf entscheidest (und du bist sicherlich nicht allein im Haus ;-) ), das musst du nur dir/ihr euch gegenüber rechtfertigen.
Zur Klimaanlage Halte ich für unnötig. Braucht viel Strom, nicht alle CPs lassen so hohe Verbraucher zu (wobei die Nachfrage das ggf. ändert) und das Teil ist ja schon ein "Mordsgerät", das du dann auch noch im California verstauen willst?

Gruß

Mith

Jagstcamp-Widdern am 07 Jul 2025 12:01:02

die idee "vorzelt" würde ich bei eurer nutzung canceln. das vorzelt ist schon lästig bei fahrten im urlaub zum einkaufen, für ausflüge.....
lieber ein "richtiges" zelt mitnehmen, das bleibt auf dem cp stehen und ihr könnt wegfahren.
ansonsten - ein kleiner bus als alltagsauto und für kurztripps, warum nicht?
da gibts zur neppware (vw) mittlerweile genügend alternativen wie z.b.
--> Link

allesbleibtgut
hartmut

cbra am 07 Jul 2025 12:30:14

Du schreibst...in Deutschland suchen...
Aus welchem Land schreibst du? Da gibt es viele Unterschiede wie steuern, Wechsel Kennzeichen, Zulassungen etc.

Für 2plus 1 Woche kaufen macht mmn wenig Sinn

Wie alt sind die Kids,
Wenn klein wachsen die schnell und brauchen mehr Platz für sich und Zeug
Wenn Mittel fahren sie bald nicht mehr mit

Bus Lösung ist bei Windsurfer etc Recht beliebt, aber meist individualausbau

Wir sehen öfter Familie mit Kleinkindern im Bus ... Respekt dass das geht, aber es sind sehr viele Einschränkungen

Alkoven wird schöngeredet, hat aber auch Nachteile, mit 3,5t wird's schwierig, viele sind mühsam zu parken etc, aber auch mmn eher das Familie Ding.

Wenn Bus würde ich gleich einen Hänger als Erweiterung mittelfristig einplanen.

topolino666 am 07 Jul 2025 13:02:38

cbra hat geschrieben: Alkoven wird schöngeredet, hat aber auch Nachteile, mit 3,5t wird's schwierig, viele sind mühsam zu parken etc, aber auch mmn eher das Familie Ding.


Die Aussage verstehe ich nicht!

Ein Alkoven ist unter gleichen Bedingungen (Ausstattung, Grundriss, Anzahl der Schlafplätze) weder schwerer als ein Ti noch als ein VI!!
Gleiches gilt für die Abmaße, also die Draufsicht!
"Mühsam beim Parken" ist er nicht mehr oder weniger nur wegen der Aufbauform!
.... und sogar die Durchfahrtshöhe ist meist gleich, die Dachaufbauten (z.B. Sat) erhöhen das Alkovenfahrzeug idR nicht, bei den anderen Aufbauformen aber meist um genau die 20 cm die der Alkoven sowieso schon höher war.

.... ist aber OT hier! ;-)

Grüsse vom Familienvater und bekennenden Alkovenfahrer.

rkopka am 07 Jul 2025 13:22:00

hampshire hat geschrieben:Das Vorzelt bringt eine Menge Platz im Alltag. Und eine Menge Aufwand, wenn man das Fahrzeug bewegen will. Rechne mit vielen Auf- und Abbauzeiten. ICh finde das super für Wohnwagen und Leute, die lange an einem Ort bleiben, ohne das Fahrzeug, an dem das Vorzelt befestigt ist öfter zu bewegen.

Ich hatte früher für einen VW-LT ein eigenständiges Vorzelt, das dann nur verbunden wurde. Dann sollte man aber mindestens 1 Woche wo stehen. Das Abkoppeln war einfach, wenn ich weggefahren bin (was ich öfter gemacht habe). Das Rangieren am Weg zurück etwas nervig aber machbar.
Inzwischen habe ich einen Alkoven (den 2.) und bin zufrieden. Ich kann (so es erlaubt ist) überall stehenbleiben, schlafen, duschen, die Toilette nutzen und habe so viel mehr Freiheit. Ich schlafe am liebsten oben. Solange man keine Probleme mit dem Aufstieg hat, ist das doch kein Problem. Und wenn ich den Platz brauche, wird der Alkoven vollgeräumt und ich schlafe hinten im Stockbett.
Bei der angedachten Nutzung sollte man vielleicht doch über einen Wohnwagen nachdenken. Wenn man sowieso auf einen CP will, ist es die billigere Lösung und man bleibt mobil mit dem Zugfahrzeug.

RK

BURAN am 07 Jul 2025 13:28:50

Ich hatte 2020 auch einen cali ocean mit allrad .. als Grauimport gerade so bezahlbar .. neu ansonsten bei vw über 100000
Ein cooles Auto .. toll zum fahren , und funktional für 2.. wir hatten noch 2 Hunde dabei und dann wirds schon eng
Aber gut 2 dünne oben und 2 dünne unten geht ..aber das wird eng .. aber dann aufs Gewicht achten ..räder ?
Und der kühlschrank ist klein ..
Ein portapotty .. zu 4 auch eng
Kleidung .. für 2 schon wenig Platz
2 Stühle und Tisch sind gut verstaut
An der Dinette ist gut Platz für 4 .. das ist eher mehr als weniger im Vergleich zum Kastenwagen
Heizung lüuft prima
Vorzelt hatten wir das cali cave ..l das war super ..lst sehr schnell aufgebaut und mini Packmass. Ein Must mmn
Wir hatten noch ne Hülle für das Dach .. denn d as wird bei schlecht wetter schon frisch da oben
Ich trauere dem Bulli noch nach .. letztlich hatte mal wieder die Frau das sagen .. nutzt ja nix wenn die nur nörgelt an meinem Traumwagen

Nachteil .. kein Warmwasser , keine Dusche ..
verbrauch .. oha —mehr als mein jetziger 7,5 m integrierter mit 4,5 t
der Preis ist mittlerweile utopisch .. und ich glaube auf Ford gibts mittlerweile gute , verm. bessere und günstigere Lösungen ..-aber gebrauucht wohl nicht erhältlich

Letztlich ist dein Argument die TG .. da bleibt ja nix anderes .. ansonsten würde ich dir eher zu nem Fiat Kastenwagen raten .. toilette, Dusche, Warmwasser ,heckgarage , autark ..selbst mit 5,4 m mehr Platz als im Bulli .. das sind schon Argumente .. ich wollte nicht immer auf CP angewiesen sein , oder ewig auf der Suche nach nem Wc

Gemietet hast du ja schon .. probiers einfach nochmal ne nummer kleiner .. und entscheide dann ob der eigene camper in der garage stehen muss oder ob man nicht beim mieten bleibt .. was vermutlich a la long billiger ist

Lg
Klaus

flo1979 am 07 Jul 2025 13:30:15

Wir hatten
2012-2020 Wohnwagen (mit 1-3 Kids)
2021-heute Bulli mit großen Vorzelt (mit 4 Kids)
2024-heute Alkoven

Wohnwagen hatte uns immer genervt wegen Aufbau und der Fahrerei. Campingplätze unterwegs nur bis 23h anfahrbar, viel zu enge Wege auf Campingplätzen, Parken bei McD unterwegs etc.

