|
hallo meli
schön von euch zu hören und das es euch gut geht. Wir haben den spanischen Sommer gut überstanden. Juli August am Atlantic im Baskenland. Heute morgen sind wir in Denia auf der SP (Odissea) angekommen. Schon ganz gut besucht. Luft 30°, Wasser 28°. Man kann es schon gut aushalten. Hoffe ihr kommt auch bald, wünschen euch gute Reise Evi und Jörg So viele Hüte gibts gar nicht, die ich ziehen möchte.
Einfach nur Respekt vor Meli und Wolfgang und dem bisherigen und weiteren Vorhaben. bei den meisten (uns eingeschlossen) isses doch oftmals so: Haus, Kind(er), Eltern, Arbeit Das Geld kann nicht so schnell verdient werden, wie es oftmals weggeht. Alte Zöpfe abschneiden oder ein komplett neues Leben beginnen ist nicht so einfach. Sind die Kinder groß und bedürfen keiner "Betreuung" mehr, gehts bei den "Alten" los. das bischen Freizeit bestimmt die Tageshektik bzw. -aktualität. Der Wunsch des Ausbrechends ist bei allen groß, doch wie umsetzen? Völlig losgelöst von Allem, wäre ein Traum, doch in den meisten Fällen so unrealisitisch wie das Warten auf einen fliegenden Elefanten. Das mit dem Auskommen mit den 700€ imponiert mir, auch das jobben in manchen Zeiten. Erdbeeren werden immer irgendwo gepflückt und Spargel gestochen auch. So viele gibts sicher nicht, die das können. Eher gibts dann die, die wirklich das Geld zum Fressen haben und die sich ein schönes Leben machen und das Geld noch für sich arbeiten lassen. Sorry für den Roman, ich hab grad mal laut siniert. 8) Ich hab nicht gerne Schulden, ist mir einfach zuwider, soviel Geld durch Zinsen zu verbraten.
Da muss ich jetzt doch etwas dazu schreiben! Hat der Freund den vorher nicht gelebt? Ich gehe jetzt einfach einmal von mir aus. Ich bin auch selbstständig und mir macht meine Arbeit Spass. Soviel Spass das ich es nicht als Belastung empfinde. Dabei gehe ich sogar soweit, das ich sagen kann ich habe in den letzten knapp 10 Jahren gar nicht gearbeitet. Ich könnte, wenn meine Frau mitspielen würde, sofort alles stehen und liegen lassen. Ich würde mich derzeit als finanziell unabhängig ansehen. Mir gefallen Eure Berichte vom Aussteigen sehr. Aber ich mache es dennoch (noch) nicht, auch wenn ich mich manchmal selbst dabei ertappe zu überlegen, wie es wäre wenn.... Erstens würde meine Frau dass so noch nicht wollen. Zweitens wüsste ich nicht, ob das auf Dauer etwas für mich ist. Und Drittens fühle ich mich derzeit noch einfach zu wohl. Alles hat seine Zeit. Manchmal stellt man sich das Leben draussen mit dem Womo vielleicht auch zu romantisch vor. Ich habe schon von 22 jährigen gelesen, denen alles zu viel hier ist. So etwas kann ich nicht so recht nachvollziehen. Nochmals kurz zu Deinem Freund. Ich glaube es ist sogar gut wenn er nun Geld beiseite hat. So kann er dort wohnen wo er will. Kann sich das Pflegepersonal aussuchen... Blöd wäre es aber, wenn er davor "nicht gelebt" hat.
