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Es gibt Leute die alles verkaufen und nur im Womo leben... 1 ... 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24


Gast am 21 Mai 2022 13:13:40

Elgeba hat geschrieben:Ich bin Rentner,lebe in einem Einfamilienhaus und habe das Wohnmobil griffbereit in der Garage stehen,ich kann jederzeit los,wenn ich es möchte,was will man mehr?


Wären wir beide Rentner würde sich die Frage gar nicht stellen. Dann würden wir auch das Haus behalten und nach Lust und Laune losfahren.

Doch leider habe ich nur 30 Tage Urlaub, während der Mann dann 365 Tage "Urlaub" hat.

Aber so ist das halt, wenn man einen großen Altersunterschied hat, da muss man dann gucken und überlegen, wie die Zukunft aussehen soll.

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BiggiK am 21 Mai 2022 13:26:02

Fahima hat geschrieben:Aber so ist das halt, wenn man einen großen Altersunterschied hat, da muss man dann gucken und überlegen, wie die Zukunft aussehen soll.


Bei einem Onkel war das auch so, er 17 Jahre älter als sie und immer davon ausgegangen sie wird ihn überleben. Dann rafft sie mit Anfang 60 der Krebs innerhalb von zwei Jahren dahin und mein Onkel bleibt mit über 80 Jahren zurück. Er ist vor lauter Kummer dann binnen 1 Jahr ebenfalls verstorben.
Wir Menschen können planen was wir wollen, das Leben macht dann doch meist was es will.

Du wirst gemeinsam mit deinem Mann schon eine Entscheidung treffen, die für euch richtig ist. Ob anderen Leuten das gefällt ist egal. Allerdings würde ich vermeiden diese Entscheidungen ohne einbeziehen der gemeinsamen Kinder zu treffen. Nicht dass diese euch Vorschriften machen sollen, aber sie vor vollendete Tatsachen zu stellen, wäre nicht gut. Vielleicht kommen da ja noch andere Vorschläge? Vielleicht will eins von den Kindern das Haus von euch kaufen und es wird eine monatliche Ratenzahlung vereinbart? Damit wäre ein zusätzliches monatliches Einkommen gesichert. Es gibt viele Optionen, die man ausloten sollte.
Liebe Grüße Birgit

Gast am 21 Mai 2022 14:35:27

BiggiK hat geschrieben:Wir Menschen können planen was wir wollen, das Leben macht dann doch meist was es will.


Ich habe jobmäßig jeden Tag mit dem Tod zu tun - ich weiß nur zu gut, dass es meist nicht so läuft, wie man alles geplant hatte.

Zum Glück gehen wir beide sehr locker mit dem Thema Tod um, ich sage oft zu meinem Mann, wer weiß, ob ich nicht doch vor dir sterbe, oder morgen überfahren werde :roll:

BiggiK hat geschrieben:Allerdings würde ich vermeiden diese Entscheidungen ohne einbeziehen der gemeinsamen Kinder zu treffen.


Unsere Kinder wissen im groben um unsere Pläne, aber ich glaube da sind wir (du und ich) unterschiedlicher Meinung. Wir beziehen unsere Kinder ein, indem sie gesagt bekommen "Wir verkaufen das Haus und düsen los" Dann haben sie immer noch die Chance "Hier" zu schreien, falls einer es kaufen möchte :mrgreen:
Unsere Kinder kennen uns gut, sie wissen um unsere "verrückten" Ideen - Haus verkaufen wäre jetzt nicht die erste :wink:

Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Wir haben ja auch noch Plan B, falls wir uns gegen einen Verkauf entscheiden. Auf jeden Fall werde ich dann mit Renteneintritt meines Mannes nur noch halbtags arbeiten gehen aber trotzdem Überstunden scheffeln (also eigentlich fast voll arbeiten, Stunden ansparen um diese dann an die Urlaubstage zu hängen) und 1 x im Jahr ein 4-wöchiges Sabbatical anmelden. So hätte man jedes Wochenende gemeinsam (haben wir jetzt auch nicht oft, da mein Mann nur alle 7 Wochen Samstag/Sonntag frei hat und oft Feiertags arbeiten muss) und könnte mal 4 Wochen, mal 3 Wochen, mal 5 Wochen in den Urlaub fahren - vielleicht reicht uns das ja auch - wer weiß - wir werden sehen :)

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BiggiK am 21 Mai 2022 15:49:21

Antje, wenn du in einem Beruf arbeitest, in dem du die Möglichkeiten hast deine Stunden zu reduzieren und durch Überstunden freie Tage zu gewinnen, dann probiere das doch erst einmal aus.

Ich könnte das in meinem Beruf zur Zeit nicht, arbeite aber schon jahrelang nur 50 % = 20 Stunden in der Woche. Wenn ich könnte, würde ich zum Beispiel in den Wintermonaten vollzeit arbeiten und dafür im Frühjahr, Herbst und Sommer meine Urlaubszeit verlängern.
Im Hochsommer, wenn alle Familien reisen, muss ich mich nicht ins Getümmel stürzen und fürs Überwintern in Spanien bin ich glaube ich, nicht geschaffen. Aber im Frühjahr, Frühsommer und Herbst länger unterwegs zu sein, das wäre toll.

