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Es gibt Leute die alles verkaufen und nur im Womo leben... 1 ... 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 ... 24


Tinduck am 05 Feb 2021 13:29:13

goorooj hat geschrieben:Kommt auf deine Vorstellungen an und auf dein handwerkliches geschick.

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Alle wollen Spanien oder Portugal, Süditalien hat niemand auf der Uhr.


In der Tat. Na ja, ab vom Schuss geht wahrscheinlich immer. Wenn man sowas möchte, sieht das tatsächlich nicht sehr teuer aus. Wobei ich mich mit laufenden Kosten in Südeuropa echt nicht auskenne.

bis denn,

Uwe

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TiborF am 05 Feb 2021 13:39:12

Danke Goorooj für den sehr interessanten ausführlichen Beitrag

Und ich stimme dir vielerseits zu ............ es sind einfach zu viele Wohnmobile geworden und die schönsten Stellen werden dicht gemacht.

Es war früher entspannter, mit dem Wohnmobil an besonders schönen und ruhigen Plätzen zu stehen.

Dennoch ziehe ich den Wohnmobil-Urlaub immer noch einem Hotel-Urlaub vor und kann auch gut auf Flugzeugreisen verzichten.

quax1968 am 05 Feb 2021 13:51:07

Sehr schön, dass dieser Thread wieder gefüllt wurde. Habe dann auch mal meinen Beitrag von 2016 gelesen.
Seitdem hat sich bei mir ja auch wieder einiges getan. Aus dem damaligen "Traumhaus", wurde dann 2 Jahre später eine Scheidung. Die Scheidung hatte nichts mit dem Haus zu tun, sondern nach 20 Jahren Ehe, war dann irgendwo die Luft draussen.

Und Zack, ändern sich wieder die Lebenspläne.

Wir haben dann, auch um einen Rosenkrieg zu vermeiden, alles verkauft. Den "materiellen Schrott" habe ich nahezu alles meiner Ex gegeben, um freier zu sein. Habe dann auch erstmal versucht ein paar Monate im Womo zu Leben. Klappte am Anfang sehr gut aber stellte dann doch fest, dass ich einen festen Wohnsitz für mich benötige. Zumindest ist Reisen alleine auf lange Sicht, nicht für mich erstrebenswert. Habe dann ein sehr kleines Haus gekauft und noch ein Hausboot. Nun kann ich mich immer wieder für mich neu festlegen, nach was es mir ist.

Ich geniesse alle 3 Varianten (Womo, Haus, Hausboot) . Muss dazu sagen, dass ich auch von überall aus arbeiten kann. Aber es stimmt schon, man hat in diesem Leben eigentlich nichts zu verlieren. Wir kommen mit nix auf die Welt, lernen, verdienen Geld...
Ich denke man kann sich jederzeit auch wieder resetten, wenn man Mut hat und offen ist. Ein Job ist heute ja auch nicht sicher, wie man aktuell sieht. Man muss sich stetig neu erfinden und schauen, was einem gut tut.

Etwas nicht zu machen, weil man Angst hat in x Jahren mit zu wenig Geld dazustehen, kann einen enorm hemmen.
Manchmal denke ich mir, die besten Gedanken und Ideen bekommt man, wenn man reist und den Kopf frei hat.

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jorgito am 05 Feb 2021 13:56:40

Moin Quax,

erzähle mal ein bissel vom Hausboot.....das ist eine Lebensform die mich auch interessieren könnte.

Grüssle

quax1968 am 05 Feb 2021 14:12:11

Also das Hausboot wartet noch auf den Anlegeplatz. Sollte eigentlich schon dorthin verfrachtet sein, aber aufgrund der Strömung ist es aktuell an der Maas nicht möglich. Ich habe dies damals mit Wassergrundstück und zusätzlichem Bootsanliegeplatz neu gekauft. Aber ohne Motor.

Warum ich das getan habe: Irgendwie wollte ich das Geld aus der Scheidung (Hausverkauf...) auch anlegen. Und das Leben auf dem Wasser hat micht iregendwie schon immer gereizt. Dann habe ich eine Anzeige über Internet gelesen und mir das Ganze mal Vor-Ort in einem Musterboot angeschaut. Mir gefällt die Gegend um Limburg. Und es ist ein tolles Wassersportgebiet. Brauch jetzt nur noch einen Bootsführerschein und ein Boot :-)

Mein Gedanke war erst, dieses zu vermieten, werde es aber erstmal nicht machen.
Vielleicht wenn ich in Rente bin und dann das Geld benötige. Das Boot liegt in Ohe en Laak (Niederlande/Limburg)
Hier der Link. Es gibt glaube ich noch eines zum kaufen. Dieses ist aber nicht in der ersten Reihe und hat somit einen nicht unverbauten Blick auf die Maas:

