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Installation 170 Wp Solaranlage 1, 2


otone am 20 Mär 2011 22:43:59

Hallo,
hier ein kurzer Bericht über die Installation einer 170 Wp Solaranlage. Auch wenn es schon sehr viele Infos hier im Forum zu dem Thema gibt, möchte meine Erfahrungen aus zwei Gründen posten:
1. Möchte ich alle die jenigen ermuntern, die sich vielleicht nicht trauen so eine Anlage selbst zu installieren: es ist wirklich kein Hexenwerk und wer mit Bohrmaschine und Schraubenzieher umgehen kann, kann auch eine Solaranlage installieren. Die Bereitschaft, sich vorher zu informieren vorausgesetzt.
2. um zu zeigen, dass man schon für 600€ eine passable Anlage bekommen kann (ohne optionale Solaranzeige)

Vorbereitung:
Neben den Beiträgen in diesem Forum war für mich das Büchlein „Solarstrom im Reisemobil“ von B.Büttner (9,80€) sowie „Grundlagenwissen über Solarstromanlagen für Wohnmobile“ von R.Klasani ( --> Link ) sehr hilfreich. Ziel der Dimensionierung war, im Sommer vollständig und im Frühjahr/Herbst weitgehend autark zu sein (Schlechtwetter ausgenommen). Eine entsprechende Berechnung mit dem Excel von R.Kasani (s.o.) liefert hier einen sehr guten Anhaltspunkt.

Beschaffung:
Alle Komponenten habe ich einzeln im Internet gesucht und mich dann jeweils für den günstigsten Lieferanten entschieden. Das führte dazu, dass ich für die Komonenten vier verschiedne Lieferanten hatte. Hier die Liste der Komponeten mit Preisen:

Solaranlage WoMO

LNr Teil Anzahl E-Preis Versand G-Preis
1 SunTech STC 085S-12
(inkl. MC4 Steckersätze(ca 28€) 2 192,00 € - € 384,00 €
2 Montageschienen Alu-Profil
+Klemmschrauben 4 4,68 € - € 18,72 €
3 Kleinmaterial, Scharniere,
Schrauben etc. 1 12,00 € - € 12,00 €
4 Klebeset Sikaflex f. 2 Module 1 44,95 € 44,95 €
5 Votronic SR 300 Duo 1 89,00 € 6,50 € 95,50 €
6 Votronic Solaranzeige 1 89,00 € 89,00 €
7 Kabeldurchführung 2-fach 1 13,90 € 13,90 €
8 Soarkabel 2*4mm 6 2,10 € 3,00 € 15,60 €
9 Kabel 2*6 LR>Batterie
m. Sicherung 1 12,53 € 12,53 €
10 Temperatursensor 1 13,00 € 13,00 €
Gesamt Solar 9,50 € 699,20 €

Besonders zu erwähnen ist, dass ich statt der (über-)teuren Spoilerprofile ganz normale Alu-Profile vom Solarteur verbaut habe (s.Pos. 2)

Montage:
Das Aufwendigste war die Verlegung der Verkabelung im Wohnmobil. Das Öffnen der Kabelkanäle war z.T. sehr fummelig und hat einiges an Zeit gekostet. Den Solarregler habe ich innen auf den Kabelkanal, aber in Batterienähe montiert und mit einem vorkonfektioniertem Kabel inkl. Sicherung (s.Pos. 8) mit der Batterie (2*120 Ah/nass) verbunden. Für die Solaranzeige habe ich den Kabelkanal entsprechend aufgeschnitten.

Zur Vorbereitung der Solarmodule habe ich die Aluprofile auf einer Seite mit zwei (Edelstahl-)Schaniere an die Module genietet und auf der anderen Seite mit Klemmschrauben (wie sie auch bei stationäre Solaranlagen verwendet werden) fixiert. Zudem habe ich noch seitlich eine Alustütze montiert, sodass ich das Modul nach lösen der Klemmschraube aufstellen kann; dies weniger zur Optimierung das Sonnenlichteinfallwinkels, als der Zugänglichkeit der Verkabelung unter den Modulen. Die Aluprofile wurden dann zusammen mit den Modulen mit SikaFlex aufs Dach geklebt. Elektrisch verbunden ist das Ganze mit MC4-Steckern. Zuletzt habe ich das Solarkabel auf dem Dach in einem aufgeklebten Kabelkanal verlegt.
Das war’s. Zeitaufwand für die gesamte Montage: ca. 9h; die Vorbereitung hat da schon länger gedauert, aber dafür hat man ja im Winter Zeit