Ich bin in ähnlicher Situation, mein Mann ist durch einen Unfall bereits seit 6 Jahren vollständig erwerbsgemindert zu Hause. Ich muss regulär aber noch 12 Jahre arbeiten. Will ich definitiv nicht, auch wenn mir die Arbeit eigentlich gut gefällt und gut bezahlt ist.
Daher werde ich vielleicht noch 5 Jahre arbeiten und mit spätestens 60 dann aufhören. Wir werden dann aber sicher nicht unser Haus verkaufen und nur noch reisen. Ich mag meine Heimat, hab hier sehr viele Freunde, Hobbys und Familie, die mir auch sehr wichtig sind. Aber mal ein paar Monate reisen, auch ohne festen Termin der Rückkehr, das ist verlockend.

Bei uns könnte man das Haus mit einigen Umbauten in zwei Wohnungen trennen, so dass ich mir vorstellen könnte, dass eins der Kinder unten wohnt und wir als Heimat die kleinere Wohnung im Obergeschoss behalten. So fällt dann auch die Pflege des Hauses und des Gartens nicht mehr nur allein in unseren Aufgabenbereich. Aber ob eins der Kinder das möchte, das müssen wir erst einmal herausfinden, wenn es soweit ist. Zur Not haben wir noch zweites vermietetes Haus, wo wir ebenfalls die Möglichkeit hätten in die obere Wohnung selbst einzuziehen.

Zumindest werde ich mich vor der offiziellen Rentenzeit als 450 Euro Kraft anstellen lassen, zur Not als Haushaltshilfe bei meinen betagten Eltern. Dann werden für diese fehlenden Jahre die Zeiten dadurch noch voll und ich bekomme mit 65 Jahren dann zumindest eine eigene, wenn auch kleine Rente. Im Moment spare ich fast alles von meinem Verdienst in Form von ETF-Sparplänen um das Finanzpolster in den nächsten Jahren weiter zu erhöhen. Denn wenn ich dann reise, möchte ich mir auch noch was gönnen können. Und je größer die Rücklagen, desto entspannter kann man doch leben. Wollen wir mal hoffen, dass die Gesundheit mitspielt und die Pläne dann auch noch umgesetzt werden können.
Gruß Birgit

kunibertk am 21 Mai 2022 17:06:08

hampshire hat geschrieben:Ich fühle mich an Einstein erinnert, der gesagt haben soll: "Manche Menschen haben einen Horizont mit dem Radius Null und den nennen sie ihren Standpunkt."


Meines Wissens war das David Hilbert (das Zitat würde auch eher zu ihm passen als zu Einstein), und er hat speziell über die Ratsherren im Göttinger Stadtrat gesprochen.

MilesandMore am 21 Mai 2022 17:37:27

WomoToureu hat geschrieben:
....Klar die finden das alle als "großes Abenteuer", voll cool usw. was sich dann aber bald ändert.

Nette Leute ohne Frage aber auch Leute die ihr Leben nicht "in den Griff" bekommen haben und bei denen irgendwann der Punkt gekommen ist, an dem sie weinen das sie ja alles falsch gemacht haben.


Die wahren Abenteuer sind im Kopf und sind sie nicht dann sind sie nirgendwo - Andre Heller - und mein Motto.

Ich lese - auch in anderen Foren - aus den Beitraegen der im Womo Lebenden Wollenden zwischen den Zeilen oft eine Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation heraus.

Und oft auch die Gier, derzeit ist der Immobilienmarkt am boomen - also weg mit dem Haus und Cash gemacht.
Aber so meine Erfahrung - Geld essen Verstand auf - ein abgewandeltes Zitat.
Mit den Eurozeichen vor den Augen endlich raus aus dem Alltag.

Was viele vergessen bei all der Euphorie aufs "Nomadenleben" - man nimmt sich - seine Psyche, seine Probleme immer mit auf die Nomadenreise - sie verschwinden nicht dadurch das man durch die Gegend faehrt im Wohnmobil.
Und die Gegenden gleichen sich nach einiger Zeit und verlieren ihren Reiz.

Wer zu Hause und im Alltag nichts mit sich anfangen kann dem wird es nach kurzer Zeit auch unterwegs so gehen.

Damit das Nomadenleben dann nicht so schmerzhaft ist "laechelt man ueber die Sesshaften" - man gehoert zu einer priviligierten Gruppe.
Was bleibt auch anderes uebrig?
Eine Rueckkehr im Alter in ein bequemes sicheres Leben ist fuer die meisten aus finanziellen Gruenden kaum moeglich.

Dann halt ein bischen Selbstbetrug als Trostpflaster - legitim.

Beste Gruesse Bernd

launig am 21 Mai 2022 18:13:49

Oje, Bernd,
Nachdem du nun in einem einzigen Beitrag alle Langzeit-Reisenden als unzufrieden, geldgierig, verstandlos, physisch beschädigt und dir unterlegen beschrieben hast.....bleibt mir echt nur der Mund offen stehen.
.

Elgeba am 21 Mai 2022 18:53:40

launig hat geschrieben:Nur zu meinem Verständnis, ist Nomade inzwischen ein Schimpfwort geworden ?
Und falls ja, weswegen ?
.