Dann kam der Bulli mit großem Zelt. Einmal aufgebaut viel Platz. Aber selbst der Bulli wird damit immobil. Dazu für Kurzurlaube vom Aufwand her völlig untauglich und das haben wir mit Wowa sehr gerne gemacht. Zwischenübernachtungen mit kleinen Kindern unmöglich, außer Hotel (und vollgepacktes Auto vor der Tür). Und wehe, es wird im Herbst mal Richtung 5 Grad. Da macht es ohne Heizung keinen Bock mehr.

2022 und 2023 dann Alkoven im Sommer gemietet und 2024 gekauft, da wir die vielen Kurztrips immer noch vermisst haben und uns der Stress rund um Ein- und Ausladen tierisch genervt hat. Jetzt steht das Ding vor der Tür und in 1h sind wir startklar. Wäre Mieten billiger? Egal!

cbra am 07 Jul 2025 13:52:27

cbra hat geschrieben: Alkoven wird schöngeredet, hat aber auch Nachteile, mit 3,5t wird's schwierig, viele sind mühsam zu parken etc, aber auch mmn eher das Familie Ding.


topolino666 hat geschrieben:Die Aussage verstehe ich nicht!

Ein Alkoven ist unter gleichen Bedingungen (Ausstattung, Grundriss, Anzahl der Schlafplätze) weder schwerer als ein Ti noch als ein VI!!

...


Es geht um eine Bus, california etc

Reiselust79 am 07 Jul 2025 13:55:58

Hallo zusammen,
erstmal vielen Dank für eure ganzen Antworten – da steckt richtig viel Erfahrung drin, und ich finde es toll, wie ehrlich ihr die Vor- und Nachteile beschreibt.

Ein paar Ergänzungen von unserer Seite:

➔ Reisedauer / Reiseart:

Unsere Kinder sind aktuell 4 und 1 Jahr alt. Darum haben wir uns im letzten Urlaub bewusst entschieden, je eine Woche an einem Campingplatz zu bleiben. Uns ging es darum, den Kindern eine gewohnte Umgebung zu bieten, damit sie sich orientieren können und wir nicht alle zwei Tage alles neu organisieren müssen. Das wäre für die Kinder im Moment noch zu viel.

Wenn wir allein unterwegs wären, würden wir sicher mobiler reisen. Aber aktuell ist unser Plan eher:

Frühjahr / Sommer / Herbst: ein bis zwei Wochen Urlaub am Stück, plus
mehrere verlängerte Wochenenden oder Kurztrips im Umkreis,
im Winter mal ein Ausflug, aber eher selten.

Also als „größten anzunehmenden Urlaub“ (GAU) würden wir wohl von max. 2 Wochen Sommerurlaub + 1 Woche im Frühling oder Herbst + mehrere Wochenenden ausgehen – wir sind beide berufstätig, zwei Monate quer durch Europa ist für uns realistisch gar nicht drin.

➔ Thema Wetter / Ortswechsel:

Mit „bei Regen weiterfahren“ meinte ich eher:
→ bei Schlechtwetter z. B. mal in die Therme,
→ ins Museum oder in einen überdachten Tierpark,
→ und wenn’s regional besser ist, vielleicht wirklich auch mal den Platz wechseln.

Aber der Hinweis, dass ein fest angebautes Vorzelt dafür unpraktisch ist, ist total richtig.
Ein freistehendes Zelt wäre da wirklich sinnvoller – das kann man auch stehen lassen, wenn man wegfährt. Danke für den Tipp!

➔ Mietmobil vs. Eigenes Fahrzeug:
Ich bin bei euch, dass Mieten wirtschaftlich sinnvoll ist, wenn man 1x im Jahr für 2–3 Wochen unterwegs ist.
Aber wir hätten den Bus auch gern für spontane Kurztrips:

Mal Freitagabend nach der Arbeit an den See oder in die Berge fahren.
Mal ein Wochenende nutzen, wenn das Wetter schön ist.
Freunde/Verwandte besuchen die weiter weg wohnen

Bei Mietmobilen (zumindest bei unserem Anbieter vor Ort) ist das eher unpraktisch:

Abholung am 1. Tag ab 16 Uhr, Rückgabe am letzten Tag bis 10 Uhr → wenn man das Mobil um 16 Uhr bekommt, bis alles eingepackt ist, bis man losgefahren ist - wie weit kommt man dann noch? Fahrt man dann nicht doch erst Samstag in der Früh? Und wenn man es am Montag um 10 Uhr retour gibt, kommt man sicher auch schon Sonntag Abend retour...zahlt man drei Nächte obwohl man nur eine wirkliche Nacht hat. Das bringt gar nichts ...

Und preislich liegst du bei ca. 500–600 € pro Wochenende mit Versicherung – da macht man’s nicht „mal eben so spontan“.

➔ Klima:
Der Grand California hatte übrigens keine Klimaanlage im Wohnbereich, trotzdem war es nachts angenehm kühl – das hat uns positiv überrascht.
Aber: als unsere Kleine mal mittags schlafen wollte, war es im Fahrzeug schnell zu heiß, selbst mit offener Tür und Schattenplatz. Also schlief sie draußen im Leiterwagen unter einem Baum...
Deshalb die Frage, ob mobile Klimageräte (z. B. PortaSplit, EcoFlow) im Bus eine spürbare Verbesserung bringen – nicht für den Dauerbetrieb, aber mal zum Kühlen bzw. im Sommer wird man für die Nacht wohl schon etwas brauchen, oder nicht?

➔ Fazit aktuell:
Uns ist klar, dass ein Alkoven vom Komfort her eine Top-Lösung wäre, aber wir fühlen uns mit dem „Schlafen oben“ einfach nicht wohl – weder für uns noch für die Kinder.
Ein Bus wäre im Alltag und auf Kurztrips flexibler, auch weil er in unsere Garage passt. Wo stelle ich einen 7-Meter-Alkoven hin? Da müsste ich eine Garage anmieten und der würde nicht einmal auf unseren Besucherparkplatz passen um ihn einräumen zu können...

Für längere Urlaube würde ein freistehendes Zelt vermutlich den nötigen Platz bringen... und falls wir wirklich mal auf einem Campingplatz ohne Strom landen, gibt es solarbetriebene PowerBanks ... könnte man sogar in den Bus einbauen oder mobil halten (weiß nicht, was die am Dach für eine Leistung bringen, wenn das Wohnmobil im Schatten steht...?)...

Mieten ist sinnvoll für Urlaube, aber für spontane Wochenenden mit Kindern in unserem Alltag schlecht planbar.

Eine "private" Frage noch: Meine Frau meint, dass die wenigsten Camper die vorhandenen Örtlichkeiten im Wohnmobil nutzen... wir taten es auch nicht, weil die Sanitäranlagen sehr sauber und nahe bei uns waren. Natürlich spielt hier aber auch wieder die Überlegung Kinder mit... (war jetzt kein Problem, die Große hatte ein Töpfchen dabei, der Kleine hat noch Windeln...)

Danke euch allen nochmal – ich habe aus der Diskussion schon viele wertvolle Gedanken mitgenommen.
Wenn jemand noch Tipps für Bus-Alternativen zum California/Nugget oder gute freistehende Zelte hat: immer gern her damit!

