felix52 am 17 Sep 2012 19:10:03 schnatterente hat geschrieben:Luft und Liebe :D :D :D
Überhaupt nicht verkehrt...... :)
Wenn das nicht vorhanden ist, gehts halt nicht.... :D
Du kannst die größte Wohnung, die maximale finanzielle Sicherheit haben, es geht nicht.
Und wenn dann noch die Lebensfreude, die Wünsche nach "Neuem" durch den Alltagstrott
erstickt werden, dann stirbst Du, lange bevor Du als tot erklärst wirst.
Da hilft auch keine wohlbeheizte 4-er Couch, immer sauber und immer bereit .
8) Das einzige, was dann noch hilft, sind arzthoppermäßige Besuche und das Warten auf Kinder und Enkel.....
:)
ernsteto am 17 Sep 2012 19:39:21 Meiner Meinung nach liegt das immer an einem selber.
Ich bin nicht fremdbestimmt oder lasse mich ersticken.
Man muss nur Entscheidungen treffen. Nur für sich alleine (bzw. mit dem Partner. Wenn der nicht will gibt es leider keine Chance).
bandit-le am 17 Sep 2012 20:08:02 schnatterente hat geschrieben:Luft und Liebe :D :D :D
:D Auch schön... :D
Wobei meine Frage durchaus ernst gemeint war.
Nicht jedem ist es vergönnt, so wie bei Meli und Wolfgang, monatlich 700 Glocken Mieteinnahmen zu haben, leider...
tammy99 am 17 Sep 2012 20:21:06 bandit-le hat geschrieben:tammy99 hat geschrieben:Moin,
ich finde den Thread extrem interessant. Wenn ich keine Kinder hätte, würde ich das auch machen. Fred
Und wovon würdest DU leben, Fred?
gute Frage, Haus verkaufen, Darlehen tilgen und den Rest anlegen.
Wenn kein Geld mehr da ist, wieder arbeiten. Wer weiß, was in 5 oder 10 Jahren ist? Niemand. Sicherheit gibt es nicht.
LG,
Fred
klink_bks am 17 Sep 2012 20:26:32 :D Und man darf nicht vergessen ! :D
Manchmal bekommt man auch die aeusseren Umstaende auferlegt, fuer die man selber nicht mal was kann.
Bei mir kam so beispielsweise die Pflege meiner Mutter auf mich zu, das war absolut nicht vorher abzusehen.
Nur mal so als Beispiel.
Achim
bandit-le am 17 Sep 2012 20:35:15 tammy99 hat geschrieben:bandit-le hat geschrieben:tammy99 hat geschrieben:Moin,
ich finde den Thread extrem interessant. Wenn ich keine Kinder hätte, würde ich das auch machen. Fred
Und wovon würdest DU leben, Fred?
gute Frage, Haus verkaufen, Darlehen tilgen und den Rest anlegen. Wenn kein Geld mehr da ist, wieder arbeiten. Wer weiß, was in 5 oder 10 Jahren ist? Niemand. Sicherheit gibt es nicht. LG, Fred
Interessanter Gedankenzug, Fred.
Ich selbst wohne in einer Eigentumswohnung, die noch lange nicht abbezahlt ist. Ich nehme an, bei Dir ist es ähnlich?
Vielleicht muss ich das wirklich mal zu Hause zur Diskussion stellen...
felix52 am 17 Sep 2012 20:35:23 Jou Achim,
das kenn ich aus den letzten 5 Jahren.
Aber ich glaube, dass so etwas wohl Jeder berücksichtigt bei seinen Entscheidungen...
Felix52 :)
brainless am 18 Sep 2012 00:34:16 tammy99 hat geschrieben:Moin,
ich finde den Thread extrem interessant. Wenn ich keine Kinder hätte, würde ich das auch machen.
Mir ist auch egal, ob jemand mit 20 "aussteugen" möchte. Kann er ja gerne machen. Und was soll denn die Diskussion, ob derjenige "uns" später auf der Tasche liegt? Wo zahlen wir denn ein? Nirgends! Das Geld geht direkt an die jetzigen Rentner und ob meine Generation trotz "Einzahlen" überhaupt später noch mal was bekommt ist mehr als fraglich. Auch heute bekommen sehr viele Leute Rente, die nie etwas "eingezahlt" haben. So ist unser Sozialsystem nunmal organisiert. Da muss ich mich nicht drüber aufregen.
LG, Fred
Ja, genau so sehe ich das auch: Leben hat eher was mit "Erleben" zu tun, als mit "Ableben". Was heute ist, das weiß ich; was morgen ist, das ahne ich; was übermorgen, nächste Woche, nächstes Jahr oder in zwanzig Jahren ist - darauf habe ich -allerhöchstens- geringen Einfluß. Deshalb halte ich solch eine Meinung (die ich als subjektiv durchaus akzeptiere) für vollkommen falsch: dem ist nix mehr hinzuzufügen----- genau so sehe ich es auch-----jeder kann machen oder tun was er will....aber bitte nicht auf kosten anderer....und später mit 65 dann schmarotzen gehen.....aber nie was eingezahlt haben !!!!!