Nein,gewiss nicht.Ich bin aber der Meinung, dass das Hobby Wohnmobil von einigen Leuten völlig überbewertet wird bis zum Verlust des Blicks auf die Realität,schon der Ausdruck "Teilzeitnomade" ist für mich ein gravierender Hinweis darauf.Ich reise mit dem Wohnmobil,und bin nach ein paar Wochen wieder zu Hause,stelle das Auto in seine Garage und lebe wieder mein normales Leben,also weit weg von jeder Form nomadisierenden Lebens.

Gruß Bernd

launig am 21 Mai 2022 19:09:49

Danke für die Antwort, hab dich nun verstanden.
Nur, was für dich und mich Hobby ist kann für andere Lebensform oder -Inhalt sein. Überbewertet sehe ich das dann bei denen nicht so sehr.
.

Kuhtreiber am 21 Mai 2022 19:17:15

Warum kann man nicht jeden leben lassen wie er es will? Warum muss man immer alles bewerten, gut - schlecht, schwarz - weiß? Hier sind alles erwachsene Menschen, größtenteils mit langer Lebenserfahrung. Sie sind klar im Kopf, halten sich an Gesetze und Vorschriften und schaden niemanden.
Also bitte leben und leben lassen. Keiner ist besser oder schlechter nur weil er anders leben möchte.

MilesandMore am 21 Mai 2022 19:53:38

launig hat geschrieben:Oje, Bernd,
Nachdem du nun in einem einzigen Beitrag alle Langzeit-Reisenden als unzufrieden, geldgierig, verstandlos, physisch beschädigt und dir unterlegen beschrieben hast.....bleibt mir echt nur der Mund offen stehen.
.


Moin Peter,
Man liest was man lesen WILL.
Langzeitreisende und im Wohnmobil Lebende sind fuer mich ein Unterschied.
Ein Reisender kehrt zurueck.

Wir haben selbst einmal alles aufgegeben und sind mit 28 ein Jahr durch Afrika und den Nahen Osten Globe getrottet.
War die schoenste Zeit unseres Lebens ausser der Geburt unserer Tochter.
Aber wir waren 28 und nicht 68.

Wo schrieb ich denn was von psychischen Schaeden?
Ich schrieb das man seine - Unzufriedenheit und Probleme - mitnimmt.

Geldgierig - in einigen Faellen vermutlich ja - denn oft geht es ums Haus verkaufen und derzeit locken halt die Verkaufspreise.

Und warum sind die mir unterlegen?
Ich bin keinen Furz besser als jeder andere hier im Forum egal welches Auto und ob lang oder kurz reisend.

Jeder kann nach seiner Facon gluecklich werden - aber jedem auch seine Meinung - auch mir - auch wenn sie anders ist.

Beste Gruesse Bernd

joekel am 21 Mai 2022 20:45:25

Jeder sollte seine Meinung haben und die von Anderen auch mal aushalten können…….in D leider selten geworden.

DigiMik am 21 Mai 2022 23:08:08

Navigatore unterstellt mir Arroganz, weil ich vermute, dass viele Menschen mich oder die im Womo lebenden nicht verstehen würden.
Aber wenn ich die Beiträge von WomoToureu und MilesandMore so lese...
So etwas mit pauschal negativen Vorurteilen behaftet, für mich herabwürdigend, ja fast schon beleidigend einer ganzen Gruppe einer bestimmten Lebensform gegenüber. Da kann ich dieses Mal nicht einfach drüber hinweg lächeln, nein, ich muss sagen, dass ich diese Herabwürdigungen hier an diesem Ort völlig daneben finde!

Dieses Unterforum umfasst als Thematik das Leben im Wohnmobil mit seinen Problemen und Facetten. Ich finde es schlicht nicht gut, wenn Menschen, die mit dieser Thematik nichts zu tun haben hier ihre dunklen Wolken ablassen.
Einwände, Denkanstöße, fundierte Kritik wie auch immer, all dies mag durchaus sachlich diskutiert werden, gerade auch von Menschen, die nicht im Wohnmobil leben. Auch diese Standpunkte und Einwände sind gerade für die, die ein solches Leben wagen wollen wichtig.

Ich finde jedoch, das fast beleidigende Unterstellungen und Herabwürdigungen hier in diesem Forum nichts verloren haben! Ich frage mich, was bewegt euch in eurem Innern, die ihr mit der Thematik doch gar nichts zu tun habt, in einem für euch fremden Forum dermaßen auf einen Personenkreis einzudreschen und herab zu würdigen?

My 2Cent Mikesch

BiggiK am 22 Mai 2022 05:26:54

DigiMik hat geschrieben:Aber wenn ich die Beiträge von WomoToureu und MilesandMore so lese...
So etwas mit pauschal negativen Vorurteilen behaftet, für mich herabwürdigend, ja fast schon beleidigend einer ganzen Gruppe einer bestimmten Lebensform

My 2Cent Mikesch


Mikesch, du hast leider Recht. Toleranz gegenüber anders lebenden und denkenden ist nicht allen gegeben. Jeder mag sein Leben gestalten wie er es für richtig hält, das ist nicht der Maßstab für die anderen. Man kann ja seine gegenteiligen Meinungen dazu äußern, das sollte aber nicht beleidigend herüberkommen. Genieße weiterhin deine Lebensform, vielleicht sind einige auch einfach tief im inneren neidisch auf dich, weil sie sich selbst nicht trauen aus dem Hamsterrad auszubrechen?
Gruß Birgit

hampshire am 22 Mai 2022 07:23:11

launig hat geschrieben:Oje, Bernd,
Nachdem du nun in einem einzigen Beitrag alle Langzeit-Reisenden als unzufrieden, geldgierig, verstandlos, physisch beschädigt und dir unterlegen beschrieben hast.....bleibt mir echt nur der Mund offen stehen.