Viele Grüße

morpheus22 am 07 Jul 2025 15:07:12

Wir waren in dem Alter mit den Kindern auch am liebsten auf dem Campingplatz, da ist die Chance am höchsten, als Eltern auch etwas vom Urlaub zu haben. ;D ...
Die VWs sind m.E. allesamt übertrieben teuer, aber das kommt natürlich auf das eigene Budget an. ;D
Reiselust79 hat geschrieben:Meine Frau meint, dass die wenigsten Camper die vorhandenen Örtlichkeiten im Wohnmobil nutzen...
Damit meint sie vielleicht, die Leute auf CPs. Wir nutzen fast ausschließlich unsere Toilette an Bord, haben sogar eine 2. Cassette. Auf CPs sind wir sehr selten, das Thema habe wir wegen den vielen "Platzwarten" hinter uns gelassen. :lach:
Was die Klima angeht, würde ich mir mal solche Camping-Split-Klimas anschauen. --> Link

topolino666 am 07 Jul 2025 15:10:23

an den TE:
Warst Du jemals in einem (modernen) Alkovenbett?
Was genau stört Dich / Euch da?

Bei uns ist übrigens eher die Frage wer da oben schlafen darf (Eltern wie Kind)!!
Groß, geräumig, Übersicht übers WoMo innen und über den Stellplatz, gute Sicht zum TV, schlechte Mobilität ("könnte mir bitte jemand die Gummibärchen hochreichen"), ...

Das mit der San-Nutzung ist eine seitenfüllende Glaubenssache:
WIR, bzw. unsere Kinder nutzen eigentlich nur die eigenen Sanitärs (ausser wir stehen auf dem Luxus-CP mit wirklich eigenem Toi-Häuschen auf der Parzelle).
Gerade Kinder (in Eurem Alter) haben die Hände überall, "kontaktfrei Entsorgen" 8) klappt noch nicht wirklich. Dusche, Toi und Bad alles in Reichweite (Handtücher, Shampoo, Papier alle,...) keine Geschlechtertrennung, usw

Jagstcamp-Widdern am 07 Jul 2025 15:15:54

der te will ein kleines auto, da paszt der alkoven nicht dazu :!:

allesbleibtgut
hartmut

Reiselust79 am 07 Jul 2025 15:20:35

So, entschuldigt das Doppelposting bitte :)


Danke für den Input – das mit dem freistehenden Vorzelt sehe ich ähnlich: Wenn man länger bleibt, macht es Sinn, aber für 2–3 Nächte ist das Auf- und Abbauen dann doch Aufwand.
Und ja, klar: Der Alkoven bringt viel Komfort, vor allem wenn’s ums „Drinbleiben“ geht. Aber für uns sind’s genau diese Kleinigkeiten, die für uns persönlich einfach nicht passen:
Wir wollen keine Leiter runterklettern müssen, in keinem Alter – weder für die Kinder (die noch zu klein sind) noch für uns.

Ich sehe den Vorteil, den ihr beim Alkoven habt, absolut: Toilette, Dusche, alles im Fahrzeug → super Komfort.
Aber ich sehe eben auch den Mehraufwand bei Wartung & Campingplatz-Service:

Grauwasser ablassen,
Toilette leeren,
Frischwasser vor der Fahrt ablassen (wegen Gewicht),
alles wieder auffüllen …
Das ist natürlich machbar, aber eben wieder mehr „Hausmeistertätigkeit“, als wir im Urlaub eigentlich haben wollen.

Zum Thema Wohnwagen:
Ja, günstiger ist der sicher, vor allem wenn man ihn lange stehen lässt oder stationär nutzt. Aber für uns wäre das wieder eine Einschränkung:

Uns fehlt aktuell ein Zugfahrzeug.
Und für einen spontanen Wochenendtrip ist es dann schon wieder Aufwand:
Ankoppeln, abstellen, ausrichten …

Und wo stelle ich den Wohnwagen hin, wenn ich zurück in die Stadt fahre?

Klar, wenn man den Wohnwagen z. B. eine ganze Saison an einem See oder am Meer stehen lässt, macht das Sinn – aber das ist halt dann eher ein „Standort-Camping“, und wir wollen doch gelegentlich auch mal woanders hin. Und ein Wochenendtripp ans Meer, weil ich den Wohnwagen im Mai dort abgestellt hab...wo gerade alle auf Urlaub fahren? ... dann sind wir das Wochenende im Auto...

Zum Nugget / Campster / California /Citröen Holiday :)
Wir haben uns die Modelle (außer CH, der wird ja wie der Spacetourer sein?) auch schon angesehen – am besten gefallen hat uns vom Raumgefühl her tatsächlich der Nugget, vor allem wegen der guten Stehhöhe. Leider schwer zu finden gebraucht und neu derzeit ziemlich teuer.
Beim California und Campster ist das Aufstelldach auch okay, aber eben etwas niedriger. Beim Campster ist das "reinklettern" am einfachsten ...

Kastenwagen:
Ja, der hat den Vorteil des festen Betts hinten – keine Frage. Aber auch da:

Die anderen Betten sind oft ein Hubbett oder ein Dinette-Umbau, und das sind für mich alles nur Kompromisse.

Hubbett: oft viel zu eng (40–50 cm Luft zur Decke),

oder wieder eine Leiter – und damit sind wir beim Thema von oben:
Ich will nicht klettern. Meine Frau auch nicht.

Der Grand California hat uns da die Augen geöffnet – das war ein einziger Kletter-Parcours ins Bett: Über die Küche, über die Sitzbank, dann rückwärts runter zur Mini-Leiter, wo du nicht mal siehst, wo deine Füße stehen.
Das war’s für uns – wir sind halt beide eher „Erdschläfer“, wie ich das mal nennen würde. Und beim kleinsten Windstößchen wollte das Hubbett uns sanft in den Schlaf schaukeln (was bei mir den gegenteiligen Effekt hatte)...

Danke euch für den Austausch – ich find’s super, dass man hier auch mal so unterschiedliche Sichtweisen diskutieren kann.
Wir sind noch in der Findungsphase, aber ihr habt uns echt geholfen, nochmal genauer draufzuschauen, was zu uns passt – und was halt nicht.


Noch zum Thema Miete vs. Kauf

Also zumindest bei den Anbietern die ich kenne: Eine Woche im Wohnmobil in der Urlaubssaison kostet gut 1400 Euro. Bei drei Wochen Urlaub rechnen wir mal 4500 Euro. Selbst wenn ich dann nur ein verlängertes Wochenende rausfahre bin ich bei Mietkosten von ca. 5000 Euro. Dazu brauch ich dann auch noch unser Auto... weil auch hier. Carsharing ist zwar ein Punkt, ist aber derzeit bei unserer Nutzung teurer als unser Kleinwagen. Dh unser Zweitauto könnte entfallen ODER mit Wechselkennzeichen betrieben werden.


Wenn ich einen Bus mit ca. 50.000 Euro kaufe würde ich meinen:
Wertverlust 4.000 Euro pro Jahr
Versicherung/Steuer: 1500 Euro pro Jahr
Reparaturen/Wartung: 1000 Euro pro Jahr

Sind gesamt ca. 6.500 Euro pro Jahr


Miete (pro Jahr für drei Wochen Nutzung)

MIetpreis für 3 Wochen: 4500 Euro
2 lange Wochenenden im Jahr: 1000 Euro

Gesamt: ca 5500 Euro

Also - keine Ahnung ob das so hinkommt (vermutlich sind die Reparaturen höher) ... aber wenn ich von einem 1000er mehr ausgehe, ich dafür aber eigentlich immer fahren kann wann ich möchte, wäre mir es das wert. Zudem könnte wie erwähnt der Zweitwagen wegfallen (Kleinwagen, auch der hat gut 3000 Euro Unterhaltskosten im Jahr inkl. Wertverlust) oder auf Wechselkennzeichen umstellen... sollte sich dann irgendwie ausgehen. Realistisch müsste ich sonst zu den 3 Wochen Urlaub noch 10 Wochenende dazu rechen, dann sieht das anders aus...