Hier wird versucht, ein betriebswirtschaftliches Modell auf einen Lebenslauf anzuwenden.
Lebensversicherungen brauchen solche Kalkulationen, Lebenskünstler nicht,
Volker :wink:
saldenmechaniker am 18 Sep 2012 09:38:55 Es gibt immer mehr Leute, die NICHTS zu verkaufen haben und nur im Womo leben...
(so jedenfalls meine Beobachtung)
Ob und wie das den Ruf der gesamten Womogemeinde schadet, braucht man wohl nicht zu diskutieren.
Die Ausgrenzung (Ghettoisierung) der Womofahrer wird wohl fortschreiten.
brainless am 18 Sep 2012 10:30:57 saldenmechaniker hat geschrieben:Es gibt immer mehr Leute, die NICHTS zu verkaufen haben und nur im Womo leben...
(so jedenfalls meine Beobachtung)
Ob und wie das den Ruf der gesamten Womogemeinde schadet, braucht man wohl nicht zu diskutieren.
Die Ausgrenzung (Ghettoisierung) der Womofahrer wird wohl fortschreiten.
Hallo,
hab' ich da irgenwas nicht mitgekriegt??
WO werden Wohnmobilfahrer ausgegrenzt? Von wem? Warum?
Verbindest Du die Nutzung von Wohnmobilen mit einer präferierten Elite - oder warum hast Du das gepostet? :eek:
Volker
eaglesandhorses am 18 Sep 2012 11:14:31 Kapier den Satz auch nicht so wirklich.
Ich habe mich bis jetzt weder ausgegrenzt oder "ghettoisiert" gefühlt. Und ausserdem isses mir völlig wurscht ob eine/r ein dickes Konto hat und ein Womo oder aber auch nicht. So what??? Soll das Fazit dieser Aussage sein, daß ich nur dauerhaft im Womo leben darf, wenn ich vorher mindestens fünf schuldenfreie Immobilien vertickt habe???? :nixweiss: :nixweiss:
wolfherm am 18 Sep 2012 11:18:43 Ja, genau so.... :D
eaglesandhorses am 18 Sep 2012 11:20:20 Aha...
Naja bis ich mit der Arbeit daran fertig bin, brauch ich dann auch kein Womo mehr....buche mir dann einen Platz im Friedwald.
mafrige am 18 Sep 2012 12:09:26 saldenmechaniker hat geschrieben:Es gibt immer mehr Leute, die NICHTS zu verkaufen haben und nur im Womo leben...
(so jedenfalls meine Beobachtung)
Ob und wie das den Ruf der gesamten Womogemeinde schadet, braucht man wohl nicht zu diskutieren.
Die Ausgrenzung (Ghettoisierung) der Womofahrer wird wohl fortschreiten.
Die sollten wir aber deutlich ausgrenzen, was hälts du davon, wenn die die Häuser, Schiffe... sich für jedes Haus, Schiff... einen Aufkleber hinten aufs Wohnmobil kleben. Man erkennt dann diese Anderen, weil ohne... :D
northernlights am 18 Sep 2012 13:51:39 quax1968 hat geschrieben:Gerade wir in Deutschland sind eigentlich reich beschenkt. Angefangen von den Ausbildungsmöglichkeiten bis hin über das soziale Netz.
Reich beschenkt? In Deutschland? Das trifft aber wohl nur für die eine Hälfte - und wenn überhaupt noch - der Bevölkerung zu. Bin jetzt seit 28 Jahren in der Schweiz und bin entsetzt über den Zerfall der Werte und auch die Infrastruktur in Deutschland.
Damit meint auch ein Schreiber die "Ausgrenzung". Denn es gibt und wird immer mehr Menschen geben, die gezwungen sind ein "fahrendes" Leben zu führen. Und nicht für alle ist es der Traum vom Leben.
Aber jetzt zum Punkt: Leben im Wohnmobil
Es gibt wohl diejenigen, die bewusst wie Meli und Wolfgang ihr Leben so leben, aber auch keine grösseren Reisen unternehmen. Es ist ihre grandiose Lebensphilosphie und ich gönne ihnen jeden Tag.
Wir wären eher, und das ist auch die Planung, Wohnmobilaussteiger auf Zeit mit Rund um die Welt Reisen. Da möchte ich dann auch mal zwischendurch, wenn das Gefährt auf dem Wasser zwischen Arktis und Antarktis zum neuen Ort schwimmt, nach Hause können und einfach nur schauen ob die Berge noch alle da sind. In diesem Sinne kann ich auch von vielen den Sicherheitsgedanken gut verstehen und auch die Ängste, die einem plagen den entscheidenden Schritt zu tun.
Man sollte aber versäumtes nicht bedauern. Eines ist fast immer klar: Wer in der Jugend nicht ausgiebig gereist ist und sich auf Abenteuer eingelassen hat, hat es wesentlich schwerer sich den Traum im Alter zu erfüllen.
Und wie schon oft hier geschrieben: Jeder soll sich seinen kleinen oder grossen Traum so erfüllen, dass es sein Leben lebenswerter macht.
quax1968 am 18 Sep 2012 13:52:56 tammy99 hat geschrieben:Moin,
ich finde den Thread extrem interessant. Wenn ich keine Kinder hätte, würde ich das auch machen.
