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Dethleffs ALPA 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 94


nanniruffo am 02 Dez 2011 20:08:12

Hallo nochmal,

Williy13, Ja stimmt. Eura hat unseren Karmann Ontario 725 Ti auch mit einer Wiegekarte ausgeliefert, die sogar den Fahrer und 50 Liter Wasser beinhaltete. Erstaunlicherweise war dieses aktuelle gewogene Gewicht ca 60 Kilo leichter als Prospekt plus Zubehörgewichte plus Fahrer, Plus Wasser. Die Dinger sind anscheinend nicht alle schwerer als in den Prospekten.

Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob in den KFZ-Papieren nicht das "Leergewicht" angegeben wird (hab leider den KFZ-Schein nicht mehr, da der Ontario schon abgegeben ist.). Die Prospektangabe ist jedoch nicht das Leergewicht, sondern die Masse im fahrbereiten Zustand, also mit Sprit, 90 % Wassertankinhalt, Gasflasche, Kabeltrommel etc.. Vielleicht liegt ja auch darin das Missverständnis, dass bei hhhermann entstanden ist. Zumindest könnte das die Differenz von über 200 Kilo zwischen "Leergewicht - KFZ-Schein" und der über 200 Kilo höheren Angabe von Dethleffs sein.

Der Alpa ist nicht das erste Alkovenmobil, dass aufgebaut auf Ducato unbeladen ca. 3.500 Kg wiegt und eine zul.gesMasse von über 4000 Kg hat. Insofern kann auch das Problem nicht an der Kombination von Ducato, zul GesGew. und Alkoven liegen. Durch die Hecksitzgruppe sind die eher schwereren Einbauten auch nicht ganz hinten verbaut. Bad und Küche mit Kühlschrank sind "eher in der Mitte".

Die Wassertanks sind m.W. in der Gegend der Hinterachse. Vielleicht wären Sie besser ein Stück weiter vorne.

Vielleicht liegt des Pudel´s Kern in den "Getränken" die hhhermann in die Heckgarage geladen hat. Durch die Hebelgesetze belastet jeder Liter die HA wahrscheinlich fast doppelt und entlastet die VA entsprechend.

Aber am Ende: nix genaues weiß man nicht. Erst wenn Hhhermann seinen ALPA leer gewogen hat, werden wir vielleicht ein wenig schlauer sein.


Thomas

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nanniruffo am 02 Dez 2011 20:36:38

Sorry hhhermann, hatte Deinen Kommentar noch nicht gelesen.

In dem Mass, in dem durch das Hebelgesetz die Last 2 m hinter der Hinterachse erhöht wird, wird sie an der Vorderachse verringert. Dadurch findet also keine Gesamtlasterhöhung statt, sondern nur eine Umverlagerung.

freundliche
Thomas

Gogolo am 02 Dez 2011 20:52:46

willy13 hat geschrieben:Bei Eura wird eine Wiegekarte mitgeliefert, gewogen beim verlassen der Fertigungshalle, Wenn der Händler noch Extras anbaut sind die natürlich nicht enthalten.



Beim der TÜV-Einzelabnahme des Gogolobils und als es gewogen wurde war ich persönlich mit dabei :D :D :D


Habe die Ehre

Gogolo

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icealiens97 am 02 Dez 2011 20:55:11

hhhermann hat geschrieben:Soll 4.500 kg, VA 2.100 kg, HA 2.400 kg
Ist 4.600 kg, VA 1.900 kg, HA 2.900 kg
Nun nehme ich mal die 100 kg Überladung raus und lade 200 kg nach vorne:
= 4.500 kg, VA 2.100, HA immer noch 2.600 kg, also bei Einhaltung des zul.GG und Einhaltung der vorderen Achslast von 2.100 kg bin ich hinten schon um 200 kg zu schwer !!


Ich hatte vor dem jetzigen Womo einen Dethleffs 6771-2 und kann die Probleme mit der Zuladung nachvollziehen. Ich hatte mein Womo auch auf 4,5 to aufgelastet.
Was einem allerdings im Vorfeld klar sein sollte, dass dies ein rein theoretischer Wert ist. Gefahren sind wir in der Regel mit 4,2 to.

Die Hinterachse lässt sich im Übrigen bei Goldschmitt in Verb. mit Zusatz Luftfedern auf 2,6 to auflasten. Man braucht lediglich Felgen (zb. GSM1) und Reifen mit ausreichender Tragkraft (siehe Goldschmitt Gutachten).

Vor dem Kauf unseres jetzigen Womos habe ich mir natürlich die max. Achslasten und die evt. Auflastungsmöglichkeiten genau angeschaut.

Das Problem bei dem Fahrzeug ist halt, dass bei dem kurzen Radstand und dem relativ langem Überhang nahezu jedes Teil was einlädt mehr auf die HA als die VA drückt.


Drum prüfe, wer sich ewig bindet....



Martin

icealiens97 am 02 Dez 2011 21:02:47

hhhermann hat geschrieben:Dann werde ich die Vorderachse auf die Waage stellen und 80 kg auf den Beifahrersitz geben, dann den vorderen Stauraum so lange beladen, bis die 2.100 für die VA erreicht sind.


Das wirst Du kaum schaffen. Alles was du in den voerderen Stauraum packen kannst belastet schließlich schon die Hinterachse.

Sobald du was in die Garage packst, wird die HA um einen Faktor >1 belastet und die Vorderachse entsprechend dem was über Faktor 1 ist entlastet.
Beisiel: DU packst 100 kg in die heckgarage, belastet es die HA (je nachdem ob du es an der Heckwand oder an der Wand in Richtung Fahrerhaus plazierst) mit ca. 130 kg. Die Vorderachse wird dann schon wieder um 30 KG entlastet.

Der 6771-2 ist vom Grundsatz der gleiche Aufbau, mit Ausnahme der Inneneinrichtung und er ist ein klein wenig kürzer.


