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Live ... Überwintern in Italien 1, 2, 3, 4, 5


JEFF und GITTE am 13 Nov 2007 11:12:24

Tag 075 / 11.11.2007 / ca. 140 km (Leihwagen) / Isola Bella, Savoca, Etna Nord

Wir laden das Hymeristen-Ehepaar, die wir in Selinunte kennen gelernt hatten, zu einem Ausflug mit dem Leihwagen ein.

Unterhalb von Taormina geniessen wir den Blick auf die Isola Bella und rollen ca. 25 km weiter Richtung Messina, hoch in die Berge, nach Savoca.

Hier, in diesem kleinen Nest am Felsen wurde der Film der Pate gedreht.
Ein interessanter Ort, der in der kleinen Kirche, überhalb des Parkplatzes, eine Besonderheit beherbergt.

In der Krypta des Kapuzinerklosters hängen die Mumien von Priestern und Adeligen des Ortes aus dem 19. Jh.
Aber das ist bei weitem nicht alles.
Eine Normannenburg und viele kleine Kirchlein und Ruinen sind zu bestaunen.
Über allem thront der Etna.
Wir geben 3 Sterne für Savoca.
Wer das Dörfchen besucht, sollte sich aktuellen Öffnungszeiten der Krypta beachten.
Im Winter von 9:00 – 12:00 und von 15:00 bis 17:00 Uhr.

Wir rollen weiter, zurück zur Küste und nehmen die Schlucht von Alcantara uns als nächstes Ziel. (Eintritt Euro 3,00 p.P.)
Eine außergewöhnliche Schlucht mit ebenso ungewöhnlichen Steinformationen finden wir hier vor.
Wir geben gerne 3-4 Sterne und geben für den Besuch der Schlucht den Sonnenstand zu bedenken.
Gegen Mittag, wenn die Sonne am höchsten steht und die Schlucht ausgeschienen wird, dürfte die beste Zeit sein, sie zu durchwandern.
Richtiges Schuhwerk und kurze Hose, oder Badehose gehören zur Grundausstattung, um durch das fließende Gewässer zu gelangen.

Danach geht es hinauf in die Berge, auf die Nordseite des Ätna, wo die Spuren des letzten Ausbruchs noch am deutlichsten zu sehen sind.
Eindrucksvoll fotografieren wir die Spitze des Ätna in der nun untergehenden Sonne.
Keine Frage, für den Ätna muss es einfach 5-Sterne geben und die Nordfahrt ist aussergewöhnlich.

Es wird langsam dunkel und wir rollen zurück zu unserem Stellplatz.
Ein gelungener Ausflugstag liegt hinter uns.


Tag 076 / 12.11.2007 / ca. 150 km (Leihwagen) / Catania, unsere Tochter landet.

Das Wetter ist super und der Ätna lacht uns die 50 km zum Airport von Catania nur so zu.
Um 11:15 Uhr landet die Maschine pünktlich in Catania und wir freuen uns, unsere Tochter nach 3 Monaten endlich einmal wieder in die Arme nehmen zu können.

Schon wegen dem Wetter, geht es auch sogleich nach Misterbianco in die Berge und zur Südauffahrt zum Vulkan.

Der Seilbahnbetrieb ist wegen der starken Winde leider eingestellt und wir kraxeln auch so, auf der Lava herum und schießen sehr schöne Fotos.

Dann rollen wir die Ostabfahrt herunter und rollen entlang der Zyklopenküste zurück zum Stellplatz.
Inzwischen ist es Abend geworden.

Es gibt Prawns aus der Pfanne und Muscheln in Käsesoße zum Dinner.

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JEFF und GITTE am 13 Nov 2007 11:19:38

Liebe Ina, vielen Dank, das Du Dir wieder einmal die Mühe gemacht hast, die Fotos einzustellen.
Waren ja ne Menge diesmal, um die 800 Stück.

--> Link

Danke!

Jeff und Gitte

Beduin am 13 Nov 2007 11:59:33

Gern geschehen
Ich freu mich auch schon auf die nächste Bilder CD.

Ich denke der Ätna ist ein Grund mehr meine Aversion gegen Italien aufzugeben

Viel spass euch noch mit Töchting :)

Anzeige vom Forum


Spark am 15 Nov 2007 11:01:02

Beduin hat geschrieben:... ist ein Grund mehr meine Aversion gegen Italien aufzugeben

:?: :?:

JEFF und GITTE am 15 Nov 2007 14:55:40

Tag 077 / 13.11.2007 / ca. 40 km (Leihwagen) / Toarmina und Castelmola

Link zum Sizilienalbum: --> Link

Ein Wetter, wie man es sich schlechter kaum wünschen könnte.
Es regnet den ganzen Tag und das auch nicht zu knapp.

Dennoch, unserer Tochter wollen wir etwas bieten und rollen hoch nach Taormina und weiter nach Castelmola.

Viel gibt es nicht zu berichten. Taormina war ja bereits schon Thema.

Interessant vielleicht, das wir einen alten Stellplatz, den wir einfach einmal beschlagnahmt hatten, wieder fanden.

Er liegt auf halbem Weg von Taormina nach Castelmola, hoch in den Bergen über Taormina und mit fantastischer Aussicht über die Bucht und die Stadt.
Keine Ahnung, wie wir es vor drei Jahren, durch diese engen Gassen mit 20%igen Steigungen und mit einem 8,00 Meter Frankia, bis hier hinauf geschafft hatten.


Tag 078 / 14.11.2007 / ca. 240 km (Leihwagen) / Messina – Milazo - Novara

Link zu Sizilienalbum: --> Link

MESSINA
Das Wetter ist gut und wir unternehmen mit dem Leihwagen einen größeren Ausflug.
Erst rollen wir nach Messina, umrunden dann Torre Faro und nehmen die Küstenstraße nach Milazzo. Zurück geht es über die Berge nach Novara, Frankavilla und dann zum SP in Giardini-Naxos.

Messina hat eine ganz anschauliche Promenade und einiges an interessanter, nicht alter Baukultur zu bieten.
1908 wurde die Stadt letztmalig bei einem Erdbeben fast vollständig zerstört, aber auch der 2. Weltkrieg hat diese Stadt schwer leiden lassen.
Interessant die 1933 in Straßburg gefertigte Astronomische Uhr in einem freistehenden, 90 Meter hohen Glockenturm.
Täglich um 12 Uhr ist ihr ungewöhnliches Glockenspiel zu vernehmen.
Zum Ave Maria klingen Hahnengeschrei und Löwengebrüll.
Allerdings gibt sich Messina ansonsten eher nüchtern.
Mehr als 2-3 Sterne kann sie uns nicht abringen.

HALBINSEL MILAZO

Landschaftlich viel imposanter hingegen ist die Halbinsel Milazo, die wir uns als nächstes vornehmen.
Bereits vor 4000 Jahren besiedelt, bauten die Griechen hier diese Stadt in 8. Jhrd. v. Chr.
Vom Hafen aus kann man Schiffe und Fähren zu den Liparischen Inseln nehmen.

Als wir vor 3 Jahren, im Sommer hier waren, gab es keine Parkplätze und alles war überfüllt.
Jetzt um diese Jahreszeit, finden wir unzählige, attraktive Stellplätze, die sich für Reisemobile geradezu anbieten.