--> Link

Kuhtreiber am 05 Feb 2021 17:28:31

Quax, eine vielleicht doofe Frage, schwimmt das Hausboot oder ist es fest verankert? Mir geht es dabei um ein mögliches Hochwasser. Hebt sich dann auch dein Hausboot oder dringt Wasser ein?
Ansonsten wunderschön, ich würde da das ganze Jahr leben :)

biauwe am 05 Feb 2021 17:38:15

rutontour hat geschrieben:Ich lese immer wieder: „das kann ich mir nicht vorstellen“. Dann ist das auch okay. Und es müssen Beide gleichstark wollen.


So ist es im Leben, gerade, wenn man so beengt im Womo leben will.
Noch schlimmer ist zelten.

Wir können zum Glück beides.

quax1968 am 05 Feb 2021 22:04:08

Kuhtreiber hat geschrieben:Quax, eine vielleicht doofe Frage, schwimmt das Hausboot oder ist es fest verankert? Mir geht es dabei um ein mögliches Hochwasser. Hebt sich dann auch dein Hausboot oder dringt Wasser ein?
Ansonsten wunderschön, ich würde da das ganze Jahr leben :)


Nein das steigt mit der ganzen Steganlage hoch. Das ist schon ein Boot was auf dem Wasser schwimmt. Bei Hochwasser kann da nix passieren. Man kann es aber nicht als Wohnadresse anmelden.

WomoTechnikService am 06 Feb 2021 10:13:54

quax1968 hat geschrieben:Nein das steigt mit der ganzen Steganlage hoch. Das ist schon ein Boot was auf dem Wasser schwimmt. Bei Hochwasser kann da nix passieren.


Kommt ganz auf das Hochwasser an... wenn es die Befestigungen des Steges über die Dalben hebt, geht der Steg mitsamt den Booten ab, hier: --> Link ab Sek. 11 zu sehen, wie in Frankreich der Steg vom großen Vercharterer Le Boat losgeht und die Boote in den nächsten Wehren vernichtet werden...

LG Peter

quax1968 am 06 Feb 2021 18:16:07

Oh, das ist ja schrecklich. Ich denke oder hoffe zumindest in Ohe en Laak würde dann das Wasser erst noch über den Deich gehen.
Also will mal nicht hoffen, dass es dazu kommt. Bei dem aktuellen Hochwasser, war noch ca 2 m Luft nach oben und ich denke und hoffe, dass die Holländer da Erfahrung haben mit Wasser.

pipo am 06 Feb 2021 20:03:12

quax1968 hat geschrieben:Ich denke man kann sich jederzeit auch wieder resetten, wenn man Mut hat und offen ist. Ein Job ist heute ja auch nicht sicher, wie man aktuell sieht. Man muss sich stetig neu erfinden und schauen, was einem gut tut.

Ich kann mich gut erinnern, wie verzweifelt Du warst. Jedes Ende ist auch immer ein Anfang. Du scheinst den richtigen Schalter gefunden zu haben und das freut mich sehr :top:

quax1968 am 06 Feb 2021 20:18:04

Danke Peter, war ne doofe Zeit für mich, weil in demselben Jahr meine zwei Hunde und meine Eltern verstarben.
Dann auch die Diskussion was mit dem Haus geschieht, stetig Streit um meinen Firmenwert...
Hinzukommt dann, dass die neuen Freunde meiner Ex auch immer Ihren Senf dazu gaben. Ich kämpfte da sehr mit mir, war aber auch dankbar tolle Freunde und Bruder und Schwester zu haben. Irgendwann kam dann der Entschluss alles zu verkaufen, samt Sportwagen. War für mich alles nicht mehr wichtig.

Das Womo, den Carthago hat meine Frau dann übernommen. Ich wollte dann erst ein Expeditionsfahrzeug um darin zu wohnen, kam aber dann zu dem Ergebnis, dass es einfach nur eine Flucht gewesen wäre, und habe einen Kastenwagen gekauft und über Ebay Kleinanzeigen ein kleines Häuschen am See gefunden.

Das alles hat mich schon irgendwie stärker gemacht und bin aktuell sehr zufrieden mit dem wie sich dann alles entwickelt hat. Das wichtigste ist aber immer noch, dass man gesund ist. Dann hat man sein Leben auch selbst in der Hand.

goorooj am 07 Feb 2021 15:43:17

Das war einer der Gründe warum ich mit einem Bein im Lande bleibe... meine Freunde.
ich hatte auch Scheidung nach 14 jahren, Eigentumswohnung verkauft, meine Frau hat jetzt den Camper, darum habe ich mir gerade wieder einen gebaut.

