|
Hallo liebes Wohnmobilforum und alle die darin Lesen und Schreiben, mein Name ist Alex und ich komme eigentlich aus dem Selbstausbauer-Forum, wechsle jetzt aber zur dunklen Seite der Macht. Oder andersrum, wie man es eben nimmt^^. Nachdem ich zwei Kastenwägen vollständig ausgebaut und wirklich tolle Reisen mit Beiden erlebt habe, ist die Zeit nicht stehengeblieben. Mittlerweile gibt es eine Frau und eine etwa 70cm große Mitfahrerin - weitere Minimenschen sind in Planung. Kurzum: Der Kastenwagen reicht nicht mehr aus und ich möchte auch nicht mehr mehrere Monate an Zeit in einen Selbstausgebauten stecken, dessen Grundriss nicht für lange (mehrere Monate) autarke, jahreszeitunabhängige Reisen mit 4 Personen geeignet ist. Seit ein paar Monaten mach ich mir also Gedanken, welches Gefährt es denn jetzt werden soll. Zu folgenden Anforderungen bin ich gekommen: 1.) Unter 7m 2.) Platz für 4 Personen 3.) max. 120.000km 4.) Platz für einen großen Kühlschrank >120l 5.) Ältestes Baujahr: 2008 6.) Doppelboden wegen Wintertauglichkeit, Stauraum, Platz zum Basteln (Elektrik etc.) 7.) Wassertank und Abwassertank größer 120l für autarkes Reisen 8.) Idealerweise keine Face-to-Face Sitzgruppe sondern drehbare Fahrer-, Beifahrersitze und "Ecksitzgruppe" 9.) Platz für Solarpaneele auf dem Dach 10.) Schöne große Fenster 11.) Budget bis 42.000€ für Fahrzeug und eigene Einbauten Ein bisschen verliebt habe ich mich in einen Eura Mobil Terrestra 640 VB, der mir aber vor der Nase weggekauft wurde :eek: Vermutlich hätte ich jetzt schon einen, aber aktuell gibt es keinen mehr auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Die Wartezeit vergnüge ich mir jetzt also damit, mich hier im Forum vorzustellen und mal zu Fragen wie so eure Meinungen zu dem Fahrzeug sind, und ob dem ein oder anderen noch Alternativen in diesem Budgetbereich einfallen, auf welche ich noch nicht gestoßen bin. Die Punkte oben (bis auf vielleicht Punkt 8 sind aber eigentlich fix, sodass ich mich innerlich fast schon festgelegt habe^^. Als Referenz poste ich mal den Link zu einem anderen Terrestra 640 den ich auf Kleinanzeigen gesehen habe. Der hat aber leider kein Panoramafenster im Alkoven und ist auch preislich für die doch recht geringe Ausstattung und unschöne Dachhimmelreparatur rausgefallen ...... oder auch nicht, weil man erst ab 2 Posts Links posten kann :lach: Dann in einem späteren Beitrag. Meine ersten Van-Ausbauten habe ich auf YouTube begleitet und einen kleinen aber feinen technikaffinen Kanal darum aufgebaut. Gerne möchte ich auch bei meinem neuen Projekt ein bisschen selber Hand an legen, auch wenn es ein "fertiges" Wohnmobil ist. Je nach Ausstattung des Basisfahrzeuges möchte ich folgende Dinge auf Kurz oder Lang einbauen/verändern. a) Dusche / Badeinheit sanieren bzw. ausbauen: Neu soll eine Dauershower/Endlosdusche, Aluduschtasse und Trockentrenntoilette rein. Waschbecken im Bad kann verschwinden - den Sinn habe ich wirklich noch nie verstanden :? wenn 90cm daneben das Küchenwaschbecken ist. b) min. 600Ah LiFePo4 Batteriebank c) Ladebooster 90A d) Solarpaneele so viele wie auf dem Dach eben möglich^^ e) Wechselrichter 3000W mit NVS und Batterieladegerät f) Außendusche, falls noch nicht verbaut g) Luftfederung Hinterachse, falls noch nicht verbaut h) Kompressorkühlschrank statt Absorber i) Dachhimmel und Polsterbezüge erneuern j) ggf. Küchenarbeitsplatte erneuern und großes, tiefes Waschbecken einbauen k) ggf. Heizungsanlage auf Truma Combi 6(E) erweitern l) Fahrzeugfolierung anbringen Dem ein oder anderen