MilesandMore am 18 Mai 2022 22:18:29 Fahima hat geschrieben:Gerade diesen Threat entdeckt und bin voll begeistert.
Wir planen auch unser Haus zu verkaufen und dann mit dem WoMo auf Reisen zu gehen.
Ich wünsche allen hier, dass ihre Träume und Vorhaben in Erfüllung gehen, denn das Leben ist leider viel zu kurz für IRGENDWANN.
Warst du mit deinem Mann schon mal mehrere Monate im Wohnmobil unterwegs? Wir waren ein Jahr lang unterwegs in jungen Jahren und haben im VW Bus gelebt. Das ist ein Herausforderung fuer eine Beziehung. Ich wuerde das nicht unterschaetzen - nach einigen Monaten ist der Reiz des Neuen abgeflacht und der Alltag ist eingezogen. Auf so wenigen qm kann man sich nicht so leicht zurueck ziehen wie in einem Haus. Zudem fehlen Sozialkontakte und Freundschaften von zu Hause - die werden durch die Zufallsbekanntschaften auf den Stellplaetzen nach unserer Erfahrung nicht ersetzt. Abschliessend - Geld [der hohe Preis des Verkaufs der Immo] als Entscheidungskriterium oder Motivation ist nach meiner Lebenserfahrung der Anfang einer am Ende falschen Entscheidung [rueckblickend]. Viel Glueck und Erfolg bei deinem Vorhaben. Beste Gruesse Bernd - der sein Haus behaelt und reist - die Abfahrt ist so schoen wie die Rueckkehr.
jwjakarta am 19 Mai 2022 01:07:21 Navigatore hat geschrieben:Genau, dann sind ja noch die anderen da. Die können dann zahlen, wenn der Traum in die Hose gegangen ist. Warum gehen sie auch fleißig Schaffen, selbst schuld.
Oh man, so eine Einstellung macht mir echt zu schaffen :angry:
Ist Deine Denke zu diesem Thema nicht ein bisschen zu sehr "Schwarz-Weiss"-Malerei mit Nix dazwischen ? Member Kuschelteddy hat doch ganz klar vom "Ernstfall" gesprochen - also und das gilt doch im Endeffekt für jeden in diesem Land ! Nach Deiner Argumentation dürfte ja niemand seinen Job kündigen und sich Selbstständig machen - denn geht das schief müssen dann ja schliesslich andere für seinen Traum vom eigenen Business bezahlen...
Tinduck am 19 Mai 2022 07:43:03 jwjakarta hat geschrieben:Member Kuschelteddy hat doch ganz klar vom "Ernstfall" gesprochen - also und das gilt doch im Endeffekt für jeden in diesem Land !
Nach Deiner Argumentation dürfte ja niemand seinen Job kündigen und sich Selbstständig machen - denn geht das schief müssen dann ja schliesslich andere für seinen Traum vom eigenen Business bezahlen...
Na ja, ist schon was anderes, wenn man sagt 'das Geld reicht 20 Jahre, und danach geh ich hartzen'. Das ist wohl meist nicht die Lebensplanung, die Selbstständige haben. Ebenso kritisch sehe ich den Ansatz, nach mehrjähriger oder jahrzehntelanger Tingelei im Womo einfach vorauszusetzen, dass man ja wieder Arbeiten gehen kann. Erstens muss man schon einen verdammt gesuchten Job haben, damit man da einfach wieder (vernünftige) Arbeit findet, und zweitens hört man durchaus mal, dass solche Leute nicht so einfach in einen geregelten Arbeitsalltag hineinfinden. Glücklich wird einen das nach -zig Jahren 'Freiheit' sicher nicht machen - genausowenig wie Rente auf Hartz4-Niveau in der 1-Zimmer-Wohnung. Bisschen mehr Planung für die Zukunft wäre nicht falsch - zumindest wär das bei mir so. bis denn, Uwe
biauwe am 19 Mai 2022 08:37:19 MilesandMore hat geschrieben:Wir waren ein Jahr lang unterwegs in jungen Jahren und haben im VW Bus gelebt. Das ist ein Herausforderung fuer eine Beziehung.
Zudem fehlen Sozialkontakte und Freundschaften von zu Hause - die werden durch die Zufallsbekanntschaften auf den Stellplaetzen nach unserer Erfahrung nicht ersetzt.
Die Zeiten haben sich geändert. Unser VW-Kasten ist Geschichte. Und Briefe muss man heute auch nicht mehr schreiben, um soziale Kontakte zu pflegen. Wir sind aber auch nur 340 Tage im Jahr unterwegs.
Gast am 19 Mai 2022 09:27:15 MilesandMore hat geschrieben:Warst du mit deinem Mann schon mal mehrere Monate im Wohnmobil unterwegs?
Waren wir nicht, aber einmal ist immer das erste mal :) Viele Jahre haben wir von Frühjahr bis Herbst im Wochenendhaus gelebt, 1 Zimmer, Küche, Bad = 18 qm. Ist nicht das Wohnmobil, aber auch ein sehr beengter Raum und wir sind uns nicht auf die Ketten gegangen, sind immer noch verheiratet :D Geld ist nicht das Entscheidungskriterium, aber es vereinfacht halt vieles und macht manche Entscheidungen einfach leichter. Ich werde nicht mit 10.000 € auf der "hohen Kante" in dieses Abenteuer starten, dazu hätte ich schon gern etwas mehr Rücklagen und Sicherheiten - sonst kann ich ja gleich Hartz4 beantragen. Wir hegen diesen Wunsch schon lange, unser Haus mit 120 qm auf 3 Etagen ist einfach zu groß für 2 Personen. Wir nutzen nur 2 Räume, die Küche und das Bad. Ein Teil unserer Schränke stehen einfach nur leer als Deko rum, da wir schon immer sehr wenig besessen haben und uns regelmäßig von nicht genutzten Dingen verabschieden. Aber kommt Zeit, kommt Rat - wir werden nichts übers Knie brechen und alles genau abwägen. Da es jetzt aktuell einfach nicht zur Debatte steht, sondern erst in 3 Jahren, haben wir noch etwas Zeit und wer weiß wo uns diese unsicheren Zeiten überhaupt noch einmal hinbringen werden...
quax1968 am 19 Mai 2022 10:31:27 Eine Anmerkung zum Immobilienverkauf. Die Frage ist dann, was macht Ihr mit dem Erlös? Die aktuelle Finanzlage ist alles andere als sicher und planbar. Geld auf der Bank bei hoher Inflation, Geld in Aktien... Ich persönlich denke, dass ein guter Mix aus Immobilien, Aktien und Bargeld (evtl. noch Gold) das sinnvollste ist.
Daher wäre ich etwas vorsichtig beim Verkauf einer Immoblie, die zumindest ein guter Inflationsschutz ist. Bei Makleraussagen wäre ich auch vorsichtig. Die wollen natürlich im Eigen-Interesse Häuser vermarkten. Ob die Immoblien so schnell einbrechen, wäre ich nicht so sicher. Immerhin gibt es Menschen die Geld haben und es vor der Inflation schützen wollen. Andererseits werden Zinssteigerungen für viele den Immobilienkauf unmöglich machen. Hinzu kommt evtl. dass diejenigen, welche eine Immobilie mit günstigen Zinsen finanziert haben, das Kartenhaus am Ende der Zinslaufzeit schnell zusammenbrechen kann.
