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ja den meine ich, steht doch oben rechts Tracer dran EBL99: Starterbatterie laden, wenn Wohnraumbatterie durch Solar voll wird die EBL99 kann wohl nicht automatisch die Starterbatterie mitversorgen, wenn genug Spannung von der Solaranlage da ist. Das werde ich ändern. Ich werde es wohl so machen: ![]() (Schaltbild ist ohne die erforderlichen Sicherungen!!) Ein Kemo Unterspannungsschutzregler für 16€. Den so einstellen, dass er erst bei z.B. 13,5V zuschaltet. Also erst wenn die Aufbaubatterie 13,5V hat, dann wird auch die Starterbatterie geladen. Die Diode (mind. 10A) verhindert Stromrückflüsse. Will man nur 0,3-0,5V "verlieren", darf es auch eine Shottky-Diode sein. Der Widerstand 1Ohm 10W dient als Ladebegrenzung. Da der Spannungsunterschied vorne hinten wohl eher immer kleiner 2V ist, laufen auch nur maximal 2A. Man könnte auch einen PTC mit 0,5Ohm nehmen, der den Ladestrom halbwegs konstant hält. Als PTC kann man auch gut eine 12V Glühbirne verwenden. Das gute an der Lösung: Das Teil von Kemo --> Link kostet nur rund 16€, die Einschaltspannung ist einstellbar. Der Ruhestrom ist mit 0,7mA echt winzig und schier vernachlässigbar. Ihr braucht also nichts löten, Diode und PTC kann man klemmen. Ihr könnt also selbst entscheiden, ab welcher Spannung an der Wohnraumbatterie ihr der Starterbatterie Strom "gönnt", indem ihr einfach die Einschaltspannung reguliert. Übrigens: Man könnte so auch definieren, dass bestimmte Verbraucher immer nur dann eingeschaltet werden, wenn die Aufbaubatterie eh fast voll ist. Das Kemo-Teil kann 10A ungekühlt und 20A gekühlt. Ich baue es mal bei mir ein und sage euch dann die besten Werte für den PTC oder/und die Diode. Bis dahin ist es eine nicht geprüfte Idee ohne Garantie! :lol: Gru0ß Raidy Hi raidy, Hab eine Frage zu deiner dioden/unterspannungs Lösung! Was passiert wenn die BATs voll sind und man die versorgungs BAT mit ca 150a über den wechselrichter belastet ... Oder den Motor startet und die Startverbat mit kurzfristigen 300-500a belastet. Wie hell leuchtet dann das 16 EUR Teil ? :mrgreen: Ich denke das die Batterien bei motorstart und WR Betrieb getrennt sein müssen wenn keine ausreichende Verbindung besteht! Peter
Es leuchtet gar nicht, weil der 1Ohm Widerstand den Strom ja auf max. 10A begrenzen würde. Und das auch nur, wenn hinten 14V wären und vorne nur noch 2V, was wohl eher nie vorkommen wird. Aber selbst wenn vorne ein totaler Kurzschluss wäre, wären es nur 14V/1Ohm = 14A. Und das Teil kann 20A. Deshalb habe ich übrigens der Widerstand eingeplant. :ja: Zudem verhindert die Diode ja jeglichen Stromfluss von der Starterbatterie auf die Aufbaubatterie. Du kannst also beliebig "starten" oder WR einschalten. UND: Siehe Text unter Bild. Was man jedoch beachten sollte: Wenn man vorne für Servicezwecke die Batterie abklemmt, sollte man auch die Sicherung für diese Schaltung abziehen, weil sonst vorne Strom ankommen könnte. Zwar ginge nicht kaputt, aber man wäre vorne eben nicht ganz Stromlos. Ok....wenn die das aushalten! Ps: hast du mal die Spannung auf der Load Seite gemessen? Wird die Spannung nur durchgeschleift oder geregelt? Da ist es ja entscheidend ob da 12 , 13 oder sonst was dauerhaft anliegt speziell dann wenn die Aufbau BAT mit 14,8v geladen wird wie bei agm zb! peter