Aber meine Freunde waren so wichtig in solchen Zeiten wie Scheidung... wir sind auch recht eng, sehen uns ein paarmal im Monat und fahren auch zusammen mit den Campern weg....
Auch wenn ich mir durchaus vorstellen könnte mit meiner jetzigen Freundin für den Rest meines Lebens durch die Welt zu tingeln, wir passen sehr gut zusammen.... mir würden meine Freunde fehlen.

JO57 am 07 Feb 2021 18:02:50

Als einer der vor 7 Jahren nach Thailand verzogen ist und im Laufe der Jahre sein bisschen Grundbesitz in Deutschland verkauft hatte, habe ich mir 2019 gedacht, mit so einem Wohnmobil halbjährlich durch Deutschland zu gurken wäre auch ganz nett. Schließlich bin ich ja nicht aus Deutschland geflüchtet weil es da so furchtbar wäre, sondern weil es hier auch ganz schön ist. Gedacht, gekauft...und dann kam 2020 Corona. Das hat meine Pläne etwas durcheinander gewirbelt. Aber Mitte Mai hat es dann doch schon wieder mit den Flügen geklappt und los ging's. Als am 1. Juli die Grenzen für Thailänder(innen) wieder aufgemacht wurden saß meine Lebensgefährtin auch gleich im ersten Flieger. Den Sommer über war es toll. Wenn gleich der Aktionsradius noch etwas eingeengt war. Abgesehen von ein paar Wochen in NRW waren wir hauptsächlich in Bayern unterwegs. Den September haben wir noch als halbwegs erträglich in Erinnerung. Aber der Oktober und November waren dann schon ziemlich kalt. Und zu zweit im WoMo, ohne draußen sitzen zu können, dann doch sehr beengt. Auf einen kurzen Nenner gebracht, ganzjährig würde ich/wir das wirklich nicht wollen.

Gelernt habe ich, dass 6 Monate in Mitteleuropa mit seinen klimatischen Bedingungen einfach zu lang sind. Man merkt es aber auch hier in Thailand in unserem Haus/Grundstück. Zuviel ist liegengeblieben, kaputt gegangen und es war eine Menge Arbeit alles wieder auf Vordermann zu bringen. Für dieses Jahr wollten wir uns eigentlich auf 3 Monate Juni/Juli/August beschränken. Aber so wie's derzeit aussieht wird die 16 Tage Isolations-Quarantäne bei Rückkehr nach Thailand auf die Schnelle selbst für Geimpfte nicht aufgehoben. Und einmal hat uns der Spaß eigentlich völlig gereicht. Das ist schon sehr heftig. Darum wird mein WoMo wohl das ganze Jahr im Winterlagen verbringen müssen. Und hoffe, dass es dann wenigstens in 2022 wieder los geht.

Wolfi1406 am 27 Feb 2021 12:37:32

Hallo, ja ich lebe seit drei Jahren im Wohnmobil.Fiat Ducato Dethleffs Esprit.Was mich dazu bewogen hat,war der Verlust der Arbeit inklusive Wohnung.Und die Sehnsucht nach Freiburg,meiner Heimat.Im Sommer haben wir eine Apfelbaum Wiese mit Walnussbaum und direkt einen Brunnen mit Wasser.Das ist dann Luxus!Im Winter tingeln wir umeinander.Denke das reicht erstmal;-)
Grüsse aus Freiburg
Wolfi

Fledermaus am 27 Feb 2021 13:41:35

Klingt sehr schön, also das mit der Apfelwiese, bin schön beim träumen... :)

Bin gespannt wer mich aus erster aufweckt. Bank oder Finanzamt :trotz:

biauwe am 27 Feb 2021 15:04:51

JO57 hat geschrieben:Aber der Oktober und November waren dann schon ziemlich kalt. Und zu zweit im WoMo, ohne draußen sitzen zu können, dann doch sehr beengt. Auf einen kurzen Nenner gebracht, ganzjährig würde ich/wir das wirklich nicht wollen.


