xcamping
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Wasserschaden...jetzt doch 1, 2, 3, 4


Gast am 03 Dez 2007 10:19:51

Hallo in die Runde,

kürzlich habe ich gepostet, dass ich einen Wassereintritt an einer Kabeldurchführung habe. Die Durchführung habe ich aussen dermassen abgedichtet, dass es ein Wunder wäre, wenn da noch was durchkäme.

Trotzdem trat bei auf dem Dach stehenden Wasser immer wieder etwas innen aus der Öffnung. Es war nun naheliegend, dass es nicht durch das Loch selbst, sondern durch die Wand bzw. die Dichtung oben auf dem Dach eindringt und nur durch das Loch ins innerer läuft.

Am WE habe ich mir dann die gegenüberliegende Seite angeschaut und dabei festgestellt, dass entlang der Übergangsnaht vomn Fahrerkabine zum Aufbau (siehe Bild) ebenfalls reichlich Feuchtigkeit vorhanden ist.

Da wir vorher davon trotz "hin und wieder nachschauen" nichts bemerkt hatten gehe ich erstmal davon aus, dass auch dieser Wassereintritt nur bei auf dem Dach stehenden Wasser entsteht.

Ich bin bis dato noch absolut kein Bastler (war auch noch nie einer) und wäre für Tips dankbar, wie ihr an meiner Stelle vorgehen würdet:

- Dachnähte im betroffenen Bereich neu machen (machen lassen?)
- Dachnähte rundherum erneuern (lassen?)
- auch die senkrechte Naht erneuern (lassen?)
- sonst was?

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 03 Dez 2007 10:24:22

Moin Teddy,

ist diese Leiste abnehmbar? Ich würde mit Panzerband großflächig die Naht abkleben, und schauen ob das Wasser da immer noch durchkommt.

So könnte man die Problemstelle einkreisen.


Hardo

Gast am 03 Dez 2007 10:45:50

Moin Hardo,

da der Wassereintritt NUR bei auf dem Dach stehenden Wasser vorkommt (es reicht schon, wennd er Wagen gerade steht) vermute, dass es tatsächlich von der Dachnaht im Übergang von Seitenwand zum Dach herkommt.

Aber es kann natürlich auch sein, dass die Seitennaht undicht ist...

Menno, ist das ein Mist...und ich habe keinerlei Dach, wo ich das Womo unterstellen könnte. Somit werde ich ab heute nachmittag zum Keilauffahrer :cry:
aber das nur, damit es schief steht und das Wasser sich nicht auf dem Dach sammelt.

Anzeige vom Forum


Gast am 03 Dez 2007 10:52:47

Ich würd die Naht trotzdem abkleben. Ich mein das Wasser sucht sich seinen Weg. Ob Keil oder nicht, nass wird er dann an der Stelle trotzdem.


Hardo

Nasenbär am 03 Dez 2007 11:19:08

Hallo Teddy,
das ist ja echt Mist. :(
Ich denke, das Wasser könnte am Übergang GFK-Überbau/ Aludach reinkommen. Diese Naht wird öfters mal undicht. Bei meinem Elnagh TI war das die Ursache für den ersten Wasserschaden an dem Womo.
Du kannst ja mal probehalber auf die Naht Klebeband kleben.

ingemaus am 03 Dez 2007 11:21:08

Hallo Tedybear!

Wasser nimmt in der Regel den Weg nach unten. Der Fehler ist also fast immer oben zusuchen. Die von Dir dargestellten Pfeile befinden sich in einem Bereich, in dem kein Stauwasser, höchstens Wasser von oben oder durch Unterdruck beim Fahren eindringen kann. Diese Stelle zwischen Führerhaus und Aufbau ist die wohl am meisten gegen Nässe empfindliche Stelle am FG. Insbesondere auf dem Dach. Deshalb wird empfohlen, wenn möglich, FG immer nach hinten abfallend zu parken.
Die Feuchtigkeit die durch Deine Bohrung eingedrungen ist, kann auch nach der Abdichtung Wasser sammelnd, an einer ganz anderen Stelle, nach Schrägstand heraustreten.
Ohne Feuchtigkeitsmessgerät kommst Du nicht aus! Kontrolle am gesamten FG.!
Im Innenraum würde ich versuchen die Verblendung zwischen FG und Aufbau, die sich hinter den Sitzen links und rechts befindet, abzunehmen. Diese ist in der Regel nur so 5 cm breit und angeschraubt. Von innen kannst Du nun hoffentlich sehen, kommt die Feuchtigkeit von oben oder beginnt sie erst bei den Pfeilen. Unwahrschenlich!
Wichtig ist, das FG muss total austrocknen, wird schwierig. Vielleicht in einer geheizten Halle oder mit Heizgebläse. Staunässe muss raus!! Ev.wenn möglich, Dach von innen öffnen. Zum Beispiel im Kleiderschrank oder in den Stauschränken.
Dann die Dichtmasse entfernen und nach Austrocknung wieder anbringen. Feuchtigkeitsnachkontrolle!!
Vielleicht hilft Dir jemand aus dem Forum der in Deiner Nähe wohnt.