Vielleicht wäre es sinnvoll, sich einfach zu verkleinern: Grosser Haus gegen Kleines Haus oder Wohnung... Fixe und variable Kosten senken soweit möglich. Und Geld in Aktien/ETF etc anlegen und hoffen dass diese in 10 Jahren dann zumindest die Inflation ausgeglichen haben.
caradoroland am 19 Mai 2022 10:54:22 Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Sehe ich auch so. Ich würde im leben nicht alles verkaufen. Ich habe mich verkleinert, die Kids haben selbst Ihre Wohnungen und ich habe eine 3 Zimmer Wohnung mit kleinem Gartenanteil, in die ich immer wieder zurückkehren kann. Ob ich im Winter ( in 3 Jahren) einmal unterwegs bin, oder im Sommer, ich habe immer einen Rückzugsort. Das Haus mit 6,5 Ar ist veräußert. Ich muss nicht mehr dem Unkraut hinterher laufen. Aber das ist nur meine Meinung
hampshire am 19 Mai 2022 10:59:45 Hallo Antje und herzlich willkommen in diesem wunderbaren Forum! Ich finde es gut wenn Menschen ihren Traum leben. es ist auch nichts dabei, wenn dieser irgendwann zu ende geht und sich eine andere Situation einstellt. Oft sehe ich Menschen, die einer Vorstellung von einem Traum folgen und sich über die wirklichen Motive nicht bewusst sind. Diese Motive können Vermeidungsmotive sein - dem Entfliehen einer empfundenen Enge, Not oder Konstellation - diese Motive sind fast immer eine schlechte Entscheidungsgrundlage etwas Neues anzufangen, denn in der Regel nimmt man die Ursachen für diese Probleme einfach mit in den neuen Abschnitt. Liegen die Motive in einem Ziel, sieht das wieder anders aus. Du schreibst hier wenig darüber - und das ist auch OK. Fahima hat geschrieben:da ich ein totaler Zahlenfreak bin, habe ich schon seit 20 Jahren einen Finanzplan und ich kann dir auch heute schon sagen, was an Geld in 5 Jahren zur Verfügung steht - ich bin da wirklich echt verrückt, aber es macht mir Spaß mit Zahlen zu jonglieren, von daher ist die finanzielle Seite eigentlich schon komplett abgeklärt.
Na dann gibt es ja nur noch 1 finanzielles Fragezeichen: Wie sehr vertraut Dein Mann auf Dein Zahlenwerk? Fahima hat geschrieben:Ich mache mir auch wegen meiner Rente keine großen Sorgen. Wer weiß, ob und was ich in 20 Jahren noch kriegen würde? Lebe ich in 20 Jahren überhaupt noch? Keine Ahnung, ich möchte jetzt meinen Traum leben, aber mein Mann ist da leider immer sehr auf meine finanzielle Absicherung bedacht.
Es ist selten, dass jemand wie Du mit Zahlen jongliert und exakte Pläne aufstellt und gleichzeitig einen gewissen Vorsorgefatalismus an den Tag legt. Wenn Deine Finanzahlenjongliererei eine gute Substanz hat, sollt sich ohne Weiteres ein guter Job mit freier Zeiteinteilung und geringer Stundenzahl für unterwegs besorgen lassen. Deinem Mann könnte das eine Sorge nehmen. Mir wäre es für meine kleine Finanzbuchhaltung, Belegerfassung und Steuerkram egal wo sich mein Unterstützung befände. Fahima hat geschrieben:Wir gesagt, meine einzige Sorge ist halt die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt - ohne das finanzielle Polster aus dem Hausverkauf stünde alles auf der Kippe.
Wie sich der Immobilienmarkt entwickelt - her mit der Glaskugel! Neben dem Immobilienmarkt finde ich die Entwicklung der Inflation interessant - was bringt es Dir, wenn Du vom hohen Verkaufspreis nicht ausreichend Kaufkraft für Deine Planung bekommst? Ich finde Geldanlage und Finanzplanung derzeit herausfordernder als noch vor einigen Jahren. Das Geld in "Hausform" scheint mir derzeit ganz gut untergebracht.
Gast am 19 Mai 2022 11:06:07 quax1968 hat geschrieben:Die Frage ist dann, was macht Ihr mit dem Erlös?
Das sind halt auch unsere Bedenken in der aktuellen Zeit, es ist einfach sehr viel passiert am Finanzmarkt in den letzten Monaten... quax1968 hat geschrieben:Vielleicht wäre es sinnvoll, sich einfach zu verkleinern: Grosser Haus gegen Kleines Haus oder Wohnung...
Klar haben wir auch schon diese Variante in Erwägung gezogen. Allerdings bleibt dann vom Hausverkauf ja nicht mehr die "Megasumme" übrig, wenn man sich eine kleine Wohnung kauft. Auch eine Wohnung mieten ziehen wir weiter in Betracht, würden auch ans andere Ende von Deutschland ziehen, wo die Mieten günstiger sind als hier am eigentlichen Wohnort. Aber das sind wieder Fixkosten die alle von einer Rente beglichen werden wollen. Wir hätten als geregeltes Einkommen halt nur die Rente meines Mannes, ich würde als "Hausfrau" ja nichts kriegen. Davon dann die Reisen bezahlen, die Fixkosten und die Frau "aushalten" wird schon sportlich 8) Aber machen wir uns nicht heiß, wir halten weiter an den Träumen fest, arbeiten fleißig drauf hin und werden dann sehen, wie die ganze (Finanz)Situation in 3 Jahren aussieht.
Gast am 19 Mai 2022 11:17:43 hampshire hat geschrieben:Na dann gibt es ja nur noch 1 finanzielles Fragezeichen: Wie sehr vertraut Dein Mann auf Dein Zahlenwerk?
Der ist von meinen Finanzkünsten hellauf begeistert - als wir uns kennengelernt haben, hatte er weit im 4-stelligen Bereich Minus auf seinem Konto, jetzt haben wir Haus, hatten dazu ein Wochenendhaus, immer gute Autos, Wohnmobil, usw. (nur das Haus ist noch restfinanziert, alles andere gehört uns) - da vertraut er mir schon sehr, er sagt auch immer, dass er ohne mich nie im Leben so weit gekommen wäre :mrgreen: hampshire hat geschrieben:Wenn Deine Finanzahlenjongliererei eine gute Substanz hat, sollt sich ohne Weiteres ein guter Job mit freier Zeiteinteilung und geringer Stundenzahl für unterwegs besorgen lassen.
Da mache ich mir echt keine Sorgen, ich finde schon irgendeinen Job zur Not, bin da auch echt nicht anspruchsvoll - auch da habe ich schon recherchiert, was möglich wäre :) Ich bin aber irgendwie so ein "Sicherheitsmensch", ich brauche meine Sicherheiten, muss immer alles genau abchecken und durchdenken. Wenn ich dann alles für mich abgeklärt habe, dann bin ich auch total spontan und gehe los und mache einfach. Mit dem Rest habt ihr natürlich Recht, keiner weiß wo die Inflation noch hinführen wird und wie es allgemein weitergeht. Wie gesagt, kommt Zeit, kommt Rat, wir beobachten das ... :ja:
quax1968 am 19 Mai 2022 12:07:13 Wie gesagt eine große Menge Bargeld zu halten ist aktuell nicht unbedingt empfehlenswert, imho. Den ganzen Erlös auf dem Konto zu lassen und davon dann zu Leben ist nicht ohne Risiko. Daher würde ich versuchen zu streuen. Und dann evtl. noch in Erwägung ziehen ein kleines Business, welches man von unterwegs machen kann, aufzuziehen.