Nicht jeder kann das und wenn man sich aus dem Weg gehen will/muß.
Aber ein Womo, so wie wir es nutzen, verlangt Akititäten, Sommer wie Winter.
Gerade der Winter ist die beste Zeit für uns.
Wenig Leute, genügend Platz und Schnee.

mafrige am 27 Feb 2021 15:35:55

Hallo,

es gibt viele, die ich kenne, die im Süden Spaniens, Italiens, Griechenland und Marokko überwintern und ab März/April bis September/Oktober wieder in Deutschland sind.
Also immer in schönen Wetter leben ... :lol:

Gast am 27 Feb 2021 17:44:27

Ein Leben nur im WoMo ist bestimmt möglich, ob es erstrebenswert ist, ist wohl individuell verschieden.
Für uns wäre das nichts. Reisen ja, lange Reisen(demnächst) auch ja, auch mal über 1 Jahr Reisen, auch ja, aber irgendwann mal wieder zurück ins eigene Heim mit Garten, darauf möchte ich nicht verzichten wollen, zumal mir auch nichts einfällt, warum man darauf verzichten sollte oder müsste

Also für uns heißt das nicht "entweder - oder" sondern "sowohl, als auch"

Gruß

eneRPulseGT am 27 Feb 2021 18:33:20

Das könnte ich mir jetzt auch "noch" nicht vorstellen.
Bin gerade dabei mich daran zu gewöhnen, mal länger wie
16 Tage von "zu Hause" weg zu sein.
Die andere Seite ist halt, wenn man Haus und Hof los ist, fällt auch viel
Arbeit und Sorgen weg, hat man aber mit Sicherheit mit dem Leben im WoMo
dann ganz Andere.
Ich weiß auch nicht, wie es ist, wenn man keinen "Stützpunkt" oder
anders gesagt keine Heimat mehr hat. Wenn dann Heimweh aufkommen
sollte, weiß man ja gar nicht wohin ?!?

Tinduck am 27 Feb 2021 18:45:10

Na ja, viele lösen ja das feste Zuhause auf, um die Kosten nicht mehr am Hals zu haben.

Wenn man das nicht muss, spricht wenig gegen eine Heimbasis, wenn man denn die Betreuung während der Abwesenheit gelöst bekommt. Das ist bei ner Wohnung einfach (Plastikblumen und fertig :D ), mit Haus und Garten schon schwieriger. Aber machbar isses auch.

Ich würd erst auflösen, wenn ich nach ein paar Jahren merke, dass ich eh nie Zuhause war.

bis denn,

Uwe

Fledermaus am 27 Feb 2021 18:51:14

Naja ich kann mir das immer mehr vorstellen.
Denn ganzen Palast loswerden, dieses "du musst machen" wird mir immer mehr zur Anstrengung , früher war es halt locker aus der Hand, .... Finanzamt und Bank.....
:virus: trägt auch dazu bei.

Und irgendwann bleib i dann dort....( STS)

Wenn ich ein Jahr unterwegs bin muss ich auch das Umfeld vom Haus und....organisieren.
Oder so organisieren wenn man nicht mehr Reisen möchte eine neue Bleibe suchen.

eneRPulseGT am 27 Feb 2021 19:01:55

Tinduck hat geschrieben:Ich würd erst auflösen, wenn ich nach ein paar Jahren merke, dass ich eh nie Zuhause war.


Oder das ganze Hab und Gut vorzeitig mit lebenslangen Wohnrecht vererben.
Dann wäre für alles gesorgt und ein Rückzug vom Ausstieg wäre Problemlos machbar.

biauwe am 27 Feb 2021 21:14:57

Tinduck hat geschrieben:Wenn man das nicht muss, spricht wenig gegen eine Heimbasis, wenn man denn die Betreuung während der Abwesenheit gelöst bekommt.

Uwe


So ist es :D

Elgeba am 28 Feb 2021 00:23:04

Sehe ich auch so.


Gruß Bernd

Wolfi1406 am 02 Mär 2021 14:33:02

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Hallo, also ich bin einfach obdachlos gemeldet.. Postadresse ist dann das nächste heim.Ist mir für Päckchen zu riskant..die hol ich bei meiner Schwester

Grüsse Wolfgang

jwjakarta am 05 Mär 2021 10:02:08

Interessant wie deutlich die 2 Grundeinstellungen zu erkennen sind !

Ich finde es irgendwie erschreckend wie sehr manche Leute immer das Thema "Rente , im Alter" ins Spiel bringen !
Lebt man nur dafür ? Ohne zu wissen ob man dann überhaupt noch lebt oder wie lange man als Rentner hat ?

Und "Sicherheit" ? Das Sicherheit ein sehr dehnbarer Begriff ist haben wir wohl alle durch Corona gelernt - wer hätte denn vor
2 Jahren einen (bis jetzt...) 4-monatigen Lockdown und völliges Versagen der Politik für möglich gehalten ?

Ich könnte nicht dauerhaft in einem WoMo leben , habe mich aber auch für einen anderen , "meinen" , Weg entschieden.
Manche Leute sehen lieber die Probleme , machen sich Gedanken über das was in 30 Jahren ist. Aber wie sinnvoll ist das ?
Vermutlich haben wir in 30 Jahren eine Einheitsrente mit 70 Jahren auf Grundsicherungsniveau , dazu einen immer weiter gewachsenen Niedriglohnsektor und der Kündigungsschutz wurde auch massiv gelockert...