Tschüss ingemaus

Gast am 03 Dez 2007 11:25:16

Wenn Du selbst handwerklich nicht begabt bist, so wie Du selbst schreibst, dann würde ich mir eine Werkstatt im näheren Umfeld suchen und es dort fachmännisch abdichten lassen. Ich hoffe für Dich, dass das ein frischer Wasserschaden ist und nicht schon ein länger einwirkender. Wenn frisch, hast Du Glück und das Fachwerk hat noch keinen Schaden genommen.

Viel Glück und ein glückliches Händchen bei der Suche nach einer guten Werkstatt.

Gast am 03 Dez 2007 11:27:33

Nach hinten abfallend parken ist auch mein "Erste-Hilfe-Gedanke", daher der Kauf der Keile, denn mein Parkplatz gibts nicht her, der ist gerade.

Die Pfeile auf dem Bild sollen lediglich auf die Naht verweisen, neben der das Messgerät ausgeschlagen hat. Unterm Fenster ist alles im grünen Bereich, lediglich bis max. ca. 10cm neben dieser Naht ist Feuschtigkeit zu messen. Im unteren Bereich (direkt über der Sitzbank) schlug das Gerät schon ganz mächtig aus :(

Wenn jemand mit mehr Ahnung als ich es habe in meiner Nähe ist und helfen könnte, wäre ich natürlich mächtigst dankbar, da ich sowas von 2 linke Hände habe.....Ansonsten werde ich mal Ende der Woche bei Pieper vorbeischauen und schauen was die Jungs dort dazu sagen.

Auch für einen anderweitigen Tip zu einer geeigneten, guten Werkstatt in meiner Nähe wäre ich dankbar (Mobilcamp GE hat keine Werkstatt mehr).

Nasenbär am 03 Dez 2007 11:31:29

Hatte das Bild eben nicht gesehen. Da kommt ja erschwerend hinzu, dass die Anschlussstelle der Dachreling auch als Ursache gelten könnte. Ich denke, da wirst du einen Fachmann beauftragen müssen. Wie du schreibst, bist du ja technisch nicht so versiert.
Bei meinem Elngah war ja wie geschrieben, oben die Naht am Übergang undicht. Raus kam das Wasser innen an der Dachluke und innen an der Seitennaht.

ingemaus am 03 Dez 2007 12:08:00

Hallo!

Im Gegensatz zu einem Wasserschaden in einen Haus, ist es schwierig den Schaden an einem FG zu lokalisieren und beseitigen. Das FG kann einmal nach links dann nach rechts vorne oder hinten abfallend stehen.
Schon schwierig!

tschüss ingemaus

Gast am 03 Dez 2007 12:25:16

ab einem bestimten Alter und bei normalem Gebrauch ist es ratsam alle Dichtungsfugen neu abz zu dichten, hier gehören auch wie Nähte wie auf dem Bild zu sehen und auch alles was hauptsächlich im dachbereich noch zusätzlich verschraubt ist mit dazu.
Bin der meinung das man an jedem fahrzeug ab dem 7 Jahr solche Nähte und Fugen neu abdichten sollte, das Dichtmatereial ist nicht für ewig.

