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Hallo,
dies ist mein erster Beitrag hier, obwohl ich in diesem Forum schon seit einigen Monaten lese. Erstmal ein dickes Kompliment: Ich finde dieses Forum wirklich klasse! Ich habe hier schon viele interessante Informationen gefunden und finde den Umgangston hier sehr nett. Wir sind noch ziemliche Neulinge im Wohnmobilbereich, aber sehr begeistert von dieser Art des Reisens. Nun stehen wir gerade vor der Frage, ob wir uns ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen sollen. Nachdem wir letzten Sommer in der Normandie überall Wohnmobile gesehen haben und uns diese Art des Reisens sehr interessant schien, haben wir uns spontan im Frühling für 2 Wochen ein Wohnmobil gemietet und sind damit in den Süden Frankreichs gefahren. Es war ein sehr schöner, aber leider auch sehr teurer Urlaub, da die Miete und Versicherung des Wohnmobils recht teuer waren und wir insgesamt wesentlich mehr Geld ausgaben als im Vorjahr im Hotel in der Hauptsaison mit täglichem Essengehen. Der Urlaub mit dem Wohnmobil hat uns solchen Spaß gemacht, dass wir nach dem letzten Urlaub überlegt hatten, uns ein Wohnmobil zu kaufen, den Gedanken aber zunächst wieder verworfen haben, da ja die Anschaffungskosten sehr hoch sind. Jetzt steht wieder ein Urlaub vor der Tür, wir wollen für 3 Wochen in die Bretagne und wollten eigentlich in eine Ferienwohnung, da uns die Wohnmobilmiete in der Hochsaison zu teuer schien. Aber der Gedanke an einen Wohnmobilurlaub lässt uns nicht los und wir überlegen jetzt, uns ein gebrauchtes, älteres Wohnmobil zu kaufen und möglicherweise in einem Jahr wieder zu verkaufen. Jetzt meine Frage an euch "alten Hasen": Was denkt ihr, wann sich der Kauf eines Wohnmobils rechnet? Stimmt es, dass es sich eigentlich nur dann rechnet, wenn man mehrere Monate jährlich unterwegs ist und es eigentlich eher ein sehr teures Hobby ist, als die Möglichkeit, Urlaub zu vernünftigen Preisen und weitab vom Pauschaultourismus zu machen? Macht es rein finanziell Sinn, ein 10-15 Jahre altes Wohnmobil zu kaufen, es ein Jahr lang zu benutzen und danach wieder zu verkaufen? Welche Nachteile haben diese alten Wohnmobile - natürlich abgesehen davon, dass ein neues Womo mehr Komfort bietet und natürlich weniger abgewohnt ist? Oder sollte es dann eher ein etwas neueres Wohnmobil sein? Wieviel Wertverlust hat ein Wohnmobil denn pro Jahr? Was hat euch denn dazu bewogen, euch ein Wohnmobil zu kaufen? Ich bin gespannt auf eure Antworten und hoffe, ihr lasst euch von den vielen Fragen nicht abschrecken. : ) Liebe , Rikia Hallo, und herzlich willkommen im Forum :)
Um ganz ehrlich zu sein, haben wir diese Kosten NutzenRechnung nie wirklich ausgerechnet. Uns ging es in erster Linie darum, wie wir unseren Urlaub in Zukunft gestalten wollen. Diese Massenabfertigung mit irgentwelchen Flugreisen und Hotelclubs waren uns zuwider. Dann auch noch in irgendeiner Ferienwohnung festzusitzen und nur Tagesausflüge machen zu können sagte uns auch nicht wirklich zu. Zu allem Überfluss kam noch hinzu, daß ich mit unserem Vierbeiner viel auf Turnierveranstaltungen bin. Kanutouren sind bei uns auch noch ein Thema. Da fiel die Entscheidung eigenlich garnicht so schwehr, uns für ein Wohnmobil zu entscheiden. Das ganze ist jetzt schon 9 Jahre her und wir haben diesen Schritt bis heute nicht bereut. :razz: Bis wir allerdings unser erstes Wohnmobil gekauft haben, vergingen allerdings fast drei Jahre. Wir sind die Händler abgeklappert von Pontius bis Pilatus :eek: Wir wussten ja nicht so wirklich, was für ein Modell wir denn nun wirklich wollten. Welche Aufteilung soll es sein, welches Basisfahrzeug soll es sein, welche Ausstattun usw. Bis wir eines Tages unser Womo gefunden hatten das vom Preis her unseren Vorstellungen ohne wenn und aber zusagte. Es war ein gebrauchter Detleffs Globetrotter Alkoven, damals 7Jahre alt, mit Küche im Heck und Sitzgruppe in der Mitte. Basisfahrzeug war ein Fiat Ducato mit 2,5l Saugdiesel. Haben ihn erst letzes Jahr im April verkauft weil wir uns nach langem ringen für einen Neueren entschieden hatten. War reiner Zufall, daß wir ihn beim Händler gesehen hatten. Na ja, so hat jeder glauben wir, seine eigenen Vorstellungen vom Reisen. 8) und Wilkommen Toni & Linda Mein Wohnmobil kostet mich umgerechnet inkl. Anschaffung um die 650.-Euro im Monat , das sind gut 7800.- Euro im Jahr ohne Instandhaltung und Einbauten (Auf 10Jahre gerechnet). Wenn Dich Deine gesamten Urlaube wesentlich mehr kosten rechnet es sich vielleicht . Zu den Monatlichen Kosten kommen natürlich noch die Kosten für den Urlaub hinzu . Wirklich rechnen wird es sich nur über den Urlaub - Im Wohnmobil ist der Urlaub immer gut (?) Beim fliegen z.b. in die Türkei kanns schon mal mit dem Rückflug schwierig werde. Einen guten gebrauchten hätte ich mir auch gekauft, zumal bei Wohnmobilen die Lebendauer anders bewertet wird wie bei KFZ/PKW . Die Kosten/Nutzen-Rechnung, um zu sehen, ab wann sich die Eigenanschaffung eines Wohnmobils lohnt, hängt meiner Meinung nach einfach von zu vielen - meist mittel- bis langfristig kaum zuverlässig ermittelbaren - Faktoren ab (s. Wohnmobil-Steuer), um zu einem verlässlichen Ergebnis zu kommen.