Die meisten haben meiner Meinung nach (salopp gesagt) Angst aufs Maul zu fallen wenn sie etwas riskieren...
Aber was ist daran schlimm ? Hinfallen ist nicht schlimm - man steht auf und macht es besser ! Liegenbleiben , das ist schlimm.
Vor allem : Lieber scheitere ich bei einer Sache als dass ich mich später immer frage "was wäre wohl gewesen wenn ich es versucht hätte"...

Ich hab vor 10 Jahren mit Mitte 30 den Cut gemacht und meinen eigenen Weg eingeschlagen - die beste Entscheidung meines Lebens !
Klar kann ich scheitern , ich hab sogar schonmal satt ins Klo gegriffen...
Aber : Mund abwischen , weitermachen ! Schliesst sich eine Tür dann öffnet sich irgendwo eine Andere - man muss nur offen für Neues sein!
Wenn man offen ist , bereit für neues Terrain abseits bekannter Pfade dann stellt man schnell fest das es verdammt viele Möglichkeiten gibt um erfolgreich zu sein !
Und genau das ist der Knackpunkt :
Die meisten Menschen sind nicht offen , es fehlt an Mut, Kreativität und Flexibilität !
Und dann flüchten sich diese Menschen meiner Meinung nach in eine "Pseudo-Sicherheit" und planen im Endeffekt mit 30 schon die Jahre ab 65...

Ehrlich gesagt wäre mir mein Leben dafür zu schade...

Tinduck am 05 Mär 2021 10:27:39

Prima Einstellung. Kann man sich aber nur leisten, wenn man keine Verantwortung für Andere trägt. Und ob man nach 5 x ins Klo greifen noch einen vergnüglichen Lebensabend hat (so rein finanziell), darf auch bezweifelt werden.

Chacun a son gout (den anderen Spruch darf man ja nicht mehr :D )

bis denn,

Uwe

Gast am 05 Mär 2021 10:44:04

jwjakarta hat geschrieben:Interessant wie deutlich die 2 Grundeinstellungen zu erkennen sind !

Ich finde es irgendwie erschreckend wie sehr manche Leute immer das Thema "Rente , im Alter" ins Spiel bringen !
...
E...


Ich respektiere Deinen Weg und freue mich wenn jemand mit seinem Weg Erfolg hat und zufrieden ist. Aber deshalb die "Rente" an sich zu diskreditieren finde ich nicht OK. Ich bin seit >40 Jahren im "Beruf" war abhängig beschäftigt, 10 Jahre selbstständig und seit 6 Jahren wieder abhängig beschäftigt. Ende des Jahres gehe ich vorzeitig in Rente, was ist daran schlimm? Ich bin finanziell unabhängig und werde meine Liquidität bis ans Lebensende "verreisen" Kinder sind groß, keine Verpflichtungen mehr, so what - außerdem denke ich mir, das ich mir das durch meine Lebensleistung für mich und für die Gesellschaft durchaus verdient habe.

Nichts daran ist (für mich) erschreckend. Auch hier gilt Differenzierung statt Pauschalierung!!! Für die junge Generation wird das dann allerdings anders aussehen, es sei denn man entscheidet sich in D mal für das Österreichische, Schweizer oder Schwedische Modell, in das mal alle einzahlen.

Gruß

DigiMik am 05 Mär 2021 10:55:07

Moin,
jwjakarta hat geschrieben:Ich finde es irgendwie erschreckend wie sehr manche Leute immer das Thema "Rente , im Alter" ins Spiel bringen !


wer macht das? Die, die ich kenne, machen das nicht. Kein 30, 40 oder Anfang 50 jähriger macht sich da in dem Wissen, dass er nichts mehr bekommen wird einen Kopp drum. Gerade die sind es, die mutig alles über Bord schmeißen, das sichere Steinhaus verlassen und mutig einen neuen Lebensweg beschreiten.
Das gilt selbst für den neuen Rentner. Es gehört ne Menge dazu, sich von seinem gesamten Hab und Gut zu trennen und ein Leben im Womo zu leben. Es entstehen ganz andere Probleme und je älter man wird, kommt noch ein ganzer Batzen dazu.
Gerade jetzt zu Corona-Zeiten haben die Menschen mit Problemen zu kämpfen, über die sich immSteinhaus sitzenden Menschen keine Gedanken machen.
Eines kann man den Menschen nicht unterstellen, ein sicherheitsgeleitetes Leben mit den Gedankengängen wie du sie beschreibst.