Mir ist auch egal, ob jemand mit 20 "aussteugen" möchte. Kann er ja gerne machen. Und was soll denn die Diskussion, ob derjenige "uns" später auf der Tasche liegt? Wo zahlen wir denn ein? Nirgends! Das Geld geht direkt an die jetzigen Rentner und ob meine Generation trotz "Einzahlen" überhaupt später noch mal was bekommt ist mehr als fraglich. Auch heute bekommen sehr viele Leute Rente, die nie etwas "eingezahlt" haben. So ist unser Sozialsystem nunmal organisiert. Da muss ich mich nicht drüber aufregen.
LG, Fred
Und mir ist es halt nicht egal, ob jemand mit 20 aussteigt und später dann nach Hilfe vom Staat schreit. Der Staat sind wir alle, das sollte doch allen klar sein. Na klar zahlen wir heute für Rentner, für Straßen, für Schulen...
Und das funktioniert halt nur wenn es Leute gibt die etwas für den Staat tun.
Und dann sollte man sich auch fragen, was ein 20 jähriger bis dato erreicht hat. Kindergarten, Schule, Ausbildung... erhält man nur wenn der Staat das finanziert. Ich finde einfach, das sollte nicht vergessen werden.
Natürlich gibt es auch die Egos die immer nur nach sich schauen. Denen es egal ist, ob später ein Grossteil der Bevölkerung vor die Hunde geht.
Scheint ja In zu sein nur noch nach sich selber zu schauen.
Und da wir ja vermutlich keine Rente mehr bekommen ist es natürlich völlig korrekt, dass man keine Steuern mehr zahlt. Wo kämen wir denn dahin, wenn man in Vorleistung geht. Das man mal ne Schule usw. besucht hat. ne das zählt nicht-das ist ja selbsverständlich.
Ehrlich mich regt so eine Einstellung auf...
quax1968 am 18 Sep 2012 14:04:59 northernlights hat geschrieben:Reich beschenkt? In Deutschland? Das trifft aber wohl nur für die eine Hälfte - und wenn überhaupt noch - der Bevölkerung zu. Bin jetzt seit 28 Jahren in der Schweiz und bin entsetzt über den Zerfall der Werte und auch die Infrastruktur in Deutschland.
Ja reich beschenkt und das nur weil wir in Europa geboren sind und nicht in der Dritten Welt. Ich nenne das reich beschenkt. Schule, Ausbildung alles umsonst. Was man daraus macht liegt bei einem selbst.
saldenmechaniker am 18 Sep 2012 14:11:51 Wollte im Kontext mit dem Titel des Threads nur mal feststellen, dass nicht alle freiwillig in einem Womo leben.
Der/die eine oder andere kann es sich sicher leisten, von dem vorher verkauften Hab und Gut ein lockeres Leben im Womo zu führen.***
Neuerdings scheint es aber häufiger vorzukommen, dass Menschen in Situationen kommen, in denen sie im Womo leben müssen.
Die können gar nicht anders, als alles was noch an Infrastrukturnutzung kostenlos ist (Parkplätze, Brunnen, öffentl.WC usw.) in Anspruch zu nehmen.
Um dem Einhalt zu gebieten werden dann Verbotsschilder aufgestellt, die m.M. nach für Womofahrer schon fast einem Entzug der Aufenthaltserlaubnis gleich kommen.
So finden sich dann am Ende ALLE auf dem mehr oder weniger gepflegten Stellplatz vor den Toren der Stadt wieder.
Manch einer von den Nichtwomofahrern hatte es auch schon immer gewußt...
Versuche hier nur die gesellschftliche Realität zu beschreiben und verzichte bewußt auf die Einteilung in GUTE und BÖSE Womofahrer.
Mir persönlich wäre es auch lieber, es gäbe nur die romantische Seite des Womofahrens.
***
Da man hier oft und gern mißverstanden wird:
Ich meine nicht die Wohnmobilisten, die im Winter in Spanien im Womo und im Sommer (was man dort so Sommer nennt :D ) im Reihenhaus in Wanne-Eickel von ihrer selbstverständlich wohlverdienten Rente leben.
Schönen Tag noch
saldenmechaniker am 18 Sep 2012 14:16:28 northernlights hat geschrieben:[ Damit meint auch ein Schreiber die "Ausgrenzung". Denn es gibt und wird immer mehr Menschen geben, die gezwungen sind ein "fahrendes" Leben zu führen. Und nicht für alle ist es der Traum vom Leben.
Genauso habe ich es gemeint.
Salve
tammy99 am 18 Sep 2012 14:41:04 quax1968 hat geschrieben:tammy99 hat geschrieben:Moin,
ich finde den Thread extrem interessant. Wenn ich keine Kinder hätte, würde ich das auch machen.
Mir ist auch egal, ob jemand mit 20 "aussteugen" möchte. Kann er ja gerne machen. Und was soll denn die Diskussion, ob derjenige "uns" später auf der Tasche liegt? Wo zahlen wir denn ein? Nirgends! Das Geld geht direkt an die jetzigen Rentner und ob meine Generation trotz "Einzahlen" überhaupt später noch mal was bekommt ist mehr als fraglich. Auch heute bekommen sehr viele Leute Rente, die nie etwas "eingezahlt" haben. So ist unser Sozialsystem nunmal organisiert. Da muss ich mich nicht drüber aufregen.
