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Ich gehöre auch zu der Fraktion, die einmal im Jahr den Tank und die Leitungen mit Keddo reinigen und trocken legen. Chemie kommt nicht in den Tank.
Das Wasser wird außer zum Trinken und Salate waschen und anrichten für alles weitere benutzt. Bis jetzt ohne Folgen für die ganzen Familie. Nun drückt mir ein Bekannter, der bei der Firma wm-aquatec ein Praktikum absolvierte, ein Prospekt von dieser Firma in die Hand. Vielleicht ist das bereits ein alter Hut, aber stelle trotzdem den Link mal hier rein. --> Link Was die auf ihrer Homepage anpreisen klingt interessant. Ob das Netz die 50€ pro Jahr Wert ist? :nixweiss: Hat da jemand schon praktische Erfahrungen gesammelt :?: Achtung Scherz: Warum duscht die Frau im Bikini? ;-)
Aber mal ernsthaft: Ob das eine großartig andere Wirkung hat als die bisher bekannten Produkte? Ich habe mir den Bericht der Entwicklung angesehen. Finde es als ein gutes Ergebnis - 1x im Jahr so ein "Netzt" in den Tank und es ist immer die richtige Dosierung und vergessen kann man es nicht. Und nen Fuffi im Jahr ist doch erträglich. :D
Also ich habe mich dafür entschieden es im Frsichwasser anzuwenden. :roll: Dazu habe ich noch für die "Winterfestmachungsaktion" :eek: für das Desinfektionsmittel DILIXIN entschieden. Denn Essigsäure oder Wasserstoffperoxid u.ä. sind nicht als Desinfektionsmittel zugelassen. Also schaun wir mal die neue Saison an 8)
... und wenn dann alles aus dem Tank nach Chlor schmeckt und du meinst dein Kaffeepulver oder der Tee ist hinüber, hier gleich das Gegenmittel für die Neutralisierung des Wassertank. Guggst du hier unter: Zitronensäuere Viel Spaß beim (völlig unnötigen) >Wässern< wünscht vom Rande des Orangenhain Peter-Josef Danklorix blau? Ist doch reinstes, wässriges Hypochlorit. Im Schwimmbad-Zusatz ist Isocyanat dabei, gebe ich Dir recht. Schadet auch nicht viel, oder habt ihr beim Schwimmen nicht schon Wasser geschluckt?
Na-Citrat ist zum Kalklösen aber kaum zum Chlor-Vernichten! Richi Hallo, ist doch einfach:
Entkalken entweder mit: Natrium-Citrat, auch als Weichspüler. kg um 3€ oder Amidosulfonsäure (stärker) 10-15g/l ca. 6€/kg (habe eben 2kg =12€ + 6,60Porto über ebay bestellt) Desinfizieren mit: billig u. riechend Danklorix blau(1,5l 2-3€) =Hypochlorit 200-300ml/100l (nicht bei Belägen) oder Chlordioxid 20-30€ nicht riechend u. bei Belägen. Echtes Profimittel der Wasserwerke. evtl. Keim- Suppression mit Silberionenpräparat (Vermehrungs-Verhinderung.) Mehr braucht der Womo-Fahrer nicht, günstig u. effektiv. Richi ...Hut ab, was so mancher von Euch so mit dem Trinkwasser anstellt. Ein Wassermeister in einem Wasserwerk benötigt dafür drei Jahre Ausbildung, mehrere Jahre Berufspraxis und eben die Meisterprüfung. Trotzdem traut sich nicht jeder Wassermeister an das Thema Trinkwasserdesinfektion, sondern wender sich an Fachfirmen die sowas tag-täglich machen. Manch einer müsste an seinem WoMo hinten so eine orange Gefahrguttafel mit mindestens einem X führen.
