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Hallo zusammen,
ich möchte mal fragen, ob es an Basisfahrzeugen schon Schäden durch Chip-Tuning bzw. Powerbox-Tunning gegeben hat. Da die Fahrzeuge ja für mehr Kilometer ausgelegt sind, als sie im Womo-Dasein schaffen, wäre es mal interessant zu wissen, ob die verkürzte Lebensdauer durch Chiptunning wirklich reale und generelle Auswirkungen hat. Bisher habe ich nur vereinzelte Meldungen von Schäden im PKW-Bereich gelesen, wo aber zum Teil viel rum-gemorkst wurde. Seit über 10 Jahren ist mir das Chiptunning für z.B. den Ducato bekannt. Kongret würde mich das dann für den Iveco Daily mit 2,8 Liter und 146 PS interessieren. Leistungssteigerung auf 180 PS und von 330 Nm auf 400 Nm werden da angepriesen. Jörg PS. Bitte nur Tatsachen, die theoretischen Probleme die auftauchen könnten kenn ich schon. kein iveco ..sondern vw ...
mein touareg war mit 174 ps ziemlich schwach motorisiert , weshalb ich ihm mit der box etwas auf die sprünge geholfen habe . jetzt im 5 ten jahr ist der edelstahlkrümmer verzogen und nicht mehr abzudichten . dies soll durch die höhere belastung des tunings kommen , wofür ich eigentlich ne garantie habe ...aber weis das man nach ...kostet etwa 1000 € und soweit ich das im internet recherchiert habe hängt das in der regel tasächlich mit dem chiptuning zusammen klaus :?
Hmm, beim BMW 530d gehen die Schweißnähte an den von 2004-2006 eingebauten Edelstahlkrümmern auch reihenweise kaputt und auch bei ungechipten Autos. BMW setzt jetzt wieder auf Gusskrümmer..... ich hab für diesen Chiptuning Schwachsinn sowieso kein Verständnis, weil ich immer ein komisches Gefühl dabei hätte. Wenn ich 30 PS mehr will, dann kauf ich mir das Modell mit 30 PS mehr.
Alle Freunden von gechipten Autos wünsche ich weiterhin viel Glück. Garantiefälle (ich kenn´s nur v. bei VW Audi) besonders bei den beliebten TDI´s gehen die Köpfe, Lader, Kolben, Krümmer u.s.w. gerne erst ins Werk zur Überprüfung, dann wird über den Garantiefall entschieden.
Chiptuning lässt sich im Schadensfall nachweisen. Tunig und Bleifußheizer passen halt nicht zusammen! Bei den Duc. JTD Wohnifahrern -- IVECO -- dürfte die Mehrheit leistungsgesteigert sein, und da hab ich bisher noch nichts negativers gehört! Liegt wohl an der modereaten Fahrweise unter uns Wohni´s. gr Mani Darum geht es ja, ob das Chiptuning eben etwas bringt, Beim Womo will man nicht unbedingt ein neues Fahrzeug kaufen, wenn man mit dem Aufbau zufrieden ist, aber nur die Motoriesierung nicht so stark ist, um z.B. einen Berg zügig hochzukommen. auch sind die Basisfahrzeuge eben für längere Laufzeiten ausgelegt, die man aber i.R. als Womofahrer sowieso nie erreicht bzw. wenn erreicht dann auch der Aufbau Schrott ist.
Jörg na ja ...
mit dem Womo fahre ich bei gegenwind auch schon mal stundenlang vollgas ...passiert mir beim pkw nicht .... motor und das getriebe wird wegen der hohen last auch beim beschleunigen mehr beansprucht ich meine daher , dass die womos eher mehr als weniger belastet werden als pkw ... und im übrigen ...der motor im touareg sitzt auch im t5 :wink: trotzdem überlege auch ich ob ich nicht einen chip einbauen soll . habe nur 110 ps bei 3,85 t alkoven , und das ist am berg schon etwas schwach . Hallo, meine Erfahrung gerade am Berg , durch Chiptuning wird die Motorlast laut OBD2 Scanner kleiner. Anstatt immer langsamer werdend und im Getriebe wühlend ziehe ich nun kurzfristig durch. Die Temperatur erhöht sich weniger als beim Gegrauche ohne Fahrtwind aber laufendem Kühlerlüfter, der zusätzliche Leistung nimmt. Kenne den Ducato nicht so, aber sollte zum Iveco nicht so großen Unterschied geben. Keiner fährt ständig mit 100 % Motorlast, eher bei 60-70 % je nach Aufbau, Gewicht und Geschwindigkeit....