Otone

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otone am 20 Mär 2011 22:49:33

sorry, Tabs/ blanks scheinen nicht zu funktionieren; gibt es eine Möglichkeit einen Excel-Auschnitt rein zu kopieren?

allerleirauh am 20 Mär 2011 23:34:04

moin.
danke für die bilder zum aufstellen der module.
nach so etwas einfachem habe ich schon gesucht.
hab da eher um die ecke gedacht bisher..
lg magda

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kassiopeia am 21 Mär 2011 01:41:40

Hallo Otone,

wie hast du denn die beiden Module miteinander verbunden? Einfach parallel geschaltet oder mit Dioden gesichert? Dein Regler laesst ja seriell nicht zu, und der leichte Spannungsabfall der Dioden tut ihm nicht weh, da kein mpp.

Falls du keine Dioden verwendet hast (ca. 1 Euro) liefern beide Module kaum noch Strom sobald nur eins abgeschattet ist, im schlimmsten Fall kann sogar eins Schaden nehmen, wenn es abgeschattet ist und das andere in der Sonne liegt (ich weiss aber nicht wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafuer ist - der Rueckstrom aus dem anderen Modul erhitzt die Zellen)


Magda, wenn du Interesse an einfachen und preisguenstigen Loesungen zum Aufstellen von Solarmodulen hast - ich hatte vor einem Jahr ebenfalls so etwas aufgebaut, siehe --> Link.
Dabei bin ich ganz ohne Dachdurchfuehrung ausgekommen.
Mittlerweile habe ich ein weiteres 130Wp Modul hinzugefuegt und betreibe damit auch meinen Kuehlschrank...

andwein am 21 Mär 2011 10:20:45

Hallo @otone,
gute Lösung mit den Scharnieren, muss ich mir merken. Saubere Installation, viel Spaß mit dem Strom.
Andreas

otone am 21 Mär 2011 11:47:16

@kassi,
da ich eine 12V-Anlage habe: natürlich parallel (Plus an Plus, M an M). Eine Diode als "Rückschlagventil" ist bei dem Modul serienmäßig verbaut.


Otone

hesida am 21 Mär 2011 16:22:08

Hallo Otone,
vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.

Ich spiele auch mit der Überlegung und habe ein wenig Respekt davor. Aber es scheint ja nicht schwer zu sein.

tiracontina am 21 Mär 2011 16:29:39

Hallo Otone,

vielen Dank für die Beschreibung. Wir spielen auch mit dem Gedanken, haben aber noch arg viel Respekt davor. Vielleicht haben wir ja Glück und die gängigen Womo-Zeitschriften bieten wieder so einen Workshop an.

LG
tiracontina

hotte49 am 23 Mär 2011 22:34:31

Hallöchen ,danke für den interessanten Beitrag und vorallem für die super Fotos. Ich habe vergangene Woche auch meine Solaranlage in Betrieb genommen und alles hat vom Anfang an super funktioniert ,also wer keine zwei linken Hände hat ,nur munter ans Werk.
Die Idee mit den Aluprofilen ist nicht schlecht ,aber warum wird da noch eine Doppelpack Sikaflex gebraucht ?
Ich habe mich leider für die teuren Spoilerprofile ( Paar 63 Euro ) entschieden,die ich aber mit Sikaflex auf dem Dach verklebt habe,ebenso die doppelte Dachdurchführung.
Meine Anlage hat 100 W ( je zwei 50 W ) und ich habe für alles ca. 500 Euro ausgegeben. Als Anzeigegerät benutze ich ein einfaches Voltmeter , beim grossen Auktionshaus für 1 ,00 Euro in Honkong bestellt. Zeigt mir immer die tatsächliche Voltzahl an und reicht mir persönlich so.
Noch viel Spass beim basteln wünscht euch - HOTTE

hotte49 am 23 Mär 2011 22:37:27

Sorry ,habe gerade gesehen ,die Aluprofile wurden ebenfalls aufs Dach aufgeklebt , also dafür das Sikaflex - Hotte

bertel am 24 Mär 2011 17:34:56

Hallo Otone

Zudem habe ich noch seitlich eine Alustütze montiert, sodass ich das Modul nach lösen der Klemmschraube aufstellen kann; dies weniger zur Optimierung das Sonnenlichteinfallwinkels, als der Zugänglichkeit der Verkabelung unter den Modulen.


Das solltest du aber bei Gelegenheit immer tun. Durch das Aufstellen, (natürlich in optimaler Richtung :) ), gewinnst du gegenüber der Flachbauweise locker 30 bis 40% Leistung.



bertel

klavitt am 17 Apr 2011 14:40:23

Hallo Otone,

ist die Typenbezeichnung der Module korrekt?
Da unter dieser Bezeichnng im Internet nichts zu finden ist.

Und noch eine Frage:

Lässt sich in den Modulrahmen problemlos bohren? Man sollte sich ja schon sicher sein, dass man weder in Kabel noch in die eigentliche Modulfläche bohrt :?

und Danke

otone am 28 Apr 2011 11:44:06

Hallo Klavitt,
sory, dass ich jetzt erst antworte, wir waren 10 Tage am Lago Maggiore.

Hier ein Link zu dem Modul:
--> Link

Ja bohren ist kein Problem, da die Module einen 30 mm hohen Alu-Rahmen habenn, das Modul selber ab nur wenige mm dick ist.

Otone

klavitt am 28 Apr 2011 13:18:57

Hallo,

Danke für die weiteren Infos.

Dieses Modul hatte ich schon gefunden, ich hatte auch vermutet, dass es wohl besagtes Modul ist, auch wenn die Bezeichnung geringfügig anders ist.


klavitt

felix52 am 28 Apr 2011 15:21:10

Moin Otone,
Deine saubere Arbeit und die Idee finde ich gut. :)
Aber erlaube mir eine Gegenrechnung:
Für die Montage meiner Solarpanels habe ich bei meinem Markenhändler vor 3 Jahren 250 € bezahlt. ich hätte auch 2 mal 50 Wp gebraucht. Habe statdessen zwei mal 85 Wp gewählt, weil ich gerade im Winter nicht aufs Dach steigen möchte. Im Grunde möchte ich überhaupt nicht bei z.B. -10
Grad im Winter so etwas tun müssen. Deshalb bei mir keine Aufsteller, die eh, wenn man an eine bestimmte Himmelsrichtung z.B. durch die Stellplatzordnung gebunden ist, gar nichts bringt, wenn man verkehrt stehen muss. Bei fast doppelter Stromaufnahme macht übrigens diese Anbringung
mehr Sinn, weil man von der Ausrichtung des Womos unabhängig ist.
Das hat mich durch stärkere Module noch einmal mehr gekostet.
Also insgesamt 390 €.
Dafür habe ich jetzt, da ich die Montage durch meinen Fachhändler habe ausführen lassen, zig Jahre Garantie und muss mich um nix kümmern.
Handwerklich beachte bitte, dass Nieten anstelle von Schrauben beim Womo auf dem Dach eher suboptimal sind (Vibration beim Fahren). Die Befestigungsschienen sind mit Ihren Kanälen offen (Wasser, Streusalz, Dreck ) und die Leitungen auf dem Dach sind nicht zusätzlich ummantelt.
Und Verschraubungen auf dem Dach? Kein Problem?
Lohnt sich die Ersparnis dann wirklich?
Auch noch in 5 Jahren?
Habe mich gerade dabei erwischt, dass ich bis auf Solar ja auch meine
verstärkte Stromversorgung selbst gemacht habe
:? :eek:
und nix für ungut...

klavitt am 29 Apr 2011 13:55:24

Jetzt wünsche ich mir nur noch ein Schaltbild, in welchem alle Komponenten und Leitungen sichtbar sind.

Vielleicht ist jemand techn. in der Lage, ein Schaltbild zu erstellen und hier zu veröffentlichen.

Wahrscheinlich gibt es das ja auch im web, nur wo?

Klavitt

otone am 01 Mai 2011 13:51:43

Hallo Felix,
danke für das Feedback. Grundsätzlich gilt natürlich für jeden Eigenbau / Selbstmontage
a) trau ich mir das (technisch) zu
b) kann ich damit leben, dass ich auf die Montageleistung (natürlich) keinen Garantieanspruch habe.
Anm. Die Produktgarantie auf die verwendeten Materialen gilt natürlich nach wie vor; bei den Modulen habe ich sogar 5 Jahre. Übrigns hast du nicht "zig Jahre" Garantie sondern genau 2, bei den Modulen je nach Hersteller ggf länger.

Beide Fragen konnte ich für mich mit JA beantworten.

Deine monetäre Gegenrechnung verstehe ich nicht: was hat den die Anlage insgesamt gekostet? 390€? das wäre natürlich ein Superpreis - oder ist das nur die Montage?

Noch ein paar Erläuterungen zu meiner Montage:

Aufstellung der Module:
Siehe meine Beschreibung: "Zudem habe ich noch seitlich eine Alustütze montiert, sodass ich das Modul nach lösen der Klemmschraube aufstellen kann; dies weniger zur Optimierung das Sonnenlichteinfallwinkels, als der Zugänglichkeit der Verkabelung unter den Modulen. "
Das sehe ich so wie Du beschrieben hast.

Nieten:
Das kann natürlich eine Schwachstelle sein; die Wahrscheinlichkeit, dass sich ungesicherte Spax-Schrauben (wie sie beim verschrauben von Spoiler und Modul verwendet werden) lösen schätze ich allerdings größer ein, als dass ein 5mm Niet abscheert.

Verschraubungen auf dem Dach?
Was meinst du damit? Ich habe nichts auf/mit dem Dach verschraubt

Leitungen auf dem Dach sind nicht zusätzlich ummantelt.
a) die verwendeten Solarkabel sind Klasse H07RN-F, d.h. die Ummantelung ist 100% witterungs- und UV-beständig und hält z.B. Temperaturen von 90° Stand.
b) Wie Du auf dem 2. Bild sehen kannst, habe ich das Kabel trotzdem in einem aufgeklebten Kabelkanal verlegt, weil es einfach sauberer aussieht. (die nachfolgenden Detailaufnahmen waren vor verlegen des Kabelkanals entstanden.

Wie Du siehst, habe ich mir im Vorfeld einige Gedanken gemacht. Ich freue mich natürlich über jedes Feedback; Raum für Optimierungen gibt es (fast) immer. Bisher bin ich sehr zufrieden mit der Funktion und dem Ertrag der Anlage - ich hoffe, dass ich das in 5 oder 10 Jahren auch noch sagen kann.

Otone

otone am 01 Mai 2011 13:57:58

@Klavit: gibts im Internet oder s.Anhang
Ich kann Dir das o.a. Büchlein von Bernd Büttner empfehlen. Wenn Du nach der Lektüre noch Fragen hast / unsicher bist, solltest Du überlegen, eine Werkstatt mit der Montage zu beauftagen.

Otone

Delphin659 am 01 Mai 2011 19:09:51

Hallo Otone,

ich danke erstmal für deine Bilder und deinen Verbaubericht. Ist sehr gut durchdacht und sieht sehr professionell und sauber aus.
Habe noch die Frage, ob bei dieser Aufbauweise die Module nur auf eine Seite kippbar sind oder deute ich da was falsch.
Habe ich da sogar etwas überlesen ?
Ich habe vor Jahre zwei BP 90 Watt Module selbst verbaut und würde um mehr aus ihnen rausholen zu können, alles nochmal abändern.
Dabei würde ich noch ein drittes Modul (70Watt), welches ich mir dieses Jahr von Marokko mitgebracht habe zusätlich mit dem Kippgestell verbauen.
Für deine Antwort, schon mal danke im Voraus.


Delphin659

otone am 01 Mai 2011 23:23:00

Hallo Delphin,
die Module sind nur nach einer Seite aufstellbar und auch nur in einem Winkel von ca. 60°. Wie oben geschildert, ist die Vorrichtung primär dazu gedacht, um unter die Module zu kommen (Verkabelung, Dachreinigung). Um eine optimale Ausbeute zu erhalten müssten die Module nachgeführt werden a la SamySolar, das ist aber zu aufwendig. Bisher komme ich mit den flachliegenden Moduln und 200 Ah (c20) Batteriekappa gut klar (kein Wintercamper).

Otone

Delphin659 am 01 Mai 2011 23:55:37

Hallo otone,

Zunächst erst mal danke für deine schnelle Antwort.
Werde sehen wie und was ich mache. Bin bis jetzt auch immer klargekommen mit meinen beiden Modulen a 90 Watt.
Habe aber vergangenen Winter bei unserer 4monatigen Reise bis zum Schlagbaum Mauretanien doch festgestellt, daß mit zunehmenden Alter meiner Bordbatterien ( 225 AH ) doch eine höhere Eingangsleistung von Vorteil ist.
Wir waren in diesen vier Monaten nicht einmal am Strom gehangen dank unserer Stromgewinnung durch Solar. Wir hätten wie immer für den Fall aller Fälle unseren Moppel dabei gehabt aber doch nie gebraucht.
Konnte dann in Marokko in einem Solargeschäft, welches ich schon paar Jahre kenne, sehr preisgünstig ein Modul mit 70 Watt dazukaufen und habe es bis wir nun zu Hause ankamen immer neben dem Wohnmobil in die Sonne gestellt.
Ich war direkt platt was diese zusätzliche Modul doch ausmachte.
Nun will ich es auf eventuell aufs Dach montieren oder doch irgendwie eine Konstruktion machen, damit ich es weiterhin wenn wir im Schatten unter Bäumen stehen, irgendwo hinstellen kann, wo Sonne hinkommt.
Bin mir darüber aber noch nicht so ganz schlüssig wie und was ich letztendlich machen werde.
Sicher ist eigentlich nur daß unser Ziel ist, den Moppel zukünftig zu Hause zu lassen.

freundliche
Delphin659

felix52 am 03 Mai 2011 23:37:34

Moin otone,
Deine Antwort ist überzeugend. Da gibts nix dran zu rütteln. Chapeau!

kilroy am 05 Mai 2011 17:23:37

hallo,
vielen dank erstmal für diese hilfreichen berichte.
nun möchte ich auch solarstrom vom dach :) und ähnlich wie der threadstarter die komponenten möglich günstig zusammenbekommen, sowie die montage selber machen.
es ist mir nicht wichtig an der einen oder anderen komponente unbedingt 10 euro zu sparen, sondern es sollte schon alles gut und lange funktionieren:)
auf das dach sollte nun nnicht so viel gewicht, so dass ich lieber ein modul unter 10kg nehme,80-120watt sollten mir reichen, der platz soll hinter dem heki sein, dort ist das modul während der fahrt im windschatten des Heki und es kann maximal 135x80cm gross sein. der Laderegler soll 10A können, so dass cih bei bedarf noch ein modul aufrüsten kann...

was haltet ihr von diesen teilen /modul und spannungsregler:?


Link zum eBay Artikel

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der laderegler ist ja sehr günstig. in meinem infopanel habe cih eine (Ampere) stromanzeige, so dass ich kein ladegeraet mit display brauche... /dafür möchte ich dann auch keine 30 euro extra bezahlen) der geregelte solarstrom wird an den Elektroblock des Wohmo angschlossen und dann sollte das infopanel mich ausreichend darüber informieren "in welche richtung" der strom fliest... also was haltet ihr von so einem laderegler?, ist der evt zu günstig/ungeeignet ... bessere empfehlungen?
vielen dank
kr

kilroy am 05 Mai 2011 17:33:53

oder diesen hier fuer 8 euro mehr :)
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und zum thema einbruchsschutz betelle ich dann das hier gleich mit :)
Link zum eBay Artikel

kilroy am 05 Mai 2011 21:15:54

hmm, keine eine meinung zu dem solarpanel? und dem regler?
ich hätte ja wenigstens einen kommentar erwartet wie z.B. " kauf dir blos mindestens 160 watt"

;)

otone am 05 Mai 2011 23:00:26

Hallo kilroy,
nicht so ungeduldig, nicht jeder schaut stündlich ins Forum :(

Ausserdem ist es bei der Vielfalt der Angebote nicht einfach, den ultimativen Tipp zu geben.
Um mit Deiner letzten Frage an zu fangen:
Die Größe/Leistung der Anlage hängt
a) von Deinem durchschnittlichen/maximalen täglichen Verbrauch ab
b) in welcher Jahreszeit du wieviele Tage (mindesttens) autark sein möchtest
Dabei spielt die Kapazität der Aufbaubatterie auch noch eine Rolle.
Eine gute Hilfe bietet dazu das Exel in: „Grundlagenwissen über Solarstromanlagen für Wohnmobile“ von R.Klasani ( --> Link )

Zum Modul: die angegebenen Leistungsdaten sind Ok; das TÜV-Zertifikat gilt nicht für das HCM-80-Modul; sowas irritiert mich eher. Das von mir verwendete 85Wp-Modul hat einschliesslich MC4-Stecker den gleichen Preis gekostet bei 5 Jahren Produktgarantie. Die 20- oder 25-jährige Leistungsgarantie halte ich für irreklevant; keiner weiß, was in 20 Jahren ist!

Zum Regler:
Der Hersteller ist mir nicht bekannt, daher kann ich nicht viel dazu sagen.
Der erstgenannte ist aber offensichtlich kein Solarregler sondern nur eine Ladeweiche, die man z.B. einsetzen kann, wenn man Aufbaubatterie und Starterbatterie laden will (die ja häufig unterschiedliche Ladezustände haben) Gute SR haben einen separaten Ausgang für die Starterbatterie.
Der 2. Regler ist ein SR mit Minimalfunktion; hat keine unterschiedlichen Ladekurven für Naß-/Gel-/AGM; kein Umschalten auf Ladungserhaltung, keine Temperatursteuerung; benötigt schon ab 4A eine Kühlung! Zudem muß noch eine Sicherung vorgeschaltet werden.
Ich persönlich würde hier lieber ein paar Eus mehr investieren.

Ich hoffe, dass hilft etwas weiter durch den Dschungel der Vielfalt zu finden.

Otone

kilroy am 05 Mai 2011 23:22:47

haha, danke :)
ich habe das büttner buch hier liegen.
beim regler werde ich dann wohl lieber ein paar euro mehr ausgeben.

zum verbrauch:

ich habe frische 200AH Aufbaubatt verbaut, die reichten zuletzt bei mir mit gelegentlichem heizen ca 5 tage, da led und stromsparTV etc... dh ich rechne mit ca 20-30AH verbrauch am tag.

das 80W modul wird auch im sommer nicht jeden tag 30 Ah liefern, aber wenn ich nicht zuviel TV sehe, wird es mir die akkus wohl ausreichend gefüllt halten, so dass es auf jeden fall für licht,heizung und pumpe reichen müsste...?

zudem fahren wir gerade bei schlechtem wetter recht häufig durch die gegend, das wird dann nciht mehr nötig sein , nur um die akkus wieder zu füllen :)...

und im winter sollten die 80 W doch reichen um die akkus gefüllt zu halten, wenn das wohnmobil nur sehr wenig genutzt wird oder?
(vorrausgesetzt es ist kein schnee drauf=)



gute n8 :)

ccostabel am 05 Mai 2011 23:39:06

Ich würde allerdings statt des eckigen Kabelkanals auf dem Dach, einen Fussbodenkanal auf dem Dach installieren. Der ist gerundet und dann kann da auch nichts hängen bleiben...

:-)

Christian

kilroy am 05 Mai 2011 23:41:04

jo, der sieht schöner aus. sofern der für den aussenberich gedacht ist und UV-fest... ist dann viel
windschnittiger.. :)

kilroy am 05 Mai 2011 23:43:21

also zb dieses solarmodul hier;: ?
--> Link

otone am 06 Mai 2011 11:31:56

Genau das Modul habe ich verbaut.

Mit 200AH & 80Wp bist Du bei durchschnittlicher Globalstrahlung in Deutschland auf horizontal montieren Modulen theoretisch in den Monaten Mai bis August vollständig autark (s. EXCEL von Klasani, da kann man gut rumprobieren)
Im Winter reicht es auch zur Ladungserhaltung, für Wintercamping natürlich nicht.
TIPP: mit einem Modul starten, Regler größer dimensionieren (z.B. Votronic SR 200 Duo = 200 Wp / 13A; kostet <70€); wenn dir dann ein Modul nicht ausreicht, z.B. im Frühjahr/Herbst, kannst Du immer noch ein zweites nachrüsten.


Otone

klavitt am 07 Mai 2011 17:45:43

Hallo,

habe mich nun auch entschlossen, auf mein Wohnmobil eine Solaranlage zu bauen.

Da ich weder fernsehe noch Wintercamping betreibe, habe ich einen 85 Wp-Kollektor gekauft, den werde ich dann, falls sich die Leistung als zu klein erweist, um einen weiteren gleichen Kollektor erweitern.

Nun habe ich auf meinem Dach eigentlich nur im vorderen Dachbereich Platz. Und, da ich das Dach vorerst auf keinen Fall durchbohren möchte, beabsichtige ich, die Kabel über das Dach nach hinten, dort nach unten zur Garage zu verlegen, von wo es dann wieder nach vorne zur elektr. Zentrale geht.
Insgesamt dürften dabei 10m Kabel herauskommen.

Spricht irgendetwas dagegen, ein solch langes Kabel zu verwenden?


klavitt

bertel am 07 Mai 2011 17:54:57

Hallo klavitt,
viel besser und billiger als ein zweites teures Solarmodul, ist die optimale Sonnenausrichtung des vorhandenen Moduls.
Siehe --> Link



bertel

Gast am 07 Mai 2011 18:43:39

klavitt hat geschrieben:Insgesamt dürften dabei 10m Kabel herauskommen.
Spricht irgendetwas dagegen, ein solch langes Kabel zu verwenden

eigentlich nicht, bei Nennleistung bleiben halt rund 1,5V als Spannungsabfall auf der Strecke.

warum setzt Du nicht eine professionelle Dachdurchführung ein? (z.B Büttner elektronik DD00100)
Die 25€ die Du für Durchführung und Kleber brauchst sparst Du beim Solarkabel wieder ein, und der Zeitaufwand 10m Kabel sauber zu verlegen ist auch nicht ohne.

Such Dir im Inneren des Womos eine gut zugängliche Stelle in einem Schrank in der Nähe des Solarreglers, dort Loch durch die Decke, Kabel in Decke + Durchführung einfädeln, Durchführung mit Sikaflex oben drauf kleben, nach Aushärtung Verschraubung anziehen, fertig

grüße klaus

Gast am 07 Mai 2011 18:52:20

Die optimale Ausrichtung wird man wohl nur mit automatischen GPS-gesteuerten Systemen á la SunMover hinbekommen. Aber die Investitionskosten von ca 2,5 k€ liegen , gemessen an der Ausbeute deutlich über den Kosten für flach montierte Module mit vergleichbarer Ausbeute. Ich kann mir nicht vortsllen das einer ernsthaft den ganzen Tag im Womo sitzt und die Dachmimik von Hand nachführt.

Ein großer Vorteil dürfte für die meisten das geringere Gewicht einer automatischen Nachführung auf dem Dach sein ( Schwerpunkt, Zuladung usw.). Allerdings handelt man sich durch die Nachführung auch wieder mechanische Probleme ein, wie sie auch in der Sat-Empfangs-Fraktion immer wieder beschrieben werden.

otone am 08 Mai 2011 23:00:49

Hallo Klavitt,
den Umweg über die Garage würde ich mir sparen; auch ein Loch in der Seitenwand oder Boden muß abgedichtet werden. Mach es so wie Klaus beschrieben hat. Sikaflex ist -richtig angewendet- absolut dicht.

@bertel: für eine "optimale Ausrichtung" benötigt man eine Vorrichtung, die um 2 Achsen dreht und das automatisch/motorgesteuert. Der Aufwand lohnt nicht!


Otone

kassiopeia am 09 Mai 2011 08:38:43

Wie oft man eine nicht automatisch nachgefuehrte PV-Anlage manuell umstellen bzw. das Womo umparken muss, um nicht _weninger_ Energie als bei flach montierten Modulen zu ernten. laesst sich leicht ausrechnen.
(Haengt natuerlich von der Jahreszeit ab)

Werde ich machen sobald ich mich mal 'ne Stunde langweile und hier posten...;)

kilroy am 09 Mai 2011 09:45:09

ja, dann würde ich das modul nämlcih gar nciht erst auf das dach montieren sondern an einem kabel frei auf dem boden aufstellen. da komme ich dann leichter dran um es nachzuführen. für den transport wäre es dann im doppelboden, besser für den schwerpunkt des fahrzeugs.
:)

Gast am 09 Mai 2011 09:54:25

kilroy hat geschrieben:.... das modul nämlcih gar nciht erst auf das dach montieren sondern an einem kabel frei auf dem boden aufstellen.....

also davon halte ich nichts, weil:

- das Modul erst dann Strom erzeugt wenn man ihn braucht (dann ist es zuwenig)
- auf dem dach wird immer Strom erzeugt, vielleicht nur 70% des möglichen Ertrags wenn aufgestellt, dafür aber 14 Stunden am Tag
- auf dem Dach erzeugt es auch Strom wenn ich das Womo garnicht nutze -> dann geht es in die Batterie
-... noch viele Gründe die in die gleiche Richtung laufen

grüße klaus

Gast am 09 Mai 2011 10:05:56

ich hätte immer Sorge, das jemand das Panel bis nach Hause nachführt,
denn bewachen würde ich es nicht wollen

kilroy am 09 Mai 2011 10:39:45

ja das stimmt. :)
ich wollte nur mal auf die konstengüstigste nachführung hinweisen...
sofern man den ganzen tag am camper sitzt und radio hört ist das für machen rentner ja auch eine erfüllende tagesaufgabe :)

unser modul kommt ja auch aufs dach. aber eben ohne nachführung....und dort hat es vermutlcih viel mehr ertrag da es ja den ganzen tag tageslichexponiert ist... im doppelboden nützt es nix....

eine einfache nachführung wäre möglcih wenn ich es neben der dachluke über dem alkovenbett montiere, da komme ich sozusagen im shclaf dran um es aufzustellen :) dort ist es allerdigns volll im fahrtwind und cih möchte es lieber hinter dem grossen heki in dessen windschatten aufbringen...

naja zurzeit gibts es ncoh lieferprobleme, so dass die montage noch in weiter zukunft liegt :)

kassiopeia am 09 Mai 2011 13:48:36

kilroy hat geschrieben:eine einfache nachführung wäre möglcih wenn ich es neben der dachluke über dem alkovenbett montiere, da komme ich sozusagen im shclaf dran um es aufzustellen :)

Da musst du es aber seeehr weit aufstellen, falls du nicht ueblicherweise tagsueber schlaefst :sleeping: :kuller:

kilroy am 09 Mai 2011 14:15:52

hahaha gut aufgepasst :)

hätte schreiben sollen: "im mittagsschlaf" :)

franz_99 am 09 Mai 2011 15:54:07

ich habe nur ein mobiles Modul welches ich wenn ich länger als 2 Tage stehe in die Sonne stelle. Bin ich am Platz wird es im Laufe des Tages mal verstellt wenn nicht dann nicht. Meistens stelle ich es aufs Dach und befestige es dort.

klavitt am 16 Jun 2011 08:36:05

Hallo,

habe bei dem Händler, der als erster bei mir in der google-Liste erscheint, wenn man "SunTech STC 085S-12" eingibt, der in Nordbayern ansässig ist, zuerst die Solarzelle bestellt, einige Zeit später in einer zweiten Bestellung Regler und Kabel.

Bei der Solarzelle hat es binnen weniger Tage eine Preiserhöhung um 15 % gegeben (von 199 auf 229 €).

Bei der Solarzelle habe ich dann irgendwann (nach Nachfrage) eine Mitteilung erhalten, die Sendung sei unterwegs. Als nichts angekommern ist, habe ich gebeten, mir die Paketnummer mitzuteilen. Es hat sich dann herausgestellt, dass die Solarzelle erst NACH meiner Bitte um Mitteilung der Paketnummer versandt worden ist.

Die zweite Bestellung habe ich am 30.5. aufgegeben und sofort mit paypal bezahlt.
Auch hier habe ich nach 10 Tagen nachgefragt, wie es mit dem Versand aussieht: "morgen" hieß die Antwort.
Nach einer weiteren Woche und weil nichts angekommen ist, erneute Nachfrage: Nun heißt die Antwort: "am kommenden Freitag".

Ich warte nun also seit Bestellung / Bezahlung fast 3 Wochen und die Ware wird nicht gesandt.

Der Besitzer erzählt dem Kunden offensichtlich "die Story vom grünen Pferd".

Das war das letzte Mal, dass ich dort bestellt habe.


klavitt

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