Du mußt davon überzeugt sein, dass das Reisen mit dem Wohnmobil "Dein Ding" ist, und wenn Du es Dir leisten kannst, dann kauf es. So einfach ist das :D Billigere Möglichkeiten, in Urlaub zu fahren, gibt es zuhauf :!: Aber ich glaube, das ist für die meisten hier nicht das Kriterium. Den Wiederverkauf nach einem Jahr würde ich vorsichtshalber mal lieber nicht in die Rechnung mit aufnehmen, denn dann wird die Kostenbilanz sicherlich noch mehr zu Ungunsten eines Wohnmobilkaufs ausfallen. Ich will ja nun nicht allzusehr "Schwarz-Malen" und Euch keinesfalls vom Kauf eines Mobils abraten. Wie gesagt: wenn Ihr überzeugt davon seid, dass es für Euch passt und Ihr außerdem ein gutes Fahrzeug "erwischt", dann lohnt es sich auf jedenfall je mehr, umso länger ihr es haltet. Gerhard Auch wir haben nie eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufgestellt, da uns das Reisen im VW-Bus schon in früheren Zeiten begeistert hat und wir nach dem Dauercamperdasein (wegen unserer Kinder) endlich wieder fahren wollten. Natürlich wieder im VW-Bus. Aber mit Peters Rückenproblemen wurde uns das Bett doch zu eng, und wir legten uns dann einen kleinen Großen zu, der eine Saison in der Vermietung war und die Schallgrenze von 30.000 € nicht überschritten hat. Leider sind wir keine Bastler, haben in punkto Technik vier linke Hände :oops: und daher genötigt, ein etwas jüngeres Fahrzeug zu fahren.
Gerade groß genug, um unseren Ansprüchen gerecht zu werden und klein genug, um ohne Einschränkungen finanzierbar zu sein. Wenn die meisten von uns ganz ganz erlich sind, lohnt sich ein WoMo von der Kosten, Nutzen Seite fast nie. Anschaffungs- und Unterhaltskosten, Spritt- und Lebensmittelkosten während der Reise und der Wertverlust rechnen sich nur für Leute, die das Mobil auch beruflich nutzen. Allein für die laufenden Kosten fahren andere 14 Tage pauschal in Urlaub und zwar nicht schlecht. Für mich ist WoMo fahren eine Philosophi der ich schon seit 28 Jahren folge. Bettenburgen und 14 Tage an einem Ort festsitzen, ob Regen oder Sonne, ob nette oder miese Leute, - nein Danke.
Für mich ist WoMo fahren eine der teuersten, aber auch schönsten Art meine Frezeit zu gestalten. Viele präses Hallo
Ich (Mann) traf eine Frau. Die gab mir den Tipp von einem Womo. Ich wollte nicht. Dann rechnete ich, unser 2. Auto durch. Dann fand ich die billgste, aber nicht luxuriöse Lösung: Einen Pössl, Adria oder wie sie alle heißen. Für die fun-steigerung gibt es noch ein Dachzelt (ergibt 4 Personen und Hund). Das war mit Abstand die billigste Lösung - abgesehen davon, das der Urlaubskonsum rapide anstieg. Das ist eine Idee zum prüfen. Nicht für Jedermann! lg rup Wie schon von den anderen geschrieben, rein betriebswirtschaftlich wird es schwer sein, einen Wohnmobilkauf mit schwarzen Zahlen zu unterlegen. Die Variablen sind vielfältig.
Aber neben diesen harten Finanzfakten gibt es diverse Softskills zu bedenken. Wie ihr selbst bereits gemerkt habt, Wohnmobilurlaub ist ein Virus. Hier einige unserer Urlaubserfahrungen, die völlig ausreichen, um für uns die Frage danach, ob sich ein WoMo-Kauf lohnt mit "JA" zu beantworten. 1. Letztes Jahr waren wir in Ungarn. 14 Tage Urlaub waren geplant, aber von den ersten 3 Tagen waren 2 Regentage :( . Die Lösung, ca. 500 km weiterfahren und an den istrischen Stränden die Sonne genießen :) . 2. Freitag Mittag, die Sonne scheint. Die Lust auf Gartenarbeit hält sich in Grenzen. Also schnell ein paar Sachen ins WoMo und ab in eine Richtung, die uns gerade interessiert. 3. ... :) Ja, so ist das, die Betriebswirtschaftslehre ist die eine Seite (Verstand) und die Emotionen sind die andere Seite. Welche Seite bei uns gewonnen hat und immer wieder Gewinnen wird, muss ich ja nicht weiter ausführen. ob es sich rechnet, hängt sehr davon ab, welche Dinge Du wie hoch bewertest. Zum Thema Mieten: Für mich ist die Unabhängigkeit sehr wichtig. Auch die U. von Vermietern. Wenn ich immer dann, wenn ich wegfahren will, schon 2 Wochen oder länger vorher reservieren muss, dann abholen, dann ein- ausräumen, dann PÜNKTLICH wieder abliefern muss - dann betrachte ich das fast als Freiheitsberaubung. Und TEUER ist die Mieterei auch. Und man hat doch irgendwie immer das Gefühl, das Mietfahrzeug (egal ob Womo oder Schiffchen) auch ausnutzen zu müssen. Also mal einfach ein paar Tage irgendwo rumstehen / rumliegen, das macht schon fast nervös. Und rechtzeitig wieder die Heimreise antreten. Wg. Wetter verkürzen oder verlängern, das ist nicht. Man sitzt fest im Mietkorsett. Das nur zum Thema mieten. Für uns war auch ausschlaggebend, daß man mieten nicht über
das Wochenende kann, sondern fast immer nur ganze Wochen. Wir fahren aber auch gern mal von Freitag bis Sonntag oder Montag. Bis vor kurzem, hatten wir einen feststehenden Wohnwagen. Ich fand es schlimm, wenn es mal wieder nicht Sommer wurde und wir im Regen, dann dort gesessen haben oder frühzeitig nach Hause sind ( Ferienwohnung ähnlich, wenn gebucht muß ich da Urlaub machen). Für dieses Jahr haben wir gesagt, ist das Wetter schlecht, fahren wir einfach in den Süden. Leider sind uns jetzt 2 Termine in unsere 3 Wochen Urlaub dazwischen gekommen, die wir nicht absagen können. Auch nicht schlimm, fahren wir jetzt 2 Wochen, kommen dann 4 Tage nach Hause und fahren noch- mal 4 Tage weg. Das sind nur einige wenige Vorteile. Kati peterhubertus bestätigt voll und ganz meine Überlegungen, daraus ergab sich nun endlich für mich: KAUFEN