Im Endeffekt komme ich aber vermutlich dahinter, dass ein Mobile Home mieten sowieso immer günstiger ist... :razz:

huohler am 07 Jul 2025 15:35:04

Reiselust79 hat geschrieben:Aber ich sehe eben auch den Mehraufwand bei Wartung & Campingplatz-Service:

Grauwasser ablassen,
Toilette leeren,
Frischwasser vor der Fahrt ablassen (wegen Gewicht),
alles wieder auffüllen …
Das ist natürlich machbar, aber eben wieder mehr „Hausmeistertätigkeit“, als wir im Urlaub eigentlich haben wollen.



Ihr solltet euch wirklich überlegen ob ein Wohnmobil für Euch das richtig ist.
Ich kenne die Argumente der "Hausmeistertätigkeiten" und "ständig ist irgendwas" und "ich möchte im Urlaub nicht Kochen und Putzen" usw. Nicht selten wird das Wohnmobil dann schon nach kurzer Zeit wieder verkauft.

Hubert

rkopka am 07 Jul 2025 15:43:02

flo1979 hat geschrieben:Wohnwagen hatte uns immer genervt wegen Aufbau und der Fahrerei. Campingplätze unterwegs nur bis 23h anfahrbar

23h ? Die muß man schon suchen. Oft war schon um 17-19h zu oder man muß ab 16h irgendwen anrufen, mit dem man sich mit etwa Glück auch verständigen kann.

Reiselust79 hat geschrieben:Wo stelle ich einen 7-Meter-Alkoven hin? Da müsste ich eine Garage anmieten und der würde nicht einmal auf unseren Besucherparkplatz passen um ihn einräumen zu können...

Es gibt auch Alkoven ab 6m. Ändert aber nichts an der Höhe.

Meine Frau meint, dass die wenigsten Camper die vorhandenen Örtlichkeiten im Wohnmobil nutzen... wir taten es auch nicht, weil die Sanitäranlagen sehr sauber und nahe bei uns waren. Natürlich spielt hier aber auch wieder die Überlegung Kinder mit...

Am CP nutze ich meist das örtliche Klo, allein schon, weil ich dann weniger entsorgen muß. Nur am Abend oder bei miesem Wetter bleibe ich zuhause.

Viele CP bieten heute Hütten an. Das wäre vielleicht ein Kompromiß, wenn Freistehen kein Thema ist.

RK

Reiselust79 am 07 Jul 2025 15:44:42

huohler hat geschrieben:
Ihr solltet euch wirklich überlegen ob ein Wohnmobil für Euch das richtig ist.
Ich kenne die Argumente der "Hausmeistertätigkeiten" und "ständig ist irgendwas" und "ich möchte im Urlaub nicht Kochen und Putzen" usw. Nicht selten wird das Wohnmobil dann schon nach kurzer Zeit wieder verkauft.

Hubert


Danke für deine Einschätzung. Uns ist völlig klar, dass ein Wohnmobil Arbeit macht – darum geht’s aber nicht.
Wir überlegen nicht, ob wir Hausmeister sein wollen, sondern wie viel Fahrzeug wir brauchen, wenn wir zum größten Teil draußen leben und kochen.
Wenn man das Bad nicht nutzt, braucht man’s halt auch nicht warten. Entsprechend braucht man keines!

Es geht uns nicht um „zu viel Aufwand“, sondern um die richtige Fahrzeuggröße für unsere Art Urlaub.

BURAN am 07 Jul 2025 15:53:04

Hubert hat Recht

es gibt Menschen die wollen im Urlaub entspannen .. Pool liege reservieren , wenn man vom Frühstückbuffet kommt ist das Zimmer gemacht ..dann ein tag faul auf der Liege am Pool , Abendessen und All inklusive abends in der Hoteldisco ...

für mich der absolute Horror ... ich mag es morgens noch nicht zu wissen wo ich abends stehe , und was ich da erlebe .. muss route und Stellplatz suchen .. Aufbauen ( na was eigentlich ) vorher einkaufen .. und dann auch noch selbst kochen und abspülen ... und wenn man Glück hat findet man unterwegs ganz viele Abenteuer ( egal ob ski, Rad, Moped, Wandern , Städtbummel , Museen )
10000 km völlig Ohne Plan in 4 Wochen , und kein Tag am gleichen platz .. so mag ich das
ja ich weiss .. das ist vielen auch zu viel .. ich mag das so

irgendwo in der Mitte der Extreme findet Camping statt .. muss man rausfinden welche Dosis man mag .
mit 2 kleinen Kindern noch mal so ne Sache

Tinduck am 07 Jul 2025 16:07:29

Reiselust79 hat geschrieben:
Es geht uns nicht um „zu viel Aufwand“, sondern um die richtige Fahrzeuggröße für unsere Art Urlaub.


Na ja, das entscheidet sich eben, wie du schon sagst, ausschliesslich an eurer Art Urlaub.

Wenn ihr wirklich nur bei gutem Wetter unterwegs sein wollt und immer auf CPs oder Stellplätze mit Sanitäranlagen geht, ist ein Cali, Nugget etc. doch völlig OK, für 'Notfälle' kann man da ja ein Porta Potti mitnehmen.

Wenn ihr jedoch (wie in der Campingwerbung...) irgendwo im Nirgendwo übernachten wollt, bleibt euch mit so nem Ding nur, in die Gegend zu ka...en. Und das ist - mit Verlaub - zunehmend weniger gern gesehen, um es mal diplomatisch auszudrücken.

Paradoxerweise ist man mit einem 'ausgewachsenen' Wohnmobil flexibler, was die Übernachtungen angeht, als mit so nem Kleincamper. Der braucht nämlich zusätzliche Infrastruktur, wenn der Aufenthalt sich in Tagen und nicht in Stunden messen lassen soll.

Wir haben unseren Alkoven gekauft, als die Kinder 8, 6 und 3 Jahr alt waren. Im Alkoven oben schlafen wir, die Kinder haben im Heck ein 3-er Stockbett (für euch würde es ja auch ein normales 2er tun, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist). Und wir fahren den jetzt immer noch, 10 Jahre später, und noch fahren alle Kids mit.

Ihr hab das übrigens schon ganz richtig gemacht - wenns drinnen für den Mittagsschlaf zu heiss ist, lässt man Kleinkinder halt draussen im Schatten schlafen. Dafür braucht man keine Klima. Und im Cali hast du da auch gar keinen Stauraum für, es sei denn, zu ziehst nen Anhänger.

Davon ab, für den Preis eines Cali bekommt man auch schon richtig gute, ausgewachsene Womos. More Bang for the Buck, sozusagen.

bis denn,

Uwe

flo1979 am 07 Jul 2025 16:08:59

Reiselust79 hat geschrieben:Wir überlegen nicht, ob wir Hausmeister sein wollen, sondern wie viel Fahrzeug wir brauchen, wenn wir zum größten Teil draußen leben und kochen.