Das ist aber schade, launig, denn wenn Du den Beitrag von Bernd nicht als "Gegenbeitrag" liest und für Dich auf alle generalisierst, sondern den Inhalt extrahierst, könntest Du auch Folgendes lesen:

1. Man nimmt sich selbst immer mit wohin man auch geht.
2. Das trifft auch für den Fall der eigenen ungelösten Lebens-Unzufiedenheit zu.
3. Da hilft in diesem Fall auch keine Flucht in den Sehnsuchtsraum "Wohnmobilreisen"

Für einige ist das Womo-Leben genau richtig. Für andere kann das Womo-Leben ein Fluchtversuch in Richtung einer Illusion sein, die nicht aufgeht.

Darin liegt keine Wertung, sondern ein wertvoller Hinweis: Macht die Dinge aus den richtigen Motiven.

launig am 22 Mai 2022 08:33:51

Lieber Max,
Ich denke nicht dass ich hier zu sehr generalisiere.
Ich glaube schon in der Lage zu sein ordentlich zu extrahieren.

Wenn ich die Beiträge lese komme ich eben zu einer Meinung.
Deine Beiträge lese ich oft und gern, und ich sehe auch dass deine "Wertungen"
ein vernünftiges Mass und einen nie verletzenden Ton beinhalten.

Den ich bei einigen Beiträgen mancher anderer Mitforisten vermisse.
Manchmal empfinde ich es zuviel.
Und dann schreibe ich eben meine Meinung.

Ein Hinweis war sicher enthalten bei dem Beitrag des Kollegen, jedoch verpackt in einer ausgesprochen verletzenden Art.
.

WomoToureu am 22 Mai 2022 09:07:42

DigiMik hat geschrieben:..Aber wenn ich die Beiträge von WomoToureu und MilesandMore so lese...
So etwas mit pauschal negativen Vorurteilen behaftet, für mich herabwürdigend, ja fast schon beleidigend einer ganzen Gruppe einer bestimmten Lebensform gegenüber.


Wie schon jemand geschrieben hatte, ich bin nicht dafür verantwortlich wie Du es lies und zu verstehen glaubst.

Ebenfalls wie bereits jemand geschrieben hatte, nehmen die meisten Ihre Probleme mit zum "Auswandern" oder "leben im Wohnmobil als moderne Normaden". Ich persönlich meinte diejenigen, die ich völlig verarmt auf einer Finca, auf einem Tierheim getroffen habe, die dort Hand gegen Wohnen im eigenen uralt Kastenwagen oder Wohnwagen kennen lernen durfte. Nette Menschen aber aus der Bahn geworfen und unglücklich mit der SItuation.
Ein zurück gibt es dann aus vielen Gründen nicht, man will sein Gesicht nicht verlieren, man hat auch nichts zu dem man zurück kehren kann oder will. Irgendwann geht es dann nicht mehr und eine Erkrankung läßt nur den Weg zum Sozialstaat offen.

Ein Rat und Beitrag in einem Forum, der zum Nachdenken anregt soll niemanden beleidigen oder herabwürdigen. Er soll Erfahrungen wiederspiegeln die viele nicht wissen wollen. Seinen Problemen kann man nicht davon laufen.

hampshire hat geschrieben: ...Für einige ist das Womo-Leben genau richtig. Für andere kann das Womo-Leben ein Fluchtversuch in Richtung einer Illusion sein, die nicht aufgeht.
Kurz und knapp der Inhalt meines Beitrages.

quax1968 am 23 Mai 2022 10:04:42

Mir werden hier einige Dinge zu sehr verallgemeinert. Nicht jeder der aussteigt oder im Womo leben will, läuft vor Problemen weg.
Und selbst wenn dies der Fall ist, so lösen sich viele Probleme auch auf. Auch psychische Probleme können durchaus auf Reisen gelöst werden, was einem im Alltag eben nicht gelingt.

Und im Womo leben heisst nun mal auch, dass es keinen klassischen Alltag gibt. Orte sind anders, Menschen sind anders und die Natur ist ein toller Psychiater. Und es kann es sehr befreiend sein, sich von zuviel materiellen Ballast zu trennen. Ein solcher Ausstieg oder auch eine längere Reise, öffnet eine ganz neue Bewusstseinsebene.

Aber wer nie etwas wagt, der wird das auch nicht verstehen können und wird immer Gründe finden, warum es nicht funktionieren kann.

pille99 am 29 Mai 2022 18:44:06

Hallo Marry.