7000,-Euro 91er s.Pro. gut in Schuß und sehr gut ausgestattet. 700,-Euro Satreceiver Fernseher Wechselrichter Kleinteile 500,-Euro Steuern und Versicherung (nur Haftpflicht) 0,-Euro Einige Verbesserungen Kleinreparaturen weil ich ein wenig pingelig bin, selbermachen bin halt so 0,-Euro Essen und Trinken, muß ich ja schließlich zu Hause auch 0,-Euro Spritkosten, mein V6 mit dem ich bisher Zelten oder zu teuren Ferienwohnungen oder Wochenendtrips gefahren bin begnügt sich nicht mit 10l Diesel sondern 14l Super 0,-Euro Völlig frei zu sein, bis auf die Straßenverkehrsordnung Macht 8200,-Euro Letztes Jahr habe ich etwa 5000,-Euro für: 2 Wochen Ferienhaus Zingst (Wetter mies aber gebucht) eine Woche Womo Müritz ( Wetter durchwachsen) einmal Womo Pfinsten, mehrere Hotelübernachtungen bei Wochenendkurztrips ausgegeben. Von den Stress dabei und das Gefühl der Abzocke bei den Kurztripübernachtungen ganz abgesehen. Da kann was ich nicht hoffen will, aber immer im Bereich des möglichen liegt, sogar noch eine größere Reparatur hinzu kommen. Und wenn ich es nächstes Frühjahr verkaufen würde (was ich bestimmt nicht werde) bekomme ich garantiert noch 6000,-Euro dafür, außer ich fahre es zu Schrott. (aber genauso könnte ich ja auch Morgen tot umfallen) Also meine Rechnung ist positiv. Genau gesehen rechnet sich ein Womo meistens nicht.
Aber ein Segelboot rechnet sich ja auch nicht. Mobi Unser Feizeitverhalten hat sich seit wir ein Wohnmobil besitzen, also seit 18 Jahen total verändert. Wir machen darin 6 Wochen "richtigen" Urlaub- übernachten darin aber etwa 60 oder mehr Nächte im Jahr. Gerade kommen wir von der Loreley zurück- 3 days in Love and Peace- Woodstock feeling pur- nun in ein kleines Zelt hätte ich bei der Hitze nicht mehr krabbeln möchten. Meine Kollegin suchte im Umkreis von 30 km nach einem Hotel. Ein Wohnmobil zu haben hat nix mit Verstand und Kostenrechnung zu tun- es ist eine Gefühlssache. Mein Kollege meint immer für die Kosten könnte ich doch jedes Jahr mit der Familie auf die Malediven fliegen- will ich aber nicht. Er kutscht in seiner Freizeit mit einem Lanz- Bulldog rum- genauso wenig kosten- nutzendeckend- eben auch nur Fun.
Ach ja deine Frage nach dem Grund wieso wir ein Wohnmobil gekauft haben. Wir fuhren vorher 13 Jahre mit dem Zelt in Urlaub und mochten irgendwann die Hockclos in Frankreich nicht mehr- auch keine flüssige Butter und keine lauwarmen Getränke-und Hotelurlaub fanden wir einfach total blöd.... da kauften wir ganz spontan ein 3 Jahre altes Wohnmobil .....und waren seitdem im Urlaub alle vorher gehabten Sorgen los. Jetzt fahren wir unser 3. Womo. Das zweite war funkelnagelneu. Das neueste etwa weniger als 1 Jahr alt. Kosten tut unser Urlaub aber ähnlich wie ein Hotelurlaub. Denn wir lieben es, gut essen zu gehen und es uns vor allem in Frankreich und Griechenland einfach gut gehen zu lassen. Aretousa Ach, das wichtigste Argument hab ich ja vergessen: Wir gehen fast jedes Wochenende on Tour ohne Planung und CP-Buchung, auch in der Hauptsaison. Berichte davon gibts auf meiner Homepage :D Wenn diese unvergesslichen Wochenenden kein Argument sind ? :D :wink:
Auch das gerade stattgefundene war wieder super in jeder Beziehung. Nochn schlaue Spruch: Du kannst deinem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben ...oder so ähnlich :razz: Tja, die Vor-Schreiber haben ja alles schon geschrieben. Was das Wohnmobil am Ende gekostet haben wird, ist eh erst auszumachen, wenn der erzielte Verkaufspreis in Ansatz zu bringen ist. Bis dahin tut man gut, sein Wohnmobil halt einfach nur zu nutzen und zu genießen. Unser vorheriges, welches wir 8 Jahre lang hatten, kostete uns alles in allem pro darin verbrachter Nacht ca. 550 DM. Auf den ersten Blick viel, auf den zweiten, wenn man bedenkt, daß die Nächte zumeist zu viert darin verbracht wurden und dies oft auch in der Hochsaison, wird's erträglicher. Um die Übernachtungspreise im neuen Wohnmobil zu drücken, haben wir uns entschlossen, die Zahl der Übernachtungen zu steigern. Gestern kamen wir seit dem 3.6.2003 von unserer 150. Übernachtung zurück...
Eine Milchmädchenrechnung ...??!! Nein, im Ernst, es gibt sicher bessere Geldanlagemöglichkeiten, aber lies mal, WIE die Leute hier ihre Touren und Urlaube beschreiben. Und WELCHE Touren und Urlaube unternommen werden, das geht doch alles nicht, wenn man schon mittags mit der Hotelsuche beginnen muß ??!! Mein Schwager macht für 2 Wochen Urlaub all incl. kostet ca. 2500 Euro, dafür kauf ich mir ein kl. WOMO - noch fragen ? Ich denke auch, eine reine Kosten/Nutzen Rechnung geht immer zu Ungunsten eines Wohnmobiles aus. Es gibt aber die schon beschriebenen Vorteile gegenüber dem Pauschaltourismus oder der Ferienwohnung.
