rump
anhaengerkupplung
hallo
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SOLLTE MAN ( N o. FRAU ) NICHT TUN 1, 2, 3, 4


Gast am 19 Apr 2004 07:21:17

Hallo Ralf,
was hast Du denn für Keile verwendet? :?
Wir haben recht schwere Kunststoffkeile mit denen wir bisher nie Probleme hatten, weder bei Nässe noch bei Trockenheit. Drüber hinausgefahren ist schon mal passiert, aber die Dinger sind da liegen geblieben, wo ich sie hingepackt habe. :D

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Tipsel am 19 Apr 2004 07:40:00

Hi Werner,

auch uns sind die gelben Kunststoffdinger schon um die Ohren geflogen beim drüber fahren, wenn man grad noch mal so 1 cm höher hinaus will...... und flutsch, sind die Dinger weg. Seit dieser Zeit steh ich nicht mehr nebendran und bring auch den Hund in Sicherheit. Ich glaub, wenn man über die obere Kante kommt, hebt sich die abgeflachte Spitze und das Geschoss geht ab. :eek:

rabe62 am 19 Apr 2004 10:54:59

Hi Werner,
ich benutze die einfachen Kunststoffteile.
Bei mir haben die sich mit der hinteren Kante ein wenig in den Dreck gebohrt und sind in dieser Kuhle dann hängengeblieben.
Ob es mir lieber gewesen wäre, daß die Dinger durch die Gegend geflogen wären weiss ich aber auch nicht. :?

Bei der nächsten Messe werden wir uns aber mal mit diesen hydraulischen Hubstützen beschäftigen. Aber ich denke da wird mein Finanzminister gar nicht erfreut von sein. :eek:

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Pijpop am 02 Sep 2004 13:46:03

Ich habs mal wieder " vorgekramt " - bei so vielen neuen Usern - sollte
es doch ein paar Beiträge geben

Pijpop

Jambo45 am 02 Sep 2004 21:17:58

Hi, auch von mir zwei Stories:

1. Stralsund 1996:

Dringend Übernachtung auf Tankstellengelände angefahren. Im unbeleuchteten Rückraum gedreht, dabei durch die recht hohe Waschanlage gefahren, leider in der Mitte den herunterkommenden Anschluss für den Hochdruckstrahl übersehen. Raatsch, hässliches Geräusch, fieser Geruch nach Poliester und Glasfiber. Zum Glück wars nur das Surfbrett und nicht das Dach.

2. Lehde / Spreewald 1992

dienstlich 6 Wochen dort tätig, Übernachtung im Wohnmobil auf der (noch 10 cm gefluteten) Wiese eine netten Bauern. Irgendwann beim Drauffahren den geschotterten Weg verpasst und prompt bis zu den Unterflurstaukästen abgesoffen. Es brauchte einen großen Favourit-Trecker, um mich wieder frei zu schleppen. Und eine Pulle Braunen.



Jambo

Tipsel am 02 Sep 2004 21:53:07

Hi Jambo,
damals haste bestimmt nicht gelacht, aber ich jetzt schon :oops: Hätte meinem auch Peter passiert sein können, weil er nie auf mich hört :wink:

....rückwärts in die Bäume rein, "da ist ja noch sooo viel Platz" :D

elli am 02 Sep 2004 22:22:54

Also, mit dem Womo ist groß nix passiert :D

Aber ich bin mal gespannt, was mir noch so alles passieren wird, wenn ich erstmals mit dem "Falter" unterwegs bin :oops:
Habe mir gestern mal das vom Händler mitgegebene Aufbauvideo angesehen und mußte des Öfteren kräftig grinsen :roll:
Das wird bestimmt noch lustig, bis ich mal raushabe, welche Stange wohin kommt und wie man was nach wo klappt :P

Tipsel am 02 Sep 2004 22:29:16

Hi Elli,

schade, dass man sowas nicht zuhause heimlich ausprobieren kann 8)

Sag uns, wo du das erste Mal hinfährst und ich mach fürs Forum eine Fotoserie :D
Nee, aber ich glaub, das geht ruckzuck. Bekannte hatten jahrelang so ein Teil, allerdings ohne großes Vorzelt, und waren sehr zufrieden.

Mickie am 02 Sep 2004 22:31:44

Hi Elli, ich wünsch dir alles Gute.

Das klappt, da bin ich sicher.

Beduin am 02 Sep 2004 22:36:09

Ach ja, da habe ich mich bei einigen wieder finden können :)
in der Matsche abgesoffen,
in England vom Bauern geweckt worden, der nicht auf seinen Acker konnte.
In Frankreich, am Rande vom Grossmarkt geschlafen.

Aber sonst ...............

Passiern tut meist nur meinem Schatz was, fährt einmal weg und kommt mit zerbeulten Kotflügel heim (Ihm einer eingefahren) ,
das andere mal will er Tanken und das Schloss streikt, bis der ADAC kommt.
Er dreht an der Fensterkurbel und hat selbige in der Hand
Das nächte mal, er fährt mal wieder, bei uns die Strasse rein, er heftig an reden und will vorm Haus an der Randstein fahren, denkt aber nicht daran das nicht alle Bäume gerade in den Himmel wachsen................

ich musste dann doch einen kleinen schrillen Warnschrei loslassen, er natürlich tödlich beleidigt......... bis er aussteigt und zugibt das ich recht hatte, noch ein paar cm und die Markise hätte den Baum geknutscht


Ina
die mittlerweile lieber selber fährt und auch zu hören bekommt das SIE es besser kann als ER :D

elli am 02 Sep 2004 22:41:04

Ähm :oops: ich bin mir da noch nicht so sicher!
Auf der Messe sah das alles ziemlich einfach aus, aber auf dem Video ...... oh je :?