Vielleicht plant man auch einfach mal nur ne Auszeit über ein Jahr, ermittelt was man da an Barvermögen so braucht und spart darauf hin.
Jagstcamp-Widdern am 19 Mai 2022 12:25:54 du schreibst von einem "wochenendhaus"... könnte das nicht das "basislager" sein :?:
allesbleibtgut hartmut
kunibertk am 19 Mai 2022 14:10:31 Navigatore hat geschrieben:Genau, dann sind ja noch die anderen da. Die können dann zahlen, wenn der Traum in die Hose gegangen ist. Warum gehen sie auch fleißig Schaffen, selbst schuld.
Hm Hartz IV ist zwar nicht dazu vorgesehen, Lebensentwürfe zu unterstützen, bei denen von vornherein klar und eingeplant ist, dass man diese Mittel braucht. Aber es ist sehr wohl auch für Fälle gedacht, in denen ein alternativer Lebensentwurf mit realistischer Chance auf Erfolg einfach schiefgeht. Die soziale Sicherung ist auch dazu da, dass Menschen Risiken eingehen können um ihr Leben zu verbessern
huohler am 19 Mai 2022 14:32:14 Wir haben uns das auch mal durchgerechnet. Unser Haus ist Teil unserer Altersversorgung, sprich keine Miete zahlen zu müssen ist uns für die Rentenzeit sehr. Wir können es uns gut vorstellen 10 Jahre oder länger unterwegs zu sein. Aber was ist dann? Vom Haus ist dann noch ein fünfstelligen Betrag über. Davon kann ich vielleicht 3-5 Jahre die Miete zahlen. Und dann? Deshalb ist unsere Überlegung das Haus für eine fixe Zeit 5-10 Jahre zu vermieten. So trägt sich das Haus selbst, man hat noch ein paar Euro Einkommen und steht nach dieser Zeit nicht mit leeren Händen da. Nur das Womo darf dann statt 200k nur 100k kosten.
Hubert
Gast am 19 Mai 2022 14:48:20 Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:du schreibst von einem "wochenendhaus"... könnte das nicht das "basislager" sein :?:
Das haben wir vor 4 Jahren verkauft - wir hatten einfach zu viel. Haus und Hof, das Wochenendhaus und damals noch zeitgleich einen Platz auf dem Dauercampingplatz. Also Wohnwagen und Dauerparzelle aufgegeben/verkauft, das Wochenendhaus verkauft und uns dafür das Wohnmobil geholt.
Gast am 19 Mai 2022 14:50:35 huohler hat geschrieben:Deshalb ist unsere Überlegung das Haus für eine fixe Zeit 5-10 Jahre zu vermieten. So trägt sich das Haus selbst, man hat noch ein paar Euro Einkommen
Den Gedanken hatten wir auch schon, aber als Vermieter ist man ja trotzdem für alles weiterhin zuständig, und wenn die Heizung oder das Dach gemacht werden muss, dann muss die Kohle halt dafür auch da sein. Und da habe ich Sorge, dass man sich so Mietnormaden oder "komische" Mieter ins Haus holt und am Ende mehr Ärger als alles andere hat :?
WomoTechnikService am 19 Mai 2022 18:00:33 Fahima hat geschrieben:wenn das Geld mal knapp werden sollte, irgendeinen Saisonjob oder ähnliches zu machen
Je nach Eurem Plan, wenn Ihr den Winter im Süden und den Sommer in Deutschland machen wollt, dann sucht Euch doch einen schönen Campingplatz an der Ostsee und arbeite im Sommer dort Saison, die suchen immer, zumindest hier in MV. Das Wohnmobil steht dann vor Ort direkt auf dem Platz und Ende Oktober bis März geht es in den Süden... LG Peter
Gast am 19 Mai 2022 19:49:00 WomoTechnikService hat geschrieben: dann sucht Euch doch einen schönen Campingplatz an der Ostsee und arbeite im Sommer dort Saison, die suchen immer, zumindest hier in MV.
Kannst du Gedanken lesen Peter :D? Übrigens, dein Kunde vor kurzem mit dem Wohnwagen ist mein Kollege :razz: Genau das sind unsere Gedanken zum Saisonjob, ich beobachte die Jobangebote auf Campingplätzen schon eine Weile, da sind teils gute Angebote dabei. Und Männe könnte sich auch vorstellen zur Rente etwas dazu zu zuverdienen so als Unterstützung als Platzwart oder so. Übrigens habe ich heute noch ein wenig zum Thema Haus vermieten recherchiert. Damit muss ich mich noch mal intensiver beschäftigen, ist vielleicht doch gar keine SO schlechte Idee, sie ist wieder auf dem Tisch und im Rennen. Da kann ich wieder ein neues Tabellenblatt im Finanzplan anlegen und mal grob rechnen :D
Navigatore am 19 Mai 2022 21:23:57 Fahima hat geschrieben:Übrigens habe ich heute noch ein wenig zum Thema Haus vermieten recherchiert. Damit muss ich mich noch mal intensiver beschäftigen, ist vielleicht doch gar keine SO schlechte Idee, sie ist wieder auf dem Tisch und im Rennen.
Da kann ich wieder ein neues Tabellenblatt im Finanzplan anlegen und mal grob rechnen :D
Vermieten ... so ein Tipp ist leicht gegeben. Doch wie sieht das in der Realität aus? Mit Rechnen allein ist es nicht getan. Da gibt es viel einzukalkulieren, nicht nur finanziell sondern auch organisatorisch, wenn man in die weite Welt ziehen und die Immobilie allein lassen will. Es geht schon mit den Möbeln los. Ihr wollt ja jederzeit wieder einziehen können. Einlagern oder möbliert vermieten? Möbliert vermieten bedeutet hohen Verschleiß und man muss sich als Vermieter um jede quietschende Schranktür kümmern. Einlagern bedeutet hohe Kosten. Wer kümmert sich um die Reparaturen und Wartungsarbeiten von der Heizung bis zum tropfenden Wasserhahn? Wer beurteilt und leistet Abhilfe bei Beschwerden des Mieters? Wer kümmert sich um Klagen der Nachbarn oder Behörden, z.B. im Falle von Ruhestörung, Grillgeruch, Müll, unterlassene Schneeräumung, unterlassene Straßenreinigung ... und was Mietern sonst noch so alles einfällt. Und den fällt viel ein, das kann ich Dir aus eigener Erfahrung versichern. Und, und, und .... bis zum worst case, wenn die Mietzahlung ausbleibt. Alles machbar, aber es muss eben alles überlegt und organisiert sein ... und bezahlt werden. PS: Mieteinnahmen muss man übrigens auch versteuern ... aber das wisst ihr ja sicherlich.
Tinduck am 19 Mai 2022 22:17:11 WomoTechnikService hat geschrieben: dann sucht Euch doch einen schönen Campingplatz an der Ostsee und arbeite im Sommer dort Saison, die suchen immer,
Vielleicht hab ich ja die falschen Vorstellungen von der grossen Freiheit…. aufm CP für andere Leute Rasen mähen und Klos putzen hatte ich mir da irgendwie nicht drunter vorgestellt. Das ist so ziemlich das Gegenteil von ‚erfolgreich Aussteigen‘. bis denn, Uwe
quax1968 am 19 Mai 2022 22:32:01 Erfolg hat viele Facetten.