Ich lebe zwar noch nicht im Wohnmobile aber ich bereite alles vor (Doppeldeckerbus). Aber nach deiner Ffrage, warum:
1. Jemand ist Advangerous oder eben nicht. ich habe DE vor 20 Jahren verlassen und habe in 12 verschiedene Laender gelebt, somit bin ich schon der nicht_sesshafte Typ und geniesse die Abwechslung.
2. Vor etwas mehr als 2 Jahre habe ich mich entschieden zum Wohnmobile (gerade im Umbau), weil die Menschen immer schlechter werden. Ich kann und will es nicht mehr sehen. Die Menschen sind nicht mehr wie vor 30 Jahren, heute viele Betrueger, Neider, oberflaechlich, Low_Lifes, verkaufen ihre eigene Mutter fuer einen Dollar, Luegner, etc... (dont get me wrong - diese Menschen hat es schon immer gegeben, aber irgendwie habe ich das gefuehl das von 20,30 nur 1 nicht so ist)
3. als Informatiker muss ich nicht in Zurich sitzen und mir missgelaunte Gesichter ansehen wenn ich irgendwo alleine, oder mit einer kleinen truppe, am Ozean sitzen kann
4. Wie mit vielen Community ist auch in der Wohnmobile/RV Szene ein anderes "Flair" welches du nicht in Staedte bekommst.
5. Sicherlich auch ein Grund fuer mich die Verantwortungen so gering wie moeglich halten
6. ich liebe den minimal Lifestyle, ich brauche, und brauchte, nicht nie ein EiPhone um Happy zu sein. Eine nette Aussicht, mein Quad, ein Guten Tropfen und gutes Essen ist genug fuer mich

solch ein Lebensstiel ist sicherlich nicht fuer jeden und muss auch nicht fuer den Rest des Lebens sein, sondern einfach jetzt und hier. Es gibt viele Menschen die nach 2 Wochen wieder Heim wollen, die konnten aber vorher schon nicht "loslassen" und/oder sind auch nicht offen fuer neue Moeglichkeiten. Die Welt ist gross und es gibt viel zu sehen was eben mit einem solchen Lebensstiel, zumindest teilweise, erfuellt werden kann.

Du hast es oder du hast es eben nicht.

Gruss

Rollimat am 23 Okt 2022 18:24:31

Wie soll das funktionieren? Meldeadresse beim Einwohnermeldeamt, Bankkonto, Krankenkasse, Rentenversicherung, Versicherungen, Kfz Steuer... Für alles wird ein fester Wohnsitz verlangt. Rs ist also nicht möglich, ganz im Womo zu leben. Ein Wohnsitz muss vorhanden sein.

BURAN am 23 Okt 2022 18:52:58

Rollimat hat geschrieben:Wie soll das funktionieren? Meldeadresse beim Einwohnermeldeamt, Bankkonto, Krankenkasse, Rentenversicherung, Versicherungen, Kfz Steuer... Für alles wird ein fester Wohnsitz verlangt. Rs ist also nicht möglich, ganz im Womo zu leben. Ein Wohnsitz muss vorhanden sein.

Nein .. eine meldeadresse genügt .. freunde ,verwandte . briefkasten .. das geht schon

Birdie am 23 Okt 2022 21:02:44

Das mit dem Probleme mitnehmen, haben auch die Auswanderer (die sind ja im TV immer wieder mal dran). Aber auch da gibt es solche, die an den Aufgaben und Herausforderungen wachsen, und andere die scheitern oder auch einfach Pech haben oder die Zeichen der Zeit nicht richtig deuten oder schlecht vorbereitet sind für ihre Abenteuer. Wenn man es aber nicht wagen würde, würde man es vielleicht ein Leben lang bereuen.

Jeder soll so leben, wie er möchte. Ich wage Sachen, die würden andere nie machen, aber ich lerne immer wieder was draus. Man muss manchmal auch ein wenig Gottvertrauen haben, und gesunder Menschenverstand schadet auch nie. In meiner Natur liegt es auch, ein gewisses Sicherheitspolster zu haben, sei es finanzieller Art - oder dass ich auch jederzeit Rücksprache mit Vertrauenspersonen halten kann, die mich bei Problemen unterstützen können (auch nur durch Diskussionen), oder dass ich etwas auch nur probeweise versuche. Und diese Vertrauenspersonen wagen auch mir zu sagen, wenn ich total neben der Spur bin.

Jedenfalls würde ich nie jemandem sagen, er solle was nicht machen. Nach Abwägen von Pro und Contra muss jeder selber entscheiden, was er zu wagen bereit ist. Ich würde höchstens bei guten Freunden bemerken, wenn mir etwas zu brenzlig wäre oder wenn mich jemand nach meiner Meinung fragt. Leben und leben lassen.

Viele Grüsse aus der Schweiz
Birdie

launcher20 am 23 Okt 2022 23:11:18

BURAN hat geschrieben:Nein .. eine meldeadresse genügt .. freunde ,verwandte . briefkasten .. das geht schon


Weniger ist mehr. Außer der Meldestelle selbst( wenn man ehrlich wäre, auch nur wegen GEZ-"Steuer" :-)) fragt NIEMAND nach einer Meldeadresse, geschweige denn nach einem "festen Wohnsitz", nicht mal das Geldrau...äh Finanzamt. Wenn ich keine Wohnung beziehe, bin ich nicht "verpflichtet", mich anzumelden. Eine gültige Postadresse genügt! In der Regel ist der Postverantwortliche dort gemeldet :-)
PS: Auch wir sitzen in den Startlöchern!

launcher20 am 23 Okt 2022 23:15:39

pille99 hat geschrieben:2. Vor etwas mehr als 2 Jahre habe ich mich entschieden zum Wohnmobile (gerade im Umbau), weil die Menschen immer schlechter werden. Ich kann und will es nicht mehr sehen.