Gast am 03 Dez 2007 12:26:13

Hallo Teddybär,
wenn Du mit dem Fahrzeug bei mir vorbeikommst, kann ich ihn mir gerne einmal anschauen. Aber wenn Du (wie Du schreibst) zwei linke Hände und dann auch noch keine Garage hast, wird Dir wohl nur eine Werkstatt übrig bleiben, aber dann wird`s richtig teuer. Du solltest auf jeden Fall versuchen, durch eigene Vorarbeiten den Zeitaufwand für die Werkstatt so gering wie möglich zu halten. Ich denke da an Ausbau der Möbel und abnehmen der Verkleidung.
Pieper ist eigentlich eine gute Adresse, allerdings ist es sehr schwer dort Termine zu bekommen. Ich könnte Dir noch Zimmermann in Wanne-Eickel empfehlen. Habe da zwar noch nicht reparieren lassen (da ich das selber mache), hole dort aber des öfteren Ersatzteile, die ich bei Pieper nicht bekomme.
Auf meiner Webseite findest Du meine Email-Adresse (oder schick mir einfach eine PM)
Mit freundlichen n und Glückauf
Lollo_C aus RE

Gast am 03 Dez 2007 12:29:21

Lollo_C hat geschrieben:Hallo Teddybär,
wenn Du mit dem Fahrzeug bei mir vorbeikommst, kann ich ihn mir gerne einmal anschauen. Aber wenn Du (wie Du schreibst) zwei linke Hände und dann auch noch keine Garage hast, wird Dir wohl nur eine Werkstatt übrig bleiben, aber dann wird`s richtig teuer. Du solltest auf jeden Fall versuchen, durch eigene Vorarbeiten den Zeitaufwand für die Werkstatt so gering wie möglich zu halten. Ich denke da an Ausbau der Möbel und abnehmen der Verkleidung.
Pieper ist eigentlich eine gute Adresse, allerdings ist es sehr schwer dort Termine zu bekommen. Ich könnte Dir noch Zimmermann in Wanne-Eickel empfehlen. Habe da zwar noch nicht reparieren lassen (da ich das selber mache), hole dort aber des öfteren Ersatzteile, die ich bei Pieper nicht bekomme.
Auf meiner Webseite findest Du meine Email-Adresse (oder schick mir einfach eine PM)
Mit freundlichen n und Glückauf
Lollo_C aus RE


Also gleich Möbel ausbauen würde ich nicht, ab man kann ja auch von hinten anfangen :lol:

Schauen obe wo an den Möbeln was erkennbar ist ja. aber ansonsten nur von aussen rangehen - den Aufwand innen kann man sich ersparen :!:

RG Regalbau am 03 Dez 2007 12:29:46

Hallo Teddybär,

das mit dem Wasserschaden ist sehr ärgerlich. Das mit dem auf Keile abstellen, wenn ich das Womo nicht brauche, praktiziere ich eigentlich immer. Ich würde es nich nach hinten ablaufen lassen, weil Du an einem älteren Womo, wenn du Pech hast am Übergang Stoßsfänger zur Rückwand und evtl. am Aufhängepunkt des Radträgers Feuchtigkeitsprobleme bekommst.
Ich neige unser Womo zur Fahrerseite hin, indem ich zuerst Vorwärts ganz nach oben auf einen Keil fahre.
Dann lege ich hinter das Hinterrad auf der gleichen Seite einen Auffahrkeil und fahre zurück, bis ich auf beiden Keilen mittig stehe.
So kann ich das Womo ohne Gang einzulegen und Handbremse ziehen abstellen. Das Wasser läuft nun restlos über die Fahrerseite ab.
Gerade im Winter ist es Ratsam kein Wasser auf dem Dach stehen zu lasse.(auch bei einem dichten Mobil). Da der Frost den Dichtkanten und Nähten arg zuschaffen macht. Sollte irgenwo eine kleine Stelle sein wo Wasser letwas eintreten kann, dann dehnt sich das gefrorene Wasser aus und sprengt regelrecht die Dichtnähte.

Ist jetzt zwar keine Hilfe was Deinen bestehenden Schaden betrifft, aber um weitere zu vermeiden.

abo1 am 03 Dez 2007 12:30:31

logo hat geschrieben:ab einem bestimten Alter und bei normalem Gebrauch ist es ratsam alle Dichtungsfugen neu abz zu dichten, hier gehören auch wie Nähte wie auf dem Bild zu sehen und auch alles was hauptsächlich im dachbereich noch zusätzlich verschraubt ist mit dazu.
Bin der meinung das man an jedem fahrzeug ab dem 7 Jahr solche Nähte und Fugen neu abdichten sollte, das Dichtmatereial ist nicht für ewig.