Ich meine jetzt Trinkwasserdesinfektion nicht Behälterreinigung. Warum benutz ihr nicht einfach die Mittel die der einschlägige Handel dafür anbietet. Scout hat diese schon des öfteren genannt. Dort ist dann auch eine Gebrauchsanweisung mit dem richtigen Mischungsverhältnis für die Zwecke im WoMo dabei. Oder ihr lasst die Trinkwasserdesinfektion in EU einfach bleiben! Joachim
Gibs auf - hab ich in etlichen , vorhergehenden Wasserdiskussionen schon probiert. Du mußt das so sehen, wie mit dem christlichen Glauben - Silber im Wasser gibt den Leuten kraft, Halt und hilft psychologisch beim Campen. (Chronisch entsprechend Erkrankte oder auch auf normale Verunreinigungen Sensible sind von meiner These natürlich ausgeschlossen) Hallo Joachim,machen viele hier seit Jahren so u. leben noch.
Verfahren sind hier x-Mal diskutiert worden, bester Mann hier ein Profi namens Scout. Mein Beitrag ist nur eine Zusammenfassung. Gehörst Du zu den Präparate-Hersteller oder Verkäufer,die die Leute für dumm verkaufen u. ihr lukratives Wassergeschäft gefährdet sehen? Wenn nicht, dann bist Du schlicht u. einfach uninformiert oder hast keine Ahnung von Chemie. Richi Hallo Kintzi,
ich hatte Dich jetzt eigentlich gar nicht angesprochen, aber betroffene Hunde bellen 8) . Nein ich habe keine Ahnung, da hast Du recht. Ich bin u.a. lediglich ausgebildeter Desinfektor und arbeite seit gut 20 Jahren bei einer Behörde in der Trinkwasserüberwachung. Und wenn ich so lese was hier veranstaltet wird um 100 Liter Wasser über den Tag zu bringen sträuben sich mir die Haare. Nein ich verdiene auch kein Geld wenn ich irgendwelche Produkte empfehle. Aber bei meiner Aussage: "Wenn man keine Ahnung von Trinkwasserdesinfektion bzw desinfizierender Reinigung von Trinkwasserbehältern hat, sollte man aus Rüchsicht auf seine und der Gesundheit seiner Mitreisenden auf die Fertigprodukte div. Hersteller vertrauen( die auch der User scout genannt hat) und nicht irgendwas in irgend einer Konzentration in den Tank kippen nur weils billig ist." bleibe ich. :evil: Joachim
Ich finde, das ist eine vernünftiger Ansatz. Seit dreißig Jahren fülle ich meinen Tank mit Trinkwasser von Hahnen oder Quellen, stehe tagelang rum und lass das Wasser aus Faulheit nach dem Urlaub auch mal 6 Wochen im Tank. Keine Tankdesinfizierung, keine Zusatzmittelchen und noch nie Montezumas Rache (im Womo Urlaub). Mich hat es nur im Robinson Club erwischt. Andreas Ich stelle fest:
1) 100 Fories haben 101 unterschiedliche Methoden der "Wasseraufbereitung". :? 2) Alle leben noch und schreiben kräftig mit. :? 3) Keiner berichtet über Erkrankungen bei Anwendung seiner Methoden. :? Schussfolgerung: So furchtbar "gefährlich" scheint Wasser im Tank dann doch nicht zu sein! (?) :P Statistische Abweichung: Trinkwasser-Tode können hier ihre Erfahrungen nicht mehr einbringen. :D Hallo!