Nee, heimlich ausprobieren is nich :roll: Aber wenn wir den Wagen abholen, bekommen wir eine komplette Einführung und es wird alles nochmal genauestens erklärt und mit mir und den Kindern zusammen aufgebaut. Dann muß sich eben jeder ein bisschen merken :P

Das mit der Fotoserie wird bestimmt der Hit. Vielleicht sollten wir das ja machen und kommen dann ins Fernsehen. Wird dann vielleicht eine neue Serie "Der Camper kämpft mit seinem Zelt" oder so :D

Gast am 02 Sep 2004 22:54:17

Samstag Morgen 02.00 Uhr, Rügen, Bergen. Kein Stellplatz, kein CP offen --um 02.00h auch kein Wunder.
Aber der große Marktplatz, -- ob es hier mit dem Schlafen geht?
Klar, Platz ist ja genug. Wann ist Markt? Aha -- Parkverbot Dienstags und Freitags, also Bettenbau und ab.

Samstag Morgen, 07:00h, was ist den das für ein Krach?
Achja, die Markstände werden aufgebaut!

--Naja, wenigstens zum Einkaufen hatten wir es nicht weit!--

Tipsel am 02 Sep 2004 23:11:20

...erinnert uns an Wertheim am Main. Um 6 Uhr stand ich halblebendig angezogen mit Bruno an der Leine mitten im Flohmarkt zum Gassi gehn.
Aufgebaut hatten die wohl klammheimlich, wir haben nix gehört.

Julia am 03 Sep 2004 10:33:25

Winter, sehr kalt, stehe an der Nordee, bei einer steifen Briese. Will an der Entsorgung mal eben, kurz vor der Heimfahrt Wasser ablassen.

Halte an, steige aus, ohne Jacke soll ja schnell gehen.
Schlüssel steckt im Zündschloss.

Will wieder ins Mobil, komme nicht rein. Tür ist abgeschlossen. Hintere Tür natürlich auch gesichert, wie es sich gehört.
Da viel mir siedend heiß wieder ein, das der verkäufer mir sagte, er habe mal sein Mobil eine halbe Stunde mit laufendem Motor an der Tankstellle stehen lassen, um an den Ersatzschlüssel zu kommen.
Also stehe ich, nur mit dünnem Pullover bekleidet, ohne geld oder Handy auf dem Parkplatz.
Habe nette Leute gefunden die den ADAC angerufen ahebn und der hat mir mein Mobil geöffnet. konnte dann. Durch fenster einsteigen und war heilfroh, mich aufwärmen zu können.
Praktisch, oder auch unpraktisch ist es so, wenn die Fahrertür nicht aufgeschlossen ist, kann man zwar aussteigen, aber das Schloss rastet wieder ein und man sperrt sich aus. Ein äußerst blöde Konstruktion.

Fazit, steige niemals ohne Autoschlüssel aus dem Auto.

Julia

Tipsel am 03 Sep 2004 11:14:35

Böse Sache - aber jetzt versteh ich den Sinn unserer Nichtzentralverriegelung.

agu am 03 Sep 2004 11:17:38

:?:

so was gibt´s bei Zentralveriegelungen eigentlich NICHT :!:

das kann doch nur ein Fehler in der Programmierung sein

Julia am 03 Sep 2004 19:06:19

Mein Mobil ist schon etwas älter und hat leider solch einen Komfort nicht. ich schließe mein Auto ordentlich mit dem Schlüssel auf. :oops:

Ich konnte es auch nicht fassen, mich selbst ausgeschlossen zu haben.

Passiert mir aber nicht mehr, habe alle erdenklichen Sicherheitsvorkerhungen getroffen.

Aber hin und wieder, wenn ich mal in Eile bin und die Fahrertür zuschlage, steigt mein Adrenalinspiegel enorm an und ich überprüfe sofort, ob die Tür noch zu öffnen ist.

:magic: :magic:

HaraldF am 04 Sep 2004 14:56:23

Ich hab da zwei Dinger in den letzten Jahren verbrochen :
- Vor 5 Jahren in Griechenland (Rafina) wende ich das Womo, um quasi in den Wind zu drehen und schramme mit dem Heck an dem einzigen auf dem riesen Platz frei stehenden Wasserhahn entlang. War zwar nur ne Schramme, aber über die (und meine Blödheit) habe ich mich tagelang geärgert.
- Wir machen auf unseren Italienfahrten regelmässig in Cervia (Pinarella) auf einem Campingplatz halt, den wir schon lange besuchen. Zu dem Campingplatz kommt man nur durch 1 Unterführung (ca. 3,40), andere Unterführungen passen nur für PKW , oder man muss einen riesen Umweg fahren. Unser Womo passte immer unter der Brücke durch (höchste Punkte sind Dachbox am Heck - in der Verspriegelung fest verschraubt und die Sat-Antenne - 1 Ecke steht etwas über die Box hinaus ). Vor 3 Jahren hatte ich im Winter die 16"-Bereifung des Wohnmobils aus verschiedenen Gründen auf 17,5" Räder und Reifen gewechselt. Nun, ihr ahnt schon, was kommt ..... Wir fahren auf die Brücke zu .. Meine Frau : " Die Brücke " Ich : " Wieso, hat doch immer gepasst ... " Brrrrrrrrrrrrr ..... Sat-Antenne und Koffer reiben unter der Betondecke der Brücke entlang. Gottseidank nichts kaputt ! Seitdem hat die Dachbox auf dem Deckel ein paar Schrammen und die Satantenne eine reparierte Ecke. Ich hatte vergessen , dass das Fahrzeug durch den Wechsel der Radgrösse ca. 3cm höher geworden ist. Die 3 cm haben gereicht ! Trotzdem Schwein gehabt ! Die Brücke wird seitdem im Schrittempo genommen !

Harald

dokabastler am 04 Sep 2004 16:35:21

Hey harald,

ist ja fast wie bei "Irgendwie und Sowieso" (Bayer. Kultserie mit Otti Fischer, Elmar Wepper, Toni Berger, Olivia Pascal etcetc....)