Wohnmobilmiete rechnet sich nicht wirklich sondern nur wenn man sich sagt, ich will Wohnmobilurlaub machen, aber den Rest des Jahres mich nicht weiter darum kümmern und auch keine Touren machen. Für mich kann ich nur sagen, seit dem Wohnmobil machen wir häufiger Urlaub und häufiger Touren und sei es nur übers Wochenende. :D :razz: Wir haben ein Jahr hin und her überlegt, ob wir ein Womo wollen oder nicht. Früher waren wir mit Zelt, danach mit Wohnwagen, dann mit dem California unterwegs. Ein paar Jahre hatten wir gar nichts. Dann kam der Urlaub in Neuseeland mit einem gemieteten Womo. Wir waren sofort begeistert und wollten uns ein Womo zulegen. Das war das Jahr, in dem wir hin und her überlegt haben, gerechnet haben usw. Wir beschlossen, uns kein Womo zu kaufen, weil wir auch dachten, es nicht genügend zu nützen. Vor allem will ich auch nicht auf meine Trekkingreisen in ferne Länder verzichten.
Dann wurde mein Mann sehr schwer krank, kurz nach der OP sagte er, er will jetzt ein Womo haben. Schluss mit der Rechnerei! Wir informierten uns im Internet über die verschiedenen Modelle und kamen dann auch auf die HP vom Freistaat. Wir fuhren an einem Samstag hin und wollten uns blos informieren. Kurz und gut, wir kamen mit dem Kaufvertrag heim! Also, bei uns hat das viele Rechnen nichts gebracht, es hat unsere Anschaffung nur um ein Jahr verzögert.Gerechnet wird jetzt nicht mehr! So haben wir keine Ahnung, was uns das Womo monatlich kostet. Wir sind sehr glücklich mit unserem Womo und geniessen die Zeit damit. Lg mirazu Servus,
man kann sich auch wirklich alles ungut kalkulieren. Aber hier geht es doch um unseren Lebensstil und unsere Freizeit! Die ist es mir doch wert, auch wenn`s etwas teurer ist, aber man lebt doch nur einmal und was man in diesem Leben nicht erlebt..... :?: aus`m Süden 8) Gerhard Hallo,
bei der Eintscheidung Kaufen oder Mieten kommt es darauf an, wie häufig ihr das Womo nutzen wollt. Wollt ihr nur ein- oder zweimal im Jahr damit Urlaub machen, lohnt sich ein Kauf nicht. Wollt ihr aber die Möglichkeit haben, häufiger, auch spontan loszufahren, so lohnt sich der Kauf mit Sicherheit! Wovon wir nicht viel halten, ist ein älteres Womo zu kaufen und im nächsten Jahr wieder zu verkaufen. Der Verlust ist dabei zu groß. Da macht es mehr Sinn, zu mieten, oder ein neueres Womo zu kaufen. Was den Kosten/Nutzen-Faktor angeht, ist es wie bei jedem Hobby: nicht feststellbar! Oder wie stellt man die Ralation beim Aquarium oder der Modelleisenbahn fest? Viele Gabi und Volker Wir haben uns ein 10 Jahre altes Wohnmobil gekauft und dafür den Zweitwagen verkauft. So sind die jährlichen Belastungen für Versicherung und Steuern gleich geblieben. Mein Mann fährt halt mit dem Womo wenn nötig auch zur Arbeit.
Wir sind jedes freie Wochenende (Andreas arbeitet Schicht und ist daher nur jedes 3. Wochenende zu Hause) nach Möglichkeit unterwegs. Es geht uns sehr gut und wir genießen diese Wochenenden sehr. Auch unser Sohn (10 Jahre) ist immer gerne dabei. Unser Glücksgefühl wenn wir unterwegs sind ist unbezahlbar und darum rechnet sich ein Wohnmobil für uns auf jeden Fall. Kerstin Denk immer an das Heute, denn du weißt nicht ob es das morgen noch gibt. Hallo miteinander,
nun melde ich mich auch einmal. Bin auch schon seit längerem fleissiger Leser dieses Forums und habe schon viele Tips erhalten. Wir haben unser Womo seit Ostern 2005. Die Jahre davor haben wir uns immer eins gemietet. Uns war der Mietpreis egal, denn nach der ersten Fahrt war für uns klar, dass ein Urlaub ohne Womo nicht mehr in Frage kommt. Nachdem wir letztes Jahr 3 Wochen Urlaub in Kroatien gemacht hatten, war klar, dass uns nur noch ein eigenes Womo zufrieden stellen kann, den es gibt ja noch soviele Wochenenden im Jahr. Ab Oktober suchten wir also ein Womo (Eura 635VB), und wurden im März fündig. Mittwoch vor Ostern Womo abgeholt, Donnerstag nach Nesselwang mit Freunden gefahren. In der Zwischenzeit waren wir noch im Altmühltal und in Minheim an der Mosel. Im Juli stehen noch 2 Wochenenden mit dem Womo an und im August geht es wieder für 4 Wochen nach Kroatien. Schon jetzt steht ein Wochenende im September fest, an dem wir wieder mit dem Womo fahren werden. Ihr seht, wir sind schwer infiziert. Kalkulieren tun wir nicht. Uns macht es Spass und nachgerechnet wird nicht. Unser 8 jähriger Sohn fragt schon nach jeder Fahrt, wann es denn wieder losgeht. Die nächste Fahrt kann er kaum abwarten. Das zeigt uns, das wir alles richtig gemacht haben. Es grüsst euch der daalaff Michael mit Gaby und Max Hi,
für mich ist es wichtig, Urlaub dann zu machen, wenn ich es will. Das WoMo steht fertig in der Einfahrt. Nur noch Wasser auftanken, Bettwäsche überziehen und ab - Urlaub / Wochenende. Montags mit einem breiten Grinsen :D im Gesicht auf der Arbeit. Feiertage werden immer mit in die Planung eingebunden und - weg. Es ist ----- unbezahlbar :D :D :D So viel Urlaub hatte ich noch nie. Keine Eincheckzeiten, keine Wartezeiten und immer dort hin, wo es mir gefällt. Regnet es, fahren wir dort hin, wo die Sonne scheint! Ich finde, dass es keine Möglichkeit gibt, sein eigenes Land besser zu erkunden und kennen zu lernen, als auf diese Art ! In einem Posting zuvor hat doch tatsächlich jemand bei seiner Kostenrechnung aufgeschrieben, dass die Verpflegung mit einzurechen ist - (auf die Schenkelklopfundvorlachenumfallend). Dieser Kostenfaktor ist der unsinnigste, den es gibt. Wenn man in Urlaub fliegt, ißt man da etwa nicht? Oder wenn man zu Hause Urlaub macht? Muß doch auch gezahl werden! Also - Verpflegung auf jeden Fall streichen. Aber, fliegt man ein oder zwei Mal im Jahr mit vier oder fünf Personen in Urlaub, da kommt auch ganz schön was an Teuros zusammen. Sind es dann auch noch schulpflichtige Kinder und man kann nur in den Ferien wegfliegen, dann könnte ich mir vorstellen, dass das eigene WoMo dann aufs Jahr und die Betriebszeit gerechnet, nicht mehr so viel teurer ist. Wie gesagt, den Spontanurlaub mit dem WoMo nicht vergessen! , der überzeugte Campefan :D Udo Lohnt sich ein Wohnmobil? Diese Frage wurde mir immer wieder am Stammtisch gestellt. Meine Antwot darauf: Wenn man sich in seinen 6 Wochen Urlaub im Keller versteckt, dann hat sich das finanziell gelohnt..