Kuhtreiber am 19 Mai 2022 22:39:04 Ich würde das Haus verkaufen, eine kleine Wohnung kaufen und diese vermieten. Da hat man weniger Ärger als mit einem Haus. Falls man genug vom Aussteigen hat, hat man einen Rückzugsort. Und mit der Differenz Kauf - Verkauf die Reise finanzieren und genießen.
DigiMik am 20 Mai 2022 01:41:56 Moinsen, Fahima hat geschrieben:Mein Mann geht in 3 Jahren in Rente, ich müsste dann noch ca. 20 Jahre arbeiten.. Wenn es nach mir ginge würde ich jetzt sofort den Plan in die Tat umsetzen, aber mein Mann.... Er möchte wenigstens als "sicheres Einkommen" seine monatliche Rente haben. Etwas Sorge macht mir die Entwicklung der Immobilienpreise
Bei uns eine ähnliche Situation... Ich deutlich älter, meine U. hätte noch 15 Jahre arbeiten müssen, völlig indiskutabel! Wir leben und reisen jetzt seit fünf Jahren im Womo. Ich hab früher aufgehört, kostete zwar, aber das Leben ist wichtiger. U. hat einfach aufgehört zu arbeiten, man glaubt gar nicht, mit wie wenig Geld man auf Reisen ohne das Gefühl von Einschränkungen auskommt. Wir hatten ein Haus mit 3 Wohnungen und haben das verkauft. Für unsere Wohnung haben wir ein unentgeltliches Wohnrecht auf Lebenszeit. Dies war uns als "Netz" wichtig, das Leben ändert sich schneller als gedacht, gerade wenn man älter ist. Da wir wußten, wie wir unser Leben gestalten wollten, hatten wir das Haus schon 5 Jahre vor dem Ausstieg verkauft, da wir mit nichts oder irgend welchen Verantwortungen etwas zu tun haben wollten. Klar kam da weniger bei raus, aber es reichte für unser Womo. Ein Notgroschen für Reparaturen und Unwägbarkeiten war da schon vorhanden. Eigentlich dachten wir, dass wir das Geld bis zum Tod aufzehren werden, aber bis jetzt ist es so, dass wir da noch nicht dran mussten und es immer mehr wurde. Das Reiseleben ist echt günstig, trotz Verschiffung nach Nordamerika, Reisen durch Europa und teuren Wartungskosten. Dein Männe hat schon recht, das Einkommen sollte schon gesichert sein! Vielleicht gibt es die Möglichkeit des früheren Ausstiegs, so hatte ich das gemacht. Musste zwar auch hier Federn lassen, aber egal, unterwegs braucht man nix oder zumindest nicht viel. Bei eurem Vorhaben würde ich die Hütte jetzt schon verscherbeln. Bei einem Mehrfamilienhaus so wie wir das gemacht haben oder bei einem Einfamilienhaus an einen Anleger mit Ausdauer. Ihr bekommt ein unentgeltliches Wohnrecht oder Nießbrauch, habt eine (wichtige) Meldeadresse und einen Rückzugsort, habt ausreichend Geld für die Zukunft für Unwägbarkeiten oder gar für ein wertigeres Mobil und der Anleger mit langem Atem erwirtschaftet eine Rendite, die er mit Aktien nicht erwirtschaften könnte. Nehmen wir an, euer Haus wäre 400k wert und weil du so jung bist würde das für 200k verkauft werden. Rechnerisch würdest Du in 30 Jahren sterben und der Anleger hätte dann 100% Gewinn gemacht. Dabei ist eine Wertsteigerung nicht berücksichtigt! Die 200k wären euer Polster fürs Restleben oder gar ein tolles Womo. Anleger müsste natürlich relativ jung sein, findet sich aber, Werbungssache... Oder die Hütte normal verkaufen und etwas Kleines kaufen. Das Kleine dann auch gleich gegen Nießbrauch für wenig Geld weiter verkaufen. Merke: Eigentum ist in der Regel zu Lebzeiten nichts, aber auch gar nichts wert! Wenn du tot bist kannst Du es nicht mitnehmen! Eigentum muss zu Lebzeiten verwertet werden! Also weg damit, damit du/ihr zu Lebzeiten einen Nutzen davon habt! Würde die ins Wohnmobil Reiseidee in die Hose gehen, bliebe immer noch kostenfreies Wohnen und die Rente deines Männes, no risk! Viel Erfolg wünsche ich euch und wenn ihr es macht, dieses Gefühl der Freiheit und des Reisens ist nahezu kosmisch! Liebe Grüße, vom Mikesch
BURAN am 20 Mai 2022 07:44:55 Die Rechnung geht aber nur ohne Kinder oder ohne Verantwortung In unserer Familie gibt es seit generationen die Regel :
Was du ererbst von deinen Vätern , erwirb es um es zu erhalten
Ja ja .. mein Ur Ur Ur grossvater war Schwabe Aber letztlich erlaubt diese Geisteshaltung nach einem arbeitsamen leben vorzeitig in Ruhrstand zu gehen und Haus und Womo zu behalten , Denn sooo übel ist es nicht daheim … im Gegenteil :-)
Navigatore am 20 Mai 2022 08:15:18 Hmmm ... unterwegs braucht man nichts? Der Liter Sprit kostet gerade 2 Euro, ein paar Kilometer um Straßburg herum 14 Euro Maut, Stellplätze haben heuer mit saftigen Preiserhöhungen überrascht, 20 Euro sind da bald schon normal, ein bescheidener Platz auf einem CP zum Überwintern in Spanien ist kaum noch unter 2.500 Euro zu bekommen und für eine Schlangengurke haben wir letzte Woche in F auf dem Markt 1,70 bezahlen müssen
Hmmm .... Eigentum ist zu Lebzeiten nichts wert? Unser Haus hat im Laufe der vergangenen 4 Jahre eine ca. 200 bis 300prozentige Wertsteigerung erfahren. Dazu ist es ein gesichertes Dach über dem Kopf, ein Rückzugsort, wenn schwere Krankheiten überraschen und ein Mehrwert, den man sonst für die Miete anderen in den Rachen werfen muss.
Hmmm .... Nießbrauch? So einen Käufer muss man erst mal finden, der bereit ist, das Haus zu räumen oder räumen zu lassen, wenn es dem Verkäufer einfällt, aus dem Dauerurlaub zurück zu kehren und dort wieder einziehen zu wollen. Vom Ertragsverlust beim Verkauf will ich gar nicht erst reden.
Gast am 20 Mai 2022 08:25:21 DigiMik hat geschrieben:Bei uns eine ähnliche Situation... Ich deutlich älter, meine U. hätte noch 15 Jahre arbeiten müssen, völlig indiskutabel!
Das sind auch unsere Beweggründe. Wenn wir auf meine Rente warten, dann ist mein Mann 84 - wir möchten einfach Zeit zusammen verbringen. In jungen Jahren merkt man den Altersunterschied nicht, aber jetzt, wo einer kurz vor der Rente steht und der andere noch jahrelang arbeiten muss macht es sich schon bemerkbar und man macht sich so seine Gedanken. DigiMik hat geschrieben:Die 200k wären euer Polster fürs Restleben oder gar ein tolles Womo.