Ich gebe dem Trinkwasser nichts zu. Lasse das Wasser nach einer Tour auch nicht ab, sondern fülle vor der nächsten Tour nach. Wenn das Fahrzeug mal mehrere Monate steht, lasse ich vielleicht ausnahmsweise das Wasser mal ab. Dafür desinfiziere ich die Wasseranlage jährlich einmal. Meine Wasser-Weltanschauung ist: Den Tank sauber halten, sauberes Wasser bunkern, beim Bunkern sorgfältig vorgehen. Wenn dann Keime ins Wasser kommen, die kommen mit Sicherheit hinein, finden sie keine Biobeläge um sich einzunisten, finden kein Futter um sich zu entwickeln und können damit bis zur nächsten Desinfektionsphase keinen Schaden anrichten. Ich verstehe das nicht als Empfehlung. In der Sache muss jeder nach seiner Überzeugung handeln. Wolfgang Meine Internet-Recherchen zu dieser lebensbedrohenden Krankheit führen zu folgenden Ergebnissen:
Die Keime sind immer und überall im Wasser. Die höchste Keimkonzentration befindet sich im Wasser einer Blumenvase. Die Keime sind unterhalb von 30 Grad Celsius inaktiv. Also braucht sich wohl niemand hier bzgl. seines Tanks im Winter Sorgen zu machen. Erschütternd ist: Man kann sein warmes Duschwasser eher trinken, als dass man sich der Gefahr durch die Aerosole aussetzt. Bei also den üblichen Nebelschwaden während des Duschvorgangs besteht Alarm, weil in diesen Nebelschwaden eben eine deutlich höhere Keimkonzentration besteht als im Duschwasser direkt. Hinzu kommt, dass die Keime sich geradezu explosionsartig vermehren, wenn Wasser über mehr als 3 Stunden auf 39 Grad Celsius erhitzt wird. Also die Standardsituation, wenn man Nachts die Truma laufen lässt und der Boilerinhalt morgens zum Duschen verbraucht wird.... Folglich: Entweder überhaupt net duschen. Auch net im CP-Häuschen, da käme dann evtl. noch Fußpilz oder Chlorvergiftung hinzu. Duschen mit Tauchermaske und Atemschlauch nach aussen..... Duschen, nachdem z.B. die Truma auf Heizbetrieb und Wassertemperatur von 60 Grad Celsius mehr als 8 Stunden vorher eingestellt wurde. Erstaunlicherweise werden exakt bei 60 Grad Celsius die Keime schnell abgetötet. Vielleicht lesen ja die Truma Menschen mit, die uns bisher immer helfen. Ich haben fertich... :wink: Hallo, 71°C 3 Min. an allen Stellen des Systems reicht aus, um Legionellen abzutöten u. Aerosolinfektion unter der Brause zu verhindern.
Meine Legionellen-Schaltung der Haus-Heizung macht`s seit 20 Jahren jeden Freitagmittag für 30 min. Richi ..ich habe hier mal einen Betrag von mir vom 23.05.2007 reinkopiert in dem ich schon mal einen Abriss über div. Bakterien gegeben habe die im Trinkwasser vorkommen können.
Bei den Leginellen ist zu ergänzen, dass diese seit Nov. 2011 grob gesagt auch im Trinkwasser von allen Großanlagen (größer als Zweifamilienhäuser) mit Duschen oder aerosolbildenden Einrichtungen untersucht werden müssen. Die Diskussion über das Füllwasser im WOMO endet nie. Ich habe dazu auch schon öfters meine Meinung geschrieben. Da mir aber die Hygiene und Gesundheit meiner Mitmenschen auch Berufswegen am Herzen liegt schreibe ich nochmals: In Europa wird die Qualität des Trinkwassers in der Richtlinie 98/83/EG vom 3.11.98 geregelt. Diese Richtlinie wurde in den EU- Ländern in die jeweilige Trinkwasserverordnung umgesetzt. Somit ist sichergestellt, dass an allen Zapfstellen in EU, an denen Trinkwasser bereitgestellt wird, der gleiche Standard herrscht. Daher ist es auch nicht nötig das Füllwasser, wenn es aus dem öffentlichen Trinkwassernetz kommt, nochmals zu behandeln. Das mache ich auch nicht! Ich lasse mein Wasser falls ich es nicht verbrauche nach spätestens einer Woche ab. Über Winter wird der Tank geleert, der Reinigungsdeckel bleibt zur Trocknung ab. Sämtliche Hähne bleiben geöffnet. Im Frühjahr wird der Tank und die Leitungen nach einer desinfizierenden Reinigung gründlich durchgespült und eine mikrobiologische Untersuchung des Wassers im Tank, in unserem hauseigenen Labor, durchgeführt. In