GELD macht nur Spaß wenn man es ausgibt! Naja, nochmal zum Thema "Lohnen".
Bei genauer Betrachtung, "lohnt" sich das Leben? Am Ende ist man hin und weg und fertig aus. (Wir haben eben wieder einen Freund beerdigt, dem es "ein wenig" schlecht ging, eine Stunde später war er tot, sind immer sehr heftige Erfahrungen, vor allem, wenn die Einschläge immer dichter kommen!!) Zurück zum Thema. Zum Wohnmobilfahren überhaupt sind wir in einem Sardinien-Urlaub mit 2 Kleinkindern mit Pkw. und gemieteter Fewo gekommen. Nachdem wir uns unter "Urlaub" mehr vorstellen, als eine oder zwei Wochen am Strand abzusitzen, stellten wir fest, daß es einfach schlecht ist, Ausflüge in so einer Besetzung zu machen. Die Kinder hatten Hunger/Durst wenn alle Läden und Ristoranti zu hatten oder die Getränke im Kofferraum frisch aufgekocht waren. Im Jahr darauf fuhren wir mit Miet-Womo hin, das folgende Jahr ebenso, weils halt so Klasse war. Dann ergaben sich in einem Jahr 7 (sieben!!) Gelegenheiten, mit einem Miet-Womo zu verreisen. Das war dann Oberkante Unterlippe. Ich habe Stunden vertelefoniert, um über ein verlängertes Wochenende ein Miet-Teil zu bekommen, immer das gleiche Procedere: Buchen, anzahlen, abholen (Fahrzeug meist noch nicht nach der Durchsicht nach Vormieter fertig, also warten), Einweisung, heimfahren, das Zeugs, das in der Küche seit Tagen bereit stand, einräumen, wegfahren - Streß pur. Rückwärts ähnlich. In den Hof fahren, Kiste ausladen, Gerümpel nur schnell ins Haus, Fahrzeug putzen, wegbringen, wieder heim, Schlag getroffen, wie's daheim aussieht. Und dann hatten wir noch ein kleines Malheur mit einem im Pfändertunnel verlorenen Alkoven-Fenster, das kostete dann mal "so richtig" Geld, weil der Besitzer keine ordentliche Versicherung abgeschlossen hatte, die sowas übernimmt. Fazit: Entweder wir lassen Wohnmobil-Urlaube oder wir kaufen eins ... Der Rest ist bekannt. Nie wieder ohne!!! Dazu fällt mir nur ein:
Übernachtung in der Ferienwohnung: 50 €/Tag Übernachtung im Hotel: 100 €/Tag Fahren, wann und wohin Du willst: eigentlich unbezahlbar Dauerläufer lohnt es sich, golf oder tennis zu spielen?
das ist doch das schöne an hobbies..... dass sie sich nicht lohnen! btw., hier in diesem forum werden schon manchmal geniale fragen diskutiert, ich komme oft ausm lachen gar nicht mehr raus... :D
- Die Freiheit, loszufahren wann ich möchte - Die Freiheit, dort zu bleiben, wo es mir gefällt - Die Freiheit, so lange zu bleiben, wie ich möchte - Ich schlafe in meinem eigenen Bett, benutze meine eigene Toilette und Dusche - Ich muß nicht pünktlich zu den Mahlzeiten sein ich habe schon so lange womos, dass ich mir keine gedanken mehr darüber mache ob es sich rechnet oder nicht. auch kann eins sagen, was hier auch schon geschrieben ist, geld macht spass wenn man es ausgibt.
es gibt soviele gründe ein Womo zu haben. Nur pass auf, wenn ihr euch ein gebrauchtes womo kauft, das es kein Feuchtbiotop ist. Wir haben uns letztes Jahr ein 9 Jahre altes Womo gekauft und nu faellt der Urlaub dieses Jahr aus, da ich die hintere Bodenplatte und untere Heckwand instand setzen muss. Und, kauft bei einem Haendler, der muss Garantie geben. Ein Womo lohnt sich immer wenn man frei sein will, und einfach losfahren kann. Sascha Wir waren auch mit VW Bus ziemlich viel und günstig unterwegs.