Sicherlich gibt es die vor dir beschriebene Gruppe, ich halte sie aber eher für die Kleinere, nicht die Mehrheit.
Ich frage dich: Wie viele Menschen kennst du, die alles aufgegeben haben um in einem Womo zu leben? In wie vielen Gruppen mit diesen Menschen bist du unterwegs?

Ich lese den Fred ja schon geraume Zeit mit, aber gefühlt habe ich zunehmend den Eindruck, dass sich hier Radfahrer über das Autofahren unterhalten ;-)

LG vom Mikesch

jwjakarta am 05 Mär 2021 11:21:00

bigben24 hat geschrieben:
Ich respektiere Deinen Weg und freue mich wenn jemand mit seinem Weg Erfolg hat und zufrieden ist. Aber deshalb die "Rente" an sich zu diskreditieren finde ich nicht OK. Ich bin seit >40 Jahren im "Beruf" war abhängig beschäftigt, 10 Jahre selbstständig und seit 6 Jahren wieder abhängig beschäftigt. Ende des Jahres gehe ich vorzeitig in Rente, was ist daran schlimm? Ich bin finanziell unabhängig und werde meine Liquidität bis ans Lebensende "verreisen" Kinder sind groß, keine Verpflichtungen mehr, so what - außerdem denke ich mir, das ich mir das durch meine Lebensleistung für mich und für die Gesellschaft durchaus verdient habe.

Nichts daran ist (für mich) erschreckend. Auch hier gilt Differenzierung statt Pauschalierung!!! Für die junge Generation wird das dann allerdings anders aussehen, es sei denn man entscheidet sich in D mal für das Österreichische, Schweizer oder Schwedische Modell, in das mal alle einzahlen.

Gruß


Ich denke da hast Du mich falsch verstanden.
Ich gönne jedem seine wohlverdiente Rente - ohne Wenn und Aber und möglichst lange !

Ich wollte zum Ausdruck bringen dass ich nicht verstehen kann das sehr viele Menschen ihr ganzes Berufsleben lang zurückstecken ohne Ende damit sie im Alter mehr haben !
Manche vergessen aber über dieses Sparen auch das "Jetzt" zu leben - und diese vielen Jahre kommen nicht wieder...


Wie gesagt : Ich gönne jedem seine Rente - sorry wenn das falsch rüberkam !

Gast am 05 Mär 2021 11:24:13

Dann ist ja alles gut. Mißverständnisse sind dafür da, sie aufzuklären :-)

Gruß

jwjakarta am 05 Mär 2021 12:01:09

DigiMik hat geschrieben:Moin,
Kein 30, 40 oder Anfang 50 jähriger macht sich da in dem Wissen, dass er nichts mehr bekommen wird einen Kopp drum. Gerade die sind es, die mutig alles über Bord schmeißen, das sichere Steinhaus verlassen und mutig einen neuen Lebensweg beschreiten.
Das gilt selbst für den neuen Rentner.
LG vom Mikesch


Diese 30,40 oder 50-jährigen oder die neuen Rentner die mutig alles über Bord schmeissen meine ich doch nicht - das sind doch nicht diejenigen mit dem von mir beschriebenen Sicherheitsdenken !
Die sind doch genau die andere Gruppe...

Aber dem Gegenüber steht halt die Gruppe die auch Träume und Ideen hat - sich aber nicht traut diese zu verwirklichen !
Und ein Teil dieser Gruppe argumentiert gerne mit dem "und was kommt später"-Argument , vielleicht auch weil sie sich selber ein Leben das nicht auf der durchgeordneten Linie stattfindet nicht vorstellen können.

Ich sehe es ja wie Du - es ist mutig sein Leben auf Links zu drehen , egal ob es jetzt ins Wohnmobil geht oder der Weg ein anderer ist , das macht im Grunde keinen Unterschied !

Ich selber habe von 90% aller Leute vor 10 Jahren nur gehört "Bist Du verrückt ? Schmeisst Deinen Job weg , was ist wenn das nicht klappt ? Denk doch mal an später !"...
Aber wenn ich mir anschaue wie unzufrieden ein grosser Teil von denen ist... Etwas ändern wollen sie aber auch nicht...

jwjakarta am 05 Mär 2021 12:14:11

Tinduck hat geschrieben:Prima Einstellung. Kann man sich aber nur leisten, wenn man keine Verantwortung für Andere trägt. Und ob man nach 5 x ins Klo greifen noch einen vergnüglichen Lebensabend hat (so rein finanziell), darf auch bezweifelt werden.

Chacun a son gout (den anderen Spruch darf man ja nicht mehr :D )

bis denn,

Uwe


Mit dem Satz "Und ob man nach 5 x ins Klo greifen noch einen vergnüglichen Lebensabend hat (so rein finanziell), darf auch bezweifelt werden." bestätigst Du im Grunde meine Meinung...