all den Jahren hatte ich noch nie Probleme mit irgend welchen Bakterien. Sollte es aus irgend welchen Gründen nötig sein, sog.Spatzenschisswasser (Wasser von unbekannter Herkunft) zu bunkern, scheue ich mich nicht mit Chlor – und zwar nur mit Chlor zu desinfizieren. Alles andere ist russisches Roulett. Herlisil eignet sich zwar sehr gut zur Reinigung des Tanks und der Leitungen sollte aber unbedingt durch spülen vor der Nutzung wieder aus dem System entfernt werden. Ach so- ich habe auch schon nach sechs Wochen Griechenland das Restwasser im Tank untersuchen lassen, ebenfalls o.B. Hier noch eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten mikrobiologischen Keime im Trinkwasser: Koloniezahl Die Koloniezahlbestimmung ermittelt die Summe verschiedener, vom Menschen und/ oder der Umwelt stammenden Keime. Auf Trinkwasser bezogen, ist die Koloniezahl ein “Appetit-lichkeitsfaktor“ sowie Anzeichen für hygienisch unerwünschte Veränderungen oder allgemeine Wirksamkeit von Aufbereitung und Desinfektion, wenn vorhanden. bei einem Verbrauch von weniger als 1.000m³ Trinkwasser im Jahr gilt ein Grenzwert von 1000 KBE/ 100ml. Coliforme Bakterien Bei der Untersuchung auf coliforme Bakterien wird eine Gruppe von Stäbchenbakterien erfasst, die den menschlichen und tierischen Warmblüter-Dickdarm besiedeln, aber auch allgemein in der Umwelt (Boden, Oberflächenwasser, Pflanzen, Fäulnis) vorkommen. Coliforme Bakterien weisen auf eine fäkale Verunreinigung bzw. auf unerwünschte Keime im Trinkwasser hin. Colif. Bakterien dürfen in 100 ml nicht nachweisbar sein. Escherichia coli Ist Escherichia coli nachweisbar, liegen sicher frische fäkale Verunreinigungen vor. Mit diesen können auch Krankheitserreger wie zum Beispiel Bakterien von Typhus, Cholera, Shigellen- Ruhr oder Salmonellose; Viren oder Protozoen (Cryptosporidien und Giardien) von sonstigen Gastroenteritiden oder Viren von Hepatitis A oder E ins Trinkwasser gelangt sein oder jederzeit gelangen. Unter umständen ist E. coli jedoch selbst Entzündungserreger. In den letzten Jahren trat häufiger eine erst seit 1982 bekannte Unterart der Escherichia coli- Familie auf, die enterohämorrhagischen, toxinbildenden Stämme (EHEC). An EHEC Erkrankte haben oft blutige Durchfälle und Bauchkrämpfe. An unter Umständen lebensbedrohlichen Komplikationen kommen eventuell hinzu: Schädigung von Blutzellen und Nieren, bis hin zu Nierenversagen, Hautblutungen etc. Die Infektionsdosis liegt niedrig, bei unter 100 Erregern. EHEC- Infektionen, nach Eintrag dieser Bakterien über symptomlose Ausscheider in ein unzureichend geschütztes bzw. desinfiziertes Trinkwasser, sind möglich. E. coli darf in 100 ml nicht nachweisbar sein. Legionellen Die optimale Vermehrungstemperatur für Legionellen liegt bei ca. 25°C bis ca. 45°C. Darunter und darüber findet eine Vermehrung praktisch nicht mehr statt. Legionellen kommen im Trinkwasser immer vor, haben jedoch beim Verzehr keine gesundheitliche Relevanz. Legionellen gelangen durch die Inhalation z.B. beim Duschen als Aerosol in die Lunge und können dann eine Lungenentzündungen (sog. Legionärskrankheit) verursachen. Daher ist L. kein Parameter der im Trinkwasser untersucht werden muss, wohl aber im Duschwasser von z.B Hallenbädern, Sporthallen, Campingplätzen etc. (stimmt so nicht mehr siehe oben) PS: Die der sog. Legionellenschaltung muss dann aber auch an den letzten Meter gedacht werden, nämlich den Brauseschlauch und den Duschkopf. D.h. das auf > 70°C erwärmte Wasser für mind. drei Minuten laufen lassen, denn gerade im Brauseschlauch fühlen sich die Legionellen wohl. Joachim Egal, in welche Richtung auch immer die Diskussionen rund um die Reinigung von Frisch- und / oder Abwassertanks gehen. Und auch egal, was vorgeschalgen wird. Jeder hat so seinen Favoriten, andere hingegen tanken auch Friedhofswasser, ohne auch nur nen "Sandfilter" oder sonstwas zu verwenden.