So in etwa bzw. etwas mehr habe ich unser Polster auch ausgerechnet (bei Hausverkauf) + die monatliche Rente - in meinen Augen für eine lange Zeit ausreichend, ein neues WoMo brauchen wir nicht, unser jetziges ist perfekt :ja: Hier wird immer vom komplett "aussteigen" gesprochen, so sehe ich das für uns nicht, ich sehe uns nicht als "Aussteiger" - wir wollen einfach mehr gemeinsame Zeit zusammen verbringen - wie auch immer das am Ende aussehen wird, irgendeinen Weg werden wir schon finden. Danke Mikesch fürs Mut machen :)
DigiMik am 20 Mai 2022 10:47:54 Moin,
man erkennt die unterschiedlichen Denkweisen, ist ja auch auch ok so… Wir ticken anders, darum sind wir auch Nomaden und dieser Kreis der Menschen ist relativ klein, Gott sei Dank. Menschen, die nicht so leben und/oder auf der „normalen“ Schiene leben, können sich das oft nicht vorstellen und kommen mit Argumenten, die uns völlig fremd sind oder nicht zutreffen. Die Diskussionen verfolge ich meist mit einem Lächeln und beteilige mich meist nicht, da sinnlos, weil sich die unterschiedlichen Menschen schlicht nicht verstehen.
Wir haben kein Heimatgefühl, wir könnten überall leben. Sämtliche Verpflichtungen sind abgelegt, wir leben für uns, nicht für Andere. Ja, ein Haus ist für uns nichts wert so lange wir es besitzen. Ich kann keinen Stein raus nehmen und mir dafür ein Brot kaufen. Erst kapitalisiert hat es einen Wert dass man etwas damit anfangen kann. Kinder: Mein Leben, mein Geld, ich arbeite doch nicht mein Leben lang um es zu vererben. Kinder bekommen den Start ins Leben finanziert, dann müssen sie da selber durch. Am Ende unseres Lebens soll kein Euro mehr übrig sein. Stellplatz- und Spritkosten: Man rechne die Mehrkosten mal auf 1.000 km aus. Sicher, haut ein Loch in die Kasse, treibt uns aber nicht in den Ruin. Bis jetzt waren wir sogar mit zwei Fahrzeugen gleichzeitig unterwegs. Eines haben wir jetzt halt mal abgestellt. Wir fahren alle zwei Tage mal 60 km, denn wir müssen nirgends mehr hin! In drei Monaten sind das auch 3.000 km oder in Geld 900€ bei 2€/L oder 300€/Monat. Sorry, dass ich bei den Stellplatzkosten lächeln muss. Sicher geben wir mal 10€ für einen SP aus oder zahlen für die seltene Entsorgung. In Frankreich oder Deutschland sind das um die 100€/Monat, eher weniger. Wir stehen bestimmt nicht auf den teuren Tetris-Plätzen. Ja, es gibt sie, die günstigen oder sogar kostenlosen Plätze im Grünen, wo man weitgehends fast alleine steht. Nur, da will niemand hin, weil es dort nur selten eine VE oder Strom gibt. Im Winter in Spanien und Portugal lagen die SP-Kosten bei null, niemand mag ins Inland oder in den Norden. Sehr entspannt, nicht mal Womos waren zu sehen, nur selten. Jetzt, in Deutschland haben wir uns mal für zwei Tage einen hübschen grünen Platz gegönnt, mit 16€ der Teuerste seit Jahren :-)
LG vom Mikesch
launig am 20 Mai 2022 10:49:11 Navigatore hat geschrieben:Hmmm .... Eigentum ist zu Lebzeiten nichts wert? Unser Haus hat im Laufe der vergangenen 4 Jahre eine ca. 200 bis 300prozentige Wertsteigerung erfahren.
Hmm...solange du nicht verkauft hast du gar nix von der Wertsteigerung. Solange kannst du höchstens eine entsprechend gesparte Miete Gegenrichtung. Ist bei meinem Haus auch nicht anders. .
launig am 20 Mai 2022 10:55:56 Fahima hat geschrieben:Das sind auch unsere Beweggründe. Wenn wir auf meine Rente warten, dann ist mein Mann 84 - wir möchten einfach Zeit zusammen verbringen.
So ist bei uns auch, meine Frau ist 11 Jahre jünger und hat aufgehört als ich in Rente ging. Jeder gemeinsam verbrachte Tag ist uns mehr wert als je jemand bezahlen könnte. Ihr macht das goldrichtig. .
Navigatore am 20 Mai 2022 10:58:13 Fahima hat geschrieben: ...ein neues WoMo brauchen wir nicht, unser jetziges ist perfekt Hier wird immer vom komplett "aussteigen" gesprochen, so sehe ich das für uns nicht, ich sehe uns nicht als "Aussteiger" - wir wollen einfach mehr gemeinsame Zeit zusammen verbringen - wie auch immer das am Ende aussehen wird, irgendeinen Weg werden wir schon finden.
Gut so, ihr seid auf dem richtigen Weg :!: Dann macht es doch wie wir und viele andere auch. Lasst erst mal alles so wie es ist und fahrt los. Fangt z.B. mal für ein paar Monate mit einer Überwinterung irgendwo an. Dann werdet ihr sehen, ob ihr tatsächlich für lange Zeit miteinander geschaffen seid, wenn es keinerlei Rückzugsräume oder -zeiten gibt. Dann könnt ihr auch prüfen, ob euch euer Pössel tatsächlich für so etwas reicht. Die Tage beginnen spät, enden früh und anhaltend schlechtes oder kaltes Wetter gibt es auch in Spanien. Wenn nach dem Duschen der Wassertank leer ist und das Womo langsam zur Tropfsteinhöhle mutiert oder die Salatschüssel verdammt noch mal immer noch nicht mit den zwei Tellern zusammen auf den Tisch passen will, schaut man ganz schnell auf die größere Weißware mit geräumiger Hecksitzgruppe, Raumbad, vollwertiger Küchenzeile u.ä. nebenan. Zwei T-Shirts und ein paar Schuhe reichen dann auch nicht mehr, der Mini-Kleiderschrank platzt schon wegen der zwei Daunenjacken auseinander und man fragt sich, wie das ohne doppelten Boden und/oder Heckgarage weitergehen soll. Spätestens, wenn sich der Allerwerteste vom unbeweglichen Sitzen in den zunehmend ausgelutschten Fahrersesseln bemerkbar macht, werdet ihr euch nach dem Sofa zu Hause zurücksehnen oder nach einem größeren Womo umsehen. Dann ist die sorgfältigste Kalkulation hin und man muss noch mal von vorn beginnen. Gut, wenn man dann noch keine Tatsachen geschaffen hat und noch mal überlegen kann, wie man sein Leben in Zukunft gestalten will.
DigiMik am 20 Mai 2022 11:17:33 Navigatore hat geschrieben:Hmmm .... Nießbrauch? So einen Käufer muss man erst mal finden, der bereit ist, das Haus zu räumen oder räumen zu lassen, wenn es dem Verkäufer einfällt, aus dem Dauerurlaub zurück zu kehren und dort wieder einziehen zu wollen. Vom Ertragsverlust beim Verkauf will ich gar nicht erst reden.