LG, Fred
Und mir ist es halt nicht egal, ob jemand mit 20 aussteigt und später dann nach Hilfe vom Staat schreit. Der Staat sind wir alle, das sollte doch allen klar sein. Na klar zahlen wir heute für Rentner, für Straßen, für Schulen... Und das funktioniert halt nur wenn es Leute gibt die etwas für den Staat tun. Und dann sollte man sich auch fragen, was ein 20 jähriger bis dato erreicht hat. Kindergarten, Schule, Ausbildung... erhält man nur wenn der Staat das finanziert. Ich finde einfach, das sollte nicht vergessen werden. Natürlich gibt es auch die Egos die immer nur nach sich schauen. Denen es egal ist, ob später ein Grossteil der Bevölkerung vor die Hunde geht. Scheint ja In zu sein nur noch nach sich selber zu schauen. Und da wir ja vermutlich keine Rente mehr bekommen ist es natürlich völlig korrekt, dass man keine Steuern mehr zahlt. Wo kämen wir denn dahin, wenn man in Vorleistung geht. Das man mal ne Schule usw. besucht hat. ne das zählt nicht-das ist ja selbsverständlich. Ehrlich mich regt so eine Einstellung auf...
Moin,
auf der einen Seite hast Du ja Recht aber.....
Kann ich mir aussuchen wie die Gesellschaft sein soll? Ich werde hier reingeboren und muss mich assimilieren. Und wenn jemand das nicht will, sollte man das akzeptieren. Regt Euch lieber über die auf, die durch Ausnutzen des Steuersystems usw. noch reicher werden als sie ohnehin schon sind. Das zahlt die Gesellschaft nämlich auch. Der Mensch ist halt so, dass er alle Schlupflöcher ausnutzen wirde und alles in Anspruch nehmen wird, was ihm möglich ist. Das kann man nur vermeiden, wenn der Staat die Rahmenbedingungen verändert. Und die Regierung wird vom Volk gewählt. Leider gibt es in Deutschland zu mehr als 50% nur noch Lemminge, die sich alles erzählen lassen und weiterhin die Blockparteien (alle im Bundestag vertretenen) wählen. Wir schauen gerade zu wie unser Land vor die Hunde geht.
Ich möchte jetzt nicht zu politisch werden. Ich will damit nur sagen, dass man JETZT leben sollte und sein Geld ausgeben sollte, da die Entwertung des Geldes durch niedrige Zinsen und hohe Inflation schon begonnen hat und da Ihr alle diese Parteien wieder wählen werdet, wird das so weitergehen.
LG,
Fred
quax1968 am 18 Sep 2012 14:58:13 @fred
Sei mir nicht böse, aber das ist Stammtisch-Niveau.
Zuerst ging es um 20 Jährige die aussteigen - Plötzlich geht es um die doofen Reichen die ja immer reicher werden...
Zum Thema Steuern
Steuern machen einen nicht reicher - Glaube mir.
Und welche Schlupflöcher meinst Du jetzt genau?
appi68 am 18 Sep 2012 15:25:53 Irgendwie meinen hier viele das gleiche, nutzen aber andere Wörter, es auszudrücken.
Nichts von Alledem hat aber leider mehr was mit dem eigentlichen Hintergrund von Meli und Wolfgang zu tun.
das mit dem "Stammtisch" ist so weit nicht hergeholt!
Wir sollten hier wieder back to Topic und uns nicht in gesellschaftlichen sozialen Kompetenzen oder leistungen verlieren. 8)
northernlights am 18 Sep 2012 15:39:37 appi68 hat geschrieben:Irgendwie meinen hier viele das gleiche, nutzen aber andere Wörter, es auszudrücken. Nichts von Alledem hat aber leider mehr was mit dem eigentlichen Hintergrund von Meli und Wolfgang zu tun. das mit dem "Stammtisch" ist so weit nicht hergeholt! Wir sollten hier wieder back to Topic und uns nicht in gesellschaftlichen sozialen Kompetenzen oder leistungen verlieren. 8)
:D YEP , war auch mein Fehler, aber die Bemerkung konnte ich mir nicht verkneifen.Entschuldigung
--> Link
Die beiden Schweizer sind auch schon einige Jahre unterwegs. Vielleicht ist es doch auch die Courage es einfach zu tun, nach der man sich sehnt.
Naja es sind noch 1262 Arbeitstage (bei 4 Tage Woche) und die Ferien sind noch nicht abgezogen. Aber es waren auch schon mehr.
Unser Mobil kommt aber viel früher zum testen, in der Zwischenzeit Mieten und warten
tammy99 am 18 Sep 2012 17:25:32 Moin,
wollte mit meinen Ausführungen nur MEINE Sicht der Dinge wiedergeben und darstellen warum ich nicht für eine Zukunft sparen werde, die sich aller Voraussicht nach als finanziell schwieriger darstellen wird.