Hier die auffälligsten:
1. Vor der Marina und Einfahrt zur Stadt, links unter Palmen
2. Capo Milazo, an der Steilküste, die nunmehr leeren Reisebusplätze
3. Hinter dem Hafen in Richtung Capo befindet sich auf der rechten Seite, am Meer, eine große Wiese, die einen guten Stellplatz mit Blick auf Hafen und Stadt abgibt.
4. Unterhalb der Stauferfestung sind ebenfalls geeignete Übernachtungsplätze.

Wir essen in Milazo im Hafen zu Mittag und besuchen am Nachmittag die Stauferfestung, oben auf dem Berg und mit grandiosem Ausblick bis zum Ende der Bucht und dem Capo di Orlando.

Im Sommer und bei Hochbetrieb konnten wir der Halbinsel nicht viel abgewinnen.
Nun aber und unter dem Gesichtspunkt der Möglichkeiten mit dem Reisemobil an attraktiven Plätzen zu stehen, geben wir gerne 4 Sterne.

DIE PASSFAHRT ÜBER NOVARA NACH FRANCAVILLA

Dann fahren wir weiter Richtung Westen, um in Terme Vigliatori die Landesdurchfahrt über den Plla. Mandrazi ( 1.125 Meter) und dem Örtchen Novara zu wählen.
Wir können diese Strecke nur jedem empfehlen.
Auf der Karte ist diese Querung quasi mit vielen Kehren gekennzeichnet.
Sie hat auch zahlreiche davon, aber, die Straße ist gut und breit, der Asphalt erstklassig und die Steigungen eher moderat.
Dabei herrscht hier kaum Verkehr.

Die Landschaft ist atemberaubend und man muss einfach oft anhalten, um zurück, über die Berge zum Meer zu blicken.
Was für ein tolles Panorama ist das und dann die beiden Spitzen des Mandrazi Höhenzuges vor uns erst.

Empfehlen möchten wir noch das Örtchen Novara.
Es ist ein verschlafenes, kleines Nest und klebt quasi an den Hängen des Berges.
Charme hat es ohne Zweifel und bietet so manches Fotomotiv.
Parkplatz direkt hinter der Ortsdurchfahrt, rechts hinter der Brücke.

Die Sonne geht langsam unter, als wir über den Pass rollen und einen erstaunlichen Blick auf den Ätna vor uns haben.
Er raucht stark und seine Spitze ist verschneit.
Alles glänzt im Licht der untergehenden Sonne.

Die Talfahrt ist nicht ganz so schön, bietet aber doch einige Ausblicke und Panoramen.

Nach Francavilla rollen wir gen Taormina und auf unseren SP in Giardini-Naxos.

Was für ein schöner Tag war das.
Auch unsere Tochter ist begeistert.



Tag 079 / 15.11.2007 / ca. 12 km / Taormina

Link zu Sizilienalbum: --> Link

Heute machen wir einen Ruhetag.
Am Vormittag haben wir Taormina besucht und am Nachmittag sitzen wir auf dem SP in der Sonne.
Heute gibt es nichts zu berichten.

Morgen müssen wir wieder nach Catania, unsere Tochter zum Airport bringen.
Vielleicht verbinden wir das ja noch mit einen Abstecher nach Siracusa, damit sie diese Stadt auch noch gesehen hat.

JEFF und GITTE am 18 Nov 2007 17:02:19

Tag 080 / 16.11.2007 / ca. 120 km (Leihwagen) / Catania und Halbzeit

Link zu Sizilienalbum: --> Link

Es regnet und wir beschließen nichts mehr zu unternehmen. Wir werden nur noch unsere Tochter nach Catania, zum Airport bringen.

Und dann …, werden wir uns einmal überlegen müssen, wie wir die vor uns liegenden 80 Tage unserer Winterreise, verbringen werden.
Denn heute ist der 80ste Überwintertag und somit Halbzeit.

Mit dieser Frage werden wir uns am Wochenende intensiv befassen.


Tag 81 / 17.11.2007 / ca. 0 km / Auf dem SP in Giardini-Naxos vor Taormina

Regen – Regen – Regen!
Wir beschließen den Tag völlig zu verschlafen.
Am Abend verabschieden wir uns von Karin und Fritz aus dem Forum, die auf dem gleichen SP stehen.

Von wegen Erderwärmung! Auf Sizilien wird es immer kälter.

Tag 082 / 18.11.2007 / ca. 165 km / Arrivederci Sizilia – Bonjorno Italia

Irgendwie hält uns nichts mehr auf Sizilien und eine weitere Umrundung ist auch nicht wirklich spannend.
Wir sagen Salve und Arrivederci.

Wie soll es weitergehen?
Schlechter als auf Sizilien kann das Wetter südlich von Rom auch nicht sein.
Vielleicht ein paar Grätchen kälter, das würde nichts ausmachen.
Ergo: Richtung Neapel, Richtung Amalfiküste und von dort kann Gitte dann ja auch gut Anfang Dezember nach Germany fliegen.
Weihnachten dann in Rom?
Mal sehen!

Um 8:30 Uhr rollen wir auf der Autostrada gen Messina.
Schnell sind wir im Hafen und sollen ca. 3 Stunden warten, denn auf diese, gerade auslaufende Fähre passen wir nicht.
Es ist Sonntag und nicht viele Fähren laufen.

Gegen 10 Uhr rollen die Sachsen vom SP Giardini-Naxos auch ein und fahren mit Schwung die Gangway hinauf, wo sonst doch nur die PKW auf die Fähre fahren.
Gitte und ich schauen uns staunend und fragend an.

Dann scheppert es auch schon und deren Camper steht genau unter einer Ladebrücke von 3,00 Metern Höhe.
Die Satt-Schüssel hängt daneben und gut, dass er es dann doch noch so schnell bemerkt hat, sonst wäre die Reeling auch noch abgerissen.

Er muss die Gangway rückwärts hinunter und flucht und schimpft.
Die Leute von Fährdienst wollen sich davon nichts annehmen.

Gegen 11:00 Uhr läuft eine Zugfähre aus und Mangels Wagons der Eisenbahn sollen wir dort mit.
Auch die Sachsen nehmen dann diese Fähre.

Wir bieten unsere Hilfe für die Notreparatur an und verabreden uns ein Stück gemeinsam zu rollen. Nun stehen wir gemeinsam am Sandstrand von Tropea, zwischen den Golfos von di Santa Eufemia und di Gioia.
Es windet und ist stark bewölkt. 14 Grad zeigt das Thermometer.

Tropea ist einen Besuch wert.
SP in der Nach- oder Vorsaison auf einem Restaurant-Parkplatz vor dem Hafen.
Gleich nördlich der Stadt vor dem Hafen rechts einbiegen und direkt ans Meer und Sandstrand fahren.

„Schöner baden!“, schreibt der ADAC und hat wohl recht damit.
Auf einer Tuffsteinklippe steht die Wallfahrtskirche Santa Maria dell`Isola und hinter dem Strand erheben sich hoch die scharfen Klippen, auf denen das mittelalterliche Städtchen sich anschmiegt.
Bei klarem Wetter soll man den Stromboli von hier aus sehen können.
Heute werden wir nichts mehr unternehmen.

Traudl am 18 Nov 2007 17:17:05

Ich schieb euch mal bischen Sonne hinterher, damit ihr nicht so jammern müsst, weils kalt ist.
Toller Bericht den ihr bisher über Italien geschrieben habt.............will auch wieder wegfahren, :roll: kommt schon Fernweh auf.. :meeting: .......
Ich wünsche euch weiterhin gute unfallfreie Fahrt.