Du scheinst nicht zu wissen, um was es sich hier handelt. Dem Verkäufer wird der Nießbrauch ins Grundbuch eingetragen, das ist quasi wie Eigentum. Wir haben, um etwas mehr raus zu schlagen, ein lebenslanges unentgeltliches Wohnrecht an erster Stelle im Grundbuch stehen. Unsere Wohnung wird wie bisher genutzt und ist unser Rückzugsort, falls mal was sein sollte. Sicher findet sich ein Käufer, ist ein Rechenexempel. Haus für 50% Wert gekauft, bei den jetzigen 0 Zinsen ist das nach 12 Jahren bezahlt. Da noch zwei Wohnungen drin sind, trägt sich das Haus sogar von selbst ab. Nach 25 Jahre, wenn wir in der Kiste sind, hat er das Haus ganz. Und, du sprichst ja selbst von der Wertsteigerung, die ist nicht mal berücksichtigt, Die Käufer stehen da Schlange ;-) Oberflächlich betrachte, für uns ein schlechtes Geschäft. Wir haben für unsere Restlaufzeit des Lebens ne Menge Geld und dennoch unseren Rückzugsort. LG vom Mikesch
Gast am 20 Mai 2022 11:52:20 DigiMik hat geschrieben:Kinder: Mein Leben, mein Geld, ich arbeite doch nicht mein Leben lang um es zu vererben. Kinder bekommen den Start ins Leben finanziert, dann müssen sie da selber durch.
Auch meine Einstellung, wenn ich sage "Ich spare doch nicht für die lachenden Erben", dann werde ich immer schief angeguckt - aber es sind doch DEINE Kinder... Klar sind es die eigenen Kinder, aber sie sind groß, haben ihre Jobs und ihr eigenes Leben. Wenn Not am Mann ist, dann sind wir Eltern da, helfen mit Liebe und wenn nötig auch mit Geld, aber von vornherein zu sagen "Ist alles für die Kids" - nein, wir haben es erwirtschaftet und wir geben es auch aus. Alles was ich/wir uns aufgebaut haben, haben wir aus eigener Kraft geschafft - ich habe nicht mal finanzielle Unterstützung angenommen, als ich mit 16 Jahren (ungewollt) Mutter geworden bin - so wurde ich erzogen und so lebe ich auch. DigiMik hat geschrieben:In drei Monaten sind das auch 3.000 km oder in Geld 900€ bei 2€/L oder 300€/Monat.
Ich merke, so falsch liege ich mit meinen Berechnungen nicht :D DigiMik hat geschrieben:Nur, da will niemand hin, weil es dort nur selten eine VE oder Strom gibt.
Doch!!! Wir wollen da hin :lach: Genau unser Ding, einsam, Natur, nix los, keinen Animation - herrlich!!!
hampshire am 20 Mai 2022 12:52:57 Fahima hat geschrieben:Da mache ich mir echt keine Sorgen, ich finde schon irgendeinen Job zur Not, bin da auch echt nicht anspruchsvoll - auch da habe ich schon recherchiert, was möglich wäre :)
Die Haltung gefällt mir. Fahima hat geschrieben:Ich bin aber irgendwie so ein "Sicherheitsmensch", ich brauche meine Sicherheiten, muss immer alles genau abchecken und durchdenken. Wenn ich dann alles für mich abgeklärt habe, dann bin ich auch total spontan und gehe los und mache einfach.
Klasse, dass Du einen Weg gefunden hast Dein Sicherheitsbedürfnis mit Deiner Lebenslust in Einklang zu bringen!
BiggiK am 20 Mai 2022 19:11:19 Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Mikesch, dein Beispiel funktioniert aber nicht im Einfamilienhaus! Oder glaubst du jemand kauft jetzt zum halben Wert ein Einfamilienhaus, trägt die Kosten für Unterhalt und Reparaturen und wartet geduldig ob du in 15 oder vielleicht erst in 30 Jahren stirbst? Da müsste es schon eines der eigenen Kinder sein, die dieses Konstrukt mit dir vereinbaren würde. Und ein eingetragenes Wohnrecht wird dann zum Problem, wenn derjenige ins Pflegeheim muss und die Wohnung dann leer steht über Jahre. 200.000 Euro hört sich viel an als Kapital. Bedenkt man aber, dass die Fragestellerin erst geschätzt Mitte 40 ist, selbst wahrscheinlich nur sehr geringe bis gar keine Rentenansprüche erworben hat und ihr Mann vielleicht nicht gesund 100 Jahre alt wird, sieht die Rechnung ja anders aus. Nehmen wir mal an, die Rente vom Mann reicht für die Lebenshaltung für beide die nächsten 15 Jahre aus. Dann wird der Mann mit dann ca. 80 Jahren zum Pflegefall und muss ins Heim. (Will ja keiner, ist aber oft so, meist wegen Demenz). Im Moment liegt der eigenanteil bei ca. 2800 Euro pro Monat, abhängig vom Bundesland. Da sind die 200.000 Euro nach 6 Jahren weg, denn die Frau muss ja immer noch von der Rente leben. Und das wahrscheinlich dann nicht mehr im alten Pössl und mit arbeiten ist mit 60 Jahren dann ja auch nicht mehr viel. Ganz übel wird’s dann wenn der Mann verstirbt und die Frau mit 60 % seiner Rente ohne Kapital und eigene Rente auskommen muss. Der Gang zur Tafel wird wohl unausweichlich oder sie kommt bei den Kindern unter. Die werden begeistert sein, aber wenigstens haben die Eltern es sich bis dahin gut gehen lassen. 200.000 Euro Kapital reicht in meinen Augen keinesfalls wenn der eine Partner noch so jung ist und keine eigene Rente erwarten kann. Und eine Geldanlage die so deutlich über der Inflation liegt, dass sich das Kapital in den nächsten Jahren sogar vermehrt, ist risikolos nicht möglich. Daher wäre mein Rat, auf jeden Fall weiter in die eigene Rente einzuzahlen, das muss ja kein Vollzeitjob sein und kann ja auch von unterwegs passieren. Oder alternativ wenigstens monatlich den eigenen Verdienst in ETF Fonds zu investieren falls man der gesetzlichen Rente nicht traut. Oder eben volles Risiko fahren und darauf hoffen, dass es schon irgendwie weiter gehen wird wenn das Geld alle ist. Gruß Birgit
MilesandMore am 20 Mai 2022 19:30:35 quax1968 hat geschrieben:Eine Anmerkung zum Immobilienverkauf. Die Frage ist dann, was macht Ihr mit dem Erlös? Daher wäre ich etwas vorsichtig beim Verkauf einer Immoblie, die zumindest ein guter Inflationsschutz ist.
So sehe ich das auch - unser Haus ist recht neu - vor 10 Jahren gebaut und inzwischen bezahlt - nur die Nebenkosten fallen jetzt im Rentendasein an - ein sehr angenehmes und sicheres Gefuehl. Irgendwann wird - jeder - der im WoMo lebt wieder- stationaer - leben muessen. Die wenigsten sterben gesund - auch wenn es alle wollen. Was dann? Derzeit kann man sich gluecklich schaetzen wenn man eine vernuenftige, guenstige Wohnung sicher hat. In den meisten Gegenden - selbst bei uns auf dem Land ist der Wohnungsmarkt leer gefegt. Wir brauchen in den naechsten Jahren weitere 8 Millionen Arbeitskraefte via Einwanderung - die wollen auch irgendwo wohnen. Die Mieten werden in 10 oder 20 Jahren sicher nicht auf dem derzeitigen Niveau sein sondern eher hoeher. Dann kann der im Womo lebende nur hoffen seine Rente und der Spargroschen reicht dann dafuer. Beste Gruesse Bernd
Navigatore am 20 Mai 2022 20:36:37 DigiMik hat geschrieben: Wir ticken anders, darum sind wir auch Nomaden .... Menschen, die nicht so leben und/oder auf der „normalen“ Schiene leben, können sich das oft nicht vorstellen und kommen mit Argumenten, die uns völlig fremd sind oder nicht zutreffen. Die Diskussionen verfolge ich meist mit einem Lächeln und beteilige mich meist nicht, da sinnlos, .... .
DigiMik hat geschrieben:Du scheinst nicht zu wissen, um was es sich hier handelt. Dem Verkäufer wird der Nießbrauch ...
Ich meine aus Deinen Beiträgen eine gewisse Arroganz herauszulesen. Woher weißt Du denn, daß andere nichts wissen oder sich nicht vorstellen können ... Gerade, weil ich genau weiß, was es bedeutet, langfristig unterwegs zu sein, werde ich mich hüten, meinen bezahlten Rückzugsraum zu verkaufen. Gerade weil ich weiß, was es kostet, irgendwann auf andere angewiesen zu sein, werde ich mich hüten, mein Eigentum zu verpulvern. Gerade weil ich weiß, was es kostet, in einem Wohnmobil zu leben, wenn man nicht auf sämtlichen Komfort verzichten will, werde ich nie alles auf diese Karte setzen.... Warum haben es andere verdient belächelt zu werden, weil sie sich - um bei Deinem Beispiel zu bleiben - nicht im Winter aus Kostengründen den Allerwertesten auf 10qm in der Einsamkeit der spanischen Hochebene abfrieren wollen, während sie aus Platzgründen mit dem Partner Beamtenmikado spielen müssen. Wir sind gerne am Canal Du Midi unterwegs. Das Ufer ist gesäumt von altersschwachen Booten, deren Eigner irgendwann auf große Fahrt gehen wollten, aber nicht weiter gekommen sind. Oft sind sie allein, weil der Partner oder die Partnerin es schon vor langer Zeit nicht mehr ausgehalten haben und sie liegen dort nur, weil es nichts kostet. Zurück können sie nicht mehr, weil da nichts mehr ist und ihre Tage verbringen sie damit, Durchziehenden wie uns ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Jeder nach seiner Fasson und gerne auch darüber diskutieren aber nicht mit dieser Arroganz. Wir mögen gerne Monate unterwegs sein, schätzen aber auch dann wieder nach dieser Zeit unser Haus. Aber ich würde Dich nie dafür belächelj, weil Du das nicht so siehst.
hampshire am 20 Mai 2022 20:56:30 Navigatore hat geschrieben:Woher weißt Du denn, daß andere nichts wissen oder sich nicht vorstellen können ...
Ich fühle mich an Einstein erinnert, der gesagt haben soll: "Manche Menschen haben einen Horizont mit dem Radius Null und den nennen sie ihren Standpunkt."
launig am 20 Mai 2022 21:22:53 Und mich erinnerts wieder einmal an: "Ich bin verantwortlich für das was ich sage und nicht für das was du verstehst."
Wir leben zwar alle in derselben aber doch jeder in seiner eigenen Welt...sagt der alte Schopenhauer. .
WomoToureu am 20 Mai 2022 22:38:39 Navigatore hat geschrieben:.. im Winter aus Kostengründen den Allerwertesten auf 10qm in der Einsamkeit der spanischen Hochebene abfrieren wollen, während sie aus Platzgründen mit dem Partner Beamtenmikado spielen müssen.
Navigatore hat geschrieben:.. Zurück können sie nicht mehr, weil da nichts mehr ist und ihre Tage verbringen sie damit, Durchziehenden wie uns ihre Lebensgeschichte zu erzählen.
Besser kann man es nicht schreiben, auch wir kennen "Tausend Leute" die so leben, wie Du geschrieben hast. Sehr viele stehen mit einem uralt Wohnwagen irgendwo auf einer Finca ( Hand gegen Stellplatz ) und verbringen dort ihren Lebensabend, weil sie sonst nichts haben. Nichts gegen die Leute aber so möchte ich nicht leben. Man sollte aber erwähnen, dass es nicht unbedingt ältere Leute sind, auch hunderte oder tausende von jungen Leuten zwischen 18 und 30 Jahren haben wir als Aussteiger und Nichtsesshafte kennen gelernt. Klar die finden das alle als "großes Abenteuer", voll cool usw. was sich dann aber bald ändert. Navigatore hat geschrieben:Jeder nach seiner Fasson und gerne auch darüber diskutieren aber nicht mit dieser Arroganz. Wir mögen gerne Monate unterwegs sein, schätzen aber auch dann wieder nach dieser Zeit unser Haus.
Jeder hat das Recht so zu leben, wie er es möchte. Dem ist nichts hinzuzufügen. DigiMik hat geschrieben:Wir ticken anders, darum sind wir auch Nomaden und dieser Kreis der Menschen ist relativ klein, Gott sei Dank.
Nahezu alle im Forum sind Teilzeitnormaden, sehr gern aber eben nur für einen gewissen Zeitraum und ja auch wir suchen "das Abenteuer" aber eben nur zur Erholung und nicht dauerhaft. Alles andere bezeichnet man allgemein als "Nicht sesshafte". Ich kenne niemanden, der dies nicht bitterlich bereut hat und wir kennen sehr viele von unseren Reisen. Nette Leute ohne Frage aber auch Leute die ihr Leben nicht "in den Griff" bekommen haben und bei denen irgendwann der Punkt gekommen ist, an dem sie weinen das sie ja alles falsch gemacht haben.
DigiMik am 21 Mai 2022 01:59:41 BiggiK hat geschrieben:Mikesch, dein Beispiel funktioniert aber nicht im Einfamilienhaus! Oder glaubst du jemand kauft jetzt zum halben Wert ein Einfamilienhaus, trägt die Kosten für Unterhalt und Reparaturen und wartet geduldig ob du in 15 oder vielleicht erst in 30 Jahren stirbst?
Hier geht es um Kapitalanlage um eben dem Zeitraum von ca. 30 Jahren. Unser Haus haben zwei 30jährige Frauen gekauft, nur als Kapitalanlage. Wahrscheinlich brauchen die nicht mal 30 Jahre warten... Ja, Käufer gibt es genug! BiggiK hat geschrieben:Und ein eingetragenes Wohnrecht wird dann zum Problem, wenn derjenige ins Pflegeheim muss und die Wohnung dann leer steht über Jahre.
Auch das ist für den Käufer abgesichert. Wenn der Letzte ins Heim müsste und keine Aussicht auf ein Rauskommen besteht, verfällt das Wohnrecht nach 6 Monaten. BiggiK hat geschrieben:Im Moment liegt der eigenanteil bei ca. 2800 Euro pro Monat, abhängig vom Bundesland. Da sind die 200.000 Euro nach 6 Jahren weg, Ein Grund, nichts zu besitzen, dann bleibt nur der zumutbare Unterhalt. Hätte man noch ein Haus, wäre das ruck zuck weg. Den Fall habe ich leider mit meinen Eltern durch. Das Leben gearbeitet, alles futsch. LG vom Mikesch
DigiMik am 21 Mai 2022 02:02:53 Navigatore hat geschrieben:Ich meine aus Deinen Beiträgen eine gewisse Arroganz herauszulesen. Woher weißt Du denn, daß andere nichts wissen oder sich nicht vorstellen können ...
Sorry wenn das so rüber kommen sollte, ist so nicht gemeint, da steht, die Diskussion verfolge ich mit einem Lächeln! Ich glaube es einfach an den Beiträgen erkennen zu können, siehe auch die Beiträge zuvor, es schlägt einem Unverständnis entgegen. Navigatore hat geschrieben:Warum haben es andere verdient belächelt zu werden, weil sie sich - nicht im Winter aus Kostengründen den Allerwertesten auf 10qm in der Einsamkeit der spanischen Hochebene abfrieren wollen, während sie aus Platzgründen mit dem Partner Beamtenmikado spielen müssen.
Ich belächle im Übrigen nicht die Schreiber und ihr Leben, sondern lediglich manche Aussagen, das ist ein Unterschied! Du interpretierst da etwas, was da nicht steht. Ich käme auch nie auf die Idee, die sesshaften Menschen zu belächeln! Jeder nach seiner Fasson! Dein Satz hier, zeigt er nicht genau das Unverständnis? Die Vorstellung, dass Menschen genau so zu leben glücklich sind? Ich könnte schlicht nicht mehr in einer Wohnung oder Haus leben, ich bekomme da Platzangst. Ich ertrage es auch nicht mehr an einem Ort, dann drehe ich durch. Ich habe keine Heimat, kenne das Gefühl nicht! Eben dies scheint mir kaum jemand nachvollziehen zu können, auch schreibst du es ja. Klingt Dein Satz da nicht arroganter mit dem was du da unterstellst? Genau so etwas muss ich mir laufend anhören. Ich könnte ja in einer großen Wohnung mit 800 qm Garten leben, habe ja mein Wohnrecht, ich ertrag es aber nicht. Ich hätte sogar noch die Kohle, mir ein Häuschen sonstwo zu kaufen, nein, mache ich nicht. Und wenn Du glücklich bist, wieder in dein Heim zu kommen, ist doch ok. Meine Einlassung war lediglich ein Denkanstoß für Fahima! Man sieht es ja, eigentlich ist eine Diskussion mit sesshaften Menschen völlig sinnlos. Das meine ich völlig wertfrei... So am Rande, auch hier erkennt man es wieder, die Meinung steht ja nicht alleine, Sätze, worüber ich dann Lächle oder einfach nur den Kopf schüttle. Es steht dir frei, dies als Arrogant zu empfinden, eine Antwort auf mein Posting: Wir sind also nicht Sesshafte die wahrscheinlich ihr Leben nicht in den Griff bekommen haben :-) WomoToureu hat geschrieben:einen gewissen Zeitraum ..suchen "das Abenteuer" ..nur zur Erholung und nicht dauerhaft. Alles andere bezeichnet man allgemein als "Nicht sesshafte". Ich kenne niemanden, der dies nicht bitterlich bereut hat... Leute die ihr Leben nicht "in den Griff" bekommen haben
Ich denke, Fahima hat genug Standpunkte zum Nachdenken und ich verabschiede mich zunächst einmal aus der Diskussion, ich will Reisen... LG vom Mikesch
BiggiK am 21 Mai 2022 11:53:52 DigiMik hat geschrieben:Hier geht es um Kapitalanlage um eben dem Zeitraum von ca. 30 Jahren. Unser Haus haben zwei 30jährige Frauen gekauft, nur als Kapitalanlage. Wahrscheinlich brauchen die nicht mal 30 Jahre warten... LG vom Mikesch
Bei dem Beispiel handelte es sich aber doch um ein Dreifamilienhaus. Da ist doch die Sachlage anders als im Einfamilienhaus. Es können die nächsten Jahre wenigstens 2 Wohnungen vermietet oder selbst bewohnt werden, während das Einfamilienhaus nur kosten aber keine Einnahmen verursachen würden. Mir scheint der Verkauf mit Wohnrecht für Mehrfamilienhäuser oder wenigstens mit abgeschlossener einliegerwohnung durchaus möglich und sinnvoll. Beim Einfamilienhaus sehe ich das mit dem eigenen Kindern als Möglichkeit, mit fremden eher nicht. Ist aber auch egal, wem das eigene Haus ein Klotz am Bein ist, der hat jetzt gute Chancen es für einen hohen Preis zu verkaufen, muss aber den Erlös möglichst inflationssicher anlegen oder für eine kleinere Wohnung eben auch einen hohen Preis bezahlen. Wichtig ist ja nicht nur das vorhandene Kapital, welches man bis zum Lebensende aufzehren kann, sondern eher die monatlichen Einkünfte. Das können Mieteinnahmen, zinserlöse, Dividendenausschüttungen, Renten oder Löhne sein. Und wieviel der einzelne zum Leben und Reisen braucht, sollte durch diese regelmäßigen Einkünfte gedeckt werden können. Das Kapital dient am besten als Notgroschen für unvorhersehbare Reparaturen, Krankheiten oder ähnliches. Und je älter man ist, desto kleiner kann der Notgroschen sein, einfach weil statistisch die Lebenserwartung irgendwo jenseits 80 ist. Fahima wird sich das schon ausrechnen, wie es um ihre Finanzen bestellt ist und ob ihr Plan damit realistisch ist. Allerdings wäre es doch fahrlässig nicht alle Optionen durchzurechnen und dann zu entscheiden wieviel Risiko sie eingehen möchte. Gruß Birgit
DigiMik am 21 Mai 2022 12:06:56 BiggiK hat geschrieben:Wichtig ist ja nicht nur das vorhandene Kapital… Fahima wird sich das schon ausrechnen…
Stimmt, nach drei Posts sind wir uns eigentlich ziemlich einig. Mit dem Einfamilienhaus und eine Möglichkeit dazu hatte ich eigentlich auch erwähnt… Rückzugsort (wie auch immer), Rücklagen für Eventualitäten und gesichertes ausreichendes monatliches Einkommen sollte die Grundlage für einen solchen Schritt sein, sonst kann das schnell zum Desaster werden. LG vom Mikesch
Elgeba am 21 Mai 2022 12:26:36 Ich bin gerne mit meinem Wohnmobil unterwegs,ohne allerdings ein "Teilzeitnomade " zu sein,das weise ich weit von mir,mein Wohnmobil ist für mich ein Mittel zum Zweck,um damit Reisen durchzuführen ,ohne ein Hotel zu brauchen und um gewissen Hobbys nachgehen zu können.In diesem Fahrzeug dauerhaft leben,da bekäme ich irgendwann "Platzangst",nein danke.Und nach einem Unfall plötzlich obdachlos zu sein, wäre für mich ein Albtraum.Es ist ja ganz schön Träume zu haben,die sollten aber nicht den Blick für die Realitäten verstellen,schon gar nicht in den jetzigen unsicheren Zeiten.Ich bin Rentner,lebe in einem Einfamilienhaus und habe das Wohnmobil griffbereit in der Garage stehen,ich kann jederzeit los,wenn ich es möchte,was will man mehr? Gruß Bernd
launig am 21 Mai 2022 13:13:06 Nur zu meinem Verständnis, ist Nomade inzwischen ein Schimpfwort geworden ? Und falls ja, weswegen ? .
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