moin, ich kann mir auch " schwarz" malen morgen geht die welt unter etc....das mit deinem freund tut mir leid.....nur kann ich wirklich nicht jeden tag davon ausgehen das ich morgen sterbe oder verunfalle. sollt es dennoch so sein.....tja dann pech gehabt ..ar..karte. man kann nicht alles planen im leben....ist nun mal so....ein bissel risiko ist nunmal dabei gell. ich versuche die goldene mitte zu erwischen.....will nicht bis zum ende malochen.....versuche mit 55 zu gehen.....und dann eben die kohle rauszuhauen......ich denke das ist ein guter kompromiß......gell ade Alles was weiter weg ist als nächsten Monat kann man doch heute kaum noch planen :twisted:
Siehe unsere Konzerne früher war es eine Jahresplanung, heute ist die Quatarlsentwicklung masgeblich :!: Ich mache H E U T E was ich mir leisten kann, überdrehe nicht und freue mich über jede freie Minute in der ich Spaß habe. Klar sorge ich für die Zukunft vor, so wie ich kann aber Reichtümer brauche ich nicht im Alter, Gesundheit ist da viel entscheidender. Ich sehe das doch jetzt schon auf meinem Konto, vier Wochen Kroatien mit Womo im Mai und hinterher war mehr Kohle auf dem Konto, als wenn ich normal zur Maloche gefahren wäre :D Und wir waren wirklich nicht sparsam, Kruschi und Grillteller gab es reichlich 8) Matthias
Schön zu lesen, so hab ich es auch empfunden. Ich war zwar nicht selbstständig, aber ich bin NIE ungern zur Arbeit weil ich meinen Job auch geliebt habe und er mir Spaß gemacht hat. Bis wir einen neuen Geschäftsführer bekamen und der hat alle *alten* rausgeekelt. Ich war mit ihm vor dem Arbeitsgericht und wurde von dem ganzen Stress krank. Als es mir wieder besser ging hab ich mir mein Womo gekauft in dem ich nun überwiegend lebe und genieße mein Leben wieder. Mein Briefkasten hängt bei meinem Sohn und der kümmert sich um alles. Kann also wegbleiben so lange ich will. Eigentlich könnten wir ja mal ein *Wohnungslose-Treffen* machen :D im Winter in Spanien oder Portugal . :) hallo
ich glaube ich bin da etwas mißverstanden worden. Natürlich hat unser Freund gelebt aber nun wollte er die Früchte seiner Arbeit die ihm immer Spaß gemacht hat auch ernten. Das ist ihm nun leider nicht mehr vergönnt. Auch ich habe immer gerne gearbeitet. Bin Köchin, hatte 2 Gaststätten und bin glücklich das ich mir das Wohnmobilleben jetzt bei guter Gesundheit leisten kann. Übrigens den Vorschlag vom Vorschreiber finde ich toll. Mal ein Treffen mit Leuten die im Wohnmobil leben hier im Süden zu machen. Evi Das mit dem Treffen....bitte warten, bis ich mir das auch leisten kann, also so in 20 Jahren bitte nochmals planen :D ....
Im Ernst.......man sollte doch immer Leben und diesem das positive abgewinnen, oder? Klar kann es immer mal sein, dass, egal warum und wieso es Einen erwischen kann. Siehe der Immomakler bei VOX....ich fand den klasse, Jung, nett, sympathisch....und mit 41: *PENG* Aber daran nur zu denken brächte mich nicht mehr in den Schlaf. Daher jetzt leben mit genügend Geld durch den Job, damit sich auch das Eine oder Andere evtl. mehr erlauben lässt. Das der Job einen evtl. stresst und manchesmal (ist ja jetzt Mode) Burnout droht, mal nicht betrachtet, es gibt dafür auch genügend positive Aspekte meines Berufslebens. Gelder für Anschaffungen, die jetzt notwendig sind, müssen auch erstmal bei Seite gelegt werden und wenn ich da nicht weiss, wie man vielleicht den Monat überlebe, macht das Ganze eh keinen Sinn. Auch das WoMo gehört dazu. Das mit dem Ernten der Früchte ist schon eine nicht ganz unerhebliche Sichtweise, viele erleben das Ganze leider nicht oder haben nur zu kurz was davon.......... Und ich muss gestehen, ich habe gestern, nachdem ich den ganzen Fred durchgelesen hatte, echt überlegt, wie ich das wohl anstellen könnte, so ein leben umzusetzen. Mal abgesehen dass meine Gattin mich einweisen liesse, meine Eltern mich enterbten, meine Ex-Frau jetzt endgültig die Bestätigung meiner Vollmeise hätte.....mein Sohn fänds wohl voll klasse und wäre bestimmt öfter mit mir unterwegs, als sonst....., gefiele mir die Vorstellung schon sehr........! *Träum* 8) Ich bin auch der Meinung, dass alles seine Zeit hat. Auch ich gehöre zu denjenigen, die fast immer gerne gearbeitet haben. Aber irgendwann kam der Punkt, wo es mir immer schwerer fiel aufgrund gesundheitlicher Probleme, und da machte die Arbeit keinen Spaß mehr, war nur noch persönlich gefühlter Stress. Ich habe zum Glück viel Hilfe erhalten und konnte die Reißleine ziehen. Das ist jetzt sechs Jahre her. Inzwischen geht es mir wieder sehr gut und ich kann jetzt vieles genießen, u.a. ca. 6 Monate im Jahr unterwegs zu sein.
