Moin Max,
ich denke Du hast schon richtig erkannt, das der Winterbetrieb der
wohnmobilforumhnik am meisten abverlangt. Viele Dinge, die in den
übrigen Jahrezeiten überhaupt kein Problem darstellen, entpuppen
sich bei deftigen Minusgraden als echtes Manko und machen das
Mobil eingeschränkt bzw. sogar gänzlich unbrauchbar.
Augenmerk solltest Du auf die Dinge legen, die konstruktiv kaum oder
gar nicht mehr änderbar sind. Die von Dir angesprochene
Heizung ist ein
solcher Punkt. Beispiel: Letztes Jahr
Silvester im alten Binnenhafen Emden
bei mehr als minus 20°C. Ich habe mich vorher immer gefragt, ob die 6KW
Heizleistung (plus Strom sogar 8KW) meiner Alde-Warmwasserheizung
nicht ein bischen übertrieben sind und danach wuste ich, übertrieben nicht
sondern eher ausreichend. Andere hatten in Ihrem Mobil schon dicke Pullis
an :wink:
Rechnerisch ergibt das bei meinem Mobil, wenn ich nur mit Gas heize, je
Meter Fahrzeuglänge eine Heizleistung von ca. 850 Watt. Das deckt sich
mit den Vorschlägen von RMI, die von mindesten 600 Watt je Meter Fahrzeug-
länge ausgehen - vorausgesetzt das Fahrzeug ist entsprechend isoliert
(mind. 40mm). Ob nun unbedingt Warmwasserheizung oder doch eine
Warmluftheizung ist eine Frage, an der sich die Geister scheiden. Jeder
schwört auf das was er hat bzw. kennt :wink:
Aber nicht nur die reine Heizleistung, sondern auch die Verteilung der
Wärme spielt eine Rolle. Z.B ein Alkoven ohne Heizung ist ein "no go"!
Dann das leidige Thema "Wassertanks": Die sollten bei winterfesten
Fahrzeugen zwingend samt Ablassventil im Doppelten Boden eingebaut
sein, der dann auch noch beheizt ist. Alles andere ist mit Ärger verbunden.
Ander Dinge, die ich für wichtig halte:
- separate Dusche (auch zum trocknen von nassen Klamotten)
- holzfreier Aufbau
- ausreichend Frischwasserreserven (mind. 200 Liter)
...so, das war´s für´s Erste. Der Wuff muss jetzt raus... :runningdog:
Ingo