mfg Hotte Bekannt ist mir ein Golf IV, Serie 100PS TDI- mit Mördersoftware auf 150PS,
nach 34.000km Kupplung fertig. Die Erhöhung des Drehmoment verkraften die meisten Fahrzeuge nicht so Gut. Man merkt es speziell am Berg, wo ohne Chip zurückgeschalten wird zieht der mit Update im höheren Gang durch. Da kommt eine höhere Belastung auf das Getriebe. Ich persönlich hatte nach mehreren getunten Fahrzeugen noch keine Schäden. Ich kenne aber mehrere Fälle wo es Probleme mit den Boxen gab. Entweder Abgsseitig oder der Motor hatte keinen Durchzug und ruckelte. Die Box abgesteckt und rausgeworfen- Auto läuft. Mit einer aufgespielten Software habe ich das noch nicht gehört. Bei vernünftiger Fahrweise wird sich der Verschleis in Grenzen halten. Wer sein Fahrzeug dauern an die Grenzen ( bzw. über die Seriengrenzen) bewegt wird sicher schneller die Rechnung bekommen. bert
Bernd, deine Wünsche in Ehren, aber Jörg hatte nur um Tatsachenberichte gebeten . . . sicher auch von Moderatoren. So einfach gibt es keinen anderen Motor mit 30 PS mehr. Stärkere Motoren gibt es nicht im Supermarkt. Ich muss mit dem zufrieden sein, was mir mein Händler anbietet, bzw. vom Werk geliefert wird.
Um etwas mehr Leistung zu haben, bleibt nur der Chip und nicht der Wechsel des Motors. Seit dem Einbau habe ich mehr Leistung am Berg. Es hängt mich nicht mehr jeder Lkw ab. Auch das Einfädeln auf der Autobahn gelingt besser. Der Verbrauch ist etwa um einen halben Liter gestiegen. (Ducato jetzt mit durchschnittlich 13 l, incl. Anhänger.) Hallo
Hatte an meinem T5 kein chiptuning , trotzdem war bei km Stand 40000 der Krümmer verzogen und der Turbo defekt. Hatte zwar Garantie , jedoch meinte VW dass dies Verschleissteile sind , somit nicht unter die Garantie falle. Deshalb für mich : nie wieder VW ! Mein Iveco ist gechipt , satter Durchzug und seit 50000 km ohne Probleme. von Manne Bis jetzt spricht erst mal alles für Chiptuning was die Kraft und Leistung anbelangt, Sprit sparen kann man wohl sowieso beim Womo nur, mit umsichtiger Fahrweise und niedrigeren Spitzengeschwindigkeiten.
Was die Beanspruchung der Kupplung anbelangt, müsste man ja eigenetlich schon unmittelbar nach dem Tuning feststellen, ob sie den Belastungen standhält. Denn die huutigen sind ja selbst- nachstellend. Wenn das Drehmoment des Motors zu hoch geworden ist, läßt sich also gleich feststellen. Wenn nicht, würde ich eher dazu neigen, dass die Kupplung nicht so stark beansprucht wird, da man kürzere Schaltvorgänge hat und auch nicht mehr so oft am Berg schalten muss. Auch dem Getriebe ist es eigentlich egal, solange sich die Drehzahlen nicht erhöhen. Und wenn ich weniger schalten muss, ist auch der Verschleiß beim Getriebe nicht so hoch. Oder sehe ich das falsch? Jörg ich meine , dass man sich das nicht schönfärben sollte ....cojo
ein chiptunig ist sicher nicht förderlich für den motor .... das der wagen danach etwas besser geht ist klar , aber wenn man mehr leistung will muss man eben ein gewisses risiko eingehen ...muss jeder abwägen , ob sich das lohnt oder nicht . klaus
ja, weil Leistung = Drehzahl x Drehmoment Der Leistungszuwachs beim Chippen kommt aus der Steigerung des Drehoments, und das belastet halt Getriebe und Antriebstrang entsprechend mehr grüße klaus
ja Klaus, soweit klar, aber da müssten Fahrzeuge mit stärkeren Motoren auch immer andere Getriebekonstruktionen und Materialien haben, das ist bei Serienfahrzeugen mit unterschiedlicher Motorenpalette aber nicht immer der Fall. Abgesehen davon bin ich in der Annahme das ein Getriebe mehr durch häufigeres Schalten verschleißt als durch höheres wirkendes Drehmoment. Zu hohe Getriebdrehzahlen gibt es ja eh nur im Motorsportbereich. Aber auch die Antriebe haben doch eine stärkere Belastung durch häufige Schaltvorgänge, als durch höheren permanenten Anpressdruck. Aber ich wollte ja Beispiele aus praktischer Erfahrung haben, und bisher habe ich nichts eindeutiges gefunden, das chipen automatisch kürzere Gebrauchsdauer bedeutet, gerade bei Basisfahrzeugen für Wohnmobile. Jörg Hallo,