Da wird der Reisebus zum Cabrio weil eine neue Teerschicht auf der Straße aufgebracht wurde........


dokabastler

Gast am 23 Sep 2004 02:21:00

Naja, nichts richtig Neues:

Im Südwesten der USA -- staubige Sandstrasse mit Waschbrettmuster, ich will ruhig übernachten und fahre seitlich ab. Alles sieht relativ fest aus -- ist es auch -- aber fürs Wenden ist es zu eng. Etwas rangiert, auf der Stelle das Lenkrad gedreht -- und dadurch prompt festgefahren.

Ein kleiner Jeep hat mich später freigeschleppt -- viel Verkehr war da nicht. Glück gehabt. Ich habe öfter an die Vorschrift bei Miet-Wohnmobilen gedacht, dass man nur auf geteerten Strassen fahren darf.

Die Wanderung auf die Wanderdüne war den illegalen Abstecher dann aber doch wert.

Frank

Lothar May am 24 Sep 2004 15:15:00

Okay, auch einer (von vielen ) von mir.
Es war einmal ein toller Urlaub an der französischen Atlantikküste. Letzter Stop nach 3 Wochen war die Ille de Oleron. Wir fanden einen sehr schönen CP (war im Krieg wohl mal ne Gefechtsstellung der Deutschen). Jedenfalls überall in den Dühnen die Reste von den Geschützständen, grosse Betonplatten und die Zufahrtswege rauf auf die Düne und auf die Platten auch betoniert.(Gute deutsche Wertarbeit). Und das beste der Platz ist noch frei. Wir also fix mit unserem Sven Hedin die Düne rauf und der Betonweg macht nen 90 Grad knick, mein Sven Hedin und ich nicht. Mein Auto stand nicht im Sand, es lag im Sand. Auf der ganzen Länge auf der Bodenplatte. O Gottogottogott, wir fast nix französich, Franzosen nix als französich und ich in der Wüste. NAch 10 Minuten desgrübelns kam der erste Franzose, sieht uns und bricht lachend zusammen. Nach 5 minuten warens 5-6. Der siebte konnte gebrochen englisch. Nachdem der sich auch erstmal ausgiebig die Bauchmuskeln trainiert hatte sagte er zu uns mit Blick auf die Weltkriegsreste: Wenn alle Deutschen so blöd wären wie wir zwei, wäre der Welt ja wohl viel erspart geblieben und die deutschen Armeen würden immer noch in der Maas stecken.
Boah wie witzig. Aber siehe da, sieben Franzosen beginnen mein Auto auszugraben. Mit blossen Händen. Sagen sie jedenfalls. Ich bin nicht sicher ob sie es ganz vergraben wollen denn es sackt immer mehr ab. Mittlerweile sind auch die Ehefrauen der Graber eingetroffen und bemitleiden meine Frau weil ich doch so übernervös sei und wohl unbedingt Urlaub bräuchte. Eine Stunde weiter: Im Unkreis von200m steht kein Strauch mehr. Steckt alles unter meinem Auto. Was soll das? Die haben ja Ahnung die Franzosen. Ich hätt lachen können aber ich weinte ja schon. Und dann sagt der eine auch noch ich könnt jetzt fahren.
Das Auto sah aus wie ein Golfball im Bunker und ich kann losfahren?
Naja habs dann des lieben Frieden willens versucht----- und war draussen und stand auf der Betonplatte.
Das folgende Abendessen mit 7 französichen Eheparen hat uns ein Vermögen gekostet, aber der Abend war unvergesslich. Sind dann noch 3 Tage länger geblieben weils so schön war (und ich mich nicht mehr von der Platte runter traute.)
Tja, so kommt man zu französichen Freunden.
Lothar (Gott ist das lang geworden --Tschuldigung)

rabe62 am 24 Sep 2004 15:30:56

Lang, aber für alle Leser bestimmt lustig.
Aber ich kann mich mit meinen zwei linken Händen in Deine Nervosität sehr gut hineindenken.

Gast am 24 Sep 2004 15:56:32

Lang? Lest Ihr keine Bücher? Das sind diese seltsamen Dinger mit bedrucktem Papier. Das nenne ich manchmal einen langen Text. ;)

Aber die paar Zeilen hier ...

Frank

Mickie am 24 Sep 2004 22:27:46

rabe62 hat geschrieben:Lang, aber für alle Leser bestimmt lustig.
Aber ich kann mich mit meinen zwei linken Händen in Deine Nervosität sehr gut hineindenken.


Na Ralf, mal nicht so zurückhaltend.

Zwei linke Hände, bei solchen Fotos?
Jetzt mach mal "halblang" :D 8) .

Nicht jeder muss Straßen pflastern, oder Dächer decken können …

[Admin] am 06 Mär 2005 21:46:34

eigentlich ein netter Thread - also hol ich ihn mal wieder aus der Versenkung :)

jeebee1 am 10 Mär 2005 17:34:00

Mir passierte bei meiner ersten Skandinavien Tour mit einem
Mietmobil folgendes:

Es war schon spät und wir auf der Suche nach einem nettem Übernachtungsplatz. Wir waren nördlich des Polarkreises, hatten
bestes Wetter, Mitternachtssonne und sehen plötzlich ein Stück Wiese
neben des Strasse und das an einer Stelle direkt am Fjord mit herrlichem Ausblick! Weit und breit kein Haus o.ä. in Sicht und wir dankten dem
nordischen Jedermannsrecht für solche Abende!
In der Früh wurden wir durch Hammerschlaggeräusche geweckt. Zuerst
haben wir uns nichts dabei gedacht, erst beim Blick aus dem Fenster
sahen wir, dass ein eifriger älterer Herr gerade dabei ist unser Wohnmobil mittels Zaunpfähle und Absperrbänder einzuzäunen!! :eek:
Ich rein in die Klamotten, wollte in bestem Schulenglisch und ein paar
Brocken Norwegisch Kontakt mit den Einheimischen aufnehmen. Der wollte aber gar keinen Kontakt mit mir, jedenfalls keinen verbalen!
Ich also rein ins Mobil, Motor angelassen und musste nachdem mir der
Weg, den ich gekommen war bereits verzäunt war, eine kleine Steigung
erklimmen, welche zur Strasse führte. Die Steigung war aber dann doch
so steil, dass es uns die Heckschürze unseres Dethleffs abriss! :cry:
Ich fuhr erst mal in den nächsten Ort, habe die Heckschürze mit Schrauben gesichert und die Kabel für die Heckleuchten wieder befestigt!
Dann konnten wir die Reise einigermaßen entspannt fortsetzen.

