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Hallo Joachim,
bist Du auch ein alter Mechaniker? Heinz Hallo Heinz,
ist jetzt zwar OT, aber ja ich habe auch mal Kfz-Mechaniker gelernt vor knapp 40 Jahren bei FIAT. Mein erstes Auto war ein 500´er und seit dieser Zeit bin ich der Marke auch treu :D . Joachim Hallo!
Carthago verbaut in den Seitenwänden und im Dach definitiv kein Holz!! In der Bodenplatte (bestehend aus Obermaterial 8mm wasserundurchlässige Hartfaserplatte mit Pintofolie überzogen, 30mm RTM-Styrofoamplatte und Untermaterial 1,5mm GfK-Platte) sind Hölzer (sehr teure, da wasserresistente Funierplatten aus Fichte) eingelegt. Diese werden aus statischen Gründen und natürlich aus einem ganz simplen Grund vor dem Pressen in die Bodenplatte eingelegt: Ohne diese Einlagen aus Holz wäre ein verschrauben von Sitzböcken und anderen Teilen des Möbelaufbaus gar nicht möglich, da sonst, wie es auch "Advantage" schon geschrieben hat, keine Schrauben in den RTM-Styrofoamplatten halten würden!! Da es sich hierbei um ca. 10 Einlagen von geringer Größe handelt und diese Hölzer ganz sicher nicht zur Isolation, sondern nur zur Stabilisation des Aufbaues eingebaut werden, kann man immer noch von einem "holzfreien" Aussenaufbau reden. Ansonsten bestehen die Wände aus jeweils oben und unten 0,8mm starkem Alublech und dazwischen sind 30mm RTM verbaut. An den Abschlüssen werden PU-Schaumleisten eingelegt. Das Dach besteht seit Modelljahr 2009 aus einer GfK-Aussenhaut, die Hagelschäden verhindern soll, 30mm RTM und 0,8mm Alublechauf der Innenseite. Früher wurde auf beiden Seiten Alublech benutzt, wurde aber zum Modelljahr 2009 bei allen Chic-Modellen umgestellt. Hier also von Betrug zu reden ist ein wenig übertrieben und es steht jedem frei am Tag der offenen Tür zu einer Werksbesichtigung in Ravensburg vorbeizukommen und sich von meiner oben gemachten Aussage zu überzeugen. Es weden aber auch nach Anmeldung im Vertrieb Werksbesichtigungen bei laufender Produktion durchgeführt und da wird, wie es von "Advantage" angemerkt wurde, auch nichts versteckt ;-) Am Tag der offenen Tür wurden uns sogar die Einlagen für den Boden an der Presse gezeigt und ich habe mich vor dem Kauf meines Chic I 51 KRH genau darüber informiert wie dieser aufgebaut ist. Von Betrug und Versteckerei also keine Rede!!!!!!!!!!!!! von einem höchst zufriedenen Carthago-Fahrzeugbesitzer, sg1978 Sehr geehrte Forumsbesucher,
zum Thema holzfreie Karosserie von Carthago Reisemobilen wollen wir als Hersteller gerne unseren Teil zur Diskussion beitragen, um Falschaussagen zu korrigieren. Die Karosserieteile eines jeden Carthago Reisemobils werden – wie in der Oberklasse typisch- völlig holzfrei hergestellt. Die Wandbeplankung auf der Außenseite ist aus Aluminium, ebenso die Wandinnenseite. Dazwischen befindet sich ein hochwertiger, hoch verdichteter, wasserresistenter RTM-Hartschaum mit hervorragenden Isolationseigenschaften. RTM gehört zu den hochwertigsten Isolatoren im Reisemobilbau. Die Dachoberfläche ist auf der Außenseite zum Hagelschutz mit hagelresistentem GfK beplankt, auf der Innenseite – wie die Wände - mit Aluminium. Die hochstabile Verbundbodenplatte eines Carthago Reisemobiles besteht auf der Außenseite aus GfK, dazwischen RTM-Hartschaum und auf der Innenseite aus einer Mehrschicht-Verbundplatte, wasserfest verleimt. Hierauf wird der massiv aufgebaute Doppelboden aufgesetzt. Auf diesen Premium-Aufbau geben wir als Hersteller in der Branche einzigartig 10 Jahre Dichtigkeitsgarantie (das jährliche Kontrollintervall vorausgesetzt), als Ausdruck unseres Vertrauens in die eigene Qualität. Eine Carthago Karosserie zeichnet sich durch eine hervorragende Isolation, herausragende Stabilität und Langlebigkeit aus. In der Produktklasse unserer Baureihe Chic ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. In zahlreichen Fahrzeugtests der Fachpresse können Sie die Artikel nachlesen, in denen der holzfreie Aufbau und die Premiumqualität dieser Karosserietechnik bestätigt wird. Nun hat einer der Forenteilnehmer ein Foto veröffentlicht, auf dem Holz im Unterboden zu sehen ist. Dieses Foto zeigt einen Detailausschnitt der Unterbodenplatte. An den Stellen, an denen diese Verbundbodenplatte mit dem Fahrgestell fest verschraubt wird, oder dort wo z.B. die elektrische Trittstufe an der Bodenplatte befestigt wird, werden in den Isolationskern kurze Stabilisierungseinlagen eingebracht die verhindern, dass durch das Durchschrauben der Schaumkern zusammengedrückt wird. Dies ist technisch notwendig und auch aktueller Stand der Technik. Die verwendeten Einlagen bestehen aus wasserfest verleimtem Mehrschichtmaterial AW 100, welches feuchtigkeitsunempfindlich ist, zumal an diese Einlagen weder von außen noch von innen Feuchtigkeit kommen kann. Dies hat nichts, aber auch überhaupt nichts mit der klassischen Karosseriebauweise gemeinsam, deren Kerngerüst aus Holzlatten besteht, um eine gewisse Stabilität zu erreichen. Auch wenn man diese Bauweise in Wettbewerbsprodukten noch häufig antrifft, so wird man diese bei einem Carthago Reisemobil nicht finden. Anbei haben wir sowohl von einer Seitenwand, als auch von einer Bodenplatte ein Bild aus unserer eigenen Sandwichproduktion beigefügt, die die o.g. geschilderten Fakten aufzeigen. Für diejenigen, die daran Zweifel haben oder sich vor Ort selbst überzeugen wollen, bieten wir wöchentlich freitags Werksführungen in unserer Fertigung in Ravensburg-Deisenfang an. Sie sind herzlich willkommen! Ihr Carthago Team Hallo,
ich bin kein Carthago- Fahrer, möchte aber trotzdem Danke sagen für diesen Beitrag. Wenn er echt ist, und davon gehe ich mal aus, dann sollte das Beispiel Schule machen, dass sich hier Nutzer und Hersteller austauschen. Ein schönes Beispiel auch für die Akzeptanz dieses Forums. freundliche Andreas Danke an das Carthago Team!
Endlich mal ein Hersteller der sich "herab lässt" in eine kritische Diskussion mit Endverbrauchern einzusteigen und Dinge ins rechte Licht zu rücken. Das versöhnt mich wieder etwas mit dieser Marke, die durch ein Verkaufsgespräch in Sulzemoos - zugegeben während des Düsseldorfer Salons - doch etwas gelitten hat. Vielleicht wird das nächste WOMO doch noch ein Carthago in der 3,5 t Klasse. Vielleicht wenn in Ravensburg mal ein günstiges Vorführmodell oder Jahreswagen in integrierter Ausführung "greifbar" wäre, das die Wahnsinns-Luxus-Zusatzsteuer von 16% im Ösiland noch zusätzlich zur MWSt. einigermaßen erträglich machen würde. Freundliche aus Tirol Wow, das nenn ich Marketing!
Endlich mal ein Hersteller der aufpasst was sein Markt so denkt! Hier ist der Carthago als zukünftiges Wohnmobil gleich wieder im Kurs gestiegen. Übrigens geht das mit der verleimten Bodenplatte als Träger aus dem Katalog von Carthago hervor. Leider eben nicht das diese auch dampfresistend ist. Jörg Prinzipiell finde ich es auch gut, daß sich auch ein Hersteller hierzu mal äußert, bereichert doch die Diskussion :)
Allerdings verstehe ich Euren Enthusiasmus nicht so ganz ...
Sehr geehrtes Carthago-Team, dann macht halt mal (endlich) DEN DA "dicht" ... --> Link
Na ja, andere Hersteller geben auch 10 Jahre Garantie auf Dichtigkeit. LG Wolfgang
:daumen2: Absolut richtig. Dass man in der Öffentlichkeit Stellung nimmt, ist zwar echt super und auch löblich, aber es ist kein Garant für die Qualität eines Wohnmobils. Auch 10 Jahre Dichtigkeitsgarantie finde ich gut - noch besser wäre allerdings ein 10 Jahre dichtes Wohnmobil , da die Garantie ja nur aussagt, dass man sich 10 jahre drum bemühen wird ggf. das dicht zu kriegen. Dass das nicht immer funktioniert, sieht man an dem von Lancy geposteten Link. Ich find carthagos auch gut, aber ob ich, falls das eben anders wäre, sie auf die Liste meiner Möglicherweise nächsten Womos setzen würde, bloß, weil man einmal in einem Forum ein Posting verfasst, weiß ich auch nicht.
ich denke das war eine Anmerkung und kein Seitenhieb. Das überhaupt sich mal ein Hersteller bzw. ein Mitarbeiter von diesem die Mühe macht, sich mal bei potentiellen und bestehenden Kunden umzuhören und direkt (natürlcih werblich) Stellung zu ziehen, zeigt ein hohes Interesse an Qualität. Bei vielen Herstellern hat man nur den Eindruck, das sie den Kunden sowieso nicht widersehen und daher jede Mühe umsonst ist. Wenn man sich die Hompage von Carthago mal anschaut, kann man zumindest erkennen, das die Mitarbeiter die diese aufbauen schon Ahnung von Marketing und moderner Kundensicht haben. Vor allen Dingen, wenn man das mit anderen Anbietern vergleicht. Technische Erklärungen werden da im Marketing eingebaut und verständlich gemacht. Dies ist aus meiner Sicht schon ein hohes Qualitätsinteresse. Das es nicht so läuft wie man sich das aus Kunde wünscht, steht erst mal fest. Aber bei der Firma kann man zumindest hoffen, das die Qualität steigt. Es ist auch allgemein bekannt, das die Materialbasis noch nicht an einen Concorde oder gar einen Phönix (hier mal nur die Serienhersteller genannt) harankommt. Aber das ist eben der Preis auch (noch!?) nicht. Und bei all dem ist es schön, endlich mal Licht zu sehen und nicht nur dunkle Flecken im grauen Dunst! :D Jörg PS. Ich möchte immer die Äpfel die ganz oben hängen, doch zu oft ist die Leiter einfach kürzer und daher müssen mir auch die unten hängenden Äpfel schmecken. Mit anderen Worten: Favorit ist bei mir immer die obere Preisklasse, oft ist die aber nicht erreichbar! Lanzelot schrieb:
Sehr geehrtes Carthago-Team, dann macht halt mal (endlich) DEN DA "dicht" ... --> Link Z. Z. schaut´s so aus, als wenn sie dies nach dem 5. Reparatur-Versuch im August geschafft haben. Ich bin erst heute von einer 5- wöchigen Tour zurückgekommen und war auch verwundert, mal einen Urlaub ohne Indoor-Wasserberieselung erleben zu dürfen. Prinzipiell finde ich es auch gut, daß ein Hersteller sich mal meldet. Allerdings muß neben blumigen Werbesprüchen noch mal etwas mehr rumkommen und das habe ich immer vermisst. Beispiel gefällig: Letzte Reparaturversuch war Mitte August. Bin 133 Kilometer zum Händler geeiert. Die Überweisung der Kilometergeldabrechnung habe ich bis heute noch nicht erhalten, dafür die Gutschriftsanzeige. Das nach ZWEI Monaten. Was haltet Ihr von so einem Tempo ??? Ist das vertrauensvoll ?? Liebe [/quote]
Gratuliere ... hoffentlich bleibt´s so :) "...geben wir als Hersteller in der Branche einzigartig 10 Jahre Dichtigkeitsgarantie (das jährliche Kontrollintervall vorausgesetzt), als Ausdruck unseres Vertrauens in die eigene Qualität."
Liest sich gut, stimmt aber nur zur Hälfte. Richtig ist: Carthago gibt 10 Jahre oder maximal bis zur Laufleistung von 100.000 km diese Garantie. Was eben zuerst eintrifft. Bei mir, Carthago Chic A47, Erstzulassung 2004, war nach 5 Jahren ab Erstzulassung die Garantie beendet. Der erste Wassereinbruch am Heki folgte prompt kurz danach. Dass Carthago die Aluschürzen ringsum und sämtliche Rückleuchten mit nun kräftig rostenden Blechschrauben anbrachte, sei nur am Rande erwähnt. Ich habe diese inzwischen durch Edelstahlschrauben ersetzt. vg gerald Ich finde es hier im Kontext mit den Kollegen gut, dass ein anerkannter Wohnmobilhersteller sich direkt zu Problemen äußert.... :!:
Aber das geschah mehr als 1,5 Jahre, nachdem dieser Thread schon "tot" war! :( Mehr als 2 Jahre nach der 1. Veröffentlichung!! Dem Fragesteller aus unseren Reihen hat dies sicherlich aufgrund des zeitlichen Abstandes NICHTS geholfen. Aber geschieht hier nicht endlich eine Reaktion seitens der Hersteller, die unserer Meinungsmacht Rechenschaft trägt? :) Na ja, sie habens halt verpennt... Hoffentlich macht dennoch dieses Beispiel, wenn auch verspätet, Schule. Wäre diese Reaktion, "carthago" möge mir verzeihen, auch ohne die verschlechterte Marktlage erfolgt? :? tja - und wenn Carthago dann Mailanfragen auch einigermaßen zeitnah beantworten würde....
Aber ich hatte ja auch nach Infos zu älteren Carthagomodellen gefragt, also kein Kunde für das aktuelle Neugeschäft. Vielleicht wäre aber der Verkäufer des alten C. dann wieder Neuwarenkäufer? So fährt er weiter den alten Mondial - und solche WoMo baut C. leider gar nicht mehr! Gerade so etwas hatte ich aber gesucht.
Aus einem Schriftsatz der Fa. Carthago, Landgericht Mainz, vom 02.03.2010: "Im Bereich der Bodenplatte werden aufgrund von Satbilitätsgründen wasserfest und mehrfach verleimte Holzeinlagen benötigt, um die Bodenplatte an den entsprechenden Stellen zu verstärken. Dies lässt sich weder technisch, noch konstruktiv anders lösen. Darüber hinaus handelt es sich um ein branchentypisches, übliches Verfahren, welches keinen Mangel darstellt." Zitat Ende. Der Schriftsatz liegt mir vor. 1.: Es wird Holz verarbeitet, und zwar in der Bodenplatte. 2.: Ist so etwas technisch nicht anders zu lösen?? Welcher Hersteller ist ggf. in der Lage, Bodenplatten ohne jedes Holz herzustellen? Bitte um Infos dazu. Wie sieht´s z.B. beim Dethleffs Premium-Liner aus? 3.: Wenn man mit "holzfreier Unterbodenisolierung" wirbt, verstehe ich nicht, wie sich dann doch Holz in der Platte befinden kann!? Eine Kernbohrung hat das übrigens zusätzlich bestätigt.
Ich behaupte mal....alle Womos haben eine Isolierung die holzfrei ist. :wink: ...gefi***t eingeschädelt.... :top: Und warum holt der Herr Rechtsanwalt den Thread jetzt wieder hoch?
Carthago selbst hat es doch eine Seite vorher genau so und mit Bildern beschrieben! Ich finde es schade, wenn aus persönlichem und finanziellem Interesse Einzelner gewisse Punkte von Herrn Dähn immer wieder "hochgekocht" werden. Für mich ist das nichts als (verdeckte) Werbung für seine Kanzlei! Carthago hat in seinem Beitrag vom 8.10.2010 den Afbau der Bodenplatte mit Holzverstärkungen dargelegt
ich meine es besteht Einsicht daß man einer einer GFK-Schaum-Sperrholz Verbundkonstruktion nichts kraftschlüssig verankern kann, weil selbst ein Hartschaum punktuell keine wechselnen Kräfte übernehmen kann (man denke an die elektrische Trittstufe im Eingangsbereich) die einfachste Lösung sind Einlagen aus Hartholz, wenns holzfrei sein soll müssen harte Kunststoffklötze rein. Technisch sehe ich da keinen Unterschied, preislich schon. kommen wir zu den praktische Auswirkungen und schrauben wir was auf oder unter die Bodenplatte, denn da macht es einen Unterschied ob eine Schraube die möglichen Kontakt zu Wasser hat in Holz oder Kunsstoff steckt, und das sind primär die Schrauben an der Unterseite der Bodenplatte dazu hab ich mich eben mal unters Womo gelegt und grob inspiziert (d.h. nicht explizit jede Schraube gesucht). Dabei fällt zweierlei auf: - die Platte ist mit dem Chassis verklebt - wenn Schrauben von unten erkennbar sind, stecken sie nicht in Holz, sondern in Hartschaum oä, (das sind die schwarzen Leisten im Carthago-Bild, z.B. Ausschnitt Radkasten) Fazit: solange ich nicht den Zwischenboden laufend unter Wasser setze sollte es keine Stelle geben wo Wasser in das im Boden eingebundene Holz eindringen kann (wenns jemand genau wissen will soll er sein Womo hochnehmen und genau inspizieren, mir ist es das nicht wert, weil ich kein Problem an dieser Stelle habe) was also solls mit der Wortklauberei wegen "holzfreier Unterbodenisolierung" und Rechthaberei? Zank um des Kaisers Bart? mit verwunderten n klaus PS schließe mich viking wegen der Formulierung an Hallo Klaus,
Ich gebe Dir recht, in Bezug auf den Sachverhalt. Aber wenn wir keine Rechtsanwälte hätten, die die Kundenseite stützen, würde es keine Fortschritte in punkto Qualität geben! Und die Kunden würden immer irre geführt werden! Holzfrei heißt eben OHNE HOLZ! Man muss nicht mit etwas werben was prinzipiell falsch ist, bloß weil es einfacher ist den Kunden zu überzeugen, das die Qualität zum Preis stimmt. So nun was aus der Praxis! Weil bei Concorde gerade diese Holzverstärkungen (bei den ältteren holzfreien Modellen bis 2006 :!: :!: )fehlen und kein gleichwertiger Ersatz (wie bei Phönix) geschaffen wurde, sind schon viele Trittstufen in der Verschraubung zum Chassis locker geworden. So musste auch bei uns eine zusätzlich eine Stahlplate außen angebracht werden, die die Aufgabe der Kraftverteilung übernimmt. Jörg
Genau SO sehe ich das auch :!: Ich hab´s wirklich SATT durch irreführende Werbung dauernd selbst nach Fakten suchen zu müssen, ich hätte gern: - holzfrei OHNE Holz - Erdbeermarmelade MIT Erdbeeren - t.b.c. Wobei (bei Womos) die Aussage "holzfrei" ja nicht zwangsläufig was mit Qualität zu tun haben muß (siehe auch Cojo´s Beispiel), aber wenn schon damit geworben wird, dann halt nicht irreführend. Oder glaubt man der Verbraucher ist zu blöd, um eigene Meinungen zu einer Werbeaussage zu haben :?: :bindagegen: Wolfgang & Jörg,
so gesehen habt Ihr ja recht, der Werbefuzzy der den holzfreien Text gedichtet hat war vielleicht ein bissle naiv hätte halt besser schreiben sollen: "der Aufbau ist holzfrei, im Bereich der Bodenplatte werden aufgrund von Stabilitätsgründen wasserfest und mehrfach verleimte Holzeinlagen eingelegt, um die Bodenplatte an den entsprechenden Stellen zu verstärken. Diese haben eine Gesamtfläche von rund 30 x 40 cm, in keinem Fall werden jedoch 1,25% der Fläche der Bodenplatte überschritten" irgendwo im Gesetz ist verankert, daß Holzspäne als Aromaersatz dienen dürfen (=naturidentisch), warum sollte die Lobby der Womo-Hersteller nicht eine DIN "Holzfrei" gestalten dürfen grüße klaus, der seinen Joghurt auch lieber mit echten Erdbeeren in der Menge wie auf dem Etikett gezeigt haben möchte und die ² und ³ in den Handyverträgen gerne in großer Schrift im Text lesen möchte
Naiv ?? Ganz sicher nicht ... für mich hat das Methode : wie verkaufe ich dem Verbraucher etwas, was aber in Realität doch ganz anders ist ... :? Ist wahrscheinlich in den Grundsemestern "Marketing" Pflichtfach :wink: Und das blödeste ist : (noch) ist das ganz legal :!: (wieso eigentlich :gruebel:)
Eben ! DAS wäre doch Verbraucherschutz ... :) Bitte bei nicht vergessen, dass ich nach holzfreien Bodenplatten suche. Ich denke Dethleffs baut im Liner holzfrei, N&B seit einiger Zeit auch. Wie sieht es bei anderen Herstellern aus? Ich zweifel an der Aussage, dass man Holz einfügen müsse. Wieso? Was spricht gegen Alu-Profile, wie es Frankia macht? Concorde baut Alu in die Dächer im Frontbereich ein, wenn kein Hubbett, sondern Schränke verlangt werden usw..
Wenn alle Hersteller Holzlatten einfügen müssen, wie behauptet wird, wäre das Stand der Technik und nur die Werbung irreführend. Bauen andere ohne Holz, ist es nicht nur irreführende Werbung, sondern noch dazu nicht Stand der Technik, wenn man mit holzfreier Isolierung wirbt. Das Thema wäre zu kurz behandelt, wenn wir also bei den Holzlatten bei Carthago stehen blieben. Es geht mir um die Klärung eines Sachverhaltes, den ich alleine nicht gut aufklären kann und was viele interessieren dürfte. Und wen´nicht interessiert, kann ja wegklicken. Ich lese ja schließlich auch nur Bruchteile der Beiträge... Eura baut Holzfrei bei den Activa, Integra, Contura und Teresta nur der Proleta hat noch Holz
Ob Du das im Forum klären kannst ... :? Dazu bräuchte es wohl detaillierte und intime Einblicke in die Aufbaukonstruktion, wie sie nur wenige außerhalb der Konstruktions-/Produktionsabteilungen haben oder bekommen ...
Kältebrücke ?? PhoeniX baut meines Wissens (da geht´s schon los mit "Halbwissen" :( ) Kunststoffklötze aus GFK ein ... wobei PhoeniX Wände und Dach nicht selbst produziert, sondern zukauft ... wie isses mit der Bodenplatte .. :nixweiss:
...und da wird für den Außenstehenden nichts anderes übrigbleiben als möglichst viele Werksführungen mitzumachen, am Besten mehrmals bei der gleichen Firma. Dokumentation schwierig, weil der Foto zuhause bleiben muß. und wenn mein Vetter willy13 sagt: "Eura baut Holzfrei bei den Activa, Integra, Contura und Teresta" wäre zu hinterfragen ob das auch nur Werbeaussagen oder Internas sind grüße klaus PS blöder Vorschlag: das Forum macht eine Abteilung Womo-Test, kauft und zerlegt (wie Stiftung Warentest) Moin,
ich habe vor nem halben Jahr eine Werksführung bei Eura mitgemacht. Die Wände und Böden hatten nur Einleger aus Alu, da war nix von Holz zu sehen. LG, Fred Aus eigener Erfahrung, auch Eura legt, zumindest im Dachbereich, bei der Contura - Baureihe (bis Bj. 2006, selbst gefunden) Holzlatten ein. Auch hier handelt es sich um imprägnierte Holzverstärkungen, die die Kräfte im Bereich der Dachluken aufnehmen. Sonst wäre es nämlich zu erwarten, daß der Isolierschaum im Laufe der Zeit nachgibt und es zu Undichtigkeiten kommen kann.
, ralle 1967
:stupid: Dieter
Sicher, aber was willst Du denn mit den Ergebnissen anfangen? Einen Ausdruck dieses Threads dem Gericht vorlegen? Das hat doch wohl genau keine Beweiskraft.....da wäre es wohl eher angesagt mal einen Händler des Herstellers ohne Holz im Boden dazu zu bringen, Dir die Holzfreiheit schriftlich zu bestätigen! @dieter2 :box: ich möchte hier kein salz in die wunde streuen, hat auch nix mit dem holz in dem aufbau zu tun....aber mal eine kurze geschichte zu einem carthago c line t- plus 4.8 h
hier geht es allgemein um die qualität die carthago momentan ausliefert: von RainerBork » Fr 4. Nov 2011, 17:15 So, jetzt mal alle Ereignisse in chronologischer Reihenfolge: 21.07.2011 Fahrzeugübernahme 23.07.2011 TV defekt, Display sitzt schief im Gehäuse, Farbwiedergabe schlecht 23.07.2011 Schraube von Halteband Aufbautüre lose, dadurch wird das Dichtungsgummi der Türe beschädigt 26.07.2011 Klappe Hängeschrank lose 26.07.2011 Aufbautüre schließt nicht richtig 01.08.2011 Batterieladegerät defekt, Carthago schickt ein Neues, das von mir ausgetauscht wird. 09.08.2011 Vier Blechschrauben im Fach der Starterbatterie gefunden, konnte aber nicht feststellen wo die fehlen. 09.08.2011 TV an Hersteller geschickt, Neugerät kommt 4 Tage später 20.08.2011 Schrauben für Kunststoffeinsatz Eingangsstufe ausgerissen 05.09.2011 Werkstatttermin, die Mängel werden abgearbeitet, laut Werkstatt muss die Aufbautüre incl. Rahmen getauscht werden. 07.09.2011 Arretierung der untersten Küchenschublade lose unter der Lade gefunden. Schraubenlöcher sind vorhanden, aber keine Schrauben. Wird von mir selbst befestigt. 07.09.2011 Beim Ausschalten der Toilettenbeleuchtung schaltet sich die dimmbare Beleuchtung ein 08.09.2011 Heute schaltet sich das Licht beim Anspringen der Wasserpumpe ein. 08.09.2011 Licht lässt sich nicht mehr schalten, es muss erst der Hauptschalter ausgeschaltet werden. Funktioniert aber am nächsten Tag wieder. 13.09.2011 Im Wassersystem ist immer Luft, obwohl die Anlage seit 21.07.11 nicht mehr leer war. Das Spucken der Wasserhähne ist widerlich. 21.09.2011 Das Dimmermodul spinnt dauernd. Anruf bei Carthago Hr. Schweizer. Da ich am Bodensee bin, biete ich ihm an nach Schmalegg zu kommen. Termin soll am 28.09.11 sein, er ruft mich aber nochmal zurück. 27.09.2011 Da kein Rückruf kam, rief ich Hr. Schweizer an. Er hat noch keine Antwort vom techn. Kundendienst, kümmert sich aber gleich darum. In einem Rückruf teilt er mir mit, dass die Fehlersuche dauern kann und schlägt mir vor doch lieber noch einen Urlaubstag zu genießen. Laut techn. Kundendienst könne das Problem auch durch den Händler gelöst werden. Ok, dann zahlt Carthago die KM-Pauschale. 30.10.2011 Beim neuen TV funktioniert die Einschalttaste nicht richtig und die Kontroll-LED funktioniert auch nicht mehr. 03.11.2011 Werkstatttermin beim Händler Aufbautüre wird doch nicht ausgetauscht sondern gerichtet. Jetzt schließt sie endlich richtig. Das Lichtproblem wird durch ein kürzeres Massekabel der Wasserpumpe gelöst. (Bin mal gespannt) Die Luft im Wassersystem kommt vermutlich durch einen Haarriss im Vorfilter, der ausgetauscht wurde. Im Moment sieht es gut aus. Jetzt wird noch der Fernseher eingeschickt, und danach hoffe ich, dass Ruhe einkehrt. Leute Leute, ich wollte mir eigentlich auch einen Carthago kaufen, fand die Fahrzeuge echt toll....nach diesem Bericht mhhhh ich muss echt grübeln..... Fahrzeuge in der Preisklasse um die 100.000€ und man liest solche Romane....ne das kann es doch net geben. Würde mir wünschen das Carthago sich auch hier mal zu Wort meldet und eine Erklärung abgibt. Schönes WE Grüßle Jorgito @ nille
ich bin sehr froh, das wir ein Forums-Mitglied wie Mückenstürmer im Forum haben! Es gibt hier schon eine ganze Reihe von Usern, denen U.D. geholfen hat, zu Ihrem wohlverdienten Recht zu kommen ! --> Link Besonders Hersteller und ihre Anwälte, aber auch Händler lassen die WOMO-Besitzer mit deren teuer erstandenem Mist und Murks gerne alleine und immer und immer gegen die Wand laufen, bis Anwälte wie U.D. die Sache in die Hand nehmen. Ganz aktuell wieder bei einem Bekannten erlebt, dessen 100 000 .-€ WOMO schon ab Werk hoffnungslos übergewichtig war. Der Händler und der Hersteller haben ihn erst abgewimmelt und dann nach seiner vielfachen Bitte um Abhilfe ihm überhaupt nicht mehr geantwortet. Nachdem U.D. eingeschaltet worden war, wurde meinem Bekannten binnen weniger Tage ein Termin im Werk eingeräumt und die gewünschte Abhilfe geschaffen! Mein Fazit: Statt sein Engagement hier in Frage zustellen, sollte man ihm dankbar dafür sein. Ich freue mich und sicher nicht nur ich, über die vielen guten Tipps, die er hier zum Wohle aller in den letzten Jahren schon veröffentlicht hat. Erfolg muß man sich erarbeiten, Neid bekommt man umsonst. M. wie auch andere User hier ist schließlich auch ein erfahrener Wohnmobilist und bleibt uns hoffentlich als Rat- und Tatgeber noch viele Jahre hier erhalten ! M. mach weiter so !!! :daumen2: :sky: :daumen2: :sky: @Peter
Das sehe ich im Prinzip genauso. Wenn Händler oder Hersteller nicht weiterhelfen wollen oder können hilft halt (manchmal) nur der Anwalt. Allerdings gefällt mir persönlich halt der Stil nicht immer und das habe ich auch geäußert (und nicht mehr). Ich möchte übrigens ganz sicher keinen Anwalt der Details aus meinem laufenden Verfahren in Internetforen postet und dort um Hilfe durch andere Forenuser ersucht. Aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden :roll: Achja, ich bin mit Carthago weder verwandt noch verschwägert und fahre auch kein Fzg. dieses Herstellers. ;)
solange ich dabei nicht identifizierbar bin hätte ich damit kein Problem, aber das sollte ein Anwalt wohl wissen was die Hilfe angeht, beruht vieles auf Gegenseitigkeit, schließlich füttert mückenstürmer auch das Forum mit Tipps und letzten Endes wäre mir ein Anwalt der sich seine verfahrensrelevanten Informationen in einem Forum beschafft lieber als einer der mangels Wissen auf meine Kosten dumm untergeht grüße klaus Achja, ich bin mit mückenstürmer weder verwandt noch verschwägert und fahre ein Fahrzeug dieses Herstellers und liege mit dem Hersteller nicht im Clinch
Ich will dem Gerichtsgutachter sagen, wo er fündig wird: Aufbau ohne Holz. Da die meisten Gutachter ja auch nicht am Fließband der Hersteller stehen, muss ich Infos haben, die den Sachverhalt klären. Woher soll ich denn sonst solche Infos bekommen, wenn nicht aus dem Forum. Fragt man Hersteller, erfährt man etwas, ohne zu wissen, ob es stimmt. Ich bin, was das Ergebnis angeht, völlig offen. Ich suche Fakten. Danke für Zuspruch. Gebe mal wieder was zurück ;-)
HalloNils, auch ich bin mit M. weder verwandt noch verschwägert, lese und schreibe hier allerdings schon seit einiger Zeit mit und erlaube mir deshalb, Dinge so zu schreiben, wie ich sie sehe. Und zu der von Dir genannten Marke kannst Du in der Forumssuche eine Menge für die Eigner dieser Marke unerfreulicher Erfahrungen finden. Es gibt aber auch zufriedene Besitzer dieses Herstellers. :D Ganz aktuell habe ich schon wieder Geschichten von einem Besitzer eines niegelnagelneuen C. erfahren, der erst nach div. Werkstattbesuchen aufatmen konnte und nun hofft, eine Weile von Defekten verschont zu bleiben, wohlgemerkt ein WOMO für knapp 100 000.- €, also kein Billigstmobil. Übrigens ohne Hilfe eines Anwalts, allerdings nach unzähligen Telefonaten und div. tagelangen Werkstattbesuchen. Sollte ich mal die Hilfe von M. brauchen, würde ich mich freuen, wenn er meinen Fall im Forum unter der Wahrung der Anonymität zur Debatte stellen, denn nur so kann allen Usern im Forum, die auch so ein Problem zu beklagen haben, eventuell geholfen werden, wie auch immer.
Concorde sagt dazu (öffentlich) :
Quelle : --> Link Lese nix "von Holz" ... :) 1. Ich finde es absolut gewinnbringend,, daß Mückerstürmer auch seine Erfahrungen und Tips in dieses Forum miteinbringt. Weiter so.
2. Vor nur wenige Wochen habe ich eine Führung im WErk von Euramobil gemacht. Alles sehr profesionell (Hut ab) , allerdings muß man den Verantwortlichen alle Antworten aus der Nase ziehen und stirbt trotzdem dumm, einfach weil man nur ausweichende Antworten bekommt. Ich könnte also jetzt, nach so einer Werksführung nicht unter Eid behaupten, ob und wo der Hersteller Holz verwendet (Zitate: nur bei der Modellreihe soundso, nicht dort!! In der Wand ja, im Boden was anderes !!! blabla) 3. An meinen Carthago Mondial Bj. 2003 habe ich auch sehr erstaunt im Bodenbereich der Trittstufe Holz gefunden (schon im verwesenden Zustand :D ), als ich meine abgerissene ausfahrbare Treppe unlängst repariert habe. Auch ich dachte, daß holzfrei einfach nur ohne Holz heißt. Deshalb bin ich für Aufklärungen wie die von Mückenstürmer nur dankbar. C. War heute auf einer Hausmesse in Leutkirch/Allgäu bei einem Händler, der u.a. auch Carthago vertritt. Dort konnte ich auch mit einem Verkäufer von Carthago sprechen. Als ich ihn auf diese Holzthematik im Boden ansprach, wusste er sofort Bescheid und kannte offensichtlich auch diesen Thread. Die Dachlukenproblematik, die hier kürzlich diskutiert wurde, kannte er ebenso.
Mit anderen Worten: Die Foren werden von den Herstellern offensichtlich gelesen. D.h. Kritik kommt dort hin und wieder auch an, was uns Käufern dann hoffentlich doch wieder zugute kommt.
Leider nicht von allen Herstellern, sonst könnte/dürfte es nicht sein, das immer noch soviel Mist und Murks von den Herstellern, auch von diesem hier angesprochenen Hersteller, an die Kunden ausgeliefert wird :-( wie man hier immer und immer wieder bedauerlicherweise lesen kann. Nach wie vor gilt der vor einiger Zeit getätigte Spruch eines Herstellers: Die Banane reift beim Kunden !
Leider nicht von allen Herstellern, sonst könnte/dürfte es nicht sein, das immer noch soviel Mist und Murks von den Herstellern an die Kunden ausgeliefert wird :-( wie man hier immer und immer wieder bedauerlicherweise lesen kann. Nach wie vor gilt der vor einiger Zeit getätigte Spruch eines Herstellers: Die Banane reift beim Kunden !
up und OT :wink: Gerade wieder sowas gelesen - der Gemeinderat (eines Vorortes) hat beschlossen: "Der Ausschank (in einem Jugendzentrum) bleibt strikt alkoholfrei - nur Bier ist ab sofort erlaubt" :wall: O.k., in Bayern ist Bier ja kein Alkohol, sondern "flüssiges Brot", aber die Formulierung ist doch "holz-/sinnfrei" ... :twisted: Sorry für OT Lieber Lancelot,
... aber auch in Bayern gibt es viele, die andere "Brotarten" bevorzugen... Der Gag war dennoch gut. :) |
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