Traudl am 18 Nov 2007 17:18:51

UPS....... so viele :? sollten aber net da rein.........

JEFF und GITTE am 20 Nov 2007 14:29:08

Tag 083 / 19.11.2007 / ca. 80 km / Falerna Marina, Westküste Kalabrien

Link zu Sizilienalbum: --> Link

Wie konnte es anders sein, die letzte Nacht war verregnet, aber ruhig.
Das Rauschen der Wellen versetzte uns irgendwie in einen hypnotischen Tiefschlaf.

Am Morgen ist es bedeckt und Tropea steht auf dem Programm.
Leider sind die vielen Fotos sehr dunkel geworden.

Atemberaubend, wie die Häuser in bis zu 80 Metern Höhe direkt auf die Klippenspitzen gebaut wurden.
Dabei handelt es sich um Tuffstein, nicht einmal ein wirklich stabiles Gründungsmaterial.
Und gleich bis zu sieben Stockwerken ragen die Fassaden über dem Strand, auf den scharfen Klippen.
Bedrohlich sieht das aus und es schleicht sich das Gefühl ein, das jeden Moment eine ganze Hausfassadenreihe herunter bricht.

Tropea sollte man sich auf jeden Fall anschauen und Parkraum für Reisemobile gibt es, wenn man Tropea strandseitig umrundet, genug.

3 Sterne ist uns dieses Städtchen und die außerordentliche Lage, Architektur und der feine Sand am azurblauen Meer auf jeden Fall wert.

Gegen 11:00 Uhr zieht es uns weiter.
Wir verabschieden uns von dem Ehepaar aus Sachsen, die heute einmal richtig Kilometer machen wollen. Bis nach Neapel wollen sie.
Das ist viel zu weit für uns und wir steuern erst einmal bescheiden, Falerna Marina an.
Hier soll es einen riesigen Stellplatz geben, der 400 Reisemobilen am Strand platz bieten soll.

SP: Falerna Marina, Via Aldo Moro, direkte Uferstraße.
Asphaltplatz, ohne V&E, gut ausgeleuchtet und quasi mittendrin im Städtchen.
Kosten? Zu dieser Jahreszeit sind die Parkautomaten alle gut verpackt.
Ergo, alles ist umsonst. Es ist auch kein ausschließlich ausgewiesener Reisemobilplatz, sondern mehrere Großraumparkplätze, die in der Promenade zum Strand hin eingebettet wurden.

Wir stehen direkt an einem der Strandabschnitte, mit grau-schwarzem Sand und …, man mag es nicht für möglich halten, die Sonne lacht vom Himmel, kein Wölkchen weit und breit und die Solaranlage freut sich auf die vielen Ampere, die nun in die Batterien fließen.

Zum Übernachten ist Falerna Marina gut geeignet. Jetzt im Winter bietet das Örtchen dann allerdings nichts, außer vielleicht einer Pizza, vom Pizzabäcker an der Hauptstrasse.

Frischwasser gibt es aus einem Brunnenkran an der Promenade, direkt am Parkplatz.

2 Sterne dürften daher für Falerna Marina eine faire Bewertung sein.

Es ist 13:00 Uhr, Gitte backt Brot und wir genießen einfach nur noch die so lange vermissten Sonnenstrahlen.

Tag 084 / 20.11.2007 / ca. 85 km / Scalea

Der gestrige Sonnenuntergang bescherte uns dann doch noch einen ausgezeichneten Blick auf den stark rauchenden Stromboli.
Denn sie verschwand ziemlich genau hinter seinem Felsmassiv.
Blutrot stürzte sie sich mutig ins Meer und mit dem Abschied von ihren wärmenden Strahlen schleicht sich wieder diese winterliche Traurigkeit, Einsamkeit und Verlassenheit ein.
Na egal, morgen kommt sie ja wieder und darauf freuen wir uns.

Sonne pur am heutigem Morgen und die Nacht war ruhig.
15 Grad sind es im „Hotel“ als wir gegen 8:30 Uhr aus den Federn kriechen.
Es sind eigentlich immer die beiden Katzen die uns zum aufstehen zwingen.
Mit ihren Pfötchen bekommen wir eins aufs Auge, oder die Schnurrhaare streichen einem durchs Gesicht.
Das untermalt von einem herzerweichenden Miauen.
Was sie sagen? „Aufstehen, Frühstück, wir haben Hunger!“

Uns steht der Sinn heute mal wieder nach etwas Leben, Kultur, Betriebsamkeit, einfach einem Städtchen, welches man durchwandern kann und welches zudem in dieser Jahreszeit kein Geisterstädtchen ist.
Was fürs Auge soll es sein.
Werden wir so was finden?

Wir steuern zunächst die SS 18 (Küstenstrasse) entlang. Wollen eigentlich bis nach Maratea (ADAC empfohlen!).

Die SS 18 hat eine annehmbare Asphaltdecke, mit Ausnahmen der schon so oft zitierten Dehnungsfugen an Brücken und Übergängen.

Sie ist soweit gut ausgebaut und was die Landschaft anbelangt gar nicht so unattraktiv.
Teilweise könnte man sich in Norditalien, an einem der Lagos wähnen.
Auch die Sauberkeit der Parkplätze verblüfft uns ungemein.

Vorbei geht es an Amatea, einem betriebsamen Städtchen mit einer am Berghang gebauten Altstadt.

Paolo ist erwähnenswert und hat einen schönen Lungomare, wenn dieser auch hier, parallel zur Bahn, direkt am Strand entlang läuft.

Gitte macht sich für das Zwischenziel Cirella stark, denn hier ist ein ausgewiesener SP mit V&E angekündigt.
Lido di Alexander lautet die Adresse.
Ausgeschildert ist er von Süden kommend nicht und so kreisen wir erst einmal in falscher Richtung.
Dieser SP liegt am Ortseingang nördlich, direkt am Meer.
Allerdings ist er, wenn auch direkt am Strand gelegen, wenig attraktiv und rundherum herrscht eher Einsamkeit vor.

Das „Hotel“ rollt weiter.
Wir erreichen ein kleines, ansehnliches Nest namens Scalea.
Es wird in keinem unserer Reiseführer erwähnt.
Für uns allerdings ist Scalea sofort eine Aaaahhhhhhaaaaa-Erlebnis, denn genau das ist es, was wir suchen.

Eine Burgruine am Meer, ein paar Klippen, Sandstrand, ein super Parkplatz (Lido Olgario) am Lungomare mit Ausleuchtung, Palmen, Strand, eingegrenzt von einer natürlichen Bucht mit Klippen und rückwärtigem Panoramablick auf die mittelalterliche Altstadt, die sich an die Hänge schmiegt.

Um dieses Panorama zu perfektionieren erheben sich im Hintergrund auch noch die schneebedeckten Hänge des Monte Pellegrino (1.987 m.) und die Gebirgszüge des Parco Nazionale del Pollino.
Doch damit noch nicht genug, auch ein kleines Inselchen liegt vor unserer Hoteltüre.

Was wollen wir mehr? Das ist es doch!!!

Es ist nun 13:00 Uhr und das Außenthermometer zeigt 17 Grad im Schatten.
Die Wellen plätschern leise an den Strand.

Die Katzen akzeptieren diesen Platz auch sogleich und vereinnahmen den Platz vor der Panoramascheibe für sich selbst.