Noch mit großem Vorzelt. Dann kamen unsere Zwillinge, ein Womo wollten wir eigentlich schon länger. Die beiden Jungs ( ein Jahr) haben die Entscheidung dann erleichtet, denn wir können fahren wann wir wollen, zum Füttern bleibt man stehen, bei Pausen haben die Beiden im Womo genug zum rumkrabbeln. Wenn mal einer Krank ist braucht man nicht stornieren. Die Freiheit, die wir wohl alle so lieben, hat halt ihren Preis!! :D Bert Liebe WoMo Fans,
was macht ihr mit Euren Hausgenossen (Hund und Katz), im WoMo werden diese mitgenommen. Wer hat Erfahrung mit Hunde nach Skandinavien? Soll ja jetzt möglich sein mit Also ein WoMo ist eine Lebensanschauung, ein Hobby und das muss sich überhaupt nicht rechnen. Wilfried Hallo Wilfried,
unser Hund kommt immer mit demWomo mit. Er hat auch eine wichtige Aufgabe: wenn wir tanken, dann muß er fahren. Er hüpft sofort auf den Fahrersitz, wenn wir mal kurz das Womo verlassen. Das sieht so cool aus, wenn der Rotti Womo fährt. :autofahren: Wir hatten in bis jetzt zweimal in Skandinavien dabei. Es ging immer problemlos. Es ging sogar wesentlich besser, als bei uns in Deutschland oder Österreich, wo wir doch des öfteren mal mit dem Hund blöd angemacht werden. In Skandinavien hatten wir noch nie das geringste Problem mit dem Hund. Du mußt halt die Fahrt wegen der Impfungen und Blutuntersuchung rechtzeitig vorbereiten. Obwohl, bei uns wollte noch keiner die Hundepapiere sehen. Das erste Mal fuhren wir mit dem California mit der Fähre von Hirthals (genau weiss ich den Ortsnamen nicht mehr) nach Egersund. Da musste der Hund im California bleiben. Das zweite Mal fuhren wir über die Öresundbrücke, weil wir nciht mehr auf eine lange Fähren angewiesen sein wollten. Diese Route würde ich sofort wieder nehmen. Mich fasziniert diese Riesenbrücke. Lg mirazu Vielen Dank für eure vielen tollen Antworten!
Es ist ja unglaublich, wie schnell und wie nett ihr antwortet. Danke! :flower: :) Ich habe die ganze Woche interessiert die Antworten gelesen, komme aber erst heute dazu, ausführlich zu antworten. Es waren viele sehr gute Denkanstöße dabei. So war ich beispielsweise vorher sehr erstaunt, weil ich über die Suchfunktion nie das Thema "rechnet sich ein Wohnmobil" gefunden habe. Ich war bisher immer der Meinung, einer der vielen Gründe für den Kauf eines Wohnmobils wäre auch die wirtschaftliche Seite. Ich dachte, es rechnet sich halbwegs (also ohne größeren Verlust), wenn man sowieso häufig Urlaub macht. Bei uns spricht ja auch vieles für ein Wohnmobil. Auch wir mögen keinen Pauschalurlaub in irgendwelchen Hotelanlagen. Wir haben immer lieber Urlaub in Ferienwohnungen oder Pensionen gemacht. Aber da hat man dann den Nachteil, dass man 2 Wochen an einem Ort sitzt und jeden Abend zurückfahren muss, wenn man sich die Gegend anschauen möchte. Außerdem sind wir auch recht spontan und buchen immer sehr kurzfristig. Letztes Jahr haben wir versucht, von Deutschland aus kurzfristig ein Zimmer oder eine Ferienwohnung in der Normandie zu bekommen, was recht schwierig war. Also sind wir einfach losgefahren und haben vor Ort sehr viel rumtelefoniert und schließlich nur noch ein Hotel gefunden. Da wir die zweite Woche einen anderen Teil der Normandie anschauen wollten, haben wir uns eine neue Unterkunft gesucht, wieder stundenlang rumtelefoniert und schließlich eine Bleibe gefunden, die in Ordnung war - nichts Tolles, aber es war eine Unterkunft. Es war aber schon recht stressig. All das würde mit einem Wohnmobil wegfallen. Wie sieht es denn in den Sommerferien mit Stellplätzen, insbesondere in der Bretagne oder Normandie aus? Sind diese sehr voll und kommt es schon mal vor, dass man lange suchen muss, bis man irgendwo ein Plätzchen findet? Ein weiteres Pro-Wohnmobil-Argument ist, dass wir recht häufig wegfahren, beruflich leider auf die Ferien- und somit Hauptsaisonzeiten festgelegt sind und das auf Dauer auch in Ferienwohnungen eh sehr teuer ist. Bisher fahren wir ungefähr 3 mal im Jahr für insgesamt 4-6 Wochen in Urlaub. Und da könnte sich ein Wohnmobil doch wirklich rechnen, ohne dass man sehr große finanzielle Verluste macht, oder? Sorry, dass ich so an dieser Kostenrechnung festhalte. Ich meine damit ja auch nicht, dass Wohnmobilurlaub so billig wie beispielsweise zelten oder ein Pauschalurlaub in der Türkei sein soll. Aber der Gedanke 4000 oder 5000 Euro pro Person und Jahr nur für ein Wohnmobil auszugeben zu dem man zusätzlich noch Stellplatz- oder Campingplatzgebühren, Benzin und die anderen Urlaubskosten rechnen muss, schreckt mich schon etwas. Ob wir viele Wochenendtouren machen würden, weiß ich auch nicht. Wir haben leider nicht die Zeit, um jedes Wochenende wegzufahren. Ich denke, wir würden das Wohnmobil vielleicht außer den Ferien höchstens 4 oder 5 Wochenenden im Jahr nutzen können. Die Rechnung von Womo-Mario gefällt mir gut. Ja, wir sind jetzt immerhin schon so weit, dass wir gestern schon beim Händler waren und uns Wohnmobile angeschaut haben. Dieser meinte übrigens, dass sich normalerweise fast nur ältere Leute, die in Rente sind und viele Monate Zeit haben, ein Wohnmobil kaufen. Für die anderen, die "nur" 4 oder 5 Wochen im Jahr Urlaub machen, würde es sich nicht rechnen. Wir werden dieses Wochenende noch weiterhin nach Wohnmobilen schauen. Worauf muss man denn achten? Ich weiß, dass das hier im Forum schon häufiger besprochen wurde und bin momentan auch dabei, hier querzulesen und mir viele ältere Beiträge anzuschauen. Wir dachten daran, 8000-13000 Euro auszugeben. Kriegt man in diesem Preisbereich nur Schrott? Eine andere Frage: Bisher dachte ich immer, ein Händler hätte auf jeden Fall die Verpflichtung, Garantie zu geben. Bei dem Händler, wo wir waren, wurde uns auf Nachfragen nach einem halbstündigen Verkaufsgespräch nebenbei erzählt, dass es bei den 10 Jahre alten Wohnmobilen natürlich keine Garantie gäbe. Eventuell ließe sich etwas machen und man könnte gegen Aufpreis eine Teilgarantie bekommen, bei der man Ersatzteile anteilig bezahlen müsse. Ist das überhaupt rechtens? Es wirkte nicht sehr seriös auf mich. Übrigens war es kein Mini-Händler, sondern ein sehr großes Autohaus. @willfried
Skandinavien, bzw, Norwegen ist einfach mit dem Hund. Wie mirazu schon geschrieben hat nur lange vorher Impfen lassen, einmalig die Thieta bestimmen lassen und die Papiere bei der entsprechenden Botschaft, bzw. dem jeweiligen Veterinäramt besorgen und bezahlen. @mirazu bei der Ein- und Ausreise nach Schweden und Norwegen war es bisher so das man von selbst zum Zoll mußte um den Einreisestempel auf den Papieren für das Tier zu bekommen. Ist besonders wenn man kleine Grenzübergänge benutzt ein lustiges Unternehmen. Meist weiß man selber besser bescheid was zu tun ist als einige Zollbeamte. Wir sind auch schon etliche Kilometer umher geirrt um endlich die Zollstation zu finden, die zentral weiter im Land zwischen drei grünen Grenzen lag. Zur Frage warum WoMo, diese Frage kann ich nur mit einem Satz beantworten. Ich möchte in mein eigenes Bett pu...... Viele ! Norbert Das ist eines von den besten Argumenten und auch zum Teil meines.
Es ist mein Bett, mein WC, mein Waschbecken, Küche usw. Lohnen tut sich unser Dicker auch nur weil es ein fast täglich gebrauchter Zweitwagen ist, der halt noch 6 Betten hat. :) Dieses "ich kann, wenn ich will" das macht wohl das meiste aus. Hatte ja mal 2 Winter kein fahrendes Bett :) grauenvoll Genau: "Ich kann, wenn ich will oder auch nicht..."
Dieses Wochenende wollten wir eigentlich weg, jetzt ist was dazwischen gekommen. Wenn ich Hotelzimmer gebucht hätte.... hab ich aber nicht, also keine Kosten oder Anruferei... @ rikia
Die Geschichte mit der Garantie von Fahrzeugen älter 10Jahre von Händlern würde mich auch mal interessieren. Meine Erfahrungen sind das solche Fahrzeuge entweder nur als Ersatzteilspender oder angeblich nur im Auftrag von Privat verkauft werden. Extra abgeschlossene Gebrauchtwagengarantien für solche Fahrzeuge lohnen eigentlich nicht mehr. Sind dann sehr teuer und gehen mit der Zuzahlung im Defektfall derartig prozentual runter das es unökonomisch ist. Für 8 bis 12 Tausend gibt es bestimmt schon wirklich guterhaltene und ausgestatte Mobile nur das finden ist halt nicht so leicht. Übrigens hat sich nicht einer der Neuwomobesitzer am Wochenende abwertend über mein 14Jahre alten Esel geäußert.Von denen hatte nicht einer Solar und nicht mal alle eine Schüssel, und Mismut kam eigentlich nur bei einem Besitzer über sein ziemlich neuen Hymer auf als sich sein Seitenfenster Dank rausgerutschter Zierleiste nicht mehr schließen ließ. Bin sogar gleich mit einigen ins Gespräch gekommen die so einen auch mal hatten und keiner rümpfte die Nase. Ein langgedienter Womolist der mit fast dem selben Model und auch genauso alt wie meiner auf mich zu kam, erklärte mir das er es schon seit Jahren so macht und bis dato immer zufrieden war. Wirklich wichtig ist, lese einfach die dazu hier im Forum stehenden Beiträge durch, da steht wirklich alles drinn was man beim Kauf beachten sollte. Und nur kaufen wenn Du dir bei einem Teil sicher bist, jeder ehrliche VK hat dafür Verständnis. Mein Tip: schöpfe Deinen finanziellen Rahmen nicht völlig beim Kauf aus, sondern rechne lieber im stillen 2tausend dazu, dann spielt ein eventuell doch noch auftauchendes Problemchen keine Womolusttötende Rolle. Mario der seinen Schritt auf keinen Fall bereuht hatt und sich auf seinen 3wöchigen Urlaub freut, Quer durch Europa im eigenen Häusle. Hallo rikia,
wir haben uns im letzten Oktober einen 10 Jahre alten Hymer gekauft. Wir haben auch recht lange gesucht, weil uns (neben dem technischen o.K.) auch wichtig war, dass die Vorbesitzer das Womo auch gepflegt haben. Es ist ja schließlich als wenn man eine möblierte Wohnung bezieht. Da muss schon alles recht ordentlich aussehen, damit man sich auch wohl fühlt. Wir mussten feststellen, dass es doch viele mit der Reinheit nicht so genau nehmen. Am deutlichsten konnte man das finde ich immer am Kühlschrank (die Dichtungen der Tür mal auseinanderdrücken) und im Bad erkennen. Oh Gott hoffentlich komme ich hier jetzt nicht rüber als wenn bei mir alles steril sein müsste. So ist es wirklich nicht, na ihr wisst sicher was ich meine. Zur Garantie: Meines Wissens nach gibt es die Gewährleistungsfrist. Wenn im ersten halben Jahr große Mängel auftreten, dann muss der Verkäufer beweisen, dass der Defekt nicht schon beim Kauf bestanden hat. Nach 6 Monaten muss der Käufer beweisen, dass der Defekt schon vor dem Kauf bestanden hat. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß bei der Suche nach eurem Wohnmobil und lasst euch Zeit. Ihr werdet bestimmt das Richtige finden. ZUm "sich rechnen" sag ich nix mehr, da wurde schon vieles gesagt;
aber zum Kauf eines Gebrauchten: Wenn ein Händler sich um die Gewährleistung bei gebrauchten drückt - NICHT BEI DIESEM HÄNDLER KAUFEN...............dann kann man gleich (billiger) privat kaufen... spezeill, wenn es das erste Mobil ist...ehrlich...schmökert mal, wieviele beiträge es hier herinnen im Forum gibt, wo plötzlich nach einigen Tagen oder Wochen oder Monaten Nutzung v.a. Undichtigkeiten am Mobil entdeckt werden, die bereits so weit gediehen sind, daß Boden und Wände (Holzgerüst in der Wand!!!) verfault und instabil sind..........ohne Gewährleistung des Händlers ist das echt teuer....manchen müssen dann konstatieren, daß die Schrott gekauft haben.........dann lieber ein paar der Teuros mehr ausgeben und das Risiko minimieren...... günter Ach ja, noch was!