Wer das als "Stammtischniveau" abtut, sollte sich mal intensiver mit der Realität beschäftigen und sich seine eigene Meinung bilden.
Zur Ausgangslage: Ich stelle mir die Frage, was man so den ganzen Tag lang macht, wenn man z.B. den Winter über auf einem CP in Spanien steht. Ich glaube, dass es mir zu langweilig wäre.
Wenn schon aussteigen, dann die ganze Zeit durch die Gegend fahren und sich was anschauen. Aber das kostet dann leider wesentlich mehr, da man eine Menge Diesel verfährt.
Ich bewundere das, dass man mit 700€/Monat auskommt. Ich denke, dass wir zu zweit mit Versicherungen usw. bestimmt 2000€ benötigen würden.
Da bräuchte ich dann mal locker 800.000€, um von den Zinsen leben zu können :eek:
LG,
Fred
Lancelot am 18 Sep 2012 17:34:28 tammy99 hat geschrieben:Da bräuchte ich dann mal locker 800.000€, um von den Zinsen leben zu können :eek:
Leg ruhig nochmal dasselbe drauf ... Steuern auf den Ertrag müssen auch bezahlt werden :(
strandpeter am 18 Sep 2012 17:45:34 tammy99 hat geschrieben:Ich bewundere das, dass man mit 700€/Monat auskommt. Ich denke, dass wir zu zweit mit Versicherungen usw. bestimmt 2000€ benötigen würden. Da bräuchte ich dann mal locker 800.000€, um von den Zinsen leben zu können :eek: LG, Fred
Das glaube ich nun wiederum nicht. Kaufe 30.000 Telekom Aktioen. Kassiere 0,70 EUR Dividende pro Aktie. Das sind 21.000 EUR Dividende.
Kaufe dazu eventuell noch 1-2 billige Eigentumswohnungen und kassiere Miete. Melde dich in Deutschland ab, so das du dort nicht mehr Steuerpflichtig bis. Und so bekommst du locker für ca. 350.000 EUR Einstand deine benötigten 2000 EUR pro Monat.
groovy am 18 Sep 2012 17:51:42 strandpeter hat geschrieben:tammy99 hat geschrieben:Ich bewundere das, dass man mit 700€/Monat auskommt. Ich denke, dass wir zu zweit mit Versicherungen usw. bestimmt 2000€ benötigen würden. Da bräuchte ich dann mal locker 800.000€, um von den Zinsen leben zu können :eek: LG, Fred
Das glaube ich nun wiederum nicht. Kaufe 30.000 Telekom Aktioen. Kassiere 0,70 EUR Dividende pro Aktie. Das sind 21.000 EUR Dividende. Kaufe dazu eventuell noch 1-2 billige Eigentumswohnungen und kassiere Miete. Melde dich in Deutschland ab, so das du dort nicht mehr Steuerpflichtig bis. Und so bekommst du locker für ca. 350.000 EUR Einstand deine benötigten 2000 EUR pro Monat.
Nunja,
wenn du 1-2 billige Eigentumswohnungen vermietest,dann wirst du wohl öfters auf dem Parkplatz der Mietanlage stehen als im sonnigen Süden :D
Lancelot am 18 Sep 2012 17:55:03 Außerdem:
Melde dich in Deutschland ab ..
Und WO dann "an" :?:
:)
schnatterente am 18 Sep 2012 17:55:51 Da fällt mir ein, ich habe doch noch irgendwo eine CD von den "Prinzen". Das Lied werde ich mir jetzt reinziehen :-D
mafrige am 18 Sep 2012 18:02:16 Tammy99 schreibt: ..Ich stelle mir die Frage, was man so den ganzen Tag lang macht, wenn man z.B. den Winter über auf einem CP in Spanien steht. Ich glaube, dass es mir zu langweilig wäre.....
Wir kennen ein CP wo Überwintert wird (Bolnuevo bei Murcia/Spanien) Dort wird Tennis, Skat, Bingo...gespielt, Ausflüge und Tanz, Essen gehen..., alles was man auch zu Hause mit Bekannten/Freunden macht! Der CP ist direkt am Meer mit eigenem Sandstrand und Pool, sowie Restaurant und Veranstaltungsräume. Viele haben spanische oder deutsche PKW's und sind natürlich voll in Aktion, also keine Langeweile. Wir sind sehr häufig im Oktober bis Dezember dort.[/quote]
pfalzcamper am 18 Sep 2012 18:03:31 @strandpeter: Und die Dividende ist garantiert bis ans Lebensende? Und auch noch Steuerfrei? :wink:
Und wenn Du fuer die 30.000 Telekom Aktien Euro 290.000 hinlegst, bleiben Dir bis zum Limit 350.000 nach Adam Ries Euro 60.000 uebrig.
Dafuer kaufst Du Dir also Wohnungen? Und diese Wohnungen bringen Dir zu den 21.000 Dividende, die nach Steuer etwa 14.000 waeren, die restlichen 10.000 per anno, damit Deine Rechnung von 2.000 pro Monat aufgeht?
Das waere eine Rendite von 16,6% vor Steuern. Mal abgesehen davon, dass Fu als Besitzer immer noch laufende Kosten fuer solch eine Immobilie hast.