hallo

das glaube ich auch
vermutlich sollten alle 5 bis 7 jahre die ganzen dichtleisten und aufbauten runter un neu eingedichtet werden ...
lg
g

abo1 am 03 Dez 2007 12:32:42

logo hat geschrieben:Also gleich Möbel ausbauen würde ich nicht, ab man kann ja auch von hinten anfangen :lol:

Schauen obe wo an den Möbeln was erkennbar ist ja. aber ansonsten nur von aussen rangehen - den Aufwand innen kann man sich ersparen :!:


hallo

undichtheiten immer von aussen bearbeiten!

ausser es ist schon alles aufgeweicht innen und muss so und so raus
da kann man(n) es natürlich auch gleich rausreissen ...

lg
g

Gast am 03 Dez 2007 13:26:20

Hallo fs

Ich bin da auch Nasenbärs Meinung.
Nimm mal auf der Seite die Reling ab, bin mir fast sicher das Du dann schon siehst wo das Wasser eintritt,(rostige Schrauben) das lässt sich dann auch recht leicht abdichten.

Gast am 03 Dez 2007 13:35:12

Hallo fs,

stimmt genau, was Mario schreibt, war bei meinem ganz genau so, es lief bei der Reeling rein.
Dichte die ab, dann müstest Du (hoffentlich)Ruhe haben. Viel Glück, und mach es, bevor der Frost losgeht, damit nicht noch mehr kaputtfriert. Ich habe es mir allerdings recht einfach gemacht, das hier ja nunmal nicht soviel Regen ist, also die Schrauben eine nach der anderen raus, Träger etwas anheben und fett Silikon in die Löcher und neue Schrauben wieder rein. Danach habe ich alle Kanten mit spezieller (elastischer) Dichtungsfarbe gestrichen und alles ist trocken. werde den Anstrich allerdings jedes Jahr wiederholen, allerdings hier wegen der Sonne.

mfg
Michael

turbokurtla am 03 Dez 2007 14:12:13

Hallo Teddy
Meine Vermutung ist auch entweder die Reeling oder der Übergang vom "Alkoven" zum Dachblech. Wie ist denn der Übergang hinter der Kante ? Ist da eine Leiste quer drauf oder nur eine Sikaflexnaht ?
Auf jeden Fall muß alles, was da oben ist, anständig abgedichtet werden. Und beim Abschrauben, wie schon beschrieben, auf Wasserspuren oder rostige Schrauben achten.
Natürlich sollte auch von innen mit einem Messgerät der exakte Einbruch lokalisiert werden.
Tja, und Deine Wände würde ich ganz genau beobachten. Wenn da Wasser drin ist, mußt Du das irgentwie trocken bringen, sonst fault Dir in den nächsten Jahren alles weg.
ich würde hier alle möglichen Sachen wegschrauben, so viel wie möglich Stellen in der Wand öffnen. Besonders ganz unten ! Ev. wieder abdeckbare Öffnungen in die Wand schneiden und wenns nicht anders geht, mit Profi Trocknungsgeräten alles trocknen.
Aber zuerst muß mal die Ursache bekämpft werden.
Kurt

Gast am 03 Dez 2007 14:54:54

turbokurtla hat geschrieben:Hallo Teddy
Meine Vermutung ist auch entweder die Reeling oder der Übergang vom "Alkoven" zum Dachblech. Wie ist denn der Übergang hinter der Kante ? Ist da eine Leiste quer drauf oder nur eine Sikaflexnaht ?
Auf jeden Fall muß alles, was da oben ist, anständig abgedichtet werden. Und beim Abschrauben, wie schon beschrieben, auf Wasserspuren oder rostige Schrauben achten.
Natürlich sollte auch von innen mit einem Messgerät der exakte Einbruch lokalisiert werden.
Tja, und Deine Wände würde ich ganz genau beobachten. Wenn da Wasser drin ist, mußt Du das irgentwie trocken bringen, sonst fault Dir in den nächsten Jahren alles weg.
ich würde hier alle möglichen Sachen wegschrauben, so viel wie möglich Stellen in der Wand öffnen. Besonders ganz unten ! Ev. wieder abdeckbare Öffnungen in die Wand schneiden und wenns nicht anders geht, mit Profi Trocknungsgeräten alles trocknen.
Aber zuerst muß mal die Ursache bekämpft werden.
Kurt