Es ist ein N-MosFet, der die Spannung 1:1 durchschaltet. Der Spannungsverlust liegt dabei bei kleiner 0,1V, eher nur 50mV. Das Problem der Endladespannung hast du immer, auch mit der bisherigen EBL99. Denn diese regelt auch keine extra Starterbatteriespannung. Deshalb habe ich ja bewusst auch die Diode als Spannungsreduzierer rein. Ladest du hinten z.B. mit 14,8V, dann kommen vorne "nur" 14,1 an, oder mit einer Shottky-Diode 14,4V. Willst du noch weniger Maximalspannung vorne, kannst du auch zwei Dioden in Serie schalten. Die Diode hat also zwei Funktionen: 1) Ladespannung begrenzen auf U-Aufbau - U-Diode, und 2) Als Rückflusssperre von Starter- auf Aufbaubatterie. Das ist auch ganz bewusst gewollt so. Diese Lösung soll nicht die mögliche Endladespannung auf der vorderen Batterie erreichen, sondern eine Ladeerhaltung. Und 13,8V kann jede Batterie ab. Du musst dir immer überlegen, wie es ohne wäre? Da würde deine Batterie vorne u.U. unter die 12V-Marke rutschen, was allemal viel schlimmer wäre. Dies ist eine Ladungserserhaltungs-Schaltung, mit einer primitiven IU-Kennlinie, kein vollwertiges Ladegerät. Dazu wäre ja auch der Ladestrom viel zu gering. :zustimm:
Leider nun doch eher :flop: Wie ich nach in der Suche finden konnte, schaltet dieser Baustein über die Minusleitung. Somit ist sie vermutlich in genannter Beschaltung für uns unbrauchbar. Es müsste noch in kleines Relais dazu verschaltet werden, was aber auch kein Problem ist. ![]() Wie geschrieben eben noch ohne Garantie, weil ich es noch nicht aufgebaut und getestet habe. Hey raidy, Wozu dann eigentlich noch der unterspannunskasten? Warum nicht beide Batterien mit einem 2,5* Kabel verbinden mit deiner Diode und wiedererstand... Eine Sicherung wäre noch hilfreich dazwischen!
Weil die Starterbatterie erst geladen werden soll, wenn die Aufbaubatterie eine definierte Mindestspannung hat. Und diese Mindestspannung kann man über das Modul frei einstellen. Aber dein Gedanke geht natürlich auch, wenn dir die Spannung der Aufbaubatterie egal ist. Dann würde die Starterbatterie immer nachgeladen, wenn die Aufbaubatterie um 0,7V höher ist ( bei normaler Diode). Ich aber will die Starterbatterie nur nachladen, wenn die Aufbaubatterie durch die Solaranlage quasi voll ist. hallo raidy, stellst du noch Fotos ein vom Aufkleben deiner flexiblen solarmodule? wie hast du die jetzt befestigt? Ich habe gerade die letzten Beiträge gelesen und hätte das eine Frage. Mir ist aufgefallen das der Solarlader eine wesentlich höhere Eingangsspannung haben darf und das "raidy" - wenn ich es richtig verstanden habe seine Solarmodule in Reihe geschaltet hat. Als Grund stand dort das wegen der Leitungsverluste ( hohe Spannung = weniger Leitungsverluste ) dies gemacht wurde. Der Grund ist ja ok. Aber hat man dann nicht den großen Nachteil wenn ein Teil der Module verschattet ist, die Leistung drastisch sinkt ? Aus meiner Sicht ist der Strom der in Reihe geschalteten PV Kollektoren nur so groß wie der erzeugte Strom einer einzelnen Zelle, oder haben die einzelnen Zellen Freilaufdioden ? Kurz hat die Reihenschaltung nicht auch Nachteile ? 1) Mein MPPT kann bis 100V Eingangsspannung. 2) Ja, die vorderen 3 Module sind in Serie. 3) Ich habe eine Bypassdiode an jedes Modul. Sollte dies abgeschattet sein, "überbrückt" die Diode das Modul. Es fehlt dann die Spannung dieses Moduls. 4) Was nun besser ist, ist Glaubensfrage. Hat man genügend Querschnitt, dann würde ich parallel arbeiten. Sonst seriell. 