Die gaenzliche Steuerflucht durch Wohnsitzverlagerung kannst Du ebenfalls vergessen.
Da liegen Tammy und Lancelot mit ihren Berechnungen weit naeher an der Realitaet.
Ich fuer meinen Teil denke, dass wir in 15 Jahren als Paar mindestens 5.000 im Monat benoetigen werden.
Krankenversicherung: heute schon 1.100, tendenziell in 15 Jahren hoffentlich noch unter 1.300.
Laufende WoMoKosten durch Reifen, Inspektion, Steuer, Versicherung sicherlich nicht unter 300 pro Monat
Stellplatzkosten pro Monat etwa 400 ( hoffentlich auch in 15 Jahren ) als Mischkalku aus Freistehen, Stellplatz dauerhaft fuer ein paar Monate im Winter und Hochsaisonpreis im Sommer.
Sprit, wenn man nicht nur stehen will: weitere 1.000, Tendenz steigend, denn das waeren nach heutigem Dieselpreis fuer ein 10-Liter-Auto gerade mal 6.500 km im Monat. In 15 Jahren wird man damit wohl froh sein 5.000 km zu schaffen.
Damit ist ueber die Haelfte ( 3.000 ) weg. Vom Rest muss gegessen und auch ans WoMo gedacht werden. Denn wenn unsere Pumpen noch lange halten, wird das WoMo irgendwann seinen Geist aufgeben.
pfalzcamper am 18 Sep 2012 18:04:39 schnatterente hat geschrieben:Da fällt mir ein, ich habe doch noch irgendwo eine CD von den "Prinzen". Das Lied werde ich mir jetzt reinziehen :-D
Das "waer" ich auch gerne :D
northernlights am 18 Sep 2012 18:16:44 pfalzcamper hat geschrieben: Ich fuer meinen Teil denke, dass wir in 15 Jahren als Paar mindestens 5.000 im Monat benoetigen werden.
Für's Reisen und weiterhin so leben wie man jetzt vielleicht tut, nenne ich das eine sehr realistische Zahl. Trotzdem kommt es auf den Einzelnen an. Wir gehen sehr gerne auswärts Essen und lassen uns verwöhnen, also müssen wir den Kostenpunkt einkalkulieren. Es nützt auch nichts zu behaupten, dass man in der Pension weniger Geld braucht. Das mag zwar beim Rotwein, den man nicht mehr verträgt und die Abendessen, die immer Völlegefühl erzeugen sein, aber dafür braucht man selbst bei guter Gesundheit die eine oder andere Tablette.
Ich finde es toll wenn jemand mit sehr wenig glücklich ist und die Leute zufrieden sind. Allerdings haben wir auch etliche kennengelernt, die schon sehr gelangweilte Wohnmobilisten waren und sich mit billigstem Fusel zudröhnten.
Bei all dem Ausreisen aus dem Alltag sollte sehr realistisch mit sich selbst sein. Vielleicht auch mal die Finanzen bei einer Bank prüfen lassen und sehen was realistisch ist. Unter dem Motto, es darf ja nichts passieren, wären wohl die wenigsten bereit das Wohnmobil als ihr endgültiges irdisches dasein zu erleben.
In diesem Sinne: fröhliches Wohnmobilen
tammy99 am 18 Sep 2012 18:26:51 nicht vergessen darf man natürlich die Inflation. Bei meiner Berechnung habe ich einen Nettoertrag von 3%, also nach Steuern. Bei knapp 3% Inflation bleibt nichts mehr übrig. Und selbst vorsichtige Prognosen gehen´von weit mehr als 3% Inflation mittel- bis langfristig aus. Anders kann sich der Staat nicht entschulden.
Daraus folgt, dass man letztlich vom Kaptial zeren muss.
Für mich ist diese Option damit leider unrealistisch. Da sich Sparen auch nicht mehr lohnt, weil man sein Erspartes weginflationiert bekommt, bleibt nur ausgeben.
Also jetzt viel mit dem Womo unterwegs sein und sichs gut gehen lassen.
Wer weiß denn, ob es in 10 Jahren noch Womos gibt und/oder der Dieselpreis so hoch ist, dass man das Ding nicht mehr bewegen kann.
Deshalb machen es alle diejenigen richtig, die jetzt schon ihren Traum leben.
Nochmal zur "Langeweile": Mir ist klar, dass diverse Freizeitaktivitäten geboten werden. Ich will mir doch aber nicht nur die Zeit vertreiben und "auf den Tod warten". Weiß nicht wie es Euch geht. Aber ich möchte wass sinnvolles mit meiner Zeit tun, z.B. sich bilden, anderen helfen, was basteln, bauen......usw.
LG,
Fred
ernsteto am 18 Sep 2012 18:27:18 pfalzcamper hat geschrieben:Sprit, wenn man nicht nur stehen will: weitere 1.000, Tendenz steigend, denn das waeren nach heutigem Dieselpreis fuer ein 10-Liter-Auto gerade mal 6.500 km im Monat. In 15 Jahren wird man damit wohl froh sein 5.000 km zu schaffen.