mag das alles etwas überdimensioniert scheinen und über Sinn und Unsinn brauchen wir nicht zu diskutieren. Es kommt immer auf das persönliche Campingverhalten und die eigenen Wünsche an :) Für mich steht im Vordergrund, dass ich zu jeder Jahreszeit mal mindestens 7 Tage irgendwo in der finnischen Einöde in der Nähe des Polarkreises stehen kann :D Neben der allgemeinen Frage nach Erfahrungen mit diesem Fahrzeugtyp und eurer Einschätzung habe ich noch zwei explizite Fragen, da ich auf dem Gebiet der fertigen Wohnmobile Neuling bin: I) Gibt es für jedes Wohnmobil einen elektrischen Schaltplan in der Bedienungsanleitung? Also mir geht es weniger um das Basisfahrzeug, sondern um die Aufbauelektrik? Vielleicht hat ja jemand einen Eura und kann mir sagen, ob es das gibt, oder ob man das bei Eura bekommen kann? :?: II) Wenn jetzt bei einem 10 Jahre alten Fahrzeug mal eine Schranktür o.ä. kaputt ist, bekommt man auch heute noch die Ersatzteile vom Händler? Ich frage deswegen, weil ja vielfach Formteile verbaut werden, welche nicht mal eben im Baumarkt zu ersetzen sind. Die wenigsten Wohnmobile die ich gesehen habe, haben gerade Schrankfronten. Vielfach ist da irgendwas geschwungen oder es sind ganz spezielle Verschlussmechanismen oder Griffe verbaut. Fände es schade, wenn man dann etwas einbauen müsste, was nicht so aussieht wie die restlichen Originalfronten. Und wenn es welche gibt, ist die Preisgestaltung da annehmbar oder bezahle ich da 100€ für einen Türgriff? So..puhh....viel Text, aber falls sich jemand die Mühe gemacht hat bis hierher zu lesen, vielen lieben Dank! Und wer praktische Tipps hat - ich freu mich :idea: Nur mal so angedacht, wenn Du auch im Winter in Skandinavien sein willst, ist eine Halbdinette mit Drehsitzen eher ungünstig. Bei einer Volldinette kannst Du das Fahrerhaus komplett vom Innenraum trennen und hast keine Probleme mit der gigantischen Kältebrücke, die Fahrerhaus heisst. bis denn, Uwe deine fahrerlaubnis kann > 3,5 t :?: allesbleibtgut hartmut Na dann mal Willkommen auf anderen Seite der Macht (egal ob hell oder dunkel) !
Wir haben einen Euramobil Activa One 650HS MIT Panoramafenster im Alkoven. Und das nur, weil es beim Lagerfahrzeug enthalten war. Kann ich nicht wirklich empfehlen bzw. würde ich nicht als Ausschlusskriterium sehen - Heizt den Alkoven bei direkten Sonneneinstrahlung extrem auf. Wir haben extra eine spezielle Wärmeschutzfolie außen aufgebracht, weil es im Sommer sonst schlicht nicht zum Aushalten ist. - Man kann es nicht öffnen - Und man muss die Abdunklung während der Fahrt in die richtige Position bringen, sonst rappelt das ziemlich nervend. (ich weiß jetzt aber nicht, ob das im Terresta auch so ist). Kann auch sein, dass das Panaromafenster deinem Plan nach vielen Solarpanels im Weg steht. Was die Wintertauglichkeit betrifft ist es ja gerade beim Alkoven für uns ein Vorteil nicht die Fahrerhaussitze zu nutzen, sondern das Fahrerhaus abzutrennen. Gerade wenn du im Winter viel autark stehen willst, wird das sonst viel Gas kosten oder eben Aufwand das Fahrerhaus beim Stehen abzudichten (wir begnügen uns auch bei -10Grad und weniger mit einer Außenabdeckung von Kantopp, reicht völlig aus). Bzgl. Schränken: Aus der Erfahrung eines am Ende 31-jährigen Carthago-Mobils dürfte das Problem nicht die Schrankfront sein sondern eher Richtung Schlösser und Scharniere gehen. Da haben wir bei Reimo immer passenden Ersatz bekommen, die Hersteller bedienen sich ja hier in der Regel auch aus Standardkomponenten dafür. Vielen Dank für euren ersten Input!