1V Spannungsverlust bei 18V Modulspannung wäre mir zu viel. 1V Spannungsverlust bei 56V Modulspannung aber stört kaum. #Volker: Bilder kommen noch. Danke - ich bin deshalb auch am überlegen ob ich nicht mehrere kleine Module nehme, wenn z.B. ein 100 W Modul an der Ecke verschattet wird fällt es komplett aus. Wenn Anstelle des einen 100 W Modul zwei 50 W Module liegen fällt nur die Hälfte nämlich 50 W aus, man hat also 50 W mehr Leistung. Das siehst Du doch auch so oder ? Den Solarregler kannst Du empfehlen, der ist ja ganz schön teuer ( und schwerer ) als vergleichbare die allerdings nur 24 V Eingangsspannung dürfen. Hallo, bin elektrotechnischer Laie, hab aber meine PV-Anlage auf dem Womo selber montiert. Meine Frage: wo und wie montiert man eine Bypass-Diode? Wo kriege ich die her und und müssen die auf die Leistung der Panele abgestimmt sein? Habe 2x80 Wp, 1x140 Wp. charlie48 Die kann man schlecht in Reihe schalten, da würde ich alles parallel schalten. Grundsätzlich kannst Du die Dioden im Elektronikzubehör kaufen. Die zusätzlichen Bypassdioden braucht man nur bei serieller Verschaltung. So ist es, die notwendige Leistung muss natürlich zu den Zellen passen . Da ich gerade für uns überlege und die Idee mit der Reihenschaltung gut finde ( 15 m Leitung - Hin- und Rückleitung addiert also Gesamtlänge- wird man auf jeden Fall vom Dach zum Akku benötigen, bei einem 2,5 qmm sind das 0,11 Ohm, der Spannungsfall bei 9 A also 1 V, Verlustleistung 9 W ) überlege ich wie das mit der Verschattung ist. Da wir viel unter Bäumen stehen macht es Sinn auch in dieser Hinsicht zu optimieren. Wann immer möglich und wenn immer genug Querschnitt vom Dach zum Regler geht, sollte man parallel verschalten. Serielle Verschaltung hat nur zwei Vorteile: 1) Weniger Strom im gesamten Kreislauf und somit weniger Spannungsverlust in den Kabeln, Steckern und Kontakten. 2) Liefert bei Schwachlicht noch mehr umsetzbare Spannung. Hier reden wir aber in den unteren 5% Solarleistung. Aber eben auch Nachteile: 1) Es muss ein MPPT-Regler sein. 2) Abschattung führt zum Nullertrag, wenn keine Bypass-Dioden verwendet werden. 3) Alle Module in einer seriellen Verschaltung sollten exakt die Gleichen sein. Sowohl Wp wie auch Hersteller und Kennkurve. Das verschalten unterschiedlicher Zellen in serieller Verschaltung macht nur in sehr speziellen Konfigurationen Sinn. Es gehen alle Shottky-Dioden, welche die Spannung (Summe aller seriell verschalteten Module) und den Maximalstrom des Moduls können. Die " MBR10200 10A 200V " ist so eine gute Universaldiode. Gibts hier 5 Stück für 3€ Link zum eBay Artikel Toll und so etwas um Mitternacht ! Vielen lieben Dank ! Der von Dir verlinkte 30 A Solarregler ( derzeit 144 € ) welche Vorteile hat der noch, außer das er höhere Eingangsspannungen hat ? Andere gibt es unter 50 €, Qualitätsunterschiede nehme ich an spielen auch eine Rolle ?
Echtes MPPT für 30A unter 50€ :eek: Wo? Warum ich den gut finde? Weil der erste (20A-Version) 3 Jahre super gelaufen ist. Weil man ein Display anschließen kann. Weil er Säure, AGM und GEl kann. Und weil er in üppig Aluminium verpackt ist, und daher nur passiv gekühlt ist. Dieser Regler ist übrigens ein Asiate, der unter vielen verschiedenen Namen und zu völlig unterschiedlichen Preisen vertrieben wird. Nochmals Danke für die Info, das mit der Kühlung war mir klar. Hatte ich auch gelesen und mich eher zu Deinem Link entschieden. Andere zum Beispiel hier: ( Der Link hat eine kurze Lebenszeit :oops: sorry ) Link zum eBay Artikel Hallo Raidy, da ich Dich hier als kompetenten Elektroguru ansehe, eine Frage an Dich (natürlich kann auch jeder andere Antworten). Wir haben 6 x 190WP 36V (vom gleichen Hersteller) und einen Morningstar Tristar ts-60. Gespeist werden 6 x 240 Ah 12V = 720AH 24V. Wie würdest Du die Zellen zusammenschalten, um besten Ertrag zu erzielen ? Andrea