bei meinem A8 hatte ich eine Chip von ABT drin, Getriebeölwechsel alle 10.000 km vorgeschrieben, wegen der Drehmomenterhöhung. Wobei der max. Drehmoment schon begrenzt wird je nach Fahrstufe. Bei den neuen TDI's vom VW-Konzern mit DSG hat jetzt das Getriebe auch einen Sensor für den Drehmoment und quittiert den Dienst bei mehr als 400 Nm. Auf jeden Fall solte man sich den max Drehmoment für das Getriebe besorgen und schauen das das passt. Hallo Cojo,
habe mein Fahrzeug 50C13-C18 Bj.04 bei KLS Optimieren lassen Motor von 146 auf 176 PS, wie auch neue Getriebekennung ( 1800,- EUR ), Satz neuer Felgen mit Verbreiterung und wir sind 20 TKM gefahren ohne ein kleines Problem. Der Umbau erfolgte bei 35 TKM, das Ergebnis für mich: sehr spurtstark, ruhiger Lauf bei Tempo 100, kaum Leistungsabfall mit Tempomat am Berg, leicht geringerer Verbrauch, das eigentümliche Brummen des Iveco beim beschleunigen ist auch weg. Klaus
Hallo Klaus, Getriebekennung? Was heißt das? Wurde da das Getriebe angepasst, Teile ausgetauscht? Jörg Hallo zusammen, ich habe meinen Ducato 244 mit 2,8ltr Motor in BS
tunen lassen, da mir der Motor bei voll beladenem Mobil mit 3,5to zu schwach auf der Brust war. Ich bin damit voll zufrieden, da der Motor jetzt im Drehzahlkeller mehr Leistung bringt. Ich kann früher hochschalten, er beschleunigt sogar im 5. Gang, was vorher kaum vorhanden war. Der Verkäufer schwärmte was von PKW-Vergleich und Spritersparnis, was ich nicht recht glauben wollte. Durch niedrige Drehzahl bei gleicher Geschwin- digkeit ist der Verbrauch tatsächlich zurückgegangen. Probleme in Bereich Motor, Getriebe und Wellen sind nicht aufgetreten, da das Mobil ja nicht bis zur Belastungsgrenze gefahren wird . Abschließend kann ich für mich nur ein positives Urteil fällen. Hallo Cojo,
laut Herr Sujarta von KLS hat auch das Schaltgetriebe eine Black Box, die mit dem Steuergerät gekoppelt ist und spezielle Kennfelder für die Gänge bekommt, somit dann eingriff auf die Leistungs- Entfaltung hat. Klaus
Hallo Klaus, Danke für die Info. Dank auch an die bisherigen Melder. Jörg Man hört von den ganzen Chip Tunern ja nur das Bestes:
Mehr Leistung, mehr Drehmoment, keine Probleme auf der mechanischen Seite, etc. Nur frage ich mich dann, ob die lieben Ingenieure bei den Herstellern zu blöd sind um ihrer Arbeit nachzukommen ? Meine Antwort: wenn es so einfach ohne mechanische Probleme auf Dauer gehen würde, sie würden es ab Werk machen. Mehr Leistung bei weniger Verbrauch würde sich schon im Prospekt gut verkaufen lassen. Hallo, es ist die Streuung in der Produktion ... bedeutet alle Motoren sollen möglichst die Laufleistung zb 500000 km erreichen können. Also suchen die Hersteller den Kompromis zudem hier auch Abgaswerte und ander Vorgaben zb. des Getriebehersteller erfüllt werden müssen. Und einmal ein Motorsteuergerät hergestellt ist es vorbei mit der Flexibilität, allein bis Updates überhaupt nachgeschoben werden belegt diesen Umstand.
All zuviele Spezialisten für die Programmierung scheint es auch gar nicht zugeben, ersten die Preise sind eigentlich viel zu hoch und alle handeln nur Files aus recht wenigen Quellen. Fazit, wer eine Montagsrübe mit großen Fertigungstoleranzen erwischt dem kann der Motor tatsächlich früher wegsterben..... mfg Hotte @chrisk
Die Ingenieure der Hersteller sind nicht zu blöd, im Gegenteil. Bei Toyota bekommt man sogar direkt vom Hersteller Chip-Tuning (TTE) mit Garantie. Ich hatte damit meinen Landcruiser von 163 PS auf 204 PS angehoben, auch das Drehmoment ist um ca. 20 % gestiegen. Der Preis ist mit knapp 1.000 € teurer wie bei manch windiger Bastlerbude, aber das Ganze hat ca. 20.000 km auch im harten Geländeeinsatz keine Probleme gemacht. Ach ja, einen TÜV-Eintrag hatte ich natürlich auch. Der Spritverbrauch ist bei ähnlicher Fahrweise sogar etwas gesunken (von 11 l auf gut 10 l). Ich denke, daß Chip-Tuning aus einer seriösen Quelle (mit Garantie und TÜV-Eintrag) relativ risikolos ist. Bei unserem Womo auf Basis MB Sprinter 519 werden wir sicher auch noch per Chip-Tuning nachrüsten. Manfred
Du kannst sicher früher hochschalten durch das Tuning. Die Drehzahl wird aber bei gleicher Geschwindigkeit nicht sinken wenn deine Getriebeübersetzung gleich ist. bert |
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