Das kann jeder so halten wie er will. Auf unseren Reisen haben wir immer mal auch Wohnmobilisten getroffen, die dann doch Probleme hatten, die man entweder auf schlechtes Essen am Urlaubsort oder vielleicht doch auf verkeimtes Wasser zurückführen KANN (nicht muss). Wir verwenden seit Jahren einmal jährlich --> Link und geben unserem Frischwasser stets etwas Chlor hinzu. Ich höre jetzt bei dem Wort Chlor auch schon wieder den ein oder anderen aufschreien. Aber wir fahren damit trotz anfänglicher Skepsis meiner besseren Hälfte sehr sehr gut und werden das nicht ändern. Getreu dem Motto aus dem PC-Bereich: "never change a running system" ;) und stets gute, keimfreie, Fahrt ;)
Das ist in meinen Augen die erste vernünftige Aussage zu dem Thema, mit der man was anfangen kann!!!! Danke Andreas Für Frankreich kann ich hier mal sprechen. Dort ist das Trinkwasser dermaßen stark gechlort, dass es allein schon den Tank desinfiziert.
Das Wasser aus dem Wasserhahn kann man zwar trinken, wobei der Geschmack nach Chlor sehr stark ist. Zum Kochen kann man es gut nehmen, da das Chlor durch die hohen Temperatur aus dem Wasser "verdampft". Im letzten Sommerurlaub in der Provence war (durch die Trockenheit bedingt) das Wasser noch stärker gechlort, so dass selbst ich (der sonst nur Kranwasser trinkt) nur noch Wasser aus Flaschen getrunken habe. Dafür ist der Tank, wie ich an diesem Wochenende* feststellen konnte, super sauber. Ich habe übrigens eine UV-Desinfektionslampe von Reich im mitteleren Teil des Tankes und eine Tauchpumpe, die das Wasser in Richtung UV-Lampe im Tank bewegt. *ich habe den Reinigungsdeckel nicht aufbekommen und musste mir ein Stück Regenwasserrohr als Schraubdeckelöffner basteln: Ich habe dazu auf der einen Seite drei Einkerbungen gesägt, die genau auf die Streben des Deckels passen. Auf der anderen Seite habe ich ein durchgehendes Loch gebohrt um einen Stab durchschieben zu können. Mit diesem Stab als Hebel und mit Druck auf das Rohr konnte ich nun endlich (sogar leicht) den Reinigungsdeckel öffnen. Die ständige UV-Bestrahlung des Wassertanks wird dem Kunststoff sicher gut tun :mrgreen: Die UV-Bestrahlung ist sehr leistungsschwach, stärkere würde die Batts zu schnell entladen, bringt's nicht. Falls Tank/Leitung Belag- frei, reicht 1-2x /Jahr Desinfektion mit Hypochlorit (Danklorix blau);-am Niger natürlich häufiger-, ich entkalke vorher mit Zitronensäure alle 2Jahre. Wegen der "schmeckbaren" Hypochlorit- Chlorung im Ausland (prakt. Schwimmbadwasser) wird Womowasser bei uns weder v. uns noch v. Hund getrunken, stattdessen 5l Wasserballons aus Supermarkt oder im Notfall wie oben erwähnt abgekocht. Bei unserem Leitungswasser übrigens auch gechlort,Menge je nach Qualität des Rohwassers, aber mit dem geruch/geschmacklosen Chlordioxid. Zusätzlich wird noch die Härte eingestellt, bei uns auf 10°-12° DH. Gr.R Wenn du sauberes Wasser- Trinkwasser- einfüllst und dein Tank regelmäßig ( 2x im Jahr) gereinigt wird mit z.B Keimex,Kalkex und chlor ,du dann das Wasser einfüllst und Silberionen,entsprechend deiner ltr. Zahl, zugibst und beim Nachfüllen entsprechend der Nachfüllliter, passiert nichts. Anders sieht es schon aus wenn du Trinkwasser in Mittel und Süditalien tankst. Auch wenn es sauber aussieht würde ich in jedem Fall Chlor und Silberionen hinzufügen. Dann bist du auf der sicheren Seite. Nochmal anders ist die Situation wenn dir nur sichtbar dreckiges Wasser zur Verfügung steht. Dann bitte erst filtern ( Katadyn etc) dann einfüllen und dann Silberionen hinzugeben. Schau mal auf die Webseite von Wasserpeter. Der hat Ahnung und hat super Anleitungen als pdf Dateien.