36V 190Wp = max. 5,28A pro Modul. 6* 5,28A = ~31A. Dein Tristar ts-60 kann 45A bzw. 60A Ich würde sie parallel schalten. Aber ich würde kurze Kabelwege und dicke Kabel (Minimum 10mm², eher sogar 16mm²) nehmen. Vermutlich würde ich sie sogar in zwei Gruppen a 3 Modulen aufteilen und 2 mal mit 10mm² Kabel zum Regler fahren oder sogar zwei Regler nehmen. Warum zwei getrennte Gruppen und zwei Regler? Ich liebe Redundanz. Geht mal ein Regler kaputt oder fällt aus irgendeinem Grunde ein Strang aus, dass hast du immer noch 50% Ladestrom. ABER: Ich kann weder im Datenblatt, noch in der Beschreibung erkennen, ob es sich beim Tristar ts-60 um einen MPPT-Regler handelt. Du solltest in JEDEM Fall einen MPPT-Regler verwenden. Nur dieser kann die 36V verlustarm in 24V umsetzten. Andere Regler "verbrennen" die Differenz. Rein persönliche Meinung (soll keine Werbung sein): Ich würde einen solchen --> Link , oder zwei solche --> Link nehmen. SIEHE ANMERKUNG MEINER NÄCHSTEN POST! Hallo zusammen, sorry das mit den Dioden hab ich nicht so ganz verstanden :?: :( :( Wie und wo genau installiert man die? Vielleicht besteht die möglichkeit einen einfachen Schaltplan zu posten........ Nachtrag zur vorigen Post: Wenn du mit 24 Volt arbeitest und diese durch 2 * 12V Blöcke hast, dann wäre folgende Konfiguration noch sinnvoller: 1 * 12V Ladekreis mit 3 parallel geschalteten Modulen und MPPT-Regler für 12V-Block 1 und nochmals das gleiche für 12V-Block 2 Warum: Weil dann die Batterien wesentlich genauer geladen werden. Jeder 12V Block durchläuft dann exakt die Ladekurve. Wenn du die Batterien seriell als 24V an einen 24V-Regler anschließt kann es passieren, dass die Ladung nicht exakt gleichmäßig verteilt wird. Der Batterieblock mit dem höheren Innenwiderstand ist dann immer leicht überladen, der andere wird nie 100% voll geladen.
Siehe diese Seite weiter unten: --> Link
Hallo Raidy, vielen Dank für den Tipp. Ich werde jetzt mal neu verkabeln...vielleicht kommt da ja mehr an als nur 8-13A. Joachim
Jetzt gerade, oder allgemein die Höchstleistung?
:eek: Was?? 6 * 190Wp, da musst du deutlischt mehr haben. Ich fürchte, dass das kein MPPT-Regler ist und du sehr viel verlierst. Das wären dann ohne MPPT im bestfall 5,27A * 6 = 31A theoretisch, was praktische 25A sein könnten. Die 25A mittels MPPT auf 24V gewandelt wären dann 36V/24V * 25A = 37,5A auf 12V gewandelt sogar ~75A. Wie hast du denn momentan die Zellen angeschlossen? Welche Kabelquerschnitte verwendest du? Selbst bei meinen "nur" 630Wp kam ich ja vorgestern (fast Sonne, aber leichter Schleiher) auf 27,5A. Da stimmt was nicht.
Hi, Raidy hallo Schnatterente... das dachte ich mir schon, im Moment sind die Panels jeweil 2 Paralell und dann diese 3 Blocks in Reihe geschaltet. 8-12A sind es im Moment (Stand Gestern). Der Regler zeigt auch auf dem Display den MPPT Status an. Der Kabelquerschnitt beträgt durchgängig 10mm² . Ich werde morgen mal den Laptop an den Regler hängen und eine Auswertung fahren. Anschließend werde ich die Zellen mal komplett Parallel anschließen. Die Auswertung werde ich dann Euch posten. Andrea und Joachim Habe gerade nochmal gesucht: --> Link Da schreibst du auch was von einem Mppt-Regler :-) Steht das auch auf dem Regler? 125V verträgt der Regler am Eingang, das sollte passen. Ich würde mal bei jeden einzeln in Serie geschalteten Kreis die Leerlaufspannung messen, da stimmt was größeres nicht.