Ja, was die Isolierung zur Fahrerkabine hin angeht, so kann ich auch aus meiner Kastenerfahrung bestätigen, dass man die Kältebrücke am Besten durch eine isolierte Tür/Trennwand verringert. Da ringe ich mit mir ob eine Volldinette (wieder ein Wort gelernt) die selbe Gemütlichkeit mit sich bringt, wie eine Halbdinette (die beim Terrestra ja auch L-förmig ist). Das wäre quasi das Opfer, welches ich bereit bin zu bringen. Beim Terrestra wäre meine Idee den vorhandenen Vorhang, welcher u-förmig hinter den Sitzen verläuft durch einen echten dicken Thermovorhang zu ersetzen, um so die Wärmebrücke so gering wie möglich zu halten. Gerade wenn es draußen unangenehm ist, möchte ich drinnen einfach gemütlich sitzen können, und da fällt es mir schwer den doch sehr aufrechten Sitze der Volldinette etwas abgewinnen zu können. Wie seht ihr das? Klar ist man viel draußen unterwegs, aber eben auch nicht immer.
Selbstverständlich :) Da mach ich auch gar keinen Heck-Meck mit 3,5t und der Frage ob man überladen ist. 4t aufwärts, entspannter Fahren - fertig.
Gut, dass mit den Ersatzteilen beruhigt mich schonmal ein bisschen. Was die Aufheizung durch das Panoramafenster angeht, das ist ein guter Punkt. Wobei ich beim Terrestra gut finde, dass auf beiden Seiten im Alkoven Fenster sind die man öffnen kann und somit für Durchzug gesorgt ist. Wir sind jetzt sowieso nicht die Sommer und Süden Menschen, von daher kann es auch gerade schön sein, wenn einen morgens die Sonne begrüßt und den Alkoven wärmt. Und das Sternegucken :mrgreen: So eine auf das Fenster angepasste reflektierende Folie ist aber sicher eine gute Sache falls es doch mal Richtung Süden geht. :top: Das Panoramafenster am Alkoven ist genau in der Wölbung eben jenes, da wären höchstens flexible Solarpaneele möglich. Die würde ich da aber vmtl. trotzdem nicht hinmachen, weil sie dort am ehesten von Steinschlag, kleinen Fliegen etc. bombardiert werden. P.S.: Die HS-Sitzgruppen Varianten von Eura fand ich auch super schön, aber wenn wir mit Kind unterwegs sind, dann sitzen mir da irgendwie alle zu weit weg vom Fahrer^^ Beste Grüße Alex
Für uns war die Hecksitzgruppe eines der Hauptkriterien für den Kauf. Ich sehe den 650HS aber nicht als Mobil für (dauerhaft) mehr als 2 Personen. Du musst die HS ja zum Schlafplatz umbauen und dann wird das einfach zu eng, wenn sich mehr als 2 Personen im Inneren aufhalten/bewegen. Aber wenn du vorher einen Kastenwagen hattest, dann weißt du eh was ich meine ;-) Wenn ich deinen Beitrag richtig interpretiere, reden wir von 2 Erwachsenen und derzeit1, später dann 2 Kindern? Dann bist du mit dem 640VB vom Grundriss m.E. schon richtig. Da sind ja 2 Stockbetten hinten, oder? Was die Wintertauglichkeit betrifft, sind wir sehr positiv angetan von unserem Eura mit Doppelboden. Bzgl Combi6E: Erwarte nicht zu viele Wunder von der elektrischen Zuheizung. Ist nett, würde ich auch nicht missen wollen. Aber du müsstest auf dem Gebrauchtmarkt eine günstig finden, denn in Anbetracht des Neupreises würde ich dann andere Optionen wählen. at alwayskeepexploring :Hallo , wenn ich die Fähigkeiten und Erfahrungen vom Ausbau von zwei Kastenwagen hätte , würde ich kein altes Wohnmobil kaufen und dann mit hohem Aufwand auf mein gewohntes Ausbauniveau bringen . Es gibt Anbieter von kompletten neuen Wohnmobilen ohne Innenausbau , oder eine Leerkabine auf ein älteres Grundfahrzeug stellen . Investiere jetzt lieber etwas mehr Zeit . Du hast die Fähigkeiten ! Ich habe mir deine Videos mal angesehen und bin sicher das du mit einer alten Karre nicht zufrieden sein wirst und der Besserungsausbau auch nicht ohne sein wird . Ich denke es geht bei dir gegen Grundsanierung / Entkernung . Dann mach gleich was tolles Neues . Du kannst es ! VG Ben
Genau. Theoretisch wäre auch die 690HB Variante mit Festbett hinten denkbar, aber da gibt es eben nur eine Face-to-Face-Sitzgruppe und 7,06m Länge :?
