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Hallo,
aufgrund eigener Erfahrungen, möchte ich den Interessierten unter Euch einige Erkenntnisse für den Einbau und die Nutzung mit einer Zusatzluftheizung von WEBASTO o.ä. sowie einige neu hinzugewonnene Informationen in diesem Zusammenhang mitteilen. Die folgenden Infos haben den aktualisierten Stand von 11/2010, jedoch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und/oder des wissenschaftlich fundierten Herleitens mit Gliederung usw.): Wie einige ja bereits wissen, hatte ich mich 2005 für den nachträglichen Einbau der WEBASTO AirTop3500 entschieden, weil ich beim ersten „Wintercamping“, bei Minus 20°C, so meine "Erfahrungen" in einem teilintegrierten Wohnmobil machen konnte („gefühlte Kältebrücke“ im Fahrgastbereich, obwohl ausgestattet mit einer guten Gasheizung, Truma-C6002 sowie relativ winterfest in Form eines beheizbaren Doppelbodens, einschl. integrierter Tanks für Frisch- und Abwasser). Zudem wollte ich etwas „unabhängiger“ vom Gasverbrauch werden, insbesondere in Ländern, wo ein Tauschen oder Befüllen der 11kg-Flaschen schwieriger bzw. kostenungünstiger ist, als in Deutschland. Ich hatte die Heizung gezielt von einem BOSCH-Service-Betrieb einbauen lassen, weil es m.E. grundsätzlich Sinn macht, hierfür eine von Webasto autorisierte Firma zu nehmen. Allein schon wegen der Garantie sowie Gewährleistung für das Heizgerät, aber besonders auch für den Fortbestand der Garantie und Gewährleistung für das Wohnmobil selbst (Aufbau sowie Fahrgestell)! In diesem Zusammenhang kam für mich der Einbau eines gebrauchten Systems ohnehin nicht in Frage, zumal es sich u.a. mit den o.g. Faktoren widersprochen hätte. Die anfänglichen Bedenken, dass spätestens nach 10 Jahren die Brennkammer an diesem Typ Heizgerät aus Gründen der Sicherheit (Abgas-/Verbrennungsluft etc.) ausgetauscht werden müsste, nicht wie bei den Truma-Gasheizungen (hier ja erst alle 30 Jahre oder bei Bedarf), konnte ich inzwischen völlig verwerfen, weil ich, nach Rücksprache mit einem Bosch-Service-Betrieb erfahren habe, dass der Austausch der Brennkammer nach 10 Jahren grundsätzlich nicht mehr erforderlich sein soll, vorausgesetzt, eine EG-Typgenehmigung "e1..." läge schriftlich vor! Diese Bescheinigung muss daher beim Erwerb/Einbau für die Webasto AirTop 2000, -2000S, -3500, -5000 und bei allen moderneren Luftheizungen mit anderen/neueren Bezeichnungen vorhanden sein. Ich hatte mich für die Zusatzheizung (Luft) dieser Größe (3,5kW) aus folgenden Gründen entschieden: 1. Bei der Zusatzheizung (Wasser), fällt der Stromverbrauch für das Gebläse wesentlich höher aus (die meisten, im Motorraum verbauten Wasserheizungen, sind ja primär für die normalerweise "kurze" Vorwärmung des Innenraumes eines LKW/PKW und des Motors über das Kühlsystem konzipiert), weil das sehr energiefressende Lüftungssystem/Gebläse des Kfz-eigenen Frontteils für die Warmluftzufuhr genutzt wird (85-120W/h sind dort sicherlich keine Seltenheit). Die Luftheizung von Webasto hat hierfür ein eigenes, eingebautes Gebläse mit einem wesentlich geringeren Stromverbrauch (Technische Daten und Werte/Verbräuche via Internet bei Webasto abrufen/vergleichen). Der durchschnittliche Stromverbrauch meiner AirTop 3500 bei ca. 1,5-2,5kW Heizleistung (gewünschte/gewählte Innentemperatur 21°C): -ca. 9-15Wh (auch nicht wesentlich höher als bei meiner Truma-C6002) = eig. Erfahrungswerte in 5 Jahren; Wenn die Heizung nur peu à peu "nachsteuern" soll, um die gewünschte Temperatur zu "halten", verbraucht sie natürlich weniger Energie (Verbrauch ist, wie bei der Gasheizung, nur gegeben, wenn Brenner bzw. Lüfter laufen). Die Maximalleistung von 3,5kW wird in der Regel auch nur anfangs, d.h., für das schnelle Aufheizen eines ausgekühlten Wohnmobils benötigt bzw. genutzt (Volllast-/Booster-Funktion, ähnlich der Truma-Gasheizung). Ich bin weder mit der AirTop noch mit der Truma (auch nicht kombiniert) jemals in den Grenzbereich der Leistungsfähigkeit meiner Aufbaubatterien gekommen. 2. Der Kraftstoffverbrauch der Luftheizung ist ebenfalls recht akzeptabel. Durchschnittlicher Verbrauch meiner AirTop 3500 bei ca. 1,5-2,5kW Heizleistung (gewünschte/gewählte Innentemperatur 21°C): -Diesel ca. 0,08-0,2l/h (je nach Außentemperatur => 10°C bis Minus 5°C = eig. Erfahrungswerte in 5 Jahren. 3. Der Luftheizungstyp ist eher gedacht für den Langzeiteinsatz (nonstop über Stunden/Tage/Wochen etc.). Man bezeichnet diese Heizung oftmals auch als „Standheizung“: Natürlich kann man sie auch während der Fahrt nutzen, um z.B. eine bestimmte Temperaturhöhe im gesamten Aufbau besser halten zu können. Interessant auch für „Frankreichfahrer“ im Winter, die, mit der älteren Gasanlage ausgestattet (ohne Secu-Motion), nicht während der Fahrt heizen dürfen (mit der Diesel-Luftheizung ist es erlaubt). 4. Die Luftheizung liefert mehr Energie (Warmluft) als die Wasserheizung und natürlich auch mehr als die Air Top 2000, so dass sie mit einem Heizrohr sowie 3-4 zusätzlichen Ausströmern (jeweils mit Klappe) auch die komplette Heizung für das Wohnmobil einschließlich Unterboden übernehmen kann. Zumindest in der Übergangszeit (Frühling + Herbst), d.h. konkret, bei Außentemperaturen von über Minus 10 Grad schafft es die Air Top 3500 ohnehin ganz allein (ohne zusätzliches Zuschalten meiner Truma-Gasheizung). 5. Wie schon weiter oben angedeutet, bin ich in den Ländern, die in puncto "Gasflaschentausch - Deutscher Flaschen" Probleme und/oder höhere Kosten bereiten, mit Diesel als Energiequelle für die Heizung fast autark (100l-Tank). 6. Die Air Top 3500 verbraucht im Vergleich zur 2000 nicht mehr Kraftstoff für die Heizung oder elektrische Energie für die Lüftung, da der Verbrauch immer von dem Heizwert und der Heizdauer abhängig ist, den/die ich erzielen will. Zudem ist die 3500er im Vergleich zur 2000er vom Gewicht her gleich schwer, mit Einbau fast gleich teuer; sie kann aber mehr leisten! 7. Mit einem Kombischalter oder auch mit der Vorwahluhr und einem Zusatzschalter ausgestattet, lässt sich diese „Heizung“ z.B. im Sommer auch auf Umluft stellen (Heizung selbst ist ausgeschaltet – und nur der Lüfter läuft). Somit hat man die Möglichkeit, mit diesem System, die komplette frische Ansaugluft in das Wohnmobil einzuleiten bzw. durch den eingebauten Lüfter des Gerätes umzuwälzen (es sind so stufenlos bis zu 380 m³ Frischluft pro Stunde möglich); somit besser als jeder Ventilator und auch einige einfache „Klimaanlagen“; und dieses mit nur 12 V, ob im Stand oder während der Fahrt - und mit nur 9-16 Watt Stromverbrauch. Wir haben diese Art der "Kühlung" im heißen Süden schon mehrfach genossen. 8. Ich hatte es glücklicherweise geschafft (mit "Handeln"), dass mir eine Bosch-Firma das komplette System im Unterboden, einschließlich weiterer Rohre sowie den Ausströmern im Innenraum des Aufbaus, für insgesamt 1.800 Euro eingebaut hat (2.000-2.200 € wären, je nach Aufwand, im Jahr 2005 auch noch realistisch und akzeptabel gewesen). M.E. müsste man heute ca. 2.200 EUR (all inclusive) einkalkulieren (+/-). Ich hatte eine ganz bestimmte Bosch-Firma gewählt, denn auch hier sollte man vergleichen (Kompetenz, Preis-Leistung, Vorschläge für den Einbauort und die Technik, Verlauf der Rohre, Düsen usw.) - es gibt wirklich große Unterschiede, man glaubt es kaum (und dabei immer einen FESTPREIS aushandeln)! 9. Ich habe meine Webasto im Unterboden des Wohnmobils (vorn-links, unterhalb der Sitzgruppe) eingebaut. Damit nimmt sie bereits die "vorgewärmte" Ansaugluft aus diesem Zwischenraum und leistet dadurch noch energiesparender die Heizungsluft (muss nicht so viel Aufheizen, wie bei kalt angesaugter Außenluft). Selbstverständlich ist alles isoliert, und die Abgasluft wird durch den kleinen Auspuff nach außen abgeführt. Eine Komplett-Installation ist aber auch außerhalb des Fahrzeugs, ggf. in einem zusätzlichen Metallkasten möglich! Das Hauptheizungsrohr verläuft dann, aus dem Unterboden kommend, nach oben unter den „Sitzgruppen-/Dinettkasten“; dort teilt sich dieses Hauptrohr. Das erste Teil-Rohr verläuft dann weiter in der Sitzbank bis zur Raummitte (dort sind zwei Ausströmer – für den vorderen und hinteren Teil des Aufbaus – angebracht). Ein dünnes Heizungsrohr (noch von diesem Teil-Rohr abgezweigt) läuft weiter ganz nach hinten, um das Frischwasserablassventil und den Unterboden zu beheizen (Querschnitt 50 mm für das Rohr reichen völlig aus, und am Ende eine kleine Einstelldüse zum Regulieren der Luftmenge). Das zweite Teil-Rohr verläuft, von der Sitzbank kommend, in der Außenwandverkleidung unter dem Tisch vorbei bis unter den Fahrersitz. Dort habe ich eine Öffnung mit einer drehbaren Düse (360°) zur Mitte des Fahrerhauses geschaffen, und kann so rundum das Fahrerhaus beheizen und dabei die Düse, nach meinen Wünschen, gezielt ausrichten. Der Temperaturfühler ist an der Innenwand - hinter dem Fahrersitz/oberhalb des Tisches (Höhe ca. 150cm, vom Boden an gemessen) angebracht. Von der „Mit-Nutzung“ bereits bestehender Warmluftrohre der Hauptheizung (Truma-Gas etc.), bzw. eine Verknüpfung/Kombination der beiden Heizungsanlagen vorzunehmen, kann ich nur dringend abraten, dieses würde zwangsläufig zum Nichtfunktionieren/zu Schäden durch z.B. Überhitzung der Gas-Heizung o.ä. führen. Jeder Heizungstyp benötigt seine eigenständigen/originären Baugruppen/Rohre/Ausströme etc.! Die oftmals geäußerten negativen Kritiken über eine Dieselheizung (Geruch, Lautstärke, Geräusche etc.), kann ich nicht einmal ansatzweise für meine nachträglich eingebaute Zusatzluftheizung Webasto-AirTop-3500 bestätigen. Zum Geruch: Die Diesel-Heizung "riecht" meistens nur dann etwas stärker, wenn sich die Heizung in der "Abschaltphase" befindet (Restkraftstoff wird in der Brennkammer etwas "unsauberer" verbrannt) - und dieses auch nur dann, wenn der Wind etwas ungünstiger steht; „Geruchsdauer“ ca. 30sek. Zur Lautstärke: Die Dieselheizung (nur der Lüfter) ist ca. doppelt so laut, wie meine relativ leise Gasheizung. In der Anlaufphase/unter Volllast, bis eine gewisse Mindesttemperatur erreicht worden ist, ist das „Turbinengeräusch“ der Webasto-Heizung vergleichsweise etwas extremer (aber nur für kurze Zeit). Die Verbrennungsgeräusche der Gas-/Diesel-Heizung sind jedoch gleich „leise“ (ist ja die Masse der Zeit). Zu den sonstigen Geräuschen: Das permanente "Ticken" oder „tac.tac,tac….“ der Webasto-Kraftstoffpumpe, ist für die meisten Menschen normalerweise auch nicht lauter und störender als eine kleinere, mechanische Uhr an der Wand (sowohl für "kuschelnde" Nachbarn als auch Besitzer des verursachenden Wohnmobils)! P.S.: Unmittelbar am Mittelmeer stehend, hatte ich einmal einen sehr sensiblen Wohnmobilnachbarn, der hatte sich sogar vom Platz entfernt, weil ihn das Meeresrauschen störte (dieses ist wirklich kein Witz). Mein Fazit: Dieser Webasto-Heizungstyp ist absolut spitze – ich möchte die „Zusatzheizung“ wirklich nicht mehr missen (tolles Wohlfühlklima/kein Beschlagen der Scheiben mehr - im gesamten Mobil, besonders vorne. Hinzu kommt die gezielte Einflussnahme auf den Gasverbrauch, quasi eine gewisse Steigerung der "Unabhängigkeit" u.v.m., bei nur 1-2 Liter Diesel/24h im Winter. Ich kann selbst bestimmen, wann ich mit Gas oder Diesel heize bzw. wieviel ich davon verbrauche und somit festlegen, wann ich meine Gasflasche wechseln muss. Sollte die Hauptheizung (Gas) beim Wintercamping einmal gestört sein oder gar ausfallen, hat man zudem immer noch eine gute Alternative, um nicht zu frieren oder die Reise vorzeitig abbrechen zu müssen etc. In der Ausgabe "pm -1/08" gibt es übrigens einen grundsätzlichen Vergleich zwischen einer Gas-Heizung von TRUMA und einer Diesel-Heizung von WEBASTO (nur der Typ/die Werte sind im Vergleich zu meiner "Air Top 3500" anders). Ich hoffe, dass ich einigen Interessierten etwas helfen konnte und stehe für Rückfragen gern zur Verfügung (bin übrigens immer noch kein Mitarbeiter der Fa. Webasto oder Bosch o.ä.; bekomme auch (leider) keine Provision)! :? Gerd danke Gerd,
für deine ausführliche Beschreibung deiner Erfahrungen mit der Webasto. Hallo Gerd
Ein Vorteil hat die ThermoTopC (Wasser) doch. Es gibt kein Kaltstart mehr :razz: LongJohn Hallo,
das Webasto-Thema wurde schon x-Mal durchgekaut, auch von dir. Ich habe mir auch eine einbauen lassen, Webasto im Doppelboden, aber im Sommer bringt die nicht viel Kühlung, weil das Ansaugen der Luft aus dem Doppelboden erfolgt, wo die Luft auch im Sommer durch die Sonneneinstrahlung vorgewärmt wird (ich habe einen Temperatursensor auch im Doppelboden). Optimal wäre für den Winter die Ansaugluft der Heizung (nicht die Verbrennungsluft!) dem Doppelboden zu entnehmen und im Sommer aus dem Bereich unterhalb des Fahrzeugs, da wo die Sonne nicht hinscheinen kann, denn dort ist es (relativ) kühl.
Hallo Mario, erst einmal vielen Dank für die "Blumen". Ich habe dem angeblich "durchgekauten" Thema, d.h., meinem Bericht einige aktuelle Informationen meinerseits hinzugefügt und zudem versucht, einige "Ungereimtheiten" bzw. "Vorbehalte" gegenüber Dieselluftheizungen und deren Betreibern etwas zu relativieren (wer das Thema bereits kennt oder wenn es uninteressant sein sollte => meinen Thread einfach links liegen lassen!) :wink: Darüber hinaus wäre ich sehr dankbar, wenn Du einmal Deine Erfahrungen (pro/cons) sowie Verbesserungsvorschläge mit der Zusatzheizung hier mitteilen könntest. Zu Deinem o.g. Kernansatz Sommer/Winter: Wie ich oben bereits beschrieben habe, ist meine Heizung im Doppelboden verbaut, um die angewärmte Luft im Winter "effizienter" nutzen zu können. Im Sommer kann man die Unterbodenklappe geöffnet lassen und ggf. ein kurzes Stück Schlauch - bis zum Boden reichend - an dem Ansaugstutzen der Heizung befestigen, und schon hat man, bei Bedarf, "schattengekühlte" Luft für den Innenraum. :)
@ LongJohn, ja, da hast Du völlig Recht, das ist somit ein klarer Nachteil bei der "Luftheizung". Gerd
Es gibt aber auch immer mal wieder neu hinzukommende User, die es nicht so schnell schaffen, sich durch das gesamte Forum zu lesen, so wie wir z.b., wir sind sehr dankbar über solche Berichte. Wir haben als absolute Anfänger soviel Infos zu verarbeiten, dass uns jetzt schon mal nur die neuen Beiträge hier fast erschlagen :oops: Wenn man sowas - anhand der Überschrift ja schon zu erkennen - denn nicht mehr lesen möchte, kann man doch den thread ungelesen lassen, aber man kann anderen Usern die Möglichkeit geben, diese aktualisierte Info durchzulesen.[/b] Info zwischendurch kann nie schaden.Und wem es zu viel wird . muß es ja nicht lesen.
Was die Top c betrifft: Kein Kaltstart ist richtig, aber nach meiner Info schaltet sie nach 2 std. ab wärend die Warmluftheizung durchlaufen kann. Oder? Wir haben selbst eine Webasto 3900 (ja richtig gelesen) und sind super zufrieden mit dieser Warmluftheizung zufrieden LG Wolfgang Hallo Wolfgang,
bei der "Wasserheizung" (z.B. Thermo Top C Motorcaravan) sind Funktionsweise/Wirkungsprinzip und Nutzungsmöglichkeit anders als bei der "Luftheizung" (AirTop) - wenngleich die Thermo Top C Motorcaravan-Ausführung auch schon dauerhaft laufen darf; die Luftheizung sowieso: "Wasser-Heizung": --> Link "Luft-Heizung": --> Link Gerd Hallo Wolfgang
Die ThermoTopC erhitzt den Kühlkreislauf bzw. das gesamte Wasser in diesem. Wenn ich den Motor nach 20 Min. starte ist das Kühlwasser war und im Fahrzeug tritt die erste Warmluft eine. Ein Nachteil hat die ThermoTop schon. Wenn man nach Gebrauch nur 2Km zur Arbeit hat, ist die Batterie spätestes nach 4-5 Tage platt Es wird also mehr entnommen als nachgeladen wird. LongJohn
.........deswegen habe ich meine thermo top c auch an die beiden aufbaubatterien angeschlossen........so habe ich immer genug "saft" zum starten...... grüßle Das ist nicht die ThermoTop die so viel Strom zieht, sondern das Gebläse
der Heizung. Oder läuft das auch nicht über die Motor Batterie ? LongJohn Wenn die Gasheizung im Zwischenboden eingebaut ist, besteht da nicht die Gefahr sich mit den Abgasen ins jenseits zu befördern.
Ich stell die Frage nicht nur so und ohne Hintergrund in den Raum :wink: @ Delfinkg
Gerd, entschuldige bitte, war nicht bös' gemeint. Ich habe meine Erfahrung mit der Kühlwirkung im Sommer kundgetan, hab' mir extra diesen Schalter eingebaut, war enttäuscht ... Ich war halt davon ausgegangen, dass ein "Einsteiger" bei Interesse an Standheizung usw. einfach einmal im Forum das Stichwort Standheizung oder Webasto eingibt und fündig wird. Auch ich habe dazu schon einiges geschrieben.
Hallo Wolfgang, es geht hier zwar nicht um eine Gas- sondern um eine Dieselheizung, aber auch bei diesem Heizungstyp wird die Verbrennungsluft/werden die Abgase per kleinem Abgasrohr nach außen geleitet. Das System/der Verbrennungsraum (Brennkammer) selbst ist, wie bei einer im Schrank oder unter dem Bett verbauten Gasheizung, komplett hermitisch abgeschlossen (bis auf das o.g. nach außen führende Abgasrohr und die zwei im Innenraum liegenden Öffnungen für die Ansaugung der Luft zum Verbrennen + Warmluftabgabe): --> Link @ riobode Hallo, Mario - already forgiven! :wink: Gerd Hallo Gerd,
danke für Deinen wertvollen Erfahrungsbericht. Ich bin zur Zeit in Planung, im Prinzip soll hauptsächlich das Fahrerhaus beheizt werden, da es im Winter durch den Temperaturunterschied "zieht" Vielleicht im Herbst/Frühjahr heizen nur mit der Dieselheizung, da muss man mal schauen wie sich die Wärme verteilt. Was mich noch interessieren würde: Einbau bzw Ansaugluft. Ich würde das Teil wegen dem Geräusch geren aussen einbauen. Das mag zwar etwas Wärmeverlust bringen, allerdings sehe ich keine Nachteil, wenn das Gerät dann durchgehend laufen würde. (Anstatt ein- auszuschalten) Sehe ich das richtig? Mein Händler hat mir eher zu der 3500 Air Top geraten, Preis wäre nicht viel teurer. Wie es vom Platz aussieht ist noch nicht ganz klar. Frage was mehr Sinn macht, eine 3500 die ständig aus- einschaltet oder eine 2000er die durchgehend heizt. Kann man die Air Top unbeaufsichtigt laufen lassen? So als Frotzschutzwächter? Bei mir ist es halt schon eine Preisfrage. Das Womo ist Bj 96 zwar noch gut erhalten. Aber man fragt sich halt schon, was man da noch investieren will. Alexander
Hallo Alexander, wenn kein Unter-/Doppelboden zum Verbauen vorhanden ist, würde ich die Heizung grundsätzlich lieber außerhalb/unterhalb des Fahrzeugs platzieren (also niemals im Fahrerhaus bzw. im Aufbau; das wäre mir beim Betrieb wahrscheinlich doch zu störend). Der wesentliche Unterschied zwischen der AT 2000 und den anderen Heizungen ist lediglich die maximal zu erreichende Heizleistung; selbstverständlich kann auch die 2000er geregelt werden und muss, je nach gewünschter Temperatur, nicht permanent laufen usw. Die Luft-Heizungen können gefahrlos/ohne Beaufsichtigung im Dauereinsatz betrieben werden. Ob diese Anlagen, als "Frostschutzwächter" Sinn machen, muss natürlich jeder für sich ganz allein entscheiden - Strom-/Kraftstoffverbrauch usw. (es gibt zudem programmierbare Bedienelemente/Zeitschaltuhren usw.) --> Link Die neue Modellreihe AT Evo 3900 (3,9kW) --> Link hat übrigens die AT 3500 zwischenzeitlich "abgelöst"; dadurch müsste es m.E. die AT 3500 jetzt noch etwas günstiger auf dem Markt geben. In meinen o.g. Ausführungen habe ich davon abgeraten, dass die Standheizung in das vorhandene Haupt-Heizungssystem integriert wird. Es ist aber möglich; diese Form des Einbaus sollte m.E. nur eine absolute Profiwerkstatt machen. Hinweis: s. FAQ, Ziffer 16 --> Link Gerd Hallo Gerd,
schöner Beitrag. Ich möchte nur hinzufügen, wir haben unsere 3900ter Webasto im Fahrzeug unter dem Beifahresitz einbauen lassen.über ein seperates Rohrsystem( selbst verlegt) geht die Warmluft in die Seitensitzbank, dann unter die Tür in den Waschraum und so wird bei uns morgens per knopfdruck( über dem Bett)raz faz das Vorschiff und der Waschraum warm.Die 3900 macht NUR in der Startfase etwas mehr Geräusche. Wenn sie warm ist hört man sie kaum noch.Also, Einbau IM Wohnmobil ohne weiteres möglich. LG Wolfgang
Hallo Wolfgang, vielen Dank für Dein Feedback! Zudem ein wertvoller Hinweis für andere User/Interessenten, dass man die Luftheizung durchaus und ohne große Vorbehalte auch im Wohnmobil verbauen und betreiben kann - haben ja z.B. auch viele LKW-Fahrer in ihren Fahrzeugen so gemacht. Gerd Hallo zusammen, ich grab diesen uralt-Faden noch einmal aus, weil er sich mit der Air Top Evo von Webasto beschäftigt. In meinem Wohnmobil aus 2012 ist die Air Top Evo 3900 mit dem Standard-Bedienteil verbaut, an dem man die Heizung einschaltet und über einen Drehregler stufenlos die zu erreichende Temperatur vorwählt. Leider kann man am Regler nicht erkennen, welche Temperatur man nun vorwählt, sondern muß das während die Heizung läuft mit einem externen Thermometer kontrollieren und ggfls nachregulieren. Also ziemlich unkomfortabel, so daß ich gerne einen Regler nachrüsten würde, an dem ich die gewünschte Temperatur in Form eines Zahlenwertes einstellen kann und die Heizung daraufhin diese Temperatur im Fahrzeug hält. Hat jemand von Euch so etwas bereits realisiert und kann mir Tips dazu geben? Lt. Webasto-Schaltplan ist in dem Standardregler lediglich ein ein-aus-Schalter und ein Potentiometer verbaut. Also sollte es doch möglich sein, das Poti durch einen komfortableren Thermoschalter (wie einige Foris hier an den ALDE-Heizungen verbaut haben)zu ersetzen?? Telefonische Nachfrage bei einem Webasto-Fachhändler ergab: "geht garnicht, da die 3900 keinen Can-Bus habe, den man zwingend dafür benötigt." :roll: Jetzt hoffe ich auf die Elektro-Spezialisten hier, die mir bei der Lösung behilflich sein können.
Hallo Frank, bau mir auch gerade eine Top Air Evo 3900 als Zusatzheizung ein. Benutze dazu aber das MC05 Bedienteil wegen dem Höhenkit. Es gibt aber ein Digitales Bedienteil für die 3900 (Webasto Air Top Kombiuhr ca.170€ inkl. Kabelbaum) --> Link hat aber nicht das Höhenkit. Gruß Uwe Moin Uwe, die Kombiuhr hab ich auch schon gesehen. Soweit ich das verstanden hab, dient sie eher dazu Ein-/Ausschaltzeiten zu programmieren. Eine digitale Anzeige für die eingestellte Temperatur hat sie wohl nicht. Ist also im Hinblick auf die vorgewählte Temperatur genau so ein Schätzeisen wie der Standard-Drehregler. Weißt Du einen Weg, wie man so etwas --> Link! an die Webasto anschließen kann?? Der normale Drehregler hat lt. Schaltplan einen Ein-/Aus-Schalter über zwei Kabel und ein Potentiometer über zwei weitere Kabel zur Einstellung des Temp-Sollwertes. Dieser wird dann überwacht vom Temperaturfühler, der im Wohnraum installiert ist. Wenn ich nun den Standardregler bis zum Endanschlag aufdrehe und den oben verlinkten Thermostatregler statt des Ein-/Aus-Schalters anschließe, funktioniert die Webasto dann noch?? danke für den ausführlichen bericht. eine diesel luftheizung steht bei mir noch aus! grüße mark --> Link Hallo an alle Interessierten, ich hoffe, Ihr hattet ein friedliches Weihnachtsfest :tannenbaum: Hier mal ein kurzer Zwischenbericht zur Webasto- Luftheizung mit diesem --> Link! Raumthermostat. Ich hab also, wie in meinem vorigen Beitrag erwähnt, die Kabel des Ein-/Ausschalters im Standard-Drehregler getrennt und an das Relais des Raumthermostaten angeschlossen. Den Drehregler bis zum Endanschlag aufgedreht und am Raumthermostat eine Temperatur vorgewählt, die 1° über der aktuellen Temp im Womo lag. Das Relais hat den Kontakt sofort geschlossen und die Heizung begann mit Ihrer Startprozedur, heizte solange, bis die Raumtemparatur 0,2° über der vorgewählten lag. Der Raumthermostat öffnete das Relais und die Webasto ging in ihre Ausschaltprozedur (Dieselförderung aus, Brennraum ausblasen) und schaltete dann komplett aus. Fiel die Raumtemperatur wieder um 0,2° unter die vorgewählte, begann das Spiel von vorne. Diese Prozedur hab ich so 5-6 mal durchlaufen lassen, auch mit längeren Heizphasen. Alles scheint perfekt zu funktionieren. Offenbar eine preiswerte Methode, auch eine Luftheizung komfortabel zu steuern. Wenn ich das Thermostat fest installiert habe, gibts Bilder. btw: ich hatte zwischenzeitlich mal beim Boschdienst nach einer vergleichbaren Lösung mit Originalteilen gefragt. Ergebnis: ca. 400€ Investition in Material und Einbau. Hallo Frank, super Idee, müsste doch mit einer normalen Truma Combi auch gehen, oder? Statt teurer CP-Plus evtl. mit Platinentausch. Gruß Thomas Moinsen... jupp, geht auch. Gibt auf der Platine einen Anschluß für einen Fensterschalter... falls der Abgasaustritt unter einem Fenster ist kann der dort montierte Fensterkontaktschalter die Truma abstellen damit keine Abgase in den Innenraum ziehen können...der Anschluß müßte auf der Platine mit einer Steckbrücke überbrückt sein. Stattdessen kann man dort z. B. einen digitalen Raumthermostaten anschliessen der bei auf max gestellter Temperatur am normalen Bedienteil die Raumtemperatur auf die am neuen Raumthermostaten eingestellte Temperatur begrenzt. Einfach mal nach Truma und Fensterkontakt googeln. Den Kontakt/Anschluss kann man auch wunderbar für Mobilfunk/Modem-Schalter oder Schaltuhren nutzen. Gruß, Uwe. Super,vielen Dank. Jetzt hab ich wieder ein kleines Projekt. Welches Gsm Modul kann ich verwenden? Bin für jeden Tip dankbar Gruß Thomas |
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