Da bin ich ja froh, dass Turbokurtla auch der Meinung ist, dass eine Reparatur oben nicht aufhören darf.
mfg
Lollo_C aus RE

abo1 am 03 Dez 2007 16:46:04

Alino hat geschrieben:.... Träger etwas anheben und fett Silikon in die Löcher und neue Schrauben wieder rein. ....


hallo

mag sein dass es positive einzel erfahrungen gibt

aber grundsätzlich ist silikon im Womo nur bei der badewannen- oder duschtassenabdichtung richtig

überall sonst bitte passenees sikaflex (oder ggf. dekalin - aber in diesem fall wohl eher nicht)

lg
g

Gast am 03 Dez 2007 16:56:10

abo1 hat geschrieben:
Alino hat geschrieben:.... Träger etwas anheben und fett Silikon in die Löcher und neue Schrauben wieder rein. ....


hallo

mag sein dass es positive einzel erfahrungen gibt

aber grundsätzlich ist silikon im womo nur bei der badewannen- oder duschtassenabdichtung richtig

überall sonst bitte passenees sikaflex (oder ggf. dekalin - aber in diesem fall wohl eher nicht)

lg
g


@ vollkommen richtig was abo1 hierzu schreibt KEIN SILIKON :!:
SIKAFLEX heist das Zauberwort

um zusätzlichen Schutz zu erhalten kann man auch die gesamte Dachfläche über die Dichtnähte und Verschraubungen noch Rubberroof oder ähnliches aufbringen. Ist ne Dachbeschichtung die fast bei jedem Ami Mobil drauf ist. Hat zudem den Vorteil das die Regengeräusche gemindert werden und im Schadensfall einfach auszubessern. :wink:

Dexter am 03 Dez 2007 23:39:35

Hallo fs,

kann Dir evtl. helfen, habe schon häufiger Wohnmobile trockengelegt. Ein vernünftiges Messgerät ist auch vorhanden. Wenn Du magst melde Dich kurz unter [bitte keine Mailadressen posten]. Habe meinen Senf schon häufiger zu diesem Thema beigetragen und viel auf die Nuss bekommen. Nach dem Motto, von einem Privatmann.... usw. dann lieber zu einem Händler. Bitte jeder wie er mag. Habe von 7 Womo bei 3 Womo die wir in den 12 Jahren gefahren haben Wasserschäden selbst repariert. Vom letzten habe ich eine ausführliche Bilddokumentation gemacht, das Womo wurde komplett neu abgedichtet. Den jetzigen Eigner treffe ich ab und an und er ist nach fast 2 Jahren die er unsere dicke Berta fährt nach wie vor bestens zufrieden. Bin mittlerweile der Auffassung das eigentlich jedes Womo was älter als 7-8 Jahre ist Feuchtigkeitsprobleme hat, die meisten Eigner wissen es nur nicht. Kann auch nicht wirklich verstehen, das man ein Womo beim einer Dichtigkeitsprüfung abgibt. Ich habe bei unserem ersten Womo die Termine so gelegt, dass ich dabei bleiben konnte, wenn der Händler da schon sauer geschaut hätte, wäre ich gleich zum nächsten gefahren. Zu einer Dichtigkeitprüfung gehört ein kompletter Bericht wo gemessen und was für Werte gemessen wurden. In 6-12 Monaten bei der nächtsten Messung muß ich doch vergleichen können um zu beurteilen ob mein Womo noch i.O. ist oder sich die Werte verschlechtert haben? Kopf hoch wenn Du streichen und tapezieren kannst, dann kannst Du auch ein Womo reparieren, glaube mir ist alles nicht so schwer. Wichtig ist nur das Du das richtige Material nimmst zum abdichten. Also nix mit Silikon, sondern je nach dem Sikaflex, Decalin und ... ich hab den Namen vergessen, nenne es immer Kacke am Band, z.B. für Dachhauben oder Dachgepäckträger weil dort höhere Belastungen auftreten. Wenn Du die Triebkopfanbindung, also deine Naht auf dem Dach in Verdacht hast, dann schon mal alles wenn irgend möglich trockenputzen und mit dem breiten recht teuren Klebeband, Dichtband aus dem Baumarkt pro. Rolle ca. 7-11 Euro abkleben. Gib es in den Farben Silber, Schwarz usw.. Alles andere wenn Du magst am Telefon, ggf. vor Ort.