Hier werden wir es aushalten und am Nachmittag die Altstadt erkunden.
Der Frischwassertank ist voll, alle anderen Tanks entsorgt, noch drei Paletten Veltins in der Garage, frisches Brot, das von gestern Gebackene und man mag es nicht glauben, selbst Lebkuchen, Mandelspekulatius und Zimtsterne ( Dank sei dem Lidl) sind in der Kombüse.

Eigentlich kann nun nichts mehr schief gehen.

Wir wünschen Euch allen einen ebenso schönen Tag, wie wir ihn hoffentlich heute ver- und erleben dürfen.

Beduin am 20 Nov 2007 22:14:08

Schöner Bericht mal wieder.
Freue mich auf die Bilder ;)

JEFF und GITTE am 21 Nov 2007 17:43:27

Tag 085 / 21.11.2007 / ca. 0 km / Verträumtes, altes Scalea und die Hundemeute

SCALEA AM HANG

Gestern haben wir noch Scalea erkundet und sind die Hunderte von Treppen hinauf gestiegen zur alten Burgruine, sind viele Gässchen durchstriffen.

Alles ist noch ziemlich so ursprünglich, nicht verdorben, irgendwie gleichmäßig von den Spuren der Zeit verschlissen, was dann bekanntlich Charme, Charakter und auch Würde verleiht.
Wie viele Generationen mögen in diesen eigentlich so ärmlichen Behausungen ihr Leben gelebt haben?
Wie viele Menschen, an die sich seit hunderten von Jahren niemand mehr erinnern kann haben hier gelacht, geweint, getrauert, aber auch neues Leben gezeugt?
Sie alle haben hier ihre Spuren hinterlassen, man kann diese aber nur erahnen, nicht wirklich zuordnen.

Ein sehr interessanter Aspekt hier ist, dass die Altstadt, auch wirklich die Altestadt, wie vor vielleicht vor tausend Jahren so gebaut, erhalten geblieben ist.

Die Neustadt hingegen ist auf dem gegenüber liegenden Berghang gebaut.
Diese klare Trennung erhält beiden immobilen Formen seine eigene Geschichte, eigene Wirklichkeit, Ästhetik und einen eigenen Daseinsanspruch.
Sie komplimentieren sich vollends und mit Achtung und Respekt.

Die bauliche Vermischung vom Gestern und Heute, hier in Scalea, würde sie zu Verlierern machen und den Charme und Charakter beider Örtchen untergehen lassen.
Hoffentlich wissen das die Stadtplaner hier auch, aber da sind wir ja letztlich guten Mutes, denn was wir sehen, kann einem nur erfreuen.
Moderne Anlagen und Boulevards entstehen, während die Generationensubstanz an Gebäuden sorgfältig restauriert wird.

Der Sonnenuntergang ist so traumhaft, wie schon der gestrige es war.
Auch diesmal wieder versank die Sonne blutrot im Meer.

Nur ein Maler wie der englische William Turner könnte einen solchen, fantastischen Moment, zwischen grellem Licht und totaler Finsternis, wie in dieser Explosion der Farben, in Öl und auf Leinwand festhalten, ohne dass ein so handelsübliches Sonnenuntergangskitschbild dabei herauskommen würde.

Jeder, der unsere Fotos vom Sonnenuntergang gestern betrachtet würde klar meinen, sie seien nachbearbeitet, was aber nicht der Fall ist.

DIE HUNDEMEUTE …

Als ich alleine durch die Altstadt streife, schaut mich ein Schäferhundmischling mit traurigen Augen an.
Er ist gepflegt, wird wohl ein Heim haben, aber, er schließt sich meiner Wanderung durch die Gassen, den Park, um die Burgruine herum und den Klippen entlang, an.

Ich bin wohl eine willkommene Abwechselung für seinen vielleicht eher langweiligen Alltag vor der Haustüre, in dem kleinen Gässchen.

Immer wieder schmust er mit mir, um dann wieder einen Kreis um mich herum zu ziehen und das Ganze zu wiederholen.

Unser gemeinsamer Spaziergang endet schließlich an den schwarzen Lavaklippen, unweit unseren „Hotels“.

Hier treffen wir auf zwei weitere, jüngere Hunde, die auch sogleich mit ihm spielen.
Sie jagen sich gegenseitig ins Meer, springen, scharren im Sand und rennen um die Wette, um sich dann im Sand zu wälzen und erneut Wasser und Sand wieder abzuschütteln.

Es muss so aussehen, als würde es sich um meine eigenen Hunde handeln, denn sie bleiben immer direkt in meiner Nähe und kommen ebenso ab und an zu mir, um sich eine Streicheleinheit abzuholen.

Tolle Actionfotos entstehen von dieser Hundebalgerei am Meer, zwischen den Klippen.

Ein Mann im mittleren Alter durchwandert, mit einem Stock in der Hand, die Klippen.
Genauso, wie ich nun, mit der kleinen Hundemeute, um mich herum.

Plötzlich und aus heiterem Himmel greift der Eine, ein schwarzer Hund, den Mann an.
Nicht etwa gefährlich und ernsthaft, aber, immerhin, er kneift ihn in die Waden, zerreist dabei seine Trainingshose und versucht sich am Stock.

Der Mann will zuschlagen, verfehlt ihn aber. Der Rest der Meute macht sich einen Spaß daraus den Mann zu umkreisen.

Der Mann schaut mich an, wir sind etwa 15 Meter von einander entfernt.
Er schimpft, verständliche Weise.

Ich meine aufzunehmen, dass er ruft, ich sollte meine Hunde besser kontrollieren.
Mmmmhhhh, meine Hunde?

Wenn ich nun die Hunde rufen würde, würden sie sicherlich kommen, aber dann wäre das Bild vom verantwortungslosen Hundehalter ja perfekt für den Mann mit Stock, der selbigen wild um sich schlagend in Richtung der Hunde schwingt.

Da die Situation für mich nicht ernstlich bedrohlich aussieht, winke ich mit den Armen ab und rufe mehrmals zu ihm hinüber, „Not my dogs!“.

Der schwarze Hund greift immer wieder an. Ist es ein Spiel, was er spielt?
Ich gehe weiter und schließlich lassen sie von dem Mann, der nun lauthals schimpfend Kiesel hinter ihnen her wirft, allerdings ohne zu treffen, ab.

Ich schaue mich noch einmal um, sein Hosenbein hängt in Fetzen an der Wade herunter, verletzt ist er aber nicht. Kräftig stampft er weiter durch den weichen, grau-schwarzen Sand.

So kreisen die Hunde später noch für Stunden um unser Reisemobil herum und bekommen auch etwas zu futtern.

Vielleicht war es ja der Stock, der die Hunde erzürnte.

HEUTE …

Um 9:00 Uhr ist es schon 19,5 Grad im „Hotel“.
Das Meer liegt wie ein Spiegel vor uns.
Es ist fast windstill und die Sonne beschert uns schon so früh eine gute Ladung für die Batterien.

Bei Kaffee und Pfeife, den guten Tabak brachte unsere Tochter mit, schauen wir die Nachrichten.

Der Entschluss ist schnell und einstimmig gefasst.
Heute bleiben wir noch hier!
Zu schön ist dieses Plätzchen hier am Meer, mit dem Park, den Palmen, dem grau-schwarzem Strand, den schwarzen Klippen, der Burgruine im Schatten der Altstadt hinter uns und der Ruhe, die hier herrscht.