Martin

icealiens97 am 02 Dez 2011 21:09:54

Dethleffs hat jedwede Sonderausstattung in der Preilsite mit Gewicht aufgelistet.

Unser Womo ist real gewogen sogar leichter als diese Angaben.




Martin

garagenspanner am 02 Dez 2011 21:10:50

wir schauen uns Morgen bei Schwarz in Kayhude mal die 2 vorhandenen
Alpas an . Ich werde mal den Puls fühlen :)

ENTDECKER am 02 Dez 2011 23:47:12

dieter2 hat geschrieben:
CKgroupie hat geschrieben:Ich gehe davon aus, dass das nicht nur bei Dethleffs so ist, sondern bei fast allen Fahrzeugen.


Di arbeiten alle mit der 5% Regel :)

Aber immer nur in einer Richtung :wink:

Dieter


Hallo Dieter,

da gebe ich Dir nicht recht. Unser großes Augenmerk beim Kauf war das Gewicht. Haben bei der Bestellung immer darauf geachtet, das Gewicht nicht aus dem Auge zu verlieren wenn ein Zubehör nach dem anderen reingepackt wurde.
Dann bei Lieferung sofort auf die Waage und :eek: fast 100 kg unter dem ausgerechnetem (Daten Hersteller und Zubehörliste) Wert. Ich weiß nicht wie oft ich immer und immer wieder nachgerechnet habe, aber es stimmte. Die Waage war eine geeichte Lastenwaage in unserer Firma (Genauigkeit 10 kg).
Also geht auch in die andere Richtung, ist aber lt. Foren eine Ausnahme, oder es werden immer nur die negativen Sachverhalte geschrieben.


Christian

tober am 03 Dez 2011 14:38:21

Wenn man die Testberichte der letzten 10 jahre durchschaut sind die Gewichtsangaben der Hersteller relativ genau. Allerdings unter berücksichtigung ihrer eigenen interpretation. Also z.B. Wassertank fahrstellung , nur fahrergewicht usw. Allerdings sagt das noch nichts über Achslasten aus.
Beispiel - die ganzen Riesenliner auf Daily haben mittlerweile 7,5t wegen der Smartgarage. Ohne Smart oder die entsprechenden 700- 800 Kilo in der Garage wird die Vorderachse wahrscheinlich "jubeln" :wink:

Man wird wohl bald einen seperaten Wohnmobilschein machen müssen bei dem ein 3,5t Mobil mit 4 Personen + 500 Kilo Gepäck Regelkonform untergebracht werden müssen. Wenn nicht - Durchgefallen
:D

garagenspanner am 03 Dez 2011 16:06:08

moin moin WoMo-Gemeinde ,

wir hatten Heute das Plaisier den ALPA das erste Mal aus der Nähe zu betrachten.
Uns gefällt das Fahrzeug nicht so arg. Die Betten -Situation ist uns leider viel zu eng ( Sitzhöhe ) . Am besten gefallen hat uns das durchdachte Stau-Raum Angebot. Das war es dann aber auch schon.
Wir sind eher am A7871-2 bzw. am XXL-Alkoven "hängengeblieben"

vom See im Regenland
Jan

Gast am 03 Dez 2011 17:12:46

garagenspanner hat geschrieben:Wir sind eher am A7871-2 bzw. am XXL-Alkoven "hängengeblieben"

vom See im Regenland
Jan

Das ist eine gute Wahl :)

kamann am 03 Dez 2011 19:25:27

hallo;
ich mit meinem 2 personen Womo hab da keine probleme mit der gewichtsgrenze: womo vollgetankt ansonsten total leer inc. markise und antenne 2850 kg
womo urlaubsmäßig gepakt alles voll fahrräder dabei mit zwei personen
besetzt gewogen VA 1640 kg HA 1860 kg = 3500 kg

oldpiter am 03 Dez 2011 21:30:29

In der Zulassungsbescheinigung Teil I (früher Fz-Schein)
ist das Leergewicht des Referenzfahrzeugs eingetragen.
Da ist KEINERLEI Zubehör- und erst recht nicht irgendwelche Ausstattungspakete - dabei.

So wie ich die nackte "Prospektausstattung" verlasse,
muss ich mit dem normalbepackten Fz (alle Tanks voll, komplette Ausstattung CP und Werkzeug/Zubehör, Beifahrer/in u.s.w.) auf die Waage.
Und dabei zwei Wiegungen vornehmen:
Nur eine Achse (entweder vorn oder hinten) und das ges. WoMo.
Nur dann habe ich auch für weitere Zuladung einen Überblick.
KEIN Prospekt kann eine Aussage über die Lastverteilung geben.

Wer das Prospekt aufmersam liest, kann schon GROB das Gesamtgewicht
des neuen WoMo abschätzen.
Keinesfalls kann man daraus Rückschlüsse über die Lastverteilung und damit
über die tatsächlichen Achslasten ziehen!

Ein 18% Gefälle ist schon eine Hausnummer :!:
Ich würde so ein Gefälle mit 2 Km Länge nicht im 4 Gang anfahren
und dann erst runterbremsen....
Erst recht nicht mit total "ausgereiztem" WoMo.

Unser 4,5 to auf Fiat 250 mit Alko hat noch nie Bergab Probleme gehabt.

Der HÄTTE nach Prospekt auch nur (Masse im Fahrbereiten Zustand) 3.589 kg
Mit allem Zubehör hatte ich aber 4.074 kg ausgerechnet.

maximus am 03 Dez 2011 23:03:35

oldpiter hat geschrieben:In der Zulassungsbescheinigung Teil I (früher Fz-Schein)
ist das Leergewicht des Referenzfahrzeugs eingetragen.
Da ist KEINERLEI Zubehör- und erst recht nicht irgendwelche Ausstattungspakete - dabei.


Hallo Peter, bist Du Dir mit dieser Definition wirklich sicher?

Meineserachtens muss in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 das Gewicht nach der Definition "Masse des in Betrieb befindlichen Fahrzeugs (Leermasse)" eingetragen sein.
Das bedeutet bei einem WoMo: Wassertank gefüllt, Fahrer eingerechnet und selbstverständlich mit der realen Ausstattung des Fahrzeugs gerechnet, also Sat, Solarzellen,...und was sonst an Optionen gewählt wird.

Keinesfalls stehen in der Zulassungsbescheinigung nur die Prospektwerte.

Unser ReiMo steht im Prospekt in der Definition "fahrbereiter Zustand" mit 2950kg. In unserer Zulassungsbescheinigung stehen 3120 kg (das entspricht zwar auch nicht den Tatsachen, wie an anderer Stelle schon beschrieben, zeigt aber, dass der Hersteller zumindest teilweise die reale Ausstattung berücksichtigt).

Würde mich nun schon interessieren, wer von uns beiden hier richtig liegt?

Was meinst Du Peter?


Albert

tober am 04 Dez 2011 00:42:04

maximus hat geschrieben:
Das bedeutet bei einem WoMo: Wassertank gefüllt, Fahrer eingerechnet und selbstverständlich mit der realen Ausstattung des Fahrzeugs gerechnet, also Sat, Solarzellen,...und was sonst an Optionen gewählt wird.

Keinesfalls stehen in der Zulassungsbescheinigung nur die Prospektwerte.

Unser ReiMo steht im Prospekt in der Definition "fahrbereiter Zustand" mit 2950kg. In unserer Zulassungsbescheinigung stehen 3120 kg (das entspricht zwar auch nicht den Tatsachen, wie an anderer Stelle schon beschrieben, zeigt aber, dass der Hersteller zumindest teilweise die reale Ausstattung berücksichtigt).

Würde mich nun schon interessieren, wer von uns beiden hier richtig liegt?

Was meinst Du Peter?


Albert


Dann müsste ja für fast jedes Womo ein seperate bescheinigung ausgefüllt werden. Und wenn der Händler das Zubehör verkauft ? Woher soll das Werk dann wissen was da alles rankommt ? Wie ich schon geschrieben habe - die Gewichtsangaben der Hersteller stimmen relativ genau, man muss nur (leider) das Kleingedruckte dazu lesen.

Ich hab mal eben meinen VW -Prospekt vom Tiguan genommen. Da ist das Leergewicht inc. 68kg Fahrer, 7kg Gepäck und 90% Kraftstoff. Und jetzt das tolle. In der Zuladung von 624kg sind schon die 68kg + 7kg includiert. Alles Klar/logisch ?

Beim Alpa sind es 3510 kg inc. 147 kg Wasser(inc. Boiler), 90% Sprit, 1 Gasflasche+Kabeltrommel und 75 kg Fahrer. Sonst nichts. Allerdings muss ich dem TE recht geben. Auf der Website von Dethleffs sind da nur 210 Kg unterschied vom Nettogewicht zum fahrfertigem Gewicht. Bleibt also die Frage der Definition des Nettogewichts. Hat da einer einen Vorschlag ?

gruß tober

oldpiter am 04 Dez 2011 01:30:17

Ach, wenn das alles mal so einfach währe...... :roll:
Ich fange mal an:
Die Europäische Norm 1646-2 definiert die Mindestzuladung eines Reisemobils. Außerdem empfiehlt sie den Herstellern, vier Gewichtsangaben auszuweisen:
die zulässige Gesamtmasse, die Masse in fahrbereitem Zustand,
die Höchstzuladung und die Masse der Grundausstattung.

Nach der EN 1646-2 ist die Grundausstattung eines Reisemobils - 90 Prozent des Gasvorrats, 90 Prozent des Frischwasservorrats
und ein elektrisches Anschlusskabel mit vier Kilogramm, Teil der Zuladung eines Reisemobils.

Nach der StVZO (§ 42 Abs. 3) zählt die Grundausstattung seit Juli 2004 zur Masse im fahrbereiten Zustand,
zu der neben dem Gewicht des betriebsbereiten Fahrzeugs auch 75 kg Fahrergewicht, 90 Prozent des Kraftstoffvorrates
und 100 Prozent des Frischwasser- und Gasvorrats addiert werden.

maximus hat geschrieben:Das bedeutet bei einem WoMo: Wassertank gefüllt, Fahrer eingerechnet und
selbstverständlich mit der realen Ausstattung des Fahrzeugs gerechnet, also Sat, Solarzellen,...und was sonst an Optionen gewählt wird.

Keinesfalls stehen in der Zulassungsbescheinigung nur die Prospektwerte.


Die o.g Bestimmungen sind noch aus der Zeit, als wir noch Fz-Brief und Fz-Schein hatten.

Zur "Vereinfachung" wurde ja die "EWG Übereinstimmungserklärung RREG 70/156/EWG 2001/116/EG für vervollständite Fahrzeug"
eingeführt.
Nun wird zunächst für das Fahrgestell (Windlauf) eine Betr.Erl. Teil II
erstellt. (Hier heißt das Fz z.B. Fiat!)
Das FZ wird vom Hersteller aufgebaut.
Aus der EWG Übereinstimmungserklärung (HOMOLOGATION)
(Das ist das von mir angesprochene Referenzfahrzeug) werden die
DAMALS festgestellten Daten in eine NEUE Zulassungsbescheinigung
überragen. (Nun wird z.B. aus Fiat FIAT/Carthago, aus Handelsbezeichnung Fiat Ducato wird nun CHIC E_LINE I 50 !!)

Die Daten aus der Übereinstimmungserklärung meines Fz
(gebaut von 27.01.2010 bis 27.03.2010, zugelassen am 31.03.2010)
sind vom 03.09.2009. Da wurde EIN Typ meines FZ (die 2010ner Serie) "vermessen".
Die konnten beim besten Willen nicht wissen, dass ich mal so ein Fz bauen lasse und schon überhapt nicht, mit welchem Zubehör.

Die einzige Einrechnung ist der 3 Ltr Motor!

...und das alles ist seit der neuen Fz-Papiere auch zulässig - wie gesagt: Zur "Vereinfachung")

....Man findet auch heute nicht mehr alle zul Reifengrößen aus der Zul.Besch. Teil I !!!

Daher nochmals der Rat:
Mit einem neuen FZ auf die Waage und zwei mal wiegen
einmal nur eine Achse, einmal das ganze FZ :wink:

Tipsel am 04 Dez 2011 01:36:48

Also bei uns wurden Vorderachse und Hinterachse getrennt gewogen, und dann nochmal das komplette Fahrzeug urlaubsbeladen inkl. Diesel- und Wassertank und Hund nebst Frauchen.

oldpiter am 04 Dez 2011 01:40:24

oldpiter hat geschrieben:Der HÄTTE nach Prospekt auch nur (Masse im Fahrbereiten Zustand) 3.589 kg
Mit allem Zubehör hatte ich aber 4.074 kg ausgerechnet.


ich ergänze mal noch: Masse des Fahrbereiten Fz mit Aufbau
aus der Übereinstimmungserklärung
UND aus der Betr.Erl.TeilI
3635 kg
Trotz dann nochmal zus ca 350 kg Zubehör ab Werk
(Umwander, Markiese, Solar, Sat, TV, Leder, Korean-Arbeitsplatte u.s.w.)

garagenspanner am 04 Dez 2011 09:01:14

Tipsel hat geschrieben:Also bei uns wurden Vorderachse und Hinterachse getrennt gewogen, und dann nochmal das komplette Fahrzeug urlaubsbeladen inkl. Diesel- und Wassertank und Hund nebst Frauchen.


ich habe es mir noch einfacher gemacht :)
die Karre vollgeladen bis auf meine gar liebreizende Beifahrerin , dann in die Kieskuhle meines Vertrauens , und dort auf die LKW-Waage. feddich
Ergebnis: mit Fahrer und allem Furz und Feuerstein = 3340 Kg, fehlt nur noch die Madame :)

dieter2 am 04 Dez 2011 11:14:07

garagenspanner hat geschrieben:ich habe es mir noch einfacher gemacht :)
die Karre vollgeladen bis auf meine gar liebreizende Beifahrerin , dann in die Kieskuhle meines Vertrauens , und dort auf die LKW-Waage. feddich
Ergebnis: mit Fahrer und allem Furz und Feuerstein = 3340 Kg, fehlt nur noch die Madame :)


Das heist aber nicht das Du nicht überladen fährst.
Nicht insgesammt,sondern auf einer Achse.

Einmal nur die Vorderachse und einmal gesammt muß schon sein,mach ich immer.

Weil die Polizei unterwegs auch nur achsweise wiegt.

Dieter

maximus am 04 Dez 2011 12:24:54

oldpiter hat geschrieben:Ach, wenn das alles mal so einfach währe...... :roll:
Ich fange mal an:


maximus hat geschrieben:Das bedeutet bei einem WoMo: Wassertank gefüllt, Fahrer eingerechnet und
selbstverständlich mit der realen Ausstattung des Fahrzeugs gerechnet, also Sat, Solarzellen,...und was sonst an Optionen gewählt wird.

Keinesfalls stehen in der Zulassungsbescheinigung nur die Prospektwerte.


Die o.g Bestimmungen sind noch aus der Zeit, als wir noch Fz-Brief und Fz-Schein hatten.



Hallo Peter,
vielen Dank für Deine Ausführungen, die ich natürlich weitestgehend teile. Ich muss aber doch noch mal auf das Thema „Eintragungen in der Zulassungsbescheinigung“ zurück kommen.

Damit keine Missverständnisse entstehen: Selbstverständlich zählt am Ende bezüglich des Gewichtes nur das, was auf der Waage angezeigt wird. Und wie man die Achslasten richtig erfasst, das hast Du und haben andere ja klar beschrieben. Mir geht es also im Folgenden nur darum, was der Hersteller „verpflichtet“ ist, in der Zulassungsbescheinigung einzutragen.
Dazu habe ich auf der Internetseite der Polizei Rheinland Pfalz folgenden Text, speziell für Reisemobile, gefunden:

Zitat Beginn:
„Das Leergewicht: (Fahrzeug inklusive vollem Kraftstofftank, Fahrergewicht (75 Kilo), Bordwerkzeug, Ersatzrad, Verbandskasten und Warndreieck) lässt der Aufbauhersteller in die Kfz-Papiere eintragen, wenn das Fahrzeug vom Band kommt........Für Fahrzeuge, welche ab dem 01. Juli 2003 erstmals in Verkehr gebracht werden, wird für die Kraftstofffüllung nur noch 90 % des Kraftstofftankfassungsvermögens berücksichtigt. Dafür muss das Leergewicht, so wörtlich "zu 100 Prozent gefüllte Systeme für andere Flüssigkeiten (ausgenommen Systeme für gebrauchtes Wasser)" beinhalten. Für Reisemobile bedeutet das: voller Frischwassertank und Gasflaschen, Boilerinhalt und - wenn vorhanden - Wasser im separaten Spültank der Toilette. Die Berücksichtigung von Fahrergewicht (75 Kilo), Bordwerkzeug, Ersatzrad, Verbandskasten und Warndreieck) bleiben ebenfalls bestehen.“
Zitat Ende.


Das ist doch eine klare Formulierung. Selbstverständlich ist der Halter für all das verantwortlich, was er nachträglich selbst einbaut oder einbauen lässt.
Dass die Hersteller sich daran nicht halten, das ist ein ganz anderes Thema.
HG
Albert

Lancelot am 04 Dez 2011 12:28:48

maximus hat geschrieben:Das ist doch eine klare Formulierung.


Hi Maximus,

noch genauer und detaillierter DA : --> Link

Oder DA : --> Link

Aber wie Du richtig sagst : die Hersteller müßten sich halt dran halten ...

oldpiter am 04 Dez 2011 13:14:30

maximus hat geschrieben:Das Leergewicht: (Fahrzeug inklusive vollem Kraftstofftank, Fahrergewicht (75 Kilo), Bordwerkzeug, Ersatzrad, Verbandskasten und Warndreieck) lässt der Aufbauhersteller in die Kfz-Papiere eintragen, wenn das Fahrzeug vom Band kommt........


DAS gilt nur für das Referenzfahrzeug und nicht für jedes Einzelne.
Es werden nur die Daten DIESES Fz aus der EWG Übereinstimmungserklärung übernommen.

Nochmal ganz deutlich: Eine Satanlage, TV, Solaranlage, Aufbauklimaanlage u.s.w. ist NICHT in den Angaben der Zul.Besch.TeilI enthalten.

Im Übrigen müsste sonst - bei nachträglichem An-oder Abbau - jedesmal das Fz zum TÜV und die Änderung dann
an die Zulassungsstelle gemeldet werden.

Der (arme) Hersteller darf auch nicht einfach Daten messen und in "amtliche Zulassungspapiere" eintragen.
Das darf nur ein aaS (amtlich anerkannter Sachverständiger nach dem Kraftfahrsachverständigengesetz).
Der Hersteller überträgt nur die Daten aus der Übereinstimmungserklärung.
Diese Daten wurden von dem "Fachmann" gemessen.
Anders währe es bei EBE (Einzelbetriebserlaubnissen).
Da würde jedes Fz einzeln durch den aaS vermessen und zugelassen - für einen
Hersteller unbezahlbar.

Paul am 04 Dez 2011 14:03:24

garagenspanner hat geschrieben:moin moin WoMo-Gemeinde ,

wir hatten Heute das Plaisier den ALPA das erste Mal aus der Nähe zu betrachten.
Uns gefällt das Fahrzeug nicht so arg. Die Betten -Situation ist uns leider viel zu eng ( Sitzhöhe ) . Am besten gefallen hat uns das durchdachte Stau-Raum Angebot. Das war es dann aber auch schon.
Wir sind eher am A7871-2 bzw. am XXL-Alkoven "hängengeblieben"

vom See im Regenland
Jan


So wie Jan ging es mir heute auch....

Eine Auffälligkeit:
Die Bad-Tür war von oben stark in Mitleidenschaft gezogen - wieso?
Wer die leiter zum Alkoven herunterklappt muss schon sehr (!) vorsichtig sein um nicht auf den Griff der Tür zu stoßen.

Diese ist auch nur Dethleffs-Standard.
Das kannte ich von Eura aber ganz anders (dort Haushaltsqualität).

Auch die Hängeschränke über der Hecksitzgruppe usw. sind doch eher aus der Standardklasse.

Die optische Anmutung mag in diese gehobene Preisklasse passen, nicht aber das Anfassgefühl der Möbel, Griffe usw.
Ähnlich ging es einem Ehepaar, das vor/neben mir mit einem der Verkäufer/Berater sprach.

maximus am 04 Dez 2011 16:03:49

oldpiter hat geschrieben:.....

Nochmal ganz deutlich: Eine Satanlage, TV, Solaranlage, Aufbauklimaanlage u.s.w. ist NICHT in den Angaben der Zul.Besch.TeilI enthalten.

Im Übrigen müsste sonst - bei nachträglichem An-oder Abbau - jedesmal das Fz zum TÜV und die Änderung dann
an die Zulassungsstelle gemeldet werden.


Ich denke, Peter, mit diesen Erklärungen passt das.

Ein Fazit folgt allerdings daraus:
Der Eintrag in der Zulassungsbescheinigung ist völlig unsinnig,
- weil er mit dem individuellen Fahrzeug wenig zu tun hat
- keine juristisch eindeutige Definition zugrunde liegt
- und die korrekte Eintragung nicht einklagbar ist.

Dies ist meineserachtens ein weiteres Schupfloch dafür, dass die Händler selbst mehr als grenzwertige Fahrzeuge verkaufen dürfen und die Verantwortung zu stark beim Käufer liegt. Der wird meistens erst schlau, nachdem er einmal hereingefallen ist (manche machen auch dann noch die Augen zu). Doch dieses Thema wurde ja schon ausgiebig und an vielen Stellen diskutiert.

HG
Albert

maximus am 04 Dez 2011 16:07:00

Lancelot hat geschrieben:
Hi Maximus,

noch genauer und detaillierter DA : --> Link

Oder DA : --> Link


...danke, Wolfgang
HG, Albert

oberstdorfer am 04 Dez 2011 17:32:31

Gast hat geschrieben:
garagenspanner hat geschrieben:Wir sind eher am A7871-2 bzw. am XXL-Alkoven "hängengeblieben"

vom See im Regenland
Jan

Das ist eine gute Wahl :)


Besonders wenns dann ein XXL wird :D

Gast am 04 Dez 2011 17:59:01

oberstdorfer hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:
garagenspanner hat geschrieben:Wir sind eher am A7871-2 bzw. am XXL-Alkoven "hängengeblieben"

vom See im Regenland
Jan

Das ist eine gute Wahl :)


Besonders wenns dann ein XXL wird :D



Jaaa, der auch, aber ich meinte den Besseren, den Erstgenannten :D

icealiens97 am 04 Dez 2011 18:17:40

Gast hat geschrieben:
oberstdorfer hat geschrieben:
Gast hat geschrieben:
garagenspanner hat geschrieben:Wir sind eher am A7871-2 bzw. am XXL-Alkoven "hängengeblieben"

vom See im Regenland
Jan

Das ist eine gute Wahl :)


Besonders wenns dann ein XXL wird :D



Jaaa, der auch, aber ich meinte den Besseren, den Erstgenannten :D


Kann ich nur bestätigen. Der 7871-2 ist wohl das Auto mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis.

Der XXL bietet natürlich noch mehr Qualität an Möbel/Aufbau/Fahrwerk. Man muss es halt auch bezahlen. Vom reinen Nutzwert her sind die Fahrzeuge meiner Meinung nach gleich (Beide mit Raumbad, beide mit Alde zu haben, beide haben ausreichend Zuladungsreserven, beide Doppelboden etc)


Martin

Gast am 05 Dez 2011 09:43:04

Guten Morgen,

habe gestern Abend mal ein weinig in unseren Unterlagen gewühlt!

Unser "Dicker" hat, vor der Auslieferung, eine Einzelabnahme ( inkl Gutachten) beim TÜV bekommen. Hier wurde alles, selbst mit Bildern von unserem "Dicken" dokumentiert.

Wenn ich mich nicht verguckt habe 8) , wiurde ein Gesamtgewicht von 3620 KG ermitttelt, hier waren alle Ein und Umbauten schon drin.

dieter2 am 05 Dez 2011 11:44:58

Stephan1 hat geschrieben:Wenn ich mich nicht verguckt habe 8) , wiurde ein Gesamtgewicht von 3620 KG ermitttelt, hier waren alle Ein und Umbauten schon drin.


Jetzt währe interessant zu wissen was auf den einzelnen Achsen fällt :!:

Dieter

nanniruffo am 05 Dez 2011 11:49:30

Hallo Stephan1,

das passt m.E mit den Aussagen des Herstellers zusammen. Der Basis-ALPA sollte ca. 33?? KG leer wiegen (incl. 75 KG für den Fahrer) . Wenn man darauf alle Eure Einbauten und Zubehör rechnet (vom dicken Motor bis zur Sat-Anlage) kommt man wahrscheinlich auf das im Gutachten erwähnte neue "Leergewicht" von 3620 KG (wieder incl. 75 Kg für den Fahrer/in).

Darauf müsste man jetzt noch die Bestandteile, die zum Gewicht im fahrfertigen Zustand gehören dazurechnet (Flüssigkeiten, Gas, Kabel etc.), werden es wahrscheinlich so ungefähr 3820 KG. Dann verbleiben eine rechnerische Zuladung von 680 KG. Unser bestellter ALPA wird wahrscheinlich auf eine ähnliche Masse kommen.

Wenn Hhhermann ein ähnlich schweres Fahrzeug besitzt wie Ihr, dann hat er wahrscheinlich ein wenig zu viel eingeladen.

Die 4500 Kg Gesamtmasse sind aber, da muss ich hhhermann recht geben, nur unter großen Mühen zu erreichen, da die Achslasten hier komplizierte Grenzen setzen. Da wird es schon für ihn wichtig sein, die Hinterachse mit einer Luftfeder und Auflastungsbescheinigung auf 2600 Kg zul. Achslast zu bringen.

Da wir unseren ALPA Ende Februar oder Anfang März bekommen, schauen wir mit großem Interesse auf Eure zusätzlichen und nachträglichen Arbeiten und Einbauten am ALPA. Einige Dinge sind uns auch aufgefallen und Ihr habt uns gut "vorgemacht", wie die kleinen "Problemchen" (Ecken der Sitzgruppe, "Glasvitrine" etc. ) zu korrigieren sind. Danke dafür und für die Dokumentation.

Herzliche
Thomas

P.S.
Es ist übrigens sehr beliebig (und zunehmend langweilig), immer auf die bösen Hersteller zu schimpfen mit der Andeutung, dieser würde die Gewichte absichtlich und professionell verschleiern. In fast jedem Womo-Katalog (und so auch bei Dethleffs) sind alle Angaben enthalten, mit denen der geneigte Leser sich die Masse (leer, oder in fahrbereitem Zustand) seines geplanten Fahrzeuges sehr gut selber zusammenstellen kann.

Gast am 05 Dez 2011 11:55:46

Vielleicht ist Hhhermann ja auch ein Fake!!

nanniruffo am 05 Dez 2011 13:31:43

Hallo Stephan1,

Tja, könnte sein.

Ich hab´mir die Bilder und den Grundriss des Alpa gestern noch einmal intensiv angeschaut und muss sagen, dass die Lastverteilung eigentlich doch genau richtig gemacht wurde. Die schweren Bauteile (Küche, Kühlschrankturm, Bad mit Toi, Schränke etc. ) sind alle auf bzw. vor der Hinterachse. Hinter der Hinterachse ist doch eigentlich "nur" noch die Sitzgruppe und die Oberschränke. Genauso wird es auch vom Chassis-Hersteller und von Fiat empohlen.

Weniger Einbauten-Gewicht kann man doch garnicht nach hinten bringen. Unter der Voraussetzung, dass die schweren Güter in den vorderen Stauraum und die "voluminösen" Dinge in die Garage (Fahrräder, Tisch und Stühle etc.) in die Garage ganz hinten geladen werden, müssten die Achslasten eigentlich stimmen.

Unser vorheriger Karmann Ontario war genauso lang (739 cm) und hatte den gleichen Achsabstand (403 cm) wie der ALPA, also auch den gleichen Hecküberhang. Er war zwar niedriger aber da er vorne als Ti (ohne Alkoven) sicher etwas leichter war als der ALPA müsste eigentlich die relative Hecklastigkeit sogar etwas größer gewesen. Auch weil sein Doppelboden zu niedrig für wirkliches Gepäck war und alles in den Heckstauraum musste. Ich hab´zwar nie etwas gewogen (Das Ding war ursprünglich ein 4,25 to-er und später abgelastet auf 3,5 to), aber das Fahrverhalten war (auch dank ALKO) immer absolut untadelig und kein bisschen schwammig, geschweige denn hätte jemals die Federung durchgeschlagen.

Übrigens ist mir mit dem Karmann am Zirler Berg auch "die Düse" gegangen, zwar nicht so schlimm wie bei dem MB 6-Toner Carthago, aber angenehm war das auch mit dem Karmann nicht. Da muss man wirklich verdammt vorsichtig sein und die vielen Warnhinweise kommen sicher nicht von ungefähr.

Herzliche
Thomas

rena am 05 Dez 2011 14:34:19

Fazit: wir freuen uns auf unseren Alpa, der auch im März geliefert wird.........und meiden dann den Zirler Berg.

LG Rena

Gast am 05 Dez 2011 14:36:22

rena hat geschrieben:Fazit: wir freuen uns auf unseren Alpa, der auch im März geliefert wird.........und meiden dann den Zirler Berg.

LG Rena


Musst Du nicht!!!

Beim hochfahren kann nichts passieren :kuller: :kuller: :kuller:

Lancelot am 05 Dez 2011 14:40:39

rena hat geschrieben:.......und meiden dann den Zirler Berg.


Weiß wirklich nicht, was ihr alle mit dem Zirler Berg habt .. :gruebel: Gehört zu unseren "Hausstrecken", sind da schon x-mal mit allen möglichen Fahrzeugen gefahren.

Klar : "runterbrennen" sollte man da (vorsichtshalber) nicht, schon garnicht mit einem schweren Fahrzeug. Aber bei vernünftiger und vorausschauender Fahrweise schafft das sicher auch eine Duc-Bremse problemlos :)

Also "rena" : nur freuen ... und keine (überflüssigen) Gedanken zu den Bergen :)

hhhermann am 05 Dez 2011 23:46:40

Hallo stephan1 und nanniruffo,

ich habe wirklich Sinnvolleres zu tun, als hier den "Fake" zu spielen !

Ich wollte eigentlich nur mal "reinhören" ob es ALPA-Fahrer gibt, die evtl. ein ähnliches Problem haben, wie wir.
Das scheint wohl nicht der Fall zu sein, und damit ist meine Frage auch schon beantwortet.

Für mich steht und fällt das gesamte Thema mit dem Eintrag in den Papieren.
Bei uns stehen definitiv 3.567 kg in Spalte G der Zulassungsbescheinigung I.
Und die muß die Masse im fahrbereiten Zustand ausweisen, so steht es auch in den Begriffsdefinitionen auf der Rückseite des "Scheines".
Da interessiert mich überhaupt nicht, wie die Hersteller das evtl. ermitteln, oder ob die möglicherweise 5 % Differenz irgendwo einarbeiten dürfen oder nicht, ich muß mich doch als Verbraucher darauf verlassen können, was die da rein schreiben, ohne daß ich das durch eine Fahrt über die Waage erst noch nachkontrollieren muß !?
In dieser Zahl muß dann wohl alles werksseitig eingebaute Zubehör enthalten sein.
Und daß die Hersteller jedes Fahrzeug extra verwiegen müssten, ist doch Quatsch. Sie können doch ein mal das Gewicht der Standardausführung ermitteln und einfach durch Hinzurechnen oder evtl. Abziehen der einzelnen Stückgewichte des Zubehörs das individuelle Gewicht eines jeden Fahrzeuges ermitteln, so, wie es das Werk verlässt, das ist doch "stinkeinfach", das kann ein Computer schon ganz alleine.

Und die Differenz von 4.500 kg zGG auf 3.567 kg, die bei mir eingetragen sind, ist definitiv 833 kg !!
Daß ich davon natürlich noch meine nachträglichen Einbauten abzuziehen habe, ist klar, das kann natürlich das Werk nicht wissen.

So, und die so ermittelte Zuladung packe ich in das Auto rein, fahre los und erlebe dann so nen Schiffbruch !

Natürlich, wenn ich jetzt von Dethleffs mitgeteilt kriege, daß es eben nicht 3.567 kg, sondern offensichtlich 3.799 kg sein sollen (kann ich derzeit noch nicht prüfen), dann habe ich natürlich gleich mal fast 250 kg überladen.
Wenn ich dann noch so ein Auto habe, das schon von Haus aus "Spitze auf Knopf" konstruiert ist und eine Lastverteilung innerhalb des zGG ohne Überladung der HA eigentlich gar nicht möglich ist, brauche ich mich nicht wundern, wenn mir dann in so einem Extremgefälle die Bremswirkung "wegbricht".

@nanniruffo:
Sag mal, hast Du einen anderen ALPA angesehen, als wir haben (grins).
Bei uns ist es so, daß vorne auf der Achse und zwischen den beiden Achsen kaum Gewicht gebunkert wird.

Von vorne nach hinten:
Alkoven (fast leer), Bad (nix drin), Dusche (leer), Eingangsbereich (leer)
Vorne sind nur die beiden Kleiderschränke, die man evtl. mit 30-40 kg beladen kann, darunter ist der große Stauraum, in den wir alles Schwere reingestaut hatten und gerade mal 200 kg reingekriegt haben.
(Ok, wenn ich jetzt irgendwie nur noch 450 kg laden darf, sind 200 kg da vorne schon ganz schön viel, wenn ich aber von der ursprünglich errechneten Rest-Zuladung von ca. 730 kg ausgehe, sind 200 kg da vorne kaum was, weil nämlich dann noch etwa 500 kg für hinten übrigbleiben)
...und ab jetzt sitzt alles auf oder hinter der Hinterachse:
Kühl-, Gefrierkombi, 2 Proviantfächer im Doppelboden, die Küche mit großen Schubladen und 4 Hängeschränken, 1 Proviantschrank hinter der Kühlkombi, die 6 Hängeschränke über der Rundsitzgruppe, Stauraum (von innen zugänglich) unter der Rundsitzgruppe, zwei riesige Staufächer hinter der Rundsitzgruppe unter dem Heckfenster und natürlich die große Garage unter der Rundsitzgruppe. Außerdem sitzen Frisch- und Abwassertank zu allem Überfluß auch noch auf, bzw. hinter der HA.

Das heißt ja nicht, daß ich nun alle Staukästen auch vollladen muß bis unter die Hutschnur, wenn ich aber insgesamt nur noch knappe 500 kg Zuladung habe und vorne 250 reinpacke, somit also hinten nur noch 250 kg reinpacken kann, brauche ich nicht solche Stauräume, was will ich damit, Styropor nehme ich normelerweise nicht mit auf Reisen, hätte aber gerne vielleicht mal nen kleinen Roller in die Garage gestellt.

...und mit weniger Gewicht und weniger Stauräumen, hätten wir auch unseren 3,5 Tonner behalten können !

Naja, nichts für ungut, ich kann jetzt eh nichts machen, ich laße das Thema jetzt ruhen bis wir Anfang Februar wieder zurück in Deutschland sind und dann werden wir sehen, wie das weitergeht.

Schönen
hhhermann

Gast am 06 Dez 2011 06:29:41

Also ich weiß nicht recht, aber ich finde das durchaus nachvollziehbar, was hhherman schreibt.
Ich würde es sicher genauso sehen.
Kann ja nicht Aufgabe des Kunden sein, zu ermitteln, ob die Zahlen des Herstellers stimmen oder nicht.
Genausowenig kann es ja eigentlich sein, dass ein Auto so am limit läuft, dass ich einen Packplan brauche, der mir genau vorscheibt, wo ich was reinpacke. Grob ja, klar, bei auffallend schweren Dingen, aber es kann ja nun irgendwie nicht sein, dass das alles bestimmend ist beim Laden.
Ich fänd es bspw. schon sinnvoll, dass das schwere Kühlgut und/oder Getränke vielleicht in den Kühlschrank kommt und nicht ins vordere Staufach :D Wenn die hintere Achslast schon soweit ausgereizt ist, ist das, wenn dann auch noch die Tanks voll sind und vielleicht noch die eine oder andere Zusatzbatterie verbaut ist, man fast nichts mehr laden darf, ist das schlecht.

Über einen Punkt bin ich jedoch gestolpert.
"... würde auch gerne mal einen Roller mitnehmen".
Witzige Vorstellung, in die Garage eines Alpas einen Roller zu packen.
Also da hast Du beim Kauf definitiv nicht drauf geachtet.
Also ich denke, da passt nicht mal ein Rollerchen rein - allenfalls vielleicht ein Mofa - oder meintest Du so einen kleinen Tretroller? :)

Paul am 06 Dez 2011 09:27:59

Ich würde (theoretisch) auch bei Vorhandensein einer Heckgarage mit der Bestückung durch einen Roller kalkulieren.
Das müssten/sollten auch die Hersteller!
(da ist Dethleffs nicht allein...)

Sonst sollte es nicht "Heckgarage" heissen, sondern Stauraum im Heck.
Garage ist immer für Fahrzeuge - und ob dann Roller oder 3-4 Fahrräder (oh ja, der ALPA ist ja eigentlich nur für 2...) ist auch egal.

Wie die Heckgaragen belastet werden dürfen, sollten die Hersteller also eigentlich immer mit angeben (passiert leider nur selten....)

hawe11 am 06 Dez 2011 09:49:37

Wenn der Betroffene eine Europatour startet und alles was Er benötigt mit nimmt incl. Fahrräder und Roller weiß Er genau das sein Fahrzeug ,egal welche Marke auch immer, am Gewichtslimmit liegt. Nun hats eben ein Fahrzeug erwischt, welches neu auf dem Markt ist! Deshalb sollte man diesen Bericht kritisch sehen,aber für alle Fahrzeuge und nicht nur im Bezug auf den Alpa.Ich lade mein Womo jedenfalls immer gewichtsbewusst.Und gehe davon aus,das wir alle dieses tun! Warum also nicht auch Hhhhermann?!? :wink:

Gast am 06 Dez 2011 10:21:35

@all: Er hat weder Roller noch Fahrräder dabei!!

Lieber Hermann, da ich mittlerweile Informationen über dich bekommen habe, nehme ich den "Fake" zurück! Was mich wirklich brennend interessieren würde ist, was hast Du alles dabei?? Ich komme einfach nicht mit deinem Gewicht klar.

Es gibt im www mittlerweile einen sehr aktiven, offenen Zusammenschluss diverser ALPA-Fahrer, in dieser geschlossenen Gruppe wird sich rege über den ALPA ausgetauscht ( hier haben nur ALPA-Eigner Zugang!!) Wir werden deine weiteren Aussagen und Berichte sehr aufmerksam verfolgen.

Vielleicht könne wir ja alle gemeinsam das Problem lösen.

Ich wünsche Euch, trotz der Probleme, weiterhin eine gute Reise und besonders viel Durst und Hunger!! Durch das verzehren der Vorräte ergibt sich automatisch eine neue Gewichtsverteilung :D

Lancelot am 06 Dez 2011 10:36:07

Stephan1 hat geschrieben:... was hast Du alles dabei??


Genau DAS dürfte die Gretchenfrage sein ... :roll: Jedenfalls was die mögliche Überladung anbelangt!

Was ich trotzdem nicht verstehe ist die heiß-gelaufene Bremse : auch bei 200kg Überladung muß eine Bremsanlage (sinnvolle Bedienung vorausgesetzt, "hhhermann" hat ja dargelegt, daß er reichlich Erfahrung hat) das locker abkönnen ..

traveller-71 am 06 Dez 2011 10:44:36

@Stephan1
Du hast doch das Posting von hhhermann an Deinen Dethleffs Ansprechpartner oder was auch immer weitergeleitet. Was kam dabei raus?
Ich meine was hhhermann zum Thema Gewichtsverteilung schreibt, scheint mir schon schlüssig zu sein.

Gast am 06 Dez 2011 10:46:20

Genau das lieber Wolfgang ist ein Punkt den ich nicht verstehe!!

Wir sind, mit unserem alten "Dicken" Hymer Tramp trotz Trommelbremsen hinten, oft genug den Zirler von allen Seiten gefahren, meist auch mit dem kompletten Urlaubsgepäck! Ich hatte nie Probleme dort und auch nie darüber nachgedacht.

Wahrscheinlich sind, nach einem falschen Bremsmanöver, die Bremsbeläge bei Hermann eh hin. Ich würde erst nach einem Besuch in einer Fachwerkstattt die Reise fortsetzen.

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