Du glaubst garnicht, wie du mir aus dem Herzen sprichst... :top:

lonsome am 24 Okt 2022 11:37:40

Hallo,

Der Gedanke hat schon seinen Reiz, einfach alles hinter sich zu lassen, den Ballast abzuwerfen und frei zu sein. Kein Zwang mehr, keine Bindung, keine zeitlichen Zwänge. Wohnung aufgeben, meine Pension müsste gut reichen.

Aber wie schon mehrere geschrieben haben: Man nimmt sich selber mit. Ob es die Probleme mit anderen Menschen sind, die immer schlimmer werden und die man nicht mehr sehen kann (gibt es die nicht mehr, wenn man mit dem Womo unterwegs ist?) und die Verbitterung oder andere Dinge. Und letztlich ist man doch auf die Menschen angewiesen, die man nicht mehr sehen will, z. B. im Krankheitsfall. Dann sind sie doch ganz praktisch?

Es ist auch eine Sache der Bindung: Habe ich Freunde vor Ort, Vereine, in denen ich gerne bin, oder andere Menschen die mich brauchen?

Wenn ich eigene Probleme habe, dann können die sich auch gut verstärken, anstelle einer Besserung. Der Rahmen des Alltags, der einen gefordert, der einem aber auch Halt gegeben hat, fällt weg. Wie viele können mit der freien Zeit nichts anfangen, das Bier oder der Wein werden zum Alltagsbegleiter (ist ja nur zur Entspanung und zum Wohlfühlen, alles Zeichen der Freiheit). Und was passieren kann, wenn der Lebenspartner srirbt und mann alleine ist, das habe ich auch schon öfter zu hören bekommen. Anscheinend ziehe ich solche Gespräche an. Aber glücklich waren z. B. zwei alleinstehende Männer (nicht gemeinsam, unterschiedliche Erlebnisse) nicht unbedingt, die da alleine durch die Welt gegondelt sind. Sie waren unterwegs, ja. Aber ich denke nicht, dass sie das "Ziel Zufriedenheit" erreicht haben. "Mein Hund ist alt, ich kann nicht mehr weit weg vom Womo, und bald ist er auch tot ..."

Ich für mich freue mich schon auf meine Pension in ca. 10 Jahren, wenn ich sie noch erlebe (ich muss bis 70 arbeiten). Ich freue mich, einmal wegfahren zu können ohne Zeitdruck, ohne festen Punkt zur Rückkehr. Aber ich möchte auch noch etwas tun, mich einbringen, wenn ich das noch kann. Das wäre für mich die richtige Mischung.

Vielleicht gibt es auch Erfahrungen von Menschen, die den Traum verwirklicht haben, aber dann aus Alters- oder Gesundheitsgründen das Leben im Womo nicht mehr führen konnten? Wie war die Rückkehr?

Aber wer es mag, der soll es doch tun. Ich finde es mutig und wünsche gutes Gelingen.

Gruß
Klaus

Tinduck am 24 Okt 2022 12:01:20

lonsome hat geschrieben: Kein Zwang mehr, keine Bindung, keine zeitlichen Zwänge.


Das ist - glaube ich - eine Illusion. Man ersetzt nur alte Zwänge durch neue. Das kann gut sein, wenn man mit den neuen besser zurechtkommt. Muss aber nicht.

Bei manchen Menschen, die ich als Single-Dauerreisende getroffen habe, hatte ich den Eindruck, dass die keine Probleme mitgenommen haben, sondern selber ein Problem waren. Davor kann man erst recht nicht weglaufen.

Wenn man glaubt, nur noch von A****lö***** umgeben zu sein... vielleicht hat man dann ja selber die falsche Einstellung? Oder halt den falschen Umgang...

bis denn,

Uwe

andwein am 24 Okt 2022 12:23:59

Tinduck hat geschrieben:"lonsome" Kein Zwang mehr, keine Bindung, keine zeitlichen Zwänge.
Das ist - glaube ich - eine Illusion. Man ersetzt nur alte Zwänge durch neue. ..... Wenn man glaubt, nur noch von A****lö***** umgeben zu sein... vielleicht hat man dann ja selber die falsche Einstellung?

Wie wahr, wie wahr
Gruß Andreas

hampshire am 24 Okt 2022 12:39:55

Es bleibt die Frage Sehnsucht oder Flucht.
Wer eine Sehnsucht nach etwas hat und sei es komplett in ein Wohnmobil umzuziehen, der hat gute Chanden damit sehr zufrieden zu werden. Mit auftauchenden Problemen und Einschränkungen wird so eine Person gut umgehen können.
Wer das Bedürfnis hat, sich Menschen und Pflichten zu entziehen und endlich in Ruhe gelassen zu werden, der hatt weniger große Chancen damit sehr zufrieden zu werden. Auftauchende Probleme und Einschränkungen werden die Belastungssituation der Person mit großer Wahrscheinlichkeit wieder zurückkehren lassen. In diesem Fall gibt es nicht viel zu gewinnen.

Letztlich ist ja die Entscheidung in ein Wohnmobil umzuziehen reversibel. Das gibt etwas Ruhe.

lonsome am 24 Okt 2022 12:56:29

Hallo,

Nur zur Klarstellung: Das mit den unbeliebten Zeitgenossen oder der Freiheit sind Gedanken aus anderen Beiträgen, aber mit Sicherheit nicht meine eigene Meinung!