Aber ganz im Womo? Soweit bin ich noch nicht. Sollte es allerdings finanziell eng werden, könnte ich es mir vorstellen, denn nach meiner Erfahrung ist das Leben im Womo günstiger ist. Mir ist aber auch aufgefallen, dass der Freundeskreis schrumpft, wenn man so viel unterwegs ist. Teilweise auch Neid? Man hat zwar unterwegs sehr viele Kontakte, aber sie sind doch meistens recht oberflächlich. LGElfie
... und genau aus diesem Grund habe ich meinen sehr gut bezahlten und unkündbaren Job mit 51,5 Jahren aufgegeben :D ... und seit 12,5 Jahren lebe ich nur noch :D :D :D habe zu essen, zu trinken und für Diesel reichen die €uros auch noch :D Notgroschen ? nöööö, wofür ? habe ein Haus was bezahlt ist :D
@ Harald, das unterschreibe ich Wort für Wort, fast kommentarlos. Kind ist inzwischen groß und bedarf keiner "Betreung" mehr, die Eltern (noch) nicht. Ansonsten stimmen wir völlig überein :). @ Hennes, bekommst Du denn schon Rente, oder hast Du andere Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung?
Ich meine, unser Haus ist auch bezahlt, aber wenn ich darin gelegentlich noch mal wohnen will, kann ich es ja schlecht vermieten. Und unterhalten muss ich es natürlich auch irgendwie. Oder lebst Du nur noch im Womo? Ein anderer Aspekt, der mir zu denken gibt: Was mache ich mit 80+ ? Ich habe zwar schonmal ein Womo mit Rollator davor stehen sehen, aber irgendwann ist definitiv Schluss mit Womofahren und wohin dann? Von daher kann ich mir durchaus vorstellen, das Haus zu verkaufen und gegen eine kleine Wohnung zu tauschen. Von dem Überschuss ein etwas größeres Womo anszuschaffen und etwas als Rücklage wegzulegen. Ich muss auch nochmal einen Senf dazu geben.
@ Harald: Wir können ja mal ein "Vortreffen" machen, 20 Jahre möchte ich nicht warten :). Ich habe eine (hoffentlich) sicheren Job, gut bezahlt, den ich schon über 20 Jahre ausübe. Allerdings im 3-Schicht-System, also rollende Woche, Samstag, Sonntag, Feiertag, Tag, Nacht. Und DAS schlaucht richtig, obwohl ich nicht körperlich schwer arbeiten muss. Ende letzten Jahres hat es mich auch unerwartet ausgeschert, ich war 2x im Krankenhaus wegen einer Nierenhgeschichte. Seitdem sehe ich auch einiges anders und gönne mir hin und wieder Dinge, bei denen ich früher überlegt hätte... Desweiteren habe ich auch noch ein Reihenhaus, das zum größten Teil noch der Bank gehört. Und das auch sicher noch die nächsten 10 Jahre. Abgesehen davon, wenn ich meiner Frau von diesen Plänen erzählen würde, würde sie mich ebenfalls für total verrückt erklären. Und die Eltern würden genau so denken, aber die Tochter fände es glaube ich cool :)! :D Und im Alter dann :D
in ein richtig modernes betreutes Wohnen, da kriegt man alles, was man braucht und will, und bezahlt dann auch nur das. Und vereinsamt nicht, weil es ja Gesellschaftsraeume, Spielraeume usw gibt. Wie ich finde, nicht das schlechteste. Und glaubt mal nicht, dass unsere Kinder uns im Alter haben wollen. Achim (der noch 15 Jahre arbeiten soll !)