Hast Du schon einmal in Süditalien schlechtes Wasser getankt? Woran hast Du erkannt, dass es schlecht ist? Scout Hallo, Wasser ist ja auch soi ein Thema. Jeder brauchts und natürlich hat auch jeder eine Meinung dazu. Nur schnell meine Geschichte: In den ersten Jahren mit VW-Bus T3 und Kanisterwasseranlage mit Tauchpumpe habe ich als blutiger Anfänger mir immer mal wieder ein Kaltgetränk mit Kanisterwasser und so einem Pulver angerührt. Das schmeckte ganz gut, ging auch immer gut, bis auf einmal. Da hat es mir wirklich das Innerste nach außen gekehrt. Seitdem immer Micropur oder Certisil, also Konservierung auf Silberionenbasis. Chlor habe ich nur im Ausnahmefall benutzt. Im zweiten Mobil (Kastenwagen auf 312D --> Link) war sogar ein Wasserfilter drin von Biolit. Montezuma hat sich nie wieder an mir gerächt. Ich habe das Wasser aber auch nie mehr unabgekocht getrunken, verwende es aber zum Zähneputzen, Kochen, sowie für Tee und Kaffee. Jetzt lebe ich im Mobil und die Wasseranlage hat einen hohen Durchsatz. Rund 240 Liter sind in zehn Tagen weg und ich bin zur Zeit in Deutschland unterwegs. Im Moment benutze ich keine Konservierungsmittel, Verwendung des Wassers wie eben geschildert und es ist nichts passiert. Tankreinigung ist natürlich ein Thema, das werde ich regelmäßig machen, aber ich denke, dass einmal jährlich genügen sollte. Bei hohen Temperaturen kommt etwas Micropur nach Dosieranleitung dazu, das sollte funktionieren, schließlich ist unser Trinkwasser das am besten kontrollierte Lebensmittel. da tut man sich meist keinen Gefallen, wenn man da noch Chemie hineinrührt. CarbonUnit Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht die Zusätze von Silber in Form von Nanopartikeln durchaus kritisch. --> Link Siehe ab Punkt 3.3 Walter
Es werden dem Wohnmobilwasser doch keine Nanopartikel zugesetzt. Das hat mit unserem Thema nichts zu tun. Das BfR kam zu dem Ergebnis, dass gegen den Einsatz von Silbersalzen gemäß Teil III b der Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren nach § 11 Trinkwasserverordnung (Stand Januar 2003) keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. Hallo, der Beitrag von uralschwarz ist der erste fundierte Beitrag zu diesem Thema, Danke dafür. Ich halte es seit Jahren so, Desinfektion des Tanks zweimal im Jahr, Aufbereitung des Wassers in Europa nie. Nach all den Jahren keine Probleme, die Untersuchung des Wassers von uralschwarz bestätigen meine Überlegungen, denn Trinkwasser ist in ganz Europa sauber und unbedenklich, siehe hierzu Vergleich der Trinkwasserverordnung ( --> Link ). Verunreinigungen können nur von aussen kommen, deshalb achte ich auf die Umgebung (Wasserhahn, nur eigener Schlauch, Abstand zur Entsorgung, etc.) beim einfüllen. Auch die Erfahrung von bernierapido kann ich bestätigen, ein Sommerurlaub in Frankreich spart eine Desinfektion. ;-) Viele Peter
Trinkwasser ist nicht steril und steril in das Wohnmobil eingefüllt wird es erst recht nicht. Unter den Gegebenheiten im Wohnmobil existieren optimale Wachstumsbedingungen für Keime (Biofilme, Kunststoffoberflächen, Temperatur, längere Standzeiten, und und und). Und daher kommt dann auch das Problem. Aber letztlich führen diese Diskussionen in den Foren eigentlich zu nichts. 100 Einträge und 101 Meinungen. Die einen schmeißen ihr Geld viermal jährlich für teure Chemie beim Wasserklaus zum Fenster raus und sind zufrieden, die anderen machen nichts und sind auch zufrieden.