Seitdem überlegen wir bei jedem Stellplatz zweimal, was alles passieren
könnte und welchen Fluchtweg wir einschlagen können.... :razz:
Gottseidank war die Kiste vollkaskoversichert und wir mussten nur die
Selbstbeteiligung bezahlen. :?

aus`m Süden

Gerhard

peterhubertus am 11 Mär 2005 00:44:22

Wir mal wieder in Ossiland (weil es uns dort gefällt) nördliche von Cottbus/Peitz auf der Landstrasse Richtung Lieberose. Rechts ein riesiges ehemaliges militärisches Übungsgelände. Schnurgerade Strasse, breiter Randstreifen und ich habe gerade mal Lust zum Experimentieren: "Kinder seht mal, ich fahre mal ein bischen auf dem Randstreifen" :( :oops: :( :oops: :D :D :D Das Womo stand innerhalb von wenigen Metern still. Sand pur, nur leicht bewachsen und bäsaratig als normaler Randstreifen getarnt. Mit Motorkraft zwecklos (ich habe garnicht erst georgelt, dann gräbt er sich nur tiefer und ist umso schwerer rauszuziehen). Nach 7 Minuten blieb einer stehen und nahm die Bitte nach einem Traktor oder kräftigen Off-Roader mit ins nächste Dorf. "Ob der wohl tut, was er versprochen hat?" Hat er. Halbe Stunde später kam ein Traktor und zog uns raus. "Was bin ich ihnen schuldig?". "Gornix, gute Fahrt un mochen se nich mär son Unsinn". (Er hat dann die 50 Euro nach kurzer erfolgloser Gegenwehr gerne genommen, war ja auch Klasse hilfsbereit.) Deshalb fahren wir immer wieder gerne in Ossiland herum ...

mauimeyer am 11 Mär 2005 15:52:24

Und nun was zum Thema Übereifer und Erfahrung,
im Mitte November 2004 das Reisemobil abgeholt und gleich die erste Fahrt geplant. Als langjähriger Dauercamper kennt man sich ja aus, dachte ich. Aber der Kühlschrank ist schon ein Thema für sich. Drei Kippschalter. Klare Sache, einer für 12V, einer für 220V und einer für Gas. Zum Ein- und Ausschalten, natürlich. Also wenn man mit 12V kühlt, schaltet man Gas und 220V aus, und so weiter. Soweit so gut, aber der Gasschalter schaltet nur die automatische Zündung ab, wie mir mein Mobiler Caravanservice mitteilte nachdem ich während der Fahrt Abgasgeruch im Führerhaus hatte und meine Abdeckung draußen aussah, als wenn ich durch einen Schmelzofen gefahren bin. Wenn man längere Zeit mit Gas und 12 bzw. 220V kühlt, wird es ein wenig Warm hinterm Kühlschrank. Danach war mir natürlich auch wieder klar, das Gas am Drehregler abgedreht wird.:unknown:


Wo ich auch noch drüber lachen kann ist der Einbau meiner AHK. Gemessen, bestellt und versucht einzubauen, noch mal gemessen noch mal bestellt noch mal versucht einzubauen. Man kennt ja die Ausrufe eines übereifrigen Amateurbastlers:

D a s m u s s d o c h p a s s e n! :wall:

Da drückt man hier, da drückt man da und außerdem gibt es ja Wagenheber. Nachdem dann die AHK verbogen war und ich noch mal gemessen habe… Und ich bin mir sicher, es muss ein anderer Zollstock gewesen sein, definitiv!!! Ich bei der Firma angerufen, ganz leise zu dem netten Herrn gesagt er möge bitte nicht lachen und Ihm mein Problem geschildert. Einzige Antwort: „Hehehe schon wieder einer! Aber wir können Ihnen helfen, da gibt es Distanzbleche. Geht morgen raus.“ Boa, schwein gehabt. Zwei Tage später liegt der Hobbybastler wieder unterm Reisemobil und was ein übereifriger Bastler ruft habe ich ja schon beschrieben. Aber der lernt ja auch und geht diesmal mit Verstand ran. Also Anruf in der Firma. Der stellt nur eine Frage: „Haben Sie die Wangen, die Sie verbogen haben wieder gerichtet?“ :oops: Man bin ich froh, das meine Telefonnummer nicht mit übertragen wird. Wie peinlich. Gerade gebogen (Gott sei Dank war nicht mal die Verzinkung beschädigt), gemessen, eingebaut, alles tutti!

von fast ganz oben
Mike

pickup2000 am 11 Mär 2005 20:34:28

hallo an euch

wir haben seit 06/04 ein neues Womo !
1. oder 2. mal tur zu und beule drin , schlüssel :( vergessen. mist
aber dann seh ich an meine aufbau tür und sehe beulen, wovon?
tür geht etwas schwer zu und ich hab immer mit der faust gegengedrückt bis es klack gemacht hat, danach auch in meinem kopf. klack klack

l.g. mike

Nasenbär am 11 Mär 2005 22:01:23

Hallo
Auf einem Campingplatz in Norwegen: Wir haben einen schönen Platz am Wasser. Dafür mussten wir die steile Wiese runterfahren. Abends sage ich noch, ich muss morgen rückwärts hochfahren, um hinten nicht aufzusetzen. Morgens losgefahren, natürlich vorwärts, weil vergessen, durchgerutscht, noch mal zurück mit noch mehr Schwung. Dabei es hat die Stossstange schon beim ersten Mal zerrissen, beim zweiten Mal gab es den Rest :?
Habe sie dann erstmal mit Panzerband notdürftig geklebt und befestigt.