Dexter

abo1 am 04 Dez 2007 00:01:04

Dexter hat geschrieben:.... Also nix mit Silikon, sondern je nach dem Sikaflex, Decalin und ... ich hab den Namen vergessen, nenne es immer Kacke am Band...


hallo

butyldichtband, im prinzip dekalin aber als band
gibt es in verschiedenen stärken und breiten

lg
g

Gast am 04 Dez 2007 08:24:32

Hallo Dexter,
vielen Dank für dein Angebot! Ich würde gern darauf zurückkommen.
Da hier keine email-Adressen gepostet werden dürfen, kannst du mir vielleicht eine email über meine Homepage schicken (unten auf SITE klicken)!? Ich melde mich dann bei dir.

Dass ich kein Silikon, sondern Sika oder Dekalin verwenden sollte hab ich mir schon angelesen. Das Butyldichtband scheint mir aber eher eine Alternative zum Dekalin zu sein und somit eher als Dichtmasse zwischen verschraubbaren Elementen zu dienen, oder?

abo1 aus einem anderen Beitrag hat geschrieben:
DEKALIN (butyldichtmasse, gibt es auch als butyldichtband):
ist ein DICHTUNGSMITTEL, es klebt kaum und ist daher nicht in der lage dinge am fahrzeug zu halten, wenn diese nicht zusätzlich verschraubt oder verklemmt werden
es bleibt dauerelastisch und kann jederzeit wieder entfernt werden.
anwendung für den einbau von fenstern und dachluken, den (keder) dichtleisten an den dachkanten, serviceklappenrahmen usw

Camperseppi am 04 Dez 2007 10:50:08

Schau da mal nach. [url]http
//www.kodiak-mobil.de/html/beschichtung_kabinen.html[/url]. Hier sind Bilder von deiner Problemstelle.

abo1 am 04 Dez 2007 11:14:52

fs hat geschrieben:...Das Butyldichtband scheint mir aber eher eine Alternative zum Dekalin zu sein und somit eher als Dichtmasse zwischen verschraubbaren Elementen zu dienen, oder?

abo1 aus einem anderen Beitrag hat geschrieben:
DEKALIN (butyldichtmasse, gibt es auch als butyldichtband):
ist ein DICHTUNGSMITTEL, es klebt kaum und ist daher nicht in der lage dinge am fahrzeug zu halten, wenn diese nicht zusätzlich verschraubt oder verklemmt werden
es bleibt dauerelastisch und kann jederzeit wieder entfernt werden.
anwendung für den einbau von fenstern und dachluken, den (keder) dichtleisten an den dachkanten, serviceklappenrahmen usw


hallo

genau richtig

war nur als ergänzung zum kommentar des kollegen gedacht
für deinen falle vermutlich bedeutungslos (ausser du dichtest zb dachdichtleisten neu ein)

im vertrauen gesagt:
hab schon viel mit dem zeug gearbeitet, dekalin aus der tube ist mir aber lieber, auch für die dachdichtleisten ...

lg
g

friedhelm28 am 04 Dez 2007 11:47:21

Hallo Andreas "Teddy"

Wenn Du vorne eine Dachluke hast, schaue Dir diese genau an ob sie dicht ist. Vor allem da wo sie auf dem Dach aufliegt, bevor Du die anderen Sachen die schon sehr gut beschrieben wurden, anfängst.
Bei mir war die undichte Stelle so wie ein feiner Haarriss und der Wassereintritt war nur, wenn das Mobil ganz gerade stand. (Genau am Dachfenster) Wasser sucht sich seinen Weg und kommt da zum Vorschein wo man es am wenigsten für möglich hält.

Viele

Friedhelm

LowCostDriver am 04 Dez 2007 20:37:42

Mensch Andreas,
ich kann dir zwar keinen wirklichen Rat geben aber ich wollte wenigstens kurz die Gelegenheit nutzen dir zu schreiben das ich das mit dem Wohnmobil total schade finde.
Ich bin froh, dass du trotzdem daran fest hälst.
Ist ein schönes Teil, haben uns ja in Greven selbst davon überzeugen dürfen. Und du warst (berechtigterweise) so stolz drauf.
Tut mir echt leid, dass du nun Ärger damit hast. :(

Ich hoffe du bekommst das schnell wieder in den Griff.