Sorry, aber so stellen wir uns das Womo-Leben nicht vor. Ich wäre ja bescheuert, wenn ich im Jahr über 70.000 km fahren würde. Ich möchte nicht auf der Straße leben.
Ich plane mit eher 10.000 km im Jahr. Und das ist dann auch finanziell nicht so schwierig.
Wir haben doch Zeit. DAS ist der eigentliche Luxus, den wir uns dann gönnen können.
tammy99 am 18 Sep 2012 18:31:05 northernlights hat geschrieben:pfalzcamper hat geschrieben: Ich fuer meinen Teil denke, dass wir in 15 Jahren als Paar mindestens 5.000 im Monat benoetigen werden.
Für's Reisen und weiterhin so leben wie man jetzt vielleicht tut, nenne ich das eine sehr realistische Zahl. Trotzdem kommt es auf den Einzelnen an. Wir gehen sehr gerne auswärts Essen und lassen uns verwöhnen, also müssen wir den Kostenpunkt einkalkulieren. Es nützt auch nichts zu behaupten, dass man in der Pension weniger Geld braucht. Das mag zwar beim Rotwein, den man nicht mehr verträgt und die Abendessen, die immer Völlegefühl erzeugen sein, aber dafür braucht man selbst bei guter Gesundheit die eine oder andere Tablette. Ich finde es toll wenn jemand mit sehr wenig glücklich ist und die Leute zufrieden sind. Allerdings haben wir auch etliche kennengelernt, die schon sehr gelangweilte Wohnmobilisten waren und sich mit billigstem Fusel zudröhnten. Bei all dem Ausreisen aus dem Alltag sollte sehr realistisch mit sich selbst sein. Vielleicht auch mal die Finanzen bei einer Bank prüfen lassen und sehen was realistisch ist. Unter dem Motto, es darf ja nichts passieren, wären wohl die wenigsten bereit das Wohnmobil als ihr endgültiges irdisches dasein zu erleben. In diesem Sinne: fröhliches Wohnmobilen
So sehe ich das auch! Während meines Studiums bin ich alleine durch Australien gezogen und habe dabei sehr viele "Aussteiger" kennengelernt, die einfach nur durch die Welt gezogen sind. Von denen war keiner richtig glücklich. Alle haben nach etwas gesucht, nach was genau wusste aber keiner, wahrscheinlich nach einem Sinn und dabei waren sie auch noch einsam. Das war für mich sehr abschreckend. Glücklich machen doch vor allem Familie und Freunde. Und die habe ich nun mal nur zuhause.
LG,
Fred
tammy99 am 18 Sep 2012 18:34:52 ernsteto hat geschrieben:[Wir haben doch Zeit. DAS ist der eigentliche Luxus, den wir uns dann gönnen können.
Du hast zuhause doch genauso viel Zeit! Du machst nur andere Dinge, wie z.B. Arbeiten. Wenn Du zuhause Deine Zeit "erfüllend" nutzt, hast Du doch genauso viel davon. Also ist die Alternative zum kompletten Ausstieg, eine Tätigkeit zu finden, die einen erfüllt und glücklich macht. Meistens muss man dabei auf einiges an Einkommen verzichten, das würde man beim Ausstieg aber auch tun. Für mich ist die Alternative, weniger arbeiten in einem Job, der mir Spaß macht und dafür mehr Zeit für Family und Womo zu haben.
LG,
Fred
pfalzcamper am 18 Sep 2012 18:36:07 ernsteto hat geschrieben:pfalzcamper hat geschrieben:Sprit, wenn man nicht nur stehen will: weitere 1.000, Tendenz steigend, denn das waeren nach heutigem Dieselpreis fuer ein 10-Liter-Auto gerade mal 6.500 km im Monat. In 15 Jahren wird man damit wohl froh sein 5.000 km zu schaffen.
Sorry, aber so stellen wir uns das Womo-Leben nicht vor. Ich wäre ja bescheuert, wenn ich im Jahr über 70.000 km fahren würde. Ich möchte nicht auf der Straße leben. Ich plane mit eher 10.000 km im Jahr. Und das ist dann auch finanziell nicht so schwierig. Wir haben doch Zeit. DAS ist der eigentliche Luxus, den wir uns dann gönnen können.
Ist ja voellig in Ordnung. Deshalb schrieb ich auch, dass WIR es brauchen werden und nicht "man".
Unsere Reisen richten sich nach der Sonne und nicht nach dem Kilometerstand.
Wenn ich dann eben Ende August Skandi verlassen muss, weils mir zu kalt wird, dann heisst es nunmal Kilometer schrubben, bis man im Sueden Spaniens oder Italiens ankommt.
Und ich denke auch nicht, dass ich im Alter "Zeit haben" werde, denn je aelter man wird, desto schneller scheint de Zeit zu rennen...
quax1968 am 18 Sep 2012 19:47:04 tammy99 hat geschrieben:. Für mich ist die Alternative, weniger arbeiten in einem Job, der mir Spaß macht und dafür mehr Zeit für Family und Womo zu haben.
LG, Fred
Da sind wir nun wieder einer Meinung :-)
Die Zeit die man für sich und die Familie braucht und will, einfach nehmen und dennoch Spass haben
ernsteto am 18 Sep 2012 19:55:25 Ich glaube, hier werden fürchterlich viele Dinge vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.