Ja, auf dem Regler steht MPPT und die Regler-Software zeigt es auch an.... Die Leerlaufspannung messe ich doch, indem ich an jedem Panel mal das Voltmeter ( + - )dran halte ?? Oder ?? Vieleicht sind ja auch Panels defekt..oder irgendwie eine Kabelverbindung... grr ... Verkleben einer flexiblen Solarzelle Vorwort: So habe ich es gemacht und dies schon öfters. Andere machen es vielleicht anders. Wenn es einer falsch findet, soll er es einfach nicht so machen. Meine Erfahrungen sind gut, so dass ICH es für richtig empfinde. Ich schreibe dies, weil man es halt nie allen recht machen kann. Einzig mit dem Sika 521 UV habe ich noch keine Langzeiterfahrung. Manche schwören auf Dekalin, andere auch wieder was anders. Da Sika 521 UV lässt sich sehr angenehm verarbeiten und ist relativ weich und geschmeidig. 0) Es muss mind. 15 Grad und sollte nicht über 25 Grad haben. Modul und Dach sollten die gleiche Temperatur haben. Daher empfiehlt es sich vor der Verklebung, wenn man das Modul 5 Minuten aus Dach legt und dann erst verklebt! 1) Zellen auspacken und hinten und vorne die dünnen Schutzfolien abziehen. ![]() 2) Mittels Isolierband (Kein Tesa, zu "hart") einen 3-5mm Rand abkleben. ich empfehle ausdrücklich, auch die Anschlussdose neu zu verkleben. Hier pfuschen die Hersteller immer gerne. ![]() 3) Das Dach reinigen. Dann nochmals mit Spiritus nachwaschen und mit einem Baumwolllumpen gut abreiben. 4) Die Zelle auflegen und um die Zelle wieder mittels Isolierband in ca. 5-10mm Abstand zur Zelle rundum einen Streifen kleben. ![]() 5) Die Zelle wieder wegnehmen und die äußeren 5cm mit Aceton reinigen. Dies kann u.U. den Lack minimal angreifen, aber es muss eben 100% sauber und fettfrei sein. 6) Jetzt ca. 1cm innerhalb des Modulrandes eine max. Erbsendicke Wurst Sikaflex 521 UV (nicht streiten, du darfst auch was anders nehmen) aufbringen. Es darf in der Rundwurst KEINE Lücken haben. In der Mitte auch noch einen Klebepunkt machen. ![]() 7) Nun das Modul auflegen und 3-5 mal je 1cm nach links/rechts/hoch/runter schieben und dabei leicht drücken. So verteilt sich das Sika gut auf der Zellenunterseite. Nun zentrieren und mittels Baumwolltuch am Rand rundherum gut andrücken. Auch in der Mitte kurz andrücken. Mit dem andrücken aber auch nicht übertreiben, die Klebeschicht soll ja nicht aus 1/10mm zerdrückt werden. 8 ) Zwischen innerem und äußerem Isolierband nochmals eine Sikawurst legen und dann mit dem Finger einmal gewaltsam im Kreise fahren, damit das Sika sich gut mit dem Dach verbindet. Dann nochmals zart schön verstreichen, so dass es eine schöne Fläche zwischen Dach und Modul bildet. Dabei Übermengen immer wieder vom Finger in ein Zewa abstreifen und immer und immer die Finger reinigen. Sieht es halbwegs gut aus, dann Spüliwasser (1:4) aufsprühen, auch auf den Finger sprühen und einmal mit Gefühl schön glatt streichen. Das sollte dann so aussehen: ![]() Ich habe hier bewusst mit der Sika-Menge übertrieben um euch deutlicher zeigen zu können, wie es aussieht. 9) Das Isolierband nach OBEN leicht AUSSEN abziehen. Aufpassen, dass es nicht am Modul oder Dach Flecken hinterlässt. Wenn ihr es richtig gemacht habt, sollte es so aussehen: ![]() (An der Dose ist noch das Isolierband dran. Das gehört natürlich aucch weg). Wenn ihr es perfekt gemacht habt, sollten die Kanten so aussehen: ![]() 10) Mit Baumwolltuch und Spiritus mögliche Flecken und Schleier des Sika entfernen. Dabei aber auf der Oberfläche des Moduls keine Spirituspfützen machen! Sofort trocken nachreiben, damit kein Spiritus mehr auf der Oberfläche ist. KEINE Sikafugen mit dem Spiritus berühren. 11) Nun werden manche staunen, aber so mache ich dies seit Jahren. Mit einem Schlauch in Brausestellung (kein Druck!!) oder Gießkanne mit Brause das Spüli sofort und ausgiebig weg spülen. Keine Angst, das macht dem Sika nichts. Im Gegenteil. Sika härtet unter Luftfeuchtigkeit, womit die Dusche sogar zu einer schnelleren Hautbildung führt. Aber eben auch nicht unter Druck spülen. 12) Aufräumen und warten. Ihr solltet das Fahrzeug mind. 2-3 Tage nicht fahren, damit das Sika durchhärten kann. Tipp: Immer sehr viele alte Baumwolllumpen und Spiritus parat halten, damit ihr Finger und Hände immer sauber habt. Schreibfehler lasse ich drin. Viel Spaß Raidy (Boah, diese Schreiberei ist Arbeit) super gemacht Ich nehme für Verklebungen auch immer SIKA, Dekalin brauche ich dort, wo es dicht werden soll und es später wieder lösbar sein muss. Super, vielen dank für die anleitung, so werd ichs auch machen :ja: Kannst du uns evt. noch die verwendeten module und sonstigen komponenten nennen und deren herkunft und preis? Danke Georg,...ich hoffe mal das die Eingepressten Ösen nicht anfangen zu rosten...ich habe erst kürzlich module gesehen da haben die ösen angefangen zu rosten...waren zwar sicher nicht die selben module wie du sie hast (denk ich mal).. jedenfalls war ich bis dahin der meinung die Ösen wären aus edelstahl...pustekuchen. ät Raidy - Ich muss mich da anschließen - grosses Kompliment - Moderation durch haballes:Worte, die unseren Forenfrieden gefährden entfernt. sondern andere informieren und helfen. So soll es sein !Genau dafür ist ein Forum da und Moderation durch haballes:verletzenden Text entfernt Ich sage für Deine Beiträge - Danke !
Ich glaube nicht, dass die Ösen dauerhaft rostfrei sind. Und weil ich das nicht glaube, habe ich sie in Sika "ertränkt" :lach: und mit einer Kappe versehen. ![]() Selbstgeformte Kappe aus Sika ? UlrichS: Nein Fertigkappe von Hornbach, Möbelkappen
Das meiste steht schon hier im Thread. Hier nochmals dir Turbo-Kurzversion: Dachdesign (Länge/Breite/Watt-Peak): ![]() Moduldaten: ![]() (Quelle der Grafik: lesun.com) Modulpreise und Quelle: Link zum eBay Artikel Also 3*100W, 2*80W, 2*50W, 1*60W und 1*20W = = 3*250€ + 2*200€ + 2*140€ + 165€ + 82€ = 630Wp für 1677€ Kabelquerscnhitt: Alle hinteren Zellen parallel auf 10mm², die vorderen seriell (56V MPP) auf 4mm² (leider, war schon so verlegt, ist aber für 6A ausreichend). MPPT-Regler: 2 Stück 30A Link zum eBay Artikel a 145€ Sicherungskasten: Link zum eBay Artikel 12€ Masseverteiler: Link zum eBay Artikel 7€ und eben noch 10mm² hochflexibel und 25mm² flexibel 99,99% Cu. und diverse Lötosen, Kabelschuhe, 3*sikaflex 521 UV.... ~80€ So, jetzt darfst du mal für uns zusammen rechnen, was alles zusammen gekostet hat. :lach: O.K., ich mache es: Zellen__________________1677€ MPPT-Regler_____________290€ Sicherungskasten__________12€ Masseverteiler_____________7€ Sika, Kabel_______________80€ Vergessenes______________50€ Summe:_______________2116€ Ich denke, so günstig bekommt man selten 630Wp Flachmodule aufs Dach. :ja: Noch ein abschließendes Bild und das Projekt ist fertig: ![]() (links kam noch ein 30cm Kabelkanal bei der ersten Zelle hinzu, damit das Kabel nocht so frei liegt. Fehlt noch auf Bild) an Georg (Raidy) hast du die Steckverbinder (Anschluss) noch extra abgedichtet? Top, mehr braucht man nicht, danke für deine mühe!!!! [Quote="raidy"]Also 3*100W, 2*80W, 2*50W, 1*60W und 1*20W ....... = 630Wp [quote] Also ich komm auf 640wp, aber was solls :lach: Top, mehr braucht man nicht, danke für deine mühe!!!!
Also ich komm auf 640wp, aber was solls |
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