Warum sollte man immer vom negativen ausgehen ?
Klar dass man dann scheitert - allerdings nicht an auftretenden Problemen sondern an sich selber...

Wägt man Risiken vernünftig ab dann wirft einen ein Rückschlag nicht um.
Logischerweise sollte man nicht blind und lernresistent durchs Leben gehen...

Und ob der Lebensabend für heute 30-jährige die ihr Leben lang als Angestellte fleissig einzahlen und Risiken meiden soooooo vergnüglich wird ? Ich vermute mal eher nicht...

Verantwortung trage ich übrigens , gar kein Problem !
Ich wüsste auch nicht warum das ein Problem sein sollte...

vx2200 am 05 Mär 2021 12:16:32

Hallo jwjakarta,

ich kann dich sehr gut verstehen.

Wir, also meine Frau und ich, haben Ende 2017 unser Berufsleben für beendet erklärt und unser Jobs gekündigt. Eigentlich wollten wir nur ein Jahr reisen, evtl. zwei. Jetzt sind wir im vierten, für uns, echtem Lebensjahr ohne Hamsterrad.

Ich war 50, meine Frau 46. Meine Kinder erwachsen. Wir haben bewusst auf sämtliche Leistungen von Vater Staat verzichtet. Wir haben uns für UNSER Leben entschieden. Und soll ich dir was sagen? Auch für uns war es die beste Entscheidung unseres bisherigen Lebens.

Ob wir jemals wieder in ein ‚normales‘ Leben zurückkehren werden? Keine Ahnung. Nur für die Rente zu leben war und ist uns nicht genug.

Aktuell überlegen wir unsere Zelte endgültig abzubrechen. Sprich, alles was nicht für ein mobiles Leben notwendig ist zu veräußern. Dann könnte es, mit ein paar Einschränkungen, bis ans Lebensende reichen....
Für eine kleine Homebase würde es auch noch reichen.

Freunde und Familie sagten auch zu uns wie mutig sie das finden. Meine Antwort war: es wäre eher mutig es nicht zu tun...

wolfherm am 05 Mär 2021 12:18:33

Es gibt aber auch die Gruppe, die vor der Rente gut lebt und genießt und hinterher trotzdem noch genug hat, um auch die Rentenphase zu genießen.. . .... :D

Es ist nicht immer ein „entweder oder oder“......es geht auch ein „sowohl als auch“.

Klappt aber meistens nur, wenn man einen guten Job macht...

dieterk am 05 Mär 2021 12:21:43

jwjakarta hat geschrieben:
Ich wollte zum Ausdruck bringen dass ich nicht verstehen kann das sehr viele Menschen ihr ganzes Berufsleben lang zurückstecken ohne Ende damit sie im Alter mehr haben !
Manche vergessen aber über dieses Sparen auch das "Jetzt" zu leben - und diese vielen Jahre kommen nicht wieder...



Ich denke, es geht, zumindest sehe ich das so, nicht darum "im Alter mehr zu haben" sondern generell unabhängig von Zubroten durch die Allgemeinheit zu sein.
Ich möchte für mich nicht die Allgemeinheit in Anspruch nehmen müssen, weil meine Rente, die ich erwirtschaftet habe, nicht reicht.
Auch nicht für einen evtl. Heimplatz, den man vielleicht mal braucht.
Und weil das so ist, muss man halt in gewissen Lebensphasen malochen um für die Zeit, wenn das körperlich nicht mehr so einfach machbar ist, vorgesorgt zu haben.

Meine Meinung, sonst nix.

Gruß
Dieter

vx2200 am 05 Mär 2021 12:24:01

wolfherm hat geschrieben:Es gibt aber auch die Gruppe, die vor der Rente gut lebt und genießt und hinterher trotzdem noch genug hat, um auch die Rentenphase zu genießen.. . .... :D

Es ist nicht immer ein „entweder oder oder“......es geht auch ein „sowohl als auch“.

Klappt aber meistens nur, wenn man einen guten Job macht...


Tja, wir sind aber jetzt Gesund und Fit genug auf Berge zu steigen, das Surfen zu lernen usw usf.

Kann ich das alles noch wenn ich in ‚Rente‘ bin? Keine Ahnung. Und in der ‚Rentenphase‘ genießen kann ich dennoch.
Wir machen also beides.

wolfherm am 05 Mär 2021 12:43:48

Michael,

Du hast mich nicht verstanden: Man kann Genießen auch wenn man noch im Arbeitsleben steht. Genießen fängt nicht erst an, wenn man nicht mehr arbeitet. Die hohe Kunst ist es, beides zu kombinieren. Habe ich noch einer schlimmen Erkrankung vor vielen Jahren gelernt......