Habe schon gelesen, dass die keine Wunder bewirkt, aber an Tagen mit viel Fahrtzeit oder Sonne kann man damit im Winter den Gasverbrauch vielleicht ein bisschen drosseln. Und 1800W sind ja jetzt nicht soooo wenig. An Übergangstagen kann man damit die Kiste hoffentlich bisl warm halten :D
Puhhh, da machst du ein Fass auf^^ Also erstmal lieben Dank für dein Vertrauen in meine Fähigkeiten :) Grundsätzlich habe ich mich mal mit dem Gedanken rumgetragen, aber ich habe keinen Anbieter gefunden der mir eine Alkoven Leerkabine zu einem vertretbaren Preis bauen konnte. Da ist man mit der Leerkabine an sich schnell bei 20k+. Dazu das Fahrzeug und die Einbauten...also das ist schon happig. Lust hätte ich schon, aber das Problem mit so einem Hobby: Es frisst wahnsinnig viel Zeit - Zeit die ich lieber mit meiner Familie verbringen möchte. Ganz lassen will ich das Ausbauen aber nicht, deswegen der Kompromiss eines etwas älteren Alkovens. Wenn ich ihn dann doch komplett entkerne, denke ich an deine weisen Worte zurück ^^ Moin, warum die Beschränkung auf 7m? Und wenn Du handwerklich geschickt bist, dann werfe ich mal einen Clou Alkoven in die Runde, ggf. auch nur die Kabine, die man auch auf andere Fahrzeuge umsetzen kann. Beim Clou gäbe es auch Stockbetten….und wenn ich mich nicht täusche sind entsprechende Fahrzeuge aktuell auch im Angebot. Auch ein älterer Phoenix wäre eventuell etwas, da sind aktuell auch welche in dieser Preiskategorie. OK, wir reden da schon von Autos 25-30 Jahre alt - aber da kann ma dann noch sehr viel daran machen. LG Dieter
Der Hauptgrund ist, dass ich ja viel autark stehen möchte und die Auswahl an Plätzen mit jedem Meter mehr einfach abnimmt. Irgendwo muss ich meine Grenze ziehen, auch wenn ich mir bewusst bin, dass die Grenze willkürlich gezogen ist.
Puhh, ja das ist mir dann doch etwas zu alt. Schöne Fahrzeuge keine Frage, aber eigentlich möchte ich nur am Aufbau Hand anlegen, und nicht am Basisfahrzeug^^ So ein 25 Jahre altes Fahrzeug mag zwar simple und robuste Technik verbaut haben, benötigt aber auch viel Zuwendung ;) Guten Morgen, wir hatten damals ähnliche Kriterien, bis auf die lange Autarkie. Den 640VB habe ich fast gekauft. Aus meiner Sicht hat er nur ein Problem und das ist der geringe Stauraum. Ansonsten ist der Grundriss toll. Wir haben uns damals für einen gebrauchten Frankia 650 Alkoven entschieden. Der hat zwar hinten ein Doppelbett aber ansonsten von der Raumaufteilung auf gerade mal 6,50m echt super. Der Nachteil ist der ältere Triebkopf, aber der ist halt auch wesentlich kürzer. Zur Halbdinette und Winter: Wir hatten einen Eura Profila 660HB, den Frankia 650 und jetzt einen Eura Profila RS 675SB. Alle hatten drehbare Sitze und einen Thermo Innenvorhang vor den Fenstern. Wir sind jeder Jahr im Winter zwei Wochen im Schnee und sind immer super klar gekommen. Durch den Doppelboden hat man eine super Fußbodenheizung. Wir hatten einen Winter lang einen Laila mit Doppeldienste. Da könnte man zwar das Fahrerhaus abtrennen, es hat aber im Winterurlaub durch den Doppelboden aus allen Unterschränken gezogen, gemütlich ist anders! LG Free