Ist mir zu einfach, mir wären Ansätze wie MEHRGENERATIONEN-LEBEN wesentlich lieber! Übrigens gab es diese Formen, nicht nur in bäuerlichen Großfamilien. Leider wird bei uns zu viel und zu schnell nach dem Staat gerufen (Kinderbetreuung, Altenbetreuung). Aber WARUM kommen Lebensformen wie z.B: 8-Famileinhaus, davon 3 Wohnungen für Familien mit Kindern, 2 Wohnungen für Paare, 3 Wohnungne für Ältere nicht zum Tragen? Gemeinschaften, die funktionieren und auch Gled sparen, welches dann für wirklich Bedürftige zur Verfügung steht? Sicher, heute suchen Kinder schnell das Weite, studieren leben z.T: auf anderen Kontinenten. ABER, es ist auch eine Frage, wie eine Gesellschaft Werte vermittelt. Im übrigen, in einer Wohnungsgemeinschaft s.o. wäre dann auch ein Wohnmobilreisendes Paar *behütet*, hätte einen Rückzugsort, könnte eine Wohnung vermietet sein, wäre die Sorge um Alleinsein, Krankheit viel kleiner. Vereinsamung in der Großstadt Achim, denkst du wirklich, dass dieses betreute Wohnen so funktioniert und vor allem, dass es für uns bezahlbar sein wird (muss ebenfalls noch 17 Jahre arbeiten)? Mir träumts ja auch davon, durch die Gnade der späten Geburt meines Sohnes bedarf der noch 1-2 Jahre der Betreuung und wenn ich Glück habe sind meine vier Familienoberhäupter (Eltern jeweils geschieden und wiederverheiratet) dann noch ne Weile fit, so das ich mein Leben so gestalten kann wie ich mir das wünsche.
Sohn will in unserer Wohnung bleiben, darf er, wenn er die Hälfte zahlt ;D und ich kann dann los. Habe schon sehr vereinzelt Kontakte geknüpft, mache dann die Gärten derer die dann mit ihrem Womo weg sind :D :D Hallo eisloewe62 :D
Wie das wird und sein wird, weiss man ja nie. Und wenn alles geplant ist, kommt ein Schicksalsschlag und man wird morgens wach und ist tot. Also so richtig planen kann man das irgendwie nicht. Aber solange das eben doch geht, also der aktuelle Moment, hat man dann doch die Moeglichkeit, obige Ideen zu leben. Wenn man denn vom Geld her kann. Achim Betreutes Wohnen ist mörderteuer, da kommt Du mit 700 Euro, vielleicht eine Woche hin, aber auch nur mit entsprechender Pflegestufe. Ich will betreutes Wohnen auf dem SP......da kommt einer wegen der Kassette, einer für das Abwasser....einfach genial. :D
ein bezahltes haus kostet auch geld.....steuern, versicherungen, heizung, instandsetzung.....so ganz mit luft und liebe unterhält sich ein häusle net gell..... ade
... das ist schon richtig, aber es gibt auch Gegenden in " D " wo man richtig günstig wohnen kann :D wenn Du im Saterland ein Haus kaufts, für z.b. 150 000 € , bist Du ein neureicher :D Grundsteuern zahle ich nur ein zehntel von dem was ich in OWL bezahlt habe ! Wassergeld zahle ich alle 2 Monate 13,4 € !!! Kanalgebühren hab ich nicht, habe eine Kleinkläranlage die ca. alle 10 Jahre !!! abgefahren werden muß, kostet dann ca. 100 €, Heizungkosten sind bei mir lächerlich ! (warum ist egal) Instandsetzung wenn überhaupt, mache ich alles selbst, Heizung ist neu, Dach ist neu gedeckt u.s.w. und wenn das alles 20 Jahre so weitergeht, dann bin ich auch fast am Ende :D :? und von 700 € muß ich nicht leben :D
Genau, wenn ich mit dem Rumtreiberleben fertig bin, weils nicht mehr geht, so mit 85, wird das WoMo aufgebockt. Dann muss der betreunde BuFDi (Bundes Freiwilligen Dienst) auch nicht so viele Treppen steigen. Der wird dann auch so um die 70 sein und ist bestimmt ganz froh darüber. @jorgito: Man wird in jeder Suppe ein Haar finden. Aber ein bezahltes Häuschen oder eine bezahlte Wohnung kann man ja vermieten. Da sollte doch was bei rumkommen. CarbonUnit
... ich gehe mal davon aus, wer hier ein Womo fährt muß nicht mit der " Grundrente " auskommen... @Hennes: Stimmt schon, aber das Rentensystem an sich wäre ein eigenes Thema. Jeder der jetzt Rente hat, darf sich glücklich schätzen.