Gast am 05 Mär 2021 12:50:55

wolfherm hat geschrieben:Michael,

.. Man kann Genießen auch wenn man noch im Arbeitsleben steht. Genießen fängt nicht erst an, wenn man nicht mehr arbeitet. ....

Das stimmt schon. Mein Problem in den letzten Jahren war dabei nur immer, das nach dem "Geniessen" = Urlaub immer noch so viel Jahr übrig war :-) in dem man nur noch eingeschränkt (WE) geniessen konnte.


Gruß

wolfherm am 05 Mär 2021 12:53:18

Klar, wenn man einseitig auf das Verreisen fixiert ist, ist es mit dem Genießen etwas schwierig. Man braucht dann schon ein paar Interessen mehr..... :D

vx2200 am 05 Mär 2021 12:57:52

wolfherm hat geschrieben:Michael,

Du hast mich nicht verstanden: Man kann Genießen auch wenn man noch im Arbeitsleben steht. Genießen fängt nicht erst an, wenn man nicht mehr arbeitet. Die hohe Kunst ist es, beides zu kombinieren. Habe ich noch einer schlimmen Erkrankung vor vielen Jahren gelernt......


Hallo Wolfgang,

ich hab dich schon richtig verstanden. Das Wort Genuss hat für jeden eine andere Bedeutung.

Für uns(!) bedeutet es jedoch nicht 5 Tage die Woche in die Arbeit zu laufen, 30 Tage im Jahr Urlaub zu machen und an den Wocheneden zusammen mit unzähligen anderen auf irgendwelchen Stellplätzen zu stehen und sich gegenseitig in der Natur auf die Füße zu treten. Leben sieht für uns(!) anders aus.

So hat jeder seine Vorstellungen. Und, es wäre ja furchtbar, wenn alle so leben würden wie wir. Dann hätten wir ja die Zustände die sonst in den Ferien oder an den WE herrschen ganzjährig. :lol:

jwjakarta am 05 Mär 2021 13:19:11

wolfherm hat geschrieben:Es gibt aber auch die Gruppe, die vor der Rente gut lebt und genießt und hinterher trotzdem noch genug hat, um auch die Rentenphase zu genießen.. . .... :D

Es ist nicht immer ein „entweder oder oder“......es geht auch ein „sowohl als auch“.

Klappt aber meistens nur, wenn man einen guten Job macht...


Der perfekte Weg ist eh für jeden ein anderer - wir sind ja auch alle unterschiedlich.
Manche brauchen die Herausforderung eines unkonventionellen Weges , andere wiederum sind vom Wesen her ohne Zweifel als Angestellte am besten aufgehoben.
Ich finde halt wichtig dass man glücklich ist mit dem was man tut - und nicht zig Jahre lang etwas macht was einen eigentlich nur nervt aber für das Alter mehr Sicherheit verspricht...
Aber ist man mit dem glücklich machenden Job auf Dauer wirklich glücklich wenn er gerade mal so zum einfachsten Leben reicht ?

Der Spagat ist wahnsinnig schwierig - das Leben jetzt geniessen UND fürs Alter vorsorgen klappt leider nicht bei jedem.
Und ich befürchte mal es wird in Zukunft noch deutlich schwerer werden...
Da wird vielleicht bei so manchem die Abkehr von der "Normalität" die einzige Chance sein mehr für Jetzt und für Später zu erreichen...

Netforce am 05 Mär 2021 13:32:19

vx2200 hat geschrieben:Für uns(!) bedeutet es jedoch nicht 5 Tage die Woche in die Arbeit zu laufen, 30 Tage im Jahr Urlaub zu machen und an den Wocheneden zusammen mit unzähligen anderen auf irgendwelchen Stellplätzen zu stehen und sich gegenseitig in der Natur auf die Füße zu treten. Leben sieht für uns(!) anders aus.


Respekt wenn das alles so fuer Euch passt.
Bei vielen spielt auch der finanzielle Aspekt eine Rolle um sich diese Art von Leben auch leisten zu koennen.Wenn ihr finanziell gut Versort sei, lebt euer Leben. Ich freue ich mich fuer euch.

LG Bernd

Gast am 05 Mär 2021 14:00:55

wolfherm hat geschrieben:Klar, wenn man einseitig auf das Verreisen fixiert ist, ist es mit dem Genießen etwas schwierig. Man braucht dann schon ein paar Interessen mehr..... :D

Hab ich ja, nur meine Leidenschaft, bedingt zumindest das Fahren, denn GS Fliegen kann ich bei mir zu Hause nicht :-(

Gruß

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