elinor am 12 Mär 2005 15:25:39

1966 - irgend ein einsamer Sandstrand in Südengland - wollte mit meinem
"WoMo" 1500er VW-Variant wenden + blieb prompt im Kieselsteinstrand
stecken - Wie wieder rauskommen? Weit + breit kein Haus! Dann kam die Rettung aus dem WASSER: 2 Froschmänner, patsch, patsch in Gummianzügen
+ Flossen schoben uns raus + bevor ich mich groß bedanken konnte, waren sie patsch, patsch wieder im Wasser verschwunden! :D

So schnelle + ungewöhnliche Hilfe hatte ich nie wieder!

oTTo

Gast am 14 Mär 2005 13:59:18

Letzen Sommer, Tag des grossen Aufbruchs. Alles gepackt im Womo. Noch mal schnell runter in die Firma. Computer Datensicherung kontrolliert und währenddessen schnell den Wassertank vollmachen.. Und wie macht man den tank voll. ?? ganz einfach. Aussen den Tankdeckel abschrauben. Und den Schlauch reinschieben. Wasserhahn aufdrehen und warten.... Bis auf einmal das Wasser aus dem Gasflaschenkasten rausläuft. Wundern warum der Tank schon vol list.. Dauert doch sonst länger ( oder doch nicht ) und warum läuft soviel über. Wasserhahn abgedreht.. Wasser läuft weiter aus Gaskasten. Ums Womo rumgelaufen, Aufbautüre aufgemacht.. Und da kam noch mehr Wasser. Das Schlimmste befürchtet.. ( alle Schläuche kaputt.. T-Stücke gebrochen.. oder eis der Teufel was. .) Es war das Allerschlimmste.. Habe einfach nach dem letzen Wasserablassen vergessen den Tankdeckel in der Sitzbank wieder aufzuschrauben... Das saubere kalte Nass lief durch die Sitzbank nett über den Fussboden ( Der natürlich nun supersauber war ) durch alle möglichen und unmöglichen Ritzen ins Freie...
Tja.. Ende vom Lied...Beide Sitzbänke ausgebaut. Tank ausgebaut. Alles wieder Trockengelegt. ( Zum Glcük war es sehr Heiss ) und Wieder zusammengebaut. ( Irgendwann nach Stunden dann Anruf von der Frau. Wo bleibst Du ??? Wann fahren wir.. ?? Öhm..Ähm.. habe beschlossen lieber spät abends los zu fahren ... Wollte nochmal gründlich sauber machen..
Das Gute vom ganzen war allerdings, das ich eine Stelle entdeckt habe, wo es sich Hymer nicht hat nehmen zu lassen zu pfuschen.. Unter normalen Umständen wäre da irgendwann Torf in der Bodenplatte gewesen.. So hab ich es halt früh genug gesehen..

Was habe ich daraus gelernt ??

Vor dem Wassertanken auf jeden Fall den Deckel auf Dichten Sitz überprüfen.

und schöne Woche
Michael

jeebee1 am 14 Mär 2005 14:11:23

Servus,

einen trau ich mich noch reinsetzen, bevor Ihr uns wegen Unfähigkeit
des Forums verbannt:

War vor ein paar Jahren auf der kroatischen Insel Brac, wir unterwegs
mit Geländewagen und Dachzelt, wollten abends noch eine kleine Ortschaft erkunden und in einer Bank noch etwas Bargeld tauschen. Wir steigen aus dem Fahrzeug, gehen die ersten 50 m, da fällt meiner Frau ein, sie müsse ja zwecks Geldwechsel noch die Pässe aus´m Auto holen, die liegen ja im Handschuhfach! Ok, ich geb ihr den Schlüssel, sie geht zurück, kommt mit den Pässen wieder. Ich frage: Wo ist denn der Autoschlüssel? Sie antwortet: Auf`m Beifahrersitz :evil: :evil: :evil:
Ich stürze zum Auto, alle Türen säuberlich abgeschlossen, der Schlüssel
gut sichtbar auf dem Beifahrersitz! Hatte doch wirklich mittels Knopf
die geöffnete Tür wieder verschlossen, zugeschlagen und den Schlüssel
liegen lassen!! :x In der Strasse, wo wir standen war eine kleine Werkstatt, vor der 3 Mechaniker n´Bier tranken und auf einem altem Abschleppwagen saßen. Also fragten wir diese, ob sie uns nicht Hilfestellung geben könnten, ich hatte zwar Werkzeug dabei, aber im Kofferraum...
Die drei Männer versuchten alle möglichen Tricks, den massiven Toyota
Landcruiser zu öffnen, aber egal ob mit Schweißdraht oder Schraubendreher, es half nichts.
Ich hab mir in Gedanken schon ausgemalt, per ADAC
den Zweitschlüssel kommen zu lassen, an den Ärger und den ganzen Frust.....
Auf einmal holt einer der drei den Autoschlüssel des alten Mercedes Abschleppwagens, geht zu meinem Toyo und sperrt einfach auf!! :D :D

Mir fiel natürlich ein Riesenstein vom Herzen, aber ich konnte es kaum fassen, dass dieser Schlüssel bei unserem Auto passte! :?:
Ich hab an diesem Abend noch ein paar Bierchen an die 3 Herren ausgegeben....

aus`m Süden

Gerhard

a_mayr00 am 14 Mär 2005 18:12:26

Einmal, wollten ich und Freunde netten Abend in großem Lokal verbringen , vorher noch ein wenig im Bus feiern. So wo stellen wir uns hin? Waldstraße in der Nähe, fahren wir mal. Auf einmal gehts bergab.
Mitten auf dem kurzen aber steilen hang stehen geblieben, Rückwärtsgang eingelegt und 50 PS mobilisiert. Das einzige was sich bewegte war die Kupplung die das Rutschen anfing.
Hang hinunter gefahren, gefeiert, gebetet und wieder hinaufgedonnert. Es gibt keinen Berg den mein Bus nicht bezwingt (Zitat des Vorbesitzers). Geschehen im Herbst, Kupplung wird Samstag endlich gewechselt Juhu.