Björn

Nasenbär am 04 Dez 2007 20:44:15

Achso Andreas, hast du denn mit meinem hervorragenden "Profimessgerät" auch an der Stelle gemessen, die jetzt undicht/feucht ist? Wär ja mal Intereessant zu wissen, wie sehr man sich auf die Geräte der "Konsumerklasse" verlassen kann. Welches der beiden Geräte hattest du benutzt?
Allerdings, so ganz kann man Fehlmessergebnisse ja nicht dem Gerät zuschieben. Man muss die Geräte ja auch benutzen können.

Zur Dachluke aus meiner Erfahrung: Da lief das Wasser direkt am Innenrahmen raus. Das Mini-Heki hatte Haarrisse am Rahmen.

Gast am 04 Dez 2007 22:35:38

@Heinz
Bewusst an der Stelle gemessen habe ich nicht, aber ich weiss es auch nicht mehr genau. Eigentlich habe ich eher an den markanten Stellen um die Öffnungen gemessen.

@Björn
Danke fürs Mitgefühl...ich kanns gebrauchen :roll:

Ich hatte eben ein langes Telefonat mit Dexter, der nochmals seine Hilfe angeboten hat (von hier schonmal besten Dank dafür!).
Ich werde am Do oder Fr mal bei Pieper vorbeifahren und eine Meinung einholen. Am WE werden wir dann wohl selbst nochmal intensiv forschen und dann entscheiden wie wir vorgehen.

Drückt mal alle fest die Daumen, dass es finanziell überschaubar bleibt........

sabi am 04 Dez 2007 22:54:30

Hallo Andreas,
Hier sind alle verfügbaren daumen gedrückt-das reperatur überschaubar bleibt!
Hast du innen denn schon was abgeschraubt?
an Anja

Lg Sabine

Ps.Sind die Fotos von meinen Babys eigendlich was geworden?

Gast am 04 Dez 2007 22:57:37

Hallo Sabine,

nee, abgeschraubt hab ich noch nix....da fehlt die Traute :?
Aber am WE werd ich definitiv rangehen.

Die Bilder hab ich nur grob überflogen...so 1 bis 2 sind wohl dabei. Ich mail sie dir, wenn sie fertig sind.
natürlich auch an Manfred :wink:

puma am 05 Dez 2007 12:19:37

Du hast das WoMo doch erst vor wenigen Monaten gekauft, wenn ich mich recht erinnere. Wie sieht es denn da mit der Gewährleistung aus, wenn Du vom Händler gekauft hast, müßte die ja noch greifen.
Bei Privat übrigens auch, wenn sie nicht vertraglich ausgeschlossen wurde.

Auf alle Fälle hoffe ich, daß Du "günstig" Dein Mobil dicht und evtl. vorhandene Schäden beseitigt bekommst.

Viele aus Osnabrück

Gast am 08 Dez 2007 14:57:49

So...jetzt hab ich die Innenverkleidung abgenommen.

Meine schlimmsten Befürchtungen sind leider wahr geworden.

Die senkrechte Verlattung am Übergang von Fahrerkabine zum Aufbau ist komplett morsch. Es beginnt oben direkt unterhalb der Schränke.

Hier ein paar Bilder:

abo1 am 08 Dez 2007 15:01:32

hallo

schlimm

und vor allem:
der vorbesitzer scheint ja schon daran gearbeitet zu haben
hat es also gewusst

oder hast du da unter der leiste schon mit sika gearbeitet?

lg
g

Gast am 08 Dez 2007 15:11:24

abo1 hat geschrieben:...oder hast du da unter der leiste schon mit sika gearbeitet?

lg
g


Nein! Defintivnicht, denn ich habe sie ja heute das erste mal abgenommen.

Sieht man tatsächlich, dass dort schon mal dran gebastelt wurde?????????
Ich habe leider keinen Vergleich. Das wäre natürlich sehr sehr wichtig, wenn ich mich an den Vorbesitzer wende.

Gast am 08 Dez 2007 15:23:42

Scheiße Teddy :!:

Mein Mitgefühl, hoffe für dich dass du das irgendwie kostengünstig wieder hin bekommst.