Es klart später deutlich auf. Wir können das Ende der Riesenbucht (Golfo di Policastro) ausmachen und sehen die Spitze von Marina di Camerota.
Von dort aus wollen wir uns unterhalb des Gebirgsmassivs des Parco del Cilento, entlang der Küste, bis nach Paestum, entlang schlängeln.
Wir hoffen auf eine beeindruckende Szenerie und viele Fotos.

Vorerst nehmen wir aber noch Maratea und Palinuro in Augenschein, so die Planung. Maratea ist eine ADAC-Empfehlung und Palinuro eine der Green-Guide von Michelin.

So, nun noch unsere Bewertung für Scalea.
Jetzt und im Hier der Winterzeit, mit den Möglichkeiten des Stehens, der Szenerie, der Altstadt und überhaupt des Charmes der unmittelbaren Umgebung, geben wir ganz knappe 4 Sterne, 3,75 sozusagen.

JEFF und GITTE am 21 Nov 2007 18:21:51

Fotos

Beduin am 21 Nov 2007 21:15:16

Super, bin gespannt wie lange es noch dauert bis ihr so einer Langnase nicht mehr wiederstehen könnt :)

Gast am 22 Nov 2007 09:38:14

Hallo,
ich kann euch versichern, daß die Küste dort unten nicht nur im Winter wunderschön ist, nein, sogar in der Hauptsaison im August ein Traum. Wenn auch mit etwas mehr Rummel, aber man findet trotzdem sein Plätzchen am graukieseligen Strand, der auf den ersten Blick wohl etwas abweisend wirken mag, aber ein tief blaues Meer und glasklares Wasser verheißt. Das grüne Pollino-Gebirge dahinter - ein toller Kontrast, einfach wunderbar. So empfanden wir es zumindest ...
Schöne Tage noch!!

JEFF und GITTE am 22 Nov 2007 18:48:46

Tag 86 / 22.11.2007 / ca. 125 km / Paestum / Werkstatt / Paestum

Link zu Sizilienalbum: --> Link

Die ganze Nacht hat unser Schäferhundmischling über uns gewacht.
Zum Frühstück ist er aber schon wieder auf und davon.

Wir rollen los, machen die SS 18, immer an der Küste entlang mit Hauptziel Paestum, sind aber offen für Maratea und Palinuro, wenn`s denn schön sein sollte.

Die SS 18 zwischen Scalea und Maratea ist schön, sehr schön sogar.
Ein Landschaftsbild, wie man es vielleicht nur von der Jadranska Magistrala in Kroatien her kennt.

Azurblaues Meer zur einen und steil aufragende Gebirge zur anderen Seite.
Allerdings ist extremes kurven angesagt und teilweise ist die Straße eher ein- als zweispurig.
Die Durchfahrten durch die Orte werden dann erst rech spannend.
Hier geht nichts mehr, wenn einem ein anderer Wagen entgegen kommt.

MARATEA

Viel gepriesen im ADAC-Führer enttäuscht Maratea eher.
Zwar ist das kleine Bergdörfchen nett anzusehen und auch die 22 Meter hohe, weiße Erlöser-Statue auf dem Monte Biagio, über ihr, hoch oben in den Bergen, hat etwas.
Aber der riesige Verladebahnhof, auf dem man unwillkürlich herabschaut, blickt man zum Meer, meuchelt brutal jede Romantik und raubt der Naturkulisse die Jungfräulichkeit.

30 km Küstenstreifen gehören hier zur Basilikata, am Tyrrhenischen Meer und Möglichkeiten zum Stehen und Übernachten gibt es genügend.
So auch in Maratea-Porto, oder Maratea-Marina.

Wir können uns nicht so recht anfreunden mit Maratea und rollen weiter, wollen eigentlich die Miniaturküstenstrasse von San Giovanni nach Agropoli fahren, um in Paestum, den heutigen Tag abzuschließen.
Doch daraus wird nichts.

In Sapri kommt mir auf einmal das Kupplungspedal immer näher.
Es steht plötzlich weit vor dem Gas- und Bremspedal.
Kuppeln funktioniert allerdings noch, wenn man gewaltig auf das Pedal stampft.



PAESTUM

Wir entscheiden uns nicht für die einsame Küstenstraße, weil wir befürchten, das es dabei nicht bleibt und rollen die Hauptstrasse, über die Berge des Nationalparks Cilento nach Paestum.
Sollte der Fehler sich ausweiten, haben wir hier bessere Chancen auf den Pannendienst.

In Paestum kontaktieren wir Iveco und werden schnell an eine Werkstatt in Eboli, bei Salerno, verwiesen.
Der mehrsprachige Service von Iveco funktioniert erstklassig.

In Eboli kommen wir auch sofort dran.
Der Chef kennt den Fall schon und lacht, denn dieses Teil scheint Eines dieser extra produzierten Sollbruchzeitteile zu sein, die regelmäßig den Geist aufgeben und so schon in der kommenden Bilanz des Unternehmens Iveco als eine gewichtige Profitzahl verbucht werden können.

Der Chef hat den Ersatzteilsatz sogar vorrätig.
Hat er den 6. Sinn?
Es handelt sich um eine Art Zylinder mit Flüssigkeit drinnen und einem langen Schlauch mit Gefäß.
Komisch, früher gab es für so was eine einfache Metallfeder.
Eine Stunde dauert die Reparatur, wir dürfen € 160,00 bezahlen und müssen versprechen beim Rückruf von Iveco „Fantastico Iveco Servizio dell Eboli“ zu vermelden.
Klar machen wir das. Ging ja auch schnell und der Preis scheint auch okay.

Es wird schon langsam dunkel und wir wollen einfach nur noch Stehen, keine Experimente mehr in Richtung Amalfi-Küste bei Dunkelheit, unternehmen.

So rollen wir schnell zurück zu den Tempeln von Paestum und stehen auf einem Sosta-Camper-Platz, der um diese Zeit zudem kostenfrei ist.

Die drei Tempel von Paestum sind schon beeindruckend und überhaupt bietet die riesige Ausgrabungsfläche eine gute Einschätzung über die gigantischen Dimensionen, die diese Stadt einst gehabt haben muss.

Der Eintritt kostet € 4,00 und für das Museum nochmals € 4,00.
Man kann die Tempel aber auch ohne Eintritt zu zahlen von der Straße aus besichtigen und fotografieren.

Paestum zu bewerten wird schwer.
Geschichtsliebhaber würden bestimmt 4-5 Sterne geben.
Wer aber schon eigentlich alle Ausgrabungsstätten der Antike gesehen hat und schon in Ephesus in der Türkei war, der gibt im Vergleich dazu vielleicht nur 2 Sterne.
Also bewerten wir diesmal nicht.
SPs gibt es um die antike Stätte herum schon einige.
Wir haben schon über sieben Stück gezählt und das ist ja auch schon was.

JEFF und GITTE am 24 Nov 2007 19:28:19

Tag 087 / 23.11.2007 / ca. 115 km / Amalfi-Küstenstraße nach Pompei

Ganz vergessen haben wir das Wichtigste vom Vortag zu vermelden.
22 Grad zeigte das Thermometer im Schatten.
Oooooohhhhhh könnte es nicht so bleiben, bei Tag und bei Nacht, immer 22 Grad, den ganzen Winter lang, das wäre für uns optimal.
Heute Mittag sind es 22,5 Grad.