Nebelscheinwerfer schon zweimal abgefahren. Jetzt kommen sie wo anders hin.

Am Sonntagmorgen Tor der Einfahrt geöffnet, leider am Abend 10 cm zuweit links geparkt. Weg war der Spiegel.

Das schlimmste:
Da bin ich so durch die Stadt gefahren auf der Suche nach einem Parkplatz. Aufeinmal sehe ich das Schild des Parkhauses: Einfahrtshöhe 2,13 Meter. Bis dahin nicht gewusst wie hoch mein Auto ist.
Wenn ein rot-weiß gestreiftes Höhenschild mittels Ketten auf bestimmte Höhe abgesengt hängt, kann man doch vermuten, dass alles was unter dem Schild durchpasst auch ins Parkhaus passt, oder?!
Dem war nicht so. Im dritten Stock des Parkhauses, erst dort ist parken möglich, hörte ich das Schlimmste. Fazit, Schrammen am Dach und neues Hochdachfenster. Das Geräusch des Betonträgers der mein Dach schliff hör ich heute noch. Zum Glück fehlte nur cm zur Decke. Seitdem hab ich mit jedem Auto Höhen-Angst.

mauimeyer am 30 Mär 2005 14:48:08

Wieder mal ein ein Fall für die verdrehten Augen meiner Frau. Sie sagt immer, ich solle vor meinen gewalttätigen Versuchen irgendwelche Schalter gangbar zu machen mal darüber nachdenken was der Grund für das Problem ist. Ostermontag auf der Rückfahrt. Meiner Frau ist es zu heiß im Cockpit und bitte mich mal etwas kühler zu drehen. Naja und der Knopf läßt sich nicht drehen. Also, etwas fester drehen, schließlich kann da kein Problem sein, der ist bestimmt nur etwas eingeklemmt. Also noch mal ein tick fester. Immer noch nicht und dann mein beliebter Ausruf:

Das muss doch klappen! :wall:

Wie man ja weiß, es kommt fest, fester, ganz fest und ganz lose. :!:
Jedenfalls der Knopf läßt sich wieder drehen, er hat zwar keine Wirkung mehr, weil komplett zerbröselt aber er läßt sich wieder drehen. Sch....!
Gut dass es Pattex-Kit gibt, damit kann man recht viel reparieren, im Moment funktioniert es wieder.
Und ratet mal was meine Frau gemacht hat.
Klar die Augen verdeht und weiter gelesen. :D

Ich glaube Sie mal wieder recht!

vipo am 12 Apr 2005 20:03:23

Hallo, WoMo-Freunde,

da vorübergehende (!) Schwäche der grauen Zellen jeden und jederzeit treffen kann, hier ein weiteres Beispiel. Die Lehre vorweg: Kauft Euch laaaaange, laaaaaaaaange Elektrokabel!

Das WoMo war gepackt, ready to go. Ein letzter Blick zum Haus während des langsamen Anfahrens. Im nächsten Moment waren aber nicht die Augen, sondern die Ohren gefordert. Ein hübsch hässliches, ungutes Knirschen von links fuhr mir von den Lauschern über das plötzlich hellwache Gehirn in den Bremsfuß - und die Kiste stand.

Was war passiert? Um den Batterien nochmal etwas Power mit auf den Weg zu geben, hatte ich am Vorabend das gute Stück mit 220 Volt an die "Leine" gelegt und in der Aufbruchfreude vergessen, es "zu befreien".

Wat lernt mich dat? 1.: Es gibt nichts, was es nicht gibt, und 2.: Die nächste Anschaffung ist eine Kabelrolle, die "Leine" vom Niederrhein bis zum Nordkap gibt.

Übrigens: Defekt war nichts. Aber das hübsch hässliche Geräusch hat mich lange verfolgt. Noch länger verfolgt hat mich aber die Freude über meinen schnellen, kostenorientierten Bremsfuß.


Vipo

Nasenbär am 12 Apr 2005 20:25:32

Hallo
Das mit dem Kabel kenn ich auch :eek: Einmal von zu Hause weg. Unterwegs viel mir auf, dass etwas an der Seite baumelte. Es war das Übergangskabel. Ein Stecker blieb zu Hause :?
Ein anderes Mal. Wir fahren vom CP los. Ein kleiner Widerstand, ich denke, das ist ein Stein, den ich unter das Rad gelegt hatte, und gebe noch mal richtig Gas. Das war aber die Kabeltrommel. Wieder einmal Stecker ab, Kabeltrommel Schrott :eek:

mauimeyer am 17 Apr 2005 21:44:01

Ha, da habe ich mal etwas früher nachgedacht.
Jedesmal wenn ich das Womo an die viel zu kurze Leine" lege, kommt ein einlaminierter Zettel in mein Cockpit!
Stromkabel raus, Kabe ist nicht lang genug! :D :D :D

Tschiebie am 18 Apr 2005 20:34:28

Wir stehen so am schönsten Sonnentag als ein Heftige Brise ,genannt Bora Bora, beim etwas weiter stehendem Nachbarn die Stühle und das Vorzelt heftigst durchschüttelt . Während ich noch so am überlegen bin ob ich den nichtanwesenden helfen soll,erfasst den ganzen Campingplatz plötzlich eine rege betriebssamkeit . Als plötzlich sich mein kleiner Hänger ,an dem meine Markise locker angebunden ist ,sich schnell auf mich zubewegt und ich nur noch zu kreischen anfange da meine Markise beginnt sich übers Dach abzuwickeln . Meine Frau erfasst sograde noch die Markise und will diese festhalten und hebt mit der Markise ab . Zum Glück sind meine beiden jungs schneller sonst wär sie weggewesen .
Drum immer besser alles festmachen bezw. einfahren :-)))