Ich würde da jetzt auch wie son Ochs vorm Berg stehen..Deshalb kann ich dir auch leider keine Tipps geben :(

Gast am 08 Dez 2007 15:52:07

na das sieht ja wahrlich nicht gerade gut aus.
fs,
jetz würde ich erst mal kräftig austrocknen und lüften. Dann schauen von wo das Wasser kommt - na und dann Teile auswechseln, wird nicht viel anderes zu machen sein.
Das mit dem Vorbesitzer und dem richtiger Weise schon zitierten nachträglichen Abdichten, da wirst Du nicht viel machen können wenn Du das Fahrzeug schon über ne längere Zeit hast. Da würde ich mich dann auch nicht damit aufhalten.
Repariere es ordentlich und dann wird es schon wieder .

Jedefalls sollte dieses an alle eine Warnung sein damit man spätestens alle paar Jahre die Übergänge von außen neu abdichtet - es hebt eben nichts für ewig.

Gast am 08 Dez 2007 15:57:00

logo hat geschrieben:... da wirst Du nicht viel machen können wenn Du das Fahrzeug schon über ne längere Zeit hast.

Die Übergabe war am 02.10.2007. Ist das aus deiner Sicht schon eine längere Zeit??? :?
Innerhalb von 2 Monaten kann aus meiner Sicht das Holz nicht derart wegmorschen oder sehe ich das falsch?

Gast am 08 Dez 2007 16:08:20

fs hat geschrieben:
logo hat geschrieben:... da wirst Du nicht viel machen können wenn Du das Fahrzeug schon über ne längere Zeit hast.

Die Übergabe war am 02.10.2007. Ist das aus deiner Sicht schon eine längere Zeit??? :?
Innerhalb von 2 Monaten kann aus meiner Sicht das Holz nicht derart wegmorschen oder sehe ich das falsch?


Entschuldigung - wußte ich nicht - Na dann würde ich selbst jetz nichts machen sondern sofort und unnachgiebig reklamieren - ist ja ne Sauereio sowas - solche Fahrzeuge mit derartigen Schäden zu verkaufen.

Gast am 08 Dez 2007 17:01:27

Hallo fs,
jetzt wird es Zeit für eine Bestandsaufnahme und dann ran an den Vorbesitzer. Sowas "wächst" nicht innerhalb von zwei Monaten. Da sollte er sich zumindestens finanziell beteiligen oder den Kaufpreis mindern.
Bevor hier nicht ein Gespräch stattgefunden hat, würde ich auch nicht großartig weiter demontieren.
Werde Dir in der Zwischenzeit über Deine handwerklichen Fähigkeiten im klaren - der Anfang war ja schon nicht schlecht! Dann solltest Du Dich allerdings nach einer Halle umsehen, in der Du werkeln kannst. Anleitungen zur Reparatur findest Du hier im Forum genug. Nur eins ist klar: Wenn Du nicht selber Hand anlegst, wird es teuer!
Im Moment möchte ich nicht in Deiner Haut stecken.
Trotzdem alles Gute und wenn Du Fragen hast: Stuckenbusch liegt neben Hochlar.
Mit freundlichen n und Glückauf
Lollo_C aus RE

Gast am 08 Dez 2007 17:06:19

Ich gehe von einem Privatverkauf aus. Gekauft wie gesehen. Ohne Garantie. Das ist kein Neuwagen. Ich glaub nicht das der Vorbesitzer sich dran beteiligen muss. Haben wir hier keinen Rechtsverdreher der sich mal dazu auslassen kann?


Hardo

P.S. @Teddy Schöne Scheibe. Ich fühle mit Dir. :troest:

Lancelot am 08 Dez 2007 17:15:49

Bin zwar kein Rechtsverdreher, aber ich denke:

Privat = keine Garantie ( für nix ).

Wenn man dem Vorbesitzer allerdings Vorsatz nachweisen könnte, z.B. durch die Aussage einer Werkstatt, die den Schaden vor Verkauf bemerkt/begutachtet hat, dann liegen die Karten gut.

Die Schwierigkeit ist halt nur, den Vorsatz auch schlüssig nachweisen zu können.

Sieht nicht gut aus.

Beduin am 08 Dez 2007 17:40:50

wenns wirklich sicher ist das er schon rumgeschmiert hat, wie auf den Bildern zu vermuten :!: läge doch klar Vorsatz vor.

Raten,
lass das von einem Anschauen der sich richtig gut auskennt. Evtl ein Händler mit Werkstatt und das dir schriftlich geben, dann den VK mal anrufen, wie er dazu steht.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Hobby 600 Bj.87 - Reparatur der Aufbautür
Fenster oder Schießscharten ?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt