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CEE- endloses Thema!?
Erst mal gebe ich Ullrich in allen Dingen recht. Der Ball sollte flach gehalten werden. Wenn ich aber hier die Tipps mit Lüsterklemmen lese, möchte ich nicht mit meinem Womo neben einem mit Lüsterklemmen und „feuchtigkeitsresistentem“ Isolierband aufgepeppelten Womo stehen, vor allem dann nicht wenn es bereits fackelt. Seit Jahren verwende ich zwei Leitungen H07RN-F 3x2,5 qmm, je 20 m lang mit jeweils Kupplung und Stecker in CEE- Ausführung und einen Adapter, Leitung H07RN-F, ca. 1 m lang, einseitig CEE- Kupplung und anderseitig einen guten (nicht preiswerten) Schukostecker in Gummiausführung. Mit dieser Konstellation kann ich jedem Womo- Nachbar, jedem CP- Betreiber aber auch jedem Staatsanwalt hoffnungsfroh in die Augen sehen, dabei ist mir gleich ob letztere in Spanien, in Italien in Österreich oder in Deutschland im Falle eines Falles „auf mich zutritt“. Ich frag mich jetzt was du bei 40m Entfernung zum Stromkasten, mit den ausgelegten zwei 20m gesetzeskonformen CEE Kabeln/Kupplung in der Mitte machst? Gesetzeskonform natürlich. :wink: CEE- endloses Thema!?
Hallo Ralph …ok, lieber Ralph.. auch von mir ein Du und ein Du an die Gemeinde. Deine Aussage: „ Dem Text entnehme ich, dass die Aussage das man den Strom- / Spannungsführendenleiter verwechseln kann zwar fachlich korrekt ist dies aber solange keine wesentliche Rolle spielt so Lange der "Schutzkontakt" also im Volksmund die "Erde" richtig angeschlossen ist.!?“ Antw: Das ist völlig ok so. Deine Aussage: “Am Stromeingang des Womos ist es zwar möglich den die Spannungsführenden Adern zu vertauschen, nicht jedoch den Wichtigen Erdungsanschluß. Antw:. Das ist völlig richtig und vor allem äußerst wichtig. Das Thema ist zu vielschichtig, da hier viele elektrotechnische Aspekte einfließen als das man es in einem Posting widerspiegeln lassen kann. Ohne hier jemanden nahe zu treten: Für einen Laien ist das komplexe Thema vordergründig nicht nachzuvollziehen, vor allem dann, wenn es um normierte Forderungen geht, die ja schließlich (und nur) das Ergebnis von Untersuchungen, die Quintessenz von Unfalluntersuchen, das Ergebnis von Beratungen aber auch die Bewertung des Praktikablen zum Inhalt haben. Warum gibt es denn große Ingenieurbüros, wenn der „coole Typ von nebenan“ meint, Lüsterklemmen und Isolierband sind die Problemlöser. Wenn jemand meint, eine normgerechte Elektroinstallation eines CP wäre mit links gerade mal so zu machen, der möchte bitte einen CP- Betreiber mal fragen was er alleine für die Planung und für die elektrotechnische Berechnung des Leitungsnetzes auf dem Platz gezahlt hat. Grundsatz: Leitungsquerschnitt so dick wie möglich; Leitungslänge so kurz wie möglich; Leitungsmaterial nach Norm; Steckermaterial nach Norm. Ich frage mich nach Durchsicht dieses Threads dauernd: Wo ist eigentlich das Problem? Ok, kann schon sein dass ich einige postings falsch interpretiert habe, und (zumindest hier in diesem Threat) möchte ich niemanden von meiner Meinung überzeugen, weil ich eben von der MAterie nur Grundlagen habe (also sprich kein).
Ok, machen wir weiter, mit meinem Step für Step veruch die sache richtig zu verstehen. Nehme ich (nur in der Theorie) einen üblichen Schukostecker an dem an einem "Stift" die Erdungsleitung (gelb grün) angeschlossen ist und stecke ihn in eine Haussteckdose sollten doch die Sicherheitsapperate ansprechen. Sprich, egal wo ich in meinem System eine Verbindung zwischen den Strom-Spannungsadern und der Erdungsleitung habe sollte es doch "bum" machen und alles ist dunkel??? Oder nicht? (um unkerufen zuvor zu kommen, ich habe und verwende ein nach diesem Threat konformes Kabel, alles hier geschrieben dient nur damit ich nicht dumm sterben muss) Wenn das o.g. richtig ist, dann spielt es doch wiederum keine rolle ob ich nun zwischen Womo und Kabeltrommel ein Kabel habe das (richtige Polung des Erdungsanschluss vorrausgestzt) an einer Seite CEE und an der anderen Seite Schuko hat verwende, und am Anfang der trommel wieder einen Adapter an dem natürlich auch der Schutzkontakt entsprechend angeschlossen ist. Denn Aufgrund der Geometrie der CEE kann man ja hier eben den Schutzkontakt nie an eine Phase anschließen.
Kanns mir nicht verkneifen - das muß ich doch eben noch kurz loswerden :D : 1. Du hast was falsch verstanden. Mein Womo mußte ich nicht mit Isolierband aufpeppeln - (wäre ja auch , in Anbetracht des Alters fast ein Tauschgrund - kann sein, dass das bei Phoenix so gehandhabt wird - bei Dethleffs nicht :D) sondern eine Kabelberlängerung zum Verteiler. 2. Juppes, weißt du, Du teilst hier mächtig aus und verteilst freigiebig Dein Fachwissen, aber vergisst dabei zwischendruch auch mal nachzudenken. glaubst Du, wenn ich nicht in einer misslichen Situation gewesen wäre, hätte ich zur lüsterklemme gegriffen? Das ist nicht meine bevorzugte Standartanschlußart - bin ich viel zu faul für. Hab ja schließlich tolle Adapter. 3. Ich sag Dir eins ( versuch nicht, mich vom Gegenteil zu überzeugen - das würde ich Dir eh nicht abkaufen), Du hättest unter den selben Bedingungen , mit den selben Möglichkeiten für diese eine Nacht genau das Gleiche getan. 4. Du mußt ja auch nicht neben mir stehen. Wir habens eh immer gerne geräumig und es gibt hier, zum Glück, ja genug Andere, die sich mit anderen Dingen beschäftigen , als mit Verordnungen oder der Kontrolle des nachbarschaftlichen Verhaltens. Also von mir aus ist das natürlich kein Problem. Ich helfe immer gerne und komme Dir in diesem Punkt entgegen. :) 5. Juppes - ich kann Dir nur nahe legen - Du solltest Dich generell vielleicht gar nicht neben nicht vorher von Dir überprüfte Camper stellen, denn glaub mir: Das Lüsterklemmen-isolierband-Tüten-thema ist das kleinste und ungefährlichste Problem , das Dir auf SPs und CPs begegnen wird. Da gibt es ganz andere Verkabelungen in Womos oder auf den Plätzen - von gasgeschichten mal ganz zu schweigen. 6. Auch Du belehrst uns hier auf rein theoretischer Ebene. Auch an Dich die Frage: Wann und wo fackeln denn die ganzen Womos so in der Regel wegen einer Lüsteklemme und / oder Adaptern so ab? Das konnte mir hier keiner sagen. Offensichtlich ist es , im umkehrschluß, für den normalen Camper, im Gegensatz zu Deiner Meinung, also absolut von Vorteil, wenn er sich neben mich stellt, denn offensichtlich bin ich immer da, wo rein zufällig mal kein Womo in die Luft fliegt (zumindest nicht in den letzten 16 jahren). Was für ein Glück. 7. Noch ein Frage, an die sich offensichtlich bisher keiner rantraute: Wo ist das Problem, eine Leitung, gegen Feuchtigkeit gesichert mit Aderhülsen ( :D ) zu verbinden (unabhängig von irgendwelchen FirlefanzDin-normen) ? Richtig - da gibt es keins, oder sind die Kabel im Verteiler ein paar Meter weiter vielleicht miteinander verhäkelt worden? Ich denke, das kann ich für eine improvisierte Eine-Nacht-Lösung gerade noch verantworten. So, in diesem Sinne :schlaumeier: :tach:
Aha, ich sehe, wir kommen der Sache näher - das frage ich mich auch schon 12 Seiten lang. :roll: CEE- endloses Thema!?
Hallo Rider In der Mitte zwischen zwei 20 m Leitungen liegen zwangsläufig eine CEE- Kupplung und ein CEE- Stecker. Die Steckvorrichtungen haben von Haus aus die normierte Schutzart IP 44,(nach DIN EN 60529 und DIN 40 050 Teil 9) d. h. Geschützt gegen den Zugang mit einem Draht, Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 1,0 mm) und Schutz gegen allseitiges Spritzwasser. Voraussetzung: Die Steckverbindung ist fest und der Deckel an der Kupplung greift zur Zugentlastung in die dafür vorgesehene Nase des Steckers. So, und diese Steckverbindung liegt das so rum (Dasorum Stecker?) Im Prinzip wäre das so in Ordnung. Ob du es glaubst oder nicht: Ich wickle das Ganze in ein oder zwei „ILDA“- Tüten- und fertig. Was soll passieren? Regen?- dafür gibt es die Schutzklasse und damit der Stecker nicht nass wird, die Tüten,- sozusagen das Regenschirmprinzip. Wenn es irgend möglich lege ich die Steckverbindung vom Boden weg z. B. in eine Hecke- aber trotzdem: mit Tüten. Wie bereits an anderer Stelle angedeutet: Man kann auch eine Maus melken oder päpstlicher sein als der Papst. Oder einfach: Das Leben genießen. Bin gespannt auf die Antworten. Aber Fragen wie: Laufen die Tüten dann nicht voll Wasser beantworte ich nicht.
Aha - na dann machst Du es ja, wie ich es mit der Lüsterklemme auch gemacht habe - obwohl ich ja noch isolierband verwendet habe, damit die Tüte nicht macht was sie will :D Das mit dem Papst ist genau der Punkt, Juppes. Moin,
ich finde juppes hat in seinem letzten (tollen) Beitrag das Thema sehr gut abgeschlossen.Es hat schon seinen Grund warum man einige Jahre lernen muß (oder Studieren) um elektrotechnisch auf die Menschheit losgelassen zu werden.Das für mich ganz wesentliche Problem beim Strom ist (gähn,ich schrieb es schon),daß auch bei nicht korrektem Anschluß alles ganz "normal" funktioniert (soll heißen das Licht brennt).Genau dieser Umstand bringt einige Leute auf die Idee alles richtig gemacht zu haben.Da diese Pfuscherei oft lange hält (.....bei MIR ist noch NIE was passiert........) und - schon immer - so gemacht wurde,werden bedenkenträger dann als "Lebensunfähig" oder sonstwas tituliert.Was mich wundert ist das noch nicht von "Abzocke" die Rede war (es wundert mich zwar aber andererseits freut es mich das uns das erspart blieb :) ).Ich habe auch in der Familie schon oft gehört:"was soll ser Quatsch ,kostet nur Geld,hat immer funktioniert,der Stecker sieht doch noch gut aus (trotz übelstem Innenleben) usw. Hier sind viele nicht bereit umzudenken. Diesen Thread haben viele gelesen.Wenn auch nur einer dabei ist,der sich mal seine Anschlußleitung angesehen und für schlecht befunden hat (billig Baumarkt Leitung) uns sie dann durch eine gute ersetzt,hat sich dieser Thread doch gelohnt. @Gast schon eingelesen? Und NEIN,in einem ordnungsgemäß hergestelltem "Verteiler" befinden sich KEINE Lüsterklemmen. Fred CEE- endloses Thema!?
Hallo Gast Ich habe das Forum quergelesen und da traten auf einmal Begriffe wie Lüsterklemmen oder so auf. Diesen Sachverhalt habe ich nicht mit Dir in Zusammenhang gebracht – will ich auch gar nicht- steht mir auch gar nicht zu. Sicherlich sind wir uns einig, wenn ich festhalte, dass Lüsterklemmen, abgesehen von ihrer Zweckbestimmung, nicht unbedingt etwas in einer Elektroinstallation zu suchen haben. Aber: Wenn ich ein Problem habe, welches ich als Provisorium mit Lüsterklemmen beheben kann, werde ich es tun, dann aber unter Betrachtung besonderer Schutzmaßnahmen. Dem Thread aber kann ich entnehmen, das eine Frage gestellt wurde in Richtung Beschaffung von Kabeln und Steckvorrichtungen. Nun sind wir sicherlich auch hier einer Meinung, dass Lüsterklemmen eigentlich nicht einer Standardverbindung im Leitungsnetz zu zuordnen sind. (Anm. Auch ich habe im Bordwerkzeug eine Reihe Lüsterklemmen (=12 Stück) dabei und die sind zu vielem zu gebrauchen, - einschl. zur Reparatur des Gaszuges) Frage auch hier: Und wo ist eigentlich das Problem? Hallo juppes,
sorry, genau so habe ich mir das als Laie gedacht. Und wieder als Strom-Laie und trotzdem langjähriger, aber nicht Beratungsresistenter immer noch lebender Camper, frage ich mich jetzt wiederum, ob da nicht mein 3x2,5mm Gummikabel auf Trommel mit vorne und hinten nicht Normgerechtem Schuko Krempel, das nicht bei Regen im Gras oder an einer Hecke hängt, vielleicht doch zweckmäßiger ist?
Ganz einfach, es wurde (mehrfach) geschrieben dass die Verwendung von Schuke -CEE Adaptern - verboten ist - lebensgefählich ist - die Sicherheitseinrichtungen im Womo ausser Kraft setzt
:bahnhof:
Ach Fred, das ist doch müssig. Erstens gibt es massig, besonders im Ausland, NICHT nach deutscher Norm angeklemmte Verteiler und zweites kommt hier wieder der Papst ins Spiel, oder warum gibt es Lüsterklemmen? bzw: Wofür ist eine Lüsterklemme? Wie schon gesagt: Man kann damit den Gaszug richten (was ich sehr clever finde), man kann aber auch Kabel damit verbinden. Was sicher der Entwickler der Klemme dabei gedacht hat , weiß ich nicht, aber ist mir ehrlich gesagt auch völlig schnuppe.
Nee habs schon richtig verstanden war auch nur son kleiner Witz zwischendurch , kann nur nicht verstehen wie man seitenweise über Kabel und Stecker schreiben kann ,jeder hat eine Kabeltrommel und Adapter an Bord und gut isses , mache zeit 30Jahren Camping bis jetzt noch nie Probleme mit dem Strom gehabt , wenn Stromkasten halt 50m entfernt ist wird halt Trommel komplett abgewickelt und fertig . Peter CEE- endloses Thema!?
Hallo Gast Einige Ausrisse deines Postings: [i]„- kann sein, dass das bei Phoenix so gehandhabt wird - bei Dethleffs nicht - Du mußt ja auch nicht neben mir stehen. - Wir habens eh immer gerne geräumig und es gibt hier, zum Glück, ja genug Andere, die sich mit anderen Dingen beschäftigen , als mit Verordnungen oder der Kontrolle des nachbarschaftlichen Verhaltens. - nicht vorher von Dir überprüfte Camper stellen, - Offensichtlich ist es , im umkehrschluß, für den normalen Camper, im Gegensatz zu Deiner Meinung, also absolut von Vorteil, wenn er sich neben mich stellt, denn offensichtlich bin ich immer da, wo rein zufällig mal kein Womo in die Luft fliegt (zumindest nicht in den letzten 16 jahren). Was für ein Glück. „[/i] Lieber Gast, haben diese Aussagen und Deine Feststellungen irgendetwas mit dem Thema zu tun? Nun lieber Gast, offensichtlich fühlst Du dich angegriffen. Warum? Nur weil du Lüsterklemmen verwendst und Andere sind da anderer Meinung – wie in meinem Vorpost. teile ich sogar Deine Meinung, zumindest in bestimmten Notsituationen. Frage: Warum sollte ich die neben mir stehenden Camper kontrollieren, nur weil du es so darstellst? Völlig absurder Gedanke! Aber: Bei Polemik steige ich aus der Diskussion aus, und tschüss!!
Danke Juppes, endlich mal was fachlich/historisches. Andreas An alle.
warum muss man darüber so viel diskutieren. Die Fakten sind CEE und Verpolungsschutz. Wer sich mit Elekrotechnik, Schutztechnik etc. und seinen Vorschriften schwer tut muss es halt einfach akzeptieren. Ich habe gerade mein Kabel (CEE/Schuko) meinen Adapter (Schuko/CEE) aus dem Womo geholt, die Zuordnung der Adernfarbe zu Stift kontrolliert und dabei einen Verdrahtungsfehler gefunden (Asche auf mein Haupt, ich habe das mal gelernt) und dann immer den L1 Stift sowohl bei CEE als auch auf der Schukoseite markiert. Passiert ist mir noch nie was, aber Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser Andreas
:daumen2: Danke schön ! Es gibt auch sehr viele schwerverletzte Menschen durch Stromunfälle. Und bitte immer dran denken, wenn ich ein nicht zugelassenes Fahrzeugteil ( sagen wir mal Scheinwerfer ) montiere verliere ich die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Die Polizei wird mir einen Mangelbericht ausstellen und ein Bussgeld geben. Wer ein nicht zugelassenes Anschlusskabel verwendet, verliert auch die Zulassung des Fahrzeugs. Dies ist in der Betriebserlaubnis die auf die DIN verweist so festgeschrieben, mit der Folge das keine HAftpflichtversichung dieser Welt für einen eventuellen Schaden bezahlt. Der WOMO Besitzer tut mir dabei ehrlich gesagt gar nicht leid, sondern das Opfer das nun kein Geld aus der Haftpflicht erhält udn der Besitzer des WOMO wird so viel auch nicht haben. Aber klar denke ich auch an Euch. Danke auch an andwein u.a. für die korrekten und ehrlichen Beiträge, ich kann nicht verstehen warum man über so etwas lachen kann, ich finde es traurig und schockieren, zugegeben weil ich selbst betroffender bin, wenn das eigene Kind einen schweren Stromunfall hat und Du es im Krankenhaus wiedersiehst..... [quote
Wer ein nicht zugelassenes Anschlusskabel verwendet, verliert auch die Zulassung des Fahrzeugs. Dies ist in der Betriebserlaubnis die auf die DIN verweist so festgeschrieben, mit der Folge das keine HAftpflichtversichung dieser Welt für einen eventuellen Schaden bezahlt. Der WOMO Besitzer tut mir dabei ehrlich gesagt gar nicht leid, sondern das Opfer das nun kein Geld aus der Haftpflicht erhält udn der Besitzer des WOMO wird so viel auch nicht haben. [/quote] Die bisher geführte Diskussion zeigt recht deutlich, dass es - vorsichtig ausgedrückt - doch größere Irritationen über Zulässigkeit oder Nichtzulassigkeit handelsüblicher Kabel / Adaper gibt. Bei dieser Sachlage dürfte ein Haftungausschluss wegen "grober Fahrlässigkeit" kaum in Betracht kommen. Dies nur am Rande, falls doch etwas passiert, was wir alle nicht hoffen wollen. Viele aus Nürnberg, Edgar
Hallo Andreas, auch ich würde meine Kabel gerne mal überprüfen. Der kommende Winter bietet sich dazu ja gerade an. Kannst du uns die Adernfarben und wohin die gehören vielleicht mal aufzeichnen/schreiben? Die Bezeichnungen L1, N usw. sind ja nicht auf allen Steckern lesbar. Schuko als auch CEE, wenn du dir das antun würdest. Ich glaube ich bin nicht der Einzige der da nicht durchblickt und trotzdem seine Kabel selber gemacht hat. Besten Dank für die Mühe. longo, das ist für den Laien zu umfangreich und verwirrend, von Kabelfarben sehe ich da auch nichts.
Das muss doch einfacher gehen. Rinto hat in vollem Umfang recht, insbesondere dann, wenn das Anschlusskabel bereits werkseitig über eine Trommel fest im Fahrzeug verbunden ist. (z. B. bei Frankia). Es ist somit Bestndteil des Fahrzeuges, welches unter diesen Bedingungen die Betriebserlaubnis erhielt.
Mir persönlich ist es völlig egal wie jemand sein Womo anschließt mit Stecker oder mit Lüsterklemmen, auch kann er seine Gasleitung meinetwegen mit Lüsterklemmen verlängern. Er kann Zwillingslitze zum Anschluss verwenden, er kann sich auch ein Loch in die Kniescheibe bohren und einen Aschenbecher daraus basteln, solange --und nur solange-- er damit andere und mich nicht gefährdet. Eine Absicht oder ein Vorhaben kann ich ohnehin nicht verhindern. Die Betreiber haften und somit basta. Den beratungsresitenten Usern soll aber klar sein, dass das Wohnmobilleben auch ein soziales ist und das das eigene Verhalten sich u. U. negativ auf den Rest der Gesellschaft auswirken kann. Mit dem Besteigen des Womos endet nicht die Verantwortung –auch für den Rest der Welt nicht obwohl manche das offensichtlich so sehen. Fallschilderung: In Spanien (CP nähe Malaga) stehen sechs Wohnmobile nebeneinander. Ein Spanier meinte sein Anschluss bestehend aus Zwillingslitze, weiss, Querschnitt 0,75 qmm, ca. 25 m lang sei ausreichend bemessen und vor allem „alles gutt“. Der Anschluss zur Steckdose erfolgte durch umgebogene und unisolierte Leitungsenden, die in die Steckdose eingesteckt waren. Er hatte zudem ein Elektrogrill an seinem Womo angeschlossen. Der E- Grill stand auf seinem SP. Nur so „gutt“ war das Ganze denn auch nicht, denn andauernd löste der FI- Schalter aus (Personenschutzschalter) und der Rest der Gemeinde stand im Dunkeln. Dunkel hat etwas romantisches, aber offenbar nicht für Holländer, die gerade Fussball sehen wollen. Und so kam es, dass „Holland“ sich dreimal beim Platzwart beschwerte. Der FI- Schalter wurde aber jedes mal wieder eingeschaltet und es war wieder „gutt“. Beim vierten Mal muss der Platzwart aber die Nerven verloren haben und kontrollierte die Leitungen dann beginnend von Anschlusskasten. Als erstes fiel ihm die Zwillingslitze und der nicht vorhandene Stecker auf, als er das Kabel rausziehen wollte, bekam er mächtig „einen geschossen“. Mit dem entsprechenden "Antrieb" kontrollierte er das Kabel dann weiter und wohin es denn ging und entdeckte „unterwegs“ zwei LÜSTERKLEMMEN(!!). Er hat die Zwillingslitze wutentbrannt dann weggezogen und dem „Spanier“ den weiteren Anschluss verboten. Und: Jetzt war tatsächlich „alles gutt“. Nur für beratungsresitente User: Lüsterklemmen und Zwillingslitze sind in Spanien nicht soooo schlimm, es ist ja trocken dort und dann kann ja auch nichts passieren. Und vor allem und Gott sei gedankt: Dort gelten deutsche Gesetze nicht und die Elektroinstallation ist dort ohnehin "unter aler Sau". Zwillingslitze ist im Baumarkt billig zu haben und ein „dickes Kabel kostet halt was“. Die Differenz zur Zwillingslitze gebe ich lieber für n´paar Sixpacks aus. Und ohnehin: Lüsterklemmen sind doch handelsüblich und wenn man die nicht gebrauchen darf, warum werden sie denn verkauft? CEE- Stecker sind auch recht teuer, sperrig, sind vom Gewicht her schwer und unhandlich. 25 m Zwillingslitze mit LÜSTERKLEMMEN sind auch schneller verstaut. (Etwas Sarkasmus muss sein)
Dann noch einmal für alle googleresistenten Forumsnutzer: - L1 (Phase) - auch spannungsführender Leiter genannt : schwarz oder braun - N (Neutralleiter/Nullleiter) - normalerweise spannungsfrei : blau - Schutzleiter: grün-gelb Blaue Leitungen werden bei Geräteanschlüssen (380V) oder in Schalterleitungen (Wechselschalter) mitunter auch als spannungsführende Leitungen verwendet. Deshalb ist hier besondere Vorsicht angebracht bei Eingriffen in die Installationen. Longo Moin,
@Gast mit ......schon eingelesen...... wollte ich mal Anfragen ob du dich schon ein wenig informiert hast.Den Themenbereich kannst du ja in Richtung - Sinn und Aufgaben von Lüsterklemmen - erweitern. Was ich bei deinen und einigen anderen Beiträgen absolut nicht verstehe ist,daß du dich nicht mal gerade machst und einfach schreibst:"habe manches nicht bedacht,vielleicht war die ein oder andere Äußerung fehl am Platz (bei der Lüsterklemme bist du doch auch ein wenig zurück gerudert,denn am beginn iher Erwähnung war von einem "Notfall" nicht die Rede :wink: ). Noch weniger verstehe ich Hinweise auf fehlerhafte Installationen im Ausland.Oder plädierst du dafür uns das schlechte Beispiel zum Vorbild zu nehmen? Oder das häufig vorgetragene "Argument" das auch minderwertige Ware/Adapter usw. in Campingläden verkauft werden.Ich denke juppes hat mit seiner Geschichte aus Spanien ein gutes Beispiel dafür gegeben,daß nicht alles was man kaufen kann auch geeignet ist. Wo wir uns gerade im Ausland befinden - auch Ulrich hat mehrmals darauf hingewiesen das er wenn es nicht anders geht Adapter benutzt (wie wohl jeder hier). Die ein oder andere Fachfrage kann man gewiss kontrovers diskutieren (was in ALLEN Branchen der fall ist!),nur gewisse Grundsätze sollte man akzeptieren (damit meine ich z.B. die Verwendung eines Qualitativ guten Anschlußkabels). Ja,und im Notfall würde ich auch eineLüsterklemme benutzen.Müsste aber auch wirklich ein Notfall sein und schnellstmöglich wieder entfernt werden. Fred Nochmal ich.Habe noch mal in einem Fachbuch nachgeschaut wie es denn so Aussieht mit den Anforderungen an SP/CP.Ist von 1995 (hoffentlich noch Aktuell).
Campingplätze und Caravans (DIN VDE 0100 Teil 708) Ich zitiere sinngemäß/teils Wörtlich aber Auszugsweise Die Entfernung des Speisepunktes (CEE Steckdose) zum auf dem Stellplatz stehenden Caravan (oder Wohnmobil) darf MAXIMAL 20m betragen.Der Speisepunkt besteht im eifachsten Fall aus einer Steckdose,jedoch muß für den Anschluß eines jeden Caravans/WM mindestens eine Steckdose vorhanden sein.Die Steckdosen müssen DIN VDE 0623 Teil 1,20 bzw. DIN 49462 Teil 1,2 entsprechen (CEE).Ihre Umhüllung muß aus flammwidrigem Wekstoff sein.Sie müssen in einer Höhe von 0,8m bis 1,5m angebracht werden.Die Schutzart muß den Umgebungsbedingungen entsprechen;sie sollte wenigstens IP X4 entspechen oder spritzwassergeschützt (1 Tropfen im Dreieck) sein.Die Steckdosen müssen durch Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen mit einem Nennfehlerstrom kleiner/gleich 30mA geschützt werden.Eine Fehlerstromschutzeinrichtung darf HÖCHSTENS 3 Steckdosen schützen (empfehlung 1).Gegen Überstrom ist JEDE Steckdose einzeln zu sichern.Der Bemessungsstrom (Nennstrom) der Steckdosen muß mindestens 16A betragen.Es folgen weitere bestimmungen über das Verlegen der Kabel oder Leitugen zum Speisepunkt. Ob diese Bedingungen jeder Platz in Deutschland erfüllt? Ich könnte jetzt noch über die Anschlußvorrichtungen ans WM berichten oder über die Inneneinrichtung (in elektrischer Hinsicht natürlich :) ) habe aber heute keine Lust mehr. Fred
Moin Fred. Du hast recht - wußte ich nicht. Wollte ich aber auch nicht. Interessant zu lesen ist es im Nachhinein dennoch, von daher: Danke dafür. Weißt Du, ich bezweifel nicht, dass es diese Din (oder Regelungen etc) gibt . Ich bezweifele nur, nach wie vor, dass die ganze Adaptergeschichte sooooo schlimm ist, wie sie hier dargestellt wird, weil ich denke, dass sonst eben, angefangen bei den Herstellern, über den Verkauf, bis hin zum Anwender anders verfahren werden würde. Es geht also darum, dass das theoretisch so ist, was von Anfang an unstrittig ist, aber praktisch eben niemand interessiert. Wenn der Verteiler 40m weg ist, legen wir alle eben ein (oder mehrere) 40m Kabel. Wenn der Verteiler eine nicht unserem Kabel entsprechende Dose aufweist, nehmen wir alle einen Adapter. Wenn wir basteln müssen und das eine Lüsterklemme erfordert, bauen wir diese offensichtlich alle ein. So what? Und nur, weil ein paar Leute sich dazu hier bekannt haben, ist ein Riiiiiiiesenfass aufgemacht worden. Es war von fahrlässiger Tötung die Rede, bis zu Vergleichen in ungeahnter Vielfalt, die eigentlich keinen anderen Schluß zulassen, dass jemand , der so verfährt, wie wir alle, ein nicht tragbarer Risikofaktor für sich und die campende Gesellschaft darstellt. Ich halte weiterhin dagegen, um dann nach 13-14 Seiten zu lesen, dass das ja eigentlich tatsächlich alle machen - sogar die , die ein solches Verhalten bisher strengstens verurteilten, räumen das plötzlich ein. Ich denke "Aha, prima, waren meine Relativierungen und der Ruf nach Ehrlichkeit doch nicht umsonst". Muß aber dann weiterlesen, dass man sich und mich fragt, wo überhaupt das Problem liegt oder warum diese Diskussion so lang ist wie sie ist oder man solle mal alle fünfe gerade sein lassen etc etc etc. Also im Endeffekt genau das, was ich von dem Zeitpunkt meiner Einmischung in diese Diskussion an versucht habe zu vermitteln. Also dann hätte man sich, wenn man sich ehrlich dieser Verfahrensweise bekannt hätte, das Riiiiesenfass ja eigentlich schenken können und man hätte sich allenfalls über die DINs oder was auch immer unterhalten können. Aber hier ging es eigentlich drum, einem Newbie zu sagen, was er tun soll., und da hätte ein "Wir nehmen alle Adapter und entsprechende Kabel mit" und eventuell noch einen Hinweis auf eine DIN doch völlig gereicht. Das Riesenfass und die ganzen Verbrecherbeschimpfungen und Vorwürfe, hätte man sich einfach an den Hut stecken können, denn , wie gesagt, jetzt zum Schluß kommt eh nichts anderes raus als "Kauf Dir Adapter und Kabel", also absolut exakt das, was hier einige , wie ich z.B. auch, von Anfang an dem Fragesteller sagten. unterm Strich kann man sagen: Außer Spesen - nichts gewesen (außer dem Mehrwert, dass wir jetzt von dieser DIN wissen, was natürlich nicht schlecht ist). Wären hier einige nicht so ehrenkäsig oder sich ihrer Überheblichkeit bewußt, hätten sie sich zum Einen ihre Beleidigungen schenken und zum anderen sagen können "Es gibt zwar diese Norm, aber stimmt, Ihr habt recht - machen tun wir es alle so." Dann wärs gut gewesen - fertig aus. By the way for Mr. Juppes: "Polemisch" ist die ganze Diskussion - nicht mein Posting. Ich nehme an, dass "sarkastisch" oder "zynisch" gemeint war?! Gumo pit :daumen2:
genau so schaut's aus und das ist auch mein Ergebnis von diesem Fass. Zusätzlich, und das ist mein persönlicher Mehrwert, habe ich erfahren, dass braun oder schwarz die stromführende Phase ist, aber dazu hätte es auch keine 100 Seiten gebraucht. :wink: @ longo Danke, darf ein Googleresistenter Forumsnutzer trotzdem zu seiner und aller anderen die sich in seiner Umgebung befinden Sicherheit, noch mal fragen, ob es dann stimmt, dass PE der Schutzleiter bzw. Masse/Erde ist? Ergibt sich zwar zwangsläufig aus deiner Aufklärung aber als gewissenhafter Dummi frag ich lieber nochmal nach. Also als Threadersteller und Newbie:
Wie gesagt, ich habs mir leichter vorgestellt und wollte keine Riesendiskussion anzetteln. ABER: Es hat mir doch einiges an Wissen gebracht, auch wenn ich vieles nicht verstehe und auch nicht verstehen muß. Für mich persönlich weiß ich: 1. Ich brauch ein gutes Kabel (H07RN-F3G2,5) mit CEE Steckern --> Hab ich bestellt 2. Für besondere Fälle brauch ich Adapter auf Schuko -->Hab ich bestellt 3. Ich weiß, daß ich bei Einsatz der Adapter evtl. verpole und das gefährlich sein könnte --> Sobald ich am Landstrom hänge mach ich nie nie nie was an der Elektrik Insoweit bin ich mit der Beantwortung meiner Frage nach 14 Seiten glücklich und zufrieden! Danke an alle - auch für die kontroverse Diskussion. Was ich nur zum Schluss noch nicht verstanden hab: Was ist der Grund dafür, daß viele die CEE-Kabel ablehnen? Gehts nur ums Geld? Oder ist es eine Art Rebellion gegen eine DIN, die einem nicht einleuchtet? Tom
Gumo ???? Das ist ja eine nette Abkürzung. :) Also: Gumo, lieber Herr Rider :)
Absolut korrekt - so solltest Du verfahren. Das ist ja schön. Dann Haben die 14 Seiten ja wenigstens letztlich doch was gebracht. :zustimm:
Habe mal den ersten Teil deines Beitrages nicht zitiert, um bessere Übersicht zu bekomen. Da ich ja nach der Meinung des einen oder anderen auch zur Partei der Ablehner gehöre (obwohl ja auf Seite 1 schon steht dass ich das eben nicht bin und schon seit dem 1. Womo ein entsprechendes Kabel und auch Adapter aus dem Fachhandel habe) möchte ich versuchen dir zu erklären warum ich so Hartnäckig nachfrage: - um was zu akzeptieren möchte ich es verstehen! - bis jetzt hat mir noch keiner hier erklärt was passiert wenn ich die blaue und die braune leitung umdrehe (ok, das mit dem Schalter, aber eben wie du schreibst, sobald man an der 230V geschichte am Womo was macht trennt man den Landanschluss und gut. Des weiteren sagen hier doch einige dass selbst in diesem Fall die Schutzeinrichtungen (LSS und FIS) ihren Dienst tun. Wie das nun mit den Farben und Leitugen vor sich geht ist selbst mir inzwischen klar (Dank google und euch) bis auf die oben genannte Sache. So ist es! :D
@ Ralph: Normalerweise bin ich wie Du - ich will es ganz genau vestehen sonst tue ich mir schwer mit dem Akzeptieren. Nur beim Strom blick ich schon seit der Grundschule nicht durch und deswegen akzeptiere ich ohne zu verstehen - ist einfacher für mich :D Theorie ist schön, Praxis ist besser;
ich hab mir mein Wohnmobil, ein Knaus Traveller aus diesem Jahrhundert, mal unter dem Aspekt der Sicherheitsgefährung durch Verpolung angesehen: der Sicherungsautomat trennt zweipolig, also sicher der Kühlschrank darf laut Dometic-Electrolux mit einem geerdeten Schuko- oder geeerdetem Festanschluß verbunden werden; Heizung und Einschalter sind im Gerät laut Schaltplan geerdet, also sicher das Ladegerät mit der 12V Versorgung ist mit einem Schukostecker angeschlossen, darf also verpolt sein, folglich sicher Es gibt keine weiteren fest angeschlossenen 230V-Geräte bei mir, alles andere wird eh an Schukosteckdosen angeschlossen; also sicher. Bei meinem Vorgängerwohnmobil, Weinsberg Meteor aus den 80er Jahren, war die Elektrik übrigens genauso verkabelt. Ich glaube kaum das andere Hersteller, das anders handhaben. Insgesamt kann ich als Laie überhaapt nicht mehr folgen und bin extrem versunsichert.
Also mache ich alles wie bisher: Ich nutzte eine Kabeltrommel die für den dauerhaften Aussenseinsatz geeignet ist mit Schukosteckern. Dazu nutzte ich Adapter aus dem Fachhandel. An keinem der Teile wurde rumgeschraubt. Kabeltrommel wird stets abgewickelt. Ich schraube im Wohnmobil nicht an der Stromversorgung rum. Welches Risiko gehe ich jetzt tasächlich ein? Hallo Bärnd,
ab Seite 3 steht alles dazu schon im Tread drin. Wenn Du Dich durch alles durchgelesen hast und noch ein wenig im Wikipedia suchst, kannst Du eine Doktorarbeit schreiben, aufsagen und verteidigen. Hat Ulrich und Co. alles sehr schön und mit Beispielen bebildert beschrieben. Ich denke, es gibt die Verwirrung durch verschiedene Bezeichnungen von Erde, Schutzkontakt, Sinus, Wechselstrom und dem ganzen Hafer. Ich versuch mich mal an einer Aufklärung: -L1, der Leiter, führt eine Sinusartige Wechselspannung, die 50 mal in der Sekunde die Polarität von plus zu Minus "wechselt", üblicherweise ist dessen Farbe schwarz -im Verlauf des Leiters ist eine Sicherung/Überlastschalter eingebaut, die ausschaltet, wenn der Strom durch den Leiter zu hoch wird, ist sie zu groß, überbrückt oder fehlt, kommt es dazu, dass das Kabel heiß wird bis hin zum Glühen.- Beim Hausanschluß mit 380/400 Volt hat man davon 3 Stück, also L1, L2 und L3. Jeder von ihnen funktioniert gleich, nur eben etwas zeitverzögert, aber gleich schnell. Da es sich exakt um 120° Zeitversatz handelt, kommt Drehstrom zustande. Drehstrom hat jeder schon mal gehört. -die Fraben sollten sein L1-schwarz, L2-braun, L3-wieder schwarz(hier ist die Reihenfolge im Kabel entscheidend, braucht der Laie nie)- Nun ist so eine Spannung allein nichts wert, man braucht eine Masse -N-, für Null(Nullleiter hat vielleicht der ein oder andere auch schon gehört), um ein Spannungsgefälle hinzubekommen, damit Strom fliessen kann. Bei der Masse handelt es sich quasi um die Rückleitung. Sie ist blau. Bei Glühlampengehäusen sollte das Gewinde mit dem blauen Kabel verbunden sein, denn eigentlich sollte nichts passieren, wenn man blau anfasst, aber nicht nachmachen, da gibt's einige Sachen die dazu führen können, dass dort doch Saft anliegt und die kann man nicht vorher wissen, ist nur Therorie. -hier setzen Fehlerstromschutzschalter kurz FI an, die vergleichen hinfliessenden Strom mit dem zurückkommenden und wenn die Differenz zu groß ist, schalten sie den Stromkreis ab.- Früher, mit nur zwei Kontakten, also vor Schuko, wurde die Masse geerdet (klassische Nullung), also wirklich mit einem Metallstab in die Erde gerammt. So wurde sie auch Erde genannt. Viele Gehäuse waren aber zu dieser Zeit aus Metall und so kam es auch zu vielen Unfällen, da bei einem Defekt der Mensch leicht Kontakt zum Leiter kriegen konnte und er über/durch seinen Körper den Stromkreis zur Erde/Masse/Null schloss. Nur bei geschlossenen Stromkreisen kann ein Strom fliessen und auch dann nur, wenn eine Spannungsdifferenz/-gefälle zwischen Leiter und Null besteht(dadurch stirbt der Vogel auf der Hochspannungsleitung nicht, er berührt nur den Leiter, aber nicht den Null/die Masse/die Erde.) Weil damals so viele Unfälle auftraten, erfand man den Schutzkontakt. Eine möglichst verlustarme direkte Verbindung zwischen Gehäusen oder metallischen Teilen, die man am Gerät berühren konnte, und der Erde, der Richtigen. Dessen Farbe ist grün-gelb. Wenn nun durch einen Defekt der Leiter in Kontakt zum Gehäuse kommt, wird der Strom direkt über den Schutzkontakt in die Erde geleitet. Der Strom nimmt dabei den Weg des geringsten Widerstandes(fauler Hund), deshalb verlustarme/widerstandsarme Verbindung. In diesen Fällen ist der Null nicht mit der Erde zu verbinden, die klassische Nullung wurde verboten und ist heute nicht mehr zu finden, außer ein Laie haut Masse, Erde und Schutzkontakt in einen Topf und schraubt drauf los. Hier kommt es zur Verwirrung, was nun "Erde" bedeutet. Zur Vereinfachung sagt man also L, N, Schutzkontakt. Bei Verbindungen wie Steckern, Steckdosen mit einem Schutzkontakt muss der Schutzkontakt vor allen anderen mit seinem Gegenüber eine leitende Verbindung eingehen, damit der Benutzer abgesichert ist, bevor überhaupt Strom anliegt. Wenn man sich einen Schukostecker und eine Steckdose genau ansieht(stromlos), kann man dies sogar mit bloßem Auge erkennen. In den Steckern und Dosen muss der Schutzkontakt länger sein als die Stromführenden Kabel, damit dieser als letztes abreisst, wenn am Kabel gezogen wird, somit erst der Strom wegfällt und erst dann der Schutzkontakt abbricht. Auch hier können Laien Fehler machen. Beim Womo soll die Karosserie, also die künstliche Erde, mit dem Schutzkontakt verbunden sein, sowohl beim Anschluß als auch beim Wechselrichter. Den Hausanschluß darf in D nur ein Elektriker machen, ich glaube sogar nur ein Meister. dieser stellt sicher, dass nicht verpolt wurde, der Schutzkontakt wenig Widerstand zur Erde hat und noch einen ganzen Haufen mehr. -Beim Womo ist jeder Benutzer beim Anschließen auf dem Platz Elektromeister, ohne Ahnung davon zu haben. Hier brauchts ein -Verzeihung- Idiotensicheres Verfahren. Schuko hätte sicher ausgereicht, wenn alle Hersteller sowohl den Leiter als auch die Rückführung (Masse/Null) absichern, dann ist es Wurst, wer von beiden L oder N ist. Haben aber scheinbar nicht alle so gemacht.- In der Zwischenzeit hat man in D wohl gemerkt, dass die anderen Länder eine bessere Schutzkontaktvariante entwickelten, verpolungssicher. So hat man Starkstromstecker blau angeschlossen, zwei Pins entfernt und das Ganze als neue Erfindung "CEE" ganz Europa aufs Auge gedrückt. Nun müssen beispielsweise die Franzosen ihr verpolungssicheren System begraben und auf CEE umrüsten. Zum Kabel bleibt zu sagen, dass es wesentlich mehr mechanisch auszuhalten hat, als ein Rasenmäher- oder anderes im Freien verwendetes Kabel. Es liegt in der Nässe, auf spitzen Steinen, wird um Äste herumgeknotet, Autos fahren drauf rum usw. Also sollte es eine stabile aber auch flexible Hülle haben. weil man dazu auch nicht wissen kann, was der übliche Camper damit versorgen will(Heizung, Klima, Herd, Kühlschrank, Campingdrexelbank,...) hat man von vornherein gesagt:"Macht mal auf Nummer sicher, was durch 2,5mm² Kabel durchgeht, können die niemals verbrauchen", oder so. Einzig was ich nicht versteh: Warum die Begrenzung auf 25m? Leitungsverluste, gut. Mit 50m würde es auch gehen un djeder wäre glücklich und zufrieden. Ich hoff' damit ein wenig die Sache zu beleuchten damit dieser Tread auch mal geschlossen werden könnte. Ansonsten können wir ja auch zwei neue Rubriken aufmachen, Gesellenbrief online und Gelaber für Große. Frank P.S. Leider ist's auch hier schon üblich, sich mehrmals aus einem Tread -beleidigt oder nicht- zu verabschieden nur um dann wieder sein schon Geschriebenes zu wiederholen. Seit 14 Seiten dreht sich die Gemeinde im Kreis, schön blöd. Hallo Frank,
danke Dir. Das gibt mir jetzt das Gefühl das Prinzip einigermaßen verstanden zu haben und eigentlich nicht falsch zu machen. man o man,
solange halten bisher nur politische Threads oder Threats über schlechte Qualität! Ich wusste gar nicht, das man soviel beachten muss wenn man sich an den Strom anschließt. :D
:zustimm: Tja, siehst Du mal - war mir auch neu. Ich versteh gar nicht, warum man bei Kabeln keine Handbücher mitverkauft :D Die Polemik einiger User finde ich einfach nur zum :ooo: !!!
Jürgen Bleib doch bitte sachlich. Moin,
@pilote600 deine Frage ist eigentlich schon beantwortet.Ich will es noch einmal ganz simpel erklären.Wenn du den Strom - bedingt durch eine nicht Verpolungssichere Verbindung wie den Schukostecker - "verkehrt" herum einspeist liegt die Phase am Gewinde an und nicht am Fußkontakt (Metallstück das man sieht wenn man in die Fassung hineinsieht).Gefährlich (bei Berührung) wird das nur bei Metallfassungen.Berührungssicherheit ade! Ich hoffe anhand des sehr einfachen Beispieles ist dir deutlich geworden welche Wirkung "Verpolung" haben kann. Deinem Ladegerät usw.usw. ist es wurscht :!: Auch ist mein Beispiel eher theoretischer Natur weil: nach der VDE-Richtlinie Installationgeräte (Schalter,Lampenfassung,u.ä.) KEINE BERÜHRBAREN METALLTEILE BESITZEN DÜRFEN (in Wohnmobilen).Überhaupt ist bei korrekt ausgeführter Installation die Unfallgefahr sehr gering.Leider weiß man speziell bei älteren Mobilen nie so genau was die diversen Vorbesitzer so gebastelt haben.Die kontruktiven Verbesserungen elektrischer Geräte (z.B.Schutzisolierung)haben auch das Leben des Campers sehr viel sicherer gemacht :) . Fred nachtrag
.....liegt die Phase am Gewinde an........ Hier hätte ich noch schreiben sollen,daß ich das Gewinde einer Lampenfassung meine.Hatte ich vergessen,sorry. Noch mal Nachtrag:
Phase = Leiter = L1,2 oder 3 Frank
Hallo @rider und natürlich alle anderen, ich habe mal ein Bildchen gemacht, vom Stecker, Draufsicht und die Stifte bezeichnet. Für die Kupplung oder die Ansicht von hinten (wo man schraubt) muß man "umdenken". Aber an alle: Was nutzt mir den der ganze Mist, wenn der Platzwart ein Pfuscher ist" Sorry, Andreas |
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