Also ich kann nur sagen, dass sich die eigentliche Fahrt mit einem vollwertigen Wohnmobil einfach viel einfacher gestalten lässt. Gerade mit kleinen Kindern kann man schön in 3-4 Etappen in den Süden fahren. Und da schafft ein gesundes Maß an Autarkie einfach auch Flexibilität. Unsere Sommerurlaube fühlen sich durch die Ortswechsel tatsächlich noch einmal eine ganze Nummer länger an.

Letztes Herbst war ich mit unseren Jungs allein in Blavand (toller CP!). Das hätte vom Wetter her mit weniger Platz echt keinen Bock gemacht. Und sowohl Ostern als auch im Herbst musst Du halt mit Frost rechnen und Du sagst ja selbst, dass Du auch diese Jahreszeit nutzen möchtest. Nasses Zelt einpacken (oder zocken aufs Wetter) macht übrigens auch wenig Spaß.

mithrandir am 07 Jul 2025 16:10:37

Also ich fasse mal zusammen, was ich verstehe:
Ihr wollt kein großes Mobil, weil kein Abstellplatz und eigentlich auch keinen Bock drauf --> Ist OK.
Kletterei wollt ihr auch nicht, aber ihr redet von einem Aufstelldach. Das wird dann auch nicht ohne Leiter abgehen. Und bei Wind unter dem Aufstelldach ist auch nicht besser als wackelndes Hubbett --> Bitte bedenken.

Ich will euch wirklich ermutigen Campingurlaube zu machen. Es war für uns damals die beste Entscheidung und wir haben es nie bereut. Auch wenn wir anschließend bemerkt haben, dass Wunsch und Wirklichkeit eben auseinandergehen.
Die Erfahrungen möchte ich mit dir teilen. Nur für den Hinterkopf. Machen musst du selbst welche und vielleicht sind es andere, weil wir anders ticken.

Wir hatten auch gedacht, dass wir an den Wochenenden einfach so ganz oft losfahren würden um rauszukommen. Haben wir anfangs tatsächlich ab und zu gemacht. Nicht so oft wie gedacht, aber immerhin. Mit den Jahren wurde das aber immer weniger. Und am Ende waren es halt noch zwei bis drei Urlaube im Jahr. Damit wäre Mieten günstiger.
Das wussten und wissen wir, trotzdem haben wir uns nach dem Alkoven (als die Kinder nicht mehr mit wollten) sogar noch ein teurereres Gefährt gekauft. Da schlägt die Emotion die Ratio.
Aber gerade dieses "mal gschwind am Wochenende weg" ist halt doch mit Hausmeistertätigkeiten behaftet: Gepäck rein, Ausrüstung, Essen, Getränke, etc. Das habt ihr nicht im Mobil drin, wenn ihr das auch im Alltag nutzt. ALso dieser Part ist beim kleinen Van eher größer als beim großen, in dem ihr immer alles drin lassen könnt.
Und ja, wenn man bei Freunden eingeladen ist, oder sich auf der Durchreise "selbst einlädt" ;-), ist es immer schön zu sagen: "Macht euch keinen Stress, wir pennen im eigenen Mobil und belasten euch nicht." Und man ist eben immer "zu Hause". Das macht Spaß, kommt aber auch eher selten vor.

Noch ein Wort zum Mietmobil. Das hat den Vorteil, dass es fast immer neuwertig ist. Und zu den realen AUsgaben, die du gut geschätzt hast, kommt beim eigenen Mobil auch die Zeit und der Stress dazu: "Kurz vor dem Urlaub geht die Kontrolllampe an, die Heizung geht nicht usw." dann muss man zur Werkstatt usw. usf. Nur als Hinweis. Ich denke oft "Sollten wir die Karre nicht besser verkaufen und mieten", aber dann liebt man sei Mobil eben doch. ;-)

Klima kann ich wirklich nicht empfehlen, hatte ich ja oben schon beschrieben. Aufwand/Nutzen steht in keinem Verhältnis. Mit Solar und Powerbank bekommst du die nicht betrieben, da brauchst du Landstrom. Und wenn es wirklich knalleheiß ist, ist fraglich ob das Teil was bringt. Wir hatten im Alkoven eine eingebaute Klima, auch eine gute, aber die hatte ich maximal vor der Abreise zu Hause an. Auf CPs ganz selten, weil entweder hat sie die Sicherung rausgeschossen oder es hat einfach zu lange gedauert die Kiste runterzukühlen und Nachts wollten wir das Ding auch nicht die ganze Zeit laufen lassen.

So, zu guter Letzt "Örtlichkleiten" im Mobil oder am Platz. Hier scheiden sich die Geister.
Wir haben unsere Dusche im Alkoven fast nie genutzt, tun wir auch im Kasten nicht. Liegt einfach daran, dass Dusche und WC ein kleiner Raum sind, der nach dem Duschvorgang entsprechend trockengelegt werden muss. Von Vorteil war, dass wir am Meer oft den Duschschlauch aus dem Fenster gereicht haben und uns das Salzwasser und den Sand schnell mal vor dem Mobil runtergewaschen haben.
Im kleinen Van ist die Dusche eh obsolet, maximal einen Solarsack für den Strand.
Auf das Klo wöllte ich nie verzichten. Wenn ich nachts wach werde und aufs Klo muss,bin ich so froh, dass ich einfach mein WC an Bord habe. Keine Schuhe an, nicht in Schlafklamotten über den halben Platz durchs nasse Gras stapfen...neneneee. Und auch unterwegs, gerade mit den Kids. "Papaaaaa ich muss mal" Nächster Parkplatz raus, und weiter gehts, oder im Stau.... Das war tatsächlich auch damals einer der Hauptfaktoren, dass wir auf Kastenwagen statt Kleinvan gegangen sind. Portapotti und "kacken im Esszimmer" geht gar nicht. Klar, man kann so ein WC-Wurfzelt mitnehmen, aber dann muss ich auch raus. Aber ich bin auch schon Mitte fünfzig. Mit 30 sind wir auch noch im Zwei-Mann Zelt durch den Dschungel geturnt und haben Donnerbalken benutzt.

Ein letzter Hinweis. Ihr redet immer vom Kochen mit Strom. Gas braucht ihr nicht. Wenn ihr wirklich einen kleinen Bus habt, wäre es schade, wenn ihr den ein oder anderen Freistehplatz nicht nutzt nur weil ihr keinen Strom zum Kochen habt. Ob euch die PV rettet ist immer ein Roulettspiel. Ich empfehle wenigstens einen kleinen Gaskocher/-grill mit kleiner Flasche mitzunehmen.

Viel Spaß und lasst euch nicht entmutigen

Gruß

Mith

Olli2305 am 07 Jul 2025 17:13:31

Bekannte fahren genauso so wie ihr plant in den Urlaub. VW Cali mit abtrennbaren Vorzelt, Haube für's Hubdach und Pavillon für einen Schattigen Platz. 2 Kinder sind auch mit dabei. Sie sind dann halt immer mind. 1 Woche auf einem Campingplatz wenn alles aufgebaut ist. Wochenendausflüge dann nur mit dem Cali und einem Sonnensegel. Das sie Kompromisse eingehen ist ihnen voll bewusst und Kostenmäßig waren sie auch über meinem TI. Sie haben so ihren Spaß daran und sind vermutlich mehr unterwegs wie viele andere Camper.
Denkt für euch drüber nach ob es passt und dann machen, ander haben halt andere Ansichten und das ist auch gut so.
Übrigens, im Skiurlaub hatte ich auf dem Campingplatz übers Wochenende auch eine Familie im Cali neben mir, die wussten auch was sie tun und hatten ihren Spaß.