Um 9:00 Uhr legen wir los.
Salerno durchfahren wir auf der Autostrada, durch diesen Moloch wollen wir nicht per Seitenstraßen.
Dann rollen wir an den Golfo di Salerno und folgen der Beschilderung Costiera Amalfitana und schaffen es auch bis 5 km vor Amalfi, doch dann geben wir auf.

Unser 9,30 Meter Hotel hat auf den ersten 25 km der Küstenstraße zu oft um Haaresbreite Felsen geschrammt und zahlreiche Beinahzusammenstöße erlebt.
Mit dem Handy in der Hand fliegen hier die Wahnsinnigen, wie wir sie nun nennen, durch die Kurven und es scheint ihnen egal, ob sie Nötigung im Straßenverkehr begehen, ob sie Unfälle geradezu provozieren und überhaupt, kommen uns auf unserer Seite drei Motorräder halb liegend, halb fliegend entgegen und die Situation ist mehr als bedenklich.
Zwei Jugendliche auf Mofas machen sich einen Spaß daraus, Vollgas auf unser Fahrzeug zuzurasen, verlassen sich auf eine Vollbremsung unsererseits, und scheren dann nur Zentimeter vor uns, laut lachend, wieder aus.

Nicht die Straße zwingt uns zur Aufgabe, es sind die völlig rücksichtlosen Auto- und Motorradfahrer, an deren Geisteszustand man hier wirklich zweifeln muss.

Wir entscheiden uns gegen den Wahnsinn auf der Straße und biegen rechts ab, über die Berge Richtung Castellammare di Stabia und um von dort aus die Autostrada Richtung Pompei zu nehmen.
Schade! Sehr, sehr schade!

COSTIERA AMALFITANA, … die Küstenstraße – unser Eindruck und Erlebnis

Sehr enge und schmale Kehren, teils sehr hoch in den Bergen mit einspurigen Abschnitten an den Gebirgswänden und in Ortsdurchfahrten.
Sehr schöne Aussichten und Panoramen, leider aber keine Parkplätze, um wenigstens ein Foto zu schießen.
In den wenigen, sehr engen Parkbuchten, stehen dann Obstverkäufer.
Vor den Restaurants zur Meerseite hin, wird wild geparkt und oft ein großer Teil der Straße als Parkraum zweckentfremdet.
Stark befahren ist sie und so kann sich hier kaum ein Aaaahhhhaaaaa-Erlebnis einstellen.
Wer hier, fahrzeugbedingt, langsam rollen muss, wird bedrängt, behupt und bei riskanten Überholmanövern bei quasi Null-Sicht, wegen der scharfen Kurven, beschnitten, oder gar voll ausgebremst.

Die Bergstrecke, um von der Küste wieder weg zu kommen, ist zwar auch kein Zuckerschlecken, aber hier herrscht normaler Berufsverkehr mit vielmehr gesitteten Autofahrern.


BLICK AUF DEN VESUV …

Auf dem Gipfel angekommen, liegt sie vor uns, die Molochmetropole Castellammare und wir genießen den ersten Blick auf den Vesuv.

Um 14 Uhr erreichen wir einen Reisemobilstellplatz direkt am Eingang zu den Ausgrabungen. € 14,50 pro Tag und Nacht und, selbst eine Waschmaschine gibt es hier, was nun Gitte wieder besonders gefällt.

ACHTUNG! Es gibt hier in Pompei Reisemobilplätze die wollen nur fürs Parken € 17,50 die Nacht. Kein Wasser, kein Strom, kein gar nichts, außer, puren Asphalt.

POMPEI, A 3 AUSFAHRT, POMPEI NEHMEN …

Den Platz den wir hier nehmen trägt den Namen Spartacus und hat den Komfort, den man von einem Reisemobil-SP erwarten kann, Waschmaschinen und Trockner inbegriffen. Preis pro Nacht inkl. Strom € 14,50.
Leise sind die Plätze hier allerdings alle nicht, da rückwärtig meist die Bahn verläuft.

NAHVERKEHR UND AUSFLÜGE …

Hier von Pompei aus, werden Busausflüge zum Vesus und Neapel angeboten.
Man kann aber auch per Bahn Neapel erreichen.



Tag 088 / 24.11.2007 / ca. 0 km / Ausgrabungsstätte Pompei

Bei 23 Grad kommen die kurzen T-Shirts und Hosen wieder zum Einsatz, so auch heute.

Gitte wäscht alle Wäsche, denn niemand beschlagnahmt die Waschmaschinen und Trockner.

Dann, gegen Mittag nehmen wir Pompei in Angriff (Eingang nur 150 Meter vom SP)
Gitte hat gerade das Buch „Die letzten Tage von Pompei“ von Edward Bulwer-Lytton, Verlag NGV, ISBN 3-625-50001-9, gelesen und kennt nun durch 400 Seiten Aufarbeitung der Geschichte der einst so blühenden Stadt, die wichtigsten Straßen, Plätze, Gebäude und selbst Familien, Politiker, Händler und sonstige Personen, die nachweislich hier den letzten Tag, 79 n. Chr., den Ausbruch erlebten, nicht aber unbedingt überlebten.

Die Frage am Eingang zu den Stätten, ob ich einen Reiseführer buchen möchte, kann ich getrost verneinen.
Ich habe ja Brigitte, die ja quasi dabei war, als vor mehr knapp 2.000 Jahren, die über 600 Grad heiße, pyroplastische Wolke sich den Hängen des Vesuv mit über 100 Kilometer-Stundegeschwindigkeit hinabwälzte, alles Leben erstickte und feinste Vulkanasche über die blühende Stadt legte.
Damals begann ihr Dornröschenschlaf, der über 17 Jahrhunderte andauernd sollte.

Gitte ist auch gespannt, es ist ihr, als würde sie in ein vorheriges Leben eintauchen, so frisch sind die Erinnerungen, die sie nun mit sich trägt.

Da bin ich gespannt und muss auch nicht lange warten, um ausführliche Erklärungen zu erhalten.

Eintritt € 11,00 p.P.. Für € 5,00 bekommt man einen Stadtplan und wer gut handelt, bekommt bei den Händlern vor dem Eingang ein eindrucksvolles Buch, nebst DVD nicht für € 16,50, sondern für € 10,00.

So betreten wir gespannt die schwarzen Straßensteine der Stadt.
Ich glaube es hat wenig Zweck nun die absoluten Sehenswürdigkeiten hier aufzulisten.
Jeder der Pompei besucht, wird sich vorbereitet haben und nach Plan vorgehen.

Ich möchte hier nur kurz meine persönlichen Eindrücke wiedergeben.

Pompei ist ein Muss. Ein Muss erst recht für jemanden, der schon andere, großartige Ausgrabungsstellen antiker Städte gesehen hat und vielleicht meint, sich diese Stadt sparen zu können.
Pompei ist anders, ist bombastisch und ist einmalig.

Der Eindruck den sie vermittelt ist intensiv. Sie zieht einen an und saugt einen förmlich in sich auf. Es ist wie ein Bann.
Man braucht sich nur hinzusetzen, zuzuhören und schon steigen die Bilder in einem auf.
Sie scheint zu wollen, dass man sich ihr öffnet, mit ihr fühlt und sie versteht.

Welch ein blühendes, rauschendes und quirliges Leben hier geherrscht haben muss und wie schnell und unerwartet der schwarze Tot kam und alles hinwegfegte.