Unser Womo-Gebrauchthändler um die Ecke hat gerade 2 Phoenix-Mobile von Ende der 90er / Anfang der 2000 da stehen. Sahen jetzt aus 50 m Entfernung nicht so schlecht aus. Eins auf Sprinter, eins auf Iveco Daily. Bei Interesse PM, dann kann ich die Adresse raussuchen. bis denn, Uwe Kurzes Update. Leider gibt es immer noch keinen Terrestra 640 VB auf dem Markt. Ich habe natürlich die Augen auch noch nicht ganz vor den Alternativen verschlossen und habe jetzt einen Laika Ecovip 9 entdeckt, welcher (fast) alle meine Kriterien abdeckt. Er ist "leider" 7,20m lang und eigentlich wollte ich keinen so langen...aber in Ermangelung von Alternativen werde ich mir den mal anschauen. Ich habe so ein bisschen die Befürchtung, dass die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt Richtung Frühling weiter anziehen werden :roll: Falls Jemand Erfahrungen mit einem Ecovip 9 hat was die Wintertauglichkeit angeht lasst es mich gerne wissen. Habe jetzt verschiedenes gelesen, aber grundsätzlich sind die Wassertanks wohl in einem beheizten Doppelboden. Das Layout mit der großen Sitzgruppe vorn finde ich schon sehr hübsch. Das angebotene Fahrzeug hat keine nennenswerte Sonderausstattung, was aber für mich als Bastler auch von Vorteil sein kann. Preislich ist er aber schon deutlich am oberen Limit, welches ich mir ursprünglich gesetzt habe, von daher redet ihn mir gerne aus :D Hier mal der Link zu Kleinanzeigen: --> Link Guten Morgen, wir hatten damals einen Laila Ecovip 8 EZ2009. Den haben wir im November 2014 bei einem großen Laika und Hymer Händler gekauft und im Januar 2015 gewandelt, da er so viele Mängel hatte und entgegen der schriftlichen Zusicherung keinen holzfreien Aufbau hatte (das musste damals erst in Italien erfragt werden). Ich kann dieses Modell nicht für den Winter empfehlen! Ja, alles ist im Doppelboden, aber die Außenklappen des Doppelbodens waren nicht richtig dicht, dadurch hat es durch die Unterschränke reingezogen. Wir waren eine Woche lang auf einem CP in Österreich und uns ist nach zwei Tagen der Grauwasserablauf zugefroren, da das Ding nicht isoliert bzw. beheizt war. Der Grauwassertank hing unter dem Mobil. Wir waren dann 2018 auf der CMT, da habe ich mir die neueren Modelle angesehen, da sie angeblich dann holzfrei waren. Der Abfluss hinten war noch genauso konstruiert. Ich habe dann mal nachgefragt, ob das Fahrzeug im Winter funktioniert und von meinen Erfahrungen berichtet. Die Antwort war, dass das halt ein italienisches Mobil sei und nicht für den Winter ausgelegt sei. Wie bereits geschrieben, hatten wir einen Eura aus 2005, einen Frankia aus 2006 und fahren jetzt einen Eura aus 2020. Und alle drei waren im Winter super! Und schau Dir bei Gelegenheit den 640VB genau an und überlege Dir, wo Du was verstauen willst. Ich finde, dass der Stauraum für 2 Personen ausreicht. Wir hatten zweimal ein Womo mit Doppelbett hinten quer, da hat man Stauraum ohne Ende. Jetzt haben wir das Bett hinten längs und sehr viele Schränken innen und Staufächher im Doppelboden,Bauch top! Im 640VB hat man Stauraum unter dem unteren Etagenbett, unter dem Lattenrost und dann gibt's noch einen Hochschrank, in dem aber unten die Truma eingebaut ist. LG Fred Achso, ich erinnere mich noch einen Punkt, den meine Frau sehr gestört hat: Beim Laika war das WC sehr hoch. Bequemes Sitzen war selbst für mich mit 176cm nur eingeschränkt möglich. Meine Frau musste einen Hocker nehmen. Bei anderen Mobilen hatten wir das Problem nicht, einfach mal Probesitzen ;-)