Ruedi1952 am 07 Jul 2025 17:29:05

Du musst unterscheiden von Camper Wohnwagen und Reisemobilisten Wohnmobil.
Die Camper nutzen selten Bis gar nicht die Einbauküche und Toilette.
Bei den Reisemobilisten ist es anders.
Mir würde es im Traum nicht einfallen nachts durch die Gegend wandeln um auf die Toilette zu gehen.
Wir nutzen alles im Wohnmobil alles andere macht kein Sinn.
Wir schlafen im Alkoven Frau mit neuer Hüfte und ich bin mit 72 noch Fit
Das Heckbett wird genutzt einmal im Jahr vom Sohn.
Ansonsten von den zwei Katzen.
Jeder muss es sich nach seinen Gutdünken einrichten.

Ruedi1952 am 07 Jul 2025 17:40:15

Nachtrag
Viele CP,s nehmen Pauschalen von 6 bis 10 EURO.
Mit zwei Liefepo4 haben wir Strom genug.
Gas ist billiger wie Landstrom.
Machen viele Kurzausfahrten jetzt vier Tage in die NL.
Unser Alkoven ist 6m.

Ruedi1952 am 07 Jul 2025 18:42:29

An eurer Stelle würde ich mal eine Überlegung in Richtung Dachzelt machen.
Gesehen auf einem Land Rover, ausgeklappt oben Schlafstätte und unten Wohnraum.
Ähnliches auf einem Anhänger beides bietet enorm viel Platz.
Kosten keine Ahnung da es für uns zur Zeit nicht aktuell ist.

hampshire am 07 Jul 2025 19:05:24

Reiselust79 hat geschrieben:Wenn jemand noch Tipps für Bus-Alternativen zum California/Nugget oder gute freistehende Zelte hat: immer gern her damit!

Bei Integration in den Alltag würde ich auf das solideste Grundfahrzeug zurückgreifen und unter 2m Höhe sowie 5m Länge bleiben. Dann würde mich der Crosscamp / Toyota Proace Verso ansprechen. Die Fahrzeugqualität dürfte in Sachen Haltbarkeit in dieser Klasse unerreicht sein.
mithrandir hat geschrieben:Ich empfehle wenigstens einen kleinen Gaskocher/-grill mit kleiner Flasche mitzunehmen.

Ein "muss" mit kleinen Kindern, wenn man nicht ständig ausessen will. Mit Strom kochen erfordert eine funktionierende Steckdose in Reichweite des Verlängerungskabels. Spätestens auf Spontantrips wird das zu einem Vabanque-Spiel.
Tinduck hat geschrieben:Wenn ihr wirklich nur bei gutem Wetter unterwegs sein wollt und immer auf CPs oder Stellplätze mit Sanitäranlagen geht, ist ein Cali, Nugget etc. doch völlig OK, für 'Notfälle' kann man da ja ein Porta Potti mitnehmen.

Das sehe ich auch so.
Reiselust79 hat geschrieben:Wenn man das Bad nicht nutzt, braucht man’s halt auch nicht warten. Entsprechend braucht man keines!

Das hat eine bestechende innere Logik. Porta Potti bitte einplanen (s.o.)
Tinduck hat geschrieben:Paradoxerweise ist man mit einem 'ausgewachsenen' Wohnmobil flexibler, was die Übernachtungen angeht, als mit so nem Kleincamper. Der braucht nämlich zusätzliche Infrastruktur, wenn der Aufenthalt sich in Tagen und nicht in Stunden messen lassen soll.

Für Spontanausflüge ist eine Nummer größer deutlich geeigneter, da Du weniger Rüstzeiten hast und mehr mögliche Ziele.

Reiselust79 am 07 Jul 2025 19:53:49

Hallo,

danke für die vielen tollen Beiträge! Zum Thema Dachzelt: Ja, hab ich gesehen. Ein Bus bei „unserem CP hatte sowas“. Müsste ich mich genauer damit befassen.
Der Grand California hatte eine Aussensteckdose (ubd Aussendusche). Wie der Ford Nugget auch. Bei den PowerBanks seh ich, dass die moderneren schon bis zu 2400 Watt liefern. Also könnte man damit s(nach einander) Griller, Induktionsplatte, Kaffeemaschine, Reiskocher verwenden plus einen Kühlschrank betreiben (wobei der geht e fast nur über Landstrom).

Ein Freund von mir hat einem Campster ubd hat alle Geräte auf 12V umgestellt. Er sagt er braucht nie Landstrom und ist autark. Kleiner Gaskocher für Notfälle ist nie verkehrt, PP auch!

Danke mal, ich melde mich morgen nochmal kurz :)

cbra am 07 Jul 2025 20:26:01

Für Notfälle würde ich statt porta potti ein bivvy loo mitnehmen

Zur Länge... Ich fahr den proace in lang ( glaube 5,50m)... Mmn auch in der Stadt überall gut zu parken und hat auch halbwegs Platz innen, jedenfalls passt surfzeug halbwegs rein, beim kürzeren nicht.
Ich würde immer den längeren proace nehmen wenn's irgendwie geht

Ruedi1952 am 07 Jul 2025 21:00:23

Eigentlich ist 12 V und Gas der Normalfall.
Die 230 V Ausstattung macht der Käufer selbst.
Wir haben auch Fernseher, SAT, 230 V Kocher, Heizlüfter, Kaffeemaschine usw.
Inzwischen alles raus, nur 300/600W Wechselrichter für E Bikes und Labtpb Ladegerät.
Mit zwei 130 AH Liefepo4 Akkus und 100 W Solarkoffer Strom im Überfluss.
Andere rüsten auf Solar, Akkus und 230 V Geräte ohne Ende.
Das ist ein unendliches Thema.
Die Powerbanks ist überteuert die würde ich mit einer Liefepo4 und WR selber bauen.

MilesandMore am 07 Jul 2025 22:14:51

Wir haben das mehr als 10 Jahre gemacht mit einem T4 und einem Tunnelvorzelt, aufblasbare gabs damals noch nicht.
Im Hochsommer im Süden, im April und Oktober auch bei Wind und Wetter.
Gekocht wurde im Vorzelt der Bus war nur fürs Schlafen da und die Toilette war sehr hilfreich am Strand oder unterwegs, genauso wie der Kühlschrank.

Uns hat es Spaß gemacht, klar man hält sich draußen auf aber das ist und war für uns immer das Schöne und Besondere am Campen.
Man ist gezwungen das Wetter zu erleben und die Natur um sich herum im Gegensatz zur Wohnung zu Hause.
Gibt nichts schöneres zu mehreren auf dem ausgeklappten Bett zu liegen und durch die offene Heckklappe aufs Wasser zu schauen geht sogar bei Regen.
Das bietet kein Teilintegrierter oder Alkoven.
Die Tochter fand ihr Kinderzimmer im Obergeschoß mit Plüschtieren und Spielzeug auch immer toll.

Heute im Alter mögen wir es etwas komfortabler - geb ich zu - viele Dinge gehen leider nicht mehr.

Aber wenn ich nochmal 30 wäre mit Kiddies Van mit Aufstelldach und Vorzelt.
Unserer war so tief das er sogar in Parkhäuser kam - extra 3cm tiefer gelegt dafür.


Klare Empfehlung aus meiner Sicht.