Ich darf zwei Rentensysteme finanzieren, das Alte (gesetzliche) und das Neue (private Vorsorge). Das eine kann die Politik mit einem Federstrich wegwischen, das andere die Börse. Da will ich vorher noch was davon haben. Aus diesem Grund rechne ich auch mit dem 70-jährigen BuFDi, der mich in 35 Jahren betreuen wird. Der wird nämlich auch nicht so einfach in Rente gehen können. Wenn Herr Clement schon von Rente mit 80 schwadronniert... --> Link Aber wir wollten ja übers "Aussteigen" hier reden. Ich will im nächsten Jahr soweit sein. Meine Wohnung wird dann vermietet, gebrauchtes, aber größeres WoMo angeschafft und es geht los. Klären muss ich noch die Meldeadresse, einen Platz zum Einlagern und wer die Post macht. CarbonUnit ich habe vor langer zeit den thread überflogen. heute habe ich jedes posting gelesen.
ich danke allen, die von ihren erfahrungen berichten. es ist sehr spannend und informativ. auch hat es ein paar postings drunter, die sehr berühren und unter die haut gehen. die beiträge von meli in der ersten hälfte des themas, haben es mir angetan und bringen mich zum nachdenken. ich sehe die dinge sehr ähnlich wie sie. ein traum, wie sie mit ihrem freund lebt! was mir noch aufgefallen ist, dass es ein paar wenige gibt, bei denen man negativen neid erkennen kann und die auch versuchten, das thema "zu kippen" das gelang gott sei dank nicht. in mir wächst das verlangen nach dem dauerwohnen im wohnmobil immer mehr. bei meiner womosuche werde ich all die aspekte mit einbeziehen. ich hoffe, dass ich irgendwann/bald/demnächst oder in nützlicher zeit hier in diesem thema von meinen erfahrungen berichten kann. wer weiss, wer weiss... Ich glaube wir sind uns hier nahezu alle einig, dass jeder sein Leben so leben soll wie er es für richtig hält, so lange er andere dadurch nicht benachteiligt.
Gerade wir in Deutschland sind eigentlich reich beschenkt. Angefangen von den Ausbildungsmöglichkeiten bis hin über das soziale Netz. Niemand wird gezwungen einen ungeliebten Job dauerhaft nachzugehen. Jeder ist sein Glückes Schmied. Als mir mein Job als recht gut bezahlter Angestellter zu langweilig war, habe ich mich selbstständig gemacht. Mit viel Fleiß und etwas Glück, kann ich mittlerweile sehr gut davon Leben. Ich könnte den Job sogar von unterwegs ausüben. Generell sollte man aber sehr verantwortungsvoll mit den Geschenken umgehen. Das heisst für mich, den Staat nicht auszunutzen. Wenn ich höre, dass 19 Jährige direkt nach der Ausbildung aussteigen wollen, dann sehe ich das skeptisch. Denn dieser wird früher oder später den Staat brauchen um überleben zu können, ohne etwas für den Staat getan zu haben. Anders sieht es aus, wenn jemand schon 20 oder 30 Jahre voll im Arbeitsleben steckt und dann sich diesen Traum erfüllen möchte.
Genau so sehe ich es auch. Wenn ich sehe, wieviele sogenannte Aussteiger sich durchs Leben schlagen, frage ich mich, was sie im Alter machen. Sie haben alle die Gewissheit, das Vater Staat sie im Alter nicht hängen lässt. Und wir fleissig dafür bezahlen.
:daumen2: :daumen2: :daumen2: Post des Tages, zumindest hier im Fred! 8) Aussteiger sind immer auch Neueinsteiger (in eine andere Lebensform). Mehr nicht.