Beim Terrestra aus 2008 ist es wie bei den anderen Wohnmobilen. Nach 6-8 Jahren fangen Mängel/Undichtigkeiten an. Bei einem 17 Jahre alten Wohnmobil gibts immer was zu basteln. Beim Terrestra Alkoven ist häufig der Alkoven undicht. Vorn die Naht zwischen oben und unten. Zusätzlich werden die Positionsleuchten am Alkoven undicht. Kritisch ist auch die Naht zwischen Dach und Alkoven an der tiefsten Stelle im Dach. Gerne kommt auch Wasser an den Fensterrahmen in den Aufbau beim Eura. Also Besichtigung nur mit Feuchtigkeitsmessgerät, würde ich Dir empfehlen. Die Zierbeplankungen haben meist Risse und Brüche. Ersatzteilversorgung zum Teil schwierig. Duschtassen der Terrestra reißen gerne. Tausch ist sehr teuer! 3,5to sind beim schweren Terrestra fast unmöglich. Willst Du echt 40t€ für ein 17 Jahre altes Wohnmobil ausgeben, welches gerade mal ca. 55t€ gekostet hat? Gruß Grandeur Hallo, wir hatten den Karmann Ontario 700HB mit 4,5t, vom Grundriss und der Einrichtung mit dem Terrestra identisch. Im Winter hat es sich bewährt, dass man das Fahrerhaus abtrennen konnte, >7m haben wir nicht bemerkt. Kinder haben hinten geschlafen und wir im Alkoven, auch war es von erheblichem Vorteil, dass die beiden gegenüber und nicht nebeneinander gesessen haben. Die große Garage war ein weiterer Vorteil des HB Grundrisses. Der Ontario ist aber noch seltener als der Terrestra.
Naja, wollen ist so eine Sache^^ Die Marktpreise sind seit Jahren unglaublich hoch und Fahrzeuge von soliden Firmen und mit guter Verarbeitung rar. Wobei ein EuraMobil Terrestra auf jeden Fall mehr als 55k gekostet haben sollte. Beim Laika kann ich es nicht einschätzen :eek: Jetzt habe ich (nachdem mir so viele einen empfohlen haben) einen Frankia A680 ED gesehen, welcher wirklich eine tolle Ausstattung / Fahrleistung hat. Die Fotos vom Innenraum sind leider nicht so gut gelungen, aber generell sieht der Wagen wirklich gut aus. 44k finde ich als VB ganz schön happig, aber aus Mangel an Alternativen wäre ich bei 40k wahrscheinlich sofort dabei. Besichtigungstermin ist schonmal angefragt. Ich werde berichten wie es weitergeht :) --> Link
Naja, gut ist relativ. Der Aktiva One von Eura ist bzgl. Dichtigkeit deutlich besser als der Terrestra. Frankia auch mit Feuchtigkeitsmessgerät besichtigen. Die sind auch manchmal undicht. Der Rest qualitativ über dem Eura. Gruß Grandeur
Als Besitzer eines Activa One würde mich interessieren, wie du zu diesem Schluss kommst (wäre für mich ja an sich eine positive Rückmeldung)
Hallo, wir hatten 9 Jahre lang den Ontario und der lief über das gleiche Band wie der Terrestra, der Aktiva One ist als Nachfolger eher eine Sparversion. Der Alkoven beim Terrestra und Ontario war aus einer Schale ohne Nähte. Einziger Schwachpunkt war die Anbindung an die Kabine und wenn man das Butylband rechtzeitig erneuert war dies auch kein Problem. Unser ehemaliges Fahrzeug ist bei einer Familie in der Nähe immer noch ganzjährig im Einsatz, absolut dicht und ist jetzt immerhin 17 Jahre alt. --> Link[/quote] Ja, der ist doch super. Allerdings solltest Du Dir den Übergang vom Alkoven zum Aufbau oben am Dach und von innen gut ansehen und messen. Wir hatten da zweimal Wassereintritt. Das könnte man aber an der Verfärbung der Bespannung gut erkennen. Der Tisch sieht auch nicht original aus, war unserer auch nicht. Ansonsten ist bei uns ein Scharnier der Außenklappe abgebrochen. Die würde ich auf Risse prüfen. Viel Erfolg!