Beste Gruesse Bernd

hampshire am 08 Jul 2025 01:04:09

Reiselust79 hat geschrieben: Bei den PowerBanks seh ich, dass die moderneren schon bis zu 2400 Watt liefern.

Wie lange nur? Was zählt ist Batteriekapazität. Und die kostet Platz und Gewicht. Platz ist knapp und Zuladung auch. Da machst Du Dir glaub ich falsche Vorstellungen.

Reiselust79 am 08 Jul 2025 09:22:16

an hampshire:
Danke dir. Mir ist bewusst, dass die Dauer entscheidend ist und nicht nur die Spitzenleistung. Ich habe mich durchaus mit Kapazitäten, Wirkungsgrad und Ladezyklen beschäftigt – frage hier aber trotzdem gerne nach Praxiserfahrungen, weil die Theorie ja oft nicht alles abbildet. Ich hab selbst eine PowerBank, die aber "nur" 1000 Watt liefert (Kapazität 1 kWh und weiß, wie weit ich damit komme. Für Reiskocher, Kochplatte, Kaffee hat es bisher immer gereicht. Die Induktionsplatte braucht Spitze bis zu 2000 Watt, Wasser kocht damit übrigens in 20 Sekunden... )

an Bernd:
Danke dir fürs Teilen deiner Erfahrungen – das klingt nach richtig schönen Erinnerungen!
Wir waren früher – zu zweit – auch öfter klassisch mit dem Zelt unterwegs. Diesmal war’s aber zum ersten Mal mit Kindern und einem Mietmobil.
Zum „Antesten“, was uns taugen könnte, haben wir gleich den größeren Grand California genommen. Mit Baby wollten wir kein Risiko eingehen. Und vom Stauraum her war der echt super.

Bei uns gibt’s in der Nähe ein Fachgeschäft für Campingzubehör. Dort hat man mir ein freistehendes, aufblasbares Zelt gezeigt, das man – je nach Größe – auch mit einem Tunnel an Bus oder Kastenwagen koppeln kann.
Würde sogar mit unserer elektrischen Luftpumpe gehen (die läuft mit Akku oder 12V über die Autobatterie).

Ich hab unsere Tochter übrigens auch immer so „begrüßt“, dass ich morgens die Heckklappe geöffnet habe und sie den Blick aufs Meer genießen konnte. Sie fand das herrlich – Meeresbrise inklusive.

Natürlich ist am Ende jedes Fahrzeug ein Kompromiss, das sehe ich auch so. Aber ich finde es schön, wenn man den Kompromiss findet, der zu den eigenen Bedürfnissen passt.
Und ich weiß, dass ein Alkoven objektiv wahrscheinlich die praktischste Lösung wäre – gerade vom Platzangebot her.

Aber ganz ehrlich: In meinem aktuellen Lebensabschnitt wäre das für mich der blanke Horror, so ein riesiges „Schlachtschiff“ durch enge Straßen, Städte oder Campingplätze zu manövrieren.
Und so ehrlich muss ich auch sein: Einen Fernseher im Wohnmobil – das ist für mich völlig überflüssig. Ich fahre nicht weg, um dann drinnen zu sitzen. Wir sind draußen unterwegs:

Kochen draußen,
essen draußen,
gehen an den See oder an den Strand,

und wenn es am Abend noch warm ist, drehen wir eine Runde, statt uns vor einen Bildschirm zu setzen.
Wenn es heiß wird, suchen wir uns einen Platz im Schatten oder nach einer sonstigen Abkühlung.

Freunde von uns haben übrigens einen alten VW-Kastenwagen selbst ausgebaut. Drin sind im Prinzip nur Betten und ein kleiner Gaskocher – alles andere machen die draußen am Lagerfeuer.
Für sie ist „richtiges Campen“ genau das: draußen kochen, draußen leben, minimalistisch.
Ich bin da irgendwie in der Mitte: Ich will es praktisch und kompakt, aber es soll schon auch Urlaub sein – nicht nur Abenteuer pur.


an Ruedi:

Danke auch Dir. Ja - zum 12V .. der beschriebene Freund hat alle Verbraucher auf 12V umgestellt, da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. Also vom Kühlschrank bis zur Kochplatte läuft alles auf 12V ... er hat zwei Batterien verbaut und Solarpanele am Dach. Er sagt er kommt da völlig autark aus...
Ich weiß von mir, dass wir die meiste Zeit Landstrom haben werden. Ich weiß, dass bei uns ein Kühlschrank laufen muss ... und das eine Batterielösung auch passen wird. Welche, muss ich mir dann doch noch genauer anschauen. Danke jedenfalls :)


Zum Thema BUS allgemein. So wie ich das sehe :)

Mercedes Marco Polo - TOP, hochwertig, sehr gut gedämmt, hohes Budget nötig
VW California - TOP, sehr hoher Gebrauchtwagenmarkt, Ersatzteile leicht zu bekommen, Gute Verarbeitung, Gut gedämmt - auch teuer
Ford Nugget Plus - Gut, solide Verarbeitung, höchstes Platzangebot - Plus Version hat WC im Heck... Gebraucht kaum zu bekommen
Citröen Holidays/Campster - OK, einfache Verarbeitung, weniger gedämmt - dafür aber leistbar
Toyota Camper - mäßig - einfache Dämmung, je nach Zubehörzukauf im Preis ok bis teuer...

Den Dacia lasse ich mal weg... ist natürlich die Frage ob ich da noch was vergessen habe...

Mein Favorit wäre natürlich der Ford Nugget, dann müsste ich mir den für einen Kurztripp mal ausborgen ..

BURAN am 08 Jul 2025 10:02:50

Kleine Anmerkung … meines Wissens hat der cali gar keine Dämmung :( …
Und .. warum eigentlich nicht dacia ?
Schau dir mal den bigster an .. da bekommst du ein ordentliches Auto ..neu für wenig Geld
Dazu gibt es auch ein camping set .. ergibt ein grosses Bett unten .. und es gibt von dacia ein grosses Heckzelt.
Bei Bedarf oder später wenn die Kinder grösser sind noch ein. dachzelt

Dann habt ihr ein Familienauto .. bei bedarf auch mit allrad welches mit kleinem Aufwand zum campen taugt
Kühlbox dazu , kleiner Gaskocher , campingstühle, portables tütenklo , und event noch de eccoflow .. passt doch .. und letztlich kostet das alles zusammen neu weniger als ein gebrauchter camper

cbra am 08 Jul 2025 10:04:25

betr. campingfachgeschäft / aufblaszelt

schau mal in einem guten Decathlon shop vorbei. die sachen sind qualitativ sehr gut, die neuen shops haben alle einen reparaturservice, es gibt ersatzteile
in deinem fall
aufblaszelte
wurfzelte
campingduche (zum aufpumpen und solarbetrieb - sehr cooles teil)
ggf kocher
krimskrams (led-lampen, haring, etc.)
isomatten

gefällt uns wesentlich besser als z.b. fritzberger

cbra am 08 Jul 2025 10:09:05

Dacia??

haben die überhaupt einen Bus?

in AUT gibts nur den Bigster, das ist ein mittelgrosser Kombi/SUV. zum schlafen mmn viel zu wenig volumen

Ruedi1952 am 08 Jul 2025 10:12:26

Zul. Gesamtgewicht 3000 kg
Zuladung 968 kg
Das ist beim T5 die Zuladung ausrechnen ob das hinkommt.
Die neuen VW Busse sind Ford mit VW Emblem.
Nachteil bei Ford außenliegende Radnaben und innenliegenden Bremsscheiben.
Wechsel sehr teuer man braucht hochwertigen Abzieher.
In der Werkstatt hoher Arbeitslohn.
Überlegen ob nicht ein Solarpanel sinnvoll ist, ein Akku lehrt sich und muss nachgeladen werden.
Ein Liefepo4 Akku (300 €), Wechselrichter, beides in einem Kasten verbauen. Dazu Solarfaltpaneel oder Solarkoffer 200 W 170€, ist günstiger wie eine überteuerte Powerstation.
Dann lässt sich auch ein Kompressor Kühlschrank über 12 V betreiben.
Man ist Autark und finanziert nicht den anderen ihre Klimaanlage mit.

Reiselust79 am 08 Jul 2025 11:39:51

Dankeschön nochmal für die Antworten.

Werde aber auch nochmal bei einem Pössl Händler vorbei schauen. Der "Summit Prime" hat, so weit ich weiß (?) ein Hubbett, das man bis auf Sitzhöhe runterfahren kann plus eine Bettverlängerung für einen 3. Schlafplatz im Heckbett. Wäre für uns auch eine denkbare Option...

rkopka am 08 Jul 2025 11:55:41

hampshire hat geschrieben:Bei Integration in den Alltag würde ich auf das solideste Grundfahrzeug zurückgreifen und unter 2m Höhe sowie 5m Länge bleiben. Dann würde mich der Crosscamp / Toyota Proace Verso ansprechen. Die Fahrzeugqualität dürfte in Sachen Haltbarkeit in dieser Klasse unerreicht sein.

Das ist aber nichts anderes als ein Berlingo mit Toyota Logo. Da kann man halbwegs zu zweit drin schlafen, aber mehr nicht. Ich hab einen Kangoo als "Sparwomo" für mich allein, der jetzt nicht unbedingt einen Rieseninnenraum bietet, wenn man ein Bett, Kühlbox und Powerstation und dann noch etwas Gepäck dabei hat.

Reiselust79 hat geschrieben: Bei den PowerBanks seh ich, dass die moderneren schon bis zu 2400 Watt liefern.
hampshire hat geschrieben:Wie lange nur? Was zählt ist Batteriekapazität. Und die kostet Platz und Gewicht. Platz ist knapp und Zuladung auch. Da machst Du Dir glaub ich falsche Vorstellungen.

Eine 2kWh Powerstation ist noch nicht wirklich groß. Die bringt man halbwegs unter. Mit Kompressorkühlbox (ohne Kochen) reicht das ca. 3 Tage. Man kann einfach ein Solarpanel anschliessen, dann wird es deutlich mehr. Ich hab sowas, aber da ich eigentlich nur Wochenendtrips damit plane, geht es auch ohne.

RK

hampshire am 08 Jul 2025 12:43:52

rkopka hat geschrieben:Das ist aber nichts anderes als ein Berlingo mit Toyota Logo.

Da verwechselst Du was. Der Pro Ace Verso ist 5m lang und 2m hoch - das Schwestermodell bei Citroen wäre der Space-Tourer.
Die Plattform teilt sich Toyota in der Tat mit Stellantis. Toyota hat sehr gute Garantiebedingungen und traut sich, diese auch diesem Modell zu geben. Die Abmessungen entsprechen sowohl in der Standardversion, als auch mit langem Radstand ziemlich genau dem VW T6. Die tun sich nichts. Der VW zehrt bezogen auf die Qualität vom Ruf längst vergangener Tage.

rkopka hat geschrieben:Eine 2kWh Powerstation ist noch nicht wirklich groß. Die bringt man halbwegs unter. Mit Kompressorkühlbox (ohne Kochen) reicht das ca. 3 Tage.

Das stimmt. Nur denkt der TE ja über deutlich mehr Anwendungen (Reiskocher, Induktionskochfeld, Kaffee...) nach.

Am Ende wird's eh eine Bauchentscheidung und eine fröhlich optimistische Familie wird das in vollen Zügen genießen.

leverkusen3 am 08 Jul 2025 13:24:13

Hallo

Vor den Einschränkungen des Stellplatzes in der Stadt standen wir auch.
Nach einigen Mietmobilen haben wir uns für einen gemieteten Stellplatz für 40€ im Monat Ausserhalb, und einen vollwertigen TI entschieden.

Das mit den dauernden Kompromissen hat mich zu viel der knappen Urlaubszeit gekostet.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Reiselust79 am 08 Jul 2025 13:36:45

hampshire hat geschrieben:Das stimmt. Nur denkt der TE ja über deutlich mehr Anwendungen (Reiskocher, Induktionskochfeld, Kaffee...) nach..


Ich weiß jetzt nicht, warum man über PowerBanks/Stations diskutiert, daran wird es nicht scheitern. Die meiste Zeit werden wir Landstrom nutzen. Dennoch falls es jemanden interessiert :)

Meine Espressokanne (elektrisch) läuft mit maxmal 480 Watt. Wären also 6 Stunden Dauereinsatz. Ich brauch sie für 10 Minuten.
Der Reiskocher zieht 200 Watt - also 10 Stunden Dauerbetrieb möglich, brauch ihn 30 Minuten.
Die Induktionsplatte ist wie gesagt mit 2000 Watt Spitzenleitung das, was wirklich was her macht. Allerdings ist die sofort bereit, sofort heiß und Nudeln sind in 5 Minuten wirklich durch... Wasser oder Milch in 20-30 Sekunden. Natürlich muss man keine Induktionsplatte verwenden, es geht auch eine Kochplatte die 500 Watt zieht (oder 1000) ...dauert dann halt alles länger.

Kühlbox im 24-Stunden-Betrieb würde wohl 1200 Watt benötigen.

Also runtergerechnet auf alles zusammen (natürlich nach einander)

Kaffeemaschine - 10 Minuten - 80 Wh
Reiskocher - 30 Minuten kochen + 1 h warmhalten - 150 Wh
Induktionsplatte ( 1 x Abendessen) - 20 Minuten kochen- 600 Wh
Kühlbox (24 h Betrieb) - 1200 Wh
Licht/Laden/Kleinkram - 2 -4 h - 50 Wh

Stimmt, 2,4 kwh PS reicht für 1 Tag Vollbetrieb. Mit 2 Solarpanelen (min. 150 W, 200 besser) bei gutem Sonnenschein vermutlich 1,5 kwh nachladbar... Mai/Juni vermutlich mehr... muss man sich dann wirklich überlegen wie viel man "autark" nutzen kann...

Tinduck am 08 Jul 2025 15:12:16

Wenn ihr eh draussen kocht, ist ein guter Kartuschen-Gaskocher eine wesentlich billigere, raumsparendere und einfachere Lösung, als sich dafür ne Induktionsplatte plus X kWh Powerbank und Y Wp Solarpanels einzupacken.

Was den Rest der Elektrogeräte angeht - sagtest Du nicht, es soll halbwegs puristisch bleiben und deshalb reicht ein kleines Fahrzeug auch? :wink: Versuch mal in nem Cali alleine deine aufgezählten Elektrogeräte zu verstauen. Da bleibt nicht mehr viel Platz über für wirklich notwendige Sachen. Kleidung und so. Wie sagte schon Bernd das Brot: 'Zieh dir ne Hose an, wenn du aus dem Haus gehst. Ist immer ne gute Idee.' :D

bis denn,

Uwe

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