schaschel am 30 Apr 2005 09:30:06

...1997: und heute reparieren wir mal das schwergängige Zündschloß. Wir zerlegen es und machen es wieder schön leichtgängig. Und weil wir ja besonders pfiffig sind, klemmen wir sogar den Minuspol der Starterbatterie ab, damit da nicht passiert! So is fein! Zündschloß ´raus, Schloßteil vom Schalter gezogen und dann geforscht, was denn nun schwergängig ist. O.k., erst den Schalter prüfen. Schön vorsichtig mit dem Schraubendreher mal versuchen- aha- geht doch. Fühlt sich auch gar nicht so schlimm an. Noch´n Stück gedreht und...KLICK! beginnt der Anlasser zu drehen. Schei..., der Sack zieht sich irgendwoher Masse. Zurückdrehen ist nicht, geht nicht. Warum haste nicht den Pluspol losgemacht?! Beim Sprint zum 12er Schlüssel und zurück die ersten Qualmwolken und Plastikgestank aus der offenen Haube. Wieso geht die Schraube jetzt nicht los? Endlich ist der Pluspol auch ab, der Anlasser stoppt und die glühenden Kabel kühlen knisternd ab.
Soweit zum Thema gefährliches Halbwissen. Natürlich bin ich heute schlauer. Jedenfalls ein wenig. Der Anlasser mit den etlichen Ampere Strombedarf muß sich über jedes verfügbare kleine Massekäbelchen versorgt haben, nur natürlich nicht über das abgeklemmte dicke. Hat echt Spaß gemacht, das verschmorte Zeugs auseinanderzuklamüsern und durch neue Kabel zu ersetzen. Gott sei Dank hat das keine Menschenseele gehört oder gesehen. Irgendwann hatte ich´s dann tatsächlich wiederhergestellt. Mit der relativen Schwergängigkeit des Zündschlosses war ich fortan gern bereit zu leben, bis das Auto dann in 2003 verkauft wurde.

Nasenbär am 30 Apr 2005 09:51:10

ui,ui, das ging dann wohl über die Wohnraumbatterie.

Gast am 10 Mai 2005 20:44:27

bin ab und zu Wohnmobilist und das schon seit 25 Jahre.
Mein erster Beitrag, wollte erst nicht schreiben aber eure Artikel gefallen mir sehr gut :respekt:
Nun geht es bald wieder los mit so einem großen dickem Geschoss.
Eure Pannen sind für mich sehr lehrreich und garnicht lustig. :roll:

Hoffe also nach dem nächsten Trip nicht auch hier berichten zu müssen.
Was aber selbstverständlich bei einer Panne meinerseits euch auch unterhalten soll.


MfG Helmut :daumen2:

mauimeyer am 11 Mai 2005 08:43:28

Erstmal herzilich willkommen im Forum.
Sicher ist eigentlich, jeden passiert mal irgendetwas, man darf nur seinen Humor nicht verlieren. :D

Seekater am 11 Mai 2005 09:06:38

also ich hab' anscheinend Talent für die "komplizierteen Hämmer" und "Dussel" bei den einfachen:

Bin schon einmal mit dem WoMo und ausgefahrener Treppenstufe gefahren, Dussel gehabt, nichts passiert....... genauso war's als ich beim Rückwärtsfahren mal einen stärkeren Ast getroffen hatte (der hatte genau den Griff der Heckleiter getroffen und die hielt das aus.......)

Keinen Dussel hatte ich dagegen bei folgender Aktion:

Fahrtvorbereitung bei kalter Jahreszeit für ein verlängertes Wochenende. Um Freitag nach Feierabend schon wegfahren zu können, hatten wir schon Donnerstag abend das WoMo startklar gemacht, also sollte über Nacht Kühlschrank und Heizung an bleiben, was mir spät abends noch einfiel. Um einen einzelnen Handgriff zu sparen (idiotisch was man manchmal im Kopf hat) drehte ich nur den Hahn der Hauptflasche auf. Am Freitag Abend – wir wollten eigentlich weg fahren – passierte dann folgendes:

Heizung und Kühlschrank stehen auf Störung ? Am Manometer der Triomatic wird KEIN Druck angezeigt ? Ist die Flasche tatsächlich schon leer ? Also Ersatzflasche aufgedreht...... es war heftiges Gasströmgeräusch am Gaskasten zu hören....... Panik, wir haben Lek im Gassystem, schnell wieder abgedreht...... Was nun ? Alle Absperrhähne im WoMo abgedreht, Ersatzflasche erneut aufgedreht, wieder heftige Strömungsgeräusche von austretendem Gas..... also muß das Lek im Bereich von Gasflasche bis Gas-Verteilung liegen. Überwurfmutter an der Flasche (Linksgewinde) kontrolliert, nichts, Overall angezogen, Taschenlampe geholt alles kontrolliert, nichts. Erneut aufgedreht, Gas strömt heftig, ja wohin denn ?? Mutiger die Leitung "befummelt" nichts zu spüren, Kein Druck auf der Leitung, Manometer zeigt nahezu nichts an ?? Ersteinmal beschlossen: Heute wird nicht gefahren; schlaflose Nachtruhe zuhause....

Am nächsten Morgen, Wiederholung der Prozedur, Gas strömt aus der Ersatzflasche (wohin nur ?), kein Druck im System. Irgendwann kam ich dann mal auf die Idee die Ersatzflasche als Hauptflasche anzuschließen und die leere Hauptflasche als Ersatzflasche. Plötzlich war alles dicht, voller Druck, alle Systeme arbeiten normal..........
Ihr könnt Euch vorstellen, daß ich an diesem Kurzurlaub mehrmals äußerst nachdenklich am Gaskasten stand, die Bedienungsanleitungen ALLER Gasgeräte genauestens studiert hatte, bis ich dann irgendwann raus hatte was da passiert war:

Die Triomatic arbeitet mit 2 Drücken: Einem höheren Betriebsdruck mit der Hauptflasche. Sinkt der Druck der Hauptflasche dann unter dem Betriebsdruck ab, wird – mit einem niedrigeren Druck – die Ersatzflasche dazugeschaltet. Bei der "alten" Triomatic sind also bei "leerer" Hauptflasche BEIDE Flaschen unter niedrigem Druck angeschaltet; die "leere" Betriebsflasche wird nicht abgeschaltet, sondern bleibt unter dem niedrigeren Druck des Ersatzflaschenreglers im System.
Ich habe jedoch die Ersatzflasche über Nacht abgedreht gehabt..... die Hauptflasche lief leer, und zwar ganz leer, gar kein Druck mehr. Drehe ich dann die Ersatzflasche auf, muß ersteinmal die total leere Hauptflasche auf den niedrigeren Druck zum Betrieb der Ersatzflasche gebracht werden. Daher strömt das Gas in die leere Betriebsflasche - als Gas und nicht als Flüssigkeit. Dies jedoch mag der Regler der Betriebsflasche nicht, weil er dadurch rückwärts betrieben wird. Er regelt (fast) ganz ab, weshalb das Strömungsgeräusch bleibt, sich jedoch erst nach Stunden (wenn überhaupt) Druck aufbauen würde. Deshalb steht dann in der Betriebsanleitung der Triomatic: Läuft die Anlage ohne Ersatzflasche leer bis zum drucklosen Zustand, blockiert Triomatic und ist erst wieder betriebsfähig, wenn eine volle Hauptflasche angeschlossen wird. Puuuuh.

Also, bei Triomatic immer schön beide Flaschenventile öffnen.


Seekater

Gast am 12 Mai 2005 02:11:05

Danke für die nette Begrüßung, Mike von fast ganz oben. :ja:

Lese mit wirklichem Erstaunen die Pannen und denke mir,
was alles passieren kann, wenn es einen selbst erwischt ob man
da auch so ruhig bleibt?

Einen Fall vom letzten Urlaub (Juni 94) muß ich euch erzählen:

Wir waren mit Freunden auf dem Weg nach Cinque Terre, machten einen Stop in Imperia, der WoMoPlatz liegt direkt am Hafen und kostet 7 € pro Tag. Haben uns gerade plaziert da merkten wir, mensch kein Wasser genommen und der Abwassertank ist auch noch voll. Wir haben aber an der langen Einfahrt doch tatsächlich die Versorgungsstation verpennt (Gelegenheitsmobilisten soll das schon mal passieren). Nun nennen wir dieses Ungeschick einfach mal "Schicksal"! Genau in der Versorgungsvase entdeckte uns ein Wohnmobilpärchen aus Bayern, sie waren ganz verzweifelt, verstört, ja sogar unter Schock. Ihre Eingangstüre stand fast rechtwinkelig zur Fahrbahn (ein Wunder das sie in keine Polizeikontrolle gekommen sind). Sie erzählten uns, sie sind in Frankreich überfallen worden.
ACHTUNG ! MERKT EUCH DAS!! Sie waren nur mal kurz ein paar Meter
ca. 30m an einer Steilküste (wegen der schönen Aussicht) ausgestiegen und hatten nichts mit ausser die Wagenschlüssel und etwas Kleingeld!!!
Ihnen wurde alles geklaut!!! Bis auf das Handy der Frau, was irgendwo verbuddelt war. Die Polizei in Frankreich nahm ihre Anzeige auf war aber sonst nicht sehr behilflich.
Wir beruhigten sie erstmal so gut es ging und luden sie auf den Stellplatz ein. Dort bei ein Glas Bier & Wein kam der ganze Schock erstmal zutage.
Wie kann man einfach weiterfahren ohne Geld und Papiere fragten wir sie? Sie hatten den Tank voll, volle Ess und Trinkvorräte und wollten irgendwo nur Deutsche treffen.
Ja, meine Gemeinschaft, ich als alter Sani sage euch, das gibt es, der Verstand setzt unter Schock aus. Nicht bei jedem aber einige sind da nicht gegen immun. Liebe Mitglieder, bei euren vielen Fahrten, wenn ihr so etwas ähnliches erlebt, eine Bitte von meiner Seite: beobachtet diese Personen aus dem Hintergrund wenn andere sie trösten und nehmt euch Zeit......das ist sehr wichtig!!! Es könnte jeden von uns treffen!
Nun wir haben ihnen Hilfe angeboten die sie dankend ablehnten. Sie hatten ihren Sohn angewiesen ihnen Geld zu überweisen. Dieses wollten sie in Imperia abholen. Wir uns von ihnen herzlichst verabschiedet( hier nur kurz erwähnt, die Türe habe ich als alter Schrauber ohne durchzubrechen in die Orginalposition gerichtet mit geflickten Schanieren).
Wir gingen zum Strand und wollten das erste mal ins Wasser,was auch sehr gut war. Wir kommen spät nachmittgs zurück zum Stellplatz und ihr ahnt es sicher schon, da waren die beiden wieder, ohne Geld, die Frau hatte auf der Rückfahrt zu dem Stellplatz so eine Angst wir wären nicht mehr da. Sie klappte in der dicken Hitze weinend zusammen. Was nun, ohne Papiere kein Geld?? Es brauchte wieder einen ganzen Abend bis dieses Trauma vorrüber ging. Am frühen morgen sah es schon besser aus, aber der leidgeprüfte Mann der abends noch unsere Hilfe abgelehnt hatte fragte nun mit schwerem Herzen ob wir ihm doch helfen können.
Nunwar es raus.... der Urlaub war für die beiden ja sowieso beendet, er nahm dankend von uns eine beträchtliche Summe an Geld an und versprach sofort nach Hause zu fahren. Wir, meine Freunde und Frau hatten ein gutes Gefühl.
Unser Urlaub war gerade erst angefangen, wir kamen nach Hause und stellten auf unserem Konto fest, sie hatten am nächsten Tag die Summe ausgeglichen und auf der Zahlungsanweisung herzlichste hinterlassen, mit dem Gefühl, es gibt sie noch, Liebe unter den Menschen.

Was lernen wir daraus, jeder Partner trägt seine Papiere ,Schlüssel und Geld getrennt.

Gute Fahrt allerseits,
auf das euch immer jemand hilft
und euch ein guter Engel zur Seite steht.

Helmut

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