Der Ehrlichkeit halber sollte man aber auch sagen: Das gilt in gleicher Weise für das alle drei Wochen besuchte Vereinsheim der Kleintierzüchter (ohne denen nahetreten zu wollen) Stehendes Wasser in Kupferleitungen und Boilern, im Hochsommer, mit Raumtemperaturen um die 40°C. Andreas
Wenn es Kupferleitungen sind ist es ja OK. Auf Kupfer haben Bakterien schlechte Überlebenschancen, auch bei 40°C. Scout
Das ist vollkommen richtig. In den Kupferleitungen ist von innen meist nichts mehr vom Kupfer zu sehen. Die wichtigen Stichworte hier sind "Biofilm" und "tote Leitungen". Habe gelesen dass ein Mobilist ein Silberblech in den Tank gelegt hat weil auch schon unsere Vorfahren angeblich mit Silbermünzen Wasser haltbar machten. Den Link kann ich leider nicht posten, bin zu neu :-( Bin jetzt am überlegen ob ich nicht meine beiden Silberdollars in den Tank gebe. Im Schrank bringen sie mir auch nicht mehr. Ansonsten werde ich als Neuling, nach dem Lesen der Beiträge, mich der Fraktion der Nichtstuer anschließen, kost nix - schadet nix Eine schöne Saison wünscht Heinz Silber hat eine antibiotische Wirkung, dass ist richtig, aber erstens ist ein Silberblech meiner Meinung nach nicht ausreichend, weil sich die Ionen zu wenig lösen. Außerdem sollte man bedenken, dass Ein Antibiotikum immer die Gefahr der Resistenzenbildung erhöht. Hier ganz gut beschrieben: --> Link Mich wundert es, dass sich viele über den Antibiotikaeinsatz bei der Tiermast/-zucht aufregen, dann aber Silber (eben auch ein Antibiotikum) in den Tank schütten. Oft überdosiert. ich lese da nichts von "antibiotischer" Wirkung sondern eher von "antibakterieller" Wirkung auch steht da :pfeil: Kolloidales Silber (lat. argentum colloidale, von griech. kolla – leimartig) ist eine Verwendungsform von Silber. Es wurde medizinisch bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Infektionsbekämpfung eingesetzt, als wirksamere Mittel noch nicht zur Verfügung standen, trat dann aber wegen damals zu hoher Herstellungskosten und Problemen bei der Herstellungsqualität in den Hintergrund. Eine medizinische Wirksamkeit oder ein gesundheitlicher Nutzen ist bei innerer Anwendung für keine der beanspruchten Anwendungen nachgewiesen.
Antibakteriell entspricht ja antibiotisch --> Anti = Gegen Bios = Leben Deswegen funktionieren Antibiotika auch nicht gegen Viruserkrankungen sondern z. B. gegen bakterielle Infekte. Hallo, ich habe jetzt im wesentlichen den ganzen Tread durch und bin leider nur bedingt schlauer. Kann mir jemand ein konkretes Mittel zur Tankdesinfektion (einmal jährlich im Frühjahr) nennen. Ausserdem brauche ich sowas wie ein Not-Chlor. Das würde immer dann zum einsatz kommen wenn ich rein subjektiv der Entnahmestelle nicht vertraue. und Danke Dnik Hallo Dnik, ich habe nach langer Suche die Seite von "Reisemobilist.de" gefunden, da hat sich jemand viel Gedanken gemachtund stellt es zur Verfügung. Es geht da um Tankdesinfektion mit Chlordioxid. Mich hat das, was dort geschrieben steht, überzeugt, und ich habe mir die entsprechende Chemie besorgt. Es betrifft genau das, was du schreibst, nämlich einerseits Tankdesinfektion und andererseits die Möglichkeit, in bestimmten Fällen auch das Trinkwasser fein dosiert desinfizieren zu können. Martin Moin, ein sauberer Tank ist mir schon wichtig und reinige auch 1-2 mal/Jahr mit Danklorix. Aber auch bei grösster Sauberkeit wird das Wasser am 2. Tag wieder verkeimt sein. Deswegen nehme ich das Wasser nicht in den Mund oder geniesse es. Die 