Gruß
Klaus

Lancelot am 24 Okt 2022 15:21:04

hampshire hat geschrieben: Letztlich ist ja die Entscheidung in ein Wohnmobil umzuziehen reversibel.

DAS wäre gut .. :ja:
Dazu müssen halt entweder die Finanzen entsprechend ausgestattet sein und/oder doch noch ein Lebens-Fixpunkt behalten werden.

Ganz schlecht ist halt der nicht umkehrbare Sprung ins kalte Wasser : alles aufgeben, versilbern, aus dem Erlös ein Womo kaufen ... nach einiger Zeit feststellen, daß die Entscheidung doch nicht paßt :( Dann bringt - hoffentlich - der Restwert des Womos noch genügend Substanz, um nochmal neu anfangen zu können. Kenne einen Fall, bei dem das nicht so ist ... hoffentlich geht´s gut .. :roll:

hampshire am 24 Okt 2022 17:01:17

Lancelot hat geschrieben:DAS wäre gut .. :ja:
Dazu müssen halt entweder die Finanzen entsprechend ausgestattet sein und/oder doch noch ein Lebens-Fixpunkt behalten werden.

Wenn es kein finanzieller 1:1 Tausch ist - Immobilie gegen Wohnmobilie - wird das klappen. Wer natürlich eine Wohnung für 300k verkauft und für dasselbe Geld ein Womo kauft ohne weitere Reserven zu haben setzt das etwas riskanter um. Wer ein Haus für 500k verkauft und ein Womo für 150k sollte bei ohne regelmäßigem Ausgabenüberschuss auf Reisen ausreichend Reserven für einen Schritt zurück haben.
Dann geht wahrscheinlich etwas Geld verloren. Wenn man Geld als Mittel zur Lebensgestaltung sieht ist das nicht verkehrt.

Im Moment plage ich mich frisch mit meiner ersten Corona Infektion. Bin froh jetzt nicht im WoMo zu wohnen.

Lancelot am 24 Okt 2022 17:10:21

hampshire hat geschrieben: Wenn es kein finanzieller 1:1 Tausch ist - Immobilie gegen Wohnmobilie - wird das klappen.

Es ist noch deutlich schlechter, Max :( . Nicht jeder hat eine Immobilie zu verscherbeln.

In dem Fall aus meinem Freundeskreis, gibt´s KEINE Immobilie, der Hausstand und PKW wird verscherbelt, ein paar Depots aufgelöst.
Sagen wir, da kommen 100 k€ zusammen ... und für 60 k€ ein 5 Jahre altes Womo gekauft.
Was passiert da in weiteren 5 Jahren ? Auch wenn alles gut geht und keine finanziellen Unwägbarkeiten auftreten ? Was ist die Kiste dann noch wert ? Kann ich mit dem Erlös dann nochmals "neu anfangen" ?

Wirtschaftliches Harakiri ... :wall:

hampshire am 24 Okt 2022 17:23:09

Lancelot hat geschrieben:Wirtschaftliches Harakiri ... :wall:

Ja, das klingt so. Ich hoffe, dass ich nach mehreren Harakiri Aktionen mit Mitte 50 inzwischen dafür zu alt bin.

Elgeba am 24 Okt 2022 18:49:18

Sorry, für mich sind solche Menschen einfach Träumer,die oft mit sich selbst nicht klarkommen, aber die Ursache dafür in ihrer Umgebung suchen.
Ich habe dafür wenig oder gar kein Verständnis.


Gruß Bernd

hampshire am 24 Okt 2022 19:06:42

Elgeba hat geschrieben:Sorry, für mich sind solche Menschen einfach Träumer,die oft mit sich selbst nicht klarkommen, aber die Ursache dafür in ihrer Umgebung suchen.

Nichts gegen Träumer. Manch kleines Glück und manch große Sache wurde erst erträumt.
Schade, dass Menschen, die ihren Traum gegen die gängigen Vorgehensmodelle angehen so oft Respektlosigkeit erfahren.

Elgeba am 24 Okt 2022 19:16:55

Das ist keine Respektlosigkeit, sondern eine Erfahrung,die ich im Umgang mit einem solchen Menschen gemacht habe. Träume können bei einer gewissen Klientel schnell zur Zwangsvorstellung werden,die dann mit einem gewissen Realitätsverlust einhergeht.
Respektlosigkeit ist,die Meinung anderer als Respektlosigkeit abzutun.

Gruß Bernd

biauwe am 24 Okt 2022 19:30:31

Lancelot hat geschrieben: Was ist die Kiste dann noch wert ? Kann ich mit dem Erlös dann nochmals "neu anfangen" ?

Wirtschaftliches Harakiri ... :wall:

Gut das die Angst die Deutschen so im Griff hat.

Lancelot am 24 Okt 2022 19:38:47

biauwe hat geschrieben: Gut das die Angst die Deutschen so im Griff hat.

Ich :?:
Gaanz falsche Adresse .. :? Ich hab vor nix Und niemanden "Angst" .. 8)
Aber mit offenen Augen gegen die Wand - will ich auch nicht !
Tut doch vielleicht weh.

Zum Glück betrifft mich/uns die Frage nicht. Hätte noch reichlich Beweggründe, die gegen full-time Womo sprechen :)

launcher20 am 24 Okt 2022 19:39:48

biauwe hat geschrieben:Gut das die Angst die Deutschen so im Griff hat.