Der AO hat vorne im Alkoven nicht die Fuge zwischen Oberteil und Unterteil und auch nicht zwischen Alkoven und Dach hinten… einfach weniger was undicht werden kann, deshalb hat Eura später dann auch 10 Jahre Dichtigkeitsgarantie eingeführt. Gruß Grandeur Die 10 Jahre Garantie habe ich bei meinem Terrestra auch gehabt... insgesamt ist die Qualität höher als beim Nachfolger Activa One. Besser bei Eura war nur der größere Activa (ohne One), ich glaub der hatte dann 50cm Doppelboden. Mit einem Terrestra macht man nichts falsch, daher auch die relativ hohen Gebrauchtpreise. Bei mir war es der 690HB, hatte mir vorher auch den 640er angeschaut, war dann froh über den größeren Platz, insbesondere bei Winterreisen.
Genau zu dem Thema habe nach dem ersten Telefonat folgende Infos erhalten. In den ersten Jahren hatte der Besitzer einen Wassereintritt genau an diesem Übergang. Das hat dann Frankia auf Garantie komplett neu gemacht (Alkoven ab und wieder dran - Unterlagen sind wohl vorhanden) und es wurde zusätzlich nochmal Butyldichtband erneuert. Seitdem ist er wohl dicht. Da GFK Aufbau von der Integrität keine Probleme, da nix wegfaulen kann. Fahrzeug stand wohl viel in der Garage und wurde selten bewegt. Gerade steht er auf einem Dauercampingplatz weil er unter der Woche irgendwo anders arbeitet. Besichtigung erst in 1,5 Wochen möglich. War sehr offen und ehrlich mit allen Details und möchte, dass er in gute Hände kommt, da man sich ein neues gekauft hat und die Kinder ihn nicht fahren können (4,5t). Rundum super netter Eindruck, aber den Übergang Alkoven - Aufbau werde ich mir wohl sehr genau anschauen müssen. Ansonsten geht eine Flamme vom Gaskochfeld nicht, die Alde App zur Fernsteuerung der Warmwasserheizung ist wohl eingestellt wurden und hinten an der Ecke ein (auf den Bilder unsichtbarer) Einparkrempler. Fällt für mich alles erstmal unter die Kategorie normale Gebrauchsspuren und alles im Innenraum trau ich mir zu selber zu machen. (P.S.: Hat schonmal jemand einen Wärmetauscher selber eingebaut?^^). Werde mich also jetzt noch 1,5 Wochen gedulden :D Beste Grüße Alex
Ab 2017 gab Eura Mobil 10 Jahre und max. 150tkm eine Dichtigkeitsgarantie bei penibelster jährlicher Kontrolle. War erst mit Modellwechsel vom Terrestra zum Activa. Der Möbelbau vom Terrestra auch bei den Teilintegrierten war deutlich hoch wertiger als bei Activa One oder Profila. Da hatten viele massive Gewichtsproblem! Das Sargholzdekor (Buche) im Terrestra Alkoven muss man aber mögen. Früher (Laternenparker nach 6-8 Jahren) oder später (Halle) werden alle Wohnmobile undicht. Richtige Schäden entstehen, wenn sich deren Besitzer nicht um die fachmännische Beseitigung der Schäden kümmern und neu abdichten. Gruss Grandeur
Nicht alle Wohnmobile, unser Phoenix steht fast immer draußen und ist jetzt nach über 10 Jahren immer noch dicht. Das Problem ist nicht der Winter sondern bei den GFK Aufbauten die Sonne, bei Alusandwich ist es egal. Ich kenne Leute die haben einen 25 Jahre alten Concorde, da wurden nur nach 20 Jahren die Dachluken neu eingedichtet und der steht immer draußen.
Unser voriges Fahrzeug, Concorde Alkoven von 1995, stand zumindest in 19 Jahren in unserem Besitz immer draußen. Beim Kauf war ein kleines Seitenfenster undicht, wurde neu eingedichtet, da war das Fahrzeug 11 Jahre alt, ansonsten war es immer dicht und trocken! Aber daran erkennt man auch, dass es zumindest früher Qualitätsunterschiede zwischen Premiumherstellern und "normalen" Herstellern gab. |
Anzeige
|