Man kann es erleben, wenn man es will und dann noch Gitte und ihre Beschreibungen und Erzählungen, ich fühle mich so ganz wie ein waschechter Pompeier, am Tage des 24. August des Jahres 79. nach Christus.

Vier Stunden wandern wir durch die Straßen und Gassen und betreten viele wichtige öffentliche Gebäude und auch Wohnhäuser, Ladenlokale, Kneipen, Garküchen und selbst den Friedhof, auf dem sich die ersten Christen verstecken mussten.

Die Stadtplaner von Pompei müssen Genies gewesen sein.
Alles ist so funktional, sinnvoll, angenehm und ästhetisch angelegt und gestaltet gewesen.
Kanalisation gab es bereits. Fließendes Wasser, Straßenreinigungssysteme und selbst in den Hauswänden verborgene Regenwasserrinnen aus Ton.
Fußgängerzonen gab es, Sportarenen und Sportstadien, Badehäuser, auch Freudenhäuser. Viele kleine und größere Kneipen und natürlich den fantastischen Mittelpunkt der Stadt, den größten Platz, das Forum, neben den Tempel des Apollon und der Basilika.

Beeindruckend auch die versteinerten Leichen, die für Pompei so typisch sind.
Einige wurden an ihren Fundstellen belassen und sprechen ihre eigene Sprache über das was sie taten, vorhatten, ihre versuchte Flucht vor den Gasen und dem schwarzem Staub.
Manche schauen gequält, was nicht verwundert. Die meisten haben die Hände vor dem Gesicht zusammengeschlagen.
Am eindrucksvollsten wohl aber die Sitzende, sich dem Schicksal ergebende Frau in versteinerten Lavastaub.

Was für ein toller Tag war das heute.
Wir waren und sind noch immer begeistert.
Nun werde auch ich das Buch lesen, denn Pompei hat mich voll in ihren Bann gezogen.

Bewertung: 5 Sterne glänzen vom Vesuv hinunter und stehen für und hoch über Pompei.

JEFF und GITTE am 24 Nov 2007 19:32:05

Fotos

koi am 24 Nov 2007 20:30:02

Hallo Jeff und Gitte,

Euer Reisebericht über Italien ist super.

Wir haben die Strecke im Mai 2007 befahren und es kommen sehr viele schöne Erinnerungen zum Vorschein.

Die Almalfi-Küste haben wir mit dem Schiff besichtigt. An der Küste entlang war die Straße gesperrt für Womos.

Wir wünschen Euch noch viele schöne Tage in Italien

Anita und Reinhold

Gast am 25 Nov 2007 15:09:01

Hallo,
wart ihr wenigstens mit dem Wohnmobil in der Zeit von 0.00 bis 7.30 Uhr auf der Amalfitana - glaub ich aber eher der Schilderung nach nicht.
Ansonsten wart ihr verbotenerweise dort und habt Riesenglück gehabt, daß man euch nicht eine in die Hunderter gehende Strafe abgeluchst hat. Wir hatten dies Thema hier auch schon des öfteren behandelt!
Pompeij ist wirklich toll, eindrucksvoll auch das nicht so bekannte Herculaneum, mit der Circumvesuviana, also dem Zug, der gegenüber dem Eingang zur Pompeijanischen Ausgrabungsstätte verkehrt, leicht erreichbar (Haltestelle Ercolano aussteigen).
Erlebnisreiche Tage noch!

JEFF und GITTE am 25 Nov 2007 16:45:29

Tag 089 / 25.11.2007 / ca. 0 km / Auf dem Berg der Feuer spuckt

Das Wetter ist okay und unsere Beine fühlen wir auch wieder normal an, nach dem Marathon von gestern, durch die fantastischen Ausgrabungen Pompei.

So steuern wir den Busbahnhof, vor unserem SP Spartacus an, nehmen den Bus hinauf zum Vesuv (1.270 Meter über dem Golf von Neapel).
Ticketpreis: Hin- und Rückfahrt, ca. 45 Minuten, one-way, 8,00 Euro pro Person.
(Öffentlicher Nahverkehr der Stadt, private Anbieter nehmen da gerne 200% bis 300% mehr).

Leider bemerken wir schon bei der steilen Auffahrt, leider wieder durch Müllberge rechts und links der Straße, dass es sich zuzieht.
Als wir oben angekommen sind regnet es leicht, ist kalt und es gibt wirklich kein Panorama und Ausblick, wir stehen in Wolken.

Dann können wir uns den langen Weg, hinauf zum 200 Meter tiefen Krater auch sparen.
Wir nehmen einen Kaffee und rollen auch gleich wieder zurück.
Der Ausflug, wenn auch nur so kurz, war dennoch sehr interessant.

Die Anfahrt ist steil und enge Haarnadelkurven bilden den größten Teil der ansonsten engen, aber befahrbaren Straße. Busse kommen entgegen und es wird eng für unseren Bus.
Die Station unterhalb des Vesuv bietet jedoch zu dieser Zeit genügend Parkraum.
Von der A 3 die Ausfahrt Torre del Greco (Südlich von Neapel) nehmen und der Beschilderung Vesuvio folgen.

Wir bummeln dann noch über den sonntäglichen Trödelmarkt von Pompei und besuchen das kostenlose Museum „Museo Vesuviano“, sind aber enttäuscht.
Hier gibt es nichts wirklich Interessantes zu sehen und das Museum hat auch nur vier kleine Räume.

SONSTIGE ZIELE …

Mit Bus oder Bahn kann man von Pompei aus nach Neapel, Rundfahrt Amalfi-Küste, Paestum, Caserta. Pozzuoli Cuma und Ercolano (Herkulaneum).

Von Neapel aus kann man per Fähre oder Wassertaxis auf die Inseln Capri und Ischia.
Capri hatten wir bereits vor drei Jahren besucht und per Boot die Insel umrundet.
Mit der Seilbahn waren wir in der Altstadt von Capri.
Dieses Ziel können wir jedem nur empfehlen und geben nachträglich für die herrliche Natur, Meer, Grotten und Panoramen 5-Sterne.
Alle diese Ziele werden in jedem Reiseführer ausführlich beschrieben.

NACHTRAG ZU POMPEI …

Wir erfahren heute von der Betreiberin unseres SPs in Pompei ( … sie ist Deutsche aus München), dass Pompei bei weitem noch nicht ganz freigelegt worden ist.
Das ahnten wir schon, als wir gestern den Hügel hinauf stiegen.

Interessant aber, das einige weitere Orte hier an der Küste, wie auch Castellammare auf einer alten Stadt gebaut wurden und das vor allem Neapel über eine Stadt unter der Stadt verfügt.
Ergo steht Neapel auch auf antiken Stätten und es soll spezielle Touren in die Unterwelt geben.

Herkulaneum ( … italienisch Ercolano) ist übrigens auch eine ausgegrabene Stadt.
Hier gingen nicht Staub und Asche hernieder, hier war es Lava und Tuffstein, der die Stadt unter sich begrub. Diese Stadt lag direkt am Golf von Neapel und war eine Art Sommerresidenz für die Pompeijaner.
Vornehmlich stehen hier die Ruinen der Villen der reicheren Leute Pompeis.

Die Funde von Pompei und Herkulaneum (Ercolano) befinden sich zum Teil im National-Museum von Neapel, leider aber nicht in der Nähe der Ausgrabungsstätten der in Asche und Geröll versunkenen Städte.