Wie wahr! Ich wüßte schon, vor welchen "Problemen" ich "weglaufe" und welche Menschen ich lieber nicht mehr treffen möchte! Das würde aber jetzt zu politisch werden!
Für mich wäre/ist aber derzeit jede örtliche Veränderung meinerseits vor allem aus diesem Land egal wohin eine Befreiung/Erleichterung!
PS: Ich hatte noch nie dieses komische "Corona", auch nicht frisch. Mir konnte bisher auch niemand, wirklich niemand erklären, was das ist! :D
Vielleicht finde ich das in einem anderen Universum? 8)

biauwe am 24 Okt 2022 19:40:07

Lancelot hat geschrieben:
Zum Glück betrifft mich/uns die Frage nicht. Hätte noch reichlich Beweggründe, die gegen full-time Womo sprechen :)

Bestimmt :D

akany am 24 Okt 2022 19:53:57

:roll:
:lol:
:juggle:
:grinsevil:
:flower:


Tja, wär ja auch noch schöner, wenn die, die sich dem Dorfleben durch Umzug auf Boot oder Wohnmobil entziehen, dort auch noch glücklich und zufrieden wären.

Was ICH nicht gut finde, kann doch nicht gut sein. Und wem es trotzdem gefällt, der ist entweder krank oder kriminell, gell! Das kann nicht gut sein, dieses verwahrloste Gesindel.

Die haben gefälligst im Suff zu versinken, diese Kiffer. Die fliehen doch nur vor ihren Sorgen und haben deshalb diese jungen Weiber, weil sie der Alten zu Hause kein Paroli bieten konnten.
Und was die erleben, das haben die doch bestimmt nur von ihren nutzlosen Reisen, während der wahre wurzelverbundene Patriot das alles aus dem Deutschen Fernsehen weiss. Da braucht man nicht zu reisen und nutzlos Energie verschwenden.

Diese Müsli-Fresser wissen doch noch nicht mal, wie eine Gurke aus dem eigenen Garten schmeckt. Die sind doch nur dabei, ihre mitgenommenen Probleme zu fressen.

Alles Penner. Die Mobile müssen doch alle mit Drogen bezahlt sein. Mein Chef hat mir gesagt, ich sei der beste Mann! Und nächstes Jahr bekomme ich sogar 50 Euro mehr! Das ist Wertarbeit, nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit!

Nutzloses Gesindel, das dann irgendwann auch noch krank wird! Und dann? Krank und gebrechlich darf man nur in der eigenen Wohnung sein, hat meine Mama immer gesagt! Schliesslich ist nur hier der Arzt, der die Familie seit 4 Generationen kennt und nur hier ein Spital, wo ich sofort hingefahren werden kann. Und wie stellt sich das fahrende Volk das vor? Zigeuner, alles Zigeuner!

Hier ist jedes Stick-Deckchen auf den Tischchen und vor der Vasen- und Tellersammlung schliesslich mit viel Liebe über Generationen gepflegt. Das wissen die doch garnicht zu schätzen. Ach was wissen die schon, der Takt der Uhr von der Uroma, die man durch die ganze Wohnung hören kann. Tick-tack-tick-tack…

:versteck:

:jump: :jump: :jump: :jump:

Agepi am 24 Okt 2022 20:24:25

akany hat geschrieben:
Tja, wär ja auch noch schöner, wenn die, die sich dem Dorfleben durch Umzug auf Boot oder Wohnmobil entziehen, dort auch noch glücklich und zufrieden wären.

Was ICH nicht gut finde, kann doch nicht gut sein. Und wem es trotzdem gefällt, der ist entweder krank oder kriminell, gell! Das kann nicht gut sein, dieses verwahrloste Gesindel.

Ich kann ja wegen der Länge nur einen Teil zitieren.

Mich würde mal interessieren was du nimmst. Natürlich auch in welcher Konzentration.
LG HP

HansDerCamper am 24 Okt 2022 20:32:15

akany hat geschrieben:Tja, wär ja auch noch schöner, wenn die, die sich dem Dorfleben durch Umzug auf Boot oder Wohnmobil entziehen, dort auch noch glücklich und zufrieden wären.

Was ICH nicht gut finde, kann doch nicht gut sein. Und wem es trotzdem gefällt, der ist entweder krank oder kriminell, gell! Das kann nicht gut sein, dieses verwahrloste Gesindel.

:lol: Du hast es auf den Punkt gebracht. ICH bin auch grundsätzlich dagegen. :lol:

Ich habe festgestellt, dass nicht jeder seinen Witz verstanden hat.
Auch das ist legitim.

akany am 24 Okt 2022 20:43:26

Agepi hat geschrieben:...

Mich würde mal interessieren was du nimmst. Natürlich auch in welcher Konzentration.
LG HP



Ich bin stoned geboren, laut Aussagen verlässlicher Zeugen :mrgreen:

Tinduck am 25 Okt 2022 06:01:05

launcher20 hat geschrieben:PS: Ich hatte noch nie dieses komische "Corona", auch nicht frisch. Mir konnte bisher auch niemand, wirklich niemand erklären, was das ist! :D
Vielleicht finde ich das in einem anderen Universum? 8)


Das erklärt deine Beiträge. Vielleicht solltest du nicht alles glauben, was man auf Telegram so schreibt.

bis denn,

Uwe

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