Es gibt die, die einfach Wärme und/oder Ruhe genießen möchten und die, welche mehr von dieser Welt nur für SICH erfahren möchten. Und dann die, welche manche wohlgesonnen als "Mahner" betrachten mit Ihren immer wieder kehrenden, monotonen Aussagen: Mit 19 Jahren könnten die Probanden später Sozioalschmarotzer werden. Zuerst sollten sie 20-30 Jahre arbeiten und in die Rentenkassen einzahlen. Ist zuhause ( ja wo denn?), ALLES in die Ewigkeit geregelt? Wen sollte dieser Thread eigentlich ansprechen, frage ich mich erstaunt. Schaut mal auf den Titel..... 8) Felix52 :) Mich spricht der Thread an. Und ich finde es gut wenn jemand seinen Lebenstraum erfüllt. Ich mag halt nur nicht so, wenn Leute immer nur nehmen. Wenn konsequent dann halt richtig. Wenn jemand mit 19 Jahren aussteigt. Bitte, gerne. Aber dann bitte später nicht heulend um Geld betteln, und sagen wie blöd der Staat ist. und das man keine Chance bekommt...
Damit meine ich aber keinen hier, der hier gepostet hat. Das ist halt meine allgemeine persönliche Meinung. Ich finde gut was Meli macht und verfolge auch gerne das Tagebuch. Der ganze Threat regt zum nachdenken an. Mich hat es dazu bewogen, dass meine Frau nicht mehr 40 Stunden arbeiten muss, sondern reduziert, so dass wir mehr Zeit miteinander verbringen. Und mehr noch mit dem Womo reisen können. Konsumverzicht finde ich ein spannendes Thema. Auch Themen mit wie viel geld kommt man so aus. Jeder soll sich gerne verwirklichen, aber halt nicht auf Kosten anderer. Und dazu stehe ich. Ich finde den Thread auch interessant. Es ist auch spannend zu erfahren, wie unterschiedlich Womofahrer damit umgehen, der eine braucht mehr Sicherheit, der andere weniger..... Ich finde das Forum zum Thema "Aussteigen" auch sehr interessant
--> Link Vielleicht kennt jemand auch noch Intereesante! Wer gerne Reiseberichte liest ( Nicht Mit dem Wohnmobil ) hier ist bestimmt für jeden was dabei.
--> Link --> Link --> Linkörn.de/blog/?page_id=46 --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link --> Link Liebe Meli und Wolfgang Da war sicher die Kopiertaste vom Blog Award 2012 im Spiel :D :D :D @Danke Meli Hallo Schnatterente , ja genau Richtig.
Liebe Meli und Wolfgang
vor vielen Jahren hatten wir auch so entschieden. Und, weil ich Excel gerne nutze, habe ich Grafiken von unseren Einkommen, Steuern, Abgaben usw erstellt. Es zeigte sich, dass die Stundenreduzierung sich netto gar nicht negativ auswirkte, bedingt durch die damalige Progression. im Klartext: sie hätte nur für die Steuer gearbeitet. Nach dieser Erfahrung rate ich also jedem, der solche Gedanken hegt, sich das steuerlich mal ausrechnen zu lassen.
dem ist nix mehr hinzuzufügen----- genau so sehe ich es auch-----jeder kann machen oder tun was er will....aber bitte nicht auf kosten anderer....und später mit 65 dann schmarotzen gehen.....aber nie was eingezahlt haben !!!!!
Gut geschrieben, Konkretus! :bindafür: Moin,
ich finde den Thread extrem interessant. Wenn ich keine Kinder hätte, würde ich das auch machen. Mir ist auch egal, ob jemand mit 20 "aussteugen" möchte. Kann er ja gerne machen. Und was soll denn die Diskussion, ob derjenige "uns" später auf der Tasche liegt? Wo zahlen wir denn ein? Nirgends! Das Geld geht direkt an die jetzigen Rentner und ob meine Generation trotz "Einzahlen" überhaupt später noch mal was bekommt ist mehr als fraglich. Auch heute bekommen sehr viele Leute Rente, die nie etwas "eingezahlt" haben. So ist unser Sozialsystem nunmal organisiert. Da muss ich mich nicht drüber aufregen. LG, Fred
Derjenige wird keinem auf der Tasche liegen, weil die eh leer ist durch seine Kumpane. :D Nur fehlt er als Nichteinzahler um das System am laufen zu halten. :wink:
Und wovon würdest DU leben, Fred? Luft und Liebe :D :D :D |
Anzeige
|