Am wenigsten rechnet sich ein Womo sicher, wenn man aus lauter Kostenbewußtsein einen fahrenden Schrotthaufen für 5 -10000 Euro kauft....(ist mir im Prinzip passiert..dann wurde ich notgedrungen zum bastler um mir nicht eingestehen zu müssen, daß man die karre nicht doch besser wegwirft und die 6000 DM damals voll für die katz waren.) also nur bei Händlern kaufen, die Gewährleistung geben, oder bei vertrauenswürdigen Privatleuten , jemanden zum Checken mitnehmen, der sich damit auskennt ......usw.. und allgemein nicht zu viel rechnen. Wenn man das Womo nicht als Zweitwagenersatz nutzt sondern als rein zusätzliches Urlaubsfahrzeug, dann "rechnet" sich das m.E. eigentlich nie.......da kannst oft ins Luxushotel dafür, vom Türkei-Pauschal-all inclusive ganz zu schweigen... Meine persönliche Rechnung (gerade erstmals aufgestellt): 2000 für 3000 € eine müde Kiste gekauft weil ich geizig bin 2002 für 4500 € ein neues basisfahrzeug gekauft und die Kabine umgesetzt 2002 bis 2004 alles mögliche verbessert und umgebaut, insgesamt nochmal so 5000 € dazu ca. 1500 € für Ausrüstung (die jeder braucht) insgesamt stecken da in der Kiste so 14 - 15000 € drinn geplante Nutzungszeit (Restlaufzeit hihi) so mindestens 5-6 Jahre, Verkauf dann für um 5000 oder so, oder nach 10 Jahren Nutzung wegwerfen, sagen wir also grob 1500 €/Jahr "Wertverlust" (wow, hab ich bisher noch nie gerechnet, so viel!) dazu bisher ca. 350 € für Steuer und versicherung (zuk. wohl erheblich mehr) mit Saisonkennzeichen dazu 400€/Jahr für Reps, Verschleißteile und sonstiges macht allein ca. 2300 €/Jahr nur fürs "Bereitstellen und Unterhalten" der Kiste. Der Urlaub an sich ist dann wirklich billig - zumindest bei uns: Viel freistehen, rel. wenig Luxus, hauptsächlich Spritkosten. Ich schätze, wir fahren dann ca. 6x weg, davon 3x so 10 Tage und 3x kürzer, dann noch mein Bruder ein oder zweimal, so insgesamt ca. 50 Tage und ca. 10000 km/Jahr (letztes jahr mit der Norwegen-Tour war eher ein Ausreißer noch oben), macht ca. 1200 Liter Sprit, macht ca. 1300 € (Tendenz steigend) Also rein Auto bei 50 Urlaubstagen/Unterwegstagen so 2300 € = 46 €/Nacht....., zu Zweit sind das 23 € (Vergleich zur Ferienwohnung ..). Auto und Sprit bei 50 Urlaubstagen/Unterwegstagen so 3600 € = 72 €/Nacht.....(=36€ pro Person), Futter rechne ich nicht, das brauch ich auch zu Hause Maut und so brauch ich auch, wenn ich mit dem Auto fahren würde Wenn ihc das auch noch rechne, dazu noch weitere Campinggebühren und so bin ich wohl schnell bei 40 oder 45€ pro Person..... wenn ich im November für 400 € 1 Woche all incl. flieg sind das vergleichsweise ca. 55 €/Nacht...... Allerdings fällt die Rechnung viel schlechter aus, wenn man wenig fährt oder nach 2 jahren die Lust verliert und die Kiste nur rumsteht.....Wertverlust und so bleiben als Fixkosten.. Aber Zahlen hin oder her: Die Art von Urlaub, die wir machen wolllen, gaht halt nur mit Womo... günter
Allerdings fällt die Rechnung auch viel günstiger aus wenn du mit zusätzlich zwei jugendlichen unterwegs bist. Die zahlen ja sonst auch den vollen Erwachsenenpreis! An sonsten ist den ganzen Ausführungen nichts hinzuzufügen. Wir wollen jedenfalls keinen anderen Urlaub mehr machen. Andreas PS. Ein Reisemobil, so sagt es schon der Name, ist zum Reisen da. Wenn du einen Urlaub buchst und nicht hinfährst ist der auch zu teuer. Nochmal zur Garantie:
Der gewerbliche Verkäufer kann ausschließen, was er will. Er kann für "Export" verkaufen oder "in Auftrag von Privat" - das ist alles rechtsunwirksamer Käse. Die Gesetzeslage ist eindeutig, Händler können in keinem Fall eine Garantie ausschließen. Dies gilt auch für die Vermittlung eines "privaten" Geschäftes. Ein Händler der sowas versucht, ist in höchstem Maße unseriös. Zur Strafe müßte man bei ihm kaufen - und dann für jede Winzigkeit die Garantie von einem Anwalt durchsetzen lassen..... :D vielleicht hilft euch ein vergleich auch etwas weiter:
für das geld, das unser womo neu kostet, bekommst du einen kleinen bmw nicht, wenn alles dran sein soll - tatsächlich reicht es gerade alternativ zum kauf eines passat-kombi mit ein paar extras. vergleiche also ruhig mal die listenpreise, man könnte über der berechtigten feststellung, dass autofahrn sehr teuer geworden ist, glatt übersehen, dass womofahrn für sich allein kaum teurer zu sein braucht ! anderer gedanke: den zusätzliche unterhalt eines womos sollte das haushaltsbudget schon ohne kreatives rechnen ermöglichen: der aber damit gewonnene spielraum erweitert meist die frühere urlaubs/freizeitgestaltung so gewaltig ... es ist ja kaum zu erschöpfen. da steckt der "lohn" drin. Hallo liebe Parteigänger
Ein Womo ist für uns eine Weltanschauung und die einzig Ehrliche. In Parteien wird um Geld und Posten gefeilscht, bei Womofahrern höchstens um Sonne, Natur oder einen schönen Stellplatz. Mit anderen Worten Womo fahren ist eine Leidenschaft, die man nicht beziffern kann. Wir wünschen allen Lesern einen schönen und unfallfreien Urlaub Rimor |
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