DER AUSBRUCH DES VESUV IM JAHRE 62 NACH CHRISTUS

Hier die eindrucksvolle Schilderung des Augenzeugen, Plinius des Jüngeren, der vom Meer (Kap Miseono) her mit ansehen musste, wie seine Heimatstadt unterging:

„Zu den rasch in den Himmel aufsteigenden Flammen gesellten sich schwarze Wolken aus Rauch und Asche. Ein dichter Hagel von glühenden Lavagestein flog durch die Lüfte. Über Pompei wurde es dunkel, wie im Schatten einer riesigen Pinie.
Es folgte ein Ascheregen, begleitet von Blitz und Donner und richtigem Regen, der die Asche in Schlamm verwandelte.
Erd- und Seebeben folgten aufeinander.
Die Menschen die Pompei verlassen konnten und auf der Flucht in die Orte Sarnum und Nuceria unterwegs waren, erstickten in heißen Dämpfen.
Es war eine apokalyptische Szene, die insgesamt drei Tage währte.
Danach war nichts mehr so wie es vorher war. Von Pompei war nichts mehr zu sehen. Nichts deutete mehr auf eine Stadt hin, wo nun ein Berg von Schlamm und Asche zu liegen kam!“

Plinius der Jüngere verlor bei dem Ausbruch seinen Onkel, Plinius den Älteren, der seiner Familie und Freunden trotz aller Warnungen zur Hilfe eilen wollte.

DAS GEHEIMNIS DER STEINERNEN HÜLLEN UM DIE TOTEN …

Die heiße Asche verbrannte und verdampfte die Körper und Körperflüssigkeiten der Toten, wobei sie um die Körper herum verhärtete.
Innen waren sie, bis auf die noch vorhandenen größeren Knochen hohl.
Giuseppe Fiorelli, der systematische Ausgrabungsarbeiten ab 1860 leitete erkannte sehr schnell, wie fragil diese Gebilde und Hohlräume waren.
Er ließ um deren Erhalt Gips in die Hohlräume einspritzen.
So blieben die Körperformen bis heute gut erhalten.

WARNUNG!

Die nette, junge Dame die den SP verwaltet warnt uns dann noch eindringlich vor der gesamten Gegend um Neapel.
Diebstahl, selbst Personenüberfälle am helllichten Tage, in den Seitengassen von Neapel, wären an der Tagesordnung.

Um die großen Städte herum gäbe es seit geraumer Zeit auch Slums von Bulgaren, Albanern und Rumänen, von denen sehr viel Kriminalität ausgehen würde.
Wir geben diese Warnung einfach einmal so weiter.

Udoti am 29 Nov 2007 14:43:48

Hallo ihr Beiden,

auch wir verfolgen aufmerksam eure Aktivitäten beim Überwintern. Noch viel Spaß dabei.

Sehr wichtig für uns wäre jedoch, wenn ihr in eurem privaten mail-Briefkasten nachschaut. Wir haben euch eine wichtige Information übersandt.

Bis bald
Udo, Karl-Heinz, Gundel und Sabine

JEFF und GITTE am 29 Nov 2007 19:27:18

Hallo Mitreisende und danke für Euer Interesse an unserer Reise.
Wir mussten allerdings abbrechen.
Nichts schwerwiegendes, aber eben Familie und damit von großen Interesse.

Wir stehen heute in Garmisch, mit drei weiteren Reisemobilen.

Unsere Planung: Dienstag oder Mittwoch Rothenburg o.d.Tauber.
Donnerstag - Freitag Würzburg.

Wer sich irgendwie dazu gesellen möchte, bitte PM an Beduin, die dann unsere Telefonnummer übermittelt.

Liebe , Jeff und Gitte

rittersmann am 29 Nov 2007 20:09:55

Hallo ihr beiden,

wenn Ihr von Würzburg Richtung Norden fahrt, dann kommt Ihr in unserer Gegend vorbei. Da sollte man sich mal zu einem Kaffee treffen. Meldet Euch mal.


Birgit und Günter

Beduin am 03 Dez 2007 07:44:01

So, hier dann die letzten Italienbilder
--> Link
weils Arcor ist, erst ab acht :!:
Wünsche euch viel Spass damit :)

Eschenbach am 08 Dez 2007 04:57:56

Liebe Überwinterer,

bezüglich eures Internetproblemes kann ich euch vielleicht helfen:

Ich habe mir vor ein paar Jahren in Bella Italia eine Prepaid TIM Card für mein Handy gekauft, die ich anstatt meiner deutschen SIM Karte hineinstecke. Ich lade sie meist 1 x pro Jahr auf, wenn ich in den Herbstferien auf Sardinien bin.

Bei TIM kann man auf dieser Karte für 20 Euro dann ein bestimmtes Datenvolumen zum Verbrauch in 4 Wochen aktivieren. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
1. MAXXI TIM FACILE WEB RECHARGE: 500 MB zur Nutzung rund um die Uhr. So kann man auch sehr schön den ganzen Tag in Skype per Text erreichbar bleiben.
2. TIM MAXXI WEB TIME: 5 GB zur Nutzung "nur" von abends - ich glaube 17.00 - bis morgens 08.00 (?)

Und das beides für eben nur 20 Euro!! Übrigens falls die 500 MB dann doch eher alle sind: kein Problem, einfach erneut mit 20 Euro nochmal 500 MB buchen und man bekommt noch 100 MB dazugeschenkt.

Das alles ist viel billiger als sonstwo in Europa - daher auch die Kurvenfahrer mit Handy am Ohr :-) denn auch die Gebühren sind innerhalb Italiens sehr gering.

Falls ihr italienisch könnt, schaut mal auf die Website von tim.it. Ansonsten versucht es mal in einem TIM Laden - meist können die auch etwas englisch.

Weiter viel Spass - ich kann euch erst in 10 Jahren folgen :-(

ROLF

Vielleicht hilft euch dieser Tipp ja beim Internet Kosten sparen!

JEFF und GITTE am 08 Dez 2007 12:34:08

Danke für den Tipp mit dem Internet.
Nun haben wir die abschliessende Rechnung bekommen, haltet Euch fest, ... für drei Monate online VODAFONEN knapp € 3.000 WWWWWWWWWWWWwwwwwwwwwwwwwwwwwwwooooooooooohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, nur gut das wir das nicht bezahlen müssen.

Wir schließen dann mal Live ... Überwintern Italien ab, dieweil wir umdisponieren mussten und nun in Germany sind.

Danke, dass Ihr mit uns gereist seid.
Wir überlegen zur Zeit ein Buch über die drei Jahre Reisemobilleben selbst zu verlegen.

Hat jemand damit Erfahrungen?

aus Würzburg, Gitte und Jeff

koi am 13 Dez 2007 22:14:54

Hallo Gitte und Jeff,

war lange nicht im Forum und daher erst eben gelesen, dass ihr ganz in unserer Nähe seit, in Würzburg.

Solltet ihr noch da sein, kommt doch einfach bei uns auf einen Kaffee vorbei, würden uns freuen.

Walldürn liegt gerade mal 50 km südlich von Würzburg, würden uns freuen.

von Walldürn

Anita und Reinhold

JEFF und GITTE am 19 Dez 2007 15:16:20

Hallo Anita und Reinhold,

die Meldung kam leider ein paar Tage zu spät.
Hätten wir echt gerne gemacht.

Ein andermal denn,

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