Uns geht es bestimmt nicht ums "aussteigen" sondern einfach um eine andere Art des Lebens. Und dafür ist bei uns das Womo die ideale Möglichkeit, diese Art des Lebens zu praktizieren.
Wir liegen auch weder jetzt noch später dem Staat oder Steuerzahler auf der Tasche. Wir haben den Ehrgeiz, auch in diesem Punkt unabhängig zu sein. Und ich denke, da reicht unsere Planung aus. Auch in 10 Jahren noch.
Und wenn ich im Dezember in Italien oder Spanien sein will, dann fahr ich eben im September los. :wink: Für mich ist Autofahren Stress, und den möchte ich vermeiden. Das meine ich mit "Zeit haben". Ich will nicht mehr hetzen oder rennen. Ich will einfach nur genießen. Und Langeweile kann ich mir dabei nun überhaupt nicht vorstellen. :roll:
quax1968 am 18 Sep 2012 20:35:10 @Ernst
ich denke ihr wählt für Euch den richtigen Weg. Man merkt ihr habt es Euch lange überlegt...
Und bin ehrlich gesagt auch interessiert wie Euer Leben dann im Womo so weitergeht.
Das Ihr dem Staat auf der Tasche liegen könntet, würde ich Euch nie unterstellen. Mir ging es nur um die "jungen Seu..er", die meinen vor Problemen weglaufen zu können.
thomas56 am 18 Sep 2012 20:46:05 Als Day Trader wär`s mir egal, wo ich die Knöppe drücke um die täglichen 1000,- zu erhaschen. :D
Habe vor 2 Jahren jemand kennen gelernt, der hat mit 47 einen gut bezahlten Job hin geworfen. Das ist jetzt 27 Jahre her und er pfeifft finanziell aus dem letzten Loch. Dieses Jahr wirkte er schon fast unerträglich, weil er mit sich selber und seinen Entscheidungen nur noch unzufrieden ist. Leid tut mir seine Frau, die es erleiden muss und das tägliche weg rennen vor den Stellplatzkassieren nur noch hasst.
ibaldorello am 18 Sep 2012 22:40:27 mafrige hat geschrieben:Tammy99 schreibt: ..Ich stelle mir die Frage, was man so den ganzen Tag lang macht, wenn man z.B. den Winter über auf einem CP in Spanien steht. Ich glaube, dass es mir zu langweilig wäre.....
Wir kennen ein CP wo Überwintert wird (Bolnuevo bei Murcia/Spanien) Dort wird Tennis, Skat, Bingo...gespielt, Ausflüge und Tanz, Essen gehen..., alles was man auch zu Hause mit Bekannten/Freunden macht! .
[/quote]
Da kann ich ja gleich zu Hause bleiben, mit mehr komfort ;-)
strassenfuchs245 am 18 Sep 2012 22:57:21 Hallo
wir fahren jetzt seit ca. 25 Jahren Wohnmobil. In der Zeit in der wir nur Urlaub machen konnten, sind wir Kreuz und quer so nach und nach durch Europa gefahren von Nord nach Süd.
Sein 10 Jahren leben wir nun ganz im Wohnmobil und sind bis auf 2 bis 3 Monate im Sommer in Deutschland fast nur noch in Frankreich und Spanien unterweg. Wir stehen selten länger als 1 Woche an einem Platz. (außer Dez. u. Jan. wegen der Feiertage) Wir REISEN immer kurze Strecken manchmal nur 3 bis 5 km bis zur nächsten schönen Ecke sowohl an den Küsten als auch viel im Inland.
Und nun kommts WIR HATTEN NOCH NIE LANGEWEILE. Es gibt immer wieder etwas Neues zu bewundern, schöne Landschaften, großartige Städte und Bauwerke, das Meer mal bei Sonne mal bei Sturm und Regen und selbst Nachts noch den Mond und den Sternenhimmel.
Damit wir uns das leisten können haben wir 40 Jahre hart gearbeitet und trotzdem reicht das Geld gerade so. Dank unserem Rentensystem. Wir beklagen uns aber nicht noch geht es uns gesundheitlich gut und wir genießen jeden Tag. Wenn es nicht mehr geht ist genug Geld da um je nach Gesundheitszustand entweder ins betreute Wohnen oder ins Altersheim zu gehen. Aber einst wissen wir.
WAS WIR GESEHEN UND ERLEBT HABEN KANN UNS KEINER MEHR NEHMEN:
Evi
konkretus am 18 Sep 2012 23:06:04 strassenfuchs245 hat geschrieben:Sein 10 Jahren leben wir nun ganz im Wohnmobil und sind bis auf 2 bis 3 Monate im Sommer in Deutschland fast nur noch in Frankreich und Spanien unterweg. Wir stehen selten länger als 1 Woche an einem Platz. Wir REISEN immer kurze Strecken manchmal nur 3 bis 5 km bis zur nächsten schönen Ecke sowohl an den Küsten als auch viel im Inland. Und nun kommts WIR HATTEN NOCH NIE LANGEWEILE.
genial! :top:
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