2-3l/Tag für Zähne putzen und Lensmittel mit Kaffee kochen kaufe ich in Flaschen. Für Toilette und duschen ist das Tankwasser für mich ok, bade ja auch im Baggersee. Nope. Es muss doch möglich sein das Wasser im Womo zu Zähneputzen und für die Nudeln zu nutzen. Habe da wenig Lust noch mehr wasser in Flaschen mit zu schleppen. Bei den Amis ist im normalen Leitungswasser schon ein Haufen Chlor drin ... dann kann ich das auch mal für meine Urlaube ertragen. Das donchlorix nehme ich glaube ich fürs Bad zu hause?! Ich mache einmal im Jahr immer eine Desinfektionskur mit diesem Set hier --> Link Das Wasser was ich rauslasse schütte ich dann gleich in den Grauwassertank, so wird der auch a bissal gepflegt. :D Unschlüssig bin ich mir weiter über die Verwendung eines Silberfilters im Tank. Übirgens auf dieser Seite gibts es auch ganz interessante Infos zum Thema Wasser und man kann da auch diese Wasserfibel runterladen --> Link bei "Wissen" nutze es doch einfach, es gibt genug Leute die sich nicht grossartig kümmern und trotzdem nicht krank werden. Wer an unsicheren Stellen zapft, könnte z. B. eine Seagull-anlage einbauen. --> Link Na ja ich halte mich ja vorwiegen in Italien auf und da ist es auch normal dass die Menschn dort an diesen öffentlichen Brunnen das Wasser holen . Also könnte man ja argumentieren da muss nix rein (und je weniger desto besser) Wobei verträgt der verwöhnte bayerische Magen das gleiche wie der Mangen der Einheimischen Sizilianer z.B. Die Essen auch sachen die ich ums verrecken nicht runter bekomme :lol: bzw in mir behalte ;D Wasser ist immer so eine Sache, ich kenn z.B. Menschen die legen immer einen Magneten in Ihr Trinkwasser, bei uns hat das noch nichtmal mehr der Hund deswegen gesoffen (Keine Ahnung warum)
verwöhnte Töle. :eek: Schon den Kindern wird gesagt: Wird gegessen was auf den Tisch kommt! :D
Also ich denke hier wird mehr Panik gemacht als nötig. Der Mensch ist nicht so empfindlich wie man denkt. Klar ein Biofilm ist erst mal eklig, aber so schlimm ist es auch nicht. Es gibt genug, die gar nichts machen und trotzdem noch leben. man muss auch mal überlegen, wie oft man von Erkrankungen wegen verkeimter Womotanks liest. Ich vertraue da meiner Nase und ein wenig dem Bauchgefühl. Wenn das Wasser müffelt oder optisch unsauber ist, wird desinfiziert. Kommt bei mir meistens vor (müffeln), wenn das WoMo im Frühjahr das erste mal aus der Garage geholt wird. Oder wenn es im Sommer mal länger steht. Liegt bei mir wohl daran, dass der Vorgänger den Tank einmal getestet und dann jahrelang gar nicht genutzt hat. Bei der ersten Spülung kamen schwarze Fetzen aus den Hähnen. Wahrscheinlich habe ich jetzt halt die seuche in den Ecken und kann Sie durch Dan Klorix in Schach halten. Zähne putzen wir immer mit dem Wasser aus dem Tank. Nudel kochen auch. Das Wasser wird dabei ja abgekocht. Kaffee machen wir mit stillem Mineralwasser aus der 1,5 l Flasche, wegen des Geschmacks. Wie gesagt nutze ich aktuell die Dan Klorix Methode. Habe mir aber jetzt eine Flasche Schwimmbad Granulat auf Chlorbasis besorgt. Ist auch Chlordioxid drin und etwas billiger als Dan Klorix. Gechlort wird aber nicht ständig. Bisher hatte ich noch nie das Gefühl, dass an der Versorgung das Wasser schlecht sei. Von den Spezialmitteln fürs Womo halte ich so viel wie von WoMo Spezialreinigern, Tankzusätzen, oder Spezialwomoreifen --> Reine Geldschneiderei. Aber das soll jeder halten wie er will. |
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