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Hallo Freunde,
meist gibt's damit keine Problem, aber hin und wieder fährt ja doch mal ein Womo-Kollege nebenan so dicht auf den Nachbar-Stellplatz, dass man glauben könnte, er möchte gut behütet in unserer Heckgarage nächtigen. Vor längerer Zeit hat mal auf 'nem Stellplatz der Platzwart gesagt, dass aus Gründen des Versicherungsschutzes mindestens 3 Meter Platz zwischen den Mobilen sein müßte, und zwar in allen Richtungen. Vor ein paar Wochen waren wir über's verlängerte Wochenende in Großenbrode auf dem Campingplatz (ja, ich geb's zu!!), als spät abends ein "Durchreisender" Schweden-Rückkehrer so dicht neben uns einparkte, dass unsere ausgefahrene Trittstufe beinahe sein (ADAC Miet-) Mobil berührte. Der Platzbetreiber bemerkte das zufällig und bat unseren Nachbarn, doch bitte auf mindestens drei Meter Abstand umzuparken. Welche Erfahrungen habt Ihr bisher gemacht? Kennt jemand die Rechtslage (Versicherungsschutz?) Viele spiti01 Mit dem Sicherheitsabstand von 3m nehmens neuerdings die Stellplatzeinrichter nicht mehr so genau, denn gerade in Bad Saulgau und Bad Königshofen - wo wirklich viele Womos stehen - beträgt der Abstand weniger als 3 Meter, wenn alle Parzellen belegt sind. Ob da die Feuerwehr im Notfall noch dazwischenkommt, bezweifle ich.
Wobei wir hier schon ganz knapp am linken Rand geparkt haben, um wenigsten problemlos austeigen zu können.
Hier dürften es auch weniger als 3 m sein. versicherungsschutz weiss ich jetzt nicht, aber in dk wird als grund die brandverhütung angeführt. das macht ja auch sinn, dass man zwischen zelte und mobile vernünftig durchkommt im fall des falles.
wir haben das auch kürzlich erlebt, dass jemand zusammen mit uns an der dinette zu abend essen wollte... der hatte sich mit gut 50cm abstand an uns ran gestellt. es war ein blechmobil aus'm pott, so ein pössl oder sowas. ich vermute, der fahrer hat nen so ausgeprägten minderwertigkeitskomplex gehabt, dass er seine kleine kiste einfach hinter unserem alkoven verstecken wollte, damit er auf die frage "welches ist denn ihrer?" beruhigt antworten kann "der grosse dahinten.." oder sowas ;) ... etwas Abstand - ok - aber welchen Sinn machen - Versicherungstechnisch - 3 Meter? Ich gehe jetzt mal davon aus, der Grund ist, dass ein evtl. Brand nicht so schnell auf andere Fahrzeuge übergreifen kann. Habe mal eine Zeit auf einem Festplatz :oops: gestanden, da gab es diese Regel auch. Es gibt wohl auch Unterschiede zwischen SP und CP.
Viele Stellplätze sind markiert. Dadurch ist oft kaum mal 1,5m Platz zwischen den Fahrzeugen möglich. Ich meine die Bestimmungen sind eher für CP gedacht, weil da auch mal gegrillt wird, sich zwischen den Fahrzeugen aufgehalten wird usw. denke ich. Auf Parkplätzen stehen Fahrzeuge ja noch dichter beieinander. ;) Hallo, ich denke Markisenabstand ist eine faire Sache. Wir haben auch schon beim Winkler in Oberhof gestanden , da bekam man gerade mal die Tür auf. So nach dem Motto ,je mehr hin paßen je mehr Kohle und wem das nicht gefiel der konnte weiter fahren. In Dänemark bezahlste ja sogar extra die Versicherungsgebühr, fals durch Wind dein Sonnenschirm gegen ein anderes Mobil fliegt.
Müsste man mal bei der Versicherung nachfragen. Genauso die Frage wenn bei Wind irgendwas gegen ein anderes Mobil fliegt, wie jetzt diese We in Hamburg. Alle 2 min kam ein Regenschirm daher, teilweise mit Personen.... Private Haftpflicht oder Fahrzeug Haftpflicht?? Oder dein eigenes Risiko??? Tipsel, ihr habt ja wirklich die Keile nach vorne um direkt zu flüchten!! :bindafür: :ironie: Als wir letztes Jahr in Portovenere auf dem SP waren, hatten wir kaum Platz, zwischen den Mobilen hindurchzukommen, um die Aufbautür zu benutzen. Als unsere Nachbarn ihr Seitenfenster öffneten, berühten sie damit fast unser Mobil. So eng ist dann doch nicht schön. Hallole,
bei unserer Norwegenreise mit meinem Schwager stellten wir uns Tür an Tür wg. Markise und Regen, der Cplplatzwart machte uns nett aber bestimmt auf den in N vorgeschriebenen Mindestabstand von 3 m aufmerksam und wir stellten die Womos seinem Wunsch entsprechend um. Von Versicherung war nicht die Rede. Schöne Reisen wünscht Stegi
Da würde ich dann doch lieber einen CP vorziehen. Irgend wo hört es dann doch auf. Dieter Jetzt habe ich schon mehrfach das Thema Brandschutz gelesen. Scheint also doch etwas dran zu sein an den vorgeschriebenen 3m Abstand zwischen den Mobilen. Ich schätze, das gilt auch auf SP.
Und wenn das eine gültige Brandschutzvorschrift ist, hat diese mit Sicherheit auch Versicherungs-rechtliche Relevanz. Sollte eine solche ggf. existierende Vorschrift nicht eingehalten werden, kann nämlich im Brandfall die Versicherung wegen "grober Fahrlässigkeit" und "Mißachtung der Brandschutzvorschriften" Regress geltend machen und sich die Kohle vom Ignoranten zurück holen. Scheint mir wie im "richtigen Leben": Manch übertrieben "Intimität" kann teuer Folgen haben...... Aber ich bin sicher, dass mit ein wenig Augenmaß sowas leicht zu regeln ist. Leider gibt es - wie überall - immer wieder unverbesserliche Hardliner. Grüßli.....spiti
Na na, hast Du 'was gegen Pösslchen und deren Artgenossen? Zugegeben, mich stört bei den Campingbussen am meisten das teils sehr lautstarke Öffnen/Schließen von Schiebetüren. Und bei manchen Typen müssen die Benutzer wegen des Grundrisses öfter 'mal an die Hecktüre. Das dauernde Auf/Zu kann einem irgend wann 'mal auf den Keks gehen....aber sonst sind das meist recht liebenswerte und angenehme Zeitgenossen. Manchmal verstehe ich allerdings nicht, wie man teilweise richtig viel Kohle für sowas ausgeben kann (z.B. knapp 80.000 Euronen für einen T5 Camper - hab' ich schon mehrfach auf Messen gesehen). Dafür bekommt man doch ein "erwachsenes" Reisemobil...... Grüßli....spiti Hallo zusammen.
Das gehört zum vorbeugenden Brandschutz. Gesamtheit aller Maßnahmen ist, die Verhinderung einer Brandausbreitung durch Wärmestrahlung, Funkenflug, etc. und zur Erleichterung der Brandbekämpfung, da Feuerwehrfahrzeuge und RTW´s (Rettungswagen) eine Rettungs-Gasse von mindestens 3 m. benötigen um auch zu anderen Objekten zu kommen. "Was die Versicherung angeht, weis ich leider nicht" Hi all,
versuchen wir mal entsprechend der uns zur Verfügung stehenden Rechtsvorschriften an die Sache heranzugehen. In den Bauordnungen ist verankert, dass zwischen zwei Gebäuden ein Mindestabstand von 5 m einzuhalten ist. Dies dient zum Schutze der Brandübertragung auf das Nachbargebäude. Wer schon einmal die Wärmestrahlung bei einem Vollbrand erlebt hat, kann ermessen, wie gering 5 m sein können. Ergo wäre es nur logisch, wenn gleiches auch für Wohnmobile gelten würde. Die Campingplatzverordnung indes macht keinerlei Aussage über entsprechende Sicherheitsabstände, wenngleich gefordert ist, dass durch mindestens 5 m breite Brandgassen der Campingplatz in Brandabschnitte unterteilt wird. Ergo können bspw. zwei Wohnwagen oder Wohnmobile unmittelbar nebeneinander stehen, der eine nutzt den Platz links seines WW der andere rechts. Diese Situation wäre über die Campingplatzverordnung nicht zu beanstanden. Eine Brandübertragung wäre in diesem Beispiel jederzeit möglich Eine Verordnung für Stellplätze gibt es zumindest in Baden-Württemberg nicht. Sehen wir uns die Sache mal nicht von der rechtlichen sondern von der sachlichen Seite her an. Wenn bei einem massiven Wohngebäude baurechtlich aus gutem Grunde 5 m Abstand geforderten werden, sind die hier genannten 1, 2 oder 3 m gelinde gesagt eine Farce. Bei einem Fahrzeugvollbrand wird es unweigerlich zu einem Brandüberschlag auf das benachbarte Wohnmobil kommen. Dies ist bei einem Stellplatz wie auch bei einem Campingplatz gegeben. Ein Stellplatzbetreiber indes kann durchaus privatrechtlich regeln, dass ein gewisser Mindestabstand eingehalten wird, so gesehen auf dem SP in Nesselwang, bei dem 2 m gefordert wurden. Die hier diskutierten Abstände haben für micht daher weniger den Hintergrund der Sicherheit, sondern dienen vielmehr dem persönlichen Wohlbefinden. Armin
Hallo Friedhelm, du bist mir etwas zuvor gekommen. Die 3 m breiten Fahrgassen haben wir im Regelfall immer, da die Womos ja auch unabhängig voneinander wegfahren und eine entsprechende Breite auch benötigen. Was zu prüfen wäre, ich jetzt jedoch nicht gemacht habe ist, ob die Campingplatzverordnung auf Stellplätze anzuwenden ist, insbesondere auf großen SP. Armin Das Problem könnte man leicht lösen durch weiße Striche,Rasenkannten oder Sonstiges was den Platz markiert.
Wollen aber warscheinlich die meisten Stellplatzbetreiben nicht,man könnte bei Hochbetrieb die Womos nicht mehr so zusammen quetschen.(Einnahme verlust) Dieter Hallo Armin
Du hast vollkommen recht, auf Campingplätzen ist das alles geregelt. Aber auf Wohnmobilstellplätzen befinden wir uns meiner Ansicht nach in einem Rechts leeren Raum. "Das in einem Staat wo die Krümmung einer Banane vorgeschrieben war"
Hi Friedhelm, deine Aussage unterschreibe ich dir gerne, ganz meiner Meinung. Aber.. ich finde es durchaus in Ordnung, dass nicht alles bis auf das letzte i-Tüpfelchen geregelt ist, ansonsten könnten wir die Klappe aufmachen und unser Gehirn wegwerfen, d.h. ein bischen gesunder Menschenverstand hat noch niemanden geschadet. Armin Nach meinem Wissens sind Sp PP extra für Wohnmobile. Teilweise mit Entsorgung.
Dann müsste man ja am Supermarkt auch jeden zweiten PP streichen..... Aber solangsam nähern sich ja CP und SP. :lol:
Da stehen aber nur PKWs,und da schläft niemand drinn. Dieter
Hallo Armin, nun ja aber der "gesunde Menschenverstand" liegt bei jedem Menschen an einer anderen Stelle seiner "Datenbank". Will heißen jeder hat da eine andere Auffassung von richtig und falsch, daher sind Regeln zwar manchmal lästig aber oft nötig. Das eigentliche Problem bei Regeln ist allgemein, das sich nicht alle dran halten oder diese unterschiedlich ausgelegt werden. Und 3 Meter Abstand geregelt ist mehr wert, als ungeregelte 10 cm. Jörg
Hallo Jörg Etwas anderes wollte Armin und ich ja auch nicht sagen. Ich jedenfalls. Wenn manche Leute, "egal wo und was" ihren gesunden Menschenverstand einsetzen würden, brauchten wir viele Verordnungen und Gesetze nicht. "Aber leider ist es nicht so." Zum Thema Versicherungsrecht (da ich damit beruflich zu tun habe...):
Ein Mindestparkabstand wird seitens einer Versicherung selbst im eingetretenen Brandfall nicht beanstandet werden, da es kein geltendes Gesetz ist, gegen welches vorsätzlich verstoßen würde. Selbst wenn dies durch eine lokale CP-Verordnung geregelt würde, könnte man den Vorwurf der Fahrlässigkeit - vielleicht sogar groben Fahrlässigkeit (würde ich derzeit aber bezweifeln) vernachlässigen, denn beide sind nicht mehr regreßwürdig, da mitversichert. Ich denke, es hat was mit "Platz-lassen" zu tun. Viele Martin Nur mal so ein ironischer Gedanke:
Wo steht eigentlich geschrieben - du darfst dein Grauwasser nicht wild entsorgen - du darfst/sollst den Frischwasserschlauch nicht in deine Toilettenbox hängen - du darfst deine Toilette nicht auf Feld oder Wald entsorgen - du sollst deinen Moppel nicht neben deinem Nachbarn laufen lassen. Ich schlage vor, dass wir eine Initiative gründen mit dem Ziel, dass diese Punkte endlich und für jeden nachlesbar geregelt werden. Dann sollten wir mit einem Verlag reden, der alle für uns relevanten Verordnungen Gesetze usw. in Taschenbuchformat herstellt. Ist es das was wir wollen? ----- 40 Jahre zurück: Wir haben auf dem Spielplatz Cowboy und Indianer gespielt. Einmal waren die Cowboy's die Guten das andere mal die Indianer. Wir haben unsere Spielregeln (Verordnungen und Gesetze) selbst festgelegt und sind damit immer gut gefahren, heute nennt man dies gesunden Menschenverstand. Keine unserer Eltern (Gesetzgeber) wäre überhaupt auf die Idee gekommen uns beim Spielen Vorschriften zu machen. Was geht in uns vor, dass wir 40 Jahre später als Erwachsene hierzu nicht mehr in der Lage sind? Ist es die fortschreitende Amerikanisierung, die uns Angst macht? Sind wir zwischenzeitlich so verblödet, dass man uns tatsächlich in den Bedienanleitungen mitteilen muss, dass der Hund nicht zum Trocknen in die Mikrowelle darf? Muss man uns allen Ernstes mitteilen, dass der Tempomat kein Autopilot ist und wri gefälligst während der Fahrt hinterm Steuer sitzen bleiben müssen? Sicherlich haben solche Mitteilungen ihren Grund darin, dass in den Staaten gegen alles geklagt wird, haben wir dies intern als Wohnmobilgemeinde notwendig? Sicherlich ist dies auch in unserer "Vollkaskomentalität" begründet. Wie oft erwarten wir in diesem Forum Antworten darauf, wie wohl Gerichte und versicherungen entscheiden werden, berücksichtigen hierbei aber nicht, dass jeder Fall individuell zu beurteilen ist. Zurück zur Gegenwart und zu dem eigentlichen Abstandsproblem. Wir standen über Pfingsten auf einem Stellplatz in Sirmione am südl. Gardasee. Bei unserer Ankunft am Pfingstsamstag war es weitestgehend leer auf einem Gelände welches ~ 100 Womos fassen konnte. Parzellen waren eingezeichnet. Am Pfingstmontag bzw. -dienstag war dort so gerammelt voll, dass mindestens 50 Fahrzeug mehr auf dem Platz standen. Ich habe mich zwar gewundert, wie man da noch ausparken kann, aber es hat funktioniert. Und das wichtigste: Ich habe mich über die Womofahrer gefreut, die nicht vergeblich vor den Schranken stehen mussten, auch wenn es auf dem Platz eng wurde. Wenige Tage später, wir befinden uns auf der Rückreise, wollten eigentlich nochmals in Riva oder Torbole Station machen, nur: die Preise zahl ich für einen Stellplatz nicht, weshalb wir nach Nesselwang weiterfuhren. Dort gegen 1:30 Uhr angekommen, Platz voll, nur noch ein Stellplatz zwischen zwei Wohnmobilen. Abstand rechts und links rund 1 m. Wir haben uns dort hin gestellt und etwas länger geschlafen. Am nächsten morgen wurde meine Frau dann von einem Nachbarn sehr Oberlehrerhaft belehrt, dass die Abstände nicht eingehalten sein, wir wohl noch nicht so lange Wohnmobil fahren und offensichtlich nicht wissen wie man sich verhält. Er wolle schließlich hier Urlaub machen und möchte sich auch heraus setzen und wir sollten weiterfahren. Haben wir auch gemacht, war auch kein Problem, der Stellplatz hatte sich inzwischen merklich geleert. Ein gutes hatte diese Belehrung: wir wussten sofort, dass wir wieder in Deutschland angekommen sind. So jetzt meine generelle Meinung, lösgelöst von Brandschutzfragen, rechtlichen Vorgaben usw. Wir gehen alle einem gemeinsamen Hobby nach. Wenn auf einem SP genügend Platz vorhanden ist, kein Problem einen vernüftigen Abstand einzuhalten. Ich bin mir nur nicht darüber im klaren (wir fahren erst seit drei Jahren Womo) was ich von den Kollegen halten soll, die sich im Hochsommer, wenn jeder froh wäre noch einen Platz zu bekommen erst richtig breit machen, Markise raus, Stühle raus etc. Ich denke ein netter Hinweis, dass es auch Campingplätze gibt auf denen man sich frei entfalten kann, wäre hier sicherlich angebracht. Wäre es manchmal nicht sinnvoll wenn wir etwas zusammenrücken würden, damit der andere Kollege auch noch einen Platz bekommt? Nur mal so ein Gedanke, diese Frage wird aber jeder für sich selbst entscheiden müssen, aber jeder kann einmal als Betroffener in diese Situation geraten. Und noch eine abschließende Bemerkung bevor ich jetzt in der Luft zerrissen werde. Meine Zeilen sind rein allgemein gehalten und auf keinen Beitrag in diesem Thread gemünzt. sollte sich jemand persönlich angesprochen fühlen, so war dies nicht meine Absicht. Armin Hallo Armin,
da sprichst Du aber viele Bereiche an. Fangen wir von hinten an. Wir würden uns nicht mitten in der Nacht in eine Lücke quetschen die nur noch 1m Abstand gewährt. Finde ich rücksichtslos. Davon ab gehen wir auch nicht auf SP die enge Paarzellen vorgegeben haben. (Ich weiß ja nun nicht, wie es sich auf diesem SP verhielt. Wir verbringen unseren Urlaub doch nicht auf dem Parkplatz.) Allerdings hätte ich morgens freundlicher reagiert, hätte aber schon gefragt, ob ihr da wirklich stehen bleiben wollt ... Oft sieht man aber auch bei eigentlich ausreichend großen Paarzellen dass eine freie quasi von rechts und links eingequetscht wird. Wäre ja alles kein Problem, wenn alle an der selben Seite an die Begrenzung fahren würde ... da stelle ich mich dann halt mit der Fahrerseite eng an die Fahrerseite des anderen. Wenn die zu blöd sind vorher zu denken und ich nicht weiterfahren kann (2 kleine Kinder) ... und das meine ich mit Egoismus. Sich einfach mal hinstellen, so wie es mir am besten passt, ohne Rücksicht, dass da ja vielleicht noch andere kommen könnten. Vielleicht sogar mit dem Hintergedanken dass die freie Paarzelle so unbesezt bleibt ... Und dieses Denken zieht sich leider durch alle Belange unserer Gesellschaft. Du fragst, ob Reglementierung Sinn macht, bzw. ob man nicht zu viel Reglementiert. Für vieles, was Du da aufzählst existieren doch Regeln/Gesetze. Und oft sagen diese doch nur aus, was der gesunde Menschenverstand gebietet. Nur scheinbar ist der Verstand bei vielen nicht so gesund, sonst bräuchten wir ja keine Gesetze, oder? Hinzu kommt, dass unsere Gesellschaft leider immer egoistischer wird. Und zwar in vielen Bereichen. (Ich wiederhole mich) Das Kapital und die Politik leben die Rücksichtslosigkeit und den Egoismus im großen Stil vor und dienen so für viele kleine Lichter als Rechtfertigung. Nein, unsere Gesellschaft ist auf keinem guten Weg.
Deine Meinung die ich akzeptiere und respektiere. Nur unser Womo ist 2,30 m breit, rechts und links 1 m ergibt 4,30 m. Diesen Abstand zwischen zwei Womos halte ich für rücksichtslos und egoistisch gegenüber den anderen Womofahrern. Noch ein kleiner Hinweis, bei dem von mir beschriebenen Stellplatz handelt es sich um einen großen Platz bei dem keine Parzellen eingezeichnet sind. In der Platzordnung (privatrechtliche Forderung) war ein Abstand von 2 m gefordert, was zu akzeptieren ist. Dies habe ich jedoch erst am nächsten morgen gelesen, insoweit war im nachhinein betrachtet weder mein Verhalten noch das Verhalten der beiden anderen Womobesitzer richtig. Aber da sind wir wieder bei der Ausgangsfrage, wieviel Abstand sollte den tatsächlich sein und hier werden die Meinungen extrem auseinander laufen. Ich denke auch, dass die Beurteilung dieser Frage bei der breiten Masse nicht unter dem Gesichtspunkt des Brandschutzes sondern eher nach der Frage der freien Entfaltungsmöglichkeit diskutiert wird.
Mir sind jetzt zwar die Regeln und Gesetze nicht bekannt, aber wie du schon schreibst, alleine der gesunde Menschenverstand verbietet dies und schon alleine aus diesem Grunde sind die von mir aufgezählten "Schweinereien" ein absolutes NO, auch wenn es hierfür keine Gesetzesgrundlage gibt/geben sollte. Ansonsten denke ich, dass wir mit unserer Meinung gar nicht so weit auseinander liegen. Armin Hi,
ich kann Rumbuddel zu seiner Bewertung von Rücksichtslosigkeit hier ausdrücklich nur zustimmen. Sorry, ich will keine Konfrontation, aber es muß erlaubt sein, solchen Leuten, die offenbar wegen ihrer Rücksichtslosigkeit nur eine überdeutliche Sprache verstehen nach der Volksweisheit: Auf einen groben Klotz gehört ein grober Kail das auch mal klar zu sagen und dafür den Mut mit seinem Avatar her zu geben. Machnmal könnte man glauben, da kommen welche aus ihrem Plattenbaugetto und suchen als Womo-ist selbst bei großem Platz in großer Rücksichts- und Taktlosigkeit identische soziale Kuschelnähe/Gettofeeling dergestalt, daß sie einem fast die Tritstufe abfahren - frei nach harald Schmidt und seinem Unterschichtenfernsehen kann man bei den Womos bald vom Unterschichtenhobby reden. Und wir haben viele Freunde, die auch empfinden, dass dieses schöne Hobby durch solche Typen, die offenbar nie eine gute Kinderstube am eigenen Leibe erfahren haben, erheblich negativ beeinträchtigt wird. Und diese rücksichtslosen Eng- und Kuschelsteher zeigen dann auch alsbald, wozu sie auch sonst noch fähig sind (weil, sie haben ja das gleiche Hobby wie unsereiner und deshalb haben sie ja das Recht dazu): Da werden trotz der Enge spätabend/fast in der Nacht die Möbel geknallt - alles um-abgebaut, mit diesem Gepolter wird dann trotz der Enge möglichst spät ins Bett gegangen, vorher wird nächtens noch trotz der Enge dauernd die Aufbautüre auf und zu geschmisssen, da wird trotz der Enge extrem laut Musik oder TV gehört/gesehen, da wird mitten in der Nacht mit irgend jemand endlos rum gelabert unterm Fenster des Nachbar, der schon längst versucht, zu schlafen und so geht das mit den Rücksichtlosikeiten endlos weiter und Solche Gettobewohner können sich offenbar überhaupt nicht vorstellen, wie normale zivilisierte Menschen sonst eigentlich miteinander wohnen und umgehen - warum ein Streifen von drei Metern auf Grundstücken generell nicht bebaut werden darf und wenn in Ausnahme doch, dann nur ohne Fenster zum Nachbarn usw usw. Das sind KOTZBROCKEN Guten Abend,
es ist zwar etwas Off-Topic aber trotzdem @sven Hedin, Ich kann nicht nachvollziehen, warum du "Engsteher" mit sind schlecht erzogenen Plattenbau-Ghettobewohner assoziierst. :abgelehnt: Sind das nicht einfach schlecht erzogene Menschen, Egoisten oder gerne auch Kotzbroken. Welchen Einfluss hat hier die Wohnstätte? Solche Menschen findest du überall, ob in der Platte oder Villa. Wir fahren übrigens einen Kasten, wohnen in der Platte, sind verhältnismäßig jung und fühlen uns in keiner Weise unzivilisiert. :D Entgegen deiner Annahme, haben wir uns unser WoMo gekauft um der Enge und der Menge an Menschen der Großstadt zu entfliehen. Entschuldigt den Exkurs, aber irgendwie musste das raus. Hallo,
zu kleine Abstände auf Stellplätzen gehen mir auch auf die Nerven -nur- auf Stellplätzen muß man damit rechnen. Wem das nicht passt, muß tiefer in die Tasche greifen und auf einen CP gehen. Verwerflicher,egoistischer und unsozialer als den letzten freien wenn auch engen Stellplatz zu belegen finde ich allerdings das Reviermarkieren mit Stühlen etc, Quer- anstatt Längsstehen und wie die Tricks alle aussehen. Es liegt auf einer Linie mit dem berühmten Handtuch auf der Poolliege, für das der Rest Europas uns auslacht. Aber all das ist ist schon oft diskutiert worden und ich denke, daß sich die weitaus größte Mehrheit sozial und kameradschaftlich verhält.
Äh ich wir auch, ich persönlich erwarte von einem Stellplatz soviel Grundfläche und Abstand zum Nachbarn das ich meine Markise ausfahren könnte oder eben Tisch und Stühle draußen stehen könnten Soviel Platz gestehe ich mir - aber auch den Anderen zu Mir vollkommen unverständlich wie hunderte Womo`s in Cuxhaven auf der Platte stehen und wir haben in Nordholz (ca. 20 km) zwei Nächte komplett alleine gestanden. Greets Sunti
Ich gehe einmal davon aus, dass dein Beitrag generell gemeint und nicht auf meine Person bezogen war. Armin Hallo,
irgendwie habe ich hier das Gefühl a`bisserl neben mir ( oder euch ) zu stehen! Ein Stellplatz heißt doch Stellplatz weil es ein Stellplatz ( also abgeleitet von Parkplatz - nur mit Übernachtungsmöglichkeit ) ist. Das die mittlerweile teils auch Strom und sogar Duschen mit anbieten ist ja schön, macht den Stellplatz aber doch nicht zum Campingplatz mit Markise, Liegestuhl und Grill vor der Tür? Oder versteh ich da was falsch? Ich stell abends auch mal die Stühle raus - aber doch nicht wie auf dem Campingplatz. Wenn der Stellplatz voll ist, sollte man doch auch einfach etwas näher zusammenrücken. Sicher nicht so eng das die Tür nicht mehr aufgeht, aber 1m reicht doch locker als Abstand. Dabei müssen sich halt nur alle Beteiligten an einfache DInge wie abendliche Ruhe oder das Verständnis das ein von meist öffentlichen Geldern angelegter Stellplatz halt keine persönlich gemietete Campingplatzparzelle ist halten.
Danke, du sprichst mir aus der Seele Armin Ich glaube da muss man auch noch unterscheiden, denn es gibt Stellplätze im Grünen, die sehr wohl drauf ausgelegt sind, dass campingähnliches Verhalten möglich und auch erlaubt ist. Nesselwang z.B.
Andere Plätze haben Parzellierung, und dann halten wir uns auch an die Vorgaben. Also ganz so einfach ists nicht. Letzte Woche in Forchheim standen wir auf einem parzellierten Platz, also brav innerhalb der Parzelle. Morgens sollten wir einen Meter nach rechts, damit noch einer dazwischen passt, falls es voll werden würde. Da waren wir schon leicht angepisst, denn wir standen auf Keilen, hatten die Antenne vorm Auto stehen, jede Menge Gelumps auf Tisch und Herd.... und standen ja vorschriftsmäßig. Und nur, weil nach uns einer auf den übernächsten Platz kam, der sich hart an die Grenze stellte und nun unterwegs war. Da dieser Übernächste den Zwischenraum allerdings nur brauchte, um seinen Porsche dort zu parken, sahen wir nicht ein, dass wir umparken sollten - und wir durften stehenbleiben. Also es gibt unterschiedliche Situationen, denn für nen PKW seh ich die Aktion garnicht ein, wenn wir ordnungsgemäßt eingeparkt haben. So ähnlich sehe ich das auch. Wenn es die Umstände (und der Platz es) zulassen, stelle ich gerne Tisch und Stühle raus und genieße die Natur. Wenn ich auf einem asphaltierten Platz mit Begrenzung stehe weiß ich, dass ich mich nicht ausbreiten kann. Hi,
sorry Winni-two, mein Beitrag hatte eine Schwäche, die Du zu Recht anmahnst. Ausnahmen bestätigen sowieso die Regel und ansonsten meine ich sowieso auch nur die "innere" Platte. Ansonsten ist campingsplatzähnliches Verhalten bis hin zu Grill und Co und Vorzelt auf SP ja genauso voll daneben (da leisten wir doch nur den Campingplatzbetreibern Vorschub, denen die ganze Richtung sowieso nicht paßt). Und ansonsten halte ich Engsteher, die sich schon von der Natur der Sache her in dieser Instinklosigkeit mit dem beschriebenen Verhalten später beweisen (sonst hätten sie sich ja erst gar nicht so eng gestellt, denn rücksichtsvolle Menschen kann man auch eng ertragen - aber die stellen sich ja aus Rücksicht erst gar nicht so eng), tatsächlich für voll daneben. Sprechen wir ews aus. Der Mensch ist mit seinem body nun mal so gebaut, daß er, auch der gutmütigste und zivilisierteste, nicht ohne fortlaufend auch unangenehme Geräusche auf einem Stellplatz zu erzeugen existen sein kann. Nennen wir all die eigentlich harmlosen Dinge beim namen: Er hustet seinen Schleim aus den Bronchien und redet ununterbrochen die für anderen gerade ein Buchlesende aber wirklich die uninteressantesten Dinge und schnarcht und pupst schon mal und ihm fällt was polternd aus der Hand und er geht aufs Örtchen und macht dort seine Geschäfte und Geräusche und seine SOG und da paßt eigentlich kein Nachbar auf nur ein Meter Abstand zu. Da können beide nichts für, das ist nun mal so und ein Gebot von Lebensklugheit, dem durch Abstand rechnung zu tragen, sonst wird es für beide nicht erholsam. Darum geht es. Was wollen wir denn mit unserem Hobby, doch Ruhe und Erholung und Unbeschwertheit. Neben schöner Reiseroute und Landschaft sind nette Nachbarn und Gespräche mit ihnen oft das Salz in der Suppe. Deshalb muß man aber noch lange nicht die Nase in den Dünsten seines Suppentopfes stecken (erzwungenerweise müssen). Die meisten beigreifen das auch - aber es gibt die besagten anderen, die absichtlich oder aus Doofheit in die sogenannte Intimzone anderer Leute eindringen. Und daraus entstehen nur unnötige Konflikte. Schön, für irgendeine Stadtbesichtigung kann man zweckorientiert aus Platzmangel schon mal --kurzfristig--(also nicht generell oder tageweise) in Parkplatzsituation stehen. Aber so viel Geld ausgeben wie das, das unser Hobby kostet und sich dann 3 Wochen lang jeweils einige Tage nur auf einem asphaltierten Platz stellen und in ein-meterabstand dicht auf dicht aufrücken, ohne Aussicht auf Landschaft und anderes schöne sondern nach vorne, nach hinten, nach Seite links und Seite rechts nur noch auf solche weißen Kistenwände schauend da rum hocken und dem Nachbar den Grillmief und anderes "hautnah " servieren - was bitte sehr, soll denn daran schön sein. Da fassen sich andere an den Kopf und fragen sich, wie kann man nur solche Engsteherei schön finden. Das ist doch nicht nur stil- und instinklos, solches Verhalten führt nicht nur garantiert zu Konflikten und zwischenmenschlichen Belastungen aller Beteiligten. Es ist auch gar nichts schön und erholsam daran, wenn ich an die berühmte Freiheit denke oder Vergleiche mit Hotel und Pauschalreise anstelle. Das stufen nicht von diesem Hobby beseelte zu Recht als das Hobby von in jeder Beziehung ganz armen Leute ein. Und man muß natürlcherweise auch Abstiche machen, wenn es sich gerade ballt (so man da überhaupt fährt, sich nicht generell antizyklisch verhält). Keine Frage. Irgendwo an Pfingsten oder im August am Atlantic südlich Bordeaux, ja da ist überall Hühnerkäfig. Weiß man ja vorher wegen der Ferien/Familien, die nur da können wegen der Kinder. Aber ansonsten, anderen absichtlich oder aus Instinklosigkeit auf die Pelle rücken. Bei SP nicht den nächsten anfahren, wenn klar ersi htlich ist, das er eh überbelegt, ich sonst beim Nachbar an der Trittstufe stehe - ich mich ihm womöglich noch - das paßt ja voll dazu, in all meinem Chaos wegen schlechter Tagesplanung auch noch womöglich tief in der Nacht so eng serviere - das ist doch voll daneben. Und Stellplatze sind ja keineswegs Parkplatze, auf denen man ein Kfz abstellt und dann ins theater oder zum Einkaufen geht. Das trifft es irgendwie für die Wirklichkeit ja nun doch nicht. Ich bin ja auch gegen jede ungehobelte Ausweiterei mit Vorzellt, Holzkohlengrill und Co auf SP. Aber ein bißchen leben tun wir dennoch auf den Stellplätzen und das muß auch - zivilisiert - möglich sein. Ich meine damit, Stühlchen raus stellen sollte schon dazu gehören vom Platz her neben dem Woni und Markiese raus fahren ggf. auch. Und (nicht nur dafür) dafür schon braucht es ein Mindestmaß an Platz und Abstand. Und der ursprüngliche Gedanke, das mit dem Feuerabstand, Versicherung und Cop usw, der ist soweiso auch nicht so verkehrt. Hallo SvenHedin1,
dein 2. Beitrag klingt doch etwas versöhnlicher als der Erste, wenngleich mir immer noch nicht klar ist, ob du inhaltlich mit dem 1. mich persönlich gemeint hast, aber vielleicht interpretiere ich da etwas hinein, was überhaupt nicht dort steht. Zusammenfassend: Der urspr. Beitrag bezog sich auf den Abstand bzw. die versicherungsrechtlichen Folgen eines geringen Abstandes. Diese Frage wurde von mir aus rechtlicher Sicht und von momo8910 aus versicherungsrechtlicher Sicht beantwortet. Unstrittig dürfte sein, dass es keine öffentlich rechtlichen Festlegungen, bestenfalls privatrechtliche (Festlegung Stellplatzbetreiber) gibt. Ergo kann trefflich über den richtigen Abstand gestritten werden. So unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich dürften auch die Meinungen zu diesem Thema sein insoweit gefiel mir persönlich Deine Entgleisung und den Vergleich mit der Platte überhaupt nicht, da ich den Eindruck hatte, dass Du andere (Abstands-)Meinungen nicht gelten lässt. Was ist überhaupt ein Stellplatz, denn Stellplatz ist nicht gleich Stellplatz. Es gibt welche mit festgelegten Parzellen mit V/E mit Strom mit teilweise oder gar keiner Ausstattung. Sofern Parzellen auf dem SP festgelegt wurden ergibt sich der Abstand bereits automatisch, dann gibt es doch auch keine Bedenken, wenn Markise, Stühle, Tisch, Grill usw. auf der Parzelle ausgebreitet werden, im Regelfall kosten diese Plätze, wenn auch noch an zentraler Lage eben etwas mehr Stellplatzgebühr. Hier ist dann auch jederzeit klar erkennbar ob noch ein Platz frei ist oder nicht. Es gibt Plätze für weniger Geld, bei denen Parzellen nicht eingezeichnet sind, eben richtiges Parkplatzfeeling. Auch hier bestehen m.E. (wenn nicht verboten) keine Bedenken, wenn Stuhl, Tisch o.ö. rausgestellt werden, sofern es die Situation erlaubt. Außerhalb der Ferienzeit wird hier sicherlich auch ausreichend Platz sein um den NAchbarn nicht auf die Pelle zu rücken. Hier gebietet es sich von selbst einen vernüftigen Abstand, bleiben wir in Nesselwang, von mind. 2 m einzuhalten. Wenn ich jedoch in den Pfingstferien auf diesen (zur Ankuftzeit überfüllten) Platz komme und keinen Stellplatz mehr finde, werde ich wohl gezwungen sein weiterzufahren, finde ich jedoch, wie geschehen, zwischen zwei Wohnmobilen ~ 4,5 m Platz, dann halte ich es durchaus für zumutbar, mein Wohnmobil dort abzustellen. Und dies hat dann auch nichts mit Parken knapp an der Trittstufe zu tun, wir reden immerhin von einem Meter Abstand (Anmerkung: den ich in solchen Situationen als Mindestabstand sehe). Du hattes ja selbst geschrieben ~ Ferienzeit = Hühnerhaltung Wer gerade in der Ferienzeit diese Toleranz nicht aufbringt, zum Nachbarn gleich mal 4,5 m Abstand hält und dann auch noch am nächsten Tag andere belehrt, da er schließlich Urlaub hier machen möchte, hat für mich ein egoistisch geprägtes Gedankengut und sollte sich überlegen, ob er nicht auf einem CP einen entspannteren Urlaub geniesen kann. Übrigens: mir ist ein größerer Abstand, sagen wir 2-3 m auch lieber als auf Tuchfühlung, ich akzeptiere aber, dass gerade zur Hauptreisezeit auch Engpässe entstehen können Armin Hallo zusammen
Wir machen uns hier sorgen um zu enges stehen auf Wohnmobilplätzen! "Gefahr von Wärmestrahlung, Funkenflug, etc." Aber im Gegensatz was uns von anderer Seite droht das ist der Supergau. Siehe: --> Link Wer gestern Frontal 21 gesehen hat, weis wovon ich schreibe. Ps. Übrigens, wenn sich bei uns Nachts um 0,30 Uhr ein Mobil neben uns stellt und zu wenig Abstand einhält weil der Platz voll ist und mir am Morgen sagt das er wenn etwas frei wird, wo anders hinfährt was soll ich dagegen haben. Der Kollege ist doch bestimmt froh wenn er sich nach langer Fahrt auf´s Ohr legen kann. Da mache ich doch nicht so einen Aufstand. (Plattenbau, Getto, etc) Ein bisschen Überlegung bevor man so etwas schreibt tut gut. (Ist ja schon relativiert worden) Das Thema war doch ursprünglich eine Frage! Aber die hieß doch nicht wie viel Pupse, Schleim, Husten und Brötchen isst mein Nachbar. :roll: ....klasse Diskussion, aber Klarheit habe ich leider immer noch nicht. Übrigens, bei Brandverordnungen gibt es durchaus regionale Unterschiede.
Insgesamt scheint sich das Thema letztendlich dann doch auf subjektive Dinge wie "gesunder Menschenverstand", "Raum lassen", "Rücksicht nehmen" usw. zu fokussieren. Wie ich eingangs bereits sagte, habe ich den Eindruck, dass in den meisten Fällen mit dem Abstand zwischen unseren Mobilen kein Problem besteht. Bis auf - leider - nicht so wenige Ausnahmen. Und bei denen wiederum beobachte ich oftmals die gleichen - zumindest mir - unangenehmen Eigenschaften. Da wären z.B.: Kaum eingeparkt, schon die Pulle Bier am Hals und lautstarke Versuche der Kontaktaufnahme mit anschließendem Verbalrundgang bis in die Puppen. Und nicht zu vergessen sind die Spezls, die sehr gern sehr spär auflaufen und am nächsten Morgen noch früher verschwinden - um nämlich die paar Euro Stellplatzgebühr zu sparen...... Die Brandfrage kann dir am besten deine Versicherung beantworten.
Wenn die im Kleingedruckten nichts stehen haben von mind. Abstand kann doch alles andere egal sein. Ich bin zwar ein "armer" Sack, aber Urlaub mache ich auf keinem Stellplatz mehr. 2 Versuche haben mir genügt. Egal mit wem man redet, gibt es nur ein Thema. Zu teuer, zu teuer......... Und genauso wie es hier viele beschreiben, so läuft es in der Regel ab. Deshalb kann ich auch Camper mit teuren Mobilen, Roller, Smart, Boot und neuerdings Quad und Scooter nicht wirklich verstehen, sich den flair eines CP entgehen zu lassen, um auf einem Schotter oder Teerplatz mit der "Niederschicht" oder Feinripp Lothar o. Bierbruno sich abzugeben. Ist dass Stilecht??
...sicher nicht,aber wenn´s nichts kostet :roll: Dieter
Hallo Spiti01 "Brandverordnungen" in der Gestalt, das man ein schlaues Buch aufschlägt und darin steht alles gibt es eigentlich keine. Grundsätzlich resultieren die Brandschutzforderungen aus den jeweiligen Landesbauordnungen, Brandschutzforderungen werden zusätzlich in Verordnungen, Erlasse usw. näher konkretisiert. Da das Baurecht Ländersache ist, gibt es natürlich unterschiedliche Bauordnungen, die im wesentlichen jedoch der Musterbauordnung entsprechen. Insoweit sind die regionalen Unterschiede nicht so gravierend. Ich kann auch beim besten Willen in meinem Vorschriftenwerk (alle Länder umfassenden CD über vorbeugenden Brandschutz) keine Regelung finden, welche den Abstand zwischen Wohnmobilen regelt, insoweit hast du recht, dass sich die Abstandsfrage nach subjektiven Dingen richtet. Ich denke jedoch schon, dass deine Frage zwischenzeitlich beantwortet wurde. 1. Es gibt keine gesetzliche Regelung 2. möglicherweise macht der Stellplatzbetreiber vorschriften (kann und darf er) 3. lt. momo8910 kann man dir versicherungsrechtlich auch nichts vorwerfen. Ich glaube kaum, dass dir deine Versicherung auf Anftrage eine klare Auskunft geben wird, da bleibt immer eine Hintertür offen (wenn dann, ansonsten so....). Kann sie m.E. auch nicht, da jeder Fall unterschiedlich zu bewerten ist. Beispiel: Du parkst 1,5 m von deinem Nachbarn entfernt, deine Kiste fängt an zu brennen und zieht das nebenan geparkt Womo in Mitleidenschaft. ich glaube kaum, dass man dir hier (mangels gesetzlicher Grundlage) eine grobe Fahrlässigkeit unterstellen kann. Gleiches Beispiel, jedoch hast du deine Gasprüfung nicht gemacht, ein Defekt an der Gasanlage war Ursache des Brandes. Hier denke ich schon, dass man an eine grobe Fahrlässigkeit denken kann. Gleiches Beispiel, jedoch gibt der Stellplatzbetreiber einen Abstand von 3 m vor. Möglicherweise kann man dir hier eine grobe Fahrlässigkeit unterstellen, diese akzeptierst du nicht und letztendlich wird der Herr in der schwarzen Robe hierüber entscheiden. Und bekanntlich hilft einem auf hoher See und vor Gericht nur Gott. Anmerkung: Die Beispiele sind juristisch weder geprüft noch fundiert. Diese entstammen lediglich meinem laienhaften juristischen Gedankengut. Deine Frage ist m.E. eine typische Frage (nicht negativ verstehen, die Frage ist gut und interessant) auf die es eigentlich keine abschließende Antwort gibt. Bestenfalls kannst du dir aus den vielen gut gemeinten Vorschlägen und Meinungen Dir deine eigene Meinung bilden. Armin Hallo zusammen,
es gibt in allen Bundesländern eine Landesverordnung über das Zelt- und Campingplatzwesen. Dort sind die Abstände geregelt. Die Abstände variieren zwischen 5,5m und 3m, je nach Bundesland. Udo Sagt mal Leute habt Ihr eigentlich keine anderen Sorgen als euch in der wohlverdienten Urlaubszeit über solche Lapalien aufzuregen???
Mir hat kürzlich ein Nachbar auf einem SP in Kulmbach (älterer Herr ca.65-70Jahre-heimlich aus dem Staufach warmes Bier schlürfend-wenn seine Frau gerade nicht anwesend war)auch eine Rüge erteilt da ich angeblich zu nahe an seinem Mobil parkte. Kein Problem habe ich ihm gesagt und habe halt etwas weiter von ihm weg neu geparkt. Was soll ich sagen,wer am Abend am lautesten geschnarcht hat,war mein lieber Nachbar(lag wohl an dem zu warmen Bier aus dem Staufach),aber was solls TAKE IT EASY,ich hatte Urlaub und da sollte man etwas Nachsicht in jeder Beziehung üben,da das Leben im Alltag ja bekanntermassen stressig und schwer genug ist. In diesem Sinne,macht euch nicht so viele Gedanken über Gesetze und Bestimmungen sondern geniesst die paar freien Tage die Ihr habt,und lasst sie eure Nachbarn